{"id":75867,"date":"2021-09-09T08:42:09","date_gmt":"2021-09-09T06:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867"},"modified":"2021-09-09T08:42:09","modified_gmt":"2021-09-09T06:42:09","slug":"hinweise-des-tages-3942","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h01\">Die mediale Hetze schaukelt sich hoch <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h02\">Regional gro&szlig;e Unterschiede: In NRW sinken die Sch&uuml;ler-Inzidenzen rasant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h03\">Spahn: Lohnabzug f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne gerechtfertigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h04\">Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung nach &sect; 31 der Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h05\">Ma&szlig;nahmen gegen die soziale Ungleichheit von Kindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h06\">Deutsche Fregatte wird auf illegaler US-Basis im Indopazifik betankt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h07\">Globalpolitische Strategien der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h08\">Wolfgang Streeck hat seine Rolle bei den neoliberalen Reformen doch thematisiert &ndash; ein bisschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h09\">Dicke R&uuml;ge f&uuml;r Minister Scheuer wegen Intransparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h10\">Rekordspende f&uuml;r die Gr&uuml;nen: Niederl&auml;nder toppt die Parteispenden der reichsten Deutschen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h11\">&bdquo;Doppelmoral&ldquo; der USA bei Terrorismusbek&auml;mpfung schadet allen Seiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h12\">Giftgas in Syrien: BBC gesteht Fake News ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h13\">Rankings: oft unbrauchbar &ndash; so oder so aber sch&auml;dlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75867#h14\">Die Blockade Leningrads vor 80 Jahren: &bdquo;Niemand ist vergessen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die mediale Hetze schaukelt sich hoch<\/strong><br>\nIst das nicht Marco Rima mit Hakennase, Buckel und irre-gierigem Blick? Eine Karikatur, die sich der stereotypen Stilmittel antisemitischer Propaganda bedient. Es ist der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt einer medialen Hetze gegen die Ungeimpften, die sich in den letzten Wochen immer weiter hochschaukelt.<br>\nZu finden ist die Karikatur am 5. September 2021 im Blick in einem Beitrag unter dem Titel &laquo;Das sind die f&uuml;nf Typen der Impfverweigerer&raquo;. Der Marco-Rima-Typ wird als &laquo;der Freak&raquo; vorgestellt und mit Attributen wie &laquo;v&ouml;lkisch denkend&raquo;, &laquo;radikalisiert&raquo;, &laquo;halluzinogene Sp&auml;tfolgen&raquo;, &laquo;pathologisch&raquo; und &laquo;Wutb&uuml;rger&raquo; bedacht.<br>\nWas bringt eine Zeitung wie den Blick dazu, solchem Hass freien Lauf zu lassen und die Spaltung der Gesellschaft weiter voranzutreiben? Vermutlich die &Uuml;berzeugung, f&uuml;r das Gute und gegen das B&ouml;se zu k&auml;mpfen. Genau von dieser &Uuml;berzeugung lebt die Propaganda in totalit&auml;ren Systemen &ndash; je b&ouml;ser der zu bek&auml;mpfende Feind ist, desto leichter lassen sich harte Mittel zur Bek&auml;mpfung legitimieren &ndash; und es ist beunruhigend, dass diese Propagandamittel in vielen Leitmedien der Schweiz immer mehr Einzug halten.<br>\nDass dies nicht aus dem Nichts kommt, sondern der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt einer Entwicklung ist, l&auml;sst sich an den letzten Wochen rekonstruieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/die-mediale-hetze-schaukelt-sich-hoch-KvAqNJ6\">Die Ostschweiz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regional gro&szlig;e Unterschiede: In NRW sinken die Sch&uuml;ler-Inzidenzen rasant<\/strong><br>\nSeit zwei Wochen geht es trotz Pr&auml;senzunterricht mit den Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen in NRW steil bergab. Warum das so ist, ist nicht leicht zu beantworten. Feststeht lediglich, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen und dass es in dem Bundesland regional gro&szlig;e Unterschiede gibt.