{"id":75805,"date":"2021-09-07T08:34:16","date_gmt":"2021-09-07T06:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805"},"modified":"2021-09-07T08:34:16","modified_gmt":"2021-09-07T06:34:16","slug":"hinweise-des-tages-3940","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h01\">Postdemokratie in Echtzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h02\">Krise in Afghanistan: Geheimer Kabelbericht warnte fr&uuml;h vor Kollaps in Kabul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h03\">Kurzarbeit im Sommerloch: Die Zahl der Kurzarbeiter im August 2021 ist deutlich gesunken. Das Instrument funktioniert, wenn auch mit Einschr&auml;nkungen und einem &bdquo;Geschm&auml;ckle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h04\">Ausbeutung in der Fleischindustrie: &bdquo;Diesen Job w&uuml;rde kein Deutscher machen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h05\">Sichere, gut bezahlte Arbeit, Anerkennung und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten sch&uuml;tzen vor anti-demokratischen Orientierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h06\">Hartz IV (SGB II): Bundesregierung verabschiedet sich mit Mittelk&uuml;rzung und realer Leistungsk&uuml;rzung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h07\">&bdquo;&Auml;rztliches Handeln frei von politischem Einfluss&ldquo;: Berlins Amts&auml;rzte wehren sich im Streit um Quarant&auml;ne-Vorschriften f&uuml;r Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h08\">Niemand geht h&auml;rter gegen Impfskeptiker vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h09\">Alterung: Kampf gegen Demenz: Die brutale Seite des Pflegenotstands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h10\">Spekulation mit Bauland nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h11\">Batteriefabrik: Tesla kann mit &uuml;ber einer Milliarde Euro F&ouml;rderung rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h12\">Werneke: &bdquo;Finger weg vom Streikrecht!&ldquo; &ndash; Tarifeinheitsgesetz abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h13\">Wie glaubw&uuml;rdig ist die Klimapolitik der Union?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h14\">Diese Botschaften k&ouml;nnen den W&auml;hlerzulauf f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n-Rot noch stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75805#h15\">Finanzministerium rechnet Kostenanstieg f&uuml;r Berater kleiner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Postdemokratie in Echtzeit <\/strong><br>\nNun war es in der bundesdeutschen Geschichte noch nie so, dass Fraktionen und Abgeordnete der Opposition eine besonders gro&szlig;e Machtf&uuml;lle hatten. Und letztendlich bleibt der Opposition vor allem die Rolle der Besserwisser, die sich in den Jahren des Nicht-Regierens medial als m&ouml;gliche Besserhandler vorzustellen haben.<br>\nDennoch zeigt die Geschichte der deutschen Afghanistan-Debatte im Bundestag ein besonderes Ma&szlig; an Missachtung aller vorgebrachten Argumente und Gegenvorschl&auml;ge. Und das konsequente &Uuml;bergehen der Opposition in Sachen Afghanistan-Einsatz wurden in den 16 Jahren der &Auml;ra Merkel auf die Spitze getrieben.<br>\nDeutlich wird dies auch am kommunikativen Umgang der Regierungsparteien mit dem Desaster. Am Abend des 18. August 2021 wurde der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), inmitten der sichtbar gewordenen Trag&ouml;die von der Journalistin Sandra Maischberger befragt, wie es sein konnte, dass die Koalitionsmehrheit einen Antrag der Linkspartei abgelehnt hatte, in dem diese bereits im Juni des Jahres eine Evakuierung der Ortskr&auml;fte vor Ort eingefordert hatten. Letztendlich habe sich doch diese Forderung als eine richtige herausgestellt. Einem derartigen Antrag der Opposition aber zuzustimmen sei, so R&ouml;ttgens klare Antwort, schlicht nicht &uuml;blich. Er f&uuml;gte hinzu, dass Derartiges ohnehin nicht im Parlament entschieden w&uuml;rde, was zweifellos eine bemerkenswerte Verfassungsinterpretation darstellt. Es blieb auch nicht beim &Uuml;bergehen des Linken-Antrags, denn im Juni stellten auch die Gr&uuml;nen eine &auml;hnliche Evakuierungsforderung, der die Linkspartei zustimmte, die FDP sich enthielt und die &uuml;brigen Parteien sie ablehnten.