{"id":75580,"date":"2021-08-30T09:18:19","date_gmt":"2021-08-30T07:18:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580"},"modified":"2021-08-30T09:18:19","modified_gmt":"2021-08-30T07:18:19","slug":"hinweise-des-tages-3934","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h01\">Die Fassade von Olaf Scholz beginnt zu br&ouml;ckeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h02\">Die Weichen stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h03\">&ldquo;Gl&auml;serner B&uuml;rger&rdquo;: Widerstand gegen Verm&ouml;gensregister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h04\">Auswertung des Arbeitsministeriums &ndash; Wer von zw&ouml;lf Euro Mindestlohn profitieren w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h05\">Sozialwohnungsmangel versch&auml;rft sich dramatisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h06\">Arbeitsagentur will indonesische Pflegekr&auml;fte nach Deutschland holen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h07\">Gruppenquarant&auml;ne in Berlins Schulen und Kitas endet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h08\">Brinkhaus erw&auml;gt Ausschluss von Impfverweigerern aus sensiblen Berufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h09\">Bundesjustizministerin: Hamburgs 2G-Modell k&ouml;nnte in ganz Deutschland angewandt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h10\">Curevac soll die Bundesregierung unter Druck gesetzt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h11\">Gericht h&auml;lt Spahns T&Uuml;V-Gutachten f&uuml;r nicht aussagekr&auml;ftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h12\">Tesla: ZDF-Bericht deckt unsch&ouml;ne Wahrheit &uuml;ber E-Autos auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h13\">Ein Kanzler Laschet w&auml;re Gift f&uuml;rs Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h14\">S&ouml;der fordert neue Milit&auml;rstrategie f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h15\">Afghanistan: Nach dem milit&auml;rischen und politischen Gau, auch ein Datengau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h16\">Einnahmen im Superwahljahr &ndash; Parteien verzeichnen Gro&szlig;spendenrekord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h17\">Was das liberalste Deutschland, das es je gab, alles nicht aush&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75580#h18\">Antikriegstag 2021: &ldquo;Abr&uuml;stung und Entspannung w&auml;hlen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Fassade von Olaf Scholz beginnt zu br&ouml;ckeln<\/strong><br>\nDer Hamburger Senat unter F&uuml;hrung des fr&uuml;heren B&uuml;rgermeisters Scholz war dichter dran am Steuerskandal als zugegeben. Die Vergangenheit des Kanzlerkandidaten ist weder staatsm&auml;nnisch noch goldgl&auml;nzend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2-wiwo-de.cdn.ampproject.org\/c\/s\/amp2.wiwo.de\/politik\/deutschland\/neue-cum-ex-enthuellungen-die-fassade-von-olaf-scholz-beginnt-zu-broeckeln\/27558758.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> ich verweise in diesem Zusammenhang auf jene Passage in dem Artikel &uuml;ber Wahlprogramm und Wahlkampf der SPD, mit der auf die Risiken des Spitzenkandidaten Scholz und die Konzentration auf ihn hingewiesen wurde. Siehe hier am 25. August 2021 um 11:05 NDS-Serie zur Bundestagswahl: SPD . Dort hei&szlig;t es unser 3.:<\/em><\/p>\n<p><em>3.Starke Personalisierung<\/em><br>\n<em>Die bisher bekannte SPD-Wahlwerbung l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass die Wahlkampagne weitgehend auf die Person des Kanzlerkandidaten Olaf Scholz abgestellt wird. Das ist ausgesprochen erstaunlich:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>&hellip;<\/em><\/li>\n<li><em>Die Konzentration auf die Person Olaf Scholz und damit auf eine Person wird im Laufe des Wahlkampfs dann noch besonders riskant, wenn die Angriffe auf ihn zunehmen und die Kritik an seiner bisherigen Politik in verschiedenen Funktionen fundiert hervorgekramt und vorgetragen wird: seine Sparpolitik und die Folgen f&uuml;r die Infrastruktur, seine Verwicklung in Cum-Ex-Gesch&auml;fte, die Blindheit f&uuml;r den Wirecard-Skandal, die gravierenden Fehler von Scholz beim G20-Gipfel in Hamburg, usw.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Riesenschweinerei&rdquo; &ndash; Hamburger Opposition sieht Verwicklung von Scholz in Cum-Ex-Skandal<\/strong><br>\nAls Bundesfinanzminister verurteilte Olaf Scholz den Cum-Ex Steuerraub scharf. Dass er selbst als Hamburger B&uuml;rgermeister involviert war, als der Warburg-Bank 47 Millionen erlassen wurden, hat er bestritten. Doch nach Ansicht der Hamburger Opposition zeugt ein Dokument vom Gegenteil. (&hellip;)<br>\nAuch im Protokoll dieses zweist&uuml;ndigen Treffens wurden laut Spiegel die gleichen zuvor gr&uuml;n gekennzeichneten Bemerkungen angef&uuml;hrt, also die Argumente der Warburg-Bank.<br>\nF&uuml;r den Hamburger Linken-Obmann Norbert Hackbusch scheint klar, &ldquo;dass es eine politische Einflussnahme auf die Entscheidungen der Finanzbeh&ouml;rde und des Finanzamtes gegeben&rdquo; habe. &Auml;hnlich sieht es CDU-Obmann Richard Seelmaecker, der meint, Tschentscher und Scholz h&auml;tten &ldquo;die Richtung f&uuml;r eine Entscheidung&rdquo; in der Causa Warburg vorgegeben. Denn durch &ldquo;die Unterstreichungen hat der Finanzsenator seinen Beamten deutlich gemacht, dass er die Argumente der Bank teilt&rdquo;. Die Beamten h&auml;tten dies als Anweisung verstehen m&uuml;ssen, gegen die sie nicht aktiv werden durften. Das bekr&auml;ftigt auch der ehemalige Beh&ouml;rdenchef Steffen:<br>\n&ldquo;Wenn in einer Beh&ouml;rde an einem Schriftst&uuml;ck etwas mit gr&uuml;ner Tinte angemerkt oder auch nur markiert ist, stehen alle stramm.&rdquo;<br>\nGem&auml;&szlig; dem Chef der Deutschen Steuer-Gewerkschaft Thomas Eigenthaler bedeutet eine gr&uuml;ne Gespr&auml;chsbitte besonders in prominenten F&auml;llen das Signal, nicht mehr selbstst&auml;ndig zu entscheiden, sondern sich mit oben abzustimmen. Allerdings gibt es unterschiedliche Gr&uuml;nt&ouml;ne, und nur die Anmerkungen auf der ersten Seite tragen das K&uuml;rzel von Ex-Finanzsenator Tschentscher. Die Finanzbeh&ouml;rde hat derweil den Berichten um das Dokument widersprochen und mitgeteilt, dass es sich um reine Textmarker-Unterstreichungen handele.