{"id":76330,"date":"2021-09-24T08:42:12","date_gmt":"2021-09-24T06:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330"},"modified":"2021-09-24T08:42:12","modified_gmt":"2021-09-24T06:42:12","slug":"hinweise-des-tages-3953","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h01\">Wahlkampfthema Mindestlohnerh&ouml;hung: Laschets Mindestlohnschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h02\">Hartz IV und Ern&auml;hrung: Strauchtomaten als Luxusgut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h03\">&ldquo;Peak Capitalism&rdquo;: Wenn die Lieferketten versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h04\">Bundeswehrreform auf den letzten Metern? Die Idee der Verteidigungsministerin ist ein Rohrkrepierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h05\">Russische Fahnen in Bamako<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h06\">Die Welt als Zelt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h07\">&bdquo;Enormer Druck&ldquo; f&uuml;r Besch&auml;ftigte: Verdi NRW und Streeck kritisieren Ende der Quarant&auml;ne-Entsch&auml;digung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h08\">Impftempo zum Verzweifeln: Jetzt hilft nur noch eine Zerm&uuml;rbungstaktik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h09\">Versch&auml;rfte 2G-Regeln &ndash; Genesen, gedisst? Wenn der Covid-Beweis fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h10\">M&uuml;hlhausen im Elsass: Impfpflicht f&uuml;r Personal zwingt franz&ouml;sische Klinik in Notbetrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h11\">Corona-Testende an Schulen: Jenaer B&uuml;rgermeister spricht von &ldquo;kurzsichtiger Entscheidung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h12\">Die Inzidenz sinkt und keiner freut sich. Was ist nur los mit uns? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h13\">Alexander Kekul&eacute;: &bdquo;Ich rechne mit einer unsichtbaren Welle der Geimpften&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76330#h14\">&bdquo;E-Fuels for Future&ldquo;: Wie die Benzinlobby sich als Teil der Klimabewegung inszeniert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wahlkampfthema Mindestlohnerh&ouml;hung: Laschets Mindestlohnschwindel<\/strong><br>\nDer Unionskanzlerkandidat pfuscht bei der Frage, warum er eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns ablehnt. Dabei h&auml;tte der von Anfang an h&ouml;her sein m&uuml;ssen.<br>\nWenn es um die von SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei geforderte Anhebung des fl&auml;chendeckenden gesetzlichen Mindestlohns geht, gibt Armin Laschet den obersten Verteidiger der Gewerkschaften. Die Tarifparteien machten &bdquo;einen Vorschlag, wie der Mindestlohn sein soll&ldquo;, verk&uuml;ndete der Unionskanzlerkandidat bei dem &bdquo;Triell&ldquo; am vergangenen Sonntag. Da d&uuml;rfe die Politik nicht dazwischenfunken. Dass Menschen besser bezahlt werden m&uuml;ssten, sehe er zwar auch so, aber er w&uuml;nsche sich, &bdquo;dass das mit den Gewerkschaften zusammen geht&ldquo;.