{"id":73679,"date":"2021-06-25T08:37:50","date_gmt":"2021-06-25T06:37:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679"},"modified":"2021-06-25T08:37:50","modified_gmt":"2021-06-25T06:37:50","slug":"hinweise-des-tages-3888","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h01\">Weitere Gesetzentw&uuml;rfe passieren Rechtsausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h02\">Kretschmann: Im Pandemiefall h&auml;rter durchgreifen d&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h03\">Rotstift f&uuml;r Soziales<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h04\">B&ouml;rsch-Supan, die Rente erst ab 68 und die M&auml;r von den unabh&auml;ngigen Expertengremien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h05\">IMK: Deutsche Lohnst&uuml;ckkosten sinken 2021 und 2022 deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h06\">Urteil zur 24-Stunde-Pflege &ndash; Wie eine Bulgarin gegen die Ausbeutung k&auml;mpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h07\">Unternehmensbesteuerung: Ein ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzter Faktor <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h08\">Cum-ex-Aff&auml;re: Der Scholz, der gar nichts wusste <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h09\">Breitscheidplatz-Anschlag: Geschw&auml;rzte Akten und offene Fragen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h10\">&bdquo;Britisches Kriegsschiff hatte dort nichts verloren&ldquo; &ndash; Craig Murray zum Vorfall im Schwarzen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h11\">Warren Buffett: Wohlt&auml;ter und Milliarden-Spender in eigener Sache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h12\">Laschet-Regierung will Demonstrierende wie Kriminelle behandeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h13\">Gesperrte Salzbachtalbr&uuml;cke: &bdquo;Viel dramatischer als bef&uuml;rchtet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h14\">Von T&auml;tern, Opfern und Kollaborateuren (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h15\">&bdquo;Kapital und Ressentiment&ldquo; von Joseph Vogl<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weitere Gesetzentw&uuml;rfe passieren Rechtsausschuss<\/strong><br>\nRecht und Verbraucherschutz\/Ausschuss &ndash; 22.06.2021 (hib 822\/2021)<br>\nMit einer Vielzahl von Gesetzentw&uuml;rfen befasste sich der Ausschuss f&uuml;r Recht und Verbraucherschutz auf seiner 161. Sitzung am Dienstag unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Heribert Hirte (CDU). Allein zehn Entw&uuml;rfe, zu denen es jeweils auch &Auml;nderungsantr&auml;ge gab, wurden vom Ausschuss federf&uuml;hrend beraten. Oppositionsabgeordnete kritisierten in der Sitzung, dass die Koalitionsfraktionen kurz vor Ende der Legislaturperiode noch viele Gesetzesvorhaben ohne ausreichende Vorbereitung umsetzen wollten. Alle Vorlagen sollen noch in der laufenden letzten Sitzungswoche des Parlaments abschlie&szlig;end beraten werden. (&hellip;)<br>\nAngenommen wurde ebenfalls der Gesetzentwurf der Bundesregierung f&uuml;r ein Gesetzes zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts (19\/28173) in der Fassung des &Auml;nderungsantrages der Koalition. F&uuml;r den Entwurf stimmten die Koalitionsfraktionen, dagegen votierte die AfD; FDP, Linke und Gr&uuml;ne enthielten sich. Kritik von der Opposition gab es daran, dass eine &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes in die Vorlage aufgenommen wurde. Danach wird die Geltung einer Verordnung auf bis zu ein Jahr nach Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite verl&auml;ngert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/849126-849126\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist eigentlich nicht ungew&ouml;hnlich, dass Gesetzes&auml;nderungen, die &ouml;ffentlich nicht so auffallen sollen, in anderen Vorlagen versteckt werden. Und wenn dann auch noch eine Fu&szlig;ball-Europameisterschaft l&auml;uft um so besser. Nur was ist der Hintergrund? An die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite sind eine Reihe von Verordnungen gekn&uuml;pft, ob sinnvoll oder nicht, spielt jetzt mal keine Rolle. F&auml;llt die epidemische Lage weg, f&auml;llt auch die Rechtsgrundlage weg. Da davon auszugehen ist, dass die epidemische Lage, die k&uuml;rzlich erst bis zum 30. September verl&auml;ngert worden ist, dann auch tats&auml;chlich ausl&auml;uft, braucht es neue Rechtsgrundlagen f&uuml;r Verordnungen, die man vers&auml;umt hat, als Gesetze durch den