{"id":74153,"date":"2021-07-12T08:46:02","date_gmt":"2021-07-12T06:46:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153"},"modified":"2021-07-12T08:46:02","modified_gmt":"2021-07-12T06:46:02","slug":"hinweise-des-tages-3899","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h01\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h02\">Spahn will genauere Klinik-Angaben zu Patienten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h03\">Der Neoliberalismus untergr&auml;bt unser Selbstwertgef&uuml;hl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h04\">Steuer auf Corona-Pr&auml;mie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h05\">Mehr als eine Million Berufst&auml;tige sind &auml;lter als 67 Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h06\">Noch immer inside Corona: Die Schieflage auf &bdquo;dem&ldquo; Ausbildungsmarkt. Aber nicht nur wegen Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h07\">arbeitsunrechtFM Nr. 27 | Claus Weselsky im Interview. Streikt die GDL? Warum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h08\">Lebensgef&auml;hrlich?! Streikverbot bei Vivantes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h09\">Warum deutsche Tech-Unternehmen in Griechenlands armen Norden ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h10\">Tausende Br&uuml;cken m&uuml;ssen &uuml;berpr&uuml;ft werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h11\">Hier hat sich der Rechtsstaat dramatisch vergaloppiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h12\">Einbahnstra&szlig;e nach Kabul (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h13\">US-Finanzministerin d&auml;mpft Erwartungen an globale Steuerreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h14\">UN warnen vor Hunger durch Preisanstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h15\">Staatstrojaner auf Verdacht: Welcher Schutz bleibt dem B&uuml;rger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h16\">Bericht: Gescheiterte Pkw-Maut wird noch teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74153#h17\">Das Letzte: Kassenarztchef fordert: Ungeimpfte d&uuml;rfen nicht mehr reisen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestag<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundestagsabgeordnete erzielten laut Studie 53 Millionen Euro Nebeneink&uuml;nfte<\/strong><br>\nDie Nebeneink&uuml;nfte von Bundestagsabgeordneten sind offenbar stark gestiegen. Das geht aus einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung hervor. Der gr&ouml;&szlig;te Anteil der Nebenverdiener kommt demnach von Union und FDP.<br>\nBundestagsabgeordnete haben einer Studie zufolge in der laufenden Legislaturperiode gesch&auml;tzte 53 Millionen Euro an Nebeneink&uuml;nften erzielt. Wie die &raquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&laquo; unter Berufung auf eine Untersuchung der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall berichtet, meldete mehr als ein Drittel (261) der Abgeordneten Hinzuverdienste. Davon kamen die meisten aus den Fraktionen von Union (41,8 Prozent) und FDP (20,3 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagsabgeordnete-mit-53-millionen-euro-nebeneinkuenften-studie-a-e943f350-932c-47e1-8c9a-c1355655231d\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Wie kann so etwas einfach m&ouml;glich sein? M&uuml;ssen nicht in das gesetzliche Renten- und Krankenversicherungssystem einzahlen, k&ouml;nnen von sich aus Di&auml;ten erh&ouml;hen, haben nach einem Jahr im Bundestag bereits Pensionsanspruch von 250 Euro im Monat und haben neben ihrer Abgeordnetent&auml;tigkeit anscheinend gen&uuml;gend Zeit, um noch nebenbei Geld hinzuzuverdienen. Dann sind es auch noch die Politiker jener Parteien, die bei Hilfsbed&uuml;rftigen wie z.B. Grundsicherungs- &amp; HartzIV-Empf&auml;nger und sogar bei Rentenleistungsempf&auml;nger der gesetzlichen Rentenversicherung (keine Sozialleistung) um jeden Euro feilschen, f&uuml;r Sanktionen und rigorose Anrechnungen sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Abgeordnete von Union und FDP verdienen besonders oft dazu<\/strong><br>\nIn der auslaufenden Wahlperiode haben so viele Bundestagsabgeordnete Nebeneink&uuml;nfte angemeldet wie nie zuvor. Einer aktuellen Studie zufolge sind auch die Eink&uuml;nfte sprunghaft angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nebeneinkuenfte-von-abgeordneten-so-hoch-wie-nie-17431414.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist lustig, dass diese Leute in dem Bericht &ldquo;Aufstocker&rdquo; genannt werden, genauso wie die, die mit ihrer Arbeit nicht einmal den Hartz-IV-Satz verdienen &ndash; und es stimmt ja auch: von 120.000 Euro brutto im Jahr kann ein MdB nicht leben, da m&uuml;ssen (im Fall der Union bzw. der FDP) im Durchschnitt noch mal 107.000 bis 121.000 Euro hinzukommen. Wie das mit der Anforderung vereinbar ist, dass das Abgeordnetenmandant &ldquo;den Mittelpunkt der T&auml;tigkeit&rdquo; darstellen soll, wissen die entsprechenden Damen und Herren wahrscheinlich am besten. Vielleicht haben die eine 100-Stunden-Woche?