{"id":74073,"date":"2021-07-08T08:39:42","date_gmt":"2021-07-08T06:39:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073"},"modified":"2021-07-08T08:39:42","modified_gmt":"2021-07-08T06:39:42","slug":"hinweise-des-tages-3897","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h01\">Gute Renten sind machbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h02\">Bundestagswahlkampf: &bdquo;Ich schaue mit Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h03\">Experten fordern Auss&ouml;hnung in Corona-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h04\">AOK kritisiert Spahn hart und nimmt Extrabudgetierung aufs Korn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h05\">Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte wei&szlig; gar nichts davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h06\">WR-Datenanalyse zur Corona-Teststrategie: Corona-Schnelltest: Aktionismus oder hilfreich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h07\">Geringverdienende geraten bei Impfungen ins Hintertreffen &ndash; Impfungen am Arbeitsplatz wichtiger Baustein f&uuml;r die Impfkampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h08\">RKI will f&uuml;r Impfquote von 85 Prozent jetzt an die Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h09\">Tarifkonflikt im Einzelhandel: Arbeitgebervorsto&szlig; sorgt f&uuml;r &Auml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h10\">BGH-Urteil: Banken drohen mit K&uuml;ndigung des Kontos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h11\">In der Sanktionsspirale (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h12\">North Stream 2: Eigentor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h13\">Traumatisierte Fl&uuml;chtlinge: In der Endlosschleife der Erinnerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h14\">Brandschutz in S-21-Tunneln: Bahnbrechend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74073#h15\">Biometrie wie in China &ndash; und Chatkontrolle in Echtzeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gute Renten sind machbar<\/strong><br>\nWer jahrzehntelang gearbeitet hat, der sollte mit der Rente seinen Lebensstandard halten k&ouml;nnen. Das sei finanziell nicht tragbar, behaupten die Mainstream-Parteien felsenfest. Warum wir mit diesem Dogma brechen m&uuml;ssen, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald.<br>\nDer Marktradikalismus ist international seit einiger Zeit eher in der Defensive. Institutionen wie der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), die Weltbank, aber auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) haben sich in ihren Statements und ihrem Vorgehen von Ans&auml;tzen distanziert, die jahrzehntelang die Politik dominierten. Auch in Deutschland ist der Marktradikalismus auf dem R&uuml;ckzug. Programme wie Helmut Kohls Sozialk&uuml;rzungspaket der 1990er Jahre, die Treuhand-Privatisierungen oder Gerhard Schr&ouml;ders Agenda 2010 k&auml;men heute einem parteipolitischen Selbstmordkommando gleich. Auch deswegen pr&auml;sentierte der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet j&uuml;ngst ein Wahlprogramm f&uuml;r die CDU\/CSU, das zwar Steuergeschenke an Unternehmen und Besserverdienende vorsieht, aber keine offenen Angriffe auf die sozialen Rechte der Besch&auml;ftigten enth&auml;lt.