{"id":75394,"date":"2021-08-23T08:37:08","date_gmt":"2021-08-23T06:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394"},"modified":"2021-08-23T08:41:57","modified_gmt":"2021-08-23T06:41:57","slug":"hinweise-des-tages-3929","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h01\">Br&uuml;ggemann: &bdquo;Sagt Eure Meinung, schwimmt nicht mit dem Strom&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h02\">Haben die Hersteller von Impfstoffen zu viel versprochen? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h03\">&ldquo;Mangelhafte Modellierung&rdquo;: Epidemiologe kritisiert neue Stiko-Empfehlung f&uuml;r Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h04\">Bundesregierung plant weitere Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Notlage nationaler Tragweite&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h05\">Nicht nur Risikogruppen: Spahn erw&auml;gt &ldquo;Booster-Impfung&rdquo; f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h06\">&laquo;Wer positiv Getestete &lsaquo;infiziert&rsaquo; nennt, geh&ouml;rt beurlaubt&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h07\">Kritik an Ausw&auml;rtigem Amt: &ldquo;Es gibt bisher nicht die geringste Hilfestellung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h08\">Der &bdquo;Schock von Kabul&ldquo; und die EU: Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h09\">Vietnam 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h10\">&ldquo;Das totale D&auml;monisieren der Taliban ist falsch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h11\">Frauen (aus Afghanistan) + Altenpflege (in Deutschland) = besser als Dienerinnen unter den Taliban<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h12\">Wachsende Ungleichheit: Die Macht der Hyperreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h13\">Finanzministerium bef&uuml;rchtet Einnahmeausf&auml;lle von 30 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h14\">Politische Intrige pariert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h15\">Planspiel Weltkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h16\">Fl&uuml;chtlinge in Libyen: Ausgebeutet und gequ&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h17\">Dunja Hayali teilt Informationen zu Afghanistan auf Twitter: &bdquo;Reichweite nutzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Br&uuml;ggemann: &bdquo;Sagt Eure Meinung, schwimmt nicht mit dem Strom&ldquo;<\/strong><br>\nDer Regisseur Dietrich Br&uuml;ggemann war einer der Vordenker von #allesdichtmachen. Heute ermuntert er alle, die Sorgen haben, ihre Stimme zu erheben.<br>\nBerliner Zeitung: Herr Br&uuml;ggemann, es ist jetzt einige Zeit her seit #allesdichtmachen, wann war das genau?<br>\nDietrich Br&uuml;ggemann: Am 22. April.<br>\nMit dem Abstand, den wir jetzt haben, was hat das Projekt gebracht?<br>\n#allesdichtmachen hatte massive Auswirkungen auf das ganze Land. Es hat eingeschlagen wie selten etwas. Wir haben getan, was eine der zentralen Aufgaben von Kunst ist: Die Axt an den Konsens gelegt.<br>\nWaren Sie &uuml;berrascht, dass sich so viele Schauspieler und Schauspielerinnen beteiligt haben?<br>\nEs hat mich gefreut. Die Zwangslage, die im Diskurs herrschte, wurde erst durch diese Aktion sichtbar. Vorher dachte man noch, es sei m&ouml;glich, Kritik zu &uuml;ben und auf die Absurdit&auml;t hinzuweisen. Die Giftigkeit der Reaktion hat gezeigt, wie die wahre Lage ist: Wer den Lockdown kritisiert, der ist ein Unmensch und wird &ouml;ffentlich hingerichtet.<br>\nHaben Sie mit dieser Giftigkeit gerechnet?<br>\nNicht in diesem Ausma&szlig;. Ich hatte auf inhaltliche Auseinandersetzung gehofft. Die ersten Kommentare waren positiv, nachdenklich. Und dann ist ein Sturm losgebrochen, erst auf Twitter und dann &uuml;berall.<br>\nHaben Sie einen Nerv getroffen?<br>\nGanz offensichtlich ja. Die Ma&szlig;nahmen sind &uuml;bergriffig, das sp&uuml;rt insgeheim jeder. Mit der Frage, ob sie notwendig sind, sollte diese banale Tatsache erst mal nichts zu tun haben. Es herrscht aber ein ungeheurer Druck, dieses Gef&uuml;hl nicht zu artikulieren, da man sonst gemobbt wird. Also rationalisiert man die Situation und die eigene Unterwerfung als einen Akt der Vernunft: Die Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen sein, weil die Wissenschaft es sagt. V&ouml;llig im Abseits steht dabei die berechtigte Frage, ob man dasselbe Ziel auch auf anderen Wegen erreichen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/brueggemann-sagt-eure-meinung-schwimmt-nicht-mit-dem-strom-li.178214\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Haben die Hersteller von Impfstoffen zu viel versprochen? <\/strong><br>\nDie bisher verabreichten Vakzine gegen Covid-19 sind nicht mehr so wirksam, wie es zu Beginn der Massenimpfungen den Anschein machte. Haben die Hersteller zu viel versprochen? Auch unter Anlegern mehren sich die Zweifel.<br>\nDer Chef des gr&ouml;ssten amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer, Albert Bourla, strotzte vor Zuversicht, als er im vergangenen April im Gespr&auml;ch auch mit der NZZ erkl&auml;rte: Er halte es f&uuml;r realistisch, dass eine &laquo;R&uuml;ckkehr zum normalen Leben&raquo; im Sp&auml;therbst m&ouml;glich sei.