{"id":75357,"date":"2021-08-20T16:30:04","date_gmt":"2021-08-20T14:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357"},"modified":"2021-08-20T15:37:11","modified_gmt":"2021-08-20T13:37:11","slug":"hinweise-des-tages-ii-502","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h01\">Die USA haben es in Afghanistan verpfuscht!&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h02\">US-Milit&auml;r kann keine sichere Fahrt zum Flughafen in Kabul garantieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h03\">Gegen Fl&uuml;chtlinge aus Afghanistan: T&uuml;rkei baut Mauer zum Iran <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h04\">Impfstrategie: Biontech hat ein Problem <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h05\">Geimpfte bringen &ldquo;Sonderopfer&rdquo; Wer zahlt bei Impfsch&auml;den?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h06\">&bdquo;A Cloudy Day in Europe&ldquo;: Industriepolitik und digitale Infrastrukturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h07\">Enteignungen in Berlin: &bdquo;Soziale Wohnungspolitik gibt&rsquo;s nicht umsonst&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h08\">Scheuer zahlt ordentlich drauf: Doppelspitze beim &bdquo;Funklochamt&ldquo; dreimal so teuer wie geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h09\">Dieselskandal: Leere Seiten von Minister Scheuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h10\">Offenlegungspflicht f&uuml;r Jahresabschluss verletzt. Ordnungsgeldverfahren gegen Palantir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h11\">K&uuml;nstliche Befruchtung: Die Embryo-Selektion r&uuml;ckt n&auml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h12\">Schmutzkampagnen gegen die GDL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h13\">Masterarbeit der SPD-Kandidatin: Neue Vorw&uuml;rfe gegen Giffey: &ldquo;Ein Flickenteppich aus Plagiaten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75357#h14\">Zu guter Letzt: Ich glaube nicht, dass &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die USA haben es in Afghanistan verpfuscht!&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit dem ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer<br>\nRobert Baer ist ehemaliger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA. In seiner aktiven Zeit war er unter anderem im Irak, in Syrien und im Libanon eingesetzt. Seit er den Nachrichtendienst verlassen hat, arbeitet er als Autor und Sicherheitsanalyst.<br>\nMister Baer, was war Ihr erster Gedanke, als Sie von dem Einmarsch der Taliban in Kabul erfahren haben?<br>\nRobert Baer: Mein erster Gedanke war, dass sich die Prophezeiungen vieler namhafter Experten, deren Warnungen und Expertisen leider vor 20 Jahren unerh&ouml;rt blieben, best&auml;tigt haben, wonach der &ldquo;War on Terror&rdquo; von Anfang an falsch konzipiert war.<br>\nSie geh&ouml;rten auch zu diesen fr&uuml;hen Warnern. Nachdem Sie jahrzehntelang als CIA-Agent im Nahen und Mittleren Osten aktiv waren, in Zentralasien und auf dem Balkan, ver&ouml;ffentlichten Sie nach 9\/11 ihre B&uuml;cher &ldquo;Der Niedergang der CIA&rdquo; und &ldquo;Die Saudi-Connection&rdquo;, in denen Sie die Politik der USA im Nahen und Mittleren Osten scharf kritisierten, ja mit dieser abrechneten.<br>\nRobert Baer: Richtig, leider habe ich mit meinen d&uuml;steren Prognosen recht behalten. Die USA haben es in Afghanistan verpfuscht. Bedauerlicherweise hat es bisher auch noch keinen &ldquo;Aha-Effekt&rdquo; in Washington gegeben, also eine grundlegende Revidierung dieser v&ouml;llig verfehlten Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-USA-haben-es-in-Afghanistan-verpfuscht-6170276.