{"id":75242,"date":"2021-08-17T08:44:23","date_gmt":"2021-08-17T06:44:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242"},"modified":"2021-08-17T08:44:23","modified_gmt":"2021-08-17T06:44:23","slug":"hinweise-des-tages-3925","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h01\">&ldquo;Unrealistisch, dass die rauskommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h02\">Afghanistan und die Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h03\">Respekt f&uuml;r die Stiko, so lange widerstanden zu haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h04\">Die Daten, das Versagen und das gro&szlig;e Erstaunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h05\">Testpflicht bei Friseur- und Kinobesuch: &ldquo;Dann sperrt uns lieber ganz zu&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h06\">Arbeiten bis zum Umfallen ist l&auml;ngst Realit&auml;t &ndash; weg mit der Rente erst ab 67<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h07\">Geld arbeitet nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h08\">H&ouml;here Einnahmen &ndash; Deutsche Wohnen profitiert von steigenden Mieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h09\">Neuer Bundeswehr-Freiwilligendienst: Jeder vierte Heimatsch&uuml;tzer steigt schnell wieder aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h10\">Effektivit&auml;t aller in Europa zugelassenen Impfstoffe auf 100 Prozent hochgestuft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h11\">Massaker von Paris vor 60 Jahren: Tote am Ufer der Seine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75242#h12\">Kein Ende in Sicht: Waldbr&auml;nde und schwere &Uuml;berschwemmungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Unrealistisch, dass die rauskommen&rdquo;<\/strong><br>\nMarkus Grotian erreichen derzeit 400 bis 500 Nachrichten von Ortskr&auml;ften in Afghanistan, &ldquo;denen wir nicht mehr helfen k&ouml;nnen&rdquo;. Er war selbst als Soldat in Afghanistan und sagt: 80 Prozent von ihnen werden zur&uuml;ck gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/unrealistisch-dass-die-rauskommen-100.html\">ZDF heute journal<\/a>\n<p><strong>dazu: 350 Ortskr&auml;fte verlassen &ldquo;Safe Houses&rdquo;<\/strong><br>\nIn Kabul haben etwa 350 Ortskr&auml;fte ihre von einer deutschen gemeinn&uuml;tzigen Organisation organisierten Sammelunterk&uuml;nfte verlassen. Die &ldquo;Safe Houses&rdquo; seien nur noch Todesfallen, sagte der Leiter, Grotian. Die Taliban durchsuchten systematisch H&auml;user.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/safehouses-afghanistan-101.html%20\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Im Video nennt Grotian die Zahl beim Namen (die es leider nicht in den Text geschafft hat): 80% der Ortskr&auml;fte sind noch vor Ort; 7000 unserer jahrelangen Unterst&uuml;tzer &uuml;berlassen wir ihrem Schicksal, das Deutschland ma&szlig;geblich mit zu verantworten hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ortskr&auml;fte in Afghanistan: &ldquo;F&uuml;r die Taliban sind wir Verr&auml;ter&rdquo;<\/strong><br>\nDrei Jahre haben Marwa und Ramin f&uuml;r die Bundeswehr in Afghanistan gearbeitet. Jetzt f&uuml;rchten sie um ihr Leben. Doch ihr fr&uuml;herer Arbeitgeber will davon nichts wissen.<br>\nErst waren Marwa und Ramin Verb&uuml;ndete von Deutschland, jetzt k&auml;mpfen sie verzweifelt daf&uuml;r, nicht vergessen zu werden. Es ist Samstag, der 14. August 2021 in Kabul. Ramin Nasiry fl&uuml;chtete vor vier Tagen in die Hauptstadt von Afghanistan. Damit ihm jemand ein Flugticket organisierte, bezahlte er 150 US-Dollar. &Uuml;ber WhatsApp schickt er ein Foto, darauf zu sehen: sechs M&auml;nner in einem Hostelzimmer, f&uuml;nf von ihnen am Handy. Ramin schreibt: &ldquo;Everyone is talking to their family members in Mazar&rdquo;. Jeder spricht mit seinen Verwandten in Masar-i-Scharif. Die M&auml;nner auf dem Foto sind Ramins ehemalige Kollegen, die f&uuml;r die Bundeswehr gearbeitet haben. Sie alle haben Angst, dass die Taliban sie finden, foltern, t&ouml;ten.