{"id":76523,"date":"2021-09-30T08:38:02","date_gmt":"2021-09-30T06:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523"},"modified":"2021-09-30T08:38:02","modified_gmt":"2021-09-30T06:38:02","slug":"hinweise-des-tages-3957","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h01\">Wahlen 2021 &ndash; und wie es weitergeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h02\">&laquo;Die FDP sitzt in der Falle&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h03\">Markus S&ouml;der kostet seinen Triumph &uuml;ber Armin Laschet aus, doch am Ende k&ouml;nnte er sich als Scheinriese erweisen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h04\">Auff&auml;llig viele ung&uuml;ltige Stimmen in 99 Berliner Wahlbezirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h05\">Wenn Politik ins Vakuum fl&uuml;chtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h06\">Weitere Beschuldigte vermutet: Ermittler stellen umfangreiche Unterlagen bei Razzia gegen Kahrs sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h07\">Marktfonforme Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h08\">Moskaus eigentliches Ziel ist Youtube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h09\">Wikileaks-Gr&uuml;nder im Fadenkreuz: CIA schlug T&ouml;tung von Julian Assange vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h10\">China fordert von den USA, die Souver&auml;nit&auml;t, Unabh&auml;ngigkeit und die territoriale Integrit&auml;t Afghanistans voll und ganz zu respektieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h11\">&Uuml;berwachungssoftware: So versteckt sich ein Staatstrojaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h12\">Die Wohnung wird zum Amazon-Panopticon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h13\">Nach Notfallzulassung eines Pestizids: Bienenkiller au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h14\">Deutschlands Klima-Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h15\">Intransparente Nebeneink&uuml;nfte: CSU-Topverdiener verliert Bundestagsmandat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76523#h16\">Zu guter Letzt: Digitaler F&uuml;hrerschein eine Woche nach Start defekt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wahlen 2021 &ndash; und wie es weitergeht<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland &ndash; verraten und verkauft&ldquo; hei&szlig;t das aktuelle Werk von Dr. jur. Wolfgang Bittner. Entsprechend kritisch und nicht ohne einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, analysiert er in seinem Gastbeitrag die Vorg&auml;nge rund um die j&uuml;ngsten Wahlen und das vorl&auml;ufige Wahlergebnis.<br>\nIn Artikel 38 des Grundgesetzes hei&szlig;t es: &bdquo;Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gew&auml;hlt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.&ldquo;<br>\nSo hatten sich die V&auml;ter und M&uuml;tter des Grundgesetzes 1949 faire, objektive Wahlen mit unbestechlichen Kandidaten vorgestellt. Aber das war von vornherein eine Illusion. Schon bei den Wahlen zum ersten Deutschen Bundestag wurde manipuliert, get&auml;uscht und betrogen.<br>\nKonrad Adenauer, von den Alliierten als Bundeskanzler pr&auml;feriert, bereiste schon seit 1946 mit gro&szlig;er Limousine und Chauffeur die westlichen Besatzungszonen. Die Alliierten gew&auml;hrten ihm jede Unterst&uuml;tzung, und es gelang ihm durch Intervention bei dem franz&ouml;sischen Ministerpr&auml;sidenten Georges Bidault zu verhindern, dass West-Berlin ein Bundesland wurde &ndash; eine gravierende Wahlmanipulation. [&hellip;]<br>\nDadurch erhielten die Abgeordneten in der sozialdemokratischen Hochburg Berlin nicht das volle Stimmrecht im Bundestag, sodass Adenauer mit der Mehrheit von einer Stimme (seiner eigenen, wie er selber einmal zugab) zum Bundeskanzler gew&auml;hlt werden konnte. Im Gegensatz zu Kurt Schumacher, dem Kandidaten der SPD, trat Adenauer f&uuml;r die einseitige Westbindung und f&uuml;r die Wiederbewaffnung ein, wodurch eine Vereinigung der Westzonen mit der Ostzone und die Neutralit&auml;t Deutschlands verhindert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/wahlen-2021-und-wie-es-weitergeht\">Cashkurs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Die FDP sitzt in der Falle&raquo;<\/strong><br>\nWarum eine Ampelkoalition wahrscheinlich ist, die Liberalen unter Zugzwang stehen und Armin Laschet scheitern musste: der Bonner Politikwissenschafter Frank Decker im Gespr&auml;ch. [&hellip;]<br>\nGr&uuml;ne und FDP haben jetzt die Rolle von Kanzlermachern. Worauf l&auml;uft die Regierungsbildung hinaus: eine Ampel- oder eine Jamaica-Koalition?