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Koalition g&ouml;nnt sich im Wahljahr neue Topjobs<\/strong><br>\nUnion und SPD haben im Wahljahr nach SPIEGEL-Informationen noch mehr hoch dotierte Beamtenstellen geschaffen, als bislang bekannt war. FDP-Haush&auml;lter Otto Fricke wittert eine &raquo;Operation Abendsonne&laquo;. (&hellip;)<br>\nAnfang Mai hatte eine Anfrage der FDP-Fraktion an die Bundesregierung ergeben, dass die Regierung seit Jahresbeginn 71 Stellen der Besoldungsgruppen B3 (monatliches Grundgehalt 8762,03 Euro) und B6 (10.412,79 Euro) geschaffen hat. Dar&uuml;ber hatte damals die &raquo;Bild&laquo;-Zeitung berichtet. FDP-Haush&auml;lter Fricke hat nun mithilfe der Haushaltspl&auml;ne sowie anderer Haushaltsunterlagen neue Zahlen zusammengetragen, die dem SPIEGEL exklusiv vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/groko-koalition-goennt-sich-im-wahljahr-neue-topjobs-a-13d0cdb0-0002-0001-0000-000178306371\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> &Uuml;ber die <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/aktion-abendsonne-roesler-und-altmaier-verteilen-posten-a-875117.html\">Bef&ouml;rderungswelle 2012<\/a> (damals CDU\/CSU-FDP Bundesregierung) verliert der Spiegel im Artikel kein Wort. Stattdessen wird ausgiebig die Kritik von einem FDP-Spitzenpolitiker zitiert. Mir f&auml;llt schon seit l&auml;ngerem auf, wie der Spiegel kurz vor der kommenden Bundestagswahl der FDP hilft, indem der Spiegel h&auml;ufig FDP-Politiker zitiert und im Vergleich zu fr&uuml;her mit Samthandschuhen anfasst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Analyse zum Wahlrecht: Wird der Bundestag nach der Wahl noch gr&ouml;&szlig;er?<\/strong><br>\nIm Bundestag sitzen mehr Abgeordnete als vorgesehen. Eine Reform der Groko sollte sicherstellen, dass er nicht weiter w&auml;chst. Doch eine Analyse weckt Zweifel &ndash; demnach sind bald selbst 1000 Parlamentarier m&ouml;glich. [&hellip;]<br>\nRobert Vehrkamp von der Bertelsmann-Stiftung legt Wert darauf, dass die Rechnungen gerade keine Prognosen darstellen. Es geht nicht darum, vorherzusagen, wie gro&szlig; der Bundestag wird, sondern zu zeigen, dass ein extrem gro&szlig;es Parlament &uuml;berhaupt nicht unwahrscheinlich ist. &raquo;Am Wahlabend sollten wir deshalb gleich beide Daumen dr&uuml;cken: Den einen f&uuml;r die Partei der eigenen Wahl, und den anderen f&uuml;r eine akzeptable Gr&ouml;&szlig;e des Bundestags.&laquo;<br>\nEr kritisiert die Regierung, die keine andere wirkungsvollere Reform verabschiedet hat und f&uuml;rchtet, dass das auch in Zukunft eher unwahrscheinlich werden k&ouml;nnte. &raquo;Die traurige Lehre aus der gescheiterten Wahlrechtsreform dieser Wahlperiode lautet: Je gr&ouml;&szlig;er der Bundestag, umso gr&ouml;&szlig;er sind auch die Widerst&auml;nde gegen seine Verkleinerung.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2021-wird-der-bundestag-nach-der-wahl-noch-groesser-a-543e6027-beb9-4096-bf38-8497247a33bd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was f&uuml;r ein Irrsinn. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem Bundestag durch das wiederholte Abknicken der Gesetzesvorlagen der Bundesregierung zur Versch&auml;rfung der Corona-Repressionsma&szlig;nahmen gezeigt hat, dass er im Grunde &uuml;berfl&uuml;ssig ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spahn will genauere Klinik-Angaben zu Patienten<\/strong><br>\nAlter, Art der Behandlung und der Impfstatus: Kliniken in Deutschland sollen k&uuml;nftig genauere Daten zu Corona-Patienten melden als bisher. Sein Ministerium will daf&uuml;r eine neue Meldeverordnung vorlegen, teilte Minister Spahn mit.<br>\nDie Krankenh&auml;user in Deutschland m&uuml;ssen den Beh&ouml;rden k&uuml;nftig genauere Informationen &uuml;ber die Corona-F&auml;lle auf ihren Stationen &uuml;bermitteln. &ldquo;K&uuml;nftig m&uuml;ssen alle im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten, ihr Alter, die Art der Behandlung und ihr Impfstatus gemeldet werden&rdquo;, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Kurzbotschaftendienst Twitter.<br>\nNeben den Daten zur Belegung der Intensivstationen w&uuml;rden noch bessere Informationen zu allen in den Kliniken behandelten Corona-F&auml;llen ben&ouml;tigt, f&uuml;gte ein Sprecher hinzu. Spahns Ministerium will daf&uuml;r eine neue Meldeverordnung vorlegen, die demn&auml;chst in Kraft treten soll. Es m&uuml;sse zeitnah abgesch&auml;tzt werden k&ouml;nnen, &ldquo;wie hoch die Belastung f&uuml;r das Gesundheitssystem wird und wie gut die Impfungen wirken&rdquo;, schrieb Spahn.