{"id":75429,"date":"2021-08-24T08:40:05","date_gmt":"2021-08-24T06:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429"},"modified":"2021-08-24T08:40:05","modified_gmt":"2021-08-24T06:40:05","slug":"hinweise-des-tages-3930","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h01\">Testpflicht jetzt auch f&uuml;r Geimpfte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h02\">Karl Lauterbach widerspricht sich nun schon im Minutentakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h03\">Corona-Infektion: Die Crux mit den Genesenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h04\">Coronazahlen und Wahlkampf: Nichtstun ist keine Option<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h05\">Corona-Ansteckung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h06\">Beh&ouml;rden t&auml;uschen &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Corona-Haftungsklauseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h07\">Leider zu teuer: Menschliche Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h08\">Streit um Notdienste: Verdi setzt Vivantes-Warnstreik aus &ndash; erneut Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h09\">Streik bei der Bahn: Vom harten Job eines Lokf&uuml;hrers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h10\">&bdquo;Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr&ldquo;, sagt Arbeitsagentur-Chef Scheele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h11\">Nato-Waffen in Taliban-Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h12\">Als der BND die Mudschaheddin unterst&uuml;tzte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h13\">Gut geschmiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h14\">Die Entdeckung des Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75429#h15\">Aus dem Jahr 2010: Schweinegrippe &ndash; &ldquo;Die Welle hat begonnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Testpflicht jetzt auch f&uuml;r Geimpfte!<\/strong><br>\nInfektionsschutzrecht ist bekanntlich Gefahrenabwehrrecht. Die Rechtfertigung, Geimpften mehr Rechte zu geben als Ungeimpften, beruht daher darauf, dass diese Personen im juristischen Sinne nicht &ldquo;gef&auml;hrlich&rdquo; sind. &Uuml;bertragen aber auch Geimpfte in relevanter Weise das Virus, so f&auml;llt der Grund f&uuml;r ihre Bevorzugung weg. Insofern w&auml;re die richtige Fragestellung bei der letzten MPK Anfang August nicht gewesen, ob Schnelltests weiterhin kostenfrei sein sollen, sondern ob von nun an sich auch Geimpfte &ldquo;freitesten&rdquo; m&uuml;ssen. Die andere M&ouml;glichkeit &ndash; dass alles ge&ouml;ffnet wird und sich niemand mehr testen lassen muss &ndash; scheint f&uuml;r fast alle politischen Entscheidungstr&auml;ger aktuell nicht in Betracht zu kommen (einzig Teile der FDP bringen diese Option aufs Tapet).<br>\nAber was hei&szlig;t das nun &ndash; ausgehend von der Pr&auml;misse, dass Geimpfte in relevanter Weise zum Infektionsgeschehen beitragen &ndash; konkret?<br>\n&ldquo;Die Pr&auml;vention einer Infektion ist die wirksamste, kosteng&uuml;nstigste und damit wichtigste Ma&szlig;nahme zum Schutz vor&uuml;bertragbaren Krankheiten&rdquo;, steht gleich zu Beginn der Begr&uuml;ndung des Infektionsschutzgesetzes (BT-Drs. 14\/2530). Dass die Politik es mit der Pr&auml;vention seit Beginn der Pandemie ernst meint steht au&szlig;er Frage. Hiervon ausgehend w&uuml;rde eine Testpflicht f&uuml;r Geimpfte eine wirksame und einfache L&ouml;sung des Problems darstellen (so auch f&uuml;hrende Mediziner, etwa Welt&auml;rztepr&auml;sident Montgomery, der Immunologe Watzl oder der Epidemiologe Scholz &ndash; jeweils mit etwas anderen Ans&auml;tzen).<br>\nZwar ist zuzugeben, dass das Risiko einer &Uuml;bertragung im Vergleich zu einem Ungeimpften immer noch erheblich verringert ist und daher auch juristisch zwischen diesen beiden Gruppen unterschieden werden k&ouml;nnte. Indes gibt es zwischen Testen und Nichttesten keinen Zwischenbereich (m&ouml;glich w&auml;re h&ouml;chstens in bestimmten F&auml;llen von Nichtgeimpften einen PCR-Test und von Geimpften &ldquo;nur&rdquo; einen Schnelltest zu verlangen). Und die Testpflicht bei Geimpften von weiteren Voraussetzungen (etwa Symptomen) abh&auml;ngig zu machen, d&uuml;rfte aufgrund der vielen asymptomatischen Infektionen wenig zielf&uuml;hrend sein. Nimmt man dann noch die zuletzt so oft bem&uuml;hte &ldquo;Schutzpflicht des Staates&rdquo; ins Visier, ist letztlich nur ein Ergebnis m&ouml;glich: Sowohl aus epidemiologischer als auch aus juristischer Sicht muss schnellstm&ouml;glich eine grunds&auml;tzliche Testpflicht auch f&uuml;r Geimpfte eingef&uuml;hrt werden.