{"id":75238,"date":"2021-08-17T10:15:07","date_gmt":"2021-08-17T08:15:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75238"},"modified":"2021-08-17T10:59:37","modified_gmt":"2021-08-17T08:59:37","slug":"leserbriefe-zu-gewerkschafter-machen-front-gegen-querdenker-demonstranten-zu-den-corona-abzocker-milliardaeren-schweigen-sie-von-albrecht-mueller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75238","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eGewerkschafter machen Front gegen Querdenker-Demonstranten. Zu den Corona-Abzocker-Milliard\u00e4ren schweigen sie\u201c von Albrecht M\u00fcller"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75050\">In diesem Artikel<\/a> greift Albrecht M&uuml;ller die Vorkommnisse rund um J&ouml;rg Reichel, Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Journalisten Union (dju)\/Verdi, auf. Dieser wurde auf einer ma&szlig;nahmenkritischen Demonstration k&ouml;rperlich attackiert, was strikt abzulehnen ist. Dennoch stellt sich die Frage, mit welchem Recht J&ouml;rg Reichel seine leitende Position bei einer Gewerkschaft missbraucht, pauschal alle ma&szlig;nahmenkritischen Demonstranten, unter denen sich auch Gewerkschaftsmitglieder befinden, in der rechten Szene zu verorten. Wir haben Sie um Ihre Beobachtungen und Meinung gebeten und danken Ihnen f&uuml;r Ihre interessanten Zuschriften. Eine Auswahl zusammengestellt von <strong>Ala Goldbrunner<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller, liebes nds-Team,<\/p><p>beim Lesen Ihres Artikels &bdquo;Gewerkschafter machen Front gegen Querdenker-Demonstranten&ldquo; fiel mir Daniel J. Goldhagen ein, der mit seinem Buch &bdquo;Hitlers willige Vollstrecker&ldquo; Ende der 90er Jahre gro&szlig;es Aufsehen erregte. Wissend um den in weiten Teilen Europas und den USA allgemein verbreiteten Antisemitismus im 19.\/20. Jahrhundert, versucht Goldhagen in diesem Buch herauszufinden, warum speziell Deutschland unter den Nazis diesen totalen Vernichtungswillen gegen&uuml;ber Juden ausbildete. Goldhagen ist der Ansicht, dass die &uuml;blichen, sozialpsychologischen Erkl&auml;rungsversuche das Ph&auml;nomen nicht hinreichend erkl&auml;ren. Seiner Meinung nach lag der Grund f&uuml;r diesen &bdquo;eliminatorischen Antisemitismus&ldquo; in einer spezifisch deutschen Mentalit&auml;t, einer f&uuml;r hetzerische S&uuml;ndenbock-Agitation besonders empf&auml;nglichen Bev&ouml;lkerung, die sich mehrheitlich, in selbstgerecht moralischer &Uuml;berlegenheit w&auml;hnend, mit Eifer an der Ausgrenzung, Diffamierung und Ausrottung ihrer j&uuml;dischen Mitb&uuml;rger beteiligte und deren Schicksal empathielos hinnahm.<\/p><p>Vor 25 Jahren fand ich Goldhagens These zwar sehr interessant, konnte mir aber nicht vorstellen, dass ein Mentalit&auml;tsvorwurf gegen&uuml;ber einer ganzen Gesellschaft in dieser Pauschalit&auml;t wirklich zutreffend sein k&ouml;nnte.<\/p><p>Vergleiche ich heute die Reaktionen der deutschen mit beispielsweise der franz&ouml;sischen Bev&ouml;lkerung, deren Gewerkschaften und anderen Organisationen auf die h&uuml;ben wie dr&uuml;ben rigorose Coronapolitik, werden wesentliche Unterschiede deutlich. Und wieder zeigen viele der deutschen &ldquo;Normalb&uuml;rger&rdquo; sowie deren politische Vertreter, Funktion&auml;re, Medien und sonstige Organisationen ein sehr h&auml;ssliches Gesicht. Hier nur drei Beispiele von vielen:<\/p><table>&nbsp;\n<thead>\n<tr>\n<td>Frankreich<\/td>\n<td>Deutschland<\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Franz&ouml;sische Gewerkschaften unterst&uuml;tzen Demonstrationen gegen Impfzwang und Kontrollwahn.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Gewerkschaft hat sich gegen den &bdquo;Gr&uuml;nen Pass&ldquo; ausgesprochen.<br>\nIn Krankenh&auml;usern organisieren sich Streikbewegungen und die Eisenbahner verweigern die Kontrolle des &bdquo;Gesundheitspasses&ldquo;.<\/td>\n<td>\nWie in Albrecht M&uuml;llers Artikel beschrieben, werden deutsche Gewerkschaftsfunktion&auml;re wie J&ouml;rg Reichel nicht m&uuml;de, die Teilnehmer an Corona-Protesten aufs &Uuml;belste zu diffamieren.