<br>\nAm Sonntag, den 15. August, eroberten die Taliban Kabul, der Pr&auml;sident Ashraf Ghani fl&uuml;chtete ins Ausland und die afghanische Regierung verk&uuml;ndete, dass sie ihnen die Hauptstadt &ldquo;friedlich &uuml;bergeben&rdquo; will. Einen Tag zuvor eroberten die Taliban Masar-i-Scharif, Ramins Heimatstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/campus\/2021-08\/afghanistan-ortskraefte-bundeswehr-taliban-ausreise-hilfe-verteidigungsministerium\">Zeit Campus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Afghanistan und die Bundesregierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alexander Neu (Die Linke): &bdquo;In Afghanistan bricht gerade alles wie ein Kartenhaus zusammen&ldquo;<\/strong><br>\nMan verl&auml;sst sich auf die USA. Ich erinnere mich noch, im Februar beziehungsweise M&auml;rz, als das Mandat f&uuml;r Afghanistan mit stolzgeschwellter Brust verl&auml;ngert wurde &ndash; wie jedes Jahr im Deutschen Bundestag. Die Bundesregierung steht da und erz&auml;hlt, wie wichtig es doch ist, dass die Bundeswehr in Afghanistan mit den US-Amerikanern gemeinsam f&uuml;r Frieden, Menschenrechte und Demokratie eintritt. Einige Wochen sp&auml;ter stehen dieselben Vertreter dieser unf&auml;higen Regierung wieder dort und wollen uns erkl&auml;ren, wie wichtig es ist, dass wir jetzt abziehen m&uuml;ssten. Dieselben Personen haben die gegenteilige Aussage get&auml;tigt, nur weil die USA gesagt haben: Wir gehen jetzt raus.<br>\nDie Intervention &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; kostete die US-amerikanischen und deutschen Steuerzahler insgesamt &uuml;ber eine Billion US-Dollar, ganz zu schweigen von den rund 3500 Menschenleben. Was wollte der Westen denn in Afghanistan? War es das wert?<br>\nAfghanistan wird abgehakt mit einem gro&szlig;en Zapfenstreich, wo man noch die eigene Niederlage feiert, muss man mal brutal sagen. Man will ja trotzdem weiter R&uuml;stungsprojekte durchziehen, man bleibt ja trotzdem in Mali und anderen L&auml;ndern, um dort Demokratie und Menschenrechte durchzusetzen, wie sie es bezeichnen, wenn sie ihre imperiale Lust ausleben.<br>\nEs wird auch keine ernsthafte Evaluation des Einsatzes geben. Das m&uuml;ssten unabh&auml;ngige Instanzen machen, aber das will die Bundesregierung nicht. Das wollte auch die Vorg&auml;ngerregierung nicht. Wir haben es hier in der Sicherheitspolitik mit einer wirklich katastrophalen Einstellung zu tun, die komplett transatlantisch orientiert ist, aber nicht die Realit&auml;ten vor Ort jenseits der westlichen Hemisph&auml;re wahrnimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210816\/alexander-neu-die-linke-afghanistan-3241961.html\">SNA<\/a>\n<p><strong>dazu: NATO-Interventionspolitik krachend gescheitert<\/strong><br>\n&bdquo;Die &Uuml;bernahme Afghanistans durch die Taliban nach 20 Jahren NATO-Krieg und die Bilder aus Kabul zeigen auf dramatische Weise das Scheitern der westlichen Interventionspolitik unter US-F&uuml;hrung. Die Logik von Krieg und Regime-Change ist krachend gescheitert. Die politisch Verantwortlichen f&uuml;r das Kriegsdesaster sollten Verantwortung &uuml;bernehmen und sich nicht davonstehlen k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:<br>\n&ldquo;Die Bundesregierung hat in der Afghanistan-Krise komplett versagt und in Verkennung der realen Lage offensichtlich keinerlei Notfallpl&auml;ne f&uuml;r Evakuierungen gemacht. DIE LINKE hat zuletzt im Juni vergeblich in einem Antrag die dringende Evakuierung der Ortskr&auml;fte gefordert. Es ist eine Schande, dass nach wochenlanger Unt&auml;tigkeit und Blockade jetzt tausende Helferinnen und Helfer in dem von den Taliban kontrollierten Afghanistan im Stich gelassen werden und um ihr Leben bangen m&uuml;ssen.