<br>\nLange stiegen im Sommer die Covid-19-Inzidenzen in Nordrhein-Westfalen rasant an, von rund 6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche auf knapp 133 am 29. August. Durch die relativ hohen Impfquoten bei den &Auml;lteren, trieben vor allem Kinder und Jugendliche die Zahlen in die H&ouml;he. Die Sorge war daher gro&szlig;, dass die Inzidenzen durch Pr&auml;senzunterricht an den Schulen noch schneller nach oben gehen w&uuml;rden. Doch das genaue Gegenteil ist eingetroffen, besonders bei Sch&uuml;lern sind seit zwei Wochen die Fallzahlen im Sinkflug. In anderen Bundesl&auml;ndern ist das nicht so. Die gro&szlig;e Frage ist also, warum die Sch&uuml;ler-Inzidenzen in NRW so rasant fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/In-NRW-sinken-die-Schueler-Inzidenzen-rasant-article22791423.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spahn: Lohnabzug f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne gerechtfertigt<\/strong><br>\nUm gut durch den Pandemieherbst zu kommen, muss die Impfbereitschaft steigen. Gesundheitsminister Spahn k&uuml;ndigt deshalb eine besondere Aktion an &ndash; und schlie&szlig;t harte Ma&szlig;nahmen nicht aus.<br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt darauf, an Orten des &ouml;ffentlichen Lebens mehr Menschen f&uuml;r die Corona-Impfung zu gewinnen. Deshalb startet in der kommenden Woche eine Aktionswoche mit mehreren Verb&auml;nden, die noch mehr Menschen von einer Impfung &uuml;berzeugen soll. Es fehle noch immer an der &ldquo;einfachen Gelegenheit&rdquo; zum Impfen, sagte der Minister am Mittwoch in Berlin. Er nannte Spiel- und Sportpl&auml;tze, Fu&szlig;g&auml;ngerzonen und Einkaufsgesch&auml;fte. Er sei L&auml;ndern, Kommunen und Helfern dankbar f&uuml;r viele &ldquo;kreative Ideen&rdquo;.<br>\nSpahn &auml;u&szlig;erte sich im Vorfeld der bevorstehenden Impfwoche, bei der auch in Vereinen, Gesch&auml;ften und vielerlei anderen Orten Menschen f&uuml;r die Corona-Impfung gewonnen werden sollen. An Informationen &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten fehlt es nach Spahns Angaben bislang nicht. Die Social-Media-Angebote der Bundesregierung w&uuml;rden gut genutzt.<br>\n&ldquo;Wir haben das Mittel in der Hand, uns zur&uuml;ck in Freiheit und Normalit&auml;t zu impfen&rdquo;, betonte der Minister. Zwar sei die Impfung die pers&ouml;nliche und freie Entscheidung jedes Einzelnen. Es sei aber auch eine Frage, die andere betreffe. Spahn h&auml;lt es zudem auch f&uuml;r gerechtfertigt, dass ungeimpfte Arbeitnehmer, die in Quarant&auml;ne gehen m&uuml;ssen, Lohnabz&uuml;ge hinnehmen m&uuml;ssen. Er sehe nicht ein, dass andere auf Dauer daf&uuml;r zahlen sollten, wenn sich Menschen trotz ausreichender Impfstoffe in Deutschland nicht impfen lie&szlig;en, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_90762002\/jens-spahn-lohnabzug-fuer-ungeimpfte-in-quarantaene-gerechtfertigt.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> W&auml;hrend der Bundesgesundheitsminister &bdquo;harte Ma&szlig;nahmen&ldquo; nicht ausschlie&szlig;t, streicht der erste Landeschef nun die Segel. Berlins regierender B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller h&auml;lt die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/berlin\/article233649767\/Mueller-haelt-Moeglichkeiten-beim-Impfen-fuer-ausgereizt.html\">M&ouml;glichkeiten beim Impfen f&uuml;r &laquo;ausgereizt&raquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung nach &sect; 31 der Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages<\/strong><br>\nNahezu zwanzig Mal haben wir im Bundestag in den letzten anderthalb Jahren &Auml;nderungen am Infektionsschutzgesetz vorgenommen. Mit keinem anderen Gesetz hat sich unser Parlament so oft in so kurzer Zeit besch&auml;ftigt, wie mit diesem.