{"id":75773,"date":"2021-09-06T08:45:36","date_gmt":"2021-09-06T06:45:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773"},"modified":"2021-09-06T08:45:36","modified_gmt":"2021-09-06T06:45:36","slug":"hinweise-des-tages-3939","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h01\">Datenchaos in der Pandemie &ndash; &bdquo;Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h02\">Zu geringe Impfquote &ndash; Drosten erwartet konsequente politische Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h03\">Statt Impfnachweis-Pflicht &ndash; jetzt werden Rufe nach 3G f&uuml;r Arbeitnehmer laut <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h04\">Der &laquo;Impfdurchbruch&raquo;: So wird er definiert <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h05\">&bdquo;Kindeswohl wird strukturell gef&auml;hrdet&ldquo; &ndash; Experte &uuml;ber Folgen der Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h06\">Britische Impfkommission r&auml;t von Impfung 12- bis 15-J&auml;hriger ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h07\">Australien wird zum High-Tech-Polizeistaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h08\">Weltfriedenstag, 1. September 2021, Berlin, Unter den Linden vor dem Konsulat der russischen F&ouml;deration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h09\">Die Ukraine &ndash; &laquo;ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner der USA&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h10\">EU-Kriegskoalitionen der Willigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h11\">Kein kurzer Kampf, ein langer Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h12\">Boden und Wohnungen: Eldorado der Kapitalverwertung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h13\">Wie sich das Parlament in der Pandemie mal wieder selbst aus dem Spiel nimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h14\">Kampagne des (Ab-)Schreckens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h15\">Laschet attackiert Scholz f&uuml;r Versuchskaninchen-&Auml;u&szlig;erung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h16\">Linke pr&auml;sentiert Pl&auml;ne f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75773#h17\">Das Letzte: Wieso die Impfquote steigen muss<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Datenchaos in der Pandemie &ndash; &bdquo;Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte&ldquo;<\/strong><br>\nGerd Antes z&auml;hlt zu den renommiertesten Medizinstatistikern Deutschlands. Im Interview erz&auml;hlt er von den ungez&auml;hlten Wissensl&uuml;cken zu Covid-19, wettert &uuml;ber die Ahnungslosigkeit in Politik und Wissenschaft und erkl&auml;rt, warum Deutschland mit seiner Corona-Politik auf dem Weg in den Irrationalismus ist. [&hellip;]<br>\nBesonders deutlich sichtbar ist das bei den immensen Defiziten, wenn es um die therapeutischen Ma&szlig;nahmen geht, die es br&auml;uchte, um die Erkrankung zu heilen oder zumindest die Verl&auml;ufe abzumildern. Es geht hierzulande nur um die Impfung, aber eine Medikation fehlt. Die Beitr&auml;ge zu notwendigen klinischen Studien aus Deutschland liegen bei nahezu null.<br>\nDabei liest man doch immer wieder von diversen Erfolgen &ndash; j&uuml;ngst etwa durch das Mittel Ivermectin.<br>\nSeit dem Fr&uuml;hjahr 2020 tauchen immer wieder mal die aberwitzigsten Vorschl&auml;ge in den Medien auf &ndash; Medikamente, die dann teilweise von Menschen wie Donald Trump noch einmal aufgegriffen werden und die Schlagzeilen produzieren. Doch es braucht keine Schlagzeilen; es braucht klinische Studien, um die Wirksamkeit von Medikamenten nachzuweisen &ndash; oder eben auch nicht nachzuweisen. Auf diesem Gebiet bewegt sich Deutschland auf der Seite der Vollversager. Und die Politik interessiert das nicht. Das l&auml;sst sich &uuml;brigens an dem von Ihnen erw&auml;hnten Ivermectin gut nachverfolgen. Es gibt hier eine Reihe von zu kleinen Studien und von zu schlechter Qualit&auml;t, mit denen dann Narrative konstruiert werden, die im Wechselspiel mit Hinweisen auf diese Studien wachsen. Wenn dann, wie beim Ivermectin gerade geschehen, eine der gr&ouml;&szlig;ten Studien mit einer behaupteten Reduktion der Mortalit&auml;t von 90 Prozent nach kurzer Zeit wegen schwerer Zweifel an der Seri&ouml;sit&auml;t zur&uuml;ckgezogen werden muss, liegt das ganze Dilemma auf dem Tisch. Das ist geradezu lehrbuchm&auml;&szlig;ig.<br>\nIn welchen L&auml;ndern l&auml;uft es denn aktuell besser?<br>\nVorbildlich auf Weltniveau ist &ndash; nicht &uuml;berraschend &ndash; eine Studiengruppe in Oxford. Dort werden offene Fragen mit einer immensen Geschwindigkeit beantwortet. Wir indes haben daf&uuml;r zu b&uuml;&szlig;en, dass wir bereits vor Corona nicht in der Weltspitze mitgespielt haben; im Gegensatz zu Gro&szlig;britannien, wo man immer ganz weit vorne war. In einem Netz von gut 180 Kliniken haben die Briten eine M&ouml;glichkeit entwickelt, Dinge in pr&auml;zise zielgerichteten Studien zu ergr&uuml;nden, um dann in zwei oder drei Monaten handfeste Antworten zu liefern &ndash; Antworten, die wir in Deutschland nicht in eineinhalb Jahren auf dem Tisch h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/interview-gerd-antes-corona-daten-studien-rki\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zu geringe Impfquote &ndash; Drosten erwartet konsequente politische Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nVielmehr sei es manchmal diese gewisse Gleichg&uuml;ltigkeit, die eine Entscheidung zur Impfung verhindere. Das sei der gro&szlig;e Unterschied zu Menschen in Portugal oder Spanien.<br>\n&bdquo;Die haben eine schreckliche gesamtgesellschaftliche Erfahrung hinter sich. Viele Tote und einen richtigen Lockdown, wo man nur zum Einkaufen mit Begr&uuml;ndung nach drau&szlig;en darf und auf der Stra&szlig;e patrouilliert das Milt&auml;r.