<br>\nNicht der milit&auml;rische Abzug aus Afghanistan war falsch, sondern der Krieg, in dem zehntausende Afghanen und auch tausende Soldaten aus den NATO-Staaten sinnlos gestorben sind, darunter 59 aus Deutschland. Der Afghanistan-Einsatz zeigt nachdr&uuml;cklich: Demokratie und Freiheit k&ouml;nnen nicht mit Panzern und Bomben oktroyiert werden. Nach der Kapitulation der von der NATO ausgebildeten und aufger&uuml;steten afghanischen Armee und Flucht der vom Westen unterst&uuml;tzten afghanischen Regierung ins Ausland ist die islamistische Terrorgruppe der Taliban eine hochger&uuml;stete Streitmacht mit modernstem Kriegsger&auml;t.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nato-interventionspolitik-krachend-gescheitert\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Weltreich der Illusionen<\/strong><br>\nDer 20-j&auml;hrige Einsatz in Afghanistan verlangte vielen Menschen enorme Leistungsbereitschaft und schwere Opfer ab. Nur die Bundesregierung hat sich in den zwei Jahrzehnten nie wirklich angestrengt. Die Verantwortlichen sind blo&szlig;gestellt, doch es sch&auml;mt sich niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/deutschlands-einsatz-in-afghanistan-im-weltreich-der-illusionen-merkel-kramp-karrenbauer\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Fall Afghanistan ist eine Schande deutscher Politik<\/strong><br>\nDie Bundesregierung streitet, statt entschlossen am Hindukusch zu helfen. Was f&uuml;r ein unw&uuml;rdiges Ende. Letztlich tr&auml;gt Merkel die Verantwortung.<br>\nWas k&ouml;nnen wir &uuml;berhaupt noch? Die Deutschen, Organisationsweltmeister a.D. In keiner Krise dieser Tage hat es den Anschein, als habe die Bundesregierung die Lage im Griff. Staatsversagen ist oft als Wertung zu hart. In einem Fall gibt es aber kein anderes Wort: Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/demuetigung-des-westens-durch-die-taliban-der-fall-afghanistan-ist-eine-schande-deutscher-politik\/27520732.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Es ist zum Sch&auml;men<\/strong><br>\nErst scheitern zwanzig Jahre Afghanistan-Engagement, dann dauert es ewig, bis die Bundesregierung Rettungsflieger schickt, w&auml;hrend Hunderte in Kabul auf Hilfe warten. Die Geschichte dieses Auslandseinsatzes ist ein Desaster.<br>\nAuf das Debakel folgt das Desaster. Das ist keine sch&ouml;ne Reihung. Aber diese Bewertung ist beim Blick auf Afghanistan unumg&auml;nglich. Was die Bundesregierung in den letzten Wochen dieses traurig zu Ende gegangenen Einsatzes gezeigt hat, ist damit noch harmlos beschrieben. Die monatelange Z&ouml;gerlichkeit beim Umgang mit den sogenannten Ortskr&auml;ften, das absurde Unvorbereitetsein auf den Vormarsch der Taliban und das l&auml;hmende Warten darauf, dass endlich drei Bundeswehrflieger aufbrechen, um Botschaftsangeh&ouml;rige, andere deutsche Staatsb&uuml;rger und Ortskr&auml;fte aus dieser lebensgef&auml;hrlichen Situation herauszuholen &ndash; es ist nichts anderes als ein kollektives Regierungsversagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/afghanistan-bundesregierung-1.5383644\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Die Entwicklungen sind bitter, dramatisch und furchtbar&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Lage in Afghanistan falsch eingesch&auml;tzt, r&auml;umt Kanzlerin Merkel ein. Jetzt gehe es darum, die Landsleute schnell in Sicherheit zu bringen. (&hellip;)<br>\nMerkel h&auml;tte nicht erwartet, dass die Offensive der Taliban so schnell so erfolgreich sein w&uuml;rde. &raquo;Wir haben die Entwicklung falsch eingesch&auml;tzt&laquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/angela-merkel-zur-lage-in-afghanistan-die-entwicklungen-sind-bitter-dramatisch-und-furchtbar-a-e9c78af0-01e8-45e3-a61d-77ee0d725834\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch. Es werden Fehler einger&auml;umt, aber keine Konsequenzen gezogen. Auch in Afghanistan sollte deutsche Imagepflege betrieben werden, dabei war und ist die Abh&auml;ngigkeit von den USA un&uuml;bersehbar. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75211\">Versager auf der ganzen Linie &ndash; das ist unsere Regierung beim Problem Afghanistan<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ehemaliger afghanischer Gouverneur: &ldquo;Die amerikanische Freundschaft ist nie eine Freundschaft&rdquo;<\/strong><br>\nDr. Abdullah Haiwad, Pr&auml;sident der Afghanischen Gouverneursversammlung und Ex-Gouverneur der Provinz Ghor, l&auml;sst in einem Interview kein gutes Haar am geflohenen Pr&auml;sidenten Aschraf Ghani. (&hellip;)<br>\nDoch auch die USA werden von Haiwad scharf kritisiert. Diese seien nie ein zuverl&auml;ssiger Freund f&uuml;r ihre Alliierten gewesen. &ldquo;Die amerikanische Freundschaft ist nie eine Freundschaft&rdquo;, so Haiwad. Das zeige auch das Beispiel Irak, wo man einen ehemaligen Verb&uuml;ndeten angegriffen und eine zumindest funktionierende Regierung gest&uuml;rzt habe, um das Land dann quasi dem islamischen Staat zu &uuml;berlassen. Auch in Syrien und Libyen zeige sich ein &auml;hnliches Vorgehen der USA, so Haiwad. Die USA seien nur so lange ein Verb&uuml;ndeter und Freund, wie es ihren eigenen Interessen diene. Die Ereignisse in Afghanistan seien im Hinblick auf die US-amerikanische Politik eine gute Lektion f&uuml;r alle Politiker in der Welt. (&hellip;)<br>\nBei den Taliban, die nun wieder die Macht ergriffen haben, handele es sich nicht um die Taliban &ldquo;von gestern&rdquo;, erkl&auml;rte Haiwad. Sie seien im Vergleich zu fr&uuml;her weniger extrem. Es sei daher m&ouml;glich, dass die Taliban eine afghanische Einheitsregierung anstrebten, mit Regierungsmitgliedern, die noch vor Kurzem gegen die Taliban gek&auml;mpft h&auml;tten. Ghani habe auch den Fehler gemacht, auf fr&uuml;here Angebote der Taliban nicht einzugehen. Stattdessen habe er vielmehr auf Zeit gespielt, um seine Amtszeit durchzuziehen und das Land so zu regieren, wie er wollte. Das Resultat sei nun die Macht&uuml;bernahme durch die Taliban.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/122540-ehemaliger-afghanischer-gouverneur-amerikanische-freundschaft-ist-nie-eine-freundschaft\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Respekt f&uuml;r die Stiko, so lange widerstanden zu haben<\/strong><br>\nEs ist nicht Job der Politik, die Kommission unter Druck zu setzen, um eine generelle Impfempfehlung f&uuml;r Kinder ab zw&ouml;lf zu erreichen. Ein skandal&ouml;ser Vorgang. [&hellip;]<br>\nWas nach den Debatten absehbar und wie eine Randnotiz erscheint, ist ein skandal&ouml;ser Vorgang. Welche Motive auch immer politische Akteure damit verfolgt haben m&ouml;gen, ausgerechnet diese Altersgruppe in den Fokus einer &ouml;ffentlichen Kampagne zu stellen, welche Gr&uuml;nde auch immer die Stiko jetzt zum Einlenken bewogen haben &ndash; die Koalition von Entscheidungstr&auml;gern mit Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der hat ihre Kompetenzen eindeutig &uuml;berschritten. Aufgabe einer unabh&auml;ngigen Expertenkommission ist eben genau das: Unabh&auml;ngig zu sein, frei von Lobbyismus, Wahlkampf, Machtkampf; sie hat Risiken und Wirkungen kritisch abzuw&auml;gen und dabei nur einem verpflichtet zu sein: der Bev&ouml;lkerung und ihrer Gesundheit.<br>\nEs w&auml;re viel gewonnen, wenn sich die Politik auf ihr Kerngesch&auml;ft und dort auf eine Minimierung von Fehlern konzentrieren w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/der-stiko-gebuehrt-respekt-fuer-ihr-langes-durchhalten-li.177223\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Daten, das Versagen und das gro&szlig;e Erstaunen<\/strong><br>\nWie viele Menschen sind bislang geimpft? Noch immer gibt es in Deutschland keine repr&auml;sentative Bev&ouml;lkerungsstichprobe, die diese und weitere zentrale Fragen zur Corona-Pandemie beantworten k&ouml;nnte. Doch die Politik reagiert mal wieder nur mit einem Achselzucken.