{"id":76292,"date":"2021-09-23T08:46:18","date_gmt":"2021-09-23T06:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292"},"modified":"2021-09-23T13:13:32","modified_gmt":"2021-09-23T11:13:32","slug":"hinweise-des-tages-3952","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h01\">Bundestagswahl 2021: Was die Parteien gegen Kinderarmut unternehmen wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h02\">Arm trotz Erwerbsarbeit &ndash; und dann auch noch ein kaltes Zuhause. In der EU betrifft das fast drei Millionen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h03\">Ein Bundestag in ungeahnter Gr&ouml;&szlig;e? Warum Bayern zum Problem wird &ndash; aber die CSU profitiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h04\">Bundesregierung zahlte mehr als eine Milliarde f&uuml;r Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h05\">Lohnersatz f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne: &ldquo;Es geht um Fairness&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h06\">Die Pandemie als Chance (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h07\">Berufsausbildung: Gekommen, aber nicht geblieben. Ausbildungsabbr&uuml;che und ein Teil ihrer m&ouml;glichen Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h08\">Schulreinigung: Mangelhafte Hygiene und prek&auml;re Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h09\">Amazon-Zusteller: KI-Kamera im F&uuml;hrerhaus senkt Lohn durch falsche Strafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h10\">Schraube locker bei IKEA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h11\">Lars Windhorst: Schillernder Investor spendet je 250.000 Euro an CDU und FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h12\">RWE: Zusatzgewinne durch Emissionshandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h13\">Nato-Gottheit und Menschenzukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h14\">Interne Ermittlungen: Mutma&szlig;licher Rechtsextremist im Verteidigungsministerium enttarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h15\">Wahlhelfer Nawalny<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76292#h16\">Nach der Tat von Idar-Oberstein: #QuerdenkerSindTerroristen &ndash; willkommen in der n&auml;chsten Eskalationsstufe!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl 2021: Was die Parteien gegen Kinderarmut unternehmen wollen<\/strong><br>\nDie Kinderarmut in Deutschland hat in den vergangenen Jahren zugenommen &ndash; besonders noch einmal durch die Coronakrise. Laut Verb&auml;nden, Organisationen und Wissenschaftlern wird jedoch immer noch zu wenig dagegen unternommen. Welche Auswirkungen hat das und was planen die Parteien? Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundestagswahl-2021-was-die-parteien-gegen-kinderarmut.2897.de.html?dram:article_id=503346%20\">Deutschlandfunk <\/a>\n<p><strong>dazu: Soziologe Butterwegge: Kinderarmut wird in Deutschland zu wenig thematisiert<\/strong><br>\nDie Politik besch&auml;ftigt sich nach Ansicht des Soziologen Butterwegge zu wenig mit der Kinderarmut in Deutschland.<br>\nDie Parteien setzten in der Praxis zu wenig um, damit sich die Situation &auml;ndere, sagte Butterwegge im Deutschlandfunk. Er verwies darauf, dass rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen seien. Das m&uuml;sste eigentlich ein Thema sein, das die Gesellschaft bewege.