{"id":74958,"date":"2021-08-07T11:45:48","date_gmt":"2021-08-07T09:45:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74958"},"modified":"2021-08-07T12:22:55","modified_gmt":"2021-08-07T10:22:55","slug":"vermutlich-sind-sie-auch-einfach-nur-ein-konservativer-zeitgenosse-der-zu-traege-fuer-veraenderungen-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74958","title":{"rendered":"\u201eVermutlich sind Sie auch einfach nur ein konservativer Zeitgenosse, der zu tr\u00e4ge f\u00fcr Ver\u00e4nderungen ist\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Steigt Ihr Blutdruck auch jedes Mal, wenn Sie das Radio einschalten und Begriffe h&ouml;ren wie &bdquo;Arbeitgebende&ldquo;, &bdquo;Forschende&ldquo; oder &bdquo;Studierende&ldquo;? Und f&uuml;hlen Sie sich auch manchmal an die b&uuml;rokratische Sprache von DDR-Medien erinnert, wenn unsere Medien in einem Beitrag penibel bei jeder Benennung einer Personengruppe die weibliche und m&auml;nnliche Form anf&uuml;hren (z. B. &bdquo;die Kultusministerinnen- und Kultusminister-Konferenz&ldquo; anstatt einfach nur &bdquo;die Kultusministerkonferenz&ldquo;)? Dann werden Sie Freude an dem Buch haben, das Ihnen unser Rezensent <strong>Udo Brandes<\/strong> vorstellen m&ouml;chte. Es hei&szlig;t: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/aufraeumen\/von-menschen-und-mensch-innen.html\">Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gr&uuml;nde, mit dem Gendern aufzuh&ouml;ren<\/a>&ldquo;. Geschrieben hat es <strong>Fabian Payr<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSeit gesch&auml;tzt etwa zwei Jahren kann man beobachten, dass immer mehr Verwaltungen, Beh&ouml;rden, Ministerien und nat&uuml;rlich insbesondere Hochschulen auf den Genderzug aufspringen. Payr diagnostiziert, dass seit 2020 geradezu dammbruchartig das Gendern auch in den Medien auf dem Vormarsch ist:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Anne Will gendert in ihrer Talkshow (&sbquo;Bund der Steuerzahler*innen&lsquo;), und Claus Kleber vom &sbquo;heute-journal&lsquo; tut es auch. Beschwerden emp&ouml;rter Zuschauer gehen bei den Fernsehsendern ein, aber auch Lob daf&uuml;r, dass die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen endlich die Notwendigkeit einer Sprache erkannt h&auml;tten, die Frauen &sbquo;sichtbar&lsquo; macht&ldquo; (S. VIII).\n<\/p><\/blockquote><p>Das Buch von Fabian Payr richtet sich an alle, die sich die Frage stellen, ob sie beim Gendern mitmachen sollen oder nicht. Dabei vertritt er offen und klar einen kritischen Standpunkt zum Gendern: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Vielleicht sind Sie noch unentschlossen und m&ouml;chten das F&uuml;r und Wider gegeneinander abw&auml;gen. Ratgeber, die die Notwendigkeit einer &sbquo;geschlechtergerechten&lsquo; Sprache darlegen und ihre verschiedenen Techniken im Detail erl&auml;utern, gibt es zur Gen&uuml;ge. Dieses Buch hingegen verfolgt einen kritischen Ansatz: Beabsichtigt war keine Gegen&uuml;berstellung von Pro- und Contra-Argumenten, sondern eine vorrangig kritische Auseinandersetzung mit den Grundpr&auml;missen des Genderns. (&hellip;) Vielleicht f&uuml;hlen Sie sich unter Druck gesetzt, diese Sprachformen zu &uuml;bernehmen, oder Sie bef&uuml;rchten als Chauvi zu gelten, wenn Sie dem Zeitgeist nicht in sprachlicher Form Tribut zollen. Vielleicht sind Sie irritiert vom Sprachumbau, den Gendern mit sich bringt und von der Robustheit, mit der dieser in gewachsene Sprachstrukturen eingreift. Ihnen fehlen aber die Argumente, wenn man Ihnen vorh&auml;lt, Sie w&uuml;rden mit traditionellem Deutsch Frauen in die Unsichtbarkeit verbannen. Und was erwidern Sie, wenn man Ihnen sagt, dass Menschen sich beim generischen Maskulinum nur M&auml;nner vorstellen k&ouml;nnen?&ldquo; (S. X).