<br>\nDie Hektik, mit der wir in nahezu jeder Sitzungswoche das Infektionsschutzgesetz weiter ausweiten, um vermeintlich Schlimmeres zu verhindern, kann ich immer weniger nachvollziehen. Die scheinbare Panik, mit der wir in immer k&uuml;rzer werdenden Abst&auml;nden das Infektionsschutzgesetz &auml;ndern, ist au&szlig;erhalb des Berliner Regierungsviertels kaum zu sp&uuml;ren. Zum Gl&uuml;ck.<br>\nIm Januar 2021 waren deutschlandweit rund 5.500 Menschen mit Covid im Krankenhaus in Behandlung. Selbst der Gesundheitsminister betont, dass das Gesundheitssystem zu keiner Zeit vor einem Kollaps stand. Dies belegen auch die Zahlen des Statistischen Bundesamts sehr eindr&uuml;cklich: Auf dem H&ouml;hepunkt der zweiten und dritten Welle waren mindestens 2.700 Intensivbetten frei. Hinzu kommen circa 10.000 Intensivbetten als Notfallreserve, die &uuml;ber den ganzen Zeitraum seit ihrer Einrichtung nicht genutzt werden mussten.<br>\nZur Zeit liegen 1.316 Menschen mit Corona auf der Intensivstation und 17.616 Intensivpatienten ohne Corona. Diese Zahlen belegen, dass unsere Krankenh&auml;user in keiner Weise besonders belastet sind, deshalb war es &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich selbst im Coronajahr die Zahl der Krankenhausbetten weiter zu reduzieren, ohne dass es zu einer Notlage gekommen ist.<br>\nIn Brandenburg sind nur 1,98% der zur Verf&uuml;gung stehenden Intensivbetten von Coronapatienten belegt (die Reservebetten sind nicht eingerechnet). Hier von einer bevorstehenden schweren Belastungsprobe f&uuml;r die Kliniken zu sprechen ist f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar.<br>\nWir haben unseren B&uuml;rgern im letzten Jahr viel abverlangt. Mit den Folgen der Coronapandemie werden wir uns noch viele Jahre lang besch&auml;ftigen m&uuml;ssen. Als Bundestagsabgeordnete ist es meines Erachtens nach zum Ende der 19. Wahlperiode nun auch an der Zeit, &uuml;ber das eigene Handeln zu reflektieren und das Geschehene Revue passieren zu lassen.<br>\nWie oft haben wir versprochen, dass die Beschr&auml;nkungen ein Ende haben? Wie oft haben wir das Einf&uuml;hren harter Ma&szlig;nahmen, von &bdquo;Wellenbrechern&ldquo;, &bdquo;Lockdown lights&ldquo; und &bdquo;Notbremsen&ldquo;, damit gerechtfertigt das danach zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckgekehrt werden kann? Wir haben versprochen, dass es keine Impfplicht geben wird. Wir haben versprochen, dass Kinder wieder ohne Maske in die Schule gehen k&ouml;nnen. Wir haben nichts davon gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/saskia-ludwig.de\/persoenliche-erklaerung-nach-31-der-geschaeftsordnung-des-deutschen-bundestages\/\">Saskia Ludwig<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ma&szlig;nahmen gegen die soziale Ungleichheit von Kindern<\/strong><br>\nBei der weit verbreiteten Kinderarmut handelt es sich um den erschreckendsten Teil eines anderen Problems hochentwickelter kapitalistischer L&auml;nder: der sozialen (Kinder-)Ungleichheit. Armut wird in aller Regel durch strukturelle Gegebenheiten, nicht durch pers&ouml;nliches Versagen hervorgerufen. Es gilt also nicht, das Verhalten der Kinder oder ihrer Eltern, sondern die bestehenden Eigentums-, Macht- und Herrschaftsverh&auml;ltnisse zu &auml;ndern. Weil die Ungleichheit nicht monokausal zu begreifen ist, sondern vielfache Ursachen hat, ist sie auch nur mehrdimensional zu bek&auml;mpfen.<br>\nSoziale Kinderungleichheit erw&auml;chst aus einer Ungleichverteilung der Ressourcen von Haushalten mit Kindern, die ma&szlig;geblich vom Erwerbseinkommen der Eltern(teile) bestimmt wird. Deshalb f&auml;ngt die Bek&auml;mpfung der Kinderarmut im Erwerbsleben an. Da Kinderarmut fast immer auf Eltern- oder M&uuml;tterarmut zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, die aus einer exkludierten oder Randstellung am Arbeitsmarkt resultiert, konzentrieren sich Erfolg versprechende Gegenstrategien auf Ma&szlig;nahmen, welche nicht armutsfeste L&ouml;hne und Geh&auml;lter so anheben, dass man &bdquo;von Arbeit leben&ldquo; und Kinder ern&auml;hren, f&ouml;rdern, teilhaben lassen und sozial absichern kann.