<br>\nAuch bei uns sehen viele in der Pflege Besch&auml;ftigte die Coronama&szlig;nahmen kritisch, ihre Stimmen werden aber nur selten geh&ouml;rt und sie erhalten keinerlei Unterst&uuml;tzung seitens ihrer Berufsverb&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ich habe Videos gesehen, in denen franz&ouml;sische Geimpfte darauf bestehen, dass die Impfentscheidung freiwillig bleibt und die Einf&uuml;hrung eines Impfpasses ebenso kritisch sehen wie Ungeimpfte.<br>\nViele Geimpfte zeigen sich solidarisch und gehen mit auf die Stra&szlig;e oder streiken. Auch Krankenhauspersonal und Feuerwehrleute.<br>\nIch habe ein Video gesehen, in dem italienische Geimpfte aus Solidarit&auml;t mit den Ungeimpften ihre Impfp&auml;sse verbrennen.<\/td>\n<td>\nBesonders die Kommentarforen der &bdquo;Alten Medien&ldquo; sind voll mit Hasstiraden von Geimpften, denen die Strafen f&uuml;r Ungeimpfte gar nicht drastisch genug sein k&ouml;nnen.<br>\nWohl das Ergebnis der zahlreichen und widerw&auml;rtigen Hetzkampagnen in den &Ouml;R-Medien und Zeitungen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Die franz&ouml;sische Antifa ist entsetzt &uuml;ber das Gebaren ihrer deutschen Pendants. Sie unterst&uuml;tzen die Gelbwesten und andere Corona-Ma&szlig;nahmengegner, auch wenn sie in einigen Punkten nicht ihrer Meinung sind.<br>\nDie franz&ouml;sische Antifa spricht sich gegen Maskenzwang, Zwangsimpfung und totale &Uuml;berwachung per Gesundheitspass aus und geht mit den Corona-Protestlern auf die Stra&szlig;e.<br>\nAuch die Gelbwesten unterst&uuml;tzen die Ma&szlig;nahmen-Proteste.<\/td>\n<td>\nDie deutsche Antifa demonstriert regelm&auml;&szlig;ig gegen alle Proteste, die sich f&uuml;r die Wiederherstellung der Grundrechte und Beendigung der Corona-Ma&szlig;nahmen einsetzen. Die deutschen Antifanten verleumden die Teilnehmer als Antisemiten und &bdquo;rechtsoffen&ldquo;, was immer das sein soll.<br>\nIch w&uuml;nschte, die Franzosen k&auml;men nach Deutschland und geigten ihren faschistoiden deutschen &bdquo;Kollegen&ldquo; mal geh&ouml;rig die Meinung.\n<p>Auch manch andere, ehedem linke Gruppierungen driften in &bdquo;Haltung&ldquo; und Gesinnung zunehmend ins Dubiose ab.<\/p><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p>Habe ich mich damals geirrt und hat Daniel J. Goldhagen hat vielleicht doch recht?<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG.B.<\/p><p><em><strong>Nachbemerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dem Text und vor allem der Gegen&uuml;berstellung h&auml;tten Quellen ganz gut getan. Au&szlig;erdem sollten wir die Situation in Frankreich nicht besch&ouml;nigen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>die Gewerkschaften, nicht nur verdi, sondern auch die IG Metall positionieren sich deutlich gegen die &ldquo;Querdenker&rdquo;, die Freiheitsbewegung u.&auml;., ganz im Sinne der Regierung. <\/p><p>Als Mitglied in der IG Metall und als Aktivist in der Freiheitsbewegung vermisse ich die inhaltliche Auseinandersetzung der Gewerkschaft mit Mitgliedern, die &ldquo;Querdenker&rdquo; o.&auml;. sind. Ich habe mehrfach versucht, hierzu eine Stellungnahme zu erhalten, aber keine Antwort bekommen. Die beitragseinnehmende Mitgliedschaft wird also wohlwollend zur Kenntnis genommen. Eine Beendigung der Mitgliedschaft aufgrund &ldquo;falscher Gesinnung&rdquo; konnte ich bisher noch nicht feststellen. <\/p><p>Eine Meinungsbildung auf Gewerkschaftsebene kann ich auch nicht auf der normalen investigativen Ebene entdecken, indem man mit allen Beteiligten spricht, sondern eben nur seine (selbsausgedachten?) Positionen postuliert. So werden Informationen transportiert, die wohl eher der Regierungspropaganda, denn der Realit&auml;t entsprechen. <\/p><p>Eine Frage ist f&uuml;r mich auch, warum die Gewerkschaften meinen, sich hier positionieren zu m&uuml;ssen. Es geht um allgemeine Politik, die den Sinn der Gewerkschaften nicht tangiert. Es geht n&auml;mlich in den Betrieben darum, wie es den Besch&auml;ftigten m&ouml;glich ist, ihrer Arbeit nachzugehen, auch unter den heutigen Umst&auml;nden und damit ihre Besch&auml;ftigung zu sichern. Hier muss die Gewerkschaft unterst&uuml;tzen. Politische Themen machen auf dieser Ebene keinen Sinn.