{"id":74812,"date":"2021-08-03T08:45:48","date_gmt":"2021-08-03T06:45:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812"},"modified":"2021-08-03T08:45:48","modified_gmt":"2021-08-03T06:45:48","slug":"hinweise-des-tages-3915","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h01\">&ldquo;Auf Zuwanderung angewiesen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h02\">Zukunftsf&auml;higer Wirtschaftsjournalismus? &ndash; Journalistische Vielfalt braucht eine plurale &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h03\">&bdquo;Ohne das Geld der Banken k&auml;me der Kollaps&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h04\">&Ouml;konom zu Steuerpl&auml;nen: Milliardenplus bei Linken, dickes Minus bei Liberalen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h05\">Versorgungskrise in Gro&szlig;britannien: Aldi lockt Lkw-Fahrer mit h&ouml;heren L&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h06\">Rechtm&auml;&szlig;igkeit und Semantik der Impfpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h07\">Beh&ouml;rde verunsichert die Covid-Geimpften. Voreilig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h08\">&raquo;Erste Pandemie, die durch Impfstoffe beendet wird&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h09\">Politiker und die Stiko: Diese unertr&auml;gliche Arroganz!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h10\">Oberb&uuml;rgermeister hinterfragt strategisches Ziel der Pandemiebek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h11\">USA droht Massenobdachlosigkeit: &ldquo;Wir m&uuml;ssen Leben retten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h12\">Wolfgang Bittner: USA verfolgen Langzeitstrategie zur Verhinderung deutsch-russischer Kooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h13\">Kanonenbootdiplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h14\">Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung geh&ouml;rt zur US-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h15\">Opioid-Skandal: Wie Milliard&auml;rs-Familie die Justiz austrickste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74812#h16\">Zu guter Letzt: Corona-Impfpflicht am Arbeitsplatz &ndash; Ausnahme f&uuml;r Veganer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Auf Zuwanderung angewiesen&rdquo;<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftsforscher sehen die Grundlagen der deutschen Exporterfolge vom demografischen Wandel bedroht und dringen auf gr&ouml;&szlig;ere Arbeitszuwanderung in die Bundesrepublik. Aufgrund der Alterung der deutschen Gesellschaft werde der Arbeitsmarkt hierzulande selbst bei &ldquo;moderaten Annahmen&rdquo; bis zum Jahr 2035 mehr als &ldquo;f&uuml;nf Millionen potenzielle Arbeitskr&auml;fte&rdquo; verlieren, hei&szlig;t es in einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln. Selbst wenn man sich bem&uuml;he, mehr &Uuml;ber-60-J&auml;hrige (&ldquo;Silver Worker&rdquo;) zur Erwerbsarbeit zu n&ouml;tigen, f&uuml;hre an einer Ausweitung der Immigration kein Weg vorbei. Diese ist laut dem unternehmensnahen Institut auch n&ouml;tig, um die Innovationsf&auml;higkeit Deutschlands zu sichern: Der ohnehin &ldquo;nur moderate Aufwuchs&rdquo; bei Patentanmeldungen in den vergangenen Jahren sei &ldquo;ausschlie&szlig;lich Erfindenden mit ausl&auml;ndischen Wurzeln zu verdanken&rdquo;. Laut einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) schrumpft ohne Immigration nicht zuletzt die Steuerbasis und damit das Potenzial f&uuml;r Investitionen in die Infrastruktur, auf die die deutsche Exportindustrie angewiesen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8675\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zukunftsf&auml;higer Wirtschaftsjournalismus? &ndash; Journalistische Vielfalt braucht eine plurale &Ouml;konomik<\/strong><br>\nIm deutschsprachigen Raum laufen seit einigen Jahren Debatten zur Vielfalt in der medialen wirtschaftspolitischen Berichterstattung und zu mehr Pluralit&auml;t in den Wirtschaftswissenschaften. Die Studie &bdquo;Qualifiziert f&uuml;r die Zukunft?&ldquo; hat diese Debatten nun zusammengef&uuml;hrt. Kernergebnis: Vor allem &ouml;konomische Grundlagenveranstaltungen sind stark &bdquo;orthodox&ldquo; ausgerichtet und pr&auml;gen nicht nur &Ouml;konomie-Studierende, sondern auch zuk&uuml;nftige Journalist:innen &ndash; und damit diejenigen, die als &bdquo;Gatekeeper&ldquo; f&uuml;r &ouml;konomische Theorien und Perspektiven die mediale Berichterstattung verantworten. (&hellip;)<br>\nOb der nachhaltige Umbau der Wirtschaft im Zuge der Klimakrise, Armut oder Ungleichheit &ndash; wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Fragen ber&uuml;hren zentrale gesellschaftliche Themenfelder. Wirtschaftspolitischer Journalismus steht angesichts einer krisenhaften und komplexen Welt vor gro&szlig;en Herausforderungen: &Ouml;konomische Inhalte m&uuml;ssen f&uuml;r ein breites Publikum verst&auml;ndlich, vielf&auml;ltig und multiperspektivisch aufbereitet werden. Denn Journalismus tr&auml;gt mit kontroversen und kritischen Sichtweisen zur politischen Willensbildung der B&uuml;rger:innen und damit zu einer lebendigen Demokratie bei. Aktuelle Forschungen zeigen jedoch, dass der Anspruch nach Vielfalt im Wirtschaftsjournalismus h&auml;ufig nicht eingel&ouml;st wird. Es gibt in den Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Theorieschulen und Forschungsschwerpunkten. Die mediale Berichterstattung bildet diese Vielfalt aber kaum ab, sondern orientiert sich &uuml;berwiegend an einem &ouml;konomischen Mainstream &ndash; und ist damit auch wirtschaftspolitisch einseitig gef&auml;rbt. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend etwa im Zuge der Finanzkrise 2007\/08 die Katastrophe schon in vollem Gange war, wurde in weiten Teilen der medialen Berichterstattung Beruhigungsrhetorik erzeugt und &ndash; ganz im Sinne der &bdquo;orthodoxen&ldquo; neoklassischen Theoriestr&ouml;mung &ndash; die Krise eher als &bdquo;externer Schock&ldquo; interpretiert, wie Diskursanalysen sp&auml;ter zeigten. Dabei gab es zahlreiche eindringliche Warnungen von &bdquo;heterodoxen&ldquo; &Ouml;konom:innen, teilweise bereits Jahre vorher, die jedoch fachwissenschaftlich wie medial wenig Beachtung fanden. Erst j&uuml;ngst zeigte eine Studie um eine Verm&ouml;gens- und Erbschaftssteuer mit dem Fokus Deutschland, dass diese Themen kaum medial debattiert werden und die vermittelte Perspektive zentral von der jeweiligen redaktionellen politischen Ausrichtung abh&auml;ngt &ndash; die meist Argumente gegen Umverteilung favorisiert und positive gesellschaftliche Wirkungen solcher Reformen ausblendet. Eine &auml;hnlich gelagerte Studie gibt es f&uuml;r &Ouml;sterreich auch vom Momentum-Institut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Ohne das Geld der Banken k&auml;me der Kollaps&ldquo;<\/strong><br>\nDer Politikwissenschaftler Joscha Wullweber ist &uuml;berzeugt, dass EZB und Fed heute teilweise fortschrittlicher agieren als die Politik<br>\nAnfang Juli gab die Europ&auml;ische Zentralbank bekannt, dass sie ihr Inflationsziel nach oben schraubt: von knapp unter auf ganze zwei Prozent. Auch &ouml;kologische Aspekte will die EZB in Zukunft st&auml;rker ber&uuml;cksichtigen. Genau diese Umw&auml;lzungen in der Geldpolitik hat der Politikwissenschaftler Joscha Wullweber gerade in einem Buch analysiert: Zentralbankkapitalismus ist im Juni bei Suhrkamp erschienen.<br>\nder Freitag: Herr Wullweber, laut Shoshana Zuboff leben wir im &Uuml;berwachungs-, nach Aaron Sahr im Keystrokekapitalismus. Sie sprechen von Zentralbankkapitalismus. Was ist damit gemeint?<br>\nJoscha Wullweber: Damit will ich nicht sagen, dass die anderen Analysen falsch sind. Stattdessen will ich etwas Wichtiges herausstellen: Und zwar, dass der heutige Kapitalismus ohne das &auml;u&szlig;erst unkonventionelle Interventionsinstrumentarium der Zentralbanken sofort in die Krise st&uuml;rzen w&uuml;rde. Wenn Sie an die Geldpolitik der fr&uuml;hen 2000er Jahre zur&uuml;ckdenken, dann h&ouml;rt sich das heute verstaubt und langweilig an. Es wurde ein bisschen an den Leitzinsen herumgeschraubt, m&ouml;glichst lautlos und weitgehend unbeachtet von der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nHeute haben die Zentralbanken eine aktivere Rolle.<br>\nSie intervenieren massiv. Die Overnight-Reverse-Repo-Fazilit&auml;t des US-Zentralbank-Systems, der Federal Reserve Bank &ndash; also der Ort, an dem die Banken &uuml;ber Nacht ihr Geld bei der Fed parken &ndash;, wird in als sicher empfundenen Zeiten gar nicht genutzt. Ende Juni lag der Wert aber bei fast einer Billion am Tag und befindet sich weiter auf hohem Niveau. Warum? Weil das Bankensystem extrem verunsichert ist. Der Interbankenmarkt, wo sich die Banken untereinander Geld leihen zum Bilanzausgleich, ist praktisch zum Erliegen gekommen. Die Banken wenden sich an die Zentralbanken, um ihre &uuml;bersch&uuml;ssige Liquidit&auml;t dort zu parken oder sie bei Bedarf von der Zentralbank zu bekommen. Die Zentralbanken schrauben nicht mehr nur an den Leitzinsen. Sie sind aktive Marktmacherinnen und als Dealer of Last Resort im Schattenbankensystem t&auml;tig. Zinspolitik wird heute nicht mehr &ndash; wie bis zur globalen Finanzkrise &ndash; &uuml;ber das regul&auml;re Bankensystem betrieben, sondern &uuml;ber das Schattenbankensystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ohne-das-geld-der-banken-kaeme-der-kollaps\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;konom zu Steuerpl&auml;nen: Milliardenplus bei Linken, dickes Minus bei Liberalen<\/strong><br>\nWirtschaftswissenschaftler Florian Buhlmann hat die Steuervorschl&auml;ge in den Programmen der Parteien zur Bundestagswahl untersucht. Was dabei Erwartbares und Erstaunliches herausgekommen ist und ob die Finanzpl&auml;ne realistisch sind, erz&auml;hlt er im ntv.de-Interview. [&hellip;]<br>\n&Uuml;berraschender ist dagegen das Ergebnis Ihrer Berechnungen in Hinsicht auf die Wirkungen auf den Haushaltssaldo. Ausgerechnet bei den Liberalen und Konservativen, die doch so auf die Schwarze Null schw&ouml;ren, klaffen gro&szlig;e L&uuml;cken. Im linken Lager dagegen kommen sie sogar auf teils riesige &Uuml;bersch&uuml;sse.