{"id":74888,"date":"2021-08-05T12:00:24","date_gmt":"2021-08-05T10:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74888"},"modified":"2026-01-27T11:39:44","modified_gmt":"2026-01-27T10:39:44","slug":"oh-je-der-tagesspiegel-und-sein-newsblog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74888","title":{"rendered":"Oh je, der Tagesspiegel und sein \u201eNewsblog\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Im Tagesspiegel gibt es ein <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/was-machen-wir-hier-eigentlich-dietrich-brueggemann-ueber-die-aktion-allesdichtmachen\/27273610.html\">Objektivit&auml;tsproblem<\/a>, das ist offensichtlich. Sachlichkeit, Distanz zum Objekt der Berichterstattung? Fehlanzeige. Der &bdquo;Newsblog&ldquo;, den die Redaktion am Wochenende zu den  Grundrechte-Demonstrationen in der Hauptstadt angelegt hat, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/verbotene-querdenken-proteste-in-berlin-500-ermittlungsverfahren-demo-teilnehmer-an-herzinfarkt-gestorben\/27471282.html\">kommt einer weltanschaulichen Bruchbude gleich<\/a>. Immer wieder gebraucht der Redakteur Sebastian Leber pauschalisierend f&uuml;r die B&uuml;rger, die gegen die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Republik demonstrieren, Begriffe wie  &bdquo;Coronaverharmloser&ldquo;, &bdquo;Coronaleugner&ldquo; oder &bdquo;Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige&ldquo;. Die Vermischung von Nachrichten und Meinung im Journalismus wird immer schlimmer. So kann das nicht weitergehen, meint Marcus Kl&ouml;ckner in einem NachDenkSeiten-Kommentar. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1325\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-74888-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=74888-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210805_Oh_je_der_Tagesspiegel_und_sein_Newsblog_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Grunde genommen ist der Unterschied zwischen Nachricht und Meinung einfach. Die Aussage: &bdquo;Ein Autofahrer ist an einen Baum gefahren&ldquo;, ist eine Nachricht. Die Aussage: &bdquo;Der Autofahrer ist doof&ldquo;, ist eine Meinung. Die Aussage: &bdquo;Der doofe Autofahrer ist an einen Baum gefahren&ldquo;, vermischt eine Meinung und eine Nachricht. Jeder Journalist kennt den Unterschied zwischen Nachricht und Meinung. Und wohl auch jedem Nichtjournalisten d&uuml;rften die Beispiele einleuchten. Die Vermischung von Nachricht und Meinung geh&ouml;rt im Nachrichtenjournalismus schon von jeher zu einer der problematischsten Grenz&uuml;berschreitungen. Dass Journalisten gerne ihre eigene Meinung unter Nachrichten mischen, ist alles andere als ein neues Ph&auml;nomen. Allerdings: Die Schamlosigkeit, mit der seit geraumer Zeit immer wieder Medienvertreter auch in scheinbar neutralen Berichten versuchen, ihrer Weltanschauung freien Lauf zu lassen,  ist atemberaubend. <\/p><p>Am Wochenende hat der &bdquo;Newsblog&ldquo; vom Tagesspiegel zu den Grundrechtsdemonstrationen in Berlin einen guten Einblick geboten, wie es aussieht, wenn Nachrichten und Meinungen vermischt werden. Los geht es im Grunde genommen schon bei dem Begriff &bdquo;Newsblog&ldquo;.  