{"id":7415,"date":"2010-11-22T11:14:53","date_gmt":"2010-11-22T10:14:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7415"},"modified":"2014-02-17T11:01:22","modified_gmt":"2014-02-17T10:01:22","slug":"ein-hoch-auf-faz-net-fuer-diese-erkenntnis-laengst-hat-die-finanzwelt-die-politik-fest-im-griff-finanzkrise-xlviv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7415","title":{"rendered":"Ein Hoch auf FAZ.NET f\u00fcr diese Erkenntnis: \u201eL\u00e4ngst hat die Finanzwelt die Politik fest im Griff\u201c  (Finanzkrise XLVIV)"},"content":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten werden &uuml;berfl&uuml;ssig. Die FAZ &uuml;bernimmt unsere Rolle. Was wir seit langem, sp&auml;testens seit der Rettung der IKB in den Jahren 2007 und 2008 schreiben, dass n&auml;mlich die deutsche Politik in den F&auml;ngen der Finanzindustrie ist, schreibt jetzt die FAZ in ihrer Internetausgabe. Fantastisch. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~ED8CCCE35B28C46D08B8B8E3219EC84B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Lesen Sie selbst.<\/a> Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nNachDenkSeiten-Leser wissen schon lange, dass die deutsche Politik eine Art Wurmfortsatz der W&uuml;nsche der Finanzwirtschaft ist. Sie wissen das von <a href=\"?p=4039\">hier<\/a> und von <a href=\"?p=3722\">hier<\/a> und von vielen anderen Gelegenheiten, <a href=\"?cat=50\">hier eine ganze Liste<\/a>.<\/p><p>Immer, wenn ich in der Vergangenheit schrieb, die deutsche Politik sei in den F&auml;ngen der Finanzindustrie, dachte ich dar&uuml;ber nach, dass dieses harte Urteil einige unserer Leser erschrecken k&ouml;nnte. So war es vermutlich auch. Ich bitte diese Leser nun herzlich darum, sich den FAZ.NET-Artikel anzuschauen und uns nachtr&auml;glich noch ein Generalpardon f&uuml;r alle k&uuml;nftigen Artikel zum Thema zu erteilen und manch hartes Urteil zu erlauben.<\/p><p>Weil man ja nicht wei&szlig;, wie lange ein solcher Artikel im Netz steht, erlauben wir uns, einige l&auml;ngere Passagen wiederzugeben:<\/p><p><strong>Irland-Krise<br>\nDie List der deutschen Banken<\/strong><\/p><p><strong>Deutschland soll jetzt auch Irland retten. Und die deutschen Banken finden das gut. Kein Wunder: Denn das schont ihre Bilanzen vor Abschreibungen. L&auml;ngst hat die Finanzwelt die Politik fest im Griff.<\/strong><\/p><p>21. November 2010 . Auf einmal ist Josef Ackermann ganz Staatsmann. In den vergangenen Tagen tourte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank durch Br&uuml;ssel, besuchte den EU-Kommissionspr&auml;sidenten, den Ratspr&auml;sidenten, den Binnenmarktkommissar. Und sagte dann: &bdquo;Europa muss als Einheit bewahrt werden und darf nicht kurzfristigen &ouml;konomischen Erw&auml;gungen zum Opfer fallen.&ldquo;<\/p><p>Wenn der Deutsche-Bank-Chef, ein Schweizer, zum gl&uuml;henden Europ&auml;er wird, ist Vorsicht geboten. Was Ackermann sagt, ist klar: Die EU-Staaten sollen Irland finanziell unter die Arme greifen. Von 50 bis 100 Milliarden Euro ist die Rede, die EU und Internationaler W&auml;hrungsfonds zur St&uuml;tzung Irlands aufbringen sollen. <\/p><p>Was Ackermann nicht sagt, wird erst auf den zweiten Blick klar: Wenn Europa Irland hilft, hilft es auch den deutschen Banken. Die n&auml;mlich sind zweitgr&ouml;&szlig;ter Gl&auml;ubiger Irlands nach den Briten. Sie haben mehr als hundert Milliarden Euro an Krediten in Irland vergeben, davon allein rund 40 Milliarden an die irischen Banken.<\/p><p>Irland n&auml;mlich war einst das Spielhaus Europas. <em>(<strong>AM:<\/strong> Endlich schreiben da mal Journalisten)<\/em> Vieles, was anderswo von Gesetz oder Bankenaufsicht verboten war, ging in Irland. Nun sind die gro&szlig;en irischen Geldh&auml;user auf staatliche Hilfe angewiesen. Es geht die Angst um, dass der irische Staat das irgendwann nicht mehr schultern kann &ndash; und dann wom&ouml;glich die Gl&auml;ubiger ranm&uuml;ssen, also auch die deutschen Banken. <\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> &uuml;brigens haben wir durch die Rettung der HRE schon einmal f&uuml;r die Verluste des Spielhauses Europas bezahlt. Ein gro&szlig;er Teil der Verluste kam n&auml;mlich