{"id":7530,"date":"2010-11-26T09:02:34","date_gmt":"2010-11-26T08:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7530"},"modified":"2010-11-26T09:43:51","modified_gmt":"2010-11-26T08:43:51","slug":"hinweise-des-tages-1274","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7530","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Europ&auml;ische Finanzkrise; delikate Post von der Landesbank; Immobilienkrise lastet auf deutschen Banken; Zertifikate-Emissionen am Flie&szlig;band; Schweigen als journalistische Tugend?; Vorratsdatenspeicherung von Millionen; wenn Bewerber etwas gleicher sind als andere; Protest gegen Sozialk&uuml;rzungen; Leyen dr&auml;ngt Hartz-IV-Bezieher aus Privatkassen; &Auml;rzte sparen an n&ouml;tigen Behandlungen; &bdquo;Beitragsfluch&ldquo; bei den Privatversicherten; Duogynon-Opfer klagen gegen Bayer Schering; Stuttgart 21; SPD-Rechte r&uuml;gen Gabriel; die Gr&uuml;nen sind die neue CDU; Menschenrechte; der Schattenmann des Populisten; Niebels Wasserkopf; Guttenberg, Sch&auml;uble und die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo;; RTL will Zuschauer in &lsquo;Massenhypnose&rsquo; versetzen; das Diplom kehrt zur&uuml;ck; ein Brot kostet einen Tageslohn. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Europ&auml;ische Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">BayernLB: Delikate Post von der Landesbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Immobilienkrise lastet auf deutschen Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Zertifikate-Emissionen am Flie&szlig;band<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Terrorwarnungen in Deutschland &ndash; Schweigen als journalistische Tugend?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Vorratsdatenspeicherung von Millionen: FDP warnt vor Generalverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Diskriminierung: Wenn Bewerber etwas gleicher sind als andere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Protest gegen Sozialk&uuml;rzungen: Ziviler Ungehorsam vorm Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Krankenversicherung: Leyen dr&auml;ngt Hartz-IV-Bezieher aus Privatkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Besonders Kassenpatienten betroffen: &Auml;rzte sparen an n&ouml;tigen Behandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">So sch&uuml;tzen sich Privatversicherte vor dem Beitragsfluch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Duogynon-Opfer klagen gegen Bayer Schering<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Stuttgart 21: Schwere Fehler in der Bibel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">SPD-Rechte r&uuml;gen Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Parteienlandschaft in Deutschland: Die Gr&uuml;nen sind die neue CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Menschenrechte: Der aufrechte Gang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Geert Wilders&rsquo; Berater &ndash; Der Schattenmann des Populisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Niebels Wasserkopf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Guttenberg, Sch&auml;uble und die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">RTL will Zuschauer in &lsquo;Massenhypnose&rsquo; versetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Das Diplom kehrt in Mecklenburg-Vorpommern zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">S&uuml;dafrika: Ein Brot kostet einen Tageslohn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7530&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Finanzkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Umnachtung der Eliten<\/strong><br>\nImmer mehr EU-L&auml;nder gehen pleite. Wir brauchen einen europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds, der die Zinspolitik ver&auml;ndert und die Realwirtschaft st&auml;rkt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F11%2F25%2Fa0122&amp;cHash=55a01bae34\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa in der Krise Mehr Gerechtigkeit, bitte!