{"id":76565,"date":"2021-10-01T08:56:39","date_gmt":"2021-10-01T06:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565"},"modified":"2021-10-01T08:56:39","modified_gmt":"2021-10-01T06:56:39","slug":"hinweise-des-tages-3958","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h01\">Aus der Traum von R2G: &raquo;Es ist brutal und bitter, zeichnete sich aber ab&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h02\">Mit dem Segen der Gro&szlig;industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h03\">#allesaufdentisch: K&uuml;nstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog &uuml;ber die Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h04\">Stiko-Chef Mertens: Druck wegen Kinderimpfung ist &laquo;absurd&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h05\">H&auml;rtere 2G-Regel: Erstes Bundesland macht ernst: Reicht der gelbe Impfpass bald nicht mehr aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h06\">Polizeigewalt nahm unter der Pandemie zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h07\">So viele Milliard&auml;re wie noch nie Die Verm&ouml;gen der reichsten Deutschen wachsen trotz Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h08\">Die Ausbeutung von Arbeitskr&auml;ften ist das grosse Tabu der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h09\">Die Versorgungskrise am Horizont<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h10\">Arbeitsrecht f&uuml;r Essenszusteller:innen &ndash; warum eigentlich nicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h11\">Atomwaffen: U-Turn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h12\">SPD pr&auml;sentiert neue Bundestagsfraktion. Nur einer tr&auml;gt eine Maske &ndash; erraten Sie, wer es ist?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76565#h13\">Treffen in einem Berliner Club: Es war ein Dinner auf Einladung der Bundes-CDU. Mit dabei waren Gro&szlig;spender Lars Windhorst &ndash; und Armin Laschet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aus der Traum von R2G: &raquo;Es ist brutal und bitter, zeichnete sich aber ab&laquo;<\/strong><br>\nDie Linke hat Stimmenanteil bei Bundestagswahl fast halbiert. Genaue Analyse der Ursachen ist notwendig. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nNur dank dreier Direktmandate geh&ouml;rt Die Linke dem neu gew&auml;hlten Bundestag weiter als Fraktion an. Wie &uuml;berraschend kam f&uuml;r Sie diese herbe Wahlniederlage mit nur 4,9 Prozent der Stimmen, nachdem die Partei 2017 noch 9,2 Prozent erhalten hatte?<br>\n2009 waren es sogar 11,9 Prozent. Der Absturz der Linken auf nun 4,9 Prozent ist brutal und bitter, er zeichnete sich allerdings ab. Die Vernachl&auml;ssigung der sozialen Frage, der Fragen der sozialen Gerechtigkeit und eines starken Sozialstaats durch die alte Parteif&uuml;hrung in den letzten acht Jahren hat Vertrauen verspielt: bei den Besch&auml;ftigten mit niedrigen und normalen Einkommen, bei den Arbeitslosen, bei den Rentnerinnen und Rentnern. Auch beim Klimaschutz wurde nicht ausreichend deutlich, dass wir die perfide Politik der Preiserh&ouml;hungen der Gr&uuml;nen ablehnen. Zugleich war man als Protest gegen die autorit&auml;ren Zumutungen der Coronapolitik der Bundesregierung nicht vernehmbar. Dazu kommen schwere handwerkliche Fehler im Wahlkampf. Bis zuletzt hatte man im Karl-Liebknecht-Haus die Gefahr, unter die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zu geraten, vollkommen untersch&auml;tzt. Nicht einmal beim Kampf um die aussichtsreichen Direktmandate gab es ausreichend Unterst&uuml;tzung.<br>\nAm Wahlabend war sofort von vielen Seiten zu h&ouml;ren, nun m&uuml;sse das Ergebnis gr&uuml;ndlich analysiert werden. Welche Ursachen sehen Sie, an denen das Debakel festgemacht werden kann?