&laquo; Wir haben das am Beispiel von Israel gesehen&raquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/corona-impfungen-pfizer-biontech-und-moderna-stehen-unter-druck-ld.1641405\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Mangelhafte Modellierung&rdquo;: Epidemiologe kritisiert neue Stiko-Empfehlung f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\nNachdem die Impfung gegen das Coronavirus bislang nur f&uuml;r vorerkrankte Kinder angedacht war, empfiehlt die St&auml;ndige Impfkommission (Stiko) sie seit kurzem allen 12- bis 17-J&auml;hrigen. Warum der Epidemiologe Prof. Ralph Brinks von der Universit&auml;t Witten\/Herdecke diese Entscheidung kritisiert.<br>\nHerr Brinks, Sie kritisieren den Sinneswandel der Stiko in Sachen Kinderimpfung. Worauf bezieht sich Ihre Hauptkritik?<br>\nRalph Brinks: Was mich zun&auml;chst einmal stutzig gemacht hat, ist, dass die Stiko unter anderem eine Modellierung als Begr&uuml;ndung f&uuml;r ihren Sinneswandel heranzieht. Vom Grad der Erkenntnis her ist so ein Modell viel schw&auml;cher als eine durchgef&uuml;hrte Studie. Normalerweise ist es Usus bei der Stiko, sich auf publizierte Daten, Studien oder Register zu berufen. Nach meinem Wissen ist es nun zum ersten Mal geschehen, dass man eine Empfehlung auf Modellierungen st&uuml;tzt.<br>\nSie sind selbst Modellierer, zeichnen Prognosen f&uuml;r chronische Erkrankungen. Warum sch&auml;tzen Sie deren Aussagekraft als &ldquo;schwach&rdquo; ein?<br>\nBrinks: Die Frage, die man sich stellen muss, ist: Wie gut ist diese Modellierung? Die Technik, die f&uuml;r das hier angewandte Modell genutzt wurde, ist schon mehr als 20 Jahre alt. Das hei&szlig;t, wir wissen seit mindestens zwei Jahrzehnten, worauf bei diesem Modell zu achten ist. Es gibt Checklisten, die abgehakt werden m&uuml;ssen. Wie G&uuml;tekriterien beim T&Uuml;V. Diese 20 Jahre alten Qualit&auml;tssicherungs-Werkzeuge sind in dem Modell aber ignoriert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/mangelhafte-modellierung-epidemiologe-kritisiert-neue-stiko-empfehlung-fur-kinder-1.11298819\">Nordbayern<\/a>\n<p><strong>dazu Ethikratsvorsitzende Buyx: Ich w&uuml;rde meine Kinder sofort impfen lassen (Teil2)<\/strong><br>\nDie Politik will mit Nachdruck Kinder und Jugendliche impfen lassen. So sollen Schulschlie&szlig;ungen infolge hoher Inzidenzen verhindert werden. Auf die Idee, den Schulbetrieb unabh&auml;ngig von Inzidenzen zu garantieren, kommen die politischen Entscheider nicht. Auch nicht deren Berater wie Ethikratsvorsitzende Prof. Dr. med. Buyx (&hellip;)<br>\nNach dem Eigenschutz wird hier der zweite Aspekt der Impfung, die Erm&ouml;glichung sozialer Teilhabe wie Bildung ins Feld gef&uuml;hrt.<br>\n&ldquo;Die Jungen haben bisher einen erheblichen Teil der Last dieser Pandemie getragen. Nun ist es n&ouml;tig, ihnen etwas zur&uuml;ckzugeben &ndash; auch mit dem Angebot einer Impfung. In der Ethik nennen wir das Reziprozit&auml;t.&ldquo;<br>\nBuyx in Die Zeit<br>\nKritischen Geistern wird bei solchen Aussagen von Buyx viel abverlangt: Eine Gesellschaft, die mit ihren &bdquo;ethischen&ldquo; Ma&szlig;st&auml;ben Kinderrechte &uuml;ber anderthalb Jahre an das Ende ihrer Priorit&auml;tenliste verbannt hat, will jetzt(!) einen Ausgleich schaffen &ndash; mit einer Impfung, die statt Nutzen nur neues Risiko birgt! Eine von der Politik den Kindern v&ouml;llig unn&ouml;tig aufgeladene Last wird als Argument f&uuml;r eine medizinisch nicht indizierte Impfung verwendet. Ob hier nicht von Zynismus statt von Ethik gesprochen werden muss, mag jeder selbst beurteilen.<br>\nDas ist allerdings noch nicht das Ende der argumentativen Stilbl&uuml;ten. Statt sich endlich zu entscheiden, den Schulbetrieb vom Meldeinzidenzregieme zu befreien, fordert man gegen etwaige drohende Schulschlie&szlig;ungen gesellschaftliche Solidarit&auml;t durch alte und neue Ma&szlig;nahmen zum Niederhalten der Inzidenz ein, weil Eltern die Sorge umtreibe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/buyx-teil2\/\">Henry Matthe&szlig; in Geld und mehr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf Teil 1 haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75293#h07\">hier mit einer Anmerkung hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung plant weitere Verl&auml;ngerung der &ldquo;epidemischen Notlage nationaler Tragweite&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will die Ende September auslaufende Corona-Notlage um weitere drei Monate verl&auml;ngern. Das geht aus einem Papier der entsprechenden Bundestagsfraktionen hervor. Dem soll der Bundestag bereits am 25. August zustimmen. (&hellip;)<br>\nLaut einen Entwurf der Bundesregierung sind die Voraussetzungen zur Verl&auml;ngerung der epidemischen Notlage nationaler Tragweite auch nach dann eineinhalb Jahren &ldquo;weiterhin gegeben&rdquo;, wie die Bild berichtet. In dem Antrag der Bundesregierung, &uuml;ber den schon n&auml;chsten Mittwoch abgestimmt werden soll, hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Die am 25. M&auml;rz 2020 angenommene Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit hat sich best&auml;tigt und besteht aufgrund der europa- und weltweit andauernden Pandemie durch das Coronavirus SARS-CoV-2 weiter fort.&rdquo;<br>\nWeiter hei&szlig;t es in dem Papier: &ldquo;In Deutschland steigt die Zahl der COVID-19-F&auml;lle, nachdem im Fr&uuml;hjahr zun&auml;chst ein R&uuml;ckgang verzeichnet werden konnte, in allen Bundesl&auml;ndern wieder an. Der Anstieg umfasst dabei alle Indikatoren: Die Neuinfektionen, den R-Wert, die Quote der positiven PCR-Tests, die 7-Tage-Inzidenz, die Hospitalisierungen und die notwendigen Behandlungen von denen 47 % beatmet werden m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nDie neuartige, &ldquo;st&auml;rker ansteckende Delta-Variante&rdquo; wurde in dem Papier besonders f&uuml;r diese Entwicklung und den Blick auf die bevorstehenden Herbst- und Wintermonate verantwortlich gemacht.