{"id":75705,"date":"2021-09-03T08:51:28","date_gmt":"2021-09-03T06:51:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705"},"modified":"2021-09-03T08:51:28","modified_gmt":"2021-09-03T06:51:28","slug":"hinweise-des-tages-3938","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h01\">&ldquo;Normalit&auml;t wiederherstellen&rdquo;: Offener Brief an Partei-Chefs: Wissenschaftler-Gruppe fordert neues Corona-Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h02\">Umgang mit 3G-Regel: Au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h03\">BMG &uuml;ber Treffen von Jens Spahn mit den Botschafter:innen der EU-Mitgliedstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h04\">Seelisches Tr&uuml;mmerfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h05\">Der Schampus bleibt zu: Nix zu feiern beim BAf&ouml;G-Jubil&auml;um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h06\">190.000 Kinder in Hartz IV bekommen keinen Corona-Freizeitbonus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h07\">ifo-Institut: Steuerpolitische Ratschl&auml;ge ohne Substanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h08\">Klimaschutz als profitabler Exportschlager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h09\">US-Gefangenenlager: Fr&uuml;herer Vernehmer gesteht Folter in Guantanamo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h10\">Neue Studie zur Lobbymacht von Big Tech: Wie Google &amp; Co die EU beeinflussen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h11\">Zum Wahl-O-Mat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75705#h12\">Zu guter Letzt: Als die FDP beim Klimaschutz auf Platz eins landet, stuft der WDR sie zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Normalit&auml;t wiederherstellen&rdquo;: Offener Brief an Partei-Chefs: Wissenschaftler-Gruppe fordert neues Corona-Konzept<\/strong><br>\nDer Medizin-Statistiker Gerd Antes und der Virologe Klaus St&ouml;hr fordern kurz vor der Wahl zusammen mit rund 100 &Auml;rzten, Juristen und anderen Antworten zur Corona-Strategie und die Zeit danach. FOCUS Online dokumentiert ihren Offenen Brief im Wortlaut.<br>\nZahlen-Chaos bei Beh&ouml;rden, &ldquo;verschwundene&rdquo; Intensivbetten, Unklarheit &uuml;ber die Aussagekraft von Corona-Schnelltests: Die Corona-Pandemie hat einen ziemlichen Daten-Salat hinterlassen. Dennoch wurden etwa mit Inzidenz-Zahlen zeitweise massive Grundrechts-Einschr&auml;nkungen bis hin zu Ausgangssperren gerechtfertigt. Das Bundesverfassungsgerecht wird wahrscheinlich im Sp&auml;therbst dar&uuml;ber entscheiden, ob das alles verfassungsgem&auml;&szlig; war.<br>\nAuf manche Kritikpunkte von Experten &ndash; etwa bei der Inzidenz &ndash; hat die Bundesregierung mittlerweile reagiert, auf andere nicht. Eine Reihe hochkar&auml;tiger Wissenschaftler und Mediziner, Rechtsexperten sowie einige Prominente aus Kultur und Medien haben jetzt einen Offenen Brief an alle gro&szlig;en im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien geschrieben.<br>\nDeren Vorsitzende sollen demnach offenlegen, welche Strategien sie zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise haben &ndash; und f&uuml;r die Schadensbegrenzung in der Zeit danach. Dabei geht es um die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen, die die Pandemie, aber auch die Corona-Ma&szlig;nahmen verursachen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/bekannter-virologe-an-bord-normalitaet-wiederherstellen-wissenschaftler-und-aerzte-fordern-corona-konzept-von-allen-parteien_id_20908962.html\">Focus Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.openbook-berlin.com\/\">openbook-berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Umgang mit 3G-Regel: Au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nDie Coronazahlen steigen, die Regierung setzt auf die 3Gs: Geimpft, Genesen oder Getestet. Doch &uuml;berpr&uuml;ft wird das oft nicht oder nur oberfl&auml;chlich.