{"id":74127,"date":"2021-07-11T09:00:08","date_gmt":"2021-07-11T07:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127"},"modified":"2021-07-09T14:27:10","modified_gmt":"2021-07-09T12:27:10","slug":"hinweise-der-woche-214","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h01\">Deutschland \/ Russland: entscheidend f&uuml;r die Zukunft Europas!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h02\">Zusch&uuml;sse an Kliniken: Wo sind die zus&auml;tzlichen Intensivbetten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h03\">Experten fordern Auss&ouml;hnung in Corona-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h04\">Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte wei&szlig; gar nichts davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h05\">Covidioten: Es geht wieder los<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h06\">Berliner Stiko-Mitglied: Entsetzt, wie Politik wissenschaftliche Daten ignoriert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h07\">T&auml;tschel, t&auml;tschel oder Trittbrettfahren adios!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h08\">Gute Renten sind machbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h09\">Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127#h10\">Bundestagswahlkampf: &bdquo;Ich schaue mit Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland \/ Russland: entscheidend f&uuml;r die Zukunft Europas!<\/strong><br>\nAntje Vollmer, die mittlerweile 78j&auml;hrige deutsche Politikerin und Publizistin, hat ein h&ouml;chst h&ouml;renswertes Interview gegeben.<br>\nNur wenige Politiker und Politikerinnen in Deutschland kennen die Geschichte der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland so genau wie Antje Vollmer, die sich als junge Frau in der deutschen Friedensbewegung engagiert hatte, &uuml;ber viele Jahre hinweg zu den f&uuml;hrenden K&ouml;pfen der Partei der Gr&uuml;nen geh&ouml;rt hatte und jetzt einen &ndash; vielleicht letzten &ndash; Anlauf nimmt, mit ihrem grossen Wissen und ihrem tiefgr&uuml;ndigen Verst&auml;ndnis f&uuml;r internationale Beziehungen noch etwas zur Entspannung der inzwischen miserablen und hochgef&auml;hrlichen gegenseitigen Beziehung zwischen Deutschland und Russland beizutragen.<br>\nGeschichtskundige und politikinteressierte Leute wissen, dass es die immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich waren, die zu vielen Kriegen auf europ&auml;ischem Boden gef&uuml;hrt haben. Es war vor allem dieses konfliktreiche Spannungsfeld, das nach dem Zweiten Weltkrieg schliesslich zur Idee eines geeinten Europas gef&uuml;hrt hat. Warum aber ist Entspannungspolitik zwischen Deutschland und Russland nicht auch m&ouml;glich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/deutschland-russland-entscheidend-fuer-die-zukunft-europas\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zusch&uuml;sse an Kliniken: Wo sind die zus&auml;tzlichen Intensivbetten?<\/strong><br>\n2020 gab es viel Geld von den Krankenkassen f&uuml;r neue Intensivbetten. Manche Kliniken bauten dabei erstaunliche Kapazit&auml;ten auf. Doch viele Betten stehen nach Recherchen von WDR, NDR und SZ im Lager. Und es fehlt an Pflegepersonal.<br>\nIn vermutlich keinem Land der Welt gab es schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie so viele Intensivbetten wie in Deutschland. Nach einer Statistik der OECD waren es  im Schnitt der Industriel&auml;nder pro 100.000 Einwohner zw&ouml;lf Intensivbetten. In Kanada waren es 13, in Frankreich 16, in den USA 17, in Deutschland aber 34 Klinikbetten f&uuml;r Schwerstkranke.<br>\nDennoch hat das deutsche Gesundheitsministerium im M&auml;rz 2020 angesichts der Corona-Pandemie die Krankenh&auml;user aufgefordert, diese hohe Zahl noch zu steigern. Verk&uuml;ndet wurde deshalb ein F&ouml;rderprogramm, das jeder Klinik 50.000 Euro pro neuem Intensivbett versprach.