{"id":75161,"date":"2021-08-15T09:00:32","date_gmt":"2021-08-15T07:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161"},"modified":"2021-08-13T10:55:27","modified_gmt":"2021-08-13T08:55:27","slug":"hinweise-der-woche-219","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h02\">Bahnstreik in der Reisezeit? Warum? Interview mit GDL-Chef Weselsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h03\">&ldquo;Etappensieg f&uuml;r die USA im Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h04\">Transatlantischer Schulterschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h05\">Michail Gorbatschow: &ldquo;Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr eines Atomkriegs&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h06\">J&uuml;ngere Generation hat wenig Vertrauen in gesetzliche Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h07\">Agrarkonzerne und &Uuml;berhitzung gef&auml;hrden die globale Ern&auml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h08\">Die Erde schwebt in Lebensgefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h09\">Wie kann man mit Faktenchecks &ldquo;l&uuml;gen&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75161#h10\">Das Letzte: Etwas Unterwerfung muss drin sein &ndash; Tafel-Ausgabe nur noch f&uuml;r Geimpfte, Genesene, Getestete<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zahlen sinken trotz Freiheiten: Gro&szlig;britannien l&auml;sst Virologen hoffen<\/strong><br>\nDie britische Regierung hatte am 19. Juli im Rahmen eines &ldquo;Freedom Days&rdquo; (Freiheitstags) fast alle Corona-Einschr&auml;nkungen zur&uuml;ckgenommen und stattdessen an die Eigenverantwortung der B&uuml;rger appelliert &ndash; trotz stark steigender Fallzahlen. Zu dem Zeitpunkt hatten 88 Prozent der Erwachsenen eine erste Impfung erhalten. Knapp 68 Prozent waren bereits zwei Mal geimpft. Die Infektionen waren in den Tagen darauf zur&uuml;ckgegangen und auch zuletzt nur wieder vergleichsweise leicht gestiegen.<br>\n&ldquo;Das l&auml;sst sich aber wie gesagt nicht eins zu eins &uuml;bertragen&rdquo;, sagte Schmidt-Chanasit. &ldquo;Zumal in Gro&szlig;britannien haupts&auml;chlich der Impfstoff von Astrazeneca verwendet wurde und mehr Menschen bereits geimpft sind.&rdquo; F&uuml;r Deutschland riet er deshalb zur Vorsicht. &ldquo;Und es ist vor allen Dingen ja immer auch eine politische Entscheidung.&rdquo; Ob man einen &ldquo;Freiheitstag&rdquo; wie in Gro&szlig;britannien mache, &ldquo;m&uuml;ssen wir als Gesellschaft diskutieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Grossbritannien-laesst-Virologen-hoffen-article22731198.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Zahlen aus Gro&szlig;britannien sind nach wie vor positiv. Wie man nun &ndash; drei Wochen nach der nahezu v&ouml;lligen &Ouml;ffnung &ndash; sehen kann, hat sich die Zahl der schweren Verl&auml;ufen weitestgehend und die Zahl der Todesf&auml;lle fast komplett von den Infektionen abgekoppelt.<\/em><\/p>\n<p>Krankenhauseinweisungen<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210810-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210810-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Todesf&auml;lle<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210810-hdt-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210810-hdt-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><strong>dazu: W&auml;hrend in Deutschland der Druck auf Ungeimpfte steigt, hebt D&auml;nemark alle Corona-Ma&szlig;nahmen auf<\/strong><br>\nOhne Schnelltests oder einen Nachweis zum Genesenen-Status ist eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland kaum m&ouml;glich. Verschiedenen Medienberichten zufolge plant die Bundesregierung sogar eine Versch&auml;rfung im Herbst, wonach selbst die Grundsicherung des allt&auml;glichen Bedarfs im Supermarkt nur noch mittels eines negativen Testergebnisses m&ouml;glich sein wird &ndash; oder durch einen Impfnachweis.<br>\nGanz anders sieht es aber bei unserem n&ouml;rdlichen Nachbarn D&auml;nemark aus. Dort hat das Parlament in Kopenhagen j&uuml;ngst entschieden, dass ab dem 1. Oktober s&auml;mtliche Corona-Ma&szlig;nahmen beendet werden sollen. Es wird demnach keine Maskenpflicht mehr geben und das Testregime wird abgeschafft. Die D&auml;nen werden dann keine Nachweise mehr bringen m&uuml;ssen, ob sie geimpft oder ungeimpft sind oder ob sie positiv bzw. negativ getestet wurden.<br>\nDie Einstellung s&auml;mtlicher Corona-Ma&szlig;nahmen erfolgt angesichts steigender Inzidenzzahlen in D&auml;nemark. Seit Anfang Juli ist dieser Wert von 31 auf 107,2 (Stand 8. August) gestiegen. Gleichzeitig werden die Obergrenzen dieses Corona-Indikators kr&auml;ftig erh&ouml;ht. In Gemeinden steigt die Inzidenzgrenze von 300 auf 500, in Kreisen verdoppelt sich der Wert sogar von 500 auf 1.000. Voraussetzung bleibt aber dabei, dass die Krankenh&auml;user die mutma&szlig;lich zu erwartenden steigenden Zahlen von COVID-19-Patienten problemlos behandeln k&ouml;nnen, ohne dass es zu Engp&auml;ssen in der Sicherstellung des Gesundheitssystems kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/122039-waehrend-in-deutschland-druck-auf-ungeimpfte-steigt-hebt-daenemark-alle-corona-massnahmen-auf\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anders als auch D&auml;nemark klammert sich die deutsche Exekutive in Bund und L&auml;ndern an den Inzidenzwert.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Schweden: Wir setzen auf Schutz der Risikogruppe und Freiwilligkeit<\/strong><br>\nDer Arzt Rainer Gatz arbeitet auf einer schwedischen Intensivstation. Er schildert, wie es Schweden gelungen ist, die Pandemie mit Augenma&szlig; zu bek&auml;mpfen. (&hellip;)<br>\nDie Impfung h&auml;lt Rainer Gatz f&uuml;r Personen &uuml;ber 80 Jahre und f&uuml;r m&auml;nnliche Personen ab 60 Jahren mit Fettleibigkeit und Bluthochdruck f&uuml;r &bdquo;definitiv richtig und unbedingt angeraten&ldquo;. Bei allen anderen Altersgruppen &bdquo;f&uuml;hle ich mich unsicher&ldquo;. Bei Personen unter 40 Jahren seien diese Risiken der Impfung vielleicht h&ouml;her als die der Folgen der Erkrankung, f&uuml;r Jugendliche und Kinder sagt Gatz &bdquo;definitiv nein&ldquo; zu einer Impfung, solange keine Daten &uuml;ber die Langzeitfolgen vorliegen.<br>\nBesonders problematisch findet Gatz die nun von der Bundesregierung forcierte dritte Impfung, die sogenannte &bdquo;Auffrischung&ldquo;, die in den USA &bdquo;booster&ldquo; genannt wird: &bdquo; Die Impfungen basieren auf der Produktion des sogenannten Stachel-Proteins (spike protein). Dieser Vorgang birgt wegen der m&ouml;glicherwiese &uuml;berschie&szlig;enden Immunreaktion eindeutig die Gefahr von Thrombosen-Bildung. Mir ist die wissenschaftliche Grundlage daf&uuml;r zu unsicher, um ein drittes Mal auf diese Art zu impfen. Ich pers&ouml;nlich f&uuml;hle mich dasehr unwohl.&ldquo; Gatz sagt, es w&auml;re sehr wichtig, dass alle eventuellen Nebenwirkungen unbedingt gemeldet und zeitnah ausgewertet werden: &bdquo;Es ist nicht zu akzeptieren, wenn ein Arzt eine eventuelle schwere Nebenwirkung in unmittelbarer zeitlicher N&auml;he zu einer Impfung nicht meldet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/schweden-wir-setzen-auf-schutz-der-risikogruppe-und-freiwilligkeit-li.175697%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zur Erinnerung: Kretschmer, S&ouml;der, Spahn und Merkel zur Impfpflicht<\/strong><br>\nBundesregierung und Ministerpr&auml;sidenten haben heute beschlossen, dass sich k&uuml;nftig alle, die am &ouml;ffentlichen Leben teilnehmen wollen, t&auml;glich testen lassen m&uuml;ssen, wenn sie nicht geimpft sind, und daf&uuml;r ab Oktober selbst bezahlen m&uuml;ssen. Das ist eine Impfpflicht zumindest f&uuml;r das &auml;rmere Drittel der Bev&ouml;lkerung. Wir erinnern deshalb an die vielf&auml;ltigen Versprechungen von einflussreichen L&uuml;genpolitikern, dass es keine Impfpflicht geben werde, weder direkt, noch durch die Hintert&uuml;r.<br>\nKonkret sehen die gezielten Schikanen f&uuml;r Ungeimpfte so aus: Ab dem 23. August m&uuml;ssen Ungeimpfte einen Test nachweisen, wenn sie mit anderen Menschen in Innenr&auml;umen zusammenkommen. Dies soll f&uuml;r Restaurants und Kneipen, Theater, Krankenh&auml;user, Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Gottesdienste, den Friseurbesuch oder das Fitnessstudio gelten. Ungeimpfte m&uuml;ssen dann einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht &auml;lter ist als 24 Stunden, oder einen negativen PCR-Test nicht &auml;lter als 48 Stunden.