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nAndreas R. Barth<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>Ihr Beitrag &bdquo;Gewerkschafter machen Front gegen Querdenker-Demonstranten. Zu den Corona-Abzocker-Milliard&auml;ren schweigen sie&ldquo; hat mich sehr ersch&uuml;ttert, da es einerseits mein Bild &uuml;ber die Gewerkschaften immer mehr ins Wanken bringt und dar&uuml;berhinausgehend, dass ich selber Zeuge von unfassbaren Aktionen von Gewerkschaftlern geworden bin und dass sich Aktionen von ehemaligen ver.di-Gewerkschaftlern und assoziierten Personen explizit gegen meine Person richteten!<\/p><p>Ich lebe seit mehreren Jahren in Darmstadt\/S&uuml;dhessen, bin aber urspr&uuml;nglich in der DDR aufgewachsen und habe die Wende 1989 live miterlebt! Dabei war ich auch an Demonstrationen in meiner Heimatstadt beteiligt, wo wir Menschen- und Lichterketten bildeten. Seit M&auml;rz 2020 besch&auml;ftige ich mich aktiv an der Corona-Ma&szlig;nahmen-Kritik, wobei mein Einstieg damals der r&uuml;de und besch&auml;mende Umgang der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Medien mit Wolfgang Wodarg war. Seitdem war ich auf unz&auml;hligen Demonstrationen, habe Interviews und Vortr&auml;ge gef&uuml;hrt und organisiere eigene Veranstaltungen, um mit allen Menschen, egal ob Ma&szlig;nahmen-Kritiker oder Ma&szlig;nahmen-Bef&uuml;rworter, ins Gespr&auml;ch zu kommen.<\/p><p>Seit letztem Jahr fiel dabei auf, dass viele Versammlungen bewusst gest&ouml;rt wurden und dass Personen erschienen, angeblich Antifa aber in meinen Augen Fake-Antifa bzw. Transatlantifa, die friedliche Teilnehmer anp&ouml;belten, ihnen auflauerten und mit Beleidigungen und Diskriminierungen aufgefallen waren. Als in der DDR Aufgewachsenen haben mich derartige Verhaltensweisen sehr an die Stasi erinnert, wie man auch da versucht hat, kritische Gruppen zu zersetzen und Menschen einzusch&uuml;chtern.<\/p><p>Seit Anfang 2021 kann ich nachweisen, dass ein Gro&szlig;teil dieser Aktionen mit vom DGB und Teilen der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; orchestriert und organisiert werden. Das geht so weit, dass am DGB-Geb&auml;ude mehrfach Banner aufgehangen wurden, auf dem Ma&szlig;nahmenkritikern &ndash; in den Augen des DGB sind das nat&uuml;rlich alles nur Querdenker &ndash; f&uuml;r alle Menschen sichtbar Hetze vorgeworfen wird; im Mittelalter h&auml;tte man dazu &bdquo;An den Pranger stellen&ldquo; gesagt! Diese Banner am DGB-Geb&auml;ude wurden parallel zu einer von Ma&szlig;nahmen-Kritikern durchgef&uuml;hrten Schilderaktion aufgeh&auml;ngt, wobei paradoxerweise die Einzigen, die mit Hass und Hetze auffielen, der DGB und &bdquo;Die Linke&ldquo; selber waren. Alle Schilder unserer Aktionen enthielten positive Botschaften und sollten zum Nachdenken anregen.<\/p><p>Spiegelt man aber die Reaktionen der DGB-Leute, was ein g&auml;ngiges Mittel in der Psychologie ist, zeigte sich, dass seit Anbeginn ihrer Gegenaktionen von ihnen nur Negatives ausstr&ouml;mte, was in Hetze, Diffamierungen und Ver&auml;chtlichmachungen gipfelte. Und diese in meinen Augen Stasi-Taktiken gehen so weit, dass auch gezielt Einzelpersonen ver&auml;chtlich gemacht und offen denunziert und fast bedroht werden! So wie die Stasi andere Menschen bespitzelt hat, so werden nun auch aus mit dem DGB assoziierten Gruppen Menschen offen zur Bespitzelung und &Uuml;berwachung freigegeben! F&uuml;r mich als DDRler ist das ein ungeheuerlicher Vorgang, der in meinen Augen eigentlich eine unabh&auml;ngige Aufarbeitung &ndash; in Form eines Untersuchungsausschusses &ndash; nach sich ziehen sollte, wie eine unabh&auml;ngige und der Neutralit&auml;t verpflichtete Organisation wie der DGB sich zu derart perfiden Taktiken hingeben kann, Taktiken die, man muss es ehrlich sagen, tlw. das Strafrecht in Form von Verleumdung (&sect;187 StGB), &uuml;ble Nachrede (&sect;186 StGB) und Volksverhetzung (&sect;130 StGB) tangieren.<\/p><p>Ich m&ouml;chte damit nat&uuml;rlich nicht alle Gewerkschaftler &uuml;ber einen Kamm scheren, doch es hinterl&auml;sst einen f&uuml;r mich mehr als faden Beigeschmack, wenn sich der DGB und auch &bdquo;Die Linke&ldquo; nachweislich offen f&uuml;r Big Pharma, Big Tech und Big Government einsetzen! Sie sind in meinen Augen Handlanger des Gro&szlig;kapitals und wenden geheimdienstliche Methoden an.