<br>\nDAS ERSTAUNLICHSTE war mal wieder das Erstaunen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am vergangenen Mittwoch vermeldet, dass es eine Differenz zwischen den offiziell registrierten Impfzahlen und Umfragen zur Impfquote bei den Unter-60-J&auml;hrigen gebe. So h&auml;tten 79 Prozent der 18- bis 59-J&auml;hrigen angegeben, bereits mindestens eine Impfung erhalten zu haben &ndash; 20 Prozentpunkte mehr, als das Impfmonitoring zu dem Zeitpunkt verzeichnete.<br>\nWie kann das sein, fragten sich Kommentatoren. Ist die amtliche Datenlage tats&auml;chlich so mies? Ja, ist sie. Und nein, neu ist das &uuml;berhaupt nicht. &ldquo;Die Datenerhebungskatastrophe&rdquo; hatte ich Ende April einen Artikel hier im Blog betitelt, weil Deutschland auch mehr als ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie noch kein repr&auml;sentatives Corona-Panel hatte, keine regelm&auml;&szlig;ig wiederholten Massentests und Befragungen derselben repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten Bev&ouml;lkerungsstichprobe. Hat Deutschland &uuml;brigens vier Monate sp&auml;ter immer noch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/08\/16\/die-daten-das-versagen-und-das-gro%C3%9Fe-erstaunen\/\">Jan Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Testpflicht bei Friseur- und Kinobesuch: &ldquo;Dann sperrt uns lieber ganz zu&rdquo;<\/strong><br>\nRainer Rossmann wei&szlig;, was ihn erwartet. &ldquo;Das letzte Mal mit Testpflicht hat uns aus dem Stegreif 50 Prozent Umsatz gekostet.&rdquo; Rossmann, Friseur aus N&uuml;rnberg und Obermeister der dortigen Innung, sieht schwere Zeiten auf die Branche zukommen.<br>\n&ldquo;Furchtbar&rdquo; findet er die Entscheidung, die in der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz am vergangenen Dienstag getroffen wurde: Wer weder geimpft noch genesen ist, muss ab dem 23. August bei Sport, Veranstaltungen oder k&ouml;rpernahen Dienstleistungen in Innenr&auml;umen einen negativen Test vorlegen &ndash; und zwar dann, wenn die Inzidenz mehrere Tage bei 35 oder h&ouml;her liegt. N&uuml;rnberg liegt aktuell bei 31,1. Tendenz steigend. Der Tag X k&ouml;nnte also schneller kommen, als manchen lieb ist.<br>\nAuch der b&uuml;rokratische Aufwand &ndash; schlie&szlig;lich m&uuml;ssen Impfnachweise oder Testergebnisse kontrolliert und erfasst werden &ndash; sei ein Belastung. Dazu das unangenehme Gef&uuml;hl, in einem leeren Laden Absagen entgegennehmen zu m&uuml;ssen oder Kunden davon zu &uuml;berzeugen, doch noch zu kommen. &ldquo;Dann sperrt uns lieber ganz zu&rdquo;, sagt Rossmann. Dann k&ouml;nne man die Mitarbeiter wenigstens in Kurzarbeit schicken und mit den staatlichen Hilfen &uuml;ber die Runden kommen.<br>\nUm keinen Preis wieder schlie&szlig;en wollen die Fitnessstudios. &ldquo;Wir werden alles daf&uuml;r tun, um das zu vermeiden&rdquo;, hei&szlig;t es von der RSG Group, zu der die Fitnesskette McFit geh&ouml;rt. Auch beim Franchise-Unternehmen Clever Fit h&auml;lt man die Testpflicht f&uuml;r machbar. &ldquo;Wir haben ganz brave Mitglieder, die meisten waren sehr kooperativ&rdquo;, berichtet Pressesprecherin Christiane Enzelberger von den Erfahrungen im Fr&uuml;hjahr, als die Studios auch nur mit Testpflicht &ouml;ffnen durften. [&hellip;]<br>\nMit gemischten Gef&uuml;hlen sehen auch die Kinos die neuen Einschr&auml;nkungen. Kontrollen von Impfausweisen und Testergebnissen seien in einem gro&szlig;en Kinokomplex schon eine Herausforderung, sagt Wolfram Weber vom Cinecitta. Allerdings habe man bei der letzten Testpflicht gute Erfahrungen gemacht, &ldquo;die Leute machen das gut mit&rdquo;. Damals gab es eigens ein Testzentrum vor Ort, Besucher konnten nur &uuml;ber die Eingangshalle ins Geb&auml;ude und wurden dort kontrolliert. Allerdings sind die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Kinos jetzt schon hart: &ldquo;Wir haben circa 30 Prozent Auslastung pro Kinosaal&rdquo;, so Weber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/nuernberg\/testpflicht-bei-frisoer-und-kinobesuch-dann-sperrt-uns-lieber-ganz-zu-1.11281040\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich entspricht es dem zynischen Kalk&uuml;l der politischen Elite die Gastronomen, Hoteliers, Friseure, Kinobetreiber usw. zu Hilfspolizisten ihrer repressiven Coronapolitik und zu Helfershelfern bei der Diskriminierung ihrer Mitb&uuml;rger zu machen. Da sich die Betroffenen aber durch die irrsinnige Lockdownpolitik der vergangenen Monate in einer &ouml;konomisch &auml;u&szlig;erst angespannten Lage befinden ist aus dieser Ecke wenig Widerstand zu erwarten, da nach wie vor &uuml;ber allen die Drohung eines erneuten Lockdowns schwebt. Also f&uuml;gt man sich lieber, bevor man erneut schlie&szlig;en muss.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier ist es aber wichtig die neuen Repressionsma&szlig;nahmen in den richtigen Kontext einzuordnen, zumal, wie sich nun gezeigt hat, die Politik nicht einmal wei&szlig; wie hoch die Impfquote &uuml;berhaupt ist. Ihre Beschl&uuml;sse bei oberfl&auml;chlicher Betrachtung also ins Blaue hinein fasst. Es sollte klar sein, dass es prim&auml;r l&auml;ngst nicht mehr um die Pandemiebek&auml;mpfung geht, sondern um die Gew&ouml;hnung der B&uuml;rger an ein autorit&auml;res Kontroll- und &Uuml;berwachungsregime dessen zentrales Element der digitale Impfpass ist. Dies auch vor dem Hintergrund einer immer absurdere Ausma&szlig;e annehmende soziale Spaltung der Gesellschaft, die gerade auch durch die bisherigen Corona-Ma&szlig;nahmen noch einmal beschleunigt wurde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeiten bis zum Umfallen ist l&auml;ngst Realit&auml;t &ndash; weg mit der Rente erst ab 67<\/strong><br>\n&bdquo;Wer nicht akzeptieren will, dass arme und hart arbeitende Menschen fr&uuml;her sterben, hohe Rentenabschl&auml;ge in Kauf nehmen m&uuml;ssen und von ihrer Rente sp&auml;ter einmal nichts haben, muss f&uuml;r gute Arbeitsbedingungen, gute L&ouml;hne und eine gute Rente eintreten. L&auml;ngeres Arbeiten kann man nicht erzwingen, man muss es erm&ouml;glichen&ldquo;, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die neuen Zahlen des Sozialverbands VdK und des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) zur Lebenserwartung. Birkwald weiter:<br>\n&bdquo;Alle Forderungen nach einer Erh&ouml;hung der Regelaltersgrenze sind angesichts der neuen Zahlen eine zynische Umschreibung f&uuml;r Rentenk&uuml;rzungen. Knapp 15 Prozent der &auml;lteren Menschen sterben aktuell vor ihrem 65. Geburtstag. Und 20 Prozent der Menschen sterben vor ihrem 69. Geburtstag.<br>\nWir brauchen einen Politikwechsel weg von der Rente erst ab 67, f&uuml;r gute Arbeit und den h&ouml;chstm&ouml;glichen Schutz f&uuml;r kranke Menschen vor Altersarmut. DIE LINKE hat ein Programm f&uuml;r ein gutes und langes Arbeitsleben: Der gesetzliche Mindestlohn muss auf 13 Euro erh&ouml;ht werden, wir brauchen einen Rechtsanspruch auf alters- und alternsgerechte Arbeitspl&auml;tze und gute Reha-Leistungen sowie massive Investitionen in die Weiterbildung von &auml;lteren Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/arbeiten-bis-zum-umfallen-ist-laengst-realitaet-weg-mit-der-rente-erst-ab-67\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geld arbeitet nicht<\/strong><br>\nVom Grundeinkommen &uuml;ber Klimaschutz bis zur Staatsverschuldung &ndash; unsere &ouml;konomischen Debatten laufen oft ins Leere, weil wir diesen einen Punkt nicht verstehen.<br>\nLassen Sie Ihr Geld f&uuml;r sich arbeiten&laquo; &ndash; so lautet das Gl&uuml;cksversprechen aller Finanzberater, seien sie seri&ouml;s oder dubios, online oder offline. Die finanzielle Unabh&auml;ngigkeit von Lohnarbeit ist f&uuml;r Normalsterbliche eine fast paradiesische Vorstellung. Nicht bis zur Rente warten zu m&uuml;ssen, um mit der t&auml;glichen Plackerei aufh&ouml;ren zu k&ouml;nnen, ist verlockend. Aber die Sache ist die: Geld arbeitet nicht. Nie. Auch dann nicht, wenn man es &raquo;sinnvoll investiert&laquo;.