{"id":75609,"date":"2021-08-31T08:47:36","date_gmt":"2021-08-31T06:47:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609"},"modified":"2021-08-31T08:47:36","modified_gmt":"2021-08-31T06:47:36","slug":"hinweise-des-tages-3935","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h01\">&bdquo;Corona bei 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten wohl nicht Todesursache&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h02\">War es das mit den Schulschlie&szlig;ungen? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h03\">&bdquo;Dann messen wir Inzidenzen von Gesch&uuml;tzten, die keinen Aussagewert haben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h04\">Corona: US-Beh&ouml;rde deckt auf &ndash; Geimpfte wohl so ansteckend wie Ungeimpfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h05\">Wieder Massenproteste in Frankreich gegen Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h06\">Die &Auml;ra der Straflosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h07\">Wohnungslos trotz Job: Feierabend in der Notunterkunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h08\">Arbeitskampf des Zugpersonals: GDL k&uuml;ndigt bisher l&auml;ngsten Bahnstreik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h09\">Lieferdienst-Fahrer: Der &ldquo;knochenharte Job&rdquo; der Kuriere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h10\">Mehr Urlaub dank Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h11\">Big Bezos is watching you<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h12\">Steuerpolitik im TV-Triell: Ein Herz f&uuml;r Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75609#h13\">Nach mutma&szlig;licher Polizeigewalt in Berlin: UN-Sonderberichterstatter bittet erneut um Zeugenaussagen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Corona bei 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten wohl nicht Todesursache&ldquo;<\/strong><br>\nBerechnungen von Mediziner Bertram H&auml;ussler besagen: Bei einem Gro&szlig;teil der vom RKI gemeldeten Corona-Toten sei offen, woran sie gestorben sind &ndash; die Sterbestatistik werde zunehmend verzerrt. Trotz steigender Infektionszahlen schlie&szlig;t er k&uuml;nftig eine &bdquo;massive Sterblichkeit&ldquo; aus.<br>\nDer Mediziner und Soziologe Bertram H&auml;ussler ist Leiter des unabh&auml;ngigen Gesundheitsforschungsinstituts IGES in Berlin. Sein Team erstellt seit August 2020 den &bdquo;Pandemie-Monitor&ldquo; auf Basis wissenschaftlicher Analysen. [&hellip;]<br>\nH&auml;ussler: Wir haben ermittelt, dass bei gut 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten, die seit Anfang Juli gemeldet wurden, die zugrundeliegende Infektion schon l&auml;nger als f&uuml;nf Wochen zur&uuml;ckliegt und man daher eher davon ausgehen muss, dass Corona nicht die wirkliche Todesursache war.<br>\nWELT: Wie kann das passieren?<br>\nH&auml;ussler: In Deutschland gibt es mittlerweile 3,8 Millionen Menschen, die eine Corona-Infektion &uuml;berlebt haben. Rechnerisch sterben t&auml;glich etwa 100 dieser Genesenen an regul&auml;ren Todesursachen.<br>\nNun kommt es vor, dass solche F&auml;lle im Gesundheitsamt einer vor Monaten gemeldeten Coronainfektion zugeordnet werden. Sie gehen dann in die Statistik des RKI als Corona-Sterbefall ein. Da kann es sich dann auch um einen alten Menschen handeln, der sich zwar 2020 infiziert hat, jetzt aber an Herzversagen gestorben ist.<br>\nWELT: Was sagt man beim RKI dazu?<br>\nH&auml;ussler: Die kennen, wissen und best&auml;tigen das. Sie wollen aber sichergehen, dass in der Statistik kein Corona-Toter fehlt. Angesichts massenhaft solcher Meldungen wird die Sterbestatistik so zunehmend verzerrter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus233426581\/Corona-bei-80-Prozent-der-offiziellen-Covid-Toten-wohl-nicht-Todesursache.