<\/p><p>Ein weiterer negativer Vorfall betreffs des DGB, dessen Zeuge ich wurde, ereignete sich am 1. Mai in Weimar, was mich als ehemaligen &bdquo;Die-Linke&ldquo;-W&auml;hler extrem ersch&uuml;tterte.<\/p><p>Wir waren am 1. Mai in Weimar und wollten zum Amtsgericht, um Rosen und Kerzen niederzulegen. Bis zum Amtsgericht kamen wir nicht, da die Polizei alles absperrte. Vor der Absperrung konnten wir aber Blumen und Kerzen hinlegen. Hundert Meter vor der Absperrung genau am Ernst-Th&auml;lmann-Denkmal fand eine Versammlung der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; statt. Dass diese Veranstaltung &uuml;berhaupt genehmigt wurde, war erstaunlich, da alle anderen Versammlungen, die f&uuml;r den Richter gedacht waren, verboten wurden. Auf dieser Versammlung kam es zu einem wesentlichen und in meinen Augen skandal&ouml;sen Vorfall. Als an der Versammlung ein kleinerer Trupp von Menschen friedlich vorbeizog, um die Grundrechte einzufordern, wurden auf einmal aus der Versammlung heraus Rufe skandiert von einer Person, die mehrfach rief &bdquo;Wir impfen euch alle!&ldquo; Meine Bekannte und ich riefen sofort in die Menge, dass das ein Skandal sei, dass von einer Versammlung der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; offen zur Gewalt aufgerufen wird und dass das Ganze eindeutig faschistische Z&uuml;ge tr&auml;gt. Als diese Person dies h&ouml;rte, kam er sofort zu mir, griff mich verbal an und machte sich dar&uuml;ber lustig, warum ich mich &uuml;ber seine &Auml;u&szlig;erungen beschweren w&uuml;rde. Wir gifteten uns ein wenig an, da ich das eine Frechheit und einen Skandal sonders gleichen fand! Denn der Spruch &bdquo;Wir impfen euch alle!&ldquo; ist von der Konnotation her urspr&uuml;nglich ein Neonazi-Spruch -&gt; &bdquo;Wir kriegen euch alle!&ldquo;, als die Neonazis fr&uuml;her Punks und Linke gejagt haben. Nun wurde dabei das Wort &bdquo;kriegen&ldquo; durch &bdquo;impfen&ldquo; ausgetauscht. Ich lie&szlig; dann von dem Mann ab, ohne genau zu wissen, um wen es sich dabei handelt.<\/p><p>In einem Video des Journalisten Martin Lejeune vom 01. Mai &bdquo;Wei&szlig;e Rosen niederlegen verboten vor dem Amtsgericht Weimar, aber DGB\/Antifa Demo erlaubt 01.05.2021&ldquo; (aktueller Stand 11.08.2021 -&gt; Zensur durch Youtube, die es auf den Status &bdquo;Privat&ldquo; stuften und so f&uuml;r alle unzug&auml;nglich machten! \/ <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WSYT1_s2cfo\">youtube.com\/watch?v=WSYT1_s2cfo<\/a>) zeigt er ab Minute 3:14:03 einen Mann mit schwarzen Sakko und roten T-Shirt, welcher die Rosen auf der Treppe entsorgt und in die M&uuml;llt&uuml;te schmei&szlig;t. Das jedoch ist exakt derselbe Mann, der auf der Veranstaltung der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; mehrfach den Spruch &bdquo;Wir impfen euch alle!&ldquo; gerufen hat. Und wer ist dieser Mann? Es ist der DGB-Gewerkschaftsfunktion&auml;r Michael Lemm vom DGB Th&uuml;ringen!<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.martinlejeune.de\/schaender-der-weissen-rosen-ist-dgb-gewerkschaftsfunktionaer\/\">martinlejeune.de\/schaender-der-weissen-rosen-ist-dgb-gewerkschaftsfunktionaer\/<\/a><\/p><p>Dieser DGB-Mann Michael Lemm fiel in Weimar einmal dadurch auf, dass er diesen Spruch &bdquo;Wir impfen euch alle!&ldquo; skandierte und dass er die wei&szlig;en Rosen entsorgte.<\/p><p>In dem Back-Up-Video &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=x4oYDsQ-LPM\">Sch&auml;ndung der wei&szlig;en Rose. Weimar am 1.5.2021.<\/a>&ldquo; k&ouml;nnen ab Minute 01:40 die Aktionen des Michael Lemm und assoziierter Fake Antifa &bdquo;bewundert&ldquo; werden! In meinen Augen eine Unverfrorenheit sonders gleichen!<\/p><p>Damit kann gezeigt werden, dass solche fragw&uuml;rdigen Aktionen von DGB-Leuten, ehemaligen ver.di-Mitarbeitern und anderen Gewerkschaftlern keine singul&auml;ren Ereignisse sind, sondern dass dort Systematiken sichtbar werden.<\/p><p>F&uuml;r mich als dem linken Lager zugeordnet und sehr an Politik und Geschichte Interessierten befremdet mich das ungemein, da ich vor Jahren selber auf Veranstaltungen beim DGB und attac war, wo es um Au&szlig;enpolitik ging, und dass ich nun in Zeiten von Corona zum Feindbild dieser Gruppen geworden bin.