<br>\nR&ouml;ttgens Antwort offenbart, was f&uuml;r aufmerksame Beobachter der Politik wohl keine &Uuml;berraschung sein wird: Im Bundestag geht es nicht um die reine Suche nach Best Practice, sondern vor allem um das Behaupten vor dem Gegen&uuml;ber. R&ouml;ttgen trat im besagten Talkshowinterview daher vor allem als ein Bollwerk auf. Eine Idee, die nicht von Seiten der Regierungsparteien selbst kommt, hat aus einer h&ouml;heren demokratietheoretischen &Uuml;berlegung zwar einen Stellenwert, f&uuml;r die regierenden Akteure in der Institution aber keinen Mehrwert. Daher werden Regierungsfunktion&auml;re und die entsprechenden Parlamentarier wie R&ouml;ttgen zu Parteisoldaten, die als reflexhafte T&uuml;rsteher jedwede politische Idee und Programmatik, die nicht aus ihren eigenen Reihen kommt, abwehren. Auf diese Weise entsteht eine l&auml;hmende Inaktivit&auml;t des demokratischen Austauschs im Herz der deutschen Demokratie, dem Deutschen Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/postdemokratie-in-echtzeit\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krise in Afghanistan: Geheimer Kabelbericht warnte fr&uuml;h vor Kollaps in Kabul<\/strong><br>\nDie Bundesregierung betont stets, der rasche Taliban-Sieg habe sie &uuml;berrascht. Nach SPIEGEL-Informationen ging aber bereits Anfang August die Warnung aus den USA ein, sich auf den Ernstfall in Afghanistan vorzubereiten.<br>\nDie Bundesregierung ger&auml;t in der Diskussion &uuml;ber das Krisenmanagement w&auml;hrend des Vormarsches der Taliban in Afghanistan erneut in Erkl&auml;rungsnot. Mehrere Regierungsbeamte best&auml;tigten dem SPIEGEL, dass die deutsche Botschafterin in Washington bereits fast anderthalb Wochen vor dem Fall Kabuls in einem geheimen Kabelbericht vor einem drohenden Kollaps der Kabuler Regierung gewarnt hatte. In der Mitteilung mahnte die Topdiplomatin zudem an, das Ausw&auml;rtige Amt solle umgehend Notfallpl&auml;ne f&uuml;r die Botschaft in Kabul aktivieren.<br>\nDer Kabelbericht vom 6. August wurde wohl nicht ohne Grund sch&auml;rfer eingestuft (&raquo;VS &ndash; vertraulich&laquo;) als &uuml;blich. So hatte Botschafterin Emily Haber zuvor mit hochrangigen Regierungs- und Geheimdienstvertretern in den USA gesprochen &ndash; deren d&uuml;stere Prognose f&uuml;r die Zukunft Afghanistans gibt sie in dem Bericht an die Zentrale in Berlin n&uuml;chtern wieder. Zu Habers Gespr&auml;chspartnern geh&ouml;rte neben dem amerikanischen Afghanistan-Sonderbeauftragten Zalmay Khalilzad auch ein Mann aus der F&uuml;hrungsriege der CIA, so Topbeamte, die das dreiseitige Geheimpapier kennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afghanistan-geheimer-kabelbericht-warnte-frueh-vor-kollaps-in-kabul-a-77ffb461-ace7-43e3-9b51-cc5758aae5d5\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kurzarbeit im Sommerloch: Die Zahl der Kurzarbeiter im August 2021 ist deutlich gesunken. Das Instrument funktioniert, wenn auch mit Einschr&auml;nkungen und einem &bdquo;Geschm&auml;ckle&ldquo;<\/strong><br>\nIm vergangenen, dem ersten Corona-Jahr, waren mal 6 Millionen Besch&auml;ftigte in Kurzarbeit. Immer Sommer 2020 ging die Zahl dann deutlich zur&uuml;ck, um w&auml;hrend der zweiten Welle im Winter wieder anzusteigen. F&uuml;r den August 2021 berichtet nun das ifo Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung von einem deutlichen R&uuml;ckgang: von 1,06 Millionen auf 688.000 Menschen. Das sind 2,0 Prozent der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, die sich noch in Kurzarbeit befinden, nach 3,2 Prozent im Juli 2021. Einzig das Gastgewerbe hatte im August noch 10,1 Prozent Kurzarbeit, was 107.000 Menschen entspricht. Allerdings ging die Zahl auch hier erheblich zur&uuml;ck, denn im Vormonat betrug der Wert noch 17,1 Prozent. Die Zahlen sind Sch&auml;tzungen des ifo Instituts auf der Grundlage seiner Konjunkturumfrage und von Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/09\/04\/kurzarbeit-im-sommerloch\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ausbeutung in der Fleischindustrie: &bdquo;Diesen Job w&uuml;rde kein Deutscher machen&ldquo;<\/strong><br>\nEin neues Gesetz soll die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie verbessern. H&auml;lt es, was es verspricht? Eine Recherche im s&auml;chsischen Torgau.<br>\nBroiler machen froh, Keulen und Fl&uuml;gel ebenso&ldquo; steht auf einem gro&szlig;en Plakat an der Bundesstra&szlig;e 87 kurz vor der Kleinstadt Torgau, nord&ouml;stlich von Leipzig. Das massive Schild ist eine Werbetafel der Gr&auml;fendorfer Gefl&uuml;gel- und Tiefk&uuml;hlfeinkost Produktions GmbH. Nur wenige Kilometer entfernt, in der Gemeinde Mockrehna, l&auml;sst sie massenweise H&uuml;hner rupfen, schlachten und abpacken.<br>\nDeutschland ist der f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Gefl&uuml;gelproduzent in Europa. 2019 wurden hierzulande 703,8 Millionen H&uuml;hner, Puten und Enten geschlachtet. Allein bei Gr&auml;fendorfer, einem Teil der Firmengruppe Sprehe mit Sitz in Niedersachsen, verarbeitete man 2018 100.699 Tonnen Masth&auml;hnchen und machte 2019 mehr als 150 Millionen Euro Umsatz.<br>\nDiese Form der Produktion geht jedoch nicht nur auf Kosten der Tiere, sondern auch auf die der Besch&auml;ftigten. Rund 600 Besch&auml;ftigte z&auml;hlt der Betrieb. Ein Gro&szlig;teil von ihnen kommt aus Bulgarien, Rum&auml;nien oder der Slowakei, viele von ihnen sind Rom:nja. Fragt man die Menschen aus der Region, warum bei Gr&auml;fendorfer so viele ausl&auml;ndische Besch&auml;ftigte arbeiten, sagen alle: Dies ist ein Job, den kein Deutscher machen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ausbeutung-in-der-Fleischindustrie\/!5791699\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man kann eben nur zum x-ten Mal darauf hinweisen, dass allem Gerede insbesondere aus dem Bundesarbeitsministerium die Kontrollen weiter viel zu lasch sind und selbst die Gesetzgebung gerade mal ein Placebo, solange Leiharbeit und missbr&auml;uchliche Werkvertr&auml;ge eben doch weiterhin erlaubt sind. Die rechte Landesregierung von Sachsen preist ihr Bundesland sowieso als Unternehmer- und Niedriglohnparadies an. Und solange die W&auml;hler damit im Gro&szlig;en und Ganzen einverstanden zu sein scheinen, wird sich nichts &auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sichere, gut bezahlte Arbeit, Anerkennung und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten sch&uuml;tzen vor anti-demokratischen Orientierungen<\/strong><br>\nEine gute Integration in den Arbeitsmarkt sch&uuml;tzt Menschen vor anti-demokratischen Einstellungen, zeigt eine neue Studie der Hans-B&ouml;ckler Stiftung. Unter den Erwerbst&auml;tigen in Deutschland teilen 10 Prozent in hohem Ausma&szlig; anti-demokratische, rechtspopulistische und menschenfeindliche Orientierungen, w&auml;hrend es unter Nicht-Erwerbst&auml;tigen (Arbeitsuchende, Rentnerinnen und Rentner, Hausfrauen und -m&auml;nner) mit 20 Prozent doppelt so viele sind. Dabei zeigen sich aber auch innerhalb der Gruppe der Erwerbst&auml;tigen signifikante Unterschiede: Wer eine sichere Besch&auml;ftigung mit gutem Einkommen hat, Wertsch&auml;tzung