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Milit&auml;r kann keine sichere Fahrt zum Flughafen in Kabul garantieren<\/strong><br>\nJeder muss selbst schauen, wie er zum Flughafen kommt, auch US-B&uuml;rger<br>\nDie Amerikaner haben angeblich bislang 7000 Personen aus Kabul ausgeflogen. 5200 US-Soldaten wurden nach Kabul verlegt, um die Evakuierung abzusichern, was man den &ldquo;U.S. military footprint&rdquo; nennt und was nach dem Abzug eine Truppenaufstockung ist. Das US-Milit&auml;r muss eingestehen, dass es nur den Flughafen kontrolliert, aber nicht garantieren kann, dass Amerikaner und wenige andere, die mit genehmigten Special Immigrant Applications ausgeflogen werden k&ouml;nnten, auch zum Flughafen kommen k&ouml;nnen. Schon die Menschen aus Kabul haben viele Probleme, wer in den Provinzen zur&uuml;ckblieb, hat praktisch keine Chance. &Auml;hnlich sieht es f&uuml;r die Deutschen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/us-militaer-kann-keine-sichere-fahrt-zum-flughafen-in-kabul-garantieren\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gegen Fl&uuml;chtlinge aus Afghanistan: T&uuml;rkei baut Mauer zum Iran<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei wird bei der zu erwartenden Fl&uuml;chtlingswelle aus Afghanistan eine zentrale Rolle als Gatekeeper f&uuml;r die EU spielen. Dort sieht man sich bestenfalls f&uuml;r &ldquo;Ortskr&auml;fte&rdquo; und besonders Gef&auml;hrdete verantwortlich<br>\nIm Unterschied zu den &uuml;brigen Nato-Staaten, die noch dabei waren, ihre Truppen aus Afghanistan abzuziehen und angeblich &uuml;berrascht waren, dass das milit&auml;risch gest&uuml;tzte politische System wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist, hatte sich die T&uuml;rkei bereits auf eine Fl&uuml;chtlingswelle aus dem Land vorbereitet.<br>\nAllerdings auch die EU-Kommission, auch wenn EU-L&auml;nder wie Deutschland weiter Afghanen in das angebliche sichere Land abschoben.<br>\nEigentlich mussten alle gewusst haben, was kommen wird, wenn die Taliban wieder Afghanistan kontrollieren und zu einem islamischen Staat umformen. Hinzu kommt, dass 18 Millionen Menschen in dem Land, in dem der Westen die Regierung aufgebaut und gesch&uuml;tzt hat, auf humanit&auml;re Hilfe angewiesen sind. Afghanistan ist eines der &auml;rmsten L&auml;nder geblieben, was nicht gerade f&uuml;r die westliche Interventionspolitik spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gegen-Fluechtlinge-aus-Afghanistan-Tuerkei-baut-Mauer-zum-Iran-6170713.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Impfstrategie: Biontech hat ein Problem<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel setzen beim Impfen gegen Corona fast nur noch auf Biontech. Kanzlerin Merkel lobt den Hersteller als Markenzeichen f&uuml;r Deutschland. Doch nun gibt es ein Problem.<br>\nKein Land hat den Biontech-Impfstoff schneller und umfassender eingesetzt als Israel. Dort l&auml;uft auch die Auswertung der Impfkampagne besser als in Deutschland und in der EU.<br>\nDoch nun gibt es ein Problem: Trotz fortgeschrittener Impfung schnellen die Corona-Zahlen in Israel in die H&ouml;he. Vor ein paar Tagen hat das RKI das Land daher zum Hochrisikogebiet erkl&auml;rt.<br>\nDies war ein Alarmsignal. Offenbar sch&uuml;tzt eine &ldquo;vollst&auml;ndige&rdquo; Impfung doch nicht so gut gegen das Virus wie erwartet. Israel hat daher bereits begonnen, eine dritte Dosis zu verabreichen.<br>\nWeil der Impfstoff nur noch zu 39 % eine Corona-Infektion verhindert, impft Israel ab sofort auch Menschen ab 40 Jahren mit einer dritten Dosis, wie die &ldquo;FAZ&rdquo; meldet.<br>\nDennoch tut man in Deutschland so, als sei alles in bester Ordnung. Bei einem Besuch im Biontech-Werk in Marburg lobte Merkel den Hersteller als &ldquo;Markenzeichen f&uuml;r Deutschland&rdquo;.