{"id":7604,"date":"2010-12-02T08:51:32","date_gmt":"2010-12-02T07:51:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7604"},"modified":"2010-12-02T08:51:49","modified_gmt":"2010-12-02T07:51:49","slug":"hinweise-des-tages-1278","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7604","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Stuttgart 21, Finankrise, Bundesrat zu Hartz-IV-Gesetzesentwurf, Protestkultur, Arbeitsmarkt, Mindestlohndatenbank, Zentralbanken, Konsumjubel, Europas Sozialstaat, Bundesverfassungsgericht zu Steuer-CDs, Austerity or Solidarity, Bildungsfinanzbericht 2010, Sparzwang treibt Briten Richtung Studentenrevolte, Urheberrecht in digitalen Zeiten, Verfassungsklage zum ZDF-Vertrag, Rauchen wird teurer, Daten und Grafiken zur Sozialpolitik, Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zum Geburtstag der NachDenkSeiten.<br>\n(RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Bundesrat kritisiert Regierungs-Gesetzentwurf zu Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Proteste gegen das Sparpaket: &raquo;Erwartungen wurden nicht im Ansatz erf&uuml;llt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Arbeitsmarkt im November<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">WSI-Mindestlohndatenbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">EZB z&uuml;ndet Atomgeldbombe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Jobkrise in USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Konsumjubel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">&Ouml;konomen rehabilitieren Europas Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Versch&auml;rftes Ausl&auml;nderrecht: Nur halb vern&uuml;nftige Schweizer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Bundesverfassungsgericht: Ermittler d&uuml;rfen Steuer-CDs nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">EuroMemo Group &ndash; Confronting the Crisis: Austerity or Solidarity<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Bildungsfinanzbericht 2010 erschienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Wut auf Regierung: Sparzwang treibt Briten Richtung Studentenrevolte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Verdi: Positionen zum Urheberrecht in digitalen Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Verfassungsklage zum ZDF-Vertrag : Besser sp&auml;t als gar nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Rauchen wird teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">F&uuml;r alle die Daten und Grafiken zur Sozialpolitik suchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zum Geburtstag der NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7604&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schwere Niederlage der S21-Gegner&hellip;<\/strong><br>\nDas Ergebnis der letzten Runde der Schlichtung zu Stuttgart 21 (S 21) stellt eine schwere Niederlage f&uuml;r die Bewegung gegen dieses die Stadt Stuttgart und den Bahnverkehr im Stuttgarter Raum zerst&ouml;rende Gro&szlig;projekt dar. Auf der anderen Seite sind die Bahn, die CDU und die Landesregierung in Stuttgart die Sieger. Grube und Mappus wussten, warum sie heute in der Schlichterrunde Pr&auml;senz zeigen konnten. In v&ouml;lliger Verkennung der Realit&auml;ten versucht das Aktionsb&uuml;ndnis K21 die Niederlage als einen Teilerfolg zu verkaufen &ndash; und tr&auml;gt damit zur Schw&auml;chung und Spaltung der Bewegung gegen S21 bei. Die Erkl&auml;rung des Aktionsb&uuml;ndnisses vom 30.11.2010 hat die ersten zwei S&auml;tze: &Prime;Wir haben es geschafft zu beweisen, dass K21 im ganzen Land als die bessere Alternative erkennbar wurde. Unser Konzept ist leistungsf&auml;higer, &ouml;kologischer und finanzierbar.&Prime; Warum blo&szlig; hat man dann dem Schlichterspruch, der eben nicht K21, sondern S21 als Grundlage hat, weitgehend zugestimmt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2010\/12\/01\/winfried-wolf-schwere-niederlage-der-s21-gegner\/#more-7477\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie weiter nach dem Schlichterspruch zu Stuttgart 21?