{"id":75219,"date":"2021-08-16T14:24:48","date_gmt":"2021-08-16T12:24:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75219"},"modified":"2021-08-16T15:46:34","modified_gmt":"2021-08-16T13:46:34","slug":"leserbriefsammlung-und-ergaenzung-von-werner-ruegemer-zum-artikel-streik-bei-deutscher-bahn-solidaritaet-mit-der-gdl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75219","title":{"rendered":"Leserbriefsammlung und Erg\u00e4nzung von Werner R\u00fcgemer zum Artikel \u201eStreik bei Deutscher Bahn: Solidarit\u00e4t mit der GDL\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zu Werner R&uuml;gemers Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75073\">&bdquo;Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!&ldquo;<\/a> kamen zahlreiche Zuschriften unserer Leser. Unser Autor Werner R&uuml;gemer hat auch &uuml;ber seine eigenen Kan&auml;le viele R&uuml;ckmeldungen zu seinem Artikel bekommen. Daher hat er sich entschlossen, eine Erg&auml;nzung zu seinem Artikel zu verfassen, die wir Ihnen heute gerne zur Lekt&uuml;re anbieten. Im Anhang finden Sie wie gewohnt nat&uuml;rlich auch seine Sammlung der Zuschriften unserer Leser. Gesammelt von <strong>Ala Goldbrunner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Bahn-Streik: Wenn die GDL sich durchsetzt, m&uuml;sste die EVG nachverhandeln, und die DB m&uuml;sste (viel) zahlen<\/strong><\/p><p><strong>Einige nachtr&auml;gliche Klarstellungen zum Streik bei der Deutschen Bahn.<\/strong> Zuerst Gl&uuml;ckwunsch an die NachDenkSeiten: Auch in diesem Fall haben sie sich als produktive, offene, ernsthafte Plattform bew&auml;hrt. Zu meinem Artikel &bdquo;Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden&ldquo; in den NachDenkSeiten vom 11. August 2021 bekam ich zahlreiche ausf&uuml;hrliche Zuschriften, von Mitgliedern der &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Bahngewerkschaft EVG wie auch der &bdquo;kleinen&ldquo; GDL, aber auch von Bahnkunden und gewerkschaftspolitisch Interessierten. Die Zuschriften kamen &uuml;ber die Redaktion, vielfach aber direkt an mich. Fragen und Antworten flogen hin und her &ndash; es war eine Lust! Von Werner R&uuml;gemer<\/p><p>Die wichtigsten Kl&auml;rungen:<\/p><p><strong>Die Ausstiegs-Klausel im Tarifvertrag der EVG mit DB<\/strong><\/p><p>Die Leitmedien von tagesschau bis FAZ faseln vom &bdquo;Konkurrenzkampf&ldquo; und vom &bdquo;Machtkampf&ldquo;, den die GDL gegen die EVG f&uuml;hre, mutwillig streike, nicht verhandlungsbereit sei, die Kunden behindere und der Wirtschaft einen Riesenschaden zuf&uuml;ge. Dabei wird der Kernkonflikt verschwiegen. <\/p><p>Im Pandemie-Sommer 2020 jammerte der DB-Vorstand &uuml;ber die Verluste und forderte von den Gewerkschaften neben der Kappung der Betriebsrente eine Nullrunde bei den L&ouml;hnen. Die GDL lehnte ab, aber die EVG machte schnell mit. <\/p><p>So schloss die EVG mit der DB einen Tarifvertrag, wirksam ab 1.1.2021 auf zwei Jahre: 1,5 Prozent Lohnerh&ouml;hung. Das ist real niedriger als eine Nullrunde, angesichts der aktuellen Inflationsrate von 1,8 Prozent, bei der es wohl ohnehin nicht bleiben wird. <\/p><p>Im Vertrag steht aber eine Ausstiegs-Klausel, eine sogenannte &bdquo;Angstklausel&ldquo;, juristisch ein Sonderk&uuml;ndigungsrecht: Wenn &bdquo;eine andere Gewerkschaft&ldquo; einen h&ouml;heren Abschluss erreicht, kann die EVG ihren Tarifvertrag k&uuml;ndigen und nachverhandeln.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Die EVG m&uuml;sste nat&uuml;rlich dann nicht k&uuml;ndigen. Aber wenn die GDL ihre h&ouml;here Forderung &ndash; 1,4 Prozent im ersten Jahr, und im 2. Jahr nochmal 1,8 Prozent drauf &ndash; durchsetzt, dann k&ouml;nnte die EVG nachverhandeln. Sie m&uuml;sste nicht, aber dann w&auml;re sie als vorstandsabh&auml;ngige Marionette noch weiter diskriminiert. Sie muss also.<br>\nAber das darf nicht sein, so der DB-Vorstand und die Unternehmer- und Privatisierungs-Postillen wie die FAZ. Das w&uuml;rde die DB was kosten, und vor allem: Die EVG st&uuml;nde als Lusche da, die GDL als erfolgreich: DAS darf nicht sein, DAS ist der Machtkampf, der Klassenkampf, der von oben, mit Fakes und billiger Polemik gef&uuml;hrt wird.<\/p><p><strong>EVG t&auml;uscht ihre Mitglieder<\/strong><\/p><p>&Uuml;brigens: In ihrer Mitglieder-Information &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r unsere Bahn&ldquo; stellt die EVG die Ergebnisse des Tarifpakets vom 17.9.2020 dar &ndash; die Vereinbarung zum Sonderk&uuml;ndigungsrecht fehlt. So t&auml;uscht die EVG nicht nur die &Ouml;ffentlichkeit, sondern auch die eigenen Mitglieder.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<br>\nIn den Zuschriften der EVG-Mitglieder wird zwar zun&auml;chst immer die EVG verteidigt, aber in der weiteren Korrespondenz zeigte sich bei allen dann doch die Unzufriedenheit mit der eigenen Gewerkschaft: Zu eng am DB-Vorstand, zuviel Privatisierungen, schlechter Zustand der Bahn.