{"id":75317,"date":"2021-08-20T08:49:21","date_gmt":"2021-08-20T06:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317"},"modified":"2021-08-20T09:46:04","modified_gmt":"2021-08-20T07:46:04","slug":"hinweise-des-tages-3928","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h01\">Reich durch den Biontech-Impfstoff &ndash; und mit Hilfe des Staats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h02\">Geimpfte dennoch mehr gesch&uuml;tzt: Studie untermauert Viruslast-Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h03\">Kritik an Bundesregierung wegen &ldquo;gravierender Vers&auml;umnisse&rdquo; beim Erheben der Corona-Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h04\">Corona-Regeln in Baden-W&uuml;rttemberg: Jetzt herrscht gro&szlig;e Ern&uuml;chterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h05\">R&uuml;stungskonzern Thales erl&auml;utert strategischen Zweck der Impfprivilegien und -p&auml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h06\">Au&szlig;enamt z&ouml;gerte bei der Rettung: Das &ldquo;Signal&rdquo; war wichtiger als die Ortskr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h07\">Vom Westen unterst&uuml;tzte syrische &ldquo;Rebellen&rdquo;: Gro&szlig;e Taliban-Fans <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h08\">Die Kabul-Krise der Regierung: Angela Merkel und das Bild, das bleiben wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h09\">&bdquo;Wie wir die Ressourcen verteilen, trifft ins Herz der Demokratie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h10\">Bundestagswahl: Was die Parteien zur Rente sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h11\">China greift die Reichen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h12\">Markteingriffe: Deutschland ist, wenn Wahlkampf Innovationen t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h13\">Dieselskandal: Transparency ver&ouml;ffentlicht Akten des Bundesverkehrsministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75317#h14\">Personalausweis nur noch mit Fingerabdruck: Kommt nun das Ende der Kriminalit&auml;t?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Reich durch den Biontech-Impfstoff &ndash; und mit Hilfe des Staats<\/strong><br>\nDie Str&uuml;ngmann-Br&uuml;der wurden durch die Pandemie zur reichsten Familie Deutschlands. Die Pharmainvestoren haben enorm von der Impfkampagne gegen das Coronavirus profitiert &ndash; den Aufwand und das Risiko der Impfstoffentwicklung nahmen andere auf sich.<br>\nWie seit l&auml;ngerem &ouml;ffentlich bekannt ist, haben &Ouml;zlem T&uuml;reci und U&#287;ur &#350;ahin, Vorstandsmitglieder und Miteigent&uuml;mer von Biontech, durch die Entwicklung des erfolgreichen Corona-Impfstoffs des Unternehmens ein Verm&ouml;gen von mehreren Milliarden Euro erworben. Kaum bekannt sind hingegen die weiteren Eigent&uuml;mer von Biontech SE. Ein erheblicher Anteil der b&ouml;rsennotierten Europ&auml;ische Aktiengesellschaft geh&ouml;rt den Gebr&uuml;dern Str&uuml;ngmann, die allerdings nicht im Vorstand vertreten sind. Sie wurden zwar nicht &uuml;ber Nacht, aber &uuml;ber den Verlauf eines Pandemie-Jahres auf den ersten Platz der reichsten deutschen Familien katapultiert. Der Wert der Biontech-Aktie stieg von Ende M&auml;rz von fast 80 Euro pro Aktie auf j&uuml;ngst 395 Euro, wodurch ihr Verm&ouml;gen nun auf 43,2 Milliarden Euro angestiegen ist. Ein unfassbares Wachstum von 394 Prozent in f&uuml;nf Monaten.<br>\nDie eher unbekannten Str&uuml;ngmann-Br&uuml;der geh&ouml;rten bisher zu den hinteren R&auml;ngen der Superreichen. So besa&szlig;en die Anfang 70-J&auml;hrigen noch im Fr&uuml;hjahr 2021, also vor dem H&ouml;hepunkt der dritten Welle, &raquo;nur&laquo; neun Milliarden Euro und rangierten auf dem zehnten Platz der reichsten deutschen Familien &ndash; weit hinter den Aldi-Eigent&uuml;mern (33,25 Milliarden Euro), den Lidl-Besitzern (31,3 Milliarden Dollar) und der BMW-Erbin Susanne Klatten (23,5 Milliarden Euro).