<br>\nIn der Tat, die Vorschl&auml;ge der FDP w&uuml;rden diesem Modell zufolge zu 87,6 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen f&uuml;hren, die der Union zu 32,6 Milliarden Mindereinnahmen. Bei der SPD und den Gr&uuml;nen kommen wir im Saldo auf Mehreinnahmen. Bei der Linken ist es sogar ein Plus von gut 90 Milliarden Euro, wobei die Linke ihre Pl&auml;ne in der endg&uuml;ltigen Fassung des Wahlprogramms noch einmal ver&auml;ndert hat. Auch bei diesen Zahlen zur Budgetwirkung gilt insgesamt nat&uuml;rlich: Man darf die anderen Teile des Wahlprogramms nicht ganz vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Milliardenplus-bei-Linken-dickes-Minus-bei-Liberalen-article22689486.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Versorgungskrise in Gro&szlig;britannien: Aldi lockt Lkw-Fahrer mit h&ouml;heren L&ouml;hnen<\/strong><br>\nDer Mangel an Lkw-Fahrern macht der britischen Wirtschaft schwer zu schaffen. Handelsriese Aldi versucht es jetzt mit dem einfachsten Mittel, das die Marktwirtschaft zu bieten hat: mehr Geld.<br>\nIm Kampf gegen den Lastwagenfahrermangel in Gro&szlig;britannien &ouml;ffnet Aldi den Geldbeutel: Der deutsche Handelsriese erh&ouml;ht die L&ouml;hne. Die BBC berichtete unter Berufung auf die Aldi-Website, dass die Stundenl&ouml;hne nun zwischen 14,15 bis 15,34 Pfund liegen, w&auml;hrend der Nachtschichten sogar zwischen 16,98 und 18,41 Pfund. Nach Informationen der &raquo;Sunday Times&laquo; steht eine weitere Lohnerh&ouml;hung bevor. Damit wolle Aldi verhindern, dass Fahrer inmitten der von Brexit und Corona ausgel&ouml;sten Versorgungskrise abgeworben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/grossbritannien-aldi-lockt-lkw-fahrer-mit-hoeheren-loehnen-a-54c0c755-4b24-4967-97a8-0ea49edbe529\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nein! Ach! Doch! Tats&auml;chlich versucht eine Firma mal, einem angeblichen Fachkr&auml;ftemangel (angeblich, weil es Wunder ist, dass &uuml;berhaupt jemand f&uuml;r so niedrige L&ouml;hne arbeitet) durch, Tusch!, tata!, h&ouml;here L&ouml;hne abzuhelfen. Ganz innovativ, zumindest im realexistierenden Neoliberalismus. Alleine, dass diese Selbstverst&auml;ndlichkeit als erw&auml;hnenswerte Nachricht in einer (Online-)Zeitung erscheint, spricht B&auml;nde. Und psst! Die deutschen Arbeitnehmer, deren L&ouml;hne man seit Jahrzehnten mit dem Verweis auf das scheue Reh Kapital, das in Ausland gehen k&ouml;nnte, mit Hartz IV und forcierter Arbeitskr&auml;ftezuwanderung auf Dumpingniveau h&auml;lt, k&ouml;nnte das h&ouml;ren und auf dumme Gedanken kommen. Auf der Kommentarseite des SPIEGEL jedenfalls weisen mehrere Schreiber darauf hin, dass die Briten jetzt zum Gl&uuml;ck die Nachteile des Brexit erlebten &ndash; als w&auml;ren steigende L&ouml;hne nicht ein Riesenfortschritt. Aber die Deutschen sind anscheinend schon so seltsam konditioniert, dass sie allen Ernstes m&ouml;glichst niedrige L&ouml;hne als Vorteil im Wettbewerb der Nationen empfinden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechtm&auml;&szlig;igkeit und Semantik der Impfpflicht<\/strong><br>\nMit Fortschreiten der COVID-19-Impfkampagne haben die Diskussionen dar&uuml;ber zugenommen, ob sich das Ziel einer hinreichenden Durchimpfung der Bev&ouml;lkerung allein durch Impfangebote, also auf freiwilliger Basis, oder nur &uuml;ber eine Impfpflicht erreichen l&auml;sst. Unter den gegenw&auml;rtigen tats&auml;chlichen Bedingungen und im Hinblick auf die derzeit absehbaren tats&auml;chlichen Entwicklungen wird sich eine staatlich angeordnete (&bdquo;indirekte&ldquo;) Impfpflicht in verfassungsgem&auml;&szlig;er Weise nicht rechtfertigen lassen.<br>\n&bdquo;Vaccine hesitancy &ndash; the reluctance or refusal to vaccinate despite the availability of vaccines &ndash;&ldquo; ist, worauf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon l&auml;nger hinweist, nicht erst seit COVID-19 ein Problem. Dass Impfzur&uuml;ckhaltung auch ein Problem bei der Eind&auml;mmung der Ausbreitung von COVID-19 werden w&uuml;rde, kann also nicht verwundern. Am 26. Juli 2021 waren 49,7&#8202;% der Gesamtbev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig geimpft und 61,0&#8202;% hatten mindestens eine Impfdosis erhalten. Nach dem gegenw&auml;rtigen Wissensstand h&auml;lt das Robert Koch-Institut (RKI) eine &bdquo;Zielimpfquote (Impfschutz durch vollst&auml;ndige Impfung) von 85% f&uuml;r die 12-59-J&auml;hrigen sowie von 90% f&uuml;r Personen ab dem Alter von 60 Jahren f&uuml;r notwendig und auch