<br>\nNur durch einen Lohn in existenzsichernder H&ouml;he l&auml;sst sich ein breiter Niedriglohnsektor, wie er in Deutschland existiert, zur&uuml;ckdr&auml;ngen. Damit er seine Wirkung als Instrument zur Armutsbek&auml;mpfung entfalten kann, sollte der Mindestlohn nach angloamerikanischem Vorbild zu einem &bdquo;Lebenslohn&ldquo; (living wage) weiterentwickelt werden, der nicht blo&szlig; die Existenz, sondern auch die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben erm&ouml;glicht. Als m&ouml;gliche Untergrenze gilt die in der Europ&auml;ischen Union geltende Armutsgef&auml;hrdungsschwelle von 60 Prozent des Medianeinkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/massnahmen-gegen-soziale-ungleichheit-von-kindern\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Fregatte wird auf illegaler US-Basis im Indopazifik betankt<\/strong><br>\nMarinekommando best&auml;tigt Versorgungsstopp auf Basis Diego Garcia. Insel wird von Gro&szlig;britannien besetzt halten und von US-Milit&auml;r genutzt. Missachtung mehrerer internationaler Gerichte<br>\nUngeachtet kritischer Stimmen der Opposition und von Regionalexperten in Deutschland sowie der chinesischen Regierung wird die deutsche Fregatte &ldquo;Bayern&rdquo; in diesen Tagen die illegal besetzt gehaltenen US-Milit&auml;rbasis Diego Garc&iacute;a im Indischen Ozean anlaufen. Die &ldquo;Bayern&rdquo; wird dort vom US-Milit&auml;r Treibstoff aufzunehmen. Das best&auml;tigte das Marinekommando Telepolis auf Anfrage.<br>\nHeikel an der Mission: Das deutsche Milit&auml;r und die Bundesregierung missachten damit gleich mehrere international g&uuml;ltige Urteile, die eine R&uuml;ckgabe des Eilands an den Inselstaat Mauritius gefordert haben. Auch die UN-Vollversammlung hatte die westliche Milit&auml;rverwaltung auf der kleinen Insel der Chagos-Gruppe als v&ouml;lkerrechtswidrig eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Fregatte-wird-auf-illegaler-US-Basis-im-Indopazifik-betankt-6187496.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Eine gewisse Doppelmoral&rdquo;<\/strong><br>\nDer geplante Aufenthalt der Fregatte Bayern auf dem v&ouml;lkerrechtswidrig in britischer Herrschaft gehaltenen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Diego Garcia st&ouml;&szlig;t in zunehmendem Ma&szlig; auf Kritik. Die Insel mitten im Indischen Ozean ist Teil des Chagos-Archipels, den Gro&szlig;britannien im Verlauf der Entkolonialisierung einst v&ouml;lkerrechtswidrig seiner Kolonie Mauritius entrissen hat, um den USA den Bau des Milit&auml;rst&uuml;tzpunkts zu erm&ouml;glichen. Mittlerweile haben mehrere UN-Gerichte die R&uuml;ckgabe des Archipels verlangt. Indem die Fregatte Bayern im Rahmen ihrer Asien-Pazifik-Fahrt dort in K&uuml;rze anlege, akzeptiere sie &ldquo;de facto&rdquo; den Rechtsbruch, warnt ein Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Mit Blick auf die Behauptung der Bundesregierung, sie trete f&uuml;r eine &ldquo;regelbasierte internationale Ordnung&rdquo; ein, sei &ldquo;eine gewisse Doppelmoral&rdquo; zu konstatieren. Die Fregatte bricht am Sonntag aus Karachi, wo sie gestern eintraf, in Richtung Diego Garcia auf. Bislang hat sie auf ihrer Fahrt &Uuml;bungen mit Kriegsschiffen aus Staaten absolviert, die sich milit&auml;risch gegen China in Stellung bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8698\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Globalpolitische Strategien der USA<\/strong><br>\nNeben der immer noch weiter betriebenen Corona-Panik richtet sich zurzeit der Fokus von Politik und Medien bis zur n&auml;chsten hausgemachten Katastrophe auf die Niederlage der westlichen Allianz in Afghanistan. (&hellip;)<br>\nWo die aus Afghanistan abgezogenen US-Truppen k&uuml;nftig eingesetzt werden, ob im Orient (u.a. ist der Iran noch im Fadenkreuz), an den Grenzen Russlands