{"id":76190,"date":"2021-09-20T08:37:22","date_gmt":"2021-09-20T06:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190"},"modified":"2021-09-20T08:37:34","modified_gmt":"2021-09-20T06:37:34","slug":"hinweise-des-tages-3949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h01\">Neues Leitkriterium f&uuml;r Corona-Regeln beruht auf fehlerhaften Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h02\">Ausfl&uuml;chte und Heuchelei des wortbr&uuml;chigen Kanzleramtsministers Helge Braun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h03\">Ab in die Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h04\">Facharbeiter: Die Wahrheit &uuml;ber Deutschlands Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h05\">Millionen verdienen weniger als 2.000 Euro im Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h06\">Ausbildungsmarkt auf historischem Tiefpunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h07\">Das Billionen-Renten-Wahlversprechen &ndash; es droht eine Wahnsinnstat!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h08\">&ldquo;Unvertretbar&rdquo;: Lauterbach weist Forderung der KBV nach Aufhebung der Corona-Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h09\">Welt steuert auf 2,7 Grad Erw&auml;rmung zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h10\">Das Klima-Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem von Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h11\">Rheinmetall erh&auml;lt Versorgungsauftrag von der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h12\">Bundesregierung genehmigte Milit&auml;rausfuhren f&uuml;r Kriegsparteien in Nahost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h13\">Afghanische Fl&uuml;chtlingskrise droht zu explodieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h14\">Wieviele Menschen starben im Krieg gegen den Terror?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h15\">Wir Fragen &ndash; Die Parteien Antworten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h16\">Parteien melden massive St&ouml;rungen durch &raquo;Querdenker&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h17\">Medien in der Finanzmisere &ndash; Gesch&auml;ftsmodell br&ouml;ckelt: Versagt der Markt beim Journalismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76190#h18\">Renaissance der Propaganda<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neues Leitkriterium f&uuml;r Corona-Regeln beruht auf fehlerhaften Zahlen<\/strong><br>\nDie Zahl der Patienten in Krankenh&auml;usern gilt seit Kurzem als wichtigster Gradmesser f&uuml;r politische Entscheidungen in der Coronapolitik. Doch das verantwortliche Robert Koch-Institut und die Kliniken haben aneinander vorbeigeredet, was die Meldungen angeht &ndash; mit sp&uuml;rbaren Folgen. (&hellip;)<br>\nAbrechnungsdaten einer gro&szlig;en Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See, geben Hinweise auf das Ausma&szlig; der so entstehenden Verzerrung. Ihren Abrechnungsdaten zufolge hatten 20 Prozent der Patienten, die 2021 bislang mit nachgewiesener Covid-Infektion in Kliniken lagen, nur einen symptomlosen Nebenbefund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233872092\/Hospitalisierungsrate-Corona-Indikator-beruht-auf-falschen-Zahlen.html%20\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ausfl&uuml;chte und Heuchelei des wortbr&uuml;chigen Kanzleramtsministers Helge Braun<\/strong><br>\nNachdem er im M&auml;rz noch versprochen hatte, wenn alle Impfinteressenten ein Angebot hatten, w&uuml;rden die Grundrechtseinschr&auml;nkungen beendet, und davon schon lange nichts mehr wissen will, verlegt sich Merkels rechte Hand nun darauf, die Schikanen f&uuml;r Ungeimpfte heuchlerisch sch&ouml;nzureden. (&hellip;)<br>\nDas ZDF lieferte tats&auml;chlich einen hellen Lichtblick in der in dieser Hinsicht so trostlosen Medienlandschaft und konfrontierte Braun. Er versuchte sich herauszuwinden:<br>\nDie Situation ist nicht so, dass wir jedem ein Impfangebot machen k&ouml;nnen. Wir haben ja noch die besondere Situation bei Kindern. Wir haben dar&uuml;ber hinaus noch die Situation, was ich auch noch gesagt habe, dass im Herbst, weil die Impfquote noch so niedrig ist; (es) kann immer noch so sein, dass es eine hohe vierte Welle gibt, die wiederum auch dazu f&uuml;hrt, dass diejenigen, die sich haben impfen lassen, Einschr&auml;nkungen hinnehmen m&uuml;ssen&hellip;&ldquo;<br>\nDas mit den Kindern ist eine billigste Ausflucht. Im M&auml;rz hat er ganz sicher nicht die Kinder gemeint, f&uuml;r die es ja gar keinen zugelassenen Impfstoff gibt und keinen vern&uuml;nftigen Grund, sie dem Impfrisiko auszusetzen. Ansonsten: h&auml;tte, k&ouml;nnte, w&uuml;rde, vielleicht.<br>\nDer Verweis auf die Impfquote macht den Wortbruch kein bisschen besser, denn im M&auml;rz hatte er dem Sinn nach ja gesagt, die Impfquote sei egal, solange alle, die wollen, sich haben impfen lassen k&ouml;nnen. Interviewer Theo Kroll tut das Unerh&ouml;rte und hakt nach. &bdquo;Aber das Impfangebot haben Sie allen gemacht.&ldquo; Braun darauf:<br>\nDas Impfangebot haben wir inzwischen allen Erwachsenen gemacht. Das ist richtig. Allen Erwachsenen. Aber die gro&szlig;e Herausforderung, vor der wir nach wie vor stehen ist: Wenn zum Beispiel im Herbst eine so gro&szlig;e vierte Welle kommt, weil ein Drittel der Bev&ouml;lkerung ungeimpft ist, dann kann es sein &hellip;.&ldquo;<br>\nTheo Koll fragt nochmal dazwischen: &bdquo;Gehen Sie davon aus?&ldquo;<br>\nDas ist das, was wir verhindern m&uuml;ssen. Ich gehe davon aus, dass es nicht passiert, weil wir es verhindern, weil wir weiterhin Ma&szlig;nahmen ergreifen. Aber, w&uuml;rden wir es nicht tun, k&auml;me es zu einer Welle, die im Ergebnis hei&szlig;t, dass diejenigen, die geimpft sind, wieder mit Ihren Operationen zur&uuml;ckstehen m&uuml;ssen, weil Betten freigehalten werden m&uuml;ssen, f&uuml;r Covid-Patienten.