{"id":75671,"date":"2021-09-02T08:43:56","date_gmt":"2021-09-02T06:43:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671"},"modified":"2021-09-02T08:48:32","modified_gmt":"2021-09-02T06:48:32","slug":"hinweise-des-tages-3937","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h01\">Jetzt ist Zahltag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h02\">Privilegierung Geimpfter und faktischer Impfzwang?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h03\">Corona in der Gesellschaft: Zu viele Fragen: Outing einer Nicht-Geimpften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h04\">Kinder- und Jugend&auml;rzte sehen keine besondere Corona-Gefahr f&uuml;r J&uuml;ngere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h05\">Spahns Vorsto&szlig; zur Impf-Abfrage ist eher ein Talkshow-Knaller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h06\">Geld f&uuml;r Intensivbetten &ndash; Krankenh&auml;user starten Dutzende Klagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h07\">Genesene sind vor dem Coronavirus besser gesch&uuml;tzt als Geimpfte, zeigt eine Studie aus Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h08\">Abstiegsk&auml;mpfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h09\">Befehlsketten durchbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h10\">DGB-Schulstudie: &raquo;Soziale Spaltung bleibt die offene Wunde unseres Bildungssystems&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h11\">50 Jahre BAf&ouml;G: Krankes Geburtstagskind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h12\">Wie wollen wir das unseren Kindern erkl&auml;ren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h13\">CO2-Preis belastet &auml;rmere Autofahrer st&auml;rker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75671#h14\">Das Letzte: Ungeimpfte m&uuml;ssen drau&szlig;en bleiben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jetzt ist Zahltag<\/strong><br>\nDie Wirtschaft erholt sich, Personal wird knapp. Besch&auml;ftigte haben die besten Aussichten seit Langem, h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Bedingungen zu erreichen (&hellip;)<br>\nSp&auml;testens als sich Mitte Juli &uuml;ber tausend Charit&eacute;- und Vivantes-Besch&auml;ftigte &ndash; gew&auml;hlte Delegierte der Teams auf den Stationen &ndash; in der Alten F&ouml;rsterei, dem Fu&szlig;ballstadion des 1. FC Union in Berlin-K&ouml;penick, trafen, um ihre Forderungen zu formulieren und eine Strategie f&uuml;r den anstehenden Arbeitskampf zu entwerfen, h&auml;tten bei Krankenhausmanagern und der Berliner SPD-Gesundheitssenatorin alle Warnleuchten rot blinken m&uuml;ssen. Stattdessen steckten die den Kopf in den Sand. (&hellip;)<br>\nSo steht nun nach dem Beginn des Lokf&uuml;hrerstreiks der GDL der n&auml;chste gro&szlig;e Arbeitskampf ins Haus. Klar ist: Silvia Habekost und ihre Kolleginnen und Kollegen wollen sich nicht mit Almosen zufriedengeben. Egal, ob es eine schnelle L&ouml;sung gibt oder sich der Konflikt hinzieht: Die Krankenhausbesch&auml;ftigten in ganz Deutschland werden sehr genau verfolgen, was in Berlin vor sich geht. Macht das Beispiel Schule, k&ouml;nnte passieren, was Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seit Beginn der Coronapandemie verspricht, aber nicht umsetzt: Eine Wende hin zu echten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege.<br>\nDer Zeitpunkt ist g&uuml;nstig, aus verschiedenen Gr&uuml;nden. Zwei Jahrzehnte &bdquo;&Ouml;konomisierung&ldquo; des Gesundheitswesens haben die Arbeit in den Krankenh&auml;usern derart verdichtet, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Pflegekr&auml;fte ihren Beruf entnervt oder ausgebrannt verlassen haben. Mittlerweile ist der Personalmangel so drastisch, dass sich Krankenhausbetreiber anstrengen m&uuml;ssen, &uuml;berhaupt Leute zu finden oder zu halten. Also verschiebt sich das Machtgleichgewicht: Weg von den Arbeitgebern, hin zu den Besch&auml;ftigten.<br>\nEin derartiger Trend ist nicht nur im Gesundheitssektor zu beobachten, in manchen Sektoren herrscht schon l&auml;nger Personal- und &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;. Doch jetzt verbinden sich langfristige Trends mit kurzfristigen Entwicklungen, die Wirtschaft erholt sich, aufgeschobener Konsum f&uuml;hrt zu einem kleinen Post-Corona-Boom. Die Frage ist: F&uuml;hrt das auch zu einer &bdquo;neuen Macht der Besch&auml;ftigten&ldquo;? Sind die Bewegung im Gesundheitswesen und Kampfbereitschaft bei den Lokf&uuml;hrern gar Vorboten einer neuen Welle von Arbeitsk&auml;mpfen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/jetzt-ist-zahltag-1\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung: Vielen Krankenh&auml;usern droht das Aus. Brauchen wir sie &ndash; oder nicht?<\/strong><br>\n530 Jahre hatte die badische Stadt Oberkirch ihr eigenes Krankenhaus. Jetzt wird die Klinik zusammen mit drei weiteren im Ortenaukreis geschlossen. Was dort geschieht, emp&ouml;rt die Menschen &ndash; und bahnt sich &uuml;berall in Deutschland an.<br>\nDie &ldquo;Fahndungsplakate&rdquo; klebten an Christian Kellers Gartenzaun, sie pflasterten die Stra&szlig;e, das Viertel, in dem er wohnt. &ldquo;Wanted: Klinikschlie&szlig;er Christian Keller. 