der beruflichen Leistung erf&auml;hrt und die M&ouml;glichkeit sieht, die eigene Arbeit mitzugestalten, neigt deutlich seltener zu anti-demokratischen Einstellungen als Berufst&auml;tige, auf die das nicht zutrifft. Die Bedeutung von guten Arbeitsbedingungen und beruflichen Perspektiven f&uuml;r eine demokratische Orientierung zeigt sich auch mit Blick auf die dr&auml;ngenden Zukunftsthemen Digitalisierung und klimagerechte Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft: So &auml;u&szlig;ern beispielsweise Erwerbst&auml;tige, die bislang positive Digitalisierungserfahrungen im Job gemacht haben, deutlich weniger anti-demokratische Sichtweisen als Erwerbst&auml;tige, die negative Folgen beobachten, oder an deren Arbeitsplatz Digitalisierungsprozesse gar nicht erst stattgefunden haben. Generell gehen auch Abstiegs&auml;ngste oder das Gef&uuml;hl, gegen&uuml;ber den Eltern sozial abgestiegen zu sein, mit &uuml;berdurchschnittlich hoher Zustimmung zu anti-demokratischen Sichtweisen einher. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Untersuchung auf Grundlage einer repr&auml;sentativen Befragung von mehr als 4100 Personen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-sichere-arbeit-anerkennung-schutz-vor-anti-demokratischen-orientierungen-35270.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV (SGB II): Bundesregierung verabschiedet sich mit Mittelk&uuml;rzung und realer Leistungsk&uuml;rzung<\/strong><br>\nIm Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2022 (&bdquo;Federf&uuml;hrend ist das Bundesministerium der Finanzen.&ldquo;) (1) sind f&uuml;r &bdquo;Leistungen der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; insgesamt 42,4 Milliarden Euro veranschlagt (Soll), 2,6 Milliarden Euro weniger als im Bundeshaushalt 2021 (Soll 2021: 45,0 Milliarden Euro).<br>\nF&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung in Arbeit&ldquo; wurden 200 Millionen Euro weniger, f&uuml;r die &bdquo;Beteiligung des Bundes an Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung&ldquo; (einschlie&szlig;lich der &bdquo;Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe&ldquo; nach &sect; 28 SGB II) wurden 1,1 Milliarden Euro weniger, und f&uuml;r das &bdquo;Arbeitslosengeld II&ldquo; (einschlie&szlig;lich Sozialgeld) wurden 1,3 Milliarden Euro weniger veranschlagt als im Bundeshaushalt 2021.<br>\nMit der von der scheidenden Bundesregierung geplanten K&uuml;rzung des Solls f&uuml;r das &bdquo;Arbeitslosengeld II&ldquo; (und Sozialgeld) einher geht der &bdquo;Entwurf&ldquo; einer realen Leistungsk&uuml;rzung f&uuml;r alle nach dem SGB II Leistungsberechtigten Kinder, Jugendliche und Erwachsenen. &sect; 1 der &bdquo;Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2022 &ndash; RBSFV 2022&ldquo; (2) lautet: &bdquo;Die Regelbedarfsstufen nach &sect; 8 Absatz 1 des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes werden zum 1. Januar 2022 um 0,76 Prozent erh&ouml;ht und die Ergebnisse nach &sect; 28 Absatz 5 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch auf volle Euro gerundet.&ldquo; Um &bdquo;0,76 Prozent erh&ouml;ht&ldquo; und dann auf &bdquo;volle&ldquo; drei Euro mehr (pro Monat) in den &bdquo;Regelbedarfsstufen&ldquo; 1 bis 4 bzw. &bdquo;volle&ldquo; zwei Euro mehr (pro Monat) in den Regelbedarfsstufen 5 und 6 gerundet. (3) Ein Armutszeugnis der scheidenden Bundesregierung. Ob sich nach der Bundestagswahl am 26. September 2021 zumindest etwas an dieser realen Leistungsk&uuml;rzung (4) &auml;ndert, ist dem BIAJ nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1566-hartz-iv-sgb-ii-bundesregierung-verabschiedet-sich-mit-mittelkuerzung-und-realer-leistungskuerzung.