&ldquo; Das sei ein wirklicher Lockdown. &bdquo;Das haben wir in Deutschland nicht erlebt. Wir k&ouml;nnen, glaube ich, diese Erfahrung in Deutschland nicht im Nachhinein noch simulieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233583386\/Corona-Impfung-Christian-Drosten-sieht-Gleichgueltigkeit-bei-Deutschen.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine noch h&ouml;here Impfquote wird also gefordert. Seltsam ist aber, dass aus dem Munde eines Bef&uuml;rworters f&uuml;r m&ouml;glichst harte (politische) Corona-Ma&szlig;nahmen der Vorwurf der &bdquo;Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo; kommt &ndash; offensichtlich ohne R&uuml;cksicht auf das, was insbesondere &auml;lteren Menschen in Heimen sowie Kindern und Jugendlichen zugemutet worden ist. Positiv betrachtet wird die hohe Impfbereitschaft der jungen Menschen ab 12 Jahren. Das ist die &bdquo;Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo; eines Regierungsberaters, denn diese Personengruppe hat kaum Vorteile zu erwarten, aber durchaus Risiken durch diese Injektion zu bef&uuml;rchten. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Zwischen Test und Simulation<\/strong><br>\nDie Impfquote bereitet Sorgen. Sie ist nach Einsch&auml;tzung der Experten wie Christian Drosten zu niedrig. Der Herbst k&ouml;nnte damit wieder zu einem klinischen Problem werden, eigentlich ziemlich sicher. Drosten geht davon aus, dass es ohne Kontaktbeschr&auml;nkungen nicht gehen wird. Auf der anderen Seite gibt es vermehrt Impfdurchbr&uuml;che, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Diese seien aber unproblematisch, da schwere Krankheitsverl&auml;ufe eher selten sind. Das ist eine interessante wie auch manipulative Sichtweise, weil im Subtext erkl&auml;rt wird, dass Ungeimpfte als Ungesch&uuml;tzte haupts&auml;chlich mit schwerer Erkrankung rechnen m&uuml;ssen. Dabei sind niedrige Krankheitslasten die Regel und nicht der station&auml;re Aufenthalt in einer Klinik. Man k&ouml;nnte daher auch zu der Einsch&auml;tzung kommen, dass der vorhandene nat&uuml;rliche Schutz bei J&uuml;ngeren bereits sehr gut ist, insbesondere bei Kindern. (&hellip;)<br>\nGesundheitsminister Jens Spahn sagte in einem Zeitungsgespr&auml;ch neulich.<br>\nIch m&ouml;chte aber nicht, dass wir Geimpfte regelhaft testen. Das ist einfach nicht notwendig. Am Ende messen wir dann Inzidenzen von gesch&uuml;tzten Menschen, die keinen Aussagewert haben, mit denen wir aber dann nie aus dieser Pandemie kommen.<br>\nQuelle: Welt Online<br>\nMit anderen Worten. Die Pandemie endet, wenn nicht mehr getestet wird. Das ist in seiner n&uuml;chternen Schlichtheit absolut richtig. Die Frage bleibt dann aber, warum die Tests bei Ungeimpften, wenn sie nachweislich auch weniger Krankheitslast entwickeln, erforderlich bleiben. Bei den Krankenhauseinweisungen spielt mittlerweile der Impfstatus eine Rolle. Geimpfte Infizierte werden jetzt nur noch als Corona-Fall gez&auml;hlt, wenn sie auch die spezifischen Symptome der Krankheit aufweisen, was absolut richtig ist. Ungeimpfte Infizierte z&auml;hlen dagegen unabh&auml;ngig von den typischen Symptomen als Corona-Fall und in der weiteren &Uuml;bersetzung als erkrankt. Das ist grob undifferenziert und falsch, weil nie ganz klar ist, ob denn die Corona-F&auml;lle in den Kliniken nun reine Covid-Patienten sind oder Patienten mit positivem Test, aber einer anderen schweren Erkrankung. Die statistische Aussagekraft wird verzerrt. Folgt man nun der Feststellung des Ministers w&uuml;rde dann aufgrund der aktuellen Teststrategie eine Pandemie nur simuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/210903zwischen-test-und-simulation%20\">TauBlog<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ohne die Tests w&uuml;rden wir heute vermutlich &auml;hnlich reagieren wie zu Zeiten der Asiatischen Grippe (1957\/58) und der Hongkong Grippe (1968-1970).<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Lauterbach: &bdquo;Wenn die Zahlen weiter so steigen, m&uuml;ssen wir vermehrt 2G einf&uuml;hren &ndash; je fr&uuml;her, desto besser&ldquo;<\/strong><br>\nAngesichts wieder steigender Infektionszahlen hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach striktere Corona-Ma&szlig;nahmen ab Herbst gefordert. &bdquo;Wenn die Zahlen weiter so steigen, m&uuml;ssen wir vermehrt 2G einf&uuml;hren &ndash; je fr&uuml;her, desto besser&ldquo;, sagte er dem &bdquo;Business Insider&ldquo; mit Bezug auf Geimpfte oder Genesene. Nur so sei es m&ouml;glich, die Infektionskurve zu senken. (&hellip;)<br>\nAuch der Gr&uuml;nen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte dem Portal, angesichts der steigenden Zahl an Patienten in den Kliniken und auf den Intensivstationen seien &bdquo;fl&auml;chendeckend 2G-Ma&szlig;nahmen&ldquo; n&ouml;tig, um die Fallzahlen und die Hospitalisierungsrate zu dr&uuml;cken. Das w&auml;re indes vermeidbar gewesen, wenn im Sommer die 3G-Regeln konsequent umgesetzt worden w&auml;ren, fuhr er fort. 3G schlie&szlig;t auch Getestete mit ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/live230889917\/Corona-live-Berliner-Polizei-raeumt-Mauerpark-Feiernde-werfen-Flaschen.html#live-ticker-entry-101946%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nat&uuml;rlich sollen hier ungeimpfte B&uuml;rger, die sich gegen einen staatlichen Eingriff in ihre k&ouml;rperliche Unversehrtheit durch die Injektion experimenteller, gentechnischer Substanzen entschieden haben, zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht werden. F&uuml;r die Politik eine praktische Angelegenheit, so kann man von der eigenen Konzeptlosigkeit ablenken. Da Geimpfte, wie man inzwischen wei&szlig;, die gleiche Virenlast tragen k&ouml;nnen wie Ungeimpfte, werden die Zahlen nicht sinken, wie in Israel zu sehen ist. Was dann? Gut, irgendwie