<br>\n&ldquo;Wenn man die Produkte sieht, dann sehen sie gar nicht so spektakul&auml;r aus. Daf&uuml;r ist aber die Wirkung spektakul&auml;r&rdquo;, so Merkel. Biontech habe einen schnellen Ausweg aus der Pandemie gefunden.<br>\nWirklich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/impfstrategie-biontech-hat-ein-problem\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geimpfte bringen &ldquo;Sonderopfer&rdquo; Wer zahlt bei Impfsch&auml;den?<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die Pandemie z&auml;hlt die Impfung eines jeden Einzelnen. Was aber, wenn dieser Einzelne Sch&auml;den davontr&auml;gt? Experten sehen gleich mehrere Parteien in der Verantwortung &ndash; und einige H&uuml;rden im Prozess. [&hellip;]<br>\nWenn die Geimpften ihre Erkrankung bei der f&uuml;r die Versorgungsleistungen zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde gemeldet haben, pr&uuml;ft diese, ob ein Impfschaden vorliegt. So m&uuml;sse grunds&auml;tzlich der Patient seinen Impfschaden beweisen. Dazu muss ein Gutachten vorliegen, was sich wiederum &ndash; im Bereich von Impfsch&auml;den &ndash; an den Informationen vom PEI orientiert. &Auml;rzte und Krankenh&auml;user sind demnach verpflichtet, m&ouml;gliche F&auml;lle von Nebenwirkungen an das PEI weiterzuleiten. So schreibt es das Institut auf seiner Website, wo auch Patienten selbst ihre Nebenwirkungen melden k&ouml;nnen.<br>\n&ldquo;Ich habe allerdings den Eindruck, dass viele &Auml;rzte das nicht tun, obwohl Krankheiten auftreten, die im direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen&rdquo;, sagt Konradt. Dadurch entstehe eine ungesicherte Datenlage, die f&uuml;r eine m&ouml;gliche Haftung durch den Staat aber eine wichtige Rolle spiele. Die Anw&auml;ltin erkl&auml;rt: &ldquo;Oft wird es wahrscheinlich nicht gemeldet, weil die &Auml;rzte selbst annehmen, dass es sich nicht um einen Impfschaden handelt oder weil das nicht sofort ersichtlich wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Wer-zahlt-bei-Impfschaeden-article22740223.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;A Cloudy Day in Europe&ldquo;: Industriepolitik und digitale Infrastrukturen<\/strong><br>\nDas digitale Wettr&uuml;sten hat begonnen. Weltweit investieren Staaten wieder aktiv in industriepolitisch relevante Vorhaben. Daf&uuml;r gibt es neue Strategiepapiere, Regulative und Instrumente, die die Technologie- und Wirtschaftsentwicklung steuern sollen und nicht nur die europ&auml;ische, sondern die globale Wettbewerbsordnung grundlegend ver&auml;ndern werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf digitaler Hochtechnologie &ndash; der Entwicklung k&uuml;nstlicher Intelligenz, dem Ausbau hochleistungsf&auml;higer Netzinfrastruktur, der Chip-Produktion, des Edge-, Quanten- und Hochleistungs-Computings sowie den Cloud-Infrastrukturen. Rechenpower bedeutet dabei vor allem eines: polit&ouml;konomische Macht. Um Souver&auml;nit&auml;t und Marktmacht geht es auch beim Gro&szlig;projekt einer europ&auml;ischen Cloud.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/industriepolitik-und-digitale-infrastrukturen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Enteignungen in Berlin: &bdquo;Soziale Wohnungspolitik gibt&rsquo;s nicht umsonst&ldquo;<\/strong><br>\nKann sich Berlin die Enteignung gro&szlig;er Wohnungsunternehmen &uuml;berhaupt leisten? Ja &ndash; daf&uuml;r muss neu gedacht werden.<br>\nF&uuml;r eine soziale Wohnversorgung in Berlin fehlen etwa 350.000 Wohnungen mit g&uuml;nstigen Mietpreisen unter sechs Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen weitere circa 90.000 Haushalte von Transferleistungsempf&auml;ngern, bei denen die tats&auml;chliche Miete die vom Staat gezahlten Kosten der Unterkunft &uuml;berschreitet.