{"id":76146,"date":"2021-09-19T09:00:29","date_gmt":"2021-09-19T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146"},"modified":"2021-09-17T12:30:14","modified_gmt":"2021-09-17T10:30:14","slug":"hinweise-der-woche-224","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h01\">Die Tabu-Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h02\">Mehr Mut nach links! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h03\">Seid doch mal ehrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h04\">Eine Rente ohne Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h05\">Doppelter Wortbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h06\">Wissenschaftsleugnung &ndash; ein Kommentar aus Sicht der Evidenzbasierten Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h07\">Verfassungsrechtler Papier: &bdquo;Vorsorgliche Verbote sind nicht mehr zul&auml;ssig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h08\">Deutschlands Rolle in Ecuadors Albtraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h09\">Geld kommt, Geld verr&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146#h10\">Merkel und die Medien &ndash; eine krisensichere Freundschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Tabu-Koalition<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und Linke haben inhaltlich die gr&ouml;&szlig;ten Gemeinsamkeiten von allen denkbaren Dreierkoalitionen. Doch statt sich zu einem Linksb&uuml;ndnis zu bekennen, drucksen Olaf Scholz und Annalena Baerbock rum. (&hellip;)<br>\nWenn Wahlprogramme kein Beitrag zur B&uuml;rgerverdummung sein sollen, dann verstehe ich den verschwurbelten Umgang von SPD und Gr&uuml;nen mit der Linken nicht. Jedes Mal, wenn Annalena Baerbock oder Olaf Scholz in diesen Tagen gefragt werden, wie sie zu einem Linksb&uuml;ndnis nach der Bundestagswahl stehen, erwecken sie den Eindruck, als handele es sich um die absurdeste Idee seit Erfindung der unbefleckten Empf&auml;ngnis. Als verb&ouml;te sich der Gedanke quasi von selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-gruene-linke-koalition-olaf-scholz-annalena-baerbock-a-9f049993-fcf7-4d76-803e-8c9f2ba79260%20\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehr Mut nach links! <\/strong><br>\nDie Linkspartei wirbt f&uuml;r Rot-rot-gr&uuml;n. Doch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und mehrere Gr&uuml;nen-Politiker sprechen ihr aufgrund ihrer au&szlig;enpolitischen Positionen die Regierungsf&auml;higkeit ab. Das zeugt von mangelnder Selbstkritik und ist wahltaktisch dumm.<br>\nEs ist schon verwunderlich: Da erlebt der Westen das krachende Scheitern eines konzeptlosen Milit&auml;reinsatzes in Afghanistan, der etliche Menschenleben gekostet hat. Und ausgerechnet Politiker der Gr&uuml;nen haben den Schneid, der Linkspartei, die immer gegen den Einsatz war, vorzuwerfen, dass sie sich bei der Abstimmung zum Rettungseinsatz Ende August mehrheitlich enthalten haben &ndash; um ihr aufgrund dessen einmal mehr die &raquo;Regierungsf&auml;higkeit&laquo; abzusprechen. Stattdessen sollte man doch meinen, die Parteien des deutschen Bundestages, die immer wieder f&uuml;r diesen Einsatz gestimmt haben, m&uuml;ssten sich unangenehme Fragen gefallen lassen und selbstkritisch R&uuml;ckschau halten. Etwa wie sich die damaligen Regierungsfraktionen von Kanzler Schr&ouml;der (SPD) durch die Verkn&uuml;pfung mit der Vertrauensfrage eine Zustimmung zum Einsatz haben abpressen lassen. Ungeachtet dessen fordert SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz von der Linkspartei ein &raquo;Bekenntnis zur Nato&laquo; als Voraussetzung f&uuml;r eine Koalition.