Was ist eigentlich ein &bdquo;Newsblog&ldquo;? Uns allen d&uuml;rfte der Begriff &bdquo;Nachrichten-Ticker&ldquo;, wie Online-Medien ihn bereitstellen, bekannt sein. Es gibt ein Ereignis mit gro&szlig;em Nachrichtenwert &ndash; dazu liefern die Redaktionen dann fortlaufend aktuell die neusten Informationen bzw. die aktuellen nachrichtlichen Entwicklungen. Die Betonung liegt dabei auf &bdquo;nachrichtlich&ldquo;. <\/p><p>Im Newsblog, also in einem &bdquo;Nachrichtenblog&ldquo;, scheint die Vermischung von Nachricht und Meinung bereits angelegt zu sein. Eine &bdquo;Nachricht&ldquo; ist sachlich, ein Blog ist oft individuell gef&auml;rbt. Das Ergebnis ist also etwas, was man als &bdquo;Nachrichtenmeinung&ldquo; sprachlich erfassen kann. &bdquo;Nachrichtenmeinung&ldquo;? Was soll das denn sein? Nun, das, was im Grunde genommen mittlerweile weite Teile des Journalismus durchzieht. Selbst wenn nachrichtliche Beitr&auml;ge noch so neutral scheinen, findet sich an irgendeiner Stelle ein weltanschauliches, auf Manipulation ausgerichtetes Element (man denke nur an die Bildauswahl in den Redaktionen, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/CWoopen\/status\/1421613809425428480\">wenn es um Personen geht, f&uuml;r die Journalisten Sympathien bzw. Antipathien hegen<\/a>). Der Tagesspiegel-&bdquo;Newsblog&ldquo; am vergangenen Wochenende hat dieses Prinzip konsequent umgesetzt. Einerseits scheint die Absicht im Vordergrund zu stehen, die Leser &bdquo;informieren&ldquo; zu wollen, das hei&szlig;t, die Redakteure r&uuml;cken den Nachrichtengehalt im Hinblick auf das Demo-Geschehen in den Fokus. Gleichzeitig aber stehen offensichtlich auch Weltanschauung, Ideologie und Meinung im Vordergrund. <\/p><p>Aus nachrichtlicher Sicht sollten sich die Redakteure beim Tagesspiegel hinter die Ohren schreiben: Ein Demonstrant ist ein Demonstrant ist ein Demonstrant. Und nochmal: Demonstrierende sind Demonstrierende sind Demonstrierende. Warum? <\/p><p>Na, weil ein Demonstrant nun mal ein Demonstrant und die Demonstrierenden Demonstrierende sind und keine, zum Beispiel, &bdquo;Vollidioten&ldquo;. Wie schon angesprochen: Der Autofahrer ist an den Baum gefahren und nicht, <em>der doofe<\/em> Autofahrer ist an den Baum gefahren. Nochmal: Nachrichtenjournalismus eben. <\/p><p>Aber im Tagesspiegel-Newsblog macht unter anderem der Redakteur <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=irwALDHPnGY\">Sebastian Leber<\/a> <em>die<\/em> Demonstranten zu<\/p><ul>\n<li>Coronaverharmlosern <\/li>\n<li>Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubigen<\/li>\n<li>Coronaleugnern<\/li>\n<\/ul><p>So l&auml;uft das eben, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55866\">wenn Journalismus durch Weltanschauung ersetzt wird<\/a>. Die Verwendung hochgradig manipulativer, abwertender und in der Pauschalit&auml;t zudem auch noch falscher Begrifflichkeiten dienen zur &bdquo;journalistischen&ldquo; Erfassung der Demonstranten &ndash; und das offensichtlich unter voller R&uuml;ckendeckung der Verantwortlichen in der Chefredaktion. <\/p><p>L&auml;ngst ist bekannt, dass die Demonstranten, die unter anderem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67788\">gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen protestieren<\/a>, kaum heterogener sein k&ouml;nnten. Unter ihnen mag es Personen geben, die man als &bdquo;Coronaverharmloser&ldquo;, &bdquo;Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige&ldquo; und &bdquo;Coronaleugner&ldquo; (welch ein schlimmer Begriff, der in seinen gedanklichen Aufladungen an den Begriff &bdquo;Holocaustleugner&ldquo; erinnert) bezeichnen kann &ndash;  wenn man das denn als seri&ouml;ser Journalist unbedingt m&ouml;chte. Aber pauschalisierend auf einem &bdquo;Newsblog&ldquo; Demonstranten unter stigmatisierenden Begriffen zusammenzupferchen, ist aus qualit&auml;tsjournalistischer Sicht unertr&auml;glich. &Uuml;ber diese Begrifflichkeiten l&auml;uft das ab, was man nur noch als Diskurskontaminierung bezeichnen kann. <\/p><p>Wer als Journalist unbedingt in einer gesellschaftlich und politisch hochkomplexen Situation Menschen und B&uuml;rgern durch eine Sprache, die voller Ver&auml;chtlichmachung steckt, entgegentreten m&ouml;chte, m&ouml;ge bitte einen Kommentar verfassen. Der &bdquo;Newsblog&ldquo; des Tagesspiegels vom Wochenende ist ein trauriges Beispiel f&uuml;r einen &bdquo;Journalismus&ldquo;, der diesen Namen nicht verdient. Ganz unabh&auml;ngig von den angef&uuml;hrten Begriffen gl&uuml;ht der Newsblog nur so vor Subjektivit&auml;t. Man merkt f&ouml;rmlich in jeder Faser der Beitr&auml;ge, mit wie viel Antipathie Redakteure den Demonstranten begegnen. Die Parteilichkeit gipfelt dann in einem Eintrag vom 2. August. Darin <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/verbotene-querdenken-proteste-in-berlin-500-ermittlungsverfahren-demo-teilnehmer-an-herzinfarkt-gestorben\/27471282.html\">hei&szlig;t<\/a> es unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Reichen Demo-Verbote aus?&ldquo;:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Querdenker laufen trotz des Verbots ihrer Demonstrationen durch Berlin, sie &uuml;berrennen Polizeiketten, Beamte und Journalisten werden attackiert. Der Sonntag zeigt einmal mehr, welche Aggressionen sich in der Szene der Corona-Leugner ballen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Das aggressive Verhalten von Teilen der Polizei spricht Ingo Salmen an dieser Stelle nicht an, wie etwa Bilder, die zeigen, wie ein Polizist augenscheinlich <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Alpha_Mind7\/status\/1421877935653355526\">mit H&auml;rte gegen einen Jungen<\/a> vorgeht. Und dass sich mittlerweile selbst Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter, aufgrund des Agierens der Berliner Polizei <a href=\"https:\/\/reitschuster.de\/post\/gewalt-der-berliner-polizei-jetzt-im-fokus-des-un-folter-sonderberichterstatters\/\">zu Wort gemeldet hat<\/a>: kein Problem. Warum soll man das in einem &bdquo;Newsblog&ldquo; erw&auml;hnen? &Uuml;berhaupt: Da fragt der Tagesspiegel allen Ernstes, ob Demo-Verbote ausreichen? Das kann man sich im Traum nicht ausdenken. Vielleicht w&auml;re ein Grundkurs in Sachen Demokratie angebracht (&bdquo;Demokratie verstehen und begreifen&ldquo;)?<\/p><p>Nachdem der Tagesspiegel in Sachen #allesdichtmachen bereits eine &bdquo;Berichterstattung&ldquo; abgeliefert hat, die als &bdquo;journalistischer Offenbarungseid&ldquo; noch sehr zur&uuml;ckhaltend bezeichnet ist, h&auml;tte man annehmen k&ouml;nnen, dass es von Verlag und Redaktion nur eine Ansage geben kann: Weniger Weltanschauung, stattdessen mehr Objektivit&auml;t und solider Journalismus. <\/p><p>Doch weit gefehlt: Im Online-Forum des ehrw&uuml;rdigen Blattes unter einem Artikel zur S&auml;ngerin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71067\">Nena<\/a> finden sich Hetze und ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74650\">sprachliches Gemetzel<\/a>, im Newsblog sind pauschal Demonstrierende Coronaverharmloser, Leugner und sowieso irgendwas mit &bdquo;Verschw&ouml;rung&ldquo;. <\/p><p>Nein, so kann das nicht weitergehen. Es sei denn, der Tagesspiegel will nur noch als ein ideologisches Kampfblatt