{"id":76256,"date":"2021-09-22T08:46:19","date_gmt":"2021-09-22T06:46:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256"},"modified":"2021-09-22T08:46:19","modified_gmt":"2021-09-22T06:46:19","slug":"hinweise-des-tages-3951","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h01\">De Masi &uuml;ber Scholz im Ausschuss: &ldquo;Das ist die Schlammschlacht der Gro&szlig;en Koalition&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h02\">Cerberus und die Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h03\">Rot-Rot-Gr&uuml;n &ndash; Bekenntnisse zur NATO und Auslandseins&auml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h04\">Rechtsexpertin zur Gr&ouml;&szlig;e des Bundestags: &bdquo;Sie k&ouml;nnen ein Parlament nicht beliebig gro&szlig; machen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h05\">Der Hitze ausgeliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h06\">M&uuml;nchen: Run auf die mittleren Lagen in Milbertshofen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h07\">Selbstst&auml;ndige: Gut ein Drittel hat in der Corona-Krise Einkommen verloren &ndash; Pandemie legt L&uuml;cken beim Sozialschutz offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h08\">Technokratisches gegen humanistisches Menschenbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h09\">Verbraucherschutz ohne Sachverstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h10\">Medizinerin: Es gibt keine Kontrolle, ob eine Impfkomplikation gemeldet wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h11\">Mord nach Maskenstreit: Der Begriff &bdquo;Querdenker&ldquo; taugt zur Analyse nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h12\">Medizinstatistiker Antes: &bdquo;Die Leute machen den Mund sehr wohl auf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h13\">Corona-Berichterstattung: Verk&uuml;rztes Zitat &ndash; Virologe St&ouml;hr gewinnt vor Gericht gegen den &bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h14\">Unterlassung erwirkt: &bdquo;Tagesschau&ldquo; revidiert Bericht &uuml;ber AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76256#h15\">Beteiligungsaufruf: Liste der begrifflichen und statistischen Manipulationen zu Covid und Covid-Impfungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>De Masi &uuml;ber Scholz im Ausschuss: &ldquo;Das ist die Schlammschlacht der Gro&szlig;en Koalition&rdquo;<\/strong><br>\nWas hat die Befragung von Finanzminister Scholz ergeben, hat er Ihre Fragen beantwortet?<br>\nDie Befragung hat gezeigt, dass wir katastrophale Zust&auml;nde bei der Geldw&auml;sche-Bek&auml;mpfung in Deutschland haben. Herr Scholz konnte nicht ausschlie&szlig;en, dass Hinweise auf potenzielle Straftaten, die die Geldw&auml;sche-Beh&ouml;rde erreichen, nicht weitergeleitet werden. Das ist auch der Grund, warum die Staatsanwaltschaft ermittelt. Herr Scholz hat Risiko-Schwerpunkte gesetzt, das ist auch in Ordnung. Nur, es ist ein Versto&szlig; gegen Geldw&auml;sche-Gesetze, wenn man Hinweise auf Straftaten nicht weiterleitet. Ich kann ja auch nicht zur Feuerwehr gehen und sagen, ich habe eine Leiche im Keller &ndash; und die antwortet, sorry, da sind wir nicht zust&auml;ndig, gehen Sie bitte zur Polizei. Genau das macht die FIU aber. In einem Fall, zu dem die Staatsanwaltschaft ermittelt, betraf das Terrorismusfinanzierung.<br>\nWie wirkte Scholz auf Sie, setzt ihn die &ldquo;FIU-Aff&auml;re&rdquo; unter Druck?<br>\nBei drei Sachen kam er etwas ins Schleudern. Er musste einr&auml;umen, dass er noch nie in seiner Beh&ouml;rde war &ndash; den Leiter der FIU, den er eingesetzt hatte, hat er im Ausschuss zum ersten Mal in seinem Leben gesehen. Au&szlig;erdem musste er einr&auml;umen, dass bei bestimmten E-Mails erst nach der Durchsuchung im Finanzministerium klargestellt wurde, dass diese nicht verloren gehen k&ouml;nnen, sondern die Staatsanwaltschaft Zugriff darauf bekommt. Scholz hat zugegeben, dass es da eine spezielle Verst&auml;ndigung mit der Staatsanwaltschaft gab. Das deutet ja darauf hin, dass die Ermittler Anlass hatten anzunehmen, dass ein paar Beweismittel von Bord gehen. Genaueres wollte er aber nicht sagen, weil er das nicht d&uuml;rfe &ndash; da scheint noch mehr dahinterzustecken. Da hat er ein bisschen rumgeeiert, das klang anders als in der Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-ist-die-Schlammschlacht-der-Grossen-Koalition-article22816080.