{"id":76392,"date":"2021-09-24T16:46:51","date_gmt":"2021-09-24T14:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392"},"modified":"2021-09-24T16:46:51","modified_gmt":"2021-09-24T14:46:51","slug":"hinweise-des-tages-ii-506","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h01\">Cum-Ex-Steuerskandal: Scholz&rsquo; Beamte schw&auml;rzen Bundestags-Protokoll &ndash; &bdquo;Fall f&uuml;r Staatsanwalt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h02\">Bundestagswahl: Union und FDP machen den Gr&uuml;nen Avancen &ndash; doch die sind skeptisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h03\">Unser Sommer des Feuers und der Fluten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h04\">Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs Jeder F&uuml;nfte in &ldquo;atypischer&rdquo; Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h05\">T&auml;gliche L&uuml;genpropaganda in den Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h06\">Die Berliner Reparationsverweigerung (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h07\">Wie lassen sich Alten- und Pflegeheime vor COVID-19 sch&uuml;tzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h08\">Umsorgung. Nicht nur ein sch&ouml;nes Wort. Wie ein kleines Pflegeheim in D&auml;nemark auf die Filmb&uuml;hne und in den Bl&auml;tterwald gekommen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h09\">Die Macht des gro&szlig;en Geldes: Lobbyismus und Gro&szlig;spenden im Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h10\">Epidemiologe Ioannidis: Politik hatte einen sch&auml;dlichen Einfluss auf die Pandemiewissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h11\">Corona: Von Wissenschaftsleugnung und Pseudowissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h12\">Keine Entsch&auml;digung f&uuml;r Ungeimpfte: Umstrittene Regel gilt nicht f&uuml;r Beamte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76392#h13\">China ver&ouml;ffentlicht Liste von US-Einmischungen in Angelegenheiten Hongkongs und Unterst&uuml;tzung von Hongkonger Unruhestiftern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Cum-Ex-Steuerskandal: Scholz&rsquo; Beamte schw&auml;rzen Bundestags-Protokoll &ndash; &bdquo;Fall f&uuml;r Staatsanwalt&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD und ihr Kanzlerkandidat versuchen offenbar, heikle Details zum Hamburger Steuerskandal bis nach der Wahl unter der Decke zu halten. Der Finanzausschuss des Bundestags reagiert emp&ouml;rt.<br>\nSo viel &Auml;rger und Frust gibt es im Finanzausschuss des Bundestages selten. Beim Cum-Ex-Steuerskandal und der Rolle von Bundesfinanzminister Olaf Scholz schlagen die Wogen hoch. An diesem Freitag besch&auml;ftigten sich die Obleute der Bundestagsfraktionen einmal mehr mit dem Thema. Es ging um die Freigabe eines Protokolls, in dem Scholz zu einer m&ouml;glichen Verwicklung in seiner Zeit als Erster B&uuml;rgermeister von Hamburg aussagte. Das Bundesfinanzministerium erkl&auml;rte sich nun zwar zur Freigabe bereit, forderte aber gleichzeitig das Unkenntlichmachen heikler Passagen. Schlie&szlig;lich gehe es um den Schutz des Steuergeheimnisses. Einen entsprechenden Vorschlag lieferte das Scholz-Ministerium mit mehrt&auml;giger Verz&ouml;gerung am Donnerstagabend in der Geheimschutzstelle des Bundestages ab &ndash; und sorgte damit f&uuml;r weiteren Frust und &Auml;rger.<br>\nNach einer ersten Einsicht in das bearbeitete Protokoll zeigt sich: Das Finanzministerium hat weite Passagen unkenntlich gemacht. Selbst Gr&uuml;ne, die liebend gern nach der Wahl mit der SPD koalieren wollen, sind entsetzt. Die gr&uuml;ne Finanzpolitikerin Lisa Paus sagte der WirtschaftsWoche : &bdquo;Das ist wortw&ouml;rtlich ein schwarzer Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/cum-ex-steuerskandal-scholz-beamte-schwaerzen-bundestags-protokoll-fall-fuer-staatsanwalt\/27644416.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Union und FDP machen den Gr&uuml;nen Avancen &ndash; doch die sind skeptisch<\/strong><br>\nArmin Laschet und Christian Lindner signalisieren Interesse an Jamaika. Um dieses B&uuml;ndnis d&uuml;rfe es aber kein &ldquo;Gew&uuml;rge&rdquo; geben, mahnt Robert Habeck. News aus dem Wahlkampf<br>\nIm Endspurt vor der Bundestagswahl signalisieren Union und FDP erneut ihr Interesse an einem Jamaika-B&uuml;ndnis &ndash; die Gr&uuml;nen stellen daf&uuml;r Bedingungen. &ldquo;Es ist kein Wunschkonzert. Aber richtig ist, dass mit Union und Gr&uuml;nen es einfacher ist als mit SPD und Gr&uuml;nen&rdquo;, sagte FDP-Chef Christian Lindner im ZDF-Morgenmagazin. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet nannte in der Sendung auf die Frage, mit welchen Spitzenkandidaten er am liebsten eine Corona-Quarant&auml;ne verbracht h&auml;tte, Lindner und die Gr&uuml;nenkanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Mit Lindner sei er befreundet, Baerbock m&uuml;sse er noch besser kennenlernen.<br>\nGr&uuml;nen-Co-Chef Robert Habeck forderte dagegen, Jamaika-Verhandlungen m&uuml;ssten diesmal anders ablaufen als nach der vorangegangenen Bundestagswahl, als am Ende die FDP die Rei&szlig;leine gezogen hatte. Vor vier Jahren sei es ein &ldquo;einziges Gew&uuml;rge gewesen&rdquo;, sagte Habeck. Die FDP habe damals nicht wirklich gewollt, die Union sei zerstritten gewesen, es habe immer wieder Quersch&uuml;sse der CSU aus M&uuml;nchen gegeben. &ldquo;So kann es nicht noch mal gehen.&rdquo;<br>\nIn Umfragen liegt die SPD weiter vor der Union und den Gr&uuml;nen. Mehrere Koalitionen sind denkbar, die Regierungsbildung d&uuml;rfte deshalb schwierig werden. Eine Mehrheit f&uuml;r ein Jamaika-B&uuml;ndnis aus CDU\/CSU, Gr&uuml;ne und FDP ist laut Umfragen m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-09\/bundestagswahl-2021-news-union-spd-gruene-wahlkampf-live%20\">Zeit Online <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wir lernen also, dass die Gr&uuml;nen (oder zumindest Robert Habeck) 1. keinerlei Problem mit der inhaltlichen Ausrichtung von Union und FDP haben (komischerweise werden hier keine &ldquo;Bekenntnisse&rdquo; z. B. zum Klimaschutz gefordert, bevor Koalitionsverhandlungen beginnen k&ouml;nnen), sondern nur mit der unprofessionellen Verhandlungsf&uuml;hrung; 2. ihre (angeblichen) sozialpolitischen Ziele selber nicht ernst nehmen, denn mit Union und FDP wird es ganz sicher keine Verm&ouml;gensteuer, keinen h&ouml;heren Mindestlohn, h&ouml;here Renten oder eine Bek&auml;mpfung der Kinderarmut (u. a.) geben; 3. ihre (angeblichen) klimapolitischen Ziele selber nicht ernst nehmen, denn mit Union und FDP wird es ganz sicher keine Aufhebung der Schuldenbremse und keine schuldenfinanzierten Investitionen (50 Milliarden Euro pro Jahr!) f&uuml;r den Klimaschutz geben. Wahrscheinlich k&ouml;nnen sich die drei auf mehr Subventionen f&uuml;r Elektroautos einigen und mehr Windkraftr&auml;der, aber das war&rsquo;s dann. Der Kohleausstieg wird nicht vorgezogen, CO2-Aussto&szlig; weiter nur m&auml;&szlig;ig besteuert, keine proaktiven Investitionen f&uuml;r Klima und Artenschutz. Interessant, dass Habeck noch vor der Wahl so offen das (angebliche) Umfallen der Gr&uuml;nen ank&uuml;ndigt &ndash; wer 2017 Jamaika verhandelt, kann 2021 nichts dagegen haben, seine (angeblichen) Grunds&auml;tze f&uuml;r ein paar Ministerposten zu verkaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unser Sommer des Feuers und der Fluten<\/strong><br>\nDie Klimakatastrophe und das Ende unserer Sicherheitsillusion (&hellip;)<br>\nBei der klimapolitischen Unt&auml;tigkeit in den reichen L&auml;ndern ging es nie wirklich um Leugnung. Belgier und Deutsche wussten, dass der Klimawandel eine Realit&auml;t ist &ndash; sie glaubten aber, die &auml;rmeren L&auml;nder w&uuml;rden die Hauptlast tragen. Und bis vor kurzem hatten sie damit recht. Wenn es darum geht, die Dringlichkeit der Klimakrise zu kommunizieren, erz&auml;hlte mir eine bekannte belgische Meteorologin vor ein paar Jahren, bestehe ihre gr&ouml;&szlig;te Herausforderung in den Erwartungen der Zuschauer: Sie blickten mit freudiger Erwartung auf ein w&auml;rmeres Klima, das sie sich in etwa so vorstellten wie im franz&ouml;sischen Burgund. Ganz &auml;hnlich verhielt es sich vor ein paar Jahren in den US-Bundesstaaten Oregon und Washington. Dort schossen die Wohnkosten durch die Decke, weil die Kalifornier scharenweise nach Norden zogen.[8] Viele von ihnen glaubten der Vorhersage, der Pazifische Nordwesten w&uuml;rde zum gro&szlig;en Gewinner des Klimawandels. Einige Modelle legten nahe, die Region sei vor der D&uuml;rre, den Hitzewellen und den Feuern, die den S&uuml;dwesten der USA peinigen, gesch&uuml;tzt.