{"id":74001,"date":"2021-07-06T08:42:25","date_gmt":"2021-07-06T06:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001"},"modified":"2021-07-06T08:42:25","modified_gmt":"2021-07-06T06:42:25","slug":"hinweise-des-tages-3895","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h01\">Deutschland \/ Russland: entscheidend f&uuml;r die Zukunft Europas!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h02\">Wichtiger Zeuge der US-Anklage gegen Assange gesteht Falschaussage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h03\">&ldquo;Ich bin ein Workaholic und jetzt gehe ich auf Entzug&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h04\">Brauchen die Schulen jetzt einen Corona-Gipfel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h05\">&ldquo;Die Impfstoff-Apartheid der EU&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h06\">Kreditfinanzierte Investitionen erm&ouml;glichen: IMK rechnet Ideen von u.a. Helge Braun, Sachverst&auml;ndigenrat und eigenes Konzept durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h07\">Autobahnverwaltung: Kostenexplosion bei Scheuers Reform lohnt sich vor allem f&uuml;r Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h08\">Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h09\">Berufsunf&auml;hig in Rente: Zwei von f&uuml;nf Antr&auml;gen abgelehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h10\">Eklat in Ljubljana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h11\">Pharmastudien: Ergebnisse Tausender Studien nicht ver&ouml;ffentlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h12\">Aus f&uuml;r N&uuml;rnberger Klassik Open Air<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h13\">80 Prozent der positiven Corona-Schnelltests falsch-positiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h14\">Unbedenklich? &ndash; Krebsforscher h&auml;lt EU-Einsch&auml;tzung von Glyphosat f&uuml;r &bdquo;Desaster&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74001#h15\">Ein Symbol f&uuml;r rein gar nichts<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland \/ Russland: entscheidend f&uuml;r die Zukunft Europas!<\/strong><br>\nAntje Vollmer, die mittlerweile 78j&auml;hrige deutsche Politikerin und Publizistin, hat ein h&ouml;chst h&ouml;renswertes Interview gegeben.<br>\nNur wenige Politiker und Politikerinnen in Deutschland kennen die Geschichte der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland so genau wie Antje Vollmer, die sich als junge Frau in der deutschen Friedensbewegung engagiert hatte, &uuml;ber viele Jahre hinweg zu den f&uuml;hrenden K&ouml;pfen der Partei der Gr&uuml;nen geh&ouml;rt hatte und jetzt einen &ndash; vielleicht letzten &ndash; Anlauf nimmt, mit ihrem grossen Wissen und ihrem tiefgr&uuml;ndigen Verst&auml;ndnis f&uuml;r internationale Beziehungen noch etwas zur Entspannung der inzwischen miserablen und hochgef&auml;hrlichen gegenseitigen Beziehung zwischen Deutschland und Russland beizutragen.<br>\nGeschichtskundige und politikinteressierte Leute wissen, dass es die immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich waren, die zu vielen Kriegen auf europ&auml;ischem Boden gef&uuml;hrt haben. Es war vor allem dieses konfliktreiche Spannungsfeld, das nach dem Zweiten Weltkrieg schliesslich zur Idee eines geeinten Europas gef&uuml;hrt hat. Warum aber ist Entspannungspolitik zwischen Deutschland und Russland nicht auch m&ouml;glich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/deutschland-russland-entscheidend-fuer-die-zukunft-europas\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wichtiger Zeuge der US-Anklage gegen Assange gesteht Falschaussage<\/strong><br>\nFBI soll ehemaligen WikiLeaks-Aktivisten angestiftet haben. Snowden sieht Fall Assange vor dem Aus<br>\nEin Schl&uuml;sselzeuge gegen den in Gro&szlig;britannien inhaftierten Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, hat seine Aussagen offenbar widerrufen. Der unter anderem wegen F&auml;lschung, Betrugs und Unterschlagung verurteilte Isl&auml;nder Sigurdur Ingi Thordarson (28) packte im Interview mit der isl&auml;ndischen Zeitung Stundin aus. Er habe sich 2010 und 2011 bei WikiLeaks eingeschlichen, um sich vorgeblich als Hacker zu bet&auml;tigen.