<br>\nSeelmaecker widerspricht dem, weil auf Schriftst&uuml;cken einzig der Senator mit gr&uuml;nem Stift schreiben und auch markieren d&uuml;rfe. Auch Hackbusch macht klar, dass gr&uuml;ne Tinte nur dem Finanzsenator vorbehalten ist und &ldquo;in einer streng hierarchisch organisierten B&uuml;rokratie Zeichen h&ouml;chster Priorit&auml;t&rdquo;.<br>\nDer Finanzexperte der Linken Fabio De Masi, der dem Deutschen Bundestag f&uuml;r Hamburg angeh&ouml;rt, kommentierte, dass er bereits geahnt habe, dass sich eine Art &ldquo;Erkl&auml;rung&rdquo; seitens der Hamburger Beh&ouml;rden f&uuml;r die gr&uuml;ne Beschriftung finden werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/123220-riesenschweinerei-hamburger-opposition-sieht-verwicklung-von-scholz-in-cum-ex\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Das Geheimnis der gr&uuml;nen Tinte<\/strong><br>\nHat der Hamburger SPD-B&uuml;rgermeister Tschentscher als Finanzsenator in einen brisanten Steuerfall eingegriffen? Es gibt offenbar neue Indizien. Auch f&uuml;r Kanzlerkandidat Scholz k&ouml;nnte es ungem&uuml;tlich werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/cum-ex-affaere-um-warburg-bank-das-geheimnis-der-gruenen-tinte-a-814c2f41-75a4-4031-a9d7-68ca53c839f6%20\">Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Weichen stellen<\/strong><br>\nDer Bahnstreik der Lokomotivf&uuml;hrer in Corona-Zeiten spaltet die Republik: Darf man das? Na klar! Man muss sogar (&hellip;)<br>\nUm die Forderungen der GDL zu verstehen, muss man die Vorgeschichte des Konflikts kennen. Die zweite Bahn-Gewerkschaft, die zum DGB geh&ouml;rende EVG, hat im vergangenen Jahr einmal mehr ihrem Ruf als konfliktscheues Anh&auml;ngsel des Bahn-Managements alle Ehre gemacht und einen Tarifvertrag abgeschlossen, der f&uuml;r die Besch&auml;ftigten eine mit Corona begr&uuml;ndete Nullrunde, wegen der Inflation also Lohnverlust, festschreibt &ndash; die Bahn-Manager wollten sich ihre Boni f&uuml;r 2021 dennoch genehmigen. Verst&auml;ndlich, dass die GDL das emp&ouml;rt. Erst nach Druck aus dem Bundestag und vor allem nach der &ouml;ffentlichen Skandalisierung durch die GDL k&uuml;ndigte der Bahnvorstand nun an, auf die Boni doch verzichten zu wollen &ndash; das darf als erster Erfolg des Bahnstreiks verstanden werden. Die Forderungen der Gewerkschaft zu Lohn, Laufzeit und Corona-Beilhilfe sind auch dar&uuml;berhinaus keineswegs ma&szlig;los, sondern entsprechen im Wesentlichen dem Tarifabschluss im &Ouml;ffentlichen Dienst.<br>\nWahr ist allerdings, dass es bei dem Konflikt um mehr als einen guten Tarifvertrag geht. Doch spricht dies nicht gegen, sondern im Gegenteil f&uuml;r den Streik. Denn nat&uuml;rlich ist die Machtdemonstration der GDL auch eine Antwort darauf, dass bei der Bahn das Tarifeinheitsgesetz (TEG) erstmalig seit Inkrafttreten 2015 angewendet werden soll. Das TEG besagt, dass in einem Betrieb nur der jeweils von der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaft verhandelte Tarifvertrag G&uuml;ltigkeit besitzt. Derzeit besch&auml;ftigten sich mehrere Arbeitsgerichte mit der Frage, welche Gewerkschaft das in den hunderten Betrieben der Bahn jeweils ist. Zudem versucht die GDL &ndash; logische Konsequenz des Gesetzes &ndash; weitere Mitglieder und Mehrheiten zu gewinnen. Damit funktioniert das TEG bislang nicht einmal im Sinne seiner Bef&uuml;rworter. Und wie schon 2015 von Kritikern argumentiert, beschneidet eine Anwendung die Koalitionsfreiheit von Besch&auml;ftigten. Das nicht einfach klaglos hinzunehmen ist im Sinne von Arbeiterinnenrechten, auch &uuml;ber die Branche hinaus. Unterst&uuml;tzt wurde die Einf&uuml;hrung des TEG fatalerweise von zwar nicht allen, aber einigen DGB-Gewerkschaften, darunter der EVG, die sich erhoffte, so die GDL ausbooten zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDie GDL dagegen fordert die St&auml;rkung der Schiene durch Infrastrukturausbau sowie eine Reform, bei der die Kernelemente des in viele Teile zerlegten Konzerns zusammengef&uuml;hrt und von der Gewinnorientierung befreit werden sollen. Um dies zu erfahren, muss man bereit sein, sich einmal n&auml;her mit den Positionen dieser Gewerkschaft zu besch&auml;ftigen &ndash; auch au&szlig;erhalb von Streikzeiten &ndash; und darf sich nicht mit dem sehr wohlfeilen Kollektiv-Bashing des Claus Weselsky zufriedengeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-weichen-stellen%20\">Nelli T&uuml;gel in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75073\">Streik bei Deutscher Bahn: Solidarit&auml;t mit der GDL &ndash; aus vielen Gr&uuml;nden!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68342\">Kommt es 2021 zu einem neuen harten GDL-Tarifkampf bei der Bahn?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Gl&auml;serner B&uuml;rger&rdquo;: Widerstand gegen Verm&ouml;gensregister<\/strong><br>\nEin solches Register k&ouml;nne mehr Transparenz im Kampf gegen Finanzkriminalit&auml;t schaffen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Ein EU-weites System k&ouml;nne existierende Verm&ouml;gensregister der Mitgliedstaaten verkn&uuml;pfen und den Beh&ouml;rden so grenz&uuml;bergreifend Zugang zu Informationen erm&ouml;glichen.<br>\nNoch sei es nicht so weit, betonte der Sprecher, die letzte Entscheidung stehe noch aus. Doch schon im Juli wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Als einer der ersten hat mein ehemaliger Handelsblatt-Kollege N. H&auml;ring berichtet. Die Grundidee sei gut, so der Finanzexperte.<br>\nDoch statt sich auf reiche Leute und Unternehmen zu konzentrieren, wolle Br&uuml;ssel &ldquo;das gro&szlig;e Schleppnetz einsetzen und alles, was an Informationen &uuml;ber das Verm&ouml;gen aller B&uuml;rger mit kleinen bis mittleren Verm&ouml;gen da ist, zu einer riesigen vernetzten Datenbank zusammenf&uuml;hren&rdquo;.