<br>\n686 Millionen Euro wurden daf&uuml;r im vergangenen Jahr an die Kliniken &uuml;berwiesen, rechnerisch m&uuml;sste es also rund 13.700 neue Intensivbetten geben &ndash; zus&auml;tzlich zu den 28.0000 damals schon vorhandenen Betten. Doch selbst f&uuml;r den Bundesrechnungshof war es in seinem j&uuml;ngsten Bericht Anfang Juni nicht nachvollziehbar, wo diese Betten stehen. Er kritisierte Gesundheitsminister Jens Spahn daf&uuml;r, dass sein Haus &ldquo;bis heute nicht in der Lage ist, die Zahl der tats&auml;chlich aufgestellten sowie der zus&auml;tzlich angeschafften Intensivbetten verl&auml;sslich zu ermitteln&rdquo;.<br>\nHaben Kliniken das Geld richtig eingesetzt?<br>\nDamit soll nun Schluss sein: Bisher unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Excel-Tabelle auf seiner Internetseite ver&ouml;ffentlicht, aus der ablesbar ist, wie hoch die Geldfl&uuml;sse an jedes einzelne Krankenhaus in Deutschland zum Aufbau neuer Intensivbetten waren.<br>\nDas Ministerium selbst scheint inzwischen Zweifel zu haben, ob beim Aufbau der Intensivbetten immer alles &uuml;berall mit rechten Dingen zuging &ndash; oder ob es Kliniken gab, die auf diesem Weg schlicht Geld abgegriffen haben f&uuml;r Betten, die tats&auml;chlich gar nicht neu geschaffen wurden.<br>\nEin Brief von BMG-Staatssekret&auml;r Thomas Steffen vom 21. Juni an die Bundesl&auml;nder, der WDR, NDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; (SZ) vorliegt, bringt das Misstrauen zum Ausdruck. Darin bittet er die L&auml;nder mit Frist bis 15. Juli, sich &ldquo;von den Krankenh&auml;usern konkrete Nachweise in Form von Rechnungen, Kostenaufstellungen und &auml;hnliches zur Anschaffung neuer Intensivbetten anzufordern&rdquo;. Vor allem interessiere das Ministerium auch, &ldquo;ob und in welchen F&auml;llen die Beschaffung neuer Intensivbetten oder die Umwandlung bestehender Betten zu Intensivbetten von den Krankenh&auml;usern nicht nachgewiesen werden konnte&rdquo; und deshalb &ldquo;ausgezahlte F&ouml;rderbetr&auml;ge auf Grund fehlender Nachweise zur&uuml;ckgefordert worden sind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/intensivbetten-113.html\">tagesschau, 06.07.2021, 18 Uhr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Experten fordern Auss&ouml;hnung in Corona-Debatte<\/strong><br>\nWissenschaftler und Fachleute fordern: Der Bev&ouml;lkerung m&uuml;sse die Angst in der Pandemie genommen werden, um die Spaltung der Gesellschaft zu &uuml;berwinden.<br>\n16 Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aus Deutschland und &Ouml;sterreich wende sich mit einer umfangreichen Untersuchung an die &Ouml;ffentlichkeit. Sie wollen die &bdquo;aufgeladene &ouml;ffentliche Debatte zu Covid-19 versachlichen, ins Verh&auml;ltnis zu setzen und so in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext bringen&ldquo;, wie die Initiatoren in einer Mitteilung schreiben. Zu den Autoren des interdisziplin&auml;ren Papiers z&auml;hlen unter anderem die deutsch-franz&ouml;sische Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot, der Leiter des Labors f&uuml;r Psychoneuroimmunologie an der Klinik f&uuml;r Medizinische Psychologie der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck, Christian Schubert, der M&uuml;nchner Kinderarzt Martin Hirte, der Berliner Arzt und Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Pr&auml;ventologen Ellis Huber und die Mainzer Anw&auml;ltin Jessica Hamed.