<br>\nWas f&uuml;r eine verquere Begr&uuml;ndung! Schlie&szlig;lich fordern doch die Gewerkschaften selbst eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf mindestens 12 Euro. Der Grund: Als die Gro&szlig;e Koalition &ndash; auf Druck der Gewerkschaften &ndash; 2015 den Mindestlohn einf&uuml;hrte, war die festgelegte H&ouml;he von 8,50 Euro brutto eine rein politische Entscheidung. Und er war von Anfang an zu niedrig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlkampfthema-Mindestlohnerhoehung\/!5797801\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz IV und Ern&auml;hrung: Strauchtomaten als Luxusgut<\/strong><br>\nDer Sozialverband VDK warnt: Obst und Gem&uuml;se wird durch Preissteigerungen f&uuml;r Arme unerschwinglich. Fertigprodukte sind oft billiger.<br>\nAls &bdquo;Streckwoche&ldquo; bezeichnen manche Empf&auml;nger:innen von Grundsicherung die letzte Woche des Monats, dann, wenn das Geld nicht mehr reicht, um sich gesundes Essen zu kaufen. &bdquo;In der letzten Woche vor Monatsende kommen mehr Leute als in der ersten Woche des Monats&ldquo;, sagt Antje Tr&ouml;lsch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Berliner Tafel, &bdquo;das merken wir ganz deutlich&ldquo;.<br>\nDie Ausgabestellen der Tafel bieten auf mehr als zwei Drittel der Fl&auml;che Obst und Gem&uuml;se an und sind ein zunehmend wichtiger Notbehelf f&uuml;r &Auml;rmere. Denn in Superm&auml;rkten werden Obst und Gem&uuml;se f&uuml;r Geringverdiener und Menschen in Grundsicherung durch die j&uuml;ngsten Preissteigerungen &bdquo;zum Luxusgut, das sie sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen&ldquo;, sagte die Pr&auml;sidentin des Sozialverbandes VDK, Verena Bentele, dem Tagesspiegel.<br>\nBentele bezog sich auf Angaben des Statistischen Bundesamtes, laut dem sich die Preise f&uuml;r Nahrungsmittel im August im &shy;Jahresvergleich um 4,6 Prozent erh&ouml;ht hatten. F&uuml;r Gem&uuml;se mussten die &shy;Verbraucher:innen 9 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr. Salat war knapp 38 Prozent teurer. Bei Obst betrug der Preisanstieg 2,5 Prozent. Von Discountern wurden zeitweise f&uuml;r Strauchtomaten Kilopreise von 4 Euro verlangt. Zum Vergleich: Eine 750-Gramm-T&uuml;te mit gefrorenen Pommes frites kostet beim Discounter 1,29 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hartz-IV-und-Ernaehrung\/!5803281\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Peak Capitalism&rdquo;: Wenn die Lieferketten versagen<\/strong><br>\nSchlittert der Kapitalismus gerade in seine n&auml;chste Krise? Seit Beginn der Corona-Pandemie versagen immer mehr Lieferketten, die Inflation bei Gas und Strom macht alles noch schlimmer.<br>\nHaben Sie schon von der CO2-Knappheit in UK geh&ouml;rt? Wegen der Knappheit von Kohlendioxid drohen nach Ansicht der britischen Lebensmittelindustrie bald akute Versorgungsprobleme in Superm&auml;rkten und Gastronomie. Und wieso wurde das CO2 knapp? Weil die Preise f&uuml;r Erdgas stark gestiegen sind. Der wichtige Hersteller CF Industries legte deshalb vorerst zwei Fabriken in Gro&szlig;britannien still &ndash; nun sucht die Regierung nach Abhilfe. Das Beispiel zeigt, wie anf&auml;llig die Lieferketten geworden sind &ndash; nicht nur in UK. Seit der Corona-Pandemie klagen auch viele Unternehmen in der EU &uuml;ber zunehmende Lieferschwierigkeiten und hohe Energiepreise.<br>\nDer deutsche Blogger Fefe hat dazu einige beeindruckende Beispiele gesammelt. Probleme gibt es nicht nur bei Mikrochips, was zu Verz&ouml;gerungen bei der Autoproduktion f&uuml;hrt. Auch andere Teile und Branchen sind betroffen. Fefe nennt u.a. Kunststoffgranulat f&uuml;r Spritzguss, Metalle, Kunststoff, Verpackungen, Papier, Rohstoffe f&uuml;r die Chemieindustrie, Spannungsregler, Sensoren und Oszillatoren. Die M&auml;rkte seien regelrecht leer gefegt. Das ist nat&uuml;rlich ein Problem f&uuml;r die Industrie, das Wachstum hat sich schon sp&uuml;rbar abgeschw&auml;cht. Doch die EU h&auml;lt weiter an ihren optimistischen Prognosen fest; sie vertraut auf den Corona-Aufbaufonds.