{"id":73899,"date":"2021-07-02T08:10:02","date_gmt":"2021-07-02T06:10:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899"},"modified":"2021-07-02T07:59:28","modified_gmt":"2021-07-02T05:59:28","slug":"hinweise-des-tages-3893","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h01\">Und nun die Gewinner der Corona-Krise &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h02\">EU vereinfacht Onlineshopping in &Uuml;bersee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h03\">Laden&ouml;ffnungen: Freiheit f&uuml;r den Sonntag!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h04\">Das Bedingungslose Grundeinkommen &ndash; Weg ins Schlaraffenland oder in den Niedriglohnsektor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h05\">Mindestlohn auf 13 Euro erh&ouml;hen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h06\">Die Grundrente schafft neue Schieflagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h07\">Der gro&szlig;e Modelliererstreit: Wurden die Kontaktbeschr&auml;nkungen &uuml;bersch&auml;tzt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h08\">Pflegereport der AOK: In den Pflegeheimen f&uuml;hrten auch Schlaganf&auml;lle und Traurigkeit zum Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h09\">Wirtschaft als Waffe (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h10\">Extreme Hitze: Angst vor Protesten im Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h11\">Donald Rumsfeld, Rot in Hell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h12\">Wahlkampf in Berlin: Giffey unterm Rad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73899#h13\">Zu guter Letzt: Schrecklicher Verdacht! Ist Bild ein Kreml-Medium?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Und nun die Gewinner der Corona-Krise &hellip;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie-Ma&szlig;nahmen noch nicht absehbar sind, haben manche Akteure beachtliche Summen verdient. Das wirft Fragen der Gerechtigkeit auf<br>\nIn der Medizin sagt man, die Therapie darf nicht sch&auml;dlicher sein als die Krankheit. &Uuml;bertr&auml;gt man dies auf die weltweiten Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Coronavirus, m&uuml;sste man wohl von einem der gr&ouml;&szlig;ten Kunstfehler der Geschichte sprechen. Die indirekten Kollateralsch&auml;den der Therapie stehen in keinem Verh&auml;ltnis zu den Sch&auml;den durch das Virus selbst.<br>\nIn meinem Buch &ldquo;Schwarzbuch Corona. Zwischenbilanz der vermeidbaren Sch&auml;den und der tolerierten Opfer&rdquo; zeige ich anhand zahlreicher Beispiele und Studien auf, welche Sch&auml;den die Corona-Politik verursacht hat und immer noch verursacht. Sch&auml;den, die so ungleich verteilt sind wie bei keiner Katastrophe zuvor, und die unsere Gesellschaften nachhaltig ver&auml;ndern werden. Ein Auszug.<br>\nDer Onlinehandel hat einen unvergleichlichen Siegeszug hingelegt und geh&ouml;rt zu den gro&szlig;en Gewinnern der Ma&szlig;nahmen-Krise. W&auml;hrend der station&auml;re Einzelhandel langsam stirbt, konnte der Internet- und Versandhandel im Mai 2021 ein Umsatzplus von stolzen 42,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat vermelden. Und auch hier sind es vor allem die meist aus den USA kommenden Oligopolisten, die den Markt unter sich aufteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Und-nun-die-Gewinner-der-Corona-Krise-6124754.html\">Jens Berger auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU vereinfacht Onlineshopping in &Uuml;bersee<\/strong><br>\nDas Schn&auml;ppchen im Internet entpuppt sich mitunter als ziemlich teuer &ndash; wenn beim Versand aus China oder den USA noch zus&auml;tzliche Geb&uuml;hren anfallen. Dem schiebt die EU nun einen Riegel vor. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Online-Eink&auml;ufe aus Nicht-EU-Staaten wie China oder den USA gelten seit Donnerstag neue Regeln. Im Kern lassen sich die Auswirkungen so beschreiben: Alles wird ein kleines bisschen teurer, weil k&uuml;nftig Steuern erhoben werden. Zugleich f&auml;llt aber auch das Risiko f&uuml;r sehr hohe Zuzahlungen weg.<br>\nKonkret bedeuten die neuen Regeln, dass in Deutschland ab sofort auch bei Waren mit einem Wert unterhalb der bisherigen Freigrenze von 22 Euro 19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden. F&uuml;r B&uuml;cher oder Lebensmittel fallen sieben Prozent an. Kostete beispielsweise eine CD von einem US-Versandh&auml;ndler bislang 20 Euro, werden mit Steuern k&uuml;nftig 23,80 Euro f&auml;llig. Gesondert erhobene Zollgeb&uuml;hren, werden weiter lediglich bei einem Wert ab 150 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/eu-vereinfacht-online-shopping-in-uebersee-a-76f530d7-fe45-4f1c-86b0-7fd7f172cf73%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Artikel, wie vom Handelsverband in den Block diktiert. Nicht erw&auml;hnt wird, dass die Post automatisch f&uuml;nf Euro Bearbeitungskosten erheben darf, wenn der Online-H&auml;ndler nicht an das aufw&auml;ndige und komplexe und damit teure Datenaustausch-Netzwerk der EU angeschlossen ist. So werden die kleinen H&auml;ndler aus dem Nicht-EU-Ausland plattgemacht und die gro&szlig;en Plattformen krallen sich den Umsatz. Wer sich beispielsweise die im Artikel genannte CD von einem kleinen H&auml;ndler aus Gro&szlig;britannien bestellt, muss nicht 23,80 Euro sondern effektiv 28,80 Euro zahlen und darf sich das Paket dann auch noch vom lokalen Postamt abholen, da der Postbote wegen der Coronaregeln die f&auml;lligen Geb&uuml;hren nicht an der Haust&uuml;r kassieren darf. Am Ende zahlt der Kunde nicht weniger, sondern deutlich mehr und viele Menschen werden bei der n&auml;chsten Bestellung zu Amazon wechseln. Was im Artikel noch &bdquo;vergessen&ldquo; wurde &ndash; diese Regeln gelten ab einer Freigrenze von 45 Euro auch f&uuml;r Geschenke. Wenn beispielsweise die Gro&szlig;eltern in der Schweiz ihrem Enkel in Deutschland etwas zum Geburtstag schicken wollen, wird diese Sendung &ndash; da die Gro&szlig;eltern ja sicherlich nicht an das Datenaustauschsystem angeschlossen sind &ndash; vom Zoll erst einmal einkassiert und mit Versp&auml;tung und gegen einen happigen Aufpreis (Mehrwertsteuern auf den Warenwert plus Bearbeitungsgeb&uuml;hr) an die Enkel ausgeliefert. Sch&ouml;nen neue Handelswelt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Laden&ouml;ffnungen: Freiheit f&uuml;r den Sonntag!<\/strong><br>\nAlle Jahre wieder fordert der Handelsverband mehr Sonntags&ouml;ffnungen &ndash; diesmal wegen Corona. Dabei wird die Sonntagsruhe nicht nur vom Grundgesetz ausdr&uuml;cklich gesch&uuml;tzt. Auch &ouml;konomisch bringen weitere &Ouml;ffnungen nicht den angestrebten Erfolg. Geholfen wird dem Einzelhandel nur mit strukturellen Pl&auml;nen, meint das #schlaglicht 25\/2021 aus Niedersachsen.<br>\nDer Kalender zeigt Sommer an. Aber nach den Vorschl&auml;gen, die die Arbeitgeber gerade auftischen, k&ouml;nnte auch schon der Jahreswechsel anstehen. Same procedure as every year ist mal wieder angesagt. Jede Branche pflegt ihr eigenes ideologisches Lieblingsprojekt, das sie stets wiederkehrend predigt und losgel&ouml;st von den Fakten verfolgt. Was der Industrie die Senkung der K&ouml;rperschaftssteuer ist, ist dem Einzelhandel die Ausweitung der Laden&ouml;ffnungszeiten. Die Menschen k&ouml;nnen quasi rund um die Uhr an sechs Tagen pro Woche einkaufen. Trotzdem soll auch noch der freie Sonntag als letzte Ruhebastion der Besch&auml;ftigten fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++50758812-d99c-11eb-8627-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Bedingungslose Grundeinkommen &ndash; Weg ins Schlaraffenland oder in den Niedriglohnsektor?