<br>\nWikiLeaks hatte sich damals durch Enth&uuml;llungen zu Bankenkorruption im skandinavischen Inselstaat einen Namen gemacht. Mit einheimischen Aktivisten bereitete Assange dort zudem die bahnbrechende Publikation von Collateral Murder vor, das WikiLeaks 2010 erstmals ins Bewusstsein der Welt&ouml;ffentlichkeit bringen sollte. Das Video zeigt Angriffe von Kampfhubschraubern der US-Armee auf Zivilisten im Osten der irakischen Hauptstadt Bagdad.<br>\nDer damals 18-j&auml;hrige Thordarson verwaltete zu dieser Zeit einen WikiLeaks-Chatroom und gab sich insgeheim gegen&uuml;ber Dritten als Bevollm&auml;chtigter und sogar als Assange selbst aus. Am Ende soll er unter anderem 50.000 US-Dollar unterschlagen haben, indem er auf eigene Rechnung WikiLeaks-T-Shirts verkaufte.<br>\nThordarson wurde nach einem Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Minderj&auml;hrigen und Finanzbetrugs von der isl&auml;ndischen Justiz wegen psychischer Probleme als vermindert schuldf&auml;hig befunden. Das FBI warb ihn gegen WikiLeaks an, versprach ihm Straffreiheit. Nun soll Thordarson gegen&uuml;ber der isl&auml;ndischen Zeitung Stundin zugegeben haben, dass er vom FBI zu Falschaussagen gegen Assange verleitet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wichtiger-Zeuge-der-US-Anklage-gegen-Assange-gesteht-Falschaussage-6129348.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Ich bin ein Workaholic und jetzt gehe ich auf Entzug&rdquo;<\/strong><br>\nLinkenpolitiker Fabio De Masi zieht sich aus der Politik zur&uuml;ck und verl&auml;sst den Bundestag. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Politik als Droge, Einsamkeit und die Fehler der Linken [&hellip;]<br>\nZEIT ONLINE: Wie kann die Linke aus ihrer Krise kommen?<br>\nDe Masi: Es geht nicht nur um die Linke, auch die SPD. Wir m&uuml;ssen gemeinsam drei, vier politische Projekte finden, die Menschen Sicherheit und Aufstieg vermitteln. Wir reden immer &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n und Regierungsb&uuml;ndnisse, aber das interessiert den Taxifahrer doch nicht. Der will wissen, ob er k&uuml;nftig noch seine Miete zahlen kann oder von Uber plattgemacht wird. Die Corona-Krise zeigt, dass wir einen Staat brauchen, der in einer Krise funktioniert und Masken oder Impfstoffe nicht allein dem Markt &uuml;berl&auml;sst. Es ist doch verr&uuml;ckt, dass wir fast zwei Jahre nach der Pandemie im Fu&szlig;ballstadion saufen, aber unsere Kinder in den Schulen im Stich lassen.<br>\nZEIT ONLINE: Kann es sein, dass die Linke einfach nur als unmodern und altbacken wahrgenommen wird?<br>\nDe Masi: Nat&uuml;rlich kann man nicht immer dieselbe Schallplatte auflegen. Man muss sich auch neue Themen erschlie&szlig;en. Ich hab mich mit Finanzm&auml;rkten besch&auml;ftigt, aber eben nicht nur mit der Finanzkrise 2009, sondern auch mit der Frage: Was passiert, wenn Facebook in den Finanzmarkt einsteigt? Wenn die gro&szlig;en Techfirmen die Banken der Zukunft werden, h&auml;tten sie mehr Markt- und Datenmacht als die gr&ouml;&szlig;ten Konzerne der Industriegeschichte.<br>\nIn vielen Unternehmen arbeiten Menschen in einer mittleren Position inzwischen so viel wie ein Topmanager. Der Kuchen wird immer gr&ouml;&szlig;er, aber die Mittelschicht stagniert und ein Drittel der Bev&ouml;lkerung wird abgeh&auml;ngt. Weil m&auml;chtige Finanzinvestoren und digitale Kapitalisten ein immer gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck vom Kuchen wollen. Das k&ouml;nnte die Stunde der Linken sein.<br>\nZEIT ONLINE: Sozialer Ausgleich ist den Gr&uuml;nen auch ein Herzensthema. Haben Sie jemals dar&uuml;ber nachgedacht, zu den Gr&uuml;nen zu wechseln?