{"id":73748,"date":"2021-06-28T08:34:12","date_gmt":"2021-06-28T06:34:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748"},"modified":"2021-06-28T08:34:12","modified_gmt":"2021-06-28T06:34:12","slug":"hinweise-des-tages-3889","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h01\">3. Juli 2021 &ndash; 50. Geburtstag von Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h02\">Die falsche Hoffnung auf die Herdenimmunit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h03\">Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums zu Kramp-Karrenbauer: &ldquo;Wer hat Ihnen das Recht gegeben?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h04\">L&uuml;gen und Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h05\">Scholz will 96 Prozent der Steuerzahler entlasten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h06\">Schneller ist nicht immer besser: Sanktionen k&ouml;nnen sich l&auml;ngerfristig auf die Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t auswirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h07\">Immobilienpreise steigen kr&auml;ftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h08\">Wie die Coronafolgen Besch&auml;ftigte getroffen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h09\">Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h10\">N&uuml;&szlig;leins Anw&auml;lte legen Beschwerde gegen Ermittlungen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h11\">Defender-Skandal: Geheimdokumente des britischen Kriegsministeriums beweisen provokative Absicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h12\">Mit Desinfektionsmittel ver&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h13\">&ldquo;Millionen Leben stehen auf dem Spiel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h14\">Verh&auml;ngnisvolle &bdquo;Kann&ldquo;-Regelungen im PBefG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h15\">Offener Brief gegen Seehofers Cybersicherheitsstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h16\">Ein Kritikverbot als Auftrag der Erinnerungskultur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h17\">&Uuml;berwachungsfantasien im Ministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73748#h18\">Geheimes Netzwerk: Das rechte Phantom<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong> 3. Juli 2021 &ndash; 50. Geburtstag von Julian Assange<\/strong><br>\nFeier und Protest<br>\nBerlin, Pariser Platz<br>\nJulian Assange ist der politische Gefangene des Westens.<br>\nSeit mehr als 10 Jahren lebt Assange in Unfreiheit und wird seit 2 Jahren in einem englischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis festgehalten, in dem Bedingungen herrschen, die von Prof. Melzer, UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, als Folter bezeichnet werden.<br>\nJulian Assange hat die Kriegsverbrechen der USA im nahen Osten und die desastr&ouml;se Politik der USA in aller Welt &ouml;ffentlich gemacht. Die USA fordern die Auslieferung Assanges, um an ihm ein Exempel zu statuieren und den freien Journalismus einzusch&uuml;chtern.<br>\nJulian Assange begeht am 3.7.2021 seinen 50. Geburtstag.<br>\nAus diesem Anlass finden in aller Welt Veranstaltungen statt, die den Geburtstag Assanges feiern, der das Recht auf journalistische Meinungsfreiheit wahrgenommen und sich damit f&uuml;r das Recht auf freie Meinungsbildung, f&uuml;r unsere Meinungsbildungsfreiheit, eingesetzt, ja, geopfert hat. Der 3.7.2021 ist zugleich der Tag des Protests gegen die anhaltende Inhaftierung eines Journalisten und der Tag der Manifestation f&uuml;r die sofortige Freilassung von Julian Assange und f&uuml;r eine freie Presse.<br>\nAm sp&auml;ten Nachmittag des 3.7., von 17:00 bis 20:00, wollen wir vor der Botschaft der Vereinigten Staaten auf dem Pariser Platz protestieren und Julian Assange feiern, mit Reden, Musik, Gespr&auml;chen. Die Veranstaltung wird von den Mitgliedern der regelm&auml;&szlig;igen Mahnwachen f&uuml;r Assange getragen. Alle, die Assange und die Pressefreiheit feiern wollen, sind willkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210628-EINLADUNG-ZUM-50-%20GEBURTSTAG-VON-JULIAN-ASSANGE.pdf\">PDF<\/a>\n<p><strong>dazu: Key witness in Assange case admits to lies in indictment<\/strong><br>\nA major witness in the United States&rsquo; Department of Justice case against Julian Assange has admitted to fabricating key accusations in the indictment against the Wikileaks founder.<br>\nA major witness in the United States&rsquo; Department of Justice case against Julian Assange has admitted to fabricating key accusations in the indictment against the Wikileaks founder. The witness, who has a documented history with sociopathy and has received several convictions for sexual abuse of minors and wide-ranging financial fraud, made the admission in a newly published interview in Stundin where he also confessed to having continued his crime spree whilst working with the Department of Justice and FBI and receiving a promise of immunity from prosecution.<br>\nThe man in question, Sigurdur Ingi Thordarson, was recruited by US authorities to build a case against Assange after misleading them to believe he was previously a close associate of his. In fact he had volunteered on a limited basis to raise money for Wikileaks in 2010 but was found to have used that opportunity to embezzle more than $50,000 from the organization. Julian Assange was visiting Thordarson&rsquo;s home country of Iceland around this time due to his work with Icelandic media and members of parliament in preparing the Icelandic Modern Media Initiative, a press freedom project that produced a parliamentary resolution supporting whistleblowers and investigative journalism.<br>\nThe United States is currently seeking Assange&rsquo;s extradition from the United Kingdom in order to try him for espionage relating to the release of leaked classified documents. If convicted, he could face up to 175 years in prison. The indictment has sparked fears for press freedoms in the United States and beyond and prompted strong statements in support of Assange from Amnesty International, Reporters without borders, the editorial staff of the Washington Post and many others.<br>\nUS officials presented an updated version of an indictment against him to a Magistrate court in London last summer. The veracity of the information contained therein is now directly contradicted by the main witness, whose testimony it is based on.