&ldquo;<br>\nDie Regierung kann also per Definition nichts falsch machen, selbst wenn sie l&uuml;gt und all ihre Versprechen bricht. Entweder die vierte Welle wird schlimm, dann hat sie Recht gehabt, oder sie wird nicht schlimm, dann haben ihre Ma&szlig;nahmen Erfolg gehabt.<br>\nDass von Seiten der Regierung nicht einmal im Ansatz ein Versuch gemacht wird, die Wirksamkeit der Ma&szlig;nahmen zu evaluieren, und dass der internationale Vergleich nicht gerade kr&auml;ftige Indizien liefert, dass sie wirken, spielt keine Rolle.<br>\nNicht im Ansatz liefert Braun ein Argument daf&uuml;r, warum das Gesundheitssystem bei einer Impfquote von zwei Dritteln &uuml;berlastet werden k&ouml;nnte, wenn es bei einer Impfquote von Null nicht &uuml;berlastet wurde. (&hellip;)<br>\nEine Regierung, die seit zwanzig Monaten mit Corona nichts getan hat, dem Pflegenotstand in den Kliniken abzuhelfen und ungeniert weiter Krankenhausbetten hat abbauen lassen, hat nicht das Recht &ndash; nicht im mindestens das Recht &ndash; Menschen mit dem Vorwand zum Impfen zu n&ouml;tigen, das Gesundheitssystem k&ouml;nnte sonst eventuell vielleicht irgendwann einmal &uuml;berlastet werden. Bisher deutet nichts darauf hin, dass das passieren w&uuml;rde, au&szlig;er dass das Pflegepersonal skandal&ouml;serweise schon immer am Rande oder jenseits der Grenze zur &Uuml;berforderung arbeiten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/helge-brauns-wortbruch\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ab in die Mitte<\/strong><br>\nWer die Bundestagswahl gewinnen will, muss jene W&auml;hlerInnen &uuml;berzeugen, die beim letzten Mal Angela Merkel w&auml;hlten. Eine Reise quer durch die Republik.(&hellip;)<br>\nWie ticken Merkel-W&auml;hlerInnen? Wir haben in den vergangenen Wochen f&uuml;nf Menschen getroffen, die aus unterschiedlichsten Gr&uuml;nden Merkel w&auml;hlten, aber heute mit Laschets CDU fremdeln &ndash; und sich neu orientieren. Sie &uuml;berlegen Scholz zu w&auml;hlen oder Annalena Baerbock oder Christian Lindners FDP. Manche schwanken noch. Wir sind nach Regesbostel in Niedersachsen gefahren, nach Bad Vilbel in Hessen und nach Augsburg in Bayern, um lange Gespr&auml;che &uuml;ber Politik zu f&uuml;hren. Warum vertraut man einer Politikerin? Wie muss eine Kanzlerin sein, oder ein Kanzler? Welche Themen sind wichtig?<br>\nHerausgekommen ist eine kleine Milieustudie, die vielleicht erkl&auml;rt, warum Armin Laschet die Wahl verlieren k&ouml;nnte, warum der CDU in der Post-Merkel-&Auml;ra ein historischer Absturz droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundestagswahl-und-Angela-Merkel\/!5800565\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Oh Gott. Ich wei&szlig; schon, dass viele Menschen, auch aus dem eher linken Spektrum, Merkel sch&auml;tzen. Ich wei&szlig; nur nicht, warum; und dass eine Extremistin und Hardcore-Neoliberale, eine Marionette der Gro&szlig;industrie wie Angela Merkel als &ldquo;Mitte&rdquo; erlebt, definiert, gelobhudelt wird (im Sinne von &ldquo;goldene Mitte&rdquo;), ist mir unbegreiflich. Merkel hat die Infrastruktur unseres Staatswesens ruiniert, Millionen Menschen &auml;rmer gemacht, L&ouml;hne und Sozialleistungen gedr&uuml;ckt und ein paar Multimillion&auml;re und -milliard&auml;re noch reicher gemacht &ndash; und derweil den Rest der EU mit deutschem Merkantilismus plattgemacht. Ach ja, und dem Rest der EU brutale Austerit&auml;t aufgedr&uuml;ckt. Wahrscheinlich ganz typisch, dass hier die eher gut Situierten interviewt werden, die mit Hartz-IV-Empf&auml;ngern und Armutsrentner wohl wenig Kontakt haben, sich selbst und Merkel als &ldquo;Mitte&rdquo; erleben. Menschen, die die Agenda 2010 und private Krankenversicherungen gut finden wegen der Eigenverantwortung, die sonst gerne FDP w&auml;hlen oder Merkel, obwohl sie sonst (die Schr&ouml;der-Variante von) Rot-Gr&uuml;n w&auml;hlen. Die &ldquo;Mitte&rdquo; halt bzw. die Extremisten, die sich f&uuml;r mittig halten. Dass die taz dieses Narrativ nicht nur st&uuml;tzt, sondern selber streut&hellip; na ja, was soll man dazu noch sagen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Facharbeiter: Die Wahrheit &uuml;ber Deutschlands Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDeutschlands Unternehmen gehen die Mitarbeiter aus. Das gef&auml;hrdet die Zukunft unserer Wirtschaft. Gegen die Knappheit helfen h&ouml;here L&ouml;hne &ndash; und mehr Migration.<br>\nEs ist ein gewaltiger Umbau: Die deutsche Gesellschaft soll in den kommenden Jahren klimaneutral werden. Mit ihren Alten und den ganz Jungen will sie w&uuml;rdig und fair umgehen. Die Arbeitnehmer sollen einen guten Lohn bekommen, und die Migranten gro&szlig;z&uuml;gig integriert werden. Am Willen fehlt es nicht. M&ouml;glicherweise auch nicht am Geld. Aber: Es fehlt das Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/id_90796824\/facharbeiter-die-wahrheit-ueber-deutschlands-arbeitsmarkt.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Der Meinungsartikel von Ursula Weidenfeld gibt einfach nur die &uuml;blichen Arbeitgeber-Horrorgeschichten wieder. Demzufolge fehlten hunderttausende Erzieher, IT-Kr&auml;fte, Handwerker und Krankenpfleger. Wie viele Leute aus diesen Berufen ganz oder in Teilzeit geflohen sind, d.h. bei besseren Arbeitsbedingungen zur&uuml;ckkehren oder Vollzeit arbeiten k&ouml;nnten, bleibt unerw&auml;hnt. Dass man jahrzehntelang zu wenig junge Menschen zu Handwerkern oder IT-Systemkaufleute ausgebildet hat: Kein Kommentar. Stattdessen sind mal wieder die Rente mit 63 und die Verrentung der Babyboomer Schuld daran. L&ouml;sen soll es Migration: laut Herrn Scheele brauchen &ldquo;wir&rdquo; 400.000 Fachkr&auml;fte j&auml;hrlich aus dem Ausland, oder besser 800.000 , weil ja nicht alle dauerhaft bleiben. Wo 800.000 Menschen pro Jahr zus&auml;tzlich in den Ballungsr&auml;umen wohnen sollen, oder woher die zus&auml;tzlichen Kapazit&auml;ten in Schulen und Infrastruktur kommen sollen, verr&auml;t der Artikel nicht. Und die Zahl von 400.000 oder 800.000 