{"id":74744,"date":"2021-07-30T08:15:59","date_gmt":"2021-07-30T06:15:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744"},"modified":"2021-07-30T08:15:59","modified_gmt":"2021-07-30T06:15:59","slug":"hinweise-des-tages-3913","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h01\">Corona-Ma&szlig;nahmen: Wann h&ouml;rt es auf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h02\">Zu sp&auml;t, zu z&ouml;gerlich: Wie der Bund die Entwicklung von Corona-Arzneien verschlief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h03\">Zur Erinnerung: Forbes-Artikel zum Design der Wirksamkeitsstudien f&uuml;r Covid-Impfstoffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h04\">Niederlande erleben pl&ouml;tzlichen R&uuml;ckgang der Neuinfektionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h05\">Sinkende Corona-Zahlen verbl&uuml;ffen die Briten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h06\">Wie gef&auml;hrlich ist Covid-19 f&uuml;r Kinder tats&auml;chlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h07\">Hochwasser fallen nicht vom Himmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h08\">China und Russland: Biden warnt nach Cyberangriffen vor &bdquo;echtem Krieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h09\">Next Level: Weltkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h10\">Auf der Jagd nach Spitzenposten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h11\">Zur&uuml;ckgelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h12\">Maskengate in Bayern &ndash; das Gesundheitsministerium verhindert Transparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h13\">Der Linksruck, der keiner war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74744#h14\">Das Letzte: Leopoldina-Forscher zu Triage: Impfstatus sollte mit in die Abw&auml;gung einflie&szlig;en<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen: Wann h&ouml;rt es auf?<\/strong><br>\nSoweit es demgegen&uuml;ber tats&auml;chlich um den Schutz von Leben und Gesundheit geht, gibt es nun mit den Impfungen ein weiteres, und bis auf wenige Ausnahmen (Immunschw&auml;che, Allergien et cetera) f&uuml;r alle auch zumutbares Mittel effektiven Selbstschutzes. Das spr&auml;che daf&uuml;r, s&auml;mtliche Ma&szlig;nahmen &ndash; einschlie&szlig;lich der sogenannten moderateren, &uuml;ber deren nonchalante Einordnung als solche ohnehin noch zu reden w&auml;re &ndash; allersp&auml;testens dann aufzuheben, wenn jedem B&uuml;rger ein Impfangebot gemacht werden kann. Man k&ouml;nnte sogar noch einen Schritt fr&uuml;her ansetzen und ein Angebot f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen der Risikogruppen oder Menschen ab 50 Jahre ausreichen lassen, so wie es D&auml;nemark vor Kurzem angedacht hat. Allerdings verweisen nun viele schon darauf, dass kein Impfstoff derzeit hundertprozentigen Schutz bietet. Was dann?<br>\nVorsichtig auch bei 95 Prozent Schutz<br>\nK&uuml;rzlich rief mich eine alte Freundin an, die ich nun schon &uuml;ber ein Jahr nicht gesehen habe, und erz&auml;hlte mir voller Freude, sie sei nun endlich zweimal geimpft. Mit BioNTech! Prima, meinte ich, da bist du ja nun auf der sicheren Seite und kannst mal wieder vorbeischauen. Die Antwort war k&uuml;hl. BioNTech habe jetzt den Schutz schon zur&uuml;ckgestuft, auf 95 Prozent: wegen der Mutanten. Man m&uuml;sse weiter vorsichtig sein.<br>\nWenn sich diese Auffassung mehrheitlich durchsetzt, wof&uuml;r Anhaltspunkte bestehen, kommen wir aus dem derzeitigen Regime einer best&auml;ndigen Bewirtschaftung von Freiheiten durch den Staat nie mehr heraus. Grundrechte w&auml;ren dann dauerhaft eine blo&szlig;e Folge gesetzlicher Zulassungsentscheidungen.<br>\nDas f&uuml;hrt zum zweiten Grundprinzip, das auf den notwendigen Zusammenhang von Freiheit und Risiko verweist: Risiken sind, wie man es dreht und wendet, der Preis der Freiheit; eine Welt ohne Risiko ist eine Welt ohne Freiheit. Die Gr&uuml;nde liegen in der unaufhebbaren Differenz von menschlichen Entscheidungen und ihren m&ouml;glichen Folgen: Weil wir nie alle Folgen unserer Entscheidungen kennen und &uuml;berschauen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen darunter immer auch unerw&uuml;nschte oder gef&auml;hrliche sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-06\/corona-massnahmen-staat-pandemiebekaempfung-grundsaetze-demokratie\/\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zu