<br>\nDas zeugt nicht nur von fehlender Demut bez&uuml;glich der eigenen Fehler, es ist auch als Wahlkampfman&ouml;ver taktisch dumm. In dem Ma&szlig;e, wie sich Gr&uuml;ne und SPD von der Linkspartei abgrenzen, machen sie sich abh&auml;ngig von FDP-Chef Christian Lindner, der sich als starker K&ouml;nigsmacher f&uuml;hlen kann. Wie mit den Liberalen, die f&uuml;r den Neoliberalismus der vergangenen Jahrzehnte stehen, eine &ouml;kologische und soziale Transformation zu schaffen ist, das m&uuml;ssten SPD und Gr&uuml;ne dem W&auml;hler noch erkl&auml;ren. Das ist viel schwieriger, als mit der Linkspartei zu koalieren, einige soziale und &ouml;kologische Reformen durchzusetzen und trotzdem in der Nato zu bleiben. Denn: Nicht alles, was in Parteiprogrammen steht, wird umgesetzt. Und vielleicht w&uuml;rde die Linkspartei in der Regierung zu mehr Vorsicht bei Auslandseins&auml;tzen f&uuml;hren, was auch gut w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.publik-forum.de\/menschen-meinungen\/mehr-mut-nach-links?Danke=true\">Publik-Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Seid doch mal ehrlich<\/strong><br>\nRot-Gr&uuml;n-Rot Wer sozial&ouml;kologisch regieren will, darf sich nichts vormachen: Um die Krisen unserer Zeit zu l&ouml;sen, muss man es mit &ldquo;dem Kapital&rdquo; aufnehmen. Und das wehrt sich<br>\nDas entscheidende Hindernis f&uuml;r linke Reformpolitik ist n&auml;mlich nicht das &bdquo;Fehlen eines linken Narrativs&ldquo; oder die Haltung zur Nato. Das Problem liegt darin, dass weder die betreffenden Parteien noch soziale Bewegungen und Gewerkschaften einen realistischen Begriff von den bestehenden gesellschaftlichen Machtverh&auml;ltnissen haben.<br>\nDabei liegt eigentlich auf der Hand, was eine linke Reformregierung tun m&uuml;sste: Wer mehr Gleichheit will, muss umverteilen &ndash; Verm&ouml;genssteuer, h&ouml;here Spitzensteuers&auml;tze (wie sie nach 1945 auch f&uuml;r Konservative selbstverst&auml;ndlich waren) und gleichzeitig Entlastung der unteren zwei Drittel durch h&ouml;here Freibetr&auml;ge f&uuml;r Geringverdiener und langsamer steigende Steuers&auml;tze.<br>\nWer mehr Solidarit&auml;t will, braucht starke gemeinwohlorientierte Infrastrukturen. Also: mehr gemeinn&uuml;tziger Wohnraum, &ouml;ffentlich finanzierter Nahverkehr, geb&uuml;hrenfreie Bildung, mehr soziale Dienste. F&uuml;r letzteres ben&ouml;tigt man die B&uuml;rgerversicherung, denn w&uuml;rden die Spitzenverdiener*innen nicht l&auml;nger in Privatkassen fl&uuml;chten k&ouml;nnen, w&auml;ren Kranken- und Rentenkassen auf einen Schlag saniert. Die Einkommen der Pflegekr&auml;fte k&ouml;nnten deutlich angehoben, der Versorgungsschl&uuml;ssel in Krankenh&auml;usern und Heimen sp&uuml;rbar verbessert werden.<br>\nWer die gesellschaftliche Verrohung stoppen will, muss der Verelendung entgegenwirken: repressionsfreie Grundsicherung, Schutz der Besch&auml;ftigten vor Outsourcing und Bullshit Jobs. Und er oder sie m&uuml;sste der Immobilienspekulation einen Riegel vorschieben: st&auml;dtischer Grund in &ouml;ffentliche Hand, F&ouml;rderung von Wohnungsgenossenschaften, Mietendeckel.<br>\nEs ist eine Illusion, mit ein bisschen Umstellung sei der &ouml;kologische Kollaps zu stoppen<br>\nSelbst bei der Friedens- und Au&szlig;enpolitik gibt es nicht so viel zu &uuml;berlegen. Eine linke Reformregierung kann nicht ernsthaft auf einem Bekenntnis zu Kriegseins&auml;tzen beruhen, wie sie in Afghanistan gerade krachend gescheitert sind. Demokratie und Menschenrechte lassen sich nicht mit Milit&auml;rinterventionen durchsetzen. Nicht minder banal ist allerdings die Erkenntnis, dass eine linke Reformregierung sich mit diesem Standpunkt nicht nur der Au&szlig;enpolitik der USA und der EU, sondern auch des Russlands widersetzen m&uuml;sste.