<br>\nDie &ldquo;Corona-Notlage&rdquo; gibt der Bundesregierung besondere Befugnisse, die ihr die Bundestagsabgeordneten in eigener Kompetenzbeschneidung &uuml;bertragen haben, um Verordnungen zu erlassen, die die L&auml;nder dann in Quarant&auml;neanweisungen, Kontaktbeschr&auml;nkungen, Einreiseverordnungen, Masken- oder Testpflichten und nicht zuletzt weitere Lockdowns realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/122789-bundesregierung-plant-weitere-verlangerung-epidemischen\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Regierung beruft sich bei ihrem Plan auf eine steigende Zahl der COVID-19-F&auml;lle, gemeint sind positive PCR-Testergebnisse. Ber&uuml;cksichtigt werden sollte dabei, dass die Regierung selber auf den vermeintlich externen und objektiven Faktor, die 7-Tage-Inzidenz, Einfluss nehmen kann. Es fehlt mal wieder jede Evidenz f&uuml;r die erneut beabsichtigte Fortsetzung der &ldquo;epidemischen Notlage nationaler Tragweite&rdquo;. Insbesondere die Mitglieder des Deutschen Bundestages sollten die Frage stellen, ob die Fallzahlen absichtlich erh&ouml;ht worden sind, um eine Verl&auml;ngerung veranlassen zu k&ouml;nnen. Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75081\">Neue Corona-Beschl&uuml;sse: Politische Notlage von irrationaler Tragweite<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73534\">PCR-Tests: Die n&auml;chste S&auml;ule der Corona-Panik wankt<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69596\">Ein Jahr Corona und kein Ende: &bdquo;Es fehlt eine transparente Gesamtstrategie!&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nicht nur Risikogruppen: Spahn erw&auml;gt &ldquo;Booster-Impfung&rdquo; f&uuml;r alle<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erw&auml;gt, s&auml;mtlichen B&uuml;rgern ein Angebot f&uuml;r Corona-Auffrischungsimpfungen zu machen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erkl&auml;rte der Minister, dass die L&auml;nder bereits schrittweise mit den &ldquo;Booster-Impfungen&rdquo; in Pflegeheimen und f&uuml;r besonders gef&auml;hrdete Menschen beg&auml;nnen. Zudem sollen sich alle noch einmal impfen lassen k&ouml;nnen, die bisher nur Vektorimpfstoffe wie den des Pharmaherstellers AstraZeneca bekommen h&auml;tten:<br>\n&ldquo;In einem zweiten Schritt k&ouml;nnen wir dann dar&uuml;ber nachdenken, auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten&rdquo;, sagte Spahn.<br>\nWeiter behauptete der Gesundheitsminister, dass die &ldquo;Booster-Impfung&rdquo; von der Zulassung gedeckt sei, sie verst&auml;rke und verl&auml;ngere zudem den Impfschutz. Auch Impfstoff sei ausreichend vorhanden. Da viele Impfzentren Ende September in den &ldquo;Stand-by-Modus&rdquo; gingen, will Spahn f&uuml;r die Drittimpfungen vor allem auf Arztpraxen setzen. Diese k&ouml;nnten allein bis zu f&uuml;nf Millionen Impfungen pro Woche verabreichen, so Spahn.<br>\nAngesichts der Forderung der Weltgesundheitsorganisation WHO, zun&auml;chst &auml;rmere Staaten mit Impfstoffen zu versorgen, bevor man mit den Drittimpfungen beginne, erkl&auml;rte Spahn, dass sein Ziel beides sei. Deutschland versorge bereits &auml;rmere Staaten mit Impfstoff, indem die noch ausstehenden AstraZeneca-Lieferungen direkt an die internationale Impfstoff-Initiative COVAX gingen. Mit seinem Plan, allen Bundesb&uuml;rgern eine Drittimpfung zu erm&ouml;glichen, widerspricht Spahn nun teilweise Wissenschaftlern: Der Virologe Christian Drosten hatte der dpa erkl&auml;rt, dass seiner Meinung nach f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Geimpften im Herbst keine Auffrischungsimpfungen gegen SARS-CoV-2 n&ouml;tig sein werden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/122862-nicht-nur-fuer-risikogruppen-spahn-erwaegt-booster-impfungen-fuer-alle\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Der Pharmalobbyist<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit macht nach wie vor Politik zugunsten von Konzernen, ignoriert erneut die Nebenwirkungen und Risiken dieser sog. Impfung sowie den Rat von Wissenschaftlern. Anstatt mit Argumenten f&uuml;r Impfungen zu &uuml;berzeugen, sorgt er au&szlig;erdem mit der Absicht einer 2G-Regel weiterhin f&uuml;r eine Spaltung der Gesellschaft. Umsetzen sollen diese Pl&auml;ne u.a. private Veranstalter und das Gastst&auml;ttengewerbe. Diese k&ouml;nnten seine Absichten durchkreuzen, indem sie von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und Geimpften wie Ungeimpften den Zutritt gew&auml;hren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Wer positiv Getestete &lsaquo;infiziert&rsaquo; nennt, geh&ouml;rt beurlaubt&raquo;<\/strong><br>\nDer von Hirnoperationen und Covid-19 genesene Immunologe Beda Stadler kritisiert Corona-Informationen der Beh&ouml;rden. (&hellip;)<br>\nStadler f&auml;llt auf, dass w&auml;hrend der Pandemie vor allem Virologen zu Wort kommen und viel zu wenige Immunologen. Letzteren k&auml;me es nie in den Sinn, bei positiv Getesteten von &laquo;Infizierten&raquo; zu reden. Falls man mit dem PCR-Test im Abwasser Coronaviren nachweise, rede auch niemand von infiziertem Abwasser.