{"id":75917,"date":"2021-09-12T09:00:30","date_gmt":"2021-09-12T07:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917"},"modified":"2021-09-10T10:51:35","modified_gmt":"2021-09-10T08:51:35","slug":"hinweise-der-woche-223","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h02\">Weltfriedenstag, 1. September 2021, Berlin, Unter den Linden vor dem Konsulat der russischen F&ouml;deration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h03\">Kriegszentrale Ulm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h04\">Die Ukraine &ndash; &laquo;ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner der USA&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h05\">Deutsche Fregatte wird auf illegaler US-Basis im Indopazifik betankt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h06\">China an der Schwelle zu einer &ldquo;tiefgreifenden Transformation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h07\">Taliban: China wird Afghanistans &lsquo;wichtigster Partner&rsquo; sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h08\">Baerbock, Laschet, Scholz &ndash; Ihre Au&szlig;enpolitik erh&ouml;ht die Kriegsgefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h09\">Postdemokratie in Echtzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917#h10\">Wie glaubw&uuml;rdig ist die Klimapolitik der Union?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alle oder keiner<\/strong><br>\nWir betonen an dieser Stelle ausdr&uuml;cklich: Uns geht es einzig und allein um Kritik an den Ma&szlig;nahmen gegen Corona. Wir leugnen Corona nicht.<br>\nWir sind Gastwirte und m&uuml;ssen uns tagt&auml;glich mit diesen Ma&szlig;nahmen in der Praxis auseinandersetzen. Uns erscheint da zu viel unlogisch, leichtfertig ausgrenzend und schlichtweg gesch&auml;ftlich ruin&ouml;s. So mussten wir die pers&ouml;nlichen Daten der G&auml;ste zu unserem gemeinsamen Leidwesen sammeln und aufbewahren. Zu einer Anfrage des Gesundheitsamtes kam es nie. Auch nicht bei unseren Kollegen. Diese Ma&szlig;nahme ist v&ouml;llig unsinnig und inzwischen auch in zwei Bundesl&auml;ndern aufgehoben (NRW und BW).<br>\nErw&auml;hnt sei auch die Masken- oder Testvorschriften f&uuml;r die Au&szlig;engastronomie. An der frischen Luft erscheint uns das v&ouml;llig absurd. Es gibt da auch noch mehr, aber sei es drum, soweit haben wir ja auch mitgemacht. Aber jetzt geht es um&rsquo;s Eingemachte. Um die endg&uuml;ltige Spaltung in Geimpft und Ungeimpft. Und wir kleinen Gesch&auml;ftsinhaber sollen die Vorgaben der Politik umsetzen, bei Bu&szlig;geldandrohung. Da machen wir nicht mit. Zur Impfung ist unser Standpunkt: Das muss jeder f&uuml;r sich entscheiden. Wir sind keine Mediziner. Wir sind nur Wirte und h&ouml;ren viel. Und wir wundern uns, dass das, was wir h&ouml;ren, in den Medien kein Thema ist!<br>\nUnsere besorgte Frage ist nicht, ob man sich impfen lassen soll oder nicht? Unsere Frage ist, ob man Menschen wegen ihres Impfstatuses bewirten darf oder nicht? Wir selbst w&uuml;rden niemals auf die Idee kommen, einen Gast beim Betreten unseres Restaurants nach seiner Krankenakte zu fragen. Da machen wir nicht mit. In Deutschland sollen ca. 9 Millionen Kinder unter 12 Jahren leben (nach Angabe von Herrn Lauterbach), f&uuml;r die es keinen Impfstoff gibt. Wollen Eltern mit ihren Kindern in ein Restaurant, wird zuk&uuml;nftig ein Test notwendig. Hierf&uuml;r braucht es dann zus&auml;tzlich Zeit und Geld. Wer wird sich das leisten k&ouml;nnen?<br>\nSollen wir wirklich diese Kinder und ihre Eltern vor der T&uuml;r stehen lassen? Oder sie durch die Hintert&uuml;r hereinlassen? Und das satte Bu&szlig;geld zahlt dann der Wirt. Nee, da machen wir nicht mit&hellip;<br>\nEntweder Alle oder Keiner!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bigs-diner.de\/post\/community-ins-leben-rufen\">Big&rsquo;s Dinner<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Pass, der die Gesellschaft teilt<\/strong><br>\nSeit Einf&uuml;hrung des Gesundheitspasses sind die Ums&auml;tze in Gesch&auml;ften und Restaurants eingebrochen. Experten sorgen sich zudem um die sozialen Auswirkungen der Vorschrift.<br>\nSo viele Menschen brachten zuletzt nur die aufst&auml;ndigen Gelbwesten auf die Stra&szlig;e: Erneut sind heute 200 Demonstrationen in ganz Frankreich angemeldet, um gegen den sogenannten Gesundheitspass der franz&ouml;sischen Regierung zu protestieren. Schon an den vergangenen acht Samstagen nahmen daran &ndash; je nach Z&auml;hlweise &ndash; zwischen 150.000 und 350.000 Menschen teil. Die Gelbwesten machten als soziale Bewegung 2019 weltweit Schlagzeilen. Die Anti-Pass-Demos werden weniger beachtet, vielleicht, weil der Gesundheitspass vordergr&uuml;ndig funktioniert: Inzwischen liegt Frankreich an vierter Stelle der EU-Staaten mit den meist geimpften Erwachsenen.<br>\nBei genauerem Hinsehen f&uuml;hrt der Pass jedoch zu vielen Konflikten und Verlusten. Seit Anfang August m&uuml;ssen Franz&ouml;sinnen und Franzosen an allen &ouml;ffentlichen Orten einen Impfnachweis oder einen negativen Corona-Test vorzeigen, etwa auf Caf&eacute;-Terrassen, im Kino, in Bibliotheken, Einkaufszentren und Schnellz&uuml;gen. Genau diese betroffenen Betriebe haben in den vergangenen Wochen je nach Region bis zu 40 Prozent weniger Umsatz gemacht: Offenbar blieben auch Kunden aus, die l&auml;ngst geimpft sind, aber die Kontrolle am Tresen oder Kinoeingang ablehnen. [&hellip;]<br>\nDas Versprechen der liberalen Regierung, an den &ldquo;sicheren Orten&rdquo; mehr Publikum anzuziehen, hat sich als falsch erwiesen. In dieser Woche sah sich die Pariser Regierung gen&ouml;tigt, Hotels, Restaurants und Theater erneut mit Steuergeldern zu entsch&auml;digen &ndash; so wie einst im Lockdown. Problematischer im Hinblick die Bek&auml;mpfung der Pandemie wiegt aber die Tatsache, dass sich vor allem junge und wohlhabende Menschen impfen lie&szlig;en &ndash; sie sind es schlie&szlig;lich, die weiter in Bars oder Kinos gehen oder ohne Umst&auml;nde in den Schnellzug steigen wollen. &Auml;ltere Personen, die auf den Schutz der Impfung besonders angewiesen w&auml;ren, wurden mit dem Gesundheitspass kaum erreicht: In dieser Altersgruppe liegt Frankreich nach den Statistiken der Europ&auml;ischen Kommission unter dem europ&auml;ischen Durchschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-09\/gesundheitspass-frankreich-pflegekraefte-corona-impfpflicht-auswirkungen-wirtschaft-kultur\/komplettansicht\">Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, die politische Elite in Deutschland m&ouml;chte ja am liebsten sogar 2G, besser heute als morgen. W&auml;hrend die Franzosen sich gegen die Repressionsma&szlig;nahmen zur Wehr setzen und es wom&ouml;glich sogar Solidarisierungseffekte gibt, wie die Umsatzeinbr&uuml;che zeigen, kann man davon ausgehen, dass in Deutschland die Ausgrenzung der Mitb&uuml;rger sicher funktioniert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ungeimpfte ausrotten<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Ungeimpften wollen unsere Kinder anstecken. Mit dem Virus und mit dem Erreger, den sie selbst in sich tragen. Viele dieser Krankheit sind Eltern, sie sind als Ungeimpfte und Eltern doppelt verantwortungslos.