<br>\nIch kann nachvollziehen, dass Armin Laschet sich die Option eines Jamaica-B&uuml;ndnisses offenhalten will. Denn es kann ja durchaus sein, dass die &laquo;Ampel&raquo;-Verhandlungen scheitern. Wir haben das vor vier Jahren schon einmal erlebt. Da hat die SPD etwas voreilig gesagt, sie gehe in die Opposition. Am Ende musste sie dann doch in die Regierung eintreten, nachdem die FDP die &laquo;Jamaica&raquo;-Verhandlungen hatte scheitern lassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auf eine Ampelkoalition zusteuern. Die Schl&uuml;sselrolle liegt nicht bei den Liberalen, sondern bei den Gr&uuml;nen. Die Gr&uuml;nen sind auch st&auml;rker als die FDP. Und Olaf Scholz ist erfahren genug, um eine solch schwierige Koalition wie die Ampel zu schmieden &ndash; &uuml;brigens im Unterschied zu Angela Merkel, die &uuml;berhaupt keine gute Koalitionspolitikerin war.<br>\nAber ohne die FDP geht es auch nicht. Oder?<br>\nDie FDP sitzt in der Falle. Denn ihr bleibt am Ende nichts &uuml;brig, als die Ampelkoalition zu akzeptieren. Eine Wiederholung von 2017 kann sie sich nicht leisten. Sie darf die Verhandlungen also nicht zum Scheitern bringen. Das wissen alle Beteiligten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/parteienforscher-die-fdp-sitzt-in-der-falle-ld.1647675\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Markus S&ouml;der kostet seinen Triumph &uuml;ber Armin Laschet aus, doch am Ende k&ouml;nnte er sich als Scheinriese erweisen <\/strong><br>\nAllzu sicher sollte er sich seiner Sache allerdings nicht sein. 31,7 Prozent der Stimmen in Bayern erreichten die Christlichsozialen am Sonntag; nur 1949, bei der ersten Bundestagswahl der Geschichte, schnitt die CSU schlechter ab. S&ouml;der und die Parteif&uuml;hrung m&ouml;gen die Schuld daran Laschet zuschieben, doch an der Basis fragen sich auch manche Christlichsoziale, ob ihr Parteichef nicht zumindest einen Teil der Verantwortung trage. Das m&auml;ssige Ergebnis, das S&ouml;der zwei Wochen vor der Bundestagswahl bei seiner Wiederwahl zum Parteichef erzielte, spricht nicht f&uuml;r ungeteilte Zufriedenheit. &Uuml;berreizt der CSU-Chef nun seine Karte, k&ouml;nnte er am Ende als Scheinriese dastehen. [&hellip;]<br>\nS&ouml;der, der sich nach der letzten Landtagswahl neu erfand und vom Schwarzen Sheriff zum schwarzen Gr&uuml;nen mutierte, hat in der CSU wohl einen &auml;hnlichen Prozess angestossen wie Angela Merkel in der CDU: Um des kurz- oder mittelfristigen Erfolges willen h&ouml;hlte er die Partei inhaltlich so weit aus, dass sie nun nicht mehr weiss, wof&uuml;r sie steht. &Auml;hnlich wie im Fall Merkels erscheint auch bei S&ouml;der r&auml;tselhaft, was er abgesehen vom Erhalt seiner eigenen Macht will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/cdu-gegen-csu-soeder-kostet-seinen-triumph-ueber-laschet-aus-ld.1647895%20\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auff&auml;llig viele ung&uuml;ltige Stimmen in 99 Berliner Wahlbezirken<\/strong><br>\nEine rbb|24-Datenanalyse zeigt ungew&ouml;hnlich viele ung&uuml;ltige Stimmen in 99 Berliner Wahlbezirken. Das deutet auf systemische Probleme bei den Wahlen hin. Der Bezirkswahlleiter von Friedrichshain-Kreuzberg gesteht Fehler ein. Von Dominik Ritter-Wurnig und Sophia Mersmann<br>\nSeit Tagen mehren sich die Berichte, dass in Berliner Wahllokalen Stimmzettel aus anderen Wahlkreisen bzw. Bezirken ausgegeben und verwendet wurden.<br>\nEine statistische Auswertung des rbb|24-Datenteams zeigt nun, dass es in mindestens 99 Wahlbezirken der Hauptstadt auffallend viele ung&uuml;ltige Stimmen gab. Betroffen sind davon mindestens 13.120 Stimmen bei allen Wahlg&auml;ngen, die im vorl&auml;ufigen amtlichen Endergebnis als ung&uuml;ltig gez&auml;hlt wurden.