{"id":75521,"date":"2021-08-27T08:32:32","date_gmt":"2021-08-27T06:32:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521"},"modified":"2021-08-27T08:32:32","modified_gmt":"2021-08-27T06:32:32","slug":"hinweise-des-tages-3933","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h01\">Lockdowns verfassungswidrig? Gutachten kritisiert Inzidenz-Gl&auml;ubigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h02\">Corona: 70.000 Hamburger Impfungen nicht gemeldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h03\">Nachverfolgung kaum m&ouml;glich: Immer mehr Corona-Infizierte verweigern Angaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h04\">Kein Zugang mehr f&uuml;r Ungeimpfte: Wie sinnvoll ist das 2G-Modell?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h05\">Empfehlungen f&uuml;r Kommunikationsma&szlig;nahmen gegen die Pandemiem&uuml;digkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h06\">Personalmangel in der Pflege: Pflexit in der Intensivpflege nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h07\">Gewerkschaft ver.di tariff&auml;hig auch f&uuml;r Pflege au&szlig;erhalb von Krankenh&auml;usern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h08\">Tausende in Bad Neuenahr-Ahrweiler im Winter ohne Heizung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h09\">Spekulation sogar im Armenhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h10\">Hartz 4: Millionen Minijobbern droht eine Rente in Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h11\">Top-Konzerne machen so hohe Gewinne wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h12\">Amnesty-Bericht zur WM 2022: Katar verschleiert wahre Todesursache von Tausenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h13\">Fukushima-Betreiber will aufbereitetes Wasser durch Tunnel ablassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75521#h14\">Jeremy Corbyn: Vertraut das Klima nicht den Reichen an!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lockdowns verfassungswidrig? Gutachten kritisiert Inzidenz-Gl&auml;ubigkeit<\/strong><br>\nMit Grenzwerten bei Inzidenzen rechtfertigte die Bundesregierung Ma&szlig;namen von der Gesch&auml;ftsschlie&szlig;ung bis zu Ausgangssperren. Nun r&uuml;ckt man allm&auml;hlich davon ab. Ein Gutachten, das FOCUS Online vorliegt, zeigt, warum die Regierung zunehmend unter Druck ger&auml;t.<br>\nImmer wieder gibt es erhebliche Zweifel an der Aussagef&auml;higkeit sowie an der politischen Interpretation von Daten zur Corona-Pandemie , die vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhoben werden. Auch die Eignung von PCR-Tests zur Einsch&auml;tzung einer pandemischen Notlage ist umstritten. Das bekr&auml;ftigen unter anderem Forschungsergebnisse der Universit&auml;t Duisburg\/Essen.<br>\nDas Problem mit den Tests sei, dass ein positiver PCR-Test allein kein hinreichender Beweis daf&uuml;r sei, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch &uuml;bertragen k&ouml;nnen, so Andreas Stang, Direktor des Instituts f&uuml;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Mehr als 190.000 Testergebnisse von rund 160.000 Menschen wurden vom Universit&auml;tsklinikum Duisburg\/Essen ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/lockdowns-verfassungswidrig-gutachten-kritisiert-inzidenz-glaeubigkeit_id_19575491.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona: 70.000 Hamburger Impfungen nicht gemeldet<\/strong><br>\nDie niedergelassenen Hamburger &Auml;rztinnen und &Auml;rzte haben nach Angaben der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung mehr als 70.000 Corona-Impfungen nicht an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet.<br>\nDas habe eine Analyse der Abrechnung f&uuml;r das zweite Quartal ergeben, teilte der Sprecher der &Auml;rztevereinigung am Donnerstag mit. Damit m&uuml;sste die Quote der Erstimpfungen, die das RKI am Donnerstag mit 67,8 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner angab, um mindestens drei Prozentpunkte h&ouml;her liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/coronavirus\/Corona-70000-Hamburger-Impfungen-nicht-gemeldet,impfen680.