Einwanderern steht im krassen Gegensatz zu den Einsch&auml;tzungen, die das BiB in 2019 getroffen hat: Demnach ist die Alterung am Arbeitsmarkt bereits jetzt weitgehend abgeschlossen. Wenn von den aktuell 38% Teilzeitkr&auml;ften wieder mehr Vollzeit arbeiten, <a href=\"https:\/\/www.bib.bund.de\/Publikation\/2019\/Alterung-und-Arbeitsmarkt.html?nn=9751912\">dann reicht die bisher &uuml;bliche Zuwanderung von 200.000 Arbeitskr&auml;ften j&auml;hrlich v&ouml;llig aus<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzene Anmerkung JK:<\/strong> Dazu ist &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt, dass Prognosen davon ausgehen, dass durch die forcierte Digitalisierung und die Weiterentwicklung k&uuml;nstlicher Intelligenz in den kommenden 20 Jahren bis zu 47 % der Arbeitspl&auml;tze verloren gehen k&ouml;nnten. Wohin  mit diesen Menschen? Die Forderung nach Zuwanderung ist nichts anderes als die Forderung nach Lohndumping. Da gehen wiedereinmal Linksliberale und Neoliberale Hand in Hand. Ganz zu schweigen von dem von unserem Leser erw&auml;hnten Problem des Wohnraums. Schon jetzt ist die Wohnungssituation in fast allen Gro&szlig;st&auml;dten eine Katastrophe. Aber die akademisch urbane, linksliberale Klientel muss ja in ihren  gentrifizierten Stadtvierteln nicht mit Migranten um bezahlbaren Wohnraum konkurrieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Arbeitnehmer ohne deutschen Pass verdienen gut 900 Euro weniger<\/strong><br>\nDer Lohnunterschied zwischen Arbeitnehmern aus Deutschland und dem Ausland wird zunehmend gr&ouml;&szlig;er. In den letzten zehn Jahren hat er sich fast verdreifacht. Das berichtet die &raquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&laquo;. Sie beruft sich dabei auf Angaben des Arbeitsministeriums, das auf eine Anfrage aus der AfD-Fraktion antwortete.<br>\nVollzeitbesch&auml;ftigte, die keinen deutschen Pass haben, verdienten demnach Ende 2020 durchschnittlich 2638 Euro brutto im Monat. Das sind 903 Euro weniger als jene mit deutschem Pass. 2010 lag der Unterschied noch bei 317 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitnehmer-ohne-deutschen-pass-verdienen-gut-900-euro-weniger-a-3efda103-9b14-45c8-923e-163da5ed1416%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &Uuml;berraschung! Wozu werden denn sonst ausl&auml;ndische Arbeitnehmer als Arbeitskr&auml;fte geholt, wenn nicht, weil sie niedrigere L&ouml;hne akzeptieren und sich mehr unter Druck setzen lassen? Wenn Ausl&auml;nder dieselben Gehaltsforderungen haben, dann k&ouml;nnte man gleich einen von 3,6 Millionen einheimischen Arbeitslosen nehmen, aber das wollen deutsche Firmen nat&uuml;rlich nicht. Vielleicht mag der Chef der Bundesagentur auch noch mal erkl&auml;ren, warum er Millionen an Zuwanderern fordert, wenn man von diesen drastischen Lohnunterschieden h&ouml;rt. Sieht Scheele etwa einen &ldquo;wachsenden Bedarf&rdquo; an Lohndumping? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Millionen verdienen weniger als 2.000 Euro im Monat<\/strong><br>\nMehr als 2,5 Millionen Menschen in Deutschland verdienen weniger als 2.000 Euro brutto im Monat. Rund jeder achte Vollzeitbesch&auml;ftigte ist davon betroffen, in Ostdeutschland sogar fast jeder f&uuml;nfte, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.<br>\nInsgesamt verf&uuml;gten Ende 2020 in Deutschland 2.545.000 sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigte nur &uuml;ber ein Entgelt von weniger als 2.000 Euro im Monat. In Westdeutschland waren es 1.838.000, also 10 Prozent. In Ostdeutschland kamen 707.000 &ndash; 18 Prozent der Vollzeitbesch&auml;ftigten &ndash; nicht &uuml;ber diese Gehaltsschwelle. Die Regierung beruft sich in ihrer Antwort auf das Statistische Bundesamt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/beruf-karriere\/beruf\/id_90820198\/einkommen-millionen-deutsche-verdienen-unter-2-000-euro-im-monat.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Armseligst. Das ist also Deutschland im Jahr 2021, wo millionenfach gezahlte Hungerl&ouml;hne als normal gelten. Das direkte Ergebnis von Agenda 2010 und 16 Jahren Merkel-CDU. Warum bekommen die f&uuml;r dieses Desaster verantwortlichen Parteien &uuml;berhaupt Wahlstimmen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausbildungsmarkt auf historischem Tiefpunkt<\/strong><br>\nDas weltweit ger&uuml;hmte System der dualen Berufsausbildung in Deutschland zeigt in der Corona-Pandemie deutliche Schw&auml;chen.[1] Der Ausbildungsmarkt befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt.<br>\nNur 465.700 Ausbildungsvertr&auml;ge haben die Arbeitgeber im vergangenen Jahr abgeschlossen &ndash; das ist der niedrigste Wert seit mehr als 40 Jahren. Laut Statistischem Bundesamt waren das 47.600 oder 9,3% Vertr&auml;ge weniger als im Jahr 2019.[2]<br>\nIm Ausbildungssektor Industrie und Handel, zu dem auch das Gast- und Verkehrsgewerbe geh&ouml;rt, ist die Zahl der Neuabschl&uuml;sse um 36.000 (11,9%) gesunken. Die gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckg&auml;nge gab es bei den Tourismuskaufleuten mit fast zwei Dritteln, gefolgt von Hotelfachm&auml;nnern bzw. -frauen mit minus 31% und K&ouml;ch:innen mit minus 20%. Im Ausbildungsbereich Handwerk fiel der R&uuml;ckgang deutlich geringer aus: minus 9.000 Vertr&auml;ge (6,5%). Bei den Neuabschl&uuml;ssen lag auch im Corona-Jahr 2020 der Beruf &raquo;Kaufmann\/Kauffrau im Einzelhandel&laquo; mit 24.890 Vertr&auml;gen wieder knapp vor dem Beruf &raquo;Kaufmann\/Kauffrau f&uuml;r B&uuml;romanagement&laquo; (22.940). Es folgen die Berufe Verk&auml;ufer:in (21.280), Kraftfahrzeugmechatroniker:in (19.430), sowie Medizinische(r) Fachangestellte(r) (15.750).<br>\nAuch aktuell pr&auml;gt die Pandemie die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt: Bis Mai 2021 ist die Zahl der Bewerber:innen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal um 8,3% gesunken, die der gemeldeten Berufsausbildungsstellen um 3,2%.