{"id":74573,"date":"2021-07-23T14:00:47","date_gmt":"2021-07-23T12:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74573"},"modified":"2022-02-14T13:56:33","modified_gmt":"2022-02-14T12:56:33","slug":"jens-spahn-sollte-einfach-nur-den-mund-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74573","title":{"rendered":"\u201eLauterbach &#038; Co sollten einfach nur den Mund halten!\u201c*"},"content":{"rendered":"<p>In der &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitskrise&ldquo; ist Gesundheit praktisch kein Thema. Statt &uuml;ber ihren Erhalt, &uuml;ber Pr&auml;vention zu reden, dar&uuml;ber, wie man einer Corona-Infektion vorbeugen oder einen schweren Krankheitsverlauf verhindern kann, verordnen die Lockdown-Missionare &bdquo;Therapien&ldquo;, die nur mehr Leid und Schaden anrichten. Als Psychoneuroimmunologe pl&auml;diert <strong>Christian Schubert<\/strong> von der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck f&uuml;r eine ganzheitliche Medizin, die K&ouml;rper und Geist als Einheit und seelisches Wohlbefinden als Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r ein starkes Immunsystem begreift. Dagegen zehrten pausenlose Angst und Panik die nat&uuml;rlichen Abwehrkr&auml;fte aus. Im Interview mit den NachDenkSeiten beklagt der geb&uuml;rtige Oldenburger die &bdquo;desastr&ouml;sen&ldquo; Folgen einer Krisenpolitik, die auf ein Virus stiert und dar&uuml;ber den Menschen &uuml;bersieht. Mit ihm sprach <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4458\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-74573-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=74573-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230721_Jens_Spahn_sollte_einfach_nur_den_Mund_halten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em><strong>Zur Person:<\/strong> <strong>Christian Schubert<\/strong>, Jahrgang 1961, ist Arzt, Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut an der Klinik f&uuml;r Medizinische Psychologie der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck. Dort hat er 1996 das Labor f&uuml;r Psychoneuroimmunologie (PNI) gegr&uuml;ndet. Seit 2005 leitet er au&szlig;erdem die diesbez&uuml;gliche Arbeitsgruppe des Deutschen Kollegiums f&uuml;r Psychosomatische Medizin (DKPM). Bis vor kurzem war er Vorstandsmitglied der Thure von Uexk&uuml;ll-Akademie f&uuml;r Integrierte Medizin (AIM). Neben einer Vielzahl an Beitr&auml;gen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften waren zuletzt im Dezember 2020 von ihm erschienen: &bdquo;Das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren: Gesundheit und Krankheit neu denken.&ldquo; sowie im August 2016: &bdquo;Was uns krank macht &ndash; was uns heilt: Aufbruch in eine neue Medizin.&ldquo;<\/em><\/p><p><strong>Interview:<\/strong><\/p><p><strong>Herr Schubert, Ihr Buch &bdquo;Was uns krank macht, was uns heilt&ldquo; haben Sie bereits vier Jahre vor Beginn der Pandemie geschrieben. Gefragt vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen der zur&uuml;ckliegenden 16 Monate: Macht die Corona-Krise auch Menschen krank, die gar nicht vom SARS-CoV-2-Virus befallen sind?