werden die ungeimpften B&uuml;rger schon daf&uuml;r verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnen. Darin manifestiert sich in besonderem Ma&szlig;e die Verlogenheit und Feigheit der politischen Elite in Deutschland, die, entgegen allen anderslautenden Versicherungen, schon immer eine Impfpflicht auf der Agenda hatte, aber diese nicht mehr vor der Bundestagswahl einf&uuml;hren will. Nur am Rande sei darauf hingewiesen, dass wiederholt ein Politiker der Gr&uuml;nen f&uuml;r besonders autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen eintritt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Statt Impfnachweis-Pflicht &ndash; jetzt werden Rufe nach 3G f&uuml;r Arbeitnehmer laut<\/strong><br>\nImpfnachweis-Pflicht beim Arbeitgeber? Bei der Opposition im Bundestag ist der Vorschlag umstritten. Die m&auml;chtige Gewerkschaft IG Metall bringt nun eine 3G-Regelung f&uuml;r Arbeitnehmer ins Spiel. FDP und Gr&uuml;ne zeigen sich f&uuml;r ein solches Modell offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233546156\/Kampf-gegen-Corona-Statt-Impfnachweis-Pflicht-Jetzt-werden-Rufe-nach-3G-fuer-Arbeitnehmer-laut.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kein Einzelfall, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/lehrerverband-lehnt-impfauskunftspflicht-an-schulen-ab,Si2U4aH\">auch der Lehrerverband fordert<\/a> die 3G-Regelung f&uuml;r Sch&uuml;ler anzuwenden, statt eine Auskunftspflicht f&uuml;r Lehrer einzuf&uuml;hren. Das zeigt, dass bei solchen Vorhaben starke Standesvertretungen ihren Einfluss geltend machen und so Ungerechtigkeiten entstehen. Die Folgen des amtlichen Regelungswahns werden daher wieder die Schw&auml;chsten ausbaden m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Coronavirus-Blog: Mehr Personalmangel durch Impf-Abfrage?<\/strong><br>\nAuch Leitungen von Schulen, Kindertagesst&auml;tten, Pflegeheimen und Obdachlosen- und Asylunterk&uuml;nften sollen k&uuml;nftig von ihren Besch&auml;ftigten Auskunft dar&uuml;ber verlangen d&uuml;rfen, ob diese gegen Covid-19 geimpft sind. Darauf haben sich Union und SPD geeinigt. Die Auskunftspflicht soll so lange gelten, wie die &ldquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&rdquo; besteht. In Krankenh&auml;usern ist die Abfrage schon lange erlaubt. Eine generelle Auskunftspflicht in allen Betrieben soll es hingegen nicht geben. Die Entscheidung rief unterschiedliche Reaktionen hervor &ndash; auch in norddeutschen Einrichtungen. W&auml;hrend zum Beispiel der Leiter eines Pflegeheims in Hamburg-Farmsen die Neuregelung begr&uuml;&szlig;te, sieht man bei der Diakonie auch Gefahren: Es sei m&ouml;glich, dass es wegen der Auskunftspflicht in Zukunft noch schwerer werde, Personal f&uuml;r die Pflege zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/Coronavirus-Blog-Die-Lage-am-Freitag-3-September,coronaliveticker1252.html%20\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der &laquo;Impfdurchbruch&raquo;: So wird er definiert<\/strong><br>\nDie Impfung ist in aller Munde, und in diesem Zug kommt das Wort &laquo;Impfdurchbruch&raquo; vermehrt auf. Wie dieser definiert wird, l&auml;sst allerdings tief blicken.<br>\nNiemand bestreitet es, wenigstens das nicht: Wer gegen Covid-19 geimpft ist, kann dennoch am Virus erkranken. Die Impfung, wie praktisch jede andere, bietet keinen 100-prozentigen Schutz.<br>\nVon einem Impfdurchbruch spricht man, wenn jemand, der vollst&auml;ndig geimpft ist, dennoch Coronasymptome zeigt. Aber auch das erst, wenn mindestens 14 Tage vergangen sind, weil der Schutzeffekt seine Zeit braucht, wie Experten sagen. Jemand, der einige Monate nach dem zweiten Piks pl&ouml;tzlich die typischen Symptome aufweist, wandert in die Statistik der Impfdurchbr&uuml;che.<br>\nDiese Zahl aber, keine Frage, soll so tief wie m&ouml;glich liegen. Denn wer die Impfung propagiert, hat kein Interesse an einer wachsenden Zahl von Impfdurchbr&uuml;chen. Die w&uuml;rde der laufenden Impfkampagne zuwider laufen. Und die oben genannte Definition, festgelegt vom Robert-Koch-Institut, ist dieser Mission ziemlich dienlich.<br>\nDenn ausdr&uuml;cklich nicht als Impfdurchbruch gilt es, wenn eine vollst&auml;ndig geimpfte Person zwar beim PCR-Test ein positives Resultat aufweist, aber keine Symptome hat, also weder hustet noch sonst kr&auml;nkelt.  Wer mit dem Impfstoff im K&ouml;rper positiv getestet ist, sich aber wohl f&uuml;hlt, der hat also keinen Impfdurchbruch.<br>\nDas ist praktisch. Aber sp&auml;testens hier jault auch der gesunde Menschenverstand auf. Ungeimpfte Personen ohne jegliche Symptome und bei bester Gesundheit gelten nach einem positiven Test als wandelnde Virenschleudern, die man wegsperren muss. Bei Geimpften ist das Fehlen von Symptomen hingegen v&ouml;llig ausreichend, um festzustellen: Die Impfung wirkt bestens.<br>\nWir haben also zwei gef&uuml;hlt v&ouml;llig gesunde Personen, aber der eine ist nach offizieller Lesart eine Gefahr, der andere nicht. Und der PCR-Test, das alleinseligmachende Instrument der Volksgesundheit seit Monaten, ist nur bei ungeimpften Personen relevant. Schl&auml;gt er bei einem Geimpften aus, ist er bedeutungslos, wenn die Symptome fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/der-impfdurchbruch-so-wird-er-definiert-Dv9WoRR\">Die Ostschweiz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Kindeswohl wird strukturell gef&auml;hrdet&ldquo; &ndash; Experte &uuml;ber Folgen der Corona-Politik<\/strong><br>\nKinder und Jugendliche sind von Sars-Cov-2 am wenigsten gef&auml;hrdet, daf&uuml;r umso mehr von den Ma&szlig;nahmen, die in der Pandemie verordnet wurden. Das kritisiert der Politologe Michael Klundt im SNA-Interview. (&hellip;)<br>\nSie sagen, die Rechte der jungen Menschen werden verletzt. Wie beeintr&auml;chtigen die seit nunmehr ungef&auml;hr anderthalb Jahren andauernden Einschr&auml;nkungen die Entwicklung von jungen Menschen noch?