<br>\nButterwegge betonte, einige Parteien forderten zwar ein h&ouml;heres Kindergeld. Viele arme Familien bek&auml;men diese Erh&ouml;hung nicht mit, weil sie ihnen auf die Transferleistung angerechnet werde. Auch der Niedriglohnsektor trage dazu bei, dass sich die Lage nicht &auml;ndere.<br>\nViele Familien st&uuml;nden unter Strom, die Gesellschaft mache viel Druck. Diese sei immer st&auml;rker auf Konkurrenz und Leistung orientiert. Da h&auml;tten arme Familien Probleme mitzuhalten. Butterwegge mahnte, die Gesellschaft drifte auseinander, die Kinderwelten unterschieden sich. Es mache f&uuml;r das ganze Leben einen Unterschied, ob ein Kind in einem Stadtteil &bdquo;mit vielen Gr&uuml;nfl&auml;chen und Einfamilienh&auml;usern oder zwischen Wettb&uuml;ros und Sonnenstudios&ldquo; aufwachse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/soziologe-butterwegge-kinderarmut-wird-in-deutschland-zu.1939.de.html?drn:news_id=1304071\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arm trotz Erwerbsarbeit &ndash; und dann auch noch ein kaltes Zuhause. In der EU betrifft das fast drei Millionen Menschen<\/strong><br>\nDerzeit h&auml;ufen sich solche Berichte: &raquo;Verbraucher sollten sich auf einen teureren Winter vorbereiten, denn die Gaspreise steigen seit Monaten.&laquo; Und weiter hei&szlig;t es in dem Beitrag Gaspreise bleiben auf H&ouml;henflug: &raquo;Die Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Erdgas klettern seit Monaten. Das wirkt sich immer st&auml;rker auf die Verbraucher aus, denn die regionalen Gasanbieter reagieren mit Preiserh&ouml;hungen. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox haben 32 von ihnen f&uuml;r September und Oktober Preiserh&ouml;hungen von durchschnittlich 12,6 Prozent angek&uuml;ndigt. Beim Beheizen eines Einfamilienhauses f&uuml;hre das zu Mehrkosten von 188 Euro im Jahr. Fast die H&auml;lfte aller deutschen Haushalte heizen ihre Wohnung mit Gas.&laquo;<br>\nUnd gerade die &auml;rmeren Menschen leiden besonders unter den steigenden Energiepreisen &ndash; hier wurde immer wieder &uuml;ber das Thema &bdquo;Energiearmut&ldquo; berichtet (vgl. als ein Beispiel dazu den Beitrag Aus den Untiefen des Selbstverst&auml;ndlichen: Energiearmut als soziales Risiko und existenzielles Problem vom 20. August 2016).<br>\nVor diesem Hintergrund lassen solche Zahlen aufhorchen: Low wages leave 3 million workers without heating, so ist eine Mitteilung des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes (ETUC) &uuml;berschrieben.<br>\n&raquo;Laut Berechnungen des europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes (EGB) k&ouml;nnen fast drei Millionen Menschen in Europa ihre eigenen vier W&auml;nde nicht richtig heizen, obwohl sie einen Job haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/09\/22\/working-poor-eu27-und-energiearmut\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Bundestag in ungeahnter Gr&ouml;&szlig;e? Warum Bayern zum Problem wird &ndash; aber die CSU profitiert<\/strong><br>\nDer Trend geht Richtung 800 Abgeordnete im n&auml;chsten Bundestag. Das liegt daran, dass im S&uuml;den der Republik die Verh&auml;ltnisse kippen &ndash; mit absurden Folgen. [&hellip;]<br>\nEin &bdquo;Normalparlament&ldquo; mit 598 Abgeordneten g&auml;be es erst, wenn die CSU in Bayern auf 33 bis 35 Prozent k&auml;me, aber gleichzeitig weniger als 39 Direktmandate holen w&uuml;rde &ndash; ein Ausgang mit geringerer Wahrscheinlichkeit.