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/peak-capitalism-wenn-die-lieferketten-versagen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeswehrreform auf den letzten Metern? Die Idee der Verteidigungsministerin ist ein Rohrkrepierer<\/strong><br>\nDieser nicht durchdachte Vorsto&szlig; verst&ouml;rt selbst die eigene Fraktion.<br>\nAuf den letzten Metern vorm Wahllokal will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer noch eine gro&szlig;e Bundeswehr-Reform auf den Weg bringen? Was f&uuml;r eine schr&auml;ge Idee.<br>\nJa, das Ziel ist klar, auch schon vor Monaten beschrieben: Die vielen (F&uuml;hrungs-)St&auml;be sollen weniger, die ganze Struktur soll schlanker werden, damit sich die Armee effektiv auf Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung am Boden, in der Luft und im Weltall konzentrieren kann.<br>\nAber klar ist auch: Wenn&rsquo;s konkret wird, wird es, sagen wir, bleihaltig. Beispielsweise soll die Streitkr&auml;ftebasis aufgel&ouml;st werden &ndash; Service-Dienstleister von Heer, Luftwaffe, Marine und Sanit&auml;t seit 20 Jahren, eine eigene Teilstreitkraft mit Kernkompetenzen wie Logistik, ABC-Abwehr, Feldj&auml;gern, dazu ziviler Ansprechpartner bei Katastrophenhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bundeswehrreform-auf-den-letzten-metern-die-idee-der-verteidigungsministerin-ist-ein-rohrkrepierer\/27641332.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russische Fahnen in Bamako<\/strong><br>\nDeutliche Einflussverluste des Westens in Mali &uuml;berschatten die Debatte &uuml;ber die Zukunft des Bundeswehreinsatzes im Sahel. W&auml;hrend es in Berlin mit Blick auf die Niederlage in Afghanistan hei&szlig;t, die Intervention im Sahel d&uuml;rfe nicht &ldquo;der n&auml;chste 20-Jahre-Einsatz&rdquo; werden, zieht die &Uuml;bergangsregierung in Bamako f&uuml;r den Fall eines westlichen Teil- oder Komplettabzugs als &ldquo;Plan B&rdquo; die Anwerbung von S&ouml;ldnern der russischen Firma Wagner in Betracht. Der Plan kn&uuml;pft an den Ausbau der Milit&auml;rkooperation zwischen Mali und Russland an, der mit einem im Juni 2019 unterzeichneten Abkommen eingeleitet worden ist. Wie berichtet wird, st&ouml;&szlig;t eine m&ouml;gliche engere Zusammenarbeit mit Moskau in der malischen &Ouml;ffentlichkeit zunehmend auf Sympathie. Zugleich st&auml;rkt auch die T&uuml;rkei ihre Stellung im Sahel; sie weitet ihren wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss aus und hat mit der Fortbildung malischer Offiziere begonnen. Damit ist Mali nach Syrien und Libyen das n&auml;chste Land, in dem die M&auml;chte des Westens schw&auml;cher werden, w&auml;hrend Russland und die T&uuml;rkei erstarken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8713\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Welt als Zelt<\/strong><br>\nDie Au&szlig;enpolitik der Regierung Merkel war zu ideenlos, um im Wahlkampf von Bedeutung zu sein. Ein Neustart ist dringend n&ouml;tig [&hellip;]<br>\nDer Westen hat sich als Block und Bastion keinen Gefallen getan, als er