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/stundin.is\/grein\/13627\/key-witness-in-assange-case-admits-to-lies-in-indictment\/\">Studin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Y.S.:<\/strong> Haben Sie schon davon gelesen, dass ein Zeuge der Anklage, Sigurdur Ingi Thordarson, gegen&uuml;ber der isl&auml;ndischen Zeitung Stundin zugegeben hat, mit den USA einen Deal hatte, Falschaussagen zu machen, um Assange zu belasten? <\/em><\/p>\n<p><em>Er hat auch Daten von WikiLeaks-Mitarbeitern gestohlen &ndash; im Artikel wurde Renata Avila erw&auml;hnt, welche ja eine Anw&auml;ltin ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel beschreibt, dass die Hacking-Anklagen (oder Verleumdungen, muss man ja sagen) und somit auch das Urteil vom 4.1. um die Aussagen von Thordarson herum aufgebaut wurden. Prozessmanipulation! Das Urteil vom 4.1. muss revidiert werden! <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Snowden &ndash; Das ist das Ende des Verfahrens gegen Julian Assange &ndash; US-Kronzeuge hat gelogen<\/strong><br>\nDie Hauptvorw&uuml;rfe im Verfahren gegen den WikiLeaks-Mitbegr&uuml;nder Julian Assange, dem im Falle der Auslieferung an die USA bis zu 175 Jahre Haft drohen, basieren Berichten zufolge auf der Aussage eines verurteilten Betr&uuml;gers, der nun gegen&uuml;ber den Medien zugab, dass er gelogen hatte. Sigurdur Ingi Thordarson (&ldquo;Siggi the Hacker&rdquo; Sigur&part;ur Ingi _&oacute;r&part;arson) hei&szlig;t ein isl&auml;ndischer Staatsb&uuml;rger und ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter von WikiLeaks, der f&uuml;r eine Summe von 5.000 US-Dollar zum FBI-Informanten wurde. Nun gab der fr&uuml;here Kronzeuge gegen&uuml;ber der isl&auml;ndischen Zeitung Stundin zu, dass er entscheidende Teile seiner Behauptungen f&uuml;r eine Anklageschrift gegen Julian Assange erfunden hatte.In einem Artikel, der am Samstag ver&ouml;ffentlicht wurde, beschreibt Stundin mehrere Teile seiner damaligen Aussage, die er nun bestreitet und neuerdings sagt, dass Assange ihn niemals angewiesen hatte, irgendwelche Cyberhacking-Aktionen durchzuf&uuml;hren. Als Reaktion auf den Artikel von Stundin twitterte der NSA-Whistleblower Edward Snowden umgehend: &ldquo;Dies ist das Ende des Falles gegen Julian Assange.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/119831-snowden-ist-ende-rechtsverfahrens-gegen\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die falsche Hoffnung auf die Herdenimmunit&auml;t<\/strong><br>\nDer Sommer hat gerade eben erst begonnen und schon steht der Herbst vor der T&uuml;r. Zumindest in Sachen Corona. Da die aktuellen Inzidenzwerte ja keinen Grund zur Besorgnis liefern, wird von Politik und Medien lieber die im Herbst erwartete &bdquo;vierte Welle&ldquo; thematisiert und bereits jetzt als Ausrede ins Feld gef&uuml;hrt, um die Corona-Ma&szlig;nahmen einstweilen ganz auslaufen oder zumindest pausieren zu lassen. Bevor die Beschr&auml;nkungen ausgesetzt werden k&ouml;nnten, m&uuml;sse ein &bdquo;Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung eine Immunit&auml;t gegen das Virus entwickelt haben&ldquo;, so dr&uuml;ckte es das Bundesgesundheitsministerium vor wenigen Wochen in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag aus. Unter einem &bdquo;Gro&szlig;teil&ldquo; versteht die Bundesregierung die vielzitierte &bdquo;Herdenimmunit&auml;t&ldquo; und die ist nach Aussagen des Bundesgesundheitsministerium erst dann erreicht, wenn 70 bis 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung gegen das Virus immun sind.<br>\n70 bis 80 Prozent von 83 Millionen Einwohnern &ndash; das sind 57 bis 66 Millionen Menschen. Und da die Politik darauf aus ist, diese Immunisierung durch Impfungen zu erreichen und es bisher keinen Impfstoff gibt, der f&uuml;r Kinder und Jugendliche getestet oder gar zugelassen w&auml;re, fallen vorerst ohnehin bereits 14 Millionen potenzielle Impflinge weg. &Uuml;bertr&auml;gt man nun die angestrebte Impfquote von 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung auf den Rest, so m&uuml;sste man 96 Prozent der Erwachsenen gegen Covid-19 impfen. Das ist eine Zahl, die ohne einen rigorosen Impfzwang nicht zu erreichen ist. Eine solchen Impfzwang schlie&szlig;t die Politik jedoch bislang kategorisch aus und es ist auch nicht zu erwarten, dass sich dies vor den Bundestagswahlen im Herbst &auml;ndern. Und nachdem die STIKO keine Impfempfehlung f&uuml;r Kinder und Jugendliche erteilen will, wird sich auch an der Zahl der potentiellen Impflinge bis dahin nichts mehr &auml;ndern. Wie will man also eine Herdenimmunit&auml;t erreichen? [&hellip;]<br>\nOder um es kurz zu machen: Eine Herdenimmunit&auml;t ist weder erreichbar noch n&ouml;tig. Der bereits jetzt vorhandenen Herdenschutz hat die Gefahr durch Covid-19 f&uuml;r die Gesellschaft deutlich gesenkt. Es gibt daher keinen Grund, die Aufrechterhaltung der Ma&szlig;nahmen von einem Wert abh&auml;ngig zu machen, der ohnehin keine gro&szlig;e Rolle spielt. Es spricht alles daf&uuml;r, die Ma&szlig;nahmen und die von ihnen ausgel&ouml;sten Kollateralsch&auml;den nun endlich zu beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/kommentare\/die-falsche-hoffnung-auf-die-herdenimmunitaet\/\">Jens Berger auf Westend Verlag<\/a>\n<p><em>Ab heute &uuml;berall im Handel oder bei den Buchkomplizen: Jens Berger, <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/schwarzbuch-corona.html?listtype=search&amp;searchparam=jens%20berger%20Schwarzbuch%20Corona\">&bdquo;Schwarzbuch Corona. Zwischenbilanz der vermeidbaren Sch&auml;den und der tolerierten Opfer&ldquo;<\/a>, Westend Verlag<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums zu Kramp-Karrenbauer: &ldquo;Wer hat Ihnen das Recht gegeben?&rdquo;<\/strong><br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Marija Sacharowa nahm bei ihrer Pressekonferenz am Mittwoch Stellung zu Annegret Kramp-Karrenbauers Rede an der F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr. Es sei zynisch, Russland und China mit dem islamistischen Extremismus zu vergleichen, so Sacharowa.<br>\nVerteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach vergangenen Freitag vor dem Offiziersnachwuchs der F&uuml;hrungsakademie in Hamburg. In der sich schnell ver&auml;ndernden Welt stehe die Bundeswehr vor neuen Herausforderungen, sagte die CDU-Politikerin.<br>\nKonkret sprach sie mehrere Kernpunkte an: &ldquo;F&uuml;r uns Europ&auml;er bleibt also viel Platz f&uuml;r mehr Eigenverantwortung. Zum einen in der &ouml;stlichen Nachbarschaft, wo Russland &ndash; mal verdeckt, mal offen &ndash; Krieg f&uuml;hrt, milit&auml;risch massiv aufr&uuml;stet und &ndash; auch hier: mal verdeckt, mal offen &ndash; seine Nachbarn, unsere Freunde und Partner, bedroht. In der s&uuml;dlichen Nachbarschaft, wo sich der islamistische Terrorismus ausbreitet, auch wenn dies aktuell nicht die Nachrichten dominiert, wo das Mittelmeer Schauplatz von geopolitischen Streitereien, Migration und Schmuggel ist&rdquo;. Au&szlig;erdem betonte sie: &ldquo;Wir m&uuml;ssen dem Ringen um Werte Muskeln verleihen&rdquo;.<br>\nMarija Sacharowa, Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, kommentierte in diesem Zusammenhang am Mittwoch:<br>\n&ldquo;Sind Sie nicht krank? Ist alles gut? Wer hat Ihnen das Recht gegeben, von offizieller Trib&uuml;ne aus Russland und China auf der einen Seite und den islamistischen Terrorismus auf der anderen Seite zu vergleichen? Ich m&ouml;chte die deutsche Verteidigungsministerin daran erinnern, dass Russland &ndash; im Gegensatz zu Deutschland &ndash; den radikalen Islamismus in Syrien bek&auml;mpft.&rdquo;<br>\nIn der Rede der Ministerin habe es jedoch eine These gegeben, der man nur zustimmen k&ouml;nne, so Sacharowa. Kramp-Karrenbauer hatte den Krieg in der Ostukraine als einen groben Versto&szlig; gegen die Normen des V&ouml;lkerrechts bezeichnet. Sacharowa meinte diesbez&uuml;glich: &ldquo;Das ist wahr, aber es w&auml;re sch&ouml;n, wenn die Verteidigungsministerin eines Staates, der zum Normandie-Format geh&ouml;rt, klar darauf hinweisen w&uuml;rde, dass dieser Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung von Kiew entfesselt wurde&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/119650-sacharowa-zu-kramp-karrenbauer-sind\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Hetzrede von AKK gegen Russland und China,  und dies in der N&auml;he zum 80. Jahrestages des &Uuml;berfalls auf die UdSSR! <\/em><\/p>\n<p><em>Gleichzeitig ist das n&auml;chste NATO-Man&ouml;ver in der Ukraine &ndash;noch kein NATO-Mitglied!!!