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/experten-fordern-aussoehnung-in-corona-debatte-li.169772\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona-Auss&ouml;hnung<\/strong><br>\nWir, ein interdisziplin&auml;res deutsch-&ouml;sterreichisches Autor*innenkollektiv, m&ouml;chten mit unseren Ausf&uuml;hrungen zur Corona-Krise einen Beitrag zur &Uuml;berwindung des aktuellen gesellschaftlichen Gegeneinanders erbringen. Unser Ziel ist ein wertsch&auml;tzender, sachlicher und pluraler Diskurs, denn nur so kann den komplexen Herausforderungen der Pandemie bestm&ouml;glich begegnet werden. Diesen Diskurs sehen wir als essentielle Voraussetzung f&uuml;r die von uns angestrebte #coronaaussoehnung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/coronaaussoehnung.org\/\">coronaaussoehnung.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mainzer Corona-Studie: Fast jeder zweite Infizierte wei&szlig; gar nichts davon<\/strong><br>\nAb Herbst 2020 lief eine gro&szlig;e Studie der Mainzer Universit&auml;tsmedizin und der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t zu Covid-19 &ndash; mehr als 10.000 Probanden haben teilgenommen. Jetzt wurden Ergebnisse vorgestellt.<br>\nEine Haupterkenntnis:&#8239;Mehr als&#8239;42&#8239;Prozent aller Corona-Infizierten wissen&#8239;nicht, dass sie das Virus in sich tragen, erkl&auml;rt Prof. Philipp Wild. Er ist&#8239;Leiter der&#8239;Klinischen Epidemiologie&#8239;und hat die Gutenberg-Covid-19-Studie mitgeleitet. Durch diese Dunkelziffer bestehe&#8239;die Gefahr, dass sie den Erreger&#8239;unbewusst weitergeben und sich die Pandemie weiter ausbreiten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/mainz\/gutenberg-covid-19-studie-ergebnisse-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Covidioten: Es geht wieder los<\/strong><br>\nMittlerweile f&auml;llt das Wort Covidioten auf die zur&uuml;ck, die es erfunden haben, um andere herabzusetzen. Obwohl immer mehr Menschen geimpft sind (57 Prozent haben die Erstimpfung und 40 Prozent bereits den vollst&auml;ndigen Impfschutz) benutzen Covid-Heulbojen &ndash; an vorderster Stelle Karl Lauterbach &ndash; die Delta-Variante, um erneut zu warnen und Schreckensszenarien in die Welt zu setzen. Dabei zeigt sich immer mehr, dass die sogenannten Experten Arm in Arm mit der Pharmaindustrie den Teufel an die Wand malen, um m&ouml;glichst viele Leute mit den Impfstoffen mit &bdquo;bedingter Marktzulassung&ldquo; zu impfen und den n&auml;chsten Lockdown vorzubereiten. Dabei verlieren die &bdquo;Experten&ldquo; allm&auml;hlich ihre Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nDas Herumreiten auf Inzidenzen, ohne die Anzahl der durchgef&uuml;hrten Tests anzugeben, war, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, schon immer eine Scharlatanerie. Die Warnungen vor &uuml;berf&uuml;llten Intensivstationen entpuppen sich bei n&auml;herem Hinsehen als interessengeleitete L&uuml;gen, wie nicht zuletzt der Bundesrechnungshof festgestellt hat. Und selbst die Statistik der Corona-Toten und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen geraten ins Zwielicht, wie der promovierte Mathematiker G&uuml;nter Eder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74005\">auf den NachDenkSeiten gezeigt hat<\/a>.<br>\nJens Berger hat in seinem neuen &bdquo;Schwarzbuch Corona&ldquo;, das es <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74076\">auf die Bestellerlisten geschafft hat<\/a>, die Fehler der Corona-Politik ausf&uuml;hrlich dargestellt. Ein Kompliment an die Kinder&auml;rzte und die Mitglieder der St&auml;ndigen Impfkommission, die sich bisher standhaft weigern, f&uuml;r die Impfung von Kindern einzutreten, obwohl die Pharma-Lobby mit ihren Handlangern m&auml;chtig Druck macht. Der Lockdown hat bei den Kindern mehr Schaden angerichtet und ihnen mehr Leid zugef&uuml;gt, als es eine Infektion mit Covid je k&ouml;nnte. Das Schimpfwort Covidioten f&auml;llt mehr und mehr auf diejenigen zur&uuml;ck, die jede Gelegenheit ergreifen, um wichtigtuerisch Warnungen in die Welt zu setzen und mit wissenschaftlich nicht abgesicherten Behauptungen die Leute verr&uuml;ckt zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4246329212095180\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berliner Stiko-Mitglied: Entsetzt, wie Politik wissenschaftliche Daten ignoriert<\/strong><br>\nImmer wieder prescht die Politik vor und empfiehlt, Kinder ab zw&ouml;lf Jahren zu impfen. Die St&auml;ndige Impfkommission bleibt jedoch dabei, die Impfung gegen das Coronavirus f&uuml;r Kinder und Jugendliche generell nicht zu empfehlen. Der Berliner Kinder- und Jugendmediziner Dr. Martin Terhardt hat die Politik nun dazu aufgerufen, beim Thema Kinderimpfungen gegen Corona zur&uuml;ckhaltender zu sein.