<br>\nWir werden das nicht zulassen, haben Erfahrung in der effizienten Bek&auml;mpfung von Viren. Das Virus namens Impfverweigerer hat zahlreiche Nebenwirkungen, es frisst sich in den gesellschaftlichen Frieden hinein, gelangt von der Blutbahn direkt ins Hirn, wo es zu unkontrollierten Handlungen f&uuml;hrt. Das erste Virus war gef&auml;hrlich, aber nicht b&ouml;sartig, es handelte seiner Natur entsprechend. Das Virus der Ungeimpften ist gef&auml;hrlich, und es ist au&szlig;erdem b&ouml;sartig. Es ist also die gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung.<br>\nAber wir nehmen diese Herausforderung an!<br>\nUnd wir kennen die richtige Behandlung der Krankheit mit dem Namen Ungeimpfte. Wir m&uuml;ssen sie isolieren, dauerhaft in Quarant&auml;ne bringen und sie rund um die Uhr &uuml;berwachen. Es w&auml;re unverantwortlich, diese Krankheit weiter arbeiten zu lassen, damit sie sich weiter ausbreiten kann. Arbeit ist ein wertvolles Gut, das nur von Gesunden erledigt werden kann und darf.<br>\nUnd gerade im gesellschaftlichen Leben, wo es um Freizeit, psychischen Ausgleich, um Erholung, Kultur und Sport geht, gerade dort darf die Krankheit keinen Einzug erhalten. Wo Menschen sich in ihrer Freizeit treffen, werden sie schnell &uuml;berm&uuml;tig, unvorsichtig, sie achten nicht auf die Erreger, die sie anstecken, krankmachen und t&ouml;ten k&ouml;nnen.<br>\nDie Pandemie der Ungeimpften ist der letzte Kampf, den wir gewinnen m&uuml;ssen. Wenn wir keine Ungeimpften mehr haben, werden wir zur alten Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren. Wir f&uuml;rchten uns nicht vor der Krankheit namens Ungeimpfte, denn wir wissen, was zu tun ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/09\/https-www-neulandrebellen-de-p146866previewtrue\/\">Neulandrebellen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu auch:<\/strong> 9\/11 und Corona: Die Virus-Politik ist der neue <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75810\">&bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo;<\/a> von Tobias Riegel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Britische Impfkommission r&auml;t von Impfung 12- bis 15-J&auml;hriger ab<\/strong><br>\nDie britische Impfkommission (JCVI) hat sich &uuml;berraschend gegen fl&auml;chendeckende Corona-Impfungen von 12- bis 15-J&auml;hrigen ausgesprochen. Die Kommission erweiterte zwar ihre Impfempfehlung f&uuml;r an Herz, Lungen und Leber erkrankte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, eine allgemeine Impfempfehlung wollte sie aber nicht aussprechen. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es am Freitag in einer Mitteilung der Gesundheitsbeh&ouml;rde Public Health England, die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien f&uuml;r gesunde Menschen diese Altersgruppe marginal.<br>\nBislang lautete die Empfehlung der Kommission, 12- bis 15-J&auml;hrige nur zu impfen, wenn sie in die Gruppe der besonders durch Covid-19 gef&auml;hrdeten Menschen fallen. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise Menschen mit unterdr&uuml;cktem Immunsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/corona-britische-impfkommission-lehnt-impfung-fuer-jugendliche-ab-17516508.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die britische Impfkommission hat also anders entschieden als die deutsche StiKo. Die Begr&uuml;ndung ist bemerkenswert: Lediglich &bdquo;marginale&ldquo; Vorteile durch die Impfung. Offensichtlich arbeitet diese britische Institution im Gegensatz zur StiKo tats&auml;chlich (auch politisch) unabh&auml;ngig.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Schulen sind keine Pandemietreiber<\/strong><br>\nDie Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen schie&szlig;en in die H&ouml;he, weshalb hitzig &uuml;ber Pr&auml;senzunterricht diskutiert wird. Doch die Schulen sind bisher keine Pandemietreiber und vieles spricht daf&uuml;r, dass sie es auch k&uuml;nftig nicht sein werden. Es k&ouml;nnte sogar das Gegenteil der Fall sein. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Deutschland ergibt sich daraus, dass eine Angst vor Schulen als Pandemietreiber wahrscheinlich unbegr&uuml;ndet ist, solange es an den Schulen effektive Hygienekonzepte gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Schulen-sind-keine-Pandemietreiber-article22782691.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zum hundertsten Mal, aber die Bundesregierung dr&auml;ngt weiter auf die Impfung der 12- bis 17-J&auml;hrigen. Unverantwortlich ist im Grunde ein Euphemismus in diesem Zusammenhang.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Spahn: Lohnabzug f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne gerechtfertigt<\/strong><br>\nUm gut durch den Pandemieherbst zu kommen, muss die Impfbereitschaft steigen. Gesundheitsminister Spahn k&uuml;ndigt deshalb eine besondere Aktion an &ndash; und schlie&szlig;t harte Ma&szlig;nahmen nicht aus.<br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt darauf, an Orten des &ouml;ffentlichen Lebens mehr Menschen f&uuml;r die Corona-Impfung zu gewinnen. Deshalb startet in der kommenden Woche eine Aktionswoche mit mehreren Verb&auml;nden, die noch mehr Menschen von einer Impfung &uuml;berzeugen soll. Es fehle noch immer an der &ldquo;einfachen Gelegenheit&rdquo; zum Impfen, sagte der Minister am Mittwoch in Berlin. Er nannte Spiel- und Sportpl&auml;tze, Fu&szlig;g&auml;ngerzonen und Einkaufsgesch&auml;fte. Er sei L&auml;ndern, Kommunen und Helfern dankbar f&uuml;r viele &ldquo;kreative Ideen&rdquo;.<br>\nSpahn &auml;u&szlig;erte sich im Vorfeld der bevorstehenden Impfwoche, bei der auch in Vereinen, Gesch&auml;ften und vielerlei anderen Orten Menschen f&uuml;r die Corona-Impfung gewonnen werden sollen. An Informationen &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten fehlt es nach Spahns Angaben bislang nicht. Die Social-Media-Angebote der Bundesregierung w&uuml;rden gut genutzt.