{"id":75993,"date":"2021-09-14T09:16:52","date_gmt":"2021-09-14T07:16:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75993"},"modified":"2021-09-24T09:37:51","modified_gmt":"2021-09-24T07:37:51","slug":"stiko-die-nicht-empfehlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75993","title":{"rendered":"STIKO: Die (Nicht?-)Empfehlung"},"content":{"rendered":"<p>Viele Menschen wunderten sich, warum die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO), die sich doch monatelang gegen eine allgemeine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen sperrte, diese ab Mitte August auf einmal doch empfahl. Wer sich den mittlerweile publizierten wissenschaftlichen Begr&uuml;ndungstext durchliest, bekommt viele Argumente f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen und Kitas geboten &ndash; findet aber nur wenig &uuml;berzeugende Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Impfung. Der Versuch einer m&ouml;glichst kompakten, kommentierten Zusammenfassung. Von <strong>Sandra Reuse<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2891\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-75993-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=75993-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210914_STIKO_Die_Nicht_Empfehlung_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Empfehlung der STIKO zur Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren gegen Covid-19 wurde von den Medien verbreitet, als sie noch gar nicht in schriftlicher Form vorlag. Wie sie begr&uuml;ndet ist, welche Risiko-Nutzen-Abw&auml;gung durch welche Studien unterlegt wurde, das konnten Interessierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht genauer nachlesen.<\/p><p>Leider haben die meisten Medien auch nicht weiter danach gefragt.<\/p><p>Das mittlerweile erschienene <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2021\/Ausgaben\/33_21.pdf?__blob=publicationFile\">33. Epidemiologische Bulletin <\/a>enth&auml;lt aber keine &uuml;berzeugenden wissenschaftlichen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r eine allgemeine Impfempfehlung der 12- bis 17-J&auml;hrigen. Vielmehr wird mit gro&szlig;er Klarheit festgestellt, dass Kinder und Jugendliche durch das Virus kaum bedroht sind und eine Verbreitung &uuml;ber Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen nur eine untergeordnete Rolle spielte. Das Bulletin findet sich <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2021\/Ausgaben\/33_21.pdf?__blob=publicationFile\">unter diesem Link<\/a> .<\/p><p>Die STIKO fordert eine aufgekl&auml;rte Impfentscheidung. Diese setzt voraus, dass allen, die sich impfen lassen, alle bis dato bekannten Risiken einer Erkrankung mit Covid-19 einerseits und einer Impfung dagegen andererseits zur Kenntnis gebracht werden. Bei Kindern und Jugendlichen sind es insbesondere auch die Eltern, die als Angeh&ouml;rige und Sorgeberechtigte in diese Aufkl&auml;rung einbezogen werden m&uuml;ssen. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, die in den insgesamt 43 Seiten Bulletin nebst Anh&auml;ngen enthaltenen Erkenntnisse so verst&auml;ndlich und kompakt wie m&ouml;glich aufzubereiten. Dabei wird zwischen thematisch geordneten Originalzitaten der STIKO und einer Kommentierung vor dem Hintergrund ggf. weiterer Erkenntnisse klar und sichtbar getrennt.