oder im Ostpazifik, ist noch nicht ersichtlich. Jedenfalls sind die strategischen Pl&auml;ne der Washingtoner Bellizisten soweit zu durchschauen, dass im Westen Deutschland als &bdquo;Speerspitze&ldquo; gegen Russland vorgesehen ist und im Osten Japan als Kombattant und &bdquo;Flugzeugtr&auml;ger&ldquo; gegen China. Zu rechnen ist auch mit Geheimverhandlungen zwischen CIA und den S&ouml;ldnerf&uuml;hrern der Hilfstruppen der Taliban, die sich bestens in den an Afghanistan angrenzenden ehemaligen Sowjetrepubliken einsetzen lie&szlig;en, um der Russischen F&ouml;deration zu schaden. (&hellip;)<br>\nDie USA verfolgten trotz der bis zu panikartigen Zust&auml;nden hochgespielten Corona-Krise ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Ziele unbeeindruckt weiter. Die Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber der aufstrebenden Wirtschafts- und Milit&auml;rmacht China, die sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten entwickelt hat, wurde vorangetrieben. Ausdr&uuml;cklich wiederholte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg Mitte Juni 2020 seine Warnung vor einer m&ouml;glichen Bedrohung durch China<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/globalpolitische-strategien-der-usa-von-wolfgang-bittner\/\">Wolfgang Bittner in apolut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wolfgang Streeck hat seine Rolle bei den neoliberalen Reformen doch thematisiert &ndash; ein bisschen<\/strong><br>\nIch hatte einer Gastrezension des aktuellen Buches von Wolfgang Streeck den Hinweis vorangestellt, dass dieser scharfe Kritiker des Neoliberalismus seine eigene Rolle als ideologischer Wegbereiter neoliberalen Reformen in Deutschland weder aufgearbeitet, noch als Fehler bezeichnet habe. Das muss ich ein klein wenig relativieren. Er hat diese Rolle mindestens einmal thematisiert und zu rechtfertigen versucht.<br>\nProfessor Streeck hat mir &ndash; neben einem Protest &ndash; Passagen aus einem Aufsatz aus dem Jahr 2014 zugeschickt, mit dem Titel &bdquo;Politische &Ouml;konomie als Soziologie: Kann das gutgehen?&ldquo; in der Zeitschrift f&uuml;r theoretische Soziologie, nachzulesen beim Max-Planck-Institut, dem er vorstand.<br>\nMeine Aussage in der Vorbemerkung zur Buchrezension, er habe seine damalige Rolle weder aufgearbeitet, noch als Fehler bezeichnet, muss ich nach Lekt&uuml;re ein klein wenig relativieren. Er hat seine Rolle mindestens einmal ausf&uuml;hrlich thematisiert. Aber eine ernsthafte, offene Aufarbeitung war das nicht, ein Mea Culpa schon gar nicht, eher eine Exkulpation, eine Selbstentschuldigung.<br>\n&ldquo;Zum Schluss m&ouml;chte ich noch auf das manchem offenbar wichtige Problem eingehen, wie jemand, der am Anfang der ersten Regierung Schr&ouml;der einen praktischen Beitrag zur Stabilisierung des &bdquo;deutschen Modells&ldquo; zu leisten versucht hat, heute den Marsch in die liberalisierte Marktgesellschaft und den Konsolidierungsstaat theoretisch analysieren und politisch beklagen kann. Diese Frage ist nicht neu, und ist gelegentlich durchaus auch mit der Absicht gestellt worden, mir das Recht abzusprechen, ein Buch zu schreiben, an dem die Fragenden als solchem wenig auszusetzen hatten.&ldquo;<br>\nStreeck 2014 (&hellip;)<br>\nEr hat also nicht dem Neoliberalismus das Wort geredet, er hat einen praktischen Beitrag zur Stabilisierung des deutschen Modells zu leisten versucht, so wie das so ziemlich jeder Neoliberale von sich behaupten w&uuml;rde.<br>\nEs geht, anders als Streeck es darstellt, wohl kaum einem der Kritiker darum, ihm das Recht abzusprechen, ein Buch gegen den Neoliberalismus zu schreiben. Ich verstehe die Kritik so, dass ein solches Buch unvollst&auml;ndig und der Autor wenig &uuml;berzeugend ist, wenn er es vers&auml;umt, seine eigene, nicht unbedeutende Rolle bei der Durchsetzung des Neoliberalismus zu thematisieren. (&hellip;)<br>\nUm nicht selbstgerechter zu erscheinen als ich hoffentlich bin. Auch von mir kann man Aussagen und Positionen meines j&uuml;ngeren neoklassisch-neoliberalen Ichs finden, die ich heute kritisiere. Ich schreibe und rede nur deshalb eher selten dar&uuml;ber (&bdquo;ich bekenne, ein Elch gewesen zu sein,&ldquo; S.4), weil es damals keinerlei gesellschaftliche Bedeutung hatte, was ein Norbert H&auml;ring schrieb oder sagte.