<\/strong><br>\nJa, ich denke, das kann passieren. Ich habe die Ereignisse rund um Covid-19 von Beginn an aus einem medizinisch erweiterten, biopsychosozialen Blickwinkel betrachtet. Aus der Forschung wissen wir, dass sich Pandemien auch auf der psychologischen Ebene abspielen und Wirkung erzielen. Man darf ein Virus nicht als eine rein biologische Entit&auml;t begreifen. Je mehr es in unser Bewusstsein dr&auml;ngt, desto rascher l&auml;dt es sich zu einem Symbol auf. Dementsprechend wird in der Wissenschaft der Begriff der psychologischen Pandemie verwendet. Wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass mit dem unabl&auml;ssigen medialen Erscheinen von Zahlen und Bildern von Kranken und Toten Informationen auf uns eindr&auml;ngen, die mithin ansteckender sein k&ouml;nnen als der Erreger selbst.<\/p><p><strong>Mit &bdquo;ansteckender&ldquo; meinen Sie, dass sich die Anf&auml;lligkeit, zu erkranken, mit der durch Bilder und Zahlen induzierten Angst erh&ouml;ht?<\/strong><br>\nExakt. Das Symbol des &bdquo;Killervirus&ldquo; verbreitet Angst und Panik und das l&ouml;st Immunsuppressionen aus. Das hei&szlig;t, dass Immunreaktionen, die vor einer Infektion sch&uuml;tzen, unterdr&uuml;ckt werden. Das ist wissenschaftlich sehr gut belegt.<\/p><p><strong>Gibt es bereits dahingehende Belege mit Blick auf die Corona-Krise?<\/strong><br>\nIn der Tat zeigen <a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/2077-0383\/10\/10\/2159\">erste Forschungsergebnisse<\/a>, dass das Risiko, sich an SARS-CoV-2 zu infizieren, bei Menschen, die traumatische Lebensereignisse mitmachten, signifikant erh&ouml;ht ist. Traumata und andere Angsterfahrungen sind Vulnerabilit&auml;tsfaktoren, die auch bei der Prognose, ob und wie ein Patient eine Covid-19-Erkrankung &uuml;bersteht, eine gewichtige Rolle spielen d&uuml;rften.<\/p><p><strong>Und das ist nicht nur eine Vermutung?<\/strong><br>\nNein, auf dem Gebiet wird eifrig geforscht. Zum Beispiel zeigt eine <a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/pcd\/issues\/2021\/21_0123.htm\">aktuelle Studie<\/a> des US-amerikanischen Centers for Disease Control und Prevention (CDC) diese Zusammenh&auml;nge auf. Die Autoren kommen darin zu dem Schluss, dass Angst- und angstbezogene St&ouml;rungen der zweitst&auml;rkste Risikofaktor &ndash; nach Fettleibigkeit &ndash; sind, an Covid-19 zu versterben. Sie gehen vor dem Hintergrund ihrer Daten sogar davon aus, dass bei manchen Patienten die Entwicklung von Angst w&auml;hrend der Erkrankung zum Tod gef&uuml;hrt haben k&ouml;nnte.<\/p><p><strong>Gibt es auch Forschungen zur Frage, ob Menschen in Reaktion auf die allgemeine, von Politik und Medien befeuerte Panik erkrankt sind, wom&ouml;glich an Covid-19 selbst, aber auch an anderen k&ouml;rperlichen Leiden?<\/strong><br>\nDas ist mir nicht bekannt und so eine Frage bei&szlig;t sich auch eklatant mit der konventionellen Denkweise der Schulmedizin. L&auml;ngst wissen wir aber: Das Sch&uuml;ren von Angst und Panik rund um Covid-19 machte Menschen psychisch krank. Die Fakten lassen sich ja nicht leugnen: Wir verzeichnen f&uuml;r die vergangenen 16 Monate eine massive Zunahme an Angst- und Depressionserkrankungen, Zwangs- und Essst&ouml;rungen, suizidalen Handlungen, Traumatisierungen und vielem mehr. In &Ouml;sterreich haben sich die Zahlen an Menschen mit Angstst&ouml;rungen und depressiven Beschwerden seit Beginn der Krise verf&uuml;nf- bis versechsfacht. <\/p><p>Wenn man nun psychoneuroimmunologisch denkt, also Psyche und Immunsystem als untrennbar annimmt, k&ouml;nnen wir davon ausgehen, dass bei den Betroffenen immunologische Defizite greifen, die unter anderem auch die Anf&auml;lligkeit f&uuml;r k&ouml;rperliche Erkrankungen, insbesondere Entz&uuml;ndungserkrankungen, erh&ouml;hen. Der Weg f&uuml;hrt &uuml;ber eine chronische psychische &Uuml;berlastung, eine chronische Immunst&ouml;rung hin zu einer erh&ouml;hten Krankheitsanf&auml;lligkeit und m&ouml;glicherweise Mortalit&auml;t.