<br>\nDer g&auml;ngige PCR-Test sei zwar ein altbew&auml;hrter Test, aber nicht daf&uuml;r geeignet, eine Infektion, also eine ansteckende Krankheit festzustellen: &laquo;Dieser Test sagt nichts dar&uuml;ber aus, ob jemand ansteckend ist.&raquo; Wer das Gegenteil sagt, w&auml;re bei ihm an der Universit&auml;tspr&uuml;fung durchgefallen, meinte er im Sommer-Talk. In der Weltwoche doppelte er nach: &laquo;Chefredaktionen von Schweizer Medien sollten jeden Mitarbeiter, der bei einem positiven PCR-Test von Infektion redet, eine Woche in unbezahlten Urlaub schicken, um immunologische Bildungsl&uuml;cken zu schliessen.&raquo; Wer immun ist, k&ouml;nne PCR-positiv sein, w&auml;hrend er das Virus bek&auml;mpft, sei aber weder gef&auml;hrdet noch ansteckend.<br>\nEbenfalls einen Bildungsurlaub sollten alle erhalten, die behaupten, dass symptomlose Kranke andere Menschen anstecken: &laquo;Falls wir &lsaquo;symptomlose Krankheiten&rsaquo; als medizinische Definition zulassen, wird unser Gesundheitssystem rasch an seine Grenzen kommen.&raquo;<br>\nSchliesslich folgt ein Seitenhieb an die Adresse von Virologen und Epidemiologen: &laquo;Sollte ein Virologe oder ein Epidemiologe weiterhin behaupten, dass Sars-CoV-2 ein neues Virus sei, gegen das es keine Immunit&auml;t gebe, nachdem man schliesslich Sars-CoV-2 mit einem Antik&ouml;rper gegen Sars-CoV-1 nachweist, m&uuml;sste man ihm den Lehrauftrag entziehen.&raquo; (&hellip;)<br>\nZum Schluss noch ein Seitenhieb an die Adresse des BAG: &laquo;Als Genesenem wurde mir ein Covid-Zertifikat verweigert, weil mein PCR-Test ein paar Tage &auml;lter war als sechs Monate. Ich empfand dies wie eine sp&auml;te Rache, weil ich w&auml;hrend der Vorlesungen manchmal sagte, wer den besprochenen Stoff nicht verstehe, werde wahrscheinlich nur beim BAG eine Anstellung finden.<br>\nIm Normalfall sei man gegen einen pathogenen Keim besser gesch&uuml;tzt, nachdem man die Krankheit durchmachte, als wenn man bloss geimpft sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/wer-positiv-getestete-infiziert-nennt-gehoert-beurlaubt\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62041#h03\">Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kritik an Ausw&auml;rtigem Amt: &ldquo;Es gibt bisher nicht die geringste Hilfestellung&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r Partner von Menschenrechtsorganisationen in Afghanistan ist es teilweise schwierig, bis zum Flughafen in Kabul zu kommen. Thomas Rudhof-Seibert von der Organisation medico international berichtet von der Zust&auml;nden vor Ort und kritisiert die Bundesregierung sowie das Ausw&auml;rtige Amt.<br>\nThomas Rudhof-Seibert ist bei der deutschen Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international Referent f&uuml;r Afghanistan. Medico unterst&uuml;tzt in Afghanistan eine Organisation, die sich unter anderem um die Opfer von Gewalt und die Auss&ouml;hnung zwischen den Volksgruppen bem&uuml;ht hat.<br>\nForderung nach Greencard-System am Beispiel der USA<br>\n&Uuml;ber die Helfer vor Ort sagt er: &ldquo;Sie sind alle verzweifelt und am Limit dessen, was sie k&ouml;nnen.&rdquo; Es sei lediglich gelungen, zwei von ihnen samt Familie au&szlig;er Landes zu bringen. Alle andern machten jeden Morgen dasselbe durch: &ldquo;Sie schlagen sich durch, sie versuchen, an den Checkpoints vorbeizukommen, stehen wie allen anderen da vor dem Flughafen und werden nicht reingelassen&rdquo;, so Rudhof-Seibert.<br>\nBisher kommen demnach nur Personen mit einer Greencard raus. Der Referent berichtet, dass die Amerikaner provisorische Visa ausstellen, die den Menschen einen Zugang in den Flughafen erm&ouml;glichen. Die Organisatoren fordern vom Ausw&auml;rtigen Amt, dass &auml;hnliche Dokumente auch von deutscher Seite ausgestellt werden. &ldquo;Es ist nicht dazu gekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/int\/202108\/21\/604428.html\">rbb Inforadio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der &bdquo;Schock von Kabul&ldquo; und die EU: Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden!<\/strong><br>\nIst die EU immer noch bereit, mit Nachsicht auf immer neue Vertrauen- und Vertragsbr&uuml;che der USA zu reagieren? Ein Kommentar.<br>\nEs ist einmalig, was an diesen Tagen in westlichen Hauptst&auml;dten angesichts der Macht&uuml;bernahme in Kabul am 15. August durch militante Taliban-Islamisten und darauffolgender Krise passiert. Schauen wir zumindest nach Europa. &Uuml;berall ist zu h&ouml;ren: &bdquo;Katastrophe f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit des Westens!&ldquo; oder &bdquo;Der Westen hat versagt!&ldquo; Das sagen keine Oppositionspolitiker oder Journalisten. Von den h&ouml;chsten &Auml;mtern ist das zu h&ouml;ren, wie beispielsweise vom Hohen Vertreter der EU f&uuml;r Au&szlig;enpolitik und Sicherheit Josep Borrell oder Bundespr&auml;sidenten Frank-Walter Steinmeier. Aber welche L&ouml;sungsvorschl&auml;ge bietet die europ&auml;ische Politik um aus der Krise rauszukommen? Welche Konsequenzen strategischer Art zieht sie daraus?<br>\nZwar sagt Borrell, Br&uuml;ssel m&uuml;sse sich nun einer &ldquo;schmerzhaften Realit&auml;t vor Ort&rdquo; stellen. Das hei&szlig;t zum einen die Tatsache anzuerkennen, dass &bdquo;Russland und China die Kontrolle &uuml;ber die Situation &uuml;bernehmen und Kabul unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend wir irrelevant werden&ldquo;. Und welche Konsequenz wird daraus gezogen? &bdquo;Wir k&ouml;nnen das nicht zulassen!&ldquo;, sagt Borrell. Wieder ein politisches Sandkastenspiel, eines Hohen Vertreters unw&uuml;rdig.