1.500.000.000 Euro&rdquo;. Darunter sein Foto. Auf der Stra&szlig;e hatten sich Unbekannte versammelt und beobachteten sein Haus. Das war Ende M&auml;rz dieses Jahres, es war nicht die erste solcher Aktionen. Krankenh&auml;user zu schlie&szlig;en ist gef&auml;hrlich. Keller, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Ortenau-Klinikums, musste es ebenso erfahren wie der Landrat Frank Scherer, beide treiben die &ldquo;Agenda 2030&rdquo; f&uuml;r den Ortenaukreis voran. Der Plan: Zentralisierung und Ausbau der Krankenversorgung an drei Standorten, Schlie&szlig;ung von vier kleinen Kliniken. Avisierte Kosten: 1,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/neustart-deutschland\/neustart-deutschland--vielen-kliniken-droht-das-aus--brauchen-wir-sie---oder-nicht--30703140.html\">Stern Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Privilegierung Geimpfter und faktischer Impfzwang?<\/strong><br>\nDas Hamburger 2G-Zugangsmodell und seine grundrechtlichen Auswirkungen<br>\nVor Beginn der Impfkampagne gegen das Corona-Virus im Dezember letzten Jahres erwogen Stimmen in der Union und SPD, Privaten eine unterschiedliche Behandlung von Geimpften1) und Ungeimpften gesetzlich zu verbieten. Dies k&ouml;nnte zu einer Spaltung der Gesellschaft f&uuml;hren. Um dies zu verhindern, wurde &uuml;ber eine Erg&auml;nzung der AGB-Vorschriften im BGB oder des AGG nachgedacht. Aber Zeiten &auml;ndern sich. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Anwendung des 2G-Modells entscheiden die privaten Betreiberinnen. Gleichwohl empfinden manche in der &ouml;ffentlichen Diskussion den damit verbundenen Ausschluss Ungeimpfter von manchen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens als staatlichen Impfzwang durch die Hintert&uuml;r, der dadurch noch abgefeimter werde, dass ihn der Staat nicht selbst erkl&auml;rt, sondern sich der privaten Betreiber und Veranstalterinnen bediene. Damit angesprochen ist die Frage, ob eine etwaige Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften dem Staat zurechenbar ist. Der Hamburger Senat scheint es zwar tunlichst zu vermeiden, die Einf&uuml;hrung des 2G-Modell argumentativ mit dem Aufbau eines Impfdrucks in Verbindung zu bringen. Die m&ouml;gliche Ungleichbehandlung beruht aber zwangsl&auml;ufig auf Vorgaben des staatlichen Regelungsregimes und ist als solche intendiert. Der zeitliche Zusammenhang zum Stagnieren der Impfquote und dem wieder anziehenden Infektionsgeschehen ist nicht von der Hand zu weisen. Die &ouml;ffentliche Diskussion erkennt deshalb in nachvollziehbarer Weise in dem 2G-Modell einen erheblichen negativen Anreiz, der dem Staat zurechenbar ist. (&hellip;)<br>\nIn der Praxis erscheint es durchaus denkbar, dass der Markt ein ausgewogenes Verh&auml;ltnis zwischen Einrichtungen mit 2G- und 3G-Zugangsmodellen hervorbringt. Die Betreiberinnen und Veranstalter k&ouml;nnen dann frei w&auml;hlen, wie und wem sie Zugang zu ihrem Angebot gew&auml;hren. Die Ungeimpften k&ouml;nnen frei w&auml;hlen, Angebote mit 3G-Zugang aufzusuchen oder sich impfen zu lassen. Und die Geimpften und Genesenen k&ouml;nnen frei zwischen den verschiedenen Angeboten w&auml;hlen. Bei n&auml;herer Betrachtung stellt sich die Einf&uuml;hrung des 2G-Modells deshalb als Mittel dar, das unter den derzeitigen Corona-Bedingungen freiheitliche Wahlm&ouml;glichkeiten f&uuml;r alle Gruppen von Beteiligten erm&ouml;glicht, die zuvor so nicht vorhanden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/privilegierung-geimpfter-und-faktischer-impfzwang\/\">Christian Ernst in Verfassungsblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r die Entscheidungstr&auml;gerschaft in Bund und L&auml;ndern ist die Diskussion &uuml;ber 2G oder 3G auch n&uuml;tzlich, weil sie von politischen Fehlentscheidungen ablenkt &ndash; sowohl w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit als auch bei der Katastrophe von Afghanistan. Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75563\">Die Debatte um die Katastrophe von Afghanistan ist gespenstisch und voller Manipulationen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75601\">Mit einem interessanten Videohinweis k&uuml;ndigen wir an, dass demn&auml;chst die Videohinweise wieder regelm&auml;&szlig;ig kommen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sorry, aber das ist doch kompletter Bl&ouml;dsinn. Glaubt der Verfasser wirklich, was er da schreibt? Wer bei klarem &ouml;konomischen Verstand wird bitte am 3G-Modell festhalten, wenn er bei 2G keiner Sperrstunde unterworfen ist und sein Lokal wieder voll auslasten darf? Und welche freie Wahl hat der Ungeimpfte, wenn ab Oktober die Tests kostenpflichtig werden? <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: 2G und die Menschenw&uuml;rde<\/strong><br>\nImmer st&auml;rker wird der Druck aus der Politik, eine Regel, die nur noch Geimpften und Genesenen ein halbwegs normales Leben gew&auml;hrt, privatrechtlich durchzusetzen. Damit werden alle Fortschritte der letzten Jahrzehnte im Kampf gegen Diskriminierung mit einem Tritt in die Tonne bef&ouml;rdert. (&hellip;)<br>\nSchlie&szlig;lich ist der Hintergrund dieser Versuche, 2G durch die Hintert&uuml;r durchzusetzen, mitnichten der Schutz vor Infektion, sondern vielmehr der Versuch, durch nicht so benannte Strafma&szlig;nahmen die bisher Ungeimpften zur Impfung zu n&ouml;tigen, indem man sie so weit irgend m&ouml;glich aus dem Leben aussperrt.