<br>\nKlundt: Man kann einfach mal eine kurze Unterscheidung von Priorisierung machen. Wir haben ja in den verschiedensten L&auml;ndern entsprechende Ma&szlig;nahmen, auch was Bildung und Entwicklung betraf. Zum Beispiel hat Frankreich seit Ende letzten Jahres Kitas und Schulen priorit&auml;r behandelt. Das hei&szlig;t, sie sind als allerletztes zu schlie&szlig;en, oder besser gesagt, die sind offen zu halten. Das haben sie fast vollst&auml;ndig &uuml;ber den Winter Ende 2020, Anfang 2021, Fr&uuml;hjahr 2021 durchgef&uuml;hrt.<br>\nZur gleichen Zeit hat man in Deutschland in manchen Bundesl&auml;ndern die Mittelstufensch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler fast ein halbes Jahr bis Pfingsten &uuml;berhaupt nicht mehr in die Schulen gelassen. Die Landesregierungen haben dann sogar f&uuml;r diese Kinder und Jugendlichen nicht einmal den Wechselunterricht erm&ouml;glicht, dass die sich wenigstens ein, zwei Tage in der Woche sehen k&ouml;nnen oder in die Schule gehen k&ouml;nnen.<br>\nForschungen zu den psychosozialen Folgen, zur Entwicklung von Depressionen, Fehlern&auml;hrung, also &Uuml;berern&auml;hrung, Diabetes, aber auch zu Magersucht, suizidalen Tendenzen, zu den &uuml;berlaufenen Kinder- und Jugendpsychiatrien zeigen: Hier sind enorme psychische, psychologische Einschr&auml;nkungen. Die betreffen nicht zwei oder drei Kinder, sondern das Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung spricht von allein 477.000 Kindern bzw. Jugendlichen, die mit diesen Depressionen zu k&auml;mpfen haben. Es ist also eine wirklich gro&szlig;e Gruppe zwischen 16 und 19 Jahren, die mit der Depressivit&auml;tssymptomatik zu tun haben. Das muss man sich mal vorstellen. Diese enormen Einschr&auml;nkungen sind in den letzten anderthalb Jahren sehr lange Zeit fast vollst&auml;ndig ignoriert worden und werden immer noch nur sehr gering ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210903\/experte-ueber-folgen-der-corona-politik-3459275.html\">sna<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68271\">Corona-Ma&szlig;nahmen, Kinder und die Linke: &bdquo;Denkfaulheit, Opportunismus und ein Totalausfall&ldquo; (2\/2)<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74481\">Politik auf Kosten der Kinder<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Britische Impfkommission r&auml;t von Impfung 12- bis 15-J&auml;hriger ab<\/strong><br>\nDie britische Impfkommission (JCVI) hat sich &uuml;berraschend gegen fl&auml;chendeckende Corona-Impfungen von 12- bis 15-J&auml;hrigen ausgesprochen. Die Kommission erweiterte zwar ihre Impfempfehlung f&uuml;r an Herz, Lungen und Leber erkrankte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, eine allgemeine Impfempfehlung wollte sie aber nicht aussprechen. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es am Freitag in einer Mitteilung der Gesundheitsbeh&ouml;rde Public Health England, die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien f&uuml;r gesunde Menschen diese Altersgruppe marginal.<br>\nBislang lautete die Empfehlung der Kommission, 12- bis 15-J&auml;hrige nur zu impfen, wenn sie in die Gruppe der besonders durch Covid-19 gef&auml;hrdeten Menschen fallen. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise Menschen mit unterdr&uuml;cktem Immunsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/corona-britische-impfkommission-lehnt-impfung-fuer-jugendliche-ab-17516508.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die britische Impfkommission hat also anders entschieden als die deutsche StiKo. Die Begr&uuml;ndung ist bemerkenswert: Lediglich &bdquo;marginale&ldquo; Vorteile durch die Impfung. Offensichtlich arbeitet diese britische Institution im Gegensatz zur StiKo tats&auml;chlich (auch politisch) unabh&auml;ngig.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Schulen sind keine Pandemietreiber<\/strong><br>\nDie Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen schie&szlig;en in die H&ouml;he, weshalb hitzig &uuml;ber Pr&auml;senzunterricht diskutiert wird. Doch die Schulen sind bisher keine Pandemietreiber und vieles spricht daf&uuml;r, dass sie es auch k&uuml;nftig nicht sein werden. Es k&ouml;nnte sogar das Gegenteil der Fall sein. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Deutschland ergibt sich daraus, dass eine Angst vor Schulen als Pandemietreiber wahrscheinlich unbegr&uuml;ndet ist, solange es an den Schulen effektive Hygienekonzepte gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Schulen-sind-keine-Pandemietreiber-article22782691.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zum hundertsten Mal, aber die Bundesregierung dr&auml;ngt weiter auf die Impfung der 12- bis 17-J&auml;hrigen. Unverantwortlich ist im Grunde ein Euphemismus in diesem Zusammenhang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Australien wird zum High-Tech-Polizeistaat<\/strong><br>\nIn Australien, das seine Sozialhilfeempf&auml;nger bereits am digitalen G&auml;ngelband durch das Leben f&uuml;hrt, werden nun &ndash; als nationales Pilotprogramm in S&uuml;daustralien &ndash; Flugreisende innerhalb des Landes und von au&szlig;erhalb in polizeilich per Smartphone &uuml;berwachte Quarant&auml;ne geschickt. (&hellip;)<br>\nDa man den Reiseverkehr demn&auml;chst wieder zulassen m&ouml;chte und die vielen quarant&auml;nepflichtigen Reisenden nicht alle gef&auml;ngnisartig in Hotels unterbringen kann, ist man auf die Idee verfallen, die technischen Mittel zu nutzen, die es gibt, um Gefangene zu &uuml;berwachen, die ihre Strafe im Hausarrest absitzen d&uuml;rfen.