[9] Zugleich w&uuml;rden etwas mehr Hitze und etwas weniger Regen das k&uuml;hle, feuchte Klima von Washington und Oregon st&auml;rker an Kalifornien in seiner Glanzzeit angleichen. Der Umzug schien nicht blo&szlig; sicherer, sondern wirkte auf viele finanziell gut gepolsterte Menschen aus dem Technologiesektor auch wie eine kluge Immobilieninvestition. (&hellip;)<br>\nEs zeigte sich allerdings, dass ein verr&uuml;cktspielender Planet sich nicht in einer linearen Weise verh&auml;lt, die Makler oder ultrareiche Prepper[10] so einfach vorhersagen k&ouml;nnten. Ja, in einer w&auml;rmeren Welt n&auml;hert sich die Temperatur in Kalifornien st&auml;rker der von Mexiko an und die in Oregon st&auml;rker der von Kalifornien. Aber zugleich wird &uuml;berall alles auf den Kopf gestellt. Der Pazifische Nordwesten ist nicht an die Art von Hitze angepasst, die in S&uuml;d-Kalifornien oder Nevada gang und g&auml;be ist, und die fehlenden Klimaanlagen sind da nur das kleinste Problem. (&hellip;)<br>\nWir sind alle gefangen in dieser Krise &ndash; sei es unter dieser unabl&auml;ssigen Rauchwolke, sei es in einer Hitze, die einen trifft wie eine Wand, sei es unter Regenf&auml;llen und Winden, die nicht aufh&ouml;ren wollen. Selbst in den Vereinigten Staaten, die auf der Gr&uuml;ndungsl&uuml;ge der Frontier errichtet worden sind, kann die Klimakrise nicht l&auml;nger auf irgendeinen weit entfernten Ort oder eine ferne Zeit in der Zukunft abgew&auml;lzt werden. Das &bdquo;Drau&szlig;en&ldquo; existiert jetzt nicht mehr &ndash; sei es r&auml;umlich oder zeitlich. (&hellip;)<br>\nGegen alle Vernunft und jede Evidenz h&auml;lt sich die Phantasie, der F&auml;higkeit des Kapitals, Leben in Profit zu verwandeln, seien keine harten Grenzen gesetzt und es werde immer eine neue Frontier geben, um das lukrative Spiel am Laufen zu halten. &bdquo;Unerw&uuml;nschtes Zeug an einen Platz zu stecken, der scheinbar aus den Augen, aus dem Sinn liegt, ist eine abgedroschene Idee&ldquo;, schreibt Justine Calma in &bdquo;The Verge&ldquo;: &bdquo;Das ist die gleiche alte Mentalit&auml;t, mit der seit ewigen Zeiten Industrieabf&auml;lle bei kolonisierten V&ouml;lkern und in Wohngebieten von People of Color abgeladen werden.&ldquo;[21] Und es ist die gleiche alte Mentalit&auml;t, die Deutsche und Amerikaner glauben lie&szlig;, der Zusammenbruch des Klimas sei keine dringende Krise &ndash; bis sie &uuml;ber sie hereinbrach. (&hellip;)<br>\nUnd so lange die Reichen und M&auml;chtigen weiter glauben, es gebe ein &bdquo;Drau&szlig;en&ldquo;, das ihren Dreck aufnimmt, werden sie erbittert jene Business-as-usual-Maschine sch&uuml;tzen, die den Rest von uns den Flammen &uuml;berl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/september\/unser-sommer-des-feuers-und-der-fluten\">Naomi Klein in Bl&auml;tter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Es sind vor allem die sehr Verm&ouml;genden, die f&uuml;r die klimatischen und &ouml;konomischen Zust&auml;nde verantwortlich sind. Und es sind dieselben, die nun eine L&ouml;sung anbieten, die im Wesentlichen dazu dient, dass sie ihren bisherigen Lebensstil kaum oder gar nicht &auml;ndern m&uuml;ssen. Ausbaden sollen es die 99.9 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74298\">Schweine im Weltall<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs Jeder F&uuml;nfte in &ldquo;atypischer&rdquo; Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nIn Deutschland arbeitet einem Bericht zufolge jeder f&uuml;nfte Arbeitnehmer in einem &ldquo;atypischen&rdquo; Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis wie Teilzeitjobs oder befristeten Anstellungen. Das ergab eine Auswertung des Statistischen Bundesamts.<br>\nRund sieben Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in sogenannten atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, also zum Beispiel in Teilzeit mit weniger als 20 Wochenstunden oder mit einem befristeten Anstellungsvertrag.<br>\nDas seien 20,9 Prozent der insgesamt 33,4 Millionen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, wie die &ldquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (&ldquo;NOZ&rdquo;) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes berichtet. Der Statistik zufolge gibt es au&szlig;erdem 4,5 Millionen Teilzeit-Besch&auml;ftigte mit mehr als 20 Wochenstunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/atypische-beschaeftigungsverhaeltnisse-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu auch: 12 Euro Mindestlohn: Notwendig und &ouml;konomisch vern&uuml;nftig<\/strong><br>\nKurz vor der Bundestagswahl ist der Mindestlohn wieder Top-Thema. Im Juli 2022 soll er auf 10,45 Euro pro Stunde steigen. Doch das reicht nicht, um ihn existenzsichernd zu machen. Der DGB fordert deshalb die Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 12 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++0cceea28-1ba9-11ec-81a1-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&auml;gliche L&uuml;genpropaganda in den Medien<\/strong><br>\nIn meiner Regionalzeitung lese ich die &Uuml;berschrift; &bdquo;Biden: USA wollen &sbquo;keinen neuen kalten Krieg&lsquo;&ldquo;. Das ist die erste L&uuml;ge. Die USA befinden sich mitten in einem neuen kalten Krieg mit Russland und China.