<br>\nEr zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass die fortschreitende Impfkampagne sich positiv auswirkt: &ldquo;Da die gef&auml;hrdeten Risikogruppen geimpft sind, bedeutet eine hohe Inzidenz nicht automatisch eine ebenso hohe Belastung bei den Intensivbetten.&rdquo; Die Inzidenz verliere zunehmend an Aussagekraft, sagte der Minister weiter. &ldquo;Wir ben&ouml;tigen nun noch detailliertere Informationen &uuml;ber die Lage in den Kliniken.&rdquo; Zuvor hatte die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; &uuml;ber Spahns Vorhaben berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spahn-krankenhaus-meldeverordnung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Immerhin, der zust&auml;ndige Fachminister will es nach 17 Monaten Pandemie endlich genauer wissen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Neoliberalismus untergr&auml;bt unser Selbstwertgef&uuml;hl<\/strong><br>\nSt&auml;ndiger Leistungsdruck f&uuml;hrt dazu, dass immer mehr junge Menschen unter Angstst&ouml;rungen leiden. Die Psychologie hat f&uuml;r dieses Ph&auml;nomen einen klaren Ausl&ouml;ser identifiziert: den Neoliberalismus.<br>\nEine in der Psychological Bulletin ver&ouml;ffentlichte Studie von Thomas Curran und Andrew Hill kam zu dem Ergebnis, dass der Perfektionismus auf dem Vormarsch ist. Die beiden britischen Psychologen stellten fest, dass die heutige &raquo;Generation junger Menschen das Gef&uuml;hl hat, dass andere mehr von ihnen verlangen, dass sie mehr von anderen verlangen, und dass sie mehr von sich selbst verlangen&laquo;.<br>\nBei der Suche nach der Ursachen f&uuml;r dieses wachsende Streben nach Exzellenz nehmen Curran und Hill kein Blatt vor den Mund: Der Neoliberalismus ist die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Die neoliberale Ideologie f&ouml;rdert Konkurrenzkampf, ist hinderlich f&uuml;r Kooperation, steht f&uuml;r Ehrgeiz und verkn&uuml;pft Selbstwert mit beruflichen Erfolgen. Es &uuml;berrascht nicht, dass sich die Menschen in Gesellschaften mit diesen Wertvorstellungen gegenseitig hart beurteilen und dass sie Angst davor haben, dass andere &uuml;ber sie urteilen k&ouml;nnten.<br>\nPsychologinnen und Psychologen hatten bisher ein eher eindimensionales Verst&auml;ndnis von Perfektionismus. Demnach w&uuml;rde Perfektionismus einen ausschlie&szlig;lich selbstbez&uuml;glichen Charakter haben, was auch dem umgangssprachlichen Gebrauch des Wortes entspricht. In den letzten Jahrzehnten kamen einige Forschende allerdings zu dem Ergebnis, dass ein umfassenderer Begriff des Perfektionismus dem Ph&auml;nomen besser gerecht wird. Curran und Hall sprechen sich f&uuml;r eine mehrdimensionale Definition aus, die drei Typen von Perfektionismus umfasst: selbstbezogener, auf andere bezogener und gesellschaftlich vorgegebener Perfektionismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/der-neoliberalismus-untergraebt-unser-selbstwertgefuehl-perfektionismus-depression-angststoerung-thomas-curran-andrew-hill\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuer auf Corona-Pr&auml;mie<\/strong><br>\nDie Corona-Pr&auml;mien sollten steuerfrei bleiben. Nun erleben viele Pflegekr&auml;fte in Bayerns Krankenh&auml;usern eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung. (&hellip;)<br>\nSowohl die Vereinigung der Pflegenden als auch die Gewerkschaft Verdi haben es vorausgeahnt, dass die steuerlichen Besonderheiten nicht unbedingt zu allen durchdringen werden, die davon betroffen sind. &ldquo;Da muss man eine Ausnahmeregelung schaffen, sonst wird es ja v&ouml;llig absurd&rdquo;, sagt VdPB-Pr&auml;sident Georg Sigl-Lehner. &ldquo;Da die Pandemie noch l&auml;ngst nicht vorbei ist, macht es Sinn, dass die Politik ihre Entscheidung &uuml;berdenkt&rdquo;, betont seinerseits Robert Hinke von der Gewerkschaft Verdi in Bayern. Einig sind sich beide auch darin: Corona-Pr&auml;mien sind nicht mehr als eine Geste. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege m&uuml;ssten grundlegend verbessert werden &ndash; und das rasch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/coronavirus-pflegekraefte-praemie-steuer-1.5346907\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehr als eine Million Berufst&auml;tige sind &auml;lter als 67 Jahre<\/strong><br>\nImmer mehr &Auml;ltere in Deutschland arbeiten. Von den rund 38 Millionen Besch&auml;ftigten waren im vergangenen Jahr knapp 1,04 Millionen Menschen 67 Jahre oder &auml;lter. Fast 600.000 hatten noch im Alter ab 70 einen regelm&auml;&szlig;igen Job &ndash; und zwar am h&auml;ufigsten als Fahrzeugf&uuml;hrer im Stra&szlig;enverkehr, als Reinigungskraft oder im B&uuml;ro oder Sekretariat. 72.000 Berufst&auml;tige waren sogar 80 Jahre oder &auml;lter.