<br>\nGescheiterter Mietendeckel, z&ouml;gerlicher Wohnungsneubau und finanzielle Begrenzungen f&uuml;r An- und Vorkauf durch die landeseigenen Wohnungsunternehmen: Die bisherigen Instrumente der rot-rot-gr&uuml;nen Wohnungspolitik verfehlten die Herausforderungen einer sozialen Wohnungspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/enteignungen-in-berlin-soziale-wohnungspolitik-gibts-nicht-umsonst\/27529554.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scheuer zahlt ordentlich drauf: Doppelspitze beim &bdquo;Funklochamt&ldquo; dreimal so teuer wie geplant<\/strong><br>\nDie Kosten f&uuml;r gleich zwei Chefs bei der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft werden deutlich teurer. Der Rechnungshof h&auml;lt die ganze Firma f&uuml;r unwirtschaftlich.<br>\nMit ihrer Arbeit, &bdquo;wei&szlig;en Flecken&ldquo; in der Mobilfunkversorgung in Deutschland zu schlie&szlig;en, hatte die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) noch gar nicht begonnen, da hatte sie schon ihren wenig schmeichelhaften Spitznamen weg: &bdquo;Funklochamt&ldquo;.<br>\nGrund zum Spott liefert sie auch jetzt, ein Jahr nach dem Start. Allein die Personalkosten f&uuml;r die Doppelspitze sind auf gut das Dreifache der urspr&uuml;nglich geplanten Summe gestiegen. So erh&auml;lt MIG-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ernst Ferdinand Wilmsmann ein Bruttojahresgehalt von 162.000 Euro. Plus Versorgungsanspr&uuml;che, Umzugskosten, Unfallversicherung und Dienstwagen. Das geht aus einer Aufstellung des zust&auml;ndigen Bundesverkehrsministeriums hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/scheuer-zahlt-ordentlich-drauf-doppelspitze-beim-funklochamt-dreimal-so-teuer-wie-geplant\/27525062.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dieselskandal: Leere Seiten von Minister Scheuer<\/strong><br>\nMinisterien, aber auch Konzerne wie VW blockieren bei der Herausgabe von Akten, beklagen Korruptionsbek&auml;mpfer und Umweltsch&uuml;tzer. Das Informationsfreiheitsgesetz m&uuml;sse dringend verbessert werden.<br>\nBundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und seine Leute sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht, Ausk&uuml;nfte zu verweigern. Das hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Organisation Transparency Deutschland erfahren, die sich als Teil eines gleichnamigen internationalen Verbunds dem Kampf gegen Korruption und andere Missst&auml;nde verschrieben hat. Transparency Deutschland begehrte vom Ministerium allerlei Ausk&uuml;nfte zum Dieselskandal bei Volkswagen und anderen Autokonzernen. Nach jahrelangem Streit bei Gericht habe man 4228 teils geschw&auml;rzte, teils wei&szlig;e, sprich leere und gr&ouml;&szlig;tenteils belanglose Seiten erhalten, sagt Transparency-Chef Hartmut B&auml;umer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/dieselskandal-scheuer-verkehrsminister-volkswagen-1.5387055\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Offenlegungspflicht f&uuml;r Jahresabschluss verletzt. Ordnungsgeldverfahren gegen Palantir<\/strong><br>\nPalantir Technologies GmbH, der deutsche Ableger des umstrittenen US-Anbieters und Favorit deutscher Polizeibeh&ouml;rden bei Big Data-Analyse- und Auswertungssystemen, ist der Offenlegungspflicht f&uuml;r seinen Jahresabschluss 2019 bisher nicht nachgekommen. Das zust&auml;ndige Bundesamt f&uuml;r Justiz hat deshalb nach Auskunft des Amtes gegen&uuml;ber POLICE-IT ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet..<br>\nGrund f&uuml;r diese Ordnungswidrigkeit k&ouml;nnte die seit gegen&uuml;ber 2017 geradezu explodierte Bilanzsumme im Gesch&auml;ftsjahr 2018 sein: Sie schnellte hoch auf rund 72 Millionen Euro, fast das Neunfache des Vergleichswerts aus 2017!. Doch schon ab 20 Mio Euro Bilanzsumme und einem entsprechenden Umsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren qualifiziert sich ein Unternehmen als &sbquo;Gro&szlig;e Kapitalgesellschaft&lsquo;: Das zieht die Verpflichtung zur besonders ausf&uuml;hrlichen Offenlegung nach sich, wozu neben der Bilanz auch die Gewinn- und Verlustrechnung geh&ouml;ren, ein Anhang zum Jahresabschluss und ein Lagebericht. Das ist neu, denn bis zum Jahr 2018 durfte Palantir als &sbquo;Kleine Kapitalgesellschaft&lsquo; nur sehr verk&uuml;rzte Informationen zur gesch&auml;ftlichen Entwicklung und finanziellen Situation offenlegen.<br>\nOffensichtlich haben die aktuellen Kunden von Palantir, die Polizeibeh&ouml;rden aus Hessen (Projekt Hessendata) bzw. Nordrhein-Westfalen (Projekt DAR) diese Ordnungswidrigkeit entweder nicht bemerkt oder die Nicht-Einhaltung der Offenlegungspflicht durch Palantir stillschweigend ignoriert. Gleiches gilt f&uuml;r das Landeskriminalamt Bayern, dem federf&uuml;hrenden Auftraggeber f&uuml;r das Projekt VeRA (= &bdquo;Verfahrens&uuml;bergreifende Recherche- und Analyseplattform&ldquo;), f&uuml;r das aktuell ein Teilnahmewettbewerb l&auml;uft, der bis zum Jahresende 2021 entschieden werden soll. Als Ergebnis von VeRA soll ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden mit dem LKA Bayern als &sbquo;Prim&auml;rauftraggeber&lsquo;, den drei Polizeibeh&ouml;rden des Bundes als &sbquo;Sekund&auml;rauftraggeber I&lsquo; und beitrittswilligen Beh&ouml;rden aus den 15 anderen Bundesl&auml;nder als &sbquo;Sekund&auml;rauftraggeber II&lsquo;.<br>\nDas dr&ouml;hnende Schweigen der deutschen Innenministerien und Polizeibeh&ouml;rden mit Gesch&auml;ftskontakten zu Palantir verst&auml;rkt den Eindruck des einvernehmlichen, kollusiven Zusammenhaltens und Strebens nach maximaler Intransparenz gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit und politischen Kontrollinstanzen durch die aktuellen und zuk&uuml;nftigen Auftraggeber und Palantir als Auftragnehmer und favorisierten Vertragspartner f&uuml;r das zuk&uuml;nftige Analyse- und Auswertungssystem f&uuml;r s&auml;mtliche Polizeibeh&ouml;rden in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/offenlegungspflicht-fuer-jahresabschluss-verletzt-ordnungsgeldverfahren-gegen-palantir\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;nstliche Befruchtung: Die Embryo-Selektion r&uuml;ckt n&auml;her<\/strong><br>\nFirmen bieten neu an, Embryos aufgrund ihres potenziellen Risikos f&uuml;r bestimmte Krankheiten oder nach Eigenschaften auszuw&auml;hlen.<br>\nM&ouml;chten Sie lieber Embryo Nummer 3, m&auml;nnlich, rothaarig, mit erh&ouml;htem Risiko f&uuml;r eine entz&uuml;ndliche Darmerkrankung? Oder Embryo Nummer 2, weiblich, hellh&auml;utig und sp&auml;ter vermutlich &uuml;berdurchschnittlich intelligent?<br>\nEltern, die sich f&uuml;r eine k&uuml;nstliche Befruchtung entscheiden, k&ouml;nnten bald einmal eine solche Wahl treffen. Denn neuerdings bieten Firmen in den USA und in Finnland die &laquo;Embryo Selektion&raquo; anhand eines polygenen Risikoprofils an.<br>\nPolygen heisst, dass nicht nur ein bestimmtes Gen des Embryos untersucht wird (wie das etwa bei bestimmten Erbkrankheiten der Fall ist), sondern viele Gene. Bei den allermeisten Krankheiten und Eigenschaften &ndash; von der Haarfarbe bis zum Verhalten &ndash; ist n&auml;mlich nicht nur ein Gen entscheidend, sondern mehrere Gene.