<br>\nEs ist fast wie fr&uuml;her: Auf dem Berliner Alexanderplatz stehen Tou&shy;ris&shy;t*in&shy;nen Schlange, um auf den Fernsehturm zu gelangen. Doch einen Unterschied gibt es: Zus&auml;tzlich zur Eintrittskarte muss jetzt auch ein Nachweis vorgelegt werden, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Vielerorts gilt diese sogenannte 3G-Regel schon l&auml;nger; seit dieser Woche ist sie, sofern der lokale Inzidenzwert &uuml;ber 35 liegt, bundesweit f&uuml;r alle Veranstaltungen in Innenr&auml;umen vorgeschrieben &ndash; beim Friseur- und Restaurantbesuch ebenso wie im Kino, Museum oder Hotel.<br>\nAuf dem Alexanderplatz dauert die Kontrolle nicht lang: Ein kurzer Blick auf das digitale Impfzertifikat auf dem Smartphone des einen Besuchers, ein schneller Blick in den gelben Impfpass einer anderen Besucherin. F&uuml;r die ungeimpften Kinder muss eine aktuelle Testbescheinigung vorgelegt werden. Dass diese auf dem kleinen Handy-Bildschirm kaum zu erkennen ist, st&ouml;rt nicht weiter. Ob die vorgelegten Dokumente echt sind, wird bei dieser Kontrolle nicht &uuml;berpr&uuml;ft. Ob sie wirklich denjenigen geh&ouml;ren, die sie vorzeigen, ebenso wenig. Das war eigentlich anders gedacht:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Umgang-mit-3G-Regel\/!5794110\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>BMG &uuml;ber Treffen von Jens Spahn mit den Botschafter:innen der EU-Mitgliedstaaten<\/strong><br>\nDie #Pandemie k&ouml;nnen wir in &#127466;&#127482; nur gemeinsam &uuml;berwinden. Dies war die &Uuml;berschrift zum Treffen von @jensspahn mit den Botschafter:innen der EU-Mitgliedstaaten in &#127465;&#127466;, das auf Einladung von @SLOinGER heute in Berlin stattfand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BMG_Bund\/status\/1432702251483779088\">BMG via Twitter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bemerkenswert sind insbesondere die zahlreichen Kommentare, die die Situation auf dem Foto mit der Situation in Schulen vergleichen und ein Ende aller Ma&szlig;nahmen fordern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Seelisches Tr&uuml;mmerfeld<\/strong><br>\nDie Psyche junger Menschen erweist sich in der Pandemie als besonders zerbrechlich. Alarmierend sind die Befunde unter Heidelberger Studenten.<br>\nSchritt f&uuml;r Schritt, aber f&uuml;r viele immer noch viel zu langsam, kehrt die routineartige Geselligkeit zur&uuml;ck ins Leben von Sch&uuml;lern und Studenten. Kontakte werden wieder m&ouml;glich, Pr&auml;senzunterricht bekommt nach diesem Sommer eine Bedeutung, die er vielleicht nie zuvor gehabt hat f&uuml;r sie. Denn die jungen Menschen werden nach anderthalb Jahren etwas wiederentdecken, was eigentlich in ihrem Alter selbstverst&auml;ndlich ist: mit sozialen Erfahrungen reifen. Die Weltgesundheitsorganisation ebenso wie UNICEF haben es der Politik in dieser Woche ins Stammbuch geschrieben: Die &bdquo;katastrophalen Schulschlie&szlig;ungen&ldquo; der ersten Pandemiewellen h&auml;tten der seelischen Gesundheit und der sozialen Entwicklung der jungen Menschen geschadet.