{"id":74779,"date":"2021-08-02T08:20:13","date_gmt":"2021-08-02T06:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779"},"modified":"2021-08-02T08:20:13","modified_gmt":"2021-08-02T06:20:13","slug":"hinweise-des-tages-3914","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h01\">&bdquo;Der Lockdown wurde herbeigeschrieben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h02\">Machtexzess ohne Ende: Die Politik leidet an &laquo;Long Covid&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h03\">Vernichtendes Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h04\">Berlin auf der Nase herumtanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h05\">&Auml;rzte: EU-Gesetz gef&auml;hrdet Schweigepflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h06\">Eine eiskalte Kaufempfehlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h07\">Mieten von Hartz-IV-Empf&auml;ngern steigen rasant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h08\">Millionen US-B&uuml;rgern droht Zwangsr&auml;umung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h09\">Neue Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag &ndash; die Deregulierer kommen aus der Deckung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h10\">Tote Corona-Geimpfte: Experte fordert mehr Obduktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h11\">Impfzentren sollen Impfungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche anbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h12\">Mehr als 200.000 Menschen in Frankreich protestieren gegen Corona-Regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h13\">&ldquo;Wir sind im Krieg!&rdquo; oder: Wer ist Emmanuel Macron? Eine Spurensuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h14\">Bundesregierung wei&szlig; nicht, welche Corona-Schutzma&szlig;nahme welchen Effekt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h15\">Baerbock h&auml;lt Nachteile f&uuml;r Ungeimpfte f&uuml;r legitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h16\">Fortschritt im Schneckentempo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h17\">&bdquo;Wasserkrieg&ldquo; als neue Front im Krim-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74779#h18\">Experiment mit Potenzial<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Der Lockdown wurde herbeigeschrieben&ldquo;<\/strong><br>\nDie Medien haben exzessiv &uuml;ber das Coronavirus berichtet und &uuml;bertriebene &Auml;ngste gesch&uuml;rt, kritisiert der Journalismusforscher Stephan Russ-Mohl. Constantin van Lijnden spricht mit ihm &uuml;ber echte und vermeintliche Ausgewogenheit, &ouml;konomische Anreize und Wechselwirkungen mit der Politik.<br>\nProf. Dr. Stephan Russ-Mohl war ab 1985 Inhaber des Lehrstuhls f&uuml;r Publizistik an der Freien Universit&auml;t Berlin, von wo aus er 2001 an die Universit&auml;t Lugano wechselte. Er ist Gr&uuml;nder des European Journalism Observatory und Autor und Herausgeber zahlreicher B&uuml;cher, zuletzt &bdquo;Streitlust und Streitkunst&ldquo;, das 2020 als Teil der &bdquo;Schriften zur Rettung des &ouml;ffentlichen Diskurses&ldquo; im Herbert von Harlem Verlag erschienen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/podcasts\/welt-talks\/article232787135\/Journalismusforscher-Russ-Mohl-Der-Lockdown-wurde-herbeigeschrieben-Podcast.html%20\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Machtexzess ohne Ende: Die Politik leidet an &laquo;Long Covid&raquo;<\/strong><br>\nDie Politik berauscht sich seit Corona an einem Machtgewinn, wie selten zuvor. Doch Macht wird nicht einfach zur&uuml;ckgegeben, sie muss entrissen werden.<br>\nSorry, vielleicht st es eine dumme Frage. Aber was ist eigentlich das Ziel der Anti-Covid-Ma&szlig;nahmen? Nun ja, k&ouml;nnte man sagen: die Pandemie zu beenden, nat&uuml;rlich. Und dann wiederum nat&uuml;rlich mit Beendigung der Pandemie auch die Ma&szlig;nahmen zu beenden. Das Ziel der Ma&szlig;nahmen ist also die Beendigung der Ma&szlig;nahmen. So logisch es auch klingt, so naiv ist der Glaube daran inzwischen.