<br>\nDarunter steht: Biden &bdquo;bekennt sich klar zu den UN und ihren Werten&ldquo;. Das ist die zweite L&uuml;ge. Zu den Werten der UN geh&ouml;ren Frieden und die Achtung der Menschenrechte. Die USA f&uuml;hren bekanntlich viele v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege und ermorden t&auml;glich Menschen durch Bombenkriege, Drohnenkriege und Handelskriege.<br>\nIm Text lesen wir, dass Biden sich zum Multilateralismus bekennt. Von wegen Multilateralismus. Der neue Atom-U-Boot-Deal mit Australien und der Milit&auml;rpakt &bdquo;AUKUS&ldquo; mit Australien und Gro&szlig;britannien br&uuml;skieren die Europ&auml;er und vor allem Frankreich.<br>\nWeiter hei&szlig;t es, &bdquo;die internationale Gemeinschaft m&uuml;sse ihre Kr&auml;fte im Kampf gegen die Corona-Pandemie, den Klimawandel und Menschenrechtsverst&ouml;&szlig;e daher rascher und entschlossener b&uuml;ndeln.&ldquo; Biden soll bei sich selber anfangen. Klimawandel? Die USA sind der weltweit zweitgr&ouml;&szlig;te Verschmutzer. Und Menschenrechtsverst&ouml;&szlig;e? Siehe oben.<br>\nL&uuml;genpropaganda der milit&auml;risch dominierenden Weltmacht USA<br>\nAm Ende des Artikels hei&szlig;t es: &bdquo;&Uuml;ber Kreuz liegen die USA mit Verb&uuml;ndeten nicht nur beim chaotischen Ende des Einsatzes in Afghanistan, sondern auch bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen in Entwicklungsl&auml;ndern. Zudem gibt es offene Fragen, wie mit milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Man&ouml;vern Chinas umzugehen sei.&ldquo; Trotz dieser relativierenden Bemerkungen ist der von der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) verbreitete Text (&Uuml;berschriften werden von den Zeitungs-Redaktionen gemacht) ein klassisches Beispiel f&uuml;r die L&uuml;genpropaganda der nach wie vor milit&auml;risch dominierenden Weltmacht USA. Von den Millionen Menschen, die in den US-Kriegen ums Leben kommen, von den Folterkammern und den Drohnenkriegen ist in dem Text keine Rede.<br>\nUnd wie in den letzten Jahren &uuml;blich, wird die atomare Bedrohung ausgeklammert, die von einem Tag auf den anderen ungez&auml;hlte Menschenleben vernichten und gro&szlig;e Teile der Erde unbewohnbar machen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/taegliche-luegenpropaganda-in-den-medien\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Berliner Reparationsverweigerung (II)<\/strong><br>\nHeftige Proteste haben in Namibia den Versuch der Bundesregierung vorl&auml;ufig gestoppt, die Forderung nach angemessenen Entsch&auml;digungen f&uuml;r den Genozid an den Herero und Nama auszuhebeln. Berlin hatte sich mit der Regierung in Windhoek auf ein vorgebliches Vers&ouml;hnungsabkommen geeinigt, das den Genozid lediglich politisch, nicht aber juristisch anerkennt und daher keine f&ouml;rmlichen Reparationen, sondern nur freiwillige Zahlungen im Wert der bisherigen deutschen Entwicklungshilfe vorsieht. Bedeutende Organisationen der Herero und Nama weisen es zur&uuml;ck und haben am Dienstag seine Ratifizierung im namibischen Parlament verhindert. Unterdessen halten weitere Staaten ihre Forderungen nach Entsch&auml;digung f&uuml;r deutsche Kolonial- und Weltkriegsverbrechen aufrecht, so zumindest zeitweise Tansania, vor allem aber Polen und Griechenland. Die Reparationsschuld der Bundesrepublik gegen&uuml;ber Warschau wird auf 850 Milliarden Euro, diejenige gegen&uuml;ber Athen wird auf 288 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Athen hat zuletzt anl&auml;sslich des 80. Jahrestags des deutschen &Uuml;berfalls Verhandlungen angemahnt &ndash; vergebens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8712\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie lassen sich Alten- und Pflegeheime vor COVID-19 sch&uuml;tzen?<\/strong><br>\nBewohner*innen von station&auml;ren Alten- und Pflegeeinrichtungen sind durch COVID-19 besonders gef&auml;hrdet. Aber auch ihre strikte Isolierung von der Au&szlig;enwelt ist problematisch. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Ma&szlig;nahmen Ausbr&uuml;che in solchen Einrichtungen wirklich verhindern k&ouml;nnen. Ein aktueller Cochrane Review findet nur wenig stichhaltige Evidenz zu dieser kritischen Frage. Immerhin deutet die Studienlage darauf hin, dass eine Reihe von Ma&szlig;nahmen, beispielsweise regelm&auml;&szlig;ige Testungen von Bewohner*innen und Personal, von Nutzen sein k&ouml;nnen.