<br>\nIn einer aktuellen Metaanalyse der Zeitschrift Jama Pediatrics wird die Dimension der sozialen Krise f&uuml;r Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren vorgef&uuml;hrt. In den 43 Studien aus zw&ouml;lf L&auml;ndern mit insgesamt mehr als hunderttausend Sch&uuml;lern haben Wissenschaftler des University College London eine klare Tendenz erkannt: Die psychische Belastung der jungen Menschen &uuml;berschreite insbesondere aus Mangel an sozialen Kontakten einen international anerkannten Risikogrenzwert in 18 bis 60 Prozent der F&auml;lle &ndash; je nach Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Sch&uuml;ler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/natur-und-wissenschaft\/2021-09-01\/cf687e6b486bfe836de257d44e5ca27e\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Schampus bleibt zu: Nix zu feiern beim BAf&ouml;G-Jubil&auml;um<\/strong><br>\nDas Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz ist 50 Jahre alt geworden, aber ein Fass macht die Regierung deshalb nicht auf. Daf&uuml;r melden sich ihre Kritiker mit Forderungen nach einer umfassenden Reform zu Wort. Ministerin Karliczek lieb&auml;ugelt blo&szlig; mit einer &bdquo;Weiterentwicklung&ldquo; &ndash; und stampft daf&uuml;r schon mal die Corona-Hilfen ein.<br>\nFeiern geht anders. Am 1. September wurde das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) 50 Jahre alt. F&uuml;r gew&ouml;hnlich knallen bei einem runden Jubil&auml;um ja die Korken. Und wie beging man am Mittwoch im zust&auml;ndigen Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) den Ehrentag? Per Festakt, mit einem Feuerwerk f&uuml;r die politischen Wegbereiter, einem Empfang f&uuml;r noch lebende Zeitzeugen? Nix da!<br>\nAls w&auml;re gar nichts gewesen, pfiff das Haus von Ressortchefin Anja Karliczek (CDU) noch auf die mindesten Anforderungen der Etikette: Kein Sonderbeitrag auf der Ministeriumswebseite, nicht einmal eine Pressemitteilung zum Thema wurde lanciert. Einzig unter Bundesregierung.de ging eine staubtrockene Bekanntmachung auf Sendung &ndash; mit Neuigkeiten wie diesen: &bdquo;Was ist Baf&ouml;g?&ldquo; und &bdquo;Wer kann BAf&ouml;G bekommen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-2530-50-jahre-bafoeg.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>190.000 Kinder in Hartz IV bekommen keinen Corona-Freizeitbonus<\/strong><br>\nJedes zehnte Kind in Hartz IV muss ohne den f&uuml;r &auml;rmere Familien gedachten Corona-Freizeitbonus auskommen. Die Bundesregierung sieht darin keine Regelungsl&uuml;cke.<br>\nRund 190.000 Kinder und Jugendliche haben keinen Anspruch auf den staatlichen Corona-Freizeitbonus von einmalig 100 Euro, obwohl sie in einem Hartz-IV-Haushalt leben.<br>\nDas geht aus der Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) dar&uuml;ber berichtet. Die Bundesregierung sieht keine &bdquo;planwidrige Regelungsl&uuml;cke&ldquo;.<br>\nLaut Ministerium haben von den bundesweit zuletzt 1,87 Millionen Minderj&auml;hrigen in Hartz IV-Familien 1,68 Millionen Anrecht auf den Kinderfreizeitbonus. Diese j&uuml;ngsten Zahlen stammen laut Regierung von April 2021. Ein &bdquo;wichtiges Anliegen&ldquo; sei dabei gewesen, den Kinderfreizeitbonus &bdquo;m&ouml;glichst unb&uuml;rokratisch&ldquo; auszuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/deutschland\/190-000-kinder-in-hartz-iv-bekommen-keinen-corona-freizeitbonus\">BZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Hartz IV: Parit&auml;tischer kritisiert geplante Anpassung der Regels&auml;tze um drei Euro als &ldquo;l&auml;cherlich gering&rdquo; und warnt vor realen Kaufkraftverlusten<\/strong><br>\nDer Hartz IV Regelsatz soll 2022 um lediglich drei Euro angehoben werden. Das gleicht nicht einmal die Inflation aus, kritisiert der Parit&auml;tische scharf.