<br>\nDas zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/arbeitsmarkt-mehr-als-eine-million-berufstaetige-sind-aelter-als-67-a-407a5518-313c-477b-bea8-79b6b1692953%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Das ist doch bereits die von den Neoliberalen geforderte Flexirente. Die wurde mit der Teilprivatisierung der gesetzlichen Rente einfach durch die Hintert&uuml;r eingef&uuml;hrt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Arbeiten (m&uuml;ssen) bis zum Tode ist also f&uuml;r immer mehr Rentner die traurige Realit&auml;t. Mit dem sch&ouml;nen Nebeneffekt, dass von der genannten Million Rentner viele Hunderttausend aus der Statistik der Armutsrentner herausfallen. Nur warum die Arbeitnehmer bzw. Rentner diese Politik akzeptieren, bleibt mir immer noch ein v&ouml;lliges R&auml;tsel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Noch immer inside Corona: Die Schieflage auf &bdquo;dem&ldquo; Ausbildungsmarkt. Aber nicht nur wegen Corona<\/strong><br>\n&raquo;Die Corona-Pandemie hat den ohnehin angespannten Ausbildungsmarkt in diesem Jahr weiter versch&auml;rft. Nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sind einen Monat vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch fast die H&auml;lfte der 470.000 Lehrstellen nicht besetzt. Und obwohl es deutlich weniger Bewerber als Ausbildungspl&auml;tze gibt, haben rund 160.000 junge Menschen noch keinen gefunden. Die Beh&ouml;rde f&uuml;hrt das unter anderem darauf zur&uuml;ck, dass aufgrund von Corona keine Ausbildungsmessen und Berufsberatungen stattgefunden haben. Vor allem das Handwerk, der Gesundheits- und der Verkehrsbereich suchen noch dringend Auszubildende. Weniger gro&szlig; ist die Nachfrage im Tourismus, Handel und in der Gastronomie&laquo;, kann man dieser Meldung entnehmen, die am 9. Juli 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde: Corona versch&auml;rft die Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Das wurde dann von vielen Medien aufgegriffen.<br>\nScheinbar in eine andere Richtung deuten solche Meldungen wie diese vom 2. Juli 2021: Handwerk sieht langsame Erholung auf Ausbildungsmarkt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/07\/10\/schieflage-auf-dem-ausbildungsmarkt\/%20\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Wirtschaft weitet Angebot an Ausbildungspl&auml;tzen in Engpassberufen aus<\/strong><br>\nDer Fachkr&auml;ftemangel droht die Zukunftsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft zu beeintr&auml;chtigen. Nun gibt es gute Nachrichten vom Ausbildungsmarkt: Deutsche Betriebe bilden in den entsprechenden Berufsbildern laut einer Studie verst&auml;rkt aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article232421331\/Fachkraeftemangel-Deutsche-Betriebe-bieten-mehr-Ausbildungsplaetze-in-Engpassberufen-an.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ohne die genauen Zahlen zu kennen, bin ich erst einmal misstrauisch. Aber selbst, wenn sie stimmen, was will uns die Studie sagen? Dass der Arbeitgeberseite urpl&ouml;tzlich einf&auml;llt, dass Jammern alleine nichts hilft, sondern dass man die Fachkr&auml;fte, die man braucht, vorher ausbilden muss? Wenn das eine neue Erkenntnis ist, waren die deutschen Unternehmen aber vor 100 Jahren schon wesentlich weiter. Und wenn in den &uuml;brigen Bereichen die Ausbildungsangebote mal eben um fast 1\/4 zur&uuml;ckgefahren werden, was sagt uns das denn? Dass es mit der vielgepriesenen &ldquo;sozialen Verantwortung&rdquo; der Unternehmer doch nicht so weit her ist? Das Ausbildungsangebot insgesamt ist in den letzten 10 Jahren um 17,9 Prozent zur&uuml;ckgegangen: ist das nicht erst mal eine ganz schlechte Nachricht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>arbeitsunrechtFM Nr. 27 | Claus Weselsky im Interview. Streikt die GDL? Warum?<\/strong><br>\n&bull; Interview: Elmar Wigand spricht mit GDL-Chef Claus Weselsky.<br>\nDie GDL organisiert l&auml;ngst nicht mehr nur Lokf&uuml;hrerinnen und Lokf&uuml;hrer, sondern seit langem auch Zugbegleiter. Die Bahn-Gewerkschaft GDL l&auml;sst sich nicht als Juniorpartner vom Deutsche Bahn-Management und der DGB-Gewerkschaft EVG vorf&uuml;hren.<br>\nJetzt stehen Streiks an, die mitten in den Bundeswahlkampf 2021 fallen k&ouml;nnten. Kann das gut gehen? Beim GDL Streik im Jahr 2015 hatte sich eine teils geradezu fanatische Medienfront auf Claus Weselsky eingeschossen und lie&szlig; viele Hemmungen aber auch die journalistische Sorgfalt fahren. Denn trotz des medialen Trommelfeuers gegen die Streikenden, waren gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung solidarisch mit den Streikenden und zollten dem GDL-Vorsitzenden Weselsky durchaus Respekt f&uuml;r sein Haltung.