<br>\nDabei wird so getan, als sei das alles gar kein Problem und v&ouml;llig vereinbar mit den Menschenrechten. Das wird sp&auml;testens in dem Augenblick problematisch, in dem auch Gesch&auml;fte, die den t&auml;glichen, lebensnotwendigen Bedarf abdecken, diese Regel &uuml;bernehmen. Das wird so nicht ausgesprochen, aber der materielle Anreiz ist stark, insbesondere f&uuml;r die Discounter, also jene Gesch&auml;fte, in denen sich die &auml;rmeren Teile der Bev&ouml;lkerung versorgen &ndash; mit 2G w&uuml;rden die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Zahl der anwesenden Kunden fallen und damit der Umsatz steigen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis der erste Aldi oder Lidl Ungeimpfte vom Einkauf aussperrt.<br>\nDas sei ja schlie&szlig;lich eine Frage des Hausrechts, hei&szlig;t es, und da bestehe Gestaltungsfreiheit. Dabei wird &uuml;bergangen, dass es eine lange und m&uuml;hsame politische Auseinandersetzung dar&uuml;ber gab, ob Hausrecht und Vertragsfreiheit tats&auml;chlich &uuml;ber der Menschenw&uuml;rde stehen. Diese Auseinandersetzung endete in der Entstehung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das die Menschenw&uuml;rde weitgehend &uuml;ber das Privatrecht stellte. (&hellip;)<br>\nErforderlich ist das Wort, das man hier genauer betrachten muss. Das geh&ouml;rt n&auml;mlich wieder zu den Ma&szlig;st&auml;ben der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und besagt, dass es kein milderes Mittel gibt, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Der Grund f&uuml;r den Trick, die Entscheidung f&uuml;r 2G in den Bereich des Privatrechts abzuw&auml;lzen, liegt genau an diesem Punkt. Es handelt sich nicht um das mildeste Mittel. Die Ausf&uuml;hrenden, eben jene privatrechtlich Entscheidenden, werden von den Beh&ouml;rden gezielt get&auml;uscht, indem man ihnen einredet, das sei schon in Ordnung so. Ist es nicht. Weil das AGG eine willk&uuml;rliche Diskriminierung untersagt, aber die Erforderlichkeit von 2G eben nicht nachweisbar ist. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123324-2g-und-die-menschenwuerde\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Moralische Spaltung?<\/strong><br>\nBeim Thema Impfen f&ouml;rdert die Bundesregierung mit einer Mischung aus Angstmache, Drohung und Ausgrenzung ein toxisches gesellschaftliches Klima. Dabei w&auml;re die L&ouml;sung recht einfach. Die Regierung k&ouml;nnte sich offen dazu bekennen, die Impfpflicht einf&uuml;hren zu wollen. Dar&uuml;ber lie&szlig;e sich wenigstens diskutieren und streiten, meint unser Gastautor.<br>\nIn den aktuellen Diskussionen &uuml;ber 3G in Z&uuml;gen, &uuml;ber 2G in Restaurants oder &uuml;ber berufliche Konsequenzen f&uuml;r Ungeimpfte wird fast immer vergessen, was die eigentliche Aufgabe des Verfassungsstaates ist: Dessen Aufgabe ist nicht, die n&auml;chste Stufe der Einschr&auml;nkung zu z&uuml;nden, sondern schnellstm&ouml;glich in einen grundrechtlichen Normalzustand zur&uuml;ckzukehren. Man kann es nicht oft genug betonen, dass die Verfassung auch und gerade in Zeiten einer Pandemie zu gelten hat. Insofern m&uuml;ssen die staatlichen Verantwortungstr&auml;ger alles, was notwendig und geboten ist, daf&uuml;r tun, den Ausnahmezustand so bald wie m&ouml;glich zu beenden. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung hat in der Corona-Krise mehrfach Gruppen ins moralische oder tats&auml;chliche Abseits gestellt: Im Dezember waren es etwa Gl&uuml;hweintrinker oder Silvesterb&ouml;llerer, die angeblich das Pandemiegeschehen antrieben. Im Fr&uuml;hjahr gerieten dann Mallorcareisende in den Fokus; diese suchten zwar eine Destination auf, die zu diesem Zeitpunkt kein Risikogebiet mehr war, aber das spielte f&uuml;r die politische Botschaft damals keine Rolle. Und jetzt sind es die Ungeimpften, die sich erdreisteten, das heilige Versprechen dieser Regierung &ndash; es werde keinen Zwang zur Impfung geben &ndash; ernst zu nehmen. Indem ein Ministerpr&auml;sident wie Tobias Hans aus dem Saarland erkl&auml;rt: &bdquo;Mit Impfen zeigt man Solidarit&auml;t, mit Impfverweigerung zeigt man Egoismus&ldquo;, offenbart sich ein Menschenbild, das unsere Verfassung jedenfalls nicht teilt. In einer solchen Gedankenwelt ist moralisch richtig, was der Denunzierung und der Ausgrenzung f&uuml;r einen angeblich h&ouml;heren Zweck dient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/debatte-um-impfpflicht-moralische-spaltung-kubicki-fdp\">Wolfgang Kubicki im Cicero<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona in der Gesellschaft: Zu viele Fragen: Outing einer Nicht-Geimpften<\/strong><br>\nUnsere Autorin ist weder Corona-Leugnerin noch Impfverweigerin. Sie findet aber, dass momentan zu viel gegen Impfen mit den angebotenen Stoffen spricht.<br>\n&bdquo;Sind Sie geimpft?&ldquo; Oder auch versch&auml;rft: &bdquo;Sie sind doch geimpft, oder?&ldquo; Die Grenzen des Fragbaren haben sich rasant verschoben: Eine Frage, die fr&uuml;her nicht gestellt wurde, weil sie in den Bereich des Privaten, H&ouml;chstpers&ouml;nlichen geh&ouml;rte, f&auml;llt seit einigen Monaten einer gesellschaftlichen Maschinerie anheim, die schonungslos den Offenbarungseid verlangt.<br>\nEin schlechtes Gewissen m&uuml;ssen dabei nur diejenigen haben, die sich nicht offenbaren wollen, und schon im selben Moment sind sie ertappt. Diejenigen, die die Frage stellen, fragen reinen Gewissens &ndash; weil sie als selbstverst&auml;ndlich Geimpfte n&auml;mlich als einzige ein reines Gewissen haben d&uuml;rfen. Bei Geimpften f&auml;llt ein regelrechter Offenbarungseifer, geradezu eine Offenbarungslust auf. Freim&uuml;tig und ungefragt &auml;u&szlig;ern sie sich in allen passenden und unpassenden Situationen: &bdquo;Ich bin ja &ndash; doppelt &ndash; geimpft!