<br>\nDie f&uuml;r 2022 angek&uuml;ndigte Hartz IV-Regelsatz-Erh&ouml;hung um zwei Euro f&uuml;r Kinder unter 14 und drei Euro f&uuml;r Jugendliche und Erwachsene kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband als &ldquo;blanken Hohn&rdquo;, viel zu niedrig und bitter f&uuml;r alle Betroffenen. Faktisch gleiche die &ldquo;l&auml;cherlich geringe&rdquo; Anpassung von weniger als einem Prozent nicht einmal die Inflation aus und komme somit sogar einer K&uuml;rzung gleich, kritisiert der Verband. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, umgehend daf&uuml;r zu sorgen, dass die Fortschreibungsformel f&uuml;r die Regels&auml;tze in der Grundsicherung so angepasst wird, dass Preissteigerungen immer mindestens ausgeglichen werden. Davon unabh&auml;ngig kritisiert der Parit&auml;tische die Regels&auml;tze als grunds&auml;tzlich nicht bedarfsdeckend und fordert eine z&uuml;gige Erh&ouml;hung auf mindestens 600 Euro.<br>\n&ldquo;Es ist nicht zu fassen, dass die Bundesregierung die Armen wieder einmal im Regen stehen l&auml;sst. Es war bereits seit Monaten absehbar, dass sich die Grundsicherungsleistungen zu Beginn n&auml;chsten Jahres noch weiter vom tats&auml;chlichen Bedarf der Menschen entfernen, wenn bei dem im Gesetz verankerten Fortschreibungsmechanismus nicht nachjustiert wird&ldquo;, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Der Parit&auml;tische hatte bereits im Fr&uuml;hjahr davor gewarnt, dass angesichts der Entwicklung der L&ouml;hne in der Pandemie nicht nur die Renten im kommenden Jahr eine Nullrunde erfahren werden, sondern voraussichtlich auch Beziehenden von Hartz IV und Altersgrundsicherung ein realer Kaufkraftverlust droht. &ldquo;Es ist ein Trauerspiel, wie wenig die Bundesregierung im wahrsten Sinne des Wortes f&uuml;r arme Menschen &uuml;brig hat&rdquo;, so Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/hartz-iv-paritaetischer-kritisiert-geplante-anpassung-der-regelsaetze-um-drei-euro-als-laecherlich-gering\/\">Parit&auml;tischer<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Es reicht!<\/strong><br>\nDeutsche Politik hat erfolgreich darauf hingearbeitet, die Klassengesellschaft als etwas Normales und Selbstverst&auml;ndliches erscheinen zu lassen: Die Menschen gew&ouml;hnen sich allm&auml;hlich daran, dass wachsende Armut und Ungleichheit die Verh&auml;ltnisse vergiften. Der soziale Ort der Geburt bestimmt weitgehend &uuml;ber den Lebensweg &ndash; ein Ausdruck feudaler Verh&auml;ltnisse. Die Bundesregierungen aus CDU\/CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen haben die soziale Kluft nicht einmal als &auml;nderungsbed&uuml;rftig behandelt &ndash; im Gegenteil. Die Armut von Familien, Kindern und alten Menschen wurde politisch geschaffen, w&auml;hrend zahlreiche Minister, Wissenschaftler, Medien und Lobbyorganisationen der &Ouml;ffentlichkeit und den Betroffenen einredeten, diese seien selbst schuld an ihrem Schicksal. Die Demokratie wurde in eine marktkonforme Veranstaltung zur Legitimation und Aufrechterhaltung undemokratischer Macht- und Besitzverh&auml;ltnisse verwandelt. Gro&szlig;e Teile der Medien verhalfen der Bev&ouml;lkerung dazu, diese Zust&auml;nde als alternativlos und unab&auml;nderlich hinzunehmen.