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nTorsten Miertsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nliebe Redaktion der NachDenkSeiten, <\/p><p>auch ich stelle mir seit geraumer Zeit die Frage, ob ich in der Gewerkschaft bleiben oder austreten soll. Dass die Gro&szlig;kopferten in der F&uuml;hrungsetage eine, ich will es mal so formulieren: etwas andere Auffassung der Dinge haben als die Menschen an der Basis, in den Betrieben, ist bekannt und wird bei nicht allzu gro&szlig;en Diskrepanzen auch in der Regel toleriert. Was ver.di aber im Zuge der sogenannten &ldquo;Corona-Krise&rdquo; abzieht, ist bar jeden gewerkschaftlichen, sozialen und auch solidarischen Grundwertes. <\/p><p>Wenn man von einzelnen Funktion&auml;ren wie J&ouml;rg Reichel einmal absieht, so zieht sich eine der Regierung wohlwollende Grundhaltung in Bezug auf die ganzen &ldquo;Ma&szlig;nahmen&rdquo; vor allem durch die Funktion&auml;re. Das f&auml;ngt bei ganz banalen Dingen wie der Maskenpflicht an. In den Betrieben, aber auch auf Fortbildungsseminaren, wird vehement an diesem Unsinn fest gehalten und nicht einmal er&ouml;rtert, ob es nicht auch andere, weniger harte Methoden und Wege g&auml;be, um das allgemeine Leben ertr&auml;glicher zu machen. Es fehlt nur noch, dass eine Test- oder gar Impf-Pflicht von Gewerkschaften gefordert w&uuml;rde! <\/p><p>Hierf&uuml;r will ich ein Beispiel nennen:<br>\nIm letzten Jahr, 2020, wollte ich im November auf einem Betriebsrat-Lehrgang (BR4) in Gladenbach teilnehmen. Alles war in trockenen T&uuml;chern, inklusive Kosten&uuml;bernahme. Nett und zuvorkommend, wie ich bin, habe ich das Bildungszentrum h&ouml;flich darauf hingewiesen, dass ich &uuml;ber ein Maskenbefreiungs-Attest verf&uuml;ge. Sofort und ohne weitere Diskussionen wurde mir der Lehrgang storniert! Als ich daraufhin nachfragte, was denn die Begr&uuml;ndung sei, hie&szlig; es nur lapidar, dass Masken ja nur dann sch&uuml;tzten, wenn sie alle tr&uuml;gen; Ausnahmen d&uuml;rfe es dabei nicht geben (sic!). <\/p><p>Meine Hinweise, was dies f&uuml;r den Zusammenhalt, die stets propagierte Solidarit&auml;t von Seiten der Gewerkschaften bedeutet, dass diese Haltung ihr schweren Schaden zuf&uuml;gen kann, wurde ignoriert, ebenso die Tatsachen der rechtlich sicheren Seite, etwa Ausnahmen von der Tragepflicht bei der hessischen Landesverordnung, aber auch sachlich-medizinisch fundiert, die alles andere als Positives in Bezug auf Maskentragen bescheinigen. Als ich mir rechtliche Schritte vorbehalten habe, kam prompt Post von einer ver.di-Anw&auml;ltin. Man macht also gegen&uuml;ber den eigenen Mitgliedern Druck, wenn sie nicht dem Mantra der Funktion&auml;re zustimmen! Leider habe ich keinen Rechtsanwalt gefunden, der sich mit der Sache befasst, sonst h&auml;tte ich meine eigene Gewerkschaft verklagt. Das muss man sich einmal vorstellen: so weit ist es schon gekommen!  <\/p><p>Wer erinnert sich noch an die sogenannte Lufthansa-Aff&auml;re eines Frank Bsirske? Wer so eng mit den Firmen verbandelt ist (Aufsichtsrat bei Lufthansa), deren Besch&auml;ftigten man gegen den Arbeitgeber sch&uuml;tzen muss, hat ganz klar einen Interessenskonflikt. Vielleicht sollte man einmal die Interessenskonflikte der f&uuml;hrenden Gewerkschafter recherchieren, mit welchen Firmen, Vorst&auml;nden et cetera sie so alle verbandelt sind? Das w&auml;re eine hehre Aufgabe f&uuml;r einen guten Journalisten. <\/p><p>Der Fisch stinkt vom Kopf her, und es tut mir jedes Mal in der Seele weh, wenn ich merke, dass die Interessen der Basis-Mitglieder von den eigenen Funktion&auml;ren mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Was ein Herr Reichel da macht, ist bar jeder Vernunft. Er hat als Gewerkschafter auf ganzer Linie versagt und sollte sich in einem Ausschlussverfahren wiederfinden. Ich wei&szlig; zwar nicht, wie vieler Antr&auml;ge es bedarf, aber wenn sich gen&uuml;gend ver.di-Mitglieder finden, dann bin ich mir sicher, dass er die l&auml;ngste Zeit Gewerkschafter gewesen ist. Wer &ouml;ffentlichkeitswirksam im Namen der Gewerkschaft redliche B&uuml;rger und auch Gewerkschaftsmitglieder auf diese Weise pauschal diffamiert, der kann sich nicht seiner Verantwortung entziehen. <\/p><p>Reiner Fuellmich t&auml;te ein