-  und dem Schwarzen Meer in Arbeit; die Millionenkosten inkl. Umweltsch&auml;den zahlt die Steuerzahlerschaft ja aus der Portokasse! <\/em><\/p>\n<p><em>Friedenssicherung und Vertrauensaufbau sieht anders aus, jedoch sind dies f&uuml;r unsere ach so wertebewu&szlig;te, politische Elite Relikte von Vorgestern! <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>L&uuml;gen und Doppelmoral<\/strong><br>\nDa hatten Merkel und Macron mal eine vern&uuml;nftige Idee: Sie wollten sich, zusammen mit den anderen europ&auml;ischen Regierungschefs, mit Putin treffen. Aber die Mehrheit der europ&auml;ischen Staatenlenker lehnte ab. Stattdessen beschlossen sie: Es g&auml;be &bdquo;die Notwendigkeit einer entschlossenen und koordinierten Reaktion der EU und ihrer Mitgliedstaaten auf jede weitere b&ouml;swillige, rechtswidrige und disruptive Aktivit&auml;t Russlands&ldquo;.<br>\nWelch eine Heuchelei. Gilt das auch f&uuml;r b&ouml;swillige, rechtswidrige und disruptive Aktivit&auml;ten der USA? Wie w&auml;re es denn mit entschlossenen und koordinierten Reaktionen auf die rechtswidrigen Drohnenmorde der USA von deutschem Boden aus? Wo bleiben die entschlossenen und koordinierten Reaktionen der EU auf die von den USA &bdquo;vom Zaun gebrochenen&ldquo; v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege? Und ist es nicht b&ouml;swillig, wenn Washington Deutschland wie bei Nordstream 2 vorschreiben will, von wem es Gas oder &Ouml;l beziehen darf? Von &bdquo;H&uuml;tern der Menschenrechte&ldquo; wie den USA und Saudi-Arabien k&ouml;nnen wir Gas und &Ouml;l beziehen, vom b&ouml;sen Putin nicht?<br>\nWie lange glauben die EU-Regierungschefs eigentlich noch, zusammen mit den USA gegen&uuml;ber Russland eine Politik der doppelten Moral machen zu k&ouml;nnen? Trotz all ihrer L&uuml;gen, wahr bleibt:<br>\nDie Nato gibt mehr als 17mal so viel f&uuml;r Krieg aus wie Russland (R&uuml;stungsausgaben 2020: Nato: 1,103 Milliarden Dollar, Russland: 61,7 Milliarden Dollar, Quelle: Friedensforschungsinstitut Sipri).<br>\nEntgegen den Zusagen, die man Gorbatschow gegeben hatte, r&uuml;ckte die Nato an die russische Grenze vor, und als Dank f&uuml;r die Aufl&ouml;sung des Warschauer Paktes und der Wiedervereinigung Deutschlands wird Russland weiter eingekreist und mit Man&ouml;vern (Defender 21) vor seiner Grenze provoziert.<br>\nWas hat ein britisches Kriegsschiff im schwarzen Meer verloren (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73679#h10\">siehe dazu auch den Beitrag von Craig Murray auf den NachDenkSeiten.<\/a>).<br>\nUnd ob es der L&uuml;genbande passt oder nicht: Die Krim w&auml;re nicht annektiert worden, wenn die USA nicht mit f&uuml;nf Milliarden den Putsch in der Ukraine finanziert h&auml;tten (Die ehemalige US-Staatssekret&auml;rin Victoria Nuland: &bdquo;Wir haben &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Dollar aufgewandt, um die Ukraine zu destabilisieren.&ldquo;). Genauso haben sie die Staaten im Vorderen Orient oder Libyen zerst&ouml;rt.<br>\nDie Folgen dieser Regime-Change-Politik m&uuml;ssen die unterw&uuml;rfigen europ&auml;ischen Vasallen ausbaden. Sie glauben immer noch Joe Bidens Erz&auml;hlung: Das Eintreten f&uuml;r die Menschenrechte geh&ouml;re zur DNA der USA. Wahr ist eher: L&uuml;gen und Doppelmoral geh&ouml;ren zur DNA der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/4210395922355176%20\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Scholz will 96 Prozent der Steuerzahler entlasten<\/strong><br>\nInsgesamt will die SPD durch ihr Steuerkonzept nach Angaben von Scholz 96 Prozent der Steuerzahler entlasten. Die Partei wirbt im Bundestagswahlkampf damit, den Spitzensteuersatz auf 45 Prozent anzuheben. Um Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten, soll zugleich der aktuell geltende Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer von 42 Prozent &bdquo;viel sp&auml;ter&ldquo; greifen.<br>\nLaut den Berechnungen von Scholz w&uuml;rden auf diese Weise fast alle Steuerzahler entlastet, nur Spitzenverdiener wie er selbst m&uuml;ssten mehr zahlen: &bdquo;Bei einem Durchschnittseinkommen betr&auml;gt die Steuerersparnis 75 bis 150 Euro im Jahr.&ldquo; Wer 3000 Euro brutto verdiene, spare im Jahr etwa 75 Euro an Steuern, sagte der Bundesfinanzminister. &bdquo;96 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler werden entlastet. F&uuml;r die obersten vier Prozent Topverdiener, das sind gut eine Million, wird es daf&uuml;r etwas teurer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article232122729\/Olaf-Scholz-will-96-Prozent-der-Steuerzahler-entlasten.html%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Scholz&rsquo; Idee zur Steuererh&ouml;hungen und -senkungen sind erst mal begr&uuml;&szlig;enswert, auch wenn eine Steuerersparnis von 6,25 Euro im Monat f&uuml;r einen Durchschnittsverdiener ziemlich l&auml;cherlich ist und h&ouml;here L&ouml;hne &ndash; f&uuml;r einen Durchschnittsverdiener 20% mehr, etwa 600 Euro brutto im Monat &ndash; viel dringender und relevanter w&auml;ren. Die Kritik an den CDU-Pl&auml;nen f&uuml;r noch mehr Steuergeschenke an Gutverdiener und Unternehmen sind mehr als gerechtfertigt. Nur: wie kann das glaubw&uuml;rdig sein, wenn Scholz als SPD-Generalsekret&auml;r unter Schr&ouml;der genau diese CDU-Linie &ndash; Spitzensteuersatz und K&ouml;rperschaftsteuer senken &ndash; vertreten hat (der aktuelle Spitzensteuersatz kommt von der Schr&ouml;der-Fischer-Regierung) und zumindest noch vor vier Jahren die Agenda 2010 <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-ueber-den-wahlkampf-koennte-jeden-tag-gegen-die-wand-treten\/19565678.html?ticket=ST-2390770-TRxAJ5rOiH7cBIxHam5w-ap1\">ausdr&uuml;cklich bef&uuml;rwortet hat<\/a>? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schneller ist nicht immer besser: Sanktionen k&ouml;nnen sich l&auml;ngerfristig auf die Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t auswirken<\/strong><br>\nErwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte k&ouml;nnen sanktioniert werden, wenn sie gegen die ihnen obliegenden Pflichten versto&szlig;en. Sanktionen k&ouml;nnen sich allerdings negativ auf die Qualit&auml;t der aufgenommenen Besch&auml;ftigung auswirken und damit eine nachhaltige Erwerbsintegration erschweren. Eine neue IAB-Studie zeigt, dass solche Auswirkungen langfristig Bestand haben: Rund f&uuml;nf Jahre nach der Sanktionierung ist die Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t bei Sanktionierten geringer als bei nicht Sanktionierten. (&hellip;)<br>\nSanktionen sollen eine Verhaltens&auml;nderung der Betroffenen bewirken und ihre Kooperation mit dem Jobcenter f&ouml;rdern, um die Arbeitsmarktintegration zu beschleunigen. Die Arbeitsuchtheorie geht davon aus, dass Leistungsbeziehende infolge einer Sanktion nicht nur verst&auml;rkt nach Arbeit suchen, sondern auch eher bereit oder gezwungen sind, eine qualitativ schlechtere Besch&auml;ftigung anzunehmen &ndash; zum Beispiel niedrig entlohnte Arbeit oder Jobs im Helfer- und Anlernbereich.<br>\nEmpirische Analysen best&auml;tigen diese Annahmen. In ihrer als IAB-Kurzbericht 5\/2017 erschienenen Studie haben Gerard van den Berg, Arne Uhlendorff und Joachim Wolff die Auswirkungen von Sanktionen f&uuml;r m&auml;nnliche Leistungsbeziehende unter 25 Jahren in Westdeutschland untersucht. Demnach erh&ouml;hen sich die &Uuml;berg&auml;nge in Besch&auml;ftigung nach der ersten und zweiten Sanktion aufgrund einer Pflichtverletzung deutlich. Allerdings f&auml;llt beim &Uuml;bergang in eine ungef&ouml;rderte versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung das t&auml;gliche Erwerbsentgelt infolge der ersten Sanktion um circa 3 bis 5 Prozent geringer aus. Studien zum System der Arbeitslosenversicherung in der Schweiz oder Schweden kommen zu &auml;hnlichen Ergebnissen. (&hellip;)<br>\nEine Reform der Sanktionsregelungen k&ouml;nnte unerw&uuml;nschte Auswirkungen von Sanktionen auf die Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t, aber auch im Hinblick auf Einschnitte in die private Lebenssituation der Betroffenen begrenzen und sich gleichzeitig positiv auf die Erwerbsintegration auswirken. In diesem Fall k&ouml;nnten Sanktionen zu einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt beitragen.