<br>\nAllerdings gibt es einen Bereich der Sozialpolitik, in dem der Marktradikalismus weiterhin pr&auml;gend bleibt: Bei der Rente. Im Fr&uuml;hsommer 2021 zeichnete ein Renten-Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium ein Schreckensbild: Prophezeit wurden &raquo;schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025&laquo;. Glaubt man dem federf&uuml;hrenden Autor, Professor Axel B&ouml;rsch-Supan, dann f&uuml;hrt kein Weg an der Rente ab 68 vorbei, da die Geburtenrate niedrig bleibt, w&auml;hrend die durchschnittliche Lebenserwartung steigt.<br>\nIn Politik und Medien war die Aufregung erwartungsgem&auml;&szlig; gro&szlig;. Keine Partei traute sich, dem Vorschlag beizuspringen. In der wirtschaftsliberalen FDP wurde die Forderung als &raquo;Quatsch&laquo; quittiert. Auch die Unionsparteien &uuml;bernahmen sie nicht in ihr Wahlprogramm. Den Marktradikalen kam dieser Vorsto&szlig; dennoch gerade recht. Denn zun&auml;chst l&auml;sst er die Programmatik aller Parteien, die das Niveau der gesetzlichen Rente nicht anheben wollen, als vergleichsweise sozial erscheinen. Und auf l&auml;ngere Sicht setzt der Vorschlag im Wesentlichen den Tenor fort, der die Rentenpolitik in Deutschland seit inzwischen zwanzig Jahren bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/matthias-w-birkwald-rentenpolitik-linkspartei-lebensstandardsichernde-rente-aktienrente-rente-mit-68-marktradikalismus-neoliberalismus-agenda-2010\/\">Matthias W. Birkwald auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestagswahlkampf: &bdquo;Ich schaue mit Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne&ldquo;<\/strong><br>\nNiemand in Deutschland hat so viele Wahlkampagnen entworfen wie Frank Stauss. Der Politikberater &uuml;ber Annalena Baerbocks Drang zur &Uuml;berh&ouml;hung, Armin Laschets bequemen Schlafwagen zur Macht &ndash; und die Gewichte um den Hals von Olaf Scholz. [&hellip;]<br>\nWirtschaftsWoche: Herr Stauss, Sie haben im Gespr&auml;ch mit der WirtschaftsWoche einmal eine sehr h&uuml;bsche Weisung f&uuml;r Wahlk&auml;mpfer formuliert: &bdquo;Sei ein Leuchtturm, keine Kerze.&ldquo; Was ist Annalena Baerbock gerade?<br>\nFrank Stauss: Ein Irrlicht. Ich schaue tats&auml;chlich mit einem geh&ouml;rigen handwerklichen Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne.<br>\nSie geh&ouml;rten zu einem Team, das nach der Bundestagswahl 2017 die Niederlage der SPD aufgearbeitet hat, und zwar einigerma&szlig;en schonungslos. Haben Sie ein Deja-vu?<br>\nDas kann man so sagen. Und das Bittere ist: Unsere Studie liegt ja nicht im Giftschrank, jeder kann sie runterladen. Einige Fehler h&auml;tten die Gr&uuml;nen also vermeiden k&ouml;nnen, besser gesagt: m&uuml;ssen.<br>\nAls da w&auml;ren?<br>\nEs war seit mindestens einem Jahr klar, dass es Baerbock oder Robert Habeck werden w&uuml;rden. Zeit genug, um offene Flanken bei beiden zu schlie&szlig;en. Das ist eigentlich Wahlkampfstandard, kein Hexenwerk. Es zwingt einen auch keiner, ein Buch zu schreiben. Meines Wissens hat Angela Merkel bis heute keines verfasst.<br>\nWie erkl&auml;ren Sie sich die mittlerweile ziemlich zahlreichen Patzer der Baerbock-Kampagne?<br>\nUm es ganz klar zu sagen: Baerbock fehlt die biografische Qualifikation f&uuml;rs Kanzleramt. Sie hatte nie ein exekutives Amt inne. Sie w&auml;re die erste Kanzlerin der Bundesrepublik, bei der das Fall w&auml;re. Und daraus erwuchs wohl eine Art Drang zur &Uuml;berh&ouml;hung dessen, was ist. So entsteht ein zweifelhaftes Buch, so werden Positionen des Lebenslaufes unn&ouml;tig aufgeladen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahlkampf-ich-schaue-mit-entsetzen-auf-die-gruene-kampagne\/27396622.