aus den Abenteuern der irischen Tochter. Siehe <a href=\"?p=3500\">Hinweis Nummer 9 vom Oktober 2008<\/a> oder <a href=\"?p=3743\">hier<\/a> gleich noch mit mehreren weiteren Hinweisen auf das Versagen und Verwischen von Steinbr&uuml;ck und einigen Medien. Weiter mit FAZ.NET:)<\/em><\/p><p><strong>Helft Irland, um uns zu helfen <\/strong><\/p><p>Die Finanzkrise ist wieder dort angekommen, wo sie einmal anfing: bei den Banken. Und die sind frecher geworden. <em>(<strong>AM:<\/strong> treffendes Adjektiv)<\/em> Bedurfte es einst noch der Lehman-Pleite, um zu beweisen, dass Steuergeld f&uuml;r ihre Rettung notwendig ist, sollen m&ouml;gliche Krisen jetzt schon vorbeugend von den Steuerzahlern der EU abgewendet werden. Damit die Banken nicht f&uuml;r das haften m&uuml;ssen, wof&uuml;r sie eigentlich &uuml;ppige Zinsen kassieren: f&uuml;r das Risiko, dass der Ernstfall eintritt und ein Schuldner nicht zahlen kann.<\/p><p>Es gibt Banker, die das sogar offen zugeben. Lutz Raettig, Aufsichtsratschef von Morgan Stanley Deutschland und Sprecher der Frankfurter Banken, sagt: &bdquo;Die Forderungen der deutschen Banken an Irland sind wichtig genug, um dem Land zu helfen.&ldquo; Er spricht damit aus, was die anderen denken: Helft Irland, um uns zu helfen.<\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> den letzten Absatz sollten Sie pr&auml;sent haben, wenn Sie lesen, was laut Spiegel online unser Finanzminister Sch&auml;uble im ZDF zur Begr&uuml;ndung der Zahlungsbereitschaft gesagt hat: &bdquo;Wir verteidigen ja nicht irgendein Mitgliedsland, sondern wir verteidigen die Stabilit&auml;t unserer gemeinsamen W&auml;hrung.&ldquo; &ndash; So ist es eben: Die Finanzwelt hat die Politik fest im Griff)<\/em><\/p><p><strong>Weniger als die halbe Wahrheit<\/strong><\/p><p>Welche Geldh&auml;user es genau sind, die die riesigen Kredite an Irland vergeben haben, dar&uuml;ber sagen die Institute zur Zeit lieber nichts. Wohlweislich, schlie&szlig;lich k&ouml;nnte das den Aktienkurs dr&uuml;cken. In der Deutschen Bank nennt man lediglich 309 Millionen Euro Forderungen gegen den irischen Staat und Gebietsk&ouml;rperschaften &ndash; eine l&auml;ppische Zahl im Vergleich zu den Milliarden, die deutsche Banken in Irland insgesamt verliehen haben.<\/p><p>Und vermutlich weniger als die halbe Wahrheit. Denn wenn man sich die Zahlen f&uuml;r die deutschen Banken insgesamt anguckt, machen Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber dem Staat nur einen winzigen Teil dessen aus, was an Irland verliehen wurde (siehe Grafik). Der Gro&szlig;teil des Geldes ging an irische Banken und Unternehmen. Hier schweigt die Deutsche Bank wie ihre Konkurrenten &uuml;ber die Details.<\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> Die Methoden, mit denen man uns an der Nase herum f&uuml;hrt und letztlich betr&uuml;gt, sind &auml;u&szlig;erst billig, wie man an der &Auml;u&szlig;erung von Herrn Ackermann sieht.)<\/em><\/p><p>&hellip;<\/p><p><strong>&bdquo;Anlagenotstand beseitigen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Gewinner dieses Spiels sind zuallererst die Gl&auml;ubigerbanken. Sie haben sich sch&ouml;n aus der Aff&auml;re gezogen &ndash; und k&ouml;nnen S&auml;tze sagen wie Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. &bdquo;Aus der Banken- und Wirtschaftskrise ist jetzt eine Krise der Staatsschulden geworden.&ldquo; &Uuml;bersetzt: Am Anfang waren wir schuld, jetzt aber die anderen. Das mag f&uuml;r Griechenland stimmen. F&uuml;r Irland stimmt es nicht: Dort gibt es eine massive Bankenkrise.<\/p><p>Und schon wieder wittern die deutschen Banken den gro&szlig;en Reibach. Wenn n&auml;mlich die EU an Irland Geld vergibt, wird es sicherer, in ganz Europa anzulegen &ndash; und die Banken machen wieder mehr Gesch&auml;ft. Derzeit lassen sie das Geld vor allem in Deutschland, Ifo-Chef Sinn nennt das einen &bdquo;Anlagenotstand&ldquo; und ist sicher: &bdquo;Die Banken wollen, dass dieser Notstand beseitigt wird und sie das deutsche Spargeld wieder fr&ouml;hlich in die Welt hinaustragen k&ouml;nnen. Und daf&uuml;r soll am besten auch noch der deutsche Steuerzahler b&uuml;rgen.