<br>\nDer Bezirkswahlleiter von Friedrichshain-Kreuzberg, Rolfdieter Bohm, findet daf&uuml;r klare Worte: &ldquo;Wenn ein nicht-amtlich vorgesehener Stimmzettel verwendet wird, ist die Stimme ung&uuml;ltig.&rdquo;<br>\nAuch wenn der W&auml;hlerwillen auf diesen Stimmzetteln erkennbar sei, helfe das nichts, sagt Bohm. Ein Stimmzettel aus einem anderen Bezirk sei ein falscher Stimmzettel. Wie oft das vorgekommen ist, m&uuml;ssen derzeit die Bezirkswahlleiter an Hand der Niederschriften pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/wahl\/abgeordnetenhaus\/agh-2021\/beitraege\/berlin-wahl-unregelmaessigkeiten-wahlfehler-falsche-stimmzettel.html\">rbb|24<\/a>\n<p>dazu: <strong>Charlottenburg-Wilmersdorf ver&ouml;ffentlicht Sch&auml;tzungen statt Wahlergebnisse<\/strong><br>\nWahlhelfer bereiten die Ausz&auml;hlung der Briefwahl-Unterlagen vor.<br>\nDas Wahlamt von Charlottenburg-Wilmersdorf hat f&uuml;r die Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung f&uuml;r mehrere Wahllokale identische Wahlergebnisse gemeldet. Der Bezirkswahlleiter r&auml;umt ein: Diese vorl&auml;ufigen Zahlen sind gesch&auml;tzt. Von Dominik Ritter-Wurnig und Roberto Jurkschat<br>\nDer Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat nach der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) f&uuml;r mehrere Urnen- und Briefwahlbezirke fiktive vorl&auml;ufige Wahlergebnisse gemeldet. Wie eine Datenauswertung der Wahlergebnisse durch rbb|24 ergeben hat, wurden auf der Website der Landeswahlleitung zur Berlin-Wahl f&uuml;r 22 Wahlbezirke exakt dieselben Stimmanteile f&uuml;r alle Parteien genannt. F&uuml;r jeden der Wahlbezirke wurde zudem angegeben, dass 360 g&uuml;ltige und 40 ung&uuml;ltige Stimmen abgegeben worden seien.<br>\nWie der Bezirkswahlleiter von Charlottenburg-Wilmersdorf, Felix Lauckner, auf Anfrage von rbb|24 erkl&auml;rte, sind diese Zahlen gesch&auml;tzt. Wie wirklich gew&auml;hlt wurde, sei noch nicht bekannt. &ldquo;Die erfassten Ergebnisse sind Bestandteil des vorl&auml;ufigen Ergebnisses&rdquo;, so Lauckner. &ldquo;Sofern in der Wahlnacht von einzelnen Wahlvorst&auml;nden abschlie&szlig;end keine Ergebnisse gemeldet werden, ist in Einzelf&auml;llen eine h&auml;ndische oder maschinelle Sch&auml;tzung auf der Grundlage des bis dahin erfassten Gesamtergebnisses zul&auml;ssig.&rdquo; Erlaubt seien solche Sch&auml;tzungen aber nur, &ldquo;soweit keine Mandatsrelevanz ersichtlich ist&rdquo;. Das tats&auml;chliche Wahlergebnis werde in den Folgetagen &ldquo;nacherfasst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/wahl\/abgeordnetenhaus\/agh-2021\/ergebnisse-bvv\/berlin-wahl-bezirksverordnetenversammlung-charlottenburg-wilmersdorf-bvv.html%20\">rbb|24<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nach Chaos am Sonntag: Berliner Wahlleiterin tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach dem chaotischen Wahlsonntag in Berlin tritt die Landeswahlleiterin zur&uuml;ck. Sie entschuldigte sich bei den W&auml;hlerInnen f&uuml;r die Pannen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-Chaos-am-Sonntag\/!5800609\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wahlen in Berlin: ein Bericht<\/strong><br>\nEine Sache m&ouml;chte ich gleich vorausschicken: Es geht mir nicht darum, die Legitimit&auml;t der Bundestagswahl oder der Berliner Wahlen und Abstimmung vom vergangenen Sonntag in Frage zu stellen; ich m&ouml;chte lediglich einige gravierende Missst&auml;nde aufzeigen, die sich in Berlin gezeigt haben. &bdquo;Mandatsrelevanz&ldquo; werden diese angesichts der Eindeutigkeit der Berliner Ergebnisse wahrscheinlich nicht gehabt haben, gleichwohl sollen sie nicht unkommentiert bleiben. Es w&auml;re fatal, einfach zur Tagesordnung &uuml;berzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/wahlen-in-berlin-ein-bericht\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn Politik ins Vakuum fl&uuml;chtet<\/strong><br>\nInfektionen, klinische Forschung, &Uuml;berregulierung: Hier leistet sich Deutschland t&ouml;dliche L&uuml;cken. Kaum irgendwo zeigt sich der Renovierungsbedarf st&auml;rker als in der Gesundheitspolitik.