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Leider hinter der Paywall, aber erneut ein Beleg f&uuml;r den fragw&uuml;rdigen Umgang mit offiziellen Daten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>War es das mit den Schulschlie&szlig;ungen?<\/strong><br>\nUm den regul&auml;ren Schulbetrieb zu halten, m&uuml;ssten Corona-Infektionen unter Kindern und Jugendlichen bewusst in Kauf genommen werden, sagen jetzt auch f&uuml;hrende Virologen und Epidemiologen. Die Geschichte eines Paradigmenwechsels &ndash; und wie er kommuniziert wurde.<br>\nES WAR DER ZWEITE PAUKENSCHLAG innerhalb weniger Tage. Erst hatten mehrere Wissenschaftler im Kieler Landtag f&uuml;r ein Umdenken im Umgang mit Corona in den Schulen pl&auml;diert, vor dem Wochenende dann meldeten sich sechs ihrer Kolleginnen und Kollegen auf der Bundesebene zu Wort.<br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r ZEIT Online forderten sie, Corona-Infektionen von Kindern und Jugendlichen nicht l&auml;nger um den Preis geschlossener Schulen und eingeschr&auml;nkter Teilhabe zu unterbinden. Zwar m&uuml;sse eine unkontrollierte Ausbreitung verhindert werden, doch gelte: Positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit durch die Verhinderung einer Covid-19-Erkrankung seien im Vergleich zu Erwachsenen &ldquo;erheblich geringer&rdquo; &ndash; w&auml;hrend Kinder und Jugendliche umgekehrt im vergangenen Jahr in besonderen Ma&szlig;e von den Auswirkungen der Schlie&szlig;ungen und Kontaktbeschr&auml;nkungen betroffen gewesen seien.<br>\nOhne den Bezug explizit zu machen, st&uuml;tzten die sechs Wissenschaftler:innen damit den Kurs der Kultusminister:innen, die Anfang August in einem viel beachteten Beschluss den kontinuierlichen Pr&auml;senzunterricht als &ldquo;Gebot der Stunde&rdquo; bezeichnet hatten, der &ldquo;h&ouml;chste Priorit&auml;t&rdquo; haben m&uuml;sse. Und die deshalb eine Abkehr von der Inzidenz als alleinigen Bewertungsma&szlig;stab auch f&uuml;r den Schulbetrieb verlangt hatten &ndash; mit Berufung auf damals nicht n&auml;her definierte &ldquo;wissenschaftliche Einsch&auml;tzung&rdquo;.<br>\nDiese wissenschaftliche Einsch&auml;tzung machen die sechs Wissenschaftler:innen in der ZEIT jetzt explizit. Und das ist kein Zufall. Tats&auml;chlich besteht zwischen ihrem Gastbeitrag und dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) ein enger Zusammenhang. Die Autoren des ZEIT-Artikels sind n&auml;mlich fast identisch mit der Gruppe von Wissenschaftler:innen, mit der das KMK-Pr&auml;sidium kurz vor dem Kultusminister-Beschluss in einem als vertraulich gekennzeichneten Gespr&auml;ch konferiert hatte.<br>\nInteressant ist, wie stark Beschluss und Gastbeitrag sich jetzt decken. Spannend ist jedoch auch, warum die Wissenschaftler:innen sich erst einen knappen Monat sp&auml;ter &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern, obwohl die Kultusminister:innen die Unterst&uuml;tzung auch schon Anfang August dringend gebraucht h&auml;tten. Und aufschlussreich ist, wer als einziger von den bei der KMK anwesenden Forschern den ZEIT-Artikel jetzt nicht mitgezeichnet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/08\/30\/war-es-das-mit-den-schulschlie%C3%9Fungen\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.P.:<\/strong> Interessant ist vor allem: Die Politik in Gestalt der KMK-Konferenz (an der auch gr&uuml;n und links regierte L&auml;nder teilnehmen) hielt lange Zeit wichtige wissenschaftliche Informationen