<br>\nWill man aber weiterhin &ndash; allein um den Anreiz des Impfens zu erh&ouml;hen &ndash; hierauf verzichten, handelt man nicht nur rechtswidrig im Sinne einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung, sondern nimmt auch billigend einen Anstieg der Infektionen in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/corona-impfpflicht-testpflicht-3g-regel-2g-impfung-immunitaet-genesen-virus-impfdurchbruch\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Karl Lauterbach widerspricht sich nun schon im Minutentakt<\/strong><br>\nBei Maischberger fiel Karl Lauterbach k&uuml;rzlich noch dadurch auf, dass er mit voller &Uuml;berzeugung das Gegenteil dessen sagte, was er am Vortag mit voller &Uuml;berzeugung gesagt hatte. Inzwischen widerspricht er sich im Minutentakt. (&hellip;)<br>\nAm Sonntag um 20:35 Uhr twitterte der SPD-Gesundheitsexperte:<br>\n&ldquo;Lange Bahnfahrten, zB im Abteil, k&ouml;nnen bei der Delta Variante zur Ansteckung f&uuml;hren. So k&ouml;nnen ungeimpfte Infizierte sogar Geimpfte gef&auml;hrden. Daher w&auml;re die 3 G Regel hier richtig. Andere Bereiche, wo es um Freizeit geht, sollten zunehmend sogar der 2G-Regel unterliegen.&ldquo;<br>\nDie Geimpften m&uuml;ssen jetzt also vor den Ungeimpften gesch&uuml;tzt werden. Warum, das erkl&auml;rte er im n&auml;chsten Tweet, noch in der gleichen Minute:<br>\n&ldquo;Diese Studie aus Israel zeigt klar, dass die Impfung mit BionTech im Vergleich zur durchgemachten Infektion sehr viel schneller an Wirkung verliert. Wie lange der Schutz vor schweren F&auml;llen wirkt ist unklar. medrxiv.org\/content\/10.110&Prime;\n<ul>\n<li>Wir lernen also von Karl Lauterbach: Impfungen sch&uuml;tzen nicht lange vor dem Infiziert-werden und vor dem Andere-Infizieren, wie kurz oder lang ist unklar.<\/li>\n<li>Wir lernen, dass deshalb die Geimpften vor den Ungeimpften gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen.<\/li>\n<li>Weil die Impfung so schlecht, sprich nur so kurz wirkt, m&uuml;ssen die Ungeimpften noch st&auml;rker durch allt&auml;gliche Diskriminierung und Aussperren zum Impfen gen&ouml;tigt werden.<\/li>\n<li>Karl Lauterbach will die 2G-Regel, also Zugang nur f&uuml;r Geimpfte und Genesene, ohne jeden Test.<\/li>\n<li>Das bedeutet: Ungetestete Geimpfte, deren Impfschutz laut Lauterbach schon verblasst sein k&ouml;nnte, d&uuml;rfen alles und dabei anstecken, wen sie wollen und so viele sie wollen. Negativ-getestete Ungeimpfte d&uuml;rfen nichts. (Dabei sind laut Lauterbach sogar die Schnelltests sehr zuverl&auml;ssig.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Argumentation ist so verworren und zirkul&auml;r, dass man gar nicht wei&szlig;, wo mit dem Entwirren anfangen. Ich will es trotzdem versuchen.<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn Geimpfte wenig gesch&uuml;tzt sind und andere anstecken k&ouml;nnen, ist das ein Argument dagegen, sich auf Durchimpfen der Bev&ouml;lkerung als gangbaren oder gar alleinigen Weg zur Erl&ouml;sung von Corona zu versteifen, nicht daf&uuml;r.<\/li>\n<li>Es ist ein Argument dagegen, derart strikt zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterscheiden, wie Kanzlerin und Ministerpr&auml;sidenten und -innen das beschlossen haben, und wie Lauterbach das noch versch&auml;rfen will, nicht daf&uuml;r.<\/li>\n<li>Wenn man Tests f&uuml;r wirksam und n&ouml;tig h&auml;lt, ist es ein sehr starkes Argument daf&uuml;r, auch Geimpften Testpflichten aufzuerlegen.<\/li>\n<li>Um Lauterbachs Empfehlungen zu rechtfertigen, m&uuml;sste plausibel gemacht werden, dass ein negativ getesteter Ungeimpfter deutlich eher infiziert und ansteckend ist als ein ungetesteter Geimpfter. Zu dieser Behauptung hat sich meines Wissens noch nicht einmal Karl Lauterbach verstiegen. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Karl Lauterbach ist so selbstgewiss, dass er keinerlei Angst davor hat, sich zum Narren zu machen. So twitterte er am Samstag mit Foto an seine halbe Million Follower, wie er bei einem Spiel von Bayer Leverkusen mit einem Impfteam vor Ort war und kaum Impfwillige fand.<br>\nLauterbachs Team hatte nicht ber&uuml;cksichtigt, dass der Verein gem&auml;&szlig; Lauterbachs 2G-Regel auf sch&auml;bige Weise all seine ungeimpften Fans ausgeschlossen hatte. Und die Geimpften waren wenig &uuml;berraschend nicht sehr geneigt, sich spontan noch einmal impfen zu lassen.<br>\nSolange ein derart getriebener und verwirrter Geist von einer Regierungspartei bei einem so wichtigen Thema als ihr &bdquo;Experte&ldquo; herumgereicht wird, ist er gemeingef&auml;hrlich und diese Partei aus meiner Sicht nicht w&auml;hlbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/lauterbach-3\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Infektion: Die Crux mit den Genesenen<\/strong><br>\nEin Antik&ouml;rpertest reicht laut Rechtsverordnung nicht aus, um als genesen zu gelten. Diese Regelung widerspricht den Standards unabh&auml;ngiger Wissenschaft.<br>\nMillionen von Menschen haben seit Anfang 2020 bemerkt oder unbemerkt eine Corona-Infektion durchgemacht. Wissenschaftlichen Studien zufolge sind sie dadurch gut gegen Sars-CoV-2 gesch&uuml;tzt &ndash; sogar besser als zweifach Geimpfte. Doch gegen jede Logik will Merkels Regierung auch Genesene dazu bringen, sich impfen zu lassen. Anerkannte Nachweise f&uuml;r Immunit&auml;t nach einer Infektion wurden daf&uuml;r eigens zu Beginn der Impfkampagne per Verordnung f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt.<br>\nDie Worte von Jens Spahn klangen eindringlich und besorgt. Die Impfkampagne sei bisher zwar erfolgreich, so der Bundesgesundheitsminister k&uuml;rzlich in einer Sendung der ARD. Es reiche jedoch noch nicht, um sicher durch Herbst und Winter zu kommen. Daher sein dringender Appell: &bdquo;Bitte lassen Sie sich impfen. Sie impfen nicht nur f&uuml;r sich alleine. Sie impfen auch zum Schutz von anderen und vor allem zum Schutz von uns als Gesellschaft, als Gemeinschaft.&ldquo; Alle Geimpften k&ouml;nnten sich sicher sein: F&uuml;r sie werde es keine neuen Beschr&auml;nkungen, keinen erneuten Lockdown geben. Das sei bundesgesetzlich geregelt.<br>\nDie Impfung &ndash; der Schutz vor Krankheit und Tod. Die Impfung, der Weg zur&uuml;ck in ein Leben ohne Angst, ohne Stress, ohne Einschr&auml;nkungen und ohne weitere verheerende wirtschaftliche Sch&auml;den. Genau das denkt auch Martin S., als er sich im Mai 2021 gegen Sars-CoV-2 impfen lassen will. Bis dahin hat der 66-j&auml;hrige Unternehmensberater keinen Zweifel daran, dass die Bundesregierung in dieser Pandemie im Gro&szlig;en und Ganzen das Richtige tut. Er glaubt, dass man sich auf die Angaben des Robert Koch-Instituts verlassen kann. Er vertraut den Nachrichten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien und denkt, er ist damit ausreichend und gut informiert. Doch dann kommt alles anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-impfen-und-corona-die-crux-mit-den-genesenen-li.178454\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Coronazahlen und Wahlkampf: Nichtstun ist keine Option<\/strong><br>\nGesundheitsminister Spahn will die Corona-Inzidenz aus dem Gesetz streichen. Das d&uuml;rfte weniger epidemiologische denn wahlkampftaktische Gr&uuml;nde haben. [&hellip;]<br>\nDoch gesundheitspolitische &Uuml;berlegungen d&uuml;rften bei der Abkehr von der Inzidenz ohnehin weniger relevant sein als der Wahlkampf von CDU-Chef Armin Laschet. In dessen Bundesland steigt die Inzidenz derzeit n&auml;mlich mit gro&szlig;er Geschwindigkeit an: NRW liegt mit einem Wert von &uuml;ber 100 bundesweit an der Spitze und m&uuml;sste eigentlich handeln. Doch indem jetzt auch der CDU-Gesundheitsminister die Inzidenz f&uuml;r irrelevant erkl&auml;rt, hilft er mit, von Laschets Versagen bei der Coronapolitik abzulenken und notwendige Gegenma&szlig;nahmen herauszuz&ouml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Coronazahlen-und-Wahlkampf\/!5791119\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Schon richtig, nur warum sollte das bisherige