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Datenerhebungskatastrophe setzt sich fort. In diesem Fall ist es besonders bemerkenswert, weil Hamburgs B&uuml;rgermeister seine vergleichsweise h&auml;rtere Corona-Politik gerade auch mit der angeblich hohen Zahl an Impfunwilligen begr&uuml;ndet. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nachverfolgung kaum m&ouml;glich: Immer mehr Corona-Infizierte verweigern Angaben<\/strong><br>\nDie Gesundheitsbeh&ouml;rden klagen &uuml;ber zunehmende Verweigerung von Corona-Infizierten, bei der Nachverfolgung ihrer Kontakte mitzuwirken. In der Region Hannover berichten die Beh&ouml;rden von einem Fall, bei dem der Gast einer Hochzeitsfeier im Nachhinein angab, nicht zu wissen, um wessen Hochzeit es sich gehandelt habe. Die Gesundheitsbeh&ouml;rde in Bremen kennt &auml;hnliche F&auml;lle. Ein Sprecher berichtet von Corona-Infizierten, die im Kino waren und sich angeblich weder an den Namen des Films noch an ihre Begleiter erinnern k&ouml;nnen.<br>\n&bdquo;Aktuell behauptet im Schnitt jeder Zweite, der positiv getestet wurde, &uuml;berhaupt niemanden getroffen zu haben&ldquo;, sagte Hergen-Herbert Scheve, der bei der Region Hannover f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit zust&auml;ndig ist. &bdquo;Im Schnitt erfassen wir 2,2 Kontaktpersonen pro Indexfall&ldquo;, sagt Scheve. Dies bilde sicherlich nicht die Realit&auml;t ab. In Bremen lag die Zahl der erfassten ungeimpften Kontaktpersonen in der vergangenen Woche immerhin bei 3,74, allerdings mit deutlich r&uuml;ckl&auml;ufiger Tendenz. Vor sechs Wochen hatte die Zahl noch bei 7,5 gelegen. [&hellip;]<br>\nDie Apps und Listen zur Nachverfolgung von Kontakten erweisen sich f&uuml;r die Beh&ouml;rden praktisch als wertlos. Die Bremer Gesundheitsbeh&ouml;rde berichtet, man habe die Daten der Luca-App insgesamt blo&szlig; f&uuml;nfmal sinnvoll nutzen k&ouml;nnen. Bei ausgelegten Listen sehe die Bilanz nicht besser aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/politik\/2021-08-27\/11fc5ec425d63a0e01da877f166e8a1c\/?GEPC=s3\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Erinnerungsl&uuml;cken gibt es eben &uuml;berall. Zum Beispiel erinnern sich Politiker auch nicht mehr an ihre Ank&uuml;ndigung, die Ma&szlig;nahmen dann zu beenden, wenn jeder ein Impfangebot erhalten hat. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kein Zugang mehr f&uuml;r Ungeimpfte: Wie sinnvoll ist das 2G-Modell?<\/strong><br>\nDie Wahrscheinlichkeit daf&uuml;r, dass sich ein Geimpfter infiziert, k&ouml;nnte durch die Impfung also um etwa 50 Prozent reduziert sein. Wenn man mit ber&uuml;cksichtigt, dass Geimpfte wom&ouml;glich nur f&uuml;r einen k&uuml;rzeren Zeitraum ansteckend sind, sinkt das Infektionsrisiko, das von ihnen ausgeht, noch etwas st&auml;rker. Das Ansteckungsrisiko, das von negativ Getesteten noch ausgeht, d&uuml;rfte aber wahrscheinlich geringer sein: Bei einem negativen PCR-Test geht das RKI davon aus, dass mit einer nahezu 100%-iger Sicherheit eine Infektion ausgeschlossen werden kann. Und auch bei Antigentests, mit dem Ungeimpfte im 3G-Modell Zutritt haben, muss eine Infektion mit mindestens 80%-iger Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.<br>\nVon den frisch negativ Getesteten geht also wahrscheinlich kein h&ouml;heres Infektionsrisiko aus, als von nicht getesteten Geimpften. Insofern w&auml;ren 2G-Veranstaltungen ohne Tests f&uuml;r die Teilnehmenden auch nicht sicherer als solche mit Zugang nach der 3G-Regel. Es k&ouml;nnte stattdessen durch das Aufheben weiterer Ma&szlig;nahmen eine gr&ouml;&szlig;ere Ansteckungsgefahr bestehen. Einen Schutz k&ouml;nnte die 2G-Regeln den Ungeimpften selbst bieten, da sie ja nicht zugelassen sind, also gar kein Ansteckungsrisiko mehr haben. Wenn sich Ungeimpfte dann aber vermehrt im privaten Raum treffen, ganz ohne Tests und Regeln, ist auch hierbei ein Effekt eher fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/kein-zugang-fuer-ungeimpfte-wie-sinnvoll-ist-das-2g-modell-LXTDG453VNH5POFYILAM5KWGNY.