zur&uuml;ck, welche voraussichtlich f&uuml;r Jugendliche und Eltern von Jugendlichen entscheidungserheblich gewesen w&auml;ren. Stattdessen versandte unsere Berliner Gesundheitssenatorin bekanntlich einen Brief an alle Jugendlichen, in welchem das Eigenschutz- und das Fremdschutzargument noch mit dem Appell an die Solidarit&auml;t moralisch &uuml;berh&ouml;ht wurde (sinngem&auml;&szlig;: Eure Imfpung als Jugendliche beweist eure Solidarit&auml;t mit den Schw&auml;chsten, die sich nicht impfen lassen k&ouml;nnen, vor allem mit den Kindern unter 12 Jahren, die sich noch nicht impfen lassen k&ouml;nnen!) &ndash; dabei ist angesichts der Tatsache, dass sogar Lauterbach und Drosten verk&uuml;nden, alle werden sich in den kommenden 1-2 Jahren anstecken, Herdenimmunit&auml;t ist nicht erzielbar, jedes Argument au&szlig;er Eigenschutz und Intensivbettenbelegung ohnehin irrational. Und weshalb sollte die Intensivbettenbelegung h&ouml;her sein als in der letzten Saison, wenn bereits &uuml;ber die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung geimpft ist, vor allem die vulnerablen Gruppen?<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel von Herrn Wiarda ist f&uuml;r mich ein weiterer Beleg, dass die aktuelle Pandemiepolitik nicht prim&auml;r dem Schutz der Bev&ouml;lkerung und der Kinder dient, sondern ganz anderen Interessen, wie sie schon oft von den NDS oder z.B. Norbert H&auml;ring thematisiert wurden. &Uuml;brigens finde ich auch diese Daten sehr bemerkenswert, die ich so leider bislang bei keinem Leitmedium lesen oder in den Nachrichten des &ouml;ffentlichen Rundfunks h&ouml;ren konnte. Dort dominiert noch immer das Narrativ, dass in der 4. Welle zunehmend Kinder und Jugendliche gef&auml;hrdet seien, welche dann h&auml;ufig mit Long-Covid-Folgen zu k&auml;mpfen h&auml;tten:<\/em><\/p>\n<p><strong>Comeback von RSV und Grippe? Corona nicht das einzige Problem der Kinder<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Corona-nicht-das-einzige-Problem-der-Kinder-article22768648.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Dann messen wir Inzidenzen von Gesch&uuml;tzten, die keinen Aussagewert haben&ldquo;<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich gegen eine breite Corona-Testung von Covid-19-Geimpften ausgesprochen. &bdquo;Ich m&ouml;chte aber nicht, dass wir Geimpfte regelhaft testen. Das ist einfach nicht notwendig&ldquo;, sagte Spahn WELT.<br>\nSeine Begr&uuml;ndung: &bdquo;Am Ende messen wir dann Inzidenzen von gesch&uuml;tzten Menschen, die keinen Aussagewert haben, mit denen wir aber dann nie aus dieser Pandemie kommen. Au&szlig;erdem muss Impfen ja auch noch einen Unterschied machen. Warum soll ich mich impfen lassen, wenn sich trotz Schutz um mich herum nichts ver&auml;ndert?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233444978\/Jens-Spahn-Dann-messen-wir-Inzidenzen-die-keinen-Aussagewert-haben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Sch&ouml;n, dass der Minister klarstellt, dass die Ausweisung von Inzidenzwerten bei den Geimpften nicht zu gebrauchen sind. Die Verantwortlichen in den L&auml;ndern betonen dennoch den Vergleich, um eine Pandemie der Ungeimpften zu zeigen. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Bei den Geimpften wird zwischen Infektion (nicht mehr beachten) und tats&auml;chlicher Erkrankung (Symptome) unterschieden, bei den Ungeimpften wird hingegen weiterhin der Eindruck erweckt, jede Infektion (positiver Test) stelle eine Erkrankung dar, fertig ist die Pandemie der Ungeimpften. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Beweis: So werden Ungeimpfte zum Problem gemacht<\/strong><br>\nWer ein Covidzertifikat hat, kann zwar weiterhin ansteckend sein, wird aber einfach nicht mehr &uuml;berpr&uuml;ft. So l&auml;sst sich nat&uuml;rlich ganz einfach &laquo;nachweisen&raquo;, dass nur Ungeimpfte das Problem sind. Die Masche ist sogar &ouml;ffentlich.<br>\nMan muss es dem Universit&auml;tsspital Z&uuml;rich zugute halten: Es versucht nicht einmal, das Vorgehen in irgendeiner Weise zu verschleiern. Ganz schonungslos wird es auf der Webseite transparent gemacht unter dem scheinbar unverf&auml;nglichen Titel &laquo;Coronavirus-Test bei nicht geimpften oder nicht getesteten Patientinnen und Patienten&raquo; beim Eintritt ins Spital.<br>\nWas steht da konkret?<br>\n&laquo;Falls Sie weder geimpft noch getestet sind, f&uuml;hren wir im Rahmen Ihrer Eintrittsuntersuchungen einen SARS-CoV-2-Test durch. Wenn Sie gegen SARS-CoV2 geimpft sind, bringen Sie f&uuml;r Ihren station&auml;ren Spitaleintritt das COVID-Zertifikat oder den Impfausweis mit.&raquo;<br>\nDas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Es ist allgemein anerkanntes Wissen, dass eine Impfung nicht davon abh&auml;lt, das Virus in sich zu tragen und es weiterzugeben, sprich: Ansteckend zu sein. Doch gepr&uuml;ft, ob das so ist, wird nur bei Ungeimpften. Wer geimpft ist, darf einfach sein Zertifikat zeigen, das Eintrittsbillett zu fast allem. Und fertig. Niemanden interessiert es, ob die entsprechende Person ansteckend ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/der-beweis-so-werden-ungeimpfte-zum-problem-gemacht-4YgQ1yd\">Die Ostschweiz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corona: US-Beh&ouml;rde deckt auf &ndash; Geimpfte wohl so ansteckend wie Ungeimpfte<\/strong><br>\nDie Delta-Variante l&auml;sst die Corona-Zahlen weiter steigen. Einen m&ouml;glichen Grund daf&uuml;r liefern jetzt Experten: Offenbar sind Geimpfte genauso ansteckend wie Ungeimpfte.<br>\nMenschen, die sich mit der Delta-Variante infizieren, sind sehr ansteckend. Das wissen wir bereits. Neu ist: Das gilt offenbar unabh&auml;ngig von ihrem Impfstatus. Ergebnisse von Untersuchungen haben gezeigt: Die Viruslast bei Geimpften, die sich dennoch mit der Delta-Variante anstecken, ist genauso hoch wie bei ungeimpften Delta-Infizierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/ratgeber\/gesundheit\/corona-delta-variante-impfung-ansteckung-usa-geimpfte-inzidenz-ungeimpfte-zyx-zr-90912812.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wieder Massenproteste in Frankreich gegen Corona-Politik<\/strong><br>\nErneut sind Tausende Franzosen gegen strengere Corona-Regeln auf die Stra&szlig;en gegangen. Die Proteste richteten sich auch gegen die Impfpflicht f&uuml;r das Gesundheits- und Pflegepersonal.<br>\nIn Frankreich haben den siebten Samstag in Folge landesweit zehntausende Menschen gegen die Corona-Regeln protestiert. In der Hauptstadt Paris und zahlreichen weiteren St&auml;dten machten die Demonstranten vor allem ihrem &Auml;rger &uuml;ber den sogenannten Gesundheitspass Luft.<br>\nInsgesamt beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums rund 160.000 Menschen an den Demonstrationen. Die Polizei meldete 16 Festnahmen. Drei Beamte seien leicht verletzt worden.