<\/strong><br>\nKlar darf es Steuerwettbewerb in Europa geben. Nur: Wenn L&auml;nder wie Irland Firmen mit Mini-Tarifen anlocken und zugleich teils enorme Summen von der EU bekommen, dann ist etwas verkehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/irland-in-der-krise-mehr-gerechtigkeit-bitte-1.1027965\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Europas tragische Kom&ouml;die<\/strong><br>\nStatt uns aus der Finanzkrise zu retten, wiederholen die Verantwortlichen wie Clowns immer dieselben Fehler. Sie m&uuml;ssen endlich erkennen, dass wir eine politische Union brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-muenchau-europas-tragische-komoedie\/50197754.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BayernLB: Delikate Post von der Landesbank<\/strong><br>\nDie BayernLB will, dass prominente CSU-Politiker und ehemalige Verwaltungsr&auml;te auf Verj&auml;hrung von Schadenersatz-Forderungen verzichten. Das k&ouml;nnte die Herren viel Geld kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/2.220\/bayernlb-delikate-post-von-der-landesbank-1.1028153\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Immobilienkrise lastet auf deutschen Banken<\/strong><br>\nDie weltweite Krise sei keineswegs &uuml;berwunden und auch im Bankensystem liege noch manches im Argen, urteilte die Notenbank am Donnerstag anl&auml;sslich der Vorlage ihres &ldquo;Finanzstabilit&auml;tsberichts 2010&rdquo;. &ldquo;Die deutschen Banken haben in ihren Bilanzen noch Risikopositionen aus strukturierten Immobilienfinanzierungen von circa 100 Milliarden Euro stehen&rdquo;, sagte Bundesbank-Vizepr&auml;sident Franz-Christoph Zeitler. Zwar d&uuml;rfte dies f&uuml;r die Institute beherrschbar sein, allerdings habe sich die Struktur der Risiken in den vergangenen zwei Jahren &ldquo;kontinuierlich verschlechtert&rdquo;, warnte Zeitler. Die tats&auml;chlichen Ausf&auml;lle l&auml;gen bislang allerdings nur im &ldquo;unteren einstelligen Bereich&rdquo;.<br>\nTrotz der schweren Hypothek durch die Immobilienkrise attestiert die Bundesbank den deutschen Geldh&auml;usern einen robusteren Zustand als im vergangenen Jahr. &ldquo;Die Lage des deutschen Bankensystems hat sich verbessert, die Banken erhalten derzeit R&uuml;ckenwind durch die gute konjunkturelle Entwicklung&rdquo;, sagte das f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t zust&auml;ndige Vorstandsmitglied Andreas Dombret. Die noch im vergangenen Jahr bef&uuml;rchtete Kreditklemme sei nicht mehr zu erwarten. &ldquo;Verwundbarkeiten und strukturelle Schw&auml;chen bestehen aber weiterhin.&rdquo;<br>\nZum Risiko f&uuml;r deutsche Banken im hoch verschuldeten Irland stellte Vizepr&auml;sident Zeitler klar, die kursierenden Zahlen von 130 Milliarden bis 140 Milliarden Euro seien Bruttoangaben. &ldquo;Wenn wir das tats&auml;chliche Irland-Risiko ber&uuml;cksichtigen, liegen wir bei etwa 25 Milliarden Euro.&rdquo; Die gro&szlig;e Diskrepanz der Zahlen erkl&auml;rte Zeitler damit, dass viele der Engagements in Finanzierungs- und Zweckgesellschaften steckten, die aus rechtlichen Gr&uuml;nden in Irland angesiedelt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,731172,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle2: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/presse\/presse_aktuell.php#fsb\">Bundesbank<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der zur Beruhigung dienende Hinweis von Franz-Christoph Zeitler, dass das tats&auml;chliche Irland-Risiko nur bei 25 Milliarden l&auml;ge, zeigt noch einmal deutlich, wie stark das irische Steuerparadies von den deutschen Banken genutzt wurde. Die in den au&szlig;erbilanziellen Zweckgesellschaften steckenden Gelder deutscher Banken von &uuml;ber 100 Milliarden Euro m&ouml;gen zwar nicht auf Irland selbst bezogen sein, sondern beziehen sich auf Risiken in anderen L&auml;ndern, &ndash; was auch nicht gerade beruhigend ist &ndash; , aber man fragt sich doch, warum Irland solch ein Bankenparadies sozusagen mit der Genehmigung Europas&nbsp; errichten durfte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zertifikate-Emissionen am Flie&szlig;band<\/strong><br>\nDie Derivatebranche ist bekannt f&uuml;r ihren Einfallsreichtum. Von der Idee f&uuml;r ein neues Produkt bis zu dessen Auflage vergehen mitunter 24 Stunden. Und derzeit funktioniert das mal wieder besonders gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/derivate\/:portfolio-zertifikate-emissionen-am-fliessband\/50198127.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseitenlesers:<\/strong> Ich glaube so etwas nennt man Politik der verbrannten Erde!