sp&auml;t, zu z&ouml;gerlich: Wie der Bund die Entwicklung von Corona-Arzneien verschlief<\/strong><br>\nMedikamente seien &ldquo;entscheidend, um die Corona-Pandemie langfristig bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen&rdquo;, sagt Forschungsministerin Karliczek. Was hat Deutschland bisher f&uuml;r ihre Erforschung getan? [&hellip;]<br>\nIn Bezug auf die Medikamentenentwicklung sei die Bundesregierung z&ouml;gerlich gewesen, sagt die Virologin und Leopoldina-Mitglied Helga R&uuml;bsamen-Schaeff t-online. &ldquo;Zu Beginn der Pandemie hat sich Deutschland sehr stark auf die Impfstoffe konzentriert, und die Medikamentenentwicklung nicht richtig vorangetrieben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_90528480\/medikamente-gegen-das-coronavirus-haetten-die-foerderung-viel-frueher-gebraucht-.html?ml-d\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zur Erinnerung: Forbes-Artikel zum Design der Wirksamkeitsstudien f&uuml;r Covid-Impfstoffe<\/strong><br>\nDer Artikel mit dem Titel &bdquo;Covid-19 Vaccine Protocols Reveal That Trials Are Designed To Succeed&ldquo; (Covid-19 Impfprotokolle legen offen, dass die Studien auf Erfolg getrimmt sind) vom 23. September ist frei zug&auml;nglich.<br>\nHier einige Schl&uuml;sselaussagen auf Deutsch:\n<ul>\n<li>Vermeidung einer Infektion ist bei keinem der Impfstoffe ein Erfolgskriterium.<\/li>\n<li>Einziges Erfolgskriterium ist der Unterschied in der Schwere der Symptome bei best&auml;tigten Infektionen.<\/li>\n<li>Die Studiendesigns (Protokolle) von Moderna, Pfizer und AstraZeneca haben die Verhinderung schwerer Krankheitsverl&auml;ufe nicht als Erfolgskriterium. Es gen&uuml;gt, wenn leichte und moderate Symptome reduziert werden, bis hinunter zu Husten oder Kopfweh.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das ist v&ouml;llig unzureichend: Diese Impfstoffstudien testen im Hinblick auf die Verhinderung von Erk&auml;ltungssymptomen.&ldquo;<br>\n&ndash; William Haseltine, Forbes\n<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Keine der Studien listet Verhinderung von Todesf&auml;llen als kritischen Endpunkt (Erfolgskriterium).<\/li>\n<li>Johnson &amp; Johnson ist die einzige Studie, deren Protokoll vorschreibt, dass schwere Covid-19-F&auml;lle in die erste Analyse (interim Analysis) mit aufgenommen werden, und zwar mindestens 5 schwere F&auml;lle von mindestens 75 F&auml;llen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>US-Gesundheitsbeh&ouml;rde: Auch Geimpfte verbreiten das Virus<br>\nDazu passt eine aktuelle Meldung von Tagesschau.de, zu einer Empfehlung der US-Gesundheitsbeh&ouml;rde:<br>\n&bdquo;Die CDC verwies auf neue Informationen &uuml;ber die F&auml;higkeit der Delta-Variante, sich auch unter Geimpften zu verbreiten und erkl&auml;rte, in den Schulen sollten Sch&uuml;ler, Mitarbeiter und Besucher in jedem Fall auch dann eine Maske tragen, wenn sie bereits zwei Mal geimpft worden seien.&ldquo;<br>\nBei der Delta-Variante sei die Virusmenge in infizierten geimpften Menschen nicht von der Virusmenge in den Nasen und Rachen von ungeimpften Menschen zu unterscheiden. Geimpfte Menschen h&auml;tten das Potenzial, dieses Virus auf andere zu &uuml;bertragen.<br>\nDas Perfide daran: Es macht alles nichts. Die Privilegierung von Geimpften und das Schikanieren von Ungeimpften und die daf&uuml;r notwendige Kontrolle mit einem digitalen Impfausweis wird weiter vorangetrieben. Wenn die Gerichte diese Unterscheidung dann irgendwann f&uuml;r unrechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;ren, ist die angestrebte Total&uuml;berwachungsinfrastruktur l&auml;ngst installiert und steht f&uuml;r alle m&ouml;glichen Zwecke, f&uuml;r die sich immer eine Ausflucht finden l&auml;sst, zur Verf&uuml;gung. &bdquo;Passierschein bitte!&ldquo; wird zur Norm gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/impfprotokolle\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Niederlande erleben pl&ouml;tzlichen R&uuml;ckgang der Neuinfektionen<\/strong><br>\nDie Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiet. Nun f&auml;llt die Kennzahl von fast 400 auf 215 &ndash; in einer Woche. &Auml;hnlich wie zuvor in Gro&szlig;britannien. (&hellip;)<br>\nAm Dienstag sank die Zahl der Neuinfektionen den siebten Tag in Folge. Knapp 230.000 Neuinfektionen in einer Woche bedeuten ein Minus von gut 30 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. (&hellip;)<br>\n&Auml;hnlich wie in Gro&szlig;britannien k&ouml;nnte nun auch das Absacken der Kurve in den Niederlanden solche Ursachen haben. In der vergangenen Woche wurden mehr als 259.000 Personen in den Niederlanden getestet. Laut dem Institut f&uuml;r Gesundheit und Umwelt sind das 38 Prozent weniger als in der Woche zuvor. Die Zahl der gemeldeten Personen mit einem positiven Coronatest ist in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche zudem um 46 Prozent gesunken, so das RIVM.