<\/strong><br>\nDie Corona-Krise hat die Diskussion um das F&uuml;r und Wider eines Bedingungslosen Grundeinkommens wieder stark angefacht. &Uuml;berzeugen k&ouml;nnen die Argumente f&uuml;r ein solches aber noch immer nicht.<br>\nAuch nach dem zu erwartenden Abklingen der Pandemie im Sommer wird das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) nicht aus den Medien verschwinden, da die Partei DIE LINKE nach der Bundestagswahl einen Mitgliederentscheid &uuml;ber die Aufnahme einer entsprechenden Forderung in ihr Parteiprogramm durchf&uuml;hren wird. Eine parteiinterne Bundesarbeitsgruppe zum Grundeinkommen hat diese Entscheidung durch das Sammeln einer ausreichenden Zahl von Unterschriften durchgesetzt, w&auml;hrend der Parteivorstand &ndash; und vermutlich auch eine Mehrheit der Parteifunktion&auml;re und der Mandatstr&auml;ger &ndash; das BGE ablehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/das-bedingungslose-grundeinkommen-weg-ins-schlaraffenland-oder-in-den-niedriglohnsektor--2390.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn auf 13 Euro erh&ouml;hen <\/strong><br>\nDer Mindestlohn ist ein Erfolg, den es ohne DIE LINKE nicht geben w&uuml;rde. Ohne uns w&uuml;rden CDU\/CSU und SPD wohl heute noch das M&auml;rchen von der Unzumutbarkeit f&uuml;r den Standort Deutschland erz&auml;hlen. Bei den n&ouml;tigen Erh&ouml;hungen und Anpassungen an die real gestiegenen Lebenskosten treten sie auch immer noch auf die Bremse. Der Mindestlohn ist mit 9,60 Euro auch jetzt noch viel zu niedrig. Es braucht einen Mindestlohn von mindestens 13 Euro ohne Ausnahmen, damit niemand im Alter in Armut leben muss&ldquo;, erkl&auml;rt Victor Perli, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Haushaltsausschuss, mit Blick auf die Erh&ouml;hung des Mindestlohns zum 1. Juli 2021 um 10ct auf 9,60 Euro. Perli weiter:<br>\n&bdquo;Leider werden viele Arbeitnehmer auch um den Mindestlohn noch geprellt. Daher braucht es mehr und bessere Kontrollen der Arbeitgeber. Mindestlohnbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern knallharte Wirtschaftskriminalit&auml;t, die st&auml;rker verfolgt werden muss. &Uuml;ber das Meldeportal www.mindestlohnbetrug.de sammle ich Mindestlohnbetrugsf&auml;lle und gebe sie an die Beh&ouml;rden weiter. Es kann nicht sein, dass Landwirtschaftsbetriebe wie in Niedersachsen statistisch gesehen nur alle 350 Jahre einmal kontrolliert werden. Finanzminister Olaf Scholz l&auml;sst schwarze Schafe zu leicht davonkommen. Die Anst&auml;ndigen sind am Ende die Gelackmeierten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/mindestlohn-auf-13-euro-erhoehen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Grundrente schafft neue Schieflagen<\/strong><br>\nIn dieser Woche werden die ersten Bescheide f&uuml;r das Aufstocken der Niedrigrenten verschickt. Doch statt mehr Gerechtigkeit schafft das neue System eine noch gr&ouml;&szlig;ere soziale Schieflage.<br>\nEs war das Kernprojekt der Sozialdemokraten in dieser Legislaturperiode: Mit der neuen Grundrente sollen Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet und wenig verdient haben, bessergestellt werden. Die SPD hat ihre Sache durchgesetzt. Jetzt, kurz vor der Bundestagswahl, werden die ersten Schecks ausgereicht.<br>\nVon Donnerstag an bekommen Rentner mit geringen Einkommen einen Zuschlag, der durchschnittlich rund 75 Euro im Monat betr&auml;gt. Grund zur Freude gibt es dennoch nicht f&uuml;r alle Niedrigrentnerinnen. Denn die Grundrente ist zwar gut gedacht &ndash; aber leider schlecht gemacht. Da, wo sie Ungerechtigkeit beseitigen soll, schafft sie neue Schieflagen. Wo sie den Armen helfen will, werden vielfach die Falschen gef&ouml;rdert. Und dort, wo das Rentensystem eine neue Grundlage braucht, wird am alten weitergebastelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/id_90352204\/die-neue-grundrente-ist-schoen-gedacht-doch-schlecht-gemacht-kolumne.