<\/p><p><b>Das sagt die STIKO zur Begr&uuml;ndung, warum sie die Impfung &bdquo;empfiehlt&ldquo;:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Bei der COVID-19-Impfempfehlung der St&auml;ndigen Impfkommission (STIKO) handelt es sich um eine Indikationsimpfempfehlung im Rahmen einer Pandemie. Ob es in Zukunft eine Standardimpfempfehlung oder eine Indikationsimpfempfehlung geben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Sobald weitere Impfstoffe zugelassen und verf&uuml;gbar sind oder neue Erkenntnisse mit Einfluss auf diese Empfehlung bekannt werden, wird die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisieren<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Kommentierung<\/b>: Die Entscheidung zur Empfehlung wurde ganz offenbar unter Druck gef&auml;llt, der sich &uuml;ber viele Monate aufbaute, die STIKO hat Bauchschmerzen und m&ouml;chte ganz schnell zur&uuml;ckrudern (&bdquo;aktualisieren&ldquo;) k&ouml;nnen, wenn sich herausstellen sollte, dass Kinder zu Schaden kommen. Denn der Nutzen einer Impfung, das zeigt sich in der Begr&uuml;ndung der von der STIKO dargelegten Studienlage, ist f&uuml;r die J&uuml;ngsten &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdig.<\/p><p>Zu allererst stellt die STIKO n&auml;mlich fest, dass Kinder und Jugendliche durch das Virus kaum gef&auml;hrdet sind &ndash; eine Tatsache, die mittlerweile durch viele Studien belegt und eigentlich auch allgemein anerkannt ist:<\/p><p><b>Das sagt die STIKO zum Erkrankungsrisiko von Kindern:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Obwohl schwere COVID-19-Erkrankungen auch im Kindes- und Jugendalter vorkommen k&ouml;nnen, zeigt der &uuml;berwiegende Teil einen asymptomatischen oder milden bzw. moderaten Infektionsverlauf von ein- bis zweiw&ouml;chiger Dauer&ldquo;.<\/i>\n<\/p><\/blockquote><p>Zitiert werden verschiedene Studien, die versuchen, die Anteile asymptomatischer bis hin zu schwer erkrankten F&auml;llen zu beziffern, so z.B. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/32424745\/\">ein systematischer Review<\/a>, der internationale Studien mit Daten von insgesamt 7.480 Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren einschloss. Ergebnis: Bei nur 0,7 Prozent gab es einen kritischen Verlauf, zwei Prozent erkrankten schwer, kein Kind verstarb. (<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/32424745\/\">Link zum Review<\/a>)<\/p><p><b>Kommentierung<\/b>: Das hei&szlig;t, 2,7 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die nachweislich infiziert waren und bei denen diese Infektion entdeckt wurde, erkrankten schwer bis kritisch. Es hei&szlig;t <i>nicht<\/i>, dass bis zu 2,7 Prozent <i>aller <\/i>Kinder schwere bis kritische Verl&auml;ufe haben, vielmehr ist davon auszugehen, dass das Gesamtrisiko f&uuml;r die unter 18-J&auml;hrigen niedriger liegt. Dieses Gesamtrisiko insgesamt einzusch&auml;tzen, ist jedoch schwer, denn niemand kennt die Zahl derjenigen, die bereits mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, sich unbemerkt infiziert haben, aber asymptomatisch und damit unerkannt blieben. <\/p><p><b>Das sagt die STIKO zum Anteil asymptomatischer F&auml;lle bei Kindern<\/b>:<\/p><p>Laut STIKO ist der Anteil asymptomatischer F&auml;lle unter Kindern bis zu 5 Mal h&ouml;her als unter Erwachsenen, wobei es je nach Studie und Methodik sehr unterschiedliche Einsch&auml;tzungen gebe. So habe der Anteil asymptomatischer F&auml;lle in einer Studie aus Spanien (n=61.075) in einer repr&auml;sentativen Bev&ouml;lkerungsstichprobe sogar 33 Prozent &uuml;ber alle Altersgruppen betragen, d.h. ein Drittel aller Infizierten jeden Alters machte eine Infektion ohne Erkrankung durch. <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/pdfs\/journals\/lancet\/PIIS0140-6736%2820%2931483-5.pdf\">Link zu dieser Studie<\/a> .<\/p><p>Der zuvor erw&auml;hnte Review bezifferte den Anteil der asymptomatischen Kinder und Jugendlichen niedriger, und zwar auf 15 Prozent. Dennoch hatte die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit einen milden (42,5 Prozent) oder moderaten Infektionsverlauf (39,6 Prozent): Die h&auml;ufigsten Symptome waren Kopfschmerzen (62 Prozent) und Abgeschlagenheit (55 Prozent). L&auml;nger andauernde Erkrankungen waren laut STIKO selten, im Median betrug die Krankheitsdauer 6 Tage.