{"id":74838,"date":"2021-08-04T08:36:48","date_gmt":"2021-08-04T06:36:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838"},"modified":"2021-08-04T08:36:48","modified_gmt":"2021-08-04T06:36:48","slug":"hinweise-des-tages-3916","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h01\">Joseph Stiglitz: &bdquo;Neoliberalismus und Sparpolitik sind gescheitert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h02\">Gedanken zum 1. August 2021 in Berlin <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h03\">Corona: Die Freiheit, die sie (nicht mehr) meinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h04\">Gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck Kuchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h05\">Scholz nennt Laschets Steuerpl&auml;ne unfinanzierbar und unmoralisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h06\">Wir brauchen dringend mehr qualifiziertes und besser entlohntes Pflegepersonal <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h07\">USA: Die Grenzen der Arbeitskraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h08\">Thailands Corona-Krise trifft die &Auml;rmsten gewaltig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h09\">Die Corona-Impfung als Kommunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h10\">Die Pandemieprofiteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h11\">Impfungen f&uuml;r 12- bis 17-J&auml;hrige &ndash; Eine Anma&szlig;ung der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h12\">AKK: Deutsche Fregatte im Indopazifik &bdquo;repr&auml;sentiert unsere Werte und Interessen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h13\">Biden verh&auml;ngt Sanktionen gegen Kuba und sagt: &bdquo;Es wird mehr geben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h14\">US-Dohnenkrieg: Whistleblower wegen Spionage verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h15\">Fluchtbewegung durch Waffen aus Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h16\">Biden-Regierung versch&auml;rft Luftangriffe in Somalia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h17\">Auch Vizepr&auml;sidentin Murillo betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74838#h18\">K.o.-Kriterium f&uuml;r &ldquo;Schwarz-Gr&uuml;n&rdquo; oder Wahlkampfget&ouml;se? <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz: &bdquo;Neoliberalismus und Sparpolitik sind gescheitert&ldquo;<\/strong><br>\nDer Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz hat konkrete Vorschl&auml;ge, wie wir unsere Wirtschaft umgestalten m&uuml;ssen, damit sie allen dient und nicht nur einer kleinen Elite. Die Spielregeln des Neoliberalismus sind nicht naturgegeben, deshalb k&ouml;nnen wir sie auch &auml;ndern. Im Interview erkl&auml;rt er, was wir tun m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/joseph-stiglitz-interview\/?fbclid=IwAR0ohQA9ZPIKVEZ6ZMDypDVWAzs2PuHxGm12xc_2QM41FKuzPIMS7dp5BHk\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gedanken zum 1.August 2021 in Berlin <\/strong><br>\nDas Verbot mehrerer f&uuml;r den 1. August angemeldeter regierungskritischer Gro&szlig;demonstrationen in Berlin, die Best&auml;tigung dieses Verbots durch Gerichte sowie der Umgang der Polizei mit den dennoch auf die Stra&szlig;e gehenden Demonstranten zeigen, dass sich das Land innerhalb eines Jahres st&auml;rker ver&auml;ndert hat, als dessen Verwalter es wahrhaben wollen&hellip;<br>\nDer 1.August 2021 hat nun gezeigt: Diese T&uuml;r ist zu. Wer es noch wagt zu demonstrieren, der begegnet Polizisten in Kampfmontur, die St&ouml;rer einfach umrennen und mit Tritten und Schl&auml;gen traktieren. Mitten in Deutschland. Die Regierung, die vor einem Jahr &ndash; bei der zweiten Gro&szlig;demonstration vom 29. August 2020 &ndash; noch von den Gerichten mehrerer Instanzen blamiert worden war (die das polizeiliche Demonstrationsverbot damals wieder aufgehoben hatten), hat inzwischen dazugelernt und sich diesmal, so muss man vermuten, im Vorfeld mit den Gerichten abgestimmt. Anders ist die einhellige Best&auml;tigung des Verbots der Demonstrationen durch Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht kaum zu erkl&auml;ren&hellip;<br>\nDelegitimierte Auseinandersetzung<br>\nDieser Kurswechsel ver&auml;ndert das staatliche Gef&uuml;ge in seinem Kern. Zur Einordnung: Im Rahmen der Corona-Krise wird derzeit die gesamte Gesellschaft umgebaut. Ein st&auml;ndiger Ausnahmezustand und eine dazugeh&ouml;rige v&ouml;llig neue Logik wurden bereits etabliert, wonach Menschen permanent ihre Gesundheit nachzuweisen haben, um noch am &ouml;ffentlichen Leben teilnehmen zu d&uuml;rfen. Wenn denjenigen, die das kritisieren, dass Demonstrieren pauschal verboten wird, dann wird dieser grundlegende gesellschaftliche Umbau damit der letzten und m&auml;chtigsten Instanz der politischen Auseinandersetzung &ndash; der Stra&szlig;e &ndash; entzogen. Die Auseinandersetzung kann dann nur noch auf Bildschirmen, in den Medien stattfinden, die aber ebenfalls &ndash; und teils ganz offen &ndash; den Kritikern die Teilnahme an der Debatte pauschal verwehren. Die Auseinandersetzung selbst ist somit inzwischen auf allen gro&szlig;en B&uuml;hnen delegitimiert worden&hellip;.<br>\nUnsere Gesellschaft ver&auml;ndert sich zur Zeit radikal. Dies geschieht absichtsvoll. Es wird Druck gemacht und Zwang ausge&uuml;bt. Alles dr&auml;ngt in eine Richtung. Verbote greifen um sich. Das alles sind mit Sicherheit keine Anzeichen von Gesundheit, sondern von schwerer, vielleicht sogar lebensbedrohlicher Krankheit. Wo Flexibilit&auml;t und Vielfalt schwinden, wird es starr, hart und br&uuml;chig. Mit den Demonstrationsverboten ist eine T&uuml;r f&uuml;r politische M&ouml;glichkeiten zugefallen. Das ist entmutigend und eine Sabotage des politischen Prozesses. Vor allem aber sind die Verbote ein Eingest&auml;ndnis der Schw&auml;che der Regierenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/gedanken-zum-1-august-2021-in-berlin-von-paul-schreyer\/\">Paul Schreyer auf KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona: Die Freiheit, die sie (nicht mehr) meinen<\/strong><br>\nDie Demonstrationen gegen Corona-Ma&szlig;nahmen rei&szlig;en nicht ab. Sie richten sich vor allem gegen neue Freiheits-Beschr&auml;nkungen. Doch die Politik nimmt die Proteste nicht ernst &ndash; sie werden verboten oder ignoriert.<br>\nKurzerhand verboten wurden die Kundgebungen in Berlin, wo es am Wochenende dennoch zu Protesten kam &ndash; und auch vereinzelt zu Ausschreitungen. Es gab insgesamt 600 Festnahmen, wie der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; meldet.<br>\nGeduldet wurden dagegen die Demonstrationen in Paris und vielen anderen franz&ouml;sischen St&auml;dten, wo insgesamt mehr als 200.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gingen. Pr&auml;sident Macron gab jedoch die Parole aus, die Forderungen zu ignorieren.