{"id":74914,"date":"2021-08-06T08:39:39","date_gmt":"2021-08-06T06:39:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914"},"modified":"2021-08-06T08:39:39","modified_gmt":"2021-08-06T06:39:39","slug":"hinweise-des-tages-3918","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h01\">Nebenschaupl&auml;tze und Symbolpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h02\">Spahns Zweiklassengesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h03\">Die EU-Vertr&auml;ge mit Pfizer und Moderna sind ein Skandal &ndash; so oder so<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h04\">&ldquo;Coronavirus f&uuml;r Kinder nicht gef&auml;hrlicher als andere Viruserkrankungen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h05\">Wegen Polizeigewalt in Berlin &ndash; UN-Sonderbeauftragter Melzer k&uuml;ndigt &ldquo;offizielle Intervention&rdquo; an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h06\">M&uuml;ll und Schlamm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h07\">Schweiz investiert f&uuml;nf Mal mehr: Deutschland gibt weiterhin wenig f&uuml;r die Schiene aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h08\">Einbahnstra&szlig;e nach Kabul (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h09\">Au&szlig;enministerium reagiert auf m&ouml;glichen Waffenverkauf der USA an Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h10\">Griechenland: Verheerende Waldbr&auml;nde bedrohen auch die Hauptstadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h11\">Dieser Mann k&ouml;nnte die Wahl v&ouml;llig ver&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h12\">Wahlen in Russland: OSZE lehnt Entsendung von Wahlbeobachtern zur russischen Parlamentswahl im September ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74914#h13\">Eine weitgehend sinnlose Demokratie-Inszenierung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nebenschaupl&auml;tze und Symbolpolitik<\/strong><br>\nCoronakrise Statt einer Politik, die Alte und Kranke sch&uuml;tzt, haben wir nun Schleierfahndung und Demonstrationsverbote. Ist das die Gesellschaft, in der wir leben wollen? [&hellip;]<br>\nDie hitzigen Diskussionen zuletzt &ndash; um Schulen, Kinder und Jugendliche, Reiser&uuml;ckkehrer und Impfquoten &ndash;, sie lassen nicht Gutes erahnen. Wieder geht es auf Nebenschaupl&auml;tzen um Symbolpolitik und Aktionismus, nicht um den Kern der Pandemie: vulnerable, f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit geradezu unsichtbare Gruppen. Interessierte sich schon zuvor kaum einer f&uuml;r die Zust&auml;nde in Alten-, Pflegeheimen und in psychiatrischen Kliniken, so ist dies jetzt noch weniger der Fall. Wie es dort aussieht, will man lieber nicht so genau wissen. Dabei gilt es in jedem Fall zu verhindern, dass selbst geimpfte Menschen dort wieder in ihren Zimmern isoliert werden, gar einsam, menschenunw&uuml;rdig sterben m&uuml;ssen. Der Erfolg jeder Corona-Politik sollte sich nicht l&auml;nger an Inzidenzen, an nackten Zahlen messen, sondern daran, wie sehr wir in der Lage sind, auch im Angesicht einer Krise, eines potenziellen Notstandes und einer angstgetriebenen Politik vor allem Artikel 1 des Grundgesetzes aufrechtzuerhalten: &bdquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar.&ldquo;<br>\nSchleierfahndung an den deutschen Grenzen gegen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, denen 25.000 Euro Strafe drohen, wenn sie gesund, aber ungetestet wieder in ihr Land einreisen; Demonstrationsverbote und Polizeigewalt in Berlin und Applaus f&uuml;r diese auf den Internet-Plattformen. Soldaten in den Stra&szlig;en von Sydney, haft&auml;hnliche Zust&auml;nde f&uuml;r Athleten in Tokio, die sich 15 Minuten Freigang pro Tag erst erk&auml;mpfen mussten. Sollten wir nicht alle einmal einen Schritt zur&uuml;cktreten, in uns gehen und uns ernsthaft fragen, ob das die Gesellschaft ist, in der wir leben wollen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/nebenschauplaetze-und-symbolpolitik\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spahns Zweiklassengesellschaft<\/strong><br>\n&bdquo;Spahns Impfdebakel setzt sich fort. Die neuesten Ideen des Gesundheitsministers zur Impfkampagne drohen die Bev&ouml;lkerung weiter zu spalten. Kaum steht gen&uuml;gend Impfstoff zur Verf&uuml;gung, werden Druck ausge&uuml;bt und Konsequenzen angedroht. Die Bundesregierung sollte sich lieber dar&uuml;ber Gedanken machen, wie man die Impf-Aufkl&auml;rung verbessert und unb&uuml;rokratische, fl&auml;chendeckende Impfangebote macht&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die neuen Pl&auml;ne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Impfkampagne. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;In seinem Bericht spricht Spahn von einem gro&szlig;en Erfolg der Impfkampagne. Die Knappheit an Impfstoffen und die Probleme bei der Vergabe der Impftermine scheinen schon wieder v&ouml;llig in Vergessenheit geraten zu sein. Die Unsicherheit vieler Menschen hinsichtlich m&ouml;glicher Nebenwirkungen der Impfstoffe erfordert gr&uuml;ndliche Aufkl&auml;rung statt Druck, wenn man sich nicht dem Vorwurf eines indirekten Impfzwangs aussetzen will. Au&szlig;erdem ist es v&ouml;lliger Unsinn, die kostenlosen Tests bereits ab Oktober zu streichen.<br>\nStatt Ad-hoc-Entscheidungen und weiterem Chaos w&auml;re endlich eine Strategie angebracht, insbesondere f&uuml;r Kitas und Schulen, damit diese wieder sicher &ouml;ffnen k&ouml;nnen. Die Bundesregierung hat aber wieder die Ferienzeit verpennt, um entsprechende Ma&szlig;nahmen vorzubereiten.<br>\nDie Diskussion &uuml;ber all diese Themen darf im &Uuml;brigen nicht erneut hinter verschlossenen T&uuml;ren nur mit den Ministern der L&auml;nder stattfinden. Die Debatte geh&ouml;rt in den Bundestag, sie muss transparent und &ouml;ffentlich gef&uuml;hrt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/spahns-zweiklassengesellschaft\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Impfen als &ldquo;patriotischer Akt&rdquo; &ndash; Bundesgesundheitsminister Spahn erkl&auml;rt Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Herbst<\/strong><br>\n&ldquo;Impfen ist ein patriotischer Akt&rdquo;, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview mit der Onlineausgabe der Zeitung Merkur. Er sei gegen eine Impfpflicht, betont er und f&uuml;gt hinzu: &ldquo;Aber ein Gebot, sich impfen zu lassen &ndash; das gibt es schon.&rdquo; Impfen sei &ldquo;eine pers&ouml;nliche Entscheidung&rdquo;, die aber &ldquo;Auswirkungen f&uuml;r uns alle&rdquo; habe. &ldquo;Jeder Einzelne entscheidet mit dar&uuml;ber, wie schwer Herbst und Winter f&uuml;r uns alle werden&rdquo;, meint der Minister.<br>\nKritikern der Impfkampagne wie dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W&auml;hler) wirft Spahn vor, &ldquo;daraus gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis so politisches Kapital schlagen zu wollen&rdquo;. Auf welche wissenschaftlichen Erkenntnisse er seine Sicht st&uuml;tzt, erkl&auml;rt der Minister nicht, der gerade in Bayern im Urlaub ist. Er sagt auch nichts dazu, dass die Impfstoffe gegen COVID-19 Wissenschaftlern und Experten zufolge immer noch als experimentell gelten und bisher keine regul&auml;re Zulassung haben.<br>\nSpahns Position sei nicht die der Bundesregierung, erkl&auml;rte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) der Augsburger Allgemeinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/121903-impfen-als-patriotischer-akt-spahn-erklaert-vorschlaege-fuer-den-herbst\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gegen eine Impfpflicht sei der Bundesgesundheitsminister, aber den sozialen Druck erh&ouml;ht auch er. Auch Ministerpr&auml;sidentin Schwesig h&auml;lt am Impfen fest. Ihr brandenburgischer Kollege Woidke und Linken-Co-Vorsitzende Hennig-Wellsow setzen sich f&uuml;r Testnachweise ein. &Uuml;ber so viel Lobbyismus wird sich die Pharmaindustrie sicher freuen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74880\">Die erdr&uuml;ckte Freiheit &ndash; das &raquo;Wir&laquo; in Corona<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74884\">Impfpflicht oder nicht? Kein Thema f&uuml;r oberfl&auml;chliche Kommentare wie z.B. bei den Tagesthemen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die EU-Vertr&auml;ge mit Pfizer und Moderna sind ein Skandal &ndash; so oder so<\/strong><br>\nJeder Kleinstadtb&uuml;rgermeister muss ausschreiben, nur die EU-Kommission nicht. Die macht mal eben Vertr&auml;ge mit Pharmakonzernen, in denen diese die Preise erh&ouml;hen d&uuml;rfen. Aber das ist nur einer der Punkte, die die Vertr&auml;ge der EU-Kommission mit Pfizer und Moderna zu einem Skandal sondergleichen machen.