<br>\nDem Zweitstimmenverh&auml;ltnis der Parteien wird der n&auml;chste Bundestag nicht ganz entsprechen, wenn das skizzierte Szenario eintritt. Wer profitiert? Richtig, die CSU. Dank der drei ausgleichslosen &Uuml;berh&auml;nge wird sie &uuml;berproportional vertreten sein &ndash; als einzige Partei. Was bei CDU oder SPD eine eher kleine Abweichung w&auml;re, wirkt sich bei der bayerischen Staats- und gesamtdeutschen Kleinpartei allerdings gewichtiger aus. Drei Mandate bedeuten nach der Faustregel einen Vorteil in Bayern von immerhin drei Prozentpunkten. Bei 41 Mandaten liefe die &Uuml;berrepr&auml;sentation der CSU-Landesgruppe wegen dieses Ausgleichsvorteils auf fast acht Prozent hinaus. [&hellip;]<br>\nSo rettet also das geltende Wahlrecht der CSU nicht nur ihr Leben als Bundestagspartei, sie wird zudem noch gegen&uuml;ber allen anderen Parteien bevorteilt. Und das nicht etwa wegen besonderer St&auml;rke, nein, die &bdquo;Belohnung&ldquo; gibt es, weil die CSU deutlich schw&auml;cher abschneidet als in fr&uuml;heren Wahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ein-bundestag-in-ungeahnter-groesse-warum-bayern-zum-problem-wird-aber-die-csu-profitiert\/27637032.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung zahlte mehr als eine Milliarde f&uuml;r Berater<\/strong><br>\nMan kann nicht alles wissen, auch nicht als Politiker. Nun zeigte eine Anfrage der Linken: Seit der letzten Bundestagswahl haben sich die Regierenden Beratungen von Au&szlig;en einiges kosten lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesregierung-zahlte-seit-2017-mehr-als-eine-milliarde-fuer-externe-berater-a-ca9fa226-774f-430f-aa88-d2117d20cdf2\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohnersatz f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne: &ldquo;Es geht um Fairness&rdquo;<\/strong><br>\nSollen Ungeimpfte in Corona-Quarant&auml;ne weiterhin eine Lohnfortzahlung erhalten? Bundesgesundheitsminister Spahn ist dagegen &ndash; aus Fairness-Gr&uuml;nden. Kritik an seiner Haltung kommt von SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-lohnersatz-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Zitat Herr Spahn: &ldquo;Warum sollen andere daf&uuml;r zahlen, dass jemand f&uuml;r sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen?&rdquo;<\/em><br>\n<em>Gegenfragen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Warum sollen andere daf&uuml;r zahlen, dass sich jemand f&uuml;r Tabakkonsum entscheidet?<\/em><\/li>\n<li><em>Warum sollen andere daf&uuml;r zahlen, dass sich jemand f&uuml;r ungesunde Ern&auml;hrung entscheidet?<\/em><\/li>\n<li><em>Warum sollen andere daf&uuml;r zahlen, dass sich jemand f&uuml;r Extremsport entscheidet?<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>All das, und noch viel mehr, wird ebenfalls von der Gemeinschaft mitgetragen. Auch die Nichtraucher unter den nicht Geimpften finanzieren durch ihr Beitr&auml;ge zur Krankenkasse Krebstherapien von Rauchen, Behandlungen nach Herzinfarkten wegen &Uuml;bergewicht und die teure Reha nach einem Unfall beim Fallschirmspringen mit.<\/em><\/p>\n<p><em>Bevor Herr Spahn das Wort &ldquo;Fairness&rdquo; in den Mund nimmt, sollte er besser ganz gr&uuml;ndlich nachdenken!<\/em><\/p>\n<p><em>Au&szlig;erdem steht hier die Lohnfortzahlung generell auf den Spiel: was jetzt f&uuml;r Quarant&auml;ne beschlossen wird, kann morgen f&uuml;r alle anderen &ldquo;vermeidbaren Risiken&rdquo; gelten. Beim Fahrradfahren gegen ein Auto gefahren? Pech gehabt, h&auml;ttest ja zu Fu&szlig; gehen k&ouml;nnen, es gibt keine Lohnfortzahlung!