<br>\nJoachim Wolff hat in einem 2019 erschienenen Beitrag f&uuml;r das IAB-Forum bereits Reformvorschl&auml;ge formuliert: Da den Leistungsberechtigten der Zweck von F&ouml;rderma&szlig;nahmen, f&uuml;r deren Ablehnung oder Abbruch sie sanktioniert wurden, nicht immer klar zu sein scheint, sollten im Beratungsprozess gemeinsam die zu erreichenden Ziele und die hierf&uuml;r zweckm&auml;&szlig;igen F&ouml;rderma&szlig;nahmen festgehalten werden. Als Pflichtverletzungen w&uuml;rden dann lediglich Ablehnung oder Abbruch eben solcher F&ouml;rderma&szlig;nahmen gelten.<br>\n&Auml;hnliche Reformvorschl&auml;ge w&auml;ren f&uuml;r die Sanktionierung bei Ablehnung oder Abbruch einer Besch&auml;ftigung denkbar. So k&ouml;nnten Jobcenter im Eingliederungsprozess verst&auml;rkt die Erwerbshistorie der Leistungsbeziehenden ber&uuml;cksichtigen und in Abstimmung mit den Leistungsbeziehenden die angestrebten T&auml;tigkeiten definieren. Als Pflichtverletzungen w&uuml;rden dann lediglich Ablehnung oder Abbruch dieser vorher definierten T&auml;tigkeiten gelten.<br>\nHierf&uuml;r m&uuml;sste der Gesetzgeber jedoch Rahmenbedingungen schaffen, die eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung der Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t im Beratungsprozess erm&ouml;glichen. Die bestehenden strengen Zumutbarkeitsregelungen f&uuml;r ALG-II-Beziehende d&uuml;rften hier momentan eher hinderlich sein. Eine Anpassung dieser Regelungen k&ouml;nnte deshalb die negativen Auswirkungen der Sanktion auf die Besch&auml;ftigungsqualit&auml;t abmildern. Denkbar w&auml;re beispielsweise eine Karenzzeit, w&auml;hrend der die derzeit bestehenden Zumutbarkeitsregelungen ganz oder teilweise ausgesetzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/schneller-ist-nicht-immer-besser-sanktionen-koennen-sich-laengerfristig-auf-die-beschaeftigungsqualitaet-auswirken\/\">IAB-Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Immobilienpreise steigen kr&auml;ftig<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Wohnimmobilien sind in Deutschland zu Jahresbeginn weiter kr&auml;ftig gestiegen. Von Januar bis M&auml;rz kletterte der so genannte Hauspreisindex im Schnitt um 9,4 Prozent gegen&uuml;ber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich verteuerten sich Wohnungen in Gro&szlig;st&auml;dten mit mehr als 100.000 Einwohnern mit einem Plus von 11,3 Prozent. Auch bei den Preisen von Ein- und Zweifamilienh&auml;usern in d&uuml;nn besiedelten l&auml;ndlichen Kreisen gab es Preissteigerungen von 11,3 Prozent. (&hellip;)<br>\nImmerhin gibt es f&uuml;r K&auml;ufer auch etwas Entlastung. Die Nebenkosten f&uuml;r den Erwerb einer Immobilie sanken im ersten Quartal um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund ist das &ldquo;Gesetz &uuml;ber die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufvertr&auml;gen &uuml;ber Wohnungen und Einfamilienh&auml;user&rdquo;, das kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres in Kraft getreten war. Seitdem m&uuml;ssen K&auml;ufer von Immobilien nur noch h&ouml;chstens die H&auml;lfte der Maklercourtage zahlen. Die Kosten werden nun zwischen K&auml;ufer und Verk&auml;ufer geteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/immobilen-preisentwicklung-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: 343.000 Berliner wollen Wohnkonzerne enteignen<\/strong><br>\nDie Initiative &bdquo;Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen&ldquo; hat demnach mehr als 343.000 Unterschriften gesammelt. Die Organisatoren erwarten, dass sie damit die n&ouml;tige Anzahl an g&uuml;ltigen Stimmen sogar deutlich &uuml;bertroffen haben. Voraussichtlich am 26. September werde es deshalb zu einem Volksentscheid kommen. (&hellip;)<br>\nBindend ist der Volksentscheid f&uuml;r die Berliner Landesregierung allerdings nicht. Dennoch erwartet Initiativen-Sprecher Rouzbeh Taheri, dass der Entscheid sp&auml;ter auch umgesetzt wird. &bdquo;Der Druck wird so gro&szlig; sein, dass der zuk&uuml;nftige Senat nicht darum herum kommen wird, ein Vergesellschaftungsgesetz zu erarbeiten&ldquo;, sagte er dem rbb. Der Sprecher der Initiative erinnerte an den Wasser-Volksentscheid vor zehn Jahren. &bdquo;Auch wenn er damals unverbindlich war, f&uuml;hrte er am Ende dazu, dass die Wasserbetriebe rekommunalisiert wurden.&ldquo; Das werde wieder der Fall sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/berliner-initiative-zur-enteignung-von-wohnkonzernen-17407090.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Fast 300 Euro mehr im Jahr: Mieter m&uuml;ssen nach CO2-Preis-Entscheidung blechen<\/strong><br>\nDie im Januar eingef&uuml;hrte CO2-Steuer gilt auch f&uuml;r Heizungen und wird nach einer Entscheidung der CDU\/CSU auch k&uuml;nftig alleine von Mietern bezahlt. Das wird teuer: Mit dem steigenden CO2-Preis muss eine durchschnittliche Familie in einigen Jahren fast 300 Euro extra pro Jahr bezahlen.<br>\nIn seinem Haus noch mit einer &Ouml;l- oder Erdgasheizung heizt, wird seit dem 1. Januar extra zur Kasse gebeten. Die neu eingef&uuml;hrte CO2-Steuer gilt auch f&uuml;r den Verbrauch von Heiz&ouml;l und Erdgas, schlie&szlig;lich sind beide die dreckigsten Heizmittel aus Emissionssicht. Getragen werden diese Kosten bisher allerdings nur von den Mietern. So hatten es CDU\/CSU und SPD im vergangenen Jahr beschlossen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht aber im Mai das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung als unzureichend kassierte, wollte die SPD hier nacharbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/immobilien\/vermieter-bleiben-aussen-vor-so-viel-kostet-sie-die-cdu-entscheidung-dass-nur-mieter-den-co2-preis-zahlen-sollen_id_13429393.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie die Coronafolgen Besch&auml;ftigte getroffen haben<\/strong><br>\nNeue Gesundheitsdaten zeigen: Die Pandemie hat Millionen Erwerbst&auml;tige belastet. Doch kaum einer war wegen Covid-19 krankgeschrieben &ndash; die Probleme liegen woanders.<br>\nIsolation, Homeoffice, Bewegungsmangel: Auch wer von einer Infektion mit dem Coronavirus verschont blieb, musste w&auml;hrend der Pandemie wie viele Millionen Deutsche zus&auml;tzliche k&ouml;rperliche und psychische Belastungen ertragen. Das bedeutete teilweise mehr als ein ganzes Jahr Einsamkeit, Angst um Angeh&ouml;rige oder einige Kilos mehr auf der Waage. Wie sehr die Pandemiefolgen die Gesundheit von Besch&auml;ftigten in Deutschland beeintr&auml;chtigt haben, zeigen nun Ergebnisse eines am Mittwoch erschienenen Reports der Techniker Krankenkasse (TK).<br>\nF&uuml;r die Untersuchung haben Gesundheitsforscher:innen im Auftrag der Krankenversicherung Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen von 5,4 Millionen Versicherten ausgewertet. Au&szlig;erdem haben Forschende der Technischen Universit&auml;t Chemnitz anhand von Befragungsdaten untersucht, wie stark die Pandemie die Menschen emotional ersch&ouml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/erschoepft-einsam-veraengstigt-wie-die-coronafolgen-beschaeftigte-getroffen-haben\/27354806.