<br>\nDennoch ist diese Vorstellung weit verbreitet und wirkungsm&auml;chtig. Das zeigte sich zuletzt an den beipflichtenden Reaktionen, als das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel f&uuml;r nichtig erkl&auml;rte: Den Vermieterinnen und Vermietern st&uuml;nden ihre hohen Profite zu, schlie&szlig;lich w&uuml;rden sie in nobler Selbstaufgabe darauf verzichten, ihre Einkommen einfach zu verkonsumieren, und es stattdessen in gesellschaftlich n&uuml;tzlicher Weise im Wohnungswesen einsetzen. &Auml;hnliches gelte f&uuml;r den Aktienmarkt: Wer sein Geld dort investiere, helfe Unternehmen dabei, durch Innovation die n&auml;chste Pandemie zu verhindern oder den Klimawandel zu besiegen. Hinter solchen Argumenten verbergen sich gleich mehrere &ouml;konomische Fehlannahmen. Es lohnt sich, sie St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auseinanderzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/geld-arbeitet-nicht-alexander-brentler-aktienhandel-investitionen-wirtschaftsmythen-blackrock-mmt-geldknappheit\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&ouml;here Einnahmen &ndash; Deutsche Wohnen profitiert von steigenden Mieten<\/strong><br>\nVor wenigen Monaten erkl&auml;rte das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel f&uuml;r nichtig. Ein Profiteur: die Deutsche Wohnen. Im Jahresvergleich legten die Vertragsmieten im ersten Halbjahr um 0,9 Prozent zu.<br>\nDer Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten sechs Monaten von h&ouml;heren Mieten profitiert.<br>\nDie Vertragsmieten legten im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 0,9 Prozent auf 425,8 Millionen Euro zu, wie das Dax-Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. Die Vertragsmiete im Gesamtportfolio kletterte zum 30. Juni um 3,2 Prozent auf durchschnittlich 7,15 Euro pro Quadratmeter. Auch in Berlin stiegen die Mieten. An der B&ouml;rse sorgten die Zahlen zun&auml;chst f&uuml;r keine Reaktion.<br>\nVor wenigen Monaten hatte das Bundesverfassungsgericht das seit mehr als einem Jahr geltende Berliner Mietendeckel-Gesetz in einem Beschluss f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt. Unter anderem mussten Vermieter in dieser Zeit ihre Mieten zum Teil deutlich senken. Nun k&ouml;nnen sie diese wieder auf das urspr&uuml;ngliche Niveau anheben. Die Deutsche Wohnen hat bereits entgangene Zahlungen von Mietern nachgefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article233116687\/Berliner-Mietendeckel-gescheitert-Deutsche-Wohnen-profitiert-von-steigenden-Mieten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer Bundeswehr-Freiwilligendienst: Jeder vierte Heimatsch&uuml;tzer steigt schnell wieder aus<\/strong><br>\nMit einem neuen Freiwilligendienst will Annegret Kramp-Karrenbauer eine Art Heimatschutz aufbauen. Nach SPIEGEL-Informationen brechen aber viele Rekruten das Programm schnell wieder ab.<br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauers Projekt f&uuml;r eine freiwillige Heimatschutztruppe entwickelt sich nach SPIEGEL-Informationen nicht so wie von der Verteidigungsministerin erhofft. Laut internen Zahlen ihres Ministeriums bricht schon in den ersten Monaten nach dem Start des Projekts &raquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&laquo; gut jeder vierte der Rekruten die Ausbildung bereits wieder ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-freiwilligendienst-jeder-vierte-heimatschuetzer-steigt-schnell-wieder-aus-a-e46520b8-9211-4201-ab86-ae1c72daba0a\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Effektivit&auml;t aller in Europa zugelassenen Impfstoffe auf 100 Prozent hochgestuft<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin forderte alle auf, sich impfen zu lassen, und sagte in die Kamera zur Schutzwirkung einer Impfung:<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen ja immer nur sagen, dass dann ein sehr viel besserer Schutz bestehen w&uuml;rde, gegen&uuml;ber der Erforderlichkeit, (&auml;hem) noch mehr Ma&szlig;nahmen zu ergreifen.