<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn jemand ohne Einverst&auml;ndnis und gegen den eigenen Willen als gesunder Mensch von der Arbeit ferngehalten wird, ist das N&ouml;tigung!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Spahn sagte au&szlig;erdem, zur freien Entscheidung geh&ouml;re auch Verantwortung. Worin diese Verantwortung bei einem Gesundheitsminister wohl besteht, dem der Bundesrechnungshof eine massive Verschwendung von Steuergeldern <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr\/bundesrechnungshof-corona-101.html\">vorgeworfen hat<\/a>, der allein im vergangenen Jahr Vertr&auml;ge in einem Volumen von 41,3 Mio. Euro abschloss, bei denen es um <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/bund-zahlte-2020-fast-80-mio-euro-fuer-corona-beratung\">Beratung zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise ging<\/a>, darunter die misslungene Beschaffung von Schutzausr&uuml;stung, und der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/falsche-transparenz-vorstellung-spahn-verschleppte-die-aufklaerung-der-cdu-maskenaffaere-rechtlich-wohl-unzulaessig\/27620366.html\">laut einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts<\/a> die Aufkl&auml;rung der CDU-Maskenaff&auml;re verschleppt? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Pandemie als Chance (II)<\/strong><br>\nScharfe Kritik an den westlichen Herstellern von Covid-19-Impfstoffen, insbesondere an dem deutschen Unternehmen BioNTech, &uuml;bt Amnesty International. Wie die Menschenrechtsorganisation in einer heute erscheinenden Studie konstatiert, liegt die Verantwortung daf&uuml;r, dass bisher nur 0,3 Prozent der weltweit verabreichten Covid-19-Impfdosen armen L&auml;ndern zugute kamen, nicht blo&szlig; bei den wohlhabenden Staaten des Westens, die die M&auml;rkte leerkaufen, um Kinder zu impfen sowie Vakzine zu horten. Schuld daran tragen dar&uuml;ber hinaus die gro&szlig;en Impfstoffproduzenten: Sie verweigern die zumindest zeitweilige Freigabe ihrer Patente und vernachl&auml;ssigen dramatisch notwendige Lieferungen an die internationale COVAX-Initiative &ndash; um zum Teil riesige Gewinne zu erzielen. BioNTech etwa gelang es, seinen Profit im zweiten Quartal 2021 auf 3,92 Milliarden Euro zu steigern &ndash; bei einem Gesamtumsatz von 7,36 Milliarden Euro. Das k&ouml;nne die Wende f&uuml;r die zuletzt schw&auml;chelnde deutsche Pharmabranche bringen und das deutsche Wachstum beschleunigen, urteilen Experten. Die Versorgung &auml;rmerer L&auml;nder leistet derzeit vor allem China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8710\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berufsausbildung: Gekommen, aber nicht geblieben. Ausbildungsabbr&uuml;che und ein Teil ihrer m&ouml;glichen Folgen<\/strong><br>\nIn den vergangenen Wochen und Monaten wurde immer wieder auch &uuml;ber die Folgen der Corona-Pandemie f&uuml;r das sowieso schon seit l&auml;ngerem in einer Schieflage befindliche (duale) Berufsausbildungssystem in Deutschland diskutiert, vor allem angesichts der Verwerfungen im vergangenen ersten Corona-Jahr, in dem wir &uuml;ber alle Berufe hinweg einen R&uuml;ckgang der Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge um fast 10 Prozent gesehen haben, in einigen, von den Corona-bedingten Restriktionen besonders betroffenen Berufsfeldern sogar deutlich mehr (vgl. dazu &ndash; und den unabh&auml;ngig von Corona bestehenden Problemen &ndash; ausf&uuml;hrlicher den Beitrag Noch immer inside Corona: Die Schieflage auf &bdquo;dem&ldquo; Ausbildungsmarkt. Aber nicht nur wegen Corona vom 10. Juli 2021).