<br>\n&bdquo;Mich entsetzt das immer wieder, wie die Politik vorprescht und wissenschaftliche Daten eher ignoriert. Wir haben in der Stiko entschieden, dass wir die Kinderimpfung ab zw&ouml;lf zurzeit nicht generell empfehlen&ldquo;, sagte Stiko-Mitglied Terhardt am Freitag im Inforadio vom RBB. (&hellip;)<br>\nMan wisse inzwischen, dass Jugendliche sich zwar infizieren, aber selten schwer an Covid-19 erkranken. Es gebe aber inzwischen Hinweise auf seltene Komplikationen bei Impfungen in dieser Altersgruppe: &bdquo;Was wir seit einer Woche wissen aus den USA, wo ungef&auml;hr sechs Millionen Jugendliche geimpft wurden, dass es durchaus seltene Komplikationen geben kann in Form von Herzmuskelentz&uuml;ndungen, gerade in der j&uuml;ngeren Altersgruppe, vor allem bei Jungs.&ldquo;<br>\nDas m&uuml;sse noch abschlie&szlig;end bewertet werden, so Terhardt. Bis dahin bleibe es bei der Empfehlung, nur &uuml;ber Zw&ouml;lfj&auml;hrige aus Risikogruppen zu impfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/stiko-mitglied-impfung-von-kindern-ab-12-nicht-empfehlenswert-li.168801\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>T&auml;tschel, t&auml;tschel oder Trittbrettfahren adios!<\/strong><br>\n[&hellip;] Und nun die Regenbogenflagge, mit der &bdquo;ein Zeichen&ldquo; durch und w&auml;hrend der EM gesetzt werden soll. Welches eigentlich? Sollen Einsatzwagen der Polizei, die inzwischen mit den Regenbogenfarben dekoriert sind, signalisieren: &bdquo;Hier bist, du, schwuler Mann, sicher. Die Polizei steht dir bei und l&auml;sst nicht zu, dass du diskriminiert wirst?&ldquo; Oder beantworten Spieler auf einmal die Frage, was sie denn nach der EM machen, damit: Ich fahre erst einmal mit meinem Freund in Urlaub? Statt &bdquo;mit meiner Familie&ldquo;, auch wenn es die gar nicht gibt?<br>\nAlso, ich glaube, bei der Polizei gibt es genauso viele Idioten, wie bei einer G&auml;rtnerei oder einem Chemiekonzern. Und ganz sicher auch im (Um-)Feld des Fu&szlig;balls. Warum sollte es gerade bei den Genannten anders sein? Da n&uuml;tzt auch die Regenbogenfahne nichts. Ich durfte das mal wieder k&uuml;rzlich hier in der Frankfurter Innenstadt hautnah erleben, wie menschenverachtend es zugehen kann bei unserem Freund und Helfer, der, das soll hier aber unbedingt gesagt werden, &uuml;berwiegend tats&auml;chlich FreundIn ist und hilft.<br>\nWer muss eigentlich wann gegen wen und was gesch&uuml;tzt werden? Der Spieler Y vor Hoene&szlig;, der ihn &bdquo;kommen l&auml;sst&ldquo;, um ihm eine intime Frage zu stellen, deren Antwort Hoene&szlig; gar nichts angeht? Ein Spieler, der einige Millionen Euro im Jahr verdient und in Saus und Braus lebt? Ich muss gestehen, meine Anteilnahme h&auml;lt sich in Grenzen. Und, bittesch&ouml;n, was ist denn mit den anderen Diskobesuchern? Heute sagt man nat&uuml;rlich Club. Was ist mit den Clubbesucherinnen, die keine Promis sind? Wurden die auch von ihren Chefinnen zur Stellungnahme ins Chefinnenb&uuml;ro gebeten, weil sie vielleicht von einer Kollegin gesehen wurden, die das Gesehene an deren Chefin weitergibt? Wir wissen es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/medien-kultur\/taetschel-taetschel-oder-trittbrettfahren-adios\/\">Krass&amp;Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gute Renten sind machbar<\/strong><br>\nWer jahrzehntelang gearbeitet hat, der sollte mit der Rente seinen Lebensstandard halten k&ouml;nnen. Das sei finanziell nicht tragbar, behaupten die Mainstream-Parteien felsenfest. Warum wir mit diesem Dogma brechen m&uuml;ssen, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald.<br>\nDer Marktradikalismus ist international seit einiger Zeit eher in der Defensive. Institutionen wie der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), die Weltbank, aber auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) haben sich in ihren Statements und ihrem Vorgehen von Ans&auml;tzen distanziert, die jahrzehntelang die Politik dominierten. Auch in Deutschland ist der Marktradikalismus auf dem R&uuml;ckzug. Programme wie Helmut Kohls Sozialk&uuml;rzungspaket der 1990er Jahre, die Treuhand-Privatisierungen oder Gerhard Schr&ouml;ders Agenda 2010 k&auml;men heute einem parteipolitischen Selbstmordkommando gleich. Auch deswegen pr&auml;sentierte der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet j&uuml;ngst ein Wahlprogramm f&uuml;r die CDU\/CSU, das zwar Steuergeschenke an Unternehmen und Besserverdienende vorsieht, aber keine offenen Angriffe auf die sozialen Rechte der Besch&auml;ftigten enth&auml;lt.<br>\nAllerdings gibt es einen Bereich der Sozialpolitik, in dem der Marktradikalismus weiterhin pr&auml;gend bleibt: Bei der Rente. Im Fr&uuml;hsommer 2021 zeichnete ein Renten-Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium ein Schreckensbild: Prophezeit wurden &raquo;schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025&laquo;. Glaubt man dem federf&uuml;hrenden Autor, Professor Axel B&ouml;rsch-Supan, dann f&uuml;hrt kein Weg an der Rente ab 68 vorbei, da die Geburtenrate niedrig bleibt, w&auml;hrend die durchschnittliche Lebenserwartung steigt.<br>\nIn Politik und Medien war die Aufregung erwartungsgem&auml;&szlig; gro&szlig;. Keine Partei traute sich, dem Vorschlag beizuspringen. In der wirtschaftsliberalen FDP wurde die Forderung als &raquo;Quatsch&laquo; quittiert. Auch die Unionsparteien &uuml;bernahmen sie nicht in ihr Wahlprogramm. Den Marktradikalen kam dieser Vorsto&szlig; dennoch gerade recht. Denn zun&auml;chst l&auml;sst er die Programmatik aller Parteien, die das Niveau der gesetzlichen Rente nicht anheben wollen, als vergleichsweise sozial erscheinen. Und auf l&auml;ngere Sicht setzt der Vorschlag im Wesentlichen den Tenor fort, der die Rentenpolitik in Deutschland seit inzwischen zwanzig Jahren bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/matthias-w-birkwald-rentenpolitik-linkspartei-lebensstandardsichernde-rente-aktienrente-rente-mit-68-marktradikalismus-neoliberalismus-agenda-2010\/\">Matthias W. Birkwald auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern Europas<\/strong><br>\nVonovia frisst Deutsche Wohnen: Warum die Genehmigung durch das Kartellamt wirklichkeitsfern ist und die Wohnungsnot weiter anheizen wird<br>\nVor wenigen Tagen hat das Bundeskartellamt gr&uuml;nes Licht gegeben: Der gr&ouml;&szlig;te Wohnungskonzern in Deutschland, Vonovia, darf den zweitgr&ouml;&szlig;ten Wohnungskonzern, Deutsche Wohnen, wie geplant &uuml;bernehmen. Vonovia hat seit der Finanzkrise etwa 420.000 Wohnungen zusammengekauft, verwaltet dazu noch Wohnungen f&uuml;r andere Eigent&uuml;mer. Deutsche Wohnen verf&uuml;gte bisher &uuml;ber etwa 155.000 Wohnungen. Durch die Fusion w&uuml;rde mit knapp 600.000 Mietwohnungen nicht nur der gr&ouml;&szlig;te Wohnungskonzern in Deutschland entstehen, sondern in Europa.<br>\n&ldquo;Uns ist nat&uuml;rlich bewusst, wie angespannt die Wohnungssituation in Berlin und vielen anderen Gro&szlig;st&auml;dten ist. Wir haben die verschiedenen regionalen Wohnungsm&auml;rkte daher sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft&rdquo;, so der Pr&auml;sident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Und bei dieser angeblich sorgf&auml;ltigen Pr&uuml;fung kamen die Kartellw&auml;chter zu dem Ergebnis: &ldquo;Die gemeinsamen Marktanteile der beiden Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbliche Untersagung.