<br>\nIm Interview geht es um gute Gr&uuml;nde zu streiken, Nieten in Nadelstreifen, die mediale Hetze gegen die konfliktbereite Gewerkschaft GDL, Union Busting und Solidarit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/arbeitsunrechtfm-nr-27-claus-weselsky-im-interview-zu-kommenden-gdl-streiks\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lebensgef&auml;hrlich?! Streikverbot bei Vivantes<\/strong><br>\nDie Klinikmanagerin Dorothea Schmidt hat ihr &raquo;Handwerk&laquo; beim Helios-Konzern gelernt. Jetzt ist sie Personalchefin beim &ndash; wohlgemerkt kommunalen &ndash; Berliner Kliniktr&auml;ger Vivantes. Doch immer noch verh&auml;lt sie sich so, als st&uuml;nde nicht das Gemeinwohl, sondern als st&uuml;nden die Profitinteressen privater Anteilseigner im Mittelpunkt. Anders ist es nicht zu erkl&auml;ren, dass Vivantes am Mittwoch abend vor dem Berliner Arbeitsgericht eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen den von Verdi f&uuml;r den gestrigen Donnerstag und heutigen Freitag anberaumten Warnstreik erwirkte. Wegen der Arbeitsniederlegung, f&uuml;r die bislang keine Notdienstvereinbarung geschlossen wurde, k&ouml;nnten &raquo;Gefahren f&uuml;r Leib und Leben&laquo; der Patienten nicht ausgeschlossen werden, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung.<br>\nDas ist in mehrfacher Hinsicht grotesk. Zum einen hat Verdi explizit angek&uuml;ndigt, nur ausgew&auml;hlte Delegierte aus den Stationen und Bereichen zum Ausstand zu mobilisieren, weshalb nur mit wenigen Beeintr&auml;chtigungen gerechnet werden m&uuml;sse. Zum anderen: Seit Jahren werden durch die Personalnot bei Vivantes und an allen anderen Krankenh&auml;usern tagt&auml;glich &raquo;Leib und Leben&laquo; von Patienten sowie die Gesundheit der Besch&auml;ftigten aufs Spiel gesetzt. Von den Klinikmanagern wird das hingenommen und verharmlost. Jetzt aber, da sich Besch&auml;ftigte gegen diese Zust&auml;nde zur Wehr setzen, muss die vermeintliche Patientengef&auml;hrdung als Argument gegen das grundgesetzlich verbriefte Streikrecht herhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/405970.lebensgef%C3%A4hrlich.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Ex Personalchefin von Helios versch&auml;rft Arbeitskampf beim kommunalen Berliner Vivantes-Konzern!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum deutsche Tech-Unternehmen in Griechenlands armen Norden ziehen<\/strong><br>\nEpirus war bisher vor allem f&uuml;r unber&uuml;hrte Natur und K&auml;seerzeugnisse bekannt, nun plant Griechenlands Regierung hier ein kleines Silicon Valley. Deutsche IT-Firmen wie Teamviewer ziehen hin &ndash; und loben die M&ouml;glichkeiten. (&hellip;)<br>\nWas also f&uuml;hrt all die Unternehmen nach Epirus? Ein wesentlicher Grund f&uuml;r den Schritt ins Ausland ist nach Aussagen von Firmenchefs, die mit dem SPIEGEL sprachen, der Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland. Laut einer Studie von Bitkom waren hierzulande Ende 2020 rund 86.000 Stellen f&uuml;r IT-Spezialisten frei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/warum-deutsche-tech-unternehmen-in-griechenlands-armen-norden-ziehen-a-206d857d-7f01-4974-ac58-f4a990f1e07e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL tut, was er am besten kann: neoliberale Politik anpreisen. Laut Artikel sprechen die besonders niedrigen L&ouml;hne f&uuml;r hochqualifizierte Arbeitskr&auml;fte, die staatlichen Vorleistungen, der &ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo; (was ist damit gemeint?) und die Unternehmensteuersenkungen die entscheidende Rolle &ndash; Unternehmensteuersenkungen, die sich das hochverschuldete Griechenland, im Prinzip immer noch eine EU-Kolonie, &uuml;berhaupt nicht leisten kann und die deshalb dem Vorg&auml;ngerpremierminister Tsipras streng verboten waren. Jetzt werden also die n&auml;chsten Unternehmen mit Steuergeschenken und billigem Baugrund &uuml;berh&auml;uft, und der SPIEGEL freut sich mit. Da kann man schon mal &ldquo;vergessen&rdquo; oder unterschlagen, dass Griechenland <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/167463\/umfrage\/staatsverschuldung-von-griechenland-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip\/\">mit &uuml;ber 200% des BIP verschuldet ist<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tausende Br&uuml;cken m&uuml;ssen &uuml;berpr&uuml;ft werden<\/strong><br>\nMitte Juni sackte die Salzbachtalbr&uuml;cke bei Wiesbaden pl&ouml;tzlich um einen halben Meter &ndash; wegen eines gebrochenen Bauteils. Nach Recherchen von Report Mainz m&uuml;ssen nun Tausende Br&uuml;cken untersucht werden. (&hellip;)<br>\nJanine Wissler (Die Linke), Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Hessischen Landtag, erkl&auml;rt im Interview mit Report Mainz: &ldquo;Es ist schon etwas anderes, wenn bei einer &Uuml;berpr&uuml;fung auff&auml;llt, dass Teile lose sind oder wenn Passanten die Polizei rufen m&uuml;ssen, weil Betonteile herabst&uuml;rzen.