<br>\nDie Fakten sind bekannt. Wir wissen, dass eine seit Jahrzehnten wachsende Kinderarmut daf&uuml;r sorgt, dass etwa ein Viertel der jungen Generation ihrer Grund- und Menschenrechte beraubt wird, denn f&uuml;r sie gelten viele dieser f&uuml;r andere selbstverst&auml;ndlichen Rechte nur auf dem Papier. Wir wissen, dass Gesetze daf&uuml;r gemacht werden, dass ein wachsendes Heer von Familien und Alleinerziehenden in der Angst lebt, sich nicht einmal lebensnotwendige G&uuml;ter leisten zu k&ouml;nnen. Die betroffenen Menschen sp&uuml;ren die Verachtung: Sie werden nicht als gleichwertig behandelt. Gesetze sorgen f&uuml;r Reichtum und Macht bei wenigen, f&uuml;r Armut und Ohnmacht bei vielen.<br>\nDer Bundesregierung sind Kinder- und Altersarmut allenfalls l&auml;stig, weil sie ihr Image als Vertretung der Interessen der Bev&ouml;lkerung ankratzt. Der Staat sorgt real als &raquo;ideeller Gesamtkapitalist&laquo; f&uuml;r die Seinen &ndash; und das sind nun mal nicht die prek&auml;r Besch&auml;ftigten &ndash; und versucht die Frage zu unterdr&uuml;cken: F&uuml;r wen sollte er eigentlich da sein? Das &raquo;Naturgesetz&laquo; des Kapitalismus zeichnet sich deutlich ab: Die herrschende Klasse h&auml;uft Macht und Reichtum ohne R&uuml;cksicht auf Verluste an, wird dabei aber blind f&uuml;r gef&auml;hrliche Folgen f&uuml;r das System, also die selbst verursachten Krisen, Katastrophen und Kriege. Unter denen hat immer die Klasse der Besitzlosen zu leiden.<br>\nFazit: Die systematische Benachteiligung und die Ungerechtigkeit belasten die Menschen, zerrei&szlig;en die Gesellschaft und f&ouml;rdern Entwicklungen zu Verrohung und autorit&auml;rem Nationalradikalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/zum-schluss-es-reicht\/%20\">Ossietzky 16\/17\/2021<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung S.K.:<\/strong> In einem Sonderheft (&ldquo;Armut. Die angetastete Menschenw&uuml;rde&rdquo;) behandelt Ossietzky unterschiedliche Aspekte des gesellschaftlichen Skandals, der allerdings im Wahlkampf von CDU\/CSU, Gr&uuml;nen, FDP und SPD kaum vorkommt. Offensichtlich wollen sie statt Solidarit&auml;t die Spaltung in der &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>ifo-Institut: Steuerpolitische Ratschl&auml;ge ohne Substanz<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zur hei&szlig;en Wahlkampfphase profiliert sich das ifo-Institut mit Ratschl&auml;gen zur Steuerpolitik. Niedrige Unternehmenssteuern sind gut, die Verm&ouml;gensteuer ist schlecht. Bei n&auml;herem Hinsehen entpuppen sich diese Tipps als wenig substanziell. Das #schlaglicht 29\/2021 aus Niedersachsen r&uuml;ckt die Sache gerade und zeigt, was wirklich dahintersteckt.<br>\nWahlkampfzeit ist die Zeit der Steuerdebatten. Alle Parteien buhlen mit ihren Konzepten um die Gunst der W&auml;hlerschaft. Die zentralen Fragen dabei sind: Wer kann auf eine Entlastung hoffen? Wer sollte mehr zum Gemeinwesen beitragen? Und welche &ouml;konomischen Effekte sind von der Steuerpolitik zu erwarten? In den Parteienwettstreit hat sich nun das Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (ifo) eingemischt. Kurz vor dem Urnengang &ndash; nat&uuml;rlich rein zuf&auml;llig &ndash; trommelt die M&uuml;nchner Einrichtung f&uuml;r niedrigere Unternehmenssteuern und gegen die Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen.<br>\nZur Erinnerung: Das ifo-Institut ist nicht gerade ein Hort progressiver Wirtschaftspolitik. Dort haben die simple Lehre vom freien Markt und dem schlanken Staat einen festen Platz. Die Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns sollte nach seinen Berechnungen hunderttausende von Arbeitspl&auml;tzen kosten. Aber diese Prognose wurde von der Realit&auml;t widerlegt! Der Mindestlohn st&auml;rkte die Binnennachfrage und damit letztendlich das Besch&auml;ftigungsniveau.