{"id":74615,"date":"2021-07-26T08:30:05","date_gmt":"2021-07-26T06:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615"},"modified":"2021-07-26T08:06:39","modified_gmt":"2021-07-26T06:06:39","slug":"hinweise-des-tages-3909","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h01\">Braun erwartet Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Nicht-Geimpfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h02\">In Frankreich protestieren mehr als 160 000 Menschen gegen striktere Corona-Regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h03\">Wer hat den Mehrwert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h04\">Altmaiers Startup-Beirat ger&auml;t unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h05\">Nie wieder Gastro: Warum in der Branche wirklich das Personal fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h06\">Ambulante Pflegedienste zwischen expandierender Nachfrage, Kapitulation vor Ort und einer Spitzenplatzierung im &bdquo;Betrugs-Ranking&ldquo; der Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h07\">Heil erteilt h&ouml;herem Rentenalter Absage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h08\">&bdquo;Hier geht absolut nichts. Das ist halb Psychiatrie, halb Gef&auml;ngnis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h09\">Bars und Kneipen d&uuml;rfen auch innen &ouml;ffnen &ndash; Gericht kippt Verbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h10\">Volle Fussballstadien gehen, Kleinkunst nicht: Wie der Irrsinn normal wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h11\">Wieviel Freiheit bleibt nach Corona?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h12\">Merkels Eingest&auml;ndnis: Klimapolitik wider besseres Wissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h13\">Die Energiewende-Abw&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h14\">&laquo;Die Ausbreitung der Killer-Roboter hat begonnen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h15\">Biden l&auml;dt nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h16\">Ein Pakt zum Pl&uuml;ndern: Die Einigung zwischen den USA und der Bundesrepublik zu Nord Stream 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h17\">Parteien am Ende: F&uuml;r einen Neustart durch die Zivilgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74615#h18\">Das All geh&ouml;rt allen &ndash; und nicht abgehobenen Milliard&auml;ren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Braun erwartet Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Nicht-Geimpfte<\/strong><br>\nAngesichts der steigenden Corona-Zahlen hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) einem Zeitungsbericht zufolge m&ouml;gliche Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Nicht-Geimpfte angek&uuml;ndigt. &bdquo;Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte&ldquo;, sagte Braun der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;.<br>\nBei hohem Infektionsgeschehen trotz Testkonzepten m&uuml;ssten Ungeimpfte ihre Kontakte reduzieren. &bdquo;Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst f&uuml;r getestete Ungeimpfte nicht mehr m&ouml;glich w&auml;ren, weil das Restrisiko zu hoch ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article232720103\/Kanzleramtsminister-Braun-erwartet-Einschraenkungen-fuer-Nicht-Geimpfte.html%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Geimpfte werden nicht alle Freiheiten wie vorher haben, sondern nur mehr als Ungeimpfte. Das sollten sich die Geimpften klarmachen. Auch f&uuml;r sie wird es weiterhin Einschr&auml;nkungen geben. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ndash;<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71938%20\">Impf-Debatte: Anleitung zur Spaltung der Gesellschaft<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74216\">Mit Volldampf zum Impf-Zwang &ndash; Wen interessiert schon das Geschw&auml;tz von gestern?<\/a> <\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Dazu: Kanzleramtsminister Braun: Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Nicht-Geimpfte<\/strong><br>\nDas k&ouml;nne etwa bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst f&uuml;r getestete Ungeimpfte nicht mehr m&ouml;glich w&auml;ren, weil das Restrisiko zu hoch sei, sagte der CDU-Politiker der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;. Der Staat habe die Pflicht, die Gesundheit seiner B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen. Braun sprach sich daf&uuml;r aus, dass Geimpfte grunds&auml;tzlich mehr Rechte haben sollten als Ungeimpfte. Der Kanzleramtsminister bef&uuml;rchtet ein Ansteigen der Inzidenz bis zur Bundestagswahl Ende September auf 850 und damit 100.000 Neuinfektionen t&auml;glich.<br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Kretschmann schloss f&uuml;r die Zukunft eine Impfpflicht nicht aus. Dies sei zwar nicht geplant, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Es sei aber m&ouml;glich, dass Virus-Varianten auftr&auml;ten, die dies erforderlich machten. Zudem k&ouml;nne es gut sein, dass man irgendwann gewisse Bereiche und T&auml;tigkeiten nur noch f&uuml;r Geimpfte zulasse. Kretschmann verwies in diesem Zusammenhang auf die Masern. Auch dort gebe es eine Impfpflicht f&uuml;r Kindertagesst&auml;tten, weil die Krankheit sehr ansteckend sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-kanzleramtsminister-braun-einschraenkungen-fuer.1939.de.html?drn:news_id=1284020%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.W.:<\/strong> Dass die &ldquo;BL&Ouml;D&rdquo; auch am Sonntag alles andere als fundierten Journalismus betreibt, ist sicher nicht nur meine Erkenntnis. Das hierbei skurrile Meinungen oder Mutma&szlig;ungen (es handelt sich hier nicht wissenschaftlich belegte Fakten) von f&uuml;hrenden Personen auszugsweise umkommentiert(!), im DLF in den Focus der Nachrichten gestellt, &uuml;bernommen werden ersch&uuml;ttert mein Vertrauen in diese Nachrichten Redaktion!