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Empfehlungen f&uuml;r Kommunikationsma&szlig;nahmen gegen die Pandemiem&uuml;digkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.<\/strong><br>\nDie Bedeutung der Risikowahrnehmung f&uuml;r das Schutzverhalten (siehe Kapitel 3.3) und die generellen Befunde zur Wirkung von Furchtappellen und Verlust-Frames bei jungen Zielgruppen (siehe Kapitel 4.2) legen es nahe, dass dies geeignete Appellformen sind, um die Zielgruppe im Kontext der Corona-Pandemie effektiv anzusprechen. Allerdings bringen Furchtappelle die Gefahr mit sich, Boomerang-Effekte (z. B. Reaktanz) auszul&ouml;sen, wenn die Bedrohung als hoch wahrgenommen wird, jedoch das eigene Selbstwirksamkeitsempfinden, dagegen etwas tun zu k&ouml;nnen, gering ausf&auml;llt. Deshalb gilt es, Risikobotschaften (Furchtappelle, Verlust-Frames) mit sachlichen Informationen (Wissenssteigerung), positiven Botschaften und klaren Handlungsempfehlungen zu kombinieren, um so die wahrgenommene Bedrohung zu erh&ouml;hen und gleichzeitig die Selbstwirksamkeit zu steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bzga.de\/forschung\/studien\/abgeschlossene-studien\/studien-ab-1997\/impfen-und-hygiene\/empfehlungen-fuer-kommunikationsmassnahmen-gegen-die-pandemiemuedigkeit-bei-jugendlichen-und-jungen-erw\/\">BZgA<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Der Alarm wird auch heute im August 2021 weiter hochgehalten und die Angst gesch&uuml;rt. Alles mit dem Ziel, die Entziehung der Grundrechte durch zu setzten und die psychosoziale Gesundheit der jungen Menschen weiterhin mit F&uuml;ssen zu treten und zu gef&auml;hrden. Dieser Strategie folgt weiterhin das gesamte bundesdeutsche Establishment und deren Medien. Eine perfide Mischung aus Angst und Furcht mit angeblichen Sachargumenten wie man die gesch&uuml;rte Angst &uuml;berwinden kann. Mit solchen Methoden bedient man sich aus dem Werkzeugkasten des Totalitarismus. Wo f&uuml;hrt das noch hin?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist ein Dokument, das einen schaudern l&auml;sst. Es geht darum, wie sich Angst und Panik aufrechterhalten lassen, um, wie es so sch&ouml;n hei&szlig;t, &ldquo;so potenziellen Reaktanzreaktionen entgegenzuwirken&rdquo;, sprich Widerstand gegen das repressive Coronaregime zu unterdr&uuml;cken. Wie unser Leser richtig anmerkt, Angst als Herrschaftsinstrument ist das Charakteristikum totalit&auml;rer Regimes. Es stellt sich auch die Frage welches Menschenbild die Verfasser derartiger Papiere mit einer derartigen verlogenen und menschenverachtenden Sprache haben. Ein Beispiel f&uuml;r affirmative Wissenschaft, die den herrschenden Eliten stets zu Diensten ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Personalmangel in der Pflege: Pflexit in der Intensivpflege nimmt zu<\/strong><br>\nDie personellen Engp&auml;sse in der Intensivpflege nehmen zu. Das legen Auswertungen des seit Fr&uuml;hjahr 2020 betriebenen Melderegisters der Deutschen Interdisziplin&auml;ren Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nahe. Die Zahl der betreibbaren Intensivbetten mit Beatmungsm&ouml;glichkeit gehe von Monat zu Monat zur&uuml;ck, twitterte der Pr&auml;sident der Gesellschaft f&uuml;r Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) und wissenschaftlicher Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, am Mittwoch. [&hellip;]<br>\n20-30 % der Pflegefachpersonen auf Intensivstationen wollten ihren Beruf verlassen, weil dieser zu anstrengend geworden sei, verdeutlichte Karagiannidis am Mittwoch dem WDR. Das liege nicht allein an der Corona-Pandemie, sondern auch an strukturellen Bedingungen: W&auml;hrend in Deutschland eine Pflegefachperson tags&uuml;ber 2 Intensivpatientinnen und -patienten sowie nachts 3 betreue, sei das Verh&auml;ltnis z. B. in den Niederlanden oder den skandinavischen L&auml;ndern 1:1.