<\/p><p><b>Kommentierung<\/b>: Asymptomatisch hei&szlig;t, die Betroffenen machen eine Infektion durch, haben aber keinerlei gesundheitliche Probleme w&auml;hrend dieser Zeit. Obwohl sie symptomfrei bleiben, entwickeln Kinder und Jugendliche interessanterweise dennoch eine starke Immunantwort.<\/p><p><b>Das sagt die STIKO zur Immunantwort von Kindern nach einer SARS-CoV-2-Infektion:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Ungeimpfte rekonvaleszente Personen weisen eine breite B- und T-Zell-Immunantwort auf, die sowohl neutralisierende Antik&ouml;rper als auch Helfer-, Effektor- und Ged&auml;chtnis-T-Zellen umfasst, unter anderem gegen das Spike- und Nukleokapsid-Protein von SARS-CoV-2 gerichtet ist und f&uuml;r mindestens 6 &ndash; 10 Monate anh&auml;lt. In einer prospektiven Multicenter-Studie wurde die humorale SARS-CoV-2-Immunantwort bei Kindern in Deutschland 3-4 Monate und 11- 12 Monate nach SARS-CoV-2- Infektion untersucht. Trotz des h&auml;ufigeren asymptomatischen Infektionsverlaufs waren die spezifischen Antik&ouml;rperkonzentrationen h&ouml;her und die Immunantwort bei Kindern dauerhafter als bei Erwachsenen&ldquo;<\/i>.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Das sagt die STIKO zur Immunantwort durch einen der bisher zugelassenen Impfstoffe:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Die derzeit in Deutschland zugelassenen und verf&uuml;gbaren COVID-19-Impfstoffe l&ouml;sen eine T- und B-Lymphozyten-basierte Immunantwort gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 aus, da sowohl die mRNA- als auch die Vektor-Impfstoffe nur dieses Oberfl&auml;chenprotein von SARS-CoV-2 als Antigen nutzen. Die Impfung von naiven (d.h. bislang nicht infizierten, Anm. d. Red.) Personen mit einem dieser Impfstoffe bewirkt vor allem die Bildung von Spike-Protein-spezifischen Typ 1 T-Helfer-Zellen und B-Lymphozyten sowie von neutralisierenden Antik&ouml;rpern gegen das Spike-Protein. Dar&uuml;ber hinaus werden durch die Impfung auch CD8+ T-Lymphozyten aktiviert, wobei dieses bei den Vektor-Impfstoffen deutlicher zu sein scheint als bei den mRNA-Impfstoffen&ldquo;<\/i>.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Kommentierung<\/b>: Zusammengefasst sagt die STIKO, dass die Immunantwort nach einer Sars-CoV-2-Infektion den bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht nur &bdquo;breiter&ldquo;, sondern auch dauerhafter ist als die nach einer Impfung, was insbesondere f&uuml;r Kinder gilt. Gleichzeitig wird betont, dass eine Infektion in der &uuml;berwiegenden Zahl der F&auml;lle ohne gr&ouml;&szlig;ere gesundheitliche Probleme verl&auml;uft &ndash; g&auml;be es die Testungen nicht, bliebe das Infektionsgeschehen m&ouml;glicherweise v&ouml;llig unbemerkt (zur Ansteckungsgefahr durch Kinder vgl. weiter unten).<\/p><p><b>Worauf die STIKO leider nur indirekt eingeht<\/b><\/p><p>Worauf die STIKO in ihrer wissenschaftlichen Begr&uuml;ndung leider nicht explizit eingeht, ist der Befund, dass es offenbar auch Menschen gibt, die sich <i>trotz Kontakt <\/i>mit einem oder sogar mehreren nachweislich Infizierten <i>nicht <\/i>anstecken. Auch in der &ouml;ffentlichen Debatte wird die Existenz dieses Personenkreises, der insbesondere unter den J&uuml;ngsten h&ouml;her zu sein scheint, tendenziell ignoriert. Vielmehr wird von &bdquo;Durchseuchung&ldquo; gesprochen, als sei es v&ouml;llig klar, dass jeder Mensch ohne Impfung zwangsl&auml;ufig an &bdquo;<span lang=\"it-IT\">Corona&ldquo; erkranken werde. Dieses Vokabular ist nicht nur menschenverachtend, weil es den betroffenen Personen ihre individuelle W&uuml;rde abspricht und sie zu Unterworfenen eines vermeintlich steuerbaren Geschehens macht, es ist nach allen bisher vorliegenden Erkenntnissen auch irref&uuml;hrend.<\/span><\/p><p>Denn es gibt eine ganze Reihe von Studien, die zeigen, dass <i>Kinder sich insgesamt seltener anstecken <\/i>als Erwachsene, <i>und zwar selbst dann, wenn sie mit Infizierten in einem Haushalt zusammenleben <\/i>(was in den meisten F&auml;llen wohl eine gemeinsam verbrachte Quarant&auml;ne bedeutete). Diese Studien zitiert auch die STIKO.