{"id":76150,"date":"2021-09-17T14:00:05","date_gmt":"2021-09-17T12:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76150"},"modified":"2021-09-17T15:12:28","modified_gmt":"2021-09-17T13:12:28","slug":"leserbriefe-zu-die-wahlen-sind-wie-eine-pralinenschachtel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76150","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie Wahlen sind wie eine Pralinenschachtel\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76035\">In seinem Essay<\/a> stellt Jens Berger fest, dass &bdquo;Systemverdrossenheit&ldquo; existiere. Wichtige Themen wie die Renten- sowie Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik gebe es, aber sie &bdquo;spielen in der politischen Debatte jedoch bestenfalls eine untergeordnete Rolle&ldquo;. Parteien lie&szlig;en sich heute &ndash; anders als fr&uuml;her &ndash; keinem klaren Konzept zuordnen und &bdquo;alles wirkt austauschbar&ldquo;. Ungewiss sei auch, &bdquo;dass programmatische Forderungen, die von allen Koalitionspartnern prinzipiell geteilt werden, auch umgesetzt werden&ldquo;. Es bed&uuml;rfe des Mutes und der Tatkraft einer kritischen Masse, wirklich etwas zu ver&auml;ndern. Zahlreiche E-Mails haben uns erreicht. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den heutigen Artikel zum Thema Wahlen.<\/p><p>Wieder einmal sprechen Sie mir zutiefst aus der Seele! <\/p><p>Insbesondere die Aussage, dass es nicht um Politikverdrossenheit sondern um &ldquo;Systemverdrossenheit&rdquo; geht, ist absolut (zu)treffend!<\/p><p>Der Vergleich mit &rdquo; Forrest Gump&rsquo;s Pralinenschachtel&rdquo; k&ouml;nnte besser nicht gew&auml;hlt sein und zeigt die ganze Tragik.<\/p><p>Und auch da bin ich ganz bei Ihnen, dass wir wir nicht aufh&ouml;ren sollen, daran zu glauben und uns daf&uuml;r einzusetzen, dass diese &ldquo;Rat &ndash; und Mutlosigkeit&rdquo; sich konstruktiv ausbreitet und die kritische Masse erreicht wird, um &Auml;nderungen herbeizuf&uuml;hren. <\/p><p>Ganz im Sinne der Lyrikerin Hilde Domin von der ich das &ldquo;Dennoch&rdquo; gelernt habe!&hellip;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e und machen Sie weiter so!<br>\nSusanne Heuser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele. Resignation macht sich breit. Trotzdem sind Artikel wie der Ihre wichtig, man darf nicht einschlafen in dieser bleiernen Zeit. Mit Schr&ouml;ders 180-Grad-Wende im Jahr 1999 ging es los, seitdem ist die Demokratie in Deutschland tot. Und jetzt haben wir eigentlich nicht die Wahl zwischen MItte-Mitte und Mitte-Mitte, sondern zwischen rechts und rechts-extremrechts. Denn NATO-h&ouml;rig sind sie alle&nbsp; (das bisschen Abweichung bei der Linken wird keinen Einfluss haben) und die Gr&uuml;nen ganz besonders. <\/p><p>Probleme gibt es reichlich. Infrastruktur und Wirtschaft sind auf Talfahrt, Armut, Ausbeutung und eine Arbeitswelt, die die Menschen kaputt macht, auf dem Vormarsch und als Sahneh&auml;ubchen d&uuml;rfen wir uns vor einem Atomkrieg f&uuml;rchten. Nicht zuletzt das totalit&auml;re System, das mit Corona schleichend eingef&uuml;hrt wird. Und der drohende Kollaps des Finanzsystems. <\/p><p>Ich hatte einmal einen Tagtraum, die Szenerie angesiedelt in meiner Kindheit. Die Familie sitzt am Wohnzimmertisch und spielt &ldquo;Mensch &auml;rger dich nicht&rdquo;. Eine gem&uuml;tliche Atmosph&auml;re. Nur sitzen alle so merkw&uuml;rdig gebeugt &uuml;ber der Tischplatte. Warum? Damit sie mit dem Kopf nicht an die Zimmerdecke sto&szlig;en! Der Teppich unter Tisch und St&uuml;hlen hat sich&nbsp; n&auml;mlich mit den Jahren um knapp 2 Meter erhoben. Von den vielen Dingen, die man darunter gekehrt hat. So etwa kommen mir Politik und Gesellschaft in Deutschland vor. <\/p><p>Sonnige Gr&uuml;&szlig;e aus dem fernen S&uuml;den, wo man noch ein bisschen leichter durchatmen kann,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nneulich morgens auf dem Weg zur Arbeit kam an der U-Bahn-Haltestelle ein junger Aktivist der &ldquo;GR&Uuml;NEN&rdquo; auf mich zu und wollte mir ein Faltblatt mit Wahlwerbung in die Hand dr&uuml;cken: Der Tag war mir damit fast schon verdorben!  