<\/strong><br>\nDie S21-Gegner, die das Projekt begraben wollten, sind nun mit einem S21-Plus a la Gei&szlig;ler bestimmt nicht zufrieden. Allerdings scheint man sich noch nicht auf eine einheitliche Linie geeinigt zu haben.<br>\nSo ver&ouml;ffentlichte das Aktionsb&uuml;ndnis gegen S21 eine konfuse Erkl&auml;rung, in der die Schlichtung als Fortschritt bezeichnet und Gei&szlig;ler f&uuml;r seine Bem&uuml;hungen gedankt wird. Dort klopfen sich die Aktivisten selber auf die Schultern daf&uuml;r, der Bahn Zugest&auml;ndnisse abgetrotzt zu haben. Daraus k&ouml;nnte man schlie&szlig;en, die S21-Gegner h&auml;tten sich mit dem Schlichterspruch abgefunden. Doch der Eindruck t&auml;uscht.<br>\nVor allem die Parksch&uuml;tzer, die sich nicht an der Schlichtung beteiligten, haben schon lange angek&uuml;ndigt, dass die Proteste fortgesetzt werden sollen. F&uuml;r den 11. Dezember wird zu einer erneuten Demonstration gegen das Projekt aufgerufen. Dann wird sich auch zeigen, ob das Thema noch so stark mobilisiert, wie im September 2010.<br>\nDer n&auml;chste Knackpunkt d&uuml;rfte die Wiederaufnahme der Bauma&szlig;nahmen sein, den die Deutsche Bahn schon angek&uuml;ndigt hat. Die k&ouml;nnte sich allerdings witterungsbedingt noch bis nach den Wahlen verschoben werden. Damit w&auml;re auch der Forderung der Gr&uuml;nen stattgegeben, vor dem Stresstest solle nicht weitergebaut werden. So w&uuml;rde der Konflikt bis zur Wahl eingefroren. Dann k&ouml;nnte man diese &ldquo;neue Form des b&uuml;rgerrechtlichen Engagements&rdquo;, wie die Schlichtung h&auml;ufig genannt wurde, Schule bei anderen Gro&szlig;projekten machen. Dann h&auml;tte die Schlichtung vor allem den Konflikt entsch&auml;rft, ohne den Bau eines umstrittenen Projekts in Frage zustellen. Schon beim Bau der zweiten Phase der Startbahn-West in Hessen war diese als Meditation bezeichnete Art der B&uuml;rgerbeteiligung, die wenig entscheidet, in die Kritik der dortigen B&uuml;rgerinitiativen geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/33\/33761\/1.html%20\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanzkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>4.600 Milliarden Euro f&uuml;r die Banken<\/strong><br>\nIn den vergangenen zwei Jahren haben die EU-Staaten 4.589 Milliarden Euro bereitgestellt, um den Banken zu helfen. Deutschland brachte davon 592 Milliarden Euro auf. Die EU-Kommission verl&auml;ngert nun diese Beihilfen.<br>\nZwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europ&auml;ische Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten f&uuml;r den Finanzsektor im Umfang von insgesamt 4.589 Milliarden Euro.<br>\nAm meisten Geld brachte den Angaben zufolge Gro&szlig;britannien mit rund 850 Milliarden Euro auf, gefolgt von Irland mit 723 Milliarden Euro. Deutschland liegt mit einer Summe von 592 Milliarden Euro auf dem vierten Platz. Die Summe der tats&auml;chlich von den Finanzinstituten in Anspruch genommenen Hilfen liegt jedoch mit rund 1.100 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sowie 957 Milliarden Euro im Jahr 2008 deutlich unter der Gesamtsumme. Rund drei Viertel dieser Hilfen stellten die 27 EU-Staaten in Form von Garantien bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E35A0EBB060B746C2ABF3D19875C55EA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da kann man ja beruhigt sein, dass die Finanzinstitute nur &uuml;ber eine Billion Euro in Anspruch genommen haben. Nicht wahr!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europas Finanzkrise: Im Finanzsturm fliegt der Rettungsschirm davon<\/strong><br>\n&laquo;Die Europ&auml;er m&uuml;ssen Gott dankbar sein, denn er gab ihnen die Iren.