<br>\nDie meist leider inhaltslose Worth&uuml;lse Zukunftsprojekt war am Wahlabend so oft maltr&auml;tiert worden, bis sie implodierte. Paff. Null Substanz. Nah am Vakuum. Im Vakuum kann Leben nicht gedeihen. Hirnlos war ein anderer Ausspruch von Unionsgranden, mit dem sie nach der Wahl den inneren Zustand der eigenen Partei beklagten, und das klingt auch nicht viel ges&uuml;nder.<br>\nDie schwebende Leere ist scheinbar zu einer Art Naturkonstante einiger Parteien geraten, und die Vakuumierung ist dort besonders weit fortgeschritten, wo die Regierung zuletzt noch mit konkreten Fortschritten zu gl&auml;nzen hoffte: in der Gesundheitspolitik. &Uuml;berregulierung mit gleichzeitig lebensgef&auml;hrlicher Unterversorgung der Patienten und Missachtung des Medizinbetriebs ist der Normalzustand, der von verantwortlichen Politikern und den Selbstverwaltern des Gesundheitssystems seit Jahrzehnten aufrechterhalten wird.<br>\nDie Folgen beklagen &Auml;rzte, Forscher und Fachgesellschaften. Zu tragen aber haben sie vor allem die Patienten. Beispiel Sepsis, die schwerste Komplikation einer Infektion. Alle zwei Stunden stirbt daran im Schnitt ein S&auml;ugling, Kind oder Erwachsener im Land, j&auml;hrlich leiden drei Viertel der mehr als hunderttausend Sepsis-&Uuml;berlebenden langfristig an &bdquo;Long Sepsis&ldquo; &ndash; nicht zuf&auml;llig eine Anleihe aus der aktuellen Gesundheitskrise mit Covid-19. Schuld sind allgemeines Unwissen, fehlende Qualit&auml;tssicherung in Kliniken und Praxen, d&uuml;rftiges Risikomanagement. All das versprechen die Gesundheitspolitiker seit Jahren zu korrigieren, nicht zuletzt Kanzleramtsminister Helge Braun beehrte entsprechende Veranstaltungen der Sepsis-Stiftung immer wieder.<br>\nAllein durch Schulung k&ouml;nnten die Opferzahlen in Kliniken schnell um ein F&uuml;nftel gesenkt werden. Anderes Beispiel: klinische Studien, medizinischer Fortschritt also. Deutschlands Abstieg ist hier mit H&auml;nden zu greifen. Keine Netzwerke in Kliniken, d&uuml;rftige Digital- und Datenstrategien, keine Strukturen, die jungen Medizinforschern den R&uuml;cken frei halten im Krankenversorgungsbetrieb, Dutzende Seiten Aufkl&auml;rungs- und Datenschutzb&ouml;gen, die jeden Patienten demotivieren m&uuml;ssen. Die Konsequenz: eine blamable Forschungsbilanz, auch in der Pandemie, die l&auml;ngst in Publikationen aktenkundig ist und alle auf den Plan ruft &ndash; bis auf die politisch Verantwortlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/gesundheitswesen-muss-gestaerkt-werden-politik-fluechtet-ins-vakuum-17557785.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Diese Abrechnung letztendlich mit der Merkel-Politik in der FAZ, immerhin das Leib- und Magenblatt der CDU. Im SPIEGEL wird der Bundeskanzlerin <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/deutschland-nach-der-bundestagswahl-warum-politisch-jetzt-das-21-jahrhundert-beginnt-kolumne-a-9ca1a8ba-fa77-440c-b3e6-d268672fe974\">konservativer Stillstand und maximales Versagen bei &ldquo;Klima, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit&rdquo;<\/a> vorgehalten, und selbst dieses Urteil ist noch gesch&ouml;nt. Mir fallen noch die gezielte Ruinierung der Infrastruktur, die Wahnsinns-Export&uuml;bersch&uuml;sse und die rasante Umverteilung von unten nach oben ein. Wer sind eigentlich die 70% oder so, die immer von Merkel begeistert waren, und warum kommen erst jetzt die Kritiker aus ihren L&ouml;chern? Die Probleme und (je nach Blickwinkel) das Versagen (f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit) bzw. die Erfolge (f&uuml;r eine kleine reiche Minderheit) sind doch seit vielen Jahren f&uuml;r alle sichtbar. Bekommt Laschet (wohlverdient) die Pr&uuml;gel ab, die eigentlich Merkel gelten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weitere Beschuldigte vermutet: Ermittler stellen umfangreiche Unterlagen bei Razzia gegen Kahrs sicher<\/strong><br>\nIm Zuge der Cum-Ex-Aff&auml;re vermuten Ermittler weitere Beschuldigte in der Hamburger Finanzbeh&ouml;rde. Die Durchsuchungen sollten wohl die Vernichtung von Beweismaterial verhindern<br>\nBei