<br>\nSchon der Instinkt schreit &ldquo;Skandal&rdquo;, wenn man h&ouml;rt, dass die EU einen weiteren Vertrag mit Pfizer und Moderna abgeschlossen hat, in dem die Preise f&uuml;r die Impfdosen deutlich erh&ouml;ht wurden. Tats&auml;chlich sind diese Vertr&auml;ge auf jeden Fall ein Verbrechen, gleich ob man von einer Wirksamkeit dieser Impfstoffe ausgeht oder nicht. Aber das sollte man schrittweise betrachten.<br>\nIn der ersten Variante gehen wir davon aus, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe wie die Gef&auml;hrlichkeit der Krankheit, gegen die sie wirken sollen, vollst&auml;ndig den Aussagen entsprechen, die offiziell dar&uuml;ber get&auml;tigt werden. Dann ist dieser Vertrag ein Verbrechen, weil er die Belieferung &auml;rmerer L&auml;nder und den Schutz der verwundbarsten Gruppen ihrer Bev&ouml;lkerung verhindert. Kurz gefasst: Dann sorgt die Impfung der Kinder in Europa f&uuml;r den Tod der afrikanischen Gro&szlig;m&uuml;tter. (&hellip;)<br>\nDass die Spitze der EU-B&uuml;rokratie, die aller Welt die Vergaberichtlinien aufzwingt, selbst die minimalsten Vorgaben f&uuml;r den Umgang mit &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen nicht einh&auml;lt und damit aufs Gr&ouml;bste gegen eigenes Recht verst&ouml;&szlig;t, das ist das zweite Verbrechen. Eigentlich sind diese Vertr&auml;ge ung&uuml;ltig. Nur leider gibt es keinen Mechanismus, die EU-Kommission f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e gegen das EU-Recht zu ahnden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/121857-eu-vertrage-mit-pfizer-verbrecherisch\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ursula_von_der_Leyen#Ausbildung_und_Beruf\">Die gelernte &Auml;rztin<\/a> und derzeit amtierende EU-Kommissionspr&auml;sidentin, Frau von der Leyen bleibt sich treu: Sie wechselt ein Amt, die Skandale bleiben. Bitte lesen Sie auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52955\">R&ouml;slein, R&ouml;slein, R&ouml;slein schwarz &ndash; warum von der Leyen eine Katastrophe f&uuml;r Europa w&auml;re<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: EU-Impfstrategie: Emp&ouml;rung &uuml;ber hohe Preise bei Biontech &amp; Co.<\/strong><br>\nDer Vorwurf ist nicht ganz neu: EU-Kommissionschefin von der Leyen habe den Corona&ndash;Impfstoff zu teuer eingekauft und damit Biontech, Pfizer &amp; Co. hohe Extraprofite gesichert. Nun bekommt er frische Nahrung.<br>\nNach einem Bericht der britischen &ldquo;FT&rdquo; haben die Hersteller in Verhandlungen mit der EU die Preise f&uuml;r ihre mRNA-Impfstoffe angehoben. So koste eine Dosis Comirnaty nunmehr 19,50 statt 15,50 Euro, Modernas Spikevax 21,50 statt 19 Euro. Das f&uuml;hrt zu Protesten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-impfstrategie-empoerung-ueber-hohe-preise-bei-pfizer-co\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Coronavirus f&uuml;r Kinder nicht gef&auml;hrlicher als andere Viruserkrankungen&rdquo;<\/strong><br>\nDie geplante Impfkampagne bei Kindern und Jugendlichen st&ouml;&szlig;t in der Fachwelt teils auf herbe Kritik. Auch Kinderarzt und Infektologe Arne Simon vom Uniklinikum Homburg kritisiert den Vorsto&szlig;: Wissenschaftliche Daten belegten, dass Kinder nicht in gleichem Ma&szlig; von Impfungen profitierten. Das Coronavirus sei f&uuml;r sie nicht gef&auml;hrlicher, als viele andere Virusinfektionen.<br>\nProfessor Dr. Arne Simon ist P&auml;diatrischer Infektiologe und Kinderonkologe am Universit&auml;tsklinikum des Saarlandes in Homburg. Er befasst sich seit Beginn der Pandemie mit den Auswirkungen von SARS-CoV-2 auf Kinder. Zusammen mit zwei Kollegen der Universit&auml;ten in Witten und T&uuml;bingen hat er einen wissenschaftlichen Artikel mit dem Titel: &ldquo;Covid-19-Impfung f&uuml;r Kinder und Jugendliche? 14 Argumente f&uuml;r einen rationalen Weg in Deutschland&rdquo; herausgebracht.