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Als Mann haben Sie mit Kritik ohnehin schlechte Karten<\/strong><\/p><p>Und mit ironischem Unterton beschreibt Payr die Schwierigkeiten einer Kritik am Gendern, wenn man m&auml;nnlichen Geschlechts ist: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Als <strong>Mann<\/strong> haben Sie ohnehin schlechte Karten, wenn Sie Kritik gegen das Gendern vorbringen. Denn den Verfechtern des Genderns ist klar, dass Sie als Mann einfach um ihre lieb gewordenen Privilegien f&uuml;rchten. Sie haben es sich in einer sexistischen Sprache gem&uuml;tlich eingerichtet und empfinden das l&auml;stige M&ouml;belr&uuml;cken in ihrer Sprachbehausung nun als Zumutung. Vermutlich sind Sie auch einfach nur ein konservativer Zeitgenosse, der zu tr&auml;ge f&uuml;r Ver&auml;nderungen ist&ldquo; (S. XI).\n<\/p><\/blockquote><p>Nun, was auch immer Ihre Motive gegen das Gendern sind, wenn Sie denn gegen das Gendern sind: Im Buch vom Fabian Payr finden Sie viele gute Argumente f&uuml;r Ihren Standpunkt. Hier einige seiner Thesen kurz auf den Punkt gebracht:<\/p><ul>\n<li>Gendern ist sexistisch.<\/li>\n<li>Gendern ist verfassungswidrig.<\/li>\n<li>Es gibt keine belastbaren wissenschaftlichen Argumente f&uuml;rs Gendern und auch keine empirischen Belege f&uuml;r die These, dass sich &uuml;ber die Ver&auml;nderung der Grammatik gesellschaftlicher Wandel erzielen l&auml;sst. <\/li>\n<li>Gendern hat keinen nachweisbaren Nutzen, im Gegenteil: Gendern ist konraproduktiv, weil es von vielen als &uuml;bergriffig und bevormundend empfunden wird. <\/li>\n<li>Gendern betont die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, statt sie zu &uuml;berwinden. <\/li>\n<li>Auf der Ebene der Kommunikation ist Gendern dysfunktional, weil es vom Wesentlichen ablenkt. <\/li>\n<li>Die Praxis des Genderns ist demokratisch nicht legitimiert, dennoch kann man in einigen Lebensbereichen einen Zwang zum Gendern beobachten. <\/li>\n<li>Die Genderpraxis der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien ist belehrend und elit&auml;r. Sie ignoriert die geringe Akzeptanz des Genderns in der Bev&ouml;lkerung. <\/li>\n<\/ul><p>Payr ist dabei aber durchaus kein rigoroser Antifeminist mit Schaum vor dem Mund:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der feministischen Sprachkritik verdanken wir durchaus sinnvolle Impulse f&uuml;r unseren Sprachgebrauch. Wenn wir heute Begriffe wie B&uuml;rgermeisterin, Bundeskanzlerin, Kauffrau, Fachfrau verwenden, so tun wir das mit gro&szlig;er Selbstverst&auml;ndlichkeit und wissen gar nicht mehr, dass es fr&uuml;her einmal &uuml;blich war, Frau Bundeskanzler oder Frau B&uuml;rgermeister oder Erna K&ouml;gel ist Kaufmann zu sagen. Auch dem Fr&auml;ulein weinen wir keine Tr&auml;ne hinterher. Wir sagen Feuerwehrleute (statt Feuerwehrm&auml;nner) oder Wahlleute (statt Wahlm&auml;nner) und das ist gut so. Das ist auch eine Form des Genders und damit kann &ndash; ja sollte &ndash; jeder leben k&ouml;nnen. (&hellip;) Viele der heutigen Sprachmodifikationen schie&szlig;en jedoch erheblich &uuml;ber das Ziel hinaus. Diesen extremen Eingriffen in die Sprache gilt die Kritik dieses Buches. Gendern in seiner heutigen Auspr&auml;gung ist weitgehend nutzlos, besch&auml;digt die Sprache und spaltet die Gesellschaft&ldquo; (S. XI-XII).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Warum das grammatische Maskulinum nicht auf das biologische Geschlecht verweist<\/strong><\/p><p>Der Irrtum der Anh&auml;nger des Genderns ist, dass das grammatische Geschlecht (= Genus) auf das biologische Geschlecht verweist. Das ist falsch. Das Maskulinum in der deutschen Sprache ist ein sogenanntes <em>unmarkiertes<\/em> Genus:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es kann m&auml;nnliche Personen bezeichnen, aber auch Menschen ungeachtet ihres Geschlechts (inklusive Nutzung). Man bezeichnet das Maskulinum daher auch als das <strong>ummarkierte Genus<\/strong>. Die Theorie der &sbquo;Markiertheit&lsquo; geht auf den Sprachwissenschaftler Roman Jacobsen zur&uuml;ck, der in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgezeigt hat, das die unmarkierten Formen in den Sprachen stets das Allgemeine, Unspezifische bezeichnen. Im Deutschen &uuml;bernimmt bei den grammatischen Geschlechtern das Maskulinum diese Funktion&ldquo; (S. 13-14).