<br>\nDabei waren es nicht nur Impfgegner oder notorische N&ouml;rgler und &ldquo;Querdenker&rdquo;, die auf die Stra&szlig;e gingen. In Frankreich waren auch viele &ldquo;normale&rdquo; B&uuml;rger dabei, die sich gegen die Ausweitung des Impfpasses und damit der staatlichen Kontrolle wenden.<br>\nIn Deutschland w&auml;chst der Unmut, weil die Politik sich zunehmend &uuml;ber &ldquo;die Wissenschaft&rdquo; hinwegsetzt und versucht, die umstrittene Impfung von Kindern auch gegen den Widerstand von Eltern und STIKO durchzusetzen.<br>\nUnd was macht die EU-Kommission, die bei der Einf&uuml;hrung des EU-weiten Impfpasses vor Diskriminierung warnte und neuerdings auch aktiv f&uuml;r die Rechte der LGBT eintritt? Sie schaut weg &ndash; und schweigt.<br>\nDabei geht es hier um Diskriminierung von Nicht-Geimpften &ndash; und um Bev&ouml;lkerungsgruppen, die wesentlich gr&ouml;&szlig;er sind als die LGBT. Es geht um die Frage, wie wir Freiheit in Zeiten von Corona definieren.<br>\nWenn nicht alles t&auml;uscht, entscheiden sich Deutschland und Frankreich, die beiden EU-Vorm&auml;chte, f&uuml;r weniger Freiheit und mehr Zwang als das fr&uuml;here EU-Mitglied Gro&szlig;britannien&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/update-corona-die-freiheit-die-sie-meinen\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck Kuchen<\/strong><br>\nMaurice H&ouml;fgen<br>\nEine Erh&ouml;hung des Rentenalters ist unn&ouml;tig und ungerecht. Vielmehr m&uuml;ssten L&ouml;hne vom Wirtschaftswachstum profitieren. Dann steigen auch die Renten<br>\n(&hellip;) Zudem w&auml;chst stetig die Produktivit&auml;t, also die G&uuml;terproduktion pro Person. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner ist die Wertsch&ouml;pfung heute im Vergleich zu 1957 dreieinhalb Mal so gro&szlig;. Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt gibt es also offenbar gar kein Problem, weiterhin alle Menschen zu versorgen.<br>\nDie Digitalisierung sollte auch in Zukunft daf&uuml;r sorgen, dass die G&uuml;terproduktion pro Arbeitnehmer ansteigt, sofern wir die Weichen richtig stellen. Um auch zuk&uuml;nftig eine ad&auml;quate Lebenssicherung zu gew&auml;hrleisten, sollte man daher alles daf&uuml;r tun, die Produktivit&auml;t zu erh&ouml;hen, bevor man &uuml;ber versteckte Rentenk&uuml;rzungen diskutiert&hellip;<br>\nZugleich wird der Wohlstand trotz demografischer Entwicklung weiter steigen. Allerdings stehen wir vor einem Verteilungsproblem &ndash; und das bereits heute: So ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt seit 1991 um 40 Prozent gestiegen, der durchschnittliche Bruttolohn aber nur um 16 und die Standardrente um mickrige 5 Prozent. Die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung bekommt demnach ein immer kleineres St&uuml;ck vom stetig wachsenden Kuchen ab.<br>\n&hellip; Die schlechte finanzielle Situation der gesetzlichen Rentenversicherung hat also ma&szlig;geblich mit der schwachen Lohnentwicklung zu tun. Umgekehrt w&uuml;rden steigende L&ouml;hne auch steigende Renteneinzahlungen bedeuten und den Topf der GRV f&uuml;llen&hellip;<br>\nW&auml;ren die L&ouml;hne &auml;hnlich gestiegen wie das BIP pro Kopf und h&auml;tte man das Rentenniveau nicht reduziert, m&uuml;ssten wir heute gar nicht &uuml;ber drohende Altersarmut diskutieren. Es w&auml;ren auch keine steigenden Beitragss&auml;tze notwendig, wenn die Lohnempf&auml;nger vom gesamtwirtschaftlichen Fortschritt profitiert h&auml;tten.<br>\n(&hellip;) Das Kuchenst&uuml;ck der Arbeitgeber w&auml;re dann vielleicht geringer, der Kuchen insgesamt vermutlich aber gr&ouml;&szlig;er.<br>\nUnd wenn man aufgrund der Schuldenbremse keine weiteren Schulden machen kann, spricht nichts dagegen, gleichzeitig hohe Einkommen und Verm&ouml;gen zu besteuern. Dann w&uuml;rde man die Ungleichheit sogar doppelt bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5786389\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Scholz nennt Laschets Steuerpl&auml;ne unfinanzierbar und unmoralisch<\/strong><br>\nAls Bundesfinanzminister will SPD-Kandidat Olaf Scholz im Wahlkampf mit Finanzkompetenz punkten. Die Pl&auml;ne der Union f&uuml;r Steuersenkungen bieten ihm ein Ziel.<br>\nBundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Steuersenkungspl&auml;ne der Union scharf kritisiert. Diese passten angesichts der coronabedingt angeh&auml;uften Schulden nicht in die Zeit und beg&uuml;nstigen vor allem Unternehmen und Besserverdiener. &bdquo;Das Programm von CDU\/CSU ist nicht nur unfinanzierbar, sondern aus meiner Sicht auch unmoralisch&ldquo;, sagte Scholz am Montagabend in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 150 Menschen waren der Einladung der SPD gefolgt.<br>\nSteuergeschenke &uuml;ber 30 Milliarden Euro w&uuml;rden K&uuml;rzungen am Sozialstaat zur Folge haben oder bei Investitionen in die Zukunft. &bdquo;Nur wer sich dazu bekennt, dass wir solidarisch durch die Krise gekommen sind und nach der Krise solidarisch bleiben, hat einen Zukunftsplan f&uuml;r dieses Land&ldquo;, betonte Scholz.<br>\nLaschet will Steuerentlastungen<br>\nDie Union mit ihrem Spitzenkandidaten Armin Laschet lehnt Steuererh&ouml;hungen ab und will den Solidarit&auml;tszuschlag komplett abschaffen. Laut Wahlprogramm sollen kleine und mittlere Einkommen bei der Einkommensteuer entlastet werden &ndash; nach Berechnungen von &Ouml;konomen w&uuml;rden aber Gutverdiener von den Pl&auml;nen am st&auml;rksten profitieren. Die Steuern auf in Unternehmen verbleibende Gewinne will die Union &bdquo;perspektivisch&ldquo; bei 25 Prozent deckeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/olaf-scholz-kritisiert-armin-laschets-steuerplaene-17466998.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einerseits hat Scholz nat&uuml;rlich total recht, die Steuerpl&auml;ne der Union zu verdammen. Andererseits hat er wohl verdr&auml;ngt, dass er als Generalsekret&auml;r von Gerhard Schr&ouml;der die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; verteidigt hat, zu der ein Mehrfaches an Steuersenkungen, vor allem bei der K&ouml;rperschaftsteuer, geh&ouml;rte. &ldquo;Unfinanzierbar und unmoralisch&rdquo; war das im Quadrat, scheint aber leider heute vergessen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wir brauchen dringend mehr qualifiziertes und besser entlohntes Pflegepersonal <\/strong><br>\nOffener Brief zur Pflegereform<br>\nAn die zust&auml;ndigen Mitglieder der Bundesregierung<br>\nAbsender: Arbeitgeber-, Dach- und Berufsverb&auml;nde, Tr&auml;gerorganisationen und ArbeitnehmerInnenvertretungen im Bereich der Pflege<br>\nSehr geehrte Damen und Herren,<br>\nin den letzten 15 Jahren wurden in &Ouml;sterreich mehrere Anl&auml;ufe zu einer Pflegereform unternommen, herausgekommen ist dabei aber bisher wenig. Auch der im letzten Sommer begonnene Diskussionsprozess ist &uuml;ber ein engagiertes Brainstorming nicht hinausgekommen.