erreichbar&ldquo;. Die damit einhergehende breite Grundimmunit&auml;t werde jedoch, so das RKI, vermutlich im Herbst\/Winter 2021\/2022 noch nicht erreicht sein; die bis dahin zu erwartende Impfquote von ca. 70-80% unter den Erwachsenen werde nicht ausreichen (weitere aktuelle Daten zum Impfverhalten h&auml;lt das RKI bereit). Damit stellt sich die Frage, wie die Impfquote erh&ouml;ht werden kann und wie dazu eine wie auch immer ausgestaltete Impfpflicht beitragen kann. [&hellip;]<br>\nIch habe in erster Linie Bedenken unter dem Aspekt der Erforderlichkeit. Kann die Verbreitung des Virus in Restaurants, Kinos oder Sportstadien &ndash; um die Beispiele des Chefs des Bundeskanzleramtes aufzugreifen &ndash; tats&auml;chlich nur durch die Erf&uuml;llung einer (&bdquo;indirekten&ldquo;) Impfpflicht wirksam verhindert werden? L&auml;sst sich f&uuml;r jede ungeimpfte, aber verl&auml;sslich getestete Person, die sich an die inzwischen &uuml;blichen Schutzma&szlig;nahmen h&auml;lt, nachvollziehbar annehmen, sie infiziere andere und verschlimmere so das Infektionsgeschehen? Und kann &ndash; das ist letztlich der prim&auml;re Regelungszweck &ndash; nur durch die in Aussicht gestellte Verweigerung des Zugangs zu Leistungen bzw. G&uuml;tern die Zielimpfquote erreicht werden? Gibt es keine gleich wirksamen, aber weniger einschneidenden Instrumente, diese Quote zu erreichen, damit Gesundheitsgef&auml;hrdungen (auch durch eine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems) weithin ausgeschlossen werden k&ouml;nnen? Und was ist eigentlich mit denen, die sich aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht impfen lassen k&ouml;nnen? Sollen sie wirklich denen gleichstellt werden, die sich impfen lassen k&ouml;nnten, es aber nicht wollen? Welcher sachliche Grund sollte das rechtfertigen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/rechtmaessigkeit-und-semantik-der-impfpflicht\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Etwas juristisches Kauderwelsch, aber der Beitrag macht deutlich, dass es wesentliche rechtliche H&uuml;rden f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Impfpflicht gibt. Deswegen schreckt die Bundesregierung offenbar (noch) davor zur&uuml;ck und versucht es durch die Hintert&uuml;r &uuml;ber die Diskriminierung und Ausgrenzung von B&uuml;rgern ohne Impfung. Auch zu dieser &bdquo;indirekten&ldquo; Impfpflicht  findet sich Interessantes in dieser Er&ouml;rterung der rechtlichen Lage.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beh&ouml;rde verunsichert die Covid-Geimpften. Voreilig?<\/strong><br>\n&laquo;Auch Geimpfte k&ouml;nnen Ungeimpfte mit Covid anstecken&raquo;, warnt die US-Gesundheitsbeh&ouml;rde CDC und empfiehlt auch Geimpften Masken. [&hellip;]<br>\n1. Wie ansteckend k&ouml;nnen Geimpfte sein?<br>\nZur ersten Frage sind die CDC zum Schluss gekommen, dass doppelt Geimpfte ansteckend werden k&ouml;nnen. Noch fehlen jedoch Angaben dar&uuml;ber, ob es sich dabei &ndash; im Vergleich zu ungeimpften Personen &ndash; um seltene F&auml;lle handelt, die keine Massnahmen rechtfertigen. Oder ob doppelt Geimpfte nach einer Ansteckung andere h&auml;ufig anstecken. Dann m&uuml;ssten beispielsweise negative Tests f&uuml;r Veranstaltungen in geschlossenen R&auml;umen nicht nur f&uuml;r Ungeimpfte, sondern auch f&uuml;r Geimpfte vorgeschrieben werden.<br>\nW&auml;re das Risiko sehr gering oder lediglich &laquo;nicht auszuschliessen&raquo;, dann w&auml;ren Einschr&auml;nkungen der Bewegungsfreiheit &ndash; sowohl f&uuml;r Geimpfte als auch f&uuml;r Ungeimpfte &ndash; unverh&auml;ltnism&auml;ssig. Ohne die Wahrscheinlichkeit der Risiken anzugeben, sind die Aussagen der CDC wenig hilfreich.<br>\nLaut einer internen CDC-Pr&auml;sentation, welche der Washingten Post vorliegt, wird die Zahl der symptomatischen Infektionen von Geimpften in den USA auf w&ouml;chentlich 35&rsquo;000 gesch&auml;tzt (etwa 0,09 Prozent der Geimpften in einem Monat) &ndash; bei insgesamt 162 Millionen geimpften Amerikanern.<br>\nVon Ansteckungen (positives Testergebnis) sei &laquo;nur ein kleiner Teil&raquo; aller Geimpften betroffen, schreiben die CDC auf ihrer Webseite. Und wie viele dieses &laquo;kleinen Teils&raquo; sind f&uuml;r Dritte ansteckend? Die Angaben der CDC sind zu ungenau und k&ouml;nnen die Geimpften verunsichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/behoerde-verunsichert-die-covid-geimpften-voreilig\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Erste Pandemie, die durch Impfstoffe beendet wird&laquo;<\/strong><br>\nDer Epidemiologe Klaus St&ouml;hr &uuml;ber den Weg von der Pandemie zur Endemie, die Rolle der Impfungen und Kritik am bisherigen Krisenmanagement<br>\nWie erleben Sie die derzeitige Pandemie?