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Experten fordern Auss&ouml;hnung in Corona-Debatte<\/strong><br>\nWissenschaftler und Fachleute fordern: Der Bev&ouml;lkerung m&uuml;sse die Angst in der Pandemie genommen werden, um die Spaltung der Gesellschaft zu &uuml;berwinden.<br>\n16 Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aus Deutschland und &Ouml;sterreich wende sich mit einer umfangreichen Untersuchung an die &Ouml;ffentlichkeit. Sie wollen die &bdquo;aufgeladene &ouml;ffentliche Debatte zu Covid-19 versachlichen, ins Verh&auml;ltnis zu setzen und so in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext bringen&ldquo;, wie die Initiatoren in einer Mitteilung schreiben. Zu den Autoren des interdisziplin&auml;ren Papiers z&auml;hlen unter anderem die deutsch-franz&ouml;sische Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot, der Leiter des Labors f&uuml;r Psychoneuroimmunologie an der Klinik f&uuml;r Medizinische Psychologie der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck, Christian Schubert, der M&uuml;nchner Kinderarzt Martin Hirte, der Berliner Arzt und Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Pr&auml;ventologen Ellis Huber und die Mainzer Anw&auml;ltin Jessica Hamed.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/experten-fordern-aussoehnung-in-corona-debatte-li.169772\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona-Auss&ouml;hnung<\/strong><br>\nWir, ein interdisziplin&auml;res deutsch-&ouml;sterreichisches Autor*innenkollektiv, m&ouml;chten mit unseren Ausf&uuml;hrungen zur Corona-Krise einen Beitrag zur &Uuml;berwindung des aktuellen gesellschaftlichen Gegeneinanders erbringen. Unser Ziel ist ein wertsch&auml;tzender, sachlicher und pluraler Diskurs, denn nur so kann den komplexen Herausforderungen der Pandemie bestm&ouml;glich begegnet werden. Diesen Diskurs sehen wir als essentielle Voraussetzung f&uuml;r die von uns angestrebte #coronaaussoehnung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/coronaaussoehnung.org\/\">coronaaussoehnung.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>AOK kritisiert Spahn hart und nimmt Extrabudgetierung aufs Korn<\/strong><br>\n&bdquo;Aktionismus&ldquo; und &bdquo;One-Man-Show&ldquo;: Der AOK-Bundesverband &uuml;bt harsche Kritik an der Politik von Gesundheitsminister Jens Spahn. Die Vertrags&auml;rzte will der Kassenverband wieder st&auml;rker unter dem Budgetdeckel sehen.<br>\nVertreter des AOK-Bundesverbandes haben die Vorstellung eines Positionspapiers zur Bundestagswahl am Dienstag f&uuml;r eine Generalabrechnung mit der Politik von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) genutzt.<br>\nDas kostentr&auml;chtige Gesetzesfeuerwerk, das Spahn abgebrannt habe, sei &bdquo;Aktionismus pur&ldquo;, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der AOK f&uuml;r die Arbeitgeberseite, Dr. Volker Hansen. Nachhaltige Strukturreformen im Gesundheitswesen seien dagegen nicht einmal mit der Lupe auszumachen. Dies gelte f&uuml;r die Reform der Krankenhauslandschaft ebenso wie f&uuml;r die der Pflegeversicherung. Zudem habe die Regierung acht Milliarden Euro aus den Reserven der Kassen zur Finanzierung herangezogen. Nun seien alle Puffer verbraucht. &bdquo;Wir brauchen ein Ende der Spahn&lsquo;schen One-Man-Show, der Konzeptionslosigkeit und der Durchwurschtelei zu Lasten aller&ldquo;, forderte Hansen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/AOK-kritisiert-Spahn-hart-und-nimmt-Extrabudgetierung-aufs-Korn-421104.