nach 1990 der Versuchung erlag, eine Epochenwende schadlos &uuml;berstehen zu wollen. Wie soeben Frankreich br&uuml;skiert und aus einem R&uuml;stungsgesch&auml;ft mit Australien entfernt wird, damit den USA eine indopazifische Allianz gegen China in den Scho&szlig; f&auml;llt, spricht B&auml;nde. Partner wie Handlanger zu behandeln, ist ein todsicheres Mittel, sich ihrer zu entledigen. Wohl dem, der bei solcherart Crash im Beziehungsgef&uuml;ge auf eine souver&auml;ne Au&szlig;enpolitik zur&uuml;ckgreifen kann, die das diplomatische Handwerk sch&auml;tzt und um Beinfreiheit bem&uuml;ht ist.<br>\nDeutschland f&auml;llt nicht darunter. Es beweint seinen Ikarus, statt nach bek&ouml;mmlichen H&ouml;henfl&uuml;gen Ausschau zu halten. Der internationale Ertrag des letzten Kabinetts Merkel ist mit Begriffen wie Stagnation und Status quo ersch&ouml;pfend beschrieben und zu belanglos, um peinlich zu sein. Das Verh&auml;ltnis zu Russland wirkt gest&ouml;rter, als es 2017 bereits war. Der Ukraine-Konflikt ist zwar eingefroren, aber weit davon entfernt, gel&ouml;st zu sein. In der EU beschreibt innere Zerrissenheit einen Normalzustand, dem allein pandemiebedingter Pragmatismus Z&uuml;gel anlegt. In Syrien hat sich der von mehreren Bundesregierungen betriebene und nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzte &bdquo;regime change&ldquo; vorerst erledigt. F&uuml;r die Pal&auml;stinenser ist der nicht zuletzt von Deutschland in Aussicht gestellte Staat irrealer denn je. Ziele wie Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle scheinen auf den Index geraten. &Uuml;berlebenshilfe f&uuml;r das Nuklearabkommen mit dem Iran bleibt St&uuml;ckwerk. Gegen&uuml;ber den USA waltet eine illusion&auml;re Vasallentreue, die so weit geht, mit einer deutschen Fregatte im Indopazifik China erschrecken zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/die-welt-als-zelt\">Lutz Herden in der Feitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Enormer Druck&ldquo; f&uuml;r Besch&auml;ftigte: Verdi NRW und Streeck kritisieren Ende der Quarant&auml;ne-Entsch&auml;digung<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Verdi bef&uuml;rchtet Unruhe in den Betrieben und eine weitere Spaltung. Der Virologe Hendrik Streeck sagt, man m&uuml;sse davon ausgehen, dass Menschen durch die neue Regelung eine Quarant&auml;ne oder sogar die eigene Corona-Infektion vor ihrem Arbeitgeber verheimlichen.<br>\nDie Gewerkschaft Verdi hat kritisiert, dass ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarant&auml;ne k&uuml;nftig keine Entsch&auml;digung mehr f&uuml;r Verdienstausf&auml;lle bekommen sollen. Es sei &bdquo;ziemlich herb&ldquo;, dass damit &bdquo;enormer Druck&ldquo; auf die Besch&auml;ftigten ausge&uuml;bt werden solle, sagte NRW-Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt am Donnerstag im &bdquo;Morgenecho&ldquo; auf WDR 5. Es handele sich um eine &bdquo;Existenzfrage&ldquo;. Zu bef&uuml;rchten sei Unruhe in den Betrieben und eine weitere Spaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/panorama\/verdi-nrw-und-streeck-kritisieren-ende-der-quarantaene-entschaedigung_aid-62927151\">RP Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Bei Quarant&auml;ne: Erhalten ungeimpfte Beamte weiterhin Besoldung?