<br>\nIch habe nie an den Spruch geglaubt, dass die Menschen nur eines aus der Vergangenheit lernen &ndash; n&auml;mlich: dass sie nichts daraus lernen. Leider bewahrheitet sich das aber jetzt in gro&szlig;em Ma&szlig;e. Viele der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Pandemien von 1957 und 1968 wurden in der gegenw&auml;rtigen Pandemiebek&auml;mpfung nicht ber&uuml;cksichtigt, in Deutschland und weltweit. Schon zu Beginn der Pandemie h&auml;tte man auf Grundlage jener Erkenntnisse eine auf die gesamte Dauer und den unweigerlichen, feststehenden Endzustand ausgerichtete Strategie entwickeln m&uuml;ssen. Das ist in vielen L&auml;ndern nicht geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1155113.klaus-stoehr-erste-pandemie-die-durch-impfstoffe-beendet-wird.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Unaufgeregt, umfassend und klar das ganze Interview &ndash; wie wohltuend! Dennoch hat man auch im ND (vorsichtshalber?) die Aussage zum Impferfolg an den Anfang der &Uuml;berschrift gestellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Politiker und die Stiko: Diese unertr&auml;gliche Arroganz!<\/strong><br>\nDer Druck von Politikern auf die St&auml;ndige Impfkommission ist v&ouml;llig inakzeptabel und verantwortungslos.<br>\nDiese Arroganz ist unertr&auml;glich. Markus S&ouml;der, Karl Lauterbach, Robert Habeck &ndash; partei&uuml;bergreifend erh&ouml;hen Politiker den &ouml;ffentlichen Druck auf die St&auml;ndige Impfkommission (StiKo) und wollen die Mediziner dr&auml;ngen, Impfungen f&uuml;r Kinder endlich zu empfehlen. Die Werkzeuge reichen von plumper Ver&auml;chtlichmachung, wie bei Markus S&ouml;der: Die Wissenschaftler seien nur ehrenamtlich t&auml;tig, so der Jurist S&ouml;der. Karl Lauterbach, Public-Health-Experte, sagt, die Stiko vertrete eine &bdquo;Au&szlig;enseiterposition&ldquo;. Der Schriftsteller Robert Habeck l&auml;sst der Kommission ausrichten: &bdquo;Die sollen mal ein bisschen in die G&auml;nge kommen.&ldquo; Nun dr&auml;ngen pl&ouml;tzlich die Gesundheitsminister, wollen die Stiko ins Abseits laufen lassen und ihrerseits &ndash; obwohl v&ouml;llig fachfremd und ergo ahnungslos &ndash; das Impfen von Kindern &bdquo;empfehlen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/politiker-und-die-stiko-diese-unertraegliche-arroganz-li.174638\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Haus&auml;rzte widersprechen Gesundheitsministern<\/strong><br>\nDie Entscheidung der Gesundheitsminister, Kindern und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot zu machen, st&ouml;&szlig;t auf Kritik. Die Haus&auml;rzte sehen darin eine Verunsicherung der Bev&ouml;lkerung.<br>\nDer Deutsche Haus&auml;rzteverband kritisiert die Entscheidung von Gesundheitsminister Jens Spahn und seinen L&auml;nderkollegen, das Impfangebot f&uuml;r Kinder und Jugendliche auszubauen. &ldquo;Diese Diskussion unter Missachtung der Kompetenz der St&auml;ndigen Impfkommission kann eher zur Verunsicherung f&uuml;hren, als dass sie der Impfkampagne hilft&rdquo;, sagt Verbandschef Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_90559336\/corona-ausbruch-impfen-ab-12-jahren-hausaerzte-kritisieren-entscheidung.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Oberb&uuml;rgermeister hinterfragt strategisches Ziel der Pandemiebek&auml;mpfung<\/strong><br>\n&bdquo;Wo ist das neue strategische Ziel der Bundesregierung in der Pandemiebek&auml;mpfung und f&uuml;r die vierte Welle?&ldquo; Diese Frage stellt Schwerins Oberb&uuml;rgermeister Dr. Rico Badenschier. &bdquo;Wir haben in einer unglaublichen gesellschaftlichen Kraftanstrengung unser strategisches Ziel erreicht, das Gesundheitssystem vor der &Uuml;berlastung zu bewahren und damit unz&auml;hlige Menschenleben gerettet. Der weitere Verlauf der Pandemie liegt sowohl f&uuml;r die &auml;lteren Jahrg&auml;nge, denen ein Impfangebot unterbreitet werden konnte, als auch f&uuml;r die j&uuml;ngeren Jahrg&auml;nge, die nur &auml;u&szlig;erst selten schwer erkranken, im Bereich des individuellen Lebensrisikos. Deswegen ist es an der Zeit, &uuml;ber die Aufhebung von Corona-Beschr&auml;nkungen zu diskutieren, statt mit Impfpflicht, Schulschlie&szlig;ungen oder neuen Lockdowns unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Kollateralsch&auml;den zu riskieren.&ldquo;<br>\nZu Beginn der Pandemie Anfang 2020 war das unumstrittene, internationale Ziel: &bdquo;flatten the curve&ldquo; &ndash; die absolute Zahl der akut Infizierten gering halten, damit die Intensivstationen nicht &uuml;berlastet werden. Dazu dienten die Infektionsschutzma&szlig;nahmen der ersten, zweiten und dritten Welle. Durch diese Ma&szlig;nahmen konnte die erste Welle fr&uuml;h gebrochen werden, in der zweiten Welle unz&auml;hlige Leben in der Hochrisikogruppe der &Auml;lteren gerettet und in der dritten Welle die Intensivstationen vor der &Uuml;berlastung gesch&uuml;tzt werden.