<br>\nDe Masi: Nein, absolut nicht. Die Gr&uuml;nen sind mir zu elit&auml;r. Das ist eine Partei der Besserverdienenden, wenn auch sicher mit vielen W&auml;hlern, die sozialen Ausgleich bef&uuml;rworten. Wenn es zu Schwarz-Gr&uuml;n kommt, gibt es sicher keine Besteuerung von gro&szlig;en Verm&ouml;gen und keine Milliardeninvestitionen in Busse und Bahnen, sondern ein paar Windr&auml;der und vielleicht auch Frauenquoten in Aufsichtsr&auml;ten. Die Frauen in Niedriglohnjobs d&uuml;rfen dann aber weiter zu miesen L&ouml;hnen schuften. Ich bin Linker aus tiefster &Uuml;berzeugung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-07\/fabio-de-masi-linke-bundestag-rueckzug-politiker-beruf-finanzpolitik\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Brauchen die Schulen jetzt einen Corona-Gipfel?<\/strong><br>\nIn immer mehr Bundesl&auml;ndern starten die Ferien, doch die Debatte um den Corona-Schutz im Unterricht wird heftiger. Was ist dran an den Forderungen nach mehr Sicherheit? Ein Kommentar.<br>\nKlare Kriterien benennen: Das unspezifische Geraune &uuml;ber anstehende Schulschlie&szlig;ungen im Herbst, gestartet von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), muss endlich aufh&ouml;ren. Ja, keiner kann sagen, was der Herbst bringt. Ja, wahrscheinlich werden Kinder und Jugendliche, da gr&ouml;&szlig;tenteils umgeimpft, die h&ouml;chsten Inzidenzen haben. Aber was bedeutet das angesichts der vielen Schnelltests? Ist es &uuml;berhaupt noch sinnvoll, eine Grenzinzidenz f&uuml;r Schulschlie&szlig;ungen festzulegen? Oder kommt es eher auf eine bestimmte Zahl an Krankenhausanweisungen an? Kann man diese festlegen? Fragen, &uuml;ber die keiner gern reden will. Aber wir m&uuml;ssen sie jetzt kl&auml;ren. Sonst bekommen wir im Herbst erneut eine Kakophonie in die Debatte, die sachgerechte Entscheidungen schwer bis unm&ouml;glich macht. Sachgerecht w&auml;re au&szlig;erdem, dass dann die Kinder- und Jugend&auml;rzte und nicht mehr die Virologen entscheidenden Ratgeber der Politik sein sollten, denn wenn alle Erwachsenen ein Impfangebot hatten, geht es ausschlie&szlig;lich um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Inklusive der Abw&auml;gung eingeschr&auml;nkter Teilhabe- und Bildungsrechte versus der Gef&auml;hrdung durch das Coronavirus.<br>\nRuhe bewahren: In der dritten Welle lagen die Inzidenzen der Kinder und Jugendlichen teilweise deutlich &uuml;ber denen der Erwachsenen, w&auml;hrend sie in der zweiten Welle noch deutlich darunter lagen. Hat Alpha die J&uuml;ngsten also tats&auml;chlich st&auml;rker getroffen? Nicht, wenn man sich die Krankenhauseinweisungen der Unter-15-J&auml;hrigen ansieht. Die haben in der dritten Welle nie die Zahlen der zweiten erreicht. Starke Hinweise daf&uuml;r, dass die Inzidenzen bei den Kindern und Jugendlichen nur wegen der vermehrten Tests so &uuml;berdurchschnittlich in die H&ouml;he geschossen sind.<br>\nKlar, das kann mit Delta anders sein (wobei das, siehe oben, auch bei Alpha bef&uuml;rchtet wurde). Derzeit gehen aber die Inzidenzen trotz Delta-Wachstum bei den Unter-15-J&auml;hrigen &uuml;berdurchschnittlich zur&uuml;ck. Fairerweise muss man sagen: Auch das wird an den Pflichttests liegen, die jetzt in den Schulferien-Bundesl&auml;ndern nicht stattfinden, womit die Dunkelziffer bei den Sch&uuml;lern wieder auf das Niveau der Erwachsenen zur&uuml;ckf&auml;llt. Nur sollten wir uns dann auch daran erinnern, wenn die Inzidenzen der J&uuml;ngsten nach den Ferien wieder &uuml;berdurchschnittlich steigen. Und nicht gleich in Katastrophenstimmung zu verfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/07\/05\/brauchen-die-schulen-jetzt-einen-corona-gipfel\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Die Impfstoff-Apartheid der EU&rdquo;<\/strong><br>\nDie Weigerung der EU, Impfungen mit au&szlig;erhalb der Union produzierten Vakzinen als g&uuml;ltig f&uuml;r die Einreise anzuerkennen, f&uuml;hrt zu w&uuml;tenden Protesten auf dem afrikanischen