{"id":73903,"date":"2021-07-02T08:25:25","date_gmt":"2021-07-02T06:25:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73903"},"modified":"2021-07-02T10:11:02","modified_gmt":"2021-07-02T08:11:02","slug":"mission-apokalypse-elon-musk-schiesst-42-000-satelliten-ins-all-und-die-welt-laesst-ihn-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73903","title":{"rendered":"Mission Apokalypse: Elon Musk schie\u00dft 42.000 Satelliten ins All und die Welt l\u00e4sst ihn machen."},"content":{"rendered":"<p>So viel Narrenfreiheit war nie. Der Tesla-Chef hat eine verr&uuml;ckte Idee nach der anderen und setzt sie allesamt einfach mal um. Dass seine Innovationen zumeist die ganze Menschheit betreffen, ihr schaden oder sie vielleicht ins Verderben st&uuml;rzen, st&ouml;rt ihn so wenig wie die politischen Eliten dieser Erde, die seinem Treiben verz&uuml;ckt zuschauen. Auch sein Starlink-Projekt hat das Zeug zum Overkill: Der Klimakollaps k&ouml;nnte beschleunigt, die Ozonschicht besch&auml;digt und der Weltraum zugem&uuml;llt werden, bis es kein Durchkommen mehr gibt. Und bei tagheller Nacht gucken Sternengucker vielleicht bald in die R&ouml;hre. Es reicht mit so viel Reichtum, findet <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nLust auf Lichterkette? Nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr &uuml;ber? Elon Musk macht&rsquo;s m&ouml;glich. Wobei sich der Hightechpionier nicht mit Funzeln nach Art eines Christb&auml;umchens begn&uuml;gt. Als Multimilliard&auml;r denkt er in gr&ouml;&szlig;eren Ma&szlig;st&auml;ben, bevorzugt in &uuml;berirdischen. Er &uuml;berspannt gleich den gesamten Planeten mit gigantischen Perlencolliers, die bei Nacht lamettagleich das Firmament erglitzern lassen. Dabei leuchten die Tupfer nicht von sich aus. Als lupenreiner &Ouml;kologe leiht sich Musk f&uuml;r sein Spektakel die Kraft der Sonne, deren Schein er in Tausenden B&uuml;ndeln zum Staunen der Menschen zu Boden schickt.<\/p><p>Aber nicht jedem gef&auml;llt, was er da sieht. Das, was den Nachthimmel so erhellt, sind Satelliten, die der Tesla-Chef und Paypal-Mitbegr&uuml;nder im Rahmen seines Starlink-Programms in die Erdumlaufbahn schie&szlig;en l&auml;sst. Erkl&auml;rtes Ziel der Unternehmung ist es, die Menschheit mit weltumspannendem, superschnellem Internet zu begl&uuml;cken, das bis in die tiefsten H&ouml;hlen Afghanistans hineinreicht. Die Gilde der Hobbyastronomen findet diese Vision gar nicht vision&auml;r. Sie sorgen sich darum, dass sich bei dem ganzen Geblinke und Geschimmere alsbald kein Stern mehr vor die Linse verirrt. Und allzu lange wird das wohl nicht mehr dauern. <\/p><p><strong>&bdquo;Trag&ouml;dien f&uuml;rs Gemeingut&ldquo;<\/strong><\/p><p>Bis dato schwirren rund 1.800 dieser Apparate um die Erde und die Entsendung von weiteren 2.600 ist bereits bewilligt. Angesichts der Gesamtmission sind das allerdings nur Kinkerlitzchen. Musk will am Ende nicht weniger als 42.000 (sic) solcher Minitrabanten ins All bef&ouml;rdern. Das lie&szlig;e sich ambitioniert nennen oder einfach nur gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig. Man fragt sich: Durch wen oder was f&uuml;hlt sich der geb&uuml;rtige S&uuml;dafrikaner mit kanadischem und US-amerikanischem