<br>\nDass jetzt behauptet wird, das sei keine Impfpflicht durch die Hintert&uuml;r, ist etwa so &uuml;berzeugend, wie wenn man sagt, ein Todeskandidat behalte alle seine Rechte, wenn er die Exekutionsmethode w&auml;hlen kann. Welcher Niedrigl&ouml;hner kann es sich leisten, sich nicht impfen zu lassen, wenn er sich daf&uuml;r t&auml;glich zum Preis von mehreren Stunden Arbeit und dem Zeitaufwand von etwa einer Stunde testen lassen muss, um &ndash; vor allem in der kalten Jahreszeit &ndash; irgendeiner sozialen Aktivit&auml;t nachzugehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/erinnerung-soeder-kretschmer-spahn-merkel-impfplficht\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Zur Erinnerung: 2020 waren laut Ministerium 4% der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt<\/strong><br>\nWeil Gesundheitsminister Spahn (CDU) meint, wegen m&ouml;glicher k&uuml;nftig wieder ansteigender Corona-Testinzidenzen den Ausschluss Nichtgeimpfter vom &ouml;ffentlichen Leben vorbereiten zu m&uuml;ssen, sei hier daran erinnert, wie nach einer Ver&ouml;ffentlichung seines Ministeriums der angebliche Notstand im Gesundheitswesen 2020 tats&auml;chlich aussah.<br>\nIm Jahr 2020 als noch niemand geimpft war und man noch nicht recht wusste, wie man Covid-F&auml;lle am besten behandelt, waren im Jahresdurchschnitt ganze 4% der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Das steht in einer Analyse von April des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesgesundheitsministerium &bdquo;zum Leistungsgeschehen der Krankenh&auml;user.&ldquo;<br>\nDer Beirat kommt zu dem Ergebnis, dass &bdquo;gute Patientenversorgung auch in der Corona-Pandemie stets gew&auml;hrleistet&ldquo; waren und das &bdquo;Instrument der Freihaltepauschale zur Sicherung der Krankenh&auml;user wirksam&ldquo; war und er schreibt:<br>\n&bdquo;Im Jahresdurchschnitt waren vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten belegt.&ldquo;<br>\nMit der drohenden &Uuml;berlastung des Gesundheitswesens k&ouml;nnen sie also kaum nochmal kommen, die Spahns und Co., wenn sie die Impfpflicht durch die Vorder- oder die Hintert&uuml;r begr&uuml;nden wollen, von der sie bisher immer hoch und heilig versprochen haben, dass sie nicht kommen werde und nicht beabsichtigt sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/intensivbetten-2020\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><strong>au&szlig;erdem: Lauterbachs Narrenfreiheit<\/strong><br>\nDie Uefa machte er f&uuml;r den Tod vieler Menschen verantwortlich, den Briten prophezeite er eine Corona-Katastrophe. Falsch, wie sich zeigt. Doch die Fehlprognosen des Karl Lauterbach bleiben ohne Konsequenzen. Es folgt allein: die n&auml;chste Talkshow. Was l&auml;uft hier falsch? [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend man Baerbock schon seit Monaten wegen Plagiatsvorw&uuml;rfen grillt und Laschet im Umfragekeller steckt, weil er im falschen Moment &ouml;ffentlich gelacht hat, dreht Karl Lauterbach trotz seiner diversen Fehleinsch&auml;tzungen unbehelligt weiter seine Runden in Talkshows und Social-Media-Kan&auml;len. Ich denke mal, dass Frau Baerbock, Herr Laschet und auch ich das ziemlich ungerecht finden d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nGeradezu verr&uuml;ckt muss es weiterhin anmuten, dass sich nicht ein einziger Journalist Herrn Lauterbach wegen dieses Lapsus einmal so heftig vorgekn&ouml;pft hat &ndash; wie es bei der armen Frau Baerbock wegen ihrer schriftstellerischen Fails geschah. Bei Lauterbach hingegen passierte seltsamerweise rein gar nichts. [&hellip;]<br>\nMan kann sich nur wundern, dass dieser Mann nach inzwischen wohl dutzenden, &uuml;berdramatisierten Fehlprognosen nicht l&auml;ngst verbal geteert und gefedert auf einen bundesdeutschen Entsorgungsposten abgeschoben wurde. Wie schon so manch einer vor ihm, der mit Einsch&auml;tzungen zur Lage &auml;hnlich fett daneben lag. [&hellip;]<br>\nWertvoll und wichtig scheint es inzwischen zu sein, dass diese Gesellschaft die offensichtliche Narrenfreiheit von Herrn Lauterbach nicht weiter akzeptiert. Und was sie erst recht nicht (mehr) machen sollte ist: ihm Glauben schenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus232971415\/Corona-Prognosen-Lauterbachs-Narrenfreiheit.html%20\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider hinter der Bezahlschranke, aber auch die kurzen Ausz&uuml;ge werfen eine &uuml;berf&auml;llige Frage auf. Es ist schon erstaunlich. W&auml;hrend jede faktenbasierte Kritik an der Ma&szlig;nahmen-Politik in die N&auml;he von &bdquo;Spinnereien&ldquo; ger&uuml;ckt wird, bleibt jeder Unsinn, der von Seiten der &bdquo;Alarmisten&ldquo; kommt, unkritisiert. So machen sich die Medien zu Fake-News-Schleudern.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Corona-Savonarola oder trojanisches Pferd des medizinisch-industriellen Komplexes?<\/strong><br>\nKarl Lauterbach scheint immer f&uuml;r einen Lacher gut. &Uuml;bertreibungen und irrwitzige Vorschl&auml;ge purzeln dem Ritter von der hageren Gestalt in jeder Talkshow von den Lippen, dass einem schwindlig wird, und die n&auml;chste Ank&uuml;ndigung eines Weltuntergangs ist nie weit entfernt.<br>\nSo hat er noch eins draufgelegt auf die kursierenden Pl&auml;ne, Ungeimpfte demn&auml;chst nur noch nach Schnelltests in den Supermarkt zu lassen, und gefordert, wenn die Inzidenzwerte h&ouml;her seien, m&uuml;sse es schon ein PCR-Test sein. Die Unversch&auml;mtheit, dem armen Teil der Bev&ouml;lkerung (zu dem Lauterbach nicht geh&ouml;rt) diese Tests, die ja nicht zum Wohle des Getesteten stattfinden, aufzub&uuml;rden, ging ihm wohl nicht weit genug. PCR-Tests sind richtig teuer. Da kann man dann bei Hartz IV dar&uuml;ber nachdenken, ob man testen oder essen will. (&hellip;)<br>\nZuvor war er &ouml;ffentlich nur mit einer Studie &uuml;ber Lipobay aufgefallen, ein Medikament, das Bayer wegen mehrerer Todesf&auml;lle 2001 vom Markt nehmen musste. Lauterbach zumindest hatte an der Studie 800.000 Euro verdient.<br>\nNoch unter Schmidt ver&ouml;ffentlichte er 2004 eine Studie, nach der mindestens ein Drittel aller R&ouml;ntgenuntersuchungen &uuml;berfl&uuml;ssig sei. Diese Studie wurde von den Medien breit aufgenommen und trug dazu bei, Ver&auml;nderungen wie die Fallpauschale durchsetzbar zu machen. Aber letztlich musste sich Lauterbach sogar f&uuml;r wissenschaftliches Fehlverhalten entschuldigen. Die Studie war mangelhaft. (&hellip;)<br>\nWenn jemand von Einsparungen im Gesundheitswesen redet und in den USA im &ldquo;Gesundheitsmanagement&rdquo; ausgebildet wurde, wo das Gesundheitssystem weltweit am teuersten und f&uuml;r gro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsteile schlicht nicht zug&auml;nglich ist, sollte das Skepsis wecken. Wenn man die Biografie des Karl Lauterbach betrachtet, gibt es immer einen Gewinner bei den Ma&szlig;nahmen, und das ist nicht die Bev&ouml;lkerung. Er ist der Spitzenlobbyist f&uuml;r die Klinikkonzerne. (&hellip;)<br>\nSeit &uuml;ber 15 Jahren sieht sich Lauterbach als den naturgegebenen n&auml;chsten Gesundheitsminister und achtet sehr darauf, seinen Kopf oft genug in die Kameras zu halten. Bundestagsreden sind ihm wohl nicht wirkungsvoll genug; sein letzter Auftritt dort fand Anfang 2020 statt. Ausschusskollegen des Gesundheitsausschusses halten ihm seine st&auml;ndige Abwesenheit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/122029-corona-savonarola-oder-trojanisches-pferd\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">Professor Seltsam oder: Wie ich lernte, Talkshows zu hassen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung hat den Kompass der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit in der Krise verloren<\/strong><br>\nWolfgang Kubicki stellte eine unschuldige Frage. Eine Staatssekret&auml;rin im Bundesgesundheitsministerium l&auml;sst daraufhin erkennen, dass sie die Regierung als m&uuml;rrische Gouvernante unbotm&auml;&szlig;iger Z&ouml;glinge sieht, nicht als ausf&uuml;hrendes Organ eines demokratischen B&uuml;rgerwillens.<br>\nManchmal m&ouml;chte man Vertretern dieser Regierung einige Stunden lang eine Tonbandschleife vorspielen, mit nur drei Worten: &ldquo;geeignet, erforderlich, angemessen&rdquo;. Ich bin mir sicher, Wolfgang Kubicki ging es genauso, als er die neueste Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium las. Er hatte angefragt, welches Kriterium erreicht werden m&uuml;sse, damit die ungleiche Behandlung von Geimpften und Ungeimpften in Bezug auf Freiheitsrechte beendet wird.