<br>\nStation&auml;re Pflegeeinrichtungen sind in doppelter Weise besonders von der SARS-CoV-2-Pandemie betroffen. Denn heftige lokale Ausbr&uuml;che passieren hier besonders leicht. Gleichzeitig haben die Bewohner*innen ein besonders hohes Risiko f&uuml;r schwere Krankheitsverl&auml;ufe. Tats&auml;chlich traten in den meisten westlichen L&auml;nder bisher 30 bis 50 Prozent aller COVID-Todesf&auml;lle unter den Bewohner*innen solcher Einrichtungen auf, obwohl diese weniger als 1 Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmachen.<br>\nUm Bewohner*innen und Pflegepersonal zu sch&uuml;tzen, wurden eine Reihe von Ma&szlig;nahmen getroffen, beispielsweise Beschr&auml;nkungen der Besuchsm&ouml;glichkeiten oder das Aussetzen von Gemeinschaftsaktivit&auml;ten. Diese haben aber teils erhebliche Auswirkungen auf die seelische und k&ouml;rperliche Gesundheit der Betroffenen. &bdquo;Bei derart einschneidenden Ma&szlig;nahmen sollten wir eigentlich schon wissen, ob und wie gut sie wirken&rdquo;, sagt Jan Stratil, Arzt und Epidemiologe am Institut f&uuml;r Public Health und Versorgungsforschung an der Pettenkofer School of Public Health der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen und einer der Hauptautoren eines neuen Cochrane Reviews, der ebendieser Frage nachgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cochrane.de\/de\/news\/wie-lassen-sich-alten-und-pflegeheime-vor-covid-19-sch%C3%BCtzen\">Cochrane Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umsorgung. Nicht nur ein sch&ouml;nes Wort. Wie ein kleines Pflegeheim in D&auml;nemark auf die Filmb&uuml;hne und in den Bl&auml;tterwald gekommen ist<\/strong><br>\n&raquo;Das Thema Demenz etabliert sich in der internationalen Kinowelt. Gleich zwei gro&szlig;e Dramen drehen sich aktuell um die &bdquo;Krankheit des Vergessens&ldquo;: &bdquo;The Father&ldquo; mit Anthony Hopkins und &bdquo;Supernova&ldquo; mit Stanley Tucci und Colin Firth&laquo;, berichtet Thomas Hommel in seinem Artikel unter der aufmerksamkeitsheischenden &Uuml;berschrift Wie ein kleines Heim die Pflege bei Demenz revolutioniert. Dabei ist das, was die da machen, das Gegenteil von Revolution. Aber zuerst ein Blick auf den Sachverhalt: &raquo;Einen &hellip; anr&uuml;hrenden Film &uuml;ber Demenz, aber einen mit realen Menschen hat die d&auml;nische Journalistin und Dokumentarfilm-Regisseurin Louise Detlefsen f&uuml;rs Kino gedreht. &bdquo;Mitgef&uuml;hl. Pflege neu denken&ldquo; l&auml;uft in den deutschen Filmtheatern an. &raquo;Im Mittelpunkt steht das Pflegeheim Dagmarsminde in der N&auml;he von Gilleleje in D&auml;nemark. Zw&ouml;lf Senioren leben in dem Heim in einer Art Wohngemeinschaft zusammen. Sie sind um die 90 Jahre alt und alle mehr oder weniger schwer an Demenz erkrankt.&laquo;<br>\n&raquo;Betreut werden sie nach einer Behandlungsmethode, die die Begr&uuml;nderin &ndash; die Krankenschwester May Bjerre Eiby &ndash; &bdquo;Umsorgung&ldquo; nennt.&laquo; Dieser Begriff k&ouml;nnte &raquo;mit Blick auf eine w&uuml;rde- und liebevolle Pflege im Alter kaum einleuchtender sein: Ber&uuml;hrung, Zuwendung, Gespr&auml;ch, Gesang, Erleben in der Natur.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/09\/23\/umsorgung\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Macht des gro&szlig;en Geldes: Lobbyismus und Gro&szlig;spenden im Wahlkampf<\/strong><br>\nWer finanziert die Lasten der Corona-Krise, wer zahlt f&uuml;r den Umbau der Wirtschaft angesichts der Klimakrise? Das sind zentrale Fragen im Wahlkampf. Ein wichtiger, aber zumeist unsichtbarer Akteur in der Debatte: die m&auml;chtige Lobby des gro&szlig;en Geldes, die die Besteuerung von Reichtum verhindern will.<br>\nDazu z&auml;hlt vor allem der Verband &bdquo;Die Familienunternehmer&ldquo;, der derzeit eine gro&szlig; angelegten Kampagne gegen die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer organisiert. Die Lobbyarbeit des Verbands findet &uuml;berwiegend au&szlig;erhalb des Lichts der &Ouml;ffentlichkeit statt: am Schreibtisch beim Formulieren von Positionspapieren und auf Treffen mit Politiker:innen. Im Wahlkampf tritt der Verband nun an die &Ouml;ffentlichkeit, um Stimmung f&uuml;r seine politische Hauptforderung zu machen: die Verhinderung einer Verm&ouml;genssteuer.