Pass eigentlich berufen, den Weltraum in solchen Dimensionen mit Elektronik vollzustopfen? Mit welchem Recht kann er das einfach machen? Wen hat er gefragt, wer hat es ihm erlaubt? Und gibt es nichts und niemanden, der ihn davon abh&auml;lt? <\/p><p>Den Segen f&uuml;r sein Treiben erh&auml;lt Musk von der US-Aufsichtsbeh&ouml;rde Federal Communication Commission (FCC). F&uuml;r die Einzeletappen seines Projekts hat diese bisher stets gr&uuml;nes Licht gegeben. Aber was setzt diese Beh&ouml;rde in den Stand, etwas zu genehmigen, was jeden Staat dieser Welt und jeden Erdenbewohner betrifft oder irgendwann betreffen kann? Denn l&auml;ngst nicht nur Sternengucker k&ouml;nnten am Ende als Verlierer dastehen. Mithin ist der ganze Planet bedroht beziehungsweise die Menschen, die darauf leben. Forscher der University of British Columbia (UBC) im kanadischen Vancouver haben die m&ouml;glichen Gefahren in einer <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41598-021-89909-7.pdf\">Studie<\/a> aufgezeigt. Sie sehen gleich &bdquo;mehrere Trag&ouml;dien f&uuml;rs Gemeingut&ldquo; heraufziehen, etwa in Form zus&auml;tzlicher klimatischer Verwerfungen oder durch eine erneute Sch&auml;digung der Ozonschicht. <\/p><p><strong>Kaputt in f&uuml;nf Jahren<\/strong><\/p><p>Wie das? Tats&auml;chlich ist jedes einzelne Glied von Musks au&szlig;erirdischer Technoarmada blo&szlig; von kurzer Lebensdauer. Um die Welt fl&auml;chendeckend mit Internet zu versorgen, braucht es ein m&ouml;glichst engmaschiges Netz an Satelliten in geringem Abstand zur Erdoberfl&auml;che. Entsprechend werden die Starlink-Abgesandten in einer H&ouml;he von lediglich rund 500 Kilometern, im &bdquo;Low Earth Orbit&ldquo; (LEO), in Position gebracht. Wegen der dort vergleichsweise starken Gravitation sacken die Flugk&ouml;rper allm&auml;hlich ab, bis sie nach f&uuml;nf bis sieben Jahren in der Erdatmosph&auml;re vergl&uuml;hen. Dabei wird, anders als bei steinernen Meteoriten, Metall, vor allem Aluminium freigesetzt und durch Verbrennung in Aluminiumoxid umgewandelt. Wissenschaftler f&uuml;rchten, dass so die Chemie der oberen Atmosph&auml;re nachhaltig ver&auml;ndert werden k&ouml;nnte und das Sonnenlicht anders gebrochen und gestreut wird &ndash; mit unkalkulierbaren Konsequenzen f&uuml;r das Weltklima. <\/p><p>Weil Musks Himmelsboten so schnell den Geist aufgeben, muss st&auml;ndig f&uuml;r Nachschub gesorgt werden, wodurch sich die Risiken immer weiter hochschaukeln. Nach Berechnungen des Physikers Aaron Boley und des Politologen Michael Byers von der UBC werden mit der ersten Generation der Starlink-Typen t&auml;glich 2,2 Tonnen &bdquo;totes Satellitenmaterial&ldquo; Richtung Erde st&uuml;rzen und verdampfen. Das hei&szlig;t auch: Die Zahl 42.000 umfasst nur die k&uuml;nftig zu einem Zeitpunkt im Orbit platzierten Satelliten. Die Reservearmee zum Austausch der ausgedienten Ger&auml;tschaften ist dabei gar nicht ber&uuml;cksichtigt. Zum Vergleich: Nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins &bdquo;Capital&ldquo; befanden sich im Oktober 2019 sch&auml;tzungsweise rund <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/satelliten-kritik-an-elon-musk-wird-starlink-zu-einer-gefahr\">20.000 