<\/em><\/p>\n<p><em>Um eines klar zu stellen, ich habe f&uuml;r mich die Entscheidung getroffen mich impfen zu lassen. Ich bin kein Impfgegner, denke aber das jeder Mensch selbst nach bestem Wissen entscheiden muss. Wissenschaft, Medien und Politik k&ouml;nnen und sollten daher fundiert, sachlich und ehrlich alle(!) Fakten gemeinverst&auml;ndlich darlegen. Vor allem sollte zwischen Annahme und Erkenntnis klar unterscheiden werden. Panikmache hat hier nichts verloren, egal von welcher Seite sie kommt! Solche Methoden zerst&ouml;ren Vertrauen und spalten die Gesellschaft. Dessen sollte sich die Nachrichten Redaktion, besonders die eines &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders, bewusst sein. <\/em><\/p>\n<p><em>Mein Vertrauen in &ouml;ffentlich-rechtlich Sender ist mittlerweile selektiv Sender\/Programm bezogen. Das ist schade, denn ich bin gegen eine Reduzierung oder gar Abschaffung der &ouml;r-Medien. <\/em><\/p>\n<p><em>Auch wenn ich nicht immer Ihrer Meinung bin, sch&ouml;n das Sie von der NDS-Redaktion eine Informations-L&uuml;cke ausf&uuml;llen die leider zunehmend gr&ouml;&szlig;er geworden ist. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt<\/strong><br>\nUm die Impfquote zu erh&ouml;hen, ist eine indirekte und sogar direkte Impfpflicht im Gespr&auml;ch. Aus ethischer Sicht spricht wenig gegen beide Varianten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2021-07\/corona-impfung-pflicht-ethik-massnahmen-grundrechte\/komplettansicht%20\">Thomas Beschorner und Martin Kolmar in Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Paradox: Haben die Geimpften Angst vor Ungeimpften?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In Frankreich protestieren mehr als 160 000 Menschen gegen striktere Corona-Regeln<\/strong><br>\nIn Paris und anderen franz&ouml;sischen St&auml;dten haben rund 161 000 Menschen gegen die Versch&auml;rfung der Corona-Regeln demonstriert. Das berichtete der franz&ouml;sische Nachrichtensender Franceinfo am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium. Allein in Paris seien rund 11 000 Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen.<br>\nAm Rande des Protestes kam es in der Hauptstadt im Bereich der Prachtstra&szlig;e Champs-&Eacute;lys&eacute;es zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte daraufhin Tr&auml;nengas und Wasserwerfer ein, wie Fernsehbilder zeigten. Innenminister G&eacute;rald Darmanin verurteilte Gewalt gegen Sicherheitskr&auml;fte oder Medienvertreter. Es seien in Paris neun Menschen festgenommen worden. Vor einer Woche hatten nach Angaben von Darmanins Ministerium landesweit rund 114 000 Menschen protestiert. Die Mitte-Regierung von Premier Jean Castex hatte angesichts eines Anstiegs der Corona-Zahlen strengere Ma&szlig;nahmen auf den Weg gebracht. Das Land mit rund 67 Millionen Menschen k&auml;mpft nach Einsch&auml;tzung von Castex mit einer vierten Corona-Welle.<br>\nAuch in Italien gingen Medienberichten zufolge Tausende Menschen gegen strengere Corona-Regeln auf die Sta&szlig;e. In Rom versammelten sich Sch&auml;tzungen zufolge etwa 3000 Gegner des sogenannten Gr&uuml;nen Passes, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag meldete. Das digitale Corona-Zertifikat der EU wird in Italien auch Gr&uuml;ner Pass genannt. Auch in anderen St&auml;dten, darunter Mailand, Turin und Neapel, kam es zu Protesten, wie unter anderem die Zeitung Corriere della Sera berichtete.<br>\nDie Regierung von Ministerpr&auml;sident Mario Draghi hatte angesichts deutlich steigender Infektionszahlen strengere Corona-Ma&szlig;nahmen auf den Weg gebracht und die Zutrittsregeln zu zahlreichen Aktivit&auml;ten im Innenbereich versch&auml;rft. Ab dem 6. August ist in dem Land etwa f&uuml;r Restaurantbesuche im Innenbereich, in Museen, Fitnessstudios und Schwimmb&auml;dern ein Impfnachweis, ein 48 Stunden lang g&uuml;ltiger negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-weltweit-brasilien-bolsonaro-proteste-1.5356039\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer hat den Mehrwert?<\/strong><br>\n&Uuml;ber Manipulationen und Mystifikationen: Selbst au&szlig;erhalb der komplexen Theorienbildung werden einfachste &ouml;konomische Ableitungen nicht verstanden.<br>\n&Ouml;konomie ist f&uuml;r die meisten Menschen ein &bdquo;Buch mit sieben Siegeln&ldquo; und viele &ouml;konomisch kontrovers diskutierte Theorien verunsichern die Menschen noch zus&auml;tzlich. Hier besteht permanent die Gefahr f&uuml;r Manipulationen und Mystifikationen. Und selbst au&szlig;erhalb der komplexen Theorienbildung werden einfachste &ouml;konomische Ableitungen nicht verstanden.<br>\nSo k&ouml;nnen dann Kapitalvertreter interessenorientiert den Besch&auml;ftigten ihre angeblich zu hohen Lohns&auml;tze st&auml;ndig vorwerfen, obwohl man nur Lohnst&uuml;ckkosten, also Lohns&auml;tze in Relation zur Produktivit&auml;t, vergleichen kann. Oder: Wer kennt die gesamtwirtschaftliche Preisgleichung, die immer aus Lohnst&uuml;ckkosten plus Mehrwert je St&uuml;ck besteht? Steigen hier die Lohnst&uuml;ckkosten, so m&uuml;ssen die Preise nicht steigen, wenn der Mehrwert je St&uuml;ck sinkt.<br>\nTrotzdem legen realiter die Preise zu. Warum wohl? Und was ist Mehrwert? Er wird von den abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten geschaffen, weil ihr Lohn unter dem Wert ihrer geschaffenen und am Markt erl&ouml;sten Arbeitswerte liegt. Zinsen und Grundrenten senken dabei die dritte Gr&ouml;&szlig;e des Mehrwerts, den Gewinn. Hier gibt es innerhalb der Mehrwertgr&ouml;&szlig;e vielf&auml;ltige Widerspr&uuml;che. (&hellip;)<br>\nAuch die einfachen Gleichungen: &bdquo;Kosten sind Einkommen&ldquo; und &bdquo;Verm&ouml;gen sind Schulden&ldquo; werden nicht verstanden. Was der Eine gewinnt, muss notwendigerweise der Andere verlieren. Die Gewinner wollen ihren Mehrwert und ihr Verm&ouml;gen aber nur ungern zeigen. Also wird auch die Verteilung manipuliert. Aus Verm&ouml;genswerten werden Abschreibungen und damit gewinnmindernde Kosten. Dabei wird unterschlagen, dass investierende Kapitaleigner ihr eingesetztes Geldkapital &uuml;ber im Umsatz realisierte Abschreibungen zur&uuml;ckerhalten. Bevor die Wertsch&ouml;pfungen in den Statistiken verteilt werden, haben sich die Kapitaleigner &uuml;ber Abschreibungswerte schon bedient, so dass die Verteilung zu Gunsten der Mehrwertbezieher regelm&auml;&szlig;ig zu niedrig und die Lohnquote zu hoch ausgewiesen wird.