<\/p><p><strong>Unterstellen wir den politischen Entscheidungstr&auml;gern zun&auml;chst einmal, nur das Beste f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung gewollt zu haben, gerade in der Fr&uuml;hphase der Krise, als &uuml;ber das SARS-CoV-2-Virus noch wenig bekannt war. War es vielleicht das Kalk&uuml;l der Regierungen, die Menschen durch das Verbreiten von Angst und Panik vor dem Schlimmsten, einer Killerseuche au&szlig;er Kontrolle, zu sch&uuml;tzen?<\/strong><br>\nKann schon sein. Aber wir wissen ja, dass akute Angst Menschen mobilisieren und eine &bdquo;Fight-or-Flight&ldquo;-Reaktion ausl&ouml;sen kann. Man stellt sich dem Feind oder man ergreift die Flucht. Beides sind evolutionsbiologisch gewachsene &Uuml;berlebensprinzipien, die mit Hilfe des Sympathikus psychoorganisch durchschlagen. Wir werden wachsamer und konzentrierter, unser Organismus verf&uuml;gt kurzfristig &uuml;ber mehr Energieressourcen, der Herzschlag wird beschleunigt, wir atmen schneller und flacher, die Muskelspannung nimmt zu, wir haben eine erh&ouml;hte Blutgerinnungsneigung f&uuml;r den Fall einer Verletzung, wir erleben einen Immunboost, das Immunsystem r&uuml;stet sich gegen etwaige Verwundungen.<\/p><p>Diese Idee, durch Erzeugung von Angst Wachsamkeit und Gespanntheit zu stimulieren, um die Menschen zum Selbstschutz zu animieren, k&ouml;nnte also durchaus politisch handlungsweisend gewesen sein in den ersten Wochen der Krise. Im Falle einer kurzfristigen Anwendung erscheint mir ein solches Vorgehen sogar nachvollziehbar. Nur scheint es so, als h&auml;tten die Entscheider keinen blassen Schimmer von der verheerenden Wirkung von Stress und Angst, sobald sie chronisch werden. Dann n&auml;mlich tritt der genau gegenteilige Effekt ein: Die Menschen werden schw&auml;cher, verwundbarer und b&uuml;&szlig;en ihre Widerstandskraft ein.<\/p><p><strong>Nun ist diese Schockstrategie, wie sie etwa in diesem <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2020\/04\/01\/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien\/\">uns&auml;glichen Panikpapier<\/a> des Bundesinnenministeriums dokumentiert ist, auch von Virologen und Medizinern entwickelt worden. Hat sich die Bundesregierung falsch beraten lassen?<\/strong><br>\nAuf alle F&auml;lle. Die Schulmedizin ist wegen grundlegender erkenntnistheoretischer Irrt&uuml;mer komplett falsch aufgestellt. Sie neigt zu Paradoxien, aktuell zu der, Menschen durch Lockdowns, AHA-Regeln, Isolation und Maskentragen dazu bringen zu wollen, sich vor dem Virus zu sch&uuml;tzen. Wer so etwas verordnet, denkt dualistisch, indem er die Psyche vom K&ouml;rper abspaltet, und provoziert mit seiner technisch-mechanistischen &bdquo;Therapie&ldquo; massive Sch&auml;den f&uuml;r das Immunsystem: angefangen beim psychischen Stress, der in Angstst&ouml;rungen und Depressionen m&uuml;nden kann, &uuml;ber die sozialen Langzeitfolgen im Falle des Jobverlusts oder die Einsamkeit, in die man die Menschen zwingt. F&uuml;r mich ist es deshalb kein Zufall, dass gerade in Bayern mit seinem lange Zeit besonders scharfen Lockdown die Inzidenzen immer mit am h&ouml;chsten waren.