<br>\nDie Covid-19-Pandemie wirkt sich jedoch nicht nur auf die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge aus. Sie hat auch deutliche Spuren bei den fast 1,5 Millionen Auszubildenden hinterlassen. Wie schon die Ergebnisse einer Betriebsbefragung des IAB im Herbst 2020 verdeutlichten, haben Kurzarbeit, Homeoffice und Betriebsschlie&szlig;ungen die Betreuung von Auszubildenden und das Lernen im Betrieb massiv erschwert sowie deren Zukunftspl&auml;ne stark beeintr&auml;chtigt.<br>\nIn den zur&uuml;ckliegenden Monaten hat vor allem die Qualit&auml;t der dualen Ausbildung deutliche Einbu&szlig;en erlitten. Putz- und Aufr&auml;umarbeiten, Kellnern statt Eventmanagement, Unkraut zupfen statt Rezeption, Corona-Tests statt Trainingspl&auml;ne: Mehr als ein Viertel der Auszubildenden (26,3%) muss &raquo;immer&laquo; oder &raquo;h&auml;ufig&laquo; solche ausbildungsfremden T&auml;tigkeiten erledigen, hei&szlig;te es in der &raquo;Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung&laquo; der DGB-Jugend.[3] Im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. In kleineren Betrieben (5-10 Besch&auml;ftigte) ist das Problem besonders ausgepr&auml;gt (35,5%). (&hellip;)<br>\nNach den Vorschl&auml;gen der DGB- und IG Metall Jugend soll eine umlagefinanzierte gesetzliche Ausbildungsgarantie in Deutschland &uuml;ber drei Stufen funktionieren: Junge Menschen finden erstens eine passende Ausbildung in einem Betrieb. Zweitens sollen kleinere und mittelgro&szlig;e Betriebe, die aufgrund mangelnder Kapazit&auml;ten nicht ausgebildet haben, auf das Modell der Verbundausbildung zur&uuml;ckgreifen. Das hei&szlig;t: Ein Betrieb, der nicht &uuml;ber bestimmte Maschinen verf&uuml;gt, sendet seine Auszubildenden an au&szlig;er- oder &uuml;berbetriebliche Einrichtungen, wo diese Ausbildungsmittel bereitstehen. Finden drittens junge Menschen keinen passenden betrieblichen Ausbildungsplatz, wird ihnen erm&ouml;glicht, ihre Ausbildung in einer au&szlig;erbetrieblichen Einrichtung zu beginnen. Der Ausbildungstr&auml;ger kooperiert mit Betrieben in der Region, in denen die Auszubildenden Praxisphasen absolvieren. Zudem besuchen die Auszubildenden die Berufsschule.<br>\n&raquo;Die Ausbildungsgarantie ist f&uuml;r uns nur in Verbindung mit einer Umlagefinanzierung &uuml;ber einen Zukunftsfonds vorstellbar&laquo;, betont Stefanie Holtz, Bundesjugendsekret&auml;rin der IG Metall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ausbildungsmarkt-auf-historischem-tiefpunkt\/\">Sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Billionen-Renten-Wahlversprechen &ndash; es droht eine Wahnsinnstat!<\/strong><br>\nDas ist keine Satire und kein Fake: CDU\/CSU versprechen, wenn sie an die Regierung kommen, eine &bdquo;Generationenrente&ldquo;. Aus Steuermitteln sollen Kinder bis zum 18. Lebensjahr 100 Euro monatlich auf ein Fondskonto gezahlt bekommen. Pro Jahr sind das 17 Milliarden Euro. In den kommenden Jahrzehnten werden so &uuml;ber 800 Milliarden Euro in Aktien- und Finanzm&auml;rkte gepumpt, bevor auch nur ein Euro zur&uuml;ckflie&szlig;t. Ein sozial- und wirtschaftspolitisches Wahnsinnsprojekt.<br>\nIm Wahlprogramm der CDU\/CSU werden die 100 Euro nicht benannt, es befindet sich aber in dem CSU Konzept &bdquo;Starterkit&ldquo; vom Januar 2020.<br>\nUm die Dimension des Vorhabens &bdquo;Generationenrente&ldquo; deutlich und nachvollziehbar zu machen (heutige Werte und die Rente ab 67 werden in der Betrachtung festgeschrieben):<br>\nEs leben 13,8 Millionen Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland. Wenn jeder 100&euro; im Monat erh&auml;lt, sind nach 18 Jahren 21.600&euro; auf das Rentenkonto eingezahlt. Der Staat zahlt Jahr f&uuml;r Jahr eine Gesamtsumme von 16,6 Milliarden Euro in einen irgendwie gearteten &bdquo;Generationen-Pensionsfonds&ldquo; ein. Der erste jetzt 18j&auml;hrige Jugendliche geht mit 67 Jahren, also in 49 Jahren, in Rente. Dann befinden sich in dem staatlich gef&uuml;tterten Rentenfonds 813 Milliarden Euro.<br>\nDabei wird es nicht bleiben, denn CDU\/CSU k&uuml;ndigen unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Private Vorsorge neugestalten&ldquo; ein &bdquo;Standardvorsorgeprodukt&ldquo; an. &bdquo;Dieses Produkt ist verpflichtend f&uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer&hellip;&ldquo;.<br>\nAbsicht ist also, dass nach dem 18. Lebensjahr weiter Geld in gewaltigem Umfang weggespart wird. Unterstellt, es w&uuml;rden weiterhin 100 Euro pro Monat vom 18. bis 67. Lebensjahr sein, w&uuml;rden aus Lohngeldern weitere 1.120 Milliarden Euro auf den Fondskonten landen. Aus heutiger Sicht bef&auml;nden sich dann im Jahr 2070 knapp 2.000 Milliarden, also zwei Billionen, Euro auf den Pensionskonten und erst danach w&uuml;rde ein Abfluss f&uuml;r Rentenleistungen erfolgen.<br>\nFinanzpolitiker machen die Sozialpolitik<br>\nVermutlich bekommen selbst die hartgesottenen Vorst&auml;nde der Finanzkonzerne Black Rock, Allianz und Co. bei diesen Zahlen feuchte Augen. Es wird ja ihre Aufgabe sein, mit diesen gewaltigen Summen zu &bdquo;arbeiten&ldquo; und dabei Jahr f&uuml;r Jahr wachsende Geb&uuml;hren, Boni und Dividenden zu kassieren.<br>\nSozialpolitisch ist das die schrittweise Abgabe der Altersversorgung an den Aktien-Casino-Betrieb. Die Risiken sind gigantisch &ndash; wer kann auch nur erahnen, was in den kommenden 50 Jahren an politischen, &ouml;konomischen und &ouml;kologischen Ver&auml;nderungen, Umbr&uuml;chen oder Katastrophen geschehen wird. Fonds k&ouml;nnen zusammenbrechen, sich in Luft aufl&ouml;sen oder kr&auml;ftig entwertet werden. Das hat die Geschichte der letzten 150 Jahre gelehrt und eine Konsequenz daraus war die Einf&uuml;hrung der umlagefinanzierten Rente im Jahr 1957. Die CDU\/CSU will die Sozialpolitik in die Zeit von vor 1957 zur&uuml;ck regieren. Sie ist da wahrlich nicht allein und die SPD\/GR&Uuml;NEN-Regierung hatte ja bereits seit dem Jahr 2000 mit dem Abbruch der gesetzlichen Rentenversicherung begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/das-billionen-renten-wahlversprechen-es-droht-eine-wahnsinnstat\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &bdquo;Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld&hellip;.