<br>\nIch habe aus eigener Erfahrung volles Verst&auml;ndnis f&uuml;r Lerneffekte und Jugends&uuml;nden. Aber ich meine schon, dass man derartige Fehler, wenn sie nennenswert zu Entwicklungen beigetragen haben, die man sp&auml;ter scharf kritisiert, klar als solche bezeichnen, bereuen und aufarbeiten muss, wenn man seine Glaubw&uuml;rdigkeit und Wirkungsmacht bewahren will. Man k&ouml;nnte dadurch sogar &Uuml;berzeugungskraft hinzugewinnen. Noch ist es nicht zu sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/buchtipps\/streeck-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dicke R&uuml;ge f&uuml;r Minister Scheuer wegen Intransparenz<\/strong><br>\nDas Bundesverkehrsministerium verweigert die Herausgabe eines E-Mail-Wechsels, der zeigt, wie es den Spiegel in seiner Berichterstattung zu l&auml;hmen versuchte. Das h&auml;lt der Bundesbeauftragte f&uuml;r Informationsfreiheit f&uuml;r einen glatten Gesetzesversto&szlig;.<br>\nDie Mautaff&auml;re wird Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) einfach nicht los. Ein Untersuchungsausschuss im Bundestag zerkaute monatelang die Entscheidung seines Ministeriums, trotz massiver rechtlicher Bedenken eine PKW-Maut nur f&uuml;r Ausl&auml;nder einzuf&uuml;hren. Diese Fehleinsch&auml;tzung k&ouml;nnte den deutschen Staat viele Millionen Euro an Gerichtskosten und Entsch&auml;digung kosten. Unmut gibt es auch &uuml;ber offenkundige Verschleierungstaktiken. Das Bundesverkehrsministerium erkl&auml;rte, Daten auf Scheuers Handy aus der entscheidenden Phase der Maut-Planung seien gel&ouml;scht worden. Seine Beamten machten au&szlig;erdem 170 Dokumente aus der Mautaff&auml;re zur Verschlusssache.<br>\nDie Presse ver&auml;rgerte Scheuer mit dem Versuch, kritische Berichterstattung &uuml;ber die Mautaff&auml;re zu &bdquo;torpedieren&ldquo;. Als der Spiegel-Journalist Gerald Traufetter im August 2019 einen Fragenkatalog an das Ministerium schickte, schlug ein Mitarbeiter Scheuers vor, die Antworten stattdessen an einen anderen Journalisten zu geben, der so dem Spiegel zuvorkommen k&ouml;nnte. Und tats&auml;chlich, wenig sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichte das Ministerium seine Antworten in einer Pressemitteilung &ndash; eine aggressive Taktik, mit der das Ministerium einer wohl negativen Schlagzeile in dem Nachrichtenmagazin zuvorkam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/berichterstattung-torpediert-dicke-ruege-fuer-minister-scheuer-wegen-intransparenz\/\">netzpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rekordspende f&uuml;r die Gr&uuml;nen: Niederl&auml;nder toppt die Parteispenden der reichsten Deutschen<\/strong><br>\nKurz vor der Bundestagswahl k&ouml;nnen sich die Gr&uuml;nen &uuml;ber die h&ouml;chste Einzelspende in ihrer Parteigeschichte freuen. Ohnehin h&auml;ufen sich die Gro&szlig;spenden, wobei vor allem die FDP profitiert. Unter den Geldgebern finden sich bekannte Namen der Spitzenverm&ouml;genden im Land.<br>\nDie Gr&uuml;nen im Spendengl&uuml;ck: Kurz vor der Bundestagswahl hat die Partei in dieser Woche Spenden in H&ouml;he von 1,5 Millionen Euro bekommen, darunter auch einen Rekordbetrag. Allein 1,25 Millionen Euro bekamen die Gr&uuml;nen vom niederl&auml;ndischen Tech-Unternehmer Steven Schuurman, wie zun&auml;chst das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet hatte. Es ist die gr&ouml;&szlig;te Spende, die die Partei bisher auf einen Schlag erhalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/parteispenden-die-reichsten-deutschen-unterstuetzen-fdp-und-cdu-a-0f57e855-bbe0-4ab2-ae75-37c5b6738001\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Doppelmoral&ldquo; der USA bei Terrorismusbek&auml;mpfung schadet allen Seiten<\/strong><br>\nKurz vor dem 20. Jahrestag der Terroranschl&auml;ge vom 11. September ist der Krieg der USA in Afghanistan gescheitert und beendet worden. In der Schlussphase des Abzugs der US-Truppen wurden bei einer Reihe von Bombenanschl&auml;gen durch einen Ableger der Extremistengruppe Islamischer Staat in der afghanischen Hauptstadt Kabul Hunderte von Menschen get&ouml;tet, darunter 13 US-Soldaten.