<br>\nGeeignet, erforderlich und angemessen sind die drei Grundregeln der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit, und das wiederum ist der Grundsatz, der jedes staatliche Handeln leiten sollte. Geeignet bedeutet, dass die Ma&szlig;nahme tats&auml;chlich den angestrebten Zweck erf&uuml;llt. Erforderlich hei&szlig;t, es gibt kein milderes Mittel, um diesen Zweck zu erreichen, und angemessen hei&szlig;t, das Verh&auml;ltnis zwischen Eingriff und Ergebnis stimmt. Diese Grunds&auml;tze sollten bei angehenden Juristen eigentlich im ersten Semester &ouml;ffentliches Recht fest verdrahtet werden, so fest, dass sie selbst nachts um zwei nach ausgiebigem Alkoholkonsum noch fehlerfrei aufgerufen werden k&ouml;nnen.<br>\nSabine Weiss, parlamentarische Staatssekret&auml;rin im Gesundheitsministerium, ist eigentlich Juristin. Ich betone das, weil ich bei der ersten Lekt&uuml;re ihrer Antwort auf die eigentlich ganz n&uuml;chterne Frage Kubickis dachte, na, das wird irgendeine Medizinerin sein, die von &ldquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&rdquo; noch nie etwas geh&ouml;rt hat. Oder vielleicht eine Bankkauffrau. Weil eine Formulierung wie &ldquo;wann der Zeitpunkt f&uuml;r sch&auml;rfere Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Nicht-Geimpfte zu ihrem eigenen Schutz und dem Gemeinschaftsschutz erreicht ist&rdquo; bei einer Juristin mit einem ganz dumpfen Knall mit dem inneren Mantra des &ldquo;geeignet, erforderlich, angemessen&rdquo; kollidieren m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/122181-bundesregierung-hat-kompass-verhaltnismaessigkeit-in-krise-verloren\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: F&uuml;hrt die Pandemie in einen &Uuml;berwachungsstaat? Bemerkenswerte Diskussionsrunde in Kirche<\/strong><br>\nDie Grundrechtseinschr&auml;nkungen in Folge der Corona-Krise wurden von Politik und Medien kleingeredet und -geschrieben. Dieser Meinung ist Klaus-Dieter von der Weiden, Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig. Er ist au&szlig;erdem Mitglied des Th&uuml;ringer Verfassungsgerichtshofes und des Corona-Beirates der Th&uuml;ringer Landesregierung. Von der Weiden sieht &ldquo;Angst als Ziel&rdquo; in der politischen Kommunikation in der Pandemie und meint, die Medien h&auml;tten ihre Rolle als kritische Beobachter der Politik aufgegeben und sich zu deren Sprachrohr gemacht.<br>\nDas sagte der Jurist am Donnerstag in einer Veranstaltung der &Ouml;kumenischen Akademie Gera\/Altenburg in Th&uuml;ringen im Geraer Gemeindehaus St. Elisabeth. Dorthin waren zu einer Diskussionsrunde zum Thema &ldquo;Angriff auf die Freiheit? Kommt jetzt der &Uuml;berwachungsstaat?&rdquo; neben dem Richter der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler und der Rechtsanwalt Ralf Ludwig aus der &ldquo;Querdenken&rdquo;-Bewegung eingeladen. (&hellip;)<br>\nRichter von der Weiden hatte dagegen am Donnerstag kein Problem, in einer Veranstaltung mit dem &ldquo;Querdenken&rdquo;-Anwalt Ludwig zu sitzen und zu sprechen. Er habe auch die B&uuml;cher des Epidemiologen und Virologen Sucharit Bhakdi gelesen und Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Sichten des Lungenarztes Wolfgang Wodarg, erkl&auml;rte er dem Publikum. Diese und andere Kritiker m&uuml;ssten in die Debatten und die Suche nach Auswegen aus der Corona-Krise einbezogen werden, was aber nicht geschehe, bedauerte von der Weiden. (&hellip;)<br>\nErwartungsgem&auml;&szlig; widersprach der hochrangige Richter bei aller eigenen Kritik dem &ldquo;Querdenken&rdquo;-Anwalt grunds&auml;tzlich und warf ihm vor, &ldquo;den Diskurs gezielt zu verschieben&rdquo;. Das geschah, nachdem Ludwig das Recht auf Widerstand nach Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes betont hatte, das aktuell wahrgenommen werden d&uuml;rfe. Daf&uuml;r seien die Protestversammlungen vom 1. August dieses Jahres in Berlin ein Beispiel. Zudem sprach der Anwalt davon, dass der seit 18 Monate geltende Ausnahmezustand die Definition des Begriffes &ldquo;Diktatur&rdquo; erf&uuml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/121972-fuhrt-pandemie-in-uberwachungsstaat-bemerkenswerte\/%20\">Tilo Gr&auml;ser in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Solche Gespr&auml;che sind zu begr&uuml;&szlig;en. Bitte mehr davon und auch in den Mainstream-Medien &ndash; insbesondere in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien &ndash; dar&uuml;ber berichten.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Streit um Corona-Impfung f&uuml;r Jugendliche: Lucha fordert Umbau der Stiko<\/strong><br>\nIn der Debatte um die Corona-Impfung von Jugendlichen war man uneins. Nun empfiehlt Baden-W&uuml;rttembergs Gesundheitsminister Lucha einen Umbau der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko).<br>\nDie deutsche Stiko neige dazu, Entscheidungen der Europ&auml;ischen Arzneimittelagentur (EMA) erstmal eher nicht gutzuhei&szlig;en, sagte Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Gr&uuml;ne) der &ldquo;Badischen Zeitung&rdquo; (Donnerstagsausgabe). &ldquo;Ich h&auml;tte gerne ein Bundesgesundheitsamt mit breiter wissenschaftlicher Expertise. Und ich h&auml;tte gerne eine engere europ&auml;ische Verzahnung. Da darf es keine Konkurrenzunternehmen mehr geben. Ich w&uuml;rde das nach der Bundestagswahl, wenn man mich fragt, auch in Koalitionsverhandlungen einbringen&rdquo;, so Lucha.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/lucha-will-veraenderung-bei-staendiger-impfkommission-stiko-100.html%20\">SWR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Es zeigt sich zum wiederholten Male wie die politische Elite glaubt, in der Corona-Krise ihre autorit&auml;ren Phantasien ausleben zu k&ouml;nnen. Und das Landesgesundheitsminister Manfred Lucha bei den Gr&uuml;nen ist, &uuml;berrascht nicht wirklich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Impf-Kontrollen&rdquo; in Caf&eacute;s: 135 Euro Bu&szlig;geld, wenn der QR-Code fehlt<\/strong><br>\nIn Frankreich haben die Kontrollen des Gesundheitspasses begonnen. Nach einer Woche der p&auml;dagogischen Flexibilit&auml;t sollen sie strenger werden. Kann eine Person zum wiederholten Mal keinen &ldquo;G3&rdquo;-Ausweis pr&auml;sentieren, droht sogar eine Freiheitstrafe [&hellip;]<br>\nSeit vergangenen Montag gibt es eine Zutrittsbarriere wie noch nie zuvor. Caf&eacute;s, Bistros und Restaurants darf als Erwachsener nur betreten, wer einen sogenannten Gesundheitspass (Pass sanitaire) auf seinem Smartphone oder in Papierform vorweisen kann. Dokumentiert wird darin, ob die Person geimpft ist, von einer Covid-Erkrankung genesen oder einen aktuellen negativen Test vorweisen kann (wobei Frankreich Vorreiter ist mit der Absicht, Tests kostenpflichtig zu machen). Kann dies nicht nachgewiesen werden, so muss die oder der Betreiber(in) den Gast abweisen.<br>\nErste Kontrollen<br>\nDar&uuml;ber wacht nun die Polizei und die Gendarmerie. Sie sind befugt &ndash; und angewiesen, die G&auml;ste daraufhin zu kontrollieren, ob sie einen g&uuml;ltigen Gesundheitspass vorweisen k&ouml;nnen. Das Gesetz (Loi sanitaire) trat k&uuml;rzlich in Kraft, nachdem es von beiden Kammern verabschiedet wurde und von den Verfassungsw&auml;chtern des Conseil constitutionel als d&rsquo;accord mit Verfassungsrechten eingestuft wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Impf-Kontrollen-in-Cafes-135-Euro-Bussgeld-wenn-der-QR-Code-fehlt-6161152.html%20\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Impfstoffe: Knebelvertr&auml;ge sollten 10 Jahre geheim bleiben<\/strong><br>\nNull Haftung f&uuml;r Sch&auml;den. Staaten m&uuml;ssen sogar Anwalts- und Gerichtskosten der Konzerne &uuml;bernehmen. Hier geleakte Originalausz&uuml;ge.<br>\nWestliche Regierungen waren so erpicht, m&ouml;glichst rasch m&ouml;glichst viel Impfstoffe zu kaufen, dass sie sich von den Herstellern Knebelvertr&auml;ge haben diktieren lassen. Weiter unten zeigen wir Originalausz&uuml;ge aus dem geheimen Kaufvertrag, den der Konzern Pfizer\/Biontech mit Albanien abgeschlossen hat. Transparency International stellte einen definitiven Vertragsentwurf mit Albanien ins Netz. Es ist davon auszugehen, dass der Pharmakonzern mit den anderen Vertragspartnern substanziell gleich lautende Vertr&auml;ge abschloss. Nur die festgesetzten Preise sind sehr unterschiedlich, wie aus fr&uuml;heren Leaks hervorgeht.<br>\nZuerst das Wichtigste aus drei Vertragsklauseln:\n<ul>\n<li>(Ziffer 2.1) Die vereinbarten Abnahmemengen gelten auch dann, wenn zweckm&auml;ssigere Impfstoffe oder wirksame Medikamente auf den Markt kommen sollten.<\/li>\n<li>(Ziffern 8.1 bis 8.4) Pfizer\/Biontech befreit sich nicht nur selbst aus jeglicher Haftung f&uuml;r irgendwelche Sch&auml;den. Auch s&auml;mtliche Drittbeteiligte an der Produktion, an der Distribution, der Vermarktung sowie auch die beauftragten Forscher und die Verabreicher des Impfstoffs usw. sind von jeglicher Haftung befreit.