<\/p><p><b>Das sagt die STIKO zum Ansteckungsrisiko von Kindern:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Ein systematischer Review untersuchte die Suszeptibilit&auml;t f&uuml;r und Transmission von SARS-CoV-2 unter Kindern und Jugendlichen, verglichen mit Erwachsenen (FN18). Es wurden 32 Studien aus 21 L&auml;ndern eingeschlossen, die Daten von 41.640 Kindern und Jugendlichen und 268.945 Erwachsenen auswerteten. Die AutorInnen res&uuml;mieren, dass die Evidenz aus 15 Kontaktnachverfolgungsstudien darauf hinweist, dass Kinder und Jugendliche eine geringere Suszeptibilit&auml;t f&uuml;r SARS-CoV-2 Infektionen haben als Erwachsene<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Einer anderen, durch die STIKO zitierten Studie zufolge betrug die Wahrscheinlichkeit, sich bei einem Infizierten anzustecken, ein Drittel bei Kindern im Vergleich zu knapp zwei Dritteln bei Erwachsenen.<\/p><p><b>Kommentierung<\/b>: Auf den Befund, dass sich nicht zwingend alle Haushaltsmitglieder einer nachweislich infizierten Person anstecken und dass sich insbesondere Kinder seltener anstecken, machte &uuml;brigens auch der Virologe Prof. Hendrik Streeck am 10. April 2020 bei der Vorstellung der Ergebnisse seiner sog. Heinsberg-Studie aufmerksam &ndash; interessiert hat diese doch eigentlich sehr gute Nachricht niemanden. Streeck wurde heftig kritisiert, weil er ein &uuml;berraschend niedriges Sterberisiko prognostizierte &ndash; auf seine Befunde zur unterschiedlichen Ansteckungsgefahr zwischen den Altersgruppen ging anschlie&szlig;end niemand mehr ein. <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2021.09.01.21262540v1\">In einer neuen Studie<\/a>, die ebenfalls das Karnevalsgeschehen in der Heinsberg-Gemeinde Gangelt untersucht, zeigen Streeck und sein Team unter anderem, dass sich Kinder auch in R&auml;umen mit schlechten Bel&uuml;ftungsanlagen, in denen stundenlang gefeiert, getrunken und gesungen wird, seltener mit Covid-19 anstecken als erwachsene Feiernde. <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2021.09.01.21262540v1\">Link zur Studie<\/a> .<\/p><p><b>Das sagt die Stiko zum &Uuml;bertragungsrisiko, das von Kindern ausgeht:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Die verf&uuml;gbaren Studien zur Transmission weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche eine untergeordnete Rolle bei der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 spielen&ldquo;.<\/i>\n<\/p><\/blockquote><p><i>Zitiert wird u.a. eine <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC8079264\/\">Studie aus Sachsen<\/a>, der zufolge &bdquo;die so genannten sekund&auml;ren Infektionsraten (attack rates) von &lt;18-j&auml;hrigen Indexf&auml;llen signifikant niedriger (waren) als die von erwachsenen Indexf&auml;llen. In dieser Studie wurden keine Transmissionen von Indexpersonen im Alter von &lt;18 Jahren auf Kinder und Jugendliche beobachtet, aber eine betr&auml;chtliche Anzahl (n=26) von Transmissionen von erwachsenen Indexf&auml;llen auf Haushaltskontakte im Alter von &lt;18 Jahren&ldquo;. <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC8079264\/\">Link zu dieser Studie<\/a><\/i>.\n<\/p><p><b>Kommentierung<\/b>: Der &Uuml;bertragungsweg findet also eher von Erwachsenen auf Kinder statt und nur selten umgekehrt. Kinder und Jugendliche untereinander scheinen sich ebenfalls selten gegenseitig anzustecken. Die STIKO best&auml;tigt damit wissenschaftliche Erkenntnisse aus SARS-CoV-2-Kontaktverfolgungsstudien aus vielen international und national vorliegenden, teilweise l&auml;ngst peer-reviewten Studien. Dies sollte nun endlich als Grundlage daf&uuml;r genommen werden, die Ma&szlig;nahmen an den Kitas und Schulen umgehend zu &uuml;berdenken.