Aber es ist kein Desinteresse an Politik, das ich versp&uuml;re, sondern es ist die Stupidit&auml;t der Wahlwerbung, die mich anwidert: &ldquo;Deutschland gemeinsam machen&rdquo; (CDU), &ldquo;Bereit, weil ihr es seid&rdquo; (GR&Uuml;NE), &ldquo;Respekt f&uuml;r dich&rdquo; (SPD) usw. Die Spr&uuml;che sind sinnfrei, effektheischend, anbiedernd. &ndash; Politik bleibt selbstverst&auml;ndlich wichtig. Aber Sie haben ganz Recht: Alle Politik der etablierten Parteien wirkt austauschbar, und ich habe das bestimmte Gef&uuml;hl: einen fortschrittlichen politischen Aufbruch wird es nach der Bundestagswahl nicht geben. Stattdessen wird nach dem Jammer des Wahlkampfs voraussichtlich der monatelange Jammer der Sondierungs- und Koalitionsgespr&auml;che folgen. Nach einer Regierungsbildung irgendwann im n&auml;chsten Jahr wird es, nach einigen Monaten der scheinbaren politischen Harmonie, vermutlich auch wieder zu langwierigem Gez&auml;nk auf offener politischen B&uuml;hne kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nAngesichts dieser Zerfallserscheinungen der repr&auml;sentativen liberalen Demokratie dr&auml;ngt sich die Frage nach einer ordentlichen Systemkritik auf. Sie selbst greifen zu Recht das Schlagwort der &ldquo;Systemverdrossenheit&rdquo; auf. Umso erstaunlicher finde ich es, dass das Thema der Direkten Demokratie auf den Nachdenkseiten gerade jetzt nicht aufgegriffen wird. Das erweckt den Eindruck, dass die Herausgeber immer noch an die Parteiendemokratie glauben, wom&ouml;glich aufgrund vor langer Zeit pers&ouml;nlich gemachter positiver Erfahrungen, oder, was entt&auml;uschend w&auml;re, weil sie tats&auml;chlich dem B&uuml;rger genauso misstrauen wie die Merkels, Scholz, Baerbocks usw. Dabei ist das Thematisieren der M&ouml;glichkeiten der Direkten Demokratie wichtig, weil die Mehrheit der B&uuml;rger, befeuert von den Parteien, unzutreffende Vorstellungen bzw. Einw&auml;nde gegen Elemente direkter Demokratie bei der politischen Willensbildung hat. Selbstverst&auml;ndlich kann und soll die Direkte Demokratie die Parlamente nicht ersetzen. Aber sie kann bei kluger Ausgestaltung ein Mittel sein, demokratische Entscheidungen zu beschleunigen und wesentlich zu verbessern. Ein Beispiel f&uuml;r die Notwendigkeit der Direkten Demokratie ist uns vor kurzem un&uuml;bersehbar vor Augen gef&uuml;hrt worden: Die umfassend desastr&ouml;se Niederlage Deutschlands (oder sollte man zutreffender sagen: der herrschenden Parteien) im 20-j&auml;hrigen Afghanistan-Krieg. Soweit mir bekannt, haben Meinungsumfragen in all diesen 20 Jahren immer eine ablehnende Haltung einer Bev&ouml;lkerungsmehrheit gegen&uuml;ber dem Krieg Deutschlands in Afghanistan gegeben. Es w&auml;re uns viel erspart geblieben, wenn es &uuml;ber den Krieg eine Abstimmung des Staatsvolks gegeben h&auml;tte. &ndash; Also, lieber Herr Berger: Wir brauchen dringend mehr Demokratie!<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. Militzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger<\/p><p>Das ist ja nett gemeint das Sie etwas zur BTW schreiben.<\/p><p>Aber eigentlich k&ouml;nnen Sie sich das ersparen.<\/p><p>Wie unsere Parlamentarische Demokratie WIRKLICH funktioniert das hat Prof.Dr. Rainer Mausfeld ja ausf&uuml;hrlich und fundiert in seinem Vortrag vom 22.Juni 2015&nbsp; an der Christian Albrechts Universit&auml;t in Kiel erkl&auml;rt<\/p><p>Wer das gesehen hat und bei gesunden Verstand ist geht nie mehr w&auml;hlen.<\/p><p>Wer trotzdem noch w&auml;hlen geht betr&uuml;gt sich selber.<\/p><p>Da kann man auch am Weihnachtsmann glauben.<\/p><p>Aus diesem Vortrag sollten Sie zitieren.<\/p><p>Ich habe bereits im Jahre 1999 die Konsequenzen gezogen<\/p><p>Ich mache zwar noch Briefwahl aber mache vors&auml;tzlich die Wahl ung&uuml;ltig.<\/p><p>Das habe ich auch wieder dieses Jahr allen Bekannten.Verwandten und sonstigen Menschen mit dem ich im Gespr&auml;ch zum Thema Wahl kam emphohlen .<\/p><p>Das gilt &uuml;berrings f&uuml;r alle Wahlen in Deutschland.&nbsp;<\/p><p>Der Wahlkampf, auch so ein unseglicher Begriff&nbsp; zeigt deutlich was Herr Mausfeld sagt.&nbsp;<\/p><p>Wir werden durch Medien und Propaganda abgelenkt..<\/p><p>Ich schaue ja auch bereits seit 1994 kein TV und somit auch keine Berichte &uuml;ber die Wahlen.Auch nicht in alternativen Medien oder sonstwo im Internet.