<\/li>\n<li>Wird gegen Pfizer\/Biontech irgendwo vor Gericht geklagt, m&uuml;ssen die Vertragspartner (also die Regierungen) s&auml;mtliche Anwalts- und Gerichtskosten, Vergleichskosten, Entsch&auml;digungen, Bussen und andere Ausgaben &uuml;bernehmen.<\/li>\n<li>[Trotzdem verbreiten Beh&ouml;rden immer noch die Unwahrheit, dass die Hersteller f&uuml;r auftretende Sch&auml;den haften, sofern die Impfung als Ursache feststeht.]<\/li>\n<li>(Ziffer 10.4) Der Inhalt des Vertrags muss bis zehn Jahre nach Vertragsaufl&ouml;sung strikt geheim gehalten werden. Im Vertrag mit Israel ist eine Geheimhaltung sogar von 30 Jahren vereinbart. Offensichtlich gibt es im Vertrag mit Israel, das sich vor allen anderen Staaten grosse Mengen Impfstoff sichern konnte, mehr zu verstecken<\/li>\n<\/ul>\n<p>Solche einseitigen, jetzt durch ein Leck doch &ouml;ffentlich gewordene Vertragsklauseln sind nach deutschem Recht missbr&auml;uchlich. Doch die Regierung als Vertragspartnerin wagt es wohl nicht, die Klauseln vor Gericht anzufechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/impfstoffe-knebelvertraege-sollten-10-jahre-geheim-bleiben\/\">Infosperber<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>500 Milliarden Dollar? Kommt &ldquo;Impf-Abo&rdquo;, sprengt Biontechs B&ouml;rsenwert alle Dimensionen<\/strong><br>\nWie kaum ein anderes Unternehmen profitiert der Impfstoff-Hersteller Biontech von der Pandemie. Werden in Zukunft weitere Auffrischungsimpfungen notwendig, k&ouml;nnte die Firma aus Mainz bald zum wertvollsten Unternehmen Europas aufsteigen. Grenzen scheint es nicht zu geben. [&hellip;]<br>\nDer Investor und Buchautor Christian R&ouml;hl pflegt einen besonders optimistischen Blick auf die Branche und auf BioNTech. Gegen&uuml;ber Business Insider prophezeite er einen B&ouml;rsenwert in H&ouml;he von 500 Milliarden Dollar, den die Firma innerhalb der n&auml;chsten f&uuml;nf bis zehn Jahre erreichen k&ouml;nnte. Seine Gr&uuml;nde:<br>\nImpfabo k&ouml;nnte Biontech zum wertvollsten europ&auml;ischen Unternehmen machen<br>\nVielerorts wird bereits &uuml;ber eine dritte Impfung diskutiert. Auch eine regelm&auml;&szlig;ige Auffrischung k&ouml;nnte n&ouml;tig werden, was R&ouml;hl als Chance f&uuml;r BioNTech sieht von einem de facto &bdquo;Abo-Modell&ldquo; zu profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-500-milliarden-us-dollar-kommt-impf-abo-sprengt-biontechs-boersenwert-alle-dimensionen_id_13573916.html%20\">Gabor Steingart auf Focus.de<\/a>\n<p><em>Lesen Sei dazu auf den NachDenkSeiten &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75040\">Die Impfmilliard&auml;re<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hilfsorganisationen fordern Sondersteuer f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nOxfam und andere Organisationen fordern eine st&auml;rkere finanzielle Verpflichtung von Superreichen im Kampf gegen die Pandemie. Sie schlagen eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe von 99 Prozent auf Gewinne vor, die Milliard&auml;re w&auml;hrend der Pandemie gemacht haben. Dies w&uuml;rde demnach weltweit rund 5,4 Billionen Dollar (4,6 Billionen Euro) f&uuml;r &ouml;ffentliche Kassen bringen. Selbst nach einer solchen Abgabe w&auml;ren die rund 2.700 Milliard&auml;re in der Welt noch reicher als vor der Pandemie, erkl&auml;rte Oxfam am Donnerstag in Berlin. Oxfam stellte die Berechnungen gemeinsam mit dem B&uuml;ndnis &raquo;Fight Inequality&laquo;, dem &raquo;Institute for Policy Studies&laquo; und der Initiative &raquo;Patriotic Millionaires&laquo; an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/408251.hilfsorganisationen-fordern-sondersteuer-f%C3%BCr-reiche.html%20\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bahnstreik in der Reisezeit? Warum? Interview mit GDL-Chef Weselsky<\/strong><br>\nWarum w&auml;hlt die Gewerkschaft diesen Zeitpunkt &mdash; ausgerechnet in der Hauptreisezeit und vor der Bundestagswahl?<br>\nKann das gut gehen? Wie wichtig sind &ouml;ffentliche Stimmung und ver&ouml;ffentlichte Meinung?<br>\nDie Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) will nicht als Juniorpartner der DGB-Gewerkschaft EVG vom DB-Management vorgef&uuml;hrt werden. Der Konflikt ist kompliziert: Es geht um Arbeitsbedingungen, aber auch um Konkurrenz zwischen Gewerkschaften und das &bdquo;Tarifeinheitsgesetz&ldquo;, das Minderheitengewerkschaften seit 2015 systematisch benachteiligt.<br>\nElmar Wigand f&uuml;hrte am 8.Juli 2021 f&uuml;r die Sendung arbeitsunrecht FM Nr. 27 ein langes Interview mit dem Vorsitzenden der Bahn-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky.<br>\nEs geht um gute Gr&uuml;nde, bei der Bahn zu streiken und die Stimmung unter den Bahn-Besch&auml;ftigten. Ebenso geht es um den kritischen Zeitpunkt des bevorstehenden Streiks im gelockerten Corona-Lockdown und vor der Bundestagswahl im September 2021 sowie um Union Busting &mdash; hier insbesondere Meinungsmache und psychologische Kriegsf&uuml;hrung gegen eine konfliktbereite und streikerprobte Gewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/bahnstreik-in-der-reisezeit-warum-interview-mit-gdl-chef-weselsky\/?fbclid=IwAR0zwRnSuVPCSsFp2F1yW8I_E3nI6BusbxwhZFXzkAOExiaDFGmN1wPwewQ\">arbeitsunrecht.de<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75073\">Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!<\/a>&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Etappensieg f&uuml;r die USA im Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange<\/strong><br>\nDer Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange hat im Prozess um seine Auslieferung am Mittwoch eine Teilniederlage hinnehmen m&uuml;ssen. In dem Berufungsverfahren soll nun erneut gekl&auml;rt werden, ob die psychische Verfassung von Assange einer Inhaftierung in den USA entgegensteht. Der Vorsitzende Richter des Londoner High Courts erlaubt den US-Vertretern, das in der Vorinstanz entscheidende Gesundheitsgutachten anzugreifen und weitet das Verfahren entsprechend aus. Die Hauptverhandlung soll am 27. und 28. Oktober stattfinden.<br>\n[&hellip;.]<br>\nDie US-Seite zieht die Unabh&auml;ngigkeit eines Experten bei der Beurteilung von Assanges Gesundheitszustand in Zweifel. Er habe die Beziehung des Australiers mit der Anw&auml;ltin Stella Moris w&auml;hrend dessen Zeit in der ecuadorianischen Botschaft und die beiden Kinder des Paares in einem ersten Gutachten verschwiegen und so seine Glaubw&uuml;rdigkeit verspielt, so die US-Argumentation. Auch die Einsch&auml;tzung der Richterin in erster Instanz, dass sich der 50-J&auml;hrige im Gef&auml;ngnis in den Vereinigten Staaten das Leben nehmen k&ouml;nnte, m&uuml;sse nochmals &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br>\nBeide Punkte sollen nun entgegen einer fr&uuml;heren Entscheidung Teil des Berufungsverfahrens sein. Auch soll die US-Justiz die Gelegenheit erhalten, Garantien daf&uuml;r zu pr&auml;sentieren, dass Assange nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig harten Haftbedingungen ausgesetzt wird, und auch formale Fragen sollen eine Rolle spielen. F&uuml;r den 50-j&auml;hrigen Australier ist dies ein R&uuml;ckschlag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Etappensieg-fuer-die-USA-im-Auslieferungsverfahren-gegen-Julian-Assange-6163198.html\">heiseonline<\/a>\n<p><strong>dazu: British High Court Expands US Government&rsquo;s Appeal In Assange Extradition Case<\/strong><br>\nWikiLeaks founder Julian Assange was astounded by Britain&rsquo;s High Court after it reversed a prior decision and permitted the United States government&rsquo;s appeal on grounds related to his health.