&ldquo;<br>\nMit diesen Zeilen habe ich mich als Nicht-Geimpfte geoutet. Ich ordne mich damit klar einem der beiden Lager zu, in die die Bev&ouml;lkerung seit geraumer Zeit eingeteilt ist und geh&ouml;re nun offen zu denjenigen, die ihren Egotrip ohne R&uuml;cksicht auf die Gesundheit der Gesamtbev&ouml;lkerung durchziehen. Dass ich diesen Eindruck erwecke, gef&auml;llt mir nicht; ich ziehe keinen Gewinn aus diesem Status, zumindest sp&uuml;re ich ihn nicht, im Gegenteil. Aber wenn ich mich schon &uuml;ber die beschwere, die mich so gnadenlos ein- und damit aussortieren, will ich nicht verhehlen, dass auch ich selbstverst&auml;ndlich &bdquo;die anderen&ldquo;, die das hohe Lied der Impfung als einzig denkbares Heilsversprechen f&uuml;r uns alle und den ganzen Erdball singen (urbi et orbi), auf der anderen Seite einordne, dort, wo ich ausdr&uuml;cklich nicht stehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/geimpft-oder-nicht-geimpft-wo-liegen-die-grenzen-des-fragbaren-li.179510\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kinder- und Jugend&auml;rzte sehen keine besondere Corona-Gefahr f&uuml;r J&uuml;ngere<\/strong><br>\nDie vierte Corona-Welle ist in Deutschland angekommen. Einen besonders starken Anstieg bei den Infek&shy;tionen konnte man zuletzt bei der j&uuml;ngeren Bev&ouml;lkerung feststellen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben sich die Fallzahlen bei den F&uuml;nf- bis 14-J&auml;hrigen in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt.<br>\nDass die ansteckende Delta-Variante besonders Kinder und Jugendliche trifft, kann der Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte (BVKJ) aber nicht best&auml;tigen. &bdquo;Wir sehen durch Abstriche zwar etwas vermehrt Corona-F&auml;lle bei Kindern und Jugendlichen. Es sind jedoch keine geh&auml;uften Krankheitsraten oder mehr schwere Verl&auml;ufe festzustellen&ldquo;, sagte Verbandssprecher Jakob Maske dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nDie steigenden Inzidenzen in dieser Altersgruppe seien stattdessen vorrangig auf die regelm&auml;&szlig;igen Testungen in Schulen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/corona-kinder-und-jugendaerzte-sehen-keine-besondere-gefahr-fuer-juengere-CUIH4BGAK5APRIYVARHZKAXIXQ.html\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: Berlin: Gesundheitssenatorin Kalayci entmachtet Amts&auml;rzte<\/strong><br>\nLaut Tagespiegel wollten die Amts&auml;rzte Kontaktpersonen von positiv Getesteten in Kitas und Schulen nicht mehr automatisch in Quarant&auml;ne schicken, weil die Nachteile f&uuml;r die Kinder in keinem Verh&auml;ltnis zu der geringen Wahrscheinlichkeit einer erfolgten Infektion st&uuml;nden.<br>\nDie Amts&auml;rzte schrieben in einer Stellungnahme an Kalayci: &ldquo;Ihr Vorschlag einer Verk&uuml;rzung der Quarant&auml;ne f&uuml;r Sch&uuml;ler als enge Kontaktpersonen auf f&uuml;nf Tage, offensichtlich ohne Testungen, ist f&uuml;r uns fachlich nicht nachvollziehbar und entspricht auch nicht den Empfehlungen des RKI.&rdquo;<br>\nDie &Auml;rzte wiesen darauf hin, dass die Quarant&auml;ne in &ldquo;&uuml;ber 95 Prozent der F&auml;lle&rdquo; nicht-infizierte Kinder treffe. Ihr Plan einer Quarant&auml;nelockerung war, wie berichtet, auch von der Infektionsschutzspezialistin der Gesundheitsverwaltung unterst&uuml;tzt worden.<br>\nUnterst&uuml;tzung kam zudem von der bundesweiten Initiative Eltern, Kritik dagegen vom Landeselternausschuss Kitas. Es sei wohl auch um die Art der Kommunikation der Entscheidung der &Auml;rzte gegangen. So kam der Eindruck auf, die Quarant&auml;ne solle grunds&auml;tzlich abgeschafft werden.<br>\nNur sei die Isolierung eben nicht als Automatismus, sondern nur &ldquo;grunds&auml;tzlich&rdquo;. Damit sei auch klar, dass private enge Kontakte wie immer separat ermittelt w&uuml;rden.<br>\n&ldquo;Im Rahmen der Einzelfallentscheidung haben die Gesundheits&auml;mter nicht mehr den Spielraum, keine Quarant&auml;ne anzuordnen&rdquo;, zitiert das Blatt die Senatorin.<br>\n&ldquo;Was die Pandemiebek&auml;mpfung angeht, obliegt die Strategie der Senatsgesundheitsverwaltung. Strategiewechsel sind nicht Sache der Amts&auml;rzte und Amts&auml;rztinnen&rdquo;, stellte Kalayci klar. Mit ihrem Papier seien die bezirklichen Gesundheits&auml;mter &ldquo;&uuml;ber das Ziel hinausgeschossen&rdquo;.<br>\nHingegen sagte Reinickendorfs Amtsarzt Patrick Larscheid auf Anfrage des Tagesspiegels: &ldquo;Niemand besitzt ein Weisungsrecht f&uuml;r solche &auml;rztlichen Entscheidungen, auch keine Rechtsverordnung.&rdquo;<br>\nAus Fraktionskreisen hie&szlig; es, die breite Front gegen die Entscheidung der Fachleute wolle sich die SPD im Wahlkampf zunutze machen, obwohl es in SPD-Kreisen zahlreiche Unterst&uuml;tzer der Amts&auml;rzte gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/123401-berlin-gesundheitssenatorin-kalayci-entmachtet-amtsarzte\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die politische Willk&uuml;r geht weiter. Die Berliner SPD-Senatorin macht Politik gegen junge Menschen, deren Eltern und missachtet wissenschaftliche Erkenntnisse. Geht es ihr eigentlich um Gesundheit oder um (vermeintliche) Macht?