<br>\nWenn aber die Konturen eines linken Reformprojekts auf der Hand liegen und &uuml;brigens nicht dar&uuml;ber hinausgehen, was Sozialliberale in den 1970ern verteidigt haben, warum hat es eine entsprechende Regierung dann so schwer?<br>\nDer Grund ist simpel: Die oben genannten Reformen richten sich gegen die Interessen gro&szlig;er Kapitalverm&ouml;gen. Wenn Verm&ouml;gen besteuert, wenn zentrale Bereiche unseres Lebens &ndash; z.B. Wohnen, Bildung und Gesundheit &ndash; vor Profitmaximierung gesch&uuml;tzt, wenn die geopolitischen Ambitionen der EU beerdigt werden, dann trifft das das Kapital ins Mark. Investmentfonds wissen nicht, wohin mit ihrem Geld, wenn Wohnungen &ndash; oder gar Medikamente &ndash; Gemeineigentum werden. Viele Aktion&auml;re und Vermieterinnen werden rabiat, wenn ausnahmsweise einmal in die andere Richtung umverteilt wird. Und wie sollen sich gro&szlig;e Unternehmen global in Stellung bringen, wenn der eigene Staat auf Geopolitik verzichtet?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/rot-rot-gruen-seid-doch-mal-ehrlich\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine Rente ohne Armut<\/strong><br>\nSicherheit f&uuml;r alle im Alter, das w&uuml;nschen sich vor dieser Wahl viele. M&ouml;glich ist das durchaus &ndash; mit einem Systemwechsel<br>\nWas soll nach dieser Wahl angegangen werden? In einer der vielen Umfragen nannten Befragte j&uuml;ngst &bdquo;die&ldquo; Rente als oberste Priorit&auml;t, mit Abstand. Die Leute haben ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die wirklich gro&szlig;en Baustellen des Landes. Aber die meisten Parteien machen keine konkreten Vorschl&auml;ge, was denn nun anders werden soll.<br>\nSchnell zur Hand ist dann eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters, weil &bdquo;die&ldquo; Lebenserwartung ansteigt &ndash; da &bdquo;wir&ldquo; ja l&auml;nger leben, k&ouml;nnen &bdquo;wir&ldquo; doch etwas l&auml;nger erwerbsarbeiten; &uuml;berhaupt gehe es &bdquo;den&ldquo; Rentnern im Durchschnitt ganz gut. Wenn von &bdquo;wir&ldquo; die Rede ist, sollten alle Warnlampen angehen. Denn der Anstieg der Lebenserwartung ist h&ouml;chst ungleich verteilt, es gibt Gewinner und Verlierer. Eine schematische Anhebung des Renteneintrittsalters w&auml;re gerade f&uuml;r die &bdquo;unten&ldquo; &ndash; mit sowieso schon niedrigen Renten &ndash; in Verbindung mit den lebenslangen Abschl&auml;gen eine weitere heftige Rentenk&uuml;rzung.<br>\nZugleich werden die geburtenstarken Baby-Boomer-Jahrg&auml;nge in den kommenden Jahren in Rente gehen. Mehr Rentner und noch bessere Renten f&uuml;r diejenigen, die unterdurchschnittlich oder &bdquo;zu kurz&ldquo; verdient haben in ihrem Erwerbsleben &ndash; in keinem vergleichbaren Land sind sie so schlecht abgesichert wie in Deutschland, kritisiert die OECD seit Jahren &ndash;, das erfordert mehr Geld, welches umverteilt werden muss. Von oben nach unten. Es geht nicht um &bdquo;die&ldquo; Alten versus &bdquo;die&ldquo; Jungen.<br>\nDie umlagefinanzierte gesetzliche Rente war ein Erfolgsmodell &ndash; bis die Rentenreformen seit Anfang der 2000er sie in eine Schr&auml;glage man&ouml;vrierten. Zudem k&ouml;nnen seit Mitte der 1990er immer mehr die Voraussetzungen f&uuml;r das Erfolgsmodell gesetzliche Rente nicht mehr erf&uuml;llen. Die lauten qua Rentenformel: Die Menschen m&uuml;ssen &uuml;ber ein langes Leben hinweg m&ouml;glichst ohne Unterbrechung immer in Vollzeit erwerbsgearbeitet haben, und das mindestens zu einem durchschnittlichen Lohn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/eine-rente-ohne-armut\">Stefan Sell im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Doppelter Wortbruch<\/strong>\n<ul>\n<li>Ungeimpfte k&ouml;nnen Geimpfte und Genesene anstecken.