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;&Auml;rztliches Handeln frei von politischem Einfluss&ldquo;: Berlins Amts&auml;rzte wehren sich im Streit um Quarant&auml;ne-Vorschriften f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\n&bdquo;Keine Weisung von Nicht&auml;rzten&ldquo;: Im Konflikt um Quarant&auml;ne-Vorschriften f&uuml;r Schulen und Kitas widersetzen sich Berlins Amts&auml;rzte dem Druck aus der Politik.<br>\nIn der Debatte um Quarant&auml;ne f&uuml;r Schul- und Kitakinder wehren sich die Amts&auml;rzte der Hauptstadtregion gegen politischen Druck. &bdquo;Der Arztberuf ist ein freier Beruf. Jedes &auml;rztliche Handeln muss frei von politischer oder sonstiger Einflussnahme sein&ldquo;, sagte Gudrun Widders, die Amts&auml;rztin von Spandau, dem Tagesspiegel. &bdquo;Fachlich k&ouml;nnen &Auml;rzte nicht der Weisung von Nicht&auml;rzten unterliegen. Das ist unter anderem durch die &auml;rztliche Berufsordnung ausgeschlossen.&ldquo;<br>\nIn Berlins rot-rot-gr&uuml;ner Koalition wurde dies am Sonntag als klare Kritik am Senat aufgefasst. Widders, die als regionale Vizechefin des Verbandes der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte des &Ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes spricht, spielt damit auf Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) an. Die hatte letzte Woche durchgesetzt, dass m&ouml;glicherweise ganze Klassen in Quarant&auml;ne geschickt werden, wenn nur ein Sch&uuml;ler positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden ist.<br>\nDiesen Beschluss hatten nicht nur die Amts&auml;rzte kritisiert, sondern auch der Chef des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus, Wolfgang Albers. Der Linken-Politiker widersprach damit auch seiner Fraktion. Am Sonntag sagte Albers, der selbst Arzt ist: Ganze Klassen regelm&auml;&szlig;ig in Quarant&auml;ne zu schicken, sei keine L&ouml;sung &ndash; und schon gar kein Weg in die schulische Normalit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/aerztliches-handeln-frei-von-politischem-einfluss-berlins-amtsaerzte-wehren-sich-im-streit-um-quarantaene-vorschriften-fuer-kinder\/27583326.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Berliner Eltern schreiben Brandbrief an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci<\/strong><br>\nDas Netzwerk Critical Ma&rsquo;s hat einen offenen Brief mit mehr als 3100 Unterst&uuml;tzern an Senatorin Kalayci formuliert. Sie halten Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r &uuml;berzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berliner-eltern-senat-bleibt-begruendung-fuer-einschraenkungen-schuldig-li.180761\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niemand geht h&auml;rter gegen Impfskeptiker vor<\/strong><br>\n7000 Krankenhaus-Mitarbeiter in Griechenland sind suspendiert, weil sie sich nicht impfen lassen wollen. Die Regierung verteidigt ihren Kurs, erste Kennzahlen scheinen ihr rechtzugeben. Deutschland schreckt noch vor einer Impfpflicht zur&uuml;ck &ndash; wie lange noch?<br>\nF&uuml;r Elizabeth Palioura war die Entscheidung klar: &bdquo;Lieber von der Arbeit suspendiert werden als mich impfen lassen.&ldquo; Das erz&auml;hlte sie dem griechischen Fernsehsender Mega. &bdquo;In einer Demokratie gibt es unterschiedliche Meinungen&ldquo;, sagte sie. Die meisten ihrer Kollegen seien &bdquo;mit der Pistole auf der Brust&ldquo; geimpft worden. Palioura, Mutter von vier Kindern, arbeitete als Rettungssanit&auml;terin in der Universit&auml;tsklinik in Athen &ndash; bis zur vergangenen Woche. Jetzt ist sie ohne Bezahlung von ihrem Job freigestellt. Weil sie die Impfung verweigert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article233611699\/Griechenland-Niemand-geht-haerter-gegen-Impfskeptiker-vor.