<\/p><p><strong>EVG: 185.000 Mitglieder &ndash; aber nur 64.500 im Beruf<\/strong><\/p><p>Ich hatte bewusst recht flapsig geschrieben: Mit 185.000 Mitgliedern hat die EVG, abz&uuml;glich der 37.000 GDL-Mitglieder von den insgesamt 211.000 Bahn-Besch&auml;ftigten, einen Organisationsgrad von 106 Prozent, also noch etwas mehr als im schlimmsten Kommunismus. <\/p><p>In Wirklichkeit ist es etwa so: 1995 bei der Privatisierung der Bahn hatte die Vorg&auml;nger-Gewerkschaft der EVG, die Transnet, noch 450.000 Mitglieder, &uuml;bernommen aus den alten guten Zeiten. Daneben gab es seit 1948 noch die kleinere Beamten-Gewerkschaft GBDA. Mit der Privatisierung aber baute der privatrechtliche Staatskonzern rabiat Arbeitspl&auml;tze ab und schickte zehntausende in vorzeitigen Ruhestand, auch die teuren Beamten, wie bei der Privatisierung der Bundespost hin zur Telekom AG. <\/p><p>Deshalb schrumpften beide Gewerkschaften erheblich, Transnet und GBDA, und auch deshalb fusionierten sie 2010 zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG: Da hatte die EVG gerade noch etwa 250.000 Mitglieder und &uuml;bernahm die 40.000 GBDA-Mitglieder, die aber zu 80 Prozent Pension&auml;re waren. <\/p><p>Danach ging der Personalabbau weiter, mit Zustimmung der EVG. Nach Sch&auml;tzung von Gewerkschaftsmitgliedern hat die EVG gegenw&auml;rtig etwa 64.500 aktive Mitglieder, die also noch im Beruf sind &ndash; die &bdquo;restlichen&ldquo; etwa 120.000 Mitglieder sind Rentner und Pension&auml;re. Von ihnen scheiden j&auml;hrlich etwa 10.000 wegen Tod aus.<\/p><p>W&auml;hrend die EVG still und leise und uneingestanden vor sich hinschrumpft, nimmt die GDL zu, gewiss nicht schnell, aber stetig: 2007 hatte sie 31.000 Mitglieder, 2020 hatte sie 37.000 Mitglieder.<\/p><p><strong>Richtig: Ein GDL-Vertreter im DB-Aufsichtsrat, aber&hellip;<\/strong><\/p><p>Es wurde von einem EVG-Mitglied kritisch angemerkt, dass entgegen meiner Darstellung doch ein GDL-Mitglied im Aufsichtsrat der DB vertreten sei: Mario Rei&szlig;. Richtig, Mario Rei&szlig; ist Mitglied im Aufsichtsrat. Aber in der Aufstellung, die von der DB ver&ouml;ffentlicht wird, steht nicht, dass Mario Rei&szlig; Mitglied der GDL ist &ndash; w&auml;hrend etwa bei Klaus-Dieter Hommel, dem EVG-Vorsitzenden und zugleich stellvertretenden Vorsitzenden des DB-Aufsichtsrats, und bei Cosima Ingenschay genau vermerkt ist: Mitglied der EVG.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] So ist zwar ein GDL-Mitglied im Aufsichtsrat vertreten, aber die DB verschweigt das. <\/p><p><strong>K&uuml;ndigung der betrieblichen Zusatzrente: Nur gegen&uuml;ber der GDL<\/strong><\/p><p>Die DB hat die betriebliche Zusatzrente im Corona-Jahr gegen&uuml;ber der EVG und auch der GDL gek&uuml;ndigt. Die GDL hat widersprochen, die DB h&auml;lt die K&uuml;ndigung weiter aufrecht. Auch deshalb streikt die GDL. Mit der EVG aber hat die DB im oben genannten Tarifpaket &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r unsere Bahn&ldquo; vom 17.9.2020 die K&uuml;ndigung zur&uuml;ckgenommen und die Zahlung der Zusatzrente bis 28.2.2023 verl&auml;ngert.<\/p><p><strong>Trennung von Netz und Betrieb <\/strong><\/p><p>Die GDL bef&uuml;rwortet die Trennung von Netz und Betrieb. Inzwischen sind auch die Gr&uuml;nen daf&uuml;r. Zum Netz geh&ouml;rt die Infrastruktur mit Schienen, Leitungssystemen, Bahnh&ouml;fen, Br&uuml;cken, Reparatur und Instandhaltung. Damit, so die GDL, sollen, unter staatlicher Verwaltung, keine Gewinne gemacht werden. Die Spar-Orgien seit der Privatisierung mit dem Ergebnis, dass das Schienensystem jetzt zu klein, &uuml;beraltert, marode und zugleich &uuml;berlastet ist &ndash; diese Entwicklung soll umgedreht werden.<\/p><p>Um ein Beispiel zu nennen: Der G&uuml;terverkehr auf der Schiene nahm seit 1998 bis 2018 um etwa um 10 Prozent zu. Aber die DB hat die Zahl der G&uuml;terwagen verringert. &bdquo;Vor 20 Jahren standen noch rund 6.300 G&uuml;terz&uuml;ge je Tag im Gesch&auml;ftsbereich der Bahn, heute sind es noch 3.600&ldquo;.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<br>\nDazu kommt der notorische Mangel an Lokf&uuml;hrern, etwa 2.000 Stellen sind unbesetzt. Deshalb sind die verbleibenden Lokf&uuml;hrer &uuml;berlastet, m&uuml;ssen kurzfristig in neue Schichten eingeteilt werden, auch am Wochenende. Im Nahverkehr wird h&auml;ufig ein Zugbegleiter eingespart: Der Lokf&uuml;hrer ist allein im Zug. Aber der DB-Vorstand l&auml;sst verantwortungslos diesen Zustand bestehen &ndash; auch aus der Furcht: Mehr Lokf&uuml;hrer, das w&uuml;rde bedeuten: Mehr GDL-Mitglieder. <\/p><p>Eine sehr anschauliche Darstellung und Analyse des maroden technischen und personellen Zustands des Bahnnetzes brachte der TV-Sender 3sat p&uuml;nktlich am 11.8.2021.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Lohnt sich! <\/p><p><strong>Umwelt-Rettung?<\/strong><\/p><p>Weil alle jetzt die Umwelt retten wollen: Was g&auml;be es Besseres als den Ausbau des Schienensystems, f&uuml;r den G&uuml;terverkehr genauso wie f&uuml;r den Personenverkehr?<br>\n25 Jahre lang haben alle Kohl- und Schr&ouml;der- und alle Merkel-Regierungen und alle SPD- und vor allem alle CSU-Verkehrsminister, trotz besseren Wissens, bei der Bahn das Gegenteil getan. Also: Was f&uuml;r die Umwelt tun! Das Bahn-Netz st&auml;rken, die GDL st&auml;rken! <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/d50ed07551df44529e1a07588be85fc5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anhang: Leserbriefsammlung zum Artikel &bdquo;Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Werner R&uuml;gemer, sehr geehrte NDS-Redaktion, <\/p><p>die Lokf&uuml;hrergewerkschaft macht ernst. 