<br>\nUnd selbst bei den Ausbildungsverh&auml;ltnissen, wo Betriebe und zumeist junge Menschen zueinander gefunden und einen entsprechenden Vertrag geschlossen haben, muss man ber&uuml;cksichtigen, dass ein nicht geringer Teil der Auszubildenden das Ende der Fahnenstange, also den Abschluss der Berufsausbildung, nicht erreicht, sondern der Ausbildungsvertrag wird vor dem regul&auml;ren Ende aufgel&ouml;st. Schauen wir also auf die &bdquo;Ausbildungsabbrecher&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/09\/21\/ausbildungsabbrecher\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schulreinigung: Mangelhafte Hygiene und prek&auml;re Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nOb in Berlin, Krefeld, L&uuml;denscheid, Pinneberg, Witten oder an vielen anderen Orten &ndash; eine unzureichende Schulreinigung war in den vergangenen Jahren immer wieder Thema in Medien. Wesentlicher Grund daf&uuml;r ist die Privatisierung von Reinigungsleistungen durch die Kommunen.<br>\nDie Geb&auml;udereinigung ist mit gut 680.000 Besch&auml;ftigten (2019) das besch&auml;ftigungsst&auml;rkste Handwerk in Deutschland. Seit den 1970er Jahren ist hier ein gro&szlig;er Besch&auml;ftigungszuwachs erfolgt, und zwar wesentlich aufgrund der zunehmenden Auslagerung der Reinigung und deren Vergabe an private Dienstleistungsunternehmen durch &ouml;ffentliche Einrichtungen und Kommunen.<br>\nDiese Privatisierungen haben &ndash; was die Motive angeht &ndash; zwei Seiten. Durch die &ouml;ffentliche Hand wurde und wird die Privatisierung der Geb&auml;udereinigung damit begr&uuml;ndet, dass private Unternehmen wirtschaftlicher arbeiteten, weswegen die Reinigung der Schulgeb&auml;ude unter dem Strich kosteng&uuml;nstiger sei. Und das Reinigungshandwerk hat ein Interesse daran, &ouml;ffentliche Aufgaben zu &uuml;bernehmen, weil sie sich hiervon Gewinne versprechen &ndash; zumal die &ouml;ffentliche Hand verl&auml;ssliche und kaum risikobehaftete Einnahmen garantiert.<br>\nTats&auml;chlich treten nach der Privatisierung meist erhebliche Qualit&auml;tsm&auml;ngel bei der Reinigung auf, und au&szlig;erdem verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Dies h&auml;ngt im Wesentlichen mit der sehr hohen Wettbewerbsintensit&auml;t in der Reinigungsbranche zusammen. Der Wettbewerb erfolgt vor allem &uuml;ber die Personalkosten, da diese bei &uuml;ber 70 Prozent liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/schulreinigung-mangelhafte-hygiene-und-prekaere-beschaeftigung--2393.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amazon-Zusteller: KI-Kamera im F&uuml;hrerhaus senkt Lohn durch falsche Strafen<\/strong><br>\nEin KI-System in Lieferw&auml;gen bestraft die Zusteller f&uuml;r nicht gemachte Fahrfehler. Die Chauffeure verlieren ihre Gehalts-Boni &ndash; Widerspruch zwecklos.<br>\nAmazon hat Anfang dieses Jahres KI-unterst&uuml;tzte &Uuml;berwachungskameras in vielen Lieferwagen installieren lassen, um Menschen und Zustellungen sicherer zu machen. Mittlerweile beschweren sich aber die Zusteller. Das System w&uuml;rde sie abstrafen f&uuml;r Fehler, die sie nicht begangen h&auml;tten. Solche Aktionen wirken sich auf ein Punktesystem aus, an dem die Amazon-Zusteller gemessen werden und das f&uuml;r die Zuteilung von Boni entscheidend ist.