Bundestag rechtssicher beschlie&szlig;en zu lassen. Zum Beispiel die Impfverordnung, um die es um den Jahreswechsel herum (siehe <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw51-de-schutzimpfung-corona-812894\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Staatsrechtler-zerpfluecken-Corona-Impfverordnung-der-Regierung-416136.html\">hier<\/a>) genau in diesem Punkt eine interessante Debatte gab. Durch das st&auml;ndige Herumdoktern am Infektionsschutzgesetz kommt im Grunde genommen der Versuch der Bundesregierung zum Ausdruck, die schweren gesetzgeberischen Vers&auml;umnisse der j&uuml;ngeren Pandemiegeschichte &uuml;ber das Ende der Legislaturperiode hinaus korrigieren zu wollen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Auch ohne &ldquo;Epidemie von nationaler Tragweite&rdquo;: Spahn plant Verl&auml;ngerung der Einreisebeschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nDie Inzidenzwerte gehen zur&uuml;ck. Rund 30 Prozent der Deutschen wurden vollst&auml;ndig gegen das Coronavirus geimpft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird Einreisebeschr&auml;nkungen verl&auml;ngern und das Infektionsschutzgesetz anpassen. Die FDP kritisiert den fehlenden &ldquo;parlamentarischen Kontrollmechanismus&rdquo;. (&hellip;)<br>\nWie die Welt am Sonntag berichtet, werden Union und SPD die Einreisebeschr&auml;nkungen nicht aufheben. Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner, hierzu:<br>\n&ldquo;Wir wollen n&auml;chste Woche beschlie&szlig;en, dass Einreisebedingungen, die von Gesundheitsminister Jens Spahn per Verordnung festgelegt wurden, weitergelten k&ouml;nnen, auch wenn die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht mehr besteht.&rdquo;<br>\nDie Regeln sollen nun durch eine Novellierung des Infektionsschutzgesetzes um zw&ouml;lf Monate verl&auml;ngert werden.<br>\nAuf der Seite des Ausw&auml;rtigen Amtes hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Aufgrund der COVID-19-Pandemie bestehen Reisebeschr&auml;nkungen bei der Einreise aus vielen L&auml;ndern. Bei der Einreise aus Risikogebieten oder auf dem Luftweg besteht die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung, eine Test\/Nachweispflicht und eine Quarant&auml;nepflicht.&rdquo;<br>\nBef&ouml;rderungsverbote, mit wenigen Ausnahmen, bestehen f&uuml;r L&auml;nder mit einer hohen Ausbreitung von Virus-Mutationen. Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem &ldquo;Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, m&uuml;ssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland unter <a href=\"http:\/\/www.einreiseanmeldung.de\">einreiseanmeldung.de<\/a> registrieren und den Nachweis &uuml;ber die Anmeldung bei Einreise mit sich f&uuml;hren&rdquo;. Grenzverkehr und Durchreise sind hiervon ausgenommen.<br>\nCDU-Gesundheitspolitiker Rudolf Henke sieht hierin den Schutz vor &ldquo;globalen Variantengebieten&rdquo;. Dabei handelt es sich nach Fechner nicht um eine Verletzung der Grundrechte:<br>\n&ldquo;Da es sich hier um sehr kleinteilige Verwaltungsma&szlig;nahmen handelt, ist ein f&ouml;rmliches Gesetz nicht erforderlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/119441-an-bevolkerung-vorbei-entschieden-spahn\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erst k&uuml;rzlich hat der Deutsche Bundestag die &ldquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&rdquo; verl&auml;ngert. Nun wird mit Verweis auf Varianten des Coronavirus versucht, die Angst aufrechterhalten. Vergessen werden soll wohl der Umstand, dass die sog. Impfstoffe ohne Verl&auml;ngerung ihre Notfallzulassung verlieren w&uuml;rden. Ein Blick in <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/fileadmin\/Dateien\/3_Downloads\/Gesetze_und_Verordnungen\/GuV\/M\/MedBVSV.pdf\">&sect; 10 des Bundesanzeigers<\/a> und in das <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/ifsg\/__5.html\">Gesetz zur Verh&uuml;tung und Bek&auml;mpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz &ndash; IfSG) &sect; 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite<\/a> verdeutlichen das.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kretschmann: Im Pandemiefall h&auml;rter durchgreifen d&uuml;rfen<\/strong><br>\n&ldquo;Meine These lautet: Wenn wir fr&uuml;hzeitige Ma&szlig;nahmen gegen die Pandemie ergreifen k&ouml;nnen, die sehr hart und wom&ouml;glich zu diesem Zeitpunkt nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern sind, dann k&ouml;nnten wir eine Pandemie schnell in die Knie zwingen.