95% der GDL-Mitglieder haben f&uuml;r Streik gestimmt. Seit gestern wird gestreikt. Erst im G&uuml;terverkehr und ab heute f&uuml;r 48 Stunden auch im Fernverkehr. Nachdem die Bahn versucht hatte die Besch&auml;ftigten mit einer Nullrunde entsprechend des Tarifabschlusses der Konkurrenzgewerkschaft EVG abzuspeisen und auch damit die Lokf&uuml;hrer f&uuml;r die Defizite der Coronakrise und der Misswirtschaft des Bahnvorstands mit einer Nullrunde bezahlen zu lassen, blieb den Kolleginnen und Kollegen nichts anderes &uuml;brig als f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne zu streiken. Dieser Streik wirft auch die Frage auf, was f&uuml;r eine Bahn brauchen wir. Wir brauchen keine Bahn, die Milliarden in zerst&ouml;rerische Projekte wie Stuttgart 21 und in ausl&auml;ndische und bahnfremde Projekte versenkt. Wir brauchen gerade auch aufgrund der Klimakatastrophe eine gut ausgebaute, p&uuml;nktliche, sichere und bequeme Bahn. Und daf&uuml;r braucht es auch genug und gut bezahltes Personal.<br>\nIn dieser Auseinandersetzung geht es auch um die Frage, was f&uuml;r Gewerkschaften brauchen wir. Die EVG-F&uuml;hrung hat in vorauseilendem Gehorsam &uuml;ber die K&ouml;pfe ihrer Mitglieder hinweg eine Vereinbarung abgeschlossen mit Verzicht auf eine Lohnerh&ouml;hung in 2020 und bis Februar 2022. Bei einer Inflationsrate von &uuml;ber 2% bedeutet das eine Absenkung der Reall&ouml;hne. Ich halte eine solche Verzichtspoltik f&uuml;r falsch. Es ist Aufgabe der Gewerkschaften daf&uuml;r zu sorgen, dass die gegenw&auml;rtige Krise nicht auf die Besch&auml;ftigten abgew&auml;lzt wird. Auch deshalb sollten wir alle die GDL in dieser Auseinandersetzung unterst&uuml;tzen. <\/p><p>Insbesondere lohn- bzw. gehaltsabh&auml;nig Besch&auml;ftigte der unteren und mittleren\/durchschnittlichen Einkommen (also die hart arbeitende Bev&ouml;lkerungsmehrheit) fordere ich eindringlich auf, sich endlich (wieder) mehr auf echte Solidarit&auml;t mit Seinesgleichen zu besinnen (im Unterschied zu der politisch &ldquo;verordneten&rdquo;) und sich z.B. mit Begriffen wie Arbeitskampf oder Daseinsvorsorge wieder intensiver und vor allem selbst&auml;ndiger auseinanderzusetzen. <\/p><p>Ich z.B. bin auf den &Ouml;PNV angewiesen, da ich bewusst seit &uuml;ber 10 Jahren schon auf einen PKW verzichte. Morgen werde ich die ca. 32 km (einfach) zu meiner Arbeit mit dem Fahrrad (E-Bike) zur&uuml;cklegen und f&uuml;r heute Abend musste ich eine Vereinbarung auf die ich mich sehr gefreut habe absagen. Dennoch unterst&uuml;tze ich den Streik der GDL mit ganzem Herzen. Der Streik dient m.E. einer guten Sache und letztendlich uns &ndash; den o.g. lohn-\/gehaltsabh&auml;ngigen &ndash; allen. <\/p><p>Wenn man wie ich seit Jahren t&auml;glich auf die Bahn angewiesen ist, f&uuml;hlen sich die wenigen Einschr&auml;nkungen durch GDL-Streiks (vielleicht ein-\/zweimal in zwei Jahren), im Vergleich zu den &ndash; man muss schon sagen &ndash; fast t&auml;glichen, oft massiven Behinderungen\/Zumutungen durch die DB selbst, aufgrund der aus Fahrgastsicht nur als Misswirtschaft zu bezeichnenden Unternehmensf&uuml;hrung (der Profitlogik folgend), &auml;u&szlig;erst harmlos an! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\nder Artikel von Werner R&uuml;gemer zum GDL-Streik strotzt gerade zu von Unkenntnis der Inhalte und verspr&uuml;ht Falschaussagen ohne Ende. Nun kann es immer zu Ungenauigkeiten f&uuml;hren &ndash; aber die Informationen in diesem Artikel sind &uuml;berwiegend falsch. Hier eine Auflistung:<\/p><ol>\n<li>Abschnitt &ndash; Betriebsrente Aktuell: Der Tarifvertrag wurde nicht gek&uuml;ndigt, sondern war abgeschlossen ohne Nachwirkung und ist ausgelaufen. Die GDL hat keine Verhandlungen aufgenommen. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und es ging darum, den alten TV &ndash; der l&auml;ngst nur noch f&uuml;r einen Teil der Besch&auml;ftigten gilt &ndash; nach dem Willen des Vorstandes in die neue BAV einzugliedern. Um nix anderes geht es.<\/li>\n<li>Abschnitt Betriebsrente historisch: Den ZVersTV hatte damals nicht die EVG abgeschlossen (die gab es damals nicht) sondern alle in er Bahn vertretenen Gewerkschaften (GdED, GdBA, GdL). Die EVG (2010 aus dem Zusammenschluss der TRANSNET und GdBA gegr&uuml;ndet) hat letztes Jahr Verhandlungen aufgenommen und mit ihr wurde dieser TV um ein Jahr verl&auml;ngert.<\/li>\n<li>Abschnitt Brave Gewerkschaft EVG 1: Die EVG (2010 aus dem Zusammenschluss der TRANSNET und GdBA gegr&uuml;ndet) hat letztes Jahr Verhandlungen aufgenommen und daher wurde mit ihr wurde dieser TV um ein Jahr verl&auml;ngert &ndash; f&uuml;r die Verhandlungen.<\/li>\n<li>Abschnitt Brave Gewerkschaft EVG 2: Wie schon erw&auml;hnt &ndash; es war keiner K&uuml;ndigung zuzustimmen &ndash; der TV ist ausgelaufen. Die EVG ist auch nicht vorwiegend in der Verwaltung &ndash; im Gegenteil. In der Verwaltung ist der Organisationsgrad immer schon niedriger gewesen. Die Besch&auml;ftigten der DB AG aus dem operativen Bereich (Werke, Service, Betriebszentralen, Gleisbau, Reinigung, Sicherheit, etc) sind mehrheitlich deutlich &uuml;ber 50 Prozent in der EVG organisiert.<\/li>\n<li>Abschnitt GDL&hellip;auch Betriebsrente: Wie gesagt es exisitiert eine tariflich abgesicherte Betriebliche Altersversorgung in der die DB AG sogar f&uuml;hrend ist. Nichts zweit- und drittklassiges.<\/li>\n<li>Abschnitt &Ouml;ffentliche Daseinsvorsorge: Dazu bed&uuml;rfte es eine ganze Abhandlung aber was die Infrastruktur angeht sind die Streckenstilllegungen und Abbau schon l&auml;nger Vergangenheit. Auch neue Bahnh&ouml;fe werden wieder gebaut. Der Bund hat die Mittel deutlichst erh&ouml;ht &ndash; weshalb auch soviel Fachpersonal in den Zentralen eingestellt wird. Damit es umgesetzt werden kann.