<br>\nDas hei&szlig;t: Je weniger getestet wird, desto weniger positive F&auml;lle k&ouml;nnen registriert werden. Und die Inzidenz-Kurve geht nach unten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/46-prozent-weniger-innerhalb-einer-woche-niederlande-erleben-ploetzlichen-rueckgang-der-neuinfektionen\/27459294.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein Artikel, an dem auch die &ldquo;dpa&rdquo; mitwirkte. Sp&auml;t kommt die Einsicht, dass die Anzahl der Tests mit der Inzidenz zusammenh&auml;ngt. Das Ph&auml;nomen ist nicht lediglich in Gro&szlig;britannien und in den Niederlanden zu beobachten, sondern auch hierzulande. In diesem Video wird gut erkl&auml;rt, dass die Regierung das steuern kann: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71974#h04\">Die Inzidenz als Stufenspiel: Der Trick bei der Notbremse<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Und dann gibt es ein weiteres Ph&auml;nomen, dass ber&uuml;cksichtigt werden sollte, auf das niemand geringeres als der Bundesgesundheitsminister pers&ouml;nlich bereits im Fr&uuml;hjahr 2020 hingewiesen hatte: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62220#h01\">Spahn &ndash; Durch zu viele Tests mehr falsch-positive F&auml;lle als Echte<\/a> (mit einer Anmerkung).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sinkende Corona-Zahlen verbl&uuml;ffen die Briten<\/strong><br>\nDass die Zahlen trotz der hohen Infektiosit&auml;t der Delta-Variante, die im Land &uuml;ber 90 Prozent aller F&auml;lle ausmacht, so sp&uuml;rbar gesunken sind, kann niemand ganz genau erkl&auml;ren. Seit Ausbruch der Pandemie hat es im Land noch nie einen so markanten R&uuml;ckgang gegeben, ohne dass die Regierung einen Lockdown verh&auml;ngt h&auml;tte. Ein wesentlicher Faktor sind die Impfungen, auch wenn sie nicht vollst&auml;ndig vor der Delta-Variante sch&uuml;tzen: Mittlerweile sind gut 88 Prozent aller Erwachsenen einmal geimpft, w&auml;hrend 71 Prozent beide Impfdosen erhalten haben. F&uuml;r Minderj&auml;hrige sind die Impfungen nur in Ausnahmef&auml;llen empfohlen.<br>\nAls weiteren Grund nennen Wissenschafter die Schulferien, die zu weniger Durchmischung von Kindern und Jugendlichen f&uuml;hrten. Skeptiker erkl&auml;ren sich einen Teil der Reduktion der Fallzahlen auch damit, dass sich die Bev&ouml;lkerung weniger oft testen l&auml;sst. Als Faktoren gelten schliesslich das warme Wetter der letzten zwei Wochen sowie das Ende der Fussball-Europameisterschaft, nachdem die Erfolge des englischen Teams w&auml;hrend Wochen zu ausgelassenen Feiern gef&uuml;hrt haben. &hellip;<br>\nPolitisch entscheidend ist die Belastung f&uuml;r das Gesundheitswesen. Gem&auml;ss den j&uuml;ngsten Daten befanden sich am 26. Juli 5918 Corona-Patienten in Spitalpflege &ndash; zehn Tage zuvor waren es 4612 gewesen. Damit steigt die Anzahl Hospitalisierungen sp&uuml;rbar an, aber deutlich weniger steil als w&auml;hrend der zweiten Welle, als der Grossteil der Bev&ouml;lkerung noch nicht geimpft war. In der Regel wirken sich sinkende Fallzahlen etwa zwei Wochen sp&auml;ter auf die Lage in den Spit&auml;lern aus. Laut Jason Leitch ist die Zahl der Hospitalisierungen in Schottland bereits r&uuml;ckl&auml;ufig, nachdem viele j&uuml;ngere Patienten eingeliefert worden sind, die oft auch schneller wieder entlassen wurden. J&uuml;ngst verzeichnete Grossbritannien 213 Covid-19-Tote pro Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/grossbritannien-warum-die-corona-zahlen-sinken-ld.1637613\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder eine Schlappe f&uuml;r die Panikpropheten, die laut Text f&uuml;r den August noch bis zu 200 000 Neuansteckungen pro Tag prognostiziert hatten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie gef&auml;hrlich ist Covid-19 f&uuml;r Kinder tats&auml;chlich?