Festhalten an der Inzidenz nicht derselben Logik gefolgt sein? Das eine wie das andere war opportun. Laschet ist auch nicht der einzige, der &bdquo;notwendige Gegenma&szlig;nahmen&ldquo; hinausz&ouml;gert. Die Grenzwerte werden ja gerade &uuml;berall &uuml;berschritten und die sich daraus ergebenden Ma&szlig;nahmen aber, die meist in Stufenpl&auml;nen festgehalten sind, nicht mehr angewandt, im &Uuml;brigen auch deshalb nicht, weil Obergerichte da bereits einen Riegel vorgeschoben haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona-Ansteckung<\/strong><br>\nWie hoch ist das Corona-Ansteckungsrisiko im Bus, im ICE oder auch in Schulen tats&auml;chlich? Das wissen wir bis heute nicht. Denn bisher gibt es keine Studie, die vor Ort und in der Situation untersucht hat, wann und vor allem wo wir uns mit Corona anstecken. Auch welche Gefahr von Kindern ausgeht, sollte l&auml;ngst untersucht worden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/markt\/corona-ansteckung\/wdr-fernsehen\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTEyNzg2YjRkLWUwMjQtNGUyOS1hZjU0LTFkZWViYjI2ZTI4Ng\/\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Beh&ouml;rden t&auml;uschen &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Corona-Haftungsklauseln<\/strong><br>\nHaftpflichtig seien die Impfstoffkonzerne und nicht der Bund, insistiert das BAG. Doch das erweist sich als warme Luft.<br>\nInfosperber warf den Beh&ouml;rden vor, &laquo;um den Brei herum zu reden&raquo;, wenn es darum geht, wer bei allf&auml;llig sp&auml;ter auftretenden Impfsch&auml;den die Haftung &uuml;bernimmt. Am 8. August informierte Infosperber &uuml;ber den geheimen Vertragsentwurf von Pfizer mit dem Staat Albanien: &laquo;Knebelvertr&auml;ge sollten 10 Jahre geheim bleiben&raquo;. Kernst&uuml;ck des Pfizer-Vertrags ist ein v&ouml;lliges Ausschliessen jeglicher Haftungsfolgen. Wahrscheinlich setzte Pfizer gleichlautende Klauseln auch in den Vertr&auml;gen mit der Schweiz und mit Deutschland durch. Die Beh&ouml;rden verweigern eine Offenlegung der Haftungsklauseln.<br>\nJedenfalls stellt auch der Vertrag, den die EU-Kommission am 26. August 2020 mit AstraZeneca &uuml;ber die Vorbestellung von Impfstoffen abschloss, die Impfstoffhersteller materiell von jeglicher Haftung frei. Die Klauseln sind anders formuliert als im geleakten Vertragsentwurf von Pfizer, aber nicht weniger umfassend. Siehe die Faksimiles am Schluss dieses Artikels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/behoerden-taeuschen-oeffentlichkeit-ueber-corona-haftungsklauseln\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leider zu teuer: Menschliche Medizin<\/strong><br>\nVierzig Jahre lang habe ich als Arzt gearbeitet und in dieser Zeit viel erlebt: Oft konnte ich helfen, immer wieder war ich auch machtlos. Ungez&auml;hlte Patienten haben mein Leben bereichert, einige wurden Freunde.<br>\nIn diesen vier Jahrzehnten hat die Medizin gewaltige Fortschritte gemacht. Das Wissen in den Arzt- und Heilberufen hat sich um ein Vielfaches vermehrt. Wir k&ouml;nnen immer mehr Krankheiten immer besser bek&auml;mpfen. Doch dies ist nur die eine Seite des Fortschritts. Die andere Seite gibt weit weniger Anlass zu Euphorie. Das Medizinsystem steht unter &ouml;konomischem und b&uuml;rokratischem und zeitlichem Druck. Mit der Erfindung der Fallpauschalen ist die Marktwirtschaft in die Krankenh&auml;user eingezogen.<br>\nDie Fallpauschale ist die Verg&uuml;tung einer definierten Erkrankung und deren Behandlung in einer fest kalkulierten Zeit. Gilt sie zum Beispiel bei der Krankheit X f&uuml;r f&uuml;nf Tage und der Patient braucht aber sieben Tage, um gesund oder guten Gewissens nach Hause entlassen zu werden, bedeutet das f&uuml;r ein Krankenhaus ab dem sechsten Tag rote Zahlen. Weswegen der Patient m&ouml;glichst schon am f&uuml;nften Tag wieder gehen muss. Oder ein anderer schon am dritten, damit sich die Kosten ausgleichen. Alle Patienten werden also nur noch nach der f&uuml;r sie vorhandenen Fallpauschale betrachtet. Weswegen es zum Beispiel anders als fr&uuml;her auch nicht mehr m&ouml;glich ist, einen alten Menschen mit verschiedenen Erkrankungen zu einer Gesamtuntersuchung ins Krankenhaus einzuweisen. Was bei