<br>\nDenn der Eindruck ist seit Beginn der Pandemie ein g&auml;nzlich anderer. Die Politik &auml;ndert seit Beginn der Pandemie st&auml;ndig die Narrative, sie sucht h&auml;nderingend nach neuen Zahlen, Panikfaktoren und Scheinbedrohungen, um m&ouml;glichst lange, hart und wiederholt die Bev&ouml;lkerung in den Massnahmensack zu stecken. Erst die Verflachung der Kurve, der Schutz der &Auml;lteren, der R-Wert, die Verhinderung der &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems. Inzwischen geht es um Impfp&auml;sse und Kinderimpfungen, obwohl in fast vollst&auml;ndig durchgeimpften L&auml;ndern, wie zuletzt Israel, die Zahlen erneut durch die Decke gehen. Die angebotenen L&ouml;sungen von heute sind stets die Probleme von morgen. Die Corona-Logik lautet, dass es keine Logik gibt, ausser dass die Endlosschleife des Machtexzesses nicht aufh&ouml;ren darf. (&hellip;)<br>\nDie au&szlig;erparlamentarische Opposition findet sich heute bei den Querdenkern in Deutschland oder in der Schweiz bei den &laquo;Freunden der Verfassung&raquo;, die gerade ein neues Referendum mit Rekordzustimmung lancierten. Der akademische und journalistische Mainstream befindet sich hingegen heute im Team der Notstandsfreudigen, oder in den Kategorien der 60er Jahre gesprochen, im Team &laquo;Kurt Georg Kiesinger&raquo;, dem einzigen Kanzler der Bundesrepublik &uuml;brigens, der auch NSDAP-Mitglied war. Aber was damals ein Adorno war, ist heute eben leider nur noch ein Richard David Precht. Und dieser glaubt in seinem letzten Buch wohl Kant nachzueifern, wenn er die vermeintliche B&uuml;rgerpflicht des Regierungsgehorsams entdeckt haben will, er kommt aber als Schmalkant immer nur bei Heinrich Manns &laquo;Untertan&raquo; raus. Was will man also gross erwarten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/miloszmatuschek.substack.com\/p\/machtexzess-ohne-ende-die-politik%20\">Freischwebende Intelligenz <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vernichtendes Urteil<\/strong><br>\nAm 11. August wird die erste Anh&ouml;rung im Berufungsverfahren der USA um die Auslieferung von Julian Assange ohne die journalistische Begleitung durch Craig Murray stattfinden. Der britische Exbotschafter und Unterst&uuml;tzer des Wikileaks-Gr&uuml;nders war beim Auslieferungsverfahren einer der wenigen, die den Prozess aus dem Gericht verfolgen und dar&uuml;ber berichten konnten. Nun muss er eine achtmonatige Haftstrafe antreten. Das Urteil gegen ihn wegen der vermeintlich erm&ouml;glichten Identifizierung von Ankl&auml;gerinnen ist bereits im Mai gef&auml;llt worden, nun hat nach dem Obersten Gericht Schottlands auch der UK Supreme Court einen Antrag auf Berufung abgelehnt.<br>\nSchon damals konnte Murray aufgrund der verordneten Abgabe seines Passes nicht nach Spanien reisen. Dort sollte der selbst davon Betroffene im Prozess gegen die spanische Sicherheitsfirma UC Global aussagen, die Assange in den letzten drei Jahren seines Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft in London rund um die Uhr ausspioniert und im Auftrag der CIA gar ein Mordkomplott in Erw&auml;gung gezogen hatte. Auch zum j&uuml;ngst aufgeflogenen Hauptzeugen der US-Anklage, Sigurdur Ingi Thordarson, &auml;u&szlig;erte sich Murray auf seiner Webseite ausf&uuml;hrlich.<br>\nEs ist das erste Mal seit 70 Jahren, dass in Gro&szlig;britannien ein Angeklagter wegen &raquo;medialer Missachtung&laquo; des Gerichts ins Gef&auml;ngnis gehen muss, wie es in der am Donnerstag abend von der &raquo;Craig Murray Justice Campaign&laquo; verbreiteten Presseerkl&auml;rung hei&szlig;t. Murray werde sich zeitnah selbst der Polizei &uuml;berstellen, jedoch weiter f&uuml;r die Feststellung seiner Unschuld k&auml;mpfen. Daf&uuml;r werde die Berufung &raquo;auf allen erforderlichen Wegen&laquo; vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte fortgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/407395.schlag-gegen-pressefreiheit-vernichtendes-urteil.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Berlin auf der Nase herumtanzen<\/strong><br>\nNach einem Gerichtsurteil d&uuml;rfen Berlins Bezirke Airbnb zur Datenherausgabe verpflichten. Eigentlich. Die Plattform macht weiter, was sie will. (&hellip;)<br>\nDeutlich weniger Probleme mit Rechtsbr&uuml;chen haben hingegen internationale Gro&szlig;konzerne wie etwa die Ferienwohnungvermittlungsplattform Airbnb. Denn seit der Einf&uuml;hrung des Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes 2014 ist das Gesch&auml;ftsmodell des US-Unternehmens de facto illegal.