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Cerberus und die Banken<\/strong><br>\nDer milliardenschwere US-Investor Cerberus steht wom&ouml;glich vor der &Uuml;bernahme eines betr&auml;chtlichen Anteils an der Commerzbank. Wie Insider berichten, sei die &Uuml;bernahme des 15,6-Prozent-Anteils an der Bank im Gespr&auml;ch, den die Bundesrepublik im Verlauf der Weltfinanzkrise 2007\/08 &uuml;bernommen habe. Da die Aktien des Finanzhauses dramatisch an Wert verloren haben, w&auml;re ihr Verkauf an Cerberus mit staatlichen Milliardenverlusten verbunden. Der Finanzinvestor wiederum k&ouml;nnte seinen gegenw&auml;rtigen Anteil von rund f&uuml;nf Prozent massiv aufstocken und w&uuml;rde unter den Anteilseignern der Commerzbank mit Abstand zur Nummer eins. Sein Gesch&auml;ftsmodell &ndash; marode Unternehmen billig kaufen, brutal sanieren und teuer ver&auml;u&szlig;ern &ndash; passt gut auf Teile des deutschen Bankensektors. Cerberus, wegen seines &ldquo;aktivistischen&rdquo; Vorgehens gef&uuml;rchtet, wird schon heute als &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Macht im deutschen Bankensektor&rdquo; eingestuft. Unterdessen hat der j&uuml;ngste &ldquo;Stresstext&rdquo; der europ&auml;ischen Banken ergeben, dass die deutschen Kredith&auml;user mit einer relativ niedrigen Kernkapitalquote schlecht aufgestellt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8709\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n &ndash; Bekenntnisse zur NATO und Auslandseins&auml;tzen<\/strong><br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen von SPD und Gr&uuml;nen sprechen nicht f&uuml;r eine LINKE Regierungsbeteiligung in der 20. Wahlperiode. Der sozial-&ouml;kologisch und &uuml;berlebensnotwendige Politikwechsel scheitert an der SPD und den Gr&uuml;nen, da sie der LINKEN inakzeptable Bedingungen (&bdquo;Bekenntnisse&ldquo;) stellen, wohlwissend, dass meine Partei, DIE LINKE, sich dem nicht f&uuml;gen wird. SPD und Gr&uuml;nen ist die NATO und die Auslandseins&auml;tze zwecks Sicherung westlicher &ouml;konomischer und strategischer Interessen in den Denkkategorien des 19.\/20. Jahrhunderts ganz offensichtlich wichtiger als die F&ouml;rderung des sozialen Zusammenhalts unserer Gesellschaft sowie die Bek&auml;mpfung der Klimakatastrophe.<br>\nUnd DIE LINKE? Es wird der LINKEN aber die M&ouml;glichkeit geben, sich in den n&auml;chsten vier Jahren als Partei mit einem klaren linken Selbstverst&auml;ndnis wieder zu finden und damit auch wieder f&uuml;r mehr W&auml;hlerInnen als Systemalternative attraktiv zu sein, n&auml;mlich f&uuml;r die, die tats&auml;chlich einen sp&uuml;rbaren Politikwechsel wollen.<br>\nIn der Zeit von2021 bis 2025 f&auml;llt der Politikwechsel allerdings noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/rot-rot-gruen-bekenntnisse-zur-nato-und-auslandseinsaetzen\/\">Alexander Neu, die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtsexpertin zur Gr&ouml;&szlig;e des Bundestags: &bdquo;Sie k&ouml;nnen ein Parlament nicht beliebig gro&szlig; machen&ldquo;<\/strong><br>\nSchulz: Wenn Sie es durchentscheiden k&ouml;nnten, was w&uuml;rden Sie ver&auml;ndern?<br>\nSch&ouml;nberger: Ich w&uuml;rde tats&auml;chlich das System als solches grundlegend &uuml;berarbeiten und an der Sitzverteilung zwischen Wahlkreisstimme und Listenmandaten ansetzen und da ein neues Modell entwickeln, das Wahlkreise nicht nur nach relativem Stimmergebnis zuteilt &ndash; im Moment kann man ja den Wahlkreis mit 25 Prozent der Stimmen gewinnen &ndash;, sondern ein Modell, bei dem es Wahlkreiskandidaten gibt, aber der Bundestag strikt nach Zweitstimmenergebnis zusammengesetzt wird, aber jedes Sitzkontingent f&uuml;r die Partei wird immer abwechselnd aus der Landesliste zusammengesetzt und jeder zweite Platz aus einer Wahlkreis-Bestenliste, wie man das im alten Wahlrecht in Baden-W&uuml;rttemberg kennt, wo die Wahlkreiskandidaten, die ein besonders gutes Stimmenergebnis bekommen haben, dann zum Zug kommen.<br>\nSchulz: Das w&auml;re dann aber eine Abkehr von dem Momentum von Mehrheitsentscheidungen, das wir im Moment ja in den Wahlkreisen haben. Da gilt ja dieses &bdquo;the winner takes it all&ldquo;-Prinzip. Das w&uuml;rden Sie dann einschr&auml;nken?