<\/p><p><b>Wo stecken sich Kinder und Jugendliche an? Das sagt die STIKO:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>In einem Survey der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r p&auml;diatrische Infektiologie (DGPI) wurde die Exposition bei 146 COVID-19-PatientInnen im Alter von 12&ndash;17 Jahren erfragt: 73,3 % hatten sich im Haushalt angesteckt, 18,5 % in der Schule, 4,1 % im Krankenhaus und 4,1 % auf einer Reise oder anderswo (pers&ouml;nliche Kommunikation Dr. J. Armann, DGPI Survey, Klinik und Poliklinik f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin am Uniklinikum Dresden<\/i>)&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Das sagt die STIKO zu Herzerkrankungen bei Jugendlichen infolge der Impfung:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Myokarditiden nach Impfungen mit COVID-19- mRNA-Impfstoffen sind gesicherte, aber sehr seltene unerw&uuml;nschte Ereignisse, die bei Jungen h&auml;ufiger als bei M&auml;dchen auftreten (ca. 1:17.000 bzw. 1:110.000 nach der 2.Impfung)<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;<i>In den USA wurde am 10.05.2021 eine Notfallzulassung f&uuml;r Comirnaty f&uuml;r Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen (&hellip;). Ende Juni wurde eine Fallserie aus den USA mit 7 m&auml;nnlichen Jugendlichen (14 &ndash; 19 Jahre alt) publiziert, die 2-4 Tage nach der 2. Impfstoffdosis von Comirnaty an einer Myokarditis erkrankt waren. Das h&auml;ufigste Symptom war Brustschmerz. Alle Patienten hatten erh&ouml;hte Troponinwerte, EKG-Ver&auml;nderungen und ein pathologisches Kardio-MRT. Keiner der Patienten war kritisch krank, alle konnten nach 3-6 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. (&hellip;) Bis zum 11.06.2021 sind insgesamt 296 Mio. mRNA- COVID-19-Impfstoffdosen in den USA verabreicht worden. Es entfielen davon 52 Mio. Dosen auf Personen im Alter von 12-29 Jahren. (&hellip;) Zwischen dem 29.12.2020 und dem 11.06.2021 wurden 1.226 Myokarditisf&auml;lle nach mRNA-Impfung mit Comirnaty oder Spikevax gemeldet. Das mittlere Alter der berichteten F&auml;lle lag bei 26 Jahren (Spanne: 12&ndash;94 Jahre) und der mittlere Symptombeginn bei 3 Tagen nach der Impfung (Spanne: 0&ndash;179). 58 % der F&auml;lle mit Altersangabe waren j&uuml;nger als 30 Jahre (n = 687), 76 % mit entsprechenden Angaben waren m&auml;nnlich. Bei 76 % der F&auml;lle mit Angaben zur Impfstoffdosis war die Myokarditis nach der 2. Dosis aufgetreten<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Kommentierung<\/b>: Auf Basis dieser Datenlage kann keine informierte Entscheidung getroffen werden. Weder werden die Impf&ldquo;neben&ldquo;wirkungen f&uuml;r die Gruppe der 12- bis 17-J&auml;hrigen herausgearbeitet &ndash; diese gehen einmal in der Gruppe der 12- bis 29-J&auml;hrigen auf, einmal in der Gruppe der 12- bis 94-J&auml;hrigen &ndash; noch werden die F&auml;lle seit dem Zeitpunkt der Zulassung quantifiziert &ndash; vielmehr wird r&uuml;ckwirkend bis Dezember 2020 analysiert. Warum? Es wird auch nicht berichtet, wie viele <i>Personen <\/i>geimpft wurden, sondern die Zahl der Impfdosen. Trotzdem, oder vielleicht gerade wegen dieser offensichtlichen Ungenauigkeiten, l&auml;sst die Zusammenfassung der STIKO eigentlich keine andere Interpretation zu, als dass j&uuml;ngere Patienten h&auml;ufiger von schwerwiegenden Impfnebenwirkungen betroffen sind als &auml;ltere.<\/p><p>Gerade ist <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2021.08.30.21262866v1\">eine Studie der University of California<\/a> zu diesem Thema erschienen, derzufolge das Risiko f&uuml;r 12- bis 15-j&auml;hrige Jungen mit 1:6.165 und f&uuml;<span lang=\"ru-RU\">r 16- bis 17-j&auml;hrige Jungen mit 1:10.638 beschrieben wird, an einer schweren kardialen Nebenwirkung infolge der Impfung zu erkranken. In dieser Studie kommen die Autoren eindeutig zu dem Ergebnis, dass das Risiko der kardialen Nebenwirkung deutlich die Wahrscheinlichkeit, wegen eines schwerwiegenden Covid-Verlaufs hospitalisiert zu werden, &uuml;bersteigt. <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2021.08.30.21262866v1\">Link zur Studie<\/a>.