gehbehinderten oder bettl&auml;gerigen Patienten die einzige M&ouml;glichkeit w&auml;re, diverse Arztbesuche mit Krankentransporten zu vermeiden. Ein Verfahren, das nicht nur aufw&auml;ndige (und ungewisse) Genehmigungen der Krankenkassen voraussetzt, sondern auch extrem belastend f&uuml;r den Patienten ist und zudem eine Gesamtbetrachtung des Kranken und den Austausch zwischen den Fachrichtungen unm&ouml;glich macht. Auch wegen der Fallpauschalen erhalten gesetzlich versicherte alte oder schwerkranke Menschen kaum noch eine richtige &auml;rztliche Versorgung. Das l&auml;sst sich nur noch f&uuml;r Privatpatienten regeln &ndash; wenn sie mehr haben als eine private Zusatzversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/leider-zu-teuer-menschliche-medizin\/#\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streit um Notdienste: Verdi setzt Vivantes-Warnstreik aus &ndash; erneut Verhandlungen<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Verdi hat den Warnstreik von Mitarbeitern des landeseigenen Vivantes-Konzerns am Montag nach wenigen Stunden gestoppt. &bdquo;Wir setzen den Streik aus bis zur Entscheidung des Arbeitsgerichts am Dienstagmittag&ldquo;, sagte Verdi-Verhandlungsf&uuml;hrerin Meike J&auml;ger. Vor der Vivantes-Zentrale sei ein Camp errichtet worden, allerdings nur f&uuml;r Mitarbeiter, die dort in ihrer Freizeit demonstrieren wollen. An der Charit&eacute; werde weiter gestreikt, so J&auml;ger.<br>\nPer einstweiliger Verf&uuml;gung hatte das Gericht den Ausstand am Montag zun&auml;chst untersagt. In Krankenhausbetrieben k&ouml;nne ein Streik nur durchgef&uuml;hrt werden, wenn die medizinische Versorgung der Patienten in Notf&auml;llen gesichert sei; dies sei bislang nicht gew&auml;hrleistet, so die Begr&uuml;ndung. Am Dienstag ist eine Gerichtsverhandlung zu dieser Entscheidung geplant. [&hellip;]<br>\nAm Campus Mitte der Charit&eacute; steht w&auml;hrenddessen ein Ersatzteam. Mareen (35) arbeitet auf einer der Intensivstationen und streikt bereits seit 5 Uhr morgens. &bdquo;Die Kollegen sind alle super sauer. Die wollen den Normalzustand nicht mehr hinnehmen.&ldquo; Sie selbst veranlasst zum Streiken, dass ihr Team st&auml;ndig unterbesetzt sei. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen w&uuml;rden gar nicht den Patienten und Patientinnen gerecht werden. &bdquo;Nun versuchen sie, im Streikfall auch noch eine Besetzung festzulegen, die noch besser ist als zu normalen Zeiten. Das geht gar nicht&ldquo;, sagt sie &uuml;ber das Uni-Klinikum. Das hei&szlig;t: Der Notfalldienst einiger Stationen sei besser besetzt als der &uuml;bliche Regelbetrieb. Deshalb fordert Mareen, dass dringend mehr Personal eingestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article233116259\/vivantes-berlin-krankenhaus-streik-gericht.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streik bei der Bahn: Vom harten Job eines Lokf&uuml;hrers<\/strong><br>\nWieder streiken die Lokf&uuml;hrer der GDL. Und wieder wird viel &uuml;ber sie geschimpft. Doch wie sieht ihr Alltag aus? Lokf&uuml;hrer Torsten Holz berichtet von schlecht bezahlter, durchgetakteter Schichtarbeit. F&uuml;r GDL-Chef Weselsky hat er nur Lob.<br>\nMit viel Fingerspitzengef&uuml;hl steuert Torsten Holz den &uuml;ber 100 Meter langen Regionalexpress. Seine Hauptstrecke: einmal quer durch Ostdeutschland, Magdeburg &ndash; Frankfurt\/Oder.<br>\nDer halbrunde F&uuml;hrerstand besteht aus einer Vielzahl von diversen Kn&ouml;pfen, Schaltern und Hebeln, sieht wie eine Schaltwarte aus. Kleine Monitore informieren den Lokf&uuml;hrer &uuml;ber Langsam-Fahrstellen oder Baustellen. Mit dem sogenannten Fahrschalter gibt er Gas und bremst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/streik-bei-der-bahn-vom-harten-job-eines-lokfuehrers.2165.de.html?dram:article_id=502059\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr&ldquo;, sagt Arbeitsagentur-Chef Scheele<\/strong><br>\nDer Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Detlef Scheele, warnt davor, dass Deutschland die Fachkr&auml;fte ausgehen. Als Antwort auf die demografische Entwicklung fordert er gezielte Zuwanderung &bdquo;f&uuml;r die L&uuml;cken am Arbeitsmarkt&ldquo;.