<br>\nSch&ouml;nberger: Das w&uuml;rde ich einschr&auml;nken, weil das tats&auml;chlich genau der Punkt ist, der im Moment zu den Problemen f&uuml;hrt, weil man das in dieser Form nicht mehr verrechnen kann, wie man das fr&uuml;her konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rechtsexpertin-zur-groesse-des-bundestags-sie-koennen-ein.694.de.html?dram:article_id=503082\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Hitze ausgeliefert<\/strong><br>\nPhoenix gilt als hei&szlig;este Stadt der USA, Wohnungslose leiden unter der knallenden Sonne besonders<br>\nEs ist Freitag Nachmittag in einem runtergekommenen Abschnitt der Innenstadt von Phoenix, Arizona, der als &raquo;The Zone&laquo; bekannt ist. Hoch umz&auml;unte Lagerhallen und Gewerbefl&auml;chen reihen sich an leer stehende Geb&auml;ude, ein paar Ecken weiter werden Frachtz&uuml;ge beladen. Es gibt keine Gesch&auml;fte, keine B&auml;ume und keine Passanten. In dieser Gegend leben viele der mehr als 7500 wohnungslosen Menschen der Metropole im S&uuml;dwesten der USA. In Zelten oder unter Plastikplanen teilen sie sich die sandigen Fl&auml;chen entlang der Stra&szlig;e und verschaffen sich so ein wenig Schutz vor der Hitze.<br>\nPhoenix ist die hei&szlig;este Stadt der USA. Die Hauptstadt von Arizona ist das Herzst&uuml;ck des &raquo;Valley of the Sun&laquo;, dem Tal der Sonne, ein Ballungsraum von bald f&uuml;nf Millionen Menschen inmitten der Sonora W&uuml;ste. An mehr als 150 Tagen im Jahr sind es hier mindestens 32 Grad, Tendenz steigend. &hellip;<br>\nIn der Zone sind es laut Thermometer 44 Grad. Beton und Asphalt heizen sich auf, wer zu Fu&szlig; unterwegs ist, hat das Gef&uuml;hl, in einem Backofen zu sein. Trotz Sonnenhut und kurzer Hose schwitzt auch Stacey Champion, kurz nachdem sie aus ihrem Auto gestiegen ist. Sie ist seit 15 Jahren in den Stra&szlig;en von Phoenix als Ehrenamtliche unterwegs und verteilt Wasser, Lebensmittel sowie Produkte des t&auml;glichen Bedarfs an Menschen, die hier gestrandet sind. Auf dem R&uuml;cksitz ihres Autos gr&auml;bt die zierliche Frau nach den Socken, die sie soeben versprochen hat. Nach und nach kommen Menschen zu ihr, viele kennen sie bereits. An diesem Tag hat sie vor allem Wasserflaschen und T&uuml;cher dabei, die sie im Eiswasser ihrer K&uuml;hltruhen lagert. F&uuml;r die &uuml;berhitzen Menschen ist das ein Segen. Entlang eines Zaunes haben etwa 30 Personen ihre Lager aufgeschlagen, die meisten von ihnen harren auf der gegen&uuml;berliegenden Stra&szlig;enseite in einem schmalen Streifen Schatten aus, den das Vordach einer Lagerhalle wirft. Allen sind die Strapazen des Lebens im Freien anzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1156777.obdachlose-in-den-usa-der-hitze-ausgeliefert.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&uuml;nchen: Run auf die mittleren Lagen in Milbertshofen<\/strong><br>\nEigentlich ist es in M&uuml;nchen gerade ziemlich egal, in welchem Viertel ein Haus zum Verkauf steht: Mindestens eine Million Euro muss f&uuml;r eine Reihenhaush&auml;lfte ausgegeben werden, um die sechs Millionen Euro kostet ein Mehrfamilienhaus. Das f&uuml;hrt dazu, dass Kaufinteressenten vermehrt auf andere Standortfaktoren bauen. Zum Beispiel darauf, dass st&auml;dtische Schutzinstrumente wie die Erhaltungssatzung drohen auszulaufen. Es ist kein Geheimnis, dass selbst Immobilienk&auml;ufer, die in der Lage sind, viel Geld aufzubringen, sp&auml;ter selten Interesse daran haben, ihr Eigentum zu g&uuml;nstigen Preisen zu vermieten. Schlie&szlig;lich haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass sich auf dem Wohnungsmarkt gute Kapitalertr&auml;ge erwirtschaften lassen.<br>\nDabei sind vermehrt mittlere Lagen im Fokus der Anleger. F&uuml;r die Stadt kann das teuer werden. Wer durch die Georgenschwaigstra&szlig;e in Milbertshofen geht, der trifft gr&ouml;&szlig;tenteils auf vier- bis f&uuml;nfgeschossige Bauten aus den 1950er-Jahren. Einige haben kleine Vorg&auml;rten, geflieste Fassaden im Erdgeschoss, alles mit wenig Pomp ausstaffiert, sondern zweckm&auml;&szlig;ig gebaut. Dennoch h&auml;tte eines der Mehrfamilienh&auml;user, eines mit besonders unscheinbarem &Auml;u&szlig;eren, dieses Jahr den Eigent&uuml;mer wechseln sollen. Dem Vernehmen nach wurde es f&uuml;r sieben Millionen Euro gehandelt. Das Kommunalreferat will diese Zahl nicht best&auml;tigen. &ldquo;Dazu k&ouml;nnen wir leider keine Auskunft