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alterung: Kampf gegen Demenz: Die brutale Seite des Pflegenotstands<\/strong><br>\nDie Volkskrankheit Demenz tr&auml;gt Verzweiflung und Gewalt in Familien. Leidtragende w&uuml;rden vielfach im Stich gelassen, sagen Kritiker. Ein Besuch in einem Pflegeheim<br>\nDer Besucherin drehte es den Magen um. Bei&szlig;ender Uringestank stieg ihr in die Nase, auf Boden, Sofa und Sesseln prangten nasse Flecken. Seit drei Wochen hatte sich die alte Dame nicht mehr waschen lassen, die Zehenn&auml;gel waren wild verwachsen. Weder schaffte es die entnervte Tochter, sie zum Arzt zu bringen, noch durfte die Krankenpflegerin in die Wohnung. Tabletten spuckte die Mutter aus.<br>\n&ldquo;Allein was ich in den letzten drei Tagen gesehen habe, w&uuml;rde ein Buch f&uuml;llen&rdquo;, sagt Christine Leyroutz. Wieder einmal war die Gerontopsychologin in K&auml;rnten auf Tour, um Diagnose und Beratung anzubieten &ndash; und wie immer schlug ihr blanke &Uuml;berforderung entgegen. &ldquo;Vor dir sitzen 90-j&auml;hrige M&auml;nner und Frauen, die auf ein gegl&uuml;cktes Leben zur&uuml;ckblicken&rdquo;, erz&auml;hlt sie: &ldquo;Jetzt heulen sie Rotz und Wasser, weil sie nicht mehr mit dem Alltag klarkommen.&rdquo;<br>\nWas Leyroutz beschreibt, sind die Folgen eines Gebrechens, das sich zur Volkskrankheit ausw&auml;chst. Rund 130.000 Menschen leiden laut Sch&auml;tzung in &Ouml;sterreich an Demenz, in den n&auml;chsten 30 Jahren soll sich die Zahl wegen der Alterung der Bev&ouml;lkerung verdoppeln. Heilung existiert nicht: Der stetige Verfall von Denkverm&ouml;gen, Sprache und Motorik l&auml;sst sich maximal bremsen, aber nicht stoppen oder gar r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Damit einher gehen Depressionen, Verhaltensst&ouml;rungen und &ndash; wie die Psychologin sagt &ndash; &ldquo;viel Gewalt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000129188514\/die-brutale-seite-des-pflegenotstands\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spekulation mit Bauland nimmt zu<\/strong><br>\nWohnen wird vielerorts immer teurer. Dagegen hilft: Bauen, bauen, bauen. Wenn mehr Wohnungen auf dem Markt sind, dann steigen die Mieten weniger schnell. Doch was ist, wenn auf Baugrundst&uuml;cken gar nicht gebaut wird? Wenn man mit dem Liegenlassen der Brache mehr Geld verdienen kann als mit einem Bauprojekt? Bodenspekulation ist ein wachsendes Problem, auch in Mitteldeutschland, weil die Grundst&uuml;ckspreise immer weiter steigen.<br>\nBert N&auml;ther musste raus. Vor zwei Jahren erhielt er die K&uuml;ndigung f&uuml;r sein traditionsreiches Farbengesch&auml;ft. Es stand am Rand einer gro&szlig;en Brache hinter dem Leipziger Hauptbahnhof. Die CG-Gruppe hatte sie von der Deutschen Bahn gekauft und N&auml;thers Gesch&auml;ft war weiteren Pl&auml;nen im Weg. Er sagt: &ldquo;Also im Laufe der Verhandlungen mit CG ist uns mitgeteilt worden, dass ganz zeitnah der Beginn der Arbeiten, der Erschlie&szlig;ungen des neuen Standortes stattfinden soll. Und das letztendlich jede Verz&ouml;gerung das ganze Projekt gef&auml;hrden k&ouml;nnte beziehungsweise verz&ouml;gern w&uuml;rde.&rdquo;<br>\nN&auml;ther erstritt eine Abfindung und ging. Auch, weil er die Pl&auml;ne prinzipiell gut fand. Ein ganzes Viertel sollte entstehen: innenstadtnah, mehr als 2.000 Wohnungen, ein Schulcampus, Gesch&auml;fte. Genau das, was die wachsende Stadt braucht. Doch gebaut wurde bislang nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/spekulation-bauland-nimmt-zu-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Batteriefabrik: Tesla kann mit &uuml;ber einer Milliarde Euro F&ouml;rderung rechnen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will dem Elektroauto-Hersteller Tesla mit mehr als einer Milliarde Euro beim Aufbau der Batterieproduktion helfen. Einem Medienbericht zufolge stammen die Gelder vor allem aus EU-Mitteln.