<\/strong><br>\nUngeimpfte sollen ab sp&auml;testens 1. November meist keine staatliche Lohnfortzahlung bekommen, wenn sie als Kontaktperson oder Reiser&uuml;ckkehrer in Quarant&auml;ne m&uuml;ssen. Bei ungeimpften Beamten ist das Stand jetzt anders &ndash; es k&ouml;nnte Ungerechtigkeiten geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/quarantaene-fuer-ungeimpfte-beamte-erhalten-sie-weiterhin-die-besoldung,SjoyBdj\">BR 24<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Impftempo zum Verzweifeln: Jetzt hilft nur noch eine Zerm&uuml;rbungstaktik<\/strong><br>\nNach wie vor ist die Impfquote zu niedrig. Doch mit immer neuen Werbekampagnen oder Appellen wird es nicht gelingen, der Impfkampagne neuen Schwung zu geben. Dagegen ist Geld ein gutes Druckmittel, weshalb das Ende des Verdienstersatzes bei Quarant&auml;ne sinnvoll ist, kommentiert Tim Szent-Ivanyi.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/corona-wie-umgehen-mit-impfunwilligen-jetzt-hilft-nur-noch-eine-zermuerbungstaktik-3IONVNA4HZGEVJO55DAL4SN6ME.html\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: Umfrage zur Lohnfortzahlung: Jeder zweite Ungeimpfte w&uuml;rde seinem Arbeitgeber verschweigen, wenn er in Quarant&auml;ne m&uuml;sste<\/strong><br>\nDie Hoffnung, dass sich Ungeimpfte in Folge des erh&ouml;hten Drucks doch noch impfen lassen, scheint sich allerdings nicht zu erf&uuml;llen. Nur elf Prozent von ihnen erkl&auml;rten, dass ein Ende der Lohnfortzahlungen sie zu einer Impfung bewegen k&ouml;nnte. Und 44 Prozent von ihnen ziehen demnach sogar in Erw&auml;gung, ihrem Arbeitgeber eine verordnete Quarant&auml;ne einfach zu verschweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/karriere\/arbeitsleben\/lohnfortzahlung-haelfte-der-ungeimpften-wuerde-quarantaene-verschweigen-a\/\">Business Insider<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Versch&auml;rfte 2G-Regeln &ndash; Genesen, gedisst? Wenn der Covid-Beweis fehlt<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder schrauben an den 2-Regeln. Dabei rutscht ihnen eine Gruppe vom Schirm: Wer Corona hatte, das aber nicht nachweisen kann, bleibt drau&szlig;en. Wenige sind das nicht.<br>\n&ldquo;Impfen ist eine pers&ouml;nliche, freie Entscheidung. Und das soll auch so bleiben.&rdquo; Immer wieder hat das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) so oder so &auml;hnlich gesagt, zum Beispiel am 8. September. Trotzdem w&auml;chst der Druck auf Ungeimpfte. Am Mittwoch beraten die Gesundheitsminister von Bund und L&auml;ndern, ob die Lohnfortzahlung im Quarant&auml;nefall entfallen soll, einige L&auml;nder weiten ihre 2G-Regeln aus.<br>\nOb damit, wie erhofft, die Corona-Impfquote steigt, ist kein Automatismus. Denn mit pauschalen Regeln werden auch Menschen eingeschr&auml;nkt, die man vielleicht gar nicht einschr&auml;nken muss: Wer infiziert war, das aber nicht nachweisen kann, bleibt weiter au&szlig;en vor. Einzelf&auml;lle sind das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-antikoerpertest-2g-3g-impfung-quarantaene-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&uuml;hlhausen im Elsass: Impfpflicht f&uuml;r Personal zwingt franz&ouml;sische Klinik in Notbetrieb<\/strong><br>\nSeit einer Woche gibt es in Frankreich eine Impfpflicht f&uuml;r Besch&auml;ftigte im Gesundheitswesen. In einer Klinik im Elsass hatte dies nun drastische Auswirkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.muehlhausen-im-elsass-impfpflicht-fuer-personal-zwingt-franzoesische-klinik-in-notbetrieb.6455f451-cdb2-49bd-9bd2-a5dadad62120.