<br>\nAls Folge der permanenten &Uuml;berlastung des Personals und dem bereits bestehenden Mangel an Pflegefachpersonen w&uuml;rden die gro&szlig;en Krankenh&auml;user ihren Bestand an Intensivbetten mit invasiver Beatmungsm&ouml;glichkeit reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bibliomed-pflege.de\/news\/pflexit-in-der-intensivpflege-nimmt-zu\">Bibliomed<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gewerkschaft ver.di tariff&auml;hig auch f&uuml;r Pflege au&szlig;erhalb von Krankenh&auml;usern<\/strong><br>\nDas Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat Antr&auml;ge des Arbeitgeberverbands Pflege e. V. zur Feststellung fehlender Tariff&auml;higkeit der Gewerkschaft ver.di zur&uuml;ckgewiesen (LAG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 24.6.2021 &ndash; 21 BVL 5001\/21).<br>\nIm Arbeitgeberverband Pflege e. V. (AGVP) haben sich private Pflegeunternehmen zusammengeschlossen. Daneben bestehen weitere Arbeitgeberverb&auml;nde der Pflegebranche, u. a. die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP). Die Gewerkschaft ver.di hat am 1. Februar 2021 mit dem BVAP einen Tarifvertrag &uuml;ber Mindestarbeitsbedingungen in der Pflegebranche abgeschlossen. Angestrebt wurde eine Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung dieses Tarifvertrags nach &sect; 7a Arbeitnehmer-Entsendegesetz, zu der es wegen der fehlenden Zustimmung der Caritas nicht kam.<br>\nMit seinem noch w&auml;hrend der Auseinandersetzungen &uuml;ber die m&ouml;gliche Allgemeinverbindlichkeit dieses Tarifvertrags beim Landesarbeitsgericht eingereichten Antrag hat der AGVP eine fehlende Tariff&auml;higkeit der Gewerkschaft ver.di f&uuml;r Pflegebetriebe, die Pflegeleistungen au&szlig;erhalb von Krankenh&auml;usern erbringen, geltend gemacht. Zur Begr&uuml;ndung hat der AGVP ausgef&uuml;hrt, jedenfalls wegen der heterogenen Zust&auml;ndigkeit von ver.di sei f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Tariff&auml;higkeit auf die einzelnen Branchen abzustellen. In der Pflegebranche verf&uuml;ge ver.di nicht &uuml;ber die f&uuml;r eine Tariff&auml;higkeit erforderliche Durchsetzungsf&auml;higkeit. Die Lage in der Pflegebranche unterscheide sich hier von der Lage in Krankenh&auml;usern. Im Laufe des Verfahrens hat der AGVP hilfsweise die Tariff&auml;higkeit von ver.di insgesamt infrage gestellt. Das Landesarbeitsgericht hat die Antr&auml;ge zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-und-arbeitsrecht.de\/news\/gewerkschaft-ver-di-tariffaehig-auch-fuer-pflege-ausserhalb-von-krankenhaeusern.html\">Arbeit und Arbeitsrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tausende in Bad Neuenahr-Ahrweiler im Winter ohne Heizung<\/strong><br>\nIm Oktober startet normalerweise die Heizsaison. Sp&auml;testens dann ist mit den ersten Frostn&auml;chten zu rechnen. &Uuml;ber 3.500 Netzanschl&uuml;sse in Bad Neuenahr-Ahrweiler werden wegen der Hochwasserkatastrophe dann aber noch kein Erdgas haben.<br>\nDie Zahl der betroffenen Haushalte sei noch viel h&ouml;her, weil sich zum Beispiel Mehrfamilienh&auml;user einen Netzanschluss teilen. Das teilte die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) am Mittwoch mit. EVM-Vorstandschef Josef R&ouml;nz sprach von dem gr&ouml;&szlig;ten Schadensereignis in der Geschichte des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg. Bei der Flutkatastrophe Mitte Juli wurden nicht nur H&auml;user, Stra&szlig;en und Schienen zerst&ouml;rt, sondern auch das komplette Gasnetz entlang der Ahr.