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ein Jahr Corona: Krankenstand ist niedrig, psychische Belastung hoch<\/strong><br>\nWie geht es den Bundesb&uuml;rgern gesundheitlich nach gut einem Jahr Corona-Pandemie? Eine Analyse der Techniker Krankenkasse liefert Antworten &ndash; teils &uuml;berraschende. (&hellip;)<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Anteil am Krankenstand machen mit knapp 20 Prozent Fehltage wegen psychischer Erkrankungen aus. Grobe betonte aber, dass man diesen Trend schon l&auml;nger beobachte. Ein auff&auml;lliger &bdquo;Corona-Peak&ldquo; lasse sich aus den aktuellen Daten jedenfalls nicht ablesen. Auf Platz zwei und drei folgen laut Report Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems &ndash; vor allem R&uuml;ckenprobleme (17,9 Prozent) sowie Krankheiten des Atmungssystems (15,2 Prozent). COVID-19-Diagnosen machen mit knapp 0,4 Prozent dagegen nur einen kleinen Anteil am Gesamtkrankenstand aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Ein-Jahr-Corona-Niedriger-Krankenstand-aber-hohe-psychische-Belastung-420738.html%20\">&Auml;rzteZeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: &ldquo;Die Batterien sind leer&rdquo;<\/strong><br>\nFehlende Kontakte und die Angst vor Erkrankung: In der Pandemie haben die Menschen unter dem zweiten Lockdown deutlich st&auml;rker gelitten als im vergangenen Jahr. Das zeigt ein Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/techniker-report-corona-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Ergebnisse der TK-Umfrage sind &uuml;berraschend, &uuml;ber die Folgewirkungen der Corona-Einschr&auml;nkungen wurde viel geschrieben. Angesichts der festgestellten Kollateralsch&auml;den (insbesondere auch f&uuml;r Sch&uuml;ler) stellt sich eine weit wichtigere Frage: War der Lockdown in dieser Form notwendig? Gab es Alternativen, und gab es &uuml;berhaupt eine dritte Welle? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden<\/strong><br>\nNachdem die Regierungsparteien das neue Infektionsschutzgesetz schon im Schweinsgalopp durch das Gesetzgebungsverfahren gepeitscht hatten, haben sie nun einen wichtigen Teil ihrer Notstandsrechte in einer Nacht-und-Nebelaktion bis ein Jahr nach Ende des gesundheitlichen Notstands verl&auml;ngert.<br>\nEine Novelle des Infektionsschutzgesetzes wurde im letzten Moment an ein Gesetz zur Harmonisierung des Stiftungsrechts angeh&auml;ngt und gestern Nacht um 23 Uhr vom Bundestag angenommen, ohne nennenswerte Aussprache im Parlament und ohne dass die &Ouml;ffentlichkeit vorher etwas davon erfahren h&auml;tte. Dabei geht es um sehr weitreichende Einschr&auml;nkungen der Grundrechte. Es gab 412 Ja-Stimmen, 212 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.<br>\nDem Entwurf eines Gesetzes zur Harmonisierung des Stiftungsrechts wurde ans Ende ein Artikel 9 geh&auml;ngt, der das erst vor kurzem massiv versch&auml;rfte Infektionsschutzgesetz nochmal versch&auml;rft:<br>\n&sect; 36 Absatz 12 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000, das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Mai 2021 ge&auml;ndert worden ist, wird wie folgt gefasst:<br>\nEine aufgrund des Absatzes 8 Satz 1 oder des Absatzes 10 Satz 1 erlassene Rechtsverordnung tritt sp&auml;testens ein Jahr nach der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag au&szlig;er Kraft. Bis zu ihrem Au&szlig;erkrafttreten kann eine aufgrund des Absatzes 8 Satz 1 oder des Absatzes 10 Satz 1 erlassene Rechtsverordnung auch nach Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ge&auml;ndert werden.&ldquo;<br>\nOhne jede &ouml;ffentliche Diskussion wurde daf&uuml;r gesorgt, dass die Regierung noch ein Jahr nachdem die epidemische Notlage f&uuml;r beendet erkl&auml;rt worden ist, per Notstandserm&auml;chtigung &uuml;ber Aufhebung, Beibehaltung oder Versch&auml;rfung von Einschr&auml;nkungen unserer Reisefreiheit entscheiden darf, ohne das Parlament zu fragen. (&hellip;)<br>\nDie in der Novelle genannte Abs&auml;tze des &sect;36 Infektionsschutzgesetz bestimmen unter anderem, dass f&uuml;r Menschen, die nach Deutschland einreisen Quarant&auml;nepflicht angeordnet werden kann. Au&szlig;erdem kann die Einreiseerlaubnis davon abh&auml;ngig gemacht werden, dass ein Impfzeugnis oder negativer Coronatest vorgelegt werden. Dabei ist nicht zwingend, dass ein negativer Test ein Impfzeugnis ersetzen kann. Das sieht man schon daran, dass zwar aus vielen L&auml;ndern Geimpfte in die EU einreisen d&uuml;rfen, aber nicht negativ Getestete.<br>\nWie so viele der schwerer erkl&auml;rbaren und anr&uuml;chigeren Pandemiema&szlig;nahmen dient auch diese &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes dazu, die Agenda der N&ouml;tigung zur Impfung und, damit zusammenh&auml;ngend, die Durchsetzung und Verbreitung des digitalen Impfnachweises zu bef&ouml;rdern.<br>\nSo ist vorgesorgt f&uuml;r den Fall, dass eine weitere Corona-Welle ausbleiben sollte. Per Verordnung kann die Regierung noch sehr lange alle nicht geimpften Reisenden so lange schikanieren, bis sie sich impfen lassen und einen digitalen Impfpass mit sich f&uuml;hren. Es reicht, in irgendeinem Land eine Virusvariante zu identifizieren, die man f&uuml;r gef&auml;hrlich erkl&auml;ren kann. Das Land wird dann zum Variantengebiet erkl&auml;rt und nur noch Geimpfte d&uuml;rfen von dort einreisen, von Inl&auml;ndern vielleicht auch noch die negativ Getesteten, die dann in Quarant&auml;ne m&uuml;ssen.<br>\nNat&uuml;rlich kann man diese Erm&auml;chtigung bei Bew&auml;hrung auch jederzeit befristet oder dauerhaft verl&auml;ngern, wenn es genug Varianten gibt, vor denen man noch Angst vorsch&uuml;tzen kann.<br>\nEin weltweit verwendeter digitaler Impfnachweis ist Teil der von der Rockefeller Foundation angesto&szlig;enen, von Microsoft und der Impfallianz Gavi vorangetriebenen Kampagne ID2020. Diese zielt darauf ab, jedem Erdenb&uuml;rger einen digitalen Identit&auml;tsnachweis zu verpassen, der f&uuml;r alle m&ouml;glichen beh&ouml;rdlichen und privaten Zwecke Verwendung findet, und so die Total&uuml;berwachung zu vervollkommnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/novelle-infektionsschutzgesetz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Goldbrunner:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=749\">Hier das Abstimmungsergebnis<\/a>, welches auf bundestag.de unter den namentlichen <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abstimmung\">Abstimmungen<\/a> thematisch als &bdquo;Verbraucherschutz, Stiftungsrecht&ldquo; benannt ist. Die massive Einschr&auml;nkung der Grundrechte bis zu 12 Monaten auch nach Aufhebung der &bdquo;epidemischen Lage nationaler Tragweite&ldquo; erf&auml;hrt man erst, im Kleingedruckten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Tobias Riegels <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73707\">Beitrag Reisefreiheit: Beschneidung der Grundrechte bei Nacht und Nebel<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>N&uuml;&szlig;leins Anw&auml;lte legen Beschwerde gegen Ermittlungen ein<\/strong><br>\nDer Ex-CSU-Abgeordnete N&uuml;&szlig;lein soll f&uuml;r Maskengesch&auml;fte 660.000 Euro erhalten haben. Seine Anw&auml;lte kritisieren die Ermittlungen. Die Maskendeals h&auml;tten nichts mit der Arbeit als Abgeordneter zu tun. (&hellip;)<br>\nDie Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen N&uuml;&szlig;lein wegen Korruptionsverdachts. Grundlage ist Paragraf 108e des Strafgesetzbuchs: Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatstr&auml;gern. N&uuml;&szlig;lein