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/reich-durch-den-biontech-impfstoff-und-mit-hilfe-des-staats-pfizer-impfen-strungmann-milliardare-profite-vermogen-aktien-erbschaft-steuer-vermogenssteuer-erbschaftssteuer-impfkampagne-impfpflicht\/\">Jacobin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Implikationen muss man durchaus reflektieren. Im Grunde treibt der Staat, die politische Elite, die B&uuml;rger mit massiver Repression zur Impfung damit eben solche Figuren noch reicher werden. Wie geschrieben, dass Risiko der Nebenwirkungen haben andere. F&uuml;r m&ouml;gliche Schadensersatzforderungen muss der Staat, also wieder die Allgemeinheit aufkommen. So funktioniert Kapitalismus.<\/em><\/p>\n<p><em>Hinweis: Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75040\">&ldquo;Die Impfmilliard&auml;re&rdquo; auf den NachDenkSeiten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geimpfte dennoch mehr gesch&uuml;tzt: Studie untermauert Viruslast-Verdacht<\/strong><br>\nDie grassierende Delta-Variante schm&auml;lert die Wirkung von Impfstoffen. Das ist soweit bekannt. Nun zeigt eine weitere Studie, dass infizierte Geimpfte tats&auml;chlich so ansteckend sind wie Ungeimpfte. Ob sie auch einen schweren Krankheitsverlauf erwarten m&uuml;ssen, ist unklar.<br>\nZwei Impfdosen mit Biontech\/Pfizer oder Astrazeneca bieten einer Studie zufolge guten Schutz vor der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus. Allerdings fanden Wissenschaftler der Universit&auml;t Oxford in einer Untersuchung heraus, dass die Wirksamkeit der Vakzine mit der Zeit abnimmt und eine Infektion mit der Delta-Variante bei Vollgeimpften eine vergleichbar hohe Viruslast wie bei Nichtgeimpften ausl&ouml;st.<br>\nSofern sie sich anstecken, k&ouml;nnten Geimpfte damit unter Delta also &auml;hnlich ansteckend wie Nichtgeimpfte sein. &ldquo;Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist immer noch geringer, wenn Sie zwei Dosen erhalten haben. Aber wenn Sie es tun, haben Sie eine &auml;hnliche Viruskonzentration wie jemand, der &uuml;berhaupt nicht geimpft wurde&rdquo;, sagte Sarah Walker, Professorin f&uuml;r medizinische Statistik und Epidemiologie an der Universit&auml;t Oxford, die die Studie leitete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Studie-untermauert-Viruslast-Verdacht-article22751421.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Impfquote bietet laut Drosten keinen indirekten Schutz f&uuml;r Ungeimpfte<\/strong><br>\nNach Ansicht des Virologen Christian Drosten nutzt es Ungeimpften wenig, dass andere sich impfen lassen. Er erkl&auml;rt, warum es wegen der Delta-Variante nicht mehr darum geht, andere zu sch&uuml;tzen &ndash; sondern sich selbst. [&hellip;]<br>\nDer Plan einiger Menschen, durch eine vermeintliche Herdenimmunit&auml;t bei einer Impfquote von rund zwei Dritteln der Bev&ouml;lkerung indirekt gesch&uuml;tzt zu werden, gehe wegen der hochansteckenden Delta-Variante nicht mehr auf. &bdquo;Wer sich nicht impfen l&auml;sst, wird sich infizieren, und das vielleicht schon in diesem Winter.&ldquo; Zu bedenken sei, dass das Infektionsrisiko f&uuml;r Ungeimpfte in diesem Herbst und Winter auch deswegen steige, weil aufgrund der hohen Impfquote dann t&auml;glich mehr Neuansteckungen zugelassen w&uuml;rden als noch im vorherigen Winter. Hinzu komme, dass Geimpfte einige Zeit nach der Impfung das Virus sehr wahrscheinlich weitergeben k&ouml;nnten, auch ohne dabei selbst zu erkranken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/panorama\/coronavirus\/christian-drosten-corona-impfquote-bietet-keinen-indirekten-schutz-fuer-ungeimpfte_aid-62236005\">RP Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wenn das so ist, gilt das aber auch f&uuml;r ein zentrales Argument der Impfkampagne, das immer wieder vorgetragen wird. So wird behauptet, man w&uuml;rde mit der Impfung auch diejenigen sch&uuml;tzen, die sich selbst nicht impfen lassen k&ouml;nnen, also zum Beispiel Kinder unter 12 Jahren, f&uuml;r die es keinen Impfstoff gibt. Nimmt man nun Drosten beim Wort, kann dieser Personenkreis gar nicht durch eine Impfung der anderen gesch&uuml;tzt werden. Es ist also letztlich egal, wie hoch die Impfquote ist. Folglich ist es dann auch unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, in besonderer Weise die Handlungsfreiheit von Ungeimpften mit Verweis auf die Gef&auml;hrdung anderer einzuschr&auml;nken. Schlie&szlig;lich &auml;ndert die Impfung daran nichts. Es bleibt dabei. Die Impfung bietet nur einen Eigen-, keinen Fremdschutz und wer sich selbst gef&auml;hrden will, darf das nun einmal tun. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kritik an Bundesregierung wegen &ldquo;gravierender Vers&auml;umnisse&rdquo; beim Erheben der Corona-Daten<\/strong><br>\nExperten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen kritisieren die aus ihrer Sicht unzureichende Datenlage zur COVID-19-Pandemie. Der &Ouml;konom Gabriel Felbermayr vermutet gar, dass eine systematische Datenerhebung &ldquo;politisch nicht gewollt&rdquo; ist.<br>\nNoch immer fehlen verl&auml;ssliche Daten zur COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik. Das haben k&uuml;rzlich die Berichte &uuml;ber fehlende korrekte Zahlen zur Corona-Impfkampagne gegen COVID-19 gezeigt. Der &Ouml;konom Gabriel Felbermayr, Direktor des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), hat deshalb deutliche Kritik an der Bundesregierung ge&uuml;bt. Er wirft ihr in einem am Mittwoch vom Magazin Spiegel online ver&ouml;ffentlichten Interview &ldquo;gravierende Vers&auml;umnisse beim Erheben verl&auml;sslicher Coronazahlen&rdquo; vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/122718-bundesregierung-gravierende-versauemnisse-corona-daten\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corona-Regeln in Baden-W&uuml;rttemberg: Jetzt herrscht gro&szlig;e Ern&uuml;chterung<\/strong><br>\nDiese Vorschrift kann sich eigentlich nur ein Verwaltungsbeamter ausgedacht haben, der schon sehr lange nicht mehr in einem Club feiern war. Oder der sich f&uuml;r einen besonders gewieften Taktiker h&auml;lt, weil er auf diese Weise ganz gezielt junge Leute zur Impfung bewegen wollte.<br>\nAuf jeden Fall verlangte der seit Wochenstart g&uuml;ltige Corona-Ma&szlig;nahmenkatalog von Baden-W&uuml;rttemberg in seiner ersten Fassung: Diskotheken, Clubs und &auml;hnliche Orte der vergn&uuml;glichen Freizeitgestaltung d&uuml;rfen zwar wieder landesweit &ouml;ffnen, aber G&auml;ste m&uuml;ssen stets eine Maske tragen, sogar auf der Tanzfl&auml;che. Das H&auml;ubchen &uuml;ber Mund und Nase h&auml;tte man allenfalls zum Nippen am Gin Tonic mal kurz l&uuml;pfen d&uuml;rfen. Und das, obwohl G&auml;ste und Besch&auml;ftigte, die weder geimpft noch genesen sind, ohnehin nur mit einem negativen PCR-Test Einlass bekommen.<br>\nDie Proteste der Club-Betreiber gegen den weltfremden Plan aus dem Ministerium von Sozial- und Gesundheitsminister Manfred Lucha (Gr&uuml;ne) folgten sogleich. Baden-W&uuml;rttemberg lasse sich als Freiheitsverteidiger feiern, weil es als erstes Bundesland von der Inzidenz abr&uuml;cke, aber der Blick ins Kleingedruckte zeige, wie falsch dieses Bild sei, schimpfte Colyn Heinze vom Club Kollektiv, der Interessenvertretung der Stuttgarter Szene.<br>\nAlexander Scholz vom Club &bdquo;Perkins Park&ldquo; sekundierte mit dem Hinweis, es sei unm&ouml;glich, im erhitzten Gew&uuml;hle nachts um drei noch zuverl&auml;ssig eine Maskenpflicht durchzusetzen. So viele Ordnungskr&auml;fte k&ouml;nne gar niemand besch&auml;ftigen. Als logische Folge, so seine Prognose, w&uuml;rden viele Clubs erst gar nicht &ouml;ffnen und viele potenzielle G&auml;ste lieber privat feiern. &hellip;<br>\nUngeimpfte, so sieht es Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne), sollen mehr Aufwand betreiben m&uuml;ssen, auch finanziell, in Form selbst bezahlter Tests. Die Liste der Einrichtungen, die von Ungeimpften einen Test verlangen, ist entsprechend lang und schlie&szlig;t fast jeden denkbaren &ouml;ffentlichen Raum ein, vom Affenhaus im Zoo &uuml;ber den Ausflugsdampfer und die Minigolf-Anlage bis zur Volkshochschule.<br>\nDem Einwand, dass eine Art Zwei-Klassen-Gesellschaft geschaffen werde, begegnet Kretschmann unger&uuml;hrt: Das sei eben &bdquo;die selbst gew&auml;hlte Konsequenz&ldquo; aus der Entscheidung, sich nicht immunisieren zu lassen. [&hellip;]<br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg m&uuml;ssen sich nun also alle Museen, Hotels, Fitnessstudios, Friseure und Restaurants in Innenr&auml;umen wieder ans &Uuml;berpr&uuml;fen von Impfp&auml;ssen oder Tests machen, egal, wie die Infektionslage ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus233224477\/Corona-Regeln-in-Baden-Wuerttemberg-Jetzt-herrscht-grosse-Ernuechterung.