&rdquo; Dann m&uuml;sse man nicht monatelang und in Wellen Grundrechtseinschr&auml;nkungen machen, mit erheblichen negativen Folgen f&uuml;r die ganze Gesellschaft. &ldquo;Wir sollten also einmal grunds&auml;tzlich erw&auml;gen, ob wir nicht das Regime &auml;ndern m&uuml;ssen, so dass harte Eingriffe in die B&uuml;rgerfreiheiten m&ouml;glich werden, um die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/regierung-stuttgart-kretschmann-im-pandemiefall-haerter-durchgreifen-duerfen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210623-99-112982\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.D.:<\/strong> Ich halte den Bericht in der SZ &uuml;ber Winfried Kretschmanns Kopfkino, das Grundgesetz einzuschr&auml;nken, damit in Pandemien mit weniger verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen daf&uuml;r aber mehr freiheitseinschr&auml;nkenden Ma&szlig;nahmen durchregiert werden kann, f&uuml;r berichtenswert. Die Leser k&ouml;nnte es, wie ich glaube, schon interessieren, wie Vertreter einer potenziellen Regierungspartei &uuml;ber Freiheits- und Grundrechte denken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rotstift f&uuml;r Soziales<\/strong><br>\nDer Bund will auch im kommenden Jahr die Ausgaben steigern. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch den Haushaltsentwurf aus dem Bundesfinanzministerium, der f&uuml;r 2022 eine Neuverschuldung von noch einmal fast 100 Milliarden Euro vorsieht. Daf&uuml;r muss die Regierung wegen der Coronakrise erneut auf eine Ausnahmeklausel in der &raquo;Schuldenbremse&laquo; im Grundgesetz zur&uuml;ckgreifen. In der Pandemie habe der Bund &raquo;finanzpolitisch goldrichtig&laquo; gehandelt, erkl&auml;rte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) laut der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Er habe &raquo;Unternehmen gest&uuml;tzt, Millionen Arbeitspl&auml;tze erhalten und Deutschland vor einer Abw&auml;rtsspirale bewahrt&laquo;. Gesine L&ouml;tzsch, haushaltspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke, sprach dagegen von einem &raquo;Wahlkampfhaushalt mit vielen offenen Rechnungen&laquo;. Die Bundesregierung lasse &raquo;die Menschen im Unklaren, wer die Rechnungen nach der Bundestagswahl 2021 zahlen soll&laquo;. Die Finanzpolitik in der Pandemie sei &raquo;unsozial&laquo;. Erstmals werden mehr als 50 Milliarden Euro f&uuml;r &raquo;Verteidigung&laquo;, also R&uuml;stungsausgaben, eingepreist.<br>\nMit dem Haushalt brachte das Kabinett auch ein Sofortprogramm f&uuml;r den Klimaschutz auf den Weg. Mit acht Milliarden Euro sollen Ma&szlig;nahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen finanziert werden. Scholz sprach von einem &raquo;klaren Signal&laquo;, die Milliarden seien &raquo;gut investiertes Geld&laquo;. Als &raquo;&uuml;berteuert, zahnlos, ungerecht&laquo;, bezeichnete dagegen Lorenz G&ouml;sta Beutin, Sprecher f&uuml;r Energie und Klima der Linksfraktion, die Kabinettsbeschl&uuml;sse. Die Bundesregierung sei &raquo;weiter auf dem klimapolitischen Holzweg&laquo;. Die Industrie, &raquo;die sich seit Jahrzehnten gegen jede Klimagesetzgebung zur Wehr setzt&laquo;, werde aus der Verantwortung entlassen und weiter &raquo;mit Unsummen an Steuergeldern zugesch&uuml;ttet&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/404937.neuverschuldung-rotstift-f%C3%BCr-soziales.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Milliardenauftr&auml;ge der Marine f&uuml;r norddeutsche Werften<\/strong><br>\nWochenlang stand die Finanzierung von Milliardenauftr&auml;gen der Marine f&uuml;r norddeutsche Werften auf der Kippe. Am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die Gelder bereitgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/Milliardenauftraege-der-Marine-fuer-norddeutsche-Werften,werften442.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>B&ouml;rsch-Supan, die Rente erst ab 68 und die M&auml;r von den unabh&auml;ngigen Expertengremien<\/strong><br>\nAu&szlig;erhalb der Versicherungswirtschaft d&uuml;rften sich im Jahr 2021 kaum noch Stimmen finden, die der vor etwa 20 Jahren eingef&uuml;hrten &bdquo;Riester-Rente&ldquo; noch etwas Gutes abgewinnen k&ouml;nnen. Sie ist teuer, renditeschwach und intransparent. Die seit der Jahrtausendwende mutwillig in die gesetzliche Rentenversicherung gerissenen L&uuml;cken kann sie nicht mal in den gesch&ouml;nten Modellrechnungen im Alterssicherungsbericht der Bundesregierung schlie&szlig;en. Was DIE LINKE schon bei deren Einf&uuml;hrung vorausgesagt hat, ist heute breiter gesellschaftlicher Konsens.