<br>\n&ldquo;Wir haben das Mittel in der Hand, uns zur&uuml;ck in Freiheit und Normalit&auml;t zu impfen&rdquo;, betonte der Minister. Zwar sei die Impfung die pers&ouml;nliche und freie Entscheidung jedes Einzelnen. Es sei aber auch eine Frage, die andere betreffe. Spahn h&auml;lt es zudem auch f&uuml;r gerechtfertigt, dass ungeimpfte Arbeitnehmer, die in Quarant&auml;ne gehen m&uuml;ssen, Lohnabz&uuml;ge hinnehmen m&uuml;ssen. Er sehe nicht ein, dass andere auf Dauer daf&uuml;r zahlen sollten, wenn sich Menschen trotz ausreichender Impfstoffe in Deutschland nicht impfen lie&szlig;en, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_90762002\/jens-spahn-lohnabzug-fuer-ungeimpfte-in-quarantaene-gerechtfertigt.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> W&auml;hrend der Bundesgesundheitsminister &bdquo;harte Ma&szlig;nahmen&ldquo; nicht ausschlie&szlig;t, streicht der erste Landeschef nun die Segel. Berlins regierender B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller h&auml;lt <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/berlin\/article233649767\/Mueller-haelt-Moeglichkeiten-beim-Impfen-fuer-ausgereizt.html\">die M&ouml;glichkeiten beim Impfen f&uuml;r &laquo;ausgereizt&raquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenchaos in der Pandemie &ndash; &bdquo;Es wurde nahezu jeder Fehler gemacht, den man machen konnte&ldquo;<\/strong><br>\nGerd Antes z&auml;hlt zu den renommiertesten Medizinstatistikern Deutschlands. Im Interview erz&auml;hlt er von den ungez&auml;hlten Wissensl&uuml;cken zu Covid-19, wettert &uuml;ber die Ahnungslosigkeit in Politik und Wissenschaft und erkl&auml;rt, warum Deutschland mit seiner Corona-Politik auf dem Weg in den Irrationalismus ist. [&hellip;]<br>\nBesonders deutlich sichtbar ist das bei den immensen Defiziten, wenn es um die therapeutischen Ma&szlig;nahmen geht, die es br&auml;uchte, um die Erkrankung zu heilen oder zumindest die Verl&auml;ufe abzumildern. Es geht hierzulande nur um die Impfung, aber eine Medikation fehlt. Die Beitr&auml;ge zu notwendigen klinischen Studien aus Deutschland liegen bei nahezu null.<br>\nDabei liest man doch immer wieder von diversen Erfolgen &ndash; j&uuml;ngst etwa durch das Mittel Ivermectin.<br>\nSeit dem Fr&uuml;hjahr 2020 tauchen immer wieder mal die aberwitzigsten Vorschl&auml;ge in den Medien auf &ndash; Medikamente, die dann teilweise von Menschen wie Donald Trump noch einmal aufgegriffen werden und die Schlagzeilen produzieren. Doch es braucht keine Schlagzeilen; es braucht klinische Studien, um die Wirksamkeit von Medikamenten nachzuweisen &ndash; oder eben auch nicht nachzuweisen. Auf diesem Gebiet bewegt sich Deutschland auf der Seite der Vollversager. Und die Politik interessiert das nicht. Das l&auml;sst sich &uuml;brigens an dem von Ihnen erw&auml;hnten Ivermectin gut nachverfolgen. Es gibt hier eine Reihe von zu kleinen Studien und von zu schlechter Qualit&auml;t, mit denen dann Narrative konstruiert werden, die im Wechselspiel mit Hinweisen auf diese Studien wachsen. Wenn dann, wie beim Ivermectin gerade geschehen, eine der gr&ouml;&szlig;ten Studien mit einer behaupteten Reduktion der Mortalit&auml;t von 90 Prozent nach kurzer Zeit wegen schwerer Zweifel an der Seri&ouml;sit&auml;t zur&uuml;ckgezogen werden muss, liegt das ganze Dilemma auf dem Tisch. Das ist geradezu lehrbuchm&auml;&szlig;ig.<br>\nIn welchen L&auml;ndern l&auml;uft es denn aktuell besser?<br>\nVorbildlich auf Weltniveau ist &ndash; nicht &uuml;berraschend &ndash; eine Studiengruppe in Oxford. Dort werden offene Fragen mit einer immensen Geschwindigkeit beantwortet. Wir indes haben daf&uuml;r zu b&uuml;&szlig;en, dass wir bereits vor Corona nicht in der Weltspitze mitgespielt haben; im Gegensatz zu Gro&szlig;britannien, wo man immer ganz weit vorne war. In einem Netz von gut 180 Kliniken haben die Briten eine M&ouml;glichkeit entwickelt, Dinge in pr&auml;zise zielgerichteten Studien zu ergr&uuml;nden, um dann in zwei oder drei Monaten handfeste Antworten zu liefern &ndash; Antworten, die wir in Deutschland nicht in eineinhalb Jahren auf dem Tisch h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/interview-gerd-antes-corona-daten-studien-rki\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung nach &sect; 31 der Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages<\/strong><br>\nNahezu zwanzig Mal haben wir im Bundestag in den letzten anderthalb Jahren &Auml;nderungen am Infektionsschutzgesetz vorgenommen. Mit keinem anderen Gesetz hat sich unser Parlament so oft in so kurzer Zeit besch&auml;ftigt, wie mit diesem.<br>\nDie Hektik, mit der wir in nahezu jeder Sitzungswoche das Infektionsschutzgesetz weiter ausweiten, um vermeintlich Schlimmeres zu verhindern, kann ich immer weniger nachvollziehen. Die scheinbare Panik, mit der wir in immer k&uuml;rzer werdenden Abst&auml;nden das Infektionsschutzgesetz &auml;ndern, ist au&szlig;erhalb des Berliner Regierungsviertels kaum zu sp&uuml;ren. Zum Gl&uuml;ck.<br>\nIm Januar 2021 waren deutschlandweit rund 5.500 Menschen mit Covid im Krankenhaus in Behandlung. Selbst der Gesundheitsminister betont, dass das Gesundheitssystem zu keiner Zeit vor einem Kollaps stand. Dies belegen auch die Zahlen des Statistischen Bundesamts sehr eindr&uuml;cklich: Auf dem H&ouml;hepunkt der zweiten und dritten Welle waren mindestens 2.700 Intensivbetten frei. Hinzu kommen circa 10.000 Intensivbetten als Notfallreserve, die &uuml;ber den ganzen Zeitraum seit ihrer Einrichtung nicht genutzt werden mussten.<br>\nZur Zeit liegen 1.316 Menschen mit Corona auf der Intensivstation und 17.616 Intensivpatienten ohne Corona. Diese Zahlen belegen, dass unsere Krankenh&auml;user in keiner Weise besonders belastet sind, deshalb war es &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich selbst im Coronajahr die Zahl der Krankenhausbetten weiter zu reduzieren, ohne dass es zu einer Notlage gekommen ist.<br>\nIn Brandenburg sind nur 1,98% der zur Verf&uuml;gung stehenden Intensivbetten von Coronapatienten belegt (die Reservebetten sind nicht eingerechnet). Hier von einer bevorstehenden schweren Belastungsprobe f&uuml;r die Kliniken zu sprechen ist f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar.<br>\nWir haben unseren B&uuml;rgern im letzten Jahr viel abverlangt. Mit den Folgen der Coronapandemie werden wir uns noch viele Jahre lang besch&auml;ftigen m&uuml;ssen. Als Bundestagsabgeordnete ist es meines Erachtens nach zum Ende der 19. Wahlperiode nun auch an der Zeit, &uuml;ber das eigene Handeln zu reflektieren und das Geschehene Revue passieren zu lassen.