<br>\nDer Artikel ist ein sogenannter Pre-Print, befindet sich also noch in der Phase der wissenschaftlichen Begutachtung. Doch der Inhalt unterst&uuml;tzt klar die Linie der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/home\/nachrichten\/panorama\/arne_simon_corona_nicht_gefaehrlicher_als_andere_erkrankungen_kinder_100.html\">SR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wegen Polizeigewalt in Berlin &ndash; UN-Sonderbeauftragter Melzer k&uuml;ndigt &ldquo;offizielle Intervention&rdquo; an<\/strong><br>\nDer UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, Nils Melzer, der zuvor vor allem wegen seiner Interventionen zum WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange bekannt wurde, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung, dass bei seinem Team eine gro&szlig;e Zahl an Berichten &uuml;ber Polizeigewalt gegen Demonstranten bei der Demonstration am 1. August in Berlin eingegangen seien:<br>\n&ldquo;Wir werden jetzt das Material sichten und bewerten. Jede einzelne Mitteilung und jedes einzelne Video muss genau verifiziert werden, und ich werde auch mit direkten Augenzeugen sprechen. Aber mein Eindruck ist, dass in mehreren F&auml;llen Anlass genug f&uuml;r eine offizielle Intervention meinerseits bei der Bundesregierung besteht.&rdquo;<br>\nDas Procedere sieht vor, dass sich der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber die deutsche Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf an den amtierenden Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas wendet. (&hellip;)<br>\nBez&uuml;glich der Vorf&auml;lle bei den Demonstrationen in Berlin erkl&auml;rt der UN-Sonderberichterstatter:<br>\n&ldquo;Von den Bildern und Informationen, die uns bis jetzt vorliegen, haben wir den Eindruck, dass es sich bei den Protesten mehrheitlich nicht um gewaltbereite Randalierer gehandelt hat. Es waren Frauen, Kinder, Radfahrer, &auml;ltere Leute.&rdquo;<br>\nWeiter f&uuml;hrt er aus, dass es &ldquo;absolut inakzeptabel&rdquo; sei, wenn die Polizei &ldquo;wegen blo&szlig;er Ordnungswidrigkeiten oder zivilem Ungehorsam mit teilweise lebensgef&auml;hrlicher Gewalt gegen wehrlose Demonstranten vorgeht&rdquo;.<br>\nZudem f&uuml;hrt Melzer einen Punkt aus, der ihn besonders besorgt:<br>\n&ldquo;Wenn die Polizei nicht klar kommuniziert, dass sie sich als Freund und Helfer versteht, sondern die eigene Bev&ouml;lkerung als Feind behandelt, dann ist eine gef&auml;hrliche Spirale in Gang gesetzt: Dass n&auml;mlich als n&auml;chstes die Bev&ouml;lkerung die Polizei ebenfalls als Feind betrachtet und am Ende die Regierung.&rdquo;<br>\nAbschlie&szlig;end erkl&auml;rt der UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter:<br>\n&ldquo;Es ist dar&uuml;ber hinaus widersinnig, eine Demonstration mit dem Hinweis auf den Gesundheitsschutz aufzul&ouml;sen, wenn dabei Demonstranten mit vollkommen willk&uuml;rlicher Brutalit&auml;t zusammengetrieben und verletzt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/121923-wegen-polizeigewalt-in-berlin-un-sonderberichterstatter-intervention\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&uuml;ll und Schlamm<\/strong><br>\nVor rund zwei Wochen ging &uuml;ber weiten Teilen Westdeutschlands und dem angrenzenden Belgien eine Regenflut nieder. Im Ahrtal waren die kleinen D&ouml;rfer und die Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit einer Wasserkraft konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet waren.<br>\nMit einer auf mehr als sieben Meter aufget&uuml;rmten Wasserwand schleuderte die Ahr B&auml;ume, Br&uuml;ckenpfeiler, Felsbrocken, Autos, H&auml;user und alles, was sich ihr in den Weg stellte, wild um sich. Mit sich brachte die Ahr eine riesige Schlammmasse, die sich &uuml;ber Friedh&ouml;fe und Stra&szlig;en, Felder und Wiesen, in Weinkeller, Krankenh&auml;user, Kinderg&auml;rten, Schulen und Wohnungen ergoss. Das Schienennetz der Ahrtalbahn und Bahnh&ouml;fe wurden auf weiten Strecken zerst&ouml;rt, mehr als 60 Br&uuml;cken brachen ein.<br>\nStand Mittwoch nachmittag sind 139 Tote geborgen worden, von denen 26 noch nicht identifiziert werden konnten. 766 Verletzte wurden registriert, 17 Menschen gelten noch als vermisst. Von den 56.000 im Landkreis Ahrweiler registrierten Einwohnern verloren 42.000 teilweise und 17.000 vollst&auml;ndig ihr Hab und Gut.