<br>\nS&uuml;daustralien setzt nun eine App mit Geo-Location und Gesichtserkennung ein, die es der Polizei erlaubt, nach dem Zufallsprinzip Heimkasernierte anzurufen. Diese m&uuml;ssen dann innerhalb von 15 Minuten ein Foto von sich im vorgesehenen Ort ihrer Quarant&auml;ne schicken. Sonst kommt die Polizei. Der s&uuml;daustralische Premier Steven Marshall sagte dazu im Radio:<br>\nIch bin stolz, dass wir in S&uuml;daustralien Technologie wirklich nutzen, um zu tun was wir k&ouml;nnen, das Coronavirus zu managen.&ldquo;<br>\nDer Polizeichef erl&auml;uterte, wie mit denen verfahren wird, die zuhause in Quarant&auml;ne d&uuml;rfen:<br>\nSie bekommen ein Schild und werden pers&ouml;nlich von einem autorisierten Beamten angewiesen, das Schild vor dem Grundst&uuml;ck aufzustellen, in dem sie f&uuml;r die 14 Tage in Quarant&auml;ne sind.&ldquo;<br>\nDer Versuch ist mit dem nationalen australischen Kabinett abgestimmt, das sich die Ergebnisse berichten l&auml;sst. Im Erfolgsfall wird damit gerechnet, dass andere Bundesstaaten und Territorien die Technik ebenfalls anwenden.<br>\nUnd jetzt stellen wir uns kurz vor, Hitler oder Stalin h&auml;tten diese Technologie gehabt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/australien-polizeistaat\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weltfriedenstag, 1. September 2021, Berlin, Unter den Linden vor dem Konsulat der russischen F&ouml;deration<\/strong><br>\nKundgebung der Friedenskoordination Berlin:<br>\nAus der Geschichte lernen: Abr&uuml;sten statt Aufr&uuml;sten. Verst&auml;ndigung statt Konfrontation<br>\nRede von L&uuml;hr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag, Berliner Friedenskoordination<br>\nLiebe Kriegsgegnerinnen, liebe Friedensfreunde, Obwohl wir hier vor der Botschaft Russlands stehen, will ich doch vorweg etwas zum NATOKrieg in Afghanistan und dem Abzug von Bundeswehr und NATO sagen. Wir halten fest: der gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rpakt der Welt hat den Krieg am Hindukusch verloren und musste unter chaotischen Bedingungen aus Afghanistan abziehen. Den NATO-Staaten ist es binnen zwei Jahrzehnten nicht gelungen, dort ein funktionierendes Staatswesen aufzubauen, das im westlichen Interesse agiert. Die Politik des Milit&auml;rinterventionismus ist ebenso gescheitert wie die des Regime Change durch Krieg. Die Kriegssch&auml;den sind gewaltig: Dieser Krieg hat Hunderttausende Tote gefordert, &uuml;ber sechs Millionen Menschen mussten ins Ausland fliehen, vor allem nach Pakistan und in den Iran. Am Krieg haben sich die R&uuml;stungskonzerne der NATO-L&auml;nder goldene Nasen verdient. Der zivile Aufbau ist schwach: Die Analphabetenrate in Afghanistan liegt bei zwei Drittel, derzeit sind fast die H&auml;lfte der 40 Millionen Einwohner von humanit&auml;rer Hilfe abh&auml;ngig und das Weltern&auml;hrungsprogramm schl&auml;gt Alarm: das Leben von einem Drittel der Bev&ouml;lkerung ist von &bdquo;gro&szlig;em Hunger&ldquo; bedroht.<br>\nWer angesichts dieser furchtbaren Bilanz weiter an der Politik des Milit&auml;rinterventionismus und der Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr festh&auml;lt, geh&ouml;rt abgew&auml;hlt. Ausl&auml;ndisches Milit&auml;r f&uuml;hrt nicht zum Frieden, sondern f&ouml;rdert den Krieg. Es muss Schluss sein mit Auslandseins&auml;tzen und Kriegsvorbereitungen. Abziehen soll die Bundeswehr jetzt zuallererst aus Mali, denn auch dort fruchtet die milit&auml;rische Ausbildung durch die Bundeswehr ebenso wenig wie in Afghanistan. Der Krieg dort wird heftiger und erfasst immer mehr Staaten in der Region. Holt die Bundeswehr zur&uuml;ck!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210906-ATT00206.pdf\">Kundgebung der Friedenskoordination Berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Ukraine &ndash; &laquo;ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner der USA&raquo;<\/strong><br>\nIn der Ukraine l&auml;uft noch immer viel schief. Das Land lebt mehr und mehr vom &laquo;Anti-Russland-Goodwill&raquo; anderer L&auml;nder.<br>\n&laquo;Die wichtigsten Annahmen, die der US-amerikanischen Politik gegen&uuml;ber der Ukraine zugrunde liegen, sind falsch. Die interne Regierungsf&uuml;hrung in Kiew ist eher von aufkeimendem Autoritarismus als von einem Bekenntnis zur Demokratie gepr&auml;gt und die ukrainische Aussenpolitik ist alarmierend kriegerisch gegen&uuml;ber ihrem viel gr&ouml;sseren und m&auml;chtigeren Nachbarn. Die Ukraine ist ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner f&uuml;r die Vereinigten Staaten.&raquo;<br>\nDer das am 30. August 2021 geschrieben und ver&ouml;ffentlicht hat, ist kein Kreml-freundlicher Propagandist, sondern ein offensichtlich aufmerksamer Beobachter und couragierter Kommentator der geopolitischen Spannungen: der US-Amerikaner Ted Galen Carpenter. Und die oben zitierten S&auml;tze stehen nicht irgendwo auf einer kleinen Oppositionsplattform, sondern im US-amerikanischen Zweimonats-Polit-Magazin &laquo;The National Interest&raquo;, das politisch tendenziell den Neocons zugerechnet wird.<br>\nTed Galen Carpenter hat richtig beobachtet. Der als Hoffnungstr&auml;ger zum ukrainischen Staatspr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj ist mittlerweile die Entt&auml;uschung. Sein Versprechen, als erste Priorit&auml;t den Frieden im Donbass anzugehen, hat er nicht nur nicht gehalten, er tut alles, um eine L&ouml;sung des Konflikts zu verhindern: noch strengere Sprachgesetze gegen die russische Muttersprache in vielen Regionen der Ukraine, noch mehr Geld ins Milit&auml;r, noch massivere Forderungen an die westlichen &laquo;Verb&uuml;ndeten&raquo; USA und Deutschland, noch h&auml;rteres Vorgehen gegen Medien, die nicht auf seiner Linie liegen, &laquo;Minsk II&raquo; kein Thema mehr, und und und. Zu den ukrainischen Realit&auml;ten geh&ouml;rt, dass die ukrainische Armee bereits sehr eng mit der NATO kooperiert &ndash; NATO-Milit&auml;rberater f&uuml;r die ukrainische Armee, obligatorische Englischkurse