der Razzia in Zusammenhang mit illegalen Cum-Ex-Aktiengesch&auml;ften gegen den ehemaligen hochrangigen SPD-Politiker Johannes Kahrs, einen ehemaligen SPD-Innensenator und eine Mitarbeiterin der Hamburger Finanzbeh&ouml;rde sind laut Informationen von t-online in gro&szlig;em Umfang Unterlagen sichergestellt worden. Ermittler wollen sie nun zeitnah auswerten. Die Durchsuchungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen und werden fortgesetzt. Das geht aus einem Bericht der Landesregierung an den Rechtsausschuss des Landtags in Nordrhein-Westfalen hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_90888240\/ermittler-stellten-unterlagen-bei-razzia-gegen-kahrs-sicher.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Marktfonforme Pressefreiheit<\/strong><br>\nDeutsche Medien w&uuml;rdigen ausgiebig das lange Wirken der Bundeskanzlerin. Will man Angela Merkel gerecht werden, sollte ihr Anliegen, eine marktkonforme Demokratie zu schaffen, genauso wenig &uuml;bergangen werden wie ihre Strategie der Durchsetzung politischer Interessen: &raquo;Die Einf&uuml;hrung der Sozialen Marktwirtschaft, die Wiederbewaffnung, die Ostvertr&auml;ge, der Nato-Doppelbeschluss, das Festhalten an der Einheit, die Einf&uuml;hrung des Euro und auch die zunehmende &Uuml;bernahme von Verantwortung durch die Bundeswehr in der Welt &ndash; fast alle diese Entscheidungen sind gegen die Mehrheit der Deutschen erfolgt.&laquo;&hellip; F&uuml;r die Verwirklichung einer solchen marktkonformen Pseudodemokratie braucht es Verb&uuml;ndete. Und das sind gewiss nicht Attac, Lobbycontrol, die Informationsstelle Militarisierung oder die Internetplattform FragDenStaat. Wie ein altes Familienfoto bleibt im kollektiven Ged&auml;chtnis vielmehr die Geburtstagsfeier des ber&uuml;chtigten Josef Ackermann haften, seinerzeit Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Ins Bundeskanzleramt eingeladen hatte die Kanzlerin &ndash; laut US-Wirtschaftsmagazin Forbes die m&auml;chtigste Frau der Welt. Frau Merkel hatte dazu die wichtigsten Repr&auml;sentantInnen der Machtelite aus Konzernen und Banken gebeten &ndash; und der Medien&hellip;<br>\n&Uuml;berhaupt erf&auml;hrt man hierzulande wenig &uuml;ber die politische, wirtschaftliche und soziale Lage in der Ukraine, obwohl das dortige Milit&auml;r vom Westen aufger&uuml;stet und zu Nato-Man&ouml;vern eingeladen wird. Die fatale Menschenrechtssituation wird gar nicht thematisiert, weil das Land als Verb&uuml;ndeter gegen Russland aufgebaut wird. Erst eine Staatsbeschwerde Russlands beim Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) hat ins Bewusstsein gerufen, dass in der ehemaligen Unionsrepublik der Sowjetunion schwere Verletzungen der Menschenrechte und der Grundfreiheiten, wie sie in der Europ&auml;ischen Konvention zu ihrem Schutz festgelegt sind, stattfinden. Die Liste der Vorw&uuml;rfe ist lang und konkret: Unterdr&uuml;ckung der Meinungsfreiheit, Verfolgung von Dissidenten, Verbot der Arbeit von Medien und Journalisten, Diskriminierung der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung, Wasserblockade der Krim, unrechtm&auml;&szlig;ige Verhaftungen und einiges mehr. Unm&ouml;glich, all die Punkte als russische Propaganda abzutun, denn einzelne Vorf&auml;lle sind seit langem bekannt und erwiesen. W&auml;re es nicht Aufgabe einer freien Presse, die mutma&szlig;lichen Menschenrechtsverletzungen durch eigene Recherchen zu kl&auml;ren? &hellip;Die Liste der unterdr&uuml;ckten Nachrichten ist lang, t&auml;glich kommen neue dazu. Ob Wirtschafts-, Milit&auml;r- oder Sozialpolitik: Ohne kritische, meist kleine Medien und Onlineportale bekommt die Bev&ouml;lkerung ein einseitiges, vorgepr&auml;gtes Bild von der Welt. Und h&auml;ufig werden die Fakten in einen inhaltlichen Zusammenhang gestellt, der eine parteiliche Deutung nahelegt, so etwa beim neuen Feind China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/marktfonforme-pressefreiheit\/%20\">Ossietzky 18\/2021<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Moskaus eigentliches Ziel ist Youtube<\/strong><br>\nMoskau spricht von einem &bdquo;Informationskrieg&ldquo; Deutschlands gegen Russland und droht deutschen Medien. Aber sein eigentliches Ziel d&uuml;rfte Youtube sein &ndash; das Lieblingsmedium der russischen Opposition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/moskaus-masslose-reaktion-auf-die-youtube-sperre-von-rt-17561595.