geben, da dieser Beschluss in einer nicht&ouml;ffentlichen Sitzung gefasst wurde&rdquo;, sagt eine Sprecherin des Referats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-milbertshofen-wohnungen-nachfrage-1.5414954\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Immobilienwahnsinn geht ungebrochen weiter. Ein Thema mit ungeheurer sozialer Sprengkraft, welches aber im &ouml;ffentlichen Kasperletheater der drei &ldquo;Spitzenkandidaten&rdquo; eher eine marginale Rolle spielt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Selbstst&auml;ndige: Gut ein Drittel hat in der Corona-Krise Einkommen verloren &ndash; Pandemie legt L&uuml;cken beim Sozialschutz offen<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie ist angesichts von Kurzarbeit und Jobverlusten auch finanziell eine schwierige Zeit f&uuml;r viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Noch schlimmer hat es zum Teil die Selbstst&auml;ndigen erwischt, wie eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigt. Mehr als ein Drittel von ihnen hat im Verlauf der Krise Einkommen eingeb&uuml;&szlig;t. Der Anteil der Selbstst&auml;ndigen, die sich Sorgen um ihre Besch&auml;ftigung und wirtschaftliche Existenz machen, liegt um rund 50 Prozent h&ouml;her als unter abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, ergibt die Untersuchung der WSI-Forschenden PD Dr. Karin Schulze Buschoff und Dr. Helge Emmler. Insbesondere Solo-Selbstst&auml;ndige, die ohnehin oft unter prek&auml;ren Bedingungen arbeiten, habe die Krise schwer belastet. &bdquo;Die Erfahrung mit der Pandemie verdeutlicht, dass der Mangel an sozialer Absicherung f&uuml;r Selbstst&auml;ndige eine schwerwiegende und folgenreiche L&uuml;cke in den Sozialversicherungssystemen darstellt&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie. Um diese L&uuml;cke zu schlie&szlig;en, sollten Selbstst&auml;ndige m&ouml;glichst umfassend in die obligatorischen staatlichen Versicherungssysteme einbezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-selbststandige-gut-ein-drittel-hat-in-der-corona-krise-einkommen-verloren-35559.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Technokratisches gegen humanistisches Menschenbild<\/strong><br>\nMit dem Impfangebot an alle ist das Ziel der politischen Reaktion auf die Coronapandemie erreicht: Jeder, der es m&ouml;chte, kann sich durch eine Impfung vor dem Virus sch&uuml;tzen. Wenn die Impfung wirksam ist, dann hat der Staat jedem mit dem kostenfreien Impfangebot den bestm&ouml;glichen Schutz zur Verf&uuml;gung gestellt, den er leisten kann. Es ist daher Zeit, dass der Staat sich zur&uuml;ckzieht und die Corona-Einschr&auml;nkungen aufhebt.<br>\nEs ist weder wissenschaftlich noch juristisch oder ethisch vertretbar, Druck auf Personen auszu&uuml;ben, die auf eine Impfung verzichten m&ouml;chten. Wissenschaftlich gilt: Aus den Daten, die inzwischen aus vielen L&auml;ndern vorliegen, ist ersichtlich, dass die Impfquote in der Bev&ouml;lkerung nur einer von vielen Faktoren ist, die den Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus beeinflussen. Wie aus Israel und Island ersichtlich ist, aber auch aus dem Vergleich zwischen us-Bundesstaaten mit hoher und mit niedriger Impfquote, ist es nicht so, dass eine h&ouml;here Impfquote eine Gew&auml;hrleistung daf&uuml;r ist, die Pandemie einzud&auml;mmen.1 Rechtlich gilt: Die Impfstoffe haben nur eine bedingte Zulassung, u. a., weil wir mangels aussagekr&auml;ftiger Studien noch gar nichts &uuml;ber m&ouml;gliche Langzeitfolgen sagen k&ouml;nnen. Die bedingte Zulassung ist f&uuml;r eine Notsituation gedacht, um gef&auml;hrdete Personen schnell sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen, aber nicht f&uuml;r die Impfung von Personen, die durch das betreffende Virus gar nicht gef&auml;hrdet sind. Ethisch gilt: Wenn Impfstoffe nur eine bedingte Zulassung haben, widerspricht es ethischen Prinzipien, in irgendeiner Weise eine soziale Pflicht zur Impfung zu konstruieren. Es ist ethisch unzul&auml;ssig, Menschen dem Generalverdacht zu unterstellen, andere zu gef&auml;hrden, ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt, und von ihnen zu verlangen, sich durch ein Zertifikat von diesem Verdacht reinzuwaschen, um am sozialen Leben teilnehmen zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nMit dem Strategiewechsel von der medizinischen