&raquo; Mit diesem Satz verbl&uuml;ffte 2007 &ndash; wenige Monate vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise &ndash; ein hoher deutscher Banker in einer Rede seine Zuh&ouml;rerInnen. Irland zeige, wie man Gottes Wort im Sinne der Bankenwelt befolge. Der Staat dr&uuml;ckte die Staatsquote &ndash; also die &ouml;ffentlichen Ausgaben im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt &ndash; in k&uuml;rzester Zeit von &uuml;ber sechzig Prozent auf weniger als vierzig Prozent. Irland sei auch ein Beispiel daf&uuml;r, wie man die Arbeitskosten senken und den Gewerkschaften das Leben so schwer machen k&ouml;nne, dass der Organisationsgrad von fast 50 Prozent vor dem EU-Beitritt Irlands im Jahr 1973 auf gegenw&auml;rtig 35 Prozent zur&uuml;ckgegangen sei. Ausserdem zeige das Land, wie man exzellente Standortbedingungen f&uuml;r Banken, Fonds und andere Unternehmen des Finanzsektors schaffe, n&auml;mlich mit minimalen Steuern und geringer staatlicher Einflussnahme. Das aus aller Welt nach Irland geschleuste Geld wurde auch lokal investiert, speziell in Immobilien. Das n&uuml;tzte zun&auml;chst dem Baugewerbe, dessen Beitrag zum BIP auf knapp zehn Prozent stieg. Was f&uuml;r die Europ&auml;erInnen ein Geschenk Gottes, war f&uuml;r die IrInnen zuerst auch ein Geschenk, ein &laquo;gift&raquo;, aber letztlich eines im Sinne der deutschen Bedeutung des Wortes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2010\/nr48\/international\/20119.html\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Im Artikel steht, &bdquo;Die Finanzkrise, die zun&auml;chst wenig betuchte HypothekenschuldnerInnen in den USA noch &auml;rmer machte, ist zur Staatsschuldenkrise in Europa geworden.&ldquo;. Hier wird wieder die M&auml;r verbreitet, die Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa sei Resultat der Immobilienblase in den USA. Wir wollen die Rolle dieser Immobilienblase und der damit verbundenen Derivate nicht herunterspielen. Aber bittesch&ouml;n: Die Immobilienblase, die die irischen Banken ins Wanken gebracht hat, war eine irische Immobilienblase. Und die Probleme der deutschen HRE existierten schon, bevor die amerikanische Immobilienblase geplatzt war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Barry Eichengreen zu Irland: J&auml;mmerliches Versagen<\/strong><br>\nDas Irland-Paket ist keine L&ouml;sung &ndash; die Probleme werden nur vertagt. Die deutsche regierung und die europ&auml;uischen F&uuml;hrungen haben f&uuml;r Irlands nichts verbessert &ndash; im Gegenteil. Das Rettungspaket f&uuml;r Irland ist ein Desaster. Der EU-Kommission, der Europ&auml;ischen Zentralbank und der Bundesregierung kann man nur eines sagen: Sie lassen keine Gelegenheit aus, alles schlimmer zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/irland-jaemmerliches-versagen;2702860\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Kapital: Gesellschaft als Geisel der Finanzinstitute<\/strong><br>\nDie B&uuml;rger haben sich fast schon daran gew&ouml;hnt, von den Finanzinstituten erpresst zu werden. Eine Gegenleistung f&uuml;r die Sozialisierung von Verlusten wird schon gar nicht mehr erfragt. Die Zeche f&uuml;r den Steuerzahler wird immer gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-gesellschaft-als-geisel-der-finanzinstitute\/50200489.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundesrat kritisiert Regierungs-Gesetzentwurf zu Hartz IV<\/strong><br>\nDer Bundesrat &auml;u&szlig;ert sich in seiner Stellungnahme in mehreren Punkten kritisch zu dem Entwurf. Zur Ermittlung des Regelbedarfs im Bereich Gesundheitspflege weist der Bundesrat darauf hin, dass der eingestellte Betrag f&uuml;r bed&uuml;rftige Frauen nach Vollendung des 20. Lebensjahres &bdquo;nicht ausreichend ist, um die Finanzierung von &auml;rztlich verordneten empf&auml;ngnisverh&uuml;tenden Mitteln&ldquo; zu finanzieren. Der Bundesrat fordert eine entsprechende bundesgesetzliche Regelung zur &Uuml;bernahme dieser Kosten, &bdquo;um bereits im Vorfeld vermeidbaren Schwangerschaftsabbr&uuml;chen entgegenzuwirken&ldquo;.