<br>\n&bdquo;Eine vierte Welle steht unmittelbar bevor und ein Blick in die Nachbarl&auml;nder und auf die Erfahrungen mit der alpha-Variante verhei&szlig;t, dass wir sie nicht aufhalten k&ouml;nnen&ldquo;, so Dr. Badenschier. &bdquo;Die Lage ist aber heute eine g&auml;nzlich andere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.schwerin.de\/news\/strategie-pandemiebekaempfung\/\">Schwerin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA droht Massenobdachlosigkeit: &ldquo;Wir m&uuml;ssen Leben retten&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber Nacht k&ouml;nnten mehr als sieben Millionen US-Amerikaner auf der Stra&szlig;e sitzen. US-Pr&auml;sident Joe Biden ist es nicht gelungen, einen Corona-Zwangsr&auml;umungsstopp zu verl&auml;ngern.<br>\nUm f&uuml;nf Uhr am Morgen setzt Cori Bush ihre erste Nachricht auf Twitter ab: &ldquo;Dieser Morgen f&uuml;hlte sich kalt an, so als w&uuml;rde der Wind direkt durch meinen Schlafsack blasen. Seit Freitag &ndash; als einige Kollegen es vorzogen, Urlaub zu machen statt per Abstimmung Zwangsr&auml;umungen zu verhindern &ndash; sind wir vor dem Kapitol. Dies ist ein R&auml;umungsnotfall. Unser Volk braucht ein R&auml;umungsmoratorium. Jetzt.&rdquo;<br>\nCori Bush ist ausgebildete Krankenschwester und sitzt seit diesem Jahr f&uuml;r die Demokraten als Abgeordnete aus Missouri im Repr&auml;sentantenhaus. Seit vergangenen Freitag campt sie unter freiem Himmel auf Capitol Hill. Aus Protest dagegen, dass Millionen von Mietern in den USA pl&ouml;tzlich obdachlos werden k&ouml;nnten.<br>\nDer Grund: Vergangenes Jahr hatte die amerikanische Seuchenschutzbeh&ouml;rde CDC wegen der Corona-Pandemie einen R&auml;umungsschutz veranlasst. Menschen, die ihre Miete wegen pl&ouml;tzlicher Arbeitslosigkeit nicht mehr zahlen konnten, durfte seither nicht mehr gek&uuml;ndigt werden. Auch weil so verhindert werden sollte, dass sich das Virus durch pl&ouml;tzliche massenhafte Obdachlosigkeit noch schneller als ohnehin schon ausbreitet. Dieser befristet eingef&uuml;hrte R&auml;umungsschutz ist nun ausgelaufen, nachdem das Wei&szlig;e Haus zweimal eine Verl&auml;ngerung erwirkt hatte, zuletzt im Juni dieses Jahres.<br>\nDer Oberste Gerichtshof hatte daraufhin mit einer knappen Mehrheit von f&uuml;nf zu vier Stimmen entschieden, dass eine Verl&auml;ngerung dieses Mieterschutz-Moratoriums durch das CDC ohne Gesetzesvorlage durch den Kongress nicht zul&auml;ssig ist. Die Vermieter-Lobby hat damit die Verl&auml;ngerung erfolgreich angefochten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_90556568\/usa-droht-massenobdachlosigkeit-wir-muessen-leben-retten-.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wolfgang Bittner: USA verfolgen Langzeitstrategie zur Verhinderung deutsch-russischer Kooperation<\/strong><br>\nDer Schriftsteller Dr. Wolfgang Bittner geht in seinem aktuellen Buch &ldquo;Deutschland &ndash; verraten und verkauft: Hintergr&uuml;nde und Analysen&rdquo; der Frage nach, warum es Deutschland derzeit nicht gelingt, ein gedeihliches Verh&auml;ltnis zu Russland zu entwickeln. Ein Interview. [&hellip;]<br>\nHerr Dr. Bittner, wer hat Deutschland verraten und verkauft? Und wie geschieht das?<br>\nUm die heutige Situation zu verstehen, muss ich in der Geschichte etwas weiter zur&uuml;ckgehen: Das 1871 neu gegr&uuml;ndete Deutsche Reich hatte sich um die vorletzte Jahrhundertwende zu einer wirtschaftlich prosperierenden Macht in der Mitte Europas entwickelt. Bildung, Wissenschaften und die K&uuml;nste wurden gef&ouml;rdert und strahlten in die ganze Welt aus. Das f&uuml;hrte zu Besorgnis bei den Imperial-M&auml;chten Gro&szlig;britannien und Frankreich und bei den Wirtschaftseliten der USA. Daher begannen sie seit etwa 1900 Pl&auml;ne zu entwickeln, die l&auml;stige Konkurrenz zu beseitigen, und dem sollte der Erste Weltkrieg dienen, der lange vor 1914 insgeheim vorbereitet wurde. Das habe ich ja in meinem Buch &ldquo;Deutschland &ndash; verraten und verkauft&rdquo; ausf&uuml;hrlich dargestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/121439-wolfgang-bittner-usa-verfolgen-langzeitstrategie\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kanonenbootdiplomatie<\/strong><br>\nFlagge zeigen: Mit der Fregatte &raquo;Bayern&laquo; st&ouml;&szlig;t Deutschland zum antichinesischen US-Aufgebot im Indopazifik<br>\nAm kommenden Montag nimmt die Fregatte &bdquo;Bayern&ldquo; von Wilhelmshaven aus mit der Begr&uuml;ndung Kurs in Richtung Indo-Pazifik, man m&uuml;sse dort &bdquo;Flagge zeigen&ldquo; (Annegret Kramp-Karrenbauer). Tats&auml;chlich handelt es sich dabei nicht um irgendeine beliebige Rundreise, sondern um ein bewusstes Zeichen, dass auch Deutschland in der sich versch&auml;rfenden Gro&szlig;machtkonkurrenz mit China mitmischen will. Diese Konflikte haben ihre Wurzeln in unterschiedlichen kapitalistischen Ordnungsvorstellungen und knallharten Auseinandersetzungen um Macht und Einflusssph&auml;ren, die aktuell im Indo-Pazifik am intensivsten ausgetragen werden.