solches Verhalten der &ldquo;controlled opposition&rdquo; zuschreiben: der mutma&szlig;liche Gegner der Gewerkschaften schleust eigene Agenten in Schl&uuml;sselpositionen ein, um mit kontr&auml;ren Aussagen &amp; Taten die eigene Position zu schw&auml;chen, ja sogar, sie ad absurdum zu f&uuml;hren. Genau dieses Verhalten konnte man bei der Piraten-Partei erkennen, genau so ist es (meiner Ansicht nach) auch bei den Gr&uuml;nen, bei Die Linke sowieso, und bei dieBasis versucht man es aktuell, was aber auf heftigen Gegenwind st&ouml;&szlig;t (zum Gl&uuml;ck!). <\/p><p>Wenn klar erkennbar ist, dass Mitglieder, und vor allem Funktion&auml;re, der eigenen Linie zuwider laufen und anfangen, die Grundwerte zu verraten, dann muss man ein Ausschlussverfahren gegen sie einleiten und er&ouml;rtern, ob sie richtig sowohl auf dem Posten als auch innerhalb der Gewerkschaft sind. Es macht keinen Sinn, den Fuchs im H&uuml;hnerstall zu lassen, wenn man langfristig seine H&uuml;hner behalten will. <\/p><p>Haben Sie sich schon entschieden, ob Sie austreten? Ich hadere immer noch mit mir, denn auf der einen Seite braucht die Arbeiterschaft starke Gewerkschaften, um nicht wieder als Lohnsklaven herzuhalten, aber auf der anderen Seite kann ich keine Gewerkschaft unterst&uuml;tzen, die derart demokratiefeindlich agiert. <\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en, <\/p><p>Michael Schauberger<br>\nBad Vilbel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>den Inhalt des Artikels kann ich gro&szlig;en Teilen nachvollziehen. Er verdeutlicht, dass die Medienkampagnen von Erfolg gekr&ouml;nt sind. Auch dort werden im Kontext mit Querdenker-Demos immer nur die auch darunter befindlichen radikalen Gruppen dargestellt.Und das setzt sich in den meisten K&ouml;pfen fest, weil es an alternativer Darstellung fehlt. Auch ich selbst habe eine kritische Meinung zu den Corona-Ma&szlig;nahmen. Man mag aber angesichts der Gewalt gar nicht daran teilnehmen. Auch so sehe ich mich schon Anfeindungen ausgesetzt. Welch traurigen Zustand haben herrschende Politik und Medien in diesem Land geschaffen. Ich erkenne es kaum wieder. Ich bin selbst weder radikal noch rechts, zudem ebenfalls Gewerkschaftsmitglied. Und ich erlebe auch vor Ort, wie die unsere Gewerkschaft seit Beginn der Pandemie abtaucht. Noch immer gibt es da wohl die Ansage von &bdquo;oben&ldquo;, m&ouml;glichst auf Pr&auml;senz zu verzichten. Ja wo kommen wir denn dahin?<\/p><p>Herzlichst<br>\nOlaf Ueberheide<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, <\/p><p>es ist bezeichnend, dass ein dju-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Verdi-Mitglied sich derart auf die Seite des Staates stellt. Diese Gewerkschaften sind doch mehr &ldquo;gelb&rdquo; als &rdquo; rot&rdquo; und das mit System. <\/p><p>Passend dazu , der Th&uuml;ringer Gesch&auml;ftf&uuml;hrer der gleichen Vereinigung stellt einem Fl&uuml;chtigen ( Demo in Weimar ) ein Bein und bet&auml;tigt sich da aktiv als Hilfspolizist. Daf&uuml;r gibt es auch noch R&uuml;ckendeckung vom Ministerpr&auml;sidenten, der &ldquo;Linker&rdquo; sein will. Also die &ldquo;Werte&rdquo; verschieben sich ganz extrem in diesem Land , Augen auf also sollte es hei&szlig;en&hellip; <\/p><p>MfG Frank Wei&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\ndie Gewerkschafter reihen sich nahtlos wie viele andere Institutionen in die Diffamierungskampagne der Medien ein. Wie diese Personen noch glaubhaft W&auml;hler\/Mitglieder\/Beitragszahler anwerben wollen frage ich mich schon l&auml;nger.<\/p><p>In Ihrem Artikel stellen Sie eine Frage, die ich Ihnen beantworten m&ouml;chte: &ldquo;Waren Sie auf Querdenker-Demonstrationen und k&ouml;nnen Sie die Behauptungen des dju\/Verdi-Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrers von Berlin best&auml;tigen?&rdquo;<\/p><p>Ich war zwar leider noch nicht auf den gro&szlig;en Demos in Berlin, allerdings war ich letztes Jahr im Oktober auf einer kleineren Demo in Oldenburg.