<\/strong><br>\nF&uuml;r eine geringe Anf&auml;lligkeit sehr junger Menschen sprechen auch die Zahlen der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r P&auml;diatrische Infektiologie (DGPI). Sie f&uuml;hrt ein Register, in das bundesweit Kinderkliniken station&auml;r behandelte Kinder und Jugendliche mit SARS-CoV-2-Infektion melden. Dabei werden nicht alle F&auml;lle dieser Altersgruppen erfasst, aber so viele, dass die daraus gewonnenen Informationen die tats&auml;chliche Situation gut widerspiegeln.<br>\nAm 25. Juli hatten insgesamt 179 Kliniken seit Beginn der Pandemie die station&auml;re Aufnahme von 1674 Kindern und Jugendlichen gemeldet, seit dem 24. Juni sind nur sechs Patienten hinzugekommen. Keine der j&uuml;ngsten Neuaufnahmen musste intensiv behandelt werden, insgesamt kamen bisher 5 Prozent der unter 18-J&auml;hrigen auf Intensivstationen.<br>\nDoch das Risiko f&uuml;r schwere Verl&auml;ufe ist offenbar nochmals deutlich niedriger als diese Zahlen zeigen. Die Mehrheit der jungen Patienten sei aus anderen Gr&uuml;nden ins Krankenhaus gekommen, sagte Jakob Armann dem &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;. Er leitet die P&auml;diatrische Infektiologie und P&auml;diatrische Intensivmedizin an der Klinik und Poliklinik f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin am Universit&auml;tsklinikum der Technischen Universit&auml;t Dresden und koordiniert auch das DGPI-Register. Es g&auml;be keine Zunahme an schweren Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen durch die Delta-Variante, so Armann.<br>\nEntsprechend ist auch die Gefahr, an Covid-19 zu sterben, in diesen Altersgruppen nach wie vor extrem niedrig. Von bis heute durch das RKI erfassten 91467 Corona-Toten waren fast alle &auml;lter als 35 Jahre, lediglich 125 waren j&uuml;nger. Nur sechs der Covid-19-Opfer waren bisher j&uuml;nger als 15 Jahre. Und bei ihnen kann man davon ausgehen, dass sie schwere Vorerkrankungen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Wie-gefaehrlich-ist-Covid-19-fuer-Kinder-tatsaechlich-article22710947.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein lobenswerter Artikel, der einmal ganz ohne Hysterie auskommt. Trotz der genannten Fakten insistieren die politischen Verantwortlichen in fast schon zynischer Weise darauf, dass Kinder und Jugendliche mit den experimentellen mRNA-Impfstoffen geimpft werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hochwasser fallen nicht vom Himmel<\/strong><br>\nUnser Autor arbeitet seit 20 Jahren in der Katastrophenhilfe. Eines wei&szlig; er sicher: Naturkatastrophen, wie j&uuml;ngst das Hochwasser im Westen Deutschlands, sind menschengemacht. Der technische Fortschritt hat uns &uuml;berheblich werden lassen.<br>\nAls ich die ersten Meldungen geh&ouml;rt habe von &uuml;berfluteten Ortschaften in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, war mir klar, dass hier Schlimmes passiert sein muss. Bilder von unter Schutt und Schlamm begrabenen H&auml;usern, ineinander verkn&auml;ulten Autos, von verzweifelten Menschen, Elend und Not flimmerten wenig sp&auml;ter &uuml;ber die Fernsehbildschirme in unsere Wohnzimmer. Ich glaube, viele leiden angesichts des Ausma&szlig;es der Sch&auml;den, all der Vermissten und Toten, nicht nur mit den Betroffenen mit. Ihnen ist klar geworden, dass man hierzulande nicht mehr vor Gro&szlig;katastrophen gefeit ist.<br>\nDie Suche nach Schuldigen hat schnell begonnen. Warnungen vor Unwettern wurden auf die leichte Schulter genommen. Warnsysteme haben versagt. Pl&ouml;tzlich wird &uuml;ber Krisenpr&auml;vention geredet. Dabei gibt es gen&uuml;gend Erfahrungen aus der Katastrophenhilfe, und es &auml;rgert mich, dass wir, die Katastrophenhelfer, mantraartig Jahr f&uuml;r Jahr wiederholt haben, dass man sich auch in Europa auf Extremwetterlagen einstellen muss, ohne Geh&ouml;r zu finden.<br>\nAls Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sich offenbar nicht anders gegen m&ouml;gliche Versagensvorw&uuml;rfe zu helfen wusste, als vor die Kamera zu treten und zu sagen, dass man Naturkatastrophen nicht vorhersehen k&ouml;nne, war f&uuml;r mich das Ma&szlig; voll. &ldquo;Das Wesen von Katastrophen ist, dass sie nicht vorhersehbar sind&rdquo;, sagte er w&ouml;rtlich. Das gelte erst recht f&uuml;r Naturkatastrophen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/539\/hochwasser-fallen-nicht-vom-himmel-7626.