k&uuml;nstliche Objekte<\/a> in Erdumlaufbahnen, darunter circa 2.200 aktive Satelliten. <\/p><p><strong>Schweine im Weltall<\/strong><\/p><p>Allein Starlink hat also das Zeug, den Betrieb zu verdreifachen, was ein Problem mehr aufwirft: Je mehr Zeugs da oben herumsaust, desto wahrscheinlicher wird es Zusammenst&ouml;&szlig;e geben. Entsprechende Warnungen kommen in diesen Tagen aus der Ecke von Musks Konkurrenten. &bdquo;Das wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter in einem Desaster enden&ldquo;, beklagte zum Beispiel Mark Dankberg, Vorstandsmitglied bei Viasat gegen&uuml;ber dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo; (Beitrag hinter Bezahlschranke). Das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien verdient selbst an satellitengest&uuml;tzten Breitbanddiensten. Als Kritiker des Starlink-Projekts ist Dankberg damit sicher nicht unbefangen, haltlos erscheinen seine Einw&auml;nde jedoch nicht. Angesichts von demn&auml;chst Zehntausenden Objekten auf einem Niveau sieht er die Gefahr von Lawineneffekten: Zerschellt einer der Erdtrabanten, k&ouml;nnte der Tr&uuml;mmerflug reihenweise mehr davon zerfetzen und einen Kordon aus Schrott zur&uuml;cklassen, der den Zugang zum Kosmos blockiert. Niemand wisse, wann dies der Fall sein k&ouml;nnte, so der Manager, aber: &bdquo;Der Zeitpunkt liegt viel n&auml;her als zuvor.&ldquo;<\/p><p>Die Wissenschaft behandelt dieses Ph&auml;nomen unter der Bezeichnung Kessler-Syndrom. Ein einzelnes Ungl&uuml;ck k&ouml;nnte demnach eine Kettenreaktion mit einer kaskadierenden Zunahme von Kleinteilen ausl&ouml;sen, bis irgendwann so viel M&uuml;ll unterwegs ist, dass Weltraummissionen nicht mehr m&ouml;glich sind, bei zugleich verheerenden Folgen f&uuml;r die globalen Kommunikationssysteme. Wie real die Gefahr ist, belegen die Forscher aus Vancouver anhand eines j&uuml;ngeren Vorfalls: Demnach musste die Europ&auml;ische Weltraumorganisation (ESA) 2019 einen Erdbeobachtungssatelliten umsetzen, weil ein Starlink-Satellit auf Crashkurs mit diesem steuerte &ndash; und die Betreibergesellschaft SpaceX nicht per E-Mail zu erreichen war. Au&szlig;erdem krachte schon 2009 der Kommunikationssatellit Iridium 33 mit einem russischen Aufkl&auml;rungssatelliten zusammen, was beide in mehr als 100.000 Bruchst&uuml;cke zerlegte. <\/p><p><strong>Erst Goldrausch, dann Katerstimmung<\/strong><\/p><p>Unternehmen wie Viasat, Boeing oder SES, die selbst Satelliten betreiben, allerdings in weiterer Entfernung und mit anderen Funktionen, werfen Musk vor, sie aus dem Weltraum aussperren zu wollen. Diesem Zweck dient wom&ouml;glich auch die offenbar ziemlich chaotische Verteilung der Starlink-Flotte. Ein Durchkommen k&ouml;nnte auf lange Sicht immer unm&ouml;glicher werden, glaubt Steve Collar, Chef der Luxemburger SES S.