<br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Detlef Scheele, hat einen dringenden Appell an die Bundesregierung gerichtet, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen. &bdquo;Deutschland gehen die Arbeitskr&auml;fte aus&ldquo;, sagte Scheele der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; am Montag.<br>\nDurch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskr&auml;fte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. &bdquo;In den n&auml;chsten Jahren wird es viel dramatischer&ldquo;, betonte Scheele. Die demografische Entwicklung sei kritischer als die Transformation der Wirtschaft. &bdquo;Ich verstehe nicht, warum dar&uuml;ber niemand redet.&ldquo;<br>\nDeutschland k&ouml;nne das Problem nur l&ouml;sen, indem es etwa Ungelernte qualifiziere, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit l&auml;nger arbeiten lasse &ndash; und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land hole. Das m&uuml;sse die neue Bundesregierung alles anpacken. &bdquo;Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr. Also deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Von der Pflege &uuml;ber Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden &uuml;berall Fachkr&auml;fte fehlen&ldquo;, so der Arbeitsagentur-Chef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article233323647\/Arbeitsmarkt-Wir-brauchen-400-000-Zuwanderer-pro-Jahr.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Als Chef der fr&uuml;her einmal &ldquo;Arbeitsamt&rdquo; genannten Bundesagentur ist Scheele *eigentlich* daf&uuml;r zust&auml;ndig, Arbeitslose in Arbeit zu bringen und weniger daf&uuml;r, den Arbeitgebern f&uuml;r ihre unw&uuml;rdig bezahlten, viel zu wenigen freien Stellen billige Arbeitskr&auml;fte zu beschaffen. Auch k&ouml;nnte Scheele mal die allgemein unterirdische Bezahlung in Deutschland thematisieren. <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/arbeit-alt\/tatsaechliche-arbeitslosigkeit\/2021\/\">Bei aktuell 3,6 Millionen Arbeitslosen<\/a> m&uuml;sste er alles daran setzen, 400.000 Menschen aus der Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarkt &ldquo;zuwandern&rdquo; zu lassen, und dieses Reservoir reicht nach seinen Berechnungen noch satte 9 Jahre. Dabei sind die <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1143138\/umfrage\/corona-krise-kurzarbeiter-nach-sektoren\/\">&uuml;ber 1 Millionen Kurzarbeiter<\/a>, Minijobber und andere atypisch Besch&auml;ftigte, die gerne mehr Stunden arbeiten w&uuml;rden, noch &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt &ndash; selbst nach der (fragw&uuml;rdigen und sehr optimistischen) Annahme von Scheele gehen uns vor 2040 die Arbeitskr&auml;fte nicht aus. Kann der Arbeitsamtschef sich einmal f&uuml;r die Interessen der Arbeitnehmer einsetzen und nicht ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Arbeitgeberinteressen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nato-Waffen in Taliban-Hand<\/strong><br>\nWie die Islamisten zur bestger&uuml;steten Terrorgruppe der Welt werden konnten<br>\nSchlimmer h&auml;tte es wahrlich nicht kommen k&ouml;nnen: Mit der Macht&uuml;bernahme in Afghanistan gelangte die islamistische Terroreinheit der Taliban in den Besitz eines riesigen Arsenals hochmoderner Nato-Waffen. Diese k&ouml;nnen sie von nun an gezielt einsetzen zur Unterdr&uuml;ckung Andersdenkender und Andersgl&auml;ubiger im Land und zur Sicherung ihrer Herrschaft.<br>\nUnkompliziert und kostenfrei &ndash; einfacher h&auml;tte dieser aus Nato-Sicht ganz und gar ungewollte Waffendeal nicht ablaufen k&ouml;nnen. Mit der nahezu reibungslos verlaufenen Macht&uuml;bernahme fielen der &bdquo;Islamischen Talibanbewegung Afghanistans&ldquo;, kurz Taliban, in wenigen Tagen im August in gewaltigem Umfang Kriegsmaterial der US-Army und ihrer Verb&uuml;ndeten in die H&auml;nde. Dabei handelt es sich um Gro&szlig;- und Kleinwaffen (wie Flugzeuge und Gewehre), um R&uuml;stungsg&uuml;ter (wie milit&auml;rische Gel&auml;ndefahrzeuge) und um Munition in riesiger Menge. Da die afghanischen Regierungstruppen ihre Stellungen zumeist kampflos aufgegeben haben, verf&uuml;gen die Taliban ab jetzt &uuml;ber ein erschreckendes Arsenal voll einsatzf&auml;higer Hightechwaffen.