<br>\nWie oft haben wir versprochen, dass die Beschr&auml;nkungen ein Ende haben? Wie oft haben wir das Einf&uuml;hren harter Ma&szlig;nahmen, von &bdquo;Wellenbrechern&ldquo;, &bdquo;Lockdown lights&ldquo; und &bdquo;Notbremsen&ldquo;, damit gerechtfertigt das danach zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckgekehrt werden kann? Wir haben versprochen, dass es keine Impfplicht geben wird. Wir haben versprochen, dass Kinder wieder ohne Maske in die Schule gehen k&ouml;nnen. Wir haben nichts davon gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/saskia-ludwig.de\/persoenliche-erklaerung-nach-31-der-geschaeftsordnung-des-deutschen-bundestages\/\">Saskia Ludwig<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie sich das Parlament in der Pandemie mal wieder selbst aus dem Spiel nimmt<\/strong><br>\nDer Bundestag nimmt sich nicht die Zeit, die so wichtigen Rechtsgrundlagen der Epidemiebek&auml;mpfung in einem eigenen Verfahren zu beraten, sondern verkn&uuml;pft die Rechts&auml;nderungen mit der Aufbauhilfe f&uuml;r die Flutkatastrophe. W&auml;hrend das Gesetzgebungsverfahren bereits l&auml;uft, f&auml;llt pl&ouml;tzlich auf, dass auch die Norm, die die Epidemiebek&auml;mpfung steuern soll, &auml;nderungsbed&uuml;rftig ist.<br>\nWeder die Koalitionsfraktionen noch die Oppositionsfraktionen trauen es sich zu, eigene Gesetzentw&uuml;rfe zu entwerfen. Eine von der Koalition getragene Bundestagsmehrheit fordert die Bundesregierung in einem Beschluss auf, ihre eigene Arbeit zu machen. Entsprechende &Auml;nderungsantr&auml;ge werden unver&ouml;ffentlicht in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung diskutiert und sp&auml;ter &ndash; gegebenenfalls ver&auml;ndert &ndash; als &Auml;nderungsantrag in den Gesundheitsausschuss eingebracht.<br>\nIm Ergebnis hat all das keine verfassungsrechtliche Konsequenz &ndash; und ist vermutlich im Arbeitsalltag des Deutschen Bundestages noch nicht einmal sonderlich un&uuml;blich. Es zeigt aber doch, welchen Stellenwert das Parlament seiner eigenen Aufgabe in der Pandemiebek&auml;mpfung beimisst.<br>\nWie schon bei vorherigen Rechts&auml;nderungen des Infektionsschutzgesetzes, reagiert die Mehrheit des Bundestages auf Kritik aus der Rechtsprechung, statt selbst proaktiv zu gestalten, und verl&auml;sst sich auf die Vorlagen der Bundesregierung. Diese werden zwar &ndash; wie zuletzt bei der Einf&uuml;hrung der Bundesnotbremse &ndash; im parlamentarischen Verfahren konkretisiert und erheblich verbessert, eigene Akzente setzen die Koalitionsfraktionen aber nicht.<br>\nDas mag unter Zeitdruck w&auml;hrend einer laufenden Epidemiewelle noch im Ansatz verst&auml;ndlich sein, f&uuml;r ein schon vor 10 Monaten diskutiertes und absehbares Problem in einer epidemisch relativ ruhigen Situation ist es das nicht mehr. Die Koalitionsfraktionen waren nun schon den zweiten Sommer in Folge im &bdquo;Urlaub von Corona&ldquo; (f&uuml;r den ersten Sommer bei Kersten\/Rixen, Der Verfassungsstaat in der Corona-Krise, 2. Aufl. 2021, S. 29 f.) und haben es vers&auml;umt, mit ausreichend Zeit f&uuml;r &ouml;ffentliche Diskussion und Beratung die wichtigen Rechtsgrundlagen der Epidemiebek&auml;mpfung den ver&auml;nderten Rahmenbedingung (Virusmutationen, Impfquote und Impfbereitschaft) anzupassen.<br>\nNicht nur die Landesparlamente k&ouml;nnten in der Epidemiebek&auml;mpfung eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen (zum Beispiel dazu Rixen und Volkmann in der Anh&ouml;rung des Schleswig-Holsteinischen Landtages am 18.11.2020, siehe auch den Rechtsvergleich von Amhaouach\/Huster\/Kie&szlig;ling\/Schaefer, NVwZ 2021, S. 825&ndash;830).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/wie-sich-das-parlament-in-der-pandemie-mal-wieder-selbst-aus-dem-spiel-nimmt\/\">Johannes Gallon in Verfassungsblog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weltfriedenstag, 1. September 2021, Berlin, Unter den Linden vor dem Konsulat der russischen F&ouml;deration<\/strong><br>\nKundgebung der Friedenskoordination Berlin:<br>\nAus der Geschichte lernen: Abr&uuml;sten statt Aufr&uuml;sten. Verst&auml;ndigung statt Konfrontation<br>\nRede von L&uuml;hr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag, Berliner Friedenskoordination<br>\nLiebe Kriegsgegnerinnen, liebe Friedensfreunde, Obwohl wir hier vor der Botschaft Russlands stehen, will ich doch vorweg etwas zum NATOKrieg in Afghanistan und dem Abzug von Bundeswehr und NATO sagen. Wir halten fest: der gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rpakt der Welt hat den Krieg am Hindukusch verloren und musste unter chaotischen Bedingungen aus Afghanistan abziehen. Den NATO-Staaten ist es binnen zwei Jahrzehnten nicht gelungen, dort ein funktionierendes Staatswesen aufzubauen, das im westlichen Interesse agiert. Die Politik des Milit&auml;rinterventionismus ist ebenso gescheitert wie die des Regime Change durch Krieg. Die Kriegssch&auml;den sind gewaltig: Dieser Krieg hat Hunderttausende Tote gefordert, &uuml;ber sechs Millionen Menschen mussten ins Ausland fliehen, vor allem nach Pakistan und in den Iran. Am Krieg haben sich die R&uuml;stungskonzerne der NATO-L&auml;nder goldene Nasen verdient. Der zivile Aufbau ist schwach: Die Analphabetenrate in Afghanistan liegt bei zwei Drittel, derzeit sind fast die H&auml;lfte der 40 Millionen Einwohner von humanit&auml;rer Hilfe abh&auml;ngig und das Weltern&auml;hrungsprogramm schl&auml;gt Alarm: das Leben von einem Drittel der Bev&ouml;lkerung ist von &bdquo;gro&szlig;em Hunger&ldquo; bedroht.<br>\nWer angesichts dieser furchtbaren Bilanz weiter an der Politik des Milit&auml;rinterventionismus und der Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr festh&auml;lt, geh&ouml;rt abgew&auml;hlt. Ausl&auml;ndisches Milit&auml;r f&uuml;hrt nicht zum Frieden, sondern f&ouml;rdert den Krieg. Es muss Schluss sein mit Auslandseins&auml;tzen und Kriegsvorbereitungen. Abziehen soll die Bundeswehr jetzt zuallererst aus Mali, denn auch dort fruchtet die milit&auml;rische Ausbildung durch die Bundeswehr ebenso wenig wie in Afghanistan. Der Krieg dort wird heftiger und erfasst immer mehr Staaten in der Region. Holt die Bundeswehr zur&uuml;ck!