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Modelliererstreit: Wurden die Kontaktbeschr&auml;nkungen &uuml;bersch&auml;tzt?<\/strong><br>\nEiner der angesehensten Mathematiker Deutschlands hat eine systematische Verzerrung in den Pandemieprognosen entdeckt. Was folgt daraus?<br>\nWann ist diese Pandemie endlich vorbei? Das wird sich in den vergangenen 18 Monaten jeder mehr als einmal gefragt haben. Gerade sieht es gut aus. Der Sommer ist da, der Impfstoff auch. Doch aus Gro&szlig;britannien, das in Europa am schnellsten impft, h&ouml;rt man vom Anstieg der Delta-Variante. Ganz sicher ist man sich bei diesem Virus nie.<br>\nMit der Frage nach dem Ende der Pandemie beginnt auch die Covid-Geschichte von Matthias Kreck. Am 19. M&auml;rz 2020 schaute er, wie so viele, die Talkshow von Maybrit Illner. Christian Drosten war da. Gefragt, wann die Einschr&auml;nkungen und &uuml;berhaupt die Pandemie wieder vorbei sein k&ouml;nnten, sagte er sinngem&auml;&szlig;: Da muss man die Mathematiker fragen. Wie das Virus &uuml;bertragen wird, wie es den Organismus angreift und mutiert, dar&uuml;ber wei&szlig; Drosten so gut Bescheid wie wenige. Doch f&uuml;r die Frage, wie ein Lockdown gemacht sein muss, wann man welche Ma&szlig;nahmen versch&auml;rfen sollte und wie man sie wieder lockern kann, sind Virologen nicht die Fachleute. Das ist die Sache der Epidemiologie. Dort braucht es gute mathematische Modelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/der-grosse-modelliererstreit-wurden-die-kontaktbeschraenkungen-ueberschaetzt-li.167477\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pflegereport der AOK: In den Pflegeheimen f&uuml;hrten auch Schlaganf&auml;lle und Traurigkeit zum Tod<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr machte man sich viel und laut Gedanken dar&uuml;ber, in den Pflegeheimen Leben zu retten. &Uuml;ber die Menschenw&uuml;rde der Gepflegten eher weniger. Der AOK-Pflegereport zeigt, warum genau das dringend n&ouml;tig w&auml;re.<br>\nAm Dienstag erschien der Pflegereport der AOK, aber leider wurden nur Bruchst&uuml;cke daraus in den Medien aufgegriffen. Dort, wo darauf Bezug genommen wurde, wurde vor allem erw&auml;hnt, dass die Sterblichkeit in den Pflegeheimen im vergangenen Jahr h&ouml;her gewesen sei. Was nicht wiedergegeben wurde, ist, dass die Abweichung vom langj&auml;hrigen Mittel w&auml;hrend der ersten Corona-Welle nicht das Ausma&szlig; der Grippewelle 2018 erreichte: &ldquo;Die Sterblichkeit von vollstation&auml;r Pflegebed&uuml;rftigen war 2018 w&auml;hrend der Grippewelle deutlich h&ouml;her als w&auml;hrend der ersten Welle.&rdquo; Die h&ouml;here Sterblichkeit 2020 betraf vor allem Pflegebed&uuml;rftige der h&ouml;chsten Pflegestufen 4 und 5 sowie Pflegebed&uuml;rftige mit Demenz.<br>\nAllerdings sieht die AOK-Studie mitnichten Infektionen mit COVID-19 als einzigen Ausl&ouml;ser dieser erh&ouml;hten Sterblichkeit. Es wird &ndash; mit Verweis auf eine weitere Untersuchung &ndash; auch erw&auml;hnt, &ldquo;dass w&auml;hrend der ersten COVID-19-Welle &ndash; und abgeschw&auml;cht auch in der zweiten &ndash; bezogen auf die Gesamtbev&ouml;lkerung ein deutlicher R&uuml;ckgang der Krankenhausaufnahmen zu beobachten war. Das Leistungsspektrum hat sich hin zu operativen F&auml;llen verschoben und auf F&auml;lle mit h&ouml;herer Schwere konzentriert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/120056-pflegereport-aok-in-pflegeheimen-fuhrten\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wirtschaft