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte wei&szlig; gar nichts davon<\/strong><br>\nAb Herbst 2020 lief eine gro&szlig;e Studie der Mainzer Universit&auml;tsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t zu Covid-19 &ndash; mehr als 10.000 Probanden haben teilgenommen. Jetzt wurden Ergebnisse vorgestellt.<br>\nEine Haupterkenntnis:&#8239;Mehr als&#8239;42&#8239;Prozent aller Corona-Infizierten wissen&#8239;nicht, dass sie das Virus in sich tragen, erkl&auml;rt Prof. Philipp Wild. Er ist&#8239;Leiter der&#8239;Klinischen Epidemiologie&#8239;und hat die Gutenberg-Covid-19-Studie mitgeleitet. Durch diese Dunkelziffer bestehe&#8239;die Gefahr, dass sie den Erreger&#8239;unbewusst weitergeben und sich die Pandemie weiter ausbreiten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/mainz\/gutenberg-covid-19-studie-ergebnisse-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WR-Datenanalyse zur Corona-Teststrategie: Corona-Schnelltest: Aktionismus oder hilfreich?<\/strong><br>\nMillionenfach unterzog sich die Bev&ouml;lkerung in der dritten Welle Antigen-Schnelltests. Eine SWR-Datenanalyse zeigt: Die Ausbeute war nur gering. Experten fordern eine neue Teststrategie.<br>\nDie Antigen-Schnelltests sollten zum &ldquo;Game-Changer&rdquo; in der Pandemie werden, zu der Ma&szlig;nahme, die das Spiel dreht. Die kleinen Testkits sollten die Dunkelziffer der Infizierten ausleuchten und massenhaft Infektionsherde aufdecken, so die Theorie. Die Politik investierte viel Geld, damit tausende Schnelltest-Stationen aus dem Boden gestampft wurden. Eine halbe Stunde Video-Schulung gen&uuml;gte, um aus Apothekenhelferinnen, Studierenden, Aushilfen oder Barbesitzern professionelle Tester zu machen. Eine SWR-Datenanalyse zeigt nun: Nur wenige Schnelltests in der dritten Welle waren positiv. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung hat f&uuml;r diese Schnelltestungen allein in Baden-W&uuml;rttemberg 45,6 Millionen Euro und Rheinland-Pfalz 15,5 Millionen Euro bezahlt. Doch mit welchem Erfolg? In Baden-W&uuml;rttemberg waren in der dritten Welle im Mai von 100.000 Schnelltests weniger als f&uuml;nfzig positiv. In Rheinland-Pfalz waren es sogar weniger als 40. Das zeigen Daten der Landesgesundheitsbeh&ouml;rden und der Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen, die der SWR erstmals zusammengetragen und ausgewertet hat. Bundesweit liegen der &Ouml;ffentlichkeit durch die SWR-Anfrage beim Robert Koch-Institut erstmals Zahlen vor, welchen Beitrag die Schnelltests bei der Aufdeckung von Infektionsf&auml;llen in der dritten Welle geleistet haben:<br>\nSchnelltest-Kits wurden urspr&uuml;nglich zum Erkennen von akuten Infektionen entwickelt. Der massenhafte Einsatz f&uuml;r asymptomatische Personen stand dabei urspr&uuml;nglich nicht auf dem Plan der Hersteller. Angesichts der niedrigen Ausbeute hat Virologe Oliver Keppler gro&szlig;e Zweifel an der Zuverl&auml;ssigkeit der am Markt verf&uuml;gbaren Antigen-Schnelltests:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/coronavirus-schnelltests-in-der-dritten-welle-was-hat-es-genuetzt-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geringverdienende geraten bei Impfungen ins Hintertreffen &ndash; Impfungen am Arbeitsplatz wichtiger Baustein f&uuml;r die Impfkampagne<\/strong><br>\nTrotz der j&uuml;ngsten Fortschritte bei den Corona-Impfungen warten viele Besch&auml;ftigte noch immer auf ihre Erstimpfung oder einen Impftermin. Besonders ins Hintertreffen sind dabei Personen mit geringem sozio-&ouml;konomischen Status geraten: Unter Geringverdienenden im untersten F&uuml;nftel der Lohnverteilung (1. Quintil) gaben im Juni 2021 nur 49 Prozent der Befragten an, schon mindestens ihre erste Impfdosis erhalten zu haben &ndash; verglichen mit 71 Prozent unter Besserverdienenden im obersten F&uuml;nftel (siehe Abbildung 1). Insgesamt gaben 59 Prozent der Befragten an, zumindest eine Impfdosis erhalten zu haben; 27 Prozent waren vollst&auml;ndig geimpft. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Portals Lohnspiegel.de, an der sich im Juni 2021 mehr als 4.500 Besch&auml;ftigte beteiligt haben. Lohnspiegel.de wird vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung wissenschaftlich betreut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-geringverdienende-geraten-bei-impfungen-ins-hintertreffen-34122.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>RKI will f&uuml;r Impfquote von 85 Prozent jetzt an die Kinder<\/strong><br>\nMit 1,5 Millionen t&auml;glich verabreichten Impfdosen weiter bis in den Herbst, um 85 Prozent aller 12- bis 59-J&auml;hrigen zu impfen. So stellt es sich das RKI vor. In einer neuen Studie versucht es, dieses Ziel zu begr&uuml;nden. Es bleibt beim Versuch. (&hellip;)<br>\nDaf&uuml;r allerdings, diesen Punkt schmuggelt das RKI eher ein, m&uuml;ssten gro&szlig;e Teile der Kinder und Jugendlichen geimpft werden, f&uuml;r die die Impfung nachweislich gef&auml;hrlicher ist als die Erkrankung. In einer gesellschaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnung w&uuml;rde man das unterlassen: Die Folgen, wenn ein junger Mensch durch eine Impfung wom&ouml;glich lebenslang gesch&auml;digt wird, sind viel weitreichender und teurer, als wenn das bei jemand &Auml;lterem geschieht. Wenn die Sch&auml;den der Impfung ausgepr&auml;gter sind als die Sch&auml;den der Erkrankung, ist die Entscheidung eindeutig.<br>\nDas f&uuml;rchtet auch das RKI, also soll hier propagandistisch nachgeholfen werden. Die Nicht-Empfehlung durch die STIKO ist nat&uuml;rlich ein Problem, aber das RKI sieht das optimistisch: &ldquo;Bei zunehmender Impfstoffverf&uuml;gbarkeit, mehr Daten und Erfahrungen zur Jugendlichen-Impfung insbesondere aus den USA und anderen L&auml;ndern mit allgemeiner Jugendlichen-Impfempfehlung sowie bei Zunahme der Infektionszahlen unter Kindern aufgrund einer erh&ouml;hten &Uuml;bertragbarkeit der Delta-Variante wird die STIKO das Thema der Jugendlichen-Impfung voraussichtlich nochmals beraten bzw. wird die Impfung auch ohne explizite STIKO-Empfehlung in dieser Altersgruppe vermutlich mehr zur Anwendung kommen.&rdquo;<br>\nWenn, das h&auml;tten sie hinzuf&uuml;gen sollen, die Delta-Variante nicht nur ansteckender w&auml;re, sondern auch mehr schwere Erkrankungen ausl&ouml;ste. Das allerdings ist es weder belegt noch wahrscheinlich.<br>\nJedenfalls wei&szlig; das RKI schon ganz genau, wie man die Unwilligen herumzukriegen gedenkt:<br>\n&ldquo;Um die Bereitschaft f&uuml;r eine Impfung zu erh&ouml;hen, sollte auch die Adressierung der Collective Responsibility als Kommunikationsstrategie ber&uuml;cksichtigt werden.&rdquo;<br>\nDie Nummer kennen wir schon. Das bedeutet, man erz&auml;hlt den Jugendlichen, sie m&uuml;ssten sich jetzt unbedingt impfen lassen, weil sie sonst schuld sind, dass die Oma stirbt. &ldquo;Collective Responsibility&rdquo; klingt nat&uuml;rlich netter.