<\/li>\n<li>Geimpfte k&ouml;nnen Ungeimpfte und Genesene anstecken.<\/li>\n<li>Genesene k&ouml;nnen Geimpfte und Ungeimpfte anstecken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was schlie&szlig;en unsere Corona-Politiker daraus?<br>\nWenn Restaurant-Besitzer oder Veranstalter das wollen, d&uuml;rfen nur noch Geimpfte und Genesene Restaurants und Veranstaltungen besuchen und sich gegenseitig anstecken. Ungeimpfte bleiben vor der T&uuml;r. So zumindest die von immer mehr Politikern bef&uuml;rwortete 2-G-Regel. (Spiegel Online meldet, dass in M&uuml;nster die Zahl der Infizierten nach einer 2-G-Party inzwischen bei 44 liegt &ndash; und noch weiter steigen d&uuml;rfte.) Befinden wir uns schon im Hirn-Lockdown? Der Impfzwang durch die Hintert&uuml;r nimmt immer skurrilere Formen an.<br>\nGl&uuml;cklichs D&auml;nemark<br>\nGl&uuml;ckliches D&auml;nemark. Da sind die politisch Verantwortlichen noch nicht durchgeknallt. Nachdem allen ein Impfangebot gemacht wurde und die offizielle Impfquote bei 73 Prozent der Bev&ouml;lkerung liegt, werden jetzt alle Einschr&auml;nkungen abgebaut. In Deutschland ist die Impfquote &auml;hnlich hoch, wir k&ouml;nnten daher genauso lockern wie die D&auml;nen. Die offizielle Impfquote (61,9 Prozent) gibt die Wirklichkeit nicht wieder, weil nicht alle Impfungen gemeldet wurden. Eine Befragung von Infratest dimap in Kooperation mit dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung ergab Mitte Juli eine um 16 Prozent h&ouml;here Erst-Impfquote der 18- bis 59-J&auml;hrigen, das RKI selbst hat im August eine Befragung ver&ouml;ffentlicht, in der die Erst-Impfquote bei den unter 60-J&auml;hrigen sogar um 20 Prozent h&ouml;her ist als in ihrer Statistik. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die wahre Impfquote in Deutschland so hoch ist wie in D&auml;nemark. Auch die Zahl der Genesenen ist wohl mindestens doppelt so hoch wie offiziell angegeben. Kanzleramtsminister Braun hat im M&auml;rz f&uuml;r die Bundesregierung versprochen: &ldquo;Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann k&ouml;nnen wir zur Normalit&auml;t in allen Bereichen zur&uuml;ckkehren. Und alle Einschr&auml;nkungen fallen.&rdquo;<br>\nHeilige Schw&uuml;re, dass es keinen Impfzwang geben w&uuml;rde<br>\nUnd heilige Schw&uuml;re gab es auch, dass es keinen Impfzwang geben w&uuml;rde. Jetzt lassen sie sich jeden Tag etwas Neues einfallen, um die Ungeimpften zu zwingen, sich endlich impfen zu lassen. Bei diesem doppelten Wortbruch: Wundert sich da noch jemand, dass Deutschlands Pandemie-Lenker immer mehr Vertrauen verlieren?<br>\nGott sei Dank gibt es noch vern&uuml;nftige Stimmen aus der Medizin. &Auml;rztepr&auml;sident Klaus Reinhard erkl&auml;rt: &ldquo;Noch mehr Druck auf Nicht-Geimpfte auszu&uuml;ben, w&auml;re zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen.&rdquo; Er lehnt es auch ab, dass Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entsch&auml;digung bei Quarant&auml;ne haben sollen. Diese Aussage h&auml;tte eigentlich vom DGB kommen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/doppelter-wortbruch\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wissenschaftsleugnung &ndash; ein Kommentar aus Sicht der Evidenzbasierten Medizin<\/strong><br>\nSind Karl Lauterbach, Wolfang Sch&auml;uble und andere Politiker Wissenschaftsleugner? Anfang Juli 2021 fordern sie eine COVID-19 Impfung aller Kinder [1,2], obwohl die wissenschaftlichen Fachexperten der St&auml;ndigen Impfkommission (STIKO) nach dem Stand der Wissenschaft eine solche Indikation nur in Ausnahmef&auml;llen sehen [3]. [&hellip;]<br>\nDie Anliegen der EbM bleiben in der medialen Berichterstattung weitgehend unber&uuml;cksichtigt. Das Konzept des NDR-Podcasts zur Corona-Pandemie erm&ouml;glicht akademisch gebildeten Zuh&ouml;rern einen Einblick in die Welt der Virologie. Wenn es jedoch um Fragen<br>\nvon Wirksamkeit, Nutzen und Schaden (pr&auml;ventiver) medizinischer Ma&szlig;nahmen geht, dann widerspricht die Befragung eines einzelnen Virologen zu einer Vielzahl von Themen aus den unterschiedlichsten Disziplinen grundlegend den Anspr&uuml;chen an eine evidenzbasierte Wissenschaftskommunikation. Auch der von vielen Medien praktizierte Faktencheck ist wenig geeignet, den aktuellen Wissenschaftsstand zu Nutzen und Schaden medizinischer Verfahren verl&auml;sslich zu eruieren. Beim Faktencheck zu COVID-19 wurde vielfach die suspekte Aussage lediglich mit der Meinung eines (anderen) Experten abgeglichen. Wer Experte ist, entscheidet die Redaktion. Zudem fehlt oft eine klare Differenzierung zwischen wissenschaftlichem Stand der Evidenz (zum Beispiel aufbereitet in Cochrane-Reviews oder IQWiG-Gutachten) und pers&ouml;nlicher Bewertung (zum Beispiel in Stellungnahmen). Dies bef&ouml;rdert Verwirrung, Misstrauen in die Wissenschaft und moralisierende Grabenk&auml;mpfe. Die tats&auml;chliche Leugnung von &bdquo;wissenschaftlich unstrittigem Wissen&ldquo; ist vermutlich selten. Gerade die Corona-Pandemie hat jedoch gezeigt, wie fragmentarisch unser Wissen oft ist. Dann geht es vorrangig um die Interpretation von unsicheren wissenschaftlichen Daten und die Implikationen, die sich daraus ableiten. Ein solcher Aushandlungsprozess m&uuml;sste Vertreter aller betroffenen Wissenschaftsdisziplinen und Gesellschaftsgruppen beteiligen. [&hellip;]<br>\nDie Corona-Pandemie ist ein Stresstest f&uuml;r die F&auml;higkeit der Wissenschaft zur offenen Auseinandersetzung &uuml;ber die Unsicherheiten wissenschaftlicher Daten. Vertuschung, Angstmache, Moralisierung und Ausgrenzung sind keine ad&auml;quaten Mittel, Zweifler und Verweigerer f&uuml;r Gespr&auml;che zu gewinnen und Mythen aus der Welt zu schaffen. Die medizinische und Public Health Wissenschaft braucht bessere Studien, mehr Transparenz, weniger Abh&auml;ngigkeit von Pharmaindustrie, Medizinprodukteherstellern und politischer Einflussnahme, bessere Kommunikation und einen ehrlichen Diskurs &uuml;ber die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt-sachsen.de\/pdf\/sax2109_027.pdf\">&Auml;rzteblatt Sachsen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verfassungsrechtler Papier: &bdquo;Vorsorgliche Verbote sind nicht mehr zul&auml;ssig&ldquo;<\/strong><br>\nHans-J&uuml;rgen Papier sagt: Weil viele Menschen geimpft sind, kann der Staat nicht mehr einfach auf Verdacht Ma&szlig;nahmen verordnen. (&hellip;)<br>\nWie steht es um den individuellen Datenschutz in der Pandemie?<br>\nIm Augenblick steht der Datenschutz noch nicht so im Mittelpunkt des &ouml;ffentlichen Interesses. Aber es ist nat&uuml;rlich denkbar, dass Einzelprobleme hier noch eine Rolle spielen werden. Das gilt etwa, wenn Schutzma&szlig;nahmen nur gegen&uuml;ber nicht-geimpften Personen bestehen, nicht aber gegen&uuml;ber geimpften und genesenen Personen. Um solche Differenzierungen durchsetzen zu k&ouml;nnen, muss man den Status der Person abfragen k&ouml;nnen. Man muss schon wegen der DSGVO darauf achten, dass die Weitergabe solcher Daten an Dritte strengstens limitiert ist. Denn Gesundheitsdaten genie&szlig;en einen besonderen Schutz.