<br>\nDazu der empirische Befund: In der gesamten deutschen Wirtschaft lag die offizielle Lohnquote im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2019 bei 69,6 Prozent. Tats&auml;chlich aber nur bei 56,5 Prozent. Das waren nur ein paar Beispiele. Es gibt Hunderte mehr!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/wer-hat-den-mehrwert-90875127.html%20\">Heinz-Josef Bontrup in Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Altmaiers Startup-Beirat ger&auml;t unter Beschuss<\/strong><br>\nDer Digitalbeirat des Bundeswirtschaftsministerium w&uuml;nscht sich in einem Positionspapier mehr positive Berichterstattung &uuml;ber B&ouml;rseng&auml;nge &ndash; und versteigt sich zur Forderung nach einer &bdquo;Disziplinierung der Presse&ldquo;. Die Kritik daran ist scharf, aus der Politik werden Konsequenzen gefordert (&hellip;)<br>\nDas Positionspapier steht schon seit Mitte April auf der Webseite des Ministeriums. Erst ein Bericht des Handelsblatts lenkte die &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit auf den brisanten Inhalt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erkl&auml;rte bei Twitter, dass ihm das Positionspapier nicht bekannt gewesen sei. &bdquo;Pressefreiheit ist ein herausragendes Grundrecht, dessen Schutz wir verpflichtet sind&ldquo;, so Altmaier. Er habe die Entfernung des Dokuments angeordnet. (&hellip;)<br>\nIm politischen Berlin sorgt das Demokratieverst&auml;ndnis der Startup-K&ouml;pfe f&uuml;r Verwunderung und Kritik. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Fabio de Masi, zuletzt einer der Chefaufkl&auml;rer im Wirecard-Skandal, schimpft gegen&uuml;ber Capital: &bdquo;Die B&ouml;rse ist kein Ponyhof &ndash; auch nicht f&uuml;r Einh&ouml;rner! Wer meint, kritische Berichterstattung &ndash; die sachlich nicht zu beanstanden ist &ndash; staatlich einschr&auml;nken zu m&uuml;ssen, hat aus der Wirecard-Pleite nichts gelernt.&ldquo; De Masi mahnt zudem personelle Konsequenzen an: &bdquo;Dass so ein Statement auf der Seite des Wirtschaftsministeriums landet, ist grotesk! Beim Beirat Junge Digitale Wirtschaft muss dringend durchgel&uuml;ftet werden!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/startup-rat-des-wirtschaftsministeriums-unter-beschuss%20\">capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nie wieder Gastro: Warum in der Branche wirklich das Personal fehlt<\/strong><br>\nAm Personalmangel in Gastro und Tourismus ist nicht die Arbeitsunwilligkeit schuld. Der KURIER hat mit Aussteigerinnen und Experten &uuml;ber die wahren Gr&uuml;nde gesprochen. [&hellip;]<br>\nDie Sch&auml;rfe mit der die aktuelle Debatte &uuml;ber den Personalmangel in Gastro und Tourismus gef&uuml;hrt wird &ndash; die Rede ist dabei von arbeitsunwilligen ehemaligen MitarbeiterInnen &ndash; kr&auml;nkt sie pers&ouml;nlich. &bdquo;Das Pensum und der Leistungsdruck sind enorm, die Bezahlung reicht oft nicht zum Leben. Wenn ich an die Wertsch&auml;tzung der G&auml;ste denke, bekomme ich zwar heute noch G&auml;nsehaut, aber ich kann mir davon nichts kaufen oder die Miete zahlen&ldquo;, erz&auml;hlt sie im KURIER-Gespr&auml;ch. Ritter denkt nicht als einzige so. [&hellip;]<br>\nAnders als weitl&auml;ufig kolportiert, ist der Mangel in Gastro und Tourismus kein reines Symptom der Krise, sondern liegt im Wesen der Branche. Der Personalmangel in diesem Sektor wird seit Jahren bejammert. Lockdowns und die Arbeitsmarktkrise haben das Problem aber mit scheinbar neuer Brisanz aufs Tableau gebracht. [&hellip;]<br>\nDas ist kein rein &ouml;sterreichisches Ph&auml;nomen. Vor allem im Bereich der SaisonarbeiterInnen decken &uuml;blicherweise Saisonniers aus osteurop&auml;ischen EU-Mitgliedstaaten ein Gros der Stellen ab. Auch in dieser Gruppe haben sich viele Menschen umorientiert und fehlen nun. Zu gro&szlig; war die Unsicherheit, ob die Saison stattfindet und zu gro&szlig; waren die finanziellen Einbu&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/wirtschaft\/karriere\/nie-wieder-gastro-warum-in-der-branche-wirklich-das-personal-fehlt\/401451472\">Kurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ambulante Pflegedienste zwischen expandierender Nachfrage, Kapitulation vor Ort und einer Spitzenplatzierung im &bdquo;Betrugs-Ranking&ldquo; der Kassen<\/strong><br>\nWenn &uuml;ber &bdquo;die&ldquo; Alten- bzw. Langzeitpflege in Deutschland gesprochen wird, dann bewegt man sich wohl oder &uuml;bel innerhalb des historisch gewachsenen, &bdquo;vers&auml;ulten&ldquo; Pflegesystems. Hier die h&auml;usliche Pflege, teilweise unterst&uuml;tzt von den mehr als 14.700 ambulanten Pflegediensten (und von Hunderttausenden osteurop&auml;ischen Betreuungskr&auml;ften, die im Schatten der regul&auml;ren Strukturen agieren), dort die station&auml;re Pflege in den Pflegeheimen. Und wenn man die mediale Berichterstattung und auch den Fokus der &ouml;ffentlichen Debatte bilanzieren muss, so wird man zu dem Befund kommen, dass in weiten Teilen die Pflegeheime im Zentrum stehen, zugleich mit einem klaren Schwerpunkt auf eine skandalisierende und auch viele tats&auml;chliche Missst&auml;nde anprangernde Darstellung der Verh&auml;ltnisse in vielen Heimen. Und auch der berechtigte Hinweis auf Missst&auml;nde bei der Personalausstattung und der Arbeitsbedingungen, einschlie&szlig;lich der Verg&uuml;tung der Pflegekr&auml;fte, wird oftmals an den Heimen diskutiert. Aber die Zahlen von oben betrachtet und die Realit&auml;t der Versorgung von unten sprechen eine andere Sprache, denn &bdquo;nur&ldquo; 20 Prozent der mehr als 4,1 Mio. Pflegebed&uuml;rftigen wird im station&auml;ren Setting versorgt, die gro&szlig;e Mehrheit von 80 Prozent hingegen im h&auml;uslichen Umfeld. Und da spielen die ambulanten Pflegedienste eine ganz zentrale Rolle. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die m&ouml;gliche Ausgestaltung einer sinnvollen Kommunalisierung der Langzeitpflege ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden &ndash; und immer wieder wird dabei auch auf ausl&auml;ndische Vorbilder verwiesen (vgl. dazu nur als ein Beispiel Cornelia Heintze: Auf der Highroad &ndash; der skandinavische Weg zu einem zeitgem&auml;&szlig;en Pflegesystem. Ein Vergleich zwischen f&uuml;nf nordischen L&auml;ndern und Deutschland, Bonn 2015), von denen man lernen kann, gerade was eine anzustrebende Ergebnisverantwortung auf kommunaler Ebene angeht. Das man nicht nur die Vers&auml;ulung des bestehenden Systems aufbrechen und &uuml;berschreiten muss, das wird auch in diesem &auml;u&szlig;erst anspruchsvollen Text ausgebreitet, der viele grundlegende Anregungen f&uuml;r die Neugestaltung enth&auml;lt: Frank Schulz-Nieswandt: Pflegepolitik gesellschaftspolitisch radikal neu denken. Gestaltfragen einer Reform des SGB XI. Grundlagen, Kontexte, Eckpunkte, Dimensionen und Aspekte, Berlin: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Januar 2020; eine &bdquo;k&uuml;rzere&ldquo; Fassung findet man hier: Frank Schulz-Nieswandt: Kommunale Pflegepolitik als sozialraumorientierte Daseinsvorsorge: Konturen einer Vision, in: Klaus Jacobs, Adelheid Kuhlmey, Stefan Gre&szlig;, J&uuml;rgen Klauber und Antje Schwinger (Hrsg.): Pflege-Report 2021. Sicherstellung der Pflege: Bedarfslagen und Angebotsstrukturen, Berlin 2021. Man kann sich zu dem Thema nat&uuml;rlich auch solche Ver&ouml;ffentlichungen anschauen, die bereits vor einigen Jahren publiziert wurden und die handfeste Hinweise auf die Ausgestaltung vor Ort enthalten: Moritz Schnitger, Michael Plazek und Hans J&ouml;rg Rothen: Pflege kommunal gestalten, G&uuml;tersloh 2016.<br>\nAber eines muss klar sein: Angesichts der allein aus der demografischen Entwicklung unabweisbar erwartbaren Herausforderungen f&uuml;r die Erm&ouml;glichung und Gew&auml;hrleistung einer menschenw&uuml;rdigen Betreuung und Pflege l&auml;uft uns die Zeit davon, die man braucht, um eine grundlegende Systemtransformation auf den Weg zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/07\/25\/aus-der-welt-der-ambulanten-pflegedienste\/%20\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heil erteilt h&ouml;herem Rentenalter Absage<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil hat gro&szlig;e Pl&auml;ne: Er verspricht ein stabiles Rentenniveau bis 2040. Um das zu erreichen, m&ouml;chte der SPD-Politiker mehr Menschen zur Erwerbst&auml;tigkeit motivieren. Ein h&ouml;heres Rentenalter h&auml;lt er hingegen f&uuml;r &ldquo;zynisch&rdquo;.<br>\nSozialminister Hubertus Heil hat ein h&ouml;heres Rentenalter &uuml;ber 67 Jahre strikt abgelehnt und ein Rentenniveau von 48 Prozent bis 2040 versprochen. &ldquo;Einer Krankenschwester, einem Stahlarbeiter oder einem Lageristen zu sagen, du arbeitest jetzt bis 70, das ist zynisch&rdquo;, sagte Heil der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. &ldquo;Wir haben in Europa schon jetzt eines der h&ouml;chsten Rentenalter. Es bleibt weiterhin richtig, dass man nach 45 Versicherungsjahren Schluss machen kann&rdquo;, sagte der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Heil-erteilt-hoeherem-Rentenalter-Absage-article22702008.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Einem h&ouml;herem Rentenalter eine Absage zu erteilen ist gut. Aber ist dem Bundesminister Heil und auch dem weiteren Spitzenpersonal der SPD bekannt, dass von einen Rentenniveau von 48 Prozent viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger schlecht leben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Hier geht absolut nichts. Das ist halb Psychiatrie, halb Gef&auml;ngnis&ldquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Der positive Test von Geschke, der nun in einem Hotel in Tokio maximal zehn Tage in Quarant&auml;ne ist, traf sowohl das M&auml;nner- als auch das Frauen-Team am Fu&szlig;e des Fuji ins Mark. &bdquo;Wir mussten dann auf den Zimmern bleiben. Ich habe mein Bett nicht verlassen, konnte mich nicht bewegen. Unser Zimmer hat zehn Quadratmeter. Da kann man nichts machen&ldquo;, berichtete Schachmann.<br>\nVor der 234 Kilometer langen Tortur mit fast 5000 H&ouml;henmeter durfte sich der 27-J&auml;hrige nicht vorbelasten beim Aufw&auml;rmtraining, bekam keine Massage und der Mannschaft wurde der geplante Hotelwechsel in die N&auml;he des Starts untersagt.<br>\nAlso standen Fahrer und Betreuer am Renntag um 6.00 Uhr morgens auf, zw&auml;ngten sich in einen Kleinbus und fuhren stundenlang zum Start. Dort wartete bereits Emanuel Buchmann, der als Zimmerkollege von Geschke die ganze Aufmerksamkeit der japanischen Corona-Bek&auml;mpfer bekam. Mitten in der Nacht wurde der Ravensburger im Teamhotel am Mount Fuji abgeholt und nach Tokio in eine Klinik zu einem weiteren PCR-Test gebracht. Dort versucht Buchmann, vor dem Ergebnis und der damit verbundenen Starterlaubnis wenigstens ein wenig zu schlafen. &bdquo;Es ist schon ein komisches Gef&uuml;hl, wenn man sich um 3.20 Uhr den Wecker auf 4.50 Uhr stellt&ldquo;, sagte der 28-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/article232720415\/Olympia-2021-Radprofi-Geschke-Halb-Psychiatrie-halb-Gefaengnis.html\">WELT.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bars und Kneipen d&uuml;rfen auch innen &ouml;ffnen &ndash; Gericht kippt Verbot<\/strong><br>\nReine Kneipen und Bars im Freistaat d&uuml;rfen ab sofort auch innen wieder &ouml;ffnen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof kippte die Regelung zur Schlie&szlig;ung von Innenr&auml;umen reiner Schankwirtschaften, wie das Gericht am Freitag mitteilte. F&uuml;r Bars und Kneipen ohne Essensangebot gelten damit ab sofort die gleichen Regeln wie f&uuml;r Restaurants. Discos und Clubs sind von der Entscheidung nicht betroffen.<br>\nPandemiebedingt hatten reine Bars und Kneipen nach der Bayerischen Infektionsschutzma&szlig;nahmenverordnung im Gegensatz zu Speisewirtschaften nur unter freiem Himmel &ouml;ffnen d&uuml;rfen. Eine Wirtin aus Unterfranken hatte dagegen einen Eilantrag eingereicht, dem der Verwaltungsgerichtshof am Freitag stattgab. Zwar habe es zu Beginn der Pandemie erhebliche Unterschiede zwischen der Innengastronomie von Speise- und Schankwirtschaften gegeben, begr&uuml;ndete das Gericht. Zwischenzeitlich habe sich aber das Geschehen &ndash; besonders der gesteigerte Alkoholkonsum beim geselligen Zusammensein &ndash; so sehr angen&auml;hert, dass eine unterschiedliche Behandlung nicht mehr gerechtfertigt werden k&ouml;nne.