<br>\nDie durchgehende Warnung des Verbands lautet: Eine Verm&ouml;genssteuer w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass Unternehmen weniger investieren. Als Beleg f&uuml;r diese These dienen dem Verband immer wieder Umfragen mit problematischem Design. Erst j&uuml;ngst lie&szlig; der Verband &uuml;ber ein Meinungsforschungsinstitut in der breiten Bev&ouml;lkerung Meinungen zu einem m&ouml;glichen Investitionsr&uuml;ckgang abfragen. Aus dem Umfrageergebnis, dass B&uuml;rger:innen (und noch nicht einmal Fachleute) glauben, dass eine Verm&ouml;genssteuer Investitionen verhindern w&uuml;rde, wurde dann schnell eine Tatsachenaussage gestrickt. (&hellip;)<br>\nDie Argumentation des Verbands ist au&szlig;erdem manipulativ und irref&uuml;hrend. Denn sie beruht darauf, dass mittelst&auml;ndische Handwerksbetriebe von der Steuer betroffen w&auml;ren. Doch die steuerpolitischen Konzepte, die derzeit debattiert werden, sehen gro&szlig;e Freibeitr&auml;ge f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen vor und w&uuml;rden Handwerksbetriebe und andere kleine Unternehmen in aller Regel nicht betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/09\/die-macht-des-grossen-geldes-lobbyismus-und-grossspenden-im-wahlkampf\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Epidemiologe Ioannidis: Politik hatte einen sch&auml;dlichen Einfluss auf die Pandemiewissenschaft<\/strong><br>\nDer renommierte Epidemiologe John P. A. Ioannidis sprach sich bereits fr&uuml;h gegen harte Lockdowns aus und wurde daf&uuml;r scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag im Tablet Magazine erl&auml;utert er, wie die Wissenschaft in der Corona-Krise instrumentalisiert wurde und welchen sch&auml;dlichen Einfluss Politik und Technologieunternehmen haben. (&hellip;)<br>\nSo war der freie Zugang zu Daten, Protokollen und Entdeckungen auch vorher bereits begrenzt. Zudem wurde immer offensichtlicher, dass die Universalit&auml;t nicht gegeben sei, da vor allem &ldquo;hierarchische Eliten&rdquo;, also eine Minderheit von Experten, bestimmte Felder dominierten:<br>\n&ldquo;In der Nachbarschaft der Wissenschaft bl&uuml;hten gewaltige finanzielle und andere Interessen und Konflikte &ndash; und die Norm der Uneigenn&uuml;tzigkeit blieb auf der Strecke.&rdquo; (&hellip;)<br>\nNeben erfahrenen Wissenschaftlern traten auch zahlreiche &ldquo;frischgebackene Experten&rdquo; mit fragw&uuml;rdigen Referenzen auf die B&uuml;hne. Insbesondere die sozialen und die Mainstream-Medien h&auml;tten zur Verbreitung solcher &ldquo;falschen Experten&rdquo; beigetragen:<br>\n&ldquo;Jeder, der kein Epidemiologe oder Spezialist f&uuml;r Gesundheitspolitik war, konnte pl&ouml;tzlich als Epidemiologe oder Spezialist f&uuml;r Gesundheitspolitik von Reportern zitiert werden, die oft wenig &uuml;ber diese Bereiche wussten, aber sofort wussten, welche Meinungen wahr waren. Umgekehrt wurden einige der besten Epidemiologen und Gesundheitspolitiker Amerikas von Leuten als ahnungslos und gef&auml;hrlich verleumdet, die sich f&uuml;r geeignet hielten, wissenschaftliche Meinungsverschiedenheiten pauschal zu bewerten, ohne die fraglichen Methoden oder Daten zu verstehen.&rdquo;<br>\nAuch die Uneigenn&uuml;tzigkeit habe stark gelitten: W&auml;hrend der Krise wurden Einrichtungen mit Interessenkonflikten oft zu Helden erkl&auml;rt:<br>\n&ldquo;So produzierten beispielsweise die gro&szlig;en Pharmaunternehmen n&uuml;tzliche Medikamente, Impfstoffe und andere Dinge, die Leben retteten, obwohl bekannt war, dass ihr Hauptmotiv der Profit war und ist.&rdquo;<br>\nAuch vorher g&auml;ngige Forderungen nach besserer medizinischer Evidenz f&uuml;r die Wirksamkeit und die Frage nach unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen waren w&auml;hrend der Krise auf einmal nicht mehr erw&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/124397-epidemiologe-ioannidis-politik-hatte-schadlichen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona: Von Wissenschaftsleugnung und Pseudowissenschaft<\/strong><br>\nEine Spezialistin f&uuml;r Risikokommunikation pl&auml;diert f&uuml;r evidenzbasierte Berichterstattung anstelle von Expertenmeinungen.<br>\nNach dem PLURV System zeichnen sich Wissenschaftsleugner durch fehlende wissenschaftliche Qualifikation aus. Christian Drosten listet als Beispiele f&uuml;r Pseudo-Experten Dr. med. Wolfgang Wodarg [ein deutscher Arzt und fr&uuml;herer SPD-Bundestagsabgeordneter &ndash; Anm. d. Red.] und die Autorengruppen der KBV-Stellungnahme (KBV= Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung) sowie der Great Barrington Declaration. Sie w&auml;ren &laquo;nicht aus dem Fach&raquo;.<br>\nDie KBV-Stellungnahme haben allerdings zwei Virologen, Professor Hendrik Streeck und Professor Jonas Schmidt-Chanasit, mit gezeichnet.