<br>\nJake Sullivan, Nationaler Sicherheitsberater des US-Pr&auml;sidenten Joe Biden, musste unumwunden eingestehen: Sicherlich sei &bdquo;eine ganze Menge&ldquo; von US-R&uuml;stungsg&uuml;tern &bdquo;in die H&auml;nde der Taliban gefallen&ldquo;.(1) Der US-Fernsehsender CNN verk&uuml;ndete gar: &bdquo;Taliban feiern ihr neues amerikanisches Arsenal&ldquo;. Lang ist die Liste des Kriegsmaterials, das in den vergangenen 20 Jahren seitens der USA an das afghanische Milit&auml;r geliefert wurde. CNN nennt moderne minenresistente Fahrzeuge (MRAPs), milit&auml;rische Gel&auml;ndewagen des Typs Humvee, Black-Hawk-Helikopter, 20 Tucano-Kampfflugzeuge u.v.a.m. Allein zwischen 2013 und 2016 &uuml;bergab die US-Army den verb&uuml;ndeten afghanischen Streitkr&auml;ften u.a. rund 80.000 Fahrzeuge sowie mehr als 600.000 leichte Waffen wie M16- und M4-Gewehre.(2) Erg&auml;nzend nennt das Wall Street Journal M24-Scharfsch&uuml;tzengewehre, die sich nun in Taliban-H&auml;nden bef&auml;nden.(3)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rib-ev.ch\/?p=1145\">R&uuml;stungsInformationsB&uuml;ro<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Als der BND die Mudschaheddin unterst&uuml;tzte<\/strong><br>\nIn den 1980er-Jahren half der BND heimlich den afghanischen Aufst&auml;ndischen in ihrem Guerillakrieg gegen die Sowjets. Akten des Geheimdienstes geben exklusive Einblicke in die Operation &ldquo;Sommerregen&rdquo;.<br>\nEs gibt viel Kritik am Bundesnachrichtendienst (BND) in diesen Tagen. Die deutschen Spione h&auml;tten die Macht&uuml;bernahme durch die Taliban in Afghanistan nicht vorhergesehen, h&auml;tten die Geschwindigkeit, mit der die Islamisten schlie&szlig;lich die Hauptstadt Kabul unter ihre Kontrolle gebracht haben, untersch&auml;tzt. &ldquo;Der BND hat offensichtlich eine falsche Lageeinsch&auml;tzung vorgenommen, so wie andere Dienste auch&rdquo;, sagte Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas in der vergangenen Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/bnd-mudschaheddin-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gut geschmiert<\/strong><br>\nZahlreiche Unternehmensgr&uuml;ndungen und -pleiten in der BRD. Berlusconi gr&ouml;&szlig;ter Investor f&uuml;r Berliner Startups<br>\nKlagend &uuml;ber B&uuml;rokratie und Steuerlast schauen die Wirtschaftsf&uuml;hrer der BRD meist neidisch ins Silicon Valley. Milliardenschwere Hightechkonzerne von Weltformat, so was h&auml;tte man hierzulande auch gerne. Ein deutsches Facebook, Google oder Amazon, das w&auml;re was. Dabei schie&szlig;en die Startups l&auml;ngst wie Pilze aus dem Boden. Das Gros der Gr&uuml;nder hatte entweder schon vor der Gr&uuml;ndung eine pralle Geldb&ouml;rse. Oder Silvio Berlusconi im R&uuml;cken.<br>\nDer Reihe nach: Dass Deutschland europaweit einer der attraktivsten Standorte f&uuml;r junge, technologieaffine Unternehmensgr&uuml;nder ist, hat j&uuml;ngst die Beratergesellschaft McKinsey herausgefunden. Analysiert wurde, wo die 1.000 erfolgreichsten unter den nach der Jahrtausendwende gegr&uuml;ndeten Unternehmen ihren Sitz haben. Die meisten, 319, finden sich demnach in Gro&szlig;britannien. Deutschland liegt, wenn auch etwas abgeschlagen, mit 149 Erfolgsgr&uuml;ndungen auf Platz 2. Dicht gefolgt vom deutlich bev&ouml;lkerungs&auml;rmeren Frankreich, wo 143 der erfolgreichsten Neugr&uuml;ndungen registriert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/408884.kapitalmarkt-gut-geschmiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Entdeckung des Klimawandel<\/strong><br>\nDer Mensch ist schuld an der Erderw&auml;rmung. Was heute sicher ist, war lange nur wissenschaftliche Theorie<br>\nDass die derzeitige rapide globale Erw&auml;rmung von uns Menschen verursacht ist, daran zweifelt unter seri&ouml;sen Wissenschaftlern wohl niemand mehr. Der neueste Bericht des IPCC l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass vor allem die Emission von Kohlendioxid durch die Verbrennung fossiler Energietr&auml;ger zu einer rasanten globalen Erw&auml;rmung f&uuml;hrt. Klimawandelleugner wird er allerdings auch nicht &uuml;berzeugen, denn der neue Bericht liefert zwar viele weitere Details zu diesem Prozess, grunds&auml;tzlich neue Argumente aber nicht. Wer daran zweifelt, dass es tats&auml;chlich eine globale Erw&auml;rmung gibt, und meint, das Wetter sei eben ver&auml;nderlich, den werden die Darstellungen der Wissenschaftler nicht beeindrucken.