<br>\nZur Bek&auml;mpfung der Infektionsgefahr gebe es mildere Mittel wie etwa Hygienekonzepte oder ein Alkoholverbot ab einer bestimmten Uhrzeit. Zudem dauere die Schlie&szlig;ung von Bars und Kneipen schon sehr lange an. Der Eingriff in die Berufsfreiheit wiege daher sehr schwer. Das Urteil ist rechtskr&auml;ftig. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs sagte, die Entscheidung habe sofortige Folgen, Kneipen und Bars k&ouml;nnten ab Freitag also aufmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/live230889917\/Corona-live-Barbesucher-auf-Sylt-mit-Corona-infiziert.html#live-ticker-entry-94723%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man darf gespannt sein wie die Politik reagieren wird, die bisher fast jedes Gerichtsurteil mit einer neuen Verordnung konterkariert und dabei neben gezeigt hat, dass sie auf die Judikative pfeift.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wenige Minuten sp&auml;ter: Nach Gerichtsentscheidung &ndash; S&ouml;der k&uuml;ndigt nach Urteil neue Auflagen f&uuml;r Bars und Kneipen an<\/strong><br>\nAuch nach dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs lehnt Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der eine generelle &Ouml;ffnung von Bars und Kneipen ab.<br>\n&ldquo;Aus unserer Sicht wird es eine reine Freigabe von Bars und diesen Einrichtungen jetzt nicht geben&rdquo;, sagte der CSU-Chef am Freitag nach einer Klausur des Parteivorstands in Gmund am Tegernsee. Er k&uuml;ndigte an, dass das Kabinett am Dienstag das weitere Vorgehen festlegen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/bayern\/Soeder-kuendigt-nach-Urteil-neue-Auflagen-fuer-Bars-und-Kneipen-an-4051413.html\">PNP<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Volle Fussballstadien gehen, Kleinkunst nicht: Wie der Irrsinn normal wird<\/strong><br>\nDas grosse Sterben wurde vorhergesagt, als an der Fussball-EM proppenvolle Stadien im Fernsehen zu sehen waren. Es blieb aus. Nicht einmal ein Ansteckungsherd waren die Grossveranstaltungen. Aber ein beschauliches Kleinkunstfestival in St.Gallen muss die Waffen strecken. Wo ist da die Logik? (&hellip;)<br>\nDass an der EM coronatechnisch so gut wie nichts passiert ist, zeigt auch die Tatsache, dass Panikschlagzeilen nach den Horrorprognosen ausblieben. H&auml;tte das Virus unter den 60&rsquo;000 Menschen im Wembley-Stadion grassiert, h&auml;tten wir das danach mehrere Wochen lang t&auml;glich lesen k&ouml;nnen. In Wahrheit ist eben so gut wie nichts passiert. Oder vielleicht doch: Es wurde der Beweis angetreten, dass Grossveranstaltungen mit dicht gedr&auml;ngtem Publikum m&ouml;glich sind, ohne dass danach das Gesundheitssystem kollabiert. Es ist also das Gegenteil von dem geschehen, was Lauterbach und Co. vermutlich insgeheim gern gehabt h&auml;tten.<br>\nWas das mit uns zu tun hat? Soeben musste das Strassenkunstfestival &laquo;Aufgetischt&raquo; in St.Gallen ein weiteres Mal abgesagt werden. Nicht, weil echte Gefahr droht, sondern weil die Veranstalter die Kontrollauflagen nicht vollziehen k&ouml;nnen. Diese Auflagen wiederum sind mit Blick in die Stadien in London oder Budapest allerdings nur ein schlechter Witz. 60&rsquo;000 enthemmte Fussballfans k&ouml;nnen Seite an Seite jubeln, ohne dass etwas passiert, aber 50 Leute d&uuml;rfen einem Feuerspucker in der St.Galler Altstadt nicht zuschauen? Weil sonst alle sterben? Ernsthaft?<br>\nDas Problem ist: Die Prognose &uuml;berwiegt die Realit&auml;t, die Angst sticht das Ergebnis aus. Es n&uuml;tzt nichts, dass die Apokalypse an der Fussball-EM ausgeblieben ist. Es reicht, dass im Vorfeld Panikszenarien skizziert wurden. Dass sie danach nicht eintrafen, liest man kaum irgendwo, w&auml;hrend die Ank&uuml;ndigung des Unheils die Schlagzeilen beherrschte. Damit bleibt nur diese in den K&ouml;pfen haften.<br>\nUnd deshalb hat sich der gesunde Menschenverstand endg&uuml;ltig verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/volle-fussballstadien-gehen-kleinkunst-nicht-wie-der-irrsinn-normal-wird-LJRYdVX%20\">Die Ostschweiz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wieviel Freiheit bleibt nach Corona?<\/strong><br>\nDer Mangel an Perspektiven und Kritik von links: Wie Bedenken gegen Digitalzwang und &Uuml;berwachungsinstrumente sich in Luft aufl&ouml;sen. Ein Debattenbeitrag<br>\nGrunds&auml;tzlich ist das bewusste Sch&uuml;ren von Angst seit jeher die st&auml;rkste Antriebsfeder jeglicher Propaganda und erm&ouml;glicht nie gekannte gesellschaftliche Umstrukturierungen. Diese ziehen oft eine enorme Macht- und Kapitalverteilung von der Masse, also von unten, hin zu einer kleinen selbsternannten Elite aus Wirtschaft und Politik nach sich.<br>\nZugleich scheint in vielen sozialen Milieus der Fokus auf die wirtschaftlichen Folgen und die Konsequenzen f&uuml;r die pers&ouml;nliche Freiheit der seit fast 1,5 Jahren andauernden massiven Eingriffe des Staates, dieses &ldquo;k&auml;ltetesten aller Kalten Ungeheuer&rdquo; (Friedrich Nietzsche), wegen des ausschlie&szlig;lichen Blickes auf Covid-19 deutlich getr&uuml;bt zu sein.<br>\nGerade von &ldquo;links&rdquo; wird teilweise alles mitgetragen oder es werden gar noch h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen gefordert. (&ldquo;ZeroCovid&rdquo;; &ldquo;NoCovid&rdquo;). Der k&uuml;rzlich von Emmanuel Macron in Frankreich eingeleitete Zivilisationsbruch im sogenannten &ldquo;Wertewesten&rdquo; und sein Regieren in Erlassform scheinen weder bei der taz noch im Neuen Deutschland jemanden zu st&ouml;ren, ganz im Gegenteil.(&hellip;)<br>\nDabei h&auml;tte die Linke durchaus das Instrumentarium die h&ouml;chst freiheitsgef&auml;hrdende aktuelle Situation zu analysieren &ndash; und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Infolge der von der WHO festgestellten Pandemie zeichnen sich immer deutlicher passive und autorit&auml;re Charakterauspr&auml;gungen ab: Zum einen die Devoten, die sich hinter der Maske auch von der psychischen Last von Covid-19 befreit f&uuml;hlen &ndash; erst recht, wenn Autorit&auml;ten, wie &ldquo;Experten&rdquo; und Politiker sie dazu &ldquo;anweisen&rdquo;- und sie nicht selbst entscheiden m&uuml;ssen.