<\/p><p><strong>Sie meinen, der Grad der Panikmache l&auml;sst sich an den Fallzahlen ablesen? <\/strong><br>\nIch denke, es gibt hier einen Zusammenhang. Betrachtet aus einer medizinisch ganzheitlichen Perspektive steht au&szlig;er Frage: Versetzt man Menschen in Angst und Schrecken und jagt ihnen Schuldgef&uuml;hle ein, etwa dass das Enkelchen die Oma anstecken k&ouml;nnte, wenn es ihr zu nahe kommt, dann wird es mehr Erkrankungen geben.<\/p><p><strong>Apropos: Sind Kinder und Jugendliche noch einmal anf&auml;lliger gegen&uuml;ber &auml;u&szlig;erlichen Stressreizen, wie sie seit Monaten auf sie einwirken?<\/strong><br>\nNicht grunds&auml;tzlich. Bei einer soliden Resilienz und intakten famili&auml;ren Strukturen kommen Heranwachsende gut und weitgehend unbeschadet durch die Krise. Anders steht es um Kinder, deren Eltern selbst ver&auml;ngstigt sind und ihre Angst t&auml;glich vorleben, die unter sozialem Druck stehen, die um ihren Job bangen oder schon arbeitslos geworden sind. Diese Kinder d&uuml;rften &uuml;ber weniger Resilienz verf&uuml;gen und damit besonders betroffen sein. Ich vermute, dass sich hier vielfach innerfamili&auml;re Dramen abgespielt haben.<\/p><p><strong>Manch ein Zeitgenosse wird das, wof&uuml;r Sie stehen, f&uuml;r esoterischen Firlefanz halten. Was entgegnen Sie?<\/strong><br>\nIch drehe den Spie&szlig; um: Ich unterstelle all denen Unwissenschaftlichkeit, die eisern an der schulmedizinischen Glaubenslehre festhalten, wonach K&ouml;rper und Psyche nichts miteinander zu tun h&auml;tten, beziehungsweise die Verbindung zwischen beiden nicht relevant sei.<\/p><p><strong>Ein zentraler Befund Ihrer Disziplin ist: Das menschliche Immunsystem ist lern- und ausbauf&auml;hig und das seelische Wohlbefinden dabei der entscheidende Faktor. Zur Veranschaulichung der Prozesse ziehen Sie gerne ein Brausebonbon zu Rate. Erkl&auml;ren Sie das bitte.<\/strong><br>\nDas Experiment mit dem Pawlowschen Hund ist ja allgemein bekannt. Man gibt dem Tier Futter, regt damit den Speichelfluss an. Danach bringt man neben dem Futter ein Gl&ouml;ckchen ins Spiel, dessen Klang schlussendlich &ndash; auch ohne Futterdarbietung &ndash; den Speichel zum Flie&szlig;en bringt. Eine Anfang der 1990er-Jahre durch eine Arbeitsgruppe um die Psychoneuroimmunologin Angelika Buske-Kirschbaum ver&ouml;ffentlichte Studie hat den Nachweis erbracht, <a href=\"https:\/\/journals.lww.com\/psychosomaticmedicine\/Abstract\/1992\/03000\/Conditioned_increase_of_natural_killer_cell.1.aspx\">dass sich auf vergleichbare Weise das menschliche Immunsystem konditionieren l&auml;sst<\/a>. Dabei wurde Medizinstudenten mit einer Spritze Adrenalin zugef&uuml;hrt, was zu einer Zunahme an Killerzellaktivit&auml;t im Blut f&uuml;hrte. Zus&auml;tzlich hat man den Probanden zeitgleich mit der Spritze und &uuml;ber mehrere Tage hinweg ein Brausebonbon verabreicht und so eine Kopplung zweier Reize herbeigef&uuml;hrt. Am Ende reichte einzig das Brausebonbon, um die nat&uuml;rlichen Killerzellen zu aktivieren. Das Immunsystem hat also &uuml;ber seine Verschaltung mit dem Gehirn gelernt, dass die Brause die Adrenalinquelle ist oder sein k&ouml;nnte &ndash; was eine sensationelle und wegweisende Erkenntnis ist.