<br>\nZwei Wochen nach der Flut ist die Stra&szlig;e von Remagen nach Ahrweiler zumindest teilweise wieder befahrbar. Dicht an dicht dr&auml;ngen sich Baulastwagen, Lieferwagen von Handwerksbetrieben, Pkws mit schlammverschmierten Reifen und Karosserien. Je mehr man sich Ahrweiler n&auml;hert, desto h&auml;ufiger liegen Autowracks und M&uuml;llberge rechts und links der Stra&szlig;e. Hinter einem Blumenfeld balancieren zwei Kr&auml;ne Schaufel f&uuml;r Schaufel von riesigen Schrottbergen auf Lastwagen, die den M&uuml;ll zu Verbrennungsanlagen auf die H&ouml;he fahren. Der erst vor wenigen Jahren renovierte alte Bahnhof von Heimersheim ist von der Kraft der nahe gelegenen Ahr aus dem Erdreich gehoben worden, das angrenzende Geb&auml;ude ist eingebrochen. Die Fu&szlig;g&auml;ngerbr&uuml;cke, die den Ort mit dem Bahnhof verband, gibt es nicht mehr.<br>\nAn einer Kreuzung steht die erste Polizeisperre. Die scheint allerdings nur symbolisch besetzt, die eingesetzten Beamten unterhalten sich und scherzen, den Verkehr nehmen sie kaum wahr. Kurz vor der Abzweigung nach Bad Neuenahr aber wird kon&shy;trolliert. Polizeibeamte stoppen Auto f&uuml;r Auto und lassen nur Einwohner, Offizielle oder Journalisten durch, die sich ausweisen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/407716.flutfolgen-im-westen-der-brd-m%C3%BCll-und-schlamm.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schweiz investiert f&uuml;nf Mal mehr: Deutschland gibt weiterhin wenig f&uuml;r die Schiene aus<\/strong><br>\nMehr Stra&szlig;en &ndash; aber keine einzige neue Bahnstrecke: Experten kritisieren die Verkehrspolitik der Bundesregierung und fordern ein rasches Umsteuern.<br>\nDeutschland steckt weiterhin deutlich weniger Geld in sein Schienennetz als andere L&auml;nder und rangiert im europ&auml;ischen Vergleich von zw&ouml;lf L&auml;ndern weit hinten. Die Schweiz investiert pro Kopf f&uuml;nf Mal mehr, Spitzenreiter Luxemburg fast das Siebenfache. Das zeigt eine neue Studie der Hamburger Beratungsfirma SCI Verkehr und des B&uuml;ndnisses Allianz pro Schiene (ApS), zu dem zwei Dutzend Umwelt- und Verkehrsorganisationen sowie 150 Unternehmen geh&ouml;ren.<br>\nMit 587 Euro pro B&uuml;rger l&auml;sst sich Luxemburg einen attraktiven Bahnverkehr mit Abstand am meisten kosten. Das kleine Land hat wegen vieler Autopendler massive Verkehrsprobleme und will mit Verlagerung auf die Schiene auch Umwelt und Klima besser vor Emissionen sch&uuml;tzen. Platz 2 belegt die Schweiz mit 440 Euro pro Einwohner. Dahinter folgen &Ouml;sterreich (249), Norwegen (228), Schweden (220), D&auml;nemark (141), die Niederlande (132), Gro&szlig;britannien (131) und Italien (120).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/schweiz-investiert-fuenf-mal-mehr-deutschland-gibt-weiterhin-wenig-fuer-die-schiene-aus\/27482790.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einbahnstra&szlig;e nach Kabul (III)<\/strong><br>\nTrotz einer gegenl&auml;ufigen Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) h&auml;lt die Bundesregierung an Abschiebungen nach Afghanistan fest. Der EGMR hatte am Dienstag eine Abschiebung aus &Ouml;sterreich gestoppt &ndash; dies unter Verweis auf die Sicherheitslage am Hindukusch. In Berlin hei&szlig;t es nun, dies sei nur ein Einzelfall ohne generelle Bedeutung. Weitere Abschiebungen sollen folgen. Gleichzeitig legt die Bundesregierung afghanischen Mitarbeitern der Bundeswehr, die nun von den Taliban bedroht werden und Zuflucht in Deutschland suchen, weiterhin allerlei Steine in den Weg. W&auml;hrend Milit&auml;rger&auml;t aus dem Einsatzgebiet umfassend in die Bundesrepublik geschafft wurde, k&uuml;mmern sich die Bundesregierung und die Bundeswehr nicht um Menschen. Dabei spitzt sich die Lage in Afghanistan t&auml;glich zu; Hunderttausende sind auf der Flucht, die Zahl der Todesopfer steigt dramatisch. Dass die labile Ordnung am Hindukusch noch vor dem Abzug der letzten westlichen Truppen unter dem Ansturm der Taliban kollabiert, stellt der fast 20-j&auml;hrigen Besatzung durch westliche M&auml;chte ein miserables Zeugnis aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8681\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Au&szlig;enministerium reagiert auf m&ouml;glichen Waffenverkauf der USA an Taiwan<\/strong><br>\nDer Waffenverkauf der USA an Taiwan ist eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas und schadet der Souver&auml;nit&auml;t und den Sicherheitsinteressen Chinas. China wird je nach Entwicklung der Lage die notwendigen Gegenma&szlig;nahmen ergreifen. Dies erkl&auml;rte das chinesische Au&szlig;enministerium am Donnerstag.