&ldquo;<br>\nImpfungen sch&uuml;tzen also die Geimpften vor staatlichen Restriktionen und Zwangsma&szlig;nahmen. So viel Offenheit und Vertrauen in unsere Einsichtsf&auml;higkeit war selten von unserer geliebten F&uuml;hrerin.<br>\nDa man als geimpfte Person keine Tests mehr &uuml;ber sich ergehen lassen muss &ndash; trotz der fortbestehenden M&ouml;glichkeit, sich und andere anzustecken &ndash; und praktisch &uuml;berallhin darf, ist die Effektivit&auml;t der Impfung gegen staatliches Mobbing ab der zweiten Spritze 100 Prozent.<br>\nBei der ersten Spritze ist die Schutzwirkung dagegen noch null, ebenso bei allen in Europa nicht offiziell zugelassenen Impfstoffen, wie den russischen oder den chinesischen.<br>\nWir danken Dir, geliebte F&uuml;hrerin, wir danken Euch, erleuchtete Mitglieder des Corona-Zentralkomitees.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/effektivitaet-impfungen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Massaker von Paris vor 60 Jahren: Tote am Ufer der Seine<\/strong><br>\nEin Massaker an Algeriern in Paris und die radikale Solidarit&auml;tsbewegung der Adenauer-&Auml;ra: Beides geh&ouml;rt in unser antikoloniales Ged&auml;chtnis.<br>\nEin Massaker der Polizei auf den Stra&szlig;en von Paris? Unvorstellbar. Und doch war es so, vor ziemlich genau 60 Jahren, als der Algerienkrieg in seine finale Phase trat. Nach einer friedlichen Demons&shy;tration f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit der Kolonie lagen Leichen am Ufer der Seine, gefesselte Leichname. Die Zahl der Toten, wohl &uuml;ber Hundert, wurde niemals genau ermittelt; es waren, fast &uuml;berfl&uuml;ssig zu sagen, algerische Tote.<br>\nNicht nur an sie m&ouml;chte ich hier erinnern, sondern an eine Bewegung in Westdeutschland, die jenem blutigen Oktobertag 1961 bereits lange vorausging: radikale Solidarit&auml;t mit dem algerischen Befreiungskampf &ndash; in den 1950er Jahren, der muffigen Adenauer-&Auml;ra. Es war die erste internationalistische Bewegung nach dem Ende des Nationalsozialismus.<br>\nDie Schar der Aktivisten war &uuml;berschaubar, Frauen und M&auml;nner in kleinen heterogenen Gruppen: Gewerkschafter, Intellektuelle, Kommunisten, Trotzkisten, Naturfreunde, engagierte Christen, darunter ein paar Katholiken mit CDU-Parteibuch. Sie schmuggelten Geld und Waffen f&uuml;r die Befreiungsfront, brachten Algerier, die aus Frankreich fliehen mussten, nachts im Kofferraum &uuml;ber die Grenze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Massaker-von-Paris-vor-60-Jahren\/!5788269\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Ende in Sicht: Waldbr&auml;nde und schwere &Uuml;berschwemmungen<\/strong><br>\nW&auml;hrend es rund ums Mittelmeer weiter brennt, werden andere Regionen von extremen Niederschl&auml;gen gebeutelt<br>\nDie offizielle Zahl der Todesopfer der schweren &Uuml;berschwemmungen an der t&uuml;rkischen Schwarzmeerk&uuml;ste ist inzwischen auf 70 angestiegen, berichtet der Nachrichtensender Al Jazeeras. Am Montag wurde die Zahl auf 71 Tote korrigiert. 47 Personen w&uuml;rden noch vermisst. 40 D&ouml;rfer seien weiter von der Stromversorgung abgeschnitten.<br>\nDie schweren Regenf&auml;lle kommen nach einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Hitzewelle, die offenbar auch zu verst&auml;rkter Verdunstung gef&uuml;hrt hat.<br>\nMit jedem Grad Anstieg der Temperatur kann die Luft sieben Prozent mehr Wasserdampf aufnehmen. Entsprechend k&ouml;nnen die Niederschl&auml;ge umso heftiger ausfallen, je w&auml;rmer es wird. Bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius kann ein Kubikmeter Luft maximal 17,28 Gramm Wasserdampf aufnehmen, bei 30 Grad Celsius schon fast das Doppelte und bei 40 Grad schon 51,18 Gramm. Entsprechend viel kann dann gegebenenfalls ausregnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Kein-Ende-in-Sicht-Waldbraende-und-schwere-Ueberschwemmungen-6166590.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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