<br>\nIn in &auml;hnliches Horn st&ouml;&szlig;t nun der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber. &bdquo;Die Europ&auml;ische Kommission schie&szlig;t mit ihren &Uuml;berlegungen f&uuml;r ein europaweites Verm&ouml;gensregister mal wieder vollkommen &uuml;ber das Ziel hinaus&ldquo;, erkl&auml;rte er.<br>\nDie Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung sei zwar eine wichtige politische Priorit&auml;t, &ldquo;aber daf&uuml;r den gl&auml;sernen B&uuml;rger zu schaffen, geht viel zu weit.&rdquo; Die AfD hatte zuvor kritisiert, die EU k&ouml;nnte durch die Sammlung von Daten zu gro&szlig;e Kontrolle erlangen.<br>\n&ldquo;Die EU-B&uuml;rokraten wollen die Deutschen immer mehr zu gl&auml;sernen B&uuml;rgern machen&rdquo;, sagte Martin B&ouml;hm, Sprecher der AfD-Fraktion im Bayrischen Landtag. AfD und CSU f&uuml;rchten, dass Br&uuml;ssel auch Barverm&ouml;gen erfassen will und letztlich auf das Bargeld ziele.<br>\nDas ist nat&uuml;rlich auch ein prima Wahlkampf-Thema&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/glaeserner-buerger-widerstand-gegen-vermoegensregister\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: EU-Verm&ouml;gensregister schafft es auf groteske Weise doch noch in die etablierten Medien<\/strong><br>\nAm 2. August hatte ich hier dar&uuml;ber geschrieben, dass die EU-Kommission die M&ouml;glichkeit der Einf&uuml;hrung eines allgemeinen, umfassenden Verm&ouml;gensregisters pr&uuml;ft. Die etablierten Medien ignorierten das Aufreger-Thema wochenlang, bis der Fokus es jetzt aufgriff und andere nachzogen. Die Art, wie das geschah, l&auml;sst tief blicken.<br>\nAm 25. August, &uuml;ber drei Wochen nach meinem Bericht, brachte Fokus einen seltsamen Bericht unter dem Titel &bdquo;Kommt das Verm&ouml;gensregister? EU will uns bis zum letzten Cent durchleuchten.&ldquo; Passend zum Titel sind die ersten vier F&uuml;nftel im Tenor und Inhalt praktisch eine Nacherz&auml;hlung meines Beitrags &bdquo;Die EU-Kommission will ein umfassendes Verm&ouml;gensregister aller B&uuml;rger erstellen&bdquo;, einschlie&szlig;lich des Hinweises, dass es zielf&uuml;hrender w&auml;re, die EU w&uuml;rde etwas gegen die EU-Steueroasen tun.<br>\nGenannt werde ich in diesem Teil nicht. Das ist an sich kein Problem f&uuml;r mich. Imitation ist die h&ouml;chste Form der Anerkennung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/vermoegensregister-fokus\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auswertung des Arbeitsministeriums &ndash; Wer von zw&ouml;lf Euro Mindestlohn profitieren w&uuml;rde<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Euro Mindestlohn ist eine der wichtigsten Wahlkampf-Forderungen der Sozialdemokraten. Nun hat deren Bundestagsfraktion das SPD-gef&uuml;hrte Arbeitsministerium gefragt, was das bringen w&uuml;rde &ndash; mit eindeutigem Ergebnis.<br>\nSPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will einen gesetzlichen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro durchsetzen. Das von seinem Kabinettskollegen und Parteifreund Hubertus Heil gef&uuml;hrte Arbeitsministerium hat nun zusammengetragen, was solch eine Erh&ouml;hung f&uuml;r Staatshaushalt, Sozialkassen und Arbeitsmarkt bedeuten w&uuml;rde &ndash; und zieht ein durchweg positives Fazit.<br>\nLaut der Auswertung des Ministeriums, die dem SPIEGEL vorliegt, w&uuml;rden zehn Millionen Menschen von einem Mindestlohn profitieren, darunter besonders Besch&auml;ftigte in Minijobs, aber auch viele in regul&auml;rer sozialversicherungspflichtiger Anstellung.<br>\nDie h&ouml;heren L&ouml;hne, so das Ministerium, k&ouml;nnten f&uuml;r die Wirtschaft &raquo;positive Nachfrageeffekte&laquo; haben. So zitiert das Haus Modellrechnungen, wonach eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns zu einer h&ouml;heren Produktivit&auml;t f&uuml;hre und Wachstumsimpulse setze. Unternehmen, die jetzt schon freiwillig h&ouml;here L&ouml;hne zahlen, w&uuml;rden zudem unterst&uuml;tzt.<br>\nFiskalisch k&ouml;nnte zudem im Ergebnis der Staat profitieren. So w&uuml;rden die Steuereinnahmen und die Zahlungen an die Sozialversicherung steigen &ndash; insgesamt k&ouml;nnten demnach so 10,9 Milliarden Euro pro Jahr mehr eingenommen werden. Das Plus geht jedoch vor allem auf perspektivisch stark steigende Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zur&uuml;ck, die sich demnach auf 6,9 Milliarden Euro belaufen. [&hellip;]<br>\nMehr Geld h&auml;tten durch zw&ouml;lf Euro Mindestlohn unter anderem Besch&auml;ftigte im Bereich K&ouml;rperpflege, Gastronomie oder beim Verkauf von Lebensmitteln. In ihren Berufsgruppen verdient mindestens die H&auml;lfte aller Vollzeitbesch&auml;ftigten weniger als zw&ouml;lf Euro pro Stunde. Die Fachleute des Arbeitsministeriums verweisen zudem auf die Forschung, nach der eine Anhebung des Mindestlohns auch auf die etwas h&ouml;heren Lohngruppen ausstrahlen kann &ndash; und auch deren Geh&auml;lter angehoben werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-wer-von-zwoelf-euro-pro-stunde-laut-arbeitsministerium-profitieren-wuerde-a-28fec9b2-6021-4160-bd58-384301f0943d\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 12 Euro brutto pro Stunde reichen f&uuml;r einen Alleinverdiener au&szlig;erhalb der gro&szlig;en Metropolen gerade so zum Leben, wenn auch nach 45 Jahren Arbeit leider nicht zu einer Rente oberhalb der Grundsicherung. Und diesen minimalen Lohn, der gerade mal die physische und soziale Existenz sichert (nicht in Stuttgart, Frankfurt, M&uuml;nchen&hellip;, aber in einem gro&szlig;en Teil von Deutschland) erhalten 10 von 44 Millionen Arbeitnehmern, also &uuml;ber 22%, *nicht*. Armselig. Was &uuml;brigens ein &ndash; gewolltes &ndash; Ergebnis der Agenda 2010 der SPD war und in den folgenden 16 Jahren weder von der Union noch von der SPD ernsthaft verbessert werden sollte. (Die SPD br&uuml;stet sich z. B. bis heute daf&uuml;r, dass es &uuml;berhaupt einen Mindestlohn gibt, allerdings erst seit 2015 und bl&ouml;derweise &ndash; relativ zum Medianlohn &ndash; einer der EU-weit niedrigsten Mindestl&ouml;hne.) Jetzt also will die SPD, will Olaf Scholz alles neu und anders machen, nachdem &uuml;ber 20 Jahre lang m&ouml;glichst niedrige L&ouml;hne die Richtschnur insbesondere der SPD-Politik war. Wer soll das glauben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sozialwohnungsmangel versch&auml;rft sich dramatisch<\/strong><br>\nUngeachtet aller Wohnungsbauoffensiven von Bund und L&auml;ndern ist in den kommenden Jahren kein Ende des Mangels an g&uuml;nstigen Sozialwohnungen in Sicht. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) fordert deswegen eine Vervielfachung der staatlichen Investitionen: &ldquo;Die Mittel f&uuml;r die soziale Wohnraumf&ouml;rderung m&uuml;ssen dringend auf bundesweit mindestens vier Milliarden Euro pro Jahr erh&ouml;ht werden&rdquo;, sagte GdW-Pr&auml;sident Axel Gedaschko. &ldquo;Davon m&uuml;ssen Bund und L&auml;nder jeweils zwei Milliarden Euro kofinanzieren.&rdquo;<br>\nDerzeit beim Bund eingeplant sind bis 2024 eine Milliarde Euro pro Jahr f&uuml;r die Wohnraumf&ouml;rderung und eine weitere f&uuml;r den Wohnungsbau gedachte Klimaschutz-Milliarde 2022, wie es im Bundesinnenministerium hei&szlig;t. Der vorgesehene Mindest-Kofinanzierungsanteil der L&auml;nder f&uuml;r 2020 und 2021 liegt bei 30 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Sozialwohnungsmangel-verschaerft-sich-dramatisch-article22771091.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitsagentur will indonesische Pflegekr&auml;fte nach Deutschland holen<\/strong><br>\nDie Pflegebranche &auml;chzt unter Fachkr&auml;ftemangel. Die Arbeitsagentur will nun Pflegerinnen und Pfleger aus Indonesien akquirieren. Dabei hilft das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz, das auch f&uuml;r Kritik gesorgt hatte. (&hellip;)<br>\nDen Pflegekr&auml;ften soll beim Lernen der Sprache, Visum und bei der Integration in Deutschland geholfen werden. Nach ihrer Auswahl sollen sie zun&auml;chst mehrere Monate lang in Indonesien sprachlich und fachlich auf ihre Arbeit vorbereitet werden. Die Rekrutierung k&ouml;nne sich angesichts der Coronapandemie allerdings schwierig gestalten, solle m&ouml;glichst aber noch in diesem Jahr beginnen. Mit den ersten Einreisen rechne man fr&uuml;hestens im zweiten Halbjahr 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fachkraeftemangel-arbeitsagentur-setzt-auf-indonesische-pflegekraefte-a-de7cd8d3-c39f-49a6-be5b-7d3315be24a5%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Das wird wohl ebenso erfolgreich wie der damalige Versuch mexikanische Pflegekr&auml;fte nach Deutschland zu holen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist v&ouml;llig asozial und, nebenbei, von der Gr&ouml;&szlig;enordnung her auch null zielf&uuml;hrend. Der angebliche Fachkr&auml;ftemangel existiert nicht; es gibt nur einen Mangel an Fachkr&auml;ften, die bereit sind, zu den schlimmen Bedingungen in Deutschland als Pflegekr&auml;fte zu arbeiten. Und diese schlimmen Arbeitsbedingungen sind gewollt oder werden zumindest mit Hinweis auf angebliche Finanzierungsprobleme hingenommen. Bei vern&uuml;nftigen Arbeitsbedingungen w&uuml;rden nicht nur Tausende, die als Pflegekr&auml;fte aufgeben, weitermachen k&ouml;nnen, sondern auch viele Tausende, die die Arbeit fr&uuml;her gemacht haben, in den Job zur&uuml;ckkehren, und dann w&auml;re die Pflege auch f&uuml;r Auszubildende attraktiver. Stattdessen durch gezielte Einwanderung gerade nicht einen Fachkr&auml;ftemangel zu beheben, sondern die uns&auml;glichen Arbeitsbedingungen und schlechten L&ouml;hne zu zementieren, wird hier v&ouml;llig zu Recht vom DGB als &raquo;T&uuml;r[&ouml;ffner] f&uuml;r kriminelle Praktiken wie Lohn- und Sozialdumping&laquo; kritisiert. Und es glaube niemand, dass deutsche Arbeitnehmer wenigstens von niedrigen Pflegeversicherungsbeitr&auml;gen profitierten: erstens profitiert nur die Arbeitgeberseite von niedrigen Sozialbeitr&auml;gen, und zweitens gehen die Gewinne aus dem Lohndumping zum gro&szlig;en Teil an private Betreiber von Pflegeeinrichtungen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gruppenquarant&auml;ne in Berlins Schulen und Kitas endet<\/strong><br>\nKurswechsel im Kampf gegen Corona: Amts&auml;rzte wollen nur noch Infizierte isolieren und auf Kontaktverfolgung verzichten. Es regt sich Kritik. (&hellip;)<br>\nDie Amts&auml;rzte wollen dem Vernehmen nach bereits ab Montag keine Quarant&auml;ne mehr aussprechen. Allerdings gibt es nach Informationen des Tagesspiegels wegen der nahen Wahl in der SPD Bef&uuml;rchtungen, dass die daraus resultierende Unruhe an den Schulen zulasten der Sozialdemokraten gehen k&ouml;nnte, die das Gesundheits- und Bildungsressort verantworten. Was diese Sorgen f&uuml;r die Umsetzung des Amts&auml;rztebeschlusses bedeutet, war am Samstagmittag noch nicht absehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/keine-angst-vor-durchseuchung-gruppenquarantaene-in-berlins-schulen-und-kitas-endet\/27558124.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Berliner Amtsarzt Larscheid h&auml;lt Klassen-Quarant&auml;ne f&uuml;r sinnlos<\/strong><br>\nVermitteln Sie mal einer alleinerziehenden Busfahrerin mit einer achtj&auml;hrigen Tochter, dass diese im kommenden Jahr vier bis f&uuml;nf Mal in Quarant&auml;ne muss. Und dass sie sich als Mutter mal bitte zu Hause darum k&uuml;mmert, dass das Kind ordentlich betreut wird und lernt , sagte er im Gespr&auml;ch mit dem Tagesspiegel.  Das ist keine Kleinigkeit, das hat auch mit der Familiengesundheit zu tun.<br>\nSolche bev&ouml;lkerungsmedizinischen Aspekte  seien in die Stellungnahme der Berliner Amts&auml;rzte einbezogen worden. Es m&uuml;sse mehr Augenmerk auf den Schaden gelegt werden, den die Quarant&auml;ne durch das Fernbleiben von Lerngruppen langfristig verursache.  Wenn man mit der mehr oder weniger sinnlosen Quarant&auml;ne so weitermachen w&uuml;rde wie bisher, w&uuml;rden wir massive Lerngruppenschlie&szlig;ungen in Kauf nehmen und m&uuml;ssten langfristige Sch&auml;den f&uuml;r die kommenden Jahre einpreisen , sagte Larscheid.<br>\nDie Amts&auml;rzte weichen mit ihrer Vorgabe von der Empfehlung des Charit&eacute;-Virologen Christian Drosten ab. Dieser hatte zu einer f&uuml;nft&auml;gigen Quarant&auml;ne der ganzen Klasse geraten. Bisher sind es 14 Tage. Diesen Zeitraum hatte Drosten vor wenigen Tagen als  unertr&auml;glich lang  bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/infektiologisch-fast-nichts-bewirkt-berliner-amtsarzt-larscheid-haelt-klassen-quarantaene-fuer-sinnlos\/27558760.