<\/p><p>Da k&ouml;nnte ich mir auch eine Seifenoperserie im TV ansehen oder&nbsp; Yellopress Medien lesen.<\/p><p>Herr Mausfeld zeigt ja deutlich wie getrickst,gezaubert und manipuliert wird.<\/p><p>MfG Dieter Klaucke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>das kann es ja wohl nicht gewesen sein.<br>\n&nbsp;<br>\nNach der Lekt&uuml;re Ihres Artikels werden sich viele Nichtw&auml;hler in ihrer &bdquo;Wahlentscheidung&ldquo; best&auml;rkt f&uuml;hlen.<br>\n&nbsp;<br>\nUm die von Ihnen herbeigesehnte kritische Masse zu erreichen, ben&ouml;tigen die kritischen und emanzipativen Akteure Geld und Unterst&uuml;tzung.<br>\n&nbsp;<br>\nIch sage es ganz klar. Man gibt nicht nur die Stimmen ab, sondern finanziert &uuml;ber die Kostenerstattung auch die Parteien. Nur durch eine Wahlentscheidung kann man den kleinen Parteien etwas Gutes tun und die Allparteienkoalition im Bundestag &auml;rgern.<\/p><p>Da z&auml;hlt jede Stimme eines W&auml;hlers. Der Nichtw&auml;hler zementiert die Schere von Einfluss und Geld zwischen den gro&szlig;en und den kleinen Parteien.<\/p><p>Es sollte sich f&uuml;r jeden kritischen Geist eine kleine Partei finden lassen, die er w&auml;hlen kann.<\/p><p>Ob man nun den Tiersch&uuml;tzern, den Coronama&szlig;namekritikern, den Bibelfesten oder sonst einer Partei die Stimme gibt, ist nachrangig, wenn die Nichtw&auml;hler zur Wahl gingen und 30 oder mehr % der Stimmen auf die kleinen Parteien verteilen.<br>\n&nbsp;<br>\nDas w&auml;re mal eine &ouml;ffentliche Ohrfeige f&uuml;r die Gro&szlig;en, die sie mehr als verdient haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nChristian R&ouml;ntgen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>Sie sprechen mir aus dem Herzen!!! Ich mag es fast vor mir selbst nicht zugeben, aber diese ganze Wahl interessiert mich &uuml;berhaupt nicht mehr! Dieses ganze leere Geschw&auml;tz in Triellen und anderen Formaten &hellip; Zeitverschwendung. Die endlosen Klimadebatten immer gefolgt von einem uneingeschr&auml;nkten Zuspruch zur Kriegstreiberei der NATO. Als wenn die Klimabilanz des Milit&auml;rs &uuml;berhaupt keine Auswirkung auf das Klima hat. Von allen anderen wichtigen Problemen, die es zu l&ouml;sen g&auml;lte, mal ganz zu schweigen. <\/p><p>Wenn es der Menschheit nicht gelingt, auf einen dauerhaften Frieden wenigstens hinzuarbeiten, dann m&uuml;ssen wir uns um das Klima auch nicht mehr k&uuml;mmern. Aber Frieden ist ja f&uuml;r die meisten der Parteien &uuml;berhaupt kein vorrangiges Thema. Besonders bei den Gr&uuml;nen ist das auff&auml;llig: den aktuellen Kandidaten ist ja offensichtlich v&ouml;llig entfallen, da&szlig; diese Partei mal fest zur Abr&uuml;stung und Friedenspolitik stand. Aber jetzt will man ja &ldquo;Verantwortung&rdquo; &uuml;bernehmen &hellip; wof&uuml;r auch immer! <\/p><p>Tut mir leid, da&szlig; diese Zeilen doch sehr pessimistisch sind &hellip; vielleicht irre ich mich und es wird doch nicht so schlimm &hellip; <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPetra Schubert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger!<\/p><p>Ja, was ist das denn? Zehn Tage vor der Wahl der Abgesang auf diese? So weit ist es mit der Medienkonkurrenz schon gekommen, dass die NachDenkSeiten die schnellsten bei der Demotivation sein m&uuml;ssen? Traurig!&nbsp;<\/p><p>Oder doch umgekehrt? Mit Sarkasmus die Wahlbeteiligung steigern?<\/p><p>Wir wissen doch, dass die SPD ihr traditionell linkes Halbjahr vor den Wahlen durchlebt, doch w&auml;re es schon nicht unwichtig, so zu w&auml;hlen, dass die Union diesmal nicht den Kanzler stellt. Denn wie sagt meine Frau immer: Die Rechte will nur die Macht, den Linken reicht es, recht zu haben. Diese der Union nicht zu &uuml;bertragen, w&auml;re doch schon mal eine klitzekleine Chance!<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nD. Brauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Jens Berger,<\/p><p>ich finde, nicht, dass es sich bei dieser Wahl um eine Pralinenschachtel handelt, wie sie es im Titel ihres Artikels ausdr&uuml;cken.<\/p><p>Ich war auch schon in meiner Jugend sehr an Politik interessiert und empfand Wahlen schon damals als eine Wahl zwischen kalter und warmer Sch&hellip;.