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man ist so verrannt, dass man den Widerspruch gar nicht bemerkt. Kritik an der Bundesregierung auf YouTube darf\/muss selbstverst&auml;ndlich gel&ouml;scht werden. Bei Kritik an der russischen Regierung fungiert YouTube nat&uuml;rlich als ein wichtiges Oppositionsmedium.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wikileaks-Gr&uuml;nder im Fadenkreuz: CIA schlug T&ouml;tung von Julian Assange vor<\/strong><br>\nJahrelang verhindert Wikileaks-Chef Assange mit seinem Aufenthalt in der ecuadorianischen Botschaft von London, an die USA ausgeliefert zu werden. Einem Bericht zufolge soll die Trump-Regierung und der Geheimdienst CIA erwogen haben, Assange zu entf&uuml;hren und zu t&ouml;ten.<br>\nDie F&uuml;hrung der Central Intelligence Agency und ihr Chef Mike Pompeo wollten Rache. Seit M&auml;rz 2017 hatte die Enth&uuml;llungs-Website Wikileaks die &ldquo;Vault 7&rdquo;-Dokumente &uuml;ber die streng geheime Hacker-Abteilung der CIA ver&ouml;ffentlicht. Sie zeigten die F&auml;higkeiten des US-Geheimdienstes bei elektronischer &Uuml;berwachung und Cyber-Kriegsf&uuml;hrung. F&uuml;r die Amerikaner war die Offenlegung ihrer Spionagewerkzeuge nicht nur eine historische Peinlichkeit, sondern auch eine Gefahr im Wettstreit mit den Geheimdiensten anderer Staaten.<br>\nLaut einer Recherche von &ldquo;Yahoo News&rdquo; wurde deshalb als Gegenschlag unter anderem die Entf&uuml;hrung von Wikileaks-Chef Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft in London vorgeschlagen, sogar seine T&ouml;tung erwogen. In der diplomatischen Vertretung hielt Assange sich damals bereits seit Jahren auf, um der Gefahr einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten zu entgehen. Seit 2019 sitzt Assange in einem britischen Gef&auml;ngnis. Von den USA wird ihm Beihilfe zu Hackeraktivit&auml;ten und Spionage vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CIA-schlug-Toetung-von-Julian-Assange-vor-article22834681.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>China fordert von den USA, die Souver&auml;nit&auml;t, Unabh&auml;ngigkeit und die territoriale Integrit&auml;t Afghanistans voll und ganz zu respektieren<\/strong><br>\nDie Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Hua Chunying, hat die USA aufgefordert, die Souver&auml;nit&auml;t, Unabh&auml;ngigkeit und territoriale Integrit&auml;t Afghanistans voll und ganz zu respektieren.<br>\nHua bezog sich dabei auf &Auml;u&szlig;erungen des Kommandeurs des US-Zentralkommandos, der k&uuml;rzlich erkl&auml;rt hatte, sein Land wolle f&uuml;r den Tod von zehn afghanischen Zivilisten durch US-Drohnenangriffe im August die volle Verantwortung &uuml;bernehmen.<br>\nHua Chunying erinnerte daran, dass die 20-j&auml;hrige milit&auml;rische Pr&auml;senz der USA in Afghanistan eine Zeit war, in der unz&auml;hlige Zivilisten get&ouml;tet wurden und viele Menschen ihr Zuhause verloren haben.<br>\nDer Tod einer 10-k&ouml;pfigen Familie in Kabul durch US-Drohnenangriffe im August dieses Jahres, darunter sieben Kinder, sei nur die Spitze des Eisbergs unz&auml;hliger Trag&ouml;dien und Verbrechen.<br>\nIn Bezug auf den Bau einer dreiseitigen Sicherheitspartnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten, Gro&szlig;britannien und Australien und die Pl&auml;ne zur nuklearen U-Boot-Zusammenarbeit zwischen den drei L&auml;ndern erkl&auml;rte Hua, dies sei eine Bedrohung f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t in der Region und f&uuml;r die Weltordnung. Es handele sich um eine unverh&uuml;llte nukleare Verbreitung der drei L&auml;nder unter Ausnutzung von L&uuml;cken internationaler Regeln, so Hua Chunying weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20210929\/705253.html\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungssoftware: So versteckt sich ein Staatstrojaner<\/strong><br>\nSicherheitsforscher haben neue Versionen der &Uuml;berwachungssoftware FinFisher f&uuml;r Windows, macOS und Linux entdeckt. Dabei legen die Entwickler mittlerweile gr&ouml;&szlig;ten Wert darauf, das zu verhindern.