&thinsp;A., die das Astra-Satellitensystem betreibt. &bdquo;Vielleicht steckt dahinter die Absicht von denjenigen, die derzeit starten, dass jeder andere au&szlig;en vor bleiben muss&ldquo;, sagte er dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;. Dankberg von Viasat unterstellt Zeitgenossen wie Musk und Amazon-Boss Jeffrey &bdquo;Jeff&ldquo; Bezos eine &bdquo;Goldrausch-Mentalit&auml;t&ldquo;, mit der sie den Weltraum unter sich aufteilen wollten. Allerdings sei der Platz &bdquo;nicht unbeschr&auml;nkt&ldquo;. <\/p><p>Mit Zur&uuml;ckhaltung haben es die Technoavantgardisten aber nicht so. Amazon als der Welt gr&ouml;&szlig;ter Onlineh&auml;ndler will mit dem Projekt Kuiper selbst &uuml;ber 3.200 Kommunikationssatelliten ins All ballern. &Uuml;ber 6.000 peilt das britische Unternehmen OneWeb an, wobei es <a href=\"https:\/\/www.oneweb.world\/media-center\/oneweb-streamlines-constellation\">urspr&uuml;nglich rund 48.000<\/a> sein sollten. Hoch hinaus wollen einmal mehr die Chinesen: Nach bisher bekannten Pl&auml;nen will die Volksrepublik <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/erdorbit-china-satellitennetz-internet-1382521\/\">mehr als 20.000 Satelliten<\/a> an den Start bringen. Das alles verspricht nicht nur reichlich Trubel am Himmel, allerhand Unf&auml;lle und haufenweise Schrott, nebst kaputter Ozonschicht und beschleunigtem Klimakollaps. Zumal diese ganzen Dinger auch irgendwie nach oben geschafft werden m&uuml;ssen, mit Raketen, die nicht gerade als Spritsparer beleumundet sind und selbst kr&auml;ftig M&uuml;ll hinterlassen. Die Sache vollends absurd macht, dass alle diese Unternehmungen auf ein und dasselbe Ziel gerichtet sind: Kabelloses Internet mit H&ouml;chsttempo. Wenn bald jeder Konsument unter zehn satellitengest&uuml;tzten Angeboten w&auml;hlen kann, k&ouml;nnte mancher Anbieter schnell wieder verschwunden sein. Was wird dann aus seiner metallenen Hinterlassenschaft im All? <\/p><p><strong>Gr&ouml;&szlig;enwahn ganz global<\/strong><\/p><p>Nun ist es ein generelles Manko des Kapitalismus, dass es an einer Gesamtsteuerung nach Kriterien wie Logik, Vernunft und den Lebensbed&uuml;rfnissen der Mehrheit der Menschen hapert. Im Fall des bevorstehenden galaktischen Overkills m&ouml;ge aber bittesch&ouml;n doch bald ein St&uuml;ck weit Rationalit&auml;t in die Debatte einkehren, beziehungsweise eine Debatte &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt werden. Bisher ist vernehmbare Kritik fast nur von Industrievertretern zu vernehmen, die ihre Claims und Profitraten gef&auml;hrdet sehen. Vor kurzem reichte Viasat vor einem US-Bundesgericht Klage ein, um den Start weiterer Starlink-Satelliten zu unterbinden. Die Aussichten stehen nicht unbedingt g&uuml;nstig. Schon vor einem halben Jahr war ein Vorsto&szlig; des Unternehmens, die FCC per Petition zum Umdenken zu bewegen, gescheitert. Dabei gibt es durchaus vern&uuml;nftige Einw&uuml;rfe: Zum Beispiel regte der <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/satelliten-starlink-oneweb-weltraumschrott-schaedigung-atmosphaere-100.html\">Astrophysiker Jonathan McDowell<\/a> vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics zuletzt gegen&uuml;ber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) an, ein Aufsichtsorgan zur Kontrolle des internationalen Verkehrs im Weltraum zu schaffen, um die Risiken zu mindern. Au&szlig;erdem m&uuml;sse durch die Begrenzung der Satellitenzahl in bestimmten H&ouml;hen eine &Uuml;berbelegung verhindert werden. <\/p><p>Wortmeldungen wie diese braucht es mehr &ndash; und dringend. Dazu geh&ouml;rten weitere Fragen gekl&auml;rt: Etwa die, ob es