<\/p><p>Schmidt wollte damals die &ldquo;Nachr&uuml;stung&rdquo; mit den Perhings, es herrschte ein durch Terrorismus begr&uuml;ndeter Ausnahmezustand, die Grundrechte gerieten in Bedr&auml;ngnis und Teile davon wurden einfach kassiert.<\/p><p>Es mag sich seit dieser Zeit einiges ver&auml;ndert haben, mein Empfinden ist noch das selbe, denn es f&uuml;hlt sich in der aktuellen &ldquo;Ma&szlig;nahmenkrise&rdquo; genauso an wie damals. <\/p><p>Die Medien sind nun vollends in der Hand des Kapitals, Intellektuelle die sich noch trauen, gegen die vorherrschende Politik Stellung zu beziehen, sind rar geworden (mit l&ouml;blichen Ausnahmen) und das Wahlvolk verh&auml;lt sich wie Lemminge.<\/p><p>Solange ihnen keiner ihre Computerspiele oder das Smartphone wegnimmt und sie genug Netflix schauen k&ouml;nnen ist ihnen so ziemlich alles egal.<\/p><p>Ich halte von unserer repr&auml;sentativen Demokratie nicht mehr viel, werde aber dennoch w&auml;hlen gehen und meine Stimme der &ldquo;Basis&rdquo; geben, weil sie als einzige f&uuml;r mich w&auml;hlbare Partei, Antworten auf die dr&auml;ngendsten Fragen des aktuell brisantesten Themas gibt.<\/p><p>Egal ob sie in den Bundestag einzieht oder nicht, m&ouml;chte ich, dass meine Stimme gez&auml;hlt wird (also nicht als Nichtw&auml;hler verloren geht) und damit den etablierten Parteien abgeht.<\/p><p>Die Linke werde ich aufgrund ihrer Zustimmung zu den Ma&szlig;nahmen der Regierung nicht mehr w&auml;hlen.<\/p><p>Die gr&uuml;nen und pseudoroten Verr&auml;ter bekommen schon seit Schr&ouml;der und Fischer keine Stimme mehr von mir.<\/p><p>Rechts habe ich noch nie gew&auml;hlt, auch wenn mich verblendete Linke auf den Demos f&uuml;r unsere Grundrechte als Nazi beschimpften.<\/p><p>F&uuml;r mich ist das Resultat dieser Wahl keine Praline, sondern etwas, das zum Himmel stinkt.<\/p><p>MfG JD<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>Sie haben mir aus der Seele gesprochen. So habe ich schon seit 1998 gef&uuml;hlt,&nbsp; als die Wahl zum Kanzler Schr&ouml;der entschieden war. Immer gro&szlig;e Sp&uuml;che und nichts dahinter. Auch die Zeit davor war es nicht anders. <\/p><p>Mein Vater, (1907) mahnte mich immer &ldquo;die zu w&auml;hlen, die, die anderen nicht haben wollen&rdquo;. Leider, wie Sie erkl&auml;ren, wird sich da auch nicht viel &auml;ndern, weil da viel zu viel gemauschelt und geschoben wird. <\/p><p>Mein Vater weiter, 1933 ist einer an die Macht gekommen, weil der Hunger in der Bev&ouml;lkerung so gro&szlig; war. <\/p><p>Was mu&szlig; geschehen, da&szlig; sich unser Land auch dieses mal wieder aus dem Dilema, wenn auch ein anderes, heraus findet? <\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Bericht <\/p><p>LG JD <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>Pralinenschachtel ja &ndash; aber fast nur vergiftete! Desinteressiert nein &ndash; aber desillusioniert. In bezug auf die CDU und die FDP hatte ich nie Illusionen, aber einen Rest von Hoffnung im Blick auf Gr&uuml;ne und SPD. Was aber nicht sein darf, kann nicht sein. Die Medien suchten die offene Flanke der Gr&uuml;nen &ndash; und trotz aller f&uuml;r die Gr&uuml;nen &ldquo;g&uuml;nstigen&rdquo; Umst&auml;nde wie Klimakrise, Flut etc. und wegen d&uuml;mmlicher Fehler (Biographie von Baerbock etc.) sind sie nun au&szlig;en vor. Soll man froh sein, dass die Amazone Baerbock nicht Kanzlerin wird? <\/p><p>Nun droht uns die Wiederauflage der Schr&ouml;der-SPD an der Regierung, die wieder die Drecksarbeit macht, n&auml;mlich die Lasten der Krise den unteren Bev&ouml;lkerungsschichten aufzub&uuml;rden. Von einem m&ouml;glichen Wirtschaftsminister Merz gar nicht zu reden. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried H&ouml;sch <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Jens Berger, <\/p><p>Sie fragen ob es der Leserschaft &auml;hnlich geht wie Ihnen: &ldquo;Dennoch empfinde ich jetzt, gerade mal 11 Tage vor dem Wahlsonntag, vor allem eins: Desinteresse. Geht es Ihnen &auml;hnlich?&rdquo; <\/p><p>In manchen Ihrer Betrachtungen Herr Berger bin ich ganz bei Ihnen und dann wieder (fast) gegens&auml;tzlicher Meinung &ndash; dies z.T. in einem Satz\/Absatz! <\/p><p>Sie schreiben z.B.: &ldquo;Eigentlich m&uuml;sste ich ja zurzeit schlaflose N&auml;chte haben.