<br>\nDie Erz&auml;hlung von der &Uuml;berlegenheit kapitalgedeckter Altersvorsorge verglichen mit dem Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung hat sich als radikal falsch entpuppt. Profitiert von der Schw&auml;chung der umlagefinanzierten Rente haben nur die Versicherungswirtschaft, die sich mit unerh&ouml;rt hohen Vermittlungs- und Vertriebskosten von privaten Altersvorsorgeprodukten die Taschen gef&uuml;llt hat, sowie die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich &uuml;ber den niedrigsten Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung seit 1993 freuen und die Kosten der Alterssicherung bequem auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abladen konnten. Die Zahl der Menschen, die auf die sogenannte &bdquo;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&ldquo; (&bdquo;Rentner-Hartz-IV&ldquo;) angewiesen sind, hat sich hingegen seit 2003 von 439.000 auf knapp 1,1 Millionen mehr als verdoppelt. Den hart erarbeiteten Lebensstandard kann die Rente nur noch in Ausnahmef&auml;llen sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/boersch-supan-die-rente-erst-ab-68-und-die-maer-von-den-unabhaengigen-expertengremien\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IMK: Deutsche Lohnst&uuml;ckkosten sinken 2021 und 2022 deutlich<\/strong><br>\nDie Lohnst&uuml;ckkosten der deutschen Wirtschaft werden in diesem und im kommenden Jahr deutlich sinken. Grund daf&uuml;r ist, dass mit der konjunkturellen Erholung von der Corona-Krise die Produktivit&auml;t wieder erheblich w&auml;chst. Das ergibt sich aus der gestern vorgelegten Konjunkturprognose des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die &Ouml;konomen rechnen f&uuml;r 2021 mit einem R&uuml;ckgang der Lohnst&uuml;ckkosten je Stunde um 2,1 Prozent und 2022 um weitere 1,2 Prozent. Schaut man auf einzelne Quartale, gehen die Lohnst&uuml;ckkosten bereits seit der zweiten H&auml;lfte 2020 zur&uuml;ck, nachdem sie in der ersten Jahresh&auml;lfte durch den zeitweiligen Zusammenbruch von Lieferketten und die weit verbreitete Kurzarbeit stark angestiegen waren.<br>\n&bdquo;Dass die Lohnst&uuml;ckkosten 2020 kr&auml;ftig um vier Prozent im Jahresmittel angestiegen sind, ist eine Folge der erfolgreichen Besch&auml;ftigungssicherung in der Corona-Krise, die in Deutschland erreicht worden ist. Es handelt sich also um ein Ausnahmeph&auml;nomen, das sich im aktuellen Aufschwung wieder zur&uuml;ckbildet&ldquo;, sagt Prof. Dr. Alexander Herzog-Stein, Arbeitsmarktexperte des IMK. &bdquo;Au&szlig;erdem muss man ber&uuml;cksichtigen, dass der Staat die Wirtschaft mit vielen Milliarden Euro stabilisiert hat &ndash; auch in Form von massiver finanzieller Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Unternehmen.&ldquo; Dass Massenentlassungen verhindert werden konnten, helfe den Unternehmen nun beim Aufholprozess nach Abklingen der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-imk-deutsche-lohnstueckkosten-sinken-2021-und-2022-deutlich-33852.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Urteil zur 24-Stunde-Pflege &ndash; Wie eine Bulgarin gegen die Ausbeutung k&auml;mpft<\/strong><br>\nPflegende, die Seniorinnen und Senioren zuhause betreuen, so ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, haben jetzt auch f&uuml;r Bereitschaftszeiten Anspruch auf Mindestlohn.<br>\nTagt&auml;glich 24 Stunden arbeiten, ohne einen freien Tag in der Woche oder das Haus f&uuml;r l&auml;ngere Zeit verlassen zu k&ouml;nnen? Das Bundesarbeitsgericht entschied jetzt: F&uuml;r Bereitschaftszeiten wie diese muss der volle Mindestlohn gezahlt werden. Dobrina D., die ehemalige Pflegekraft aus Bulgarien, berichtet:\n<blockquote><p>\nFrauen aus Osteuropa bekommen weniger Geld, sie bezahlen uns einfach weniger.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie hat ihren bulgarischen Arbeitgeber in Deutschland verklagt, denn sie musste deutlich l&auml;nger arbeiten, als in ihrem Arbeitsvertrag stand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/bundesarbeitsgericht-pflegekraefte-mindestlohn-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Jede Stunde Arbeit z&auml;hlt<\/strong><br>\nJede Stunde Arbeit muss entlohnt werden &ndash; Punkt! Es muss Schluss sein mit dem systematischen Gesetzesbruch, auf dem lukrative Gesch&auml;ftsmodelle unz&auml;hliger Vermittlungsagenturen inzwischen beruhen. Ich gratuliere der Kl&auml;gerin zu diesem Erfolg und hoffe, dass viele weitere Live-Ins dem Beispiel dieser mutigen Frau folgen &ndash; denn k&auml;mpfen lohnt sich&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, das Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt im Fall einer bulgarischen Frau, die die Vermittlungsagentur auf Bezahlung ihrer kompletten Arbeitszeit von 24 Stunden verklagt hatte. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Die sogenannte 24-Stunden-Pflege ist ein besonders eklatantes Beispiel f&uuml;r den Versto&szlig; gegen geltende Arbeitszeitregeln und die schamlose Ausbeutung osteurop&auml;ischer Besch&auml;ftigter. Es ist gut, dass die Gerichte hinschauen, wo die Bundesregierung die Augen verschlie&szlig;t: bei der fl&auml;chendeckenden Arbeitszeiterfassung. N&ouml;tig ist eine verpflichtende Arbeitszeiterfassung f&uuml;r Arbeitgeber aller Branchen, damit das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird und Besch&auml;ftigte sich auf vereinbarte Zeiten auch verlassen k&ouml;nnen. Die w&ouml;chentliche H&ouml;chstarbeitszeit muss auf 40 Stunden begrenzt werden, denn &uuml;berlange Arbeitszeiten machen krank. Ich kritisiere scharf, dass die Bundesregierung das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung in den letzten zwei Jahren nicht umgesetzt hat. Damit leistet sie solchen missbr&auml;uchlichen Arbeitsbedingungen Vorschub.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/jede-stunde-arbeit-zaehlt\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unternehmensbesteuerung: Ein ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzter Faktor<\/strong><br>\nZurzeit wird von den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen die Werbetrommel f&uuml;r niedrigere Unternehmenssteuern ger&uuml;hrt. Mit an Bord sind die vertrauten Rechtfertigungen. Die Lasten der Betriebe sind zu hoch und weniger Steuern w&uuml;rden neue Wirtschaftsimpulse freisetzen. Warum diese Argumente nicht stichhaltig sind, erl&auml;utert das #schlaglicht 24\/2021 aus Niedersachsen.<br>\nDie Debatte war absehbar. Kaum l&auml;sst die Pandemie nach und r&uuml;ckt die Bundestagswahl n&auml;her, kehren die Arbeitgeber, ihre Sprachrohre und manche Parteien zu einem ihrer All Time Classics zur&uuml;ck. Lautstark ert&ouml;nt der Ruf nach Steuerentlastungen f&uuml;r die Unternehmen. So war es jetzt auch im Corona-Sonderausschuss des Nieders&auml;chsischen Landtages. Zuerst forderte der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall eine Senkung der K&ouml;rperschaftssteuer sowie die v&ouml;llige Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags. Im Anschluss verlangte die Industrie- und Handelskammer L&uuml;neburg-Wolfsburg eine Schranke gegen die steigende &bdquo;Gewerbesteuerspirale&ldquo;.<br>\nZur Begr&uuml;ndung niedrigerer Unternehmenssteuern m&uuml;ssen die &uuml;blichen Argumente herhalten. Die steuerpolitischen Anreize w&uuml;rden die Betriebe zu mehr Investitionen veranlassen und damit die Wirtschaft kr&auml;ftig ankurbeln. Zudem sind die deutschen Steuers&auml;tze im internationalen Vergleich viel zu hoch. Deshalb sollte jetzt endlich nachgezogen werden, weil sonst die Wettbewerbsf&auml;higkeit verloren geht. Das alles hat man schon x-mal geh&ouml;rt.<br>\nNur das Problem ist: Einer genaueren Analyse halten diese Parolen nicht stand! Niedrige Steuers&auml;tze sind alles andere als der gro&szlig;e unternehmerische Muntermacher. Erst k&uuml;rzlich hat eine Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) gezeigt, dass Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen keinen positiven <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3vV4GKl\">Effekt auf das Wirtschaftswachstum haben<\/a>. Als &ouml;konomischer Faktor wird ihre Rolle in der &ouml;ffentlichen Diskussion daher ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++dda64026-d4c1-11eb-98fd-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Cum-ex-Aff&auml;re: Der Scholz, der gar nichts wusste<\/strong><br>\nWeil ihr Geldhaus viele Millionen Euro an Steuern zur&uuml;ckzahlen sollte, trafen sich die Haupteigner der Warburg-Bank mehrfach mit Olaf Scholz, damals Erster B&uuml;rgermeister Hamburgs. Scholz kann sich daran nicht mehr konkret erinnern. Neu aufgetauchte Dokumente lassen Zweifel an den Ged&auml;chtnisl&uuml;cken des SPD-Kanzlerkandidaten aufkommen. [&hellip;]<br>\nDas nun aufgetauchte Briefing d&uuml;rfte die Diskussion weiter anheizen: Ein B&uuml;rgermeister f&uuml;hrt zwar viele Gespr&auml;che, allerdings sind Treffen mit potenziellen Steuerbetr&uuml;gern alles andere als allt&auml;glich, gerade wenn es um m&ouml;gliche Steuerhinterziehung in dreistelliger Millionenh&ouml;he sowie die Gefahr der Pleite einer renommierten Bank mit Hunderten Angestellten geht.