&rdquo; Das Absacken der Salzbachtalbr&uuml;cke ist f&uuml;r sie ein &ldquo;absolutes Alarmsignal&rdquo;, denn die Br&uuml;cke stehe f&uuml;r einen Autobahnbr&uuml;ckentyp, der in den 60er-Jahren h&auml;ufig so gebaut wurde. Deshalb sieht sie auch ein bundesweites Problem und fordert, die Konstruktion der Br&uuml;cken auf M&auml;ngel und Schwachstellen zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/report-mainz\/maengel-bruecken-ueberpruefung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hier hat sich der Rechtsstaat dramatisch vergaloppiert<\/strong><br>\nIm Cum-Ex-Prozess wurde ein Ex-Mitarbeiter der Warburg-Bank zu &uuml;ber f&uuml;nf Jahren Haft verurteilt. Es ist ein Lehrst&uuml;ck f&uuml;r die Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit unserer Rechtsprechung. Denn Finanzverbrechen sollten nicht dramatisiert werden. (&hellip;)<br>\nDie Moralisierung von Tatbest&auml;nden wie Schmiergeldzahlungen, Korruption und Steuerhinterziehung zu Gro&szlig;verbrechen und die gleichzeitig zunehmende Tendenz, insbesondere Straftaten von jugendlichen Gewaltt&auml;tern zu verharmlosen, wird hier auf die Spitze getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article232408579\/Haft-fuer-Cum-Ex-Banker-Hier-hat-sich-der-Rechtsstaat-vergaloppiert.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Der Staat&rdquo; und insbesondere Olaf Scholz sind schuld an der Steuerhinterziehung bzw. der Beihilfe dazu, aber Haftstrafen f&uuml;r Banker, die bei Multimillionen-Euro-Steuerhinterziehung mitgemacht haben, sind unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, nachdem die hinterzogenen Steuern zur&uuml;ckgezahlt worden sind? Also dumm gelaufen, erwischt, ich mache es wieder gut, aber keinerlei Strafe? Und das von denselben Leuten, die f&uuml;r jeden Ladendiebstahl die volle H&auml;rte des Gesetzes fordern, obwohl der ertappte Ladendieb ja einfach an der Kasse &ldquo;nachzahlen&rdquo; k&ouml;nnte. Was f&uuml;r schr&auml;ge Meinungen werden eigentlich in der WELT vertreten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einbahnstra&szlig;e nach Kabul (II)<\/strong><br>\nTrotz des aktuellen Vormarschs der Taliban verweigert die Bundesregierung ehemaligen afghanischen Mitarbeitern der Bundeswehr sowie weiterer deutscher Stellen eine unb&uuml;rokratische Aufnahme in Deutschland. Zahlreiche einstige Ortskr&auml;fte gelten als akut bedroht, weil sie von den Taliban als &ldquo;Kollaborateure&rdquo; eingestuft werden; seit Beginn des NATO-Milit&auml;reinsatzes am Hindukusch wurden mehr als 300 Mitarbeiter westlicher Streitkr&auml;fte gezielt ermordet. Berlin erschwert seinen fr&uuml;heren Ortskr&auml;ften dennoch mit b&uuml;rokratischen Formalit&auml;ten und peniblen Einzelfallpr&uuml;fungen die Einreise in die Bundesrepublik; zudem m&uuml;ssen diejenigen, die ein Visum erhalten haben, die teuren Flugtickets f&uuml;r sich und ihre Familien selbst bezahlen. Problemlos m&ouml;glich war es hingegen nicht nur, deutsches Milit&auml;rger&auml;t sorgsam vom Hindukusch heimzuholen; Deutschland h&auml;lt auch an Sammelabschiebungen ins afghanische Kriegsgebiet fest. Mehr als 30.000 afghanische Kriegsfl&uuml;chtlinge in Deutschland sind prinzipiell ausreisepflichtig. Die Regierung in Kabul legt Protest gegen die Zwangsr&uuml;ckf&uuml;hrungen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8654\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Finanzministerin d&auml;mpft Erwartungen an globale Steuerreform<\/strong><br>\nFinanzminister Olaf Scholz hatte angek&uuml;ndigt, die globale Steuerreform werde schon im Herbst unter Dach und Fach sein. Seine Amtskollegin aus den USA glaubt nicht, dass es so schnell gehen wird. (&hellip;)<br>\nDie OECD soll nun bis Oktober die letzten Details kl&auml;ren und einen Plan zur Umsetzung vorlegen. Die neuen Regeln, von denen sich Scholz milliardenschwere Zusatzeinnahmen f&uuml;r die wegen der Coronapandemie leeren Staatskassen erhofft, sollen 2022 in Gesetzesform gegossen werden und dann ab 2023 greifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/globale-steuerreform-us-finanzministerin-janet-yellen-daempft-erwartungen-a-2c0a2fdf-6994-4640-901e-7a56c1f01c25\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>UN warnen vor Hunger durch Preisanstieg<\/strong><br>\nDas Weltern&auml;hrungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen warnt wegen gestiegener Nahrungsmittelpreise vor einem Mangel an Essen f&uuml;r Millionen von Menschen.<br>\nBewaffnete Konflikte, Auswirkungen des Klimawandels und die Corona-Krise h&auml;tten bereits viele Menschen in Hunger und Elend getrieben, erkl&auml;rte der Chef&ouml;konom des Weltern&auml;hrungsprogramms, Arif Husain, in Rom. &ldquo;Jetzt haben sich die Nahrungsmittelpreise dem t&ouml;dlichen Trio angeschlossen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDiese Anstiege wirkten sich gravierend auf Millionen von Familien am Rande des Hungers aus, deren Einkommen durch die Corona-Pandemie stark geschw&auml;cht worden sei. Bei Familien, die bereits davor zwei Drittel ihres Einkommens f&uuml;r Essen ausgeben mussten, wirkten sich Einkommenseinbu&szlig;en aufgrund der Corona-Krise verheerend aus, sagte Husain.