<br>\nSeit Mitte Juli gehen samstags landesweit zehntausende Menschen gegen die versch&auml;rften Corona-Regeln in Frankreich auf die Stra&szlig;e. Sie lehnen die Impfpflicht f&uuml;r das Gesundheits- und Pflegepersonal ebenso ab wie die Ausweitung der Nachweispflicht auf fast alle Bereiche des &ouml;ffentlichen Lebens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wieder-massenproteste-in-frankreich-gegen-corona-politik\/a-59017162\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Trotz der autorit&auml;ren Corona-Regeln wird das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in Frankreich nicht angetastet, w&auml;hrend in Deutschland Demonstrationen, die die Coronapolitik der Bundesregierung kritisieren, inzwischen einfach pauschal verboten werden, ohne dass sich noch irgendjemand daran st&ouml;&szlig;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die &Auml;ra der Straflosigkeit<\/strong><br>\nMit dem endg&uuml;ltigen Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan am morgigen Dienstag gehen auch zwei Jahrzehnte t&ouml;dlicher westlicher Angriffe auf Zivilisten sowie systematischer westlicher Kriegsverbrechen am Hindukusch zu Ende. Bis zum Abschluss des US-Abzugsabkommens mit den Taliban im Februar 2020 kamen durch Luftangriffe westlicher Streitkr&auml;fte und Spezialkr&auml;fteoperationen laut UN-Angaben j&auml;hrlich hunderte Zivilisten zu Tode &ndash; mindestens 559 im Jahr 2019. Zahllose Unbeteiligte wurden bei US-Drohnenattacken get&ouml;tet; laut Unterlagen, die ein Whistleblower durchstach, war zeitweise nur eines von zehn Drohnenopfern ein von den US-Milit&auml;rs zur Ermordung freigegebenes &ldquo;Ziel&rdquo;. Informationen, die f&uuml;r die Drohnenangriffe ben&ouml;tigt wurden, wurden auch von deutschen Stellen an US-Milit&auml;rs weitergeleitet; dies gilt auch f&uuml;r Informationen, die zu Verschleppung und Folter von Verd&auml;chtigen durch die CIA f&uuml;hrten. Australische Spezialtrupps begingen Morde an wehrlosen Zivilisten als Initiationsritual. Westliche Kriegsverbrechen blieben in aller Regel straflos &ndash; bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8687\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohnungslos trotz Job: Feierabend in der Notunterkunft<\/strong><br>\nImmer mehr Erwerbst&auml;tige in den St&auml;dten k&ouml;nnen sich kein eigenes Zuhause leisten. Gibt es in Deutschland eine neue Form der &bdquo;Working Poor&ldquo;?<br>\nUm 7.30 Uhr macht Christian Schulz das erste Mal Feierabend. Zwei Stunden hat er an diesem Montagmorgen im Licht der Neonr&ouml;hren die Parkgarage eines Einkaufszentrums ges&auml;ubert. Mit Laubbl&auml;sern hat er Zigarettenstummel, Plastikverpackungen und alles, was die Menschen hier in einer Woche fallen lie&szlig;en, zu einem Haufen zusammengepustet. Er hat den Dreck in einen Sack gef&uuml;llt und in die gro&szlig;e M&uuml;lltonne geleert. Jetzt parken die ersten Autos auf den grau gemusterten Steinen. Drau&szlig;en steigt die Sonne &uuml;ber die Plattenbauten, es wird ein sch&ouml;ner Augusttag.<br>\n&bdquo;Heute war wenig Schmutz&ldquo;, sagt Schulz. In der schwarzen Arbeitsjacke der Reinigungsfirma und Turnschuhen steht er vor dem Einkaufszentrum in Berlin-Hohensch&ouml;nhausen. Ein drahtiger 31-J&auml;hriger mit Dreitagebart und auffallend gr&uuml;nen Augen. Er sieht etwas m&uuml;de aus. Fr&uuml;her fertig werden ist gut. Und gleichzeitig schlecht. Denn weniger Arbeitszeit bedeutet weniger Geld. Schulz verdient 16,50 Euro die Stunde, f&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten wie die auf dem Parkplatz bekommt er 14,45 Euro. Bei zwei Stunden Arbeit lohnt es sich kaum, daf&uuml;r um vier Uhr morgens aufzustehen.<br>\nSchulz geht &uuml;ber die Stra&szlig;e zur Haltestelle der Tram. Seine zweite Schicht beginnt erst um 15 Uhr, dann muss er sieben Stunden lang Glasscheiben und Fu&szlig;b&ouml;den putzen. F&uuml;r die Zeit dazwischen f&auml;hrt er nach Hause.