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona-Testende an Schulen: Jenaer B&uuml;rgermeister spricht von &ldquo;kurzsichtiger Entscheidung&rdquo;<\/strong><br>\nAn den Th&uuml;ringer Schulen wurde nach Start des neuen Schuljahres zwei Wochen lang getestet. Ab Dienstag gibt es keine Testangebote mehr. Bildungsminister Helmut Holter hatte das unter anderem mit den erheblichen Kosten f&uuml;r die Massentests begr&uuml;ndet. Stattdessen sollten Kinder und Jugendliche bei Symptomen von Haus- und Kinder&auml;rzten getestet werden. (&hellip;)<br>\nDas Th&uuml;ringer Bildungsministerium wies die Kritik zum Corona-Testende an Jenas Schulen zur&uuml;ck. F&uuml;r einen Sonderweg, wie ihn die Stadt Jena geplant habe, gebe es nur wenig Spielraum, sagte ein Sprecher des Ministeriums MDR TH&Uuml;RINGEN. Die Landesregierung sei f&uuml;r das gesamte Land zust&auml;ndig und bem&uuml;he sich um einheitliche Standards, so der Sprecher<br>\nAu&szlig;erdem seien Jenaer Schulkinder grunds&auml;tzlich nicht gef&auml;hrdeter als Schulkinder anderer Regionen. Dar&uuml;ber hinaus sei es nicht gerechtfertigt, wenn das Land f&uuml;r Sonderkonzepte beim Infektionsschutz Sondergelder bereitstelle, wenn es auch vom Bund keine Mittel daf&uuml;r gebe. Das Ministerium verwies zudem darauf, dass es nicht grunds&auml;tzlich an Geld fehle. Es liege vielmehr an der landesweiten Gleichbehandlung, die das Land beachten m&uuml;sse. Dennoch werde es am Dienstag Gespr&auml;che mit der Stadt Jena geben, so der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/thueringen\/ost-thueringen\/jena\/corona-test-schule-kritik-gerlitz-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und was Th&uuml;ringen kann, schaffen die anderen Bundesl&auml;nder nicht? Erinnert sei an die Entscheidung des Familiengerichts Weimar. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71509\">Gericht in Weimar verbietet Schulen Maskenzwang und Testpflicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Inzidenz sinkt und keiner freut sich. Was ist nur los mit uns?<\/strong><br>\nSeit vielen Tagen sinken die Inzidenz-Werte, doch so richtig kommt keine Freude auf. Wieder wird nur gewarnt und am Negativ-Modus festgehalten.<br>\nStellen wir uns mal vor, ein Problem schwindet. Niemand wei&szlig; so richtig, warum, aber es nimmt ab. Was w&auml;re die normale Reaktion? Freude, nat&uuml;rlich. Jedenfalls, wenn das Problem eine echte Belastung ist. So wie bei der Pandemie. Die ganze Welt ist seit eineinhalb Jahren im Corona-Dauerstress. Nun sinken bei uns seit zehn Tagen die Infektionszahlen. Die vierte Welle ebbt ab. Was nun kommt, wei&szlig; niemand, aber: Sie ebbt ab. Immerhin. Und was ist die Reaktion?<br>\nKeine Freude. Sondern Schlagzeilen wie diese von einem Tag, an dem sich die Inzidenz einmal um eine Winzigkeit erh&ouml;ht hat &ndash; von 70,5 auf 71. Da stand dann: &bdquo;Der Abw&auml;rtstrend bei den Infektionszahlen scheint vorerst gestoppt.&ldquo;<br>\nDa schwingt echte Erleichterung mit, dass Corona noch nicht vorbei ist, dass es doch weitergeht. Manche Leute scheinen geradezu s&uuml;chtig nach dem Negativen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/warum-wird-sich-nicht-ausgelassen-gefreut-ueber-fallende-corona-zahlen-li.184578\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alexander Kekul&eacute;: &bdquo;Ich rechne mit einer unsichtbaren Welle der Geimpften&ldquo;<\/strong><br>\nGeimpfte k&ouml;nnten im Herbst also das Infektionsgeschehen beschleunigen?