<br>\nIm Zweifelsfall k&ouml;nnen dieselben Personen aber auch autorit&auml;re Z&uuml;ge entwickeln, indem sie Nicht-Maskentr&auml;ger denunzieren oder direkt angreifen &ndash; dabei spielt es offenbar keine Rolle, ob ein &auml;rztliches Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht vorliegt. Denn f&uuml;r die vermeintliche Solidarit&auml;t der &ldquo;Schicksalsgemeinschaft&rdquo;, auf die sich unter anderem Kanzlerin Angela Merkel beruft, m&uuml;sse jeder zur&uuml;ckstecken.(&hellip;)<br>\nDie Analyse-Instrumente f&uuml;r die Corona-Krise liegen also auf dem Tisch. Die Frage ist nur, wie wichtig der Linken &uuml;berhaupt die Freiheit (noch) ist &ndash; oder ob sie sich in der Rolle, noch autorit&auml;rer als der von Lobbyisten gro&szlig;er Konzerne durchseuchte &ldquo;starke Staat&rdquo; sein zu wollen, behaglich eingerichtet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wieviel-Freiheit-bleibt-nach-Corona-6146901.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkels Eingest&auml;ndnis: Klimapolitik wider besseres Wissen<\/strong><br>\nAm Ende von 30 Jahren in der Bundespolitik und 16 Jahren an der Spitze der Bundesregierung zeigt sich Angela Merkel in der Klimapolitik reum&uuml;tig. Gemessen an dem Ziel, den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, sei w&auml;hrend ihrer Kanzlerschaft &bdquo;nicht ausreichend viel passiert&ldquo;, sagte sie bei ihrer letzten &ldquo;Sommerpressekonferenz&rdquo;.<br>\nZugleich versuchte Merkel, ihren zu Beginn ihrer Amtszeit erworbenen Ruf als &ldquo;Klimakanzlerin&rdquo; zu verteidigen: &bdquo;Ich bin der Meinung, dass ich sehr viel Kraft f&uuml;r den Klimaschutz aufgewandt habe&ldquo;, sagte sie. Sie habe &bdquo;sehr, sehr viel Kraft in meinem politischen Leben daf&uuml;r eingesetzt, Mehrheiten daf&uuml;r zu finden, dass wir wenigstens diesen Weg gehen konnten&ldquo;. Dies habe &bdquo;eigentlich meine gesamte politische Arbeit gepr&auml;gt&ldquo;.<br>\nDie Aussagen zeigen, dass sich Merkel unter Druck f&uuml;hlt, die umweltpolitischen Resultate ihrer Amtszeiten &ndash; zuerst als Bundesumweltministerin von 1994 bis 1998 und dann als Bundeskanzlerin von Ende 2005 bis zur Bundestagswahl &ndash; in ein gutes Licht zu r&uuml;cken. (&hellip;)<br>\nDas ist aus Sicht einer Politikerin, die aufgrund ihrer zentralen Rolle bei Schl&uuml;sselereignissen des fr&uuml;hen 21. Jahrhunderts und wegen ihrer weltweiten Bekannt- und Beliebtheit auf jeden Fall einen Platz in den Geschichtsb&uuml;chern bekommen wird, gut zu verstehen.<br>\nDenn Verantwortliche, von denen es sp&auml;ter hei&szlig;en wird, dass sie die Klimakrise h&auml;tten abwenden k&ouml;nnen, es aber nicht getan haben, stehen in dem Risiko, dass alle anderen Erfolge ihrer Amtszeiten dagegen vollst&auml;ndig verblassen. Euro-Rettung, Fl&uuml;chtlingskrise und vieles mehr, was Merkel hoch angerechnet wird &ndash; es wird im R&uuml;ckblick klein wirken, wenn st&auml;ndige Extremwetter Billionensch&auml;den verursachen und aus unbewohnbar gewordenen Gebieten Menschen in den k&uuml;hleren Norden aufbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.riffreporter.de\/de\/umwelt\/merkel-klimawandel-naturschutz-laschet-baerbock-merz%20\">RiffReporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Energiewende-Abw&uuml;rger<\/strong><br>\nFazit: Die Bilanz der dritten Merkel-Groko, die eigentlich die Vorgaben des Pariser Klimavertrags von 2015 umsetzen sollte, ist und bleibt schlecht.<br>\nDie Umweltorganisation Greenpeace hat nach dem Karlsruher Urteil nach den Ursachen daf&uuml;r recherchiert. F&uuml;r ein Schwarzbuch (Titel: &ldquo;Wir haben verhindert&rdquo;) w&auml;hlte sie aus einem &ldquo;gro&szlig;en Kreis relevanter Politiker:innen von Union und SPD&rdquo; 31 aus, die nach ihrer Meinung beim Klimaschutz besonders stark bremsen, und portr&auml;tiert sie in der Publikation, die am heutigen Freitag erscheint.<br>\nWeit in der &Uuml;berzahl: Politiker von CDU und CSU. Nur drei der 31 Portr&auml;tierten kommen von der SPD. (&hellip;)<br>\nEingeteilt sind die Klima-Bremser in f&uuml;nf Kategorien. Als erstes die &ldquo;einflussreichen Spitzen:politikerinnen&rdquo; wie Kanzlerin Merkel (CDU; &ldquo;Guter Ruf, maue Bilanz&rdquo;), Minister &ldquo;Energiewende-Abw&uuml;rger&rdquo; Peter Altmaier (CDU) sowie die Ministerpr&auml;sidenten Armin Laschet (CDU; &ldquo;Der Zauderer&rdquo;) und Dietmar Woidke (SPD; &ldquo;Braukohle-Patron&rdquo;).<br>\nDann &ldquo;Hardliner&rdquo; wie der Wirtschafts-Staatssekret&auml;r Thomas Barei&szlig; (CDU), der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann (CDU), und der bisherige wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU). &ldquo;Sie sprechen viel von Markt und internationalen L&ouml;sungen, um konkrete Gesetze in Deutschland zu verhindern&rdquo;, so Greenpeace. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Zur Wahrheit geh&ouml;rt aber auch, dass die SPD den Kohleausstieg hinausgez&ouml;gert hat. Das sp&auml;te Ausstiegsdatum 2038 tr&auml;gt auch eine sozialdemokratische Handschrift.&rdquo;<br>\nFatal sei ebenfalls die Rolle von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr&auml;sidentin Manuela Schwesig (SPD) als K&auml;mpferin f&uuml;r die umstrittene Nord-Stream-2-Pipeline gewesen.<br>\nNach dem formellen Abhaken der Kohlefrage im &ldquo;Kohlekonsens&rdquo; h&auml;tten sich die Sozialdemokraten neu aufstellen k&ouml;nnen. &ldquo;Die Folgen der befreiten SPD werden bereits sichtbar. Das diesj&auml;hrige Wahlprogramm liest sich klimapolitisch erstaunlich fortschrittlich&rdquo;, so die Greenpeace-Bewertung.<br>\nAllerdings: Ob die Sozialdemokratie in ihrer &ouml;kologischen Modernisierung bleibt, sei noch nicht ausgemacht. Das werde sich vor allem in der Debatte zum Klimaschutz im Verkehr zeigen, konkret beim Thema Autoindustrie und dem Aus f&uuml;r die Produktion von Benzin- und Diesel-Pkw.<br>\n&ldquo;Die Transformation dieser Schl&uuml;sselbranche birgt f&uuml;r die SPD die Gefahr, sich erneut zu verheddern und den m&uuml;hsam befriedeten Konflikt zwischen Wirtschaft und Umwelt erneut aufflammen zu lassen&rdquo;, warnt Greenpeace.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/die-energiewende-abwuerger%20\">klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Die Ausbreitung der Killer-Roboter hat begonnen&raquo;<\/strong><br>\nZeitenwende in der Kriegsf&uuml;hrung: Die UNO hat zum ersten Mal einen autonomen Angriff von Kampfdrohnen dokumentiert. Die t&uuml;rkischen Roboter seien mit &laquo;hoher Effektivit&auml;t&raquo; in Libyen eingesetzt worden.