und dem fr&uuml;heren bayerischen Justizminister Alfred Sauter wird die Annahme von Schmiergeld f&uuml;r die Vermittlung des Ankaufs von Atemschutzmasken durch die Beh&ouml;rden vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/maskenaffaere-von-cdu-csu-georg-nuessleins-anwaelte-legen-beschwerde-gegen-ermittlungen-ein-a-6db9d90f-59b1-441d-9dec-9f5d859e78e3?fbclid=IwAR2ynSOxtJMZ8v5paYeKuUA-1Z4kWH686gauw0lkro03YTRo8Xzo8FK5XiM%20\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fabio De Masi &uuml;ber Korruption<\/strong><br>\nLustig. Der werte Herr MdB sagt er sei nicht korrupt. Denn 660 000 Euro f&uuml;r #Maskendeal &ndash; mit denen er sich jetzt die N&uuml;sslein schaukelt &ndash; h&auml;tten nix mit seinem Mandat zu tun. (Au&szlig;er dass er Mandat genutzt hat, um bei Spahns Ministerium Klinken zu putzen)<br>\nProblem ist: Er k&ouml;nnte wirklich damit durchkommen. Auch wenn er das Geld &uuml;ber die Karibik und Liechtenstein schleuste, um nicht ertappt zu werden. Denn die Regeln gegen Abgeordnetenbestechung sind nicht streng genug (und waren es damals erst Recht nicht)<br>\nEs kotzt mich so an. Ich habe mich sieben Jahre in Parlamenten wund gearbeitet, nie einen m&uuml;den Cent eingesteckt, erheblichen Teil der Di&auml;t gespendet und mir keinen lukrativen Lobbyistenjob besorgt &ndash; und dann sagen die Leute wegen solchen Mafiosi &ndash; Ihr seid doch alle gleich!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1408853370476052486%20\">Fabio De Masi via twitter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Defender-Skandal: Geheimdokumente des britischen Kriegsministeriums beweisen provokative Absicht<\/strong><br>\nHinter einer Bushaltestelle im britischen Kent wurden am Dienstagmorgen laut Darlegung der BBC geheime Dokumente des Verteidigungsministeriums des Vereinigten K&ouml;nigreiches gefunden, die brisante Details &uuml;ber die Operationsplanung der HMS Defender im Schwarzen Meer enthalten. Ein B&uuml;rger, der anonym bleiben m&ouml;chte, kontaktierte die BBC, als ihm die Sensibilit&auml;t der Inhalte bewusst wurde. Die Dokumente wurden noch einen Tag vor der spektakul&auml;ren Operation gefunden und dann weitergeleitet. Es bleibt allerdings unklar, ob die BBC vor oder erst nach der Operation der HMS Defender vor der Krim die geheimen Dokumente erhielt. Fakt bleibt aber, dass sogar ein BBC-Journalist am Mittwoch beim Eindringen des britischen Zerst&ouml;rers HMS Defender in russische Hoheitsgew&auml;sser an Bord war.<br>\nIn der staatlichen Dokumentation, die insgesamt fast 50 Seiten umfasst, werden die m&ouml;glichen Reaktionen Russlands auf die Durchfahrt der HMS Defender durch angeblich &ldquo;ukrainische&rdquo; Gew&auml;sser vor der K&uuml;ste der Krim diskutiert. Die Dokumente beschreiben au&szlig;erdem auch Pl&auml;ne f&uuml;r einen m&ouml;glichen Fortbestand der britischen Milit&auml;rpr&auml;senz in Afghanistan nach dem vollst&auml;ndigen Abzug der US-Truppen aus diesem Land am Hindukusch.<br>\nDie Dokumente zeigen, dass eine vom britischen Verteidigungsministerium als &ldquo;harmlose Durchfahrt durch ukrainische Hoheitsgew&auml;sser&rdquo; bezeichnete Operation durchaus ganz bewusst mit der Erwartung durchgef&uuml;hrt wurde, dass Russland &ldquo;aggressiv&rdquo; reagieren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/119830-defender-vorfall-geheimdokumente-britischen-verteidigungsministerium\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit Desinfektionsmittel ver&auml;tzt<\/strong><br>\nNach einem Angriff mit der gr&uuml;nen Chemikalie &bdquo;Seljonka&ldquo; befindet sich der ukrainische Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kozaba in augen&auml;rztlicher Behandlung. Kozaba war kurz nach Mitternacht in der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk aus dem Zug ausgestiegen, als er von Rechtsradikalen auf dem Bahnhof mit dem Desinfektionsmittel &uuml;bergossen wurde. Am Morgen diagnostizierten ihm die behandelnden &Auml;rzte eine Hornhautver&auml;tzung an einem Auge.<br>\nDer &Uuml;berfall d&uuml;rfte mit der f&uuml;r Dienstag, den 29. Juni, angesetzten Gerichtsverhandlung gegen Kozaba im Zusammenhang stehen. Der Journalist hatte 2015 nach einem Aufenthalt im ostukrainischen Kriegsgebiet in einem auf Youtube ver&ouml;ffentlichten Video erkl&auml;rt, dass er sich einer etwaigen Einberufung verweigern werde. Gleichzeitig hatte er auch seinen Landsleuten geraten, dies ebenfalls zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kriegsdienstverweigerer-in-der-Ukraine\/!5783127\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Millionen Leben stehen auf dem Spiel&rdquo;<\/strong><br>\nIn Syrien herrscht die schlimmste Hungerkrise seit Beginn des Konflikts. Mehr als 12 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Und nun droht auch noch die Schlie&szlig;ung eines wichtigen Versorgungsweges f&uuml;r Hilfsg&uuml;ter.<br>\nIn Syrien gibt es nach Angaben der Vereinten Nationen so wenig zu essen wie nie zuvor seit Beginn des B&uuml;rgerkriegs. Dem Weltern&auml;hrungsprogramm (WFP) zufolge haben 12,4 Millionen Menschen Probleme, sich zu ern&auml;hren. Das seien nahezu 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Damit habe sich die Zahl der Hungernden in Syrien innerhalb eines Jahres um 4,5 Millionen erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/uno-nahrungskrise-syrien-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hunderttausenden droht der Hungertod<\/strong><br>\nWegen einer anhaltenden D&uuml;rre sind in Madagaskar nach Einsch&auml;tzung des Weltern&auml;hrungsprogramms derzeit etwa 400.000 Menschen vom Hungertod bedroht. Die Lage sei dramatisch hei&szlig;t es seitens des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP). Es habe bereits Todesf&auml;lle gegeben. Laut Welthungerhilfe stehen im S&uuml;den des Landes bereits jetzt 14.000 Menschen kurz vor dem Hungertod. Der Inselstaat vor der K&uuml;ste Afrikas erlebt derzeit die schlimmste D&uuml;rre seit 40 Jahren.<br>\nF&uuml;hrende WFP-Mitarbeiter hatten sich in der vergangenen Woche vor Ort ein Bild &uuml;ber die Lage gemacht. Die zust&auml;ndige Regionaldirektorin des WFP f&uuml;r das s&uuml;dliche Afrika, Lola Castro, sagte, in den 28 Jahren, in denen sie f&uuml;r das Weltern&auml;hrungsprogramm auf vier Kontinenten gearbeitet habe, habe sie so etwas noch nie gesehen, erkl&auml;rte Castro. Einzige Ausnahme sei ihr Besuch in Bahr al-Gazal im heutigen S&uuml;dsudan 1998 gewesen. Erwachsene und Kinder seien vom Hunger geschw&auml;cht, Hunderte Kinder nur noch Haut und Knochen &ndash; abh&auml;ngig von N&auml;hrstoffunterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/madagaskar-hungersnot-107.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Warum spenden Super-Verm&ouml;gende, die gelegentlich als Philanthropen bezeichnet werden, nicht um Hungerkrisen wie in Madagaskar, Syrien und weltweit zu beenden? An den finanziellen Mitteln d&uuml;rfte es nicht liegen. Die sind ja ausreichend, aber leider konzentriert vorhanden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verh&auml;ngnisvolle &bdquo;Kann&ldquo;-Regelungen im PBefG<\/strong><br>\nEin recht d&uuml;steres Zukunftsbild f&uuml;r die Taxibranche der Bundeshauptstadt malte (ab Minute 3:50) Richard Leipold, Erster Vorsitzender der Berliner Taxivereinigung e. V. (BTV). Ein gro&szlig;es Problem resultiert seiner Einsch&auml;tzung nach aus dem kleinen W&ouml;rtchen &bdquo;kann&ldquo; in den Paragraphen 51 und 51 a des novellierten Personenbef&ouml;rderungsgesetzes (PBefG). So geben einzelne Kann-Bestimmungen den Genehmigungsbeh&ouml;rden die M&ouml;glichkeit, Kontingentierungen und Tarifkorridore festzulegen.