<br>\nAuff&auml;llig ist, dass Scholz nicht von Anfang an Erinnerungsl&uuml;cken bei dem Thema hatte. Und das ist nur eine von mehreren Merkw&uuml;rdigkeiten, die sich der Kanzlerkandidat bei der Aufkl&auml;rung der Vorf&auml;lle leistete. Immer wieder stand auch die Frage im Raum: Hat Scholz m&ouml;glicherweise im Parlament nicht die ganze Wahrheit gesagt? Parlamentarier in Berlin wie in Hamburg jedenfalls f&uuml;hlten sich wiederholt angeschwindelt von Scholz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/der-scholz-der-gar-nichts-wusste-a-27b7b06c-4a6d-46ce-9ce1-f49e0d223c19\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Breitscheidplatz-Anschlag: Geschw&auml;rzte Akten und offene Fragen<\/strong><br>\nDer Abschlussbericht ist fertig, doch viele Fragen bleiben offen: Wie verlief der Fluchtweg des Attent&auml;ters am 19. Dezember 2016? Welche Helfer hatte er wohl davor und danach? Warum erscheinen Spuren am Tatort bis heute unlogisch? Und warum haben deutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden nicht erkannt, wie gef&auml;hrlich der Attent&auml;ter Anis Amri wirklich war?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/anschlag-breitscheidplatz-bericht-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Britisches Kriegsschiff hatte dort nichts verloren&ldquo; &ndash; Craig Murray zum Vorfall im Schwarzen Meer<\/strong><br>\nDer ehemalige britische Botschafter und Experte f&uuml;r Seerecht, Craig Murray, hat in einem Blogeintrag die Konfrontation in der Stra&szlig;e von Kertsch kommentiert. Der britische Zerst&ouml;rer habe in russischen Gew&auml;ssern nichts verloren und es gelte keineswegs das Recht auf friedliche Durchfahrt.<br>\nAm Donnerstag ist nach wie vor nicht gekl&auml;rt, was genau sich tags zuvor vor der K&uuml;ste der Krim ereignet hat. Fest steht: Ein britisches Kriegsschiff fuhr durch die Stra&szlig;e von Kertsch, es wurden Sch&uuml;sse von russischer Seite abgegeben.<br>\nW&auml;hrend auch er auf weitere Informationen wartet, hat Craig Murray am Mittwochabend auf seinem Blog eine erste Einsch&auml;tzung der Lage ver&ouml;ffentlicht.<br>\nMurray, der vor allem daf&uuml;r bekannt ist, dass er britischer Botschafter in Usbekistan war und als Menschenrechtsaktivist ein enger Vertrauter des inhaftierten Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange ist, hat auch eine Expertise in Seerecht. Von 1989 bis 1992 f&uuml;hrte er die Maritime Abteilung im Au&szlig;enministerium Gro&szlig;britanniens an. In seine Zust&auml;ndigkeit fielen unter anderem die Verhandlungen zur UN-Konvention zum Seerecht.<br>\nManchmal m&uuml;sse man das Offensichtliche sagen, schreibt Craig Murray eingangs seines Blogbeitrags, n&auml;mlich: Das Vereinigte K&ouml;nigreich habe keine K&uuml;ste im Schwarzen Meer. &bdquo;Britische Kriegsschiffe befahren das Schwarze Meer nicht mit friedlicher Absicht, und es gibt auch keinen Grund f&uuml;r sie, umstrittene Gew&auml;sser in der N&auml;he von jemandes K&uuml;ste zu befahren.&ldquo; Es gebe auch kein Ziel, das ein britisches Kriegsschiff unter Berufung auf das Recht der friedlichen Durchfahrt ansteuern k&ouml;nnte, das es n&ouml;tig machte, K&uuml;stengew&auml;sser der Krim zu befahren, denn das Schwarze Meer sei eine Sackgasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210624\/craig-murray-zum-vorfall-im-schwarzen-meer-2606551.html\">SNA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warren Buffett: Wohlt&auml;ter und Milliarden-Spender in eigener Sache<\/strong><br>\nDer amerikanische Gro&szlig;investor Warren Edward Buffett (90) geh&ouml;rt mit rund 44 Milliarden Dollar Privatverm&ouml;gen zu den reichsten M&auml;nnern der Welt. Jetzt spendet der weithin als das &ldquo;Orakel von Omaha&rdquo; bekannte wieder Geld. Es gehen 4,1 Milliarden unter anderem an die Gates-Stiftung, in deren Verwaltungsrat er selbst sitzt.<br>\nBuffett trennte sich von der H&auml;lfte seiner Berkshire-Hathaway-Aktien. Er kennt sich aus, wie man steuervermeidend maximal &ouml;ffentlichkeitswirksam agieren kann. Nach geleakten Steuerunterlagen vor ein paar Wochen zahlte er laut ProPublica zwischen den Jahren 2014 und 2020 nur 0,1 Prozent seines Einkommens an die Steuer. Das belegen Daten der US-Steuerbeh&ouml;rde IRS. W&auml;hrend sein Verm&ouml;gen um 24,3 Milliarden zunahm, betrug sein Einkommen insgesamt 125 Millionen. Daf&uuml;r musste er 23,7 Millionen Steuern zahlen. Sein Rezept: Er spendete. Nicht selten waren die Empf&auml;nger seine Freunde wie etwa Bill Gates. Dieser sa&szlig; auch im Verwaltungsrat von Buffetts Fonds Berkshire Hathaway. Im M&auml;rz trat er von dem Posten zur&uuml;ck. Auch Buffett will demn&auml;chst seinen Verwaltungsratsjob bei der Gates-Stiftung an den Nagel h&auml;ngen.