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Kinder entwickeln langfristige Immunit&auml;t gegen COVID-19<\/strong><br>\nWie verl&auml;uft eine COVID-19-Infektion bei Kindern, sind sie nach einem milden Verlauf gesch&uuml;tzt und welche Rolle spielen sie im Pandemiegeschehen als Erkrankte, Infektionsherde und -verst&auml;rker? Diese zentralen Fragen haben Wissenschaftler der Universit&auml;tsklinika in Freiburg, Heidelberg, T&uuml;bingen und Ulm sowie des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts NMI in Reutlingen in der vom Land Baden-W&uuml;rttemberg initiierten und finanzierten COVID-19-Kinder-Studie untersucht. Sie zeigten, dass Kinder sich innerhalb der Familien deutlich seltener ansteckten als Erwachsene und der Verlauf meist deutlich milder war. Gleichzeitig war die Immunantwort bei Kindern im Schnitt st&auml;rker und hielt l&auml;nger an als bei Erwachsenen, unabh&auml;ngig davon, ob Symptome auftraten. Die Ergebnisse sind am 23. Juli 2021 als Preprint ver&ouml;ffentlicht worden. (&hellip;)<br>\nAuch bei den berichteten Beschwerden unterschieden sich Erwachsene und Kinder. W&auml;hrend bei Erwachsenen Fieber, Husten, Durchfall und Geschmacksst&ouml;rungen gleicherma&szlig;en ein guter Hinweis auf eine Infektion waren, waren bei Kindern nur Geschmacksst&ouml;rungen ein deutlicher Hinweis auf eine COVID-19-Infektion (in 87 Prozent). Husten und Fieber waren erst mit steigendem Alter ab etwa zw&ouml;lf Jahren ein Hinweis auf eine Infektion.<br>\nZusammengefasst zeigt sich: Von COVID-19 genesene Kinder entwickeln trotz eines oft sehr milden oder sogar symptomfreien Verlaufs eine sehr wirksame und anhaltende Immunabwehr gegen neue Coronavirus-Infektionen. Es gibt Anzeichen, dass die kindliche Immunabwehr die von Erwachsenen sogar &uuml;bertrifft. (medRxiv, 2021; doi: 10.1101\/2021.07.20.21260863)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/businessnews\/kinder-entwickeln-langfristige-immunitaet-gegen-covid-19\/\">scinexx<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Brinkhaus erw&auml;gt Ausschluss von Impfverweigerern aus sensiblen Berufen<\/strong><br>\nBrinkhaus pl&auml;dierte nicht f&uuml;r eine Impfpflicht f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen, wie sie in den vergangenen Monaten mehrfach etwa f&uuml;r Lehrer, Erzieher, &Auml;rzte und Pflegekr&auml;fte diskutiert worden war. &bdquo;Ich kann niemanden zwingen, sich impfen zu lassen&ldquo;, sagte er. Offenbar kann er sich aber vorstellen, sie von ihrem T&auml;tigkeitsfeld auszuschlie&szlig;en: Wenn in der Hochansteckungsphase im Herbst ungeimpfte Menschen in sensitiven Bereichen arbeiteten, &bdquo;sollte man sie vielleicht woanders einsetzen&ldquo;, so Brinkhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/corona-impfung-in-sensiblen-berufen-ausschluss-von-impfverweigerern-17504598.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Erkenntnis, dass Geimpfte die gleiche Viruslast tragen k&ouml;nnen wie Ungeimpfte, hat den Vorsitzenden der Unionsfraktion offenbar (noch) nicht erreicht. Andernfalls w&auml;re sein Anliegen unverantwortlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesjustizministerin: Hamburgs 2G-Modell k&ouml;nnte in ganz Deutschland angewandt werden<\/strong><br>\nSo wie es Ungeimpften in der aktuellen Lage stets vermittelt wird, so geht es ab Samstag auch den Gastronomen und Veranstaltern in Hamburg und m&ouml;glicherweise bald auch in allen anderen Bundesl&auml;ndern: &Uuml;ber die Option, von Lockerungen profitieren zu k&ouml;nnen, werden Verhaltensweisen schmackhaft gemacht, die ansonsten bei den Betroffenen weniger Anklang finden w&uuml;rden.<br>\nW&auml;hrend es Ungeimpften darum geht, mittels Impfung mehr Freiheitsrechte zur&uuml;ckzuerhalten, geht es den Gastronomen und Veranstaltern um ein &uuml;ber das Hausrecht durchgesetztes Einhalten des 2G-Modells, das mehr Umsatz zu versprechen scheint. Der Ausschluss von nicht geimpften Personen erlaubt ab Samstag in Hamburg schlie&szlig;lich mehr Menschen den Zugang zu Innenr&auml;umen und l&auml;sst dort Abstandsregeln, Anmeldepflicht sowie die Sperrstunde wegfallen, was sich wie zu erwarten auf die Einnahmen deutlich auswirken wird.<br>\nAuf diesem Weg forciert der Hamburger Senat somit eine Wegrichtung, die nach Aussage von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) schwer mit dem Infektionsschutzgesetz durchgesetzt und gerechtfertigt werden k&ouml;nnte. Der Staat habe schlie&szlig;lich Geimpfte, Genesene und negativ Getestete gleich zu behandeln, jedoch k&ouml;nnten private Unternehmer oder Veranstalter eine 2G-Regel mit ihrem Hausrecht begr&uuml;nden. Diese Herangehensweise lie&szlig;e sich nun laut der Justizministerin &ldquo;&uuml;berhaupt nicht problematisch&rdquo; auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten. (&hellip;)<br>\nPhilosoph Christoph L&uuml;tge hingegen h&auml;lt das 2G-Modell f&uuml;r offensichtlich verfassungswidrig, obwohl er Impfungen als einen Bestandteil des Weges aus der Pandemie anerkennt.<br>\nBundesjustizministerin Christine Lambrecht sieht dies hingegen nicht so. Auch wenn sie sich bereits Anfang der Woche dahingehend &auml;u&szlig;erte, dass sie nicht wisse, wie die 2G-Regelung &uuml;ber das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt werden k&ouml;nne. Die Durchsetzung &uuml;ber das Hausrecht der Gastronomen und Veranstalter stelle aber juristisch kein Problem dar und k&ouml;nne bereits jetzt auf ganz Deutschland ausgeweitet werden, sagte sie dem ZDF-Morgenmagazin am Freitag:<br>\n&ldquo;Was in Hamburg abl&auml;uft, ist nichts anderes, als dass das Hausrecht ausge&uuml;bt wird, beispielsweise von Restaurantbetreibern, dass sie sagen: &lsquo;Bei mir werden eben nur noch G&auml;ste bewirtet, die geimpft oder genesen sind&rsquo;.