&ldquo;  der Karnevalshit zu Adenauers Zeiten feiert Wiederauferstehung mit dem &bdquo;rheinischen&ldquo; Kanzlerkandidaten Laschet oder Der CDU-Finanzmarktmanager Merz l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en! <\/em><\/p>\n<p><em>Ob bei den Aktienfonds auch ein sicheres Kursverspreche der CDSU gew&auml;hrleistet ist, das steht wohl in den Sternen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Unvertretbar&rdquo;: Lauterbach weist Forderung der KBV nach Aufhebung der Corona-Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach, der im medialen Mainstream gern als Gesundheitsexperte bezeichnet wird, hat die Forderung von Kassen&auml;rztechef Andreas Gassen nach einem Freedom Day und damit der Aufhebung aller Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen zum 30. Oktober scharf zur&uuml;ckgewiesen.<br>\n&ldquo;Die Impfquote ist noch deutlich zu niedrig, sodass wir ab Sp&auml;therbst sehr hohe Fallzahlen und sehr viele Intensivpatienten bek&auml;men, darunter auch j&uuml;ngere Menschen&rdquo;, sagte Lauterbach im Gespr&auml;ch mit der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung (NOZ).<br>\n&ldquo;Ich finde den Ansatz von Herrn Gassen unvertretbar, einfach mal auszutesten, was unser Gesundheitssystem aush&auml;lt, wie viele Patienten auch intensiv behandelt werden k&ouml;nnen.&rdquo; Als Epidemiologe gehe es ihm darum, &ldquo;das Leid der Menschen so stark wie irgend m&ouml;glich durch Vorbeugung und Impfung zu begrenzen, nicht auf der Intensivstation&rdquo;.<br>\nAndreas Gassen hatte zuvor in der NOZ eine &ldquo;klare Ansage&rdquo; der Politik gefordert: &ldquo;In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day! Am 30. Oktober werden alle Beschr&auml;nkungen aufgehoben!&rdquo; Seine Argumente: In Gro&szlig;britannien und D&auml;nemark sei auch nach Beendigung der Pandemiebek&auml;mpfung kein Gesundheitsnotstand absehbar, und die Festlegung eines Datums w&uuml;rde noch viele Menschen zum Impfen bewegen.<br>\nDie Hoffnung, die Menschen zum Impfen durch die Ank&uuml;ndigung eines Freedom Days motivieren zu k&ouml;nnen, bezeichnete Lauterbach in der NOZ als &ldquo;unrealistisch&rdquo;. &ldquo;Warum sollte sich noch jemand impfen, wenn die Beschr&auml;nkungen so oder so wegfallen?&rdquo;, fragte er. Schlie&szlig;lich habe ein erheblicher Teil der derzeit noch nicht Geimpften keine Angst, sich mit Corona anzustecken.<br>\nLauterbach machte einen Gegenvorschlag: &ldquo;Wir sollten das Ziel einer Impfquote von 85 Prozent der erwachsenen Bev&ouml;lkerung ausgeben und ank&uuml;ndigen, dass beim Erreichen der Marke tats&auml;chlich wesentliche Lockerungen kommen&rdquo;, sagte der SPD-Politiker und Mediziner.<br>\n&ldquo;Gut m&ouml;glich, dass wir dann auch auf die 2G-Regel verzichten k&ouml;nnten, also den Ausschluss nicht Geimpfter von bestimmten Veranstaltungen&rdquo;, sagte Lauterbach. Alles unterhalb der 85 Prozent w&auml;re wegen der hoch ansteckenden Delta-Variante im Winter aber &ldquo;sehr riskant und nicht durchhaltbar, da kommen wir in Regionen mit erh&ouml;hter Inzidenz definitiv nicht ohne 2G aus&rdquo;, sagte Lauterbach. Die Strategie m&uuml;sse mit der klaren Botschaft verkn&uuml;pft werden, &ldquo;dass die Restriktionen wegen der hohen Zahl der Nichtgeimpften bis dahin beibehalten werden m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/124310-lauterbach-schlagt-impfquote-von-85-danach-sind-wesentliche-lockerungen-moeglich\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Welt steuert auf 2,7 Grad Erw&auml;rmung zu<\/strong><br>\nBei der Erderw&auml;rmung befindet sich die Welt auf einem &ldquo;katastrophalen Weg&rdquo; &ndash; das ist das Fazit eines neuen UN-Klimaberichts. Laut Generalsekret&auml;r Guterres drohen 2,7 Grad mehr und ein &ldquo;massiver Verlust von Menschenleben&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDer neue UN-Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass ausgehend von den nationalen Zielen die weltweiten Emissionen am Ende des Jahrzehnts um 16 Prozent h&ouml;her liegen werden als im Jahr 2010. &ldquo;Die Gesamtzahlen der Treibhausgasemissionen bewegen sich in die falsche Richtung&rdquo;, sagte UN-Klimachefin Patricia Espinosa.<br>\nEigentlich sollte jedes Land im Rahmen des Pariser Abkommens seinen nationalen Beitrag bis Ende 2020 &uuml;berarbeiten. Bis Ende Juli dieses Jahres hatten aber nur 113 L&auml;nder geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/un-klimaziele-verfehlt-erderwaermung-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und nebenbei wird eine hei&szlig;ere Erde auch f&uuml;r alle anderen Lebewesen zur H&ouml;lle. &ldquo;Nat&uuml;rlich&rdquo; wird auch Deutschland die (angeblich) gesetzten Klimaziele <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/deutschland-wird-seine-klimaziele-wohl-weit-verfehlen,SgcpIfP\">weit verfehlen<\/a> &ndash; dass andere L&auml;nder inklusive den gr&ouml;&szlig;ten Treibhausgas-Emittenten China und USA ebenfalls versagen werden, macht die Angelegenheit nur noch tragischer. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Klima-Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem von Olaf Scholz<\/strong><br>\nOlaf Scholz hat eine Sache sehr gut verinnerlicht: Klimaschutz muss positiv erz&auml;hlt werden. Das machen er und die SPD in diesem Wahlkampf ziemlich gut.<br>\nDer Kandidat verspricht ein &bdquo;Industrieprojekt&ldquo; mit vielen gr&uuml;nen Jobs, klimaneutralen Wohlstand, eine rasante Beschleunigung beim Ausbau der Windkraft und vor allem &ndash; keine Verbote. Wenn &bdquo;Klimakanzler Scholz&ldquo; zum Thema spricht, geht es nicht um CO2-Reduktion, Schlie&szlig;ung von Kraftwerken oder das Ende von fossilen Motoren und Heizungen. Sondern Scholz sagt: &bdquo;Als erste Amtshandlung w&uuml;rde ich die Ausbauziele f&uuml;r Erneuerbare hochsetzen und den h&ouml;heren Strombedarf 2045 per Gesetz festlegen.