<br>\nWobei das mit dem Zuhause so eine Sache ist. Schulz ist seit September 2019 wohnungslos. &Uuml;bergangsweise lebt er in einer Einraumwohnung der Caritas. Er arbeitet Vollzeit als Glas- und Geb&auml;udereiniger, er verdient nicht schlecht. Doch eine eigene Bleibe findet er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wohnungslos-trotz-Job\/!5794140\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitskampf des Zugpersonals: GDL k&uuml;ndigt bisher l&auml;ngsten Bahnstreik an<\/strong><br>\nDie Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL will den Zugverkehr der Deutschen Bahn erneut lahmlegen. Der inzwischen dritte Streik soll am Donnerstagfr&uuml;h um 2 Uhr beginnen und am Dienstagfr&uuml;h um 2 Uhr enden.<br>\nBahnreisende m&uuml;ssen erneut wegen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) bei der Deutschen Bahn mit Zugausf&auml;llen und Versp&auml;tungen rechnen. GDL-Chef Claus Weselsky k&uuml;ndigte im laufenden Tarifstreit mit der Bahn den dritten und l&auml;ngsten Streik ab 2. September um 2.00 Uhr an. Dieser werde bis zum 7. September dauern und den Personenverkehr betreffen, erkl&auml;rte er am Montag in Frankfurt am Main. &raquo;Das ist eine der l&auml;ngsten Arbeitskampfma&szlig;nahmen, die wir durchf&uuml;hren, und zwar absichtlich&laquo;, sagte Weselsky. Ein unbefristeter Streik stehe nicht zur Debatte.<br>\nDer Arbeitskampf des Zugpersonals hatte schon im August zweimal f&uuml;r einige Tage gro&szlig;e Teile des Fern- und Nahverkehrs lahmgelegt und die Reisepl&auml;ne von Millionen Fahrg&auml;sten durchkreuzt. Auch der G&uuml;terverkehr war betroffen. Auch diesmal d&uuml;rfte der Arbeitskampf wieder neben hunderttausenden Pendlern zahlreiche Reisende treffen. Die Urlaubssaison l&auml;uft, in mehreren Bundesl&auml;ndern sind noch Schulferien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/deutsche-bahn-gdl-kuendigt-bisher-laengsten-streik-an-a-023365ff-3ce9-439f-ac6d-9dd457e69714%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man m&ouml;chte meinen, dass angesichts der stark gestiegenen Inflation (<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-08\/inflation-inflationsrate-august-2021-rekordhoch-statistisches-bundesamt-erste-schaetzung\">f&uuml;r 2021 insgesamt werden ca. 3% vorhergesagt<\/a>) und gro&szlig;en Kaufkraftverlusts die meisten anderen Arbeitnehmer den GDL-Arbeitskampf guthei&szlig;en und unterst&uuml;tzen und idealerweise selber um die dringend notwendigen Lohnerh&ouml;hungen k&auml;mpfen. Aber nichts da: die Kommentare im SPIEGEL sind voller Hass und H&auml;me auf (es sind immer wieder dieselben Phrasen) den &ldquo;Egomanen&rdquo;, der &ldquo;Deutschland in Geiselhaft nimmt&rdquo;. Meiner Meinung nach kann man Weselsky h&ouml;chstens einen Vorwurf machen: dass er bei 3% Inflation f&uuml;r 2021 extrem bescheidene 1,4% mehr haben will, also einen deutlichen Reallohnverlust akzeptiert. Aber klar, bei einer Lohnforderung von 3% (also immer noch stagnierenden Reall&ouml;hnen!!!) w&auml;ren die Lokf&uuml;hrer und ihre Gewerkschaft &ouml;ffentlich gekreuzigt worden. Deutschland ist wirklich im Wahn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lieferdienst-Fahrer: Der &ldquo;knochenharte Job&rdquo; der Kuriere<\/strong><br>\nKeine oder nur befristete Vertr&auml;ge, st&auml;ndige &Uuml;berwachung und schlechte Bezahlung: Viele Lieferdienst-Kuriere klagen &uuml;ber ihre Arbeitsbedingungen. Doch die werden immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.<br>\nLieferdienste haben sich in den vergangenen Jahren fest etabliert. Sie bringen Kunden innerhalb weniger Minuten ihre W&uuml;nsche nach Hause und schaffen dabei flexible Arbeitspl&auml;tze wie Minijobs. Doch es gibt eine Kehrseite: Auch bei Regen und Sturm m&uuml;ssen die Fahrer unter Zeitdruck Essen und andere Bestellungen auf dem Fahrrad ausliefern. Einer dieser sogenannten Rider war bis vor vier Jahren Orry Mittenmayer. &ldquo;Der Alltag eines Riders ist ein knochenharter Job, man f&auml;hrt zwischen 100 und 120 Kilometer am Tag. Da kommt man schnell auf fast 1000 in der Woche&rdquo;, erz&auml;hlt er von seiner Zeit bei Foodora und Deliveroo.