<\/li>\n<li>Abschnitt Organisationsgrad: Hier sind offensichtlich mit dem Autor die Pferde richtig durchgegangen und die Unkenntnis der Lage kommt hoch: Weder die GDL noch die EVG sind Gewerkschaften die auf die DB AG beschr&auml;nkt sind. Beide sind unterschiedlich in den zahlreichen Kleinbahnen aktiv und f&uuml;hren dort auch Arbeitsk&auml;mpfe &ndash; auch die so gescholtene EVG hat diverse Arbeitsk&auml;mpfe mit l&auml;ngeren Streiks erfolgreich durchgef&uuml;hrt. Wie jede Gewerkschaft &ndash; haben beide Gewerkschaft Rentner als Mitglieder &ndash; auch die sind abzuziehen. In den kleinen Eisenbahnunternehmen existieren knapp 100 Betriebsgruppen der EVG. Die DB AG hat ca. 214.000 inl&auml;ndische Besch&auml;ftigte davon etwa 20.000 Lokf&uuml;hrer davon etwa ein Viertel in der EVG. Von allen Besch&auml;ftigten sind &uuml;ber 50 Prozent in der EVG im Operativen Bereich je nach Betrieb tlw. 70\/80 Prozent. Dieser Abschnitt ist reine Demagogie.<\/li>\n<\/ol><p>Die Mehrheitsverh&auml;ltnisse sind einfach v&ouml;llig klar. Bei BR-Wahlen oder AR Wahlen erreicht die EVG etwa 80 Prozent der Sitze und die GdL 8-9 Prozent. St&auml;rker wurden in den vergangenen Wahlen nur die so genannten freien Listen.<br>\nMan kann zum Agieren der GDL oder der EVG unterschiedlicher Meinung sein, aber Demagogie und falsche Fakten sind fehl am Platz.<\/p><p>Rainer Perschewski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich m&ouml;chte gar nicht gro&szlig; auf das Thema eingehen, da ich pers&ouml;nlich gro&szlig;en Respekt vor Lokf&uuml;hrern etc. habe aber ich es traurig finde, dass so geringsch&auml;tzig &uuml;ber Verwaltungsmenschen geschimpft wird. Auch die Lokf&uuml;hrer brauchen jemanden, der Ihren Lohnzettel, Langzeitkonto uvm bearbeitet.<\/p><p>Ebenso brauchen Fahrdienstleiter ein funktionierendes IT System, hierf&uuml;r ist z.B. die DB Systel, DK KT etc. zust&auml;ndig, oder ein Kantinensystem. <\/p><p>Ich finde dieser Trennung in &bdquo;wichtige&ldquo; und &bdquo;unwichtige&ldquo; Bahnbesch&auml;ftigte sehr traurig.<\/p><p>Mir geht es nur um folgenden Punkt<\/p><p>174.000 Bahn-Besch&auml;ftigte, aber 185.000 EVG-Mitglieder? Somit h&auml;tte die EVG einen Organisationsgrad von etwa 106 Prozent &ndash; Weltrekord! Von einem solchen Staatskonzern hat man nicht mal im schlimmsten Kommunismus geh&ouml;rt. Aufschlussreich, oder?<\/p><p>Die EVG spricht nicht von so vielen Mitgliedern bei der DB &ndash; sondern insgesamt &ndash; also ebenso andere Bahnunternehmen, BSW Werk, Bahn-BKK uvm. Es ist somit nicht &bdquo;aufschlussreich&ldquo;.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.evg-online.org\/dafuer-kaempfen-wir\/tarifpolitik\/\">evg-online.org\/dafuer-kaempfen-wir\/tarifpolitik\/<\/a><\/p><p>Nur ein Beispiel, dass f&uuml;r sehr viele Unternehmen verhandelt wird.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nC.Albrecht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Albrecht, <\/p><p>da haben Sie sehr oberfl&auml;chlich gelesen und sehr freih&auml;ndig etwas in meinen Text hinein-geheimnisst! <\/p><p>1. ich &ldquo;schimpfe&rdquo; &uuml;berhaupt nicht &uuml;ber die &ldquo;Verwaltungsmenschen&rdquo;, die ich auch gar nicht so despektierlich bezeichne wie Sie das selbst f&uuml;r gut erachten. <\/p><p>Warum gebrauchen Sie diesen Begriff der &ldquo;Verwaltungsmenschen&rdquo;, den ich gar nicht verwandt habe? Meinen Sie &uuml;brigens auch sich selbst pers&ouml;nlich damit? <\/p><p>Au&szlig;erdem &ldquo;schimpfe&rdquo; ich gar nicht, sondern stelle sachlich fest: die von der GDL vertretenen Bahnbesch&auml;ftigten werden vom Bahnvorstand, und dies mit Zustimmung der EVG, als zweit-, ja drittklassig behandelt, gegen&uuml;ber den von der EVG vertretenen Besch&auml;ftigten und den Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes. Wollen, k&ouml;nnen Sie dem mit Fakten widersprechen? <\/p><p>2. Ich mache auch nicht, wie Sie behaupten, eine &ldquo;Trennung&rdquo; zwischen &ldquo;wichtigen&rdquo; und &ldquo;unwichtigen&rdquo; Bahnbesch&auml;ftigten. Ich verwende alle diese drei Begriffe nicht, sie sind Ihre wahrheitswidrige Erfindung. Ich beschreibe nur, wie unter Punkt 1 schon dargestellt, die unterschiedliche, ungerechte Behandlung der von der GDL vertretenen Besch&auml;ftigten. Wenn hier jemand eine &ldquo;Trennung&rdquo; vornimmt, zudem eine &ldquo;traurige&rdquo;, wie Sie schreiben, dann ist es der Bahnvorstand und das bin nicht ich. <\/p><p>Die Sache mit der Mitgliedschaft finde ich sehr interessant. Da w&uuml;sste ich gern mehr. Bitte teilen Sie mir mit, <\/p><p>1. Wie viele Mitglieder genau hat die EVG im DB-Konzern? <\/p><p>2. Wie viele Mitglieder genau hat die EVG unter den Besch&auml;ftigten in welchen anderen Bahnunternehmen, also beispielsweise bei dem von Ihnen genannten &ldquo;BSW Werk&rdquo;, also, wie es genau hei&szlig;t, der &ldquo;Stiftung Bahn-Sozialwerk&rdquo; (BSW) ? <\/p><p>3. Ist die &ldquo;Stiftung Bahn-Sozialwerk&rdquo; (BSW) wirklich ein &ldquo;anderes&rdquo; Unternehmen? Bei Wikipedia hei&szlig;t es: &ldquo;Das BSW ist eine betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn&rdquo;! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWerner R&uuml;gemer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hartmut Wohler, 12159 Berlin<\/p><p>Liebes NDS Team,<\/p><p>habe mich gewaltig &uuml;ber den Bl&ouml;dsinn zum Bahnstreik im SWR-Newsletter (siehe ganz unten) ge&auml;rgert und leite die Beschwerde an die Verfasserin an die NDS, woher (R&uuml;gemer) meine Infos stammen, weiter.