<br>\nLord Justice Timothy Holroyde accepted the U.S. could challenge the weight that was given to Professor Michael Kopelman&rsquo;s evidence because he &ldquo;misled&rdquo; the district court and did not disclose the fact that he knew Assange was in a relationship with Stella Moris and fathered two children in the Ecuador embassy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thedissenter.org\/british-high-court-expands-us-appeal-in-assange-extradition-case\/\">the dissenter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Das juristische Trauerspiel um Julian Assange und Pressefreiheit darf leider in eine weitere Runde gehen, und Julian Assange bleibt weiterhin von Familie und Verteidigung isoliert in Untersuchungshaft im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis. Man h&auml;tte gehofft, dass die n&auml;chste Instanz im Vereinigten K&ouml;nigreich hier endlich Einhalt gebietet. Allerdings ist dies, wie Assanges Verteidiger Edward Fitzgerald anmerkte, noch keine Entscheidung &uuml;ber die Auslieferung an die USA, sondern eine Entscheidung, dass die Punkte in denen es um Assanges Gesundheitszustand und die Haftbedingungen in den USA geht, vor Gericht diskutiert werden d&uuml;rfen. <\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Haftbedingungen haben die USA &ldquo;Zusicherungen&rdquo; abgegeben, aber hierzu kann sich ja jeder, der ein bisschen die Augen ge&ouml;ffnet hat, seinen eigenen Teil denken&hellip;&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Assange und die Elite<\/strong><br>\nDie Verfolgung des Wikileaks-Gr&uuml;nders ist die blanke Antithese des modernen Rechtsstaates. Es gilt, diesen zu verteidigen<br>\nAm 9. Mai 2019, knapp einen Monat nach Julian Assanges Ausweisung aus der ecuadorianischen Botschaft in London, besuchte ich ihn mit zwei &Auml;rzten im Gef&auml;ngnis und stellte klare Symptome psychischer Folter fest. Er war ein gezeichneter Mann, ersch&ouml;pft, gehetzt und in die Enge getrieben. Im Jahr 2010 hatte er mit WikiLeaks die Medienwelt auf den Kopf gestellt. Von Kriegsverbrechen in Afghanistan und Irak &uuml;ber Folter in Guant&aacute;namo bis zu weltumspannender Korruption zog er die schmutzigen Geheimnisse der M&auml;chtigen massenweise ans Licht.<br>\nSeither k&auml;mpft Assange um Freiheit, Wahrheit und Menschenw&uuml;rde. Wie alle, die es wagen, die Privilegien der M&auml;chtigen zu gef&auml;hrden, bekam er deren Zorn zu sp&uuml;ren. Obwohl WikiLeaks schwerste Verbrechen bewiesen hatte, wurde kein einziges davon verfolgt oder wiedergutgemacht.Stattdessen wurde Assange als Vergewaltiger, Hacker, Spion und Hightech-Terrorist verschrien, der &bdquo;Blut an seinen H&auml;nden&ldquo; habe und sich Recht und Gerechtigkeit entziehe. Keiner dieser Vorw&uuml;rfe konnte je bewiesen werden, auch nicht mit illegalen Untersuchungs- und &Uuml;berwachungsmethoden. Bewiesen ist hingegen, dass Assanges Verfahrensrechte und Menschenw&uuml;rde systematisch verletzt und Beweismittel gef&auml;lscht, manipuliert sowie unterdr&uuml;ckt wurden.<br>\nHeute befindet sich Assange seit mehr als zwei Jahren im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh in London. Er sitzt keine Strafe ab. Angeblich geht es nur um Fluchtverhinderung. Als der chilenische Ex-Diktator Augusto Pinochet wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in britischer Auslieferungshaft war, wurde er in einer Villa beherbergt und dann in Umgehung der Justiz aufgrund eines fragw&uuml;rdigen Arztzeugnisses freigelassen. Nicht so Assange, dessen einziges &bdquo;Vergehen&ldquo; die Enth&uuml;llung genau solcher Verbrechen war. Ihm wird der Hausarrest verweigert, er wird rechtswidrig von Familie und Au&szlig;enwelt abgeschottet, kann weder seinen Beruf aus&uuml;ben noch seine Verteidigung vorbereiten und wird ganz gezielt &bdquo;weichgekocht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/assange-und-die-elite%20\">Nils Melzer im Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>au&szlig;erdem: Warum der Assange-Unterst&uuml;tzer Craig Murray in Haft sitzt<\/strong><br>\nDie Britische Justiz hat Ihrer Majest&auml;t wohl ehrlichsten Diplomaten weggesperrt<br>\nDer Schock sitzt tief bei den Pro-Wikileaks-Aktivisten. Der britische Ex-Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, musste am 1. August eine achtmonatige Haftstrafe antreten. Sein Polit-Blog war in den letzten zwei Jahren zum Herz der Proteste gegen den Schauprozess geworden, den die Briten Julian Assange in London machen. W&auml;hrend westliche Mainstream-Journalisten immer wieder die Bezichtigungen der US-Ankl&auml;ger gegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder nachbeten, erfuhr man bei Murray, was die Zeugen der Verteidigung zu sagen hatten. Etwa der Menschenrechtsanwalt Clive Stafford Smith, der Verh&ouml;rmethoden der US-Besatzungstruppen in Afghanistan beschrieb, darunter Genitalverst&uuml;mmelung und Erschie&szlig;ung anderer &ldquo;Verd&auml;chtiger&rdquo; zur Einsch&uuml;chterung der &Uuml;berlebenden.<br>\nOffizieller Grund f&uuml;r die Inhaftierung des zu ehrlichen Prozessbeobachters ist die Verletzung des Verbots der Erm&ouml;glichung von &ldquo;jigsaw identification&rdquo;: Craig Murray soll bei seiner Berichterstattung in einem ganz anderen politischen Prozess so viele Details &uuml;ber die (angeblichen) Opfer genannt haben, dass deren Identifikation m&ouml;glich sei. Murrays Verteidigung, andere Journalisten h&auml;tten mehr Details ausgeplaudert als er, wischte das Gericht vom Tisch und inhaftierte mit dem Justiz-Kritiker Murray sogar erstmals einen Journalisten wegen dieses Straftatbestands, so die Murray-Unterst&uuml;tzer.<br>\nCraig Murray wird die Londoner Justiz nun nicht mehr in ihrem Vorgehen gegen Julian Assange st&ouml;ren k&ouml;nnen. (Schon als britischer Botschafter in Usbekistan wollte er &uuml;ber die Folter des dortigen Regimes nicht schweigen und wurde deshalb nach nur zwei Jahren 2004 von London abberufen.) Angenehmer Nebeneffekt der aktuellen Strafverfolgung f&uuml;r die befreundete CIA: Murray, dem im Vorfeld schon sein Reisepass abgenommen wurde, konnte nicht nach Madrid ausreisen. Dort h&auml;tte er gegen die CIA-Auftragsfirma UC Global aussagen sollen, die sowohl Assange als auch Murray mit kriminellen Methoden ausspionierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Warum-der-Assange-Unterstuetzer-Craig-Murray-in-Haft-sitzt-6160696.html%20\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74783\">Die Inhaftierung von Craig Murray ist der j&uuml;ngste Schritt im Kampf gegen den unabh&auml;ngigen Journalismus<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und: Daniel Hale sagte die Wahrheit &uuml;ber den US-Drohnenkrieg, jetzt ist er im Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nDie Enth&uuml;llungen des Whistleblowers Daniel Hale sind keine Gefahr f&uuml;r die innere Sicherheit der USA, doch seine Verurteilung zu beinahe vier Jahren Haft ist ein Schlag gegen die Demokratie.<br>\nAm 27. Juli 2021 verurteilte Richter Liam O&rsquo;Grady den Drohnen-Whistleblower Daniel Hale zu drei Jahren und neun Monaten Haft im Bundesgef&auml;ngnis. Der Gerichtssaal war voll von Unterst&uuml;tzenden, darunter Freunde, Whistleblower, die selbst strafrechtlich verfolgt worden waren, Friedensaktivisten und Verfechter der Pressefreiheit. Als US-Beamte Hale abf&uuml;hrten, rief einer seiner Mitbewohner: &raquo;Wir sehen uns bald wieder, Dan&laquo;. Kurz darauf erhoben sich fast alle auf der vollbesetzten Trib&uuml;ne des Gerichtssaals und winkten Hale zum Abschied zu. &raquo;Danke&laquo;, war immer wieder zu h&ouml;ren, als die Leute dem ehemaligen Soldaten zuriefen, der alles riskiert hatte, um die Brutalit&auml;t des weltweiten Mordprogramms der USA aufzudecken.<br>\nDrei Tage sp&auml;ter, w&auml;hrend das Justizministerium und das &raquo;B&uuml;ro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste&laquo; &uuml;ber den &raquo;National Whistleblower Appreciation Day&laquo; twitterten, wurde Hale in das Regionalgef&auml;ngnis Northern Neck verlegt. Er wird derzeit in einem Raum mit hundert Personen festgehalten, ohne eine Matratze, Decke und ohne Wechselkleidung, und nat&uuml;rlich auch ohne Besucher.<br>\nDerartige Haftbedingungen sind unter allen Umst&auml;nden verabscheuungsw&uuml;rdig. Keine Gesellschaft, die die W&uuml;rde des Menschen ernst nimmt, w&uuml;rde jemanden diesen Bedingungen aussetzen, unabh&auml;ngig davon, wof&uuml;r er verurteilt worden ist. Dass Hales &raquo;Verbrechen&laquo; darin besteht, die Wahrheit &uuml;ber US-Kriegsverbrechen zu sagen, macht die Situation noch abscheulicher. Sogar der Bundesrichter, der Hale ins Gef&auml;ngnis schickte, erkannte an, dass Hale bei seinen Versuchen, die &Ouml;ffentlichkeit auf den menschlichen Tribut des Drohnenkriegs aufmerksam zu machen, gro&szlig;en Mut bewiesen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/daniel-hale-sagte-die-wahrheit-ueber-den-us-drohnenkrieg-jetzt-ist-er-im-gefaengnis-krieg-afghanistan-barack-obama-whistleblower\/%20\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74850\">Ein Held, den man kennen sollte.<\/a> <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Transatlantischer Schulterschluss<\/strong><br>\nDemn&auml;chst soll die Publikation &bdquo;Den neuen Westen schmieden&ldquo; erscheinen, die dem Handelsblatt bereits vorliegt. Drin sollen f&uuml;hrende CDU-PolitikerInnen einen Schulterschluss mit den USA gegen China fordern: &bdquo;Kanzlerkandidat Laschet und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordern eine st&auml;rkere Abgrenzung Europas von China &ndash; sonst drohe die &bdquo;Kontrolle &uuml;ber M&auml;rkte&ldquo;, auch in Deutschland. [&hellip;] Europa und die USA m&uuml;ssten bei der Digitalisierung vorangehen und &bdquo;eine Einigung auf Standards bei den neuen Technologien erzielen&ldquo;, so der Kanzlerkandidat von CDU und CSU.