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/un-hunger-109.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den von Hunger bedrohten Menschen k&ouml;nnten Super-Verm&ouml;gende, die oft auch als Philanthropen bezeichnet werden, helfen. Warum tun sie es nicht? Es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen bzw. der Verdacht ist naheliegend, dass es ihnen weniger um das Wohl von Menschen, sondern vielmehr um eigene Gesch&auml;ftsmodelle geht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Staatstrojaner auf Verdacht: Welcher Schutz bleibt dem B&uuml;rger?<\/strong><br>\nVerschl&uuml;sselte Nachrichten mitlesen und auslesen, sogar auf Verdacht: Das und mehr ist den deutschen Geheimdiensten nun erlaubt. Die Begr&uuml;ndung: Man wolle der zunehmenden Gefahr des Rechtsextremismus und -terrorismus begegnen. Wachsame B&uuml;rger k&ouml;nnen sich jedoch sch&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Schutz pers&ouml;nlicher Daten gilt daher allgemein: keine Installation von Programmen von unbekannten Seiten, auf Verschl&uuml;sselung achten und sichere Passw&ouml;rter einsetzen. Aber nicht jedes Betriebssystem ist gleich sicher. Und auch f&uuml;r Smartphones gilt: Android ist nicht gleich Android. Hier empfiehlt das IT-Nachrichtenportal Golem, beim Kauf eines Smartphones auf einen m&ouml;glichst langen zugesicherten Update-Zeitraum zu achten. L&auml;uft der aus, sollte man ein neues Handy kaufen.<br>\nBesonders hinsichtlich des Staatstrojaners sollten Nutzer darauf achten, dass sie Software nur aus seri&ouml;sen Quellen installieren. Im Fall von Smartphones ist das der jeweilige App-Store, bei Linux-Distributionen sind das die offiziellen Paketquellen. Bei normalen Trojanern wird auch bei kommerziellen App-Stores zur Vorsicht geraten. Am besten ist die Nutzung von Open-Source-Software. Hier k&ouml;nnen Sicherheitsl&uuml;cken von einer gro&szlig;en Netzgemeinde eigenst&auml;ndig und schnell entdeckt werden.<br>\nBei der Nutzung des Browsers sollte der HTTPS-Only-Modus eingeschaltet sein, den beispielsweise Firefox und Chrome zur Verf&uuml;gung stellen. So geht man sicher, dass der Browser nur verschl&uuml;sselte Verbindungen aufbaut.<br>\nUmstritten ist dagegen der Wert von Antivirensoftware oder VPN, also die Umleitung des Datenverkehrs &uuml;ber ein virtuelles privates Netz. Beim VPN kann sich der Nutzer nicht sicher sein, ob der Anbieter die Protokolldateien nicht doch speichert &ndash; und gegebenenfalls mit den Sicherheitsbeh&ouml;rden teilt. Antivirensoftware kann unter Umst&auml;nden sogar zus&auml;tzliche Sicherheitsl&uuml;cken bedeuten.<br>\nEin Restrisiko bleibt aber immer &ndash; der Mensch. Es ist schlie&szlig;lich zeitaufw&auml;ndig, f&uuml;r Sicherheit auf den eigenen Ger&auml;ten zu sorgen, und nicht jeder hat darauf Lust. Bequemlichkeit beim Umgang mit den eigenen Daten sollte aber der letzte Grund f&uuml;r einen gelungenen Angriff sein. Wer sich vor den neugierigen Augen Fremder sch&uuml;tzen will, sollte daher regelm&auml;&szlig;ig auch das eigene Verst&auml;ndnis der genutzten Technik updaten. Bereits mit wenigen Handgriffen und routinierter Sorgfalt kann der Durchschnittsnutzer viel hinzugewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/120347-staatstrojaner-auf-verdacht-welcher-schutz-bleibt-dem-buerger\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bericht: Gescheiterte Pkw-Maut wird noch teurer<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium von CSU-Minister Andreas Scheuer hat erneut Geld im Rahmen der gescheiterten Pkw-Maut ausgegeben. Wie der &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtet, zahlte das Bundesverkehrsministerium f&uuml;r Personal- und Sachkosten sowie den Rechtsstreit mit dem Betreiberkonsortium seit dem vergangenen Jahr nochmals 21 Millionen Euro.<br>\nWaren bis September 2020 noch gut f&uuml;nf Millionen Euro f&uuml;r &ldquo;Sachverst&auml;ndige, Gerichtskosten und damit in Zusammenhang stehende Kosten&rdquo; veranschlagt, waren es am Ende des vergangenen Jahres pl&ouml;tzlich 13 Millionen Euro, wie der &ldquo;Spiegel&rdquo; mit Bezug auf eine Antwort der Bundesregierung an die Gr&uuml;nen berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_90419530\/offenbar-weitere-ausgaben-gescheiterte-pkw-maut-wird-noch-teurer.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73756\">Schamlos, w&uuml;rdelos, ferngesteuert. Ein Prosit auf den Scheuer Andi!