<br>\nDie Pandemie hat gezeigt, dass das &ouml;sterreichische Pflegesystem mit seinen Akteuren in der Lage ist, auch in einer derartigen Krise die Versorgung sicherzustellen. Der Preis daf&uuml;r ist jedoch hoch. Zahlreiche Umfragen belegen, dass Gesundheits- und Betreuungspersonal weit &uuml;ber seine Grenzen hinaus belastet ist und viele Besch&auml;ftigte erw&auml;gen, aus dem Beruf auszusteigen. Das versch&auml;rft den Personalnotstand massiv, erh&ouml;ht den Druck auf die MitarbeiterInnen und gef&auml;hrdet die Versorgung der Menschen mit Betreuungs- und Pflegeleistungen noch weiter.<br>\nEine ad&auml;quate Versorgung ist ohne entschlossene Ma&szlig;nahmen in Zukunft nicht aufrecht zu erhalten!<br>\nEs kann nicht sein, dass das Thema Pflege nur in der Krise Beachtung findet und dann wieder aus dem politischen Diskurs verschwindet. Die MitarbeiterInnen in diesem Bereich, die beteiligten Organisationen und insbesondere die Betroffenen und ihre Angeh&ouml;rigen haben es sich verdient, dass man sich dieses Themas seitens der politisch Verantwortlichen endlich ernsthaft annimmt und Herausforderungen, die nicht erst in der fernen Zukunft liegen, sondern schon akut bestehen, beherzt und kraftvoll in Angriff nimmt.<br>\nWir erwarten uns daher einen strukturierten, zielgerichteten (!) Prozess unter ernsthafter und nicht blo&szlig; oberfl&auml;chlicher Einbindung der wichtigsten in diesem Thema verantwortlich t&auml;tigen Stakeholder. Dabei soll es um gemeinsame zielorientierte Arbeit an L&ouml;sungen gehen und weniger darum, &uuml;ber Beteiligungsplattformen ungeordnet Ideen einzuspeisen.<br>\nWir fordern eine sachgerechte Schwerpunktsetzung und plausible Priorisierung. Auf Basis der Sichtung der L&ouml;sungsvorschl&auml;ge und des vorhandenen Materials soll die Definition von Arbeitspaketen erfolgen, um die wichtigsten Vorhaben rasch in Umsetzung bringen zu k&ouml;nnen.<br>\nWir schlagen einen Pflegegipfel vor, der nicht mit einer Pressekonferenz beginnt, sondern dessen Ergebnisse nach seinem Stattfinden verk&uuml;ndet werden, bei dem Schwerpunkte festgelegt, Priorisierungen vorgenommen, Arbeitsauftr&auml;ge vereinbart und ein Stufenplan f&uuml;r die Umsetzung entwickelt werden&hellip;<br>\nWir k&ouml;nnen es im Lichte der Verantwortung f&uuml;r unsere MitarbeiterInnen, KollegInnen und MitgliederInnen, aber auch f&uuml;r die Menschen, die von uns betreut und gepflegt werden, nicht weiter hinnehmen, st&auml;ndig vertr&ouml;stet zu werden. Ja, es hat im letzten Jahr eine Pandemie gegeben. Aber es hat diese Pandemie nicht in den letzten 15 Jahren gegeben! Es ist h&ouml;chst an der Zeit, umgehend und ernsthaft die Weichen f&uuml;r eine gute Zukunft der Pflege in &Ouml;sterreich zu stellen! Wir sind dabei! Und wir werden uns nicht l&auml;nger hinhalten lassen.<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/pflege-offener-brief\/\">kontrast at.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>USA: Die Grenzen der Arbeitskraft<\/strong><br>\nDaniela Gschweng<br>\nW&auml;hrend der Pandemie sind die Arbeitsbedingungen im US-Niedriglohnsegment in vielen Firmen unmenschlich geworden.<br>\nSeit Monaten gibt es Berichte dar&uuml;ber, dass US-Unternehmen keine Arbeitskr&auml;fte mehr finden. Selbst Einstiegspr&auml;mien helfen wenig. Grund seien die von der US-Regierung ausgegebenen gro&szlig;z&uuml;gigen Corona- und Arbeitslosenhilfen. So w&uuml;rden sich vor allem Menschen in den untersten Lohngruppen lieber einen faulen Lenz machen, als sich weiter um Arbeit zu bem&uuml;hen und so den Post-Corona-Aufschwung behindern.<br>\nEinige Berichte aus den USA vermitteln allerdings ein ganz anderes Bild. Zum Beispiel, dass viele Menschen jetzt Zeit brauchen, um sich zu erholen. Oder, um sich nach einer g&auml;nzlich anderen Besch&auml;ftigung umzusehen. Denn die Arbeitsbedingungen von Mindestlohnverdienern haben sich durch die Pandemie drastisch verschlechtert.<br>\n(&hellip;) Der US-Niedriglohnsektor hat seit Jahren ein Problem<br>\nIn anderen Niedriglohnarbeitspl&auml;tzen sieht es allerdings nicht sehr viel besser aus. Auch Angestellte anderer Unternehmen brachte die Pandemie an die Grenzen der menschlichen Belastbarkeit. Dabei waren die Arbeitsbedingungen schon vorher teils haarstr&auml;ubend. Immer wieder in die Schlagzeilen gelangen beispielsweise die Umst&auml;nde in den Amazon-Warenh&auml;usern, inklusive einiger Super-Spreading-Events.<br>\n(&hellip;) Die Zeit ist so eng getaktet, dass die Angestellten nur in kurzen Worten miteinander reden k&ouml;nnen. Selbst ein Schluck Wasser kostet kostbare Sekunden. Buchst&auml;blich jede Sekunde, die jemand zu sp&auml;t kommt oder die Pause &uuml;berzieht, zieht Strafpunkte nach sich&hellip;<br>\nTrotz Vollzeitbesch&auml;ftigung wohnungslos? Das k&ouml;nnte passieren.<br>\nUnd diese Leute k&ouml;nnen sich immer weniger leisten. In s&auml;mtlichen US-Bundesstaaten, wie die Studie einer Nichtregierungsorganisation gerade festgestellt hat, ist eine 2-Zimmer-Wohnung zu markt&uuml;blichen Preisen f&uuml;r einen Mindestlohnempf&auml;nger nicht mehr bezahlbar. In fast allen Bezirken reicht eine Vollzeitbesch&auml;ftigung zum Mindestlohn nicht einmal f&uuml;r eine Einzimmerwohnung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/einkommen-vermoegen\/usa-die-grenzen-der-arbeitskraft\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Da bezahlt man die Arbeiter mit Peanuts und hetzt sie daf&uuml;r auch noch zu Tode. Und dann klagen die Unternehmer dar&uuml;ber, dass zu solchen Bedingungen niemand mehr f&uuml;r sie arbeiten will. Und als L&ouml;sung gegen die angebliche Faulheit fordern sie K&uuml;rzungen beim Arbeitslosengeld und der Sozialhilfe. Ich kann es nicht mehr h&ouml;ren. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Thailands Corona-Krise trifft die &Auml;rmsten gewaltig<\/strong><br>\nDas Land des L&auml;chelns l&auml;dt zum Weinen ein. Aufgrund der strikten Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung von COVID-19 steht Thailand am Scheideweg. Seit 17 Monaten fehlt es dem einst sehr beliebten s&uuml;dostasiatischen Reiseziel an zahlungswilligen Besuchern, sodass eine ganze Branche und alle daran Beteiligten vor einem tiefen Abgrund stehen.<br>\nIm vergangenen Jahr war das K&ouml;nigreich Thailand verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gut im Kampf gegen das Coronavirus aufgestellt. Geringe Infektionszahlen und unter einhundert Tote lie&szlig;en mit Staunen auf das vielbereiste Land des L&auml;chelns blicken, das sich im M&auml;rz 2020 aus Sicherheitsgr&uuml;nden daf&uuml;r aber von der wichtigen Einnahmequelle namens Tourismus komplett verabschiedete. Von diesem bedeutenden Wirtschaftszweig, der 2019 f&uuml;r Einnahmen in H&ouml;he von mindestens 58 Milliarden Euro verantwortlich war, leben &auml;u&szlig;erst viele Menschen.