zur politischen Pandemiebek&auml;mpfung ist auch ein Wechsel im Menschenbild verbunden: Ein technokratisches Menschenbild tritt in den Vordergrund. Man sieht die Menschen als biologische Objekte an, die Viren verbreiten und deren Bahnen man gem&auml;&szlig; Modellrechnungen steuern kann, soll und muss. So ein Unterfangen ist schon naturwissenschaftlich unsinnig, weil wir es nicht mit einem begrenzten Laborexperiment mit Objekten unter idealen Bedingungen und wenigen, kontrollierbaren Parametern zu tun haben; der entscheidende Parameter ist vielmehr die spontane Verhaltensanpassung Menschen. Es ist ferner unsinnig, weil die Naturwissenschaft nur Fakten aufdeckt, aber keine Normen vorgeben kann. In dem humanistischen Menschenbild steht hingegen die W&uuml;rde des Menschen im Mittelpunkt. Diese besteht in dem Verm&ouml;gen, selbst&auml;ndig nach Gr&uuml;nden Urteile zu f&auml;llen und gem&auml;&szlig; diesen Urteilen zu handeln, also in der Freiheit im Denken und Handeln.3 Daraus folgen Freiheitsrechte, die Abwehrrechte gegen &auml;u&szlig;ere Eingriffe in die eigene Lebensgestaltung sind. Der Rechtsstaat sch&uuml;tzt diese Rechte, ist aber nicht ihre Quelle. Es ist daher eine Perversion sowohl des Rechtsstaates als auch der Wissenschaft, zu denken, dass diese Freiheitsrechte vom Staat gew&auml;hrt oder verweigert werden k&ouml;nnen unter Bedingungen, die auf vorgeblich wissenschaftlicher Basis festgesetzt werden. Wir d&uuml;rfen uns nicht von Wissenschaftlern blenden lassen, die von der Idee gefangen sind, sie h&auml;tten ein Wissen zur Steuerung der Gesellschaft. Und wir d&uuml;rfen uns nicht von Politikern verf&uuml;hren lassen, die aus Machtinteressen dieses angebliche Wissen aufgreifen. Beide zerst&ouml;ren die Wissenschaft und den Rechtsstaat. Schlie&szlig;lich d&uuml;rfen wir bei aller berechtigten Besorgnis und Unsicherheit um die Ausbreitung des Coronavirus nicht das humanistische Menschenbild fallen lassen, auf dem auch die Anthroposophie beruht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/dasgoetheanum.com\/technokratisches-gegen-humanistisches-menschenbild\/\">Michael Esfeld in Das Goetheanum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72080#h18\">Die offene Gesellschaft und ihre neuen Feinde<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72069#h02\">Das ist politische Propaganda! &ndash; Michael Esfeld &uuml;ber den Missbrauch der Wissenschaft<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Man sieht die Menschen als biologische Objekte an, die Viren verbreiten &hellip;&rdquo; Aus der Perspektive der Biopolitik, ich verweise hier nochmals auf Michel Foucault, ist das absolut korrekt. Aus der naturwissenschaftlichen Perspektive mag dies unsinnig erscheinen, allerdings m&uuml;ssen die aktuellen Verh&auml;ltnisse unter einem sozialpolitischen und insbesondere machtpolitischen Aspekt betrachtet werden und hier macht die Reduktion der B&uuml;rger auf ihren Gesundheitsstatus, dessen permanenter Nachweis allein die Inanspruchnahme der B&uuml;rgerrechte erlaubt, die Einf&uuml;hrung eines umfassenden Kontroll- und &Uuml;berwachungsregime erst m&ouml;glich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verbraucherschutz ohne Sachverstand<\/strong><br>\nVor zehn Jahren wurde das Bundesgesundheitsamt aufgel&ouml;st &ndash; ein schwerer Fehler (&hellip;)<br>\n W&auml;hrend das Robert Koch-Institut in seinem Aufgabenbereich arbeitsf&auml;hig blieb, jedoch die wichtigen nichtinfekti&ouml;sen Krankheiten zus&auml;tzlich aufgeb&uuml;rdet erhielt, verschwanden die Institute f&uuml;r Wasser-, Boden- und Lufthygiene sowie f&uuml;r Sozialmedizin und Epidemiologie als selbstst&auml;ndige Forschungseinheiten; die Institute Max von Pettenkofer und Robert von Ostertag gingen zun&auml;chst im Bundesinstitut f&uuml;r gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterin&auml;rmedizin (BgVV) auf, und das Institut f&uuml;r Arzneimittel wurde nach Bonn umgesiedelt.<br>\nDie Krise um den &bdquo;Rinderwahnsinn&ldquo; BSE 2001 brachte erneut radikale und umfassende Zust&auml;ndigkeits- und Organisations&auml;nderungen mit sich. Die Dienst- und Fachaufsicht f&uuml;r den Verbraucherschutz wurde zur gro&szlig;en &Uuml;berraschung aus dem Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit herausgel&ouml;st und mit einer neuen Ministerin in ein erweitertes Bundesministerium f&uuml;r Verbraucherschutz, Ern&auml;hrung und Landwirtschaft verlagert, das jetzt die Verbrauchergesundheit verwaltet.