<br>\nTonangebend sind dabei aber weiter vor allem die USA, die eine gezielte Strategie verfolgen, um China innerhalb der sogenannten ersten Inselkette milit&auml;risch blockieren zu k&ouml;nnen. Schon vor einiger Zeit rief Ursula von der Leyen, damals noch als Verteidigungsministerin, die &bdquo;&Auml;ra der Konkurrenz gro&szlig;er M&auml;chte&ldquo; aus, in der sich Deutschland nicht &bdquo;neutral&ldquo; verhalten k&ouml;nne, sondern fest an der Seite der USA stehen m&uuml;sse.[1] Nachdem sie den Stab an ihre Nachfolgerin &uuml;bergeben musste, die ganz auf dieser Linie weiter operierte und den Kurs sogar eher noch versch&auml;rfte, ergriff von der Leyen als heutige Kommissionspr&auml;sidentin die Gelegenheit und holte mit einer neuen Indo-Pazifik-Strategie nun auch die Europ&auml;ische Union mit ins Boot der neuen Gro&szlig;machtkonkurrenz. (&hellip;)<br>\nAuch die NATO hat inzwischen China als Systemrivalen f&uuml;r sich entdeckt, wie zuletzt auf dem Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel im Juni 2021 mehr als deutlich wurde. Allerdings ist unklar, inwieweit sich das B&uuml;ndnis auch geographisch bis nach Ostasien vorwagen wird. Wahrscheinlicher ist derzeit, dass es sich eher auf Fragen wie die High-Tech-R&uuml;stung konzentrieren und den Indio-Pazifik den Einzelstaaten und nun auch der EU &uuml;berlassen wird. Klar ist aber jetzt schon, dass dunkle Wolken &uuml;ber dem Indo-Pazifik aufziehen, wo sich die Gro&szlig;machtkonflikte immer weiter hochschaukeln: &bdquo;Ich bin mir sicher, dass wir innerhalb der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre in eine kriegerische Auseinandersetzung mit China geraten [&hellip;]. Es ist einfach unvermeidbar&ldquo;, so etwa die Einsch&auml;tzung von Ben Hodges, der bis 2017 NATO-Oberkommandeur in Europa war.[15] Doch anstatt dieser Entwicklung mit deeskalierenden Ma&szlig;nahmen und Vorschl&auml;gen entgegenzuwirken, haben sich die Bundesregierung und auch die Europ&auml;ische Union augenscheinlich dazu entschieden &ndash; ungeachtet durchaus auch vorhandener Interessensunterschiede auf verschiedenen anderen Ebenen -, an der Seite der USA auch milit&auml;risch in die Auseinandersetzungen im Indo-Pazifik einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/407307.systemauseinandersetzung-kanonenbootdiplomatie.html\">&Ouml;zlem Alev Demirel und J&uuml;rgen Wagner in junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Eind&auml;mmungsring gegen China&ldquo; der USA ist sch&auml;ndlich und traurig<\/strong><br>\nEinige hochrangige US-Beamte haben vor kurzem ihre &bdquo;Gruppenbesuche&ldquo; in China und der Region beendet.<br>\nVon der stellvertretenden US-Au&szlig;enministerin Wendy Sherman &uuml;ber Au&szlig;enminister Antony Blinken bis hin zu Verteidigungsminister Lloyd Austin &uuml;berquerten die US-Politiker den Pazifik, um Zwietracht an der T&uuml;r Chinas zu s&auml;en, die sogenannte Indien-Pazifik-Strategie gewaltsam voranzutreiben und einen &bdquo;Eind&auml;mmungsring gegen China&ldquo; zu schaffen.<br>\nMan kann sehen, dass die USA ihre milit&auml;rischen und politischen Ressourcen nicht nur f&uuml;r Chinas Nachbarl&auml;nder, wie Indien und Japan, sondern auch f&uuml;r andere s&uuml;dostasiatische L&auml;nder mit einer relativ neutralen Position erh&ouml;ht haben. Die s&uuml;dostasiatischen L&auml;nder wissen, warum die USA um China ein gro&szlig;es Theater machen und sind nicht daran interessiert. (&hellip;)<br>\nDie politischen Entscheidungstr&auml;ger der USA sollten sich ernsthaft mit den Sorgen und Anspr&uuml;chen Chinas auseinandersetzen sowie ihre &auml;u&szlig;erst falsche Wahrnehmung von China und ihre &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche Politik gegen&uuml;ber China &auml;ndern. Sie sollten zudem aufh&ouml;ren, China als &bdquo;imagin&auml;ren Feind&ldquo; zu behandeln und den Versuch aufgeben, weltweit einen &bdquo;Eind&auml;mmungsring gegen China&ldquo; zu schaffen. Gesunde und stabile Beziehungen zwischen China und den USA liegen nicht nur im Interesse beider Seiten, sondern sind auch eine gemeinsame Erwartung der internationalen Gemeinschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20210801\/692609.html\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Illegal besetzte Inseln<\/strong><br>\nDie Fregatte Bayern wird auf ihrer am gestrigen Montag gestarteten Fahrt nach Ostasien in K&uuml;rze auf einer v&ouml;lkerrechtswidrig besetzten und zu milit&auml;rischen Zwecken genutzten Insel Station einlegen. Bei der Insel handelt es sich um Diego Garcia, die Hauptinsel des Chagos-Archipels mitten im Indischen Ozean, auf dem die Vereinigten Staaten eine strategisch bedeutende Milit&auml;rbasis unterhalten. Das Chagos-Archipel ist alter britischer Kolonialbesitz, der einst zu Mauritius geh&ouml;rte, bei dessen Entkolonialisierung aber v&ouml;lkerrechtswidrig abgetrennt wurde, um den Bau des US-St&uuml;tzpunkts zu erm&ouml;glichen. Die Bev&ouml;lkerung wurde in Elendsgebiete auf Mauritius deportiert. Zu dem