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &laquo;Es gibt &uuml;berhaupt keinen Grund, Kinder und Jugendliche zu impfen&raquo;<\/strong><br>\nDer Chirurg und Sportmediziner Urs Guthauser geh&ouml;rt zu den &Auml;rzten, die der dominierenden Covid-Impf-Politik widersprechen. Im Interview sagt er, weshalb er die aktuelle Impfoffensive f&uuml;r falsch h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/es-gibt-ueberhaupt-keinen-grund-kinder-und-jugendliche-zu-impfen-5YXvzDV%20\">Die Ostschweiz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spahns Vorsto&szlig; zur Impf-Abfrage ist eher ein Talkshow-Knaller<\/strong><br>\nSPD und Union haben doch noch ein Thema gefunden, um sich wahlkampfgerecht entlang traditioneller Linien zu spalten: die Anspr&uuml;che von Arbeitgebenden, den Covid-Impfstatus ihrer Angestellten in Kenntnis zu bringen. Die Unternehmen sind daf&uuml;r, die Gewerkschaften dagegen. Entsprechend klingen die Einlassungen aus den Parteien, wobei man Bereitschaft zeigt, nach Kompromissen zu suchen; schlie&szlig;lich ist noch etwas Koalition &uuml;brig. [&hellip;]<br>\nOb es klug ist, sich in dieser Phase der Orientierung &uuml;ber Impfstatus-Abfragerechte zu streiten? Daf&uuml;r m&uuml;sste es sich lohnen, soll hei&szlig;en: Entweder bringt eine solche Ma&szlig;nahme die Wirtschaft deutlich nach vorne, oder sie h&auml;lt die Pandemie im Griff.<br>\nEine derartige besondere Wirksamkeit ist in beiden F&auml;llen nicht erkennbar. Daf&uuml;r ein Risiko: Der zunehmend differenzierende Umgang mit Genesenen, Geimpften und Getesteten, der &bdquo;sanfte Druck&ldquo;, verst&auml;rkt Unterlegenheitsgef&uuml;hle bei jenen, die Impfverweigerung als Ausdruck ihrer gesundheitspolitischen Autonomie verstehen. Das sind gar nicht so wenige.<br>\nMit Statusabfragen w&uuml;rden die Betriebe sich die Konflikte darum, die bisher im Internet und auf der Stra&szlig;e ausgetragen werden, in ihre Arbeitsst&auml;tten holen. Wollen sie das?<br>\nEs ist auch richtig, hier an ein paar Prinzipien zu erinnern. Dazu geh&ouml;rt, dass Gesundheitsdaten Privatsache sind. Damit liegt die Rechtfertigungslast bei jenen, die sie einfordern, nicht bei denen, die sie f&uuml;r sich behalten wollen. Eine Regelung m&uuml;sste zudem abstufen, wann der Zugriff verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ist. Und die Betriebe ihrerseits m&uuml;ssten sie m&ouml;glicherweise abgestimmt auf ihre Strukturen anwenden; jemand, der niemanden gef&auml;hrdet, muss auch nicht nach seiner Impfung gefragt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ein-job-ist-kein-restaurantbesuch-spahns-vorstoss-zur-impf-abfrage-ist-eher-ein-talkshow-knaller\/27570754.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein einigerma&szlig;en vern&uuml;nftiger Kommentar zum Thema Corona im Tagesspiegel? Es geschehen noch Zeichen und Wunder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geld f&uuml;r Intensivbetten &ndash; Krankenh&auml;user starten Dutzende Klagen<\/strong><br>\nNeues Wirrwarr um die F&ouml;rderung von Intensivbetten infolge von Corona: In Dutzenden Verfahren haben Kliniken mehrere Landesregierungen wegen ausbleibender Zahlungen verklagt. Dabei fehlen bis heute vielerorts Nachweise &uuml;ber Zahl und Ausr&uuml;stung der tats&auml;chlich beschafften Betten.<br>\nIm Zusammenhang mit der F&ouml;rderung neu aufgestellter Intensivbetten w&auml;hrend der Corona-Pandemie gibt es insgesamt 46 Klageverfahren deutscher Krankenh&auml;user gegen vier Landesregierungen. Dies geht aus einer WELT-Umfrage bei den Gesundheitsministerien der L&auml;nder hervor.<br>\nAm auf&auml;lligsten ist die Situation in Nordrhein-Westfalen: Dort handelt es sich um insgesamt 27 Klagen, von denen elf Verfahren abgeschlossen sind. Der Streitwert der noch offenen Verfahren bel&auml;uft sich dabei auf rund 6,4 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233507036\/Ausbleibende-Zahlungen-Geld-fuer-Intensivbetten-Krankenhaeuser-starten-Dutzende-Klagen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Genesene sind vor dem Coronavirus besser gesch&uuml;tzt als Geimpfte, zeigt eine Studie aus Israel<\/strong><br>\nEine Studie aus Israel hat ermittelt, dass Menschen, die sich schonmal mit dem Coronavirus infiziert hatten, ein deutlich niedrigeres Risiko haben, sich noch einmal anzustecken als die, die doppelt geimpft waren. &Uuml;ber die Studie hat der Spiegel zuerst berichtet. Als Grundlage wurden die Daten der zweitgr&ouml;&szlig;ten Krankenkasse Israels genommen, bei der etwa 2,5 Millionen Menschen versichert sind. Laut den Forschern sei dies die &bdquo;bislang gr&ouml;&szlig;te Studie dieser Art&ldquo;, hei&szlig;t es im Nachrichtenmagazin. Charlotte Th&aring;lin vom Danderyd Hospital und dem Karolinska Institut, sagte in der Fachzeitschrift &bdquo;Science&ldquo;, dass die Ergebnisse zeigen, wie Impfungen durch nat&uuml;rliche Immunit&auml;t &uuml;bertroffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wissenschaft\/natuerliche-immunitaet-schuetzt-vor-dem-coronavirus-besser-als-impfung\/\">Business Insider<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Science: Fr&uuml;here Erk&auml;ltungen verbessern Immunreaktion gegen SARS-CoV-2<\/strong><br>\nPressemitteilung der Charit&eacute; und des Berlin Institute of Health in der Charit&eacute; gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut f&uuml;r molekulare Genetik<br>\nBestimmte Immunzellen, die Menschen in der Vergangenheit gegen Erk&auml;ltungscoronaviren gebildet haben, st&auml;rken die Immunreaktion gegen SARS-CoV-2 &ndash; sowohl w&auml;hrend der nat&uuml;rlichen Infektion als auch nach einer Impfung. Das zeigen Forschende der Charit&eacute; &ndash; Universit&auml;tsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health in der Charit&eacute; (BIH) und des Max-Planck-Instituts f&uuml;r molekulare Genetik (MPIMG) in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Science*. Diese &bdquo;Kreuzimmunit&auml;t&ldquo; nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das k&ouml;nnte dazu beitragen, dass &auml;ltere Menschen an COVID-19 h&auml;ufiger schwer erkranken und bei ihnen der Impfschutz oft schw&auml;cher ausf&auml;llt als bei J&uuml;ngeren.