<br>\nEin ganz anderer Punkt, der das RKI wirklich nerv&ouml;s machen m&uuml;sste, steht etwas versteckt in der Studie. Es wird darin n&auml;mlich best&auml;tigt, dass bei zwischen 10 und 20 Prozent der vollst&auml;ndig Geimpften sowohl eine Erkrankung als auch eine &Uuml;bertragbarkeit aufgetreten sind. Das ist angesichts dessen, dass schon in der &ldquo;Naturversion&rdquo; der Infektion nur ein Teil der Infizierten tats&auml;chlich erkrankt, ein hoher Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/120302-rki-will-an-kinder-fur\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tarifkonflikt im Einzelhandel: Arbeitgebervorsto&szlig; sorgt f&uuml;r &Auml;rger<\/strong><br>\nDie &ldquo;Corona-Helden&rdquo; in den Superm&auml;rkten sollen schnell mehr Geld bekommen, das Personal in lange geschlossenen Model&auml;den vorerst nicht. Das hat der Handelsverband empfohlen. Die Gewerkschaft ver.di reagiert emp&ouml;rt.<br>\nDer Tarifstreit im Einzelhandel spitzt sich weiter zu. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Einzelh&auml;ndlern, die die Corona-Krise gut bew&auml;ltigt haben, empfohlen, die L&ouml;hne und Geh&auml;lter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch vor einem Tarifabschluss freiwillig um zwei Prozent zu erh&ouml;hen. Zus&auml;tzlich bestehe die Option einer Einmalzahlung, die bei Vollzeitkr&auml;ften bei 300 Euro liegen k&ouml;nne. Bei der Gewerkschaft ver.di sorgte dieser Vorsto&szlig; f&uuml;r Emp&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/einzelhandel-tarifkonflikt-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BGH-Urteil: Banken drohen mit K&uuml;ndigung des Kontos<\/strong><br>\nViele fr&uuml;here Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen der Banken rund um das Girokonto waren rechtlich unwirksam. Das hat unl&auml;ngst der Bundesgerichtshof festgestellt. Doch Bankkunden, die Geld zur&uuml;ckfordern, erleben bisweilen ungew&ouml;hnliche Dinge.<br>\nDer Bankkunde aus Weimar ist entsetzt. Ingolf Werner hatte von seiner Bank Geld zur&uuml;ckfordern wollen. So, wie es derzeit Tausende anderer Bankkunden auch machen. Schlie&szlig;lich hatte der Bundesgerichtshof (BGH) Ende April entschieden, dass viele fr&uuml;here Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen von Banken unwirksam waren, wenn die Banken Schweigen der Kunden als Zustimmung gewertet hatten. Der Bankkunde hatte daf&uuml;r einen der Musterbriefe verwendet, wie sie Verbrauchersch&uuml;tzer und die Stiftung Warentest anbieten. Und was schreibt ihm seine Bank zur&uuml;ck, die Direktbank DKB? Sie droht ihm damit, das Konto zu k&uuml;ndigen, wenn er sein Anliegen nicht zur&uuml;ckziehe. Der Mann regt sich auf: &bdquo;Die Bank kann doch nicht mit einer K&uuml;ndigung reagieren, wenn ich zu unrecht kassierte Geb&uuml;hren aus der Vergangenheit zur&uuml;ckverlange.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/sparen-und-geld-anlegen\/banken-drohen-mit-konto-kuendigung-bei-forderung-von-rueckzahlung-17423212.html?premium\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In der Sanktionsspirale (II)<\/strong><br>\nBelarus setzt sich gegen Sanktionen der EU zur Wehr und beendet seine T&auml;tigkeit als &ldquo;T&uuml;rsteher&rdquo; der Union bei der Abwehr von Fl&uuml;chtlingen. Die belarussische Regierung hat ein Abschiebeabkommen mit Br&uuml;ssel ausgesetzt; auch der EU-finanzierte Bau eines Lagers zur Internierung von Migranten wird laut Berichten nicht fortgef&uuml;hrt. Zugleich halten die belarussischen Beh&ouml;rden Fl&uuml;chtlinge auf dem Weg in die EU nicht mehr auf. Br&uuml;ssel