<br>\nNun lehnen sich die &Ouml;konomen wieder aus dem Fenster und versprechen mehr Wachstum durch die Absenkung der Unternehmenssteuern. Was f&uuml;r zielgerichtete Abschreibungen noch gelten mag, wirkt bei einer pauschal niedrigeren K&ouml;rperschaftssteuer ziemlich herbeigew&uuml;nscht, um Geschenke f&uuml;r die Unternehmen zu rechtfertigen. J&uuml;ngst hat eine Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) gezeigt, dass niedrigere Unternehmenssteuern ohne Effekt auf das Wirtschaftswachstum sind. Hierbei st&uuml;tzen sich die Forscher auf die harte empirische Literatur statt auf Simulationsberechnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++4575324a-0be3-11ec-b945-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Klimaschutz als profitabler Exportschlager<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Wirtschaftsinstitute sowie wachsende Teile der Berliner Politik sehen in Umwelttechnologien ein k&uuml;nftiges Zugpferd der deutschen Exportindustrie. Schon im Jahr 2030 k&ouml;nne die Bundesrepublik &ldquo;Vollversorgung&rdquo; mit erneuerbaren Energien erreichen, hei&szlig;t es in einer aktuellen Stellungnahme des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Dabei gelte es, den &ldquo;Klimaschutz zum Exportschlager&rdquo; zu machen, fordert Christian Lindner, Vorsitzender der Wirtschaftspartei FDP: Der Klimaschutz sei &ldquo;das n&auml;chste Wachstums-, Fortschritts- und Investitionsthema f&uuml;r die ganze Welt&rdquo;. Warnend &auml;u&szlig;ert sich in einer neuen Studie das unternehmernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) aus K&ouml;ln; es weist darauf hin, dass deutsche Produzenten von Solarmodulen ihre fr&uuml;here Spitzenstellung auf dem Weltmarkt l&auml;ngst an China verloren haben und auch Hersteller von Windkraftanlagen gegen&uuml;ber der internationalen Konkurrenz zur&uuml;ckzufallen drohen. Widerstand gegen die Pl&auml;ne, k&uuml;nftige Exporterfolge bevorzugt mit &Ouml;kotechnologien zu erzielen, kommen nach wie vor von Erzeugern fossiler Energien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8690\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-Gefangenenlager: Fr&uuml;herer Vernehmer gesteht Folter in Guantanamo<\/strong><br>\n&raquo;Was ich gemacht habe, war Folter&laquo;: Fr&uuml;here US-Milit&auml;rangeh&ouml;rige haben jetzt erstmals &ouml;ffentlich eingestanden, dass Insassen im Gefangenencamp Guantanamo misshandelt wurden.<br>\nKurz vor dem 20. Jahrestag der Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 hat ein ehemaliger US-Milit&auml;rangeh&ouml;riger Medienberichten zufolge Folter im US-Gefangenenlager Guantanamo zugegeben. &raquo;Was ich gemacht habe, war Folter. Zu hundert Prozent. Kein Zweifel&laquo;, sagte der Mann, der in Guantanamo f&uuml;r Verh&ouml;re zust&auml;ndig war. Das berichten NDR und &raquo;Zeit&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/guantanamo-frueherer-vernehmer-gibt-folter-im-us-gefangenenlager-zu-a-72941ebb-0a9e-4091-909e-1845c0617c30\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Ex-US-Milit&auml;r &uuml;ber Guantanamo: &ldquo;Es war Folter&rdquo;<\/strong><br>\nZum ersten Mal weltweit r&auml;umen fr&uuml;here US-Milit&auml;rangeh&ouml;rige &ouml;ffentlich ein, Guantanamo-Insassen misshandelt zu haben. Einer spricht gegen&uuml;ber dem NDR und der &ldquo;Zeit&rdquo; sogar von Folter.<br>\nVon John Goetz und Stefan Buchen, NDR<br>\n&ldquo;Seine Angst war absolut. Er dachte wahrscheinlich, dass er gleich get&ouml;tet wird.