<br>\nWas nun genau nach der Trennung von Bill Gates und seiner Frau Melinda passieren wird, ist nicht bekannt. Mit rund 50 Milliarden Dollar Verm&ouml;gen ist die Stiftung eine der gr&ouml;&szlig;ten weltweit. Sie k&auml;mpft nach eigenen Angaben gegen Armut, Krankheiten und Ungerechtigkeiten rund um die Welt.<br>\nAuch Buffetts drei Kinder gehen nach Informationen des Handelsblattes nicht leer aus. Alle drei Kinder seiner letzten Frau und die seiner verstorbenen ersten Frau betreiben gemeinn&uuml;tzige Organisationen, die er bedacht hat. Er hatte stets reichen Amerikanern geraten, den Kindern nicht zu viel Geld zukommen zu lassen, aber doch genug, um nichts tun zu m&uuml;ssen.<br>\nAuch wenn er, der immer noch seit 1958 in seinem b&uuml;rgerlichen Steinhaus in Omaha wohnt, noch 238.624 Berkshire-Papiere f&uuml;r rund 100 Milliarden Dollar h&auml;lt, hat er weiterhin das Sagen in seiner Firma.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/119689-warren-buffett-wohltater-und-milliarden\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Laschet-Regierung will Demonstrierende wie Kriminelle behandeln<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Regierung in Nordrhein-Westfalen unter Ministerpr&auml;sident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet will in der kommenden Woche ein Versammlungsgesetz beschlie&szlig;en, das im Vorfeld f&uuml;r Kritik und Proteste sorgt. Kritiker:innen sehen in den Pl&auml;nen der Landesregierung autorit&auml;re Tendenzen.<br>\nDer Gesetzentwurf der Laschet-Regierung nennt die wei&szlig;en Maleranz&uuml;ge, die Demonstrant:innen bei manchen Klimaprotesten seit Jahren tragen, in einer Reihe mit Springerstiefeln und Uniformen der Nazi-Organisationen SS und SA.<br>\nEin Protestb&uuml;ndnis, das schon zahlreiche Demonstrationen organisiert hat, wirft der Landesregierung vor, sie wolle Axt an dem f&uuml;r das Versammlungsrecht wichtigen Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes von 1985 anlegen.<br>\nDamals befasste sich das h&ouml;chste Gericht erstmals mit dem Versammlungsrecht und legte es in einer Grundsatzentscheidung zu Gunsten von Demokratie und Demonstrierenden aus. Der Beschluss sieht hohe H&uuml;rden f&uuml;r Demonstrationsverbote vor und niedrige H&uuml;rden f&uuml;r B&uuml;rger:innen, um eine Demonstration durchzuf&uuml;hren.<br>\nDas nordrhein-westf&auml;lische Vorhaben stelle nun jedoch nicht die Versammlungsfreiheit in den Vordergrund, sondern die Gefahrenabwehr und damit Staat und Polizei, so das B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/nrw-laschet-regierung-will-demonstrierende-wie-kriminelle-behandeln\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesperrte Salzbachtalbr&uuml;cke: &bdquo;Viel dramatischer als bef&uuml;rchtet&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Die Situation an der Salzbachtalbr&uuml;cke ist noch viel dramatischer, als wir ohnehin schon bef&uuml;rchtet hatten&ldquo;, kommentierte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, Stefan Naas, neue Informationen &uuml;ber die marode Salzbachtalbr&uuml;cke in Wiesbaden. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Gr&uuml;nen) hatte die Mitglieder des Verkehrsausschusses am Mittwochnachmittag &uuml;ber die Situation rund um die einsturzgef&auml;hrdete und voll gesperrte Br&uuml;cke unterrichtet, die in der Landeshauptstadt und dem westlichen Rhein-Main-Gebiet zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Stra&szlig;e und im Bahnverkehr f&uuml;hrt. Ob die Br&uuml;cke z&uuml;gig abgerissen oder gar gesprengt werden kann und welche Ma&szlig;nahmen unternommen werden, damit das Verkehrschaos ein Ende hat, will die Autobahngesellschaft des Bundes am Freitagmorgen in Wiesbaden mitteilen.