<br>\nHamburg werde aufgrund seiner funktionierenden Politik und funktionierender Genehmigungsbeh&ouml;rden damit geringe Schwierigkeiten haben. In Berlin mit seiner &bdquo;unwilligen&ldquo; Beh&ouml;rde sehe es jedoch ganz anders aus: Egal, wie viele Prozesse man gewinne und wie viele Rechtsverst&ouml;&szlig;e durch digitale Plattformanbieter man belege, die Zahl der Mietwagen wachse unaufh&ouml;rlich und werde demn&auml;chst die Zahl von 5.000 erreichen.<br>\n&bdquo;Das Wort &sbquo;kann&rsquo; macht uns also erhebliche Schwierigkeiten, weil es bedeutet, dass die Genehmigungsbeh&ouml;rden nicht verpflichtet sind, bestimmte Ma&szlig;nahmen einzuleiten, die notwendig w&auml;ren, um das &Uuml;berleben des Taxengewerbes zu gew&auml;hrleisten&ldquo;, so Leipold. Der Hauptgrund f&uuml;r den Erfolg der Plattformanbieter liegt nach Leipolds Ansicht darin, dass sie das Taxigewerbe systematisch preislich unterbieten &ndash; was bei weitgehender Einhaltung rechtlicher Regeln wie Umsatzsteuergesetz und Arbeitsrecht gar nicht m&ouml;glich sei (was er anhand einer Beispielrechnung belegt hat, die in der kommenden Printausgabe der Taxi Times Berlin behandelt wird). Die Angebote der Plattformanbieter k&ouml;nnten folglich nicht im Rahmen der Legalit&auml;t liegen.<br>\nAls Folge rechnet Leipold mit dem Verschwinden des &uuml;ber 100 Jahre alten Taxigewerbes. Seine Konkurrenzunf&auml;higkeit resultiere nicht aus der Corona-Krise, sondern sei ein strukturelles, systemisches Problem. Durch die Vorteile gegen&uuml;ber dem Taxigewerbe &ndash; nicht vorhandene Betriebspflicht, Bef&ouml;rderungspflicht und Tarifpflicht &ndash; w&uuml;rden die Plattformanbieter das Taxigewerbe weiterhin durch Rosinenpickerei kannibalisieren, um sich nach dessen Verschwinden vom Markt einen erbitterten Konkurrenzkampf zu liefern.<br>\nDie PBefG-Novelle sei somit nicht unbedingt als Fortschritt anzusehen, sondern bedeute in Berlin eher den Todessto&szlig; des Taxigewerbes. Der Grund: Die hiesige Genehmigungsbeh&ouml;rde, das Landesamt f&uuml;r B&uuml;rger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) w&auml;re in der Lage, zu sehen, was in Berlin passiert, doch sei der Wille, darauf zu reagieren, leider nicht erkennbar. Leipold zitierte den Oberb&uuml;rgermeister einer westdeutschen Stadt, wenn man die Landesgrenze nach Berlin &uuml;berschreite, verlasse man den funktionierenden Teil Deutschlands. Dass dieses Nichtfunktionieren nur am fehlenden Willen der Verwaltung bzw. der Politik liegt, zeige das Beispiel Hamburg, wo das Mietwagengewerbe funktionierend unter Kontrolle gehalten werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taxi-times.com\/verhaengnisvolle-kann-regelungen-im-pbefg\/%20\">Taxi Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Nun, da seh&rsquo; ich meinen Chef, der da sagt, das nun das Ende naht. Kutscher, egal ob Chef oder Fahrer sind selten sentimental. Herzblut? Wo? <\/em><\/p>\n<p><em>Aber in dem Satz &lsquo;Als Folge rechnet Leipold mit dem Verschwinden des &uuml;ber 100 Jahre alten Taxigewerbes.&rsquo; ist es verborgen. Die Brosch&uuml;re zum 100j&auml;hrigen Bestehen der Berliner Taxiinnung von Ulrich Kubisch &lsquo;Der Nerv der Stadt&rsquo; &copy;2000 Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.,Berlin schildert sch&ouml;n die Entwicklung in dieses Jahrtausend.<\/em><\/p>\n<p><em>Chefs berufen sich gerne auf diesen Teil der Geschichte, bei weiterem Graben findet sich allerdings das Reglement vom gro&szlig;en Churf&uuml;rsten, wirksam zum 1.1.1688 als eine der ersten Regulierungen des Personentransports im deutschsprachigen Raum. Noch waren S&auml;nften am Werk, mit zwei Tr&auml;gern, aber die gnadenlose Konkurrenz wurde durch diese Reglementierung zumindest entsch&auml;rft. Ein kluger ordnungspolitischer Zug, den der Feudalherr da geleistet hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Somit ist das Taxigewerbe in seinen Urspr&uuml;ngen noch &auml;lter &ndash; und wird nun durch die Unt&auml;tigkeit der Verwaltung und das Desinteresse der politischen Kaste auf dem Altar des Mammons geopfert. Smarte Versprechen der von den Plattformbetreibern geschickten Einfl&uuml;sterer geben die Daseinsf&uuml;rsorge Mobilit&auml;t dem privaten Raubfischbecken zum Fra&szlig;. (Versuchen sie doch mal zu kalkulieren, wieviel Geld jeden Tag f&uuml;r Taxi weltweit ausgegeben wird und ohne zu Z&ouml;gern werden ihnen die Dagobertaugen der Investoren einleuchten.) Das dies im Personentransport grunds&auml;tzlich auf Kosten von Sicherheit und Komfort geht und letztendlich in privilegiertem Zugang endet wird vor allem verschleiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Gerade am Berliner Taxigewerbe kann deutlich nachgezeichnet werden, wie grunds&auml;tzlich der Staat die allgemeinwohlbedingenden Daseinsf&uuml;rsorgen mi&szlig;handelt und der egoistischen Gewinnerzielungslogik &uuml;berantwortet.<\/em><\/p>\n<p><em>Frei nach dem Motto: Verantwortung? Nein Danke!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Offener Brief gegen Seehofers Cybersicherheitsstrategie<\/strong><br>\nDer Innenminister will Schwachstellen in IT-Systemen offenhalten. Das gef&auml;llt Sicherheitsbeh&ouml;rden. Interessen von Verbrauchern w&uuml;rden dagegen nicht ber&uuml;cksichtigt, sagen Kritiker.<br>\nDer Vorwurf wiegt schwer: Schlechte Regierungsf&uuml;hrung beweise das Haus von Horst Seehofer mit dem Plan, noch vor dem Ende der Legislatur die umstrittene Cybersicherheitsstrategie 2021 im Kabinett zu verabschieden. Die letzte solche Strategie datiert von 2016, sie k&ouml;nnte ein Update also durchaus vertragen. Doch mehr als 60 Einzelpersonen, Unternehmen und Verb&auml;nde aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft kritisieren den aktuellen Entwurf des Innenministeriums in einem offenen Brief an die Bundesregierung deutlich. Unter den Unterzeichnenden finden sich die parteinahen digitalpolitischen Think Tanks D64 (SPD), Load (FDP) und Cnetz (CDU), der Verband der Internetwirtschaft Eco und zivilgesellschaftliche Akteure wie der Chaos Computer Club und Reporter ohne Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cybersicherheitsstrategie-seehofer-1.5332538%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Bev&ouml;lkerung l&auml;sst der Politik selbst offen dreiste Beschl&uuml;sse und Entscheidungen, die auch f&uuml;r Laien gut erkennbar sind, durchgehen. Die politische Klasse hat hier offenbar etwas geschafft, war ihr bei Corona nicht gelingen will: Die Durchsetzung einer Herdenimmunit&auml;t!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Kritikverbot als Auftrag der Erinnerungskultur?<\/strong><br>\nWer sich als Deutscher mit Bedenken zum Staat Israel und dessen politisch-milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten &auml;u&szlig;ert, muss &ndash; das haben die letzten Protestaktionen und die darauf gem&uuml;nzten &ouml;ffentlichen Ansagen wieder deutlich gemacht &ndash; mehrere rote Linien beachten, sonst wird er schnell als Antisemit abgestempelt. Denn immer wieder wird die Kritik an Israel mit einer rassistischen Kritik an Juden, mit Judenhass, gleichgesetzt. Und dann h&ouml;ren die Differenzierungen, die die Experten sonst nat&uuml;rlich kennen, sofort auf (siehe: Der<br>\nganz normale-Antisemitismus).