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/08\/10\/transatlantischer-schulterschluss\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Kramp-Karrenbauer und Herr Laschet f&uuml;rchten die &bdquo;Kontrolle &uuml;ber M&auml;rkte&ldquo;. Angst vor einer Kontrolle durch M&auml;rkte bzw. deren Konzerne &ndash; insbesondere aus dem Bereich der Digitalisierung &ndash; haben sie offensichtlich weniger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Michail Gorbatschow: &ldquo;Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr eines Atomkriegs&rdquo;<\/strong><br>\nKurz vor dem 30. Jahrestag des Putschs gegen ihn meldet sich Michail Gorbatschow mit einem langen Essay zur&uuml;ck. Er verteidigt seine Politik der Perestroika und nimmt zugleich unmissverst&auml;ndlich Stellung gegen die gegenw&auml;rtige Militarisierung der Weltpolitik. [&hellip;]<br>\nDie Sowjetunion wurde nach dem gescheiterten Putsch vom August 1991 auf Betreiben Boris Jelzins und gegen den erkl&auml;rten Willen Gorbatschows, der bis zum Schluss f&uuml;r einen neuen Unionsvertrag gek&auml;mpft hatte, mit Jelzins Unterschrift und der der KP-Vorsitzenden der Ukraine und Wei&szlig;russlands am 8. Dezember 1991 w&auml;hrend eines clandestinen Treffens in einer Datscha im Westen von Belarus aufgel&ouml;st.<br>\nLaut Gorbatschow wurde damit die Politik der Perestroika unterbrochen, gescheitert sei sie aber nicht. Die bleibenden Ergebnisse sind f&uuml;r ihn: &ldquo;Das Ende des Kalten Krieges, beispiellose nukleare Abr&uuml;stungsabkommen, Erwerb von Rechten und Freiheiten &ndash; Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit, das Land zu verlassen, alternative Wahlen, Mehrparteiensystem. Und vor allem haben wir den Ver&auml;nderungsprozess so weit vorangetrieben, dass er nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen war.&rdquo;<br>\nIn der Au&szlig;enpolitik war es laut Gorbatschow der Triumphalismus des amerikanischen Establishments, das, anstatt den gemeinsamen Sieg &uuml;ber den Kalten Krieg zu erkl&auml;ren, nun den &ldquo;Sieg der USA im Kalten Krieg&rdquo; feierte. Dieser Triumphalismus verbreitete sich schnell &uuml;ber weite Teile der westlichen Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/122036-michail-gorbatschow-solange-es-atomwaffen-gibt-besteht-gefahr-eines-atomkriegs\/%20\">Leo Ensel auf RT.DE<\/a>\n<p><strong>dazu: No 528<\/strong><br>\n&ldquo;Diese beiden Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden, t&ouml;teten und verst&uuml;mmelten &ndash; obwohl sie weit weniger t&ouml;dlich waren als die heutigen Atombomben &ndash; hunderttausende Menschen, sch&auml;tzungsweise 140.000 Menschen in Hiroshima und 74.000 in Nagasaki bis Ende 1945. Zehntausende mehr starb in den folgenden Jahren. [&hellip;]<br>\nDie Auswirkungen dieser Atomwaffen sind noch heute zu sp&uuml;ren &ndash; viele derjenigen, die die Atomangriffe &uuml;berlebten, litten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten an Leuk&auml;mie, Krebs oder anderen schrecklichen Nebenwirkungen der Strahlung. [&hellip;]<br>\nInsbesondere der Vertrag &uuml;ber das Verbot von Atomwaffen (AVV oder Atomwaffenverbotsvertrag) wurde inzwischen von den erforderlichen 50 Staaten &ndash; 55 bei Redaktionsschluss &ndash; ratifiziert und tritt damit in Kraft.<br>\nDer Vertrag macht es nach internationalem Recht illegal, Nuklearwaffen zu entwickeln, zu testen, herzustellen, zu erwerben, zu besitzen, zu lagern, zu &uuml;bertragen, zu verwenden oder mit deren Einsatz zu drohen. [&hellip;]<br>\n[&hellip;] echte Sicherheit wird durch internationale Zusammenarbeit entstehen, um die gro&szlig;en globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bew&auml;ltigen, einschlie&szlig;lich der anhaltenden Covid-Pandemie, der sich immer weiter versch&auml;rfenden Klimanotlage, der Fl&uuml;chtlingskrise und der obsz&ouml;nen Armut und Ungleichheit. [&hellip;]<br>\nWenn wir uns diese Woche an Hiroshima und Nagasaki erinnern, m&uuml;ssen wir uns absolut dar&uuml;ber im Klaren sein, dass diese Toten nicht umsonst gewesen sein d&uuml;rfen, und quer durch die Arbeiter-, Friedens- und progressiven Bewegungen m&uuml;ssen wir daf&uuml;r eintreten, dass es jetzt an der Zeit ist, f&uuml;r nukleare Abr&uuml;stung zu streiten.&rdquo;1<br>\n(Jeremy Corbyn, Aktivist, Parlamentarier und ehem. Vorsitzender der Labour Partei UK &ndash; Hiroshima and Nagasaki &ndash; why we must learn the lessons for today, Morning Star, 6.8.2021, &Uuml;bers. Maskenfall)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=14426%20\">Maskenfall<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>J&uuml;ngere Generation hat wenig Vertrauen in gesetzliche Rente<\/strong><br>\nDie gesetzliche Rente genie&szlig;t bei der j&uuml;ngeren Generation wenig Vertrauen. Das zeigt eine repr&auml;sentative INSA-Umfrage im Auftrag eines gro&szlig;en Finanzdienstleisters. 59 Prozent der unter 40-j&auml;hrigen stimmen der Aussage zu, dass ihre Interessen mit Blick auf die Rente von keiner Partei ausreichend vertreten wird. Und mehr als jeder F&uuml;nfte geht sogar davon aus, dass es f&uuml;r ihn keine gesetzliche Rente mehr geben wird.<br>\nEmpfindet die j&uuml;ngere Generation die umlagefinanzierte gesetzliche Rente als gerecht? Dieser Frage widmet sich eine aktuelle INSA-Umfrage, die vom Verm&ouml;gensverwalter Fidelity beauftragt wurde. 2.064 Bundesb&uuml;rger von 18 bis 39 Jahren wurden repr&auml;sentativ befragt. Die Studie zeigt, dass das Vertrauen in die gesetzliche Rente eher gering ist &mdash; und viele sogar damit rechnen, dass sie im Alter komplett ohne Rente auskommen m&uuml;ssen.<br>\nImmerhin 53 Prozent der Befragten bef&uuml;rchten demnach, im Alter keine gesetzliche Rente zu erhalten. Dieser Aussage stimmen 21 Prozent &bdquo;vollkommen&ldquo; und 32 Prozent &bdquo;eher&ldquo; zu. Und fast jeder Dritte der unter 40-J&auml;hrigen (30 Prozent) h&auml;lt die Umlagefinanzierung, also dass die J&uuml;ngeren bzw. Erwerbst&auml;tigen f&uuml;r die heutigen Rentner zahlen, f&uuml;r ungerecht &ndash; Frauen (34 Prozent) noch h&auml;ufiger als M&auml;nner (27 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4902927\/Juengere-Generation-hat-wenig-Vertrauen-in-gesetzliche-Rente\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Da haben die B&ouml;rsch-Supans, Raffel&uuml;schens und Miegels ja ganze Arbeit geleistet. Genau die gleichen Herren vermeiden es tunlichst, einmal vorzurechnen, wie viel Nettogehalt &ldquo;die junge Generation&rdquo; denn so &uuml;brig h&auml;tte, wenn man sofort alle Rentenk&uuml;rzungsfaktoren und die Riesterrente abschaffen, den GRV-Beitrag auf 25% heraufsetzen und das Rentenniveau auf 53% anheben und dort belassen w&uuml;rde. Die junge Generation zahlt n&auml;mlich schon jetzt 9,3% GRV-Arbeitnehmeranteil + 4% Riester = 13,3%, d.h. sie h&auml;tte netto bei 25% GRV-Beitrag netto immer noch mehr in der Tasche, weil der Arbeitgeber mitzahlt. Die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit w&uuml;rde das auch nicht beeintr&auml;chtigen &ndash; der Arbeitgeber h&auml;tte bei einem Durchschnittsverdiener mit 3333 &euro; Bruttogehalt abz&uuml;glich K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuer eine Mehrbelastung von gerade einmal 78,40 &euro; monatlich.<\/em><\/p>\n<p><em>Man kann dar&uuml;ber diskutieren, dass L&ouml;hne in Zeiten der Digitalisierung und Automatisierung wom&ouml;glich nicht mehr die &ldquo;richtige&rdquo; Basis sind, um Renten zu finanzieren. Dann ist es naheliegend, einen Wertsch&ouml;pfungsbeitrag zu erheben und solidarische Elemente wie Kindererziehungszeiten komplett aus einer Verm&ouml;gensabgabe und einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer zu finanzieren. Bei Freibetr&auml;gen von 2 Mio. &euro; f&uuml;r Privatverm&ouml;gen und 5 Mio. &euro; f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen w&auml;ren 99,5% aller Verm&ouml;gen unbelastet. Die eigentliche Rente wird dann aus dem Lebens-Durchschnittseinkommen berechnet und als Anteil am jeweiligen BIP pro Kopf festgelegt. Dann kann niemand &uuml;berfordert werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Im weiteren Sinne dazu: Altersvorsorge von Dax-Managern summiert sich auf Milliarden<\/strong><br>\nDeutschlands Dax-Konzerne haben Milliarden f&uuml;r den Ruhestand ihrer Spitzenmanager reserviert. Die Pensionsverpflichtungen f&uuml;r ehemalige Vorstandsmitglieder summierten sich Ende 2020 bereits auf knapp 3,5 Milliarden Euro, wie eine dpa-Auswertung der Gesch&auml;ftsberichte ergibt &ndash; Tendenz steigend. Spitzenreiter ist der VW-Konzern, dessen ehemalige Vorst&auml;nde Anspruch auf Altersbez&uuml;ge in H&ouml;he von 396 Millionen Euro haben, gefolgt von Daimler mit 362 Millionen Euro. Rechnet man die bereits erworbenen Anspr&uuml;che der derzeit aktiven Vorst&auml;nde der 30 im Dax notierten Unternehmen hinzu, ergeben sich weitere gut 430 Millionen Euro.