Vorgang liegen inzwischen mehrere Urteile internationaler Gerichte sowie eine Resolution der UN-Generalversammlung vor, die s&auml;mtlich feststellen, die Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber Diego Garcia liege bei Mauritius; Gro&szlig;britannien m&uuml;sse ihm das Chagos-Archipel, das es rechtswidrig besetzt h&auml;lt, zur&uuml;ckgeben. London und Washington verweigern sich dem bis heute. Berlin st&ouml;rt sich daran nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8676\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung geh&ouml;rt zur US-Politik<\/strong><br>\nIn seinem neuesten Buch arbeitet der bekannte deutsche Journalist Michael L&uuml;ders heraus, wie die Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung seit Jahrzehnten schon ein wichtiger Bestandteil der US-Politik sei. Auch in der aktuellen COVID-19-Krise versuche Washington China als S&uuml;ndenbock darzustellen, um von seinem eigenen Scheitern abzulenken, so sagte L&uuml;ders in einem Interview mit China News Service. (&hellip;)<br>\nLaut L&uuml;ders hat Washington vom Irakkrieg bis zu den heutigen Streitigkeiten um den Ursprung des neuartigen Coronavirus konsequent die &ouml;ffentliche Meinung manipuliert. Unter den zahlreichen Methoden, die f&uuml;r diesen Zweck angewendet werden, bestehe die zweifellos &bdquo;effektivste&rdquo; darin, die Welt in &bdquo;gut&rdquo; und &bdquo;schlecht&rdquo; einzuteilen.<br>\n&bdquo;Im Allgemeinen kann man sagen: Sobald ein Land in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht mit den USA konkurriert, wird es in die Kategorie &sbquo;schlechtes Land&lsquo; eingeordnet. Vor allem bei dem derzeitigen Umgang der USA mit Russland und China ist dieser Ansatz offensichtlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-08\/02\/content_77668243.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Opioid-Skandal: Wie Milliard&auml;rs-Familie die Justiz austrickste<\/strong><br>\nDie Sackler-Family hat Hunderttausende von Toten auf dem Gewissen. Warum sie trotzdem gut wegkommt, recherchierte die NYT.<br>\nVor dem Gesetz sind alle (un-)gleich:<br>\nWeil er einem Bekannten das Opioid Fentanyl verkaufte, der daraufhin an einer &Uuml;berdosis starb, wurde Darnell Washington zu 15 Jahren Haft verurteilt.<br>\nRaymond und Mortimer Sackler, denen der Opioid-Hersteller Purdue Pharma geh&ouml;rt und die mit dem Verkauf des Opioids OxyContin Milliarden verdienten, gehen straffrei aus und bleiben Milliard&auml;re.<br>\nDas Schmerzmittel OxyContin ist wie Fentanyl chemisch mit Heroin verwandt. Mehr als eine halbe Million Menschen in den USA sind an dieser stark abh&auml;ngig machenden Droge gestorben.<br>\nDie Sackler-Familien haben sich &uuml;ber die Jahre ein &ouml;ffentliches Image aufgebaut, das ihre Wohlt&auml;tigkeit in den Vordergrund r&uuml;ckt. Als 2001 die ersten Medienberichte &uuml;ber die Suchtgefahr von OxyContin erschienen, taten ihre PR-Berater alles, um den Namen Sackler aus der Kontroverse herauszuhalten. W&auml;hrend immer mehr Menschen starben, behaupteten Kampagnen des Sackler-Unternehmens Purdue unverfroren, das Mittel mache kaum abh&auml;ngig. Bei unliebsamen Journalistenfragen, schritten Anw&auml;lte ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/opioid-skandal-wie-milliardaers-familie-die-justiz-austrickste\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Corona-Impfpflicht am Arbeitsplatz &ndash; Ausnahme f&uuml;r Veganer<\/strong><br>\nNach einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2020 z&auml;hlt ethischer Veganismus in Gro&szlig;britannien als philosophische &Uuml;berzeugung und ist rechtlich entsprechend gesch&uuml;tzt. Mindestens eine halbe Million Britinnen und Briten, die vegan leben, m&uuml;ssten sich demnach nicht impfen lassen, auch wenn es ihr Arbeitgeber eigentlich verlangt. Doch was hat die Corona-Impfung mit Veganismus zu tun?<br>\n&bdquo;Einige ethische Veganer lehnen Impfungen mit der Begr&uuml;ndung ab, dass diese Corona-Impfstoffe unweigerlich an Tieren getestet* wurden&ldquo;, erkl&auml;rt ein Sprecher der Anwaltskanzlei Lewis Silkin. &bdquo;Ein Arbeitsgericht hatte ethischen Veganismus zu einer &Uuml;berzeugung erkl&auml;rt, die Schutz bedarf.&ldquo; Auch religi&ouml;se Ansichten fallen etwa unter diesen Schutz. Arbeitgeber riskieren demnach Gerichtsprozesse, wenn sie vegan lebende Besch&auml;ftigte aufgrund einer nicht vorhandenen Corona-Impfung entlassen. Auch bei Neuanstellungen d&uuml;rfte es schwierig werden, eine Impfung zu verlangen.<br>\nTierische Bestandteile enthalten die Corona-Vakzine nicht. Die meisten Veganerinnen und Veganer lehnen Versuche an Tieren jedoch prinzipiell ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/corona-impfung-impfpflicht-vegan-veganer-arbeit-grossbritannien-impfstoff-tierversuche-zr-90897619.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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