f&uuml;r die Offiziere, gemeinsame Man&ouml;ver in der Ukraine und sogar gemeinsame Man&ouml;ver ausserhalb der Ukraine. Aber Selenskyj will die offizielle Mitgliedschaft &ndash; und genau das ist das Problem: Gem&auml;ss Ziffer 5 des NATO-Vertrages ist die NATO zu milit&auml;rischer Hilfe verpflichtet, wenn ein Mitglied angegriffen wird. Dann aber w&auml;re es f&uuml;r die Ukraine &ndash; als Mitglied &ndash; ein Leichtes, irgend ein milit&auml;risches Gepl&auml;nkel mit Russland als Angriff zu deklarieren, und schon w&auml;re die Folge eine milit&auml;risch-kriegerische Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland &ndash; und damit wohl der Beginn eines neuen grossen europ&auml;ischen Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/__trashed-377\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Kriegskoalitionen der Willigen<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel suchen die Niederlage des Westens in Afghanistan zum forcierten Aufbau einer neuen EU-Eingreiftruppe zu nutzen. Man habe gegen die US-Entscheidung zum Abzug vom Hindukusch &ldquo;kaum Widerstand&rdquo; geleistet, weil man nicht &uuml;ber ausreichende eigene milit&auml;rische &ldquo;F&auml;higkeiten&rdquo; verf&uuml;ge, moniert Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Man k&ouml;nne nur &ldquo;gewinnen&rdquo;, wenn die EU st&auml;rker werde sowie &ldquo;auf Augenh&ouml;he mit den USA&rdquo; gelange. Bereits zuvor hatte der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell in einem Medienbeitrag gefordert, neben &ldquo;milit&auml;rischen Schl&uuml;sself&auml;higkeiten&rdquo; m&uuml;sse die Union vor allem eine besonders schlagkr&auml;ftige Eingreiftruppe (&ldquo;initial entry force&rdquo;) aufbauen. Aktuell ist in der EU von einer mindestens 5.000 Soldaten starken Einheit die Rede, die sich am Vorbild der NATO-&ldquo;Speerspitze&rdquo; orientiert; eine Aufstockung auf bis zu 20.000 Milit&auml;rs wird ebenfalls diskutiert. Eine Entscheidung dar&uuml;ber k&ouml;nnte im November fallen. Widerstand leisten inbesondere US-nahe EU-Mitgliedstaaten in Ost- und S&uuml;dosteuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8694\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kein kurzer Kampf, ein langer Krieg<\/strong><br>\nDie Pandemie ist noch lange nicht &uuml;berstanden, erl&auml;utert US-Experte Stephen Morrison und fordert ein Ende des internationalen F&uuml;hrungsversagens.<br>\nWir haben nun schon mehr als anderthalb Jahre Pandemie hinter uns. Was sind f&uuml;r Sie die wichtigsten Lektionen dieser Zeit?<br>\nBeginnen wir zuerst mit dem Virus: Es ist viel gef&auml;hrlicher und sch&auml;dlicher, als wir jemals erwartet h&auml;tten, und &uuml;berrascht uns immer wieder. Wir wissen jetzt, dass der Wettlauf gegen das Virus kein kurzer Kampf ist, sondern ein langer Krieg. Pandemien erstrecken sich normalerweise &uuml;ber zwei, drei Jahre. Aber nun sind beinahe zwei Jahre vergangen, und wir sind noch lange nicht am Ende. Die Welt brennt, und das Virus ist dabei zu gewinnen. Es gibt so vieles, was wir noch nicht dar&uuml;ber wissen &ndash; das ist eine sehr dem&uuml;tigende Erfahrung.<br>\nZweitens sind wir gegen&uuml;ber den realen Folgen abgestumpft: Infektionen und Todesf&auml;lle sind zur neuen Normalit&auml;t geworden. 4,54 Millionen Menschen sind bereits gestorben, und immer noch gibt es t&auml;glich fast 700 000 Neuinfektionen. Aber erschreckenderweise haben wir den Ernst und den Umfang dieser Katastrophe ausgeblendet.<br>\nDrittens mangelt es uns leider an Diplomatie auf h&ouml;chster Ebene. Der UN-Sicherheitsrat ist gel&auml;hmt. Die G7 haben unter der Pr&auml;sidentschaft Trumps &uuml;berhaupt nichts getan. Unter der Leitung von Boris Johnson haben sie zwar ein Comeback versucht, aber sie reagieren auf die Krise noch lange nicht so entschieden wie es bei der HIV-AIDS-Krise vor zwanzig Jahren der Fall war. Mit politischem Willen auf h&ouml;chster Ebene waren die G7 damals die treibende Kraft hinter der Gr&uuml;ndung und Finanzierung effektiver Hilfsprogramme &ndash; dem Globalen Fonds und PEPFAR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/kein-kurzer-kampf-ein-langer-krieg-5398\/\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Erinnert sehr an den Kampf gegen den Terror und seine L&uuml;gen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Boden und Wohnungen: Eldorado der Kapitalverwertung<\/strong><br>\nVor allem in wirtschaftsstarken Ballungsr&auml;umen schie&szlig;en die Grundst&uuml;cks- und Wohnungspreise in immer neue H&ouml;hen. Damit werden gleichzeitig bezahlbare Wohnungen zur Mangelware. In vielen St&auml;dten k&auml;mpfen Mieterinitiativen und vielgestaltige B&uuml;ndnisse gegen Luxussanierungen und f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum; in Berlin hat die Initiative &bdquo;Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen&ldquo; erfolgreich f&uuml;r einen Volksentscheid mobilisiert, der darauf abzielt, die Wohnungsbest&auml;nde gro&szlig;er profitorientierter Wohnungsbauunternehmen mit einem Bestand von mehr als 3000 Wohnungen gegen eine Entsch&auml;digung zu enteignen und in Gemeineigentum zu &uuml;berf&uuml;hren. Und wie bereits in den 1970er Jahren kommt es in einigen Gro&szlig;st&auml;dten erneut zur Besetzung leerstehender Spekulationsobjekte.