<br>\nDie Gesamtsumme ist tats&auml;chlich h&ouml;her, da nicht alle Unternehmen Angaben zur Altersvorsorge f&uuml;r ihre Spitzenkr&auml;fte machen, so Linde und die Munich Re. Auch ist die Altersvorsorge zum Teil nach unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden ausgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/altersvorsorge-von-dax-managern-summiert-sich-auf-milliarden-17475716.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Wie war das nochmal?<\/em><\/p>\n<p><em>Sind die L&ouml;hne in Deutschland nicht viel zu hoch und m&uuml;ssen runter, runter, runter?<\/em><\/p>\n<p><em>Da war doch mal was.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Agrarkonzerne und &Uuml;berhitzung gef&auml;hrden die globale Ern&auml;hrung<\/strong><br>\nNeue regulierte Gentechnikmethoden wie die Genschere (CRISPR) k&ouml;nnten Kleinbauern ein konzernunabh&auml;ngiges Anbauen erm&ouml;glichen.<br>\nDie intensive Landwirtschaft bringt keine Ern&auml;hrungssicherheit<br>\nVielfach h&ouml;rt man in der &ouml;ffentlichen Debatte, dass die Weltern&auml;hrung, insbesondere angesichts einer kommenden Weltbev&ouml;lkerung von 10 Milliarden Menschen, nur durch intensive Landwirtschaft, immer h&ouml;here Fl&auml;chenertr&auml;ge, also durch grosse Agrarkonzerne gesichert werden kann. Dies bedeutet aber Monokulturen, hohen Pestizid- und Minerald&uuml;ngereinsatz, was gleichzeitig hohe Treibhausgasemissionen erzeugt. Dies hat fatale Auswirkungen f&uuml;r das Klima der Erde, die gesunde Ern&auml;hrung der Menschen und letztendlich kann auch der weltweite Hunger so nicht bek&auml;mpft werden. Gerade mit einer immer weiter steigenden Erdtemperatur werden immer mehr Ackerfl&auml;chen zu W&uuml;sten, zu nicht mehr bebaubaren &Uuml;berschwemmungsgebieten oder fallen dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer. Mit intensiver Landwirtschaft Ern&auml;hrungssicherheit zu schaffen, ist ein glatter Irrweg. Solche Behauptungen kommen aus den Konzernetagen der Agrarkonzerne zur Sicherung ihrer klima- und gesundheitssch&auml;dlichen Gesch&auml;ftsmodelle.<br>\n(&hellip;) Die moderne Gentechnik ist nicht mit der alten zu vergleichen<br>\n&hellip; Zweifellos hat die bisherige Anwendung der Gentechnik durch die Saatgutkonzerne meist einen stark monopolisierenden Einfluss f&uuml;r sie geschaffen und hat viele LandwirtInnen in finanzielle Abh&auml;ngigkeiten oder gar Ruin getrieben, sowie eine wertvolle &uuml;ber Jahrhunderte entwickelte traditionelle Saatgutvielfalt zerst&ouml;rt. Insbesondere durch Patente und Gerichtsverfahren haben Saatgutkonzerne viele b&auml;uerliche Existenzen vernichtet und die Saatgutvielfalt verringert.<br>\nDoch moderne Gentechnikmethoden machen das gleiche wie klassische Saatgutz&uuml;chtungen nur schneller und gezielter. Sie werden oft an Universit&auml;ten oder regionalen Forschungszentren entwickelt und k&ouml;nnten so ohne Patente oder Machtmonopole durch Konzerne an Kleinbauern und -b&auml;uerinnen mit verbessertem Saatgut weitergegeben werden.<br>\nDann k&ouml;nnen neue Gentechnikmethoden wie die Genschere (CRISPR) &ndash; ein guter regulatorischer Gesetzesrahmen, der Fehlentwicklungen wie ein Ausnutzen durch Agrarkonzerne verhindert, vorausgesetzt &ndash; genau das bewirken, was von Vandana Shiva in ihrem Buch bestens beschrieben wird, was aber die Gentechnik bisher meist verhinderte: Die St&auml;rkung der Kleinbauern und -b&auml;uerinnen zur wirtschaftlichen Unabh&auml;ngigkeit von Agrarkonzernen. Mit Saatgut, welches gute Ertr&auml;ge sichert, &ouml;kologisch stabil ohne Pestizide auskommt und so auch einen Beitrag zur Hungerbek&auml;mpfung und Klimaanpassung liefern kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/landwirtschaft\/agrarkonzerne-und-ueberhitzung-gefaehrden-die-globale-ernaehrung\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Erde schwebt in Lebensgefahr<\/strong><br>\nHochwasser, Hitzewellen, Tote &ndash; die Auswirkungen von Klimaerw&auml;rmung und -wandel werden auch in Europa und Deutschland immer sp&uuml;rbarer. Der Weltklimarat der Vereinten Nationen &ndash; der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) &ndash; unterstreicht in seinem Sachstandsbericht 2021 diesen Zusammenhang&hellip;<br>\nDer Weltklimarat IPCC warnt in diesem sechsten Bericht davor, dass es bald unm&ouml;glich sein wird, die Erw&auml;rmung der Erde unter zwei Grad, geschweige denn 1,5 Grad Celsius zu halten, wenn nicht umgehend begonnen wird, die Treibhausgasemissionen schnell und drastisch zu reduzieren. Die Erde habe sich durch menschliche Aktivit&auml;ten vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum vergangenen Jahrzehnt um 1,07 Grad Celsius erw&auml;rmt. Im Mittel der kommenden zwei Jahrzehnte d&uuml;rfte die Erw&auml;rmung 1,5 Grad erreichen oder &uuml;berschreiten, unabh&auml;ngig davon, wie sich die Emissionen weiterentwickeln.<br>\nViele dieser Ver&auml;nderungen treten zum ersten Mal seit Tausenden von Jahren auf. Einige von ihnen br&auml;uchten Hunderte oder gar Tausende Jahre, um r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht zu werden. Ein komplettes Zur&uuml;ck gibt es nicht mehr, aber noch bleibt Zeit, zu handeln, um die Erderw&auml;rmung und ihre Folgen zu begrenzen. Seit dem letzten Bericht 2014 haben demnach Extremereignisse, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen, weltweit zugenommen. Vergangene Prognosen und Modellierungen haben sich &uuml;berwiegend bewahrheitet. Selbst bei einem k&uuml;nftigen harten Durchgreifen im Klimaschutz werden aktuelle Klimaentwicklungen noch Jahre andauern &ndash; vergleichbar mit einem sehr langen Bremsweg.<br>\nDie Klimafolgen werden daher in jedem Fall zun&auml;chst noch schlimmer. L&auml;sst sich der Klimawandel also nicht mehr aufhalten? Die dem Bericht zugrunde liegenden Forschungsdaten zeigen, dass die Welt derzeit auf eine Erw&auml;rmung um mindestens drei Grad Celsius bis 2100 zusteuert. Das Ausma&szlig; der Erderw&auml;rmung l&auml;sst sich aber generell noch reduzieren. Daf&uuml;r m&uuml;ssten die Menschen jedoch ab sofort und konsequent hohe Mengen an Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen reduzieren, mahnt der Klimarat in seinem Bericht.<br>\n(&hellip;) &raquo;Wir reden nicht dar&uuml;ber, dass es keinen Klimawandel gibt. Das ist ausgeschlossen. Wir reden einzig und alleine dar&uuml;ber, und da wird die Dringlichkeit deutlich, dass die Erderw&auml;rmung so verlangsamt und so eingebremst wird, dass wir uns als Menschen anpassen k&ouml;nnen. Dass wir in der Lage sind, unsere St&auml;dte, unser Leben so zu sch&uuml;tzen, dass wir nicht katastrophale Zust&auml;nde erleben.&laquo; Es k&ouml;nne nun nur noch darum gehen, den Kipppunkt, der nach wissenschaftlichen Berechnungen bei einer zus&auml;tzlichen Erderw&auml;rmung von etwa 1,5 Grad liegt, nicht zu erreichen. Ansonsten w&uuml;rde das Methan freigesetzt, das sich derzeit noch in den Permafrostb&ouml;den befindet. Dann w&uuml;rde die Erde &raquo;auf einmal drei, vier, vielleicht mehr Grad&laquo; hei&szlig;er. &raquo;Und dann ist tats&auml;chlich Holland in Not.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/die-erde-schwebt-in-lebensgefahr\/%20\">Sozialismus.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Wendepunkt erreicht<\/strong><br>\n(&hellip;) Der IPCC-Bericht f&uuml;hrt klar vor Augen, dass wir mit jedem halben Grad Temperaturanstieg mit signifikant mehr Extremen rechnen m&uuml;ssen. Dem Gro&szlig;teil der Szenarien zufolge k&ouml;nnte das 1,5-Grad-Limit schon in den 2030ern gerissen werden. Mit h&ouml;heren Emissionen k&ouml;nnen au&szlig;erdem nat&uuml;rliche Senken wie W&auml;lder und Meere die hohe CO2-Konzentration in der Atmosph&auml;re weniger effektiv abfedern, was die Klimakrise weiter anfeuert. Jedes Zehntelgrad, um das wir die Erderhitzung vermindern k&ouml;nnen, macht gro&szlig;e Unterschiede.