<br>\nWer wiederum zwar glaubt, dass das Klima sich gerade stark ver&auml;ndert, aber meint, das habe mit dem Menschen nichts zu tun, weil unsere Einwirkung auf die nat&uuml;rlichen Prozesse in der Atmosph&auml;re, den Ozeanen, den Eisschilden und den gro&szlig;en Vegetationsgebieten viel zu gering sei, wird im neuen wissenschaftlichen Bericht nichts finden, was ihn umstimmt.<br>\nWenn also die neuesten Ergebnisse der Klimaforschung keine grunds&auml;tzlich neuen Argumente beinhalten, die Klimawandelleugner beeindrucken k&ouml;nnten, hilft es vielleicht, den Blick von den ganz aktuellen Forschungen zu l&ouml;sen und zu fragen, wie lange die Wissenschaft eigentlich schon sicher ist, dass die Erh&ouml;hung der CO2-Konzentration in dem Ausma&szlig;, wie wir sie gerade erleben, zu dramatischen Klimaver&auml;nderungen f&uuml;hren w&uuml;rde. Die Geschichte dieser Erkenntnis ist l&auml;nger und vielf&auml;ltiger, als man vielleicht glaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-entdeckung-des-klimawandels\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aus dem Jahr 2010: Schweinegrippe &ndash; &ldquo;Die Welle hat begonnen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Leiter des Instituts f&uuml;r Virologie der Universit&auml;tsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in S&uuml;ddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von S&uuml;den aus in einem Zeitraum von f&uuml;nf bis sechs Wochen &uuml;ber Deutschland hinwegziehen werde. [&hellip;]<br>\nDrosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. &ldquo;Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich st&auml;rkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.&rdquo;<br>\nAm Freitagabend war in der Bonner Klinik eine 48 Jahre alte Mutter von vier Kindern an den Folge einer Schweinegrippeinfektion gestorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erkl&auml;ren w&uuml;rden.<br>\nRKI-Chef Hacker r&auml;umte ein, dass der Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schleppend verlaufe. Offizielle Zahlen gebe es aber nicht. Er erwarte, dass die Impfbereitschaft mit zunehmender Information &uuml;ber die Aktion steige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aus dem Jahr 2010. Kommt einem irgendwie alles bekannt vor. Damals hatte man es schon einmal versucht. Jetzt hat es funktioniert. Mal sehen was &uuml;ber die Corona-Impfstoffe eines Tages ans Licht kommt. Aber man hat gelernt und wei&szlig; nun, wie die Menschen richtig in Panik versetzt werden k&ouml;nnen. Vor allem die Medien wurden jetzt von Anfang an eingebunden. Artikel wie den nachfolgenden wird man wohl zu Corona nie lesen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Grippemittel &ndash; Sargnagel f&uuml;r Tamiflu<\/strong><br>\nMan muss die Ausdauer bewundern, mit der Tom Jefferson, Carl Heneghan und Peter Doshi durch die Welt von Medizin und Wissenschaft ziehen und &ndash; wie das Kind im M&auml;rchen &ldquo;Des Kaisers neue Kleider&rdquo; &ndash; immer wieder rufen: &ldquo;Der hat ja gar nichts an!&rdquo; Seit mehr als f&uuml;nf Jahren weisen die Forscher mit deutlichen Worten und einer ebenso beeindruckenden wie anschwellenden Datenbasis auf einen der vielleicht gr&ouml;&szlig;ten und sicher kostspieligsten Medizinskandale hin.<br>\nUnerm&uuml;dlich zeigen die Wissenschaftler aus Oxford und Harvard, dass die millionenfach von vielen Staaten eingelagerten Grippemittel Tamiflu und Relenza kaum einen Nutzen haben, daf&uuml;r aber schwere Nebenwirkungen zeitigen k&ouml;nnen und l&auml;ngst nicht das halten, was urspr&uuml;nglich von ihnen erwartet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/grippemittel-sargnagel-fuer-tamiflu-1.1933656\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-75429","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75429"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75431,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75429\/revisions\/75431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}