<br>\nOft arbeiten diese Personen ohne feste Arbeitsvertr&auml;ge f&uuml;r ihre t&auml;glichen Einnahmen, die ihnen kurzfristig den Lebensunterhalt absichern. Gerade Orte, die f&uuml;r die Natur oder das Vergn&uuml;gen bekannt sind, locken eine Menge &auml;rmerer Thail&auml;nder aus ihrer Heimat, um dort die finanzielle Situation der gesamten Familie zu verbessern. Nachdem aber bereits das letzte Jahr aufgrund &auml;u&szlig;erst komplizierter Einreisebestimmungen den Strom der Touristen komplett versiegen lie&szlig;, war die Hoffnung gro&szlig;, dass 2021 zur&uuml;ck zum gewohnten Reiseboom f&uuml;hrt, der alle geleerten Portemonnaies wieder auff&uuml;llen kann.<br>\nNun ist seit dem diesj&auml;hrigen Neujahrsfest im April aber ein immer st&auml;rkerer Anstieg der Corona-Zahlen zu vermelden, sodass sich Thailand aktuell in einer weitaus schlechteren Situation als noch im letzten Jahr befindet. Nicht nur ein wesentlich h&ouml;herer Anteil infizierter Menschen und mit dem Virus versterbende Personen werden t&auml;glich gez&auml;hlt, auch die Ma&szlig;nahmen in den mittlerweile 29 als Red Zones bezeichneten Provinzen sorgen bei vielen gesund gebliebenen Thail&auml;ndern f&uuml;r riesige Existenzn&ouml;te&hellip;<br>\nSomit fehlt einem geh&ouml;rigen Teil der Bev&ouml;lkerung in den ehemals &uuml;berlaufenen Gegenden wie Pattaya, Hua Hin oder Koh Samui das Geld zum &Uuml;berleben und eine R&uuml;ckkehr zur Familie wird verhindert. Aus diesem Grund h&auml;ufen sich an diesen Orten jetzt auch die Obdachlosigkeit und die Abh&auml;ngigkeit der Betroffenen auf Essensspenden&hellip;<br>\nThailand hofft insgesamt auf eine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t, wenn ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung gegen COVID-19 geimpft worden ist, doch die Verf&uuml;gbarkeit der Impfstoffe ist weiterhin zu sehr begrenzt.<br>\nWie lange die Menschen in Thailand aus der Tourismusbranche ohne wirkliche Unterst&uuml;tzung daher noch &uuml;berleben k&ouml;nnen und was vom j&auml;hrlich einst knapp 40 Millionen Besucher empfangenden Land des L&auml;chelns nach der Corona-Krise &uuml;brig bleiben wird, kann unter diesen verheerenden Umst&auml;nden schnell vermutet werden. Schon zu Beginn von 2021 konnten aufmerksame Beobachter feststellen, dass circa 70 Prozent der einst florierenden Hotelanlagen, Klubs, Bars und Restaurants aufgrund des finanziellen Schadens wohl nicht wieder &ouml;ffnen k&ouml;nnen. Jobs f&uuml;r die ehemalige Belegschaft fallen somit auch der Krise dauerhaft zum Opfer&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/asien\/121769-thailands-coronakrise-trifft-aermsten-gewaltig\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Corona-Impfung als Kommunion<\/strong><br>\n(&hellip;) Lassen wir an dieser Stelle die Dr. Heinzes und andere Scharfmacher einmal au&szlig;en vor und sehen uns an, wie die Impfung gegen Covid-19 eingef&uuml;hrt und mit welchen Metaphern sie verbunden wird. Was auf den ersten Blick auff&auml;llt, ist eine Art religi&ouml;se &Uuml;berh&ouml;hung. Die Impfung erscheint wie eine Art Heilige Kommunion, die der Gl&auml;ubige in Demut annimmt und die ihm die Erl&ouml;sung bringen soll. Corona hat, wie kritische Beobachter bereits fr&uuml;h anmerkten, von Beginn an religi&ouml;se Z&uuml;ge angenommen, verr&auml;terisch daf&uuml;r etwa der Begriff des Leugners, der direkt aus der Sprache der Theologie stammt. So wie der Gottesleugner wird heute der &bdquo;Coronaleugner&ldquo; mit einer Blasphemie verbunden, die nach Sanktionen und Strafe verlangt. So fordern ja manche bereits offen und unwidersprochen, dass Ungeimpfte keine ad&auml;quate medizinische Behandlung mehr erhalten sollen. Umgekehrt verbl&uuml;fft die geradezu religi&ouml;se Emphase, mit der die Impfung gefeiert und entgegen genommen wird. Das erinnert an den Empfang der geweihten Hostie, die die Erl&ouml;sung von den eigenen S&uuml;nden bringt, in diesem Fall: wieder ein freies Leben erm&ouml;glicht. Wie ein Gefangener, der seinen engen K&auml;fig verlassen kann, verspricht die Impfung das Ende der Knechtschaft und die R&uuml;ckkehr in ein normales Leben. Wer diese Analyse f&uuml;r &uuml;berzogen h&auml;lt, sehe sich einmal in den sozialen Medien an, wie sich Menschen mit Impftermin gegenseitig feiern und begl&uuml;ckw&uuml;nschen. Selfies auf Facebook und Instagramm mit Pflaster an der Einstichstelle werden massenweise, vor allem von j&uuml;ngeren Menschen, gepostet und stolz pr&auml;sentiert.<br>\n(&hellip;) Gl&auml;ubigen oder einer Religion kann man nicht &ndash; das ist den meisten Kritikern inzwischen klar geworden &ndash; mit Daten und Zahlen entgegen treten. Im Prinzip sind, nach einer ersten Phase der Unsicherheit, im Fr&uuml;hjahr 2020, heute praktisch alle Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die staatlichen Ma&szlig;nahmen und Verordnungen widerlegt: die Unzuverl&auml;ssigkeit der PCR-Tests und der daraus abgeleiteten irref&uuml;hrenden Inzidenzzahlen ist bekannt, der Skandal rund um die Intensivbettenbelegung durch staatliche Anreizsysteme, die Verschleuderung von &ouml;ffentlichen Geldern durch massenhafte Testungen ohne Kontrollen, die ungel&ouml;sten Fragen rund um eine mRNA-Impfung, die selbst deren Erfinder, Dr. Robert Malone, f&uuml;r mehr als bedenklich h&auml;lt. Auch wenn sich langsam bestimmte Realit&auml;ten nicht mehr so einfach leugnen lassen, wir sind noch weit von einer offenen Diskussion entfernt&hellip;<br>\nMan wird in naher Zukunft sehen, ob die Gemeinschaft der Geimpften in ihrer Heilserwartung best&auml;tigt wird. Wenn nein, dann wird die Stimmung, so viel ist sicher, schnell umschlagen, was zum Teil bereits jetzt schon geschieht. Denn die Ank&uuml;ndigungen einer dritten Impfung oder weiterer Eingriffe in den eigenen K&ouml;rper, zerst&ouml;ren den Glauben an ein Ende der Pandemie. F&uuml;r die Politik, die im Prinzip nicht mehr ohne Gesichtsverlust die repressiven Ma&szlig;nahmen beenden kann, wird Corona immer mehr zu einer Falle, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Der Ton gegen &bdquo;Impfverweigerer&ldquo;, so f&uuml;rchte ich, wird also sch&auml;rfer werden. Keine guten Aussichten, aber vielleicht muss das alles von innen implodieren, damit ein Neuanfang m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_spritze_als_kommunion\">Achgut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Pandemieprofiteure<\/strong><br>\nInternationale NGO kritisiert exzessive Profite der mRNA-Impfstoffhersteller, darunter BioNTech. &Auml;rmere L&auml;nder werden vor allem von China versorgt. Berlin will Impfdosen horten &ndash; zur &ldquo;Vorsorge&rdquo;.