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einlass nur mit negativen PCR-Test (!) &ndash; wer kann sich das als junger Mensch schon leisten &ndash; und man soll trotzdem noch dauernd eine Maske aufbehalten. Das ist v&ouml;llig absurd. Wie schon oft gesagt es geht dabei nicht mehr um die Pandemiebek&auml;mpfung, sondern um einen Test, welche Schikanen und Restriktionen die Menschen bereit sind hinzunehmen und leider muss man festhalten, dass sich die Menschen faktisch alles gefallen lassen, inklusive der Bereitschaft, ihre Mitb&uuml;rger auszugrenzen und zu diskriminieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Weitere L&auml;nder treiben erweiterte Testpflichten f&uuml;r Ungeimpfte voran<\/strong><br>\nWeitere Bundesl&auml;nder in Deutschland wollen ihre Coronaregeln anpassen. Sie setzen damit eine entsprechende Bund-L&auml;nder-Vereinbarung in jeweiliges Landesrecht um.<br>\nIn Berlin gelten zum Beispiel ab dem kommenden Freitag (20. August) erweiterte Testpflichten f&uuml;r Men&shy;schen ohne Coronaimpfung. Demnach sind viele Aktivit&auml;ten vornehmlich in geschlossenen R&auml;umen k&uuml;nftig nur noch f&uuml;r Geimpfte, Genesene und eben Getestete erlaubt.<br>\nDas gilt laut Gesundheitsverwaltung etwa f&uuml;r die Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen R&auml;umen oder an Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen.<br>\nAuch bei Versammlungen in geschlossenen R&auml;umen mit mehr als 50 zeitgleich anwesenden Personen, f&uuml;r den Friseurbesuch und andere k&ouml;rpernahe Dienstleistungen kommen die drei Gs (geimpft, genesen, getestet) zum Tragen. Ebenso gilt das bei Besuchen in Krankenh&auml;usern, Reha- oder Behindertenein&shy;rich&shy;tungen.<br>\nBei &Uuml;bernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen m&uuml;ssen Ungeimpfte ebenfalls einen negativen Test vorlegen und dies zus&auml;tzlich an jedem dritten Tag ihres Aufenthalts wiederholen. Anerkannt werden bei all den beschriebenen Aktivit&auml;ten bis zu 24 Stunden alte Schnelltests, die ab 11. Oktober bundes&shy;weit nicht mehr kostenfrei sein sollen, oder PCR-Tests. Deren Geltungsdauer wurde von 24 auf 48 Stunden verl&auml;ngert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/126454\/Weitere-Laender-treiben-erweiterte-Testpflichten-fuer-Ungeimpfte-voran\">&Auml;rzteblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nichts neues, interessant nur, dass &uuml;berhaupt nicht begr&uuml;ndet wird, welche epidemiologischen Effekte man eigentlich mit der umfassenden Testpflicht erreichen will? Nachdem man nun definitiv wei&szlig;, dass sich Geimpfte ebenso anstecken k&ouml;nnen und dabei eine ebenso hohe Viruslast tragen wie B&uuml;rger ohne Impfung, wird sich an den steigenden Inzidenzzahlen, die trotz anders lautender Beschw&ouml;rungen immer noch das Ma&szlig; der Dinge bei der Umsetzung der Repressionsma&szlig;nahmen sind, erst einmal nichts &auml;ndern. Gut, nach dem offiziellen Narrativ sind dann daran nat&uuml;rlich nur die ungeimpften B&uuml;rger schuld.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>R&uuml;stungskonzern Thales erl&auml;utert strategischen Zweck der Impfprivilegien und -p&auml;sse<\/strong><br>\nThales, der R&uuml;stungskonzern, der auch eine Digitale-Identit&auml;tssparte hat, bezeichnet den digitalen Impfpass und die Notwendigkeit, ihn &uuml;berall vorzuzeigen, als Wegbereiter f&uuml;r universelle mobil-digitale Identit&auml;tsnachweise. Damit best&auml;tigt Thales meine Analyse und meine schlimmsten Bef&uuml;rchtungen.<br>\nUnter der (&uuml;bersetzten) &Uuml;berschrift &bdquo;Wie digitale ID B&uuml;rgern helfen kann, staatliche Dienste von &uuml;berall in Anspruch zu nehmen,&ldquo; schreibt die f&uuml;r das Digital Identity Services Portfolio des R&uuml;stungskonzerns Thales zust&auml;ndige Kristel Teyras:<br>\n&ldquo;Sogenannte digitale Impfp&auml;sse werden eine Schl&uuml;sselrolle dabei spielen, den B&uuml;rgern zu erm&ouml;glichen, alle m&ouml;glichen Dienste in Anspruch zu nehmen, und werden als Wegbereiter f&uuml;r das Ausrollen mobiler digitaler Identit&auml;tsnachweise fungieren.&ldquo;<br>\nIm englischen Original:<br>\n&ldquo;So-called digital &lsquo;vaccination passports&rsquo; will play a key role in enabling citizens to access all manner of services and will act as a precursor to the rollout of mobile digital IDs.