&rdquo;<br>\nNur in Dresden, so die Pr&uuml;fung, liege der Marktanteil beider Unternehmen bei 20 Prozent, und nur in wenigen St&auml;dten, n&auml;mlich Berlin, Mainz, Wiesbaden sowie den kleinen Orten Puchheim und Wustermark liege der gemeinsame Marktanteil &uuml;ber zehn Prozent, und in ganz Deutschland sowieso unter zwei Prozent.<br>\nZudem seien &ldquo;auf den relevanten M&auml;rkten neben zahlreichen Privatvermietern zumeist auch kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften sowie weitere gewerbliche Anbieter vertreten, die den Verhaltensspielraum von Vonovia weiterhin begrenzen&rdquo;, so hei&szlig;t es im besch&ouml;nigenden Sprech des Kartellamtsweiter.<br>\nDie Fusion wurde damit so genehmigt wie von Vonovia geplant. Das Kartellamt machte zudem keine einzige Auflage, die bei sonstigen Fusionen oft zur Genehmigung geh&ouml;ren, etwa dass Teile der bisherigen Konzerne an Konkurrenten verkauft werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gruenes-Licht-fuer-groessten-Wohnungskonzern-Europas-6128045.html\">Werner R&uuml;gemer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundestagswahlkampf: &bdquo;Ich schaue mit Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne&ldquo;<\/strong><br>\nNiemand in Deutschland hat so viele Wahlkampagnen entworfen wie Frank Stauss. Der Politikberater &uuml;ber Annalena Baerbocks Drang zur &Uuml;berh&ouml;hung, Armin Laschets bequemen Schlafwagen zur Macht &ndash; und die Gewichte um den Hals von Olaf Scholz. [&hellip;]<br>\nWirtschaftsWoche: Herr Stauss, Sie haben im Gespr&auml;ch mit der WirtschaftsWoche einmal eine sehr h&uuml;bsche Weisung f&uuml;r Wahlk&auml;mpfer formuliert: &bdquo;Sei ein Leuchtturm, keine Kerze.&ldquo; Was ist Annalena Baerbock gerade?<br>\nFrank Stauss: Ein Irrlicht. Ich schaue tats&auml;chlich mit einem geh&ouml;rigen handwerklichen Entsetzen auf die gr&uuml;ne Kampagne.<br>\nSie geh&ouml;rten zu einem Team, das nach der Bundestagswahl 2017 die Niederlage der SPD aufgearbeitet hat, und zwar einigerma&szlig;en schonungslos. Haben Sie ein Deja-vu?<br>\nDas kann man so sagen. Und das Bittere ist: Unsere Studie liegt ja nicht im Giftschrank, jeder kann sie runterladen. Einige Fehler h&auml;tten die Gr&uuml;nen also vermeiden k&ouml;nnen, besser gesagt: m&uuml;ssen.<br>\nAls da w&auml;ren?<br>\nEs war seit mindestens einem Jahr klar, dass es Baerbock oder Robert Habeck werden w&uuml;rden. Zeit genug, um offene Flanken bei beiden zu schlie&szlig;en. Das ist eigentlich Wahlkampfstandard, kein Hexenwerk. Es zwingt einen auch keiner, ein Buch zu schreiben. Meines Wissens hat Angela Merkel bis heute keines verfasst.<br>\nWie erkl&auml;ren Sie sich die mittlerweile ziemlich zahlreichen Patzer der Baerbock-Kampagne?<br>\nUm es ganz klar zu sagen: Baerbock fehlt die biografische Qualifikation f&uuml;rs Kanzleramt. Sie hatte nie ein exekutives Amt inne. Sie w&auml;re die erste Kanzlerin der Bundesrepublik, bei der das Fall w&auml;re. Und daraus erwuchs wohl eine Art Drang zur &Uuml;berh&ouml;hung dessen, was ist. So entsteht ein zweifelhaftes Buch, so werden Positionen des Lebenslaufes unn&ouml;tig aufgeladen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahlkampf-ich-schaue-mit-entsetzen-auf-die-gruene-kampagne\/27396622.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74127\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-74127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74127"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74130,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74127\/revisions\/74130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}