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69409\">Andreas Scheuer: Bundesminister mit unbeschr&auml;nkter Haftung<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Anlass f&uuml;r eine Entlassung hat es zahlreich gegeben. Insbesondere der Skandal um die gescheiterte Pkw-Maut nimmt kein Ende, aber der verantwortliche Bundesminister genie&szlig;t weiterhin das Vertrauen der derzeit amtierenden Kanzlerin. Schlimmer noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Scheuer w&uuml;rde gerne Minister bleiben<\/strong><br>\nAls Verkehrsminister muss Andreas Scheuer nach der Wahl 2017 die CSU-Idee einer PKW-Maut umsetzen. Das Vorhaben scheitert vor dem EuGH. Scheuer bilanziert seine Amtszeit: &ldquo;Es steht 88 zu 1&rdquo; und verweis t damit auf viele erfolgreichere Projekte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scheuer-wuerde-gerne-Minister-bleiben-article22673770.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Kassenarztchef fordert: Ungeimpfte d&uuml;rfen nicht mehr reisen<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, fordert massive Freiheitseinschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte: &laquo;Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen. Sie d&uuml;rfen nicht ins Stadion, nicht ins Schwimmbad und nicht ohne Maske im Supermarkt einkaufen. Und man darf Ungeimpften und jenen mit nur einer einfachen Impfung nicht mehr gestatten, in den Urlaub zu fahren&raquo;, sagte er der &laquo;Rhein-Zeitung&raquo; (Samstag-Ausgabe).<br>\nSelbst mit einem negativen Test d&uuml;rften Ungeimpfte seiner Ansicht nach nicht in den Urlaub fahren: &laquo;Das Freitesten sch&uuml;tzt ja nicht. Wer zum Beispiel auf eine Insel mit einem negativen PCR-Test f&auml;hrt, kann sich dort sehr wohl anstecken, f&auml;hrt wieder nach Hause und ist Virustr&auml;ger.&raquo;<br>\n&laquo;Wer Ungeimpften Freiheiten zur&uuml;ckgibt, verspielt die Chance, alle Menschen mit der Impfung zu erreichen&raquo;, sagte Heinz. Man m&uuml;ssen den Menschen klarmachen: &laquo;Ohne Impfung gibt es keine Freiheiten. Ohne diesen Druck werden wir die Menschen nicht &uuml;berzeugen.&raquo; Ungeimpfte seien eine Gefahr f&uuml;r die Gesellschaft und d&uuml;rften daher nicht die gleichen Freiheiten wie Geimpfte bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2021-07\/10\/landes-kassenarztchef-fordert-reiseverbot-fuer-ungeimpfte\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss sich die Absurdit&auml;t vor Augen f&uuml;hren, dass B&uuml;rger, die die Pandemiepolitik der Bundesregierung kritisieren und vor den historisch einmaligen Grundrechteseinschr&auml;nkungen warnen, zum Beobachtungsfall f&uuml;r den Verfassungsschutz erkl&auml;rt werden, w&auml;hrend Figuren wie Peter Heinz den faktisch v&ouml;lligen Entzug der Grundrechte f&uuml;r B&uuml;rger ohne Impfung fordern d&uuml;rfen und daf&uuml;r auf breite Zustimmung hoffen k&ouml;nnen. Schwerwiegend ist dabei die sich wiederholt manifestierende grunds&auml;tzliche Verlogenheit der Bundesregierung, die immer noch behauptet, dass es keine Impfpflicht gebe, aber alles unternimmt damit die &ouml;ffentliche Debatte in die Richtung einer Entrechtung und Stigmatisierung von B&uuml;rgern ohne Impfung gelenkt wird. Fast schon &uuml;berfl&uuml;ssig darauf hinzuweisen, dass die woke Linke, die sonst bei jeder Gelegenheit Diskriminierung wittert, keine Reaktion zeigt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Man darf Ungeimpften nicht gestatten, in den Urlaub zu fahren&ldquo;<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, fordert massive Freiheitseinschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte: &bdquo;Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen. Sie d&uuml;rfen nicht ins Stadion, nicht ins Schwimmbad und nicht ohne Maske im Supermarkt einkaufen. Und man darf Ungeimpften und jenen mit nur einer einfachen Impfung nicht mehr gestatten, in den Urlaub zu fahren&ldquo;, sagte er der &bdquo;Rhein-Zeitung&ldquo; (Samstag-Ausgabe).<br>\nSelbst mit einem negativen Test d&uuml;rften Ungeimpfte seiner Ansicht nach nicht in den Urlaub fahren: &bdquo;Das Freitesten sch&uuml;tzt ja nicht. Wer zum Beispiel auf eine Insel mit einem negativen PCR-Test f&auml;hrt, kann sich dort sehr wohl anstecken, f&auml;hrt wieder nach Hause und ist Virustr&auml;ger.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/landes-kassenarztchef-will-ungeimpften-den-urlaub-verbieten-17431493.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Malta schlie&szlig;t Grenzen f&uuml;r ungeimpfte Reisende<\/strong><br>\nAb kommender Woche d&uuml;rfen nur noch vollst&auml;ndig Geimpfte nach Malta reisen &ndash; negative Coronatests reichen dann nicht mehr aus. Es ist das erste EU-Land, das diesen Schritt geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/malta-schliesst-grenzen-fuer-ungeimpfte-reisende-a-49b68a24-852c-49f6-8b4b-621d3e62130f\">DER SPIEGEL <\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-74153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74153"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74155,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74153\/revisions\/74155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}