reagiert mit Schritten zur Abschottung der litauischen Grenze. Zuvor hatte die EU allerlei Sanktionen gegen Belarus in Kraft gesetzt. So hatte sie Strafma&szlig;nahmen gegen einflussreiche Unternehmer verh&auml;ngt, die dem Umfeld des belarussischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko zugerechnet werden. Zudem sind mehrere Wirtschaftssektoren mit Sanktionen belegt worden, darunter die f&uuml;r Belarus &auml;u&szlig;erst wichtige Herstellung von Erd&ouml;lprodukten; sie stand 2019 f&uuml;r rund ein Drittel des gesamten belarussischen Exports. EU-Strafma&szlig;nahmen gegen die belarussische Luftfahrtbranche werden, da sie die Flugsicherheit politisieren, weltweit scharf kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8651\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>North Stream 2: Eigentor?<\/strong><br>\nDer notorisch gegen Russland feuernde Leiter des Kieler Instituts f&uuml;r Sicherheitspolitik, Joachim Krause, hat eine neue M&ouml;glichkeit gefunden, das von ihm abgelehnte deutsch-russische Pipeline-Projekt North Stream 2 zu attackieren. In der NZZ gibt er die Schlussfolgerungen aus der mutma&szlig;lich keineswegs unvoreingenommenen ukrainischen Denkfabrik Zentrum f&uuml;r Globale Studien zum Besten. Gem&auml;&szlig; dieser Kritik lasse sich North Stream 2 von Russland nutzen, um nicht zuletzt deutsche U-Boote abzuh&ouml;ren &ndash; ohne dies technisch beurteilen zu k&ouml;nnen stellt sich die Frage, weshalb solch ein nicht gerade unbedeutendes Detail drei ukrainischen Denkfabriklern auffallen sollte, dem gesamten deutschen Sicherheitsapparat aber nicht. Krauses Erkl&auml;rung ist jedenfalls, genau wie der gesamte Vorwurf, nicht sonderlich plausibel: &bdquo;[D]ie Autoren Michail Gonchar, Andrei Ryschenko und Bogdan Ustimenko von Zentrum f&uuml;r Globale Studien (Strategie XXI) [argumentieren], es m&uuml;sse aufgrund der Erfahrungen mit russischen Pipelineprojekten im Schwarzen Meer davon ausgegangen werden, dass Russland Nord Stream 2 nutze, um Unterwasser-Abh&ouml;reinrichtungen zu milit&auml;rischen Zwecken zu installieren. Mithilfe dieser und anderer Einrichtungen soll es m&ouml;glich werden, den gesamten milit&auml;rischen Schiffsverkehr der Nato in der Ostsee zu verfolgen und insbesondere U-Boote zu sichten. Dadurch k&ouml;nne die noch bestehende &Uuml;berlegenheit der Nato im maritimen Bereich durchkreuzt werden, insbesondere w&uuml;rden die leisen deutschen U-Boote davon betroffen. [&hellip;] Die Bundesregierung vernachl&auml;ssigt diesen Aspekt jedoch, weil diese Skepsis nicht in die Politik der Bundesregierung passt. Dort w&auml;re man erleichtert, wenn Nord Stream 2 endlich in Betrieb gehen w&uuml;rde &ndash; in der Hoffnung, dass dann der ganze Trubel vorbei ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/07\/07\/north-stream-2-eigentor\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Traumatisierte Fl&uuml;chtlinge: In der Endlosschleife der Erinnerung<\/strong><br>\nViele Fl&uuml;chtlinge leiden an psychischen Krankheiten, die nicht therapiert werden. Wenn sie dann in Deutschland verzweifeln, kehren die D&auml;monen zur&uuml;ck.<br>\nAdnan Ghafur ist 26 Jahre alt, doch er kann nicht alleine schlafen. Irgendjemand muss immer da sein. Er l&auml;sst die Lampe auf dem Nachttisch an und die T&uuml;r offen. Doch auch das hilft nicht gegen die Bilder in seinem Kopf: abgehackte K&ouml;pfe, auf Pf&auml;hle gespie&szlig;t. Enthauptete Leichname, die K&ouml;pfe auf dem R&uuml;cken. Sein Onkel, von sieben Kugeln durchl&ouml;chert.