<br>\nDer US-Elektroautobauer Tesla kann einem Medienbericht zufolge voraussichtlich mit staatlichen F&ouml;rdermitteln von rund 1,14 Milliarden Euro aus einem europ&auml;ischen Batteriezellenprogramm rechnen. Die F&ouml;rderung durch das Bundeswirtschaftsministerium sei reif f&uuml;r die Bewilligung, berichtet der &raquo;Tagesspiegel&laquo;.<br>\nDas Bundesministerium und das Brandenburger Wirtschaftsministerium &auml;u&szlig;erten sich zu dem Bericht nicht. Tesla will in Gr&uuml;nheide bei Berlin nicht nur die erste Elektroautofabrik in Europa bauen, sondern dort auch in gro&szlig;em Umfang Batteriezellen produzieren. Dem Bericht zufolge soll es dabei um 2000 Arbeitspl&auml;tze gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tesla-kann-mit-ueber-einer-milliarde-euro-foerderung-rechnen-a-d44a0ea5-c205-4cdf-910a-bd60d5f2e3b9\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werneke: &bdquo;Finger weg vom Streikrecht!&ldquo; &ndash; Tarifeinheitsgesetz abschaffen<\/strong><br>\nDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) warnt vor den Pl&auml;nen der CDU-Mittelstandsvereinigung zur Aush&ouml;hlung des Streikrechts und fordert stattdessen die Abschaffung des Tarifeinheitsgesetzes: &bdquo;Die CDU-Mittelstandsvereinigung muss sich fragen lassen, ob sie &uuml;berhaupt noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Streikrecht und Koalitionsfreiheit sind essentielle Grundrechte. Daran hat niemand herumzupfuschen &ndash; schon gar nicht die konservative Wirtschaftslobby samt Arbeitgebern&ldquo;, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Montag.<br>\nAm Wochenende war bekannt geworden, dass die CDU-Mittelstandsvereinigung vor dem Hintergrund der Streiks bei der Deutschen Bahn fordert, Arbeitsniederlegungen in wichtigen Infrastruktur- und Versorgungsbetrieben wie etwa dem Schienenverkehr oder dem Gesundheitswesen mit Ank&uuml;ndigungsfristen und Zwangsschlichtungen massiv einzuschr&auml;nken. Werneke: &bdquo;Wer Hand an das Streikrecht legt, muss mit dem entschiedenen Widerstand von ver.di rechnen.&ldquo;<br>\nStattdessen setzt sich der ver.di-Vorsitzende f&uuml;r die ersatzlose Abschaffung des Tarifeinheitsgesetzes ein. Leider habe ver.di mit der bereits zur Einf&uuml;hrung des Gesetzeswerks ge&auml;u&szlig;erten Kritik recht behalten. &bdquo;Der verfahrene Tarifkonflikt beweist es &uuml;berdeutlich &ndash; das Tarifeinheitsgesetz gibt den Arbeitgebern die M&ouml;glichkeit, Gewerkschaften gegeneinander auszuspielen, versch&auml;rft damit den Konkurrenzkampf zwischen Gewerkschaften und tr&auml;gt so zur Eskalation von Auseinandersetzungen bei. Es geh&ouml;rt ersatzlos gestrichen&ldquo;, sagte Werneke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++d1041930-0ef8-11ec-b0db-001a4a16012a\">ver.di<\/a>\n<p><strong>dazu: Gemeinsam gegen Tarifeinheit<\/strong><br>\nDer Streik der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL wirkt: Das Land diskutiert &uuml;ber eine Tarifauseinandersetzung, die k&auml;mpferisch ausgetragen wird. L&auml;ngst geht es um mehr als die H&ouml;he des Lohnes &ndash; auch das Tarifeinheitsgesetz steht zunehmend in der Kritik. Und der Wirtschaftsfl&uuml;gel der Christdemokraten nutzt die Gelegenheit, um das Streikrecht vieler Berufsgruppen anzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/409894.gewerkschaften-gemeinsam-gegen-tarifeinheit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie glaubw&uuml;rdig ist die Klimapolitik der Union?