&ldquo;<br>\nKaum ein anderer Politiker hat sich so schnell zum Klimasch&uuml;tzer gewandelt wie Olaf Scholz, der das Thema jetzt &bdquo;als zentrale Zukunftsmission zur Chefsache&ldquo; im Kanzleramt adeln will.<br>\nEs w&auml;re mehr als w&uuml;nschenswert, wenn der m&ouml;gliche k&uuml;nftige deutsche Kanzler nun tats&auml;chlich die Bedeutung von Deutschlands Klimaschutzbem&uuml;hungen nicht nur f&uuml;r das eigene Land, sondern auch global betrachtet, verstanden h&auml;tte.<br>\nAllein, es ist so wenig glaubw&uuml;rdig, wie Bernhard P&ouml;tter in diesem Text aufdr&ouml;selt. Denn Scholz h&auml;tte als Vize-Kanzler und insbesondere als Finanzminister gewichtige Hebel in der Hand gehabt, um Deutschland klimafreundlicher zu gestalten. Das Gegenteil war jedoch der Fall und er sabotierte dabei sogar die eigene Parteikollegin und Umweltministerin Svenja Schulze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/das-klima-glaubwurdigkeitsproblem-von-olaf-scholz%20\">piqd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rheinmetall erh&auml;lt Versorgungsauftrag von der Bundeswehr<\/strong><br>\nNeuer Auftrag f&uuml;r Rheinmetall: Der R&uuml;stungskonzern wird die Bundeswehr auch bei der Unterbringung von Soldaten im Einsatz unterst&uuml;tzen. Rheinmetall habe von der Bundeswehr einen Auftrag f&uuml;r die Bereitstellung von Unterbringung im Einsatz erhalten, teilte das MDax-Unternehmen mit.<br>\nDer Vertrag habe eine Laufzeit von vier Jahren mit dreimaliger Option einer einj&auml;hrigen Verl&auml;ngerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Rheinmetall-erhaelt-Versorgungsauftrag-von-der-Bundeswehr-article22810151.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung genehmigte Milit&auml;rausfuhren f&uuml;r Kriegsparteien in Nahost<\/strong><br>\nIm Koalitionsvertrag schwor die Gro&szlig;e Koalition im Fr&uuml;hjahr 2018 noch, das heikle Thema R&uuml;stungsexporte restriktiv anzugehen. An L&auml;nder, die in die Konflikte im Jemen und in Libyen involviert sind, sollte es keine Exporte geben. Im September 2021 ist von diesem Schwur nicht viel zu sehen in den Statistiken der genehmigten R&uuml;stungsexporte.<br>\nDie Bundesregierung hat R&uuml;stungslieferungen in H&ouml;he von fast vier Milliarden Euro genehmigt. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. Demnach bewilligte die GroKo allein &Auml;gypten Kriegsger&auml;t im Wert von zwei Milliarden Euro, darunter U-Boote und Fregatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ruestungsexporte-bundesregierung-genehmigte-militaerausfuhren-in-milliardenhoehe-an-kriegsparteien-a-9d82878a-f3ab-4fd5-8ef0-b43c98d7dde0%20\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanische Fl&uuml;chtlingskrise droht zu explodieren<\/strong><br>\nKeines der Nachbarl&auml;nder Afghanistans ist bereit, afghanische Fl&uuml;chtlinge und Binnenvertriebene aufzunehmen, obwohl das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) davor warnt, dass 97 % der afghanischen Bev&ouml;lkerung von Armut und Hunger bedroht sind.<br>\nDie UN-Organisation warnt, dass Afghanistan angesichts &ldquo;eingefrorener Devisenreserven, kollabierender &ouml;ffentlicher Finanzen, zunehmenden Drucks auf das Bankensystem und zunehmender Armut, die durch anhaltende D&uuml;rre, die Covid-19-Pandemie und die durch den derzeitigen politischen &Uuml;bergang verursachten Umw&auml;lzungen noch versch&auml;rft wird, auf einen totalen Zusammenbruch zusteuert&rdquo;&hellip;.<br>\nDem HRCP-Bericht zufolge sind nach der Macht&uuml;bernahme der Taliban bereits mehr als 20.000 Afghanen &uuml;ber den Grenz&uuml;bergang Spin Boldak-Chaman nach Pakistan eingereist, darunter auch Gefangene, die aus afghanischen Gef&auml;ngnissen entlassen wurden. Diejenigen, denen die &Uuml;berfahrt nach Pakistan gelungen ist, haben entweder informelle Grenz&uuml;berg&auml;nge benutzt oder die pakistanischen Grenztruppen bestochen, um die Einreise zu erm&ouml;glichen&hellip;.<br>\nDie weiblichen Fl&uuml;chtlinge, die in den Imam-Bargah-Einrichtungen untergebracht sind, erz&auml;hlten dem HRCP, dass sie Regierungsangestellte gewesen seien, die in verschiedenen Ministerien in Afghanistan gearbeitet h&auml;tten. Die Taliban sammelten Informationen &uuml;ber sie und ihre Familien aus den offiziellen Unterlagen und bedrohten sie mit der Drohung, sie m&uuml;ssten gehen oder w&uuml;rden hingerichtet. Es gebe keine andere M&ouml;glichkeit, als zu gehen und in Pakistan Asyl zu suchen&hellip;<br>\nPakistan hat offiziell angek&uuml;ndigt, dass es keine afghanischen Fl&uuml;chtlinge mehr aufnehmen wird, da Islamabad seit Jahrzehnten 1,4 Millionen registrierte Fl&uuml;chtlinge und bis zu 2 Millionen andere vertriebene afghanische Personen beherbergt hat&hellip;.<br>\nDer Iran beherbergt etwa 800 000 registrierte Fl&uuml;chtlinge und bis zu drei Millionen andere vertriebene Afghanen in den Lagern, die von der st&auml;ndigen Gemeinschaft getrennt sind. Nach Angaben von HRW hat der Iran zwischen 2019 und Anfang 2021 fast 1,5 Millionen Afghanen nach Afghanistan zur&uuml;ckgeschoben, viele davon unfreiwillig.<br>\nDie Menschenrechtsorganisationen sagen, dass Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan, die im Norden Afghanistans liegen, vor&uuml;bergehend Afghanen aufgenommen haben, darunter auch Milit&auml;rpiloten, die Hubschrauber und Flugzeuge nach Usbekistan und Tadschikistan geflogen haben.