&rdquo;<br>\nNur weil sich einige Menschen gegen die Impfung entscheiden, seien die Einschr&auml;nkungen &uuml;berhaupt noch vorhanden, die dazu f&uuml;hrten, dass beispielsweise die Gastwirte weniger Einnahmen h&auml;tten, worunter diese nat&uuml;rlich litten. Bez&uuml;glich der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit w&uuml;rde ja in die Grundrechte der Gastronomiebetreiber eingegriffen, da sie den Einschr&auml;nkungen unterliegen. Falls diese aber daf&uuml;r sorgten, dass die Gefahr zur&uuml;ckgefahren werden k&ouml;nne, indem sie nur Geimpfte oder Genesene bewirten, bestehe kein Grund mehr, deren Grundrechte einzuschr&auml;nken. Somit sei diese Regelung ein gangbarer Weg, der durchaus als juristisch haltbar anzusehen sei, so Lambrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/123196-bundesjustizministerin-hamburgs-2g-modell-bundesweit\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Exekutive in Bund und L&auml;ndern vermeidet &ndash; zumindest bisher &ndash; eine formale Impfpflicht, will aber weiterhin restriktive Ma&szlig;nahmen durchgesetzt haben. Das sollen insbesondere mittelst&auml;ndische Betriebe organisieren. Auf das Hausrecht wird verwiesen. Es k&ouml;nnte zu hohen Einnahmeausf&auml;llen f&uuml;hren, wenn ungeimpfte G&auml;ste ausgeschlossen werden sollten. Der Umstand, dass geimpfte G&auml;ste die gleiche Viruslast tragen k&ouml;nnen wie die Ungeimpften, f&uuml;hrt diese Ma&szlig;nahme ad absurdum. Das Hausrecht an sich erm&ouml;glicht &ndash; juristisch unproblematisch &ndash; den Zutritt f&uuml;r alle G&auml;ste. Das w&auml;re auch &ouml;konomisch besser f&uuml;r die betroffenen Betriebe.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Kontaktbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte vielleicht schon ab September<\/strong><br>\nDie baden-w&uuml;rttembergische Landesregierung arbeitet aktuell an neuen Corona-Regeln. Diese k&ouml;nnten das Leben von Nicht-Geimpften weiter einschr&auml;nken. Geplant ist ein Ampelsystem.<br>\nSteht die Ampel auf gr&uuml;n, sollen die &uuml;blichen 3G-Regeln in Baden-W&uuml;rttemberg gelten. Steht sie auf gelb, soll es f&uuml;r Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, Kontaktbeschr&auml;nkungen im privaten Bereich geben. Wenn die Ampel auf rot umspringt, soll es eine sogenannte 2G-Regel beispielsweise in Restaurants oder f&uuml;r Konzerte geben. Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, h&auml;tten dort keinen Zutritt mehr &ndash; auch nicht mit negativem Test.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/einschraenkungen-ungeimpfte-bw-plant-corona-ampel-100.html\">SWR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass gerade unter einem gr&uuml;nen Ministerpr&auml;sidenten Kretschmann in Baden-W&uuml;rttemberg, autorit&auml;re und antidemokratische Ideen besonders gedeihen. Leider f&auml;llt der unglaubliche Zynismus dieses Ansinnens in der aufgeheizten gesellschaftlichen Stimmung nicht mehr auf. Denn wie soll das umgesetzt werden? Sind die Menschen dann damit aufgefordert sich zu Blockwarten des Herren Kretschmann zu machen und den Impfstatus ihrer Freunde, Verwandten und Bekannten abzufragen und diesen dann gegebenenfalls den sozialen Kontakt zu verweigern? Diese Idee in ihrer Intention die Menschen in diesem Land gegeneinander aufzuhetzen, ist in ihrer Monstrosit&auml;t und Menschenverachtung nicht meh zu &uuml;berbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Curevac soll die Bundesregierung unter Druck gesetzt haben<\/strong><br>\nBereits im Januar 2020 schrieb Curevac laut dem Bericht erstmals an die Regierung. Am 5. M&auml;rz 2020 versch&auml;rfte das Unternehmen den Ton und suggerierte den Ministerien ein Szenario, bei dem der Abzug von Produktion und Impfdosen in die USA drohte: &bdquo;Ich m&ouml;chte gerne einen Technologietransfer unserer propriet&auml;ren Produktion in die USA und den Abzug der Impfdosen aus T&uuml;bingen verhindern, deswegen wende ich mich nochmals an Sie&ldquo;, schrieb der Curevac-Vertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233400845\/Curevac-soll-die-Bundesregierung-unter-Druck-gesetzt-haben.html%20\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h05\">Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gericht h&auml;lt Spahns T&Uuml;V-Gutachten f&uuml;r nicht aussagekr&auml;ftig<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re um die Beschaffung von Coronaschutzausr&uuml;stung w&auml;chst der Druck auf das Gesundheitsministerium: Nach SPIEGEL-Informationen erzielte ein H&auml;ndler einen juristischen Erfolg mit m&ouml;glicher Signalwirkung. (&hellip;)<br>\nDas Gericht stellte nun fest, dass sich aus den vorgelegten T&Uuml;V-Pr&uuml;fberichten nicht einmal ergab, ob wirklich die Masken des Kl&auml;gers oder aber anderer H&auml;ndler getestet worden waren. Noch gravierender d&uuml;rfte sein, dass das Gericht die T&Uuml;V-Gutachten f&uuml;r nicht aussagekr&auml;ftig h&auml;lt. Im Urteil des Urkundenverfahrens hei&szlig;t es, dass die Expertisen nur &raquo;mit einem Privatgutachten zu vergleichen sind&laquo; und &raquo;nicht als unparteiliches Pr&uuml;fgutachten&laquo; zu bewerten seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-schutzmasken-gericht-haelt-jens-spahns-tuev-gutachten-fuer-nicht-aussagekraeftig-a-cd87ae03-0002-0001-0000-000178959690%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch die Liste der Pannen des derzeit amtierenden Bundesgesundheitsministers wird immer l&auml;nger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tesla: ZDF-Bericht deckt unsch&ouml;ne Wahrheit &uuml;ber E-Autos auf<\/strong><br>\nDie Elektroautos von Tesla gelten als Speerspitze, wenn es um das intelligente Fahren geht. Da fallen nat&uuml;rlich eine ganze Menge an Daten an. Wie Tesla mit diesen umgeht, ist schon l&auml;nger Gegenstand der Kritik. Sensoren und Kameras in den E-Autos erfassen diverse Daten und geben sie an Server des Unternehmens weiter &ndash; offiziell zur Produktverbesserung.