<br>\nAuch f&auml;llt es schwer, die Verfasser der Great Barrington Declaration als Pseudo-Experten zu disqualifizieren. Als Professoren der Harvard-, Stanford-und Oxford-Universit&auml;ten stehen sie f&uuml;r F&auml;cher wie Epidemiologie, Infektiologie, Impfstoffentwicklung, Public Health und mathematische Modellierungen. [&hellip;]<br>\nNach Drostens Ausf&uuml;hrungen zu PLURV ist die Meinung der Mehrheit der Wissenschaftler ein valides Kriterium f&uuml;r gesichertes wissenschaftliches Wissen. Jedoch positionieren sich auch in der Corona-Pandemie prominente Wissenschaftler zu einzelnen Themen kontrovers zur Mehrheit der Meinungsbildner.<br>\nMarkantes Beispiel ist John P.A. Ioannidis, renommierter Epidemiologe der Stanford Universit&auml;t. Seine wissenschaftlichen Analysen zur Sterblichkeitsrate bei SARS-CoV-2-Infektionen wurden heftig kritisiert. Er war zu deutlich niedrigeren Mortalit&auml;tsraten gekommen als die medial wahrgenommene Mehrheit der Experten. Nun hat er seine fr&uuml;heren Schlussfolgerungen untermauert mit einer Publikation in einer etablierten wissenschaftlichen Zeitschrift mit regul&auml;rem Begutachtungsverfahren.<br>\nAndererseits musste selbst Christian Drosten als SARS-Viren spezifischer Fachexperte im Laufe der Pandemie wesentliche Aussagen korrigieren. So vertrat er anfangs die Ansicht, SARS CoV-2-Infektionen w&auml;ren f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung kein ernstes Gesundheitsproblem. Sp&auml;ter meinte er, diese Viren w&uuml;rden durch Mutationen in jedem Fall harmloser werden. F&uuml;r Afrika prophezeite er Millionen von Toten durch die COVID-19-Erkrankung: &laquo;Da werden wir Bilder sehen in der Zeit zwischen Juni und August, die wir nur aus Kinofilmen kennen. Da wird es Szenen geben, die wir uns so heute nicht vorstellen k&ouml;nnen. Und ich bin mir nicht sicher, was das dann bei uns ausl&ouml;st.&raquo;<br>\nEs stellt sich die Frage, wer darf entscheiden, wer wahrhaftiger Wissenschaftler und wer Pseudowissenschaftler ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/corona-von-wissenschaftsleugnung-und-pseudowissenschaft\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Keine Entsch&auml;digung f&uuml;r Ungeimpfte: Umstrittene Regel gilt nicht f&uuml;r Beamte<\/strong><br>\nWenn Ungeimpfte in Quarant&auml;ne m&uuml;ssen, bekommen sie ab November kein Geld mehr. F&uuml;r Beamte gilt eine Sonderregel: Sie werden weiterhin bezahlt.<br>\nDie umstrittene Regelung zur Streichung der Lohnfortzahlung f&uuml;r Ungeimpfte sorgt weiter f&uuml;r Diskussionen. F&uuml;r die meisten Nicht-Geimpften soll es bei Verdienstausf&auml;llen, die wegen einer angeordneten Quarant&auml;ne entstehen, sp&auml;testens ab dem 1. November keine Entsch&auml;digung vom Staat mehr geben. Ausgenommen hiervon sind aber Staatsdiener mit Beamtenstatus. Der Grund: Formaljuristisch handelt es sich bei der Besoldung von Beamten um eine sogenannte Alimentation, nicht um einen Verdienst.<br>\n&bdquo;Wir pr&uuml;fen derzeit das weitere Vorgehen&ldquo;, sagte ein Sprecher des bayerischen Finanzministeriums dazu. So seien f&uuml;r eine &bdquo;m&ouml;glichst einheitliche L&ouml;sung in Deutschland&ldquo; weitere Abstimmungsgespr&auml;che mit Bund  und L&auml;ndern erforderlich. Die &bdquo;Anwendung der Regelung auf das Beamtenrecht&ldquo; werde derzeit beim bayerischen Finanzministerium gepr&uuml;ft, sagt ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Und aus dem Arbeitsministerium in Nordrhein-Westfalen hie&szlig; es nach Angaben des WDR, man erwarte von seinen Beamten, dass sie in Quarant&auml;ne &bdquo;aus dem Homeoffice weiterarbeiten&ldquo; und dabei &bdquo;ihr normales Arbeitspensum leisten&ldquo;.<br>\nEine Sprecherin des Deutschen Beamtenbunds sagte dazu, Grundlage f&uuml;r die Bezahlung von Beamten sei das Besoldungsgesetz im jeweiligen Bundesland oder auf Bundesebene. Eine &bdquo;einfache Regelung&ldquo; wie im Bundesinfektionsschutzgesetz f&uuml;r Angestellte &bdquo;reicht bei Beamtinnen und Beamten nicht&ldquo;, hei&szlig;t es beim Beamtenbund. Es seien &bdquo;differenzierte gesetzliche Regelungen auf jeweils h&ouml;chster legislativer Ebene&ldquo; erforderlich. Diese m&uuml;ssten &bdquo;einer verfassungsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung standhalten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-keine-entschaedigung-fuer-ungeimpfte-beamte-sind-von-regelung-ausgenommen-li.184724\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Vom Solidarprinzip zum &ldquo;Selber schuld&rdquo;: Wenn Ungeimpfte nur die ersten sind<\/strong><br>\nDas Ende der Lohnfortzahlung f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne ist ein Dammbruch, der demn&auml;chst auch Menschen mit Vorerkrankungen treffen k&ouml;nnte<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) reagierte wieder einmal mit seiner st&auml;rksten Waffe, der Presseerkl&auml;rung, auf den Beschluss der Gesundheitsminister, die Lohnfortzahlung f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne abzuschaffen.