<br>\nAm Mittwoch erkl&auml;rte die US-Seite, dass das US-Au&szlig;enministerium den Verkauf von 40 mittleren Panzerhaubitzen und zugeh&ouml;riger Ausr&uuml;stung an Taiwan im Gesamtwert von 750 Millionen US-Dollar genehmigt habe.<br>\nDazu erkl&auml;rte Chinas Au&szlig;enministerium, Taiwan sei ein untrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums. Die Vorgehensweise der USA versto&szlig;e gegen das V&ouml;lkerrecht und die grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen und sei auch gegen das &bdquo;Ein-China-Prinzip&ldquo; und die Bestimmungen in den drei gemeinsamen Kommuniqu&eacute;s zwischen China und den USA. Dies werde falsche Signale an die separatistischen Kr&auml;fte in Taiwan senden und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen sowie die Stabilit&auml;t auf beiden Seiten der Taiwan-Stra&szlig;e ernsthaft verletzen, sagte ein Sprecher des Au&szlig;enministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20210805\/693521.html\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: China lehnt US-Waffenverk&auml;ufe an Taiwan entschieden ab<\/strong><br>\nSeit ihrem Amtsantritt in diesem Jahr hat die derzeitige US-Regierung die Fehler der vorherigen Regierung in der Taiwan-Frage nicht korrigiert, sondern ihr &bdquo;Spiel mit dem Feuer&ldquo; intensiviert. Eine Reihe von Ma&szlig;nahmen der USA hat zu wachsenden Spannungen in Taiwan gef&uuml;hrt. Dies hat der Au&szlig;enwelt deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten der gr&ouml;&szlig;te Zerst&ouml;rer von Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwan-Stra&szlig;e und der gr&ouml;&szlig;te Verursacher von Sicherheitsrisiken in der Taiwan-Stra&szlig;e sind.<br>\nTaiwan ist ein untrennbarer Teil Chinas. In der Taiwan-Frage wird China niemals zulassen, dass die Vereinigten Staaten immer wieder an Chinas &bdquo;rote Linie&ldquo; sto&szlig;en, und es wird auch nicht zulassen, dass sich externe Kr&auml;fte in irgendeiner Weise in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen.<br>\nIn den letzten Jahren haben die USA ihre so genannte &bdquo;Indien-Pazifik-Strategie&ldquo; auf der Grundlage ihres strategischen Plans zur umfassenden Eind&auml;mmung Chinas intensiviert, wobei sie Taiwan als eines ihrer Glieder betrachten und versuchen, es zum Spielball der Eind&auml;mmung Chinas zu machen. Die Beh&ouml;rden in Taiwan glauben, dass sie durch die Umarmung der USA ihr Kapital und ihren Einfluss gegen&uuml;ber dem Festland erh&ouml;hen k&ouml;nnen, und &uuml;bertreiben auf der Insel h&auml;ufig die so genannte &bdquo;milit&auml;rische Bedrohung Taiwans durch das Festland&ldquo;, indem sie versuchen, in gro&szlig;em Umfang amerikanische Waffen zu kaufen und von der &bdquo;Suche nach Unabh&auml;ngigkeit mit Gewalt&ldquo; fantasieren. Diese amerikanischen Waffen werden Taiwan nicht die geringste Sicherheit bringen, abgesehen davon, dass sie das Geld des Volkes verschwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20210805\/693699.html\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Griechenland: Verheerende Waldbr&auml;nde bedrohen auch die Hauptstadt<\/strong><br>\nGriechenland steht eine dramatische Nacht bevor. Die Wetterlage beg&uuml;nstigt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine weitere Ausbreitung des Feuers. Im gesamten S&uuml;den des Landes brennt es. Die seit mehreren Tagen andauernde Hitzewelle hat in den W&auml;ldern f&uuml;r so viel Trockenheit gesorgt, dass sich die Br&auml;nde, knapp 180 an der Zahl, seit dem 3. August auch ohne starke Winde rasant ausgebreitet haben.