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lieferdienste-bringdienste-arbeitsbedingungen-bezahlung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr Urlaub dank Tarifvertrag<\/strong><br>\nIn Deutschland und anderen europ&auml;ischen Staaten sind zahlreiche Arbeitnehmer inzwischen aus dem Sommerurlaub zur&uuml;ckgekehrt. Wie lange Ferien andauern k&ouml;nnen, h&auml;ngt auch davon ab, wie viel bezahlten Urlaub der Arbeitgeber gew&auml;hrt. In Betrieben, f&uuml;r die ein Tarifvertrag gilt, sind die Besch&auml;ftigten bei der Frage deutlich besser gestellt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der europ&auml;ische Gewerkschaftsdachverband Etuc am Montag ver&ouml;ffentlicht und die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. In Deutschland und Kroatien ist der Unterschied zwischen dem gesetzlichen Mindesturlaub und den Ferientagen, die Tarifvertr&auml;ge vorschreiben, demnach am gr&ouml;&szlig;ten in der EU &ndash; im Durchschnitt steigt der Urlaubsanspruch von vier auf sechs Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/tarifbindung-urlaub-mindestlohn-eu-etuc-radtke-1.5394863\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Big Bezos is watching you<\/strong><br>\nDer Kern des Gesch&auml;ftsmodells von Amazon ist &Uuml;berwachung<br>\nAlle, die immer noch glauben, dass Amazon in erster Linie ein kundenfreundliches Onlinekaufhaus ist, sollten mal einen Blick in die aktuelle Analyse des amerikanischen Open Markets Institut mit dem Titel &ldquo;Eyes everywhere&rdquo; werfen.<br>\nDie Analyse kommt n&auml;mlich zum Ergebnis, dass Amazon vor allem eines ist: Ein &Uuml;berwachungsunternehmen, dessen Datenerfassung das Herzst&uuml;ck des Amazon-Gesch&auml;ftsmodells ist. Amazons invasive &Uuml;berwachungspraktiken, so die Studie, beziehen dabei alle Bereiche und Gesch&auml;ftsfelder des Online-Giganten mit ein: angefangen bei den eigenen Mitarbeiter, &uuml;ber Lieferanten, Drittanbieter und Kunden auf dem Amazon Marketplace, bis zu den Amazon Web Services, also der Cloud-Sparte, wo weltweit viele Unternehmen und Beh&ouml;rden ihre IT und Daten auslagern. Zentrales Ziel all dieser &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen ist es, die schon jetzt monopolartige Marktmacht weiter auszubauen, Konkurrenten zu verdr&auml;ngen und nat&uuml;rlich die Kunden bei der Stange zu halten.<br>\nAmazon ist mittlerweile nicht nur die weltweit gr&ouml;&szlig;te eCommerce-Plattform, inzwischen beginnen auch 60 Prozent aller Produktsuchen im Netz bei Amazon. Und damit beginnt die &Uuml;berwachung der Verbraucher. Die Produktsuche eines Nutzers, seine Produktk&auml;ufe, die angesehenen Produkte und die Zeit, in der ein Produkt vom Nutzer gesucht wird, seine Bildschirmber&uuml;hrungen auf dem Kindle-Ger&auml;t, sein geografischer Standort, die Kontakt- und Versandinformationen, das vom Verbraucher verwendete Ger&auml;t, sein Clickstream und vieles weitere mehr wird getrackt. Was dazu f&uuml;hrt, dass Amazon bei einem einzigen Einkauf bis zu 2000 Datenpunkte in Echtzeit sammelt, verkn&uuml;pft und analysiert. (&hellip;)<br>\nDie Studie von Open Markets kommt zu dem Schluss, dass die F&auml;higkeit von Amazon, Verbraucher, Wettbewerber und Arbeitnehmer zu &uuml;berwachen, ein grundlegender Aspekt seiner Marktmacht ist, die die Dominanz des Unternehmens weiter festigt, den Wettbewerb unterdr&uuml;ckt und die M&auml;rkte manipuliert. Sie fordert deshalb u.a. eine strikte strukturelle Trennung der Gesch&auml;ftsbereiche von Amazon , sowie die Durchsetzung des Kartellrechts in Bezug auf die B&uuml;ndelung und Kopplung der Gesch&auml;ftsbereiche.