<br>\nDas Kamerasystem kommt von der kalifornischen Firma Netradyne und verwendet vier HD-Objektive, die alle vier Seiten filmen. Netradynes k&uuml;nstliche Intelligenz soll potenzielle Gefahrensituationen erkennen. Sie warnt den Zusteller per Stimme, wenn dieser zu schnell f&auml;hrt, nicht an einem Stopp-Schild h&auml;lt, der Abstand zu anderen Fahrzeugen zu gering ist oder wenn der Fahrer abgelenkt scheint, zum Beispiel beim Griff zum Handy w&auml;hrend der Fahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Amazon-Zusteller-KI-Kamera-im-Fuehrerhaus-senkt-Lohn-durch-falsche-Abstrafung-6198126.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schraube locker bei IKEA<\/strong><br>\nTarifrunde Einzelhandel: Verdi bestreikt zahlreiche Filialen der M&ouml;belhauskette<br>\nEntdecke die M&ouml;glichkeiten. Zum Beispiel: Wie w&auml;re es, wenn IKEA seine Mitarbeiter so bezahlte, dass sie ein gutes Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen? Am Dienstag setzten Hunderte Besch&auml;ftigte der schwedischen M&ouml;belhauskette an mehreren Standorten in Norddeutschland mit einem eint&auml;gigen Streik ein Zeichen im festgefahrenen Tarifkonflikt des Einzelhandels. Betroffen waren nach Verdi-Angaben unter anderem die Filialen in Hannover Expo-Park, Bremerhaven, Osnabr&uuml;ck und Braunschweig. Obwohl der Konzern im Vorjahr trotz Coronakrise seine Erl&ouml;se steigern konnte, beteilige er sich an der &raquo;bundesweiten Blockadehaltung&laquo; des Unternehmerlagers, beklagte Sabine Gatz, die f&uuml;r die Dienstleistungsgewerkschaft die Verhandlungen im Landesbezirk Niedersachsen-Bremen f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/410876.arbeitskampf-schraube-locker-bei-ikea.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lars Windhorst: Schillernder Investor spendet je 250.000 Euro an CDU und FDP<\/strong><br>\nKurz vor der Bundestagswahl haben CDU und FDP Gro&szlig;spenden des Finanzinvestors Lars Windhorst erhalten. Laut zwei sogenannter ad-hoc-Meldungen an den Bundestag gingen bereits am 17. September jeweils 250.000 Euro bei den Parteien ein. &Uuml;berwiesen wurde das Geld jeweils von der Berliner Luton Verwaltungs GmbH, die nach SPIEGEL-Recherchen &uuml;ber ein Geflecht aus Briefkastenfirmen dem Unternehmer Windhorst geh&ouml;rt.<br>\nHinter der Berliner Luton steht laut Handelsregisterunterlagen die Firma Centrics Holding S.&agrave;.r.l. in Luxemburg. Alleinige Aktion&auml;rin der Luxemburger Holding wiederum ist die Briefkastenfirma Cecina Limited in Tortola auf den Britischen Jungferninseln. Deren einzig wirtschaftlich Berechtigter schlie&szlig;lich ist nach SPIEGEL-Informationen Lars Windhorst.<br>\nDer 44-J&auml;hrige gilt als schillernde Unternehmerpers&ouml;nlichkeit. Nach einem kometenhaften Aufstieg und gemeinsamen Auftritten mit dem damaligen Unionskanzler Helmut Kohl musste der als Jungstar gefeierte Firmengr&uuml;nder sp&auml;ter gesch&auml;ftliche Niederlagen verkraften, denen wiederum Erfolge folgten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/lars-windhorst-schillernder-investor-spendet-250-000-euro-an-cdu-a-632e2535-b3a8-40d0-92c9-6357ee64d9b0\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>RWE: Zusatzgewinne durch