<br>\nDer Bundesrat stellt fest, dass die Einf&uuml;hrung der Erbringung von Bildungs- und Teilhabeleistungen als neue Aufgabe der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &bdquo;erhebliche Verwaltungskraft binden wird&ldquo;. Mit dieser Ausgabenverschiebung gehe keine entsprechende Anpassung der Anteile von Bund und Kommunen an den Gesamtverwaltungskosten in dem Bereich einher, kritisiert der Bundesrat und fordert daher, der Aufgabenverschiebung durch eine gleichzeitige Anpassung der Verwaltungskostenanteile Rechnung zu tragen. Dabei geht der Bundesrat davon aus, dass das Verwaltungskostenbudget &bdquo;im erforderlichen Umfang erh&ouml;ht&ldquo; werden muss.<br>\nZudem sieht der Bundesrat durch die im Gesetzentwurf enthaltenen Regelungen zur Erh&ouml;hung der Regelleistungen, zum Hinzuverdienst und zum Verh&auml;ltnis der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende zu Sozialleistungen anderer Tr&auml;ger &bdquo;nicht unerhebliche Mehrkosten&ldquo; bei den Kommunen. Der Gesetzentwurf weise &bdquo;keinerlei Mechanismus zum Ausgleich der Kostenverschiebungen&ldquo; vor, hei&szlig;t es weiter.<br>\nDass die Bildungsteilhabe von Kindern, insbesondere von Kindern aus sozial benachteiligten Familien verbessert werden m&uuml;sse, betont auch der Bundesrat. Der Anspruch der Kinder auf Bildungsteilhabe k&ouml;nne &bdquo;am wirkungsvollsten durch einen Ausbau der Bildungsinfrastruktur erf&uuml;llt werden&ldquo;, hei&szlig;t es weiter. Daher fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, &bdquo;die L&auml;nder finanziell in die Lage zu versetzen, ihr Angebot insbesondere in den zentralen Bereichen Schulsozialarbeit und Mittagessen an Kindertagesst&auml;tten und Ganztagsschulen auszuweiten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_12\/2010_395\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Proteste gegen das Sparpaket: &raquo;Erwartungen wurden nicht im Ansatz erf&uuml;llt&laquo;<\/strong><br>\nDie Umzingelung des Parlaments am Freitag in Berlin war ein vorhersehbarer Flop. Gespr&auml;ch mit Martin Behrsing<br>\nIn den vergangenen Monaten lie&szlig; sich wiederholt beobachten, da&szlig; Proteste gegen die sozialen K&uuml;rzungsprogramme der Bundesregierung keinen nennenswerten Zulauf hatten. Um die Solidarit&auml;t mit den sozial Schwachen ist es einfach schlecht bestellt. Das ist eine traurige Realit&auml;t in diesem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/11-30\/046.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von NDS-Leser F.B.:<\/strong> Beim Lesen des Interviews mit Martin Behrsing muss es dem gut situierten B&uuml;rger mit Sinn f&uuml;r Revolluzzertum a la &ldquo;Wir wollen unsere Parkanlage im sch&ouml;nen Stuttgart fei behalte&rdquo; doch mulmig vorkommen. Ist es nicht so, dass man auch auf die Stra&szlig;e gehen solte, wenn man sich nicht selbdt direkt betroffen f&uuml;hlt, als Zeichen f&uuml;r ein bessere Land einzutreten?&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im November<\/strong><br>\nIm November 2010 wurden von der Statistik der BA insgesamt 2,931 Millionen Arbeitslose registriert, 284.000 bzw. 8,8% weniger als im November 2009. Von diesen 2,931 Millionen Arbeitslosen waren 0,904 Millionen (30,8%) im Rechtskreis SGB III und 2,028 Millionen (69,2%) im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert.<br>\nAls Arbeitsuchende waren im November 2010 insgesamt 5,475 Millionen Frauen und M&auml;nner<br>\nregistriert, 519.000 (8,7%) weniger als im November 2009. Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im November 2010 4,058 Millionen, 395.000 (8,9%) weniger als im November 2009.<br>\nNach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten 0,829 Millionen (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,719 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 86.000 sog. Aufstocker (gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im November 2010 etwa 5,463 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, 387.000 weniger als vor einem Jahr (BA-Monatsbericht, S. 19).<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/101202_arbeitsmarkt_im_november.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 467 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WSI-Mindestlohndatenbank<\/strong><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/101202_mindestlohndatenbank.