&rdquo; &ndash; ich habe schlaflose N&auml;chte Herr Berger und auch zum ersten Mal in meinem Leben wirklich Angst vor dem Wahlergebnis! <\/p><p>Was mag der Grund f&uuml;r die derartig unterschiedliche Sichtweise sein? Der Impfstatus? <\/p><p>Im Gegensatz zu Ihnen Herr Berger bin ich nicht geimpft und erwarte nach der Wahl eine Impf- bzw. Corona-Apartheit (!!) deren Repressionen gegen nicht Geimpfte (mehr oder weniger schleichend) immer weiter ausgedehnt werden, sollten die etablierten Parteien, egal welcher Couleur (und da bin ich wieder mit Ihnen einig), erneut an die Regierung kommen. Denn durch eine von neoliberalen Parteien wie auch immer gewonnene Bundestagswahl (und wird die Koalition noch so schwierig) werden diese dann den wie auch immer gearteten &ldquo;Sieg&rdquo; zum Anlass nehmen die Agenda\/den Krieg\/die Corona-Politik fortzusetzen und auszuweiten (wof&uuml;r aus meiner Sicht jegliche evidenzbasierte Grundlage fehlt &ndash; aber sie werden es tun)! Um dies festzustellen muss man m.E. kein Prophet oder Hellseher sein! <\/p><p>Im Gegensatz zu Ihnen Herr Berger wurde mein politisches Interesse (zeitweise war ich auch politisch organisiert\/aktiv) erst relativ sp&auml;t geweckt. Doch ich habe schnell erkannt wohin die politische Reise in Deutschland geht &ndash; seit Thatchers &ldquo;TINA&rdquo;, der sogenannten &ldquo;Wende&rdquo; 1989 bzw. allersp&auml;testens seit Merkel`s &ldquo;Marktkonformer Demokratie (!!)&rdquo;. Die Sozialdemokraten wurden insbesondere unter Tony Blair und Gerhard Schr&ouml;der &ldquo;neoliberalisiert&rdquo; (auf &ldquo;Linie&rdquo; gebracht)! <\/p><p>Ich lehne mich jetzt bewusst weit aus dem Fenster in der Hoffnung doch noch den ein oder anderen ins nachdenken zu bringen: <\/p><p>In diesem obigen Sinne klage ich alle an bzw. gebe allen eine Mitschuld am Aufbau des deutschen Apartheit-Staates die bei der Bundestagswahl am 26.09.2021 eine etablierte Partei w&auml;hlen. Frei nach dem Spruch\/Zitat (wird verschiedenen Personen zugeordnet) &ldquo;Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht und (bewusst oder unbewusst) Gehorsam sowie Mitl&auml;ufertum bzw. dem Schweigen dazu zum Verbrechen&rdquo;! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger<\/p><p>Sie schreiben von &bdquo;Systemverdrossenheit&ldquo; und &ldquo;hoffen, dass sich die eigene Rat- und vielleicht auch Mutlosigkeit so weit und so konstruktiv auf viele eigentlich politisch interessierte und engagierte Mitmenschen ausweitet, dass irgendwann einmal eine kritische Masse erreicht ist, die den Mut und die Tatkraft hat, wirklich etwas zu &auml;ndern.&ldquo;<\/p><p>Darf ich Sie fragen, welches System Ihnen vorschwebt? <\/p><p>Ich meine das durchaus nicht provokativ, sondern bin tats&auml;chlich daran interessiert, zu erfahren, welche Stellschrauben sie im aktuellen politischen System in Deutschland gerne wie ver&auml;ndern w&uuml;rden. Konkret: wie sollte die Tatkraft und der Mut geb&uuml;ndelt werden, um was konkret zu erreichen? Wollen Sie die repr&auml;sentative Demokratie abschaffen und durch etwas anderes ersetzen? Wie s&auml;he diese Staatsform dann idealerweise aus? &Auml;hnlich dem Schweizer Modell? Oder ganz anders? Oder geht es Ihnen um die &Uuml;berwindung des nationalstaatlichen und f&ouml;deralistischen politischen &bdquo;Systems&ldquo; hinzu rein regionalen Selbstverwaltungen? Und wie sieht der Weg dorthin aus: eine Revolution anzetteln?<\/p><p>Ich will Ihnen &uuml;berhaupt nicht widersprechen, dass ein langfristiger &ndash; globaler! &ndash; Systemwechsel Not tut. Die Menschheit &ndash; um mit Yuval Hariri zu sprechen &ndash; braucht eine neue &bdquo;Erz&auml;hlung&ldquo;. Aber geht es f&uuml;r ein Land wie Deutschalnd deshalb nicht darum, sich umso mehr auf die vorhanden verfassungsrechtlichen Grundwerte (und damit begr&uuml;ndeten und gesicherten gesellschaftlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten) seines existenten politischen Systems zu besinnen &ndash; dieses aber ganz anders zur Geltung zu bringen und mit mehr Demut vor dessen Potential zu nutzen? Sollte es nicht darum gehen, innerhalb des existenten Systems mit seiner Wahlstimme diejenigen ausfindig zu machen und zu unterst&uuml;tzen, die