Emissionshandel<\/strong><br>\nCO&#8322;-Zertifikate ohne Verfallsdatum und Stocken der Energiewende sind f&uuml;r Braunkohlekonzerne &auml;u&szlig;erst lukrativ<br>\nEin Preis auf den Aussto&szlig; von CO&#8322; (Kohlendioxid), dem mit Abstand wichtigsten Treibhausgas, ist f&uuml;r viele Umwelt&ouml;konomen das Mittel der Wahl, um die Wirtschaft umzubauen. Seit 2005 m&uuml;ssen in der EU die Betreiber von Kohlekraftwerken und in den folgenden Jahren auch diverse andere Industriebranchen, wie Stahl, Chemie, Papier und Zement, f&uuml;r jede emittierte Tonne CO&#8322; ein Zertifikat vorweisen oder eine Strafgeb&uuml;hr bezahlen.<br>\nDie Zertifikate werden entweder bei staatlichen Auktionen oder an der B&ouml;rse erworben. In den ersten Jahren gab es sie sogar umsonst, was die deutschen Kraftwerksbetreiber nicht daran hinderte, ihren fiktiven Preis in die Stromrechnungen der Kunden einzurechnen. Mehrere Milliarden Euro Sondergewinne haben RWE &amp; Co. seinerzeit auf diesem Wege gemacht.<br>\nInzwischen m&uuml;ssen die Energieversorger und ein Teil der &uuml;brigen betroffenen Konzerne f&uuml;r neue Zertifikate zahlen. Das Problem: Die Zertifikate haben kein Verfallsdatum und sie wurden in der Vergangenheit sehr gro&szlig;z&uuml;gig ausgegeben. Das hat sich der Braunkohle- und Atomkonzern RWE offensichtlich pfiffig zunutze gemachte, wie das Handelsblatt berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/RWE-Zusatzgewinne-durch-Emissionshandel-6197570.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nato-Gottheit und Menschenzukunft<\/strong><br>\nWir haben die Wahl: Angesichts des zivilisatorischen Ernstfalls geh&ouml;ren Anh&auml;nger der milit&auml;rischen &ldquo;Heilslehre&rdquo; in die Geschichtsb&uuml;cher, aber nicht auf eine Regierungsbank. Ein Einwurf<br>\nWer vom &ldquo;Klima&rdquo; spricht, darf vom Krieg nicht schweigen. Ohne einen Abschied vom milit&auml;rischen Weltanschauungs- und Weltordnungs-Komplex wird es der menschlichen Gattung nicht gelingen, die von ihr verursachte &ouml;kologische Krise auf dem Planeten gemeinsam zu meistern bzw. zumindest abzuschw&auml;chen. Aus naheliegenden Gr&uuml;nden ist es jedoch unerw&uuml;nscht, dass diese &uuml;berlebenswichtige Einsicht hierzulande in Polit-Spektakeln mit hohen Zuschauerzahlen auch nur zur Sprache kommt.<br>\nJe drastischer der Bankrott der Heilslehre des Milit&auml;rischen ausf&auml;llt, desto rigoroser m&uuml;ssen pazifistische Sichtweisen im politischen Wohlf&uuml;hl-Marketing ausgeblendet oder &ldquo;exkommuniziert&rdquo; werden. Es geht hierbei nicht um rationale Diskurse, sondern um kirchen&auml;hnliche Ph&auml;nomene. Wer kein Glaubensbekenntnis zum exklusiven Interessensb&uuml;ndnis Nato ablegt, ist ein Ketzer und geh&ouml;rt vor das Inquisitionstribunal.<br>\nDie noch verbliebenen Friedenspolitiker:innen brauchen somit viel Selbstbewusstsein, Angstfreiheit und ein neues Instrumentarium der Religionskritik, um die Mauer des Schweigens zu durchbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nato-Gottheit-und-Menschenzukunft-6197369.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Interne Ermittlungen: Mutma&szlig;licher Rechtsextremist im Verteidigungsministerium enttarnt<\/strong><br>\nDer Bundeswehr-Geheimdienst MAD hat im Verteidigungsressort einen mutma&szlig;lichen Rechtsextremisten enttarnt. Nach SPIEGEL-Informationen hatte der verd&auml;chtigte Referent Zugang zu sensiblen Daten.