<br>\nBerlin\/Mainz (Eigener Bericht) &ndash; Eine aktuelle Studie der internationalen NGO The People&rsquo;s Vaccine Alliance legt die Dimensionen der Profite offen, die die gro&szlig;en mRNA-Impfstoffhersteller, darunter BioNTech (Mainz), aus der Covid-19-Pandemie ziehen. Die Studie, die soeben unter dem Titel &ldquo;Der gro&szlig;e Impfstoffraub&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wurde, beziffert den Verkaufspreis des Impfstoffs von BioNTech\/Pfizer auf das 6- bis 24-Fache der Produktionskosten. The People&rsquo;s Vaccine Alliance kommt zu dem Schluss, die Einnahmen, die BioNTech und Pfizer aus dem Verkauf ihres Vakzins gezogen h&auml;tten, l&auml;gen um rund 24 Milliarden US-Dollar &uuml;ber dem Herstellungspreis. Bei der Organisation handelt es sich um einen Zusammenschluss von ungef&auml;hr 70 internationalen NGOs, darunter Oxfam und Amnesty International. Berlin sichert die Profite der Impfstoffhersteller, indem es die zeitweise Aussetzung der Impfstoffpatente weiterhin blockiert. Gr&ouml;&szlig;ter Impfstoffversorger von Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern ist China mit inzwischen &uuml;ber 570 Millionen Impfdosen. Deutschland hingegen geht zu Auffrischungsimpfungen &uuml;ber; die Bundesregierung will dutzende Millionen Impfdosen horten &ndash; zur &ldquo;Vorsorge&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Die Gro&szlig;z&uuml;gigkeit der EU<br>\nBesondere Profite verdanken die Impfstoffhersteller dabei der EU, die laut Einsch&auml;tzung von The People&rsquo;s Vaccine Alliance die Preise &ldquo;besonders schlecht verhandelt&rdquo; hat. Soweit bekannt, hat Br&uuml;ssel f&uuml;r seine ersten 600 Millionen BioNTech\/Pfizer-Impfdosen 15,50 Euro pro St&uuml;ck bezahlt. Der Preis sei dann bei den n&auml;chsten 900 Millionen Impfdosen auf 19,50 Euro pro St&uuml;ck gestiegen, h&auml;lt The People&rsquo;s Vaccine Alliance fest. Z&auml;hle man den Aufschlag auf die Produktionskosten der 460 Millionen Moderna-Impfdosen hinzu, dann belaufe sich der Betrag, den die Union &uuml;ber den reinen Herstellungspreis hinaus ausgegeben habe, auf gut 31 Milliarden Euro, 19 Prozent des gesamten EU-Haushalts f&uuml;r das Jahr 2021&hellip;<br>\n(&hellip;) Deutschlands Blockade<br>\nDaf&uuml;r, dass die mRNA-Hersteller aus Deutschland und den USA auch weiterhin Milliardenprofite aus der Covid-19-Pandemie ziehen k&ouml;nnen, sorgen unver&auml;ndert die Bundesregierung und die EU: Sie haben in der vergangenen Woche zum wiederholten Male die Forderung, die Patente auf die Covid-19-Impfstoffe zumindest zeitweise auszusetzen, in den zust&auml;ndigen Gremien der WTO ausgebremst&hellip;Berlin und die Union tragen mit ihrer Blockadepolitik ma&szlig;geblich Verantwortung daf&uuml;r, dass in L&auml;ndern mit niedrigem Einkommen bisher nur 1,1 Prozent der Einwohner eine erste Impfdosis erhalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8678\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Impfungen f&uuml;r 12- bis 17-J&auml;hrige &ndash; Eine Anma&szlig;ung der Politik<\/strong><br>\nDie Gesundheitsminister setzen sich mit der Impfempfehlung f&uuml;r J&uuml;ngere &uuml;ber das zust&auml;ndige Experten-Gremium hinweg. Das ist ein Skandal.<br>\nF&uuml;r manche Eltern und wohl auch Sch&uuml;ler wird der Montagabend eine Erleichterung gewesen sein. Mit der Entscheidung der Gesundheitsminister der L&auml;nder, allen Kindern ab 12 Jahren ein Impfangebot zu machen, gibt es zum ersten Mal die berechtigte Hoffnung auf einen regul&auml;ren Schulbetrieb nach den Sommerferien.<br>\nUnd klar, wer w&uuml;rde diese Hoffnung nicht jubelnd begr&uuml;&szlig;en nach eineinhalb Jahren Pandemie, in der die Kinder zugunsten der Gesundheit Erwachsener auf so viel mehr als nur den Pr&auml;senzunterricht im Klassenzimmer verzichtet haben. Wer wollte die J&uuml;ngsten nicht endlich wirksam vor dem Virus sch&uuml;tzen &ndash; und vor der Fortsetzung der Misere in den Schulen, oder besser: zu Hause, im so genannten Homeschooling.<br>\nDoch bei genauer Betrachtung ist der Beschluss der Minister nicht erleichternd, er ist nicht einmal sinnvoll &ndash; sondern ein Skandal, und zwar in doppelter Hinsicht. Erstens hat die Politik hier binnen weniger Stunden eine Kompetenz an sich gerissen, die sie faktisch nicht hat. Sie entscheidet, welche pharmazeutischen Interventionen, zumal bei Kindern, wissenschaftlich vertretbar sind &ndash; und welche nicht. F&uuml;r Impfungen liegt diese Kompetenz in Deutschland bei der St&auml;ndigen Impfkommission am Robert Koch-Institut, einem unabh&auml;ngigen Gremium von Fachleuten.<br>\nDiese Experten bewerten die verf&uuml;gbaren Daten und Erkenntnisse zu Wirkung, Nebenwirkungen und Nutzen von Vakzinen. Sie sind schon vor Wochen zu dem Schluss gekommen, dass es bisher keine ausreichenden Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt, das Immunsystem aller Heranwachsenden ab 12 Jahren mit einem Impfstoff gegen Sars-2 zu konfrontieren. Lediglich f&uuml;r vorerkrankte oder anderweitig besonders gef&auml;hrdete Kinder &uuml;berwiegt demnach der Nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Impfungen-fuer-12--bis-17-Jaehrige\/!5790794\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AKK: Deutsche Fregatte im Indopazifik &bdquo;repr&auml;sentiert unsere Werte und Interessen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will sich laut Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) f&uuml;r die &bdquo;Einhaltung des V&ouml;lkerrechts&ldquo; und die &bdquo;St&auml;rkung der Sicherheit&ldquo; im Indopazifik einsetzen. Einen Beitrag dazu soll die Fregatte &bdquo;Bayern&ldquo; leisten, die am Montag in Richtung Asien ausl&auml;uft. Das teilte der Minister auf der Internetseite des Ausw&auml;rtigen Amts mit.<br>\n&bdquo;Im Indopazifik entscheidet sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft. Wir wollen diese mitgestalten und Verantwortung &uuml;bernehmen f&uuml;r den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung&ldquo;, so Maas. Offiziell will sich Deutschland mit der maritimen Mission an der &Uuml;berwachung der Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea beteiligen. Zugleich will Berlin den Angaben nach Partnerschaften sowie das Engagement in der Region ausbauen.<br>\nAKK: &bdquo;Wir halten dagegen, wo wir m&uuml;ssen&ldquo;<br>\n&hellip;&bdquo;Die Fregatte &sbquo;Bayern&lsquo; repr&auml;sentiert die Bundesrepublik, unsere Werte und unsere Interessen. (&hellip;) Nehmen Sie diese Rolle als Mittler und Repr&auml;sentanten an! Suchen Sie den Austausch und lernen Sie voneinander! Wir zeigen Flagge!&ldquo;&hellip;<br>\nGegen&uuml;ber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie im M&auml;rz: &bdquo;Mit globaler Vernetzung kommt globale Verantwortung.&ldquo; Der Indopazifik sei &bdquo;die strategisch wichtigste Region der Erde&ldquo;. Dort w&uuml;rden &bdquo;wichtige Entscheidungen &uuml;ber Freiheit, Frieden und Wohlstand in der Welt&ldquo; fallen. Auch Deutschland sei davon direkt betroffen, so Kramp-Karrenbauer.