wahrgenommen werden. Dann: bitte weiter so! Auf dass m&ouml;glichst viele Leser, die an einem seri&ouml;sen Journalismus interessiert sind, dem Blatt den R&uuml;cken kehren. <\/p><p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74796\">Beachtet seien auch die aktuellen Anmerkungen von Albrecht M&uuml;ller<\/a> in Sachen Tagesspiegel. <\/em><br>\n<em>Und: Anbei sind die entsprechenden Stellen aus dem Tagesspiegel-&bdquo;Newsblog&ldquo; aufgef&uuml;hrt:<\/em><\/p><ul>\n<li>Der Sonntag zeigt einmal mehr, welche Aggressionen sich in der Szene der Corona-Leugner ballen<\/li>\n<li>Auf Youtube, Dlive und Telegram beklagen sich Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige &uuml;ber das Verhalten der Polizei.<\/li>\n<li>Viele der Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubigen werden heute Abend nicht wieder abreisen.<\/li>\n<li>Auf dem Alexanderplatz haben Corona-Verharmloser erfolglos versucht, Festnahmen durch die Polizei zu unterbinden.<\/li>\n<li>Der Verschw&ouml;rungsideologe Markus Haintz regt sich am Alexanderplatz dar&uuml;ber auf, dass die Polizei Hunde mitgebracht hat.<\/li>\n<li>Beobachter gehen von bisher etwa 200 Coronaverharmlosern aus.<\/li>\n<li>Es scheint, als h&auml;tten die Proteste jetzt deutlich an Dynamik verloren. Am Bahnhof Gleisdreieck stehen sich mehrere hundert Coronaverharmloser die Beine in den Bauch, warten darauf, dass jemand die Richtung vorgibt<\/li>\n<li>Die Coronaverharmloser k&ouml;nnten dort versuchen, etwa zur SPD-Zentrale zu gelangen oder die s&uuml;dliche Friedrichstra&szlig;e zu erreichen.<\/li>\n<li>Die Coronaverharmloser ziehen in Richtung Leipziger Platz und wollen dann weiter zum Potsdamer Platz.<\/li>\n<li>Die Spitze der Coronaverharmloser, die durch die City West gezogen sind, hat mittlerweile den Nollendorfplatz passiert. <\/li>\n<li>Mehrere tausend Coronaverharmloser sind in verschiedenen Teilen der Stadt unterwegs, Aktivisten haben es sowohl nach Mitte Unter den Linden als auch in die City West geschafft.<\/li>\n<li>Am Kaiserdamm hat sich ein spontaner Aufzug der Coronaleugner und -verharmloser gebildet, der sich &uuml;ber alle acht Fahrbahnen erstreckt.<\/li>\n<li>In Internet-Livestreams beklagen sich Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige &uuml;ber &ldquo;faschistische Ma&szlig;nahmen&rdquo;.<\/li>\n<li>Eine gr&ouml;&szlig;ere Gruppe Coronaverharmloser hat es Unter die Linden geschafft.<\/li>\n<li>Der Verschw&ouml;rungsideologe Markus Haintz, der gestern in Wedding dadurch auffiel, dass er minutenlang Polizisten anbr&uuml;llte, ist auch in Charlottenburg unterwegs und fragt sich, welche Richtung die Demonstranten einschlagen werden.<\/li>\n<li>Nach einigen Abzweigungen laufen viele Coronaverharmloser jetzt &uuml;ber die Heerstra&szlig;e ostw&auml;rts.<\/li>\n<li>Vor dem Olympiastadion haben sich heute Vormittag wieder dutzende Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubige versammelt, die einen Autokorso in die Innenstadt durchf&uuml;hren m&ouml;chten.<\/li>\n<\/ul><p>Titelbild: Postmodern Studio\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4f05598399f04945a37f18376d4b6831\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Tagesspiegel gibt es ein <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/was-machen-wir-hier-eigentlich-dietrich-brueggemann-ueber-die-aktion-allesdichtmachen\/27273610.html\">Objektivit&auml;tsproblem<\/a>, das ist offensichtlich. 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