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/101202_mindestlohndatenbank_s.jpg\" alt=\"Mindestlohndatenbank\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/ta_mindestlohndatenbank.pdf\">WSI [PDF &ndash; 183 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EZB z&uuml;ndet Atomgeldbombe<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank r&uuml;stet sich offenbar zum letzten Gefecht. Trichet will so was &auml;hnliches wie QE 2.0 starten &ndash; Aufkauf von Staatsbonds in gr&ouml;&szlig;erem Umfang geplant. Bekanntgabe am Donnerstag auf der EZB-Sitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/index.php\/wirtschaft\/6891-ezb-zuendet-atomgeldbombe\">MMNews<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jobkrise in USA<\/strong><br>\nBernanke warnt vor dramatisch hoher Arbeitslosigkeit<br>\nAm US-Arbeitsmarkt sieht es weiterhin d&uuml;ster aus. Die USA k&auml;mpfen mit einer Arbeitslosenquote von zehn Prozent. Der Fed-Chef mahnt, dass das zu &ldquo;ernsthaften und sozialen&rdquo; Konsequenzen f&uuml;hren k&ouml;nne.<br>\nQuellle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:jobkrise-in-usa-bernanke-warnt-vor-dramatisch-hoher-arbeitslosigkeit\/50200549.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Konsumjubel<\/strong>\n<p><em><strong>Vorabanmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> F&uuml;nfjahresplan &uuml;bererf&uuml;llt!<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steigende Konsumlust: Einzelhandel bejubelt Umsatz-Boom<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft l&auml;uft gut: Der deutsche Einzelhandel hat im Oktober das gr&ouml;&szlig;te Umsatzplus des Jahres verbucht. Im Vergleich zum Vormonat sind die Erl&ouml;se um mehr als zwei Prozent gestiegen. Volkswirten zufolge wird der Konsum immer st&auml;rker zur Triebfeder des deutschen Wirtschaftswachstums.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,732153,00.html\">SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/handel100.html\">Tagesschau.de<\/a> \n<p>Doch die Realit&auml;t sieht anders aus:<\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz im Oktober 2010 real um 0,7% gesunken<\/strong>\n<p>Nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Oktober 2010 nominal um 0,4% h&ouml;her und real um 0,7% niedriger als im Oktober 2009. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Vergleich zum September 2010 ist der Umsatz im Oktober 2010 unter Ber&uuml;cksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real um 2,3% gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/12\/PD10__440__45212,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser:<\/strong> Man muss ja schon dankbar sein, dass die Tagesschau irgendwo zwischendrin erw&auml;hnt, dass der reale Umsatz gesunken ist, aber  gleich im n&auml;chsten Satz wird schon wieder relativiert in dem man den Vergleich zu&hellip; Nat&uuml;rlich! Dem Krisenjahr 2009 zieht. Dass in 2009 der reale Einzelhandelsumsatz 2009 eingebrochen war, erf&auml;hrt der Zuschauer nicht. Es ist wie jedes Jahr. Der Zweck solcher Meldungen ist, den Menschen zu suggerieren &ldquo;macht doch was alle tun und kaufe, auch wenn du es dir nicht leisten kannst, denn was alle tun kann nicht falsch sein&rdquo;.<br>\nDie Tagesschau ist f&uuml;r mich, als ehemaligen DDR-B&uuml;rger von der &ldquo;aktuellen Kamera&rdquo; kaum noch unterscheidbar.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;konomen rehabilitieren Europas Sozialstaat<\/strong><br>\nGerade in Europa, so sind viele &Ouml;konomen daher &uuml;berzeugt, ist der Sozialstaat ein gro&szlig;es Hemmnis f&uuml;r Wachstum und Wohlstand.<br>\nEine Langzeitstudie von mehr als 150 Wissenschaftlern aus 14 L&auml;ndern stellt dieses Pauschalurteil nun nachhaltig infrage. Der Staat hat in Sachen Sozialpolitik offenbar einen gr&ouml;&szlig;eren Gestaltungsspielraum, als es &Ouml;konomen bislang vermutet haben. Die positiven Effekte zeigen sich aber nicht sofort, sondern oft erst nach Jahrzehnten &ndash; und sie manifestieren sich nicht in h&ouml;herem Einkommen der Menschen, sondern in erster Linie in besserer Gesundheit und einer h&ouml;heren Lebensqualit&auml;t.