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Terrorwarnungen in Deutschland &ndash; Schweigen als journalistische Tugend?<\/strong><br>\nDie Medien warnen unabl&auml;ssig vor Terror-Hysterie und Aufgeregtheit &ndash; und praktizieren sie doch selbst. Franz von Sales, der als Schutzheiliger der Journalisten gilt, verbindet mit der Tugend der Besonnenheit die des Stillschweigens &ndash; das besser sei, als eine &ldquo;lieblose Wahrheit&rdquo; zu verk&uuml;nden. Die Unterdr&uuml;ckung von &ldquo;Lieblosigkeiten&rdquo; ist aber nicht das Gesch&auml;ft des Journalismus. Ihm obliegt es, Nachrichten richtig einzuordnen. Wenn die Information, die der Spiegel vermeldet hat, tats&auml;chlich Grundlage der Terrorwarnung war, muss sie dargestellt, aber dann auch eingeordnet werden. Dazu geh&ouml;rt das Eingest&auml;ndnis, dass niemand sagen kann, ob die BKA-Information stimmt &ndash; oder ob sie auf Windmacherei der Informanten beruht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/2.220\/terrorwarnungen-in-deutschland-schweigen-als-journalistische-tugend-1.1027019\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung von Millionen: FDP warnt vor Generalverdacht <\/strong><br>\nAngesicht der drohenden Terrorgefahr streitet die Koalition &uuml;ber eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung. Die CDU wirbt weiterhin f&uuml;r eine komplette Speicherung der Daten. Die FDP denkt dagegen eher an eine &ldquo;anlassbezogene&rdquo; Auswertung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/fdp-warnt-vor-generalverdacht-\/-\/1472596\/4866848\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Und fragt mal jemand bei der Bundesjustizministerin nach, was sie unter &bdquo;anlassbezogen&ldquo; meint?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Diskriminierung: Wenn Bewerber etwas gleicher sind als andere <\/strong><br>\nDas Pilotprojekt anonyme Bewerbungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes startet. Noch immer wehren sich nur wenige gegen Benachteiligung im Joballtag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2010-11\/antidiskriminierung-arbeitswelt?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wird das Verfahren der anonymisierten Bewerbung funktionieren k&ouml;nnen? Oder werden besonders Bewerberinnen und Bewerber, die eine Diskriminierung bef&uuml;rchten, diese Methode w&auml;hlen und so zwangsl&auml;ufig unfreiwillig aussortiert? Und war es bisher nicht oft genug so, dass Arbeitsmarktinstrumente und dergleichen, die z.B. in Frankreich oder den USA funktionieren, hier zum Scheitern verurteilt waren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Protest gegen Sozialk&uuml;rzungen: Ziviler Ungehorsam vorm Bundestag<\/strong><br>\nTausende wollen am Freitag den Bundestag belagern und gegen die Verabschiedung des Sparpakets demonstrieren. Angek&uuml;ndigt ist ziviler Ungehorsam. Sozialproteste waren bisher mau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/ziviler-ungehorsam-vorm-bundestag\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krankenversicherung: Leyen dr&auml;ngt Hartz-IV-Bezieher aus Privatkassen<\/strong><br>\nDie Arbeitsministerin will privat krankenversicherte Hartz-IV-Empf&auml;nger zum Wechsel in die gesetzliche Kasse zwingen. Nach F.A.Z.-Informationen will sie so einem Urteil des Bundessozialgerichts zuvorkommen, nach dem auf die Jobcenter zwei Milliarden Euro Zusatzkosten zukommen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E4B3CFB4BBF8C4168A098C64FF219571E~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Besonders Kassenpatienten betroffen: &Auml;rzte sparen an n&ouml;tigen Behandlungen<\/strong><br>\n62 Prozent der niedergelassenen &Auml;rzte geben zu, Patienten Behandlungen vorenthalten zu haben, die medizinisch angeraten gewesen w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/article1707553\/Aerzte-sparen-an-noetigen-Behandlungen.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Dass kein Fall bekannt ist, &bdquo;wo Patienten zu Schaden gekommen sind&ldquo; muss nicht zwangsl&auml;ufig bedeuten, dass wirklich keine Patienten zu schaden kommen oder kamen. Mir als medizinischem Laien kommt die Idee, dass auch eine verschobene Vorsorgeuntersuchung eine unentdeckte schwere Krankheit und damit unn&ouml;tiges Leid und unn&ouml;tige Kosten zur Folge haben kann.