&rdquo; So beschreibt ein Ex-Mitarbeiter des &ldquo;Special Project Teams&rdquo;, der sich &ldquo;Mister X&rdquo; nennt, sein Opfer. Die Identit&auml;t von &ldquo;Mister X&rdquo;, der nicht mit Klarnamen genannt werden m&ouml;chte, ist dem NDR bekannt.<br>\nIm Interview spricht &ldquo;Mister X&rdquo; zun&auml;chst von &ldquo;robusten Techniken&rdquo;, die heute illegal seien. Auf Nachfrage r&auml;umt das ehemalige Mitglied des US-Vernehmungsteams dann aber ein: &ldquo;Das war Folter&rdquo;. Auch andere W&auml;rter h&auml;tten gefoltert, einmal habe sein Opfer eine blutige Nase, aufgeplatzte und geschwollene Lippen und Augen gehabt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/slahi-folter-guantanamo-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neue Studie zur Lobbymacht von Big Tech: Wie Google &amp; Co die EU beeinflussen<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel tobt derzeit eine Lobbyschlacht. Mit Rekordausgaben f&uuml;r Lobbyarbeit wollen Google, Amazon, Facebook &amp; Co strengere Regeln f&uuml;r Internetplattformen verhindern. Der Digitalindustrie steht dabei ein Lobbybudget von 97 Mio. &euro; zur Verf&uuml;gung, wie eine neue Studie von LobbyControl und Corporate Europe Observatory erstmals zeigt.<br>\nIn der EU werden aktuell strengeren Regeln f&uuml;r digitale Plattformen erarbeitet. Mit dem Digital Markets Act (DMA) und dem Digital Services Act (DSA) will die EU-Kommission die Macht von Google, Amazon &amp; Co begrenzen. Dagegen wehrt sich die Digitalindustrie mit vereinten Kr&auml;ften. Eine neue Studie von LobbyControl und Corporate Europe Observatory zeichnet das Lobbynetzwerk der Digitalkonzerne detailliert nach.<br>\nDie wichtigsten Ergebnisse im &Uuml;berblick:\n<ul>\n<li>Mehr als 97 Mio. Euro gibt die Digitalindustrie f&uuml;r Lobbyarbeit in Europa aus.<\/li>\n<li>Im Vergleich der 10 gr&ouml;&szlig;ten Lobbyakteure ist die Digitalbranche derzeit der Sektor mit den h&ouml;chsten Lobby-Ausgaben in der EU. Damit &uuml;bertrifft sie sogar die m&auml;chtige Auto-, Pharma- oder Finanz-Lobby.<\/li>\n<li>Die 10 Unternehmen mit den meisten Lobbyausgaben machen dabei bereits ein Drittel der gesamten Lobbyausgaben der Digitalindustrie aus, darunter Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft (GAFAM). F&uuml;r sie allein arbeiten mehr als 140 Lobbyisten tagt&auml;glich in Br&uuml;ssel.<\/li>\n<li>Ein &Uuml;bergewicht haben auch insgesamt die US-Konzerne aus dem Sillicon Valley, die allein 20 Prozent der Ausgaben t&auml;tigen. Aus China oder Hongkong stammende Unternehmen machen hingegen weniger als 1 Prozent aus.<\/li>\n<li>Big Tech verf&uuml;gt dabei in Europa &uuml;ber ein breites Lobbynetzwerk aus Verb&auml;nden, Lobbyagenturen, Denkfabriken und Anwaltskanzleien, die sich f&uuml;r die Interessen von Google, Amazon &amp; Co einsetzen. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die geballte Lobbymacht der Digitalindustrie droht die geplanten strengeren Regeln f&uuml;r digitale Plattformen zu verw&auml;ssern. Neben Transparenz brauchen wir vor allem mehr Ausgewogenheit beim Lobbying gegen&uuml;ber der Politik. Hier sollten die EU-Institutionen im Falle von Unausgewogenheit proaktiv Zivilgesellschaft und Wissenschaft st&auml;rker einbinden. Eine finanzielle Unterst&uuml;tzung der Zivilgesellschaft im Digitalbereich w&auml;re zudem ebenfalls eine M&ouml;glichkeit, um der Lobbymacht von Big Tech entgegenzuwirken.