<br>\nWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charit&eacute; und des MPIMG waren im letzten Jahr die Ersten, die eine &uuml;berraschende Beobachtung machten: Einige Menschen, die noch nie mit SARS-CoV-2 Kontakt hatten, besitzen Ged&auml;chtnis-Immunzellen, die den Erreger trotz seiner Neuheit erkennen. Das Team f&uuml;hrte die Beobachtung darauf zur&uuml;ck, dass diese sogenannten T-Helferzellen sich in der Vergangenheit mit harmloseren Erk&auml;ltungscoronaviren auseinandersetzen mussten und aufgrund der &auml;hnlichen Struktur, insbesondere des Spike-Proteins auf der Virusoberfl&auml;che, auch das neue Coronavirus angreifen. Eine solche Kreuzreaktivit&auml;t wurde inzwischen in einer ganzen Reihe von Studien best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.charite.de\/service\/pressemitteilung\/artikel\/detail\/science_fruehere_erkaeltungen_verbessern_immunreaktion_gegen_sars_cov_2\/\">Charit&eacute;<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immerhin nach etwa 18 Monaten k&ouml;nnen die &ldquo;Experten&rdquo; der Charit&eacute; best&auml;tigen, was andere Wissenschaftler bereits wesentlich fr&uuml;h ge&auml;u&szlig;ert haben. Bitte h&ouml;ren\/lesen Sie dazu z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62041#h03\">Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63490#h03\">&ldquo;Impfentwicklung bei 80-90% Immunit&auml;t der Infizierten ist Unsinn&rdquo;, Prof. Sucharit Bhakdi &ndash; Teil 1<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hatte man das bisher nicht immer als abwegig bezeichnet? Paradox, die Zweifel an der Wirksamkeit und Notwendigkeit einer breifl&auml;chigen Durchimpfung der gesamten Bev&ouml;lkerung wachsen, aber die Restriktionen werden immer sch&auml;rfer, z.B. Diskussion um 3G in Fernz&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abstiegsk&auml;mpfe<\/strong><br>\nDer Westen geht geschw&auml;cht aus 20 Kriegsjahren in Afghanistan sowie im Nahen und Mittleren Osten hervor und konzentriert seine Kr&auml;fte nun geballt auf die gro&szlig;en Machtk&auml;mpfe gegen Russland und vor allem gegen China. Dies zeigen mehrere Stellungnahmen aus Anlass des endg&uuml;ltigen Abzuges der westlichen Streitkr&auml;fte vom Hindukusch, der diese Woche abgeschlossen wurde. So erkl&auml;rt US-Pr&auml;sident Joe Biden, Washington werde in Zukunft wohl auf Milit&auml;reins&auml;tze zwecks &ldquo;Nation Building&rdquo; verzichten, um sich stattdessen f&uuml;r die &ldquo;neuen Herausforderungen&rdquo; durch Moskau und Beijing zu st&auml;rken. Deutschland hat den Schwenk zur Gro&szlig;machtkonfrontation in seiner R&uuml;stungs- und Milit&auml;rpolitik l&auml;ngst vollzogen, r&uuml;stet vor allem f&uuml;r Kriege gegen Streitkr&auml;fte starker Staaten auf und fokussiert seine Man&ouml;ver vor allem auf Szenarien eines Waffengangs gegen Russland; hinzu kommen zunehmend milit&auml;rische Aktivit&auml;ten in Asien und der Pazifikregion. &Uuml;ber die schwere Niederlage am Hindukusch, die mit einer massiven Ressourcenverschwendung einherging, urteilen Experten, sie sei eine &ldquo;weitere Etappe im Abstieg des Westens&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8691\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Befehlsketten durchbrechen<\/strong><br>\nEs geht um weit mehr als nur Au&szlig;enpolitik: Der Kampf gegen den Militarismus untergr&auml;bt die Machtbasis der Herrschenden.<br>\nEiner der Protagonisten in Mike Leighs Film Peterloo aus dem Jahr 2018 ist Joseph, ein entlassener Soldat, der sich im England des fr&uuml;hen 19. Jahrhunderts dem Kampf f&uuml;r das Wahlrecht anschlie&szlig;t. Frisch zur&uuml;ck aus der Schlacht bei Waterloo beh&auml;lt Joseph, Sohn einer Familie von Baumwollwebern, seine hellrote Uniform auf den Stra&szlig;en seiner Heimat Manchester einfach weiter an.<br>\nDurch die Demokratiebewegung gelangt er auf das St. Peter&rsquo;s Field und zu der ber&uuml;hmten Demonstration f&uuml;r Parlamentsreformen am 16. August 1819. In der Konfrontation mit mehr als 60.000 Menschen, ging die Obrigkeit gegen ihre Untertanen &auml;hnlich vor wie gegen Napoleons Truppen bei Waterloo und schickte die K&ouml;niglichen Husaren, ein professionelles Kavallerie-Regiment, sowie die Freikorps der Yeomanry aus Manchester und Salford, um Ordnung herzustellen. Die berittenen Truppen griffen die unbewaffnete Menge an und metzelten achtzehn friedlich demonstrierende Menschen nieder.