<br>\nDass eine massenhafte Speicherung von Daten und Videos echte Konsequenzen haben kann, zeigt ein Fall aus Berlin. Hier raste im Januar 2020 ein Tesla-Fahrer mit 120 km in der Stunde durch die Innenstadt. Zum Halten brachte ihn letztlich ein Ampelmast. Nach anschlie&szlig;ender Fahrerflucht forderten die ermittelnden Personen Zugang zu s&auml;mtlichen Fahrzeugdaten, die sie dann auch von Tesla erhielten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.giga.de\/news\/tesla-zdf-bericht-deckt-unschoene-wahrheit-ueber-e-autos-auf\/\">GIGA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Kanzler Laschet w&auml;re Gift f&uuml;rs Klima<\/strong><br>\nDer Bundestag gibt 30 Milliarden Euro zur Beseitigung der j&uuml;ngsten Flutsch&auml;den frei. Doch was tun gegen die sich beschleunigende Klimakrise? CDU und CSU sind bei dem Jahrhundertthema jedenfalls planlos &ndash; und, um dar&uuml;ber hinwegzut&auml;uschen, unehrlich. Das gilt auch und gerade f&uuml;r ihren Kanzlerkandidaten. (&hellip;)<br>\nLetzteres aber f&auml;llt der Union schwer, weil ihr Verst&auml;ndnis von Freiheit bedeutet, weiterhin einer (relevanten) Minderheit der Bev&ouml;lkerung eine unbegrenzte Zahl an Kurzstreckenfl&uuml;gen zu erm&ouml;glichen sowie das Autofahren mit 200 Kilometer pro Stunde und mehr. Das christdemokratische Verst&auml;ndnis vom guten Leben ersch&ouml;pft sich darin, dass ein Leben ohne Flugreisen, Kreuzfahrten, Billigfleisch und Zweitauto keines ist. Wer aber jedwede Zumutung scheut &ndash; teureres Fleisch, Solardachpflicht f&uuml;r Immobilienbesitzer, Auflagen f&uuml;r Landwirte, eine Frist f&uuml;r die Zulassung von Verbrennermotoren, L&auml;rm und Anblick von Windr&auml;dern, ein fr&uuml;heres Ende des Arbeitsplatz-sichernden Tagebaus in der Lausitz &ndash; beraubt sich selbst jedweder Gestaltungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ein-Kanzler-Laschet-waere-Gift-fuers-Klima-article22764060.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>S&ouml;der fordert neue Milit&auml;rstrategie f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nAngesichts der Entwicklungen in Afghanistan hat CSU-Chef Markus S&ouml;der eine neue Strategie f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze gefordert. &ldquo;Der Glaube, nur mit Ausbildung und Sanit&auml;tsdienst an internationalen Eins&auml;tzen teilzunehmen, hat sich als sicherheitspolitischer Trugschluss erwiesen&rdquo;, sagte S&ouml;der der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Um politisch relevant zu sein und ernst genommen zu werden, m&uuml;sse Deutschland an robusten Eins&auml;tzen teilnehmen.<br>\n&ldquo;Dazu brauchen wir endlich auch neue Waffensysteme wie zum Beispiel bewaffnete Drohnen&rdquo;, sagte der CSU-Vorsitzende. Es liege an der Blockade der SPD, &ldquo;dass wir diese Waffensysteme zum Schutz der eigenen Soldaten noch nicht einsetzen k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Soeder-fordert-neue-Militaerstrategie-fuer-Deutschland-article22771228.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &#65279;Da zeigt S&ouml;der sein wahres Gesicht als Kriegstreiber.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Afghanistan: Nach dem milit&auml;rischen und politischen Gau, auch ein Datengau<\/strong><br>\nAlptraum: Wie im Irak haben die Amerikaner auch in Afghanistan m&ouml;glichst viele biometrische Daten von Afghanen erhoben, Ger&auml;te und Datenbank sind offensichtlich den Taliban bzw. dem Haqqani-Netzwerk in die H&auml;nde gefallen. Noch sollen die Daten nur zur Beobachtung verwendet werden, daraus k&ouml;nnte bald Verfolgung werden.<br>\nEs ist ein Alptraum, der offensichtlich macht, was geschehen kann, wenn Staaten aus Sicherheitsgr&uuml;nden pers&ouml;nliche Daten sammeln, die dann Feinden und\/oder einem autorit&auml;rem Regime in die H&auml;nde fallen. Das ist eben in Afghanistan geschehen, als die Taliban die Macht &uuml;bernahmen und die Amerikaner  vergessen  haben, die multimodalen biometrischen Ger&auml;te namens Handheld Interagency Identity Detection Equipment (HIIDE), mit denen sich Iris-Scans, Fingerabdr&uuml;cke und Gesichtserkennung machen, mit Informationen erg&auml;nzen und mit einer zentralen Datenbank abgleichen lassen.<br>\nSchon gleich nach Einnahme von Kabul wurde bekannt, dass viele HIIDE-Ger&auml;te in die H&auml;nde der Taliban gefallen waren und damit vermutlich viele Daten &uuml;ber Afghanen, die die f&uuml;r gest&uuml;rzte afghanische Regierung, die Sicherheitskr&auml;fte oder die Amerikaner gearbeitet haben. Vermutlich wurden aber auch biometrische Daten an Kontrollpunkten gesammelt. Angeblich war es Ziel, 80 Prozent der Afghanen biometrisch zu erfassen, also keineswegs nur Kriminelle, Terroristen oder Militante.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/afghanistan-nach-dem-militaerischen-und-politischen-gau-auch-ein-datengau\/\">Krass und Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Einnahmen im Superwahljahr &ndash; Parteien verzeichnen Gro&szlig;spendenrekord<\/strong><br>\n8,4 Millionen Euro: So viele Gro&szlig;spenden meldeten die Parteien noch nie. Und sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Wer am meisten einnahm &ndash; und warum eine Versch&auml;rfung der Spendenregeln weiter auf sich warten l&auml;sst.<br>\nHier 150.000 Euro von einem Finanzdienstleister an die FDP.<br>\nDa eine halbe Million von einem Immobilienunternehmer an die CDU.<br>\nUnd eine ganze Million Euro &uuml;berweist ein Programmierer den Gr&uuml;nen.<br>\nDass Parteien in Wahljahren hohe Spendeneinnahmen verzeichnen, ist nicht ungew&ouml;hnlich. Im laufenden Superwahljahr, in dem es um die Nachfolge Angela Merkels als Kanzlerin geht und neben dem Bundestag auch f&uuml;nf Landesparlamente neu gew&auml;hlt werden, klingeln die Parteikassen aber besonders h&auml;ufig. Beobachten l&auml;sst sich das auf der Website des Bundestages, wo sogenannte Gro&szlig;spenden, die mehr als 50.000 Euro betragen, umgehend &ouml;ffentlich gemacht werden m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nAllein bis zum 26. August &ndash; also einen Monat vor der Bundestagswahl &ndash; wurden 56 Gro&szlig;spenden im Wert von insgesamt 8,4 Millionen Euro gemeldet. Damit liegen Anzahl und Volumen schon jetzt h&ouml;her als in allen bisherigen Jahren &ndash; bis zum jeweiligen Jahresende, wohlgemerkt.