<\/p><p><strong>Pharmaindustrielle d&uuml;rften das anders sehen. Wenn eines sch&ouml;nen Tages Placebos und gute Laune die Gesunderhaltung der ganzen Bev&ouml;lkerung regeln, h&auml;tten Bayer, Roche und  Sanofi schlechte Karten &hellip;<\/strong><br>\nSo einfach liegen die Dinge nat&uuml;rlich nicht, wenngleich eine ganzheitliche Medizin durchaus ein riesiges Potenzial hat, eine nachhaltige Gesunderhaltung der Menschen zu bef&ouml;rdern. Und nat&uuml;rlich k&ouml;nnte das, sofern der politische Wille da w&auml;re, alternativmedizinische Ans&auml;tze in gro&szlig;em Stil zu f&ouml;rdern, der Pharmaindustrie arge Kopfschmerzen bereiten. Als Psychotherapeut wei&szlig; ich aber, dass ein bisschen gute Laune allein noch keinen gesunden Menschen macht. Wenn schwere psychische Vorbelastungen im Spiel sind, braucht es andere Therapien als die Zugabe eines Placebos. In solchen F&auml;llen pl&auml;diere ich dann aber eher f&uuml;r eine Psychotherapie anstelle einer medikament&ouml;sen Behandlung.<\/p><p><strong>Nun gibt aber gerade die Corona-Krise wenig Anlass zur Hoffnung, dass die Schulmedizin und die Pharmalobby alsbald den R&uuml;ckzug antreten k&ouml;nnten. Im Gegenteil: Besser h&auml;tte es sie kaum treffen k&ouml;nnen, oder?<\/strong><br>\nIn der Tat steuern wir momentan in Richtung einer noch zynischeren und menschenfeindlicheren Medizin mit ihren erkenntnistheoretischen Irrt&uuml;mern Dualismus, Reduktionismus und Mechanizismus, um nur einige zu nennen. Als w&auml;re die Entwicklung nicht bisher schon schlimm genug gewesen, wird die Situation weiter pervertiert. Durch Digitalisierung, Robotik und transhumanistische Spinnereien von der Verschmelzung von Mensch und Computer wird die Dehumanisierung und Entfremdung zwischen Arzt und Patient auf die Spitze getrieben.<\/p><p><strong>Wo bleibt bei Ihrer Aufz&auml;hlung die Impfung? Die globale Massenvakzinierung d&uuml;rfte kaum nach Ihrem Geschmack sein.<\/strong><br>\nDa haben Sie recht, doch &uuml;berraschen tut es mich nicht, denn eigentlich ist das typisch f&uuml;r die Schulmedizin und ihr Maschinenmenschenbild. Dieses Impfdogma, dieser Schrei nach k&uuml;nstlicher Infektion ist purer Reduktionismus. Lieber verpasse ich jemandem eine Spritze, als dass ich ihn auf eine nat&uuml;rliche Infektion vorbereite. Und wer sich nicht impfen lassen will, dem wird mit Freiheitseinschr&auml;nkung gedroht. Wie unmenschlich, wie unnat&uuml;rlich. <\/p><p>Dabei m&uuml;sste es genau so laufen, wie es vor Corona mit jedem viralen Erreger gelaufen ist: Wenn sich Menschen nat&uuml;rlich anstecken, gerade die gro&szlig;e Mehrheit derer, f&uuml;r die das Virus keine besondere Bedrohung darstellt, dann kommen wir am schnellsten und besten aus der Krise heraus. Beim Aufbau einer nat&uuml;rlichen Herdenimmunit&auml;t sind gerade Kinder und Jugendliche unsere besten Freunde, ihnen kann SARS-CoV-2 praktisch nichts anhaben. Was geschieht stattdessen? Wir machen monatelang die Schulen dicht und verhindern die Verbreitung des Virus unter Menschen mit intaktem Immunsystem. Und jene, die wir damit vermeintlich sch&uuml;tzen wollen, sterben in den Pflegeheimen, auf die wir aber monatelang nicht gesondert aufgepasst haben.<\/p><p>Dazu kommen die Defizite der Impfung gegen SARS-CoV-2 selbst. Denn dabei werden dem K&ouml;rper genetische Informationen zugef&uuml;hrt, die f&uuml;r nur wenige virale Antigene kodieren. Bei den derzeit zugelassenen Impfstoffen ist es das Spike-Protein. Der Impfschutz richtet sich also nur gegen einen Teil des Virus. Was, wenn weitere Mutationen den Impfstoff immer weniger wirksam machen? Wenn wir nicht ganzheitlich, also in seiner vollen Beschaffenheit mit dem Virus konfrontiert sind, wie das bei einer nat&uuml;rlichen Infektion geschieht, liegt es nahe, dass der sogenannte Schutz immer wieder erneuert, also aufgefrischt werden muss. Dahinter stehen sicher auch &ouml;konomische Interessen. Ein gigantischeres Gesch&auml;ft ist kaum vorstellbar.