<br>\nSo werfen die Sharelife-Ergebnisse zum Beispiel ein ganz neues Licht auf die Frage, wie gro&szlig;z&uuml;gig der Staat Arbeitslosen unter die Arme greifen sollte.<br>\nDie neuen Daten zeigen: Eine gute Absicherung von Arbeitslosen hat langfristig positive Effekte. Der Staat kann damit die negativen Langzeitfolgen, die Arbeitslosigkeit f&uuml;r die Betroffenen hat, reduzieren.<br>\nEinen &auml;hnlichen Zusammenhang beobachten die Forscher mit Blick auf die Qualit&auml;t von Arbeitspl&auml;tzen. Je schlechter das Betriebsklima und je weniger sich ein Besch&auml;ftigter in seinem Job entfalten kann, desto schlechter ist seine Gesundheit im Alter und desto h&auml;ufiger leidet er unter Depressionen. Auch diesen Effekt kann die Sozialpolitik abschw&auml;chen.<br>\n&ldquo;Gezielte Sozialpolitik verringert den Einfluss von Armut in der Kindheit auf Armut im h&ouml;heren Alter&rdquo;, stellen die Forscher fest. Die wichtigste Botschaft bringt &Ouml;konom Sirven so auf den Punkt: &ldquo;Forderungen nach einem radikalen Abbau des Wohlfahrtsstaates sollte die Politik mit gro&szlig;er Skepsis begegnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/nachrichten\/neue-studie-oekonomen-rehabilitieren-europas-sozialstaat;2701796\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Beachtlich ist, dass selbst Axel B&ouml;rsch-Supan diese Einsch&auml;tzung teilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Versch&auml;rftes Ausl&auml;nderrecht: Nur halb vern&uuml;nftige Schweizer<\/strong><br>\nDie Schweizer galten als weltoffenes Volk &ndash; von diesem Ruf ist nach dem Referendum zum Ausl&auml;nderrecht nicht mehr viel &uuml;brig. Sie waren immerhin vern&uuml;nftig genug, gegen die Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche zu stimmen. Das h&auml;tte ihnen &ouml;konomisch nur geschadet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:verschaerftes-auslaenderrecht-nur-halb-vernuenftige-schweizer\/50199728.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier wird Propaganda gemacht f&uuml;r eine v&ouml;llig asoziale Politik, die ausschlie&szlig;lich den Reichen dient. Zahlen tun wieder einmal die Normalverdiener (&ldquo;Zudem kann das Land sich die Niedrigsteuern leisten.&rdquo; &ndash; wie das???), die allerdings als Teilnehmer der Abstimmung und Bef&uuml;rworter der Niedrigststeuern an ihrem Schicksal selber schuld sind.<br>\nDaf&uuml;r findet der Volkszorn &uuml;ber die soziale Ungerechtigkeit in bew&auml;hrter Manier in einer ausl&auml;nderfeindlichen Gesetzgebung jenseits rechtsstaatlicher Prinzipien ein Ventil. Wahrscheinlich ist es kein Zufall, da&szlig; die beiden Abstimmungen zusammen durchgef&uuml;hrt wurden: gegen&uuml;ber den Reichen hat man gekuscht, daf&uuml;r durfte man&rsquo;s dem kriminellen Ausl&auml;nder mal so richtig stecken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Nur halb aufgekl&auml;rter FTD-Journalist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht: Ermittler d&uuml;rfen Steuer-CDs nutzen<\/strong><br>\nDer Staat darf angekaufte Steuer-CDs f&uuml;r Ermittlungen gegen Steuers&uuml;nder nutzen, auch wenn die Bankdaten illegal und heimlich kopiert worden sind. Ein Ehepaar, dessen Wohnung durchsucht worden war, scheiterte mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ermittler-duerfen-steuer-cds-nutzen\/-\/1472596\/4882174\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EuroMemo Group &ndash; Confronting the Crisis: Austerity or Solidarity<\/strong><br>\nEconomic growth resumed in the EU in the second half of 2009 but output in 2010 was below precrisis levels and the financial system remains fragile. Following the financial crisis and the subsequent economic crisis, EU states have been faced with rising fiscal deficits as a result of the cost of rescue packages for the financial sector, expansionary fiscal policies and lost tax revenue. The failure of the EU to respond promptly to Greek difficulties in refinancing its public debt led to speculation against the euro and created a crisis atmosphere in which first Greece and then Spain and Portugal were forced to introduce severe austerity programmes. At the end of the year Ireland, which had introduced a severe austerity programme in 2009, was forced to agree to an even more severe programme in return for financial support from the eurozone&rsquo;s Financial Stability Facility.