Einzelpersonen, Konzernen oder auch Staaten gestattet sein darf, ihre exklusive Mission zu einer des ganzen Erdballs und seines Drumherums zu machen, ohne dass hierbei Regierungen, Parlamente und &uuml;berstaatliche Organisationen mitentscheiden und sie bei Bedarf aufhalten. Wie kann sich ein Bill Gates anma&szlig;en, die gesamte Menschheit impfen zu wollen und eine breite ethische Er&ouml;rterung bleibt aus, geschweige denn ein entschiedenes &bdquo;Stopp&ldquo; seitens der Politik? <\/p><p><strong>Wie reich darf Mensch sein?<\/strong><\/p><p>Oder was ist mit Elon Musks transhumanistischen Ambitionen, Menschen mit Computern zu verschmelzen, damit, so sein ernstgemeinter Ansatz, K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) nicht die Kontrolle &uuml;ber uns &uuml;bernimmt. &Uuml;ber eine Schnittstelle und mit der passenden App sollen schon bald fremde Sprachen oder Kampfsporttechniken ins Gehirn hochgeladen werden &ndash; wie beim Scifi-Klassiker Matrix. Erst j&uuml;ngst hat Musks Firma <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wissenschaft\/elon-musks-neuralink-plant-chipimplantationen-am-menschen-2021-4\/\">Neuralink<\/a> angek&uuml;ndigt, entsprechende bisher nur an Affen vorgenommene Experimente noch in diesem Jahr an Menschen zu praktizieren. Das alles ber&uuml;hrt am Ende die Grundsatzfrage: Darf es sein, dass Menschen so reich werden, sich alles kaufen und alles machen zu k&ouml;nnen, was sie wollen? <\/p><p>Musk will allein <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/spacex-elon-musk-30-milliarden-dollar-investitionen-fuer-satelliten-internet\/27376146.html?ticket=ST-3579552-dBLcS5XDmfyflebZzn0x-ap6\">30 Milliarden Dollar<\/a> in sein Satelliteninternet investieren. Da m&uuml;ssen andere zur&uuml;ckstecken. Nach einer Studie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften wird der Nachthimmel schon heute durch die vorhandenen Satelliten um <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Starlink-Co-Satelliten-hellen-Nachthimmel-weltweit-schon-um-10-Prozent-auf-6001527.html\">zehn Prozent aufgehellt<\/a> &ndash; zum Leidwesen von Astrophysikern und Radioastronomen. Wie soll das erst werden, wenn die zigfache Menge an Flugk&ouml;rpern und Weltraumschrott &uuml;bers Himmelszelt geistert? Gibt&rsquo;s dann vor lauter Licht keine Nacht mehr? Aber nat&uuml;rlich hat Musk wie f&uuml;r alles eine L&ouml;sung parat &ndash; eine technische, versteht sich. Man k&ouml;nne ja Satelliten mit einer speziellen Abdunklung testen, die das Sonnenlicht weniger reflektieren, sogenannte &bdquo;DarkSats&ldquo;, lie&szlig; er bei Twitter wissen. Wie hellsichtig. <\/p><p>Titelbild: Dotted Yeti\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/c6778d7acbc44e08b2515dc0fca967ac\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So viel Narrenfreiheit war nie. Der Tesla-Chef hat eine verr&uuml;ckte Idee nach der anderen und setzt sie allesamt einfach mal um. Dass seine Innovationen zumeist die ganze Menschheit betreffen, ihr schaden oder sie vielleicht ins Verderben st&uuml;rzen, st&ouml;rt ihn so wenig wie die politischen Eliten dieser Erde, die seinem Treiben verz&uuml;ckt zuschauen. 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