<br>\nGut ein Jahrzehnt ist es her, dass der Arabische Fr&uuml;hling Nordafrika und den Nahen Osten erfasst hat. Vom frischen Wind ist heute nicht viel geblieben. Wie ein Orkan hat die Bewegung eine Regionalmacht wie &Auml;gypten zu einer Milit&auml;rdiktatur alter Schule werden lassen, Syrien zertr&uuml;mmert und auch Libyen in einen brutalen Stellvertreter-B&uuml;rgerkrieg gezwungen. Aussicht auf Besserung? Fehlanzeige.<br>\nEs passt, dass einer dieser Konfliktherde der Schauplatz eines milit&auml;rischen Novums geworden ist, der gleichzeitig ein Tabubruch ist: In Libyen haben t&uuml;rkische Kampfdrohnen zum ersten Mal autonom Menschen angegriffen. Das zeigt ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen  zu dem Konflikt, der nun schon seit sieben Jahren das Land verw&uuml;stet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bluewin.ch\/de\/news\/international\/die-ausbreitung-der-killer-roboter-hat-begonnen-735204.html%20\">blue News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Biden l&auml;dt nach<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Joseph Biden hat neue Sanktionen gegen Kuba verh&auml;ngt. Die Ma&szlig;nahmen zielten &raquo;auf Vertreter des kubanischen Regimes ab, um sie f&uuml;r ihre Handlungen zur Verantwortung zu ziehen&laquo;, erkl&auml;rte der Chef des Wei&szlig;en Hauses am Donnerstag (Ortszeit) ganz im Stil seines Vorg&auml;ngers Donald Trump. Unter anderem verh&auml;ngte das &raquo;Office of Foreign Assets Control&laquo; (OFAC) des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen eine Sondereinheit des kubanischen Innenministeriums und den erst seit dem 15. April amtierenden Verteidigungsminister &Aacute;lvaro L&oacute;pez Miera. Dies sei eine Strafe f&uuml;r deren &raquo;Rolle bei der Unterdr&uuml;ckung von friedlichen, prodemokratischen Protesten in &ndash;Kuba&laquo;, erkl&auml;rte Biden, der damit endg&uuml;ltig vom Biedermann zum Brandstifter wurde. Er st&uuml;tzt sich auf den &raquo;Global Magnitsky Act&laquo;, ein Gesetz, das den US-Pr&auml;sidenten erm&auml;chtigt, gegen B&uuml;rger eines jeden Landes, dem die USA Menschenrechtsverletzungen vorwerfen, Einreisesperren zu erlassen und die Beschlagnahme ihres Verm&ouml;gens anzuordnen.<br>\nKubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-&ndash;Canel warf der US-Regierung daraufhin vor, &raquo;die aggressive Eskalation gegen Kuba&laquo; fortzusetzen. Der Minister der Revolution&auml;ren Streitkr&auml;fte und eine Spezialbrigade des Innenministeriums w&uuml;rden mit der Behauptung sanktioniert, &raquo;friedliche Demonstranten&laquo; zu unterdr&uuml;cken, obwohl zahlreiche &ndash;Videos im Internet kriminelle Akte von Vandalismus, gewaltt&auml;tige Angriffe auf B&uuml;rger und die Zerst&ouml;rung gesellschaftlichen Eigentums dokumentiert h&auml;tten. Der Pr&auml;sident best&auml;tigte die Verhaftungen von daran beteiligten Straft&auml;tern, bezeichnete aber den Vorwurf, in Kuba gebe es &raquo;Verschwundene&laquo;, als Teil einer Desinformationskampagne gegen sein Land.<br>\nAllen Argumenten zum Trotz will Washington den Konflikt versch&auml;rfen. &raquo;Dies ist nur der Anfang&laquo;, k&uuml;ndigte Biden an. &raquo;Die Vereinigten Staaten werden weiterhin alle bestrafen, die f&uuml;r die Unterdr&uuml;ckung des kubanischen Volkes verantwortlich sind&laquo;, erkl&auml;rte er. Seine Regierung arbeite eng mit der &raquo;Organisation Amerikanischer Staaten&laquo; (OAS) und internationalen Verb&uuml;ndeten zusammen, um den Druck auf Kuba zu erh&ouml;hen. Zus&auml;tzlich zu neuen Sanktionen will der US-Regierungschef das Personal der Botschaft in Havanna aufstocken, um &raquo;das Engagement der dortigen Zivilgesellschaft&laquo; besser unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. Er gab zu, dass alle neuen Ma&szlig;nahmen zuvor mit Contravertretern in Miami abgestimmt worden waren, die, so Biden, &raquo;die besten Botschafter f&uuml;r Freiheit und Wohlstand in Kuba sind&laquo;. Seine Regierung werde sich &raquo;weiterhin mit kubanisch-amerikanischen Interessenvertretern treffen, um den Demonstranten in Kuba Geh&ouml;r zu verschaffen und ihnen Empfehlungen zu geben, wie die US-Regierung helfen kann&laquo;, gestand der Machthaber im Wei&szlig;en Haus die tats&auml;chlichen Absichten Washingtons ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/406926.us-blockade-gegen-kuba-biden-l%C3%A4dt-nach.html%20\">junge Welt <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Pakt zum Pl&uuml;ndern: Die Einigung zwischen den USA und der Bundesrepublik zu Nord Stream 2<\/strong><br>\nJa, man sollte diese Erkl&auml;rung gelesen haben. Weil sie in einem Papier b&uuml;ndelt, was die US-deutsche Beziehung sowohl zur Ukraine als auch zu Russland pr&auml;gt: &Uuml;berheblichkeit, Bevormundung und ein grenzenloser Wille zu pl&uuml;ndern.<br>\nNat&uuml;rlich steht das so nicht in dem Dokument. Aber es ist schon witzig, wenn nach einer ausdr&uuml;cklichen Versicherung, die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine zu unterst&uuml;tzen, sie doch nichts anderes als Beute ist, deren Aufteilung hier verbrieft wird. Die Ukraine hat eben die Souver&auml;nit&auml;t eines Kettenhundes, der gen Russland bellen darf, aber Herrchen gegen&uuml;ber kuschen muss. (&hellip;)<br>\nDie US- und die Bundesregierung einigten sich darauf, dass Nord Stream 2 in Betrieb geht und dass vorerst keine Rede mehr davon ist, den Gaszufluss abzudrehen. Das ist erst einmal eine g&uuml;nstige Botschaft f&uuml;r die deutschen B&uuml;rger, die es auch im n&auml;chsten Winter gern warm h&auml;tten. Aber die Geschichte um Nord Stream 2 wurde in Deutschland immer so erz&auml;hlt, als sei es f&uuml;r Russland besonders wichtig und die Bundesrepublik sei so freundlich, das Gas zu kaufen. Bei der Gelegenheit wird weder erw&auml;hnt, dass die Energieversorgung ohne Nord Stream 2 l&auml;ngst instabil ist, noch, dass die gr&ouml;&szlig;ten Gasspeicher der EU in Deutschland zu finden sind und die Motivation f&uuml;r gro&szlig;e deutsche Konzerne wie die BASF-Tochter Wintershall, sich bei Nord Stream 2 zu engagieren, doch auch darin bestand, damit einen Hauptstrang der Erdgasversorgung Richtung Westeuropa unter deutsche Kontrolle zu bringen.