<br>\n&bdquo;Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber China&ldquo;<br>\nDie Linksfraktion im Bundestag kritisiert die Milit&auml;rmission. Die Fregatte &bdquo;Bayern&ldquo; habe im S&uuml;dchinesischen Meer nichts verloren, erkl&auml;rte die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Sevim Dagdelen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210802\/akk-deutsche-fregatte-im-indopazifik-3055617.html\">Sna<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Hier der Link zur Pressemitteilung von Sevim Dagdelen: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/deutsche-soldaten-haben-im-suedchinesischen-meer-nichts-verloren\/\">Deutsche Soldaten haben im S&uuml;dchinesischen Meer nichts verloren<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die Saat des Krieges im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\nDa sich die kriegerische Rhetorik und die Provokationen auf beiden Seiten aufheizen, ist das Risiko eines milit&auml;rischen Konflikts gef&auml;hrlich hoch<br>\nEin Krieg zwischen China und den USA ist nicht unvermeidlich. Aber er wird immer wahrscheinlicher, und das S&uuml;dchinesische Meer ist der N&auml;hrboden daf&uuml;r.<br>\nBei ihrem Treffen am Montag (26. Juli) in Tianjin soll der chinesische Au&szlig;enminister Wang Yi der stellvertretenden US-Au&szlig;enministerin Wendy Sherman gesagt haben, dass China drei Grundregeln habe: &bdquo;Die Vereinigten Staaten d&uuml;rfen Chinas Regierungsmodell nicht in Frage stellen oder zu untergraben versuchen; sie d&uuml;rfen sich nicht in Chinas Entwicklung einmischen; und sie d&uuml;rfen Chinas Souver&auml;nit&auml;t nicht verletzen oder seine territoriale Integrit&auml;t beeintr&auml;chtigen&ldquo;. Die USA erf&uuml;llen nach wie vor alle drei Kriterien.<br>\nDer chinesische Vizeau&szlig;enminister Xie Feng &auml;u&szlig;erte &bdquo;Chinas starke Unzufriedenheit gegen&uuml;ber den falschen Bemerkungen und Aktionen der USA&ldquo; in Bezug auf die Herkunft von Covid-19, Taiwan, Xinjiang, Hongkong und das S&uuml;dchinesische Meer.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hat &ouml;ffentlich darauf hingewiesen, was er als langfristige existenzielle Bedrohung f&uuml;r die grundlegenden politischen &Uuml;berzeugungen und die Lebensweise der Amerikaner betrachtet. Seiner Meinung nach setzen Autokratien wie China und Russland darauf, dass ihre Systeme den Demokratien bei der Bew&auml;ltigung der enormen komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bew&auml;ltigen&hellip;<br>\nDie beiden befinden sich also auf einem grundlegenden Kollisionskurs, der von konkurrierenden Ideologien und Visionen der &bdquo;internationalen Ordnung&ldquo; angetrieben wird. Obwohl es immer noch m&ouml;glich ist, Kompromisse zu schlie&szlig;en und zu koexistieren, ist keiner der beiden dazu bereit.<br>\nDie &bdquo;Bedrohung&ldquo; durch China bestimmt jetzt die Au&szlig;enpolitik der USA. Die USA &uuml;ben Druck auf China als Ganzes aus &ndash; sie verh&auml;ngen Sanktionen wegen der ihrer Meinung nach unlauteren Wirtschaftspraktiken, des Diebstahls geistigen Eigentums, des Cyber-Hackings, der harten Behandlung von Minderheiten in Xinjiang, des politischen Durchgreifens in Hongkong und der Tyrannei im S&uuml;dchinesischen Meer.<br>\nDie USA schustern auch politische und milit&auml;rische Koalitionen gleichgesinnter Demokratien zusammen, um China einzud&auml;mmen und in die Schranken zu weisen, und &ndash; was am gef&auml;hrlichsten ist &ndash; sie intensivieren die diplomatischen und milit&auml;rischen Beziehungen zu Taiwan. China antwortet darauf in gleicher Weise. Dieses Aufeinanderprallen der Weltanschauungen, das von zwei Ideologien angetrieben wird, wird nun von den jeweiligen Streitkr&auml;ften unterst&uuml;tzt. Irgendetwas muss also geschehen&hellip;<br>\nDie Regierung Biden hat Trumps kriegerische, kompromisslose Politik im S&uuml;dchinesischen Meer &uuml;berboten.<br>\nDie USA bauen eine Koalition gleichgesinnter Demokratien auf, um China einzud&auml;mmen und in die Schranken zu weisen, auch in Asien &ndash; Japan, Australien, Indien und S&uuml;dkorea &ndash; und in Europa &ndash; Gro&szlig;britannien, Deutschland und Frankreich. Der maritime Schwerpunkt dieser Koalition liegt auf einem freien und offenen Indopazifik und insbesondere auf der &bdquo;Freiheit der Schifffahrt&ldquo; im S&uuml;dchinesischen Meer, von dem die USA unaufrichtig behaupten, dass es von China bedroht wird&hellip;<br>\nDie derzeitige Situation ist angespannt. Hu Xijin, Chefredakteur der Global Times, die h&auml;ufig die Ansichten der Regierung widerspiegelt, hat gewarnt: &bdquo;Spielen Sie nicht mit dem Feuer vor Chinas K&uuml;ste &hellip; &uuml;bertreiben Sie es nicht im S&uuml;dchinesischen Meer.&ldquo;&hellip;<br>\n(eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/07\/seeds-of-war-in-the-south-china-sea\/?mc_cid=749e8e82f6&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times, Seeds of war in the South China Sea<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Biden verh&auml;ngt Sanktionen gegen Kuba und sagt: &bdquo;Es wird mehr geben&ldquo;<\/strong><br>\nDie Ma&szlig;nahmen sind Bidens zweite Sanktionsrunde gegen Kuba<br>\nDie Regierung Biden hat am Freitag neue Sanktionen gegen Kuba verh&auml;ngt, die gegen die Polizei des Landes und ihre F&uuml;hrung gerichtet sind. Die Ma&szlig;nahmen sind die zweite Sanktionsrunde seit den Protesten gegen die Regierung in Kuba Anfang Juli.<br>\nAngesichts der Tatsache, dass Kuba unter einem jahrzehntelangen US-Handelsembargo steht, werden Sanktionen gegen die Polizei des Landes wahrscheinlich praktisch keine Auswirkungen haben. Bei der Ank&uuml;ndigung der Sanktionen wurde Pr&auml;sident Biden gefragt, ob noch weitere folgen werden. &bdquo;Es wird noch mehr geben, es sei denn, es gibt drastische Ver&auml;nderungen in Kuba, die ich nicht erwarte&ldquo;, sagte er. Biden sagte, die Vereinigten Staaten von Amerika w&uuml;rden &bdquo;unsere Hilfe f&uuml;r politische Gefangene und Dissidenten&ldquo; in Kuba ausweiten&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_08_02_bidenverhaengt.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Dohnenkrieg: Whistleblower wegen Spionage verurteilt<\/strong><br>\n(&hellip;) In den USA wurde der Whistleblower Daniel Hale, der als Aufkl&auml;rungsexperte f&uuml;r die US-Luftwaffe gearbeitet und 2013 einige geheime Dokumente &uuml;ber die Drohnenkriegsf&uuml;hrung unter dem damaligen US-Pr&auml;sidenten Barrack Obama dem Onlinemedium The Intercept geleakt hatte, nach dem Spionagegesetz zu 45 Monaten, also zu fast vier Jahren Haft verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte 11 Jahre gefordert. Unter dem Druck ging Dale auf den Deal ein, dass gegen das Schuldgest&auml;ndnis, 11 Geheimdokumente einem Journalisten &uuml;bergeben zu haben, die Strafe vermindert wurde. Das soll weitere m&ouml;gliche Whistleblower abschrecken und gleichzeitig der Justiz und Regierung ein M&auml;ntelchen umh&auml;ngen, weil sie milder als m&ouml;glich vorgegangen sind. Dale hatte dem Richter vor dem Urteil einen handgeschriebenen Brief zukommen lassen, in dem er seine Motive noch einmal ausf&uuml;hrte.