<br>\nNach Angaben des Energieversorgers sind 133 Kilometer Erdgasleitungen, 8.500 Gasz&auml;hler, 3.400 Hausdruckregler, 7.220 der rund 8.000 Netzanschl&uuml;sse sowie 31 Gasdruckregel- und Messanlagen besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt worden. Das gilt auch f&uuml;r insgesamt 16 Ahr-Querungen, weswegen unter anderem zwei neue, provisorische Rohre unter der Ahr verlegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/evm-gasversorgung-heizung-winter-bad-neuenahr-ahrweiler-hochwasser-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spekulation sogar im Armenhaus<\/strong><br>\nEs ist ein gutes Signal, dass die Stadt Mieter im M&uuml;nchner Norden durch Ausweitung der Erhaltungssatzung sch&uuml;tzen will. Die Tatsache jedoch, dass es auch dort schon erforderlich ist, sollte ein Alarmzeichen sein<br>\nAlte Heide, Milbertshofen, Moosach, Schwabing. Die Gentrifizierung rauscht durch die Stadt, Erhaltungssatzungsgebiete wandern zunehmend dem Stadtrand entgegen, im M&uuml;nchner Norden ist dieser Effekt sehr deutlich abzulesen. In den gehypten Innenstadt-Vierteln sind die Regelwerke, die einer Vertreibung der angestammten Bev&ouml;lkerung entgegenwirken sollen, in den vergangenen Jahren stellenweise schon gar nicht mehr verl&auml;ngert worden. Weil man dort mitunter gar nichts mehr retten kann &ndash; da die Menschen entweder schon vertrieben sind oder weil es nichts mehr an den Wohnungen aufzuwerten gibt, inklusive des dann gew&ouml;hnlich f&auml;lligen Aufschlags bei der Miete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/kommentar-spekulation-sogar-im-armenhaus-1.5391677\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz 4: Millionen Minijobbern droht eine Rente in Grundsicherung<\/strong><br>\n1,2 Millionen Minijobber in Deutschland k&ouml;nnten im Rentenalter von Hartz IV abh&auml;ngig sein. Die Linke fordert L&ouml;sungen.<br>\nMinijobs wurden einst erdacht, um Arbeitslosen eine Br&uuml;cke in regul&auml;re, sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung zu bauen. Doch es zeigt sich seit l&auml;ngerem, dass sich dieses arbeitsmarktpolitische Ziel nicht erf&uuml;llt. Stattdessen sind Minijobs f&uuml;r viele der Weg in Altersarmut. Das zeigen neue Zahlen.<br>\nHauptgrund daf&uuml;r ist, dass Menschen mit einer so genannten geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung entweder nur extrem niedrige oder gar keine Beitr&auml;ge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das hat zur Folge, dass sie im Alter keine oder nur &auml;u&szlig;erst geringe Rentenanspr&uuml;che haben, mit denen sie nicht &uuml;ber die Runden kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/politik\/hartz-iv-4-rente-altersarmut-minijob-id233136841.html\">WAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Top-Konzerne machen so hohe Gewinne wie nie<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten deutschen B&ouml;rsenunternehmen erholen sich laut einer EY-Studie kr&auml;ftig von der Pandemie. Das st&auml;rkste Wachstum der Ums&auml;tze schaffte ausgerechnet ein Neuling unter den 30 Dax-Unternehmen.<br>\nNach der heutigen Ver&ouml;ffentlichung der Quartalszahlen von Delivery Hero liegen nun die aktuellen Gesch&auml;ftszahlen aller Dax-Konzerne vollst&auml;ndig vor. W&auml;hrend der defizit&auml;re Essenslieferdienst noch tiefer in die roten Zahlen rutschte, erzielten die 30 Dax-Unternehmen im zweiten Quartal insgesamt so hohe Ums&auml;tze und Gewinne wie nie zuvor. Das ergibt eine von dem Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Beratungsunternehmen EY durchgef&uuml;hrte Analyse auf Basis der Gesch&auml;fts- und Quartalsberichte der Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/top-konzerne-machen-so-hohe-gewinne-wie-nie-17502324.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Amnesty-Bericht zur WM 2022: Katar verschleiert wahre Todesursache von Tausenden<\/strong><br>\nAmnesty International kritisiert Katar scharf f&uuml;r die fehlende Aufkl&auml;rung Tausender Tode von Arbeitsmigranten. Die Menschenrechtsorganisation fordert Kompensationen f&uuml;r die Familien, die unter emotionalen und wirtschaftlichen Auswirkungen leiden, und sendet einen speziellen Appell an DFB und FIFA.