<\/p><p><strong>Das nach dem Willen der Bundesregierung auch auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet werden soll. Ihr Urteil?<\/strong><br>\nDer Paragraph 42 des &ouml;sterreichischen Arzneimittelgesetzes besagt unmissverst&auml;ndlich, dass ein Arzneimittel nur verabreicht werden darf, wenn der mit der Einbeziehung in die klinische Pr&uuml;fung verbundene Nutzen f&uuml;r den Pr&uuml;fungsteilnehmer das Risiko &uuml;berwiegt und wenn im Zweifel die Interessen des Patienten stets &uuml;ber den &ouml;ffentlichen Interessen und den Interessen der Wissenschaft stehen. Kinder mit einem unerforschten Impfstoff zu impfen, erf&uuml;llt daher den Straftatbestand der K&ouml;rperverletzung und w&auml;re, angesichts eines Virus, das f&uuml;r Heranwachsende v&ouml;llig harmlos ist, ein Verbrechen.<\/p><p><strong>Auff&auml;llig an der, wie es hei&szlig;t, &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitskrise&ldquo; ist, dass die Bundesregierung und ihre Berater in der ganzen Zeit praktisch kein Wort zur F&ouml;rderung der Gesunderhaltung und Krankheitsvorbeugung verloren haben. Es geht immer nur um die Abwehr von Krankheit &hellip;<\/strong><br>\nDeswegen w&uuml;rde ich auch nicht von der gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitskrise sprechen, die wir je erlebt haben. Wir erleben die bisher gr&ouml;&szlig;te Krise der westlichen Medizin. Anstrengungen dahingehend, die Psyche und das Immunsystem des Menschen in Einklang zu sehen, um damit der Pandemie zu begegnen, haben &uuml;berhaupt nicht stattgefunden. Nie zuvor hat die Medizin mit gr&ouml;&szlig;erer Offenheit gezeigt, wie wenig Interesse sie in Wirklichkeit am Menschen an sich hat. <\/p><p><strong>Ein Beispiel unter vielen: In j&uuml;ngerer Zeit wurden etliche Studien zur Wirksamkeit von Vitamin D zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19 publiziert. In einem Altersheim im schweizerischen Elgg gab es im Herbst 2020 einen gro&szlig;fl&auml;chigen Corona-Ausbruch, aber keiner der Infizierten erkrankte schwer oder starb. Offenbar hatte die Beigabe von Vitamin D in vergleichsweise hoher Dosis Schlimmeres verhindert, was als <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/grundversorgung\/meine-corona-erfahrung-mit-dem-altersheim-in-muotathal\/\">&bdquo;Wunder von Elgg&ldquo;<\/a> durch die Presse ging. Trotzdem hat man zum Thema Vitamin D von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nie etwas vernommen. Grenzt das nicht an unterlassene Hilfeleistung?<\/strong><br>\nSollte es Herr Spahn wirklich gut mit uns meinen, dann m&uuml;sste er sich von seinen falschen Ratgebern trennen. Das sind Maschinenmediziner wie Christian Drosten, Lothar Wieler oder Karl Lauterbach, die in ihren Laboren kleingeistern, pl&ouml;tzlich zu &bdquo;Staatsm&auml;nnern&ldquo; mutiert sind, aber nicht viel von sozialen Beziehungen und Gemeinwohl verstehen. Wollten sie sich zum ersten Mal wirklich sozial verantwortlich verhalten, m&uuml;ssten sie einfach nur den Mund halten. W&uuml;rde sich Herr Spahn mit Psychologen, Kinder&auml;rzten, Soziologen, Stress- und Bildungsforschern umgeben, h&auml;tte es nie einen Lockdown gegeben.