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>H Wohler<\/p><p>*********************************<\/p><p>SWR-Newsletter &ndash; Mitwoch &ndash; 11.08.2021<\/p><p>Nerviger Streik bei der Bahn<\/p><p>Es gibt keinen guten Zeitpunkt f&uuml;r einen Streik, meinte heute Morgen ein Vertreter der Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft GdL im SWR: Entweder es trifft Pendlerinnen und Pendler oder es trifft Menschen, die in den Urlaub wollen. Stimmt! Ein Streik kommt meistens zur Unzeit. Aber der Lokf&uuml;hrerstreik seit den fr&uuml;hen Morgenstunden trifft so gar nicht den Nerv.<\/p><p>Eigentlich gibt es ihn, diesen Nerv der Solidarit&auml;t unter den Werkt&auml;tigen, dieses Gef&uuml;hl, dass sich Besch&auml;ftigte ihr Recht im Arbeitskampf holen d&uuml;rfen. Verkn&uuml;pft ist er mit ein bisschen H&auml;me (&bdquo;Geschieht denen da oben recht!&ldquo;) und einem Fitzelchen Neid (&bdquo;Die haben doch eh genug!&ldquo;).<\/p><p>Bei der Bahn frage ich mich allerdings gerade, was es da zu holen gibt. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Corona-Jahr Milliardenverluste gemacht und f&uuml;r dieses Jahr Milliarden-Investitionen geplant. Erst seit dem Fr&uuml;hjahr zuckelt die Bahn ganz langsam wieder aus dem tiefroten Tal heraus. Gerade haben die Menschen wieder ein bisschen Vertrauen ins Bahnfahren gesteckt und sich Tickets f&uuml;r den Urlaub gebucht. Nur kommen sie mit denen bis Freitagmorgen oft nicht weit.<\/p><p>Ich wollte tats&auml;chlich am Freitag kurz mit der Bahn verreisen. Ich habe inzwischen umdisponiert. Das ist in meinem Fall nicht dramatisch, aber genervt hat es mich schon &ndash; und dabei hat nicht der Nerv der Solidarit&auml;t gezuckt.<\/p><p>Ihre Simone Hofmann<br>\nRedaktionsleiterin Aktuell<br>\nMultimediale Chefredaktion <\/p><p>****************************<\/p><p>Simone.Hofmann@swr.de<\/p><p>zu &bdquo;Nerviger Streik bei der Bahn&ldquo;<\/p><p>Sehr geehrte Frau Hofmann,<\/p><p>was Sie da &uuml;ber den Eisenbahnerstreik von sich geben ist ungeheuerlich. Aus dergleichen folgernd, den &Ouml;RR als Desinformations- und L&uuml;ckenfunk zu bezeichnen, ist blanker Euphemismus. Zun&auml;chst wird der Versuch unternommen Werkt&auml;tige, zu denen Sie sich offenbar mit krisen- und k&uuml;ndigungssicherer Apanage in Form eines bekanntlich weit &uuml;ber dem BAT liegenden Gehalts offenbar nicht z&auml;hlen, gegeneinander aufzuhetzen. Dann wird verschwiegen, da&szlig; die Eisenbahner nichts weiter wollen als wenigstens die gleichen Erh&ouml;hungen wie sie der &Ouml;ffentliche Dienst bekam; denn die bundeseigene Bahn war auch einmal &ouml;ffentlicher Dienst bevor sie zwecks Lohndumpings und pervers &uuml;berh&ouml;hter Managergeh&auml;lter f&uuml;r die dort anzusiedelnden abgehalfterten Politiker, die sich &uuml;brigens Pensionen von ca. 20.000 &euro; monatlich zubilligen, w&auml;hrend man den Eisenbahnern die Betriebsrente stehlen will, privatisiert wurde. Dergleichen wollen Sie nun dem Zwangsgeb&uuml;hrenzahler als &bdquo;Neid-Debatte&ldquo; verkaufen. Schlimmer geht&rsquo;s nun wirklich nicht mehr. Die von den Eisenbahnern geforderten Erh&ouml;hungen betragen real &uuml;brigens lediglich ca. 1,5 %\/a. Das gleicht noch nicht einmal die Inflation aus &ndash; moderater geht es also &uuml;berhaupt nicht, oder? Um auf die Milliarden Schulden der Bahn zu sprechen zu kommen, basiert das alles einzig und allein auf der korrupten Politik (wie immer die CDU vorneweg), welche die Bahn privatisierte und dann kaputt macht indem nicht verhindert wird, dass nahezu der gesamte G&uuml;tertransport insbesondere der f&uuml;r schwere Lasten von der Schiene auf die Stra&szlig;e verlagert wird &ndash; und als Nebenprodukt die permanenten Staus verursacht. Bekanntlich macht einzig und allein der G&uuml;terverkehr auf der Stra&szlig;e die Stra&szlig;en und Br&uuml;cken kaputt, wof&uuml;r diese Leute aber so gut wie nichts bezahlen m&uuml;ssen, sondern zahlen tun lediglich Sie und ich, also alle Normalb&uuml;rger, und nur die; denn die global agierenden Konzerne angefangen bei dem GAMFA-Gesindel zahlen bekanntlich gar keine Steuern, bzw. lassen sich nicht gezahlte Steuern (Cum\/Ex), auch z. T. wohl Dank Scholz\/Olaf ungestraft, erstatten &ndash; auch so ein Tabu-Thema f&uuml;r den &Ouml;RR.<\/p><p>Lie&szlig;e sich beliebig weiter fortsetzen, aber die Lebenszeit ist zu schade dazu. Also, eigentlich nicht so sehr gesch&auml;tzte Frau Hofmann, ehe sie zuk&uuml;nftig so etwas wie das hier zu Bem&auml;ngelnde im Namen des &Ouml;RR ablassen, bitte etwas Recherche vorab und vor allem auch etwas Denken w&auml;re erw&uuml;nscht. Frei nach W. Busch k&ouml;nnte man da sagen: das Denken f&auml;llt oft schwer indes, das Schreiben geht auch ohne es.<\/p><p>Abschlie&szlig;end sei noch &sect; 11 Abs. 2 des Rundfunkstaatsvertrages zitiert, wogegen hier versto&szlig;en wurde:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erf&uuml;llung ihres Auftrags die Grunds&auml;tze der Objektivit&auml;t und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu ber&uuml;cksichtigen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Aber da haben wir ja mit der Ernennung der Frau Strobel als Sch&auml;uble-Tochter und CDU-Ministerpr&auml;sidentenstellverterter-Gattin zur ARD-Programmdirektorin &ndash; hier blo&szlig; &bdquo;Vetternwirtschaft&ldquo; zu sagen ist auch ein Euphemismus &ndash; ohnehin bereits die Gew&auml;hr, dass dergleichen lediglich noch bedrucktes Papier und weiter nichts ist. Denn die Dame fing ja mit Verlegungen und K&uuml;rzungen der wenigen noch verbliebenen regimekritischen Sendungen an, tabula rasa zu machen, kaum dass sie im Amt war.