<br>\nWarum endete der so genannte &bdquo;Anti-Terror-Krieg&ldquo;, der 20 Jahre dauerte, mehr als 2 Billionen Dollar kostete und mehr als 20.000 US-Opfer forderte, in einem solchen Fiasko?<br>\nIm Oktober 2001 entsandten die USA Truppen nach Afghanistan, um den &bdquo;Terrorismus zu bek&auml;mpfen&ldquo;. Trotz der T&ouml;tung des Al-Qaida-Anf&uuml;hrers Osama bin Laden im Jahr 2011 hat sich die Situation der Terrorismusbek&auml;mpfung nicht grundlegend ge&auml;ndert. In den letzten zehn Jahren wurden die gro&szlig;en westlichen L&auml;nder von einer Reihe schwerer Terroranschl&auml;ge heimgesucht, und der Terrorismus hat sich weltweit weiter ausgebreitet.<br>\nWarum ist die Anti-Terror-Politik der USA nach 20 Jahren gescheitert? Einer der Hauptgr&uuml;nde darin liegt, dass die USA in der Frage der Terrorismusbek&auml;mpfung in ihrem eigenen Interesse handeln, die Interessen anderer L&auml;nder und Regionen ignorieren und bei der Beurteilung von Terrorismus und terroristischen Aktivit&auml;ten unterschiedliche Kriterien anwenden. Eine derartige &bdquo;Doppelmoral&ldquo; bei der Terrorismusbek&auml;mpfung hat nur zur F&ouml;rderung und Verbreitung des Terrorismus beigetragen.<br>\nTats&auml;chlich haben US-Politiker von Anfang an, als sie Truppen nach Afghanistan, in den Irak und in andere L&auml;nder schickten, versucht, die Terrorismusbek&auml;mpfung eng mit dem Ziel zu verkn&uuml;pfen, ihre eigene Hegemonie zu f&ouml;rdern oder sogar die Regierungen anderer L&auml;nder zu st&uuml;rzen. Derartige &bdquo;Terrorismusbek&auml;mpfung&ldquo; mit privaten Interessen hat in Wirklichkeit die Konflikte und Unruhen in den betroffenen Regionen und L&auml;ndern versch&auml;rft und dazu gef&uuml;hrt, dass Millionen unschuldiger Menschen get&ouml;tet und verletzt wurden und eine gro&szlig;e Zahl von Fl&uuml;chtlingen aus ihrer Heimat vertrieben wurde, w&auml;hrend sich ein Terroranschlag nach dem anderen ereignete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20210908\/700549.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und das sollte hierzulande betont werden: In all den Jahren standen deutsche Bundesregierungen stets an der Seite der US-Administrationen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Giftgas in Syrien: BBC gesteht Fake News ein<\/strong><br>\nInternes Kontrollgremium korrigiert Vorw&uuml;rfe gegen Kritiker der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen. Streit um mutma&szlig;lich manipulierten Bericht<br>\nIm Rahmen einer seit Jahren laufenden Kontroverse um einen angeblichen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Douma hat die britische BBC nun eingestanden, diffamierende Aussagen &uuml;ber Kritiker der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) erfunden und journalistische Standards verletzt zu haben. Das berichtet die britische Tageszeitung Daily Mail.<br>\nDie betroffenen Personen hatten beanstandet, dass die OPCW den Angriff im April 2018 umgehend der F&uuml;hrung von Baschar al-Assad anlastete und dieser These widersprechende Erkenntnisse zensierte. Die Organisation lieferte mit ihrem Bericht eine Rechtfertigung f&uuml;r Luftangriffe der USA, Gro&szlig;britanniens und Frankreichs.<br>\nNach dem angeblichen Angriff mit chemischen Waffen in Douma waren die Leichen von rund 50 Zivilisten geborgen worden. Die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich bombardierten bereits wenige Tage nach den Ereignissen &ndash; noch w&auml;hrend der OPCW-Ermittlungen &ndash; Einrichtungen der Assad-Regierung und der syrischen Armee.