<\/span><\/p><p><b>Weiter zum Bericht der STIKO:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Alle F&auml;lle, die j&uuml;nger als 30 Jahre alt waren, die Falldefinition des CDC f&uuml;r Myokarditis, Perikarditis oder Myoperikarditis erf&uuml;llten und zwischen dem 01.05. und 11.06.2021 gemeldet wurden (n = 323), wurden von einem Expertengremium des CDC genauer untersucht. Das mittlere Alter dieser F&auml;lle lag bei 19 Jahren (Spanne: 12 &minus; 29 Jahre); 90 % der F&auml;<\/i><i>lle waren m&auml;nnlich. Bei 92 % der F&auml;lle traten die Symptome innerhalb einer Woche nach der Impfung auf; 96 % der F&auml;lle wurden hospitalisiert, bei insgesamt jedoch &uuml;berwiegend mildem Akutverlauf. F&uuml;r 304 PatientInnen ist das Outcome bekannt: 95 % waren zum Zeitpunkt der Untersuchungen durch das ExpertInnengremium aus dem Krankenhaus entlassen; Todesf&auml;lle sind nicht aufgetreten. Die Behandlungsdaten sind noch vorl&auml;ufig und unvollst&auml;ndig. Viele PatientInnen sind jedoch inzwischen nach konservativer Therapie (z. B. nichtsteroidale Antirheumatika) wieder symptomfrei. &Uuml;ber m&ouml;gliche Langzeitfolgen ist nichts bekannt<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Kommentierung<\/b>: Bei mindestens neun Patienten war das &bdquo;Outcome&ldquo; zum Zeitpunkt der Berichtlegung also offensichtlich noch nicht bekannt. Als &bdquo;Outcome&ldquo; wird im Public Management normalerweise das finale Ergebnis oder Resultat einer Intervention verstanden. Da jedoch &uuml;ber m&ouml;gliche Langzeitfolgen noch nichts bekannt ist, kann die o.g. Fallauswertung nicht als abgeschlossen betrachtet werden. Eine in mehreren Studien im Labor nachgewiesene Troponin-Erh&ouml;hung der Jugendlichen deutet auf einen Herzmuskelschaden &auml;hnlich dem eines Infarktes hin. Dies kann l&auml;ngerfristig die k&ouml;rperliche Belastbarkeit der Geimpften einschr&auml;nken, ein Aspekt, der ebenfalls noch nicht &ouml;ffentlich diskutiert wurde und zu dem offenbar auch noch keine Studien laufen. <\/p><p><b>Das sagt die STIKO zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Das Auftreten von Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht quantifizierbar. Bei zunehmenden Fallzahlen ist jedoch auch bei niedriger Inzidenz von Long-COVID ein Anstieg von Langzeitfolgen anzunehmen&ldquo;.<\/i>\n<\/p><\/blockquote><p><i>Allerdings, so betont die STIKO, werde Long-COVID bislang auch nur in Studien ohne Kontrollgruppe beschrieben. &bdquo;Dadurch ist die Aussagekraft limitiert, da auch die ver&auml;nderten Alltagsbedingungen in der Pandemie (insbesondere Lockdown und Schulschlie&szlig;ungen) zu Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen f&uuml;hren k&ouml;<\/i><i>nnen&ldquo;.<\/i><\/p><p><b>Kommentierung: <\/b>Damit sagt die STIKO ganz klar und deutlich, dass Long COVID &ndash; &uuml;brigens nicht nur bei Kindern &ndash; auch durch die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung des Coronavirus verursacht sein k&ouml;nnte. Insbesondere Depressionen als Folge der Kontaktbeschr&auml;nkungen wurden auch schon durch andere Studien belegt. Eine ganze Reihe von Eltern haben auch dem &bdquo;Forum Schule &ndash; wie weiter?&ldquo; bei den NachDenkSeiten mit gro&szlig;er Sorge von depressiven Verstimmungen ihrer Kinder im ersten und zweiten Lockdown berichtet: z.B. hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72737\">Forum Schule &ndash; das schreiben uns die Eltern<\/a> (NDS vom 25.05.21).