<br>\nDieses besteht in der Regel darin, dass findige Unternehmer:innen Miet- und Eigentumswohnungen auf der Plattform als Ferienwohnungen vermieteten und somit ein Vielfaches der &uuml;blichen Marktmiete einnahmen. Fataler Nebeneffekt dieser Praxis ist, dass sie die bestehende Wohnungsnot noch weiter versch&auml;rft. Die in dieser Woche erschienene Studie &bdquo;Loft mit Aussicht auf Verdr&auml;ngung&ldquo; der Rosa-Luxemburg-Stiftung zeigt das noch einmal eindr&uuml;cklich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Airbnb-und-die-Daten-der-Vermieter\/!5787762\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Airbnb ist t&auml;tig im Bereich Zweckentfremdung von Wohnungen, unlauterem Wettbewerb (zum Hotelgewerbe, das normalen Regulierungen unterliegt) und Steuerhinterziehung (durch die Vermieter). Unbegreiflich, dass dieses &ldquo;Business&rdquo; nicht schon lange auf Bundesebene verboten ist; noch unbegreiflicher, dass nicht wenigstens die Koalition im Land Berlin, wo die Wohnungsprobleme explodieren, Airbnb nicht rundheraus verbietet. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Auml;rzte: EU-Gesetz gef&auml;hrdet Schweigepflicht<\/strong><br>\nTelekommunikationsprovider, Cloud-Anbieter und Internetdienstleister m&uuml;ssen die Daten ihrer Kunden direkt an Ermittlungsbeh&ouml;rden anderer EU-Mitgliedsl&auml;nder herausgeben. So sieht es die &ldquo;Verordnung &uuml;ber europ&auml;ische Herausgabeanordnungen und Sicherungsanordnungen f&uuml;r elektronische Beweismittel in Strafsachen&rdquo; vor.<br>\nDer Titel dieser Verordnung klingt sperrig, die Folgen sind explosiv. Unternehmen in Deutschland k&ouml;nnen demnach verpflichtet werden, Daten ihrer Kunden an Ermittlungsbeh&ouml;rden anderer EU-Mitgliedsstaaten herauszugeben, obschon die verfolgte Tat in Deutschland gar keine Straftat ist.<br>\nKein deutsches Gericht k&ouml;nnte diese Datenweitergabe &uuml;berpr&uuml;fen oder verbieten. &ldquo;Das k&ouml;nnte zum Beispiel ein in Deutschland erlaubter Schwangerschaftsabbruch sein oder eine politische Meinungs&auml;u&szlig;erung, wenn diese im ersuchenden Staat strafbewehrt ist&rdquo;, haben die Datenschutzaufsichtsbeh&ouml;rden des Bundes und der L&auml;nder bereits vor zweieinhalb Jahren gewarnt. Vergeblich.<br>\nDie Vorlage der EU-Kommission blieb in der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Jetzt ist sie vom Europ&auml;ischen Parlament verabschiedet worden. Allerdings muss der Europ&auml;ische Rat noch zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/eu-datenschutz-aerzte-ermittlungsbehoerden-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine eiskalte Kaufempfehlung<\/strong><br>\nZu viel soziale W&auml;rme geht manchem Stadtrat auf die Nerven. Anstatt &uuml;ber hohe Mieten zu klagen, sollen die M&uuml;nchner doch einfach Wohnungen kaufen, findet die FDP. (&hellip;)<br>\nDann klagte Hoffmann dar&uuml;ber, dass Investoren von weiten Teilen des Stadtrats nicht als Partner gesehen w&uuml;rden, sondern als Feinde. Gerade habe wieder einer vorgerechnet, welchen Millionengewinn einer dieser Investoren gemacht habe. &ldquo;Diese Neiddiskussion hab&rsquo; ich satt&rdquo;, res&uuml;mierte der FDP-Mann, &ldquo;das nervt mich!&rdquo; Und an die SPD gewandt sagte er: &ldquo;Nur weil man es immer wieder wiederholt, dass man mit einem normalen Einkommen in M&uuml;nchen keine Wohnung mehr kaufen kann, wird es nicht richtiger.&rdquo; Eine 100-Quadratmeter-Wohnung sei f&uuml;r einen &ldquo;Mittelverdiener&rdquo; mit 60 000 Euro pro Jahr &ldquo;durchaus leistbar&rdquo;. Er rechnete vor: Mit einem Prozent Kredit-Tilgung pro Jahr sei die Wohnung bei den aktuellen Zinss&auml;tzen, schwuppdiwupp, nach 50 Jahren zur H&auml;lfte abbezahlt. Danach k&auml;men die Erben zum Zug. &ldquo;Die erben eine Eigentumswohnung in dieser Stadt und haben noch die H&auml;lfte des Kreditbetrags von heute offen.&rdquo; Bei einer zu erwartenden Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent sei das dann &ldquo;v&ouml;llig leicht, das kann man fast aus der Portokasse zur&uuml;ckzahlen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-immobilien-kauf-fdp-1.5368336%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 60.000 Euro Jahresgehalt liegen laut Statistik deutlich &uuml;ber dem M&uuml;nchner <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/karriere\/gehaltsatlas-gehalt-hier-verdienen-die-deutschen-am-meisten\">Mediangehalt von 53.662 Euro<\/a>, d. h. mit den unteren 60 Prozent, dem P&ouml;bel, hat die Aussage schon mal gar nichts zu tun. Aber auch f&uuml;r den besserverdienenden Rest ist die Aussage des FDP-Stadtrats mehr als dubios. Laut Immoscout24 kostet eine 100-qm-Wohnung in M&uuml;nchen ca. 800.000 bis 1 Million Euro. Hypothekenbanken verlangen &uuml;blicherweise 20 Prozent Eigenanteil zzgl. den Nebenkosten, das sind etwa 200.000 bis 250.000 Euro; selbst dann halte ich es f&uuml;r fraglich, dass eine Bank einen Kredit &uuml;ber das 10-13fache Bruttoeinkommen (600.000 bis 800.000 