<br>\nNach dem Spionagegesetz aus dem Ersten Weltkrieg, der von Barack Obama vermehrt gegen Whistleblower wie Chelsea Manning, Thomas Drake oder John Kiriakou eingesetzt wurde, um sie als Spione zu bestrafen, die dem Feind Informationen zuspielen, soll auch Julian Assange in den USA verurteilt werden&hellip;<br>\nScheinheilig urteilte der Richter, dass der Verrat von Regierungsgeheimnissen geahndet w&uuml;rde, nicht die Kritik am Drohnenkrieg. Fragt sich nur, wie Dale h&auml;tte die Praktiken offenlegen k&ouml;nnen, ohne die Dokumente zu leaken. Ethisch und rechtlich fragw&uuml;rdige Praktiken, bei denen es immerhin um den Tod unschuldiger Menschen geht, muss man aufdecken k&ouml;nnen, ohne strafrechtlich belangt zu werden. Was Regierungsbeh&ouml;rden als geheim klassifizieren, kann eben auch eigenes unrechtm&auml;&szlig;iges Handeln sch&uuml;tzen.<br>\nIm Fall des Drohnenkriegs hat die US-Regierung erkl&auml;rt, dass ausgiebig gepr&uuml;ft werde, wer auf die Liste f&uuml;r gezielte T&ouml;tungen kommt.  Nach den von Dale ver&ouml;ffentlichten Dokumenten wurde aber die T&ouml;tung vieler Zivilisten in Kauf genommen. Bis zu 90 Prozent der get&ouml;teten Menschen waren zeitweise Kollateralsch&auml;den, Menschen, auch Kinder, die zuf&auml;llig anwesend waren. Sie wurden zur Verschleierung als &ldquo;enemies killed in action&rdquo; benannt. Selbst dann, wenn im Nachhinein herauskam, dass Zivilisten get&ouml;tet<br>\nDale war entsetzt &uuml;ber das Verfahren, wie Menschen auf die Todesliste kamen. Er gab die Dokumente an die Presse weiter, weil er der Ansicht war, dass die Amerikaner wissen m&uuml;ssten wie Menschen auf die Todeslisten kommen und auf Befehl des Pr&auml;sidenten get&ouml;tet werden&hellip;Ausgew&auml;hlt wurden die Opfer nicht, weil sie eine unmittelbare Gefahr darstellten, wie die Obama-Regierung sagte, die aber den Begriff immer weiter verw&auml;sserte, sondern vage, weil sie irgendwie &ldquo;eine Bedrohung der US-Interessen oder des US-Personals&rdquo; sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/us-dohnenkrieg-whistleblower-wegen-spionage-verurteilt\/\">Buchkomplizen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Und in England wurde jetzt der Journalist und Menschenrechtsaktivist Craig Murray zu acht Monaten Gef&auml;ngnis wegen des obskuren und nur vage definierten Vorwurfs der &bdquo;Puzzle-Identifikation&ldquo; verurteilt. Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74783\">Die Inhaftierung von Craig Murray ist der j&uuml;ngste Schritt im Kampf gegen den unabh&auml;ngigen Journalismus<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fluchtbewegung durch Waffen aus Europa<\/strong><br>\nDer Waffenhandel ist weltweit ein lukratives Gesch&auml;ft, auch europ&auml;ische L&auml;nder sind vorne mit dabei. Nun stellte eine niederl&auml;ndische Denkfabrik eine direkte Verbindung zwischen europ&auml;ischen Waffengesch&auml;ften und der Vertreibung von &uuml;ber einer Million Menschen her.<br>\nDer Bericht des Transnational Institute (TNI), der am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde, zeichnet ein d&uuml;steres Bild vom Teufelskreis aus Gewalt und Flucht: Waffen aus Europa seien trotz des UNO-Waffenhandelsvertrags und der EU-Regeln zu Waffenausfuhren f&uuml;r die Vertreibung von 1,1 Millionen Menschen in Kriegsgebieten verantwortlich.<br>\n&bdquo;Europ&auml;ische Waffen wurden in Milit&auml;roperationen genutzt, die zur Destabilisierung f&uuml;hrten und in Zwangsvertreibungen und Migration resultierten. Die Destabilisierung, die durch die von Europa gelieferten Waffen erleichtert wurde, trug dann dazu bei, dass Europa seinen Grenzsicherheitsapparat massiv ausbaute, um auf die offensichtliche Bedrohung durch Fl&uuml;chtlinge zu reagieren, die versuchen, Asyl zu suchen&ldquo;, so das TNI&hellip;<br>\nForderung nach sch&auml;rferer Krontrolle<br>\nMit einem methodischen Mix aus Untersuchungen von Open-Source-Daten, Berechnungen und der Analyse dokumentarischer Quellen und Interviews habe man einen Kausalzusammenhang mit der Flucht von mindestens 1,1 Millionen Menschen festgestellt, so das Institut. &bdquo;Es ist m&ouml;glich, Waffen, milit&auml;rische Ausr&uuml;stung und Technik vom Herkunfts- und Exportort bis zum Einsatzort methodisch zu verfolgen und ihre verheerenden Auswirkungen auf die lokale Bev&ouml;lkerung zu dokumentieren&ldquo;, hei&szlig;t es im Bericht&hellip;<br>\nNach den USA und Russland sind zwei europ&auml;ische L&auml;nder unter den Topwaffenexporteuren der Welt: Deutschland und Frankreich. Beide Nationen verzeichneten in den vergangenen Jahren gro&szlig;e Zuw&auml;chse bei ihren Waffenexporten.<br>\nSIPRI analysierte auch, wo die meisten Lieferungen insgesamt hingingen: zu einem gro&szlig;en Teil in den Nahen Osten. In den Jahren 2015 bis 2020 nahmen die Importe in Katar um 361 Prozent, in &Auml;gypten um 136 Prozent und in Saudi-Arabien um 61 Prozent zu. Trotz der Pandemie verharren die internationalen R&uuml;stungslieferungen auf dem h&ouml;chsten Stand seit Ende des Kalten Krieges.<br>\nEurop&auml;ische L&auml;nder sind aber den Regeln von UNO und EU unterworfen. Sie besagen, dass Waffenlieferung in Kriegsl&auml;nder verboten sind. Ein Land d&uuml;rfe keine Transfers genehmigen, wenn es Kenntnis davon hat, dass diese bei der Begehung von V&ouml;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, schweren Verst&ouml;&szlig;en gegen die Genfer Konventionen oder gegen Zivilisten eingesetzt werden k&ouml;nnten. Waffenausfuhren d&uuml;rfen keinen bewaffneten Konflikt provozieren oder verl&auml;ngern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3222743\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> &hellip;immer wieder wird versucht, zu verschleiern, dass der unter Profitgier betriebene Waffenhandel und der Einsatz dieser Waffen in Kriegsgebieten letztendlich ein, wenn nicht vielleicht sogar, der entscheidende Antrieb f&uuml;r Fluchtbewegungen darstellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Biden-Regierung versch&auml;rft Luftangriffe in Somalia<\/strong><br>\nDie USA haben am Sonntag Somalia bombardiert, das dritte Mal in weniger als zwei Wochen<br>\nNach einer langen Pause im US-Drohnenkrieg gegen Al-Shabaab verst&auml;rkt die Regierung Biden die Luftangriffe in Somalia. Die USA bombardierten Somalia am Sonntag zum dritten Mal in weniger als zwei Wochen und zum dritten offiziellen Luftangriff in dem Land w&auml;hrend Bidens Pr&auml;sidentschaft.