sich am Wenigsten von individuellen oder Partei bezogenen Machtinteressen (inklusive aller Lobbyisten) leiten, blenden oder verf&uuml;hren lassen? <\/p><p>Insofern m&ouml;chte ich der von Ihnen proklamierten &bdquo;Systemverdrossenheit&ldquo; begrifflich eine &bdquo;Politikerverdrossenheit&ldquo; entgegenstellen, die ob einer Ermangelung an im oben beschriebenen Sinne maximal geeigneten Kandidat:innen ein verst&auml;ndlicher Gem&uuml;tszustand ist oder w&auml;re, allerdings mit Mut und Tatkraft leichter zu &uuml;berwinden &ndash; indem man diejenigen Personen protegiert, die das existente politische System wieder mehr zu sich selbst bringen. Und ihm gerne dann auch peu &agrave; peu einen an den grossen globalen Themen orientierten Wandlungsprozess erm&ouml;glichen oder zumuten, wenn ein Verdruss tats&auml;chlich am System selbst erkennbar wird &hellip;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nFlorian Leihener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>in Bezug auf die Bundestagswahl geht es mir einerseits wie Ihnen, denn ich empfinde ebenfalls Desinteresse, f&uuml;r mich ist dies sogar die uninteressanteste Bundestagswahl, die ich je erlebt habe. Andererseits empfinde ich aber auch Wut, denn nie zuvor empfand ich die Wahlplakate, Parolen und Wahlk&auml;mpfe der sogenannten etablierten Parteien als derart verlogen und zynisch, weil die Corona-Thematik eiskalt ausgeblendet und stattdessen so getan wird, als w&auml;re es eine Wahl in normalen Zeiten. <\/p><p>Ich leide sehr an den Corona-Ma&szlig;nahmen und f&uuml;hle mit anderen Mitleidenden und ich bin entsetzt &uuml;ber die Dimensionen der durch die Ma&szlig;nahmen hervorgerufenen bzw. vergr&ouml;&szlig;erten Sch&auml;den, die Sie in Ihrem brillanten Schwarzbuch beschrieben haben. Dazu habe ich Angst vor den gegenw&auml;rtigen und zuk&uuml;nftigen Schikanen gegen Ungeimpfte und ich bin es so leid, mich von den Verantwortlichen in Politik, Medien und Wissenschaft ausgrenzen und beschimpfen lassen zu m&uuml;ssen. <\/p><p>Und so muss ich leider zugeben und erschrecke mich vor mir selber, dass mich sogar die sozialpolitischen Inhalte, die f&uuml;r mich einst der wichtigste Teil der Wahlprogramme waren, diesmal absolut nicht interessieren. Was bringen mir sichere Renten, bezahlbarer Wohnraum, ein h&ouml;herer Mindestlohn und Klimaschutz in dieser Situation, wenn ich doch nur einfach wieder meine Grundrechte aus&uuml;ben und mein Leben aus der Zeit vor dem M&auml;rz 2020 zur&uuml;ckhaben will? Ich will wieder ohne Furcht vor politischen und gesellschaftlichen Drangsalierungen leben, ich will wieder wenigstens so frei sein wie vor den Corona-Ma&szlig;nahmen!<\/p><p>So ganz vermag ich das Tr&auml;umen aber auch nicht aufzugeben und so habe ich f&uuml;r die kommende Bundestagswahl den Wunsch, dass die Partei dieBasis in den Bundestag einzieht und dass die Gr&uuml;nen nicht Mitglied der Bundesregierung werden. <\/p><p>Mit bestem Dank f&uuml;r die Arbeit aller an den Nachdenkseiten Beteiligten<br>\nEduard Wiesenfeld<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nja, mir geht es &auml;hnlich. Frau Merkel und Konsorten haben es geschafft so eine Art Einparteiensystem zu etablieren und dadurch &auml;ndert sich f&uuml;r die Mehrheit der B&uuml;rger wenig bis nichts zum besseren. Ich habe in letzter Zeit mal alte Kabarettsendungen, die ich aufgezeichnet hatte, wiedergesehen und&nbsp; Max Uthoff sagt in seinem Programm Oben bleiben von 2013, das Frau Merkel auf eine Einheitspartei hinarbeitet, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JhdEOsAj6ac\">ab Minute 39<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA. Haack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nbeim Lesen des Artikels kann ich Ihre Frustration f&ouml;rmlich f&uuml;hlen, denn mir geht es &auml;hnlich.<br>\n&nbsp;<br>\nNach der Sichtung aller f&uuml;r mich relevanter Parteiprogramme musste ich mal wieder feststellen, dass ich auch einfach w&uuml;rfeln k&ouml;nnte bei den gro&szlig;en Parteien.<br>\n&nbsp;<br>\nInnenpolitisch werden mehr oder weniger populistische Forderungen gestellt, au&szlig;enpolitisch blasen alle ins gleiche Horn.