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Polizeibericht nach der Flutkatastrophe Verwesung, Pl&uuml;nderungen, schlechte medizinische Versorgung<\/strong><br>\nDie Infrastruktur ist zerst&ouml;rt, die medizinische Versorgung ist &raquo;erschreckend&laquo;, und es wird gepl&uuml;ndert: Interne Schreiben der Polizei zeigen, wie schlimm die Lage in den Flutgebieten ist.<br>\nZwei Wochen nach der schweren Flutkatastrophe z&auml;hlt die Polizei in Rheinland-Pfalz noch immer mehr als 700 Verletzte. 132 Menschen starben in den Fluten. Die Infrastruktur im Ahrtal ist v&ouml;llig zusammengebrochen, mehr als 60 Br&uuml;cken wurden zerst&ouml;rt. Das teilt die Gewerkschaft der Polizei in einer Mail an Kolleginnen und Kollegen mit, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Strom- und Wasserversorgung entlang der Ahr sei in kleinen Gemeinden zerst&ouml;rt. Stra&szlig;en und H&auml;user seien ebenfalls gr&ouml;&szlig;tenteils so sehr beeintr&auml;chtigt, dass sie einzust&uuml;rzen drohen. Von den Campingpl&auml;tzen entlang des Ufers der Ahr sei keiner mehr vorhanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/flutkatastrophe-verwesung-pluenderungen-schlechte-medizinische-versorgung-a-14e227cd-b852-4a4a-b472-7a0a0da62b00%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Was muss noch passieren? Klimaschutz ist keine Option, sondern Pflicht!<\/strong><br>\nDie Einschl&auml;ge kommen n&auml;her: Das Hochwasser in Teilen Deutschlands hat uns schmerzhaft vor Augen gef&uuml;hrt, dass Wetterkapriolen sich l&auml;ngst nicht mehr auf weit entfernte Regionen beschr&auml;nken. Und auch die klassischen Urlaubsregionen der Deutschen erwischt es immer h&auml;ufiger: Wer in den n&auml;chsten Tagen nach Griechenland reisen will, k&ouml;nnte dort &uuml;ber Tagestemperaturen von bis zu 44 Grad &auml;chzen.<br>\nGesund ist all das schon lange nicht mehr. Der Mensch zerst&ouml;rt durch sein Verhalten konsequent die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Welches Ausma&szlig; das angenommen hat, wird der Weltklimarat wissenschaftlich fundiert erst am 9. August pr&auml;sentieren. Doch schon heute kann eine Prognose gewagt werden: Es sieht nicht gut aus f&uuml;r unsere Kinder- und Enkelgeneration. L&auml;ngst geht es nicht mehr um den besch&ouml;nigenden Begriff eines Klimawandels, sondern um eine von uns verursachte Klimakatastrophe.<br>\nUmso befremdlicher mutet der Blick auf das kollektive politische Versagen an. Immer wieder war zu h&ouml;ren, dass ein nationaler Alleingang keinen Sinn ergebe. Nur global k&ouml;nne dem Klimawandel entgegengetreten werden. Diese Argumentation ist in etwa so schl&uuml;ssig wie der Hinweis an ein Kindergartenkind, dass es seine Spielgef&auml;hrten ruhig weiter verpr&uuml;geln kann, schlie&szlig;lich ist die Gewalt weltweit nicht einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/was-muss-noch-passieren-1.11244566\">Nordbayern.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China und Russland: Biden warnt nach Cyberangriffen vor &bdquo;echtem Krieg&ldquo;<\/strong><br>\nNachdem einige gro&szlig;e US-Unternehmen k&uuml;rzlich Cyberangriffen zum Opfer fielen, hat sich US-Pr&auml;sident Joe Biden dazu ge&auml;u&szlig;ert. Mit Blick auf China und Russland sieht er eine wachsende Bedrohung &ndash; und die Gefahr eines echten Krieges.<br>\nVor dem Hintergrund zunehmender Cyber-Angriffe auf die Vereinigten Staaten warnt US-Pr&auml;sident Joe Biden als Folge vor einer wachsenden Bedrohung vor einem echten Krieg. &bdquo;Ich denke, es ist mehr als wahrscheinlich, dass wir in einem Krieg enden werden &ndash; einem echten Krieg mit einer Gro&szlig;macht &ndash; als Folge eines Cyberangriffs von gro&szlig;er Tragweite, und die Wahrscheinlichkeit nimmt exponentiell zu&ldquo;, sagte Biden bei einem Besuch des B&uuml;ros des Leiters des nationalen Nachrichtendienstes (ODNI) am Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/china-und-russland-biden-warnt-nach-cyberangriffen-vor-echtem-krieg-\/27460088.