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210906-ATT00206.pdf\">Kundgebung der Friedenskoordination Berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kriegszentrale Ulm<\/strong><br>\nNATO-Hauptquartier JSEC wird in Baden-W&uuml;rttemberg er&ouml;ffnet. Aufgabe ist Koordinierung eines Aufmarschs gegen Russland. Friedensaktivisten protestieren<br>\nBegleitet von Protesten zelebriert die NATO am Mittwoch in Ulm die volle Einsatzf&auml;higkeit ihres neuen Hauptquartiers JSEC (Joint Support and Enabling Command) in der Ulmer Wilhelmsburgkaserne. Aufgabe des Hauptquartiers ist es, die Verlegung von NATO-Truppen und Material im gesamten europ&auml;ischen B&uuml;ndnisgebiet zu koordinieren&hellip; Faktisch geht es vor allem darum, den schnellstm&ouml;glichen Aufmarsch des westlichen Kriegsb&uuml;ndnisses Richtung Russland vorzubereiten&hellip;<br>\nDie T&auml;tigkeit des JSEC steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem zweiten neuen NATO-Hauptquartier, dem Joint Force Command (JFC) in Norfolk (US-Bundesstaat Virginia). Dessen Aufgabe ist es, die Bewegung von Truppen und Material aus den Vereinigten Staaten und Kanada &uuml;ber den Atlantik nach Europa zu organisieren; dort &uuml;bernimmt dann das JSEC. Die Verbindung wird dadurch erleichtert, dass mit Flottillenadmiral Stefan Pauly ein Soldat der Bundeswehr als Stabschef beim JFC Norfolk t&auml;tig ist. Dieses kooperiert zudem eng mit der U.S. Second Fleet, die ihr Hauptquartier ebenfalls in Norfolk hat. Konteradmiral Daniel W. Dwyer befehligt neben dem JFC Norfolk auch die Second Fleet. Sie war schon im Kalten Krieg f&uuml;r den Truppentransport &uuml;ber den Atlantik zust&auml;ndig; sie wurde 2011 au&szlig;er Dienst gestellt. 2018, nach der Eskalation des Machtkampfs gegen Russland, wurde sie reaktiviert.<br>\nFriedensinitiativen rufen f&uuml;r Mittwoch vormittag zum Protest gegen die Zeremonie auf, mit der die NATO in Anwesenheit von SACEUR Wolters und dem Parlamentarischen Staatssekret&auml;r im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Silberhorn, die volle Einsatzbereitschaft des JSEC feiern will. &raquo;Aufr&uuml;stung und Abschreckung&laquo; seien &raquo;nicht der richtige Weg&laquo;, um Konflikte zu l&ouml;sen, hei&szlig;t es in einem Aufruf der Ulmer &Auml;rzteinitiative, einer Regionalgruppe der Friedensorganisation IPPNW. Das habe zuletzt der Afghanistankrieg hinl&auml;nglich gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/409944.militarisierung-kriegszentrale-ulm.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Ukraine &ndash; &laquo;ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner der USA&raquo;<\/strong><br>\nIn der Ukraine l&auml;uft noch immer viel schief. Das Land lebt mehr und mehr vom &laquo;Anti-Russland-Goodwill&raquo; anderer L&auml;nder.<br>\n&laquo;Die wichtigsten Annahmen, die der US-amerikanischen Politik gegen&uuml;ber der Ukraine zugrunde liegen, sind falsch. Die interne Regierungsf&uuml;hrung in Kiew ist eher von aufkeimendem Autoritarismus als von einem Bekenntnis zur Demokratie gepr&auml;gt und die ukrainische Aussenpolitik ist alarmierend kriegerisch gegen&uuml;ber ihrem viel gr&ouml;sseren und m&auml;chtigeren Nachbarn. Die Ukraine ist ein unw&uuml;rdiger und gef&auml;hrlicher Partner f&uuml;r die Vereinigten Staaten.&raquo;<br>\nDer das am 30. August 2021 geschrieben und ver&ouml;ffentlicht hat, ist kein Kreml-freundlicher Propagandist, sondern ein offensichtlich aufmerksamer Beobachter und couragierter Kommentator der geopolitischen Spannungen: der US-Amerikaner Ted Galen Carpenter. Und die oben zitierten S&auml;tze stehen nicht irgendwo auf einer kleinen Oppositionsplattform, sondern im US-amerikanischen Zweimonats-Polit-Magazin &laquo;The National Interest&raquo;, das politisch tendenziell den Neocons zugerechnet wird.<br>\nTed Galen Carpenter hat richtig beobachtet. Der als Hoffnungstr&auml;ger zum ukrainischen Staatspr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj ist mittlerweile die Entt&auml;uschung. Sein Versprechen, als erste Priorit&auml;t den Frieden im Donbass anzugehen, hat er nicht nur nicht gehalten, er tut alles, um eine L&ouml;sung des Konflikts zu verhindern: noch strengere Sprachgesetze gegen die russische Muttersprache in vielen Regionen der Ukraine, noch mehr Geld ins Milit&auml;r, noch massivere Forderungen an die westlichen &laquo;Verb&uuml;ndeten&raquo; USA und Deutschland, noch h&auml;rteres Vorgehen gegen Medien, die nicht auf seiner Linie liegen, &laquo;Minsk II&raquo; kein Thema mehr, und und und. Zu den ukrainischen Realit&auml;ten geh&ouml;rt, dass die ukrainische Armee bereits sehr eng mit der NATO kooperiert &ndash; NATO-Milit&auml;rberater f&uuml;r die ukrainische Armee, obligatorische Englischkurse f&uuml;r die Offiziere, gemeinsame Man&ouml;ver in der Ukraine und sogar gemeinsame Man&ouml;ver ausserhalb der Ukraine. Aber Selenskyj will die offizielle Mitgliedschaft &ndash; und genau das ist das Problem: Gem&auml;ss Ziffer 5 des NATO-Vertrages ist die NATO zu milit&auml;rischer Hilfe verpflichtet, wenn ein Mitglied angegriffen wird. Dann aber w&auml;re es f&uuml;r die Ukraine &ndash; als Mitglied &ndash; ein Leichtes, irgend ein milit&auml;risches Gepl&auml;nkel mit Russland als Angriff zu deklarieren, und schon w&auml;re die Folge eine milit&auml;risch-kriegerische Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland &ndash; und damit wohl der Beginn eines neuen grossen europ&auml;ischen Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/__trashed-377\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Fregatte wird auf illegaler US-Basis im Indopazifik betankt<\/strong><br>\nMarinekommando best&auml;tigt Versorgungsstopp auf Basis Diego Garcia. Insel wird von Gro&szlig;britannien besetzt halten und von US-Milit&auml;r genutzt. Missachtung mehrerer internationaler Gerichte<br>\nUngeachtet kritischer Stimmen der Opposition und von Regionalexperten in Deutschland sowie der chinesischen Regierung wird die deutsche Fregatte &ldquo;Bayern&rdquo; in diesen Tagen die illegal besetzt gehaltenen US-Milit&auml;rbasis Diego Garc&iacute;a im Indischen Ozean anlaufen. Die &ldquo;Bayern&rdquo; wird dort vom US-Milit&auml;r Treibstoff aufzunehmen. Das best&auml;tigte das Marinekommando Telepolis auf Anfrage.<br>\nHeikel an der Mission: Das deutsche Milit&auml;r und die Bundesregierung missachten damit gleich mehrere international g&uuml;ltige Urteile, die eine R&uuml;ckgabe des Eilands an den Inselstaat Mauritius gefordert haben. Auch die UN-Vollversammlung hatte die westliche Milit&auml;rverwaltung auf der kleinen Insel der Chagos-Gruppe als v&ouml;lkerrechtswidrig eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Fregatte-wird-auf-illegaler-US-Basis-im-Indopazifik-betankt-6187496.