Kontinent. Ausl&ouml;ser ist insbesondere, dass die EU und ihre zust&auml;ndige Beh&ouml;rde EMA (European Medicines Agency) den AstraZeneca-Impfstoff bislang nur dann als wirksam gegen Covid-19 einstufen, wenn er in Fabriken auf dem europ&auml;ischen Kontinent hergestellt wurde, nicht aber, wenn er aus der Produktion des Serum Institute of India (SII) stammt. Letzteres Vakzin ist, da der Aussto&szlig; der europ&auml;ischen Fabriken bisher ausschlie&szlig;lich in reichen L&auml;ndern verimpft wurde, von der internationalen Covax-Initiative verteilt worden &ndash; auch an L&auml;nder in Afrika. Nach emp&ouml;rten Reaktionen der Afrikanischen Union (AU) melden sich nun Politiker und Medien aus verschiedenen Staaten des Kontinents zu Wort. Madagaskars Gesundheitsminister erkl&auml;rt, es stelle sich die Frage, ob es &ldquo;einen Impfstoff f&uuml;r Afrikaner gibt und einen anderen f&uuml;r Europ&auml;er&rdquo;. Eine weithin rezipierte ostafrikanische Wochenzeitung wirft der EU &ldquo;Impfstoff-Apartheid&rdquo; vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8649\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kreditfinanzierte Investitionen erm&ouml;glichen: IMK rechnet Ideen von u.a. Helge Braun, Sachverst&auml;ndigenrat und eigenes Konzept durch<\/strong><br>\nDie Ma&szlig;nahmen gegen die Coronakrise haben den Staat viel Geld gekostet. Es bleibt kaum Spielraum f&uuml;r notwendige Investitionen, wenn die Schuldenbremse im Grundgesetz wie bisher kreditfinanzierte Ausgaben einschr&auml;nkt. Damit der R&uuml;ckstand in Bereichen wie Digitalisierung, Schule, Gesundheit oder Infrastruktur nicht noch gr&ouml;&szlig;er wird, m&uuml;ssen Wege gefunden werden, &ouml;ffentliche Investitionen zu erm&ouml;glichen. Entsprechende Konzepte kommen sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Politik. Welche finanziellen Freir&auml;ume welcher Vorschlag er&ouml;ffnet, hat das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einer neuen Studie untersucht. Kernergebnisse: Kurzfristig w&uuml;rde es am meisten bringen, bis zum Wiedereinsetzen der Schuldenbremse &ndash; wie schon nach 2009 &ndash; erneut eine &Uuml;bergangsfrist einzuf&uuml;hren, wie von Kanzleramtsminister Dr. Helge Braun (CDU) vorgeschlagen. L&auml;ngerfristig, bis Ende des Jahrzehnts, k&ouml;nnten Investitionsgesellschaften au&szlig;erhalb des Bundeshaushalts den gr&ouml;&szlig;ten Spielraum bringen, sofern es gelingt, auch die Europ&auml;ischen Schuldenregeln entsprechend zu reformieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-kreditfinanzierte-investitionen-ermoglichen-34073.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Autobahnverwaltung: Kostenexplosion bei Scheuers Reform lohnt sich vor allem f&uuml;r Berater<\/strong><br>\nDie Reform der Autobahnverwaltung wird rund achtmal so teuer wie geplant. Das Verkehrsministerium kalkuliert mit mindestens 325 Millionen Euro &ndash; mehr als zehn Prozent gingen nach SPIEGEL-Informationen an externe Berater.<br>\nDer Bundesverkehrsminister hatte gro&szlig;e Pl&auml;ne f&uuml;r die deutschen Autobahnen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte eine Schaltzentrale, die B&uuml;rokratie reduziert und das insgesamt rund 13.000 Kilometer lange Autobahnnetz verwaltet: die Bundesautobahngesellschaft, von Scheuer als &raquo;Gro&szlig;hirn&laquo; bezeichnet. Der CSU-Politiker schw&auml;rmte von der &raquo;gr&ouml;&szlig;ten Reform in der Geschichte der Autobahnen&laquo;.