&ldquo;<br>\nDie Pandemie habe als Katalysator f&uuml;r einen umfassenden Wandel im Konsumentenverhalten gewirkt, hin zur weitreichenden Digitalisierung von &ouml;ffentlichen und privaten Dienstleistungen. Zur Rolle der digitalen Impfp&auml;sse und der Zugangshindernisse f&uuml;r Ungeimpfte beim weiteren Vorantreiben dieses Trends hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Auch wenn wir allm&auml;hlich zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren, d&uuml;rfte die Digitalisierung der Dienstleistungen weiter zunehmen. Dies ist zum Teil darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass Regierungen auf der ganzen Welt von ihren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern verlangen, digitale Gesundheitsp&auml;sse mit sich zu f&uuml;hren, um nachzuweisen, dass sie doppelt geimpft sind oder einen negativen Test haben, bevor sie bestimmte Dienstleistungen in Anspruch nehmen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nDann wird auf &bdquo;eines der gr&ouml;&szlig;ten digitalen Identit&auml;tsprojekte aller Zeiten&ldquo; hingewiesen, das die EU mit dem Projekt einer europaweiten digitalen Identit&auml;t angesto&szlig;en habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/thales\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Seit langer Zeit weist Norbert H&auml;ring auf diese Entwicklungen hin. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48192\">Eine Dystopie kommt selten allein. Nach Huxleys &bdquo;Sch&ouml;ner neuer Welt&ldquo; nun H&auml;rings &bdquo;Sch&ouml;nes neues Geld&ldquo;<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33851\">Rezension: Norbert H&auml;ring &bdquo;Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen &ndash; Der Weg in die totale Kontrolle&ldquo;.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Au&szlig;enamt z&ouml;gerte bei der Rettung: Das &ldquo;Signal&rdquo; war wichtiger als die Ortskr&auml;fte<\/strong><br>\nWie viel wusste das Ausw&auml;rtige Amt bereits von der drohenden Gefahr in Kabul im Mai? Ein internes Protokoll, das ntv vorliegt, legt nahe: Ortskr&auml;fte wollte man trotz gro&szlig;er Risiken l&auml;nger vor Ort behalten.<br>\nHat das Ausw&auml;rtige Amt bereits im Mai ein falsches Bild der Sicherheitslage in Afghanistan gezeichnet, um Ortskr&auml;fte so lange wie m&ouml;glich im Land zu behalten? Das zumindest legt ein Protokoll des Haushaltsausschusses vom 5. Mai nahe, das ntv vorliegt. Darin wird Antje Leendertse, Staatssekret&auml;rin im Ausw&auml;rtigen Amt, so zitiert, dass sich die Bundesregierung zwar &ldquo;ausdr&uuml;cklich zu Schutz und Verantwortung f&uuml;r die nach dem Abzug der Bundeswehr gef&auml;hrdeten Ortskr&auml;fte&rdquo; bekenne. Allerdings w&uuml;rden &ldquo;diese auch zur Aufrechterhaltung des zivilen Engagements ben&ouml;tigt&rdquo;.<br>\nDann folgt ein Satz, der Fragen aufwirft: &ldquo;Daher solle nicht das Signal ausgesandt werden, die Sicherheitslage mache ein Verlassen des Landes erforderlich.&rdquo; Zudem sei nach Einsch&auml;tzung der Staatssekret&auml;rin auch der &ldquo;Wunsch nach einer Ausreise unterschiedlich ausgepr&auml;gt und die Notwendigkeit dazu stelle sich bei den einzelnen Personengruppen unterschiedlich dar&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-Signal-war-wichtiger-als-die-Ortskraefte-article22752104.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Westen unterst&uuml;tzte syrische &ldquo;Rebellen&rdquo;: Gro&szlig;e Taliban-Fans<\/strong><br>\nDas afghanische Emirat als Vorbild. Terror-Experte f&uuml;rchtet M&ouml;glichkeit eines neuen Zustroms von Dschihadisten nach Afghanistan<br>\nDschihadisten, die dichten &ldquo;Ich liebe die Taliban, weil in ihnen die Festigkeit eines freien, authentischen Muslims lebt\/Weil die Verherrlichung der Scharia eine Investition ist.&rdquo; Der Originaltext ist in Arabisch gefasst, das l&auml;sst ahnen, dass das Gedicht in dieser Sprache wenigstens besser klingt und funkelt als diese &ouml;de Bekenntnis-Lyrik, zu der sie die auf den Inhalt konzentrierte englische &Uuml;bersetzung entbl&ouml;&szlig;t.