<br>\nBisher jedoch hat sich die Politik &ndash; ob in den USA oder Europa &ndash; als eher zahnloser Tiger erwiesen, dem es noch nicht einmal gelungen ist, wenigstens die riesigen Gewinne des Unternehmen auch nur ansatzweise angemessen zu besteuern. Der einfachste wie radikalste Weg, sich den &Uuml;berwachungspraktiken von Amazon zu entziehen, ist deshalb immer noch: Konto k&uuml;ndigen und die Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Amazon beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/autorenblogs\/amazon-crime\/big-bezos-is-watching-you\/\">Johannes Br&ouml;ckers in Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuerpolitik im TV-Triell: Ein Herz f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nArmin Laschet behauptet, dass der Soli f&uuml;r Wohlhabende verfassungswidrig sei. Das ist falsch. Doch im TV-Triell wird diese Fehldeutung als Fakt verkauft.<br>\nBeim Triell ist Moderatorin Pinar Atalay ein grober Schnitzer unterlaufen. Atalay ist eigentlich eine gut informierte TV-Journalistin, aber an einer Stelle war sie nicht faktensicher. Als es um die Steuern ging, stellte sie Unionskandidaten Laschet keine echte Frage &ndash; sondern betete einfach nach, was CDU und FDP gern permanent behaupten. Atalay unterstellte, dass der &bdquo;Soli&ldquo; sowieso abgeschafft werden muss, weil er verfassungswidrig sei. Das ist falsch.<br>\nRichtig ist: Die FDP hat beim Bundesverfassungsgericht eine Klage eingereicht, um den Soli zu kippen. Aber eine Entscheidung steht noch aus &ndash; und es w&auml;re h&ouml;chst erstaunlich, wenn die Verfassungsrichter den Soli beanstanden w&uuml;rden. Er ist n&auml;mlich eine normale Steuer, und es w&auml;re ein schwerer Eingriff in die Hoheitsrechte des Parlaments, wenn die Richter den Soli verbannen &shy;w&uuml;rden.<br>\nDas Thema ist so brisant, weil der Soli nur noch von den Reichen gezahlt wird, denn f&uuml;r die unteren 90 Prozent der Steuerzahler wurde er bereits abgeschafft. Falls der Soli komplett entf&auml;llt, w&uuml;rden also nur die Wohlhabenden beschenkt, die dann im Jahr rund 10 Milliarden Euro bei den Steuern sparen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Steuerpolitik-im-TV-Triell\/!5792727\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach mutma&szlig;licher Polizeigewalt in Berlin: UN-Sonderberichterstatter bittet erneut um Zeugenaussagen<\/strong><br>\nIn einem Video in den sozialen Medien ist zu sehen, wie Polizisten im Rahmen der Querdenker-Demo bei einer Personenkontrolle einen Mann attackieren und auf den Boden dr&uuml;cken. Der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter Nils Melzer bittet erneut um Zeugenaussagen.<br>\nEin kurzes Video von einem Zwischenfall, der sich im Rahmen der &ldquo;Querdenker&rdquo;-Demonstrationen am Wochenende in Berlin ereignete, zeigt, wie Polizisten einen Mann attackieren und am Boden festsetzen. Nun hat der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Nils Melzer, die Betroffenen sowie Augenzeugen via Twitter gebeten, genauere Hinweise f&uuml;r eine sachdienliche Abkl&auml;rung an sein B&uuml;ro zu senden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/123336-nach-polizeigewalt-in-berlin-un-sonderberichterstatter-bittet-um-zeugenaussagen\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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