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Giftgas-in-Syrien-BBC-gesteht-Fake-News-ein-6185652.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rankings: oft unbrauchbar &ndash; so oder so aber sch&auml;dlich<\/strong><br>\n&laquo;Wer da hat, dem wird auch noch gegeben.&raquo; Das gilt nicht nur im Bereich des Geldes, es gilt auch im Bereich der Ber&uuml;hmtheiten.<br>\nAm Samstag, 4. September 2021, haben die CH Media-Zeitungen &ndash; die riesige Ank&uuml;ndigung auf der Frontseite nicht mitgerechnet &ndash; auf viereinhalb vollen Seiten ein Ranking &laquo;unserer 50 wichtigsten Intellektuellen&raquo; publiziert. An 1. Stelle steht Sibylle Berg, an 50. Stelle Dirk Helbing, dazwischen Leute wie Pedro Lenz (Position 8., regelm&auml;ssiger Kolumnist in den CH Media-Zeitungen), Ludwig Hasler (25., ebenfalls Kolumnist in den CH Media-Zeitungen), Peach Weber (27., ebenfalls Kolumnist in den CH Media-Zeitungen), oder aber auch Patricia Kopatchinskaja (34.) oder Zora del Buono (47.). Die Reihenfolge wurde aufgrund zweier Ranglisten erstellt: eine aus digitalen Daten (z.B. Anzahl Wikipedia-Abfragen), die andere freih&auml;ndig erstellt von der Kulturredaktion der CH Media-Zeitungen. Siehe dazu die blaue Box unten.<br>\nDie Frage sei erlaubt: Ist so ein Ranking sinnvoll?<br>\nDie Antwort: eher nicht. Aus ganz einfachen Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/trends\/rankings-oft-unbrauchbar-so-oder-so-aber-immer-schadlich\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Blockade Leningrads vor 80 Jahren: &bdquo;Niemand ist vergessen&ldquo;<\/strong><br>\n872 Tage lang dauerte die Blockade Leningrads durch die Wehrmacht. Mehr als eine Million Menschen verhungerten. 80 Jahre danach: Ein Zeitzeuge erinnert sich.<br>\nDer Schrecken dauerte 872 Tage. An jeden einzelnen, den Ephraim Moiseewitsch Steinbock davon in Leningrad durchlebt hat, kann er sich bis heute erinnern. Zum Beispiel an den Tag, als ein Cousin seines Vaters aus dem Haus ging und nicht mehr zur&uuml;ckkam. Einfach so verschwand.<br>\nWeil er wohl vor Schw&auml;che auf der Stra&szlig;e zusammengebrochen war und niemand die Kraft hatte, ihm aufzuhelfen. Oder als er begriff, dass die Leiche seines Vaters nach der Beerdigung wieder aus der Erde geholt, der leblose K&ouml;rper einfach auf einen Leichenberg geworfen wurde und die Totengr&auml;ber das Loch f&uuml;r den n&auml;chsten Toten verwendet hatten. Oder aber als seine Mutter, geschw&auml;cht vor Hunger, vor seinen Augen verstarb, er ihre letzten Worte nicht mehr verstand und damit zur Waise wurde.<br>\nEphraim Moiseewitsch Steinbock, 93, ist &Uuml;berlebender der Leningrader Blockade. Die 872 Tage, w&auml;hrend der die Wehrmacht das heutige Sankt Petersburg umschlossen hatte, betrachte er als wichtigstes Ereignis seines Lebens, sagt Steinbock. Sie habe sein Leben, habe ihn ver&auml;ndert. Heute lebt er mit seiner Frau Geta, ebenfalls &Uuml;berlebende der Blockade, im kanadischen Calgary.<br>\nKurz bevor die Wehrmacht die Sowjetunion am 22. Juni 1941 &uuml;berf&auml;llt, wird Steinbock 13 Jahre alt. Er hat gerade die f&uuml;nfte Klasse abgeschlossen, freut sich auf einen sch&ouml;nen Sommer. Zu diesem Zeitpunkt versteht er aber noch nicht, was dieser Krieg anrichten wird. Wie er alles f&uuml;r ihn ver&auml;ndern wird.<br>\nSteinbocks &auml;lterer Bruder wird im August 1941 an die Front eingezogen. Steinbock und seine Eltern versuchen zwar noch die Stadt mit einem Evakuierungszug zu verlassen, doch kurz vor ihrer Abreise wird dieser ausgesetzt. Die Deutschen h&auml;tten Leningrad schon eingeschlossen, hei&szlig;t es. Die Familie bleibt in der belagerten Stadt zur&uuml;ck. Am 8. September 1941, dem Tag, als die Wehrmacht den Belagerungsring endg&uuml;ltig um Leningrad schlie&szlig;t, endet Steinbocks Kindheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Die-Blockade-Leningrads-vor-80-Jahren\/!5795458\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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