<br>\nDas Verteidigungsministerium unterrichtete am Mittwochmorgen die Fachpolitiker des Bundestags, dass ein Referent aus der Abteilung Strategie und Einsatz wegen seiner rechtsextremen Gesinnung aufgefallen sei. Weil der Bundeswehr-Geheimdienst MAD sicherheitsrelevante Hinweise &raquo;mit Bezug zum Rechtsextremismus&laquo; festgestellt habe, wurde dem Referenten umgehend der Zugang zu den internen Systemen des Ressorts untersagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mutmasslicher-rechtsextremist-im-verteidigungsministerium-enttarnt-a-58d6ede1-5f2a-4cbb-b2ff-66e388e86f4f\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wahlhelfer Nawalny<\/strong><br>\nMit den gewohnten Klischees konnten deutsche Medien diesmal nicht &uuml;ber die erfolgreichen Kommunisten herziehen, was Gr&uuml;nde hatte<br>\nDie Regierungspartei Einiges Russland kann immer noch gewinnen, so auch bei der Dumawahl, nach der ihr 49 Prozent der Stimmen zuerkannt werden. Doch ger&auml;t das Siegen schwieriger, beim Votum 2016 kam man noch auf 54 Prozent. Mittlerweile tritt die Konkurrenz st&auml;rker in Erscheinung. Die KP erreicht fast 20 Prozent, wom&ouml;glich noch mehr, da die Partei eine lange Liste der Beschwerden an die Zentrale Wahlkommission geschickt hat. Auf jeden Fall legte sie in Sibirien und im Fernen Osten zu, im Gebiet Irkutsk, auf der Insel Sachalin und in Wladiwostok. Im nordrussischen Nenezki-Gebiet wurde mit 31 Prozent gegen Einiges Russland gewonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/wahlhelfer-nawalny\">Ulrich Heyden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nach der Tat von Idar-Oberstein: #QuerdenkerSindTerroristen &ndash; willkommen in der n&auml;chsten Eskalationsstufe!<\/strong><br>\nUm eines vorwegzunehmen: Der Mord in Idar-Oberstein ist durch nichts zu entschuldigen. Dennoch sollte man einen Blick auf die Reaktionen werfen.<br>\nWas mag im Kopf des T&auml;ters vorgegangen sein, als er sich entschloss, dem Kassierer der Tankstelle, bei der er sein Bier kaufen wollte, direkt in den Kopf zu schie&szlig;en? Selbstverst&auml;ndlich ist das eine rhetorische Frage, denn niemand von uns kann das beurteilen. Er soll gesagt haben, er habe &bdquo;keinen anderen Ausweg gesehen&ldquo;, ein Zeichen habe er setzen wollen.<br>\nAn dieser Stelle wird die Ferndiagnose bereits beendet. Sie steht mir nicht zu, sowie sie mir nicht zusteht, wenn es um andere, vergleichbare Taten geht. Die T&auml;ter haben sich von der uns in der Regel innewohnenden Moral abgewendet, sind offenbar nicht mehr in der Lage, eine Einsch&auml;tzung dessen vorzunehmen, was sie da tun. Auch das ist keine Diagnose, nur eine Beobachtung. Menschen, die anderen Menschen von Angesicht zu Angesicht in den Kopf schie&szlig;en, haben ein Problem.<br>\nJetzt, da ich hier sitze und diesen Text schreibe, frage ich mich, ob man mir schon an dieser Stelle einen Vorwurf machen kann. Eigentlich nicht, denke ich. Wer will mir vorwerfen, dass ich dem T&auml;ter von Idar-Oberstein unterstelle, ein ernsthaftes psychisches Problem zu haben? Es ist doch offensichtlich.<br>\nOder?<br>\nDas m&ouml;gen die Leser beurteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/09\/nach-der-tat-von-idar-oberstein-querdenkersindterroristen-willkommen-in-der-naechsten-eskalationsstufe\/\">neulandrebellen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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