&ldquo; EU-Hilfen f&uuml;r Irland br&auml;chten f&uuml;r die Banken also einen doppelten Gewinn. Sie schonen die Bilanzen vor Kreditverlusten und er&ouml;ffnen neues Gesch&auml;ft.<\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> Dieser Hinweis auf die Relevanz der Rettungsaktion f&uuml;r die k&uuml;nftigen Gesch&auml;fte der Finanzwirtschaft ist besonders interessant und weiterf&uuml;hrend. Die 25 %-Rendite soll auch k&uuml;nftig m&ouml;glich sein &ndash; auf unsere Kosten!)<\/em><\/p><p><strong>Solidarit&auml;tssemantik sch&uuml;ren<\/strong><\/p><p>Die Politik macht das Spiel mit und schweigt &uuml;ber die Banken. Denn Bankenrettung ist seit HRE &amp; Co nicht sehr popul&auml;r. &bdquo;Wir retten Irland, damit wir nicht die Banken retten m&uuml;ssen&ldquo;, sagt Bankwissenschaftler Hans-Peter Burghof. Solidarit&auml;t mit Irland ist politisch eher zu verkaufen als Solidarit&auml;t mit Josef Ackermann.<\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> Das folgende hat schon m&ouml;gliches NachDenkSeiten-Niveau. FAZ.NET berichtet von einer Semantik, die eingesetzt wird. Gro&szlig;artig)<\/em><\/p><p>Die Banker sch&uuml;ren diese Solidarit&auml;tssemantik nach Kr&auml;ften. Sie sprechen von Kettenreaktionen und Dominoeffekten, die auf Irland folgen k&ouml;nnten. Und skizzieren Schreckensszenarien, die eintreten w&uuml;rden, wenn man sie selbst an den Hilfen f&uuml;r Irland beteiligte. J&uuml;rgen Fitschen, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, etwa schickt zwar vor, dass es auf Dauer Regeln geben solle, wie die Gl&auml;ubiger von Staatsschulden an den Ausf&auml;llen beteiligt werden. Doch dann droht er: &bdquo;Wenn man das jetzt aber f&uuml;r Irland macht, k&ouml;nnte es an den M&auml;rkten eine Katastrophe geben.&ldquo; Das Argument wird ihm das n&auml;chste Mal auch wieder einfallen.<\/p><p><strong>&Uuml;berzogene Angst der Banker<\/strong><\/p><p>Ohnehin muss man die Drohungen der Banker bezweifeln. Stefan Homburg, Finanzwissenschaftler an der Universit&auml;t Hannover, ist &uuml;berzeugt, dass die Angst &uuml;berzogen ist. &bdquo;Es geht nicht um die Existenz der deutschen Banken, es geht um Abschreibungen, die man verhindern will.&ldquo; Seiner Meinung nach sind die Spitzen-Banker l&auml;ngst m&auml;chtiger als die Politiker &ndash; und viel kl&uuml;ger.<\/p><p><em>(<strong>AM:<\/strong> Es ist immer wieder das gleiche Dilemma, vor dem wir stehen: Es ist schwer zu entscheiden, was schwerer wiegt und entscheidender ist: Die politische Korruption oder die Dummheit. &ndash; &bdquo;Dumm, arglos oder korrupt?&ldquo; lautete schon eine &Uuml;berschrift in meinem Buch &bdquo;Machtwahn. Wie eine mittelm&auml;&szlig;ige F&uuml;hrungselite uns zugrunde richtet.&ldquo; Siehe <a href=\"?page_id=1114\">hier<\/a> auf Seiten 263 ff. Manche meiner Leser fanden das zu hart. Ich hoffe, dass die Lekt&uuml;re des Artikels in FAZ.NET die H&auml;rte meiner Aussage in einem milderen Licht erscheinen l&auml;sst.)<\/em><\/p><p>Homburg hat eine M&ouml;glichkeit gefunden, um sich als Steuerzahler zu entsch&auml;digen. Er kaufte in der Krise Aktien der Deutschen Bank. Bei jeder Rettungsaktion steigt nun deren Wert. &bdquo;Die Gewinne entsch&auml;digen mich f&uuml;r die zus&auml;tzlichen Steuern, die f&auml;llig werden, weil die Banken gerettet werden.&ldquo;<\/p><p><strong>Schlussbemerkung AM:<\/strong><\/p><p>Mit Ausnahme der Berufungen auf Hans-Werner Sinn, die die beiden Autoren wirklich nicht n&ouml;tig h&auml;tten, ein wirklich guter Artikel. Wir sollten zusammenarbeiten.<\/p><p><strong>Bei Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, rege ich an, den FAZ.NET-Artikel oder dieses ganze St&uuml;ck zu verbreiten. Sicher gibt es auch in Ihrem Bekanntenkreis noch Menschen, die noch keinen realistischen Blick auf das Geschehen haben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten werden &uuml;berfl&uuml;ssig. Die FAZ &uuml;bernimmt unsere Rolle. Was wir seit langem, sp&auml;testens seit der Rettung der IKB in den Jahren 2007 und 2008 schreiben, dass n&auml;mlich die deutsche Politik in den F&auml;ngen der Finanzindustrie ist, schreibt jetzt die FAZ in ihrer Internetausgabe. 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