<br>\nAber wonach beim Springer-Blatt bewusst oder unbewusst NICHT gefragt wird: Wieso gibt ein Finanzdienstleister namens MLP, der auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.mlp.de\/#\/startseite\/gesundheit\">Gesundheitsprodukte<\/a>&ldquo;  &ndash; also private Krankenversicherungstarife &ndash; anbietet, eine Studie zu Einsparungen bei Behandlungen in Auftrag? Und was wird in diesem Zusammenhang mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Besonders Kassenpatienten betroffen&ldquo; bezweckt? Wie ist hier die Aussage &bdquo;So zweifeln 75 Prozent der B&uuml;rger und 93 Prozent der &Auml;rzte an der Gesundheitsreform und einer l&auml;ngerfristigen Finanzierung des deutschen Krankenkassensystems&ldquo; zu bewerten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So sch&uuml;tzen sich Privatversicherte vor dem Beitragsfluch<\/strong><br>\nMillionen Kunden der privaten Krankenversicherung bekommen in diesen Tagen unerfreuliche Post: Die Beitr&auml;ge steigen Anfang 2011&nbsp;deutlich. Doch es gibt einen Gesetzestrick, mit dem&nbsp;sich Verbraucher gegen den Kostenfluch wehren k&ouml;nnen.<br>\n&hellip;die beste aller Alternativen ist und bleibt der Wechsel in einen g&uuml;nstigeren Tarif &ndash; inklusive des potentiellen Ausschlusses von Mehrleistungen. F&uuml;r dieses Recht m&uuml;ssen die Versicherten allerdings selbst k&auml;mpfen und Ausdauer beweisen. Denn die Unternehmen haben kein Interesse daran, dass Altversicherte mit Krankheiten die Kalkulation der jungen Alles-bestens-Tarife ad absurdum f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,730643,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Duogynon-Opfer klagen gegen Bayer Schering  <\/strong><br>\nAm kommenden Dienstag startet in Berlin der Prozess von Opfern des hormonellen Schwangerschaftstests Duogynon gegen die Firma Bayer Schering AG. Mehrere Gesch&auml;digte werden dem Verfahren beiwohnen.<br>\nDas Magazin stern berichtet in seiner heutigen Ausgabe &uuml;ber eine Klage von Medikamenten-Opfern gegen die Firma Bayer Schering. Die Betroffenen fordern Einsichtnahme in alle Unterlagen des Konzerns zum Pr&auml;parat Duogynon. Der Konzern lehnt dies wegen angeblicher Verj&auml;hrung ab.<br>\n&nbsp;Spiegel Online weist heute nach, dass bei Schering schon 1967 intern &uuml;ber die Risiken diskutiert wurde. In einem Brief an die Schering-Zentrale hei&szlig;t es: &ldquo;Die offenkundige Korrelation zwischen der Zunahme angeborener Missbildungen und dem Verkauf des Schwangerschaftstests erscheint ziemlich alarmierend.&rdquo;<br>\n&nbsp;Andre Sommer, einer der Kl&auml;ger: &bdquo;Warum tauschten die Herren sich intern aus und schwiegen in der &Ouml;ffentlichkeit?&ldquo;. Allein bei Sommer meldeten sich bislang mehr als 180 Gesch&auml;digte.&nbsp;<br>\nTausende von Kindern hatten in den 60er und 70er Jahren schwere Fehlbildungen durch hormonelle Schwangerschaftstests erlitten. Die von der Firma Schering unter den Produktnamen Duogynon, Cumorit und Primodos vertriebenen Pr&auml;parate f&uuml;hrten unter anderem zu Herzfehlern, fehlenden Gliedma&szlig;en, Gaumenspalten und Nierensch&auml;den. Nach Angaben von Anwalt Heynemann ist die &bdquo;statistische Signifikanz eines Zusammenhangs der Geburt behinderter Kinder und der Einnahme von Duogynon durch die M&uuml;tter ebenso offensichtlich wie im Fall der Contergan-Trag&ouml;die.&ldquo;<br>\nBis heute steht eine Entsch&auml;digung der Opfer jedoch aus. Ein erster Prozess gegen Schering war 1980 eingestellt worden. In der damaligen Urteilsbegr&uuml;ndung hie&szlig; es kaltschn&auml;uzig, die Sch&auml;digung eines F&ouml;tus stelle keinen Straftatbestand dar, da &bdquo;ein Angriff gegen die Gesundheit eines Menschen im Rechtssinn&ldquo; nicht vorliege. Philipp Mimkes vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): &bdquo;Die Justiz ist gefordert, dieses skandal&ouml;se Urteil zu revidieren. Schlie&szlig;lich hat Schering selbst in den siebziger Jahren auf jeder Packung einen Warnhinweis anbringen lassen, laut dem Duogynon wegen der Gefahr von Fehlbildungen nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden darf. Und in den 70er Jahren hat Schering betroffenen Eltern ein Vergleichsangebot gemacht &ndash; unter der Bedingung, dass diese ihre &ouml;ffentliche Kritik unterlassen.