Euro) vergibt. Rechnet man das Beispiel gegen alle realistischen Annahmen durch, dann m&uuml;sste die Beispielperson z. B. im Alter von 20 Jahren schon das ziemlich hohe Gehalt von 60.000 Euro verdienen, 200.000 Euro auf der hohen Kante haben, bis zum Alter von 70 arbeiten (ohne Zeiten der Arbeitslosigkeit, ohne krank zu werden) und dabei j&auml;hrlich etwa 1 Prozent Zinsen zahlen, 1 Prozent tilgen, 0,5 Prozent in die Instandhaltung stecken und ca. 250 Euro im Monat f&uuml;r Nebenkosten ausgeben. Das macht bei einer Beleihung von 600.000 bis 800.000 Euro in Summe ca. 18.000 bis 23.000 Euro im Jahr bei jemandem, der als Single etwa 36.520 Euro netto hat. (F&uuml;r Menschen mit Kindern ergibt die Betrachtung gar keinen Sinn.) Das ist nicht v&ouml;llig, aber doch zu 99,99% unwahrscheinlich bis unm&ouml;glich. Der FDP-Stadtrat wie der Rest der FDP lebt wohl in seiner ganz eigenen Blase. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mieten von Hartz-IV-Empf&auml;ngern steigen rasant<\/strong><br>\nSteigende Mieten kommen nicht nur Wohnungsmieter, sondern allen Steuerzahler teuer zu stehen. &ldquo;Insgesamt kostet die drastische Steigerung der Mieten bei den Wohnungen von Hartz-IV-Empf&auml;ngern knapp zwei Milliarden Euro zus&auml;tzlich pro Jahr&rdquo;, kritisiert der IG Bau-Bundesvorsitzende Robert Feiger gegen&uuml;ber den Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf neue Berechnungen des Pestel-Instituts. Danach sind die Hartz-IV-Mietpreise in den vergangenen sechs Jahren um rund 30 Prozent nach oben gegangen, w&auml;hrend sich die Verbraucherpreise in demselben Zeitraum &ndash; zwischen Januar 2015 und M&auml;rz 2021 &ndash; dagegen nur um 9,1 Prozent erh&ouml;ht h&auml;tten.<br>\nGrunds&auml;tzlich handelt es sich bei Wohnungen, die von Hartz-IV-Beziehern genutzt werden, um einfach ausgestattete Unterk&uuml;nfte. Dennoch sei auch in dieser Kategorie der Mietpreis in den vergangenen sechs Jahren von 5,43 Euro pro Quadratmeter auf 7,05 Euro gestiegen &ndash; um 29,7 Prozent, berichtet Feiger. &ldquo;Selbst f&uuml;r einfache Wohnungen sind die Mieten in den vergangenen sechs Jahren also mehr als drei Mal so stark gestiegen wie die Verbraucherpreise&rdquo;, so Feiger. Im Prinzip gebe der Staat damit Monat f&uuml;r Monat &uuml;ber 164,4 Millionen Euro &ldquo;zu viel&rdquo; f&uuml;r Mieten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Mieten-von-Hartz-IV-Empfaengern-steigen-rasant-article22716247.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Millionen US-B&uuml;rgern droht Zwangsr&auml;umung<\/strong><br>\nIn den USA droht Millionen Menschen die Obdachlosigkeit, weil am Sonntag eine Ma&szlig;nahme zum Schutz vor Zwangsr&auml;umungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausl&auml;uft. US-Pr&auml;sident Joe Biden dr&auml;ngte den Kongress am Donnerstag, das Moratorium zu verl&auml;ngern, nachdem der Supreme Court k&uuml;rzlich eine geplante Verl&auml;ngerung bis September durch das Wei&szlig;e Haus untersagt hatte.<br>\nOb die Demokraten die daf&uuml;r notwendige Mehrheit im Kongress zusammenbekommen, ist jedoch ungewiss, da die Ma&szlig;nahme selbst in der eigenen Partei umstritten ist. Zudem &ldquo;w&uuml;rde kein einziger Republikaner diese Ma&szlig;nahme unterst&uuml;tzen&rdquo;, sagte die Vorsitzende des Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Millionen-US-Buergern-droht-Zwangsraeumung-article22715591.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag &ndash; die Deregulierer kommen aus der Deckung<\/strong><br>\nDie Auseinandersetzung um die verkaufsoffenen Sonntage ist schon recht alt und besonders die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di k&auml;mpft daf&uuml;r, dass der arbeitsfreie Sonntag &bdquo;noch eine Ruheinsel bildet, in der Menschen ihre Zeit nach ihren Bed&uuml;rfnissen verbringen k&ouml;nnen&ldquo;. F&uuml;r die allermeisten Besch&auml;ftigten ist der Alltag zunehmend rastlos geworden, Arbeitsverdichtung, flexible Arbeitszeiten, Wechsel von Arbeitsphasen und Arbeitslosigkeit, aber auch immer mehr Anforderungen im Privaten setzen die Menschen unter Stress. Deshalb spricht sich die Gewerkschaft prinzipiell gegen verkaufsoffene Sonntage aus.