<br>\n&bdquo;Deutschland hat in den vergangenen Jahren beim Klimaschutz versagt. Eine der wichtigsten S&auml;ulen f&uuml;r den nachhaltigen Umbau unserer Wirtschaft &ndash; der Ausbau sauberer Energie aus Wind und Sonne &ndash; wurde gezielt klein gehalten. Dabei werden die Erneuerbaren zum entscheidenden Standortfaktor, jeder Sektor ist auf sie angewiesen. Die jetzige Regierung hat strategisches Unverm&ouml;gen im Kampf gegen Klimakrise und Wirtschaftsabschwung gezeigt&ldquo;, so Heinrich. &bdquo;Die n&auml;chste Regierung wird es richten m&uuml;ssen unter anderem mit einem massiven Ausbau der Wind- und Solarenergie, dem Abbau umweltsch&auml;dlicher Subventionen und h&ouml;heren Treibhausgasminderungen bis 2030. Wer k&uuml;nftig diesem Land als Kanzler:in vorstehen will, muss sich klar hinter umfassende Klimaschutzma&szlig;nahmen stellen: Insbesondere bei Armin Laschet vermissen wir das bislang.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/42.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=77946&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=ba9b360fe4%20\">Scharf Links<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Wenn das Meer um f&uuml;nf Meter steigt<\/strong><br>\nIn Genf wurde der neueste Bericht des Weltklimarates &uuml;ber die physikalischen Grundlagen des Klimawandels vorgestellt<br>\nEs geht immer schneller. Das ist einer der wichtigsten Eindr&uuml;cke, der sich aus der Lekt&uuml;re des heute vorgestellten neuen Teilberichts des Weltklimarats, des Zwischenstaatlichen Ausschusses f&uuml;r Fragen des Klimawandels (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) ergibt. Zun&auml;chst ging es ausschlie&szlig;lich um die naturwissenschaftlichen Grundlagen.<br>\nDie IPCC-Arbeitsgruppe 1 hat den wissenschaftlichen Kenntnisstand &uuml;ber die physikalischen Aspekte des Klimawandels zusammengetragen. Zwei weitere Berichte anderer Arbeitsgruppen &uuml;ber Auswirkungen, Anpassung und Vermeidung des Klimawandels sollen im Fr&uuml;hjahr 2022 folgen. Abschlie&szlig;end wird es ebenfalls 2022 einen Synthesebericht geben, den sechsten dieser Art. Der letzte, der f&uuml;nfte Sachstandbericht wurde 2013 und 2014 ver&ouml;ffentlicht.<br>\nWie zu erwarten war, ist die Botschaft alarmierend. Der mittlere Meeresspiegel ist zum Beispiel seit 1900 schneller als je zuvor in mindestens 3.000 Jahren gestiegen, so der IPCC. Das lag unter anderem auch daran, dass die Ozeane sich so schnell erw&auml;rmt haben, wie seit dem Ende des &Uuml;bergangs von der letzten Eiszeit zur jetzigen Warmzeit nicht mehr. Das war vor etwa 11.000 Jahren. Mit der Erw&auml;rmung, die besonders in den oberen 700 Metern ausgepr&auml;gt ist, dehnt sich das Wasser aus und erh&ouml;ht dadurch den Meeresspiegel.<br>\nBisher hat diese thermische Expansion den gr&ouml;&szlig;eren Teil des Anstiegs der Meere verursacht, aber in den letzten Jahrzehnten nimmt der Anteil des abschmelzenden Eises auf Gr&ouml;nland, in der Antarktis und der Gebirgsgletscher immer mehr zu. Die Rate, mit der die Eisschilde im hohen Norden und tiefen S&uuml;den verloren gehen, hat sich zwischen der Periode 1992 bis 1999 und der Perioden 2010 bis 2019 vervierfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wenn-das-Meer-um-fuenf-Meter-steigt-6158779.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie kann man mit Faktenchecks &ldquo;l&uuml;gen&rdquo;?<\/strong><br>\nDer Faktenchecker eines deutschen Magazins bat um ein Interview, das dann wegen bef&uuml;rchtetem Reputationsverlust nicht ver&ouml;ffentlicht wurde. Hier kann man es nachlesen.<br>\nDer Faktenchecker eines gr&ouml;&szlig;eren deutsches Magazins fragte nach Erscheinen des Buchs &bdquo;Medienanalyse&ldquo; beim Westend-Verlag und schlie&szlig;lich der Autorin Sabine Schiffer an, um ein Interview zu Faktenchecks zu erhalten. Der Redakteur verk&uuml;ndete gleich, dass er das Buch nicht gelesen habe und auch grunds&auml;tzlich Zweifel habe, dass man einer Person wie Sabine Schiffer eine Plattform bieten solle &ndash; schlie&szlig;lich h&auml;tte sie vor langer Zeit einmal mit Ken Jebsen Kontakt gehabt und ihm Interviews gegeben. Genau dies f&uuml;hrte er dann auch an, um die Ver&ouml;ffentlichung des Interviews &ndash; nach Fertigstellung und sechs weiteren Wochen &ndash; schlie&szlig;lich abzusagen; er bef&uuml;rchte &bdquo;Reputationsverlust&ldquo; f&uuml;r sich und sein Magazin.<br>\nNat&uuml;rlich stellt sich f&uuml;r uns die Frage, wie man als Journalist seine Arbeit machen will, wenn man nur mit &bdquo;aufgekl&auml;rt-rationalen&ldquo; Menschen spricht; mal abgesehen von der Frage, wer das definiert, und was man macht, wenn sich jemand im Laufe der Zeit in problematische Richtungen entwickelt. Was eigentlich Aufkl&auml;rung im kritischen Sinne ist, l&auml;sst sich in der Film-Doku &bdquo;Alles in Eins, au&szlig;er der 0.&ldquo; &uuml;ber den CCC-Gr&uuml;nder Wau Holland nochmal nachempfinden.<br>\n(&hellip;) Wie kann man mit Faktenchecks &bdquo;l&uuml;gen&ldquo;? Haben Sie Beispiele daf&uuml;r?<br>\nSabine Schiffer: Mit jeder Darstellung kann man l&uuml;gen, indem wichtige Fakten fehlen. Das passiert st&auml;ndig, ist kaum zu vermeiden und selten b&ouml;se Absicht, aber es gibt nat&uuml;rlich auch gezieltes Weglassen. Der Effekt ist nicht unerheblich, wenn beispielsweise die russischen Kriegsman&ouml;ver ohne Hinweis auf das NATO-Man&ouml;ver Defender 2021 berichtet werden&hellip;<br>\nWie k&ouml;nnen Faktenchecks L&uuml;cken von Sachverhalten aufdecken, bei denen nicht alle Fakten vorliegen?<br>\nSabine Schiffer: Hier hilft Transparenz, dass man genau das mitteilt. Wir alle neigen ja dazu, vom berichteten Teil auf das gro&szlig;e Ganze zu schlie&szlig;en. Genau dem k&ouml;nnte man vorbauen, indem man von journalistischer Seite immer klar macht, wie weit man gekommen ist und was noch unklar blieb. Heute+ hat das mal vorgemacht, dass auch das Zugeben von erkannten L&uuml;cken und Unwissen ein Mehrwert sein kann&hellip;<br>\nWoran erkennt man eigentlich einen guten Faktencheck?<br>\nSabine Schiffer: An den Fakten, die nach der Pr&uuml;fung der Gegenthese &uuml;brig bleiben, und &ndash; ganz wichtig &ndash; deren seri&ouml;se Einordnung; also das Gegenteil von Nachrichtenjournalismus, wo die komplexeren Zusammenh&auml;nge ja oft fehlen. Dazu geh&ouml;rt aber vor allem die Relevanz der Themen, was die schwierigste Kategorie sein d&uuml;rfte, man kann ja auch sch&ouml;n an dem wirklich Brisanten vorbei recherchieren. F&uuml;r die Nachvollziehbarkeit sind das Offenlegen der Quellen und evtl. auch Recherchewege n&ouml;tig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/medien-kultur\/wie-kann-man-mit-faktenchecks-luegen\/%20\">Buchkomplizen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Letzte: Etwas Unterwerfung muss drin sein &ndash; Tafel-Ausgabe nur noch f&uuml;r Geimpfte, Genesene, Getestete<\/strong><br>\nDie Tafeln gibt es in Deutschland seit 1993, aber es war die gezielte Verarmung durch Hartz IV, die sie enorm auf bundesweit 965 Ausgabestellen anwachsen lie&szlig;; und auch die Lockdowns haben die Zahl der Abnehmer weiter erh&ouml;ht, obwohl im ersten Lockdown die H&auml;lfte der Tafeln nicht ge&ouml;ffnet war. G&auml;be es Sozialleistungen, die tats&auml;chlich den Bedarf decken (der Parit&auml;tische berechnete daf&uuml;r 2020 einen Betrag von 644 Euro), dann g&auml;be es nicht so viele Tafeln; und andersherum &ndash; dass es sie gibt, verringert deutlich den Druck, bedarfsdeckende Leistungen einzuf&uuml;hren.<br>\nDiese Hintergr&uuml;nde muss man kennen, um zu verstehen, was die Marburger Tafeln reitet, wenn sie verk&uuml;nden, in ihren Ausgabestellen g&auml;lten ab dem 16. August die 3-G-Regeln. Das bedeutet, wer nicht genesen oder geimpft ist, muss einen tagesaktuellen Test vorweisen. Diese Regeln gelten augenblicklich selbst f&uuml;r Einkaufszentren und Gesch&auml;fte au&szlig;erhalb des t&auml;glichen Bedarfs nicht mehr. Gesch&auml;fte, die den lebensnotwendigen Bedarf decken, fielen allerdings bisher nicht unter die 3-G-Regel. (&hellip;)<br>\nGleichzeitig scheint weder beim Bundesverband Tafel Deutschland e.V. noch bei der Marburger Tafel die Tatsache angekommen zu sein, deren sich die erbosten Kommentatoren sehr bewusst sind: dass politisch gerade diskutiert wird, die Tests f&uuml;r Ungeimpfte ab Oktober kostenpflichtig zu machen. Dann w&uuml;rde die Marburger Regelung n&auml;mlich tats&auml;chlich zu einer Verweigerung der Versorgung f&uuml;r Arme beziehungsweise zu einer privat diktierten Impfpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/121975-etwas-unterwerfung-muss-drin-sein\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> in Anlehnung an den ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering: Wer nicht geimpft ist, soll auch nicht essen!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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