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHartmut Wohler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team, sehr geehrter Herr R&uuml;gemer,<\/p><p>mit sehr viel Interesse verfolge ich schon seit einiger Zeit die Artikel der NDS und bin begeistert, mit welcher Sachlichkeit und Objektivit&auml;t Ihre Autoren, hier insbesondere Herr M&uuml;ller und Herr Berger, auf Themen unseres Alltags eingehen und auch Informationen und Hintergr&uuml;nde liefern, die man in den sogenannten Mainstream-Medien nicht bekommt. So stelle ich mir Journalismus vor. Was Sie, namentlich Herr R&uuml;gemer, jedoch in o.g. Artikel abgeliefert haben, ist, um es mit den Worten des kleinen Mannes auszudr&uuml;cken, schlichtweg unterirdisch. Ihr Artikel strotzt nur so vor Polemik, Halb- und Unwahrheiten und Stimmungsmache gegen einen Gro&szlig;teil der Besch&auml;ftigten der Deutschen Bahn AG, n&auml;mlich den Mitgliedern der EVG. Ich m&ouml;chte Ihnen anhand von Beispielen meine Kritik &ndash; so kurz es geht &ndash; erl&auml;utern.<\/p><p>Punkt 1 Herr R&uuml;gemer schreibt: &bdquo;Denn die EVG ist mit der Konzernf&uuml;hrung eng verbunden: Mehrere EVG-Mitglieder sind im Aufsichtsrat vertreten, stellen auch den stellvertretenden Vorsitzenden &ndash; die GDL ist gar nicht vertreten.&ldquo; Sie suggerieren hiermit dem uninformierten Leser, dass allein das Vorhandensein von EVG-Mitgliedern im Aufsichtsrat der DB AG die Verbundenheit der EVG mit der DB AG beweist. Fakt ist jedoch, dass nach &sect; 101 (1) Aktiengesetz (*1) die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat demokratisch gew&auml;hlt werden. Die Aussage, dass die GDL gar nicht im Aufsichtsrat vertreten ist, ist falsch. Richtig ist, dass mit Mario Rei&szlig; (*2) als Mitglied des GDL-Bezirksvorstandes Nord-Ost sehr wohl ein Mitglied der GDL im Aufsichtsrat der DB AG vertreten ist. Dass die EVG tats&auml;chlich mehr Aufsichtsr&auml;te stellt als die GDL, ist dem Umstand geschuldet, dass die GDL bei der Aufsichtsratswahl schlichtweg schlechter als die EVG abgeschnitten hat. Das nennt man aber Demokratie.<\/p><p>Punkt 2 &bdquo;In der Verwaltung der Bahn wird es einen K&uuml;ndigungsschutz geben. Das reicht der EVG, denn ihre Mitglieder sind vor allem in der Verwaltung der etwa 300 DB-Tochterunternehmen in Deutschland vertreten.&ldquo; Auch hier vermittelt Herr R&uuml;gemer, h&ouml;flich ausgedr&uuml;ckt, schlichtweg nur Halbwahrheiten und verdreht Tatsachen. Der K&uuml;ndigungsschutz, den die EVG mit der Deutschen Bahn ausgehandelt hat, bezieht sich auf alle Arbeitnehmer im Tarifgebiet der DB AG, dazu geh&ouml;ren Rangierer, Lokrangierf&uuml;hrer, Lokf&uuml;hrer, Zugbegleiter, Wagenmeister, Fahrdienstleiter (ich vermute, dass Herr R&uuml;gemer sich hierf&uuml;r die Bezeichnung &bdquo;Weichensteller&ldquo; ausgedacht hat, diesen Beruf gibt es aber bei der Bahn nicht), Mechatroniker, Schlosser etc. und ja, auch Mitarbeiter in der Verwaltung, sofern sie unter den EVG &ndash; Tarifvertrag fallen. Dass es in der Verwaltung mehrheitlich EVG- Mitglieder und fast keine GDL-Mitglieder gibt liegt schlichtweg daran, dass die GDL bis vor einigen Monaten keine Mitarbeiter aus der Verwaltung in ihre Gewerkschaft aufnehmen wollte.<\/p><p>Punkt 3 &bdquo;EVG: Organisationsgrad von 106 Prozent? Ach, &uuml;brigens, mal eine Frage: Die DB hat nach eigener Angabe in Deutschland 211.000 Besch&auml;ftigte. Die regierungs- und vorstandsnahe Gewerkschaft EVG gibt als Mitgliederzahl 185.000 an. Wenn die GDL unwidersprochen mehr als 37.000 Mitglieder hat, w&uuml;rden nach Abzug der 37.000 von den 211.000 Besch&auml;ftigten h&ouml;chstens noch 174.000 &uuml;brigbleiben. 174.000 Bahn-Besch&auml;ftigte, aber 185.000 EVG-Mitglieder? Somit h&auml;tte die EVG einen Organisationsgrad von etwa 106 Prozent &ndash; Weltrekord! Von einem solchen Staatskonzern haben nicht mal im schlimmsten Kommunismus geh&ouml;rt. Aufschlussreich, oder?&ldquo; Herr R&uuml;gemer, aufschlussreich ist einzig und allein ihre diffamierende Polemik und ihre Unkenntnis, nein, ich m&ouml;chte es sch&auml;rfer formulieren, ihr journalistischer Dilettantismus! Sowohl die EVG wie auch die GDL haben o.g. Zahlen &ouml;ffentlich bekanntgegeben. Diese sind zun&auml;chst einmal f&uuml;r beide unbestritten, sofern nicht das Gegenteil bewiesen ist oder man Partei f&uuml;r die eine oder andere Seite ergreift, so wie sie es tun. Soweit so gut. Mitgliederzahlen sagen aber nichts dar&uuml;ber aus, wie viele Mitglieder in einem Unternehmen tats&auml;chlich arbeiten, denn selbstverst&auml;ndlich enthalten diese Zahlen auch Rentner, Pension&auml;re und auch alle Mitglieder, die in anderen Eisenbahnunternehmen au&szlig;erhalb der DB AG aktiv oder schon Rentner sind. Die EVG wollte ihre Mitgliederzahl der bei der DB AG besch&auml;ftigten notariell beglaubigt offenlegen, die GDL weigert sich bis heute, ihre Zahlen bekanntzugeben. &Uuml;brigens, von den 37000 GDL- Mitgliedern wurden etwa 16000 zur Urabstimmung aufgerufen, von denen sich ein Drittel der Stimmberechtigten erst gar nicht an der Urabstimmung beteiligte, die GDL aber 95 % Zustimmung bekannt gab. Aufschlussreich, oder? Das sollte Sie eher an die schlimmsten Zeiten im Kommunismus erinnern, und nicht der hohe Organisationsgrad der EVG.