<br>\nDer Armeeeinsatz bei &raquo;Peterloo&laquo; n&auml;hrte das tiefsitzende Misstrauen der Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber dem Milit&auml;r. Staatliche Ma&szlig;nahmen wie die sogenannte &raquo;Beschlagnahme&laquo; (die Vagabunden und sp&auml;ter auch Seeleute zum Dienst in der Marine zwangsverpflichtete) waren schon l&auml;nger auf Widerstand getroffen, und in den sp&auml;ten 1750er Jahren gab es massive Ausschreitungen aufgrund der Militia Acts, die ein Losverfahren einf&uuml;hrten, mit dem M&auml;nner im arbeitsf&auml;higen Alter f&uuml;r einen f&uuml;nfj&auml;hrigen Dienst als Reservist ausgew&auml;hlt wurden (es sei denn sie konnten sich freikaufen). Die regul&auml;re Armee wiederum bestand aus altgedienten Rekruten, die vom Rest der Bev&ouml;lkerung abgeschnitten waren und eher f&uuml;r die koloniale Expansion als die Landesverteidigung eingesetzt wurden, was sie fast wie eine fremde Macht erscheinen lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/befehlsketten-durchbrechen-david-broder-militarismus-nato-militar-deutschland-frankreich-italien-kommunitische-partei-grossbrittanien-wintringham-peterloo-churchill-hitler-stalin-pakt-mussolini-michae\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DGB-Schulstudie: &raquo;Soziale Spaltung bleibt die offene Wunde unseres Bildungssystems&laquo;<\/strong><br>\nUngerecht und mit mauen Leistungen: Auch zwei Jahrzehnte nach dem Pisa-Schock d&uuml;mpelt das deutsche Schulsystem vor sich hin, sagt Bildungsforscher Klaus Klemm. &raquo;Ein echter Fortschritt ist nicht erkennbar.&laquo;<br>\nEine &raquo;&uuml;berdurchschnittliche Bildungsungleichheit&laquo;, kombiniert mit &raquo;unterdurchschnittlichen Leistungen&laquo; &ndash; das bescheinigte Ende 2001 die erste Pisa-Studie dem deutschen Bildungssystem. Knapp 20 Jahre sp&auml;ter stellt eine neue Untersuchung fest: Die Beschreibung &raquo;Viel Ungleichheit &ndash; wenig Leistung&laquo; passt f&uuml;r die deutschen Schulen in weiten Teilen noch immer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/dgb-schulstudie-soziale-spaltung-bleibt-die-offene-wunde-unseres-bildungssystems-a-fda4884d-7f84-472a-8d21-032eae569524\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>50 Jahre BAf&ouml;G: Krankes Geburtstagskind<\/strong><br>\nVor allem die Union hat das BAf&ouml;G b&ouml;se vernachl&auml;ssigt. Und die SPD, deren Kanzlerkandidat das Finanzministerium f&uuml;hrt, hat es zugelassen.<br>\nHerzlichen Gl&uuml;ckwunsch, liebes BAf&ouml;G! Das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz ist am 1. September 50 Jahre alt geworden. Ein gutes Alter, eigentlich, doch dem BAf&ouml;G geht&rsquo;s nicht gut. Es ist siech und ausgezehrt und daran ist die Gro&szlig;e Koalition schuld. Als sie vor acht Jahren die Arbeit aufnahm, gab es noch doppelt so viele Studierende, die BAf&ouml;G bezogen.<br>\nDerzeit sind es nur noch 300.000, gerade mal 11 Prozent aller Studierenden, die ihr Studium ganz oder teilweise mit der F&ouml;rderung finanzieren, die zur H&auml;lfte als Zuschuss, zur H&auml;lfte als zinsloses Darlehen gew&auml;hrt wird. Als das BAf&ouml;G 1971 &ndash; &uuml;brigens als Vollzuschuss &ndash; unter der sozialliberalen Koalition von Willy Brandt eingef&uuml;hrt wurde, erreichte es noch 44 Prozent der Studierenden. Es sollte vor allem jenen die Wahl eines Studiums erleichtern, deren Eltern keine Akademiker:innen waren, jungen Leuten also, die nicht einfach f&uuml;nf Jahre Soziologie studieren konnten.<br>\nDiese Lenkungswirkung kann es l&auml;ngst nicht mehr entfalten. Zu starr sind die Altersgrenzen (maximal 30 f&uuml;r Studienanf&auml;nger:innen), zu niedrig die Einkommen der Eltern angesetzt, die den Anspruch festlegen, zu mickrig die S&auml;tze. Selbst wer den H&ouml;chstsatz in H&ouml;he von 861 Euro bekommt, muss in Gro&szlig;st&auml;dten mehr als die H&auml;lfte allein f&uuml;r Miete ausgeben.<br>\nVor allem die Union, die seit 16 Jahren das Bildungsministerium besetzt, hat das BAf&ouml;G b&ouml;se vernachl&auml;ssigt. Und die SPD, deren Kandidat in dieser Legislatur das Finanzministerium f&uuml;hrt, hat es zugelassen.<br>\nWenn die Sozialdemokraten jetzt Besserung geloben und eine &bdquo;echte&ldquo; BAf&ouml;G-Reform versprechen, dann wird das wohl nur in einem anderen Team gehen. Die Gemeinsamkeiten springen ins Auge. SPD, Gr&uuml;ne und Linke wollen BAf&ouml;G-S&auml;tze und Einkommensgrenzen anheben, alle drei streben die R&uuml;ckkehr zum Vollzuschuss an. Die CDU aber will das BAf&ouml;G lediglich im bestehenden Rahmen reformieren, die FDP elternunabh&auml;ngige 200 Euro an alle Studierenden verteilen. Man w&uuml;nscht dem BAf&ouml;G zum 50. Geburtstag eine Linksrutschkur. Und baldige Genesung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/50-Jahre-BAfoeG\/!5792939\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie wollen wir das unseren Kindern erkl&auml;ren?<\/strong><br>\nF&uuml;r Politik und Medien gibt es kaum ein dringlicheres Thema, als dass Annalena Baerbock und Olaf Scholz eine Koalition mit der Linkspartei ausschlie&szlig;en. Warum eigentlich?<br>\nMontag Abend er&ouml;ffnete Marietta Slomka das ZDF-&bdquo;Heute Journal&ldquo; mit einem Beitrag &uuml;ber das &bdquo;ungekl&auml;rte&ldquo; Verh&auml;ltnis der SPD zur Linkspartei. Im Prinzip bet&auml;tigte sie sich damit als Echo der verzweifelten Kampagne von CDU und FDP, mit der Gr&uuml;ne und SPD gezwungen werden sollen, ein Linksb&uuml;ndnis von vornherein auszuschlie&szlig;en. Sie wiederholte einfach die Fragen, die Armin Laschet am Sonntagabend im Triell gestellt hatte, drei Mal, glaube ich. K&ouml;nnte aber auch vier Mal gewesen sein. Es scheint &ndash; Klimakrise hin, Wuchermieten, Niedrigl&ouml;hne, Corona und die desastr&ouml;se Schulpolitik her &ndash; auch bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen kein anderes Thema mehr zu geben, keine h&ouml;here Dringlichkeit, als dass Olaf Scholz auch nur Gespr&auml;che mit der Linkspartei nach den Wahlen ausschlie&szlig;t. [&hellip;]<br>\nMan muss sie wirklich nicht m&ouml;gen und schon gar nicht w&auml;hlen &ndash; es gibt sehr, sehr unangenehme Leute dort &ndash;, aber die derzeitige Kampagne dreht sich nicht um &bdquo;politische Hygiene&ldquo;, sondern vor allem darum, die politische Deutungshoheit dar&uuml;ber zu erhalten, wie viel Wandel in diesem Land &uuml;berhaupt m&ouml;glich sein darf. CDU, FDP und ihre medialen Lautsprecher:innen f&uuml;rchten nicht ernsthaft die Wiedereinf&uuml;hrung der DDR, sollte Olaf Scholz &ndash; Olaf Scholz! &ndash; mit den Linken tats&auml;chlich &uuml;ber eine Regierungsbeteiligung sprechen. Sie f&uuml;rchten den Wandel hin zu einer faireren, offeneren, sozialeren und &ouml;kologischeren Gesellschaft an sich.