<br>\nAnfang 2021 ging die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r den Bau und Betrieb von Bundesautobahnen und Bundesstra&szlig;en von den L&auml;ndern auf den Bund &uuml;ber. Bereits zuvor hatte der daf&uuml;r eigens die Autobahn GmbH gegr&uuml;ndet. Doch bei Scheuers Autobahn-&raquo;Gro&szlig;hirn&laquo; sind bislang vor allem die Probleme gro&szlig;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/autobahnen-berater-verdienen-an-andreas-scheuers-teurer-reform-a-4622802a-a477-41b8-b53b-84e0ed8c1b8e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern Europas<\/strong><br>\nVonovia frisst Deutsche Wohnen: Warum die Genehmigung durch das Kartellamt wirklichkeitsfern ist und die Wohnungsnot weiter anheizen wird<br>\nVor wenigen Tagen hat das Bundeskartellamt gr&uuml;nes Licht gegeben: Der gr&ouml;&szlig;te Wohnungskonzern in Deutschland, Vonovia, darf den zweitgr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern, Deutsche Wohnen, wie geplant &uuml;bernehmen. Vonovia hat seit der Finanzkrise etwa 420.000 Wohnungen zusammengekauft, verwaltet dazu noch Wohnungen f&uuml;r andere Eigent&uuml;mer. Deutsche Wohnen verf&uuml;gte bisher &uuml;ber etwa 155.000 Wohnungen. Durch die Fusion w&uuml;rde mit knapp 600.000 Mietwohnungen nicht nur der gr&ouml;&szlig;te Wohnungskonzern in Deutschland entstehen, sondern in Europa.<br>\n&ldquo;Uns ist nat&uuml;rlich bewusst, wie angespannt die Wohnungssituation in Berlin und vielen anderen Gro&szlig;st&auml;dten ist. Wir haben die verschiedenen regionalen Wohnungsm&auml;rkte daher sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft&rdquo;, so der Pr&auml;sident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Und bei dieser angeblich sorgf&auml;ltigen Pr&uuml;fung kamen die Kartellw&auml;chter zu dem Ergebnis: &ldquo;Die gemeinsamen Marktanteile der beiden Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbliche Untersagung.&rdquo;<br>\nNur in Dresden, so die Pr&uuml;fung, liege der Marktanteil beider Unternehmen bei 20 Prozent, und nur in wenigen St&auml;dten, n&auml;mlich Berlin, Mainz, Wiesbaden sowie den kleinen Orten Puchheim und Wustermark liege der gemeinsame Marktanteil &uuml;ber zehn Prozent, und in ganz Deutschland sowieso unter zwei Prozent.<br>\nZudem seien &ldquo;auf den relevanten M&auml;rkten neben zahlreichen Privatvermietern zumeist auch kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften sowie weitere gewerbliche Anbieter vertreten, die den Verhaltensspielraum von Vonovia weiterhin begrenzen&rdquo;, so hei&szlig;t es im besch&ouml;nigenden Sprech des Kartellamtsweiter.<br>\nDie Fusion wurde damit so genehmigt wie von Vonovia geplant. Das Kartellamt machte zudem keine einzige Auflage, die bei sonstigen Fusionen oft zur Genehmigung geh&ouml;ren, etwa dass Teile der bisherigen Konzerne an Konkurrenten verkauft werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gruenes-Licht-fuer-groessten-Wohnungskonzern-Europas-6128045.html\">Werner R&uuml;gemer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Berufsunf&auml;hig in Rente: Zwei von f&uuml;nf Antr&auml;gen abgelehnt<\/strong><br>\nWer wegen k&ouml;rperlicher oder psychischer Probleme nicht mehr arbeiten kann, beantragt in der Regel eine Erwerbsminderungsrente. Die Rentenversicherung lehnte zuletzt 42 Prozent der Antr&auml;ge ab.<br>\nDie Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr mehr als zwei von f&uuml;nf Antr&auml;gen auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente abgelehnt. Mehr als 42 Prozent der Menschen, die wegen Berufsunf&auml;higkeit in Rente wollten, scheiterten mit ihrem Antrag. Die Zahl der abgelehnten Antr&auml;ge stieg von rund 143.000 im Jahr 2019 auf 154.000 im vergangenen Jahr. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, geht aber auch aus dem Statistikportal der Deutschen Rentenversicherung hervor.<br>\nEine Ablehnung kann mehrere Gr&uuml;nde haben. Eine sogenannte EM-Rente bekommt nur, wer mindestens f&uuml;nf Jahre in der Rentenversicherung versichert ist, davon die letzten drei mit Pflichtbeitr&auml;gen. Zudem herrscht oft kein Einvernehmen zwischen Antragsteller und Rentenversicherung bei der Beurteilung der gesundheitlichen Verfassung. Am Ende z&auml;hlt die Meinung eines Amtsarztes, in der Regel nach einem Besuch dort. Sorgt der Betroffene privat mit einer Berufsunf&auml;higkeitsversicherung vor, kommt es allerdings auch oft zu unterschiedlichen Auffassungen zwischen dem Versicherer