<br>\nIn der hiesigen &Ouml;ffentlichkeit wird dann der Unterschied zwischen der generellen Verurteilung von Juden &ndash; gleich Antisemitismus &ndash; und einer kritischen Beurteilung israelischer Politik oder der R&auml;son dieses Staates &ndash; gleich Antizionismus &ndash; zielstrebig zum Verschwinden gebracht. So seit dem 10. Mai 2021, als der Konflikt im Nahen Osten eskalierte und auf Deutschlands Stra&szlig;en Demonstrationen und Kundgebungen stattfanden. (&hellip;)<br>\nSeit seiner Gr&uuml;ndung befindet sich dieser Staat in Konfrontation zu seinen Nachbarn, hat Teile Syriens annektiert und definiert seine Sicherheitsinteressen so, dass er ungef&auml;hrdet alle Nachbarn bedrohen kann. Dazu ist er nicht nur von den USA reichlich mit Waffen ausgestattet worden, sondern auch von Deutschland. So werden Nachbarn wie Syrien oder auch der Iran immer wieder terrorisiert, und israelische Luftschl&auml;ge gelten selbstverst&auml;ndlich als vorbeugende Gefahrenabwehr.<br>\nMit diesem dauerhaften Kriegszustand gef&auml;hrdet der israelische Staat auch das Leben vieler Menschen, als deren Heimstatt er sich in Szene setzt. Dies alles wird von Seiten der deutschen Regierung mit ihrer Solidarit&auml;tsadresse abgehakt, Recht und Unrecht in bester Schwarz-Wei&szlig;-Manier auf die beiden Parteien verteilt. Dagegen zu protestieren, gilt dann als Anschlag auf Israel und sein Selbstverteidigungsrecht. Der Anspruch, dass der israelische Staat identisch ist mit allen Juden, die sich irgendwo auf dem Globus finden lassen, dass er also in deren Volksnatur verankert ist, wird nicht in Frage gestellt.<br>\nWenn sich aber Demonstranten darauf beziehen und in der nationalistischen Logik weiterdenken, gilt das schlichtweg als Antisemitismus, als Ausdruck eines irrationalen Judenhasses, der &ndash; so die spezielle deutsche Nutzanwendung &ndash; unverkennbar aus einer fremden (muslimischen, arabischen&hellip;) Welt stammen muss: &bdquo;importierter Antisemitismus&ldquo; eben, der in der musterg&uuml;ltig gel&auml;uterten deutschen Nation nichts zu suchen hat. So die j&uuml;ngste Erkenntnis von Minister Seehofer auf der Innenministerkonferenz, die beschlossen hat, die kriminalstatistische Erfassung des Antisemitismus aus der Verbindung mit dem Rechtsextremismus herauszul&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/gesellschaft\/ein-kritikverbot-als-auftrag-der-erinnerungskultur\/%20\">buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungsfantasien im Ministerium<\/strong><br>\nArbeitsgruppe im Forschungsministerium l&auml;sst Anwendung von Sozialkreditsystem erforschen. Debatte um Folgen, auch f&uuml;r den Arbeitsmarkt<br>\nTechnische Kontrollinstrumente zur Covid-19-Entwicklung in S&uuml;dkorea begeisterten auch in Europa machen Regierungspolitiken, die laxen Vorschriften bei Neubauten in Katar sorgen f&uuml;r Zuspruch bei Bauunternehmern. H&auml;ufig werden Erfahrungen anderer L&auml;nder zur Argumentation hierzulande genutzt. Manchmal auch von h&ouml;chsten Stellen. Wie das Sozialkreditsystem Chinas in der Bundesrepublik eingesetzt werden kann, l&auml;sst nun Bundesforschungsministerin Anja Karliczek untersuchen.<br>\nBei Sozialkreditsystemen werden Menschen anhand unterschiedlicher gesammelter Daten bewertet. Nachbarn k&ouml;nnen als &ldquo;Big Brother&rdquo; Noten vergeben, Kameras mit Gesichtserkennungsprogrammen dokumentieren Fehlverhalten, wie das &Uuml;berfahren einer roten Ampel oder die Teilnahme an einer verbotenen Demonstration.<br>\nDie ermittelten Punkte sind bedeutsam beim Erwerb von Tickets f&uuml;r Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge oder helfen dem Personalchef, der &uuml;ber eine Bewerbung zu entscheiden hat. Dieses umfassende gesellschaftliche Experiment zur Disziplinierung und Kontrolle weckt offenbar auch hierzulande Begehrlichkeiten.<br>\nDer &ldquo;Zukunftskreis&rdquo; des Bundesforschungsministeriums sucht aktuell nach Zukunftstrends. Dabei wurde auch ein Szenario zu Social-Scoring-Praktiken entwickelt. Die Frage: Was w&auml;re, wenn hierzulande ein Bonuspunktesystem eingef&uuml;hrt wird, dass sich am Sozialkreditsystem Chinas orientiert? Von den Forschungsergebnissen berichtet Karim Fathi, Mitglied des Zukunftskreises des Ministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ueberwachungsfantasien-im-Ministerium-6120666.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Geheimes Netzwerk: Das rechte Phantom<\/strong><br>\nAfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel und der Bundesschatzmeister der Partei wollen ein Netzwerk untersuchen, das innerparteiliche Prozesse in der AfD massiv beeinflusst haben soll. Hintergrund sind Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;Zeit&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDie Verbindungen Rohrb&ouml;cks reichten den Recherchen zufolge zwar auch zu einzelnen Politikern und Politikerinnen in FDP, CDU und NPD hinein. Doch in der AfD konnte er offenbar systematisch ein Netz spinnen, das &uuml;ber Mitarbeiterb&uuml;ros, Funktion&auml;re in Landesverb&auml;nden bis hin zu Schl&uuml;sselpositionen der Partei reicht. Einen offiziellen Beratervertrag hatte Rohrb&ouml;ck offenbar in keiner dieser Parteien, hie&szlig; es auf Anfrage. [&hellip;]<br>\nHinter Rohrb&ouml;cks Wirken &ldquo;steckt Geld&rdquo;. Woher dieses stamme sei ihr ein &ldquo;v&ouml;lliges R&auml;tsel&rdquo;.  Einige Partei-Funktion&auml;re lie&szlig;en sich von Rohrb&ouml;ck wiederholt in noble Luxushotels einladen &ndash; darunter auch Weidel selbst. Das erste Treffen der beiden fand im Sommer 2017 statt. Kurz zuvor war sie Spitzenkandidatin geworden. Von den Treffen erhoffte sie sich auch Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Finanzierung ihres Bundestagswahlkampfes. [&hellip;]<br>\nGegen&uuml;ber Gespr&auml;chspartnern erweckte Rohrb&ouml;ck den Eindruck, im Auftrag reicher Auftraggeber zu handeln. Sich selbst soll er als &ldquo;S&ouml;ldner&rdquo; beschrieben haben. Wer diese Hinterm&auml;nner sein k&ouml;nnten und ob sie tats&auml;chlich Gelder zur Verf&uuml;gung stellten, bleibt unklar. Mehreren Gespr&auml;chspartnern soll Rohrb&ouml;ck im Laufe der Jahre erz&auml;hlt haben, Gelder des als streng konservativ geltenden Milliard&auml;rs August von Finck besorgen zu wollen oder gar bekommen zu haben. Einen Beleg daf&uuml;r gibt es nicht. Von Finck lie&szlig; eine Anfrage unbeantwortet. [&hellip;]<br>\nRecherchen von NDR, WDR und &ldquo;Zeit&rdquo; zeigen, dass Tom Rohrb&ouml;ck in Gespr&auml;chen und Chats einigen AfD-Politikerinnen und -Politikern konkrete politische Empfehlungen gegeben und strategische Man&ouml;ver betrieben hat. So soll er etwa 2019 in einer Auseinandersetzung um die Spitze der bayerischen Landespartei zugunsten Corinna Miazgas t&auml;tig geworden sei. Zun&auml;chst soll er sie zur Kandidatur ermuntert und schlie&szlig;lich einen Konkurrenten f&uuml;r das Amt gezielt ausgebremst haben, legen Chats nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama_die_reporter\/Geheimes-Netzwerk-Das-rechte-Phantom,rechtesphantom100.html\">NDR<\/a>\n<p><strong>dazu: AfD: Verdeckte Geldfl&uuml;sse und dubiose Netzwerke m&uuml;ssen untersucht werden<\/strong><br>\nAngesichts neuer Enth&uuml;llungen &uuml;ber das Netzwerk des Politikberaters Tom Rohrb&ouml;ck in der AfD fordert LobbyControl eine umfassende Untersuchung verdeckter Geldfl&uuml;sse im Umfeld der AfD. Die Transparenzorganisation begr&uuml;&szlig;t zugleich einen Bericht &uuml;ber bevorstehende staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Parteichef Meuthen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/06\/pressekommentar-afd-verdeckte-geldfluesse-und-dubiose-netzwerke-muessen-untersucht-werden\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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