<br>\nThe difficulties in peripheral European countries are linked to a growing polarisation in the EU, especially the eurozone. Germany has for over ten years followed a policy of low wage growth and built up a large current account surplus. The peripheral eurozone countries, by contrast, have run up large current account deficits and are being forced to eliminate these deficits through adopting policies of deflation. It will be impossible to increase output and reduce unemployment in the EU without addressing these imbalances. Ultimately, the weakness of the deficit countries will hold back the surplus countries and a continuation of current policies will threaten deflation and risk a breakup of the eurozone.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/101202_summary_euromemorandum_2010_11.pdf\">EuroMemorandum 2010\/2011 [PDF &ndash; 41 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bildungsfinanzbericht 2010 erschienen<\/strong><br>\nIm Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung und der St&auml;ndigen Konferenz der Kultusminister der L&auml;nder in der Bundesrepublik Deutschland<br>\nIm Bildungsfinanzbericht 2010 werden die wichtigsten verf&uuml;gbaren Informationen zu den Bildungsausgaben zusammengefasst. Der Bildungsfinanzbericht ist Teil der Bildungsbericht erstattung, die kontinuierlich datengest&uuml;tzte Informationen &uuml;ber Rahmenbedingungen, Input, Verl&auml;ufe, Ergebnisse und Wirkungen von Bildungsprozessen bereitstellt.<br>\nErschienen im Dezember 2010<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www-ec.destatis.de\/csp\/shop\/sfg\/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1026508\">destatis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wut auf Regierung: Sparzwang treibt Briten Richtung Studentenrevolte<\/strong><br>\nVerdreifachung der Studiengeb&uuml;hren, kein Geld mehr f&uuml;r &ldquo;weiche&rdquo; F&auml;cher: Die britischen Studenten gehen auf die Barrikaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article11330377\/Sparzwang-treibt-Briten-Richtung-Studentenrevolte.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verdi: Positionen zum Urheberrecht in digitalen Zeiten<\/strong><br>\n&ldquo;Internet und Digitalisierung &ndash; Herausforderungen f&uuml;r die Zukunft des Urheberrechts&rdquo; &ndash; so ist ein vom ver.di-Bundesvorstand beschlossenes Positionspapier &uuml;berschrieben, das die Leitgedanken der ver.di zur Zukunft des Urheberrechts beschreibt. Damit will ver.di als gr&ouml;&szlig;te bundesdeutsche Organisation von Urheberinnen und Urhebern einen Beitrag dazu leisten, &uuml;ber den Wert urheberrechtlicher Arbeit aufzukl&auml;ren. Als Vertreterin von rund 60.000 Medien- und Kulturschaffenden setzt sie in erster Linie auf den Grundsatz &ldquo;Transparenz statt Sanktionen&rdquo;, befasst sich mit Fragen zur Verg&uuml;tung urheberrechtlich gesch&uuml;tzter Leistungen &ndash; aber auch mit dem Umgang mit m&ouml;glichen Urheberrechtsverletzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien-kunst-industrie.verdi.de\/\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Verfassungsklage zum ZDF-Vertrag : Besser sp&auml;t als gar nicht<\/strong><br>\nEndlich hat sich die SPD in Bewegung gesetzt. Auf dem Umweg &uuml;ber Rheinland-Pfalz wird ein Jahr nachdem die Unionsparteien beim ZDF den Chefredaktuer abs&auml;gten, Verfassungsklage in Karlsruhe eingereicht. Dass es um die Staatsferne beim ZDF schlecht bestellt ist, wurde seit langem angeprangert. Nur