\n<\/p><\/blockquote><p>Die grunds&auml;tzliche Eignung des Maskulinums zum geschlechtsabstrahierenden Sprechen kann man bei einer Vielzahl von Begriffen sehen, die neben Personen auch Gegenst&auml;nde bezeichnen. Alle diese W&ouml;rter werden gebildet, indem an ein Verb die Silbe -er angeh&auml;ngt wird. Wer, so Payr, auf der Suche nach &bdquo;M&auml;nnerspuren&ldquo; in der deutschen Sprache sei, k&ouml;nne f&auml;lschlicherweise auf die Idee kommen, die angeh&auml;ngte Silbe  -er (die grammatische Bezeichnung daf&uuml;r ist &bdquo;Suffix&ldquo;) sei immer ein M&auml;nnersuffix. Dies trifft aber nicht zu, was folgende Beispiele zeigen, bei denen das Wort jeweils eine Person, aber auch einen Gegenstand bezeichnet: Der Flieger (Flugzeug); der Rechner (Computer); der H&ouml;rer (Telefonh&ouml;rer); der M&auml;her (Rasenm&auml;her).<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bei diesen W&ouml;rtern, die Gegenst&auml;nde bezeichnen, ist offensichtlich, dass diese nichts &bdquo;M&auml;nnliches&ldquo; (im Sinne von &sbquo;Sexus&lsquo;) an sich haben. Es handelt sich ja um Dinge. Hier zeigt sich erneut, was Unmarkiertheit des Maskulinums bedeutet: geschlechtlich unspezifisch. (&hellip;) Es ist genau diese Unmarkiertheit des Maskulinums, die es erm&ouml;glicht, dass W&ouml;rter wie Lehrer, B&uuml;rger, Einwohner generisch verstanden werden&ldquo; (S. 15; mit &bdquo;generisch&ldquo; ist gemeint: unspezifisch in Bezug auf das biologische Geschlecht; UB)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Kopfkino&ldquo;: Sehen wir nur M&auml;nner beim generischen Maskulinum?<\/strong><\/p><p>Die Anh&auml;nger des Genderns verweisen stets darauf, dass Menschen bei W&ouml;rtern wie Lehrer, B&uuml;rger, Einwohner etc. nur an M&auml;nner denken w&uuml;rden. Stimmt das wirklich? Payr stellt sehr sch&ouml;n dar, dass die entsprechenden Studien, auf die Bef&uuml;rworter des Genderns verweisen, wissenschaftlich unhaltbar sind, da sie nicht das getestet haben, was im t&auml;glichen Sprachgebrauch stattfindet. Sein Kernargument: Das Maskulinum wird in der Sprachpraxis durch seinen Kontext bestimmt und verst&auml;ndlich. S&auml;tze wie &bdquo;&Auml;rzte sollten sich mehr Zeit f&uuml;r ihre Patienten nehmen&ldquo; oder &bdquo;B&auml;cker m&uuml;ssen mitten in der Nacht aufstehen&ldquo; oder &bdquo;Die Zuschauer waren begeistert von der Auff&uuml;hrung&ldquo; w&uuml;rden nicht dazu f&uuml;hren, dass Menschen vor ihrem geistigen Auge nur M&auml;nner sehen w&uuml;rden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Alle diese Aussagen werden von Mitgliedern unserer Sprachgemeinschaft ohne M&uuml;he so verstanden, wie sie gemeint sind: als allgemeine Aussagen &uuml;ber bestimmte Menschengruppen, die sich aus allen Geschlechtern zusammensetzen. (&hellip;) Das bedeutet nicht, dass Menschen beim inklusiven Maskulinum nie an M&auml;nner denken; es hei&szlig;t eben nur auch nicht, dass das generische Maskulinum vorrangig im Sinne von &sbquo;m&auml;nnlich&lsquo; interpretiert wird. Und ob wir an M&auml;nner oder Frauen denken, h&auml;ngt auch von vielen au&szlig;ersprachlichen Faktoren ab. Wir werden bei <strong>Mitarbeiter der M&uuml;llabfuhr<\/strong> nat&uuml;rlich an M&auml;nner denken, weil wir noch nie Frauen auf einem M&uuml;llwagen gesehen haben; und wer bei <strong>Grundschullehrer<\/strong> nur an M&auml;nner denkt, hat lange keine Schule mehr von innen gesehen&ldquo; (S. 30).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Sexismus der Feministinnen<\/strong><\/p><p>Payr verweist darauf, dass die von Feministinnen beabsichtigte &bdquo;Sichtbarmachung von Frauen&ldquo; durch weibliche Formen auch ganz anders wahrgenommen werden k&ouml;nne. Eines seiner Beispiele ist Gro&szlig;britannien. Dort vermeidet man, oder genauer: die Frauen dort vermeiden es, f&uuml;r sich gesonderte weibliche Formen zu verwenden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Und darum ziehen viele Frauen im K&ouml;nigreich mittlerweile das Wort <strong>actor<\/strong> der <strong>actress<\/strong> vor und den <strong>comedian<\/strong> der <strong>comedienne<\/strong>, und den <strong>author<\/strong> der <strong>authoresse<\/strong>. Mit britischem Pragmatismus greifen die Frauen zur gleichen Form, die auch die M&auml;nner benutzen&ldquo; (S.60).