<br>\nDas alles steht derzeit wieder auf dem Pr&uuml;fstand. Zuletzt unternahm die NRW- Landesregierung mit dem &bdquo;Entfesselungsgesetz&ldquo; erneuten Vorsto&szlig;, um dem von der wirtschaftlichen Krise und Ausgangssperre der Konsumenten gebeutelten Handel mit verkaufsoffenen Sonntagen die Umsatzeinbr&uuml;che des vergangenen Jahres zumindest etwas ausgleichen. Nun meldet nun der Handelsverband Deutschland (HDD) und fordert die Politik auf, bessere Rahmenbedingungen und mehr Rechtssicherheit f&uuml;r erweiterte Sonntags&ouml;ffnung zu schaffen. Der Verband hofft, mit der Ausweitung der Sonntagsarbeit im Einzelhandel die Innenst&auml;dte und L&auml;den durch verkaufsoffene Sonntage zu beleben, er unternimmt aber einen Generalangriff auf die Handelsbesch&auml;ftigten, ihre Familien, aber auch auf das Grundgesetz.<br>\nHier steht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mittlerweile einsam auf verlorenem Posten. Von kaum jemanden wahrgenommen, schon gar nicht verurteilt, haben vor allem die Kirchen die bundesweite Sonntagsallianz verlassen und die Seiten gewechselt. Sie werden keine Einw&auml;nde bei dem erneuten Vorsto&szlig; zur Ausweitung der Sonntagsarbeit mehr haben. Das soll noch einmal in Erinnerung gerufen werden.<br>\nDie Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte die bundesweite Sonntagsallianz gegr&uuml;ndet, die sich f&uuml;r den Erhalt der Sonntagsruhe einsetzt, ebenso wie f&uuml;r &Ouml;ffnungszeiten im Handel, die allen Besch&auml;ftigten eine gesunde Work-Life-Balance erm&ouml;glichen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/neue-angriffe-auf-den-arbeitsfreien-sonntag-die-deregulierer-kommen-aus-der-deckung\/#more-10959\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tote Corona-Geimpfte: Experte fordert mehr Obduktionen<\/strong><br>\nUm die Wirkung von Impfstoffen besser zu verstehen, m&uuml;ssten viel mehr Leichen obduziert werden. Das fordert Pathologe Peter Schirmacher. Er geht von einer betr&auml;chtlichen Dunkelziffer an Impftoten aus. (&hellip;)<br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg arbeiteten die Pathologen daher mit Staatsanwaltschaften, der Polizei und niedergelassenen &Auml;rzten zusammen, berichtet Schirmacher. Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind.<br>\nDie H&auml;ufigkeit t&ouml;dlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht untersch&auml;tzt &ndash; eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschr&auml;nkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_90550128\/corona-impfung-pathologe-fordert-mehr-obduktionen-von-geimpften.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Impfzentren sollen Impfungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche anbieten<\/strong><br>\nLaut der Gesundheitsministerkonferenz sollen Impfzentren nun Impfungen f&uuml;r 12 bis 17 Jahre alte Kinder und Jugendliche anbieten &ndash; entgegen der STIKO-Empfehlung. Das geht aus der Beschlussvorlage f&uuml;r das Treffen am Montag hervor. (&hellip;)<br>\nDamit setzen sich die Gesundheitsminister &uuml;ber die derzeitige Empfehlung der St&auml;ndigen Impfkommission (STIKO) hinweg, die eine Impfung nur bei Kindern und Jugendlichen empfiehlt, die ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung vermuten lassen. F&uuml;r junge Erwachsene in Universit&auml;ten, Berufsschulen und Schulen sollen die L&auml;nder strukturierte, niedrigschwellige Angebote an den jeweiligen Lernorten machen. &bdquo;Das kann ma&szlig;geblich zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Beschlussvorlage, die der F.A.Z. vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/corona-impfzentren-sollen-impfungen-fuer-kinder-und-jugendliche-anbieten-17464420.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine an Beratungsresistenz und Selbstherrlichkeit kaum noch zu &uuml;berbietende Exekutive in Bund und L&auml;ndern m&ouml;chte offensichtlich die STIKO-Empfehlung ignorieren sowie Kinder und Jugendliche einer unn&ouml;tigen Gefahr aussetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mehr als 200.000 Menschen in Frankreich protestieren gegen Corona-Regeln<\/strong><br>\nDer Protest gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen in Frankreich hat deutlich zugenommen. Landesweit gingen am Samstag nach Angaben des Innenministeriums mehr als 200.000 Menschen auf die Stra&szlig;en, um gegen die versch&auml;rften Regelungen zu demonstrieren. An den beiden vergangenen Wochenenden, vor dem Parlamentsbeschluss zu den Ma&szlig;nahmen, waren jeweils mehr als 100.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen.<br>\nInsgesamt fanden am Samstag in mehr als 150 St&auml;dten, darunter Toulon, Montpellier, Bordeaux, Marseille und Nizza, Demonstrationen statt. In der Hauptstadt Paris versammelten sich nach Angaben des Innenministeriums mehr als 14.000 Menschen. Die Demonstranten in Paris, darunter auch viele &bdquo;Gelbwesten&ldquo;, warfen der Regierung auf Plakaten unter anderem einen &bdquo;Angriff auf die Freiheit&ldquo; vor. Mehr als 3000 Polizisten waren im Einsatz, unter anderem auf den Champs-&Eacute;lys&eacute;es, deren Hauptzug&auml;nge abgeriegelt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/live230889917\/Corona-live-Gesundheitsminister-wollen-Impfangebot-fuer-Kinder-ab-12.html#live-ticker-entry-96039%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &#65279;Wie schon gesagt, in Deutschland sind regierungskritische Demonstrationen inzwischen verboten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Wir sind im Krieg!&rdquo; oder: Wer ist Emmanuel Macron? Eine Spurensuche<\/strong><br>\nAm 12. Juli verk&uuml;ndete Emmanuel Macron die Impfpflicht f&uuml;r alle Mitarbeiter des Gesundheitssektors sowie den Zwang zur Vorlage eines elektronischen &ldquo;Gesundheitspasses&rdquo;, der Aufschluss &uuml;ber eine Impfung, eine &uuml;berstandene Erkrankung oder einen negativen Corona-Test gibt, in zahlreichen Gebieten des &ouml;ffentlichen Lebens. Die Tests sollen demn&auml;chst auch noch selbst bezahlt werden &ndash; um so den Impfdruck zu erh&ouml;hen. Wer sich weigert, f&uuml;r den fallen Restaurantbesuche, der Zutritt zu Schwimmb&auml;dern, aber auch zu &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden und das Reisen per Fernzug demn&auml;chst weg. (&hellip;)<br>\nMit seinem Abschluss in der Tasche wurde Macron ab 2005 direkt als Finanzdirektor im &ouml;ffentlichen Dienst bei der Inspection des Finances, der wichtigsten Abteilung des Finanzministeriums, installiert. Dort kn&uuml;pfte er unter anderem Kontakte zu Jacques Attali, vielleicht der einflussreichste neoliberale Wirtschafts- und Finanzkenner Frankreichs, der vor Macron bereits die Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Mitterand, Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy und Fran&ccedil;ois Hollande beraten hatte. (&hellip;)<br>\nSeitdem laufen die Franzosen Sturm dagegen &ndash; von deutschen Qualit&auml;tsmedien lange weitestgehend unbeachtet. In ganz Frankreich gingen allein am vergangenen und an diesem Samstag nach offiziellen Abgaben jeweils 160.000 Demonstranten gegen die f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen verpflichtenden Corona-Impfung und die Ausweitung des Gesundheitspasses auf die Stra&szlig;e. Dabei kam es immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen mit einer hochger&uuml;steten Polizei. Im franz&ouml;sischen D&eacute;partement Dr&ocirc;me sind am letzten Samstag mehrere Tausend &Auml;rzte und Mitarbeiter eines Krankenhauses in den Streik getreten, um gegen die beschlossene Impfpflicht f&uuml;r Gesundheitspersonal zu protestieren.<br>\nDoch wie konnte es im Land von &ldquo;Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit&rdquo; &uuml;berhaupt so weit kommen? (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/121246-wir-sind-im-krieg-oder\/%20\">Kaspar Sachse in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesregierung wei&szlig; nicht, welche Corona-Schutzma&szlig;nahme welchen Effekt hat<\/strong><br>\nDeutschland befindet sich im Jahr zwei der Corona-Pandemie, ein Ende der staatlichen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie ist nicht abzusehen &ndash; auch weil die Inzidenzen und der Anteil der Hospitalisierungen steigen und sich die ansteckende Delta-Variante des Virus immer weiter ausbreitet. Zugleich verliert die Impfkampagne immer weiter an Fahrt.<br>\nF&uuml;r das Robert-Koch-Institut (RKI) ist klar: &ldquo;Die vierte Welle hat begonnen.&rdquo; Ein weiterer Lockdown &ndash; der nunmehr vierte &ndash; steht derzeit nicht zur Diskussion, v&ouml;llig ausgeschlossen ist er aber auch nicht. Hilfreich k&ouml;nnten in jedem Fall Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Corona-Schutzma&szlig;nahmen sein, die die Bundesregierung in den zur&uuml;ckliegenden anderthalb Jahren eingef&uuml;hrt hat.<br>\nGenau das wollte die FDP-Bundestagsfraktion in einer Kleinen Anfrage wissen &ndash; mit erstaunlichem Ergebnis. (&hellip;)<br>\nDas Problem ist aber weniger, dass das Unwissen noch so gro&szlig; ist, sondern vor allem, dass die Bundesregierung es bisher wohl vers&auml;umt hat, mit Studien und Analysen gegenzusteuern. Auf die Frage, was die Bundesregierung unternimmt, &ldquo;um die Wirksamkeit der einzelnen Schutzma&szlig;nahmen zu evaluieren und zu untersuchen&rdquo;, liefert sie keine Antwort.