<br>\n&bdquo;Der Verkehrsminister musste heute zugeben, dass sich niemand der Br&uuml;cke auf 50 Meter n&auml;hern darf und der Abriss aus Gr&uuml;nden der Arbeitssicherheit voraussichtlich nicht wie geplant stattfinden kann&ldquo;, teilte Naas mit. Nun m&uuml;sse die Br&uuml;cke erst einmal gesichert werden, um &uuml;berhaupt weitere Ma&szlig;nahmen vornehmen zu k&ouml;nnen. Entsetzt &auml;u&szlig;erte er sich dar&uuml;ber, dass der bis Ende 2020 zust&auml;ndige Landesbetrieb HessenMobil die vierzehnt&auml;gigen Routine-Kontrollen ausgesetzt habe, als die S&uuml;dbr&uuml;cke der beiden Br&uuml;ckenbauwerke nicht mehr befahren worden sei. &bdquo;Das war fahrl&auml;ssig&ldquo;, sagte Naas. F&uuml;r ihn tr&auml;gt Al-Wazir die Verantwortung f&uuml;r den Zustand der Br&uuml;cke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/tarek-al-wazir-informiert-ueber-die-salzbachtalbruecke-in-wiesbaden-17404526.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von T&auml;tern, Opfern und Kollaborateuren (III)<\/strong><br>\nIm Schatten der einmarschierenden Wehrmacht starteten deutsche NS-Verbrecher vor genau 80 Jahren gemeinsam mit mittel- und osteurop&auml;ischen Kollaborateuren die ersten Pogrome und Massenmorde an der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung der Sowjetunion. Gestern vor 80 Jahren begannen etwa in der litauischen Stadt Kaunas unter den Augen von Wehrmachtssoldaten Pogrome, bei denen deutschen und litauischen T&auml;tern bereits bis zum 29. Juni 3.800 J&uuml;dinnen und Juden zum Opfer fielen. Nur f&uuml;nf Prozent der ungef&auml;hr 200.000 litauischen Juden &uuml;berlebten die Shoah in Litauen, bei der die deutschen Menschheitsverbrecher &uuml;ber kontinuierliche Unterst&uuml;tzung litauischer Helfershelfer verf&uuml;gten. Estland stellte &ndash; bei einer Vorkriegsbev&ouml;lkerung von rund 1,2 Millionen Menschen &ndash; rund 60.000 Freiwillige f&uuml;r den NS-Kampf gegen die Sowjetunion, Lettland &ndash; mit 1,8 Millionen Einwohnern &ndash; gut 100.000. Einheimische Waffen-SS&rsquo;ler werden heute im Baltikum mit Denkm&auml;lern und mit Gedenkm&auml;rschen geehrt: als &ldquo;Freiheitsk&auml;mpfer&rdquo; gegen Moskau. Dies entspricht &ndash; wie in der Ukraine &ndash; der aktuellen Frontstellung des Westens gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8640\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Kapital und Ressentiment&ldquo; von Joseph Vogl<\/strong><br>\nDer Literaturwissenschaftler Joseph Vogl hat mit &bdquo;Kapital und Ressentiment: Eine kurze Theorie der Gegenwart&ldquo; ein Buch vorgelegt, das verstehen hilft, welche Macht sich durch die Verkettung von Finanzkapital und Internet-Plattformen zusammengeballt hat; eine Macht, der die Menschheit in ihrer Rolle als Nutzer der Netzwerke ausgeliefert ist. Franz Schneider hat das Buch f&uuml;r &bdquo;Geld und mehr&ldquo; gelesen und rezensiert.<br>\nMit der Gewinung von Daten &uuml;ber das Verhalten von Menschen soll das ganz gro&szlig;e Gesch&auml;ft mit der Werbung gemacht werden. Wenn ich m&ouml;glichst alles &uuml;ber einen Menschen wei&szlig;, dann kann ich ihn mit den Waren bewerben, bei denen er am wahrscheinlichsten zugreift.<br>\nIn dieser banalen Erkenntnis erschlie&szlig;t sich das pragmatische Motiv der Finanzbranche, ihr Geld in die Informations&ouml;konomie zu investieren. Wenn Karl Marx von Mehrwert spricht, dann meint er die Geldsumme, die sich der Unternehmer in die eigene Tasche stecken kann. Also die Summe, die &uuml;ber den von ihm gezahlten Lohn hinausgeht. Wenn die heutigen Finanz- und Internet-Plattform-Kapitalisten an Mehrwert denken, dann l&auml;cheln sie &uuml;ber diesen Peanuts-Mehrwert.<br>\nDie Absch&ouml;pfer des Verhaltensmehrwerts begn&uuml;gen sich nicht mit einer achtst&uuml;ndigen Arbeitszeit. Sie begn&uuml;gen sich auch nicht damit, dass der Mensch nur als arbeitendes Wesen zur Absch&ouml;pfung herangezogen wird. Die Mehrwertquelle wird gewaltig ausgedehnt. Auf das gesamte Verhalten des Menschen und zeitlich unbeschr&auml;nkt. Also rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, immer dann, wenn er zum Netz-Nutzer wird. Den Nutzern soll noch nicht einmal bewusst sein, dass sie und wie sie ein Mehrwert verhei&szlig;endes Produkt erzeugen. Das Ganze soll vielmehr Spa&szlig; machen. [&hellip;]<br>\nDie Herstellung dieses &bdquo;Produkts&ldquo; ist besonders kostensparend, weil sie ohne m&uuml;hevolle und kostenverursachende Pflege eigener Produktionsmittel auskommt. Amazon, Facebook und unz&auml;hlige andere Plattformen produzieren nur ausnahmsweise eigene Waren. Die Zahl ihrer Datenlieferanten erh&ouml;ht sich quasi automatisch ohne weiteres Zutun. Denn das Netzwerkprinzip &lsquo;Nutzer generieren weitere Nutzer&lsquo; verhei&szlig;t &bdquo;Monsterm&auml;rkte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/buchtipps\/kapital-und-ressentiment\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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