<br>\nGhafur lacht versch&auml;mt. Er selbst h&auml;tte das nicht zum Thema gemacht, sein Kumpel Bilal hat es erz&auml;hlt. Die beiden sitzen am Tisch in einem holzvert&auml;felten Hotel-Restaurant in Frankfurt. Zwischen ihnen ein gro&szlig;er Berg Salat mit H&uuml;hnchen. Mittagspause. Danach m&uuml;ssen sie wieder an die Rezeption.<br>\nBilal ist einer der Freunde, die nachts da sind, wenn Ghafur aufwacht. Schon mit 14 k&auml;mpfte Ghafur im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet gegen die Taliban. Sein Onkel rekrutierte ihn f&uuml;r die B&uuml;rgerwehr. Nachts hielt er Wache in seinem Dorf. Aber jetzt ist Tag, und Ghafur ist in Deutschland. Er wirkt wie ein gut gelaunter junger Mann, lacht viel und spricht viel, in ziemlich perfektem Deutsch. Er ist ja auch schon sechs Jahre hier, mittlerweile macht er eine Ausbildung zum B&uuml;rokaufmann. Es l&auml;uft gut f&uuml;r ihn, k&ouml;nnte man sagen. W&auml;ren da nicht die Albtr&auml;ume und die st&auml;ndige Angst vor der Abschiebung.<br>\nGhafur wei&szlig; nicht, was er dagegen tun soll. Ein Arzt wollte ihn mal zum Psychotherapeuten schicken. Doch er ging nicht hin. &bdquo;Ich wollte nicht mit Tabletten vollgepumpt werden&ldquo;, sagt er. Dass man mit einem Therapeuten einfach nur redet, hat er noch nie geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/viele-fluechtlinge-leiden-an-psychischen-krankheiten-17419188.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brandschutz in S-21-Tunneln: Bahnbrechend<\/strong><br>\nEine Simulation zum Rettungskonzept in Stuttgart-21-Tunneln wollte die Bahn AG nicht vorlegen. Nun hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim klargestellt, dass der Konzern zur aktiven Beschaffung und Offenlegung der Daten verpflichtet ist. Eine Entscheidung, die Relevanz weit &uuml;ber diesen Fall hinaus hat.<br>\nWenn es um detaillierte Planungsunterlagen zu Stuttgart 21 geht, l&auml;sst sich die Bahn oft nur ungern in die Karten blicken. Manche erinnern sich vielleicht noch an die &ldquo;Frankfurter Geheimkammer&rdquo;, in der &ndash; und eben nur dort &ndash; w&auml;hrend der sogenannten Schlichtung im Herbst 2010 Projektkritiker Einblick in Dokumente zur Geologie bekommen konnten. Beim Thema Brandschutz und einem Evakuierungskonzept im rund 60 Kilometer langen S-21-Tunnelsystem verhielt sich die Bahn noch restriktiver. Was passiert etwa, wenn ein vollbesetzter ICE im knapp 9,5 Kilometer langen Fildertunnel liegen bleibt? Was, wenn er dabei auch noch brennt? Reichen die im Abstand von 500 Metern vorgesehenen Durchg&auml;nge in den Nachbartunnel und bleibt dieser sicher?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/536\/bahnbrechend-7595.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Biometrie wie in China &ndash; und Chatkontrolle in Echtzeit<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will keine chinesischen Verh&auml;ltnisse in Europa. Deshalb schl&auml;gt sie vor, fl&auml;chendeckende biometrische Massen&uuml;berwachung zu verbieten. Doch in Deutschland wird sie weiter praktiziert. Darauf weisen die Datenschutz-Experten von EDRI und CCC in einer neuen Studie hin. Demnach gibt es systematische Massen&uuml;berwachung &ndash; sowohl im &ouml;ffentlichen als auch im privaten Sektor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/biometrie-wie-in-china-auch-in-deutschland\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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