und dem Antragsteller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/erwerbsminderungsrente-rentenversicherung-lehnt-42-prozent-der-antraege-wegen-berufsunfaehigkeit-ab-a-85b56b24-879a-49ab-be15-c905cc290650\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die genannten EM-Renten &ndash; durchschnittlich deutlich unter 1.000 Euro im Monat &ndash; liegen im Armutsbereich, wo dann ein gro&szlig;er Teil der EM-Rentner landet. Erb&auml;rmlich f&uuml;r so ein reiches Land. Und ein private BU-Versicherung lohnt sich nur bei h&ouml;heren Geh&auml;ltern und ist gleichzeitig nur f&uuml;r Menschen in wenig risikoreichen Berufen bezahlbar, d. h. f&uuml;r diejenigen, die sie (relativ) am wenigsten brauchen und nicht f&uuml;r die, die am meisten gef&auml;hrdet sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eklat in Ljubljana<\/strong><br>\nMit einem Eklat hat die EU-Ratspr&auml;sidentschaft Sloweniens, eines engen Kooperationspartners der Bundesrepublik, begonnen. Beim Besuch von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zum Start der slowenischen Ratspr&auml;sidentschaft am 1. Juli suchte Sloweniens Pr&auml;sident Janez Jan&scaron;a sozialdemokratische Juristen und Politiker als angebliche Mitglieder vermeintlicher kommunistischer Seilschaften zu diffamieren; gegenseitige Attacken folgten. Jan&scaron;a und die SDS sind seit Jahren als sehr weit rechts stehend bekannt: Sie unterhalten nicht nur Beziehungen zu Organisationen der extremen Rechten in Slowenien, sondern kooperieren auch eng mit Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n. Ungarische Gesch&auml;ftsleute, die Orb&aacute;n nahestehen, sind bem&uuml;ht, ein f&uuml;r Jan&scaron;a g&uuml;nstiges Medienumfeld in Slowenien zu schaffen; dies geht mit Jan&scaron;as eskalierenden Attacken auf die Pressefreiheit einher. Die Regierung in Ljubljana arbeitet politisch intensiv mit Berlin zusammen; slowenische Unternehmen orientieren sich in wachsendem Ma&szlig; als Zulieferer in die Produktionsketten der deutschen Industrie ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8648\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pharmastudien: Ergebnisse Tausender Studien nicht ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nPharmafirmen und Universit&auml;ten halten immer noch die Resultate von fast 6000 medizinischen Studien in der EU zur&uuml;ck, obwohl die Ver&ouml;ffentlichung ihre Pflicht w&auml;re. Das schadet Patienten massiv, kritisieren Experten. [&hellip;]<br>\nDie Autoren haben insgesamt 5976 Studien in 14 europ&auml;ischen L&auml;ndern entdeckt, die im Jahr 2015 oder fr&uuml;her genehmigt wurden und deren Ergebnisse bis heute nicht ver&ouml;ffentlicht sind. Die gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;cken finden sich demnach in Italien (1221 Studien ohne ver&ouml;ffentlichte Ergebnisse), Spanien (884), den Niederlanden (839) und Frankreich (698). Danach folgt bereits Deutschland mit 554 Studien. Das sind immerhin 56 Prozent aller Studien, f&uuml;r die man Ergebnisse erwarten kann. &ldquo;Die nationalen Beh&ouml;rden haben es vers&auml;umt, die Ver&ouml;ffentlichung der Studienergebnisse einzufordern&rdquo;, sagt Transparimed-Gr&uuml;nder Till Bruckner, dessen Organisation sich seit Jahren f&uuml;r mehr Transparenz in der Medizin einsetzt und immer wieder auf das Problem unver&ouml;ffentlichter Studien hinweist.