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Eine gewisse Doppelmoral&rdquo;<\/strong><br>\nDer geplante Aufenthalt der Fregatte Bayern auf dem v&ouml;lkerrechtswidrig in britischer Herrschaft gehaltenen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Diego Garcia st&ouml;&szlig;t in zunehmendem Ma&szlig; auf Kritik. Die Insel mitten im Indischen Ozean ist Teil des Chagos-Archipels, den Gro&szlig;britannien im Verlauf der Entkolonialisierung einst v&ouml;lkerrechtswidrig seiner Kolonie Mauritius entrissen hat, um den USA den Bau des Milit&auml;rst&uuml;tzpunkts zu erm&ouml;glichen. Mittlerweile haben mehrere UN-Gerichte die R&uuml;ckgabe des Archipels verlangt. Indem die Fregatte Bayern im Rahmen ihrer Asien-Pazifik-Fahrt dort in K&uuml;rze anlege, akzeptiere sie &ldquo;de facto&rdquo; den Rechtsbruch, warnt ein Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Mit Blick auf die Behauptung der Bundesregierung, sie trete f&uuml;r eine &ldquo;regelbasierte internationale Ordnung&rdquo; ein, sei &ldquo;eine gewisse Doppelmoral&rdquo; zu konstatieren. Die Fregatte bricht am Sonntag aus Karachi, wo sie gestern eintraf, in Richtung Diego Garcia auf. Bislang hat sie auf ihrer Fahrt &Uuml;bungen mit Kriegsschiffen aus Staaten absolviert, die sich milit&auml;risch gegen China in Stellung bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8698\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>China an der Schwelle zu einer &ldquo;tiefgreifenden Transformation<\/strong><br>\nEigene &Uuml;bersetzung<br>\n(&hellip;) Eine ideologische Spaltung zwischen dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping und der Wirtschafts- und Kulturelite des Landes ist in den Vordergrund getreten, nachdem der Kommentar eines bekannten maoistischen Anh&auml;ngers in den Staatsmedien offiziell abgesegnet wurde.<br>\nIn dem weit verbreiteten Kommentar, der mit dem Jargon des Kalten Krieges gespickt ist, wird eine &ldquo;tiefgreifende Transformation&rdquo; gefordert, um China stark genug f&uuml;r den Kampf gegen die Vereinigten Staaten zu machen &ndash; ein Prozess, den einige als Kulturrevolution 2.0 bezeichnen.<br>\nPolitische Kommentatoren erkl&auml;rten, der Artikel erinnere an die Art und Weise, wie Revolutionsf&uuml;hrer Mao Zedong 1966 mit seinen &ldquo;Plakaten mit gro&szlig;en Schriftzeichen&rdquo; die Kulturrevolution einleitete.<br>\nSie sagten auch, dass Pr&auml;sident und KP-Generalsekret&auml;r Xi Jinping durch diesen Wandel mehr politische und wirtschaftliche Macht erlangen w&uuml;rde, w&auml;hrend Gesch&auml;ftsleute und Beamte, die von Chinas &Ouml;ffnung in den letzten Jahrzehnten profitiert hatten, den K&uuml;rzeren ziehen w&uuml;rden.<br>\nSeit dem Verbot der B&ouml;rsennotierung der Ant Group von Alibaba in den Vereinigten Staaten im vergangenen November hat Peking Ma&szlig;nahmen ergriffen, um Technologieriesen wie Tencent und Didi Global in die Schranken zu weisen. Au&szlig;erdem wurden neue Vorschriften zur Einschr&auml;nkung des Bildungs-, Immobilien- und Unterhaltungssektors erlassen.<br>\nNach der informellen Beidaihe-Konferenz, bei der die Parteif&uuml;hrer Anfang August &uuml;ber die Politik diskutierten, erkl&auml;rte Xi am 17. August vor dem Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Partei, China solle den &ldquo;gemeinsamen Wohlstand&rdquo; f&ouml;rdern.<br>\nEin Dutzend Popstars, darunter die Schauspielerinnen Vicky Zhao und Zheng Shuang, wurden verboten oder mit Geldstrafen belegt, w&auml;hrend einige m&auml;nnliche S&auml;nger der Beteiligung an Sexualverbrechen beschuldigt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/08\/china-on-the-cusp-of-a-profound-transformation\/?mc_cid=c1273bfdd1&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times, 31. August<\/a>\n<p><strong>dazu: Xi mobilisiert die Jugend f&uuml;r den bevorstehenden kritischen Kampf<\/strong><br>\nEigene &Uuml;bersetzung<br>\n(&hellip;) Als j&uuml;ngstes Zeichen des tiefgreifenden Wandels in China hat der Staatspr&auml;sident und Generalsekret&auml;r der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Xi Jinping, die Jugend des Landes aufgefordert, &ldquo;Illusionen aufzugeben und den Kampf zu wagen&rdquo;, um die nationale Souver&auml;nit&auml;t, Sicherheit und Entwicklung zu sch&uuml;tzen.<br>\n&ldquo;Gegenw&auml;rtig beschleunigen sich die tief greifenden Ver&auml;nderungen in der Welt, die es seit einem Jahrhundert nicht mehr gegeben hat, w&auml;hrend die gro&szlig;e Verj&uuml;ngung der chinesischen Nation in eine kritische Phase eingetreten ist&rdquo;, sagte Xi am 1. September bei der Er&ouml;ffnung einer Fortbildungsveranstaltung f&uuml;r junge und mittelalte Beamte an der Parteischule des Zentralkomitees oder der Nationalen Schule f&uuml;r Staatsf&uuml;hrung.<br>\n&ldquo;Die Risiken und Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert werden, haben erheblich zugenommen. Es ist unrealistisch, immer ein friedliches Leben ohne K&auml;mpfe zu erwarten&rdquo;, sagte Xi zu den versammelten Jugendlichen, wobei einige die Rhetorik so interpretierten, dass die Nation auf Kriegsfu&szlig; steht.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns von Illusionen verabschieden und den Kampf wagen. In grunds&auml;tzlichen Fragen d&uuml;rfen wir keine Zugest&auml;ndnisse machen. Wir m&uuml;ssen die beispiellose Entschlossenheit und Qualit&auml;t besitzen, die nationale Souver&auml;nit&auml;t, die Sicherheit und die Entwicklungsinteressen zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/09\/xi-mobilizes-youth-for-the-critical-struggle-ahead\/?mc_cid=1f978b306e&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times, 3. September<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Chinas gro&szlig;e soziale Revolution &ndash; ein faszinierendes Experiment<\/strong><br>\nDie soziale Revolution in China unter Staatschef Xi Jinping gewinnt t&auml;glich an Fahrt. Nichts scheint vor ihrem Einflussbereich sicher zu sein. Neben der drastischen Neuordnung des Nachhilfeunterrichts f&uuml;r Sch&uuml;ler, der Eind&auml;mmung von Big Tech und einer Kampagne gegen die Promi-Kultur richtet der chinesische Staat nun sein Augenmerk auf das aus seiner Sicht exzessive Gaming unter jungen Menschen. Neue strenge Vorschriften zielen darauf ab, die Aktivit&auml;ten junger Menschen auf Gaming-Plattformen auf drei Stunden pro Woche zu beschr&auml;nken. Die Vorgaben bezeichnen Gaming als &ldquo;spirituelles Opium&rdquo; und betonen, dass sich dieses negativ auf die psychische Gesundheit der Spieler auswirkt. Kinder, so geht es aus den Anordnungen hervor, sollen sich mehr auf ihre Bildung konzentrieren.