<\/p><p>Tun Sie dem Namen ihrer Seite wieder Ehre und denken Sie dar&uuml;ber nach, was Sie hier f&uuml;r einen Unfug geschrieben haben! Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en aus Mannheim <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ.Gruni<\/p><p> (*1) <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/AktG\/101.html\">dejure.org\/gesetze\/AktG\/101.html<\/a> (*2) <a href=\"https:\/\/www.gdl.de\/Bezirk-NO\/Vorstand%20\">gdl.de\/Bezirk-NO\/Vorstand<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr verehrtes Nachdenkseiten Team,<\/p><p>als erstes m&ouml;chte ich mich bei ihrem ganzen Team f&uuml;r die aufopferungsvolle Aufkl&auml;rungsarbeit bedanken, da ich viel und gern auf Ihrer Seite lese.<\/p><p>Zum Artikel &bdquo; Streik bei Deutscher Bahn Solidarit&auml;t mit der GDL-aus vielen Gr&uuml;nden!&ldquo; habe ich aber ein paar Anmerkungen, den Artikel kann man so nicht unkommentiert stehen lassen.<\/p><p>Werner R&uuml;gemer schreibt &bdquo;&nbsp;So hat die EVG der K&uuml;ndigung der Betriebsrente zugestimmt, bekam daf&uuml;r aber vom Bahnvorstand einen Ausgleich: In der Verwaltung der Bahn wird es einen K&uuml;ndigungsschutz geben. Das reicht der EVG, denn ihre Mitglieder sind vor allem in der Verwaltung der etwa 300 DB-Tochterunternehmen in Deutschland vertreten&ldquo;<\/p><p>Hier soll der Eindruck erweckt werden, als seien die EVG Mitglieder vorwiegend Angestellte in der Verwaltung, dem ist mitnichten so. Vielmehr vertritt die GDL nur das fahrende Personal und nicht einmal das vollst&auml;ndig. Die ganzen Arbeiter der Infrastruktur zu denen z.B. das Instandhaltungspersonal die Fahrdienstleiter, oder wie Herr R&uuml;gemer schreibt &bdquo;Weichensteller&bdquo; geh&ouml;ren sind &uuml;berwiegend in der EVG organisiert, genauso wie &uuml;brigens das Personal in den Werkst&auml;tten, die die Z&uuml;ge wartet und zusammenstellt. Die Angestellten und Beamten der Verwaltung sind lediglich auch in der EVG organisiert aber nicht &bdquo;vor allem&ldquo;.<\/p><p>Weiter schrieb Herr R&uuml;gemer:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Kurzer R&uuml;ckblick: Diese Zusatzrente wurde 1995 eingef&uuml;hrt. 1994 war die Deutsche Bundesbahn in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und mit der Deutschen Reichsbahn der Ex-DDR fusioniert worden. Die betriebliche Zusatzrente, in die nur der Arbeitgeber DB einzahlte, sollte die Besch&auml;ftigten beruhigen, auch die aus der ehemaligen DDR&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Hier wird suggeriert die Zusatzrente soll die Besch&auml;ftigten beruhigen. Da frage ich mich welche Besch&auml;ftigten beruhigt werden sollten? Die bis dahin besch&auml;ftigen Mitarbeiter hatten n&auml;mlich alle eine Zusatzrentenpflichtversicherung bei der Bahn Versicherungsanstalt Abteilung B, diese wurde vor 1994 alleine von der Bundesbahn bezahlt, sp&auml;ter mussten sich die AN selbst beteiligen mit 1,25% vom Bruttolohn. Die Abteilung B der Bahn Versicherungsanstalt wurde sp&auml;ter zur Knappschaft Bahn See &uuml;berf&uuml;hrt. Die Osteisenbahner k&auml;mpfen immer noch darum das ihre Zusatzrente aus vor Bahnreform Zeiten, anerkannt werden. Die gek&uuml;ndigte Betriebsrente betrifft nur die Besch&auml;ftigten, die nach Bahnreform eingestellt wurden, oder Kollegen aus Ostdeutschland. Die Ostkollegen, konnte man also nicht beruhigen, und die anderen Kollegen die es angeblich beruhigen sollte, gab es da noch nicht.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;EVG: Organisationsgrad von 106 Prozent?<\/p>\n<p>Ach, &uuml;brigens, mal eine Frage: Die DB hat nach eigener Angabe in Deutschland 211.000 Besch&auml;ftigte. Die regierungs- und vorstandsnahe Gewerkschaft EVG gibt als Mitgliederzahl 185.000 an. Wenn die GDL unwidersprochen mehr als 37.000 Mitglieder hat, w&uuml;rden nach Abzug der 37.000 von den 211.000 Besch&auml;ftigten h&ouml;chstens noch 174.000 &uuml;brigbleiben.<\/p>\n<p>174.000 Bahn-Besch&auml;ftigte, aber 185.000 EVG-Mitglieder? Somit h&auml;tte die EVG einen Organisationsgrad von etwa 106 Prozent &ndash; Weltrekord! Von einem solchen Staatskonzern hat man nicht mal im schlimmsten Kommunismus geh&ouml;rt. Aufschlussreich, oder?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich glaube hier denkt Herr R&uuml;gemer einfach zu kurz, da er sich sowieso schon auf die EVG eingeschossen hat. Nirgends in dem Artikel steht das EVG 185.000 &nbsp;aktive Mitglieder bei der deutsche Bahn hat. Zu ihren Mitgliedern z&auml;hlen ja auch Besch&auml;ftigte anderer Bahnbetriebe und auch viele Rentner und Pension&auml;re sind in der Gewerkschaft.<\/p><p>Die EVG hat sicherlich einiges falsch gemacht, grade unter Norbert Hansen, der die Bahn auf ihrem Weg zum gewollten B&ouml;rsengang damals unterst&uuml;tzte, und als er die Seiten wechselte gingen einigen ein Licht auf. Normalerweise h&auml;tten sich die Gewerkschaften gegen die Privatisierung wehren m&uuml;ssen, aber das war bei der Post ja auch nicht anders. Da wurden neue niedrigere Entgelttabellen eingef&uuml;hrt und f&uuml;r die aktiv Besch&auml;ftigten Lohnsicherungszulagen, die sogenannte Pers&ouml;nliche Zulage. Diese wurde bei jeder tariflichen Entgelterh&ouml;hung abgeschmolzen, so das wir ab 1994 &uuml;ber 20 Jahre keine vern&uuml;nftigen Lohnerh&ouml;hungen bekamen. Aber so zu tun als sei die EVG die Handzahme Gewerkschaft und die GDL die Gute greift viel zu kurz.