&ldquo; Schering war im Jahr 2006 vom Leverkusener Bayer-Konzern &uuml;bernommen worden. Auf Einladung der CBG hatten im April mehrere Betroffene in der BAYER-Hauptversammlung vor Tausenden von Aktion&auml;ren gesprochen.<br>\nWissenschaftler hatten schon 1967 vor den Gefahren bei Fr&uuml;hschwangerschaften gewarnt. Ende der 60er Jahre forderten selbst Schering-Mitarbeiter einen Verkaufsstopp. Mehrere L&auml;nder nahmen daraufhin hormonelle Schwangerschaftstests vom Markt, nicht aber Deutschland. Dabei waren seit Anfang der 70er Jahre v&ouml;llig ungef&auml;hrliche Urintest auf dem Markt und der Einsatz von Duogynon sp&auml;testens ab diesem Zeitpunkt nicht mehr notwendig. Schering hingegen belie&szlig; das Pr&auml;parat auf dem Markt und sandte keinerlei Warnungen an die &Auml;rzte.<br>\nQuelle:  Presse Information vom 25. November 2010 von Coordination gegen BAYER-Gefahren\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Schwere Fehler in der Bibel? <\/strong><br>\nDas wichtigste Papier f&uuml;r S21 bezifferte schon 2002 die Kosten auf 4,2 Milliarden Euro. Die Bahn sagt: Kleiner Fehler, gemeint seien D-Mark. Doch im Papier steht alles in Euro. Ist etwa alles falsch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stuttgart-21-schwere-fehler-in-der-bibel-1627395-print.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD-Rechte r&uuml;gen Gabriel<\/strong><br>\nDer rechte SPD-Fl&uuml;gel hat den Kurs des Parteichefs Sigmar Gabriel scharf kritisiert. Die Partei habe keine klare Linie, wird in einem am Thesenpapier des konservativen &bdquo;Seeheimer Kreises&ldquo; bem&auml;ngelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spd-rechte-ruegen-gabriel\/-\/1472596\/4867710\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <a href=\"\/?p=3361\">In der Mitte g&auml;hnt der Abgrund<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Parteienlandschaft in Deutschland: Die Gr&uuml;nen sind die neue CDU<\/strong><br>\nGr&uuml;n ist die gesellschaftspolitische Leitkultur der Bundesrepublik. Der Naturbezug hat offenbar die Religi&ouml;sit&auml;t abgel&ouml;st und die Gr&uuml;nen sind die neue CDU. In dieser Situation kann die Partei sogar ihre Ideale opfern &ndash; nichts scheint ihr zu schaden. Solange sie nicht an der Macht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/parteienlandschaft-in-deutschland-die-gruenen-sind-die-neue-cdu-1.1028484\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Meines Erachtens profitieren die Gr&uuml;nen vor allem davon, dass CDU, FDP und SPD durch ihre Regierungsverantwortung immer mehr Menschen entt&auml;uschen bzw. bei der SPD ihre Entt&auml;uschung nicht vergessen haben. Den Gr&uuml;nen ist es &ndash; anders als der SPD &ndash;  gelungen, sich aus ihrer Politik unter der rot-gr&uuml;nen Koalition und all den &bdquo;Reformen&ldquo; bis zu den Kriegseins&auml;tzen, die sie mitgetragen haben, herauszustehlen. Sie sind so f&uuml;r viele sog. b&uuml;rgerlichen W&auml;hler die letzte unbeschriebene parteipolitische Projektionsfl&auml;che geblieben. Prantl hat schon Recht, wenn er prognostiziert, dass die Entzauberung der Gr&uuml;nen mit einer Regierungsbeteiligung erfolgen w&uuml;rde.<br>\nDass das Gr&uuml;ne jedoch zur gesellschaftspolitischen Leitkultur geworden ist, kann man allerdings nur glauben, wenn man die harten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme verdr&auml;ngt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Menschenrechte: Der aufrechte Gang<\/strong><br>\nDer Universalismus ist zwar &auml;lter als das Christentum, denkt man etwa an die Lehren der Stoa, aber die vom Christentum gepr&auml;gte politische Geschichte Europas stellt in der Tat den Kontext der Entwicklung der Menschenrechtsidee dar. Dabei aber muss man sehen, dass die heute oft vertretene &Uuml;berzeugung, die Menschenrechte seien eine &bdquo;Errungenschaft&ldquo; des Christentums, irref&uuml;hrend ist. Sie waren eine Errungenschaft innerhalb des Christentums und zwar in der Regel gegen die herrschende Lehre. Dies zu verwechseln hat ungef&auml;hr soviel Wahrheitsgehalt wie die Vorstellung, die Sozialdemokratie sei eine Errungenschaft des Kapitalismus. Um es ganz verk&uuml;rzt zu sagen, mussten die Dissidenten, die sich gegen eine &bdquo;gottgewollte&ldquo; und religi&ouml;s legitimierte Feudalherrschaft stellten, zun&auml;chst gewaltige hermeneutische und polemische Kraft aufwenden, um aus dem g&ouml;ttlichen Naturrecht von Gott gegebene Freiheitsrechte zu machen, um aus der Sorge um die Seele und den rechten Glauben die Gewissens- und Religionsfreiheit zu generieren und um die Idee der Gottesebenbildlichkeit so zu deuten, dass aus ihr eine Unantastbarkeit auch des Anders- und Ungl&auml;ubigen wurde.