[1] Die Bodenfrage und Defizite bei bezahlbarem Wohnraum sind nichts Neues. Auf der Grundlage des Privateigentums an Grund und Boden werden sie immer dann zu einem vordringlichen Thema, wenn tiefgreifende Ver&auml;nderungen der Kapitalverwertung mit einem weitreichenden Umbau st&auml;dtischer Strukturen einhergehen. Dies war mit dem Ende der 1960er Jahre im Kontext zunehmender internationaler Konkurrenz und Arbeitsteilung einsetzenden wirtschaftlichen Strukturwandel &ndash; anhaltender Abbau des industriellen Sektors zugunsten des Dienstleistungssektors &ndash; der Fall: mit umfangreichen siedlungsstrukturellen Ver&auml;nderungen, horrenden Miet- und Bodenpreissteigerungen und einer massiven Verdr&auml;ngungskonkurrenz in den City- und Cityrandlagen vor allem gro&szlig;er St&auml;dte. Dies trifft gegenw&auml;rtig erneut zu &ndash; doch nun sind der Siegeszug des Finanzmarktkapitalismus, die neoliberale Globalisierung sowie ver&auml;nderte, den Immobiliensektor immer st&auml;rker einbeziehende Strategien der Kapitalverwertung und Kapitalanlage Treiber der st&auml;dtischen Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/august\/boden-und-wohnungen-eldorado-der-kapitalverwertung\">Werner Heinz in Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie sich das Parlament in der Pandemie mal wieder selbst aus dem Spiel nimmt<\/strong><br>\nDer Bundestag nimmt sich nicht die Zeit, die so wichtigen Rechtsgrundlagen der Epidemiebek&auml;mpfung in einem eigenen Verfahren zu beraten, sondern verkn&uuml;pft die Rechts&auml;nderungen mit der Aufbauhilfe f&uuml;r die Flutkatastrophe. W&auml;hrend das Gesetzgebungsverfahren bereits l&auml;uft, f&auml;llt pl&ouml;tzlich auf, dass auch die Norm, die die Epidemiebek&auml;mpfung steuern soll, &auml;nderungsbed&uuml;rftig ist.<br>\nWeder die Koalitionsfraktionen noch die Oppositionsfraktionen trauen es sich zu, eigene Gesetzentw&uuml;rfe zu entwerfen. Eine von der Koalition getragene Bundestagsmehrheit fordert die Bundesregierung in einem Beschluss auf, ihre eigene Arbeit zu machen. Entsprechende &Auml;nderungsantr&auml;ge werden unver&ouml;ffentlicht in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung diskutiert und sp&auml;ter &ndash; gegebenenfalls ver&auml;ndert &ndash; als &Auml;nderungsantrag in den Gesundheitsausschuss eingebracht.<br>\nIm Ergebnis hat all das keine verfassungsrechtliche Konsequenz &ndash; und ist vermutlich im Arbeitsalltag des Deutschen Bundestages noch nicht einmal sonderlich un&uuml;blich. Es zeigt aber doch, welchen Stellenwert das Parlament seiner eigenen Aufgabe in der Pandemiebek&auml;mpfung beimisst.<br>\nWie schon bei vorherigen Rechts&auml;nderungen des Infektionsschutzgesetzes, reagiert die Mehrheit des Bundestages auf Kritik aus der Rechtsprechung, statt selbst proaktiv zu gestalten, und verl&auml;sst sich auf die Vorlagen der Bundesregierung. Diese werden zwar &ndash; wie zuletzt bei der Einf&uuml;hrung der Bundesnotbremse &ndash; im parlamentarischen Verfahren konkretisiert und erheblich verbessert, eigene Akzente setzen die Koalitionsfraktionen aber nicht.<br>\nDas mag unter Zeitdruck w&auml;hrend einer laufenden Epidemiewelle noch im Ansatz verst&auml;ndlich sein, f&uuml;r ein schon vor 10 Monaten diskutiertes und absehbares Problem in einer epidemisch relativ ruhigen Situation ist es das nicht mehr. Die Koalitionsfraktionen waren nun schon den zweiten Sommer in Folge im &bdquo;Urlaub von Corona&ldquo; (f&uuml;r den ersten Sommer bei Kersten\/Rixen, Der Verfassungsstaat in der Corona-Krise, 2. Aufl. 2021, S. 29 f.) und haben es vers&auml;umt, mit ausreichend Zeit f&uuml;r &ouml;ffentliche Diskussion und Beratung die wichtigen Rechtsgrundlagen der Epidemiebek&auml;mpfung den ver&auml;nderten Rahmenbedingung (Virusmutationen, Impfquote und Impfbereitschaft) anzupassen.<br>\nNicht nur die Landesparlamente k&ouml;nnten in der Epidemiebek&auml;mpfung eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen (zum Beispiel dazu Rixen und Volkmann in der Anh&ouml;rung des Schleswig-Holsteinischen Landtages am 18.11.2020, siehe auch den Rechtsvergleich von Amhaouach\/Huster\/Kie&szlig;ling\/Schaefer, NVwZ 2021, S. 825&ndash;830).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/wie-sich-das-parlament-in-der-pandemie-mal-wieder-selbst-aus-dem-spiel-nimmt\/\">Johannes Gallon in Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kampagne des (Ab-)Schreckens<\/strong><br>\nDass man sich in die Freiheit &bdquo;zur&uuml;ckimpfen&ldquo; k&ouml;nne, ist eine L&uuml;ge, die durch permanente Wiederholung zur gef&uuml;hlten Realit&auml;t wird.<br>\nErst war es eine etwas spleenige Interpretation. Dann wiederholten Bundesregierung und Medien die Parole &mdash; mittlerweile wird es als Wahrheit gehandelt: Freiheit muss erimpft werden. &Uuml;ber die Etablierung eines Narrativs.<br>\nDie St&auml;ndige Impfkommission (STIKO) hat sich also dann doch daf&uuml;r ausgesprochen, Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren eine Impfung anzuraten. Unter anderem begr&uuml;ndete sie das mit den &bdquo;psychosozialen Folgen der Pandemie, insbesondere von Isolationsma&szlig;nahmen, in dieser Altersgruppe auch unabh&auml;ngig von individuellen Infektionen mit SARS-CoV-2&ldquo;. Damit hat die Expertenrunde wahrscheinlich ein Novum geschaffen:<br>\nEine Impfung gegen Depressionen und Freiheitsentzug empfohlen.<br>\nEigentlich ist diese Einsch&auml;tzung nicht ganz neu. Schon mit Beginn der Impfkampagne wurden die tats&auml;chlichen, die medizinischen Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Impfung eher selten betont. Sp&auml;testens als die vulnerablen Gruppen geimpft waren, warb man mit Lockangeboten, die keinerlei Bezug zur Gesundheit hatten: Es ging um Normalit&auml;t und Freiheit. Die k&ouml;nne man sich jetzt impfen lassen. Die anf&auml;ngliche medizinische Seriosit&auml;t wurde schnell aufgegeben und durch Lifestyle-Kampagnen ersetzt. Das hat sicherlich viele Skeptiker eher noch mehr abgeschreckt als angesprochen. (&hellip;)<br>\nWeil also der Mensch ein Mensch ist, stehen ihm daher naturgem&auml;&szlig; Rechte zu &mdash; Grundrechte. Wir erleben aktuell, wie die grundrechtlichen Anspr&uuml;che in ein positives Recht, also einem vom Menschen k&uuml;nstlich oder willk&uuml;rlich gesetztes Recht, &uuml;berf&uuml;hrt werden. Nicht weil man Mensch ist, stehen in diesem Kontext jemandem Rechtsanspr&uuml;che zu, sondern weil man Grundvoraussetzungen erf&uuml;llen muss, um seine Anspr&uuml;che geltend machen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie Exklusivit&auml;t der Grundrechte oder der Freiheit und Normalit&auml;t, um es mit der Sprache der Werbemacher zu sagen, wird Schritt f&uuml;r Schritt zu einer neuen Wahrheit stilisiert, die die alte Gewissheit ersetzt: Dass wir alle, unter allen Umst&auml;nden, egal woher wir kommen, wie wir aussehen, mit wem wir ins Bett gehen und welche Geschlechtsteile wir haben, gleichen Anspruch darauf haben, nicht benachteiligt oder bevorzugt zu werden.