\n<\/p><\/blockquote><p>Er nennt weitere Beispiele aus Italien, Frankreich und Schweden. Ich selbst kann dies aus eigener Erfahrung best&auml;tigen. Ich erntete einmal Gel&auml;chter, als ich eine italienische &Auml;rztin mit einer weiblichen Form bedachte und als &bdquo;medica&ldquo; bezeichnete. Das Wort gibt es im Italienischen nicht. <\/p><p>Payr fragt deshalb zu Recht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bringt der R&uuml;ckgriff auf die gleiche Form, die auch M&auml;nner benutzen, nicht sogar den Gedanken der Gleichberechtigung besser zum Ausdruck als eine spezielle weibliche Form?&ldquo; (S. 61).\n<\/p><\/blockquote><p>Er beantwortet diese Frage mit einem Zitat der italienischen Ministerin f&uuml;r Gleichstellung, Stefania Prestigiacomo. Diese schrieb 2014: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich w&uuml;rde das Wort ministra (Ministerin) vermeiden. Es klingt schlecht und es schwingt eine unterschwellige Ironie mit, als w&uuml;rde es sich in diesem Fall um eine Art Betriebsunfall handeln&ldquo; (S. 61).\n<\/p><\/blockquote><p>Und Payr hat noch ein gutes Argument: Mit dem Gendern werde ein Narrativ &uuml;ber Frauen etabliert, das man eigentlich &uuml;berwunden glaubte: Dass n&auml;mlich Frauen schwache, schutzbed&uuml;rftige Wesen seien, die jederzeit wieder Opfer werden k&ouml;nnen, wenn sie nicht durch fortschrittliche Sprachregelungen davor bewahrt w&uuml;rden, in der Unsichtbarkeit zu verschwinden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das ist das reaktion&auml;re Narrativ der schwachen Frau, die dazu verdammt ist, auf ewig Opfer zu sein. Braucht die moderne, selbstbewusste, starke Frau gendergerechte Schutzma&szlig;nahmen? Ist sie ohne Gendersprache, Quote, Frauenreferate und Gleichstellungsbeauftrage g&auml;nzlich au&szlig;erstande, sich im Leben zu behaupten? Welch ein trauriges Frauenbild! Und welch ein trauriges M&auml;nnerbild!&ldquo; (S. 64).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Das Buch von Fabian Payr ist wissenschaftlich fundiert und in einer gut verst&auml;ndlichen Sprache geschrieben. Soweit er sprachwissenschaftliche Fachbegriffe nicht vermeiden konnte, hat er diese erkl&auml;rt. Im Anhang findet sich zudem ein ausf&uuml;hrliches Glossar zu jedem Fachbegriff. Am Ende jedes Kapitels bekommt der Leser in einem Kasten eine kurze Zusammenfassung des Kapitels. Und es gibt auch ein ausf&uuml;hrliches Literaturverzeichnis. Das Buch ist f&uuml;r jeden, der sich mit dem Thema Gendern auseinandersetzen will, eine wahre Fundgrube und das bisher Beste, was ich zu dem Thema gelesen habe.<\/p><p><strong>Fabian Payr: Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gr&uuml;nde, mit dem Gendern aufzuh&ouml;ren, Springer-Verlag, 1. Auflage 2021, 192 Seiten, 19,99 Euro<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steigt Ihr Blutdruck auch jedes Mal, wenn Sie das Radio einschalten und Begriffe h&ouml;ren wie &bdquo;Arbeitgebende&ldquo;, &bdquo;Forschende&ldquo; oder &bdquo;Studierende&ldquo;? Und f&uuml;hlen Sie sich auch manchmal an die b&uuml;rokratische Sprache von DDR-Medien erinnert, wenn unsere Medien in einem Beitrag penibel bei jeder Benennung einer Personengruppe die weibliche und m&auml;nnliche Form anf&uuml;hren (z. B. &bdquo;die Kultusministerinnen- und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74958\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":74959,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[168,201,208],"tags":[2190,2299],"class_list":["post-74958","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gleichstellung","category-ideologiekritik","category-rezensionen","tag-genderpolitik","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/210806_Buch.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=74958"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74978,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/74958\/revisions\/74978"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/74959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=74958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=74958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=74958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}