<\/p><p><strong>W&auml;ren dann auch weniger Tote zu beklagen? Offiziell sind in Deutschland bereits &uuml;ber 90.000 Menschen &bdquo;an&ldquo; oder &bdquo;mit&ldquo; Corona gestorben.<\/strong><br>\nIch will gar nicht behaupten, dass man kurzfristig andere Zahlen bekommen h&auml;tte, wenngleich das naheliegend w&auml;re, aber wie sollte man das auch beweisen. F&uuml;r mich ist es als Psychoneuroimmunologe und Psychotherapeut noch einmal interessanter, auf die langfristigen Kollateralsch&auml;den zu schauen. Da erwarte ich in Zukunft gewaltige Zahlen. Ich denke auch, dass durch das mechanistisch-technische Vorgehen mittels Lockdowns, Kontaktverboten und Masken nicht viele Menschenleben gerettet wurden. Es w&auml;ren ohne Frage viele mehr gewesen, h&auml;tte die Politik Informationen dazu gef&ouml;rdert, wie man sein Immunsystem st&auml;rken und welche Mittel man h&auml;tte einnehmen k&ouml;nnen, um dem Virus pr&auml;ventiv zu begegnen beziehungsweise Covid-19 effektiv zu behandeln.<\/p><p>Dabei geht es anders, wie das Beispiel Indien zeigt. Dort hat die Regierung ganz gezielt auf das sogenannte Ayush-Konzept auf Grundlage der alten ayurvedischen Traditionen gesetzt. Seit 2014 gibt es dazu sogar ein gleichnamiges Ministerium. In der Covid-19-Krise hat dieses eine von 16 &Auml;rzten erarbeitete Zusammenstellung von zehn Ma&szlig;nahmen zur Aktivierung des Immunsystems ver&ouml;ffentlicht. Mit welchem Ergebnis? Tats&auml;chlich gab es, bezogen auf die Bev&ouml;lkerung, f&uuml;nfmal weniger Covid-19-Tote als in Deutschland. Dabei hat das Land sogar eine sehr alte Bev&ouml;lkerung, die Menschen leben extrem eng zusammen, unter teils schlimmen hygienischen Verh&auml;ltnissen und zuhauf in bitterer Armut. Man h&auml;tte also mit einer Explosion an Todeszahlen rechnen m&uuml;ssen. Das ist aber nicht passiert.<\/p><p><strong>In den Medien wurde der Fall Indien als schlimmes Massaker dargestellt.<\/strong><br>\nIch wei&szlig; auch nicht, warum man so etwas tut. Man will offenbar nicht, dass solche vielversprechenden Real-World-Daten, die uns wirklich weiterbringen w&uuml;rden im Finden von geeigneten Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung von SARS-CoV-2, positiv in der &Ouml;ffentlichkeit diskutiert werden. Da gibt es noch eine Reihe weiterer Beispiele. Nehmen wir Schweden. Dort hat Anders Tegnell dem Druck widerstanden, einen Lockdown zu verf&uuml;gen. Trotzdem liegt das Land in puncto Mortalit&auml;t auf dem Niveau von &Ouml;sterreich, wo monatelang alles dicht war. In Schweden waren die Schulen durchgehend offen und die Wirtschaft steht besser da als im &uuml;brigen Europa. Oder schauen wir nach Florida mit seiner eher lockeren Gangart. Dort starben weniger Menschen an Covid-19 als in Kalifornien mit seinem harten Lockdown. Daran kann man sehen, Lockdowns bringen nicht viel, sondern f&uuml;hren langfristig sogar noch zu mehr Leid.<\/p><p><strong>Aber wer fragt danach in Zukunft?