<br>\nUnd was passiert in Berlin? Dazu hat der Politexperte und Unternehmensberater Alexander Rahr eine treffende Beobachtung gemacht. &bdquo;Anstatt die Weltordnung und die Situation im Nahen Osten zu verstehen und neu zu &uuml;berdenken, verzetteln sich die deutschen Eliten in gegenseitigen Beschuldigungen dar&uuml;ber, welche deutsche Institution f&uuml;r das Scheitern des Einsatzes in Afghanistan verantwortlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/der-schock-von-kabul-und-die-eu-es-ist-an-der-zeit-erwachsen-zu-werden\/\">Krass und Konkret<\/a>\n<p><strong>dazu: Von &ldquo;Nine Eleven&rdquo; &uuml;ber Afghanistan bis zum Abzug<\/strong><br>\nDer &ldquo;Kreuzzug gegen der Terror&rdquo; von 2001 bis 2021: Wie alles anfing<br>\nSeit wenigen Tagen ist Afghanistan wieder in den Schlagzeilen und die Welt&ouml;ffentlichkeit blickt auf das Land am Hindukusch. Da war doch was? Nach 20 Jahren ziehen die letzten Soldaten des &ldquo;Kreuzzuges gegen den Terror&rdquo; aus Afghanistan ab. Die Taliban, die man 20 Jahre bek&auml;mpft hatte, kehren zur&uuml;ck, erobern Stadt f&uuml;r Stadt und haben die Macht &uuml;bernommen. Die Bilanz dieses zwanzigj&auml;hrigen Krieges ist niederschmetternd. Man l&auml;sst wahnwitzige Zerst&ouml;rung, ein v&ouml;llig kaputte Gesellschaft, endlose L&uuml;gen und Versprechungen zur&uuml;ck.<br>\nMan wird sehen, dass alle, die an diesem &ldquo;Kreuzzug gegen den Terror&rdquo; beteiligt waren, ganz schnell alles vergessen wollen &ndash; und daf&uuml;r sorgen, dass auch die Welt&ouml;ffentlichkeit das vergisst. Bezeichnend ist auch, dass jetzt das alles beherrschende Thema ist, warum man die Taliban so untersch&auml;tzt, warum man die Marionetten-Regierung in Afghanistan so &uuml;bersch&auml;tzt habe, warum man das glaubte, was man glauben wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-Nine-Eleven-ueber-Afghanistan-bis-zum-Abzug-6171581.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Besatzer, nicht Befreier<\/strong><br>\n20 Jahre diente Deutschland den USA als Hilfssheriff &ndash; ohne irgendeinen Plan. Die Folgen zeigen sich jetzt<br>\nDas Fiasko in Afghanistan ist die zweite gro&szlig;e Niederlage der USA seit dem Abzug aus Saigon im April 1975. Erneut muss sich die st&auml;rkste Milit&auml;rmacht der Welt Kriegern geschlagen geben, die &uuml;ber keinerlei Hightechwaffen verf&uuml;gten, ja: die in Sandalen daherkommen. Nicht allein die USA &ndash; ebenso die NATO und die aufeinander folgenden Bundesregierungen, die am &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; in Afghanistan seit 20 Jahren beteiligt waren. Die offiziellen Begr&uuml;ndungen Berlins f&uuml;r das Engagement erwiesen sich dabei als flexibel. Man begann mit dem Ausspruch des damaligen Verteidigungsministers Peter Struck (SPD): &bdquo;Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.&ldquo; Sp&auml;ter entstand der Eindruck, die Bundeswehr bohre vor allem Brunnen und erm&ouml;gliche M&auml;dchen den Schulbesuch. In j&uuml;ngster Zeit standen dann Frauenrechte und die St&auml;rkung der &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; im Mittelpunkt.<br>\nAls h&auml;tte es jemals eine Milit&auml;rintervention aus humanit&auml;ren Erw&auml;gungen gegeben! Der Anschlag auf das World Trade Center und das Pentagon war f&uuml;r die damalige US-Regierung unter George W. Bush der Auftakt f&uuml;r ein lange geplantes Projekt, unliebsame Regime in Nah- und Mittelost zu beseitigen. Am liebsten h&auml;tte die Bush-Entourage als erstes den Irak angegriffen. Es war Au&szlig;enminister Colin Powell, der aus Gr&uuml;nden der Dramaturgie empfahl, zun&auml;chst die Taliban zu st&uuml;rzen, danach erst Saddam Hussein. So geschah es, obwohl 15 der 19 Attent&auml;ter vom 11. September aus Saudi-Arabien stammten. Den engen Verb&uuml;ndeten zu bombardieren erschien aber abwegig. Also nahm man die Taliban ins Visier, die Osama bin Laden Unterkunft gew&auml;hrt hatten. Mit Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, die stets zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r US-gef&uuml;hrte Kriege in der islamischen Welt herangezogen werden, hatte das nichts zu tun.<br>\nAfghanistan war lediglich ein geopolitisches Mittel zum Zweck: Die erste Etappe einer Pax Americana in der Region. Doch die installierten Machthaber, etwa der nun geflohene Staatschef Ashraf Ghani, Pr&auml;sident seit 2014, gelangten nur mit Hilfe manipulierter Wahlen an die Macht. Mit Billigung der NATO wie auch Berlins setzen die USA ein Marionetten-Regime ein, welches au&szlig;erhalb einer d&uuml;nnen, westlich orientierten Mittel- und Oberschicht in Kabul &uuml;ber keinerlei nennenswerten R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/besatzer-nicht-befreier\">Michael L&uuml;ders in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vietnam 2.0<\/strong><br>\nDie kopflose Flucht der Nato-Truppen aus Afghanistan und die Not, die sie dort zur&uuml;cklassen, sind nur das letzte Kapitel einer verheerenden Geschichte, die im Oktober 2001 begonnen hat. Damals verk&uuml;ndete die US-Regierung, auch unterst&uuml;tzt von der rot-gr&uuml;nen Koalition in Berlin unter dem SPD-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, dass der Terror des 11. September durch einen Krieg in Afghanistan beantwortet werden sollte. Dabei war keiner der Attent&auml;ter Afghane.