<br>\nErst hellsichtige Denker wie Pierre Bayle, als Hugenotte im katholischen Frankreich verfolgt und in Rotterdam wegen seiner Freigeisterei angefeindet, sahen, dass nur der Gedanke einer von der Religion unabh&auml;ngigen Menschenmoral, die jede Person verpflichtet und jeder Person geschuldet ist, einen Ausweg bietet aus der fatalen Vorstellung, der eigene Glaube sei die Basis der Moral. Denn so konnte laut Bayle jeder seine eigenen Verbrechen als gute Taten darstellen; damit aber ein Verbrechen als Verbrechen &ndash; wir w&uuml;rden heute sagen: als Menschenrechtsverletzung &ndash; identifiziert werden kann, muss es eine unter allen Menschen gleicherma&szlig;en gesprochene moralische Sprache geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/debatte\/der-aufrechte-gang\/-\/1473340\/4866664\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Geert Wilders&rsquo; Berater &ndash; Der Schattenmann des Populisten<\/strong><br>\nMartin Bosma ist der Mann hinter Geert Wilders. Der Strippenzieher des niederl&auml;ndischen Islamgegners kennt nur eine Devise: maximale Provokation. In seinem Buch verh&ouml;hnt er Linke als &ldquo;n&uuml;tzliche Idioten&rdquo; der Dschihadisten. Bosmas Hauptthese: Der neue, genauso gef&auml;hrliche Faschismus hei&szlig;t Islam, und die politische Elite steht ihm so hilflos gegen&uuml;ber wie den Nazis in den drei&szlig;iger Jahren. Blind ist diese Elite, weil noch immer die 68er den Kurs vorgeben, Leute, die Multikulti herrlich finden, westliche Werte im Zweifel f&uuml;r die schlechteren halten, den Nationalstaat f&uuml;r etwas B&ouml;ses und Israel f&uuml;r ein imperialistisches Land. Derweil nagt die &ldquo;Massenimmigration&rdquo; am Fundament der westlichen Welt, &uuml;berschwemmt sie mit ungebildeten, gewaltbereiten Menschen.<br>\nDas ist Bosmas Stil: maximale Provokation. Seitenweise zieht er im Buch &uuml;ber die &ldquo;Dummheit&rdquo; linker &ldquo;Gutmenschen&rdquo; her, diesen &ldquo;n&uuml;tzlichen Idioten&rdquo; der Dschihadisten, diesen &ldquo;Heuchlern&rdquo;, die ihre Kinder am liebsten in ausl&auml;nderfreie Schulen steckten und an Muslimen &ldquo;mit ihrem Toyota Prius vorbeifahren&rdquo;. Er gr&auml;bt die in der konservativen US-Blogosph&auml;re sehr beliebte These aus, Hitler sei in Wahrheit ein Linker gewesen, auf jeden Fall kein Rechtsextremer. Aufgrund dieser Annahme h&auml;tten sich &ldquo;die Linken immer moralisch &uuml;berlegen gef&uuml;hlt. Es ist die Basis ihrer Weltanschauung, und sie ist falsch.&rdquo;<br>\nUnd Deutschland? &ldquo;Ihr wacht gerade erst auf&rdquo;, sagt Bosma und verweist auf die Partei von Ren&eacute; Stadtkewitz, deren Gr&uuml;ndung Wilders neulich beiwohnte. &ldquo;Da waren lauter gebildete, schlaue Menschen versammelt.&rdquo; Es fehle nur ein &ldquo;Fortuyn-Moment&rdquo;.Dann lacht er, weil ihm eine Pointe einf&auml;llt. &ldquo;Heinrich Heine meinte, wenn die Welt untergehe, m&uuml;sse man nach Holland, das sei immer 50 Jahre zur&uuml;ck. Inzwischen sind wir euch zehn Jahre voraus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geert-wilders-berater-der-schattenmann-des-populisten-1.1024803\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat Bosma leider recht, es fehlt nur noch das &ldquo;Fortuyn-Moment&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Niebels Wasserkopf<\/strong><br>\nDie drei gro&szlig;en deutschen Hilfsorganisationen fusionieren. Das Ergebnis der geplanten Fusion der drei Entwicklungsorganisationen, die Steuergelder einsparen und Doppelstrukturen abschaffen sollte, wird demnach zumindest in der neuen F&uuml;hrung verfehlt. Es soll allein sieben Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer geben, zu den bestehenden K&ouml;pfen kommen zwei weitere. Die gr&ouml;&szlig;te