<\/strong><br>\nIch denke nicht, dass sich all das, was noch auf uns zukommt, so einfach unter den Teppich kehren l&auml;sst. Besonders Kinder und Jugendliche haben in den letzten 16 Monaten Schlimmes erlebt. Dabei ist nicht nur an die mangelnde Bewegung zu denken, das Eingesperrtsein zu Hause, dass sie nicht eng auf eng im Dreck und dadurch ihr Immunsystem trainiert haben. Das sind die biologischen Aspekte. Mindestens genauso schwer wiegen die psychologischen Einschnitte in F&auml;llen von h&auml;uslicher Gewalt, Traumatisierungen, schlimmen Angsterfahrungen, Alkohol- und Drogensucht der Eltern. Erleiden Kinder sechs und mehr solcher sogenannter Adverse Childhood Experiences, haben sie einen Lebenszeitverlust von bis zu 20 Jahren &ndash; weil ihre biopsychosoziale Entwicklung und die Reifung des Immunsystems empfindlich gest&ouml;rt werden. Rechnete man all dies auf gegen die Lebensjahre, die in der Pandemie aufgrund der &bdquo;an&ldquo; oder &bdquo;mit&ldquo; Corona Verstorbenen verloren gegangen sind, dann werden die Langzeitfolgen des Lockdowns die kurzfristigen um ein Vielfaches &uuml;bersteigen.<\/p><p><strong>Ihr besagtes Buch von vor vier Jahren beschwor im Titel den &bdquo;Aufbruch in eine neue Medizin&ldquo;. Wagen Sie eine Prognose: Wird Corona zum kapitalen R&uuml;ckschlag auf dem Weg dorthin oder k&ouml;nnte die Krise das Umdenken sogar bef&ouml;rdern?<\/strong><br>\nIch w&uuml;nschte mir nichts lieber als einen soziokulturellen Lerneffekt, aber kaum etwas spricht daf&uuml;r. Ich bin eher pessimistisch, hoffe aber, dass wenigstens die neu erstandene Gegenkultur, die in den alternativen Medien Fu&szlig; gefasst hat, leben darf und nicht von der Zensur totgetrampelt wird. Ich selbst werde in meiner Haltung nicht einknicken: Ich werde mich nicht impfen lassen, schon gar nicht meine Kinder, werde deshalb wohl mit Restriktionen leben m&uuml;ssen, vielleicht sogar meinen Job verlieren. Manipulationen durch die Leitmedien gab es immer, in der Corona-Krise hat die Gehirnw&auml;sche aber eine nie dagewesene Dimension erreicht. Es m&ouml;gen noch nicht viele sein, die die kapitalistischen Mechanismen des Geldes und der Macht durchschauen. Ich denke aber, in dieser Krise sind es mehr geworden. Das macht mir Hoffnung.<\/p><p>* Aktualisierung 08.09.2021: Die &Uuml;berschrift hatte sich zun&auml;chst f&auml;lschlich auf Jens Spahn bezogen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/df28f44fcec04f7a825e1263f204d670\" alt=\"\" title=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitskrise&ldquo; ist Gesundheit praktisch kein Thema. Statt &uuml;ber ihren Erhalt, &uuml;ber Pr&auml;vention zu reden, dar&uuml;ber, wie man einer Corona-Infektion vorbeugen oder einen schweren Krankheitsverlauf verhindern kann, verordnen die Lockdown-Missionare &bdquo;Therapien&ldquo;, die nur mehr Leid und Schaden anrichten. Als Psychoneuroimmunologe pl&auml;diert <strong>Christian Schubert<\/strong> von der Medizinischen Universit&auml;t Innsbruck f&uuml;r eine ganzheitliche Medizin, die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74573\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":74574,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,149,209,123],"tags":[2880,2008,929,2857,438,2798,1398,2604,2834],"class_list":["post-74573","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-impfungen","tag-indien","tag-krankheiten","tag-lockdown","tag-pharmaindustrie","tag-psychoanalyse","tag-schweden","tag-stress","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Schubert1-1.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74573"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74573\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80803,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74573\/revisions\/80803"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/74574"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}