<br>\nUnd die damalige Taliban-Regierung bot den USA sogar eine Auslieferung von Osama bin-Laden an &ndash; ein Angebot, das die US-Regierung mit unerf&uuml;llbaren Forderungen beantwortete.1<br>\n&Uuml;ber Saudi-Arabien, das Herkunftsland von 15 der 19 Terroristen, wurde praktisch kein Wort verloren. Im Gegenteil: Mitglieder der Bin-Laden Familie wurden aus den USA in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ausgeflogen, damit sie nicht verh&ouml;rt werden konnten. Nachdem im Jahr 2016 geschw&auml;rzte Teile der Untersuchungskommission zum 11. September freigegeben wurden, stellte sich heraus, dass hochrangige Mitglieder der saudischen US-Botschaft vor den Anschl&auml;gen Kontakte zu den Terroristen unterhalten hatten. Konsequenzen? Keine. Es sind ja unsere Verb&uuml;ndeten.<br>\nSo wurde Afghanistan angegriffen, nachdem bereits das britische Kolonialreich und die Sowjetunion dort nur Leid und Elend gebracht hatten und schlie&szlig;lich geschlagen abziehen mussten.<br>\nIm Kalten Krieg hatten die USA und Saudi-Arabien am Hindukusch im gro&szlig;en Stil Islamisten gegen die Sowjetunion unterst&uuml;tzt. Nun wurden die islamistischen Warlords der &ldquo;Nordallianz&rdquo; zu den neuen Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vietnam-2-0-6171392.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Das totale D&auml;monisieren der Taliban ist falsch&rdquo;<\/strong><br>\nReinhard Er&ouml;s engagiert sich schon seit 30 Jahren in Afghanistan. Mit seiner Initiative &ldquo;Kinderhilfe Afghanistan&rdquo; hat er in den letzten 20 Jahren 30 Schulen in von Taliban dominierten Provinzen gebaut &ndash; mit Zustimmung und Unterst&uuml;tzung der Mullahs. Er glaubt nicht, dass die Taliban das Rad zur&uuml;ckdrehen werden und ist &uuml;berzeugt, dass M&auml;dchen weiter zur Schule gehen k&ouml;nnen.<br>\nSeit die Taliban die Macht in Kabul &uuml;bernommen haben, fliehen viele Menschen aus Angst vor einer erneuten Schreckensherrschaft. Wie ist die Lage im Osten des Landes, wo die Kinderhilfe Afghanistan 30 Schulen betreibt?<br>\nIm Osten des Landes ist es ruhig, da herrscht ganz normales Gesch&auml;ftsleben. Unseren knapp 2000 einheimischen Mitarbeitern geht es gut, sie arbeiten ganz normal weiter.<br>\nDieses Gebiet ist seit langem eine Hochburg der Taliban. Seit 2002 hat die Kinderhilfe dort Schulen f&uuml;r rund 60.000 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gebaut. Wie haben Sie sie die Taliban von Ihrem Vorhaben &uuml;berzeugt?<br>\nMit Logik, Kenntnissen des Islam und vor allem mit meinen paschtunischen Sprachkenntnissen. Wer die Sprache des Landes nicht beherrscht, ist verloren, denn bis hoch zum B&uuml;rgermeister spricht niemand Englisch. Es brauchte Kulturkompetenz, Sprachkompetenz und Glaubw&uuml;rdigkeit. Mir hat au&szlig;erdem mein pers&ouml;nliches Image geholfen. Ich bin ja seit &uuml;ber 30 Jahren in Afghanistan t&auml;tig, ich war dort einer der wenigen &Auml;rzte w&auml;hrend des sowjetisch-afghanischen Krieges. Ich war also bekannt vor Ort, ich hatte und habe immer noch eine hohe Glaubw&uuml;rdigkeit, die Leute vertrauen mir.<br>\nBef&uuml;rchten Sie, dass sich der Unterricht jetzt durch Vorgaben der Taliban &auml;ndern wird?<br>\nWas soll sich denn &auml;ndern? Diese Horrormeldungen der letzten Tage vom Flughafen in Kabul haben mit dem Rest von Kabul, wo ja vier Millionen Menschen leben, und vor allem mit dem Leben im Rest von Afghanistan, zumindest wie ich es von meinen Mitarbeitern erfahre, nichts zu tun. Und in vielen Gebieten, wo wir Schulen unterst&uuml;tzen, haben die Taliban l&auml;ngst das Sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt-sichten.org\/artikel\/39219\/das-totale-daemonisieren-der-taliban-ist-falsch\">Welt-Sichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Frauen (aus Afghanistan) + Altenpflege (in Deutschland) = besser als Dienerinnen unter den Taliban<\/strong><br>\nZuweilen gibt es Fundst&uuml;cke aus der gro&szlig;en weiten Welt des Online-Journalismus, die selbst &bdquo;abgeh&auml;rtete&ldquo; Beobachter dessen, was in unserem Land als &bdquo;Pflegenotstand&ldquo; seit vielen Jahren diskutiert wird, sprachlos zur&uuml;cklassen. Die zugleich in einer unbedingt zu dokumentierenden schonungslosen Art und Weise einen ganz eigenen Blick auf Frauen und Pflege offenbaren.<br>\nIn diesen Tagen stehen alle Menschen, die noch einen letzten Rest an Menschlichkeit in sich tragen, fassungslos vor dem gro&szlig;en Desaster, das vor unseren Augen in Afghanistan abl&auml;uft. Wir sehen nur sehr wenige, h&ouml;chst selektive Bilder vom Flughafen in Kabul und keine aus den Gegenden, wo die Taliban bereits die Macht &uuml;bernommen haben. Und man kann von den sicheren Zonen in unserem Land aus nur in Spurenelementen eine Vorstellung aufbauen, was vielen Menschen, darunter vielen Frauen und M&auml;dchen, jetzt widerf&auml;hrt bzw. droht. Einige wenige werden m&ouml;glicherweise &uuml;ber die Luftbr&uuml;cke der Panik gerettet werden oder sich durch Flucht einem Martyrium entziehen k&ouml;nnen, vielen anderen wird das nicht gelingen.<br>\nWas aber hat diese zivilisatorische Katastrophe nun mit der Altenpflege und Frauen in Deutschland zu tun, wird sich der eine oder andere denken mit Blick auf die &Uuml;berschrift dieses Beitrags?