<br>\nGoogle, Amazon &amp; Co sind mittlerweile derart m&auml;chtig und einflussreich, dass sie die Demokratie gef&auml;hrden. Ihre Macht muss deshalb jetzt begrenzt werden. Dazu sind die geplanten Regeln der EU-Kommission, der Digital Markets Act und der Digital Services Act, ein erster wichtiger Schritt. Doch weitere strukturelle Ma&szlig;nahmen, wie die M&ouml;glichkeit der Aufspaltung von zu gro&szlig;en digitalen Plattformen sind notwendig, um die &uuml;berm&auml;&szlig;ige Macht von Big Tech zu verringern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/produkt\/die-lobbymacht-von-big-tech\/\">LobbyControl<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Gef&auml;hrliche &Uuml;bermacht<\/strong><br>\nVor wenigen Jahren betrieben die Finanzbranche, die &Ouml;l- und die Autoindustrie den gr&ouml;&szlig;ten Lobby-Aufwand auf EU-Ebene. Inzwischen sind es Konzerne wie Google, Facebook und Amazon.<br>\nDie EU-Kommission hatte ihre Pl&auml;ne noch nicht einmal ver&ouml;ffentlicht, da machte Google bereits dagegen mobil. Und zwar auf eine ebenso subtile wie gut getarnte Art und Weise. Dabei folgte der Internetkonzern einem pr&auml;zisen Drehbuch, um die verbraucherfreundlichen und wettbewerbsf&ouml;rdernden Pl&auml;ne Br&uuml;ssels zu torpedieren. Scheinbar neutrale Thinktanks, private Einrichtungen also, die irgendwo zwischen Wissenschaft, Politik und Lobbyismus angesiedelt sind, luden politische Entscheider ein, um sie im Sinne von Google und anderen Big-Tech-Konzernen zu beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-lobbyisten-lobbycontrol-facebook-google-amazon-1.5397505\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zum Wahl-O-Mat<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wahl-o-mat.de\/\">wahl-o-mat.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.W.:<\/strong> Ich habe mir mal den &ldquo;Wahl-o-Mat&rdquo; angesehen, weil ich viel mit jungen Menschen zu tun habe. Es wird bei 38 Fragen konkret nicht einige einzige Frage zu dem alle Medien seit 1,5 Jahren dominierenden Thema &ldquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&rdquo; gestellt, im weiteren Sinn mit Ausnahme davon, ob der Patentschutz f&uuml;r die Impfstoffe freigegeben werden sollte. Noch Fragen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Als die FDP beim Klimaschutz auf Platz eins landet, stuft der WDR sie zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Wissenschaftsmagazin &bdquo;Quarks&ldquo; hat die Klimaziele der Parteien untersucht. In einem Ranking landet die FDP zun&auml;chst auf dem ersten Platz &ndash; um dann auf den vorletzten heruntergestuft zu werden. Anh&auml;nger der Partei &uuml;ben Kritik. Inzwischen hat der WDR reagiert.<br>\nAnh&auml;nger der FDP kritisieren einen Beitrag der WDR-Sendung &bdquo;Quarks&ldquo; als unfair: In einem Video hatte das Wissenschaftsmagazin untersucht, ob die Ziele der gro&szlig;en Parteien geeignet sind, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Die FDP kam dabei in einem Ranking zun&auml;chst auf den ersten Platz &ndash; wurde dann aber auf den vorletzten heruntergestuft, weil die Redaktion offenbar an der Umsetzung der Klimapl&auml;ne zweifelte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233535742\/Quarks-Als-FDP-beim-Klimaschutz-vorne-landet-stuft-der-WDR-sie-zurueck.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Beispiel von Haltungsjournalismus. Was nicht in das ideologische Raster passt, wird einfach passend gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-75705","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75705"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75705\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75707,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75705\/revisions\/75707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}