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Next Level: Weltkrieg<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident stimmt Geheimdienste auf Konfrontation der Gro&szlig;m&auml;chte ein, ausgel&ouml;st durch Cyberattacken (&hellip;)<br>\nBidens &Auml;u&szlig;erungen ziehen ihre Bedeutung besonders daraus, dass Washington Beijing wie auch Moskau regelm&auml;&szlig;ig schwere Cyberangriffe vorwirft &ndash; dies stets ohne jeglichen Nachweis, dass tats&auml;chlich staatliche Stellen in China oder in Russland Verantwortung tr&uuml;gen. So hatten die USA erst unl&auml;ngst behauptet, die Angriffe auf Microsoft-Exchange-Server, die im M&auml;rz bekanntgeworden waren, seien von chinesischen Hackern ver&uuml;bt worden, die dar&uuml;ber hinaus im Auftrag der Regierung in Beijing t&auml;tig gewesen seien. Beide Behauptungen sind f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit nicht nachvollziehbar und werden von der Volksrepublik entschieden zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nGleichfalls unbelegt ist der am Dienstag von Biden ge&auml;u&szlig;erte Vorwurf, Moskau mische sich schon jetzt in die Zwischenwahlen f&uuml;r den US-Kongress im Herbst 2022 ein. Berichten zufolge hat der US-Pr&auml;sident seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bei ihrem Treffen am 16. Juni in Genf eine Liste &uuml;bergeben, auf der 16 US-Infrastrukturfelder verzeichnet waren, die prinzipiell nicht angegriffen werden d&uuml;rfen &ndash; auch von privaten Hackern aus einem anderen Staat nicht. Damit nehmen die Art und die Zahl der Cyberangriffe, die Washington als kriegsausl&ouml;send einstuft &ndash; und die in der NATO den &raquo;B&uuml;ndnisfall&laquo; ausl&ouml;sen k&ouml;nnten, also auch Deutschland betr&auml;fen &ndash;, stark zu.<br>\nCyberangriffe auf kritische Infrastruktur sollen denn auch bei den R&uuml;stungskontrollgespr&auml;chen thematisiert werden, die Vertreter Moskaus und Washingtons am Mittwoch in Genf starteten. Man wolle &raquo;gr&uuml;ndlich alle Aspekte der strategischen Stabilit&auml;t diskutieren, potentielle Risiken und Bedrohungen bewerten&laquo; sowie &raquo;ein Schema f&uuml;r die weitere Zusammenarbeit entwickeln&laquo;, teilte der russische Verhandlungsf&uuml;hrer, Vizeau&szlig;enminister Sergej Rjabkow, vorab mit. Gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte wurden zun&auml;chst nicht erwartet. Das US-Au&szlig;enministerium k&uuml;ndigte an, die Gespr&auml;che in Genf &raquo;robust&laquo; f&uuml;hren zu wollen &ndash; eine Formulierung, die nicht von gesteigertem Abr&uuml;stungswillen zeugt.<br>\nGanz im Gegenteil: In Washington wurden am Mittwoch erneut Forderungen nach einer beschleunigten Modernisierung des US-Atomwaffenarsenals laut. Mike Rogers, f&uuml;r die Republikaner Mitglied im Streitkr&auml;fteausschuss des Repr&auml;sentantenhauses, legitimierte dies mit dem vermuteten Bau neuer Raketensilos in Xinjiang, der in den USA seit Tagen die wilde Spekulation n&auml;hrt, China k&ouml;nne ein atomares Wettr&uuml;sten gegen die Vereinigten Staaten beginnen wollen. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) verf&uuml;gt die Volksrepublik &uuml;ber 350 nukleare Sprengk&ouml;pfe, die USA hingegen haben mehr als 5.550.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/407255.aggressionskurs-next-level-weltkrieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf der Jagd nach Spitzenposten<\/strong><br>\nIm Einflusskampf um Spitzenposten internationaler Organisationen verzeichnet die Bundesrepublik einen weiteren Erfolg und wird Bundesentwicklungsminister Gerd M&uuml;ller als Generaldirektor der UN-Organisation UNIDO nach Wien entsenden k&ouml;nnen. Mit der UNIDO, die die Industrialisierung von Entwicklungsl&auml;ndern f&ouml;rdert, kooperiert M&uuml;ller schon jetzt: Sie unterst&uuml;tzt die Erschlie&szlig;ung &ldquo;gr&uuml;ner&rdquo; M&auml;rkte im globalen S&uuml;den durch deutsche Unternehmen. Berlin ist es zuletzt gelungen, weitere internationale Spitzenposten zu erk&auml;mpfen, darunter den Vorsitz der OSZE; die Organisation, die nicht zuletzt in der Ukraine t&auml;tig ist, wird von der deutschen Spitzendiplomatin Helga Schmid gef&uuml;hrt. Besondere Erfolge im Kampf um leitende Positionen erzielt die Bundesregierung regelm&auml;&szlig;ig in der EU; ihre Schwerpunkte liegen neben der Kommission und dem Europaparlament auf den zahlreichen europ&auml;ischen Finanzinstitutionen. Gegenw&auml;rtig sucht Berlin an der Spitze der Finanzmarktaufsicht ESMA eine deutsche Kandidatin zu installieren &ndash; und ger&auml;t in Konflikt mit Italien, dessen Kandidat &uuml;ber eine Mehrheit verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8673\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zur&uuml;ckgelassen<\/strong><br>\nVor Kurzem hat die Bundeswehr Zehntausende Dosen Bier aus Afghanistan ausgeflogen. Mohammad Zahed, der die NATO-Truppen im Land unterst&uuml;tzt hat, muss dagegen bleiben, obwohl sein Leben in Gefahr ist. Dabei steht in Stuttgart alles f&uuml;r ihn bereit.