<br>\nWobei sich ja schon vorher die Frage nach den Kriterien stellt, etwa f&uuml;r Genesene. Die Definition erfolgt jetzt willk&uuml;rlich und stellt auf einen positiven PCR-Test ab. Ich m&uuml;sste aber auch in der Lage sein, dem Wirt meinen Antik&ouml;rper-Spiegel zu &uuml;berreichen.<br>\nDas ist ein gro&szlig;es Problem. Es stellt sich schon die Frage nach der vollst&auml;ndigen Genesung. Das ist eine medizinische Frage. Es muss aber auch nach dem Zweck der Schutzma&szlig;nahmen gefragt werden. Es geht darum, die Ansteckungsgef&auml;hrdung weitgehend auszuschlie&szlig;en.<br>\nZeigt das nicht, dass es um ziemlich schwammige Regelungen geht, die eigentlich nicht nachzuvollziehen sind &ndash; und daher rechtlich gekippt werden m&uuml;ssten?<br>\nIn der ersten Phase sind viele Gerichte nach dem Motto verfahren: &bdquo;Wir k&ouml;nnen es auch nicht besser wissen, also folgen wir dem Gesetz- oder Verordnungsgeber in seiner Gef&auml;hrdungseinsch&auml;tzung.&ldquo; Mit fortschreitender Zeit sollte sich der Erkenntnisstand allerdings verfestigen. Die Anforderungen an die rechtliche Zul&auml;ssigkeit staatlicher Regulierungen m&uuml;ssen mit fortschreitendem Erkenntnisstand erh&ouml;ht werden.<br>\nWerden die Gerichte dann vielleicht doch bald einmal t&auml;tig? Und k&ouml;nnen wir darauf hoffen, dass dem Gesetzgeber auch Grenzen aufgezeigt werden, wenn er &uuml;berschie&szlig;ende Beschl&uuml;sse gefasst hat?<br>\nDie Eignung, Erforderlichkeit und Angemessenheit der jeweiligen Grundrechtsbeschr&auml;nkungen m&uuml;ssen in jedem Fall gegeben sein. Der eingreifende Staat ist insoweit beweispflichtig. Vor allem aufgrund der bestehenden und hoffentlich noch zunehmenden Impfungsrate kann nicht mehr allein auf die Inzidenzwerte der gemeldeten Neuinfektionen abgestellt werden. Ganz entscheidend sind auch die Hospitalisierungsrate und die Funktionsf&auml;higkeit der intensivmedizinischen Versorgung der Bev&ouml;lkerung. Das prim&auml;re Ziel ist also, das Gesundheitssystem vor einer &Uuml;berlastung und vor einem Kollabieren zu bewahren. Vorsorgliche Verbote allein wegen &Uuml;berschreitung eines bestimmten Inzidenzwertes im Hinblick auf die gemeldeten Neuinfektionen sind vor allem wegen der erfolgten Impfungen insbesondere bei den Risikogruppen nicht mehr zul&auml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/verfassungsrechtler-vorsorgliche-verbote-sind-nicht-mehr-zulaessig-li.182522\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands Rolle in Ecuadors Albtraum<\/strong><br>\nEcuador wurde von Covid-19 hart getroffen. Der &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems gingen IWF-Sparprogramme voran, schreiben Jasper Ziegler und Andrej Hunko von der Linken.<br>\nDie Bilder von Leichen auf den Stra&szlig;en der ecuadorianischen K&uuml;stenstadt Guayaquil gingen zu Beginn der Covid-19-Pandemie im Fr&uuml;hjahr 2020 um die Welt. Hunderte Tote wurden von Sondereinheiten geborgen und begraben. Das Gesundheitssystem war offenbar mit dem gro&szlig;en Ausbruch von Sars-CoV2 &uuml;berfordert. Dass dies so kam, war nicht allein dem traditionell prek&auml;ren Zustand der gesundheitlichen Versorgung vieler lateinamerikanischer Staaten geschuldet. Just vor Ausbruch der Pandemie setzte die Regierung von Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno massive K&uuml;rzungen im Gesundheitssystem durch, zu denen er sich als Bedingung f&uuml;r Kredite des Internationalen W&auml;hrungsfonds verpflichtet hatte. 4,5 Prozent aller durch das staatliche Gesundheitsministerium finanzierten Stellen wurden im Zuge dieser &bdquo;Strukturanpassung&ldquo; gestrichen.