<br>\nKritik gibt es auch von der Stiftung f&uuml;r Patientenschutz, die daran erinnert, dass die Gesundheitsminister der L&auml;nder mit ihren Beschluss einen ethischen Kontext verlassen haben. Weder Impfstatus, Alter, Pflegebed&uuml;rftigkeit, Krankheiten, Essgewohnheiten noch Hobbys seien bisher Kriterien f&uuml;r Solidarleistungen gewesen, betont Eugen Brysch von der Stiftung f&uuml;r Patientenschutz.<br>\nDamit hat er den Kern getroffen. Solidarleistungen sollen kein Almosen und keine Gnade sein, die f&uuml;r ein bestimmtes Verhalten gew&auml;hrt oder verweigert werden k&ouml;nnen. Sie sind ein Recht, das allen Betroffenen zusteht. Zudem soll darin erinnert werden, dass die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in einen langwierigen, erbittert gef&uuml;hrten Streik 1957 von den Lohnabh&auml;ngigen erstritten wurde.<br>\nDer Kapitalseite waren die erk&auml;mpften Rechte immer ein Dorn im Auge. Es gab viele Versuche, sie wieder abzuschaffen, die aber oft gescheitert sind. Mit dem Beschluss, die Lohnfortzahlung f&uuml;r Ungeimpfte in Quarant&auml;ne abzuschaffen, ist ein Dammbruch erreicht. Es ist kein Zufall, dass an diesen Punkt angesetzt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vom-Solidarprinzip-zum-Selber-schuld-Wenn-Ungeimpfte-nur-die-ersten-sind-6200374.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>China ver&ouml;ffentlicht Liste von US-Einmischungen in Angelegenheiten Hongkongs und Unterst&uuml;tzung von Hongkonger Unruhestiftern<\/strong><br>\nDas chinesische Au&szlig;enministerium hat am Freitag auf seiner Webseite die &bdquo;Liste der Einmischungen der Vereinigten Staaten in die Angelegenheiten Hongkongs und Unterst&uuml;tzung von chinafeindlichen Unruhestiftern in Hongkong&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nAuf der Webseite hie&szlig; es, die USA h&auml;tten Gesetze hinsichtlich der Hongkong-Frage fabriziert und sich willk&uuml;rlich in Chinas innere Angelegenheiten eingemischt. Mit hartn&auml;ckigen Sanktionen versuche die Supermacht, eine reibungslose Umsetzung der Hongkonger Version des chinesischen nationalen Sicherheitsgesetzes sowie der betreffenden Beschl&uuml;sse des chinesischen Nationalen Volkskongresses in der Sonderverwaltungszone zu verhindern. Zudem h&auml;tten die USA r&uuml;cksichtslos die Angelegenheiten Hongkongs verleumdet, chinafeindliche Unruhestifter in Hongkong unterst&uuml;tzt und mit ihren Verb&uuml;ndeten in den Angelegenheiten Hongkongs eingegriffen.<br>\nEin Sprecher des B&uuml;ros des chinesischen Staatsrats f&uuml;r Hongkong- und Macau-Angelegenheiten sagte am gleichen Tag, die &bdquo;Tatsachenliste&ldquo; des chinesischen Au&szlig;enministeriums sei ein tatkr&auml;ftiger Gegenschlag gegen die wiederholten skrupellosen US-Verleumdungen der Verwaltung Hongkongs durch die chinesische Regierung sowie gegen die hartn&auml;ckigen Sanktionen gegen chinesische Regierungsvertreter. Die &bdquo;Tatsachenliste&ldquo; zeige die heuchlerische Doppelmoral der USA bez&uuml;glich Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit, ihr arrogantes hegemonistisches Wesen und ihre boshafte Absicht zur Eind&auml;mmung der chinesischen Entwicklung durch Unruhestiftung in Hongkong noch deutlicher, so der Sprecher weiter.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.xinhuanet.com\/english\/download\/2021-9-24\/Fulltext.doc\">Vollst&auml;ndiger Text der &bdquo;Liste&ldquo; lesen Sie hier<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20210924\/704017.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie gro&szlig; wohl der mediale und politische Aufschrei w&auml;re, wenn sich China (oder auch Russland) in die Angelegenheiten z.B. von Los Angeles einmischen und Unruhestifter vor Ort unterst&uuml;tzen w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76392","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76392"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76395,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76392\/revisions\/76395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}