<br>\nIn den sechziger Jahren, als das Bundesgesundheitsministerium aufgebaut wurde, galt es als Fortschritt, eine unteilbare Gesundheit unter diesem Dach konzentriert zu haben. Es war die SPD, die aus Konfliktgr&uuml;nden den gesundheitlichen Verbraucherschutz nicht beim &bdquo;Produktionsministerium&ldquo; angesiedelt sehen wollte (&bdquo;Wer produziert, sollte sich nicht selbst kontrollieren&ldquo;!).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/gesundheit\/verbraucherschutz-ohne-sachverstand\/502634.html\">Dieter Gro&szlig;klaus in Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Artikel stammt aus dem Jahr 2004. Die Folgen der Aufl&ouml;sung des Bundesgesundheitsamtes erleben wir auch ganz aktuell &ndash; w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit. U.a. hat sich die SPD von einer Partei f&uuml;r den &ldquo;gesundheitlichen Verbraucherschutz&rdquo; gewandelt, hin zu einer Partei zum Wohle von Pharmakonzernen, denn nun kontrolliert sich selbst, wer produziert. Dabei hat die Firma BioNTech noch im November 2019 mitgeteilt, <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/wissen\/odysso\/av-o1170240-100.html\">dass sie auf eine Zulassung erst in 5 bis 6 Jahren hoffe<\/a>. Hat die Politik Lehren aus der Vergangenheit gezogen &ndash; z.B. Contergan-Skandal oder Schweinegrippe? Fehlanzeige!<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76074\">Corona und Schweinegrippe: Die Parallelen zwischen den &bdquo;Pandemien&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Medizinerin: Es gibt keine Kontrolle, ob eine Impfkomplikation gemeldet wird<\/strong><br>\nAntje Greve ist &auml;rztliche Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes. Sie geht von einer &bdquo;erheblichen Untererfassung von Impfkomplikationen inklusive Todesfolge&ldquo; aus.<br>\nDer Fall der Berliner Operns&auml;ngerin Bettina Ranch bewegt die Gem&uuml;ter. Ranch hatte sich vor einigen Wochen gegen Corona impfen lassen. Seitdem leidet sie unter so schweren Nebenwirkungen, dass sie alle Auftritte absagen musste. Ein Arzt diagnostizierte eine leichte Gesichtsl&auml;hmung sowie Ataxie, Ranch ist in medizinischer Behandlung. Gegen einen der &Auml;rzte erhebt Ranch schwere Vorw&uuml;rfe, da er die Nebenwirkungen nach ihrer Aussage nicht an die zust&auml;ndigen Stellen gemeldet haben soll. Bei der Berliner Zeitung meldete sich daraufhin Dr. med. Antje Greve. Sie ist &auml;rztliche Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Karlsruhe. Sie schreibt:<br>\n&bdquo;Als &auml;rztliche Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes wundert mich die Schilderung von Frau Ranch nicht. Leider halten sich manche &Auml;rzte nicht an die Meldepflicht nach Paragraph 6 (1) Satz 3 IfSG, demnach jede &uuml;ber das &uuml;bliche Ausma&szlig; gehende Impfreaktion an das Gesundheitsamt zu melden ist. Dieses gibt die Daten an das Paul-Ehrlich-Institut weiter.<br>\nWenn das Gesundheitsamt von nicht gemeldeten Impfkomplikationen erf&auml;hrt (zum Beispiel aus dem Umfeld von Mitarbeiter*innen) geht es dem nicht nach, sondern unterstellt, dass der behandelnde Arzt dies schon dem Paul-Ehrlich Institut oder dem Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte oder der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft gemeldet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/medizinerin-es-gibt-keine-kontrolle-ob-eine-impfkomplikation-gemeldet-wird-li.184157\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mord nach Maskenstreit: Der Begriff &bdquo;Querdenker&ldquo; taugt zur Analyse nicht<\/strong><br>\nIn Rheinland-Pfalz wurde ein Tankstellen-Angestellter erschossen, weil er einen Kunden darum bat, eine Maske zu tragen. Ist das Terror? [&hellip;]<br>\nUnsere Gesellschaft ist &uuml;ber die Corona-Ma&szlig;nahmen tief gespalten. Was es jetzt braucht, ist eine nuancierte Analyse, die offenlegt, in welchen gesellschaftlichen Kreisen die Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen in eine aufr&uuml;hrerische, anti-demokratischen Hetze kippt und wo sie berechtigten Argumenten folgt. Der Begriff &bdquo;Querdenker&ldquo; taugt zur Analyse nicht. Alle Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen als Querdenker und Terroristen &uuml;ber einen Kamm zu scheren, hilft jetzt niemandem. Es vertieft nur die Gr&auml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/nach-tankstellen-mord-in-idar-oberstein-sind-querdenker-terroristen-li.184135\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Stimme der Vernunft wird wohl ungeh&ouml;rt verhallen. Zu verlockend ist die Gelegenheit f&uuml;r die politische Elite, aus der Tat Kapital zu schlagen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Medizinstatistiker Antes: &bdquo;Die Leute machen den Mund sehr wohl auf&ldquo;<\/strong><br>\nDer Mathematiker Gerd Antes &uuml;ber Interessenskonflikte zwischen Politik, Wissenschaft und der Pharma-Industrie.<br>\nBerliner Zeitung: Sie haben vor kurzem einen Offenen Brief an die Parteien im Bundestag gerichtet, in dem Sie Fragen zu den nach der Wahl geplanten n&auml;chsten Schritten in der Corona-Pandemie stellen. Wie haben die Parteien reagiert?<br>\nGerd Antes: Gar nicht, au&szlig;er die FDP &ndash; Christian Lindner hat eine detaillierte Antwort geschickt. Die Gr&uuml;nen haben sich jetzt gemeldet und behauptet, sie h&auml;tten den Brief nie erhalten. Das stimmt nicht. Wir haben die &Uuml;bergabe auf einem Foto festgehalten.<br>\nWie erkl&auml;ren Sie sich diese Nicht-Reaktion?<br>\nIch habe nicht die geringste Erkl&auml;rung daf&uuml;r. Ich stimme mit Bundeskanzlerin Merkel &uuml;berein, die gesagt hat, die Pandemie ist die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r Deutschland seit 1945. Es ist v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, dass die Parteien dieses Thema aus dem Wahlkampf heraushalten. Es ist doch das Thema, das wie kein anderes die Leute umtreibt. Das sehen wir auch an unserem Brief: Zu Beginn hatten wir 100 Unterzeichner, jetzt stehen wir innerhalb von nicht einmal drei Wochen bei 3500. Richter, &Auml;rzte, Anw&auml;lte, Wissenschaftler haben unterschrieben, also Leute, die Gewicht haben.<br>\nUnd das Thema wird trotzdem ausgeblendet?<br>\nDie politischen Parteien vermeiden seit anderthalb Jahren, sich festzulegen. Das k&ouml;nnen wir uns aber bei einer solch wichtigen Frage nicht leisten. Vor allem deswegen, weil wir in vielen Fragen noch immer genau dort stehen, wo wir zu Beginn der Pandemie gestanden haben. Am Anfang haben alle die Unentschlossenheit verstanden. Doch irgendwann ist der Diskurs nicht mehr rational gef&uuml;hrt worden. Politik, Wissenschaft und Medien haben Panik und Alarmismus verbreitet. Das betraf mehr oder weniger alle &ouml;ffentlichen Bereiche. Etwa die Schulen, was besonders schlimm ist, weil die Kinder zu den Hauptleidtragenden der Einschr&auml;nkungen geh&ouml;ren. Ein Jahr sp&auml;ter agieren wir immer noch gleich wie vor einem Jahr. Wir machen die einfachen Dinge nicht, die ganz leicht zu machen w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/interview-antes-li.184204\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Berichterstattung: Verk&uuml;rztes Zitat &ndash; Virologe St&ouml;hr gewinnt vor Gericht gegen den &bdquo;Spiegel&ldquo;<\/strong><br>\nEin Gericht verbietet dem &bdquo;Spiegel&ldquo;, ein Zitat des Virologen Klaus St&ouml;hr zu verwenden. Das Magazin zitierte ihn mit den Worten: &bdquo;Weil die Weltbev&ouml;lkerung durchseucht werde, seien Impfstoffe nicht notwendig&ldquo; &ndash; dabei handelt es sich jedoch um eine verk&uuml;rzte Aussage.<br>\nWegen eines verk&uuml;rzten Zitats in der Corona-Berichterstattung hat der Mediziner Klaus St&ouml;hr einen Unterlassungsanspruch gegen das Nachrichtenmagazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; erwirkt. Wie die Anw&auml;lte des Epidemiologen, Virologen und Impfstoffexperten am Dienstag mitteilten, verbot das Landgericht Frankfurt dem Verlag, St&ouml;hrs angebliches Zitat &bdquo;Weil die Weltbev&ouml;lkerung durchseucht werde, seien Impfstoffe nicht notwendig&ldquo; zu verwenden. (Az: 2-03 O 220\/21)<br>\nDas Magazin habe den Anw&auml;lten zufolge in einem Artikel unter dem Titel &bdquo;Propheten auf dem Irrweg&ldquo; im Februar 2021 den Eindruck erweckt, als habe St&ouml;hr die Auffassung vertreten, dass Impfstoffe beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie &uuml;berhaupt nicht notwendig seien. Dabei habe der &bdquo;Spiegel&ldquo; Bezug auf eine Aussage im Magazin &bdquo;Nature&ldquo; vom Mai 2020 genommen. Darin habe sich St&ouml;hr jedoch wesentlich differenzierter ge&auml;u&szlig;ert und darauf hingewiesen, dass das Virus in den n&auml;chsten ein, zwei Jahren einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung infizieren werde. Danach werde es in der Welt &auml;hnlich wie die bekannten relativ milden Coronaviren zirkulieren und relativ mild verlaufende Erkrankungen ausl&ouml;sen. Dann seien Impfstoffe nicht mehr erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article233940474\/Virologe-Stoehr-erwirkt-Unterlassungsanspruch-gegen-Spiegel.