<br>\nWinde beg&uuml;nstigen eine Ausbreitung von Feuer. Es r&auml;cht sich, dass das Land auf Vorgabe der Kreditgebertroika die Feuerwehr regelrecht kaputtgespart hat. Einige hundert Feuerwehrleute k&auml;mpfen seit Tagen mit den Br&auml;nden. Die personelle Unterbesetzung wurde nicht besser, als aufgrund des Erlasses der Impfpflicht bereits Feuerwehrleute vom Dienst abgezogen wurden.<br>\nPremierminister Kyriakos Mitsotakis wandte sich am Donnerstagabend in einer emotionalen Ansprache ans Volk. Der Regierungschef betonte, dass die Rettung von Menschenleben oberste Priorit&auml;t habe, erst danach seien Verm&ouml;genswerte und Infrastruktur an der Reihe. Er r&auml;umte ein, dass es unter den gegebenen Umst&auml;nden nicht m&ouml;glich sei, all dies zu sch&uuml;tzen. &ldquo;H&auml;user k&ouml;nnen wieder aufgebaut werden, W&auml;lder k&ouml;nnen wieder wachsen&rdquo;, meinte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-Verheerende-Waldbraende-bedrohen-auch-die-Hauptstadt-6156901.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dieser Mann k&ouml;nnte die Wahl v&ouml;llig ver&auml;ndern<\/strong><br>\nDie Freien W&auml;hler sind pl&ouml;tzlich f&uuml;r eine Sensation bei den Bundestagswahlen gut. In Umfragen pirschen sie sich an die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde heran. Ihr Chef ist Wirtschaftsminister in Bayern und Deutschlands bekanntester Impfverweigerer. Er legt sich offen mit Markus S&ouml;der an. Es geht um mehr als nur um Impfpolitik.<br>\nIm bayerischen Kabinett fliegen die Fetzen. Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) r&uuml;ffelt seinen Vize-Regierungschef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W&auml;hler) wie ein Lehrer seinen Klassenkasper. S&ouml;der emp&ouml;rt sich, dass Aiwanger als Impfverweigerer derzeit Schlagzeilen macht und der deutschen Impfkampagne damit offen in den R&uuml;cken f&auml;llt. [&hellip;]<br>\nAiwanger will das Momentum nutzen und nun den Coup im Bundestag schaffen. Bayern wird dabei sein Hauptschlachtfeld. Denn hier hatte er bei der letzten Landtagswahl bereits starke 11,6 Prozent erzielt &ndash; damit &uuml;berholte er sogar die SPD im Freistaat. Aiwanger zielt auf frustrierte W&auml;hler von CDU und CSU, die entweder mit dem leise-mittigen Kurs Armin Laschets oder dem Corona-Gouvernantentum der Bundesregierung unzufrieden sind. Darum profiliert er sich nicht nur in der Corona-Politik, sondern auch in der Fl&uuml;chtlingspolitik (&ldquo;Wir k&ouml;nnen ja nicht ganz Syrien ins Land holen&rdquo;) sowie im Konflikt gegen die Gr&uuml;nen mit klarer Kante. Aiwanger wirft der Union Feigheit vor den Gr&uuml;nen vor, er hingegen drischt schon mal direkt auf die &ldquo;intolerante Verbotspartei&rdquo; und deren &ldquo;&uuml;berfl&uuml;ssige Gendersprache&rdquo; ein: &ldquo;Bei denen muss man sich schon daf&uuml;r entschuldigen, ein Mann zu sein. Die Gr&uuml;nen praktizieren keine Gleichberechtigung, sondern Mobbing gegen M&auml;nner.&rdquo; Der gr&uuml;ne Kampfbegriff &ldquo;alte wei&szlig;e M&auml;nner&rdquo; sei &ldquo;Rassismus in Reinform&rdquo;.<br>\nAiwanger ist in der CSU bislang als &ldquo;S&ouml;ders Ministrant&rdquo; bel&auml;chelt worden &ndash; ein knorriger, niederbayerischen Dialekt sprechender Bauer, &ldquo;die klassisch bucklige Verwandtschaft der CSU vom Lande&rdquo;, witzelte man in der CSU-Landtagsfraktion. Doch das Verwandtschaftsmotiv macht Aiwanger auch stark. Aiwanger sei &ldquo;der bayerischste Bayer&rdquo; (FAZ), eigentlich &ldquo;Fleisch vom Fleische der CSU&rdquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung). Inzwischen aber ist aus dem Ministrant ein Querulant geworden &ndash; und einer, der dem machtpolitischen Selbstverst&auml;ndnis der CSU gef&auml;hrlich werden kann. Bei jedem Fehler von Armin Laschets Wahlkampff&uuml;hrung raunen die CSUler nun, dass das wieder ein paar Tausend Stimmen zu Aiwanger treibe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_person_der_woche\/Dieser-Mann-koennte-die-Wahl-voellig-veraendern-article22720236.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahlen in Russland: OSZE lehnt Entsendung von Wahlbeobachtern zur russischen Parlamentswahl im September ab<\/strong><br>\nWie von mir bereits vorhergesagt, hat die OSZE die russische Einladung, die Parlamentswahlen im September zu beobachten, abgelehnt. Damit ist bereits das kommende Szenario vorgezeichnet: Der Westen wird die russischen Wahlen wohl nicht anerkennen, die Folgen f&uuml;r das Verh&auml;ltnis zu Russland sind schwer vorhersehbar.