<br>\nNicht nur Pharmakonzerne, auch Universit&auml;ten ver&ouml;ffentlichen Ergebnisse demnach h&auml;ufig nicht, obwohl deren Arbeit sogar mit &ouml;ffentlichen Geldern finanziert wurde. Selbst der Ausgang von Studien mit Kindern, die ethisch besonders diffizil sind, bleibt der &Ouml;ffentlichkeit oft verborgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/studien-eu-ergebnisse-nicht-veroeffentlicht-1.5341275%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Kein neues Thema, aber das Ausma&szlig; nicht-ver&ouml;ffentlicher Studien &uuml;berrascht immer wieder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r N&uuml;rnberger Klassik Open Air<\/strong><br>\nSchlechte Nachrichten f&uuml;r die Klassik-Fans aus der Region: Angesichts sinkender Inzidenzwerte bestand die Hoffnung, dass die beiden Klassik Open Airs im N&uuml;rnberger Luitpoldhain im Juli und August unter Corona-Bedingungen stattfinden k&ouml;nnen. Doch nun m&uuml;ssen die beliebten Events laut Informationen aus der Stadtverwaltung auch f&uuml;r diesen Sommer komplett abgesagt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/kultur\/aus-fur-nurnberger-klassik-open-air-1.11188559%20\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Klassik Open Air ist das Sommerereignis in N&uuml;rnberg. Es d&uuml;rfte auch bundesweit als eines der gr&ouml;&szlig;ten Freiluftkonzerte bekannt sein. Hier treffen sich jung und alt, arm und reich. Damit ist die Veranstaltung eine grunds&auml;tzlich demokratische Veranstaltung, auf der sich die B&uuml;rger der ganzen Stadt friedlich begegnen. Man muss das wirklich einmal live erlebt haben. <\/em><\/p>\n<p><em>Wie der Name sagt, findet die Veranstaltung open air statt, die Besucher sind dabei weitl&auml;ufiger verteilt als etwa in einem Fu&szlig;ballstadion oder auf einem Rockkonzert. Es scheint dabei m&uuml;&szlig;ig zum ungez&auml;hlten Male darauf hinzuweisen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion unter freiem Himmel gegen Null geht. <\/em><\/p>\n<p><em>Und hier fragt man sich auf was will man eigentlich warten? Bessere Inzidenzzahlen als jetzt wird es nicht geben, auch nicht im n&auml;chsten Jahr, denn das Corona-Virus wird nicht verschwinden. NoCovid ist genauso illusorisch, wie die Hoffnung auf Herdenimmunit&auml;t bzw. eine Impfquote von &uuml;ber 80 Prozent in der erwachsenen Bev&ouml;lkerung ohne Zwangsma&szlig;nahmen. Wobei sich die Frage stellt, wie sinnvoll die propagierte komplette Durchimpfung der Bev&ouml;lkerung jenseits der Risikogruppen &uuml;berhaupt ist. Inklusive der Frage, welche Langzeitwirkungen bei den neuartigen, experimentellen Impfstoffen &uuml;berhaupt zu erwarten sind. <\/em><\/p>\n<p><em>Wie lange will die politische Elite, die aus ihren selbstinszenierten Panikmodus offenbar nicht mehr herauskommt, das Leben der B&uuml;rger noch reglementieren und einschr&auml;nken? Hier dr&auml;ngt sich dann leider der Eindruck auf, dass es schon lange nicht mehr um das Corona-Virus geht. Denn die politische Elite zeigt, wie die aktuelle Panikkampagne zur Delta-Variante verdeutlicht, weiter keinerlei Interesse an einer Versachlichung der &ouml;ffentlichen Debatte. Die B&uuml;rger sollen stattdessen in einem permanenten Angstzustand gehalten werden, unter dem sich widerspruchslos jeder Art von Verbot und Kontrolle durchgesetzten l&auml;sst.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Angstzust&auml;nde beim Konzert: K&ouml;nnen wir noch zusammen feiern?<\/strong><br>\nKultur und Sport sind wieder da, doch es ist nicht mehr so wie fr&uuml;her. Viele k&ouml;nnen die N&auml;he im Publikum kaum aushalten. Erste Erfahrungen nach dem Lockdown.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/angstzustaende-beim-konzert-koennen-wir-noch-zusammen-feiern\/27391080.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist doch sch&ouml;n, der politisch-mediale Komplex hat es geschafft mit Dauerpanikpropaganda, gerade der Tagesspiegel war und ist immer an vorderster Front mit dabei, die Gesellschaft vermutlich &uuml;ber Jahre massiv zu traumatisieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>80 Prozent der positiven Corona-Schnelltests falsch-positiv<\/strong><br>\nMit sinkender COVID-19-Inzidenz ist die Rate falsch positiver Ergebnisse bei Antigen-Schnelltests gestiegen. Aktuelle Zahlen aus Hamburg best&auml;tigen diese nicht &uuml;berraschende Erkenntnis.