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unterlassung erwirkt: &bdquo;Tagesschau&ldquo; revidiert Bericht &uuml;ber AfD<\/strong><br>\nDie &bdquo;Tagesschau&ldquo; muss einen Bericht &uuml;ber das Abstimmungsverhalten der AfD-Bundestagsfraktion &uuml;ber die Fluthilfe nachtr&auml;glich umarbeiten. Die AfD hat eine Unterlassungsverpflichtung erwirkt.<br>\nIm Streit um die Berichterstattung der &bdquo;Tagesschau&ldquo; zum Abstimmungsverhalten der AfD-Fraktion &uuml;ber den Fluthilfefonds hat der NDR eine Unterlassungsverpflichtungserkl&auml;rung gegen&uuml;ber der AfD-Bundestagsfraktion abgegeben. &bdquo;Die 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau vom 7. September wurde nachtr&auml;glich bearbeitet&ldquo;, erkl&auml;rte der NDR am Freitagabend. In einer fr&uuml;heren Version habe der Eindruck entstehen k&ouml;nnen, die AfD-Fraktion habe gegen den Aufbau des Fluthilfefonds gestimmt, &bdquo;tats&auml;chlich hatte sie in 2. Lesung einstimmig daf&uuml;r votiert.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die AfD-Fraktion hat sich aber im Rahmen eines sogenannten Omnibusverfahrens bei der Entscheidung zum Aufbau eines Fluthilfefonds und einer &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes in der 3. Lesung mehrheitlich enthalten&ldquo;, f&uuml;gte der NDR hinzu. Die FDP habe dieses Omnibusverfahren ebenfalls kritisiert, hingegen wie alle weiteren Fraktionen f&uuml;r den Gesetzentwurf gestimmt.<br>\nDie &bdquo;Tagesschau&ldquo; habe sich damit verpflichtet, nicht weiter zu behaupten, dass die AfD-Fraktion bei der Abstimmung am 7. September 2021 im Deutschen Bundestag dem Fluthilfefonds nicht zugestimmt habe, hatte zuvor die AfD-Fraktion am Freitag in Berlin mitgeteilt. Bei der Schlussabstimmung habe sich die AfD-Fraktion mehrheitlich enthalten, da hier eine Zustimmung zu der von der Fraktion unterst&uuml;tzen Fluthilfe nicht ohne eine Zustimmung zu der von der Fraktion abgelehnten &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes m&ouml;glich war, teilte die AfD mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/afd-tagesschau-revidiert-bericht-ueber-die-bundestagsfraktion-17543437.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Beteiligungsaufruf: Liste der begrifflichen und statistischen Manipulationen zu Covid und Covid-Impfungen<\/strong><br>\nViele Definitionen und Bezeichnungen haben sich im Verlauf der Pandemie je nach Interessenlage der Pandemiepolitik ge&auml;ndert oder sie wurden von Anfang an manipulativ gesetzt. Es ist schwer, den &Uuml;berblick zu behalten. Deshalb wollen wir hier mit Hilfe der Leserinnen und Leser eine umfassende Liste der manipulierten Begriffe und Definitionen zusammenstellen.<br>\nEin erster Entwurf mit beispielhaft dargestellten Manipulationen und den noch zur Bearbeitung ausstehenden finden sie auf dieser Seite.<br>\nWenn Sie sich um einen der genannten oder einen weiteren Begriff k&uuml;mmern m&ouml;chten, unbedingt einschlie&szlig;lich Quellen-Links oder genauen Quellenangaben, bin ich f&uuml;r einen kurzen Hinweis dankbar. Dann trage ich den Begriff in die Liste als &bdquo;in Bearbeitung&ldquo; ein. Eine kurze Skizze des vorgesehenen Inhalts des Textes ist dabei hilfreich. So wird doppelte oder unn&ouml;tige Arbeit weitgehend vermieden. Nach Ver&ouml;ffentlichung eines Begriffs, sind Korrekturen und Erg&auml;nzungen jederzeit m&ouml;glich.<br>\nEs soll hier nicht darum gehen, wissenschaftliche Streitfragen rund um Covid zu kl&auml;ren, bzw. Partei zu beziehen. Es geht darum, deutlich erkennbar auf manipulative Weise falsch, wechselnd oder irref&uuml;hrend gebrauchte Begriffe zu demaskieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/beteiligungsaufruf-liste-manipulationen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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