<br>\nIm M&auml;rz 2019, ein Jahr vor dem ersten H&ouml;hepunkt der Pandemie, schloss der IWF im Rahmen der &bdquo;Extended Fund Facility&ldquo; ein &Uuml;bereinkommen mit der US-freundlichen Regierung von Moreno. In diesem Deal wurde ein Kredit in H&ouml;he von 4,2 Milliarden US-Dollar an strukturelle Anpassungen der ecuadorianischen Wirtschaft und der staatlichen Verwaltung gekoppelt. Die vom IWF verschriebene Medizin f&uuml;r das wirtschaftlich angeschlagene Land: Austerit&auml;tspolitik mit K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen und eine weitere Liberalisierung der M&auml;rkte. Gestrichen wurde unter anderem bei den staatlichen Subventionen f&uuml;r Kraftstoff. Der darauffolgende Anstieg der Treibstoffpreise traf besonders die &auml;rmere Landbev&ouml;lkerung. Dort wird Treibstoff nicht nur zur Fortbewegung, sondern auch zur Stromerzeugung mittels Generatoren genutzt. Die Folge waren landesweite Proteste, besonders der indigenen Bev&ouml;lkerung. Durch die harsche Antwort der Regierung und der staatlichen Sicherheitskr&auml;fte wurden mindestens acht Menschen get&ouml;tet und 1.300 verletzt.<br>\nGek&uuml;rzt wurde aber auch bei den Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Sektor: Bis zu 140.000 Stellen sollten gestrichen werden. Bei insgesamt rund 600.000 Angestellten im &ouml;ffentlichen Sektor (Stand 2019) eine enorme Zahl. Dass in diesem Prozess auch die erw&auml;hnten 4,5 Prozent aller durch das staatliche Gesundheitsministerium finanzierten Stellen gestrichen wurden, kann einen aus heutiger Perspektive, angesichts der 2020 aufgekommenen Pandemie, nur erschrecken. Denn vielleicht h&auml;tten Szenen wie jene in Guayaquil verhindert werden k&ouml;nnen, w&auml;ren im Gesundheitssystem nicht systematisch Stellen abgebaut worden; w&auml;re der IWF-Kredit nicht zu dem Preis dieser Sparpolitik vergeben worden. Und, was sich nun durch Nachfrage bei der Bundesregierung ergeben hat: Deutschland tr&auml;gt f&uuml;r dieses Desaster Mitverantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/deutschlands-rolle-in-ecuadors-albtraum\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nicht nur in Ecuador, auch in Italien und Spanien wurden massive Austerit&auml;tsprogramme, hier durch die EU, durchgesetzt, die massiv das Gesundheitssystem betrafen. Deswegen war Italiens Gesundheitssystem auch bereits w&auml;hrend diverser Influenzawellen der vergangenen Jahre immer wieder &uuml;berlastet. Aber &uuml;ber diesen Hintergrund zu berichten, das h&auml;tte dann doch nicht zur Panikberichterstattung aus Italien im Fr&uuml;hjahr 2020 gepasst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geld kommt, Geld verr&auml;t<\/strong><br>\nSchon seit Adenauer macht die Union Millionen mit halblegalen Deals.<br>\nDie Skandale und Aff&auml;ren der Unionsparteien sind so zahlreich, dass im ZDF-Kabarettformat Die Anstalt 45 Minuten und eine 3 mal 4 Meter gro&szlig;e Tafel nicht ausreichten, um sie alle zur Darstellung zu bringen: Der Maskenskandal, die Aserbaidschan-Connection und die Verwandtenaff&auml;re im Bayerischen Landtag sind nur die j&uuml;ngsten Beispiele &ndash; dann auch noch &uuml;ber die weiter zur&uuml;ckliegende Flick-Parteispendenaff&auml;re oder die Geldkoffer des Waffenh&auml;ndlers und Lobbyisten Karlheinz Schreiber zu sprechen, h&auml;tte wohl den Rahmen gesprengt.