<br>\nEs ist zuletzt still geworden um FinFisher, und das d&uuml;rfte der gleichnamigen britisch-deutschen Entwicklungsfirma hinter dem Staatstrojaner auch ganz recht sein.<br>\nVor knapp einem Jahr machte das Unternehmen zuletzt Schlagzeilen: Damals durchsuchte das Zollkriminalamt 15 Wohn- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume im In- und Ausland, weil die Staatsanwaltschaft in M&uuml;nchen den Verdacht hatte, FinFisher verkaufe seine Spionagesoftware ohne Exportgenehmigung ins Ausland. Zuletzt war es eher das israelische Konkurrenzprodukt Pegasus der NSO Group, das f&uuml;r Aufsehen sorgte, weil Sicherheitsforscher zum wiederholten Male nachwiesen, dass damit auch Politiker, Oppositionelle, Rechtsanw&auml;lte und Journalistinnen &uuml;berwacht wurden. Doch FinFisher gibt es auch noch &ndash; und die Software ist raffinierter denn je, wie Experten der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Labs am Dienstag auf der hauseigenen Konferenz SAS und in einem Blogpost erl&auml;uterten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/finfisher-so-versteckt-sich-ein-staatstrojaner-a-c866077c-51f1-4bfe-8f58-7a2ad4a7017b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Wohnung wird zum Amazon-Panopticon<\/strong><br>\nVor kurzem hat Elon Musk die Entwicklung von humanoiden Robotern angek&uuml;ndigt, die den Menschen im Alltagsleben die langweiligen und sich wiederholenden Arbeiten abnehmen sollen. Der kleine Tesla Bot, der schon bald kommen soll, Musk hat es immer eilig, zumindest beim Ank&uuml;ndigen, wird das f&uuml;r das autonome Fahren von Tesla entwickelte KI-System mit Kameras enthalten, um Strecken zu planen, im Verkehr zu navigieren und Hindernissen auszuweichen. Er soll zum Beispiel f&uuml;r seine Besitzer einkaufen gehen.<br>\nErst einmal zuvorgekommen ist Musk Jeff Bezos von Amazon. Es geht um einen Wettlauf, wer mit welchen Techniken am schnellsten und am weitestgehenden in die Privatr&auml;ume eindringt, m&ouml;glichst viele Ger&auml;te der smart homes vernetzt und entsprechend Daten absaugen und verarbeiten kann. Amazons Astro ist auch ein Roboter, der zwar nicht humanoid ist, aber doch wie ein Lebewesen erscheint und so gro&szlig; wie ein Hund ist, mit einem Kopf, der ein Bildschirm ist, auf dem zwei Augen zu sehen sind. Im Unterschied zum Tesla Bot handelt es sich bei Astro um einen Haushaltsroboter auf drei R&auml;dern, der &uuml;ber keine Arme verf&uuml;gt, keine Treppen steigen und auch nicht drau&szlig;en navigieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/wissenschaft-technik\/die-wohnung-wird-zum-amazon-panopticon\/\">Krass und Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Notfallzulassung eines Pestizids: Bienenkiller au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nAgrarministerin Kl&ouml;ckner erlaubte ein f&uuml;r Bienen hochgiftiges, von der EU verbotenes Pestizid. Jetzt verbreitet es sich unkontrolliert in der Umwelt.<br>\nNachdem Agrarministerin Julia Kl&ouml;ckner (CDU) ein f&uuml;r Bienen hochgiftiges Pestizid ausnahmsweise erlaubt hat, verbreitet es sich unkontrolliert in der Umwelt. Imker und Natursch&uuml;tzer in Bayern haben gro&szlig;e Mengen des Wirkstoffs Thiamethoxam und seines Abbauprodukts, des ebenfalls als Pestizid genutzten Clothianidin, in Wasser- und Schlammproben gefunden. Die Proben stammen von Feldern im Landkreis Neustadt an der Aisch&ndash;Bad Windsheim, auf denen mit Thiamethoxam ummantelte Zuckerr&uuml;bensamen ausges&auml;t worden waren. Auch in Proben von Pflanzen auf benachbarten Feldern in dem fr&auml;nkischen Landkreis und dem angrenzenden Kreis F&uuml;rth fand das beauftragte Labor den Wirkstoff und sein Abbauprodukt aus der Pestizidgruppe der Neo&shy;nikotinoide. Die Laborberichte liegen der taz vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-Notfallzulassung-eines-Pestizids\/!5799734\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschlands Klima-Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftsinstitute und Denkfabriken fordern von der n&auml;chsten Bundesregierung eine &ldquo;starke Klima-Au&szlig;enpolitik&rdquo;. Als der &ldquo;mit Abstand gr&ouml;&szlig;te CO2-Emittent in Europa&rdquo; m&uuml;sse die Bundesrepublik zwar zum einen selbst &ldquo;besonders weitgehende Ma&szlig;nahmen&rdquo; ergreifen, hei&szlig;t es in einer aktuellen Stellungnahme aus der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP). Dar&uuml;ber hinaus gelte es aber auch, die eigenen &ldquo;Anstrengungen&rdquo; in der &ldquo;internationalen Klimadiplomatie&rdquo; zu verst&auml;rken. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln sagt bei verst&auml;rktem weltweitem Klimaschutz &ldquo;neue Absatzchancen&rdquo; f&uuml;r die deutsche Exportindustrie voraus: In L&auml;ndern, in denen striktere Klimaziele eingef&uuml;hrt w&uuml;rden &ndash; darunter die USA und China -, steige die &ldquo;Nachfrage nach entsprechenden klimafreundlichen Produkten&rdquo;; davon k&ouml;nnten deutsche Hersteller profitieren. Die Rede ist von einem &ldquo;Umsatzpotenzial&rdquo; von bis zu zehn Billionen Euro bis zum Jahr 2050. Allerdings warnt das IW, Chancen erg&auml;ben sich l&auml;ngst nicht f&uuml;r alle Branchen; &ldquo;etwa jedes siebte Industrieunternehmen&rdquo; in der Bundesrepublik sehe sogar sein Gesch&auml;ftsmodell bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8718\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Intransparente Nebeneink&uuml;nfte: CSU-Topverdiener verliert Bundestagsmandat<\/strong><br>\nEr verdiente Hunderttausende Euro neben seiner T&auml;tigkeit als Unionsabgeordneter hinzu: Nun hat einer der Topverdiener des Bundestags sein Mandat verloren. &Uuml;ber seine Eink&uuml;nfte herrschte lange Zeit v&ouml;llige Unklarheit.<br>\nMindestens knapp 640.000 Euro verdiente der M&uuml;nchner CSU-Abgeordnete Michael Kuffer in nur einer Legislaturperiode nebenher &ndash; k&uuml;nftig muss er auf weitere Hunderttausende Euro durch seine Abgeordnetendi&auml;t allerdings verzichten. Im n&auml;chsten Bundestag wird er nicht mehr vertreten sein, das Direktmandat verlor er gegen seine Konkurrentin Jamila Sch&auml;fer, die stellvertretende Vorsitzende der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/bundestagswahl\/id_90872258\/csu-topverdiener-michael-kuffer-verliert-bundestagsmandat.html\">T-Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nebeneink&uuml;nfte: Hunderttausende Euro von Abgeordneten blieben jahrelang unentdeckt<\/strong><br>\nSeit seinem Einzug in den Bundestag vor vier Jahren verdiente der CSU-Abgeordnete Michael Kuffer mehr als 600.000 Euro nebenher. R&auml;tselhaft ist, warum das erst jetzt sichtbar wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/nebentaetigkeiten\/hunderttausende-euro-von-abgeordneten-blieben-jahrelang-unentdeckt\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Digitaler F&uuml;hrerschein eine Woche nach Start defekt<\/strong><br>\nAls wichtiges Digitalisierungsprojekt der scheidenden schwarz-roten Koalition ging vor einer Woche der digitale F&uuml;hrerschein an den Start. Autofahrer k&ouml;nnen theoretisch damit ihre Fahrerlaubnis virtuell auf dem Smartphone speichern. Konkrete Anwendungen waren bisher Mangelware, nun gibt es offenbar das n&auml;chste Problem. Wie es in der &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; hei&szlig;t, habe die App schon nach wenigen Tagen den Geist aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/der_tag\/Digitaler-Fuehrerschein-eine-Woche-nach-Start-defekt-article22837535.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach Kritik von Sicherheitsexperten: Digitaler F&uuml;hrerschein vorerst gestoppt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat den Start eines weiteren E-Government-Projekts vermasselt: Die App f&uuml;r den digitalen F&uuml;hrerschein wurde aus den App-Stores genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nach-Kritik-von-Sicherheitsexperten-Digitaler-Fuehrerschein-vorerst-gestoppt-6203690.html\">Heise Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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