<br>\nDas US-Afrika-Kommando (AFRICOM) teilte in einer Pressemitteilung mit, dass der Luftangriff am 1. August in der N&auml;he von Qeycad, Somalia, durchgef&uuml;hrt wurde. Die von den USA unterst&uuml;tzte somalische Regierung erkl&auml;rte, der Luftangriff habe &bdquo;eine gro&szlig;e Al-Shabaab-Feuerstellung zerst&ouml;rt&ldquo;, die mit Mitgliedern von Danab, einer von den USA ausgebildeten somalischen Kommandotruppe, besetzt war&hellip;<br>\nDer erste Luftangriff in Somalia unter Biden wurde am 20. Juli durchgef&uuml;hrt. Davor meldete das AFRICOM zuletzt am 19. Januar, dem letzten vollen Tag von Pr&auml;sident Trump im Amt, einen Angriff in dem Land. Trump hat den Luftkrieg in Somalia erheblich eskaliert und eine Rekordzahl von Bomben auf das Land abgeworfen.<br>\nIn den letzten Monaten seiner Amtszeit zog Trump fast alle 700 Truppen ab, die in Somalia stationiert waren. Sie wurden jedoch nach Ostafrika verlegt, und die meisten US-Drohnen, die Somalia bombardieren, sind in den Nachbarl&auml;ndern Dschibuti und Kenia stationiert, sodass der Luftkrieg weitergehen kann. Jetzt wirbt der Leiter von AFRICOM bei der Regierung Biden f&uuml;r die R&uuml;ckkehr der Truppen nach Somalia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uncutnews.ch\/biden-regierung-verschaerft-luftangriffe-in-somalia\/\">Uncut News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die USA bombardieren v&ouml;lkerrechtswidrig das &auml;rmste Land der Welt in dem es kaum Infrastruktur gibt. Und in den Medien h&ouml;rt man nichts davon. Sehen Sie dazu auch Video Hinweis N&deg;5:  <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74714\">Biden Now Bombing Poorest People On Earth<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Auch Vizepr&auml;sidentin Murillo betroffen<\/strong><br>\nEU verh&auml;ngt weitere Sanktionen gegen Nicaragua<br>\nBr&uuml;ssel. Der Rat der Europ&auml;ischen Union (EU) hat am Montag restriktive Ma&szlig;nahmen gegen acht weitere Personen aus Nicaragua verh&auml;ngt. Sie seien, so der Rat, f&uuml;r schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich. Au&szlig;erdem w&uuml;rden ihre Handlungen die Demokratie bzw. die Rechtsstaatlichkeit untergraben. Unter den Sanktionierten befindet sich auch Vizepr&auml;sidentin Rosario Murillo, die Ehefrau von Pr&auml;sident Daniel Ortega.<br>\nDie Restriktionen der EU gelten nun f&uuml;r insgesamt 14 Personen aus Nicaragua&hellip;<br>\nMit den neu erlassenen Sanktionen &uuml;bernimmt die EU im Wesentlichen die Argumentation und Zielsetzung der US-Regierung und ihre Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Nicaragua. Auch von der US-Regierung wurden bereits Strafma&szlig;nahmen gegen Rosario Murillo und gegen wichtige Politiker wie den Pr&auml;sidenten der Nationalversammlung, Gustavo Eduardo Porras, verh&auml;ngt.<br>\nDer Au&szlig;enminister Nicaraguas, Denis Moncada, hat mehrfach auf die irregul&auml;re Einflussnahme der USA hingewiesen. Etwa 120 Organisationen hatten sich in der letzten Zeit direkt an die US-Regierung gewandt und ein Ende der Regime-Change-Politik gefordert. In ihrer Erkl&auml;rung hei&szlig;t es: &ldquo;US-Sanktionen zur Unterst&uuml;tzung von Regime Change haben verheerende Auswirkungen auf die schw&auml;chsten Bev&ouml;lkerungsgruppen und sind illegal.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/08\/253120\/nicaragua-sanktionen-eu-murillo\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>K.o.-Kriterium f&uuml;r &ldquo;Schwarz-Gr&uuml;n&rdquo; oder Wahlkampfget&ouml;se? <\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen fordern ein Klimaschutzministerium mit Vetorecht. Wenn sich die Partei diesbez&uuml;glich treu bleibt, gibt es nicht viele Koalitionsm&ouml;glichkeiten.<br>\nSollten die Gr&uuml;nen ihrem Vorsatz treu bleiben und im Fall einer Regierungsbeteiligung ein neues Klimaschutzministerium mit Vetorecht zur Bedingung machen, w&auml;re eine Koalition mit den Unionsparteien und der FDP so gut wie ausgeschlossen. Ein solches Ministerium ist ein zentraler Punkt des &ldquo;Klimaschutz-Sofortprogramms&rdquo;, das Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Ko-Parteichef Robert Habeck an diesem Dienstag im Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken n&ouml;rdlich von Berlin vorstellten.<br>\nDas Ministerium soll Gesetze verhindern k&ouml;nnen, die dem Pariser Klimaschutzabkommen zuwiderlaufen&hellip;<br>\nDie Bew&auml;ltigung der Klimakrise wird in dem siebenseitigen Sofortprogramm der Gr&uuml;nen als &ldquo;Jahrhundertaufgabe&rdquo; bezeichnet. &ldquo;Um keine weitere Zeit zu verlieren, wollen wir sofort ein umfassendes Programm mit konkreten Gesetzesinitiativen auf den Weg bringen, das neue Dynamik entfacht, schnelle Einsparungen realisiert und wichtige Weichen stellt. Wir werden im Kabinett das gr&ouml;&szlig;te Klimaschutzpaket beschlie&szlig;en, das es jemals gegeben hat&rdquo;, hei&szlig;t es darin&hellip;<br>\nDie Gr&uuml;nen-Kanzlerkandidatin Baerbock bezeichnete es an diesem Dienstag als allerschlechteste M&ouml;glichkeit, &ldquo;einfach mal abzuwarten&rdquo; und der Industrie f&uuml;r die Reise zur Klimaneutralit&auml;t &ldquo;viel Gl&uuml;ck&rdquo; zu w&uuml;nschen, wie es letztendlich das Wahlprogramm der Unionsparteien vorsehe. CDU und CSU nehmen darin die Corona-Krise zum Anlass, &ldquo;die Wirtschaft&rdquo; erst mal nicht weiter belasten zu wollen und Klimaneutralit&auml;t bis 2045 zu versprechen, ohne f&uuml;r die kommende Legislaturperiode irgendwelche ambitionierten Schritte in diese Richtung zu planen&hellip;<br>\nKlimaschutz oder Nato?<br>\nDie einzige zurzeit im Bundestag vertretene Partei, mit deren Programm ein solches Vetorecht kompatibel w&auml;re, ist Die Linke. Abgesehen davon, dass beide Parteien zusammen laut aktuellen Umfragen nur auf rund 28 Prozent k&auml;men, w&uuml;rden die Gr&uuml;nen aber laut Habeck nur mit der Linken koalieren, wenn sie sich zur Nato bekennt. Linke-Chefin Janine Wissler hat diese Forderung h&ouml;flich zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nOb den Gr&uuml;nen nun die Nato oder das Klimaschutzministerium wichtiger ist, wird kaum herauszufinden sein, wenn ein &ldquo;rot-rot-gr&uuml;nes&rdquo; B&uuml;ndnis schon rechnerisch ausscheidet. Ob sich die Gr&uuml;nen in Sachen Klimaschutz treu bleiben und lieber von der Oppositionsbank aus Druck machen, als sich in Sondierungsgespr&auml;chen und Koalitionsverhandlungen doch noch den Unionsparteien anzupassen, d&uuml;rfte sich aber schon bald zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/K-o-Kriterium-fuer-Schwarz-Gruen-oder-Wahlkampfgetoese-6154070.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-74838","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74838"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74840,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74838\/revisions\/74840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}