deutsche Entwicklungshilfeorganisation gibt in Zukunft eine millionenhohe Eurosumme allein f&uuml;r die neue F&uuml;hrung aus &ndash; im Namen der Armutsbek&auml;mpfung in aller Welt. Doch damit ist die j&uuml;ngste Posse aus dem Hause Niebel noch nicht vollst&auml;ndig erz&auml;hlt: Denn die sieben Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer werden ausschlie&szlig;lich M&auml;nner sein. In der gendersensiblen Entwicklungshilfe, die &uuml;berall auf der Welt Gleichberechtigung f&ouml;rdern will, ist das mehr als eine Fu&szlig;note. Einer der neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer wird Tom P&auml;tz sein, verk&uuml;ndete Beerfeltz bei der Soir&eacute;e. P&auml;tz, einst ein FDP-Mann aus dem Ortsverband Bonn-Beuel, war erst im Fr&uuml;hjahr von Parteikollegen und Minister Dirk Niebel in sein Haus geholt worden, um den Zusammenschluss der Organisationen zu managen. Nun wird P&auml;tz an die Spitze der Organisation gesetzt, die er selbst geschaffen hat. Ein bislang einmaliger Vorgang. Der Fall schlie&szlig;t sich nahtlos an die umstrittene Einstellungspolitik Niebels seit Amtsbeginn an. Seit Langem steht er in der Kritik, weil er sein Ministerium ohne R&uuml;cksicht auf Verluste auf Parteilinie trimmt und mit FDP-Leuten besetzt. Nach und nach hat er zun&auml;chst die gesamte Leitungsebene mit Staatssekret&auml;ren und Abteilungsleitern ausgetauscht. Fachleute wichen Parteifreunden, selbst f&uuml;r den ehemaligen Oberst Friedel Eggelmeyer, der einem mit Wehrmachtssymbolik kokettierenden Panzerbataillon nahesteht, fand sich ein gut bezahlter Ministeriumssessel in der Berliner Stresemannstra&szlig;e f&uuml;r die letzten Arbeitsjahre. Sogar der Personalrat kritisierte mehrfach die &ldquo;Salamitaktik&rdquo;, mit der das Haus personell umgekrempelt werde. Ohne Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F11%2F25%2Fa0115&amp;cHash=7f5c5de393\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&bdquo;Guttenberg, Sch&auml;uble und die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo;<\/strong><br>\nZwei aktuelle Beispiele verdeutlichen einmal mehr, wie es seit langem um die deutschen Medien, die sich gerne selbst als &bdquo;vierte Gewalt im Staat&ldquo; sehen und bezeichnen, bestellt ist: Sie sind l&auml;ngst keine kritische Gegenmacht zur Staatsgewalt mehr, sind kein auch nur irgendwie neutraler oder objektiver Beobachter, sondern gezielte Stimmungsmacher f&uuml;r bestimmte Interessen. F&uuml;r eine fast deckungsgleiche Auffassung, als deren Konsequenz Horst K&ouml;hler noch zur&uuml;ckgetreten war (die Bef&uuml;rwortung von Wirtschaftskriegen) erntet zu Guttenberg ausschlie&szlig;lich Lob. Wolfgang Sch&auml;uble jedoch wird ein eher l&auml;sslicher Aussetzer schwer angelastet. Zu erkl&auml;ren ist dies wohl nicht nur durch pers&ouml;nliche Faktoren und einen unterw&uuml;rfigen Personenkult der deutschen Presse, sondern auch durch politische Gr&uuml;nde: W&auml;hrend Sch&auml;uble Steuersenkungen im Weg steht, ist Guttenberg ganz auf wirtschaftsliberaler Linie&hellip;<br>\nDie &ldquo;vierte Gewalt&rdquo; wird in Deutschland nur noch sehr wenig durch unabh&auml;ngigen Journalismus dargestellt, sie gleicht eher einer PR-Abteilung, die im Dienst der wirklich M&auml;chtigen steht. In deren Interessen steht die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ungleichheit. Wir brauchen aber keine Herolde, die sich in der Unterw&uuml;rfigkeit gegen&uuml;ber den M&auml;chtigen und der herrschenden Ordnung gefallen, wir brauchen endlich wieder kritische K&ouml;pfe im deutschen Journalismus. Und &ndash; wir brauchen wieder mehr Meinungsvielfalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2010\/11\/guttenberg-schauble-und-die-vierte.html\">&Ouml;ffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>RTL will Zuschauer in &lsquo;Massenhypnose&rsquo; versetzen<\/strong><br>\n&raquo;Am Samstag, 27. November, will RTL beim &ldquo;Supertalent&rdquo;-Halbfinale die Zuschauer in eine Massenhypnose versetzen. Halbfinalist Martin Bolze hat in einer Show bereits Jurorin Sylvie van der Vaart hypnotisiert und will jetzt das Publikum &uuml;ber den Bildschirm ins Reich der Tr&auml;ume locken. Er verspricht: &ldquo;Sie werden alle Sorgen und Probleme vergessen und sich an diesem Samstagabend wohler f&uuml;hlen als je zuvor!