<br>\nGeimpfte verhalten sich in der Regel risikobereiter, sie haben mehr Kontakte, gehen h&auml;ufiger auf Konzerte und Partys. Sie werden nicht getestet und kommen auch nicht in Quarant&auml;ne. Stecken sie sich an, haben sie oft keine oder nur sehr milde Symptome, erkennen ihre Infektion also nicht oder zu sp&auml;t. Deshalb rechne ich mit einer unsichtbaren Welle der Geimpften. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass von dort aus Infektionen auf die derzeit 3,4 Millionen Ungeimpften ab 60 &uuml;berschwappen. Um in den sicher gr&uuml;nen Bereich zu kommen, br&auml;uchten wir hier eine Impfquote von 90 Prozent. Die Impfl&uuml;cken bei Menschen mit hohem Risiko f&uuml;r schwere Verl&auml;ufe und &auml;lteren Erwachsenen sind aktuell das gr&ouml;&szlig;te Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/corona-alexander-kekule-warnt-vor-kompletter-oeffnung-im-herbst-MKTLTHYRFJFWLLZ65UAEE5U3KQ.html%20\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Kekul&eacute; stellt m.E. nachvollziehbar dar, warum und f&uuml;r wen Covid-19 in seiner 4. Welle bzw. dem Winterhalbjahr noch einmal gef&auml;hrlich werden kann. Zugleich wird deutlich, dass der Impfzwang durch die Hintert&uuml;r nichts zum Schutz derer beitragen wird, die wirklich gef&auml;hrdet sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;E-Fuels for Future&ldquo;: Wie die Benzinlobby sich als Teil der Klimabewegung inszeniert<\/strong><br>\nParallel zu einer Aktionswoche von Klimaaktivist:innen in Berlin hat der Bundesverband mittelst&auml;ndischer Mineral&ouml;lunternehmen (Uniti) die Kampagne &bdquo;e-fuels for future&ldquo; gestartet. Damit will er synthetische Kraftstoffe als Teil der L&ouml;sung f&uuml;r den Klimaschutz pr&auml;sentieren. Zur Auftaktaktion wurden f&uuml;r ein Fotoshooting &bdquo;Demonstrant:innen&ldquo; bei einem Jobportal gebucht, wie LobbyControl vorliegende Unterlagen zeigen. Die Mineral&ouml;lindustrie will sich damit als Teil der Klimabewegung inszenieren. (&hellip;)<br>\nAuch die Autoindustrie selbst setzt inzwischen ganz &uuml;berwiegend auf Elektroautos. E-fuels, Brennstoffzelle usw. wurden in Projekten aber &uuml;ber Jahre mit gro&szlig;en Summen staatlich gef&ouml;rdert und haben sich am Ende nicht durchgesetzt. Dass die Mineral&ouml;lindustrie jetzt in ihrer Kampagne &bdquo;Technologieoffenheit&ldquo; einfordert, ist daher nicht ehrlich. So wie es aussieht, haben e-fuels in PKWs den Technologiewettbewerb schlicht verloren.<br>\nDen Begriff der &bdquo;Technologieoffenheit&ldquo; verwendet auch die Gaslobby gerne. Auch sie setzt voll auf den Wasserstoff als Zukunftstechnologie und fordert beispielsweise, diesen auch zum Heizen zu verwenden. Da passt es &uuml;brigens, dass auch die Mineral&ouml;lkampagne &bdquo;E-Fuels for Future&ldquo; nicht nur auf PKWs, sondern auch auf das Heizen abzielt: &Ouml;lheizungen sollen mit E-Fuels klimaneutral betrieben werden. Derzeit ist allerdings vorgesehen, dass &Ouml;lheizungen ab 2026 gar nicht mehr eingebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/09\/e-fuels-for-future-wie-die-benzinlobby-sich-als-teil-der-klimabewegung-inszeniert\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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