<br>\nAmnesty International fordert in einer neuen Studie den Ausrichter der kommenden Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft, Katar, dazu auf, die Aufkl&auml;rung von Tausenden verstorbenen Arbeitsmigranten im Land anzugehen und den Hinterbliebenen Kompensationen zu zahlen. Au&szlig;erdem m&uuml;sse der W&uuml;stenstaat laut der Menschenrechtsorganisation die Arbeitsbedingungen der Arbeiter weiter verbessern, besonders in Bezug auf die vor Ort herrschende Hitze. Von der FIFA und den nationalen Fu&szlig;ball-Verb&auml;nden fordert Amnesty, &ouml;ffentlich Druck auf die katarischen Beh&ouml;rden auszu&uuml;ben, die Empfehlungen der Studie umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Katar-verschleiert-wahre-Todesursache-von-Tausenden-article22764908.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Amnesty fordert Aufkl&auml;rung zum Tod von Arbeitern<\/strong><br>\nIn einem neuen Bericht erhebt Amnesty schwere Vorw&uuml;rfe gegen Katar, den Gastgeber der Fu&szlig;ball-WM: Der Tod Tausender Menschen sei nicht untersucht worden, obwohl es Hinweise auf einen Zusammenhang mit gef&auml;hrlichen Arbeitsbedingungen gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/katar-arbeitsmigranten-amnesty-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fukushima-Betreiber will aufbereitetes Wasser durch Tunnel ablassen<\/strong><br>\nDas Unternehmen Tepco folgt damit einem Beschluss der japanischen Regierung, das aufbereitete Wasser bis April 2023 abzulassen. Anrainerstaaten und Fischer protestieren.<br>\nDie Betreiberfirma des havarierten Atomkraftwerks Fukushima will mehr als eine Million Tonnen aufbereitetes Abwasser durch eine unterirdische Leitung ins Meer entsorgen. Die ein Kilometer lange Leitung soll unter dem Meeresgrund gebaut werden, wie das Unternehmen Tepco am Mittwoch mitteilte. Die Regierung in Tokio hatte im April entschieden, das Wasser innerhalb von zwei Jahren abzulassen.<br>\nDie Regierung argumentiert, das Ablassen des Wassers in den Pazifik sei sicher, da so gut wie alle radioaktiven Elemente herausgefiltert worden seien. Anrainerstaaten und Fischereiverb&auml;nde protestieren allerdings gegen die Pl&auml;ne. Das Unternehmen Tepco will nach eigenen Angaben bis M&auml;rz kommenden Jahres mit dem Bau beginnen. Zuvor sollen Machbarkeitsstudien und die Genehmigung der Regierung abgewartet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/ungluecke\/fukushima-akw-betreiber-will-aufbereitetes-wasser-durch-tunnel-ablassen-17501757.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jeremy Corbyn: Vertraut das Klima nicht den Reichen an!<\/strong><br>\nUm die Wirtschaft zu ver&auml;ndern und die Menschheit vor dem Klimakollaps zu retten, braucht es Klassenpolitik. Einen anderen Weg gibt es nicht. [&hellip;]<br>\nAuf der ganzen Welt behaupten die Regierungen zwar, Klimaschutzma&szlig;nahmen ergreifen zu wollen, aber handeln weiterhin im Interesse der fossilen Industrie. Boris Johnson hat sogar das Narrativ der Green Industrial Revolution &uuml;bernommen, das wir in der Labour Party entwickelt haben. Aber er hat eben nur unsere Worte kopiert, die notwendigen Taten lassen hingegen auf sich warten. Im Juni hat der britische Ausschuss zum Klimawandel dargelegt, dass die Regierung bei ihrem derzeitigen Kurs nicht einmal ihre eigenen, v&ouml;llig unzureichenden Klimaschutzziele erreichen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/jeremy-corbyn-vertraut-das-klima-nicht-den-reichen-an-ipcc-report-bericht-klimakrise-boris-johnson-labour-tories-green-new-deal-green-industrial-revolution-klimaschutz-klimawandel-klimakrise\/\">Jeremy Corbin auf Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-75521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75521"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75523,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75521\/revisions\/75523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}