<br>\nJe l&auml;nger man uns die Geschichte von der Freiheit erz&auml;hlt, die man sich in den Oberarm jagen lassen kann, desto mehr wird diese L&uuml;ge in die Geschichte eingehen und zur Wahrheit werden.<br>\nIrgendwann erinnern sich nur noch Ewiggestrige daran, wie es fr&uuml;her war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/09\/freiheit-die-impfkampagne-des-ab-schreckens\/\">Roberto J. De Lapuente in neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Laschet attackiert Scholz f&uuml;r Versuchskaninchen-&Auml;u&szlig;erung<\/strong><br>\nUnions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat dem SPD-Kandidaten Olaf Scholz Verantwortungslosigkeit vorgeworfen, weil er Geimpfte als &bdquo;Versuchskaninchen&ldquo; bezeichnet hat. &bdquo;Das ist eine unverantwortliche Antwort, die er da gibt&ldquo;, sagte Laschet am Samstag auf dem Parteitag der CDU Brandenburg mit Hinweis auf Scholz-&Auml;u&szlig;erungen, die er unter anderem am Freitag im Gespr&auml;ch mit Lesern der F.A.Z. get&auml;tigt hatte. 50 Millionen Deutsche h&auml;tten sich als &bdquo;Versuchskanninchen&ldquo; bereitgestellt, sagte der Kanzlerkandidat mit Blick auf die Corona-Impfstoffe, die vor der Zulassung sorgsam untersucht worden seien. Scholz wollte f&uuml;r weitere Impfungen werben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/laschet-attackiert-scholz-fuer-versuchskaninchen-aeusserung-17517099.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Einmal sagt Scholz die Wahrheit, denn wir erleben vermutlich gerade das gr&ouml;&szlig;te pharmakologische Experiment der Menschheitsgeschichte und schon regen sich alle auf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Linke pr&auml;sentiert Pl&auml;ne f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nEnde von Hartz IV und R&uuml;stungsexporten, Mietendeckel deutschlandweit: In einem Papier fixiert die Linke Eckdaten f&uuml;r rot-rot-gr&uuml;ne Koalitionsverhandlungen. Am interessantesten ist, was der Plan nicht erw&auml;hnt. (&hellip;)<br>\nBemerkenswert an dem Papier ist, dass darin die bisherige Forderung der Linken, die Nato aufzul&ouml;sen, unerw&auml;hnt bleibt. Bez&uuml;glich au&szlig;enpolitischer Ziele fordert die Partei lediglich in zwei Abs&auml;tzen, Deutschlands Auslandseins&auml;tze zu beenden, den Wehretat auf dem Niveau von 2018 einzufrieren und R&uuml;stungsexporte zu beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/bundestagswahl-2021-linke-praesentiert-plaene-fuer-rot-rot-gruen-a-a9a165eb-86c6-476d-b845-2ada1eaa7daa\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Um einer m&ouml;glichen Bundesregierung angeh&ouml;ren zu k&ouml;nnen, ist das gegenw&auml;rtige Spitzenpersonal der Linken bereit, auf die Forderung der Aufl&ouml;sung der NATO zu verzichten. Deutschland bliebe dann wohl auch bei einer Regierungsbeteiligung der Linken weiter Mitglied dieses Milit&auml;rb&uuml;ndnisses &ndash; und so Bestandteil des US-Imperiums, das Absatzm&auml;rkte und Rohstoffe sichern m&ouml;chte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Wieso die Impfquote steigen muss<\/strong><br>\nKinder infizieren sich vermehrt mit dem Coronavirus. Das Virus zirkuliert in Kitas und Schulen &ndash; die Langzeitfolgen sind nicht absehbar. (&hellip;)<br>\nEs sieht deshalb so aus, also ob die oft genannte Durchseuchung der Kleinsten nun stattfindet. Die Frage ist, mit welchen Folgen. (&hellip;)<br>\nSchlappheit, Depression, Konzentrationsprobleme bis hin zum vernebelten Gehirn &ndash; all das k&ouml;nnte bei unentdeckten Infektionen auch irrt&uuml;mlich mit der Schlie&szlig;ung der Schulen in Verbindung gebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kinder-und-Corona\/!5794258\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der Artikel ist ein gutes Beispiel f&uuml;r eine der aktuell verdrehten Corona-Logiken, innerhalb derer &ouml;ffentlich S&uuml;ndenb&ouml;cke markiert werden &bdquo;d&uuml;rfen&ldquo;: Zun&auml;chst lautete die &Uuml;berschrift n&auml;mlich &ldquo;Kinder sind den Impfunwilligen egal&ldquo;. Tatsache ist aber vielmehr, dass jene, die das &bdquo;Prinzip Lockdown&ldquo; weitgehend mittragen (wie die taz), ihren gro&szlig;en Teil dazu beitragen, dass die Kinderrechte fortgesetzt mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Die Corona-Ma&szlig;nahmen in den Schulen und Kitas geh&ouml;ren meiner Meinung nach ersatzlos aufgehoben. Wer als Voraussetzung f&uuml;r diesen &ndash; nach Abw&auml;gung aller relevanten Aspekte &ndash; &uuml;berf&auml;lligen Schritt immer noch eine bestimmte Impfquote oder einen bestimmten irrationalen Inzidenzwert fordert, der kann sich nicht mehr zum Anwalt f&uuml;r die Kinder und Jugendlichen aufspielen. Und dann versucht der Artikel auch noch indirekt, die psychischen Folgen der Lockdown-Politik f&uuml;r junge Menschen mit &bdquo;unentdeckten Infektionen&ldquo; zu erkl&auml;ren. Lesen Sie zum Thema bitte auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72145\">Covid-Impfungen, Schulschlie&szlig;ungen und Maskenzwang: Wie gef&auml;hrdet sind unsere Kinder?<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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