als Waffe (III)<\/strong><br>\nDie EU treibt ihre Arbeit an einem Abwehrinstrument gegen extraterritoriale Sanktionen und weitere wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen voran und will im Oktober ein Konzept dazu vorlegen. Hintergrund ist, dass bisherige Versuche, etwa die extraterritorialen US-Sanktionen gegen Iran abzuwehren, erfolglos geblieben sind; die Furcht, die Vereinigten Staaten k&ouml;nnten mit weiteren extraterritorialen Sanktionen auch das Russland- und China-Gesch&auml;ft deutscher und weiterer europ&auml;ischer Unternehmen zerst&ouml;ren, hat im vergangenen Jahr zu ersten koordinierten Planungen f&uuml;r Abwehrma&szlig;nahmen gef&uuml;hrt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bef&uuml;rwortet den Aufbau eines &ldquo;Anti-Coercion Instrument&rdquo;, f&uuml;r das die EU-Kommission im Oktober ein Konzept vorlegen will. Vorarbeiten leistet der European Council on Foreign Relations (ECFR) mit Hauptsitz in Berlin. In einem vergangene Woche pr&auml;sentierten Papier schl&auml;gt der ECFR die Gr&uuml;ndung einer EU-Beh&ouml;rde vor, die Handlungsoptionen gegen wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen entwickeln soll: von Strafz&ouml;llen &uuml;ber Exportkontrollen bis zu etwaigen Gegensanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8647\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Extreme Hitze: Angst vor Protesten im Irak<\/strong><br>\nTemperaturen um die 50 Grad Celsius, dazu Stromausf&auml;lle. Iran stellt Lieferungen ein. Hohe Lebensmittelpreise sorgen f&uuml;r Probleme in den Nachbarl&auml;ndern Syrien und Libanon<br>\nDer S&uuml;den Iraks steckt wieder unter einer Hitzeglocke; in Basra und anderen Orten herrschen Temperaturen um die 50&deg; Celsius. Das kommt in den Hochsommermonaten regelm&auml;&szlig;ig vor. Dieses Jahr gab es allerdings schon eine fr&uuml;he Hitzewelle (&Uuml;ber 50&deg; Celsius im Nahen Osten) und noch etwas anderes ist neu.<br>\nDieses Jahr gibt es mehr Anschl&auml;ge auf Strommasten als zuvor &ndash; und: Iran hat seine Stromausfuhr ins Nachbarland ausgesetzt, weil Bagdad seine Schulden aus den Lieferungen zuvor nicht beglichen hat. Die Abh&auml;ngigkeit Iraks von diesen Stromlieferungen ist gro&szlig;. Laut der Nachrichtenagentur AP gab es an vier &Uuml;berlandleitungen zwischen Iran und Irak keinen Strom mehr, auch die Lieferung von Gas sei &ldquo;down&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Extreme-Hitze-Angst-vor-Protesten-im-Irak-6126722.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Donald Rumsfeld, Rot in Hell<\/strong><br>\nBush administration Secretary of Defense Donald Rumsfeld is dead at the age of 88. It&rsquo;s a tragedy that Rumsfeld died before he could be put on trial for crimes against humanity. [&hellip;]<br>\nTo be fair, Rumsfeld spent the first year or so of his time in the Nixon administration helping to shut down programs to help poor people in this country as the head of the Office of Economic Opportunity. In several other positions, though, he was directly involved with the imperial war machine. That alone might have been enough to earn him a stiff punishment if the standards the United States applied to captured war criminals after World War II were ever applied to American officials.<br>\nBut Rumsfeld&rsquo;s most significant personal involvement in crimes against humanity happened later, during his second stint as Secretary of Defense. He oversaw the invasion of Afghanistan, kicking off the longest war in US history.