<br>\n&laquo;Wir k&ouml;nnen kosmetische Eigenschaften recht gut vorhersagen und herausfinden, wer blond ist, rothaarig, blaue Augen hat; wer helle Haut hat, dunkle Haut &hellip;&raquo;, sagte beispielsweise Stephen Hsu, Co-Gr&uuml;nder der Firma &laquo;Genomic Prediction&raquo; schon vor zwei Jahren in einem Interview. Trotz starker Nachfrage seitens der Eltern werde seine Firma solches &laquo;kosmetisches Zeugs&raquo; aber nicht anbieten, f&uuml;gte er an. Falls die Genanalyse des Embryos  jedoch ergebe, dass das Kind &laquo;in Gefahr ist&raquo;, kleinw&uuml;chsig zu werden, werde man die Eltern warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/medizin\/kuenstliche-befruchtung-die-embryo-selektion-rueckt-naeher\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schmutzkampagnen gegen die GDL<\/strong><br>\nScharf kritisierte Weselsky die Intervention des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. Dieser hatte behauptet, die Streiks der GDL erh&ouml;hten die Gefahr, sich mit COVID 19 zu infizieren. &bdquo;Das ist nur der neueste Tiefpunkt in einer langen Reihe gezielter Schmutzkampagnen gegen die GDL,&ldquo; so Weselsky. Peinlich nur, dass eine gemeinsame wissenschaftliche Studie von DB und der Charit&eacute; Research Organisation keinerlei erh&ouml;htes Erkrankungsrisiko f&uuml;r Fahrg&auml;ste und Zugpersonal an COVID19 ergab. Damit sind die parteiischen Aussagen Lauterbachs klar widerlegt. Weselsky: &bdquo;Statt, dass fachfremde Politiker sich mit halbgaren Mutma&szlig;ungen in die Debatte einmischen, sollte der Eigent&uuml;mer Bund endlich handeln und die DB zur Einsicht bewegen. Nur so kann weiterer Schaden vom System Eisenbahn abgewendet werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gdl.de\/Aktuell-2021\/Pressemitteilung-1629451489\">GDL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auch wenn die Kritik von Weselsky an Lauterbach berechtigt ist, der Verweis auf die <a href=\"https:\/\/www.deutschebahn.com\/de\/presse\/pressestart_zentrales_uebersicht\/Wissenschaftliche-Studie-Keine-Anzeichen-fuer-erhoehte-Corona-Gefahr-bei-Zugpersonal--5581064\">Studie<\/a> ist dann wieder schwach. Diese wurde Ende Juni, Anfang Juli 2020 gemacht, also zu einem Zeitpunkt, als die Z&uuml;ge pandemiebedingt viel leerer waren. Au&szlig;erdem hatte die Studie das Ziel, die Belastung des Zugpersonals zu untersuchen. Die Fahrg&auml;ste spielten dabei gerade keine Rolle. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Masterarbeit der SPD-Kandidatin: Neue Vorw&uuml;rfe gegen Giffey: &ldquo;Ein Flickenteppich aus Plagiaten&rdquo;<\/strong><br>\nFranziska Giffey will Regierende B&uuml;rgermeisterin in Berlin werden. Doch neue, schwere Vorw&uuml;rfe werden laut. Exklusiv liegt t-online die Plagiatspr&uuml;fung eines Berliner Professors zu ihrer Masterarbeit vor. [&hellip;]<br>\nDoch nun gibt es neue Zweifel an Giffeys Arbeit und Integrit&auml;t. Der Verdacht: Die 43-J&auml;hrige hat schon fr&uuml;her, Jahre vor ihrer Doktorarbeit, massiv wissenschaftliche Standards verletzt. Auch bei ihrer Masterarbeit soll sie das von ihr unterzeichnete Versprechen an die Wissenschaft gebrochen haben, Seite um Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_90655906\/neue-vorwuerfe-gegen-franziska-giffey-spd-ein-flickenteppich-aus-plagiaten-.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ich glaube nicht, dass &hellip;<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-two-click-embeds-script=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ich glaube nicht, dass der politische Journalismus bei derart volatilen Umfragen noch ein paar Wochen durchh&auml;lt. Vielleicht kann er seine alten Kommentare nicht mehr l&ouml;schen, aber er kann immer noch durchdrehen. <a href=\"https:\/\/t.co\/6jExpgrqyz\">https:\/\/t.co\/6jExpgrqyz<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Wolfgang Michal (@WolfgangMichal) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/WolfgangMichal\/status\/1428691248941084674?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 20, 2021<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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