<br>\nDies ist ein weiterer Versuch, Chinas Gesellschaft in Einklang mit seinen nationalen Priorit&auml;ten zu bringen, und ein weiterer Hinweis darauf, dass die Interessen von &ldquo;Big Business&rdquo; nicht immer die Interessen der Gesellschaft repr&auml;sentieren, wie das in vielen westlichen L&auml;ndern gewohnheitsm&auml;&szlig;ig angenommen wird. George Soros hat k&uuml;rzlich diesbez&uuml;glich seinen Unmut ge&auml;u&szlig;ert, aber das ist wahrscheinlich mehr als alles andere ein Zeichen daf&uuml;r, dass China auf dem richtigen Weg ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123493-chinas-grosse-soziale-revolution-faszinierendes\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer also immer mehr Digitalisierung fordert, sollte auch deren &ldquo;Schattenseiten&rdquo; kennen und darauf hinweisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Taliban: China wird Afghanistans &lsquo;wichtigster Partner&rsquo; sein<\/strong><br>\nDie USA halten staatliche Gelder der neuen von den Taliban-gef&uuml;hrten Regierung zur&uuml;ck<br>\nTaliban-Sprecher Zabihullah Mujahid sagte in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview, dass China der &ldquo;wichtigste Partner&rdquo; Afghanistans sein werde, da die neue Taliban-gef&uuml;hrte Regierung Investitionen in die Infrastruktur anstrebe.<br>\n&ldquo;China ist unser wichtigster Partner und stellt eine fundamentale und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Chance f&uuml;r uns dar, weil es bereit ist, zu investieren und unser Land wieder aufzubauen&rdquo;, sagte Mujahid der italienischen Zeitung La Repubblica.<br>\nMujahid sagte, es gebe &ldquo;reiche Kupferminen im Land, die dank der Chinesen wieder in Betrieb genommen und modernisiert werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem ist China unser Zugang zu den M&auml;rkten in der ganzen Welt&rdquo;.<br>\nAfghanistan steht vor einer m&ouml;glichen Wirtschaftskrise, und die neue Regierung ist knapp bei Kasse. Nach 20 Jahren Krieg im Land halten die USA jetzt Milliarden an afghanischen Reserven zur&uuml;ck, um sie als Druckmittel gegen die Taliban einzusetzen.<br>\nDa die USA ihre Kontrolle &uuml;ber das globale Finanzsystem als Waffe gegen die Taliban einsetzen, ist China ein offensichtlicher Partner, an den sie sich wenden k&ouml;nnen. China ist ein Land in der Region und versucht, sein globales Infrastrukturprojekt, die so genannte Belt and Road Initiative (Projekt &ldquo;Neue Seidenstrasse&rdquo;), auszubauen.<br>\nEine der wenigen Forderungen Chinas an die Taliban ist, dass sie ihre Verbindungen zur Islamischen Bewegung Ostturkestan (ETIM) abbrechen, einer uigurischen muslimischen Gruppe, die Peking beschuldigt, Terroranschl&auml;ge in Xinjiang zu ver&uuml;ben. Peking ist jedoch offenbar bereit, die neue Taliban-Regierung anzuerkennen und hat seine Botschaft in Kabul offen gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_09_05_taliban.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p><strong>dazu: Bilanz des &ldquo;Anti-Terror-Kriegs&rdquo;<\/strong><br>\nMillionen Todesopfer, grassierende Armut, Dutzende Millionen Fl&uuml;chtlinge und mehrere umfassend zerst&ouml;rte L&auml;nder: Das ist die Bilanz der westlichen Kriege im weiteren Nahen und Mittleren Osten seit dem 11. September 2001. Gestartet im Namen des Kampfs gegen den jihadistischen Terror, gef&uuml;hrt unter dem Propagandabanner von &ldquo;Freiheit&rdquo; und &ldquo;Demokratie&rdquo;, haben die Kriege in Afghanistan, Pakistan und dem Irak, in Syrien, dem Jemen und Somalia vor allem menschliches Leid und Elend in historischen Dimensionen gebracht. Die tats&auml;chlichen oder angeblichen Ziele wurden nicht erreicht: Nirgends, weder am Hindukusch noch an Euphrat und Tigris, sind gedeihende Gesellschaften entstanden; der jihadistische Terror ist laut dem Urteil von Experten heute &ldquo;st&auml;rker&rdquo; und global weiter verbreitet als im Jahr 2001. Im &ldquo;Anti-Terror-Krieg&rdquo; haben westliche Streitkr&auml;fte und Geheimdienste zudem schwerste Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen begangen &ndash; von gezielten Morden an unbewaffneten Zivilisten bis hin zur Verschleppung Tausender, wom&ouml;glich Zehntausender in Folterverliese. Die Bundesrepublik war in all dies involviert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8699\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Baerbock, Laschet, Scholz &ndash; Ihre Au&szlig;enpolitik erh&ouml;ht die Kriegsgefahr<\/strong><br>\nDe Gaulle wusste es, Brandt wusste es, Macron wei&szlig; es auch: Europa braucht eine eigenst&auml;ndige Au&szlig;enpolitik. Wenn die USA entgegen allen Versprechungen die in ein Kriegsb&uuml;ndnis umgewandelte Nato bis an die russische Grenze ausdehnen und nicht nur Russland, sondern auch China einkreisen, und der f&uuml;r viele v&ouml;lkerrechtswidrige US-Kriege mitverantwortliche Pr&auml;sident Biden von einem m&ouml;glichen &bdquo;echten Krieg mit einer Gro&szlig;macht&ldquo; spricht, dann ist Abkopplung von den USA und die Selbstbehauptung Europas eine &Uuml;berlebensfrage auch f&uuml;r Deutschland.<br>\nGr&uuml;ne bef&uuml;rworten bewaffnete Drohnen und v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege<br>\nDass Baerbock als Kanzlerin v&ouml;llig ungeeignet ist, hat sie mit ihren Forderungen unter Beweis gestellt, das Wichtigste sei jetzt, &bdquo;den Druck auf Russland zu erh&ouml;hen&ldquo;, der Ostseepipeline Nord Stream 2 m&uuml;sse &bdquo;die politische Unterst&uuml;tzung entzogen&ldquo; werden. Auch den Druck auf China will sie verst&auml;rken. Weil die Gr&uuml;nen immer wieder die Kindsm&ouml;rderin Madeleine Albright als geopolitische Expertin einladen (Die US-Sanktionen gegen den Irak haben zum Tod von 500.000 Kindern gef&uuml;hrt, aber &bdquo;wir glauben, es ist den Preis wert&ldquo;), bewaffnete Drohnen und v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege bef&uuml;rworten, erh&ouml;ht ihre Au&szlig;enpolitik die Kriegsgefahr in Europa, einschlie&szlig;lich eines Atomkrieges.<br>\nArmin Laschet, der urspr&uuml;nglich f&uuml;r gute Beziehungen zu Russland pl&auml;dierte (Laschet kritisierte 2018 eine &bdquo;rhetorische Aufr&uuml;stung und eine D&auml;monisierung&ldquo; in Bezug auf Russland und erkl&auml;rte 2019: &bdquo;Auch wenn es politische Differenzen zwischen Russland und Deutschland gab und weiterhin gibt, kommt es gerade jetzt darauf an, den Dialog fortzusetzen. Das Verbindende zwischen unseren L&auml;ndern m&uuml;ssen wir st&auml;rken, die B&auml;nder fester kn&uuml;pfen und die Verst&auml;ndigung intensivieren, das Trennende gilt es offen anzusprechen.&ldquo;) und wohl wei&szlig;, dass eine aggressive Au&szlig;enpolitik gegen&uuml;ber China f&uuml;r die deutsche Wirtschaft katastrophal w&auml;re, macht leider den Eindruck, dass er kuscht, wenn die kriegsfreudigen deutschen Medien ihn tadeln, und erst recht, wenn der gro&szlig;e Bruder in Washington die Stirn runzelt.<br>\nBrand wollte Frieden und Abr&uuml;stung. Scholz bejaht Krieg und Aufr&uuml;stung.