<br>\nAls stolze Sozialdemokrat:innen und Gr&uuml;ne w&uuml;rde ich mir von einer Partei, die mit der rechtsextremen AfD und der FDP zusammen Ministerpr&auml;sidenten w&auml;hlt, ihre &bdquo;Werte Union&ldquo; vom AfD-nahen Max Otte anf&uuml;hren l&auml;sst und einen Rechtsausleger wie Hans-Georg Maa&szlig;en gerade als heimlichen Anf&uuml;hrer des &bdquo;konservativen&ldquo; Fl&uuml;gels aufbaut, nicht vorschreiben lassen, mit wem ich &uuml;ber die &uuml;berf&auml;llige Reform unseres Landes spreche und mit wem nicht. Wer mit CDU und FDP &uuml;ber eine Koalition verhandelt, sollte dies auch mit der Linkspartei tun k&ouml;nnen, ohne dass dar&uuml;ber der Untergang des Landes beschworen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wie-wollen-wir-das-unseren-kindern-erklaeren\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CO2-Preis belastet &auml;rmere Autofahrer st&auml;rker<\/strong><br>\nSeit Jahresbeginn kostet eine Tonne CO2 25 Euro &ndash; und das hat den Benzinpreis bereits um sieben bis acht Cent erh&ouml;ht. Vielfahrer werden zwar durch die Pendlerpauschale entlastet, doch besonders Fahrer mit geringem Einkommen profitieren davon zu wenig, warnt die Verbraucherzentrale.<br>\nEiner neuen Studie zufolge belastet der CO2-Preis auf Kraftstoffe Haushalte mit geringem Einkommen am st&auml;rksten. Das geht aus einem Gutachten im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hervor. Demnach reichen die bislang beschlossenen Ma&szlig;nahmen zur Kompensation von h&ouml;heren Spritpreisen nicht aus, um Geringverdiener mehr zu entlasten als Haushalte mit h&ouml;heren Einkommen.<br>\nEine Betrachtung f&uuml;r das Jahr 2021 ergab den Verbrauchersch&uuml;tzern zufolge, dass die Gruppe der einkommensst&auml;rksten 30 Prozent mehr als ein Drittel der Mehrkosten wieder zur&uuml;ckerh&auml;lt. In der unteren Einkommensh&auml;lfte w&uuml;rden dagegen lediglich 10 bis 17 Prozent der gestiegenen Mobilit&auml;tskosten ausgeglichen. Erstellt haben die Studie die Forschungsst&auml;tte evangelischer Studiengemeinschaft (FEST) und das Forum &ouml;kologisch-sozialer Marktwirtschaft (F&Ouml;S).<br>\nvzbv-Vorstand Klaus M&uuml;ller forderte die Politik zum Einlenken auf. &ldquo;Haushalte mit niedrigem Einkommen leiden unter den steigenden Spritkosten und brauchen dringend Unterst&uuml;tzung von der Politik&rdquo;, sagte M&uuml;ller. Der Verband schl&auml;gt unter anderem einen deutlichen Ausbau des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs und ein einkommensunabh&auml;ngiges Mobilit&auml;tsgeld vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CO2-Preis-belastet-aermere-Autofahrer-staerker-article22776878.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Ungeimpfte m&uuml;ssen drau&szlig;en bleiben<\/strong><br>\nGegner des 2G-Modells f&uuml;rchten eine Klassengesellschaft, in der Geimpfte und Genesene Privilegien genie&szlig;en und die &Uuml;brigen sozial ge&auml;chtet werden. Richtig, da entstehen zwei Gruppen oder meinetwegen auch zwei Klassen. Allerdings handelt es sich um keine Klassengesellschaft von Unterdr&uuml;ckern und Unterdr&uuml;ckten, wie sie Karl Marx und Friedrich Engels einst anprangerten. In Rede stehen Menschen, die freiwillig ein medizinisches Ticket f&uuml;r Restaurant- oder Konzertbesuche l&ouml;sen, w&auml;hrend andere darauf verzichten wollen. Von Willk&uuml;r kann hier keine Rede sein. (&hellip;) Gegner des 2G-Modells wollen keine Pflichten mehr erf&uuml;llen. Ich darf ein Auto fahren, nachdem ich den F&uuml;hrerschein gemacht habe. Ungeimpfte, die auf Einlass im Kino oder beim Filmfestival pochen, wollen ohne F&uuml;hrerschein ans Steuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/ungeimpfte-raus-erstmals-2g-regel-im-suedwesten-kolumne-100.html%20\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Es geht schon mit der &Uuml;berschrift los &ndash; hier werden Assoziationen zu &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&ldquo; geweckt, was Ungeimpfte indirekt mit Hunden vergleicht. Die Leichtfertigkeit, mit der dann im Text gesellschaftliche Gr&auml;ben nicht nur begr&uuml;&szlig;t, sondern gefordert werden, ist verantwortungslos und anti-wissenschaftlich. Zum intellektuellen Niveau des F&uuml;hrerschein-Gleichnisses er&uuml;brigen sich die Worte. Der Kommentar ist ein weiteres Beispiel (unter vielen) f&uuml;r die sich aktuell zuspitzenden, gesellschaftlich riskanten Spaltungsversuche vieler Journalisten. Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75482\">&bdquo;2G&ldquo;: Die gef&auml;hrliche Ma&szlig;losigkeit der Impf-Enthusiasten.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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