<br>\nDas interessante an dieser Fan-Hymne ist, dass sie aus Syrien stammt, aus dem Mini-Emirat Idlib. Dort feiert die herrschende Hayat Tahrir asch-Scham (HTS), ein al-Qaida-Ableger, die Macht&uuml;bernahme der Taliban. Es gab Bonbons und offizielle, amtliche Gratulationen an die Adresse der wiedergekehrten Idole der Dschihadisten-Welt (auch die Pop-Affinen finden im Taliban-Bildmaterial Inspirationen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vom-Westen-unterstuetzte-syrische-Rebellen-Grosse-Taliban-Fans-6169636.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Kabul-Krise der Regierung: Angela Merkel und das Bild, das bleiben wird<\/strong><br>\nInterne Dokumente zeigen, wie Zeit f&uuml;r die Rettungsaktion in Kabul verloren wurde. Und wie falsch der BND lag. Kanzlerin Merkel wird nun an einer Zahl gemessen.<br>\nPolitik wird auch von Bildern gepr&auml;gt. Und so wirkt dieser Auftritt von Angela Merkel zumindest vom Bild her ungl&uuml;cklich. W&auml;hrend Bundeswehrpiloten darum k&auml;mpfen, dass die ersten A400M in Kabul landen k&ouml;nnen, um Menschen aus dem von den Taliban eroberten Afghanistan auszufliegen, l&auml;chelt Angela Merkel im Kino in die Kameras, bei der Premiere des Films &bdquo;Die Unbeugsamen&ldquo;. &bdquo;Deutsche bangen um ihr Leben. Und Merkel lacht im Kino&ldquo; titelt die ihr nicht immer wohlgesonnene &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung.<br>\nEs geht bei der Vorf&uuml;hrung im Delphi Filmpalast Berlin um Frauen, die sich in der Politik engagieren. Und Merkel vergisst die Afghaninnen an diesem Abend hier nicht. Sie sei in Gedanken bei den Frauen, die in diesen Stunden um ihr Leben f&uuml;rchten m&uuml;ssen, &bdquo;weil sie sich politisch engagiert h&auml;tten.&ldquo;<br>\nZum Ende ihrer Kanzlerschaft steht sie nun vor den Scherben des Afghanistan-Einsatzes, den sie 2005 von Gerhard Schr&ouml;der &bdquo;geerbt&ldquo; und den sie immer wieder verteidigt hatte. Auch weil die Bundesregierung, wie Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) offen einger&auml;umt hat, die Lage v&ouml;llig falsch eingesch&auml;tzt hat. Es zieht sich wie ein Faden durch die Regierungszeit, dass Merkel oft erst abgewartet, sich versucht hat, ein Bild zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-kabul-krise-der-regierung-angela-merkel-und-das-bild-das-bleiben-wird\/27526562.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Wie wir die Ressourcen verteilen, trifft ins Herz der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nMit der Initiative Taxmenow setzen sich Verm&ouml;gende aktiv f&uuml;r Steuergerechtigkeit ein. Eine Mitinitiatorin und Millionenerbin, Marlene Engelhorn, erkl&auml;rt, worum es dabei geht.<br>\nEs ist Februar 2021, es ist Corona, es ist Zeit f&uuml;r die Strategiewerkstatt der Bewegungsstiftung. Dieses Jahr mit einer AG Steuergerechtigkeit, in der Stifterinnen und Stifter sich zu dem Thema austauschen k&ouml;nnen, wer wei&szlig;&hellip;<br>\nDas Thema schl&auml;gt tats&auml;chlich mit voller Wucht ein. Kein Wunder, nur &Ouml;sterreich &uuml;berbietet Deutschland in Fragen der Ungleichheit innerhalb der Eurozone. Ein Prozent der Bev&ouml;lkerung h&auml;lt in Deutschland 35 und in &Ouml;sterreich sogar 40 Prozent des Verm&ouml;gens, die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung kommt in beiden L&auml;ndern auf keine drei Prozent oder hat sogar Schulden &ndash; laut DIW und AK. Die Zahlen sind unmissverst&auml;ndlich, also kommt die Gruppe in unterschiedlicher Aufstellung immer wieder, um auch in Deutschland und &Ouml;sterreich die Stimme der Verm&ouml;genden organisiert in den Diskurs einflie&szlig;en zu lassen und um Solidarit&auml;t zu zeigen, denn: Wir wollen einen gerechten Beitrag leisten, indem wir unser Verm&ouml;gen nicht einfach nur gemeinn&uuml;tzigen Organisationen spenden, sondern indem wir uns daf&uuml;r einsetzen, gerecht besteuert zu werden. Was das hei&szlig;en soll und worauf sich alle einigen k&ouml;nnen, wird in einem Appell bewusst offen formuliert, um deutlich zu machen: Wir erkennen das Problem und wir haben Ans&auml;tze, aber wir wollen nichts vorschreiben, l&ouml;sen k&ouml;nnen wir es nur gemeinsam, demokratisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/29-2021\/wie-wir-die-ressourcen-verteilen-trifft-ins-herz-der-demokratie\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Was die Parteien zur Rente sagen<\/strong><br>\nUNION: CDU\/CSU wollen, dass die gesetzliche Rente neben betrieblicher und privater Vorsorge zentral bleibt. Angek&uuml;ndigt wird ein neues Konzept, um betriebliche Altersvorsorge f&uuml;r Geringverdiener attraktiver zu machen. Einen Neustart soll es bei der privaten Altersvorsorge geben: Entwickelt werden soll ein Standard-Vorsorgeprodukt, dass alle Besch&auml;ftigten automatisch abschlie&szlig;en &ndash; es sei denn, man widerspricht. Die Einf&uuml;hrung einer neuen kapitalgedeckten Vorsorge mit einem Pensionsfonds soll gepr&uuml;ft werden. Neu eingef&uuml;hrt werden soll es eine Pflicht zur Altersvorsorge f&uuml;r alle Selbstst&auml;ndigen mit Wahlfreiheit bei der Vorsorgeart.<br>\nSPD: Das Rentenniveau soll bei mindestens 48 Prozent stabilisiert werden. Auch die Selbstst&auml;ndigen, Beamtinnen und Beamte, freien Berufe und Mandatstr&auml;ger sollen der gesetzlichen Rentenversicherung angeh&ouml;ren. Statt den Riester-Rentenvertr&auml;gen soll es ein freiwilliges Standardangebot geben. Zusch&uuml;sse soll es dabei nur f&uuml;r untere und mittlere Einkommensgruppen geben. Erwerbsminderung soll nicht in Armut f&uuml;hren &ndash; entsprechende Renten sollen verbessert werden.<br>\nGR&Uuml;NE: Das Rentenniveau soll bei mindestens 48 Prozent bleiben. Perspektivisch sollen alle in die Rentenversicherung einbezogen werden &ndash; im ersten Schritt Selbstst&auml;ndige. Aus der Grundrente soll eine Garantierente mit mehr Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern werden. Als Erg&auml;nzung soll es eine kapitalgedeckte Altersvorsorge geben &ndash; als &ouml;ffentlich verwalteten &ldquo;B&uuml;rger*innenfonds&rdquo;, in den alle einzahlen, die nicht widersprechen. Auch f&uuml;r die betriebliche Altersvorsorge soll der Fonds genutzt werden k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nFDP: Die FDP will eine Altersvorsorge nach dem Baukastenbetrieb erm&ouml;glichen, bei der Bausteine aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge flexibel kombiniert werden. Es soll eine gesetzliche Aktienrente eingef&uuml;hrt werden. Dazu soll der Hauptteil der Beitr&auml;ge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern weiter in die umlagefinanzierte Rentenversicherung flie&szlig;en, ein kleinerer Betrag von beispielsweise zwei Prozent des Bruttoeinkommens aber in ein Aktiensparmodell. Eine Basis-Rente soll Altersarmut bek&auml;mpfen.<br>\nLINKE: Das Rentenniveau soll auf 53 Prozent steigen. Eine &ldquo;solidarische Erwerbst&auml;tigenversicherung&rdquo; soll auch Selbstst&auml;ndige, Freiberufler, Beamte und Politiker umfassen. Garantiert werden soll eine Mindestrente von 1.200 Euro f&uuml;r alle, die sonst ein niedrigeres Alterseinkommen haben. Die Aufschl&auml;ge sollen aus Steuern finanziert werden.<br>\nAFD: Beim Zeitpunkt des Renteneintritts sollen die Menschen w&auml;hlen k&ouml;nnen &ndash; wer l&auml;nger arbeitet, bekommt entsprechend mehr Rente. Altersarmut soll einged&auml;mmt werden, indem 25 Prozent der Rente nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnet wird. Familien sollen f&uuml;r jedes Kind 20.000 Euro Beitr&auml;ge zur Rentenversicherung aus Steuermitteln erstattet bekommen, ohne dass sich die Rentenanspr&uuml;che dadurch verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/bundestagswahl-was-die-parteien-zur-rente-sagen.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>China greift die Reichen an<\/strong><br>\nIn einem &bdquo;historischen&ldquo; Kurswechsel k&uuml;ndigt Xi Jinping eine st&auml;rkere Umverteilung an. Der Staatsf&uuml;hrer nimmt die &bdquo;hohen Einkommen&ldquo; der Privatunternehmer ins Visier. (&hellip;)<br>\nNoch 2016 hatte Xi Jinping in der Zentralen Leitungsgruppe f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft der KP gesagt, &bdquo;Umverteilung gegen&uuml;ber der Wirtschaftsentwicklung vorzuziehen&ldquo;, entspreche nicht der Linie der Partei. Deng Xiaoping hatte als Reaktion auf die verheerende Kollektivierungspolitik und Planwirtschaft von Republikgr&uuml;nder Mao Tse-tung Anfang der achtziger Jahre China f&uuml;r den Kapitalismus mit den Worten ge&ouml;ffnet, einige Teile des Volkes sollten &bdquo;zuerst reich werden&ldquo;. Die Zerschlagung der Kollektive und die Erlaubnis privater Unternehmen l&ouml;ste zusammen mit dem Zufluss ausl&auml;ndischen Kapitals einen beispiellosen Boom aus, der China zur zweitgr&ouml;&szlig;ten Wirtschaft gemacht hat. Im Parteibeschluss vom Dienstag hei&szlig;t es nun, die Partei werde &bdquo;immer noch einigen Leuten erlauben reich zu werden&ldquo;. Diese sollten jedoch st&auml;rker &bdquo;helfen, dass andere reich werden&ldquo;. Das Ziel sei nun der &bdquo;gemeinsame Wohlstand&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/xi-jinping-kuendigt-umverteilung-von-reich-zu-arm-in-china-an-17490832.