<br>\nDen Mitgliedern eines Konvois ehemaliger afghanischer Streitkr&auml;fte, die eine Br&uuml;cke in usbekisches Gebiet &uuml;berquert haben, droht die Abschiebung. Die usbekischen Beh&ouml;rden erkl&auml;rten, sie b&ouml;ten den Afghanen nur eine vor&uuml;bergehende Durchgangsstation und w&uuml;rden ihnen keinen Fl&uuml;chtlingsstatus zuerkennen. Alle zentralasiatischen Nachbarstaaten Afghanistans haben inzwischen ihre Landgrenzen zu Afghanistan geschlossen und vor&uuml;bergehende Zeltlager f&uuml;r Afghanen eingerichtet&hellip;<br>\nMedienberichten zufolge plant die Europ&auml;ische Kommission, den Nachbarl&auml;ndern Afghanistans, darunter Iran, Pakistan, Tadschikistan und Usbekistan, 600 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung zu stellen, um die durch den Zustrom von Afghanen verursachten Kosten zu decken. Weitere 300 Millionen Euro an humanit&auml;rer Hilfe sind f&uuml;r Frauen und M&auml;dchen und andere gef&auml;hrdete Gruppen vorgesehen.<br>\nDas UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk sch&auml;tzt, dass seit Anfang des Jahres bis zum 10. August &uuml;ber 550 000 weitere Afghanen innerhalb des Landes vertrieben wurden, davon etwa 240 000 seit Beginn des Abzugs der Koalitionsstreitkr&auml;fte im Mai.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/09\/afghan-refugee-crisis-poised-to-explode\/?mc_cid=65897b0ae5&amp;mc_eid=f072d9574c%20\">Asia Times 17. September<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es handelt sich um eine &Uuml;bersetzung durch die NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wieviele Menschen starben im Krieg gegen den Terror?<\/strong><br>\nDie von UN-Missionen oder privaten und universit&auml;ren Initiativen erfassten zivilen Opfer von Kampfhandlungen beruhen &uuml;berwiegend auf von Medien gemeldeten oder von Kliniken registrierten F&auml;llen. Unter Kriegsbedingungen kann so jedoch, wie Studien zeigen, nur ein Bruchteil der tats&auml;chlichen Opfer erfasst werden.<br>\nGro&szlig;e L&uuml;cken entstehen auch dadurch, dass in der Regel nur Tote gez&auml;hlt werden, die als Zivilisten eingeordnet werden k&ouml;nnen. Eine solche Einordung l&auml;sst sich zum einen ohne unabh&auml;ngige Untersuchungen vor Ort selten zuverl&auml;ssig vornehmen. Eine Beschr&auml;nkung auf zivile Tote wird zum anderen der Sache auch nicht gerecht. Auch get&ouml;tete Kombattanten wurden Opfer des Krieges, unabh&auml;ngig davon, auf welcher Seite sie k&auml;mpften, und viele wurden zudem mit Gewalt oder &ouml;konomischem Zwang zum K&auml;mpfen gezwungen. V&ouml;llig unber&uuml;cksichtigt bleiben auch die meist viel zahlreicheren indirekten Opfer, die aufgrund des Zusammenbrechens der Versorgung mit Nahrung, Wasser und Strom, blockiertem Zugang zu Gesundheitseinrichtungen oder dem kriegsbedingten Ausbruch von Seuchen sterben.<br>\nGeht es um die Folgen der Kriege nach &bdquo;Nine Eleven&ldquo;, wird oft nur an Afghanistan und Irak gedacht. Die milit&auml;rischen Interventionen blieben jedoch nicht auf die beiden L&auml;nder beschr&auml;nkt. Die USA weiteten ihren &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; mit Hilfe von Spezialeinheiten, Drohnen und einheimischen Kr&auml;fte auch gegen islamistische Gruppen in anderen L&auml;ndern aus, zun&auml;chst in Pakistan, Jemen und Somalia, seit 2012 unter anderem auch in Mali, Niger, Mauretanien und dem Tschad. (&hellip;)<br>\nEine realistische Sch&auml;tzung der Gesamtzahl der Opfer eines milit&auml;rischen Konflikts ist nur durch repr&auml;sentative Umfragen im Rahmen von Mortalit&auml;tsstudien m&ouml;glich. Solche Studien wurden in anderen Kriegen und Konflikten auch durchgef&uuml;hrt, in der sudanesische Krisenregion Darfur zum Beispiel sogar mehrere. Doch bei den &bdquo;Post 9\/11-Kriegen&ldquo; f&uuml;hlten sich weder die WHO noch die Uno oder gar die beteiligten Nato-Staaten bem&uuml;&szlig;igt, welche zu veranlassen. Es ist der pers&ouml;nlichen Initiative von Wissenschaftlern und deren Instituten zu verdanken, dass es wenigsten f&uuml;r die ersten zehn Jahre des Irakkriegs realistische Sch&auml;tzungen gibt. Der Vergleich ihrer Ergebnisse mit den passiv beobachteten Opferzahlen im Irak liefert auch ein Ma&szlig; f&uuml;r realistischere Sch&auml;tzungen f&uuml;r Zeitr&auml;ume und L&auml;nder, f&uuml;r die es bisher keine Mortalit&auml;tsstudien gibt. (&hellip;)<br>\nDie &bdquo;Internationalen &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges&ldquo; (IPPNW), die die Zahl der Opfer in Afghanistan, Pakistan und Irak nach den ersten zehn Jahren untersuchten, sch&auml;tzen auf Basis der verf&uuml;gbaren Daten, dass bereits im ersten Jahrzehnt mindestens 1,3 Millionen Menschen in diesen L&auml;ndern infolge der Kriege starben. F&uuml;r das zweite Jahrzehnt der &bdquo;Post 9\/11-Kriege&ldquo; steht eine &auml;hnlich sorgf&auml;ltige Analyse noch aus.<br>\nNeta C. Crawford und Catherine Lutz vom &bdquo;Costs of War&ldquo;-Projekt an der Brown University in Rhode Island haben jedoch  immer wieder Fallzahlen f&uuml;r Afghanistan, Pakistan und Irak, sp&auml;ter auch Syrien und Jemen ver&ouml;ffentlicht, wenn auch nur auf Basis passiv beobachteter F&auml;lle. Insgesamt haben sie, ihrem aktuellen Bericht zufolge, bis August 2021 f&uuml;r diese f&uuml;nf L&auml;nder &uuml;ber 900.000 direkte Kriegstote ermittelt, 375.000 davon zivile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/wie-viele-menschen-starben-im-krieg-gegen-den-terror-li.183169\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir Fragen &ndash; Die Parteien Antworten.<\/strong><br>\nGeld- und Finanzpolitik im Bundestagswahlkampf 2021<br>\nZur Bundestagswahl 2021 haben der Monetative e.V., die Gemeinwohl-&Ouml;konomie Deutschland, die Samuel-Pufendorf-Gesellschaft, die Genossenschaft f&uuml;r Gemeinwohl und die Entrepreneurs4Future Stuttgart eine mehrstufige Befragung aller Bundestagsparteien zu den Themen Geld- und Finanzpolitik durchgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monetative.de\/geld-und-finanzpolitik-im-bundestagswahlkampf-2021-wir-fragen-die-parteien-antworten\/\">Monetative<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Parteien melden massive St&ouml;rungen durch &raquo;Querdenker&laquo;<\/strong><br>\nBeschimpfungen, Trommeln, Trillerpfeifen: Sogenannte Querdenker st&ouml;ren vermehrt Wahlveranstaltungen, wie eine SPIEGEL-Umfrage unter den Bundestagsparteien zeigt. Nur zwei Parteien registrierten keine Vorf&auml;lle. (&hellip;)<br>\nNur FDP und CDU verzeichnen &ndash; zumindest bei den von den Parteizentralen organisierten Veranstaltungen &ndash; bislang keine St&ouml;rungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-querdenker-stoeren-wahlveranstaltungen-a-f9ecd663-99bf-4439-9be1-b30cfc9a90e3%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Demonstrationen als St&ouml;rungen zu bezeichnen ist mal wieder ein neuer antidemokratischer Tiefpunkt des Spiegels.