<br>\nThe official justification was that the Taliban government refused to hand over Osama Bin Laden to the United States after the 9\/11 terrorist attacks. Consistently applied, the principle that harboring terrorists is sufficient grounds for war would license Cuba to bomb Miami. It would also justify escalating any number of tense stand-offs between pairs of nations around the world into all-out warfare and chaos. But the whole point of being an empire is that you get to play by different rules than the rest of the world.<br>\nDuring Rumsfeld&rsquo;s second year as George W. Bush&rsquo;s secretary of defense, when Bush, Rumsfeld, Cheney, and the rest of the gang were pushing for an invasion of Iraq, the justification was even weaker. Saddam Hussein, we were told, might use &ldquo;weapons of mass destruction&rdquo; himself, or share them with Al Qaeda at some point in the future. So it was important to cluster-bomb, invade, and occupy the whole country to make sure that never happened. Ya know, just in case. Imagine if the rest of the world got to play by that rule. [&hellip;]<br>\nHere&rsquo;s what the craziness of Donald Rumsfeld looked like in practice for the citizens of the &ldquo;crappy little countries&rdquo; the United States picked and threw against the wall during Rumsfeld&rsquo;s years as Bush&rsquo;s Secretary of Defense: a peer-reviewed study published in The Lancet, one of the world&rsquo;s most prestigious medical journals, in 2006 &mdash; the year Rumsfeld left office &mdash; estimated 654,965 &ldquo;excess deaths&rdquo; in Iraq since the invasion in 2003. That&rsquo;s 2.5 percent of the total population of the country dead as a result of the violence.<br>\nThis doesn&rsquo;t, of course, take into account the spiraling waves of chaos and bloodshed that have continued to rock the region throughout the eighteen years since the region was destabilized by the 2003 invasion. A similar story has played out on a smaller scale in Afghanistan &mdash; where US troops are still present and wedding parties are still being bombed almost two decades after Rumsfeld and his friends got their invasion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobinmag.com\/2021\/06\/donald-rumsfeld-obituary-iraq-war\">Jacobin <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahlkampf in Berlin: Giffey unterm Rad<\/strong><br>\nDie SPD-Spitzenkandidatin offenbart weitgehende Unkenntnis in Sachen Verkehrswende. Ihre Begr&uuml;ndung: Berlin sei halt nicht Bullerb&uuml;.<br>\nEs geh&ouml;rt traditionell zu den feinen Pointen des Wahlkampfs in Berlin, dass die Kan&shy;di&shy;da&shy;t*in&shy;nen die Stadt ranken, wie das neudeutsch so sch&ouml;n hei&szlig;t, sprich einordnen. Unvergessen ist dabei Frank Steffel, vor 20 Jahren Spitzenkandidat der CDU, der M&uuml;nchen mal flugs zur &bdquo;sch&ouml;nsten Stadt Deutschlands&ldquo; ernannte. Das kam nicht gut an in der von Bankenskandal und hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten Spreemetropole, und bekanntlich verloren Steffel und seine CDU die Wahl haushoch.<br>\nFranziska Giffey, aktuell Spitzenkandidatin der selbsternannten Au&shy;to&shy;fah&shy;re&shy;r*in&shy;nen&shy;par&shy;tei SPD, hat jetzt kundgetan, dass Berlin &bdquo;nicht Bullerb&uuml;&ldquo; sei. Manchen mag das genauso wahr und offensichtlich erscheinen wie Steffels Bonmot. Denn nat&uuml;rlich ist das Astrid Lindgrensche Idealkaff mit seinen drei farbigen Holzh&auml;uschen etwas ganz anderes als Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlkampf-in-Berlin\/!5783281\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schrecklicher Verdacht! Ist Bild ein Kreml-Medium?<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210701_baerbock.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210701_baerbock.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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