<br>\nEs gibt Menschen, die offensichtlich in der Lage sind, in nur wenigen S&auml;tzen eine solche Verbindung herzustellen und dabei en passant einen Abgrund offenlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/08\/21\/frauen-aus-afghanistan-und-altenpflege-in-deutschland\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wachsende Ungleichheit: Die Macht der Hyperreichen<\/strong><br>\nDie wachsende Ungleichheit im Gegenwartskapitalismus ist &ouml;konomisch, sozial und politisch. Wen es trifft, den trifft es zumeist auf vielen Ebenen.<br>\nEine &bdquo;marktwirtschaftlich&ldquo; organisierte, kapitalistische und am Neoliberalismus orientierte, von &Ouml;konomisierungs-, Kommerzialisierungs-, Privatisierungs- und Deregulierungstendenzen gekennzeichnete Gesellschaft wie unsere basiert auf der Ungleichheit als wesentlichem Strukturelement. Seit geraumer Zeit ist die wachsende Ungleichheit das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, wenn nicht der ganzen Menschheit.<br>\nJede\/r versteht unter der Ungleichheit etwas anderes. Schlie&szlig;lich sind die Menschen weder biologisch noch sozial gleich, unterscheiden sich vielmehr nach ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrem Gewicht, ihrem K&ouml;rperbau, ihrer Gr&ouml;&szlig;e sowie ihrer Haut-, Haar- und Augenfarbe, aber auch bez&uuml;glich ihrer F&auml;higkeiten. Sie unterscheiden sich im Hinblick darauf voneinander, wo sie wohnen, in welchem Haushaltstyp und in welcher Familienform sie leben, welchen Beruf sie aus&uuml;ben, ob sie Hobbys haben und ob sie regelm&auml;&szlig;ig Sport treiben.<br>\nBei der Ungleichheit, um die es hier geht, handelt es sich um eine anhaltende, wenn nicht dauerhafte Ungleichverteilung materieller Ressourcen, also der &ouml;konomischen Ungleichheit. Und es geht um Anerkennung und Respekt hinsichtlich des gesellschaftlichen Status: der sozialen Ungleichheit. Dazu kommen (Zugangs-)Rechte und Repr&auml;sentation &ndash; die politische Ungleichheit &ndash; zwischen gro&szlig;en Personengruppen, Klassen und Schichten, die nicht auf pers&ouml;nlichen (Leistungs-)Unterschieden von deren Mitgliedern beruhen.<br>\nDie sozio&ouml;konomische Ungleichheit, welche von den Benachteiligten oftmals als soziale Ungerechtigkeit empfunden wird und die fast zwangsl&auml;ufig politische Ungleichheit nach sich zieht, manifestiert sich im Gegensatz von Arm und Reich. Obwohl der in wenigen H&auml;nden befindliche Reichtum den Ausgangspunkt und Kristallisationskern der Ungleichheit bildet, wird er noch immer weitgehend tabuisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wachsende-Ungleichheit\/!5789838\/\">Christoph Butterwegge in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzministerium bef&uuml;rchtet Einnahmeausf&auml;lle von 30 Milliarden Euro<\/strong><br>\nSchlechte Aussichten f&uuml;r den Fiskus nach dem j&uuml;ngsten Steuerurteil des Verfassungsgerichts: Bund und L&auml;ndern k&ouml;nnten hohe Einnahmen fehlen, wenn auch f&uuml;r Pensionsr&uuml;ckstellungen ein niedrigerer Zins gilt. (&hellip;)<br>\nDas Gericht hatte am Mittwoch geurteilt, dass die von den Finanz&auml;mtern verlangten Strafzinsen f&uuml;r Steuernachforderungen mit sechs Prozent deutlich zu hoch angesetzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/zinsurteil-des-bundesverfassungsgerichts-finanzministerium-befuerchtet-einnahmeausfaelle-von-30-milliarden-euro-a-0ee04208-0002-0001-0000-000178874260\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat sollte gewusst haben, dass eine Entscheidung des Verfassungsgerichts ansteht. Und nun wollen er und sein Bundesfinanzministerium quasi &uuml;bersehen haben, dass eine solche Entscheidung getroffen werden k&ouml;nnte &ndash; mit solchen m&ouml;glichen finanziellen Konsequenzen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Politische Intrige pariert<\/strong><br>\nDer Inhalt war erwartbar: &raquo;Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Freilassung von Alexej Nawalny gefordert.&laquo; Der Satz er&ouml;ffnet eine typische &raquo;Hund-bei&szlig;t-Mann&laquo;-Meldung. Dass Russland der Aufforderung Folge leisten wird, glaubt niemand. Auch Merkel nicht, die den Appell am Freitag in Moskau gegen&uuml;ber Wladimir Putin wiederholte und ank&uuml;ndigte, Berlin werde &raquo;an dem Thema dranbleiben&laquo;. Warum macht sie das?<br>\nMerkel hat sich in dieser Sache verrannt. Indem sie die Erkrankung des Putin-Gegners, die im Westen als Vergiftung beschrieben wird, zur Chefinnensache und Nawalny zu &raquo;ihrem pers&ouml;nlichen Gast&laquo; erkl&auml;rte, hat sie ihr pers&ouml;nliches Prestige mit dessen Schicksal verkn&uuml;pft. Russland dagegen verd&auml;chtigt deutsche Dienste, die ganze Aff&auml;re inszeniert zu haben. Ein Indiz f&uuml;r diese Vermutung ist das schnelle Tempo, mit dem Berlin von einer Vergiftung zu sprechen begann, als Nawalny noch kaum im sibirischen Omsk gelandet war &ndash; also als man das beim besten Willen noch nicht seri&ouml;s behaupten konnte. Zweiter Anhaltspunkt des russischen Verdachts ist die Geheimnistuerei, die die deutschen Dienste um ihre Analysemethoden machen, mit deren Hilfe sie zu der Nowitschok-Diagnose gekommen sein wollen. Weil, hei&szlig;t es ganz unverbl&uuml;mt, die russischen Dienste ja sonst Aufschluss dar&uuml;ber bek&auml;men, was die westlichen wissen und k&ouml;nnen.<br>\nDamit r&auml;umen sie selbst ein, dass es nicht um Nawalny ging, sondern um eine politische Intrige. Mit seiner R&uuml;ckkehr nach Russland im Januar hat der Oppositionelle eingewilligt, seine Rolle in dieser Intrige zu spielen. Als Jurist musste er wissen, worauf er sich einlie&szlig;. Moskau hat sicher eine Weile gehofft, seinen Gegner mit der Erlaubnis zur Behandlung in Berlin aus dem Land und in die Bedeutungslosigkeit des Exils zu bekommen. Nawalny und seine Hinterm&auml;nner, die ihm f&uuml;nf Monate erlaubten, in Deutschland zu Kr&auml;ften zu kommen und Propagandavideos zu produzieren, wollten es anders.