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Demonstrationen bei Wahlkampfveranstaltungen gab es schon immer. Insbesondere seit den 90ern (gegen Helmut Kohl) konnte man diese verst&auml;rkt beobachten. Damals fand der Spiegel so etwas noch lobenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Seit den 90er Jahren? Wer schon etwas im fortgeschritteneren Alter ist dem wird sicher &ldquo;Stoppt Strau&szlig;&rdquo; noch etwas sagen ;-) W&auml;re interessant was man heute zu den damaligen Wahlkampfveranstaltungen der CSU sagen w&uuml;rde. Da waren die Gegendemos teilweise so gro&szlig; wie die Veranstaltung selbst. Daran sieht man wie repressiv die Situation inzwischen ist, &ouml;ffentliche Kritik an den herrschenden Verh&auml;ltnissen und explizit an der Bundesregierung bzw. am neoliberalen Parteienblock wird nicht mehr geduldet. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Medien in der Finanzmisere &ndash; Gesch&auml;ftsmodell br&ouml;ckelt: Versagt der Markt beim Journalismus?<\/strong><br>\nAuf dem Weltmedienkongress in Wien wurde deutlich: In immer mehr L&auml;ndern glauben immer weniger Medienschaffende, dass Journalismus als Gesch&auml;ftsmodell &uuml;berhaupt noch funktionieren kann. Sind Stiftungen und M&auml;zene die Rettung f&uuml;r unabh&auml;ngige Medien? &hellip;. Laut einer Studie des Reuters Institute an der Universit&auml;t Oxford fuhren Medienh&auml;user allein im Jahr 2020 weltweit 30 Milliarden Dollar Verluste ein. Sameer Padaria, der Hauptautor der Studie, spricht von wachsender Fragilit&auml;t. &laquo;Vielerorts m&uuml;ssen Journalistinnen und Journalisten um ihren Lohn bangen.&raquo; Und Khadija Patel, bis vor kurzem Chefredaktorin der angesehenen, aber nunmehr serbelnden s&uuml;dafrikanischen Zeitung &laquo;Mail and Guardian&raquo;, sagt: &laquo;In Drittwelt- und Schwellenl&auml;ndern gibt es schlicht keine nachhaltige Finanzierung f&uuml;r staatsunabh&auml;ngige Medien.&raquo; &hellip; Und wie steht es denn um das gern als L&ouml;sung angepriesene Crowdfunding, also Klein- und Kleinstspenden? Dieses sei, so Reka Kinga Papp aus Ungarn, &laquo;keine ernsthafte Alternative, denn der Aufwand ist zu hoch. Die Crowdfunding-Anstrengungen verschlingen n&auml;mlich rund die H&auml;lfte der Crowdfunding-Einnahmen.&raquo; &hellip;. Doch die Hoffnung ist derzeit gross, dass am Ende die Philanthropie den Journalismus rettet. Man mag das als Bankrotterkl&auml;rung sehen. Oder als Einsicht, dass nicht mehr ausreichend Leute bereit sind, f&uuml;r guten Journalismus genug zu zahlen. Und dass das Marktmodell f&uuml;r unabh&auml;ngige Medien in immer mehr L&auml;ndern versagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/medien-in-der-finanzmisere-geschaeftsmodell-broeckelt-versagt-der-markt-beim-journalismus\">SRF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Renaissance der Propaganda<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition hat ihre Budgets f&uuml;r Werbung in eigener Sache auf beispiellose Weise erh&ouml;ht. Noch dazu wurde von der Bundesregierung ein regelrechtes Imperium an Online-Kan&auml;len mit oft enormen Reichweiten und teilweise verdeckten Influencer-Netzwerken aufgebaut, um das Meinungsklima zu pr&auml;gen. Dieser Spuk muss aufh&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nDie aktuelle Bundesregierung hat von Anfang an mit diesen Regeln gebrochen wie keine zuvor. W&auml;hrend der Gro&szlig;en Koalition unter Angela Merkel und Olaf Scholz immer wieder vorgeworfen wurde, mehr zu verwalten als zu gestalten, hat sie den direkten Einfluss des Staates auf die &ouml;ffentliche Meinung in beispielloser Weise ausgebaut &ndash; und ist bei diesem Tabubruch kaum auf Gegenwehr gesto&szlig;en.<br>\nDie Bundesregierung z&auml;hlt inzwischen zu den gr&ouml;&szlig;ten Werbetreibenden der Republik. Mit 150 Millionen Euro (2020) spielt sie damit in einer Liga mit gro&szlig;en Automobilkonzernen und f&uuml;hrenden Supermarktketten. Hierbei sind die millionenschweren Social-Media-Aktivit&auml;ten und die achtstelligen Budgets f&uuml;r externe Berater noch nicht einmal eingerechnet.<br>\nDammbruch in der Corona-Krise<br>\nDiese Entwicklung ist kein Ergebnis besonderer Corona-Zeiten. Bereits seit Beginn der vorigen Legislaturperiode sind die Ausgaben f&uuml;r PR und Werbung in allen Kan&auml;len regelrecht explodiert. So stieg der Etat f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit von Ende 2013 bis Anfang 2020 um ann&auml;hernd zwei Drittel (Antwort auf eine Anfrage der FDP von 2020), zwischenzeitlich hatte er sich sogar mehr als verdoppelt (Antwort auf eine Anfrage der AfD von 2018). Im selben Zeitraum wurden die Ausgaben f&uuml;r Social-Media-Werbung sogar verdrei&szlig;igfacht. In der Corona-Krise kam es schlie&szlig;lich endg&uuml;ltig zum Dammbruch: Binnen eines Jahres steigerte die Bundesregierung ihre Werbeausgaben um 150 Prozent.<br>\nDiese Entwicklung zieht sich durch beinahe alle Ressorts &ndash; unter den Ausgabenmeistern waren zu verschiedenen Zeitpunkten Justiz-, Arbeits-, Verteidigungs-, Bildungs- und Gesundheitsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/werbung-der-bundesregierung-renaissance-der-propaganda-merkel-spahn-scholz\">Cicero<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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