<br>\nDass es durchaus m&ouml;glich ist, Effekte einzelner Ma&szlig;nahmen wissenschaftlich zu untersuchen, zeigen aber mehrere Studien. Diese verglichen unter anderem, welche Regelungen sich wie stark auf zentrale Kennzahlen der Pandemie ausgewirkt haben.<br>\nSo zeigte eine Untersuchung der britischen University of Oxford zu verschiedenen staatlichen Eingriffen in das &ouml;ffentliche Leben in 41 L&auml;ndern, darunter auch Deutschland, dass ein Versammlungsverbot f&uuml;r mehr als zehn Personen und die Schlie&szlig;ung von Schulen und Hochschulen w&auml;hrend der ersten Welle von Januar bis Mai 2020 wohl die effektivsten Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Virus waren. Zum gleichen Ergebnis kam auch eine weitere, im Fachmagazin &ldquo;Nature&rdquo; publizierte Studie.<br>\nBeide Untersuchungen erschienen bereits Ende vergangenen Jahres.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/bundesregierung-weiss-corona-schutzmassnahme-effekt-36043558%20\">GMX<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Baerbock h&auml;lt Nachteile f&uuml;r Ungeimpfte f&uuml;r legitim<\/strong><br>\nAngesichts der in Deutschland nachlassenden Impfbereitschaft diskutieren Politik und Gesundheitsexperten &uuml;ber geeignete Ma&szlig;nahmen, um die Impfquote zu erh&ouml;hen. Die Gr&uuml;nen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sagte nun dem Berliner Tagesspiegel, dass sie Nachteile f&uuml;r Ungeimpfte als legitim erachte. &bdquo;Wenn alle ein Impfangebot bekommen haben, ist jedenfalls nicht auszuschlie&szlig;en, dass Geimpfte mehr Dinge tun k&ouml;nnen als die, die sich trotz der M&ouml;glichkeit nicht impfen lassen&ldquo;, sagte die Ko-Chefin der Gr&uuml;nen. &bdquo;Es kann ja nicht sein, dass die Freiheitsrechte aller eingeschr&auml;nkt werden, weil sich ein Teil nicht impfen lassen will.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/baerbock-haelt-nachteile-fuer-ungeimpfte-fuer-legitim-17463944.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &#65279;Die Kanzlerkandidatin der Gr&uuml;nen erkl&auml;rt also, dass sie auf die Grundrechte pfeift und die Ausgrenzung und Diskriminierung von unbescholtenen B&uuml;rgern f&uuml;r richtig h&auml;lt oder anders formuliert sie m&ouml;chte eine staatliche Zuteilung von Grundrechten nur nach Wohlverhalten der B&uuml;rger. Wo doch die Gr&uuml;nen angeblich sonst gegen jede Form der Diskriminierung sind. Es gibt vermutlich aktuell keine Partei in Deutschland, die mehr f&uuml;r Doppelmoral steht als die Gr&uuml;nen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So sehen also die verfassungsrechtlichen Vorstellungen der gr&uuml;nen Kanzlerkandidatin aus. Was wohl Petra Kelly davon halten w&uuml;rde?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fortschritt im Schneckentempo<\/strong><br>\nBei der Windkraft m&uuml;sse sich das Ausbautempo in den n&auml;chsten Jahren mindestens verdoppeln, kommentiert Georg Ehring. Die Politik habe die Hindernisse f&uuml;r den Ausbau aber l&auml;ngst nicht ausger&auml;umt. (&hellip;)<br>\nDer entscheidende Hebel ist hier der Ersatz von Kohle und Gas vor allem durch Wind- und Solarenergie. Er muss viel schneller kommen als bisher geplant. Erstens deshalb, weil die Stromerzeugung bei uns heute noch die gr&ouml;&szlig;te Quelle von klimasch&auml;dlichen Treibhausgasen ist. Zwar kommt mittlerweile rund die H&auml;lfte unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen. Doch die haben zun&auml;chst vor allem die ebenfalls CO2-g&uuml;nstige Atomkraft ersetzt, das schm&auml;lert ihren Klimabeitrag. (&hellip;)<br>\nDer zweite Grund f&uuml;r einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren ist der Umstand, dass Klimaschutz in anderen Bereichen zu mehr Strombedarf f&uuml;hrt. Zu Buche schlagen vor allem die Einf&uuml;hrung des Elektroautos, der Ersatz von Gas- und &Ouml;lheizungen durch W&auml;rmepumpen und die Elektrifizierung von Industrieprozessen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier musste k&uuml;rzlich einr&auml;umen, dass er den zu erwartenden zus&auml;tzlichen Stromverbrauch bisher grob untersch&auml;tzt hat. Gelingt es nicht, gen&uuml;gend Windr&auml;der aufzustellen, dann besteht die Gefahr, dass das Ende der Braunkohle-Verfeuerung sich tats&auml;chlich bis zum Jahr 2038 zieht. Dieses im internationalen Vergleich sehr sp&auml;te Datum steht zwar im Kohle-Kompromiss, es vertr&auml;gt sich aber nicht mit den deutschen Klimazielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ausbau-der-windkraft-fortschritt-im-schneckentempo.720.de.html?dram:article_id=501099\">Georg