<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich und unerwartet hat der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat einen &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; angek&uuml;ndigt. Dabei war es doch gerade die Union, die bisher jeden geforderten &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; ausgebremst und abgelehnt hat. [&hellip;]<br>\nAber jetzt hat Armin Laschet ganz pl&ouml;tzlich und unerwartet einen &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; angek&uuml;ndigt. Doch wie glaubw&uuml;rdig ist eine solche Ank&uuml;ndigung aus seinem Munde? Der Vorschlag klingt ja gut und ist richtig und wichtig. Doch bisher hat vor allem die Union jeden &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo;, den etwa die Gr&uuml;nen gefordert haben, ausgebremst und abgelehnt. Genau deshalb ist der Ausbau der Windkraft heute praktisch tot. Der Ausbau der Photovoltaik ist gegen&uuml;ber 2011 um 80 Prozent eingebrochen. Dadurch gingen 100.000 Arbeitspl&auml;tze verloren, vor allem um 30.000 Jobs bei der Kohle zu retten.<br>\nSolch eine asoziale und zugleich un&ouml;kologische sowie klimasch&auml;dliche Politik ist das Markenzeichen der Laschet-Regierung in NRW. Sie h&auml;lt an unsinnigen Abstandregelungen f&uuml;r Windr&auml;der ebenso fest wie die CSU-gef&uuml;hrte Regierung in Bayern. Und die unionsgef&uuml;hrte Bundesregierung h&auml;lt bis heute am irrsinnigen Solardeckel fest, der B&uuml;rger daran hindert, sich Photovoltaik-Anlagen aus Dach zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/wie-glaubwuerdig-ist-die-klimapolitik-der-union\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Diese Botschaften k&ouml;nnen den W&auml;hlerzulauf f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n-Rot noch stoppen<\/strong><br>\nEine rot-gr&uuml;n-rote Koalition droht, die Bundestagswahl zu gewinnen. Die Folgen f&uuml;r die Marktwirtschaft w&auml;ren fatal. Dabei kennt nur diese das einzige wirksame Mittel gegen den Klimawandel. Doch &bdquo;Rote Socken&ldquo;-Warnungen werden Union und FDP nicht helfen &ndash; anders als diese drei Argumente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus233608025\/Bundestagswahl-Soziale-Marktwirtschaft-statt-Rot-Rot-Gruen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Neoliberalen bekommen schon das gro&szlig;e Flattern, trotz Aussicht auf einen Bundeskanzler Olaf Scholz, dem nun wirklich nicht ein zu gro&szlig;er Abstand zur Finanzindustrie vorgeworfen werden kann. Sollte man wirklich noch einmal SPD w&auml;hlen? Aber mit Scholz wird es keine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition geben. Dieser stehen massive Interessen des obersten 1 % entgegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Finanzministerium rechnet Kostenanstieg f&uuml;r Berater kleiner<\/strong><br>\nIm Bundesfinanzministerium schnellen die Kosten f&uuml;r externe Berater in die H&ouml;he. W&auml;hrend Bewertung und Erkl&auml;rung auseinandergehen, sieht die L&ouml;sung so aus: nicht mehr alles melden.<br>\nDas Bundesfinanzministerium hat im Jahr 2020 vermeintlich ein Kunstst&uuml;ck geschafft: Aus 72,4 Millionen Euro f&uuml;r Beraterkosten in neun Monaten wurden 52,7 Millionen Euro f&uuml;r das gesamte Jahr. Nur: In der Zust&auml;ndigkeit des Ministeriums von Olaf Scholz (SPD) wurden nicht weniger Experten von au&szlig;en geholt. Die Erkl&auml;rung sieht anders aus: Ein Teil der unliebsamen Kosten wird nicht mehr extra ausgewiesen und geht im Haushalt unter.<br>\nDass Beraterkosten ein Politikum sind, mussten einige Politiker in den vergangenen Jahren erfahren: Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) stand im Mittelpunkt einer Berateraff&auml;re mit fragw&uuml;rdigen Vergaben und Consultants, die das Ministerium zu einem &ldquo;Diamant-Kunden&rdquo; machen wollten &ndash; erforderliches Mindestumsatzvolumen daf&uuml;r: 100 Millionen Euro. Noch vor der vollen Aufkl&auml;rung wechselte sie an die Spitze der EU-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_90740602\/olaf-scholz-spd-finanzministerium-rechnet-kostenanstieg-fuer-berater-kleiner.html\">T-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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