fand sich keiner ,der klagen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F12%2F01%2Fa0102&amp;cHash=f550aa28ad\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rauchen wird teurer<\/strong><br>\nDas Rauchen in Deutschland soll im n&auml;chsten Jahr teurer werden. Der Finanzausschuss stimmte am Mittwoch mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und FDP gegen die Stimmen der SPD-Fraktion, der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und der Linksfraktion dem Entwurf eines F&uuml;nften Gesetzes zur &Auml;nderung von Verbrauchsteuergesetzen (17\/3025) und dem von den Koalitionsfraktionen eingebrachten &Auml;nderungsantrag zur Tabaksteuer zu. &rdquo;&Uuml;ber einen Zeitraum von 5 Jahren beginnend mit dem 1. Mai 2011 und ab dem Jahr 2012 bis zum Jahr 2015 jeweils zum 1. Januar sind regelm&auml;&szlig;ige, moderate, das Tabaksteueraufkommen optimierende Tabaksteuererh&ouml;hungen f&uuml;r Zigaretten und Feinschnitt vorgesehen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung des &Auml;nderungsantrages der Koalition.<br>\nBei Zigaretten soll es pro Jahr Preisanhebungen von 4 bis 8 Cent bezogen auf eine Schachtel mit 19 St&uuml;ck geben. Feinschnitt d&uuml;rfte sich um 12 bis 14 Cent (Packung mit 40 Gramm) verteuern. Da au&szlig;erdem eine Mindeststeuer eingef&uuml;hrt wird, ergibt sich eine einmalige zus&auml;tzliche Preiserh&ouml;hung von 45 Cent je Packung Feinschnitt. Sogenannte ECO-Zigarillos sollen sich in einem ersten Schritt um 40 und in einem zweiten Schritt um 15 Cent verteuern (Packung mit 17 St&uuml;ck). Im Pfeifentabaksegment werden keine Preiserh&ouml;hungen erwartet. Die Koalition rechnet mit Mehreinnahmen von 200 Millionen Euro im kommenden Jahr, die bis 2015 auf 1 Milliarde Euro pro Jahr steigen sollen. Damit soll der Verzicht auf die im Sparprogramm urspr&uuml;nglich vorgesehene Aufhebung der Steuererm&auml;&szlig;igungen f&uuml;r energieintensive Betriebe gegenfinanziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_12\/2010_394\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/101202_rauchen_wird_teuer.jpg\" alt=\"Rauchen wird teuer\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons2010-10.html\">Harm Bengen Zeitungscartoons<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>F&uuml;r alle die Daten und Grafiken zur Sozialpolitik suchen<\/strong><br>\nIn Sozialpolitik aktuell in Deutschland sind wieder eine Vielzahl von Daten und Grafiken neu eingestellt, u.a. Dauer der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis des SGB II und SGB III, Einfluss belastender Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit und Arbeitsf&auml;higkeit bis zum Rentenalter; Reform der Hinzuverdienstm&ouml;glichkeiten, Kaum Bewegung, viel Ungleichheit usw.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/sozialpolitik_aktuell_startseite.html\">sozialpolitik aktuell.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gl&uuml;ckw&uuml;nsche zum Geburtstag der NachDenkSeiten<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/carta.info\/36119\/nachdenkseiten-feiern-geburtstag\/\">Carta<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/11\/gratuliere-aber-schade-dass-es-euch.html\">Ad sinistram<\/a><br>\nUnd ganz viele Mails. <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Stuttgart 21, Finankrise, Bundesrat zu Hartz-IV-Gesetzesentwurf, Protestkultur, Arbeitsmarkt, Mindestlohndatenbank, Zentralbanken, Konsumjubel, Europas Sozialstaat, Bundesverfassungsgericht zu Steuer-CDs, Austerity or Solidarity, Bildungsfinanzbericht 2010, Sparzwang treibt Briten Richtung Studentenrevolte, Urheberrecht in digitalen Zeiten, Verfassungsklage<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7604\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7604","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7604"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7612,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7604\/revisions\/7612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}