<br>\nSchon im Mai habe ich vermutet, dass der Westen bei den russischen Wahlen im September das Szenario wiederholt, das wir bereits aus Venezuela oder Wei&szlig;russland kennen. Selbst auf Einladung der Regierung werden keine Wahlbeobachter geschickt und anschlie&szlig;end wird &ndash; ohne Belege vorzulegen &ndash; behauptet, die Wahl sei gef&auml;lscht worden. Bei den wei&szlig;russischen Pr&auml;sidentschaftswahlen hat die OSZE die Einladung, Wahlbeobachter zu schicken, abgelehnt. Und auch bei den Parlamentswahlen in Venezuela im Dezember 2020 hat die EU die Einladung der Regierung, die Wahl zu beobachten, abgelehnt.<br>\nDas gleiche Spiel wurde auch in Moldawien vorbereitet, wo ein als pro-russisch bezeichneter Pr&auml;sident im Amt war und der Westen die von Soros gef&ouml;rderte Kandidatin Sandu ins Amt hieven wollte. Auch dort wurde die Entsendung von Wahlbeobachtern abgelehnt, aber da Sandu die Wahl &uuml;berraschend gewonnen hat, wurden die vorbereiteten Ma&szlig;nahmen, wie eine Kampagne &uuml;ber angebliche Wahlf&auml;lschung und Wirtschaftssanktionen, nicht n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/osze-lehnt-entsendung-von-wahlbeobachtern-zur-russischen-parlamentswahl-im-september-ab\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine weitgehend sinnlose Demokratie-Inszenierung<\/strong><br>\nNicht die Zustimmung zur Beitragserh&ouml;hung soll k&uuml;nftig der Einstimmigkeit bed&uuml;rfen &ndash; sondern ihre Ablehnung. Was das Bundesverfassungsgericht hier so beil&auml;ufig formulierte, als handelte es sich blo&szlig; um eine Zusammenfassung der allgemein bekannten Rechtslage, ist in Wahrheit eine Umkehr der Verh&auml;ltnisse um 180 Grad. Bislang galt n&auml;mlich, dass bereits ein einziger Abweichler die Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung zu Fall bringen konnte, sofern er f&uuml;r seine Ablehnung tragf&auml;hige Gr&uuml;nde hatte &ndash; nur deshalb schlug das Nein aus Sachsen-Anhalt ja &uuml;berhaupt so hohe Wellen.<br>\nDas &bdquo;Vetopotential, das in dem Einstimmigkeitsprinzip beim Abschluss von Staatsvertr&auml;gen liegt&ldquo;, hatte das Bundesverfassungsgericht &uuml;brigens schon in seinem richtungsweisenden Urteil aus 1994 (an)erkannt &ndash; damals aber noch befunden, es sei &bdquo;Sache des Gesetzgebers zu pr&uuml;fen&ldquo;, ob er &bdquo;f&uuml;r den besonderen Fall der Geb&uuml;hrenfestsetzung&ldquo; nicht vielmehr eine Mehrheitsentscheidung einf&uuml;hren wolle. Das wollte er offenbar nicht &ndash; sehr wohl aber das Bundesverfassungsgericht. Somit gilt nun: Selbst, wenn 15 von 16 L&auml;ndern die KEF-Empfehlung ablehnen, und selbst, wenn sie noch so &uuml;berzeugende Argumente auf ihrer Seite haben, kann ein einziges Land die Erh&ouml;hung erzwingen. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich die bizarren Macht- und Mehrheitsverschiebungen auszumalen, die entst&uuml;nden, wenn die Verfassungsrichter diese nonchalante, nicht einmal n&auml;her begr&uuml;ndete Umpolung der Erfordernisse nach dem Motto &bdquo;einstimmig ist, wenn nicht alle dagegen sind&ldquo; auch auf andere politische Entscheidungen &uuml;bertragen w&uuml;rden.<br>\nDie Abstimmungen &uuml;ber k&uuml;nftige Beitragserh&ouml;hungen geraten damit jedenfalls endg&uuml;ltig zur Farce: Nur, wenn alle 16 Landtage sich gegen die KEF-Empfehlung stellen w&uuml;rden, und nur, wenn sie sich auf eine gemeinsame Begr&uuml;ndung einigen k&ouml;nnten, und nur, wenn diese Begr&uuml;ndung den extrem strengen Anforderungen des Verfassungsgerichts gen&uuml;gen w&uuml;rde, w&auml;re eine Ablehnung noch m&ouml;glich. Unter diesen Voraussetzungen w&auml;re es besser, auf die Parlamentsbeteiligung gleich ganz zu verzichten: Eine Abstimmung, deren Ergebnis schon im Vorhinein feststeht, ist ein unw&uuml;rdiges demokratisches Schauspiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article232969285\/Erhoehung-des-Rundfunkbeitrags-Eine-weitgehend-sinnlose-Demokratie-Inszenierung.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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