&rdquo;<br>\nAuszug: &ldquo;&hellip; F&uuml;r die Sendung wird eine &ldquo;Hypnose-Hotline&rdquo; eingerichtet, &uuml;ber die die Zuschauer ihre Erlebnisse w&auml;hrend der Hypnose schildern k&ouml;nnen. &ldquo;Das Supertalent&rdquo; hat die rei&szlig;erische Ank&uuml;ndigung eigentlich nicht n&ouml;tig, die Castingshow holt regelm&auml;&szlig;ig Spitzenquoten (vergangenen Samstag &uuml;ber 40% Marktanteil bei den 14- bis 49-J&auml;hrigen). Bei RTL hat das &Uuml;bersinnliche Konjunktur: Am 31. Oktober hatte der Sender in &ldquo;Das Medium&rdquo; bereits Kontakt zu Toten aufgenommen. Dabei schauten immerhin 1,82 Mio junge Zuschauer zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-stimmen.de\/?p=12399#p12\">gegen-stimmen.de <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Massenhypnose bei RTL, was ist daran eigentlich neu?<br>\nRTL tut doch nichts anderes als seine Zuschauer t&auml;glich in Trance zu versetzen, um sie von der Wirklichkeit abzulenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Das Diplom kehrt in Mecklenburg-Vorpommern zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas deutsche Diplom hatte im Ausland einen guten Ruf. Vor allem Ingenieure beklagen seit Einf&uuml;hrung der Hochschulabschl&uuml;sse Bachelor und Master einen Imageverlust. Jetzt kommt das Diplom in Mecklenburg-Vorpommern wieder. Geplant ist es als Zugabe zum Master. Darauf haben sich SPD und CDU vor der entscheidenden Sitzung des Bildungsausschusses im Landtag geeinigt, der f&uuml;r das neue Hochschulgesetz aller Voraussicht nach an diesem Donnerstag (25.11.) Gr&uuml;nes Licht geben wird. Dem SPD-Hochschulpolitiker Mathias Brodkorb zufolge ist MV das erste Land, das diese M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet. Vor allem Ingenieure h&auml;tten dies gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ostsee-zeitung.de\/mecklenburg\/index_artikel_komplett.phtml?SID=d1f53d282dcf481406ebe3f9844b6189&amp;param=news&amp;id=2965766\">Ostseezeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist reiner Etikettenschwindel: Man l&auml;sst alles beim Alten und darf den Master-Abschluss nun eben auch Diplom nennen. So etwas nennt man dann &bdquo;Reform&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>S&uuml;dafrika: Ein Brot kostet einen Tageslohn<\/strong><br>\nAufgrund illegaler Preisabsprachen wird Brot f&uuml;r die Armen unerschwinglich. Jetzt haben Aktivisten eine Sammelklage gegen Lebensmittelkonzerne eingereicht. &Uuml;berteuertes Brot ist nicht das Einzige, wor&uuml;ber Durchschittss&uuml;dafrikaner st&ouml;hnen. Die Lebensmittelpreise liegen insgesamt &uuml;ber denen in Deutschland. Die Mobilfunkgeb&uuml;hren sind horrend, dabei ist das Handy ist das einzige Telekommunikationsmedium der Armen. Die Bankgeb&uuml;hren sind absurd: F&uuml;r Ein- und Auszahlungen vom eigenen Konto werden bis zu 10 Prozent des Betrages einbehalten. Immens hohe Kosten fallen f&uuml;r Wasser an, wobei arme Township-Bewohner mehr zahlen als reiche Haushalte mit intakter Kanalisation. Thami Bolani, Pr&auml;sident des s&uuml;dafrikanischen &ldquo;Konsumentenforums&rdquo;, beklagt verfestigte Monopole und heimliche Absprachen zwischen den Konsortien: &ldquo;Diese Profitgeier w&uuml;rden uns am liebsten bis zum Tod ausbeuten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2010%2F11%2F25%2Fa0092&amp;cHash=e206c4f87a\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Europ&auml;ische Finanzkrise; delikate Post von der Landesbank; Immobilienkrise lastet auf deutschen Banken; Zertifikate-Emissionen am Flie&szlig;band; Schweigen als journalistische Tugend?; Vorratsdatenspeicherung von Millionen; wenn Bewerber etwas gleicher sind als andere; Protest gegen Sozialk&uuml;rzungen; Leyen dr&auml;ngt Hartz-IV-Bezieher aus Privatkassen; &Auml;rzte sparen an n&ouml;tigen Behandlungen; &bdquo;Beitragsfluch&ldquo; bei den Privatversicherten; Duogynon-Opfer klagen gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7530\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7530","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7530"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7542,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7530\/revisions\/7542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}