Ehring in Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Wasserkrieg&ldquo; als neue Front im Krim-Konflikt<\/strong><br>\nTemperaturen um die 35 Grad und D&uuml;rre sind auf der Krim im Sommer nicht selten. Russland kommt aber nur schwer mit der Wasserversorgung der mehr als zwei Millionen Menschen auf der Halbinsel nach. Seit der Annexion erh&auml;lt die Krim keinen Nachschub mehr aus ihrer fr&uuml;heren Hauptquelle, dem Nord-Krim-Kanal. Zwischen der Ukraine und Russland ist dar&uuml;ber ein neuer Konflikt entbrannt. (&hellip;)<br>\nIm M&auml;rz hatte der Vizepremier der Krim, Georgi Muradow, noch versprochen, die gr&ouml;bsten Probleme mit der Wasserversorgung w&uuml;rden bis zum Sommer behoben sein, um das &bdquo;Urlauben auf der Krim problemfrei&ldquo; zu gestalten.<br>\nEs seien zahlreiche Ma&szlig;nahmen geplant, um die Versorgung zu gew&auml;hrleisten, so Muradow in einem Interview: &bdquo;Neue Brunnen werden entwickelt. Es werden D&auml;mme gebaut, um Wasser aus den Fl&uuml;ssen der Krim zu sammeln. Bei Bedarf werden Entsalzungsanlagen gebaut, insbesondere in s&uuml;dlichen Bezirken, die viele Touristen empfangen.&ldquo; Insgesamt will der Kreml laut Nachrichtenagentur TASS 48 Milliarden Rubel (552 Mio. Euro) in neue Wasseranlagen pumpen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3222865\/%20\">ORF.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Experiment mit Potenzial<\/strong><br>\nEine Ampelkoalition k&ouml;nnte die Gr&uuml;nen zur Kanzlerschaft bringen &ndash; und funktionieren: Leistung, &Ouml;kologie und soziale Gerechtigkeit passen zusammen. (&hellip;)<br>\nWarum wird diese M&ouml;glichkeit nicht ausgiebiger in Erw&auml;gung gezogen? Eine zentrale Ursache liegt sicherlich darin, dass sich die &Ouml;kopartei und die &bdquo;Freien Demokraten&ldquo; &ndash; der Freud&rsquo;sche Versprecher Baerbocks (&bdquo;liberale Feinde&ldquo;) l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en &ndash; in keiner Weise gr&uuml;n sind. Weder habituell noch inhaltlich. Erstaunlicherweise jedoch weniger in &ouml;kologischen Zielsetzungen &ndash; auch wenn die Liberalen eher auf einen marktwirtschaftlichen, technisch orientierten Klimaschutz setzen, der Innovationen in den Mittelpunkt r&uuml;ckt.<br>\nBeim Thema soziale Gerechtigkeit scheinen die Gr&auml;ben aber un&uuml;berbr&uuml;ckbar: Die Frage, wie man diesen &bdquo;neoliberalen Porschefahrern&ldquo; abnehmen k&ouml;nnte, an Verteilungsgerechtigkeit interessiert zu sein, wird regelm&auml;&szlig;ig erwidert mit der Gegenfrage, wie man diesen &bdquo;neidgetriebenen Eat-The-Rich-&Ouml;ko-M&uuml;slis&ldquo; abkaufen soll, sie w&uuml;rden das nicht verhandelbare Leistung-muss-sich-lohnen-Prinzip je respektieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Koalitionsoptionen-nach-der-Wahl\/!5787805\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die taz als Gr&uuml;nen-Zeitung will unbedingt irgendwie die Gr&uuml;nen an die Macht bringen &ndash; aber die Vorstellung, dass ausgerechnet mit der FDP eine &ouml;kologische und sozial gerechte Politik m&ouml;glich w&auml;re, ist wirklich absurd. &ldquo;Leistungsgerechtigkeit&rdquo; hei&szlig;t f&uuml;r die FDP weitere Steuersenkungen f&uuml;r Reiche und Unternehmen und &ldquo;&Ouml;kologie&rdquo; hei&szlig;t bei der FDP &ldquo;Planwirtschaft und B&uuml;rokratie&rdquo;. Einen h&ouml;heren Mindestlohn, h&ouml;here Einkommensteuern f&uuml;r Gutverdiener, eine Verm&ouml;gensteuer oder eine Erbschaftsteuer f&uuml;r Firmenerben usw. wird es mit der FDP sicher nicht geben, dito keine &ouml;kologischen Beschr&auml;nkungen, die &ldquo;die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft behindern&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass aber mit den Gr&uuml;nen und mit der SPD eine &ouml;kologische und sozial gerechte Politik m&ouml;glich w&auml;re, ist ebenso fiktional. Das letzte Mal, als Rot-Gr&uuml;n regierte und sich die drei Parteien gut verstanden haben, haben sie gemeinsam die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; beschlossen, mit Hartz IV, radikalen Rentenk&uuml;rzungen und krassen K&ouml;rperschaftsteuersenkungen; allein das sollte Warnung genug sein vor diesem Trio infernale.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-74779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74779"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74782,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74779\/revisions\/74782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}