<br>\nMit 14,5 Millionen Euro Nebenverdiensten in der laufenden Wahlperiode (Stand Juli 2020) liegen die Bundestagsabgeordneten der CDU\/CSU klar vor allen anderen Fraktionen. Auch bei Gro&szlig;spenden ist die Union einsame Spitzenreiterin. Mit der kommenden Bundestagswahl steht erneut die Frage im Raum, wie es der CDU stets gelingt, ihr Image als Volkspartei aufrecht zu erhalten, wo es die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler doch l&auml;ngst nicht mehr wundert, wenn wieder einer ihrer Deals mit wirtschaftlichen Sonderinteressen auffliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/geld-kommt-geld-verraet-anne-zetsche-cdu-csu-union-korruption-lobbyismus-maskendeal-flick-affaere-parteispenden-adenauer-schaeuble-kohl\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkel und die Medien &ndash; eine krisensichere Freundschaft<\/strong><br>\nSeit Anbeginn ihrer Kanzlerschaft verstehen es die bundesdeutschen Medien &ndash; von Springer bis zu den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen &ndash;, die von Merkel geschaffene politische Alternativlosigkeit entsprechend zu vermarkten. Besonders zeigte sich das in st&uuml;rmischen Zeiten: von der Finanz- bis zur Corona-Krise.<br>\nR&uuml;ckblickend betrachtet w&auml;re eine Kanzlerin Merkel und die Umsetzung ihrer Politik ohne die deutsche Medienlandschaft undenkbar. Das zeigt sich besonders in der unterw&uuml;rfigen Hofberichterstattung &uuml;ber das &ldquo;Reagieren&rdquo; Merkels w&auml;hrend der zahlreichen immer durch die Globalisierung ausgel&ouml;sten Krisen in der Zeit ihrer Kanzlerschaft.<br>\nMerkels visionslose Politik des Aussitzens, stets vor dem Hintergrund einer &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo; mutierte &uuml;ber die Jahre zu einer immer autorit&auml;ren Politik der &ldquo;Alternativlosigkeit&rdquo; &ndash; wenn es darauf ankam. Den Auftakt bildete dabei zweifellos die Finanzkrise im Jahr 2008&hellip;<br>\nFreitag-Verleger Jakob Augstein mahnte schon im Jahr 2010 den fehlenden Abstand zwischen den Journalisten und Merkel an:<br>\n&ldquo;Man sollte sehr hellh&ouml;rig werden, wenn Journalisten anfangen, sich auf ihre Verantwortung zu berufen. Sie haben nur eine einzige: der Wahrheit gegen&uuml;ber.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Nie waren die Widerspr&uuml;che zwischen Realit&auml;t und Meldung gr&ouml;&szlig;er als seit dem Fr&uuml;hjahr 2020, nie wurde so viel unter den Tisch gekehrt w&auml;hrend gleichzeitig aus M&uuml;cken Elefanten gemacht wurden und der Intellekt jeden Tag aufs Neue beleidigt wird. Neben den t&auml;glichen Fallzahlen des Jahres 2020 gr&uuml;&szlig;t im Folgejahr die t&auml;gliche &ldquo;Werbung&rdquo; bzw. psychische Zumutung f&uuml;r &ldquo;Impfangebote&rdquo; (wer besonders clever ist, bekommt noch eine Bratwurst oder einen D&ouml;ner dazu) &ndash; wie im Jahr 1993 den Schauspieler Bill Murray allt&auml;glich das Murmeltier.<br>\nSelten war Merkels &ldquo;Alternativlosigkeit&rdquo; so ausgepr&auml;gt wie in den letzten eineinhalb Jahren&hellip;<br>\nDoch zur&uuml;ck zur Kanzlerin: Ihre offensichtlichen Fehleinsch&auml;tzungen in der Corona-Krise&hellip; werden vom Mainstream unter den Tisch gekehrt. Und au&szlig;erdem ist das Motto Adenauers: &ldquo;Was interessiert mich mein Geschw&auml;tz von gestern?&rdquo; im Kanzleramt weiterhin beliebt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123770-merkel-und-medien-krisensichere-freundschaft\/\">RT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76146\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76146","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76146"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76148,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76146\/revisions\/76148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}