<\/p><p>F&uuml;r einen Programmpunkt, mit dem ich leben k&ouml;nnte, bekomme ich parteiunabh&auml;ngig einen Haufen, mit denen ich nicht leben m&ouml;chte.<\/p><p>Eine absolute Mehrheit bei Wahlen ist mit solchen Programmen zwar nicht zu holen, aber dann koaliert man als &bdquo;Einheitsbrei&ldquo; f&uuml;r 4 Jahre und einigt sich auf die offensichtlichen Gemeinsamkeiten.<br>\n&nbsp;<br>\nIch mache da nicht mit und werde die linke Opposition st&auml;rken, damit die kommenden 4 Jahre zumindest nicht ganz ohne Gegenwind auskommen. Je mehr mitmachen, desto gr&ouml;&szlig;er die Wirkung.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEugen Baitinger<br>\n&nbsp;<br>\nApropos &bdquo;Einheitsbrei&ldquo;: Eine Mischung der Farben rot, gr&uuml;n und schwarz ergibt&hellip; braun. Allein das sollte schon zu denken geben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>bei der anstehenden Bundestagswahl kann ich weder die Vertreter des neoliberalen AFDP-Blocks w&auml;hlen noch diejenigen, die in einer ganz gro&szlig;en Hygiene-Ma&szlig;nahmen-Koalition die Verfassung und die darin enthaltenen Grundrechte au&szlig;er Kraft setzen.<\/p><p>Besonder entsetzt bin ich von dem Verhalten der sich als links, liberal oder humanistisch verstehenden Parteivertreter des &ldquo;fortschrittlichen&rdquo; Lagers, die besonders in den rot-rot-gr&uuml;nen &ldquo;Musterl&auml;ndern&rdquo; Berlin und Th&uuml;ringen eine selbstgerechte Willk&uuml;r und Doppelmoral an den Tag legen.<\/p><p>Ich&nbsp;f&uuml;hle mich inzwischen massiv bedroht von diesen Meinungsagenten und Mietm&auml;ulern der Pharma-Lobby, deren Verhalten f&uuml;r mich nur noch mit deren Aussicht auf Bonifikationen bei Erreichen einer Mindest-Spritz-Quote von obskuren, nur vorl&auml;ufig zugelassenen, experimentellen mRNA-Substanzen unbekannter Zusammensetzung zu erkl&auml;ren ist.<\/p><p>Versuchte N&ouml;tigung zur Selbstsch&auml;digung, Missachtung meines Rechts auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit, Diffamierung als &ldquo;Volkssch&auml;dling&rdquo; und unsolidarischer Untermensch, versuchter Ausschluss aus der Gesellschaft durch schikan&ouml;se Verordnungswillk&uuml;r, wann tauchen an gewissen Eingangst&uuml;ren die ersten Aufkleber auf, dass der Eintritt f&uuml;r Hunde und Ungeimpfte untersagt ist?<\/p><p>Bei der Bundestagswahl werde ich daher die basisdemokratische Partei w&auml;hlen, die einzige Partei, die aktuell konsequent f&uuml;r die S&uuml;ndenb&ouml;cke des skrupellosen Pharma-Feldzugs eintritt, und die auch mit ihrer Positionierung als Graswurzelbewegung einen Gegenentwurf zu den globalisierten Gro&szlig;organisationen mit von neoliberalen Finanz-, Tech-, Medien- und R&uuml;stungseliten gekapertem Personal&nbsp;anstrebt.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nM.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr Berger, werte NDS,<\/p><p>ich sch&auml;tze Ihre Arbeit sehr und f&uuml;hle mich durch Ihren Artikel angesprochen, mal wieder einen Leserbrief zu schreiben. Ich bin Jahrgang 1949, konnte mit 18 noch nicht w&auml;hlen (sic!) und habe beim ersten Mal die SPD- Friedenspartei um Willy Brandt gew&auml;hlt! Ich war zutiefst von dem damaligen Ansatz der SPD -Kooperation anstelle von Konfrontation- &uuml;berzeugt. Als Politik-Lehrer habe ich dann diese grunds&auml;tzliche Position im Unterricht vermittelt (Im neuen Jahrtausend auch mit Texten von den NDS). Im Laufe der Zeit &ndash; sp&auml;testens Ende der 80er Jahre &ndash; bin ich zutiefst desillusioniert worden (Kohl), die rot-gr&uuml;ne Hoffnung l&ouml;ste sich dann 1998 regelrecht in einem Desaster auf&nbsp; &ndash; und das war&acute;s dann. Habe dann Die Linke gew&auml;hlt, aber nur noch als einzige glaubw&uuml;rdige (Frieden und&nbsp; soziale Frage) Kontrollinstanz im Parlament. Und mit Corona war auch das vorbei Bei dieser Wahl geht es mir wie Ihnen: V&ouml;llig hoffnungsloser Fall &ndash; egal wer &ldquo;gewinnt&rdquo;. Ich habe einen Brief an die Bundestagsabgeordneten geschrieben (siehe Anlage), ist mit Sicherheit im Papierkorb gelandet, auch Marco B&uuml;low hat nicht reagiert. Man ist halt ein Niemand. Sie k&ouml;nnen diesen Brief gerne ver&ouml;ffentlichen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210917-Warum-ich-Euch-nicht-mehr-waehlen-kann.pdf\">PDF &ndash; &ldquo;Warum ich Euch nicht mehr w&auml;hlen kann&rdquo;<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWilfried Gericke<\/p><p>Lassen Sie sich und die NDS nicht unterkriegen!