&nbsp;<\/p><p>Die GDL will z.B. die Trennung von Netzt und Betrieb, die EVG ist dagegen. Die GDL vertritt nur das fahrende Personal und will f&uuml;r sie &ldquo;insbesondere f&uuml;r Lokf&uuml;hrer&ldquo; mehr rausholen als f&uuml;r den Rest. Das kann die Belegschaft spalten, oder der EVG Dampf machen, es ihr gleich zu tun. Ob f&uuml;r uns Besch&auml;ftigte eine Vereinigung zu einer Schlagkr&auml;ftigen Gewerkschaft besser ist, als eine Konkurenz der &nbsp;Gewerkschaften h&auml;ngt ja von der F&uuml;hrung ab.<\/p><p>Zu meiner Person: ich arbeite bei der Deutschen Bahn, bin passives Mitglied in der EVG.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nMichael Voigt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, liebe Redaktion.<\/p><p>Ich habe euren Artikel &uuml;ber den aktuellen Bahnstreik gelesen (&bdquo;Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!&ldquo;).<\/p><p>In dem Artikel schreibt ihr, die EVG gibt eine Mitgliederzahl von 185000 an, w&auml;hrend die GDL &uuml;ber 37000 Mitglieder hat. Nach Abzug der 37000 GDL-Mitglieder von den 211000 Mitarbeitern, die der DB-Konzern in Deutschland hat, h&auml;tte gem&uuml;&auml;&szlig; eurer Darstellung die EVG einen Organisationsgrad von 106 Prozent. Das ist eine Milchm&auml;dchenrechnung. Hier ist mehr Recherche &uuml;ber das Zustandekommen solcher Zahlen angezeigt! Sowohl EVG als auch GDL haben nicht nur beim DB-Konzern Mitglieder, sondern auch bei Privatbahnen. Es gibt in Deutschland eine dreistellige Anzahl von privaten Eisenbahnunternehmen! In vielen davon haben beide Gewerkschaften Mitglieder. Weder hat also die EVG 185000 Mitglieder nur bei der DB noch hat die GDL 37000 Mitglieder nur bei der DB. Der ganze Abschnitt &bdquo;EVG: Organisationsgrad von 106 Prozent?&ldquo; ist also &ndash;&nbsp;freundlich ausgedr&uuml;ckt &ndash;&nbsp;obsolet; er bietet damit Angriffsfl&auml;che f&uuml;r linientreue Schreih&auml;lse. Ihr solltet den Abschnitt l&ouml;schen.<\/p><p>Abschlie&szlig;end erlaube ich mir noch, euch einen Ratschlag zu geben: Wenn solche (f&uuml;r euch) unplausiblen Zahlen auftauchen, dann fragt nach&nbsp;statt vorzupreschen. Zum Beispiel eine der beiden Gewerkschaften. Oder schaut mal auf deren &bdquo;&Uuml;ber uns&ldquo;-Seiten ihrer jeweiligen Netz-Pr&auml;senz.&nbsp;GDL: &bdquo;Die GDL ist Tarifpartner der Deutschen Bahn AG und zahlreicher Wettbewerbsbahnen.&ldquo; EVG: &bdquo;Die EVG organisiert Mitglieder in gro&szlig;en Teilen des Verkehrsbereiches: Busfahrer geh&ouml;ren ihr ebenso an wie Servicekr&auml;fte; Binnenschiffer auf dem Bodensee und nat&uuml;rlich der klassische Eisenbahner.&ldquo;<\/p><p>Das h&auml;tte euch aber sogar jedes stinknormale Mitglied einer dieser beiden Gewerkschaften sagen k&ouml;nnen.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRonny Gorgas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die 106% Organisationsgrad auf die sie kommen:<\/p><p>Es gibt neben der DB AG noch andere Unternehmen im Eisenbahnsektor, deren Mitarbeiter sich auch in der EVG bzw Gdl organisieren, die Mitgliederzahlen der Gewerkschaften nur mit den Mitarbeiterzahlen der DB AG zu vergleichen ist daher total falsch und dann kommt man nat&uuml;rlich auf &uuml;ber 100%<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nJonathan Scholz&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] DB und EVG: Tarifpaket &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r unsere Bahn&ldquo;, Berlin\/Frankfurt 17.9.2020, Anlage 11 Sonderk&uuml;ndigungsrecht. Genau rechtlich muss erw&auml;hnt werden, dass nicht die DB der Tarifpartner von EVG (und auch der GDL) ist, sondern der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Mobilit&auml;ts- und Verkehrsdienstleister e.V. (AG MOVE), der aber absolut von der DB dominiert wird.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] EVG: imtakt spezial, Schwerpunktausgabe: B&uuml;ndnis f&uuml;r unsere Bahn &ndash; Fair nach vorne, November 2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"http:\/\/deutschebahn.com\/de\/konzernprofil\/aufsichtsrat-1187670\">deutschebahn.com\/de\/konzernprofil\/aufsichtsrat-1187670<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Bahn-Streik bringt Lieferketten unter Druck, FAZ 12.8.2021<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Die Bahn: Mobil oder marode? 3Sat 11.8.2021<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Werner R&uuml;gemers Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75073\">&bdquo;Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!&ldquo;<\/a> kamen zahlreiche Zuschriften unserer Leser. Unser Autor Werner R&uuml;gemer hat auch &uuml;ber seine eigenen Kan&auml;le viele R&uuml;ckmeldungen zu seinem Artikel bekommen. Daher hat er sich entschlossen, eine Erg&auml;nzung zu seinem Artikel zu verfassen, die wir Ihnen heute gerne<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75219\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[109,103,73],"tags":[802,268,1233,1071,2848,1176,324],"class_list":["post-75219","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gewerkschaften","category-leserbriefe","category-verkehrspolitik","tag-betriebliche-altersvorsorge","tag-deutsche-bahn","tag-evgtransnet","tag-gdl","tag-personalausstattung","tag-streik","tag-tarifvertraege"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75219"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75232,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75219\/revisions\/75232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}