<br>\nDie ganze Erkl&auml;rung erinnert irgendwie an einen nie verabschiedeten Gesetzentwurf aus dem US-Kongress aus dem Jahr 2015, den &ldquo;Russian Aggression Prevention Act&rdquo; (RAPA). Dieser Entwurf hat einen sehr eigenartigen Abschnitt Sec. 105, in dem von &ldquo;gest&auml;rkter US-deutscher Zusammenarbeit in globalen und europ&auml;ischen Fragen&rdquo; die Rede ist. In der gemeinsamen Erkl&auml;rung zu Nord Stream 2 wird von einem &ldquo;neu eingerichteten hochrangigen Dialog zwischen den USA und der EU &uuml;ber Russland&rdquo; gesprochen, und es wird seitens der Bundesrepublik ein Sondergesandter in die Ukraine geschickt, ausgestattet mit einem Budget von 70 Millionen US-Dollar. Dieser Sondergesandte soll sich mit dem Energiesektor in der Ukraine befassen; aber neben dem Energiesektor ist dort nicht allzu viel Wirtschaft &uuml;brig. (&hellip;)<br>\nKurz gefasst: Die US- und die Bundesregierung vertragen sich wieder, weil sie sich darauf geeinigt haben, gemeinsam erst der Ukraine, dann dem Rest Osteuropas unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Energiewende&rdquo; das Fell &uuml;ber die Ohren zu ziehen; und nat&uuml;rlich muss da gegen Russland gepoltert werden, weil man diese L&auml;nder in Feindschaft zu Russland halten muss, damit sie beim Abh&auml;uten nicht entwischen. Wenn man sie erst ausreichend mit Windanlagen und Biogasplantagen best&uuml;ckt und endg&uuml;ltig komplett deindustrialisiert hat, dann k&ouml;nnten selbst die Russen sie nicht mehr retten.<br>\nIrgendwer sollte es der Ukraine und den Staaten aus der &ldquo;Drei-Meere-Initiative&rdquo; mal sagen: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/121151-ein-pakt-zum-pluendern-einigung-zwischen-usa-und-bundesrepublik-zu-nord-stream-2\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Parteien am Ende: F&uuml;r einen Neustart durch die Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nDeutschland und Europa sind erstarrt. Digitalisierung, Klimakrise und Umweltschutz sto&szlig;en auf politische Handlungsunf&auml;higkeit. Es gibt keinen Masterplan f&uuml;r den technischen und &ouml;kologisch-sozialen Wandel. Die Parteien handeln allein mit der destruktiven Absicht der Sicherung ihrer Macht. Die Politik hat sich verselbstst&auml;ndigt und von der Gemeinschaft des Volkes abgenabelt. Gleiches gilt f&uuml;r die Medien und die globalen wirtschaftlichen Eliten. Sie leben in einer globalen Dunstglocke &ndash; abseits von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung.<br>\nDie Gr&auml;ben zwischen der selbst ernannten globalen Elite und der Bev&ouml;lkerung wachsen. Ein neues Kauderwelsch vermanscht die Sprache und f&uuml;hrt zum realit&auml;tsfernen Denken. Politische Aussagen werden zur belanglosen politischen Plapperei ohne Sinn und Verbindlichkeit. Es herrschen gedankliche Leere und hoffnungslose &Uuml;bersch&auml;tzung eigener Wirkm&ouml;glichkeiten. (&hellip;)<br>\nDie Medien fallen als Ideenspender aus. Sie sind mehr oder weniger politische Beifallsorgane geworden. Das gilt vor allem f&uuml;r die einflussreichen TV-Sender. Von ihnen kommen keine Anst&ouml;&szlig;e zur Selbsterneuerung der Politik. Sie weben mit am unentwirrbaren Kn&auml;uel von L&uuml;gen, Halbwahrheiten und Halbwissen und lenken ab von Missst&auml;nden. Es fehlen Anst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine offene, lern- und anpassungsf&auml;hige Politik zur strukturellen Erneuerung.<br>\nDas Dilemma von B&uuml;rger- und Zivilgesellschaft ist, dass die Politik viele selbstorganisatorische Gestaltungsr&auml;ume der B&uuml;rger besetzt hat. Mit Sprechverboten und Sprachlenkung wurde die Gemeinschaft bis zur Handlungsunf&auml;higkeit zersplittert. Zudem sind viele Gruppen der Zivilgesellschaft ideologisch erstarrt. Sie beharren auf alten Rezepten ohne praktische Relevanz. (&hellip;)<br>\nDezentralisierung ist die Voraussetzung f&uuml;r die Handlungsf&auml;higkeit der Zivilgesellschaft. Denkbar sind eigenst&auml;ndige, parteiunabh&auml;ngige B&uuml;rgerrepr&auml;sentanzen in den Regionen. M&ouml;gliche Formen sind Regionalkonferenzen, runde Tische und regionale Arbeitsgruppen, um die Region als selbstorganisierte Basis der Demokratie zu nutzen. Ein anzustrebendes Ziel k&ouml;nnte die Institutionalisierung regionaler Selbstverwaltung und beispielsweise die &Uuml;berf&uuml;hrung &ouml;ffentlicher Unternehmen in das Eigentum der regional ans&auml;ssigen Bev&ouml;lkerung sein. Das Fernziel w&auml;re zum Beispiel ein Europa der Regionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2021\/07\/23\/parteien-am-ende-fuer-einen-neustart-durch-die-zivilgesellschaft\/%20\">Heinz Kruse in Neue Debatte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das All geh&ouml;rt allen &ndash; und nicht abgehobenen Milliard&auml;ren<\/strong><br>\nEs hat sehr lange gedauert, bis Justiz und Gesellschaft gelernt haben, dass rasende Prahlsucht ein Verbrechen sein kann. Diese Erkenntnis ist aber noch nicht sehr weit gediehen, sie beschr&auml;nkt sich auf den Stra&szlig;enverkehr. Diese Erkenntnis gilt noch nicht f&uuml;r Wirtschaft und Politik; im Gegenteil &ndash; dort wird sie gepriesen. Wenn alte M&auml;nner, weil sie unendlich viel Geld haben, sich im Weltraum ein Raketenrennen liefern, werden sie gefeiert. Wenn junge M&auml;nner, weil sie unendlich viel Testosteron haben, sich auf dem Ku&rsquo;damm ein Autorennen liefern, werden sie bestraft.<br>\nBei allen Unterschieden dieser F&auml;lle: Die einen gelten als Vision&auml;re, die anderen als Deppen. Letztere werden zu Recht als M&ouml;rder bestraft. Die anderen werden als Wirtschaftsgenies belobigt &ndash; obwohl (oder gerade weil) sie einen destruktiven Kapitalismus in den Weltraum tragen. Gef&auml;hrliche Angeber sind sie aber alle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-weltraum-bezos-musk-branson-kommentar-1.5362871%20\">Heribert Prantl in S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74298\">Schweine im Weltall<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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