<br>\nDer Anteil falsch-positiver Ergebnisse bei Corona-Schnelltests in Hamburg hat sich in den vergangenen Wochen deutlich erh&ouml;ht. Lag er in der ersten Mai-Woche bereits bei etwas &uuml;ber der H&auml;lfte, waren in der zweiten Juniwoche schon 80 Prozent der Menschen mit positivem Corona-Schnelltestergebnis nicht infiziert. Das geht aus der Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion hervor. In den Wochen dazwischen kletterte der Anteil der per PCR-Test festgestellten falsch-positiven Ergebnisse von 52 &uuml;ber 69 und 71 auf 75 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Wirtschaft\/80-Prozent-der-positiven-Corona-Schnelltests-falsch-positiv-421053.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unbedenklich? &ndash; Krebsforscher h&auml;lt EU-Einsch&auml;tzung von Glyphosat f&uuml;r &bdquo;Desaster&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU h&auml;lt das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat f&uuml;r unbedenklich. Diese Einsch&auml;tzung zweifelt der Krebsforscher Siegfried Knasm&uuml;ller entschieden an &ndash; sie basiere auf fragw&uuml;rdigen und veralteten Untersuchungen. Statt 85 seien nur vier Prozent der Studien akzeptabel.<br>\nDer Wiener Krebsforscher Siegfried Knasm&uuml;ller zweifelt einem &bdquo;Spiegel&ldquo;-Bericht zufolge die Unbedenklichkeitseinsch&auml;tzung von Glyphosat durch EU-Beh&ouml;rden an. Eine Studie des Toxikologen lege nahe, dass diese Einsch&auml;tzung auf fragw&uuml;rdigen und veralteten Untersuchungen beruhe, berichtete das Magazin am Freitag vorab. Der Krebsforscher untersuchte demnach 53 Studien zu m&ouml;glichen Erbgutsch&auml;den, die die Industrie bei den EU-Zulassungsbeh&ouml;rden eingereicht hatte.<br>\nDiese Studien wurden laut &bdquo;Spiegel&ldquo; wegen vermeintlicher Gesch&auml;ftsgeheimnisse der Industrie lange unter Verschluss gehalten, 2019 beendete das Gericht der Europ&auml;ischen Union (EU) in Luxemburg auf Veranlassung einer Nichtregierungsorganisation diese Blockade jedoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article232266527\/Krebsforscher-haelt-EU-Einschaetzung-von-Glyphosat-fuer-Desaster.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Symbol f&uuml;r rein gar nichts<\/strong><br>\nDas w&auml;re so ein tolles Zeichen gewesen, wenn man die M&uuml;nchner Versicherungsarena in Regenbogenfarben ausgeleuchtet h&auml;tte. Nachdem die UEFA das verboten hatte, las man das allerorten. Zeichen: Nur darum geht es der Identit&auml;tspolitik.<br>\nNachdem der europ&auml;ische Fu&szlig;ballverband politische Statements beim Vorrundenspiel zwischen Ungarn und Deutschland verboten hat, die Regenbogen-Ausleuchtung des Stadions abgelehnt wurde, formierte sich bei vielen Zeitgenossen der Trotz. Sie lie&szlig;en wissen: Das Spiel gegen Ungarn werde dennoch ein Schaulaufen der Toleranz. Die M&uuml;nchner Gr&uuml;nen schwenkten bei Twitter Regenbogenfahnen, der Stern f&auml;rbte seine Website bunt und Markus S&ouml;der gab sich entt&auml;uscht. Er erschien dann zum Spiel mit einer FFP2-Maske in Regenbogenoptik. Sein Generalsekret&auml;r Blume tat es ihm nach &ndash; letzterer sprach sich noch vor vier Jahren gegen die Ehe f&uuml;r alle aus, weil sie christliche Werte angreife.<br>\nSelten zuvor wurde das Spiel einer Nationalmannschaft so weltanschaulich aufgeladen, wie in jenem Spiel. Mit einiger Berechtigung k&ouml;nnte man behaupten, dass das zuletzt 1942 geschah &ndash; beim letzten L&auml;nderspiel des DFB in jenen dunklen Jahren. Es gab immer streitbare Spieler, aber dass man ein ganzes Team als Repr&auml;sentant einer Weltanschauung deklarierte: Das hat bei dieser Europameisterschaft eine ganz neue Dimension angenommen. Sie ist bei allen spielerischen Defiziten, trotz phantasielosen Kicks von der Stange, zu dem mutiert, was in Zeiten von Identit&auml;tspolitik zur Normalit&auml;t wurde: Zu einem Symbol.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/07\/identitaetspolitik-ein-symbol-fuer-rein-gar-nichts\/\">neulandrebellen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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