<\/p><p>Ich habe dort mit sehr vielen Menschen gesprochen, ich war dort au&szlig;erdem als Ordner unterwegs. Niemanden dieser Personen konnte ich irgendwie abgewinnen, er sei rechts oder rechtsextrem. Das waren sozusagen &ldquo;Leute aus der Mitte der Gesellschaft&rdquo;. Ich unterhielt mich sogar mit einem Juden, der eine Kippa trug. Der kann wohl kaum Antisemit sein. Allen Gespr&auml;chen konnte ich haupts&auml;chlich die Unzufriedenheit gegen&uuml;ber den Ma&szlig;nahmen entnehmen und nat&uuml;rlich die Aussetzung diverser Grundrechte. Da war niemand, der gegen eine Gruppe Hass verbreitet hat.<\/p><p>Mir fiel bei dieser Sache sehr negativ auf, dass die Polizei sehr offensichtlich parteiisch war. Da wurden die Demonstranten von der &ouml;rtlichen Antifa extrem beschimpft, so dass das in meinen Augen schon justiziabel war. Die beschimpfte Dame ging zu einem nur wenige Meter daneben stehenden Polizisten und meldete diesen verbalen Angriff. Der Polizist sagte nur, wenn es ihr nicht passt, solle sie woanders hingehen.<\/p><p>Es war ein Demozug durch die Oldenburger Innenstadt geplant, dieser wurde allerdings von der Polizei umgeleitet, die Gr&uuml;nde wei&szlig; ich bis heute nicht. Der Zug wurde in eine kleine Stra&szlig;e vor der Lambertikirche gef&uuml;hrt, wo links und rechts Mitglieder der &ouml;rtlichen Antifa aufgestellt waren. Als der Gro&szlig;teil des Zuges diese Stra&szlig;e passierte, wurde der Demozug f&uuml;r ca. 1 Stunde aufgehalten, um die Maskenpflicht zu kontrollieren. W&auml;hrenddessen wurden nat&uuml;rlich die Demomitglieder der Querdenken-Demonstration von der Antifa beschimpft. Die Stimmung war entsprechend aggressiv aufgeladen, von Seiten der Querdenker gab es nat&uuml;rlich nachher auch erz&uuml;rnte Reaktionen, aber es gab keine Anwendung von Gewalt. Auch hier fiel die Polizei mit atemberaubender Passivit&auml;t auf.<\/p><p>Als sich dann der Demozug insgesamt vielleicht 100m bewegt hatte, war der Umzug durch die Polizei beendet worden. Als die Redner wieder zur B&uuml;hne gingen, wurde dann auch noch festgestellt, dass die Kabel der Lautsprecher und des Mikrofons durchgeschnitten wurden.<\/p><p>Als ich dann ein oder zwei Tage sp&auml;ter einen Bericht der &ouml;rtlichen Nord-West-Zeitung (NWZ) sah, verschlug es mir die Sprache. Im Bericht wurde &uuml;ber die Demo gesprochen, allerdings wurde kein Teilnehmer der Demonstration befragt, nur der verantwortliche Polizeichef, der zugleich mit einer L&uuml;ge auftrumpfte. Er sagte, die Maskenpflicht wurde im Gro&szlig;teil ignoriert. Das war deswegen gelogen, da ich als Ordner diese sogar kontrollieren musste. Damals haben alle Teilnehmer anstandslos die Maske &uuml;bergezogen, die Leute mit einem Attest zeigten ihn vor und dann war es in Ordnung, das waren die wenigsten Personen.<\/p><p>Seitdem vertraue ich wirklich keinem Bericht irgendeines Mediums des &ldquo;Mainstreams&rdquo;, wenn es um die Demonstrationen geht. Eigentlich ist das gesamte Vertrauen in diese Medien verspielt.<\/p><p>Daher danke ich Ihnen f&uuml;r ihre wunderbare Arbeit.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e M.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>ich war auf einigen Demonstrationen. <\/p><p>Teilweise wurden diese von Querdenken organisiert, teilweise auch nicht &ndash; wie z.B. an Pfingsten in Berlin. Aber das macht ja nichts. Alles was nicht regierungskonform ist, wird der Querdenker-Bewegung zugeordnet und weil es so praktisch und leicht zu merken ist: Querdenker = rechts <\/p><p><a href=\"https:\/\/pfingsten-in-berlin.de\/pressemitteilung\">pfingsten-in-berlin.de\/pressemitteilung<\/a><\/p><p>Die 1. Demonstration, die ich zu diesem Thema mitgemacht habe, war im August 2020 (ein unvergessenes Datum wegen der *<strong>Reichtagsst&uuml;rmung<\/strong>* &ndash; bei der drei! Polizisten mit Schlagst&ouml;cken (nicht Feuerwaffen) die Erst&uuml;rmung hunderter! Demonstranten verhinderten). Da an diesem Tag sehr viele Demonstrationen genehmigt und durchgef&uuml;hrt wurden, war ich bei diesem Ereignis nicht dabei, sondern bei der angemeldeten Demo von Querdenken. <\/p><p>Ich bin hin, weil ich sehen wollte, ob es sich bei den Demonstranten wirklich um lauter &lsquo;Rechte und Nazis&rsquo; handelt, die mit den Ma&szlig;nahmen und dem Umgang mit Corona nicht einverstanden sind. Ich war und bin damit n&auml;mlich auch nicht einverstanden, aber in meinem Umfeld, dass sich selbst als &lsquo;Linke&rsquo; bezeichnet (wobei ich mittlerweile eine andere