<br>\nMohammad Zahed wirkt nerv&ouml;s, sobald er sich durch den dichten Verkehr der Kabuler Innenstadt schl&auml;ngelt. Ein Stau wird meist von Attent&auml;tern ausgenutzt, um Haftbomben, auch bekannt als &ldquo;sticky bombs&rdquo;, zu platzieren. In den letzten Monaten sind sie &auml;u&szlig;erst beliebt geworden, um Intellektuelle, Journalisten, politische Aktivisten oder religi&ouml;se Gelehrte gezielt zu morden. Die Mordwaffen sind g&uuml;nstig und einfach zu beschaffen. Die T&auml;ter bleiben in den meisten F&auml;llen unbekannt. Zahed wei&szlig;, dass auch er ein potenzielles Ziel darstellt. Immerhin hat er in den letzten Jahren mit den NATO-Truppen, allen voran mit der Bundeswehr, zusammengearbeitet. &ldquo;Ich hoffe, dass ich bald das Land verlassen darf. Menschen wie ich m&uuml;ssen um ihr Leben bangen und sind nirgends sicher, auch nicht auf Kabuls Stra&szlig;en.&rdquo;<br>\nZahed, Ende Drei&szlig;ig, ist f&uuml;r eine gro&szlig;e Telekommunikationsfirma in Kabul t&auml;tig. In den vergangenen zehn Jahren k&uuml;mmerte er sich auch um die Datenleitungen der Bundeswehr und anderer NATO-Truppen. Seine Arbeit war aus logistischer Sicht fundamental, um den westlichen Einsatz vor Ort und die damit verbundene Kommunikation zu erm&ouml;glichen. &Uuml;ber diesen Umstand ist sich nicht nur Zahed bewusst, sondern auch jene, von denen er nun bedroht wird: die Taliban. Auch einige seiner Arbeitskollegen erhielten deshalb Drohungen von den Extremisten. Einer von ihnen wurde im vergangenen Jahr get&ouml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/539\/zurueckgelassen-7630.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Maskengate in Bayern &ndash; das Gesundheitsministerium verhindert Transparenz<\/strong><br>\nInmitten der Corona-Pandemie haben sich Politiker*innen in zahlreichen F&auml;llen privat an der Vermittlung von Masken oder anderen Corona-Schutzausr&uuml;stungen bereichert &ndash; auch in Bayern. Das bayerische Gesundheitsministerium will aber weitere Transparenz verhindern. Deswegen verklagen wir die Landesregierung jetzt gemeinsam mit Martin Modlinger.<br>\nDie Corona-Pandemie war und ist eine gesundheitliche und gesellschaftliche Katastrophe. Das hat Bundes- und Landespolitiker*innen aber nicht daran gehindert, sich oder anderen etwa in der Vermittlung von Masken Vorteile zu verschaffen: Millionenbetr&auml;ge wurden auf dubiosen Wegen an Abgeordnete, deren Familienangeh&ouml;rige oder deren zum Teil pl&ouml;tzlich im Gesundheitssektor t&auml;tige Firmen gezahlt.<br>\nBesonders Politiker der CSU stehen bei der Masken-Aff&auml;re im Mittelpunkt &ndash; neben Georg N&uuml;&szlig;lein auch der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter. Naheliegend ist daher die Frage, welche CSU-Landtagsabgeordneten in Bayern beim Gesundheitsministerium vorstellig wurden, um Gesch&auml;fte im Zusammenhang mit Corona-Schutzausr&uuml;stung zu vermitteln.<br>\nZwar gibt es in Bayern anders als in den meisten anderen Bundesl&auml;ndern kein Informationsfreiheitsgesetz, um Daten dazu abzufragen &ndash; allerdings d&uuml;rfen B&uuml;rger*innen mit einem &bdquo;berechtigten Interesse&ldquo; nach Art. 39 BayDSG auch im Freistaat staatliche Stellen anfragen. Genau so ging Martin Modlinger vor: er beantragte die Herausgabe der Dokumente zu Maskendeals oder deren Anbahnung beim bayerischen Gesundheitsministerium. Doch dieses lehnt die Herausgabe der Informationen ab. Das von Klaus Holetschek (CSU) geleitete Ministerium behauptet, dass eine Herausgabe der Dokumente ein &ouml;ffentliches Kontrollverfahren behindern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2021\/07\/29\/maskengate-in-bayern-das-gesundheitsministerium-verhindert-transparenz\/\">FragDenStaat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Linksruck, der keiner war<\/strong><br>\nVor weniger als zwei Jahren trat ein B&uuml;ndnis aus Erneuerern und Jusos an, um die SPD aus der neoliberalen Sackgasse zu f&uuml;hren. Von dem vermeintlichen Aufbruch ist so gut wie nichts mehr zu sp&uuml;ren.