<br>\nBesonders gro&szlig;z&uuml;gig wurde die FDP bedacht. Die Liberalen erhielten Gro&szlig;spenden in H&ouml;he von bislang 3,2 Millionen Euro. Die CDU kommt auf 2,8 Millionen. Die Gr&uuml;nen liegen mit 1,9 Millionen Euro deutlich &uuml;ber ihren Gro&szlig;spenden-Einnahmen in fr&uuml;heren Jahren. Die CSU erhielt eine Gro&szlig;spende von 121.381 Euro, die SPD von 100.000 Euro. AfD und Linke meldeten bisher keine Gro&szlig;spenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2021-parteien-verzeichnen-grossspenden-rekord-a-fd8473d3-18d4-454d-a693-4d2543de2f13\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie eigentlich immer haben nicht &ldquo;die Parteien&rdquo; Gro&szlig;spenden in noch nie dagewesener H&ouml;he erhalten, sondern fast ausschlie&szlig;lich die neoliberal-konservativen Parteien, also FDP, CDU und die Gr&uuml;nen. (Bei der CSU kommen sicher noch Nachschl&auml;ge zu den bescheidenen 120.000 Euro; jedenfalls war es bisher so.) Was ja auch logisch ist, weil die Gro&szlig;spenden fast ausschlie&szlig;lich von Unternehme(r)n und Unternehmerverb&auml;nden kommen, die sich von der Politik noch niedrigere L&ouml;hne und Steuern erhoffen; f&uuml;r die &uuml;ber 30 Milliarden Euro an Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Gutverdiener, die bspw. die Union in ihrem Wahlprogramm in Aussicht stellt, kann man schon mal ein paar Millionen springen lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Was das liberalste Deutschland, das es je gab, alles nicht aush&auml;lt<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Meinung in Deutschland ist sich weitgehend einig, dass es in dieser Welt indiskutabel repressive und autorit&auml;re &bdquo;Regime&ldquo; gibt: Nordkorea und China z&auml;hlen mit Sicherheit dazu, auch Putins Russland und die Mullahs im Iran. Und wenn man auch nicht so sehr viel wei&szlig; &uuml;ber diese L&auml;nder, ist man sich sicher: In diesen L&auml;ndern wird die Meinungs-und Pressefreiheit mit F&uuml;&szlig;en getreten, es herrschen Zensur und allgegenw&auml;rtige staatliche &Uuml;berwachung, Proteste und Demonstrationen, so es sie &uuml;berhaupt gibt, werden niedergeschlagen, Teilnehmer und Aktivisten mit &uuml;belsten Polizeistaat-Methoden behandelt.<br>\nWarum ist das so? Die g&auml;ngige Antwort lautet: Die dort regierenden Politiker haben keinen Respekt vor den Menschenrechten. Sie setzen den Machterhalt ihrer &bdquo;Regime&ldquo;, ob &uuml;ber Schein-Wahlen legitimiert oder nicht, &uuml;ber alles. Die deutsche &Ouml;ffentlichkeit, ob B&uuml;rger oder Journalisten, verachten solche Staatswesen deshalb unisono.<br>\nDiese Verachtung begr&uuml;ndet man damit, dass es &bdquo;bei uns&ldquo; ganz anders zugeht. Hier in Deutschland sind Meinungs- und Pressefreiheit grundgesetzlich garantiert. Unsere Verfassung erlaubt Versammlungen und Demonstrationen. Als Lehre aus dem &bdquo;B&ouml;sen&ldquo; des Nazi-Staats werden hohe rechtliche Anspr&uuml;che angelegt, wenn staatliche Exekutiv-Organe in diese Rechte eingreifen wollen. Geheime Dienste, die &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; auch das liberale Deutschland unterh&auml;lt, um nach eigener Darstellung all diese Freiheiten gegen Gefahren von au&szlig;en und innen zu sch&uuml;tzen, stehen unter der Kontrolle des Parlaments und machen ihre Resultate teilweise sogar &ouml;ffentlich, in einem j&auml;hrlichen &bdquo;Verfassungsschutzbericht&ldquo; etwa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/was-das-liberalste-deutschland-das-es-je-gab-alles-nicht-aushaelt\/\">Krass und Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Antikriegstag 2021: &ldquo;Abr&uuml;stung und Entspannung w&auml;hlen&rdquo;<\/strong><br>\nAufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Antikriegstag 2021<br>\nWeichen f&uuml;r eine sichere und friedliche Zukunft stellen! Abr&uuml;stung und Entspannung w&auml;hlen!<br>\nF&uuml;r uns Gewerkschaften ist der Antikriegstag ein besonderer Tag der Mahnung: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Er ist f&uuml;r uns ein Tag des Erinnerns daran, dass Deutschland angesichts der Menschheitsverbrechen der Nazis besondere Verantwortung f&uuml;r den Frieden tr&auml;gt. F&uuml;r uns steht fest: Wenn wir k&uuml;nftig friedlich und sicher zusammenleben<br>\nwollen, brauchen wir eine Politik, die auf Abr&uuml;stung und Entspannung setzt, statt auf Aufr&uuml;stung und Abschreckung. Und wir brauchen eine Bundesregierung, die sich daf&uuml;r mit aller Entschlossenheit einsetzt. Die Weichen daf&uuml;r werden bei der Bundestagswahl gestellt!<br>\nDie Bilanz der aktuellen Bundesregierung ist ern&uuml;chternd. Deutschland steht auf dem siebten Platz der L&auml;nder mit den gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsausgaben. Unter den Top-Ten-Staaten weist der deutsche Verteidigungshaushalt mit einem Plus von &uuml;ber f&uuml;nf Prozent die gr&ouml;&szlig;ten Zuwachsraten auf. F&uuml;r das laufende Jahr liegt er bei knapp 47 Milliarden Euro. Und wenn es nach der scheidenden Bundeskanzlerin ginge, sollte Deutschland bis 2030 die NATO-Zielvorgabe erf&uuml;llen und zwei Prozent des BIP f&uuml;r Verteidigung ausgeben. Dies entspr&auml;che einer weiteren Erh&ouml;hung des Wehretats um mehr als 20 Mrd. Euro.<br>\nWider aller Vernunft stellt sich die deutsche Politik so in den Dienst einer verh&auml;ngnisvollen Logik von Aufr&uuml;stung und Abschreckung &ndash; eine Logik, die inzwischen wieder das Weltgeschehen pr&auml;gt. Das internationale Wettr&uuml;sten hat unfassbare Ausma&szlig;e erreicht. Weltweit wurden im letzten Jahr 1.644 Milliarden Euro ausgegeben. Alle neun Atomm&auml;chte stecken Unsummen in die Modernisierung ihrer nuklearen Waffenarsenale. Gleichzeitig<br>\nist der k&uuml;rzlich verl&auml;ngerte russisch-amerikanische &bdquo;New Start&ldquo;-Vertrag das letzte verbliebene R&uuml;stungskontrollregime f&uuml;r Atomwaffen. Auch deshalb fordern wir von der n&auml;chsten Bundesregierung, dass sie die deutsche Verweigerungshaltung aufgibt und endlich den UNVertrag &uuml;ber das Verbot von Atomwaffen unterzeichnet. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/termine\/++co++3832a79a-df22-11eb-9bc1-001a4a160123\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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