Definition daf&uuml;r habe) wurde und wird ja die kleinste &Auml;u&szlig;erung eines Zweifels niedergemacht. <\/p><p>Im August 2020 habe ich dann vereinzelt Menschen (gesch&auml;tzt ~ 3%) gesehen, die ich rein optisch eher zu der rechten Seite z&auml;hlen w&uuml;rde (zum Gl&uuml;ck haben wir alle ja kein Schubladendenken:-)) . Bei den anderen Teilnehmern kam die Erinnerung an Friedensdemo&rsquo;s hoch. Auch mit Menschen von der Partei &lsquo;die Linke&rsquo; hatte ich auf dieser Demo geredet. Sie erz&auml;hlten, dass jetzt gerade z.B. Omas gegen Rechts (mit denen sie sonst gemeinsam demonstrierten) neben dran &lsquo;Nazi raus&rsquo; schreien w&uuml;rden &ndash; sie meinten, es sei schon eine seltsame Situation. <\/p><p>Bei den anderen Demos hatte ich dieselben Eindr&uuml;cke von friedlichen Menschen, allerdings sind mir (nat&uuml;rlich nur optisch) immer weniger Menschen aufgefallen, die ich in eine rechte Schublade stecken w&uuml;rde. Da ich nicht in der rechten Szene unterwegs bin, erkenne ich dort bekannte Personen allerdings nicht. Eigentlich hatte ich immer gedacht, das ist doch eher positiv, wenn man sich in diesem Personenkreis nicht auskennt &ndash; diese Einstellung scheint falsch zu sein, wenn man von den Medien usw. ausgeht. <\/p><p>Am 01.08.21 war ich ebenfalls in Berlin und habe &ndash; zum Gl&uuml;ck &ndash; weder randalierende Demonstranten gesehen noch gewaltt&auml;tige Polizisten. Ich war mit einer sehr gro&szlig;en Menschenmenge unterwegs, die aufgrund des Demonstrationsverbotes auf die Stra&szlig;e gegangen sind. An der Spitze habe ich weder einen Wagen noch Menschen mit Fahnen oder Megafon gesehen. Im Zug selber konnte ich einige Flaggen der Freien-Linken erkennen. <\/p><p>Zusammenfassend kann ich die Behauptungen des dju\/Verdi-Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrers wegen der Teilnehmer nicht best&auml;tigen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>a.V.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, Sie stellen folgende Frage: <\/p><p>Waren Sie auf Querdenker-Demonstrationen und k&ouml;nnen Sie die Behauptungen des dju\/Verdi-Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrers von Berlin best&auml;tigen? <\/p><p>Ja, ich war am 1.8 in Berlin. Die Demonstration bzw. die Teilnehmer haben mich an die Friedensbewegung erinnert. <\/p><p>Er (J&ouml;rg Reichel, Anm. der Red.) war nicht einmal auf so einer Demo und pflegt gerne seine Feindbilder. <\/p><p>Anders kann ich mir so einen Unsinn nicht erkl&auml;ren, wie diesen Kommentar von dem Verdi Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nL.M<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten, <\/p><p>im Anhang &uuml;bersende ich Ihnen ein Bild, welches ich in der Lausitzer Rundschau vom 30.07.2021 auf Seite 3 fand. Im Zusammenhang mit der Begr&uuml;ndung des Verbotes der Querdenker-Demonstrationen fiel mir spontan daneben stehender Satz ein. K&ouml;nnte auch eine Meldung aus dem Postillion sein. <\/p><p>Gegen eine Ver&ouml;ffentlichung h&auml;tte ich nichts einzuwenden. Vielleicht haben Sie jemanden im Team, der es noch etwas besser hinbekommt. <\/p><p>Bleiben Sie weiter so standhaft. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRonald Noack<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210817_LBS_Geweerkschafte-Querdenker.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75050\">In diesem Artikel<\/a> greift Albrecht M&uuml;ller die Vorkommnisse rund um J&ouml;rg Reichel, Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Journalisten Union (dju)\/Verdi, auf. Dieser wurde auf einer ma&szlig;nahmenkritischen Demonstration k&ouml;rperlich attackiert, was strikt abzulehnen ist. Dennoch stellt sich die Frage, mit welchem Recht J&ouml;rg Reichel seine leitende Position bei einer Gewerkschaft missbraucht, pauschal alle ma&szlig;nahmenkritischen Demonstranten, unter denen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75238\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-75238","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75238"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75240,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75238\/revisions\/75240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}