<br>\nIm Sp&auml;therbst 2019 standen in der organisierten Sozialdemokratie der Bundesrepublik Deutschland alle Zeichen auf Neuanfang. In einer Mitgliederbefragung hatten sich zwei Underdogs der politischen Landschaft gegen das Gesicht des Establishments der SPD, Olaf Scholz &ndash; den Trommler f&uuml;r die Agenda 2010 &ndash; durchgesetzt. Getragen von einer Welle der Sympathie, Hoffnung und Zuversicht standen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans f&uuml;r die Abkehr von der &raquo;neoliberalen Pampa&laquo;, wie Walter-Borjans dem Publikum bei den Parteiveranstaltungen vor der Stichwahl immer wieder zugerufen hatte.<br>\nScholz und seine Mitbewerberin Klara Geywitz wollten, wie der gesamte konservative Fl&uuml;gel der Partei, in der GroKo bleiben. Esken und Walter-Borjans hingegen signalisierten den Willen zu Nachverhandlungen und einem m&ouml;glichen Ausstieg aus der Koalition. Insbesondere der linke Fl&uuml;gel, die Jusos und einige parteinahe Gliederungen mobilisierten f&uuml;r Esken und Walter-Borjans.<br>\nDie bestehende Koalition aus Union und SPD war in der Bev&ouml;lkerung unbeliebt wie nie zuvor, die SPD organisatorisch, personell und vor allem inhaltlich ausgezehrt. Doch pl&ouml;tzlich gab es mit Saskia Esken eine SPD-Vorsitzende, die sich traute, den Begriff &raquo;Sozialismus&laquo; zu verwenden, strukturellen Rassismus bei der Polizei anzusprechen und sich kritisch gegen digitale &Uuml;berwachung zu &auml;u&szlig;ern. Norbert Walter-Borjans deutete in einer Gespr&auml;chsrunde des Magazins Der Spiegel sogar an, man k&ouml;nne Leute wie Scholz nicht mehr zum Kanzlerkandidaten machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/der-linksruck-der-keiner-war-spd-saskia-esken-norbert-walter-borjans-kevin-kuehnert-olaf-scholz-agenda-2010-gerhard-schroeder-seeheimer-kreis\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Leopoldina-Forscher zu Triage: Impfstatus sollte mit in die Abw&auml;gung einflie&szlig;en<\/strong><br>\nMit seiner Aussage sorgt Armin Falk f&uuml;r heftige Kritik. Patientensch&uuml;tzer Eugen Brysch: Das ist Diskriminierung der &uuml;belsten Art.<br>\nDer Verhaltensforscher Armin Falk von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat das Nein zu einer Corona-Schutzimpfungen in ungew&ouml;hnlich scharfer Form kritisiert. &bdquo;Die Allgemeinheit muss hier zahlen f&uuml;r die Tr&auml;gheit und die Dummheit der Impfgegner&ldquo;, sagte Falk der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warf dem Wissenschaftler wegen seiner &Auml;u&szlig;erungen &bdquo;Stammtischniveau&ldquo; vor. [&hellip;]<br>\nDer Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte der Nachrichtenagentur AFP, zwar l&auml;gen die Vorteile der Impfung ohne Zweifel auf der Hand. &bdquo;Doch Skeptiker als Polemiker und Dumme zu bezeichnen, ist sprachlich &uuml;bergriffig.&ldquo; Als &bdquo;ethisch verungl&uuml;ckt&ldquo; bezeichnete Brysch auch Gedankenspiele, nicht geimpfte Menschen bei der medizinischen Behandlung zu benachteiligen. &bdquo;Das ist Diskriminierung der &uuml;belsten Art. Die Strategie einer Impfkampagne darf nicht spalten, sondern muss aufkl&auml;ren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/leopoldina-forscher-allgemeinheit-muss-fuer-dummheit-der-impfgegner-zahlen-li.174017\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Leopoldina-Forscher Falk : &bdquo;Klappe halten, impfen lassen&ldquo;<\/strong><br>\nSpitzenforscher Armin Falk fordert eine Impfpflicht und findet, dass der Impfstatus bei der Triage eine Rolle spielen sollte. An Politiker, die sich nicht impfen lassen, hat er eine klare Ansage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/impfpflicht-von-leopoldina-forscher-armin-falk-gefordert-17460074.html?premium\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hinter Bezahlschranke, aber die Einleitung reicht schon. Was soll eigentlich diese &bdquo;Wissenschaftsakademie&ldquo; darstellen, wenn sich dort Figuren, hier &bdquo;Spitzenforscher&ldquo; genannt, mit derart bizarren Meinungen versammeln? Nicht die katastrophale Coronapolitik der Bundesregierung hat die genannte fatale Folgen, sondern Menschen die einer Impfung kritisch gegen&uuml;berstehen. Zudem fordert Falk, B&uuml;rger ohne Impfung bei der Zuteilung von Intensivbetten zu benachteiligen. V&ouml;llig irre.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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