<\/p><p><b>Das sagt die STIKO zum Schutz von anderen durch die Impfung der J&uuml;ngeren:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Mathematische Modellierungen weisen darauf hin, dass prim&auml;r das schnelle Erreichen einer hohen Impfquote (75% und mehr) bei Erwachsenen f&uuml;r den Verlauf der vierten Infektionswelle von Bedeutung ist und nur sekund&auml;r die Impfquote unter den 12&ndash;17-J&auml;hrigen. Mit einer insgesamt hohen Impfquote der &ge;12-J&auml;hrigen kann zudem die Krankheitslast von ungeimpften Kindern und Jugendlichen reduziert werden<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><b>Kommentierung<\/b>: Da Kinder und Jugendliche zumeist nur leicht oder gar nicht an Covid-19 erkranken (asymptomatisch bleiben), wie die STIKO feststellt, ist der Nutzen einer Impfung f&uuml;r sie im Allgemeinen gering. Sie helfen aber auch der Allgemeinbev&ouml;lkerung kaum durch die Impfung. Die Behauptung, &bdquo;durch die Impfung sch&uuml;tzt Ihr Euch und andere&ldquo;, wie sie auf tausenden Plakaten, in Briefen von Politikern an Minderj&auml;hrige und immer wieder durch die Medien postuliert wird, ist ein durch diese &bdquo;Empfehlung&ldquo; der STIKO widerlegter Mythos. Das hei&szlig;t keineswegs, dass eine Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen Covid-19 auf Basis einer &uuml;berlegten und informierten Entscheidung und Beratung durch einen Arzt nicht sinnvoll ist. Dies gilt aber insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen. Das hei&szlig;t aber, dass auf keinen Fall Druck auf Eltern bzw. Kinder und Jugendliche ausge&uuml;bt werden sollte, eine Impfung zur Voraussetzung f&uuml;r den Zugang zu Bildungs-, Freizeit- und Sportangeboten zu machen.<\/p><p>Denn die m&ouml;glichen gro&szlig;en Risiken f&uuml;r Kinder und Jugendliche durch eine SARS-CoV-2-Infektion sind durch empirische Daten aus der Vergangenheit nicht belegt, sie werden lediglich durch Projektionen in die Zukunft &bdquo;modelliert&ldquo;. Und das reicht angesichts der empirisch belegten, zum Gl&uuml;ck bislang scheinbar seltenen, aber dennoch teilweise schweren Nebenwirkungen der Impfung in dieser Altersgruppe nicht aus, um eine allgemeine Impfpflicht f&uuml;r J&uuml;ngere zu rechtfertigen. <\/p><p><b>Das sagt &uuml;brigens die STIKO zur Delta-Variante:<\/b><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<i>Bisher gibt es auf Grundlage der Surveillancedaten zu COVID-19 keine Hinweise darauf, dass das Aufkommen der Delta-Variante zu einer Zunahme von COVID-19-assoziierten Hospitalisierungen und Todesf&auml;llen bei Kindern und Jugendlichen f&uuml;hrt<\/i>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: Ira Lichi \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Menschen wunderten sich, warum die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO), die sich doch monatelang gegen eine allgemeine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen sperrte, diese ab Mitte August auf einmal doch empfahl. Wer sich den mittlerweile publizierten wissenschaftlichen Begr&uuml;ndungstext durchliest, bekommt viele Argumente f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an Schulen und Kitas geboten &ndash; findet aber nur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75993\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":72640,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,149],"tags":[712,3018,1364,2880,2855,3000,2834],"class_list":["post-75993","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","tag-arzneimittel","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-depressionen","tag-impfungen","tag-morbiditaet","tag-staendige-impfkommission","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/shutterstock_1822234832.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75993"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76022,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/75993\/revisions\/76022"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/72640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=75993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=75993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}