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann beginnt in Deutschland die Umverteilung von Reich zu Arm? Entsprechende Ma&szlig;nahmen sind hierzulande l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Markteingriffe: Deutschland ist, wenn Wahlkampf Innovationen t&ouml;tet<\/strong><br>\nDer Autozulieferer Hella muss weder seinen neuen Eigent&uuml;mer noch das E-Auto f&uuml;rchten. Daf&uuml;r aber fatale Markteingriffe der Bundesregierung.<br>\nNach milliardenschweren Abwrackpr&auml;mien, Innovationszusch&uuml;ssen und Elektrokaufpr&auml;mien l&auml;sst der Bund f&uuml;r die Autoindustrie schon wieder Geld regnen. &bdquo;Zukunftsfonds&ldquo; nennt die Regierung das rund eine Milliarde Euro schwere Geschenk, obwohl es faktisch Vergangenheitsbew&auml;ltigung ist: Eine Nothilfe f&uuml;r Zulieferer, die Stromtrend und Digitalisierung verschlafen haben und nun das Totengl&ouml;ckchen l&auml;uten h&ouml;ren.<br>\nVor einigen Jahren sagten deutsche Automanager in Umfragen, es gebe auch auf lange Sicht keine oder nur minimale Umsatzeinbu&szlig;en durch E-Autos. Kanzlerin Angela Merkel und ihr Kabinett ermutigten die Bremser nach Kr&auml;ften. Nun aber stehen Zulieferer mit Verbrennergesch&auml;ft vor 50, 70, manchmal 100 Prozent Umsatzverlust bis 2030.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/markteingriffe-deutschland-ist-wenn-wahlkampf-innovationen-toetet\/27529890.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dieselskandal: Transparency ver&ouml;ffentlicht Akten des Bundesverkehrsministeriums<\/strong><br>\nDas Antikorruptionsnetzwerk wollte Klarheit &uuml;ber Abgas-Abschaltvorrichtungen schaffen und verlangte Akteneinsicht. Das Verkehrsministerium wehrte sich mit Anwaltshilfe. [&hellip;]<br>\nTransparency hatte sich auf das Informationsfreiheitsgesetz berufen, als sie Einsicht verlangte. Das Ministerium von Andreas Scheuer (CSU) verweigerte die Auskunft gr&ouml;&szlig;tenteils in zahlreichen, auch ZEIT ONLINE vorliegenden Schreiben. Die Beh&ouml;rde habe sich darauf verlegt, &ldquo;die berechtigten Auskunftsanspr&uuml;che zu torpedieren&rdquo;, teilte Transparency mit. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erhielt Transparency im Februar 2021 4.228 gr&ouml;&szlig;tenteils geschw&auml;rzte Seiten. Sie enthalten Absprachen und Festlegungen, Tagesordnungen und andere Niederschriften zu verkehrsrechtsbezogenen Verwaltungsvorg&auml;ngen und zur Verkehrspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2021-08\/dieselskandal-transparency-international-verkehrsministerium-akteneinsicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Personalausweis nur noch mit Fingerabdruck: Kommt nun das Ende der Kriminalit&auml;t?<\/strong><br>\nUnser Autor war &uuml;berrascht, dass er seine Fingerabdr&uuml;cke hergeben musste, um einen neuen Ausweis zu bekommen. Was passiert mit diesen sensiblen Daten?<br>\nGibt es bald keine Verbrecher mehr? Kommt nun das Ende der Kriminalit&auml;t? Das waren Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, als ich einen neuen Personalausweis beantragte.<br>\nAls gl&uuml;cklicher Besitzer eines Termins ging ich zum B&uuml;rgeramt. Mein &bdquo;Perso&ldquo; war abgelaufen. Als ich im Warteraum stand, erz&auml;hlte am Telefon ein Freund, dass er Fingerabdr&uuml;cke f&uuml;r seinen Ausweis abgegeben musste. &bdquo;Ich wollte mich weigern&ldquo;, sagte er. &bdquo;Die stellen mich als unschuldigen B&uuml;rger v&ouml;llig zu Unrecht in eine Reihe mit Kriminellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/kommt-nun-das-ende-der-kriminalitaet-personalausweis-buergeramt-berlin-fingerabdruecke-li.177613\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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