<br>\nRussland hat die Herausforderung angenommen. Inzwischen ist die F&uuml;hrungsriege von Nawalnys Bewegung entweder in Haft oder im Ausland, seine Anh&auml;ngerschaft wird systematisch durchforstet und eingesch&uuml;chtert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/408881.politische-intrige-pariert.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Planspiel Weltkrieg<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten proben den n&auml;chsten Weltkrieg. &raquo;Large Scale Exercise&laquo; (LSE) hei&szlig;t das weltumspannende Man&ouml;ver, das am 3. August gestartet worden war und am vergangenen Montag zu Ende ging. Sein &Uuml;bungsgebiet erstreckte sich &uuml;ber 17 Zeitzonen. Das Ziel: &raquo;eine Botschaft an Russland und China zu senden&laquo;, so beschrieb es vor kurzem das US-Milit&auml;rblatt Stars and Stripes, &raquo;dass Amerika gleichzeitig Aggressionen an mehreren Fronten beantworten kann&laquo;. Das von der U. S. Navy unter Beteiligung von U. S. Marines durchgef&uuml;hrte Man&ouml;ver solle beweisen, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle gro&szlig;er Meeresgebiete durch feindliche Streitkr&auml;fte &uuml;berall verhindern k&ouml;nnten, parallel im Schwarzen Meer, im &ouml;stlichen Mittelmeer sowie im S&uuml;d- und im Ostchinesischen Meer: So hatte es vorab James R. Holmes erl&auml;utert, ein US-Stratege vom U. S. Naval War College in Newport (Bundesstaat Rhode Island). Und weil man davon ausgehen darf, dass die USA ein Gro&szlig;man&ouml;ver nicht einfach blo&szlig; zum Spa&szlig; abhalten, ist sp&auml;testens jetzt klar: Washington h&auml;lt einen Weltkrieg f&uuml;r m&ouml;glich, den der Westen gegen Russland und China gemeinsam f&uuml;hrt.<br>\nDie Dimensionen der Kriegs&uuml;bung, die bereits f&uuml;r 2020 vorgesehen war, pandemiebedingt aber verschoben werden musste, waren gewaltig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/408781.imperialismus-planspiel-weltkrieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge in Libyen: Ausgebeutet und gequ&auml;lt<\/strong><br>\nLaut Monitor-Recherchen werden Fl&uuml;chtlinge in libyschen Lagern weiterhin misshandelt und ausgebeutet. Seit Jahren verspricht die Bundesregierung, sich f&uuml;r die Verbesserung der Lage einzusetzen &ndash; bisher offenbar ohne Erfolg.<br>\n&ldquo;Wir brauchen Freiheit&rdquo; rufen etwa Hundert M&auml;nner, die eng zusammengepfercht in einer dunklen Zelle stehen. Ihre H&auml;nde sind gekreuzt aus Protest gegen ihre Gefangenschaft in einem der libyschen Fl&uuml;chtlingslager. Das Video, das den Protest zeigt, liegt dem ARD-Magazin Monitor vor. Das Lager ist eins von vielen, in die Menschen gebracht werden, die beim Versuch, nach Europa zu fliehen, von der sogenannten libyschen K&uuml;stenwache abgefangen werden. Auf dem Papier sind es Fl&uuml;chtlingslager &ndash; faktisch sind es Gef&auml;ngnisse.<br>\nTeklia ist einer der Gefl&uuml;chteten, die dabei waren. Inzwischen hat er es aus dem Lager heraus geschafft. Die Gewalt, die er dort erlebte, kann er bis heute nicht vergessen: &ldquo;Die W&auml;rter schlugen uns mit Metallstangen&rdquo;, erz&auml;hlt er. &ldquo;Sie nahmen ihre Waffe und hielten sie uns an den Kopf, um uns Angst zu machen.&rdquo;<br>\nMonitor hat mit vielen Gefl&uuml;chteten gesprochen, die in libyschen Lagern inhaftiert und gequ&auml;lt wurden &ndash; auch, weil die EU das System mit aufgebaut hat, das sie auf der Flucht abf&auml;ngt und in die Lager bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/monitor\/fluechtlinge-libyen-lager-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Dunja Hayali teilt Informationen zu Afghanistan auf Twitter: &bdquo;Reichweite nutzen&ldquo;<\/strong>\n<ul>\n<li>Moderatorin Dunja Hayali nutzt ihre Reichweite und &uuml;bergibt ihren Twitter-Kanal f&uuml;r ein paar Tage einem in Afghanistan geborenen Arzt.<\/li>\n<li>Der berichtet dort &uuml;ber die aktuelle Lage in dem Land.<\/li>\n<li>Er schreibt unter anderem &uuml;ber die Situation am Flughafen Kabul, gibt aber auch Einordnungen zu Kunst und Kultur in Afghanistan.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/medien\/dunja-hayali-teilt-informationen-zu-afghanistan-auf-twitter-reichweite-nutzen-QS6NT3GVX4C22YSRZ3JREVIBXE.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r ein grenzwertiger Aktionismus. Der wohl meist beachtete &bdquo;Leihtweet&ldquo; &uuml;ber Hayalis Kanal war folgender &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210823-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Eine lupenreine Falschmeldung aus Versatzst&uuml;cken aus dem PR-Netzwerk des selbsternannten &bdquo;Pr&auml;sidenten&ldquo; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AmrullahSaleh2\">Amurllah Saleh<\/a>, der im Pandschschir-Tal den letzten Widerstand organisiert. &Uuml;ber Hayalis Account wird diese PR, die von keiner seri&ouml;sen Plattform (z.b. <a href=\"https:\/\/afghanistan.liveuamap.com\/\">Livemap<\/a>) aufgenommen wurde, als Fakt dargestellt. Das hat mit &bdquo;Einordnung&ldquo; nichts zu tun, sondern ist ein lupenreines Eigentor f&uuml;r den &Ouml;R. <\/em>\n<\/p><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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