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>wie recht Sie doch mit ihrem Essay &ldquo;Die Wahlen sind wie eine Pralinenschachtel&rdquo; haben. <\/p><p>Ich als Satiriker allerdings habe es wie folgt gemacht (siehe Anhang). <\/p><p>Man sollte jedem eine Chance geben, egal ob er sie verdient hat oder nicht: <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en auch an das gesamte Team<br>\nMichael H. Schmitt<br>\njpg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIch muss leider entschieden widersprechen!<\/p><p>Nicht ein Wahlb&uuml;rger muss in dieser Bundesrepublik Deutschland, im Jahre 2021, schlaflose N&auml;chte haben.<\/p><p>Und ja, niemals wird irgendwann einmal eine kritische Masse erreicht sein, die den Mut und die Tatkraft hat, die wirklich etwas zu &auml;ndern bereit w&auml;re.<br>\nW<br>\narum ich diese zwei wahrhaftigen S&auml;tze vorn anstelle?<\/p><p>Weil alle dramatischen Zust&auml;nde, von A bis Z, wie sie derzeit diese Bundesrepublik Deutschland beherrschen, genauso vom B&uuml;rger gewollt sind. (weltweit sieht es nicht anders aus)<\/p><p>W&auml;re es von der MASSE der B&Uuml;RGER nicht so gewollt, dann w&auml;re es heute schon entschieden gerechter!<\/p><p>Daran &auml;ndern diese Wahlen, am 26. September 2021, auch nichts, da die Masse der Wahlb&uuml;rger bis heute nicht begriffen hat das ihre Stimme, die ER oder Sie auf dem<\/p><p>Wahlzettel ankreuzt, nur den Gew&auml;hlten ihr Auskommen sichert aber gleichzeitig das eigene Elend erh&ouml;ht.<\/p><p>Wenn wie, am 15.09.2021, hier zu lesen &ndash; Rund 65 Prozent der Besch&auml;ftigten hierzulande verdienen weniger als 20 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Bei knapp 12 Prozent sind es unter 10 Euro. Der Chef der Linksfraktion Bartsch sagte, Deutschland sei ein Niedriglohnland: Er sprach von fehlender Leistungsgerechtigkeit und sagte, die wahren Leistungstr&auml;ger &ndash; die Altenpflegerin, der Paketbote, die Kassiererin und der Polizist &ndash; seien unterbezahlt. &ndash; dann bleibt mir der gesunde Menschenverstand einfach stehen. <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/meldung\/rund-65-prozent-verdienen-weniger-als-20-euro-pro-stunde,3004092d5\">Quelle<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nDa der deutsche Philosoph, Theodor W. Adorno, zu seinen Lebzeiten, 1903 bis 1969, schon dieses geniale Zitat pr&auml;gte: Was n&uuml;tzt einem die Gesundheit, wenn man ansonsten ein Idiot ist? , dann ist, im Wahljahr 2021, dem leider nichts hinzuzuf&uuml;gen.<br>\n&nbsp;<br>\nSehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nUnd sollten Sie auch bei dieser meiner, kritischen, wahrhaftigen Leserzuschrift keinem Ver&ouml;ffentlichungsverbot und keiner Zensur unterliegen, w&auml;re diese, meine, kritische wahrhaftige  Leserzuschrift sicherlich auch etwas f&uuml;r ihre weitere Leserschaft zum gr&uuml;ndlichen nachdenken &uuml;ber den derzeitigen Ist Zustand in dieser Bundesrepublik. Oder etwa nicht?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nEin in recht gro&szlig;er Sorge lebender B&uuml;rger dieses Landes<br>\nHerr Werner Matzat<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76035\">In seinem Essay<\/a> stellt Jens Berger fest, dass &bdquo;Systemverdrossenheit&ldquo; existiere. Wichtige Themen wie die Renten- sowie Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik gebe es, aber sie &bdquo;spielen in der politischen Debatte jedoch bestenfalls eine untergeordnete Rolle&ldquo;. Parteien lie&szlig;en sich heute &ndash; anders als fr&uuml;her &ndash; keinem klaren Konzept zuordnen und &bdquo;alles wirkt austauschbar&ldquo;. Ungewiss sei auch, &bdquo;dass<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76150\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-76150","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76150"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76155,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76150\/revisions\/76155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}