<br>\nDer von Laschet und Baerbock zum Umfragen-K&ouml;nig gemachte Scholz hat in der heutigen Bundestagsdebatte gezeigt, dass er als Kanzler ebenfalls eine v&ouml;llige Fehlbesetzung w&auml;re. Von der traditionellen sozialdemokratischen Au&szlig;enpolitik hat er noch nie etwas geh&ouml;rt. Urteilen Sie selbst.<br>\nBrandt wollte Frieden und Abr&uuml;stung. Scholz bejaht Krieg und Aufr&uuml;stung. Welch ein Weg vom Kniefall in Warschau zum Kniefall vor dem US-Imperialismus und der R&uuml;stungsindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/baerbock-laschet-scholz-ihre-aussenpolitik-erhoeht-die-kriegsgefahr\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Gr&uuml;nen: Klimawandel und Imperialismus-Doktrin<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Gr&uuml;nen als Speerspitze der Konfrontation<br>\nW&auml;hrend im nationalen Fokus davon ausgegangen wird, was alles getan werden muss, um das beschriebene Ph&auml;nomen in den Griff zu bekommen, angefangen von einem fragw&uuml;rdigen De-Industrialisierungskonzept bis hin zu einer bis dato nur hypothetischen Energiekonzeption, werden in der Au&szlig;enpolitik alte Stereotypen bedient, die sich aus einer Konfrontationspolitik speisen, die vor allem aus den Verlust&auml;ngsten der eigenen Hegemonie seitens der USA entspringen.<br>\nKonfrontation bedeutet, betrachtet man die Aktivit&auml;ten allein in den ersten beiden Jahrzehnten des neuen Jahrtausends, Regime-Change-Kriege, die die geostrategischen Linien alter Dominanz sichern sollen und die in keinem Fall eine Verbesserung der Lage f&uuml;r die jeweils betroffenen L&auml;nder zur Folge hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2021\/09\/07\/die-gruenen-klimawandel-und-imperialismus-doktrin\/\">Neue Debatte<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Postdemokratie in Echtzeit<\/strong><br>\nNun war es in der bundesdeutschen Geschichte noch nie so, dass Fraktionen und Abgeordnete der Opposition eine besonders gro&szlig;e Machtf&uuml;lle hatten. Und letztendlich bleibt der Opposition vor allem die Rolle der Besserwisser, die sich in den Jahren des Nicht-Regierens medial als m&ouml;gliche Besserhandler vorzustellen haben.<br>\nDennoch zeigt die Geschichte der deutschen Afghanistan-Debatte im Bundestag ein besonderes Ma&szlig; an Missachtung aller vorgebrachten Argumente und Gegenvorschl&auml;ge. Und das konsequente &Uuml;bergehen der Opposition in Sachen Afghanistan-Einsatz wurden in den 16 Jahren der &Auml;ra Merkel auf die Spitze getrieben.<br>\nDeutlich wird dies auch am kommunikativen Umgang der Regierungsparteien mit dem Desaster. Am Abend des 18. August 2021 wurde der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), inmitten der sichtbar gewordenen Trag&ouml;die von der Journalistin Sandra Maischberger befragt, wie es sein konnte, dass die Koalitionsmehrheit einen Antrag der Linkspartei abgelehnt hatte, in dem diese bereits im Juni des Jahres eine Evakuierung der Ortskr&auml;fte vor Ort eingefordert hatten. Letztendlich habe sich doch diese Forderung als eine richtige herausgestellt. Einem derartigen Antrag der Opposition aber zuzustimmen sei, so R&ouml;ttgens klare Antwort, schlicht nicht &uuml;blich. Er f&uuml;gte hinzu, dass Derartiges ohnehin nicht im Parlament entschieden w&uuml;rde, was zweifellos eine bemerkenswerte Verfassungsinterpretation darstellt. Es blieb auch nicht beim &Uuml;bergehen des Linken-Antrags, denn im Juni stellten auch die Gr&uuml;nen eine &auml;hnliche Evakuierungsforderung, der die Linkspartei zustimmte, die FDP sich enthielt und die &uuml;brigen Parteien sie ablehnten.<br>\nR&ouml;ttgens Antwort offenbart, was f&uuml;r aufmerksame Beobachter der Politik wohl keine &Uuml;berraschung sein wird: Im Bundestag geht es nicht um die reine Suche nach Best Practice, sondern vor allem um das Behaupten vor dem Gegen&uuml;ber. R&ouml;ttgen trat im besagten Talkshowinterview daher vor allem als ein Bollwerk auf. Eine Idee, die nicht von Seiten der Regierungsparteien selbst kommt, hat aus einer h&ouml;heren demokratietheoretischen &Uuml;berlegung zwar einen Stellenwert, f&uuml;r die regierenden Akteure in der Institution aber keinen Mehrwert. Daher werden Regierungsfunktion&auml;re und die entsprechenden Parlamentarier wie R&ouml;ttgen zu Parteisoldaten, die als reflexhafte T&uuml;rsteher jedwede politische Idee und Programmatik, die nicht aus ihren eigenen Reihen kommt, abwehren. Auf diese Weise entsteht eine l&auml;hmende Inaktivit&auml;t des demokratischen Austauschs im Herz der deutschen Demokratie, dem Deutschen Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/postdemokratie-in-echtzeit\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie glaubw&uuml;rdig ist die Klimapolitik der Union?<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich und unerwartet hat der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat einen &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; angek&uuml;ndigt. Dabei war es doch gerade die Union, die bisher jeden geforderten &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; ausgebremst und abgelehnt hat. [&hellip;]<br>\nAber jetzt hat Armin Laschet ganz pl&ouml;tzlich und unerwartet einen &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo; angek&uuml;ndigt. Doch wie glaubw&uuml;rdig ist eine solche Ank&uuml;ndigung aus seinem Munde? Der Vorschlag klingt ja gut und ist richtig und wichtig. Doch bisher hat vor allem die Union jeden &ldquo;Turbo f&uuml;r die Erneuerbaren&rdquo;, den etwa die Gr&uuml;nen gefordert haben, ausgebremst und abgelehnt. Genau deshalb ist der Ausbau der Windkraft heute praktisch tot. Der Ausbau der Photovoltaik ist gegen&uuml;ber 2011 um 80 Prozent eingebrochen. Dadurch gingen 100.000 Arbeitspl&auml;tze verloren, vor allem um 30.000 Jobs bei der Kohle zu retten.<br>\nSolch eine asoziale und zugleich un&ouml;kologische sowie klimasch&auml;dliche Politik ist das Markenzeichen der Laschet-Regierung in NRW. Sie h&auml;lt an unsinnigen Abstandregelungen f&uuml;r Windr&auml;der ebenso fest wie die CSU-gef&uuml;hrte Regierung in Bayern. Und die unionsgef&uuml;hrte Bundesregierung h&auml;lt bis heute am irrsinnigen Solardeckel fest, der B&uuml;rger daran hindert, sich Photovoltaik-Anlagen aus Dach zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/wie-glaubwuerdig-ist-die-klimapolitik-der-union\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75917\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-75917","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75917"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75917\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75919,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75917\/revisions\/75919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}