<br>\nAuch wenn die Ursachen f&uuml;r die Niederlage tiefer liegen: Zur Wahrheit geh&ouml;rt, dass es fatal war, den Eindruck zu erwecken, man wolle bedingungslos mitregieren. Statt unsere roten Haltelinien wie keine Zustimmung zu Sozialabbau und Krieg zu kommunizieren, war man damit besch&auml;ftigt, Sondierungsteams f&uuml;r Koalitionsverhandlungen zusammenzustellen. Eine &raquo;Verhindert Laschet&laquo;-Kampagne ohne Kritik an Scholz und Baerbock hat letztlich dazu gef&uuml;hrt, dass viele unserer W&auml;hlerinnen und W&auml;hler dann gleich SPD und Gr&uuml;ne gew&auml;hlt haben oder ins Nichtw&auml;hlerlager abgewandert sind.<br>\nDie tiefergehende Ursache aber ist eine in den letzten acht Jahren organisierte Entfremdung von Besch&auml;ftigten und Erwerbslosen. Hier ist der Eindruck entstanden, dass die Partei weder ihre Sprache spricht noch ihre Interessen vertritt. Das ist eine verh&auml;ngnisvolle Entwicklung. Es r&auml;cht sich, dass man meinte, die klassenpolitische durch eine identit&auml;tspolitische Ansprache ersetzen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/411420.aus-der-traum-von-r2g-es-ist-brutal-und-bitter-zeichnete-sich-aber-ab.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Anbiedern und anbieten<\/strong><br>\nBundestagswahl F&uuml;r die Linke in Deutschland ist mit einer geschw&auml;chten Linkspartei nicht viel zu holen. Realpolitik statt illusion&auml;rer Vorstellungen ist gefragt [&hellip;]<br>\nWas ist so schwer daran zu begreifen, dass ein Wahlkampf des Anbiederns und Anbietens ein riskantes Unterfangen ist? Auch bei einem besseren Ergebnis f&uuml;r die Linkspartei &ndash; bei sieben oder acht Prozent oder mehr &ndash; war die Chance extrem gering, dass sich Olaf Scholz und die Gr&uuml;nen-F&uuml;hrung ernsthaft auf eine Mitte-Links-Koalition einlassen. Die SPD hat 2017 dem staatstragenden Tr&auml;gheitsmoment nachgegeben und sich trotz aller vorherigen Versicherungen, die bei Martin Schulz wie Schw&uuml;re klangen, erneut in eine gro&szlig;e Koalition bugsieren lassen. Sie h&auml;tte auch nach der Bundestagswahl 2021 einer nicht angeschlagenen Linkspartei die kalte Schulter gezeigt. Begr&uuml;ndung: Die politische Stabilit&auml;t des Landes, der Ruf als Wirtschafts- und Finanzstandort, die internationale Verl&auml;sslichkeit als B&uuml;ndnispartner usw. d&uuml;rfen nicht in Gefahr geraten. Und dann habe man doch mit den Gr&uuml;nen und der FDP Alternativen. [&hellip;]<br>\nWem das Urteilsverm&ouml;gen abgeht, dies n&uuml;chtern zu analysieren und daraus den Schluss zu ziehen, mit dem Wahlkampf einer Illusion aufgesessen zu sein, schadet der Linkspartei und der Linken. Soviel steht au&szlig;er Frage, f&uuml;r die Linke in Deutschland ist mit einer geschw&auml;chten Linkspartei nicht viel zu gewinnen. Von der Partei ist vor allem eines zu erwarten: dass sie ihre M&ouml;glichkeiten aussch&ouml;pft, statt sich an Unm&ouml;gliches zu verschwenden und das Erbe Oskar Lafontaines zu verspielen. Erst sein Eingreifen 2005 hat bewirkt, dass sich relevante Milieus der westdeutschen Sozialdemokratie und Gewerkschaftsszene einem gesamtdeutschen linken Projekt &ouml;ffneten. Als es nach ihrer Wahlniederlage von 2002 (4,0 Prozent, nur zwei Direktmandate) dazu kam, befand sich die PDS in einer &auml;hnlichen Lage wie die Linkspartei im Moment &ndash; noch vorhanden, aber wirkungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/anbiedern-und-anbieten-linkspartei-wagenknecht-bundestagswahl\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit dem Segen der Gro&szlig;industrie<\/strong><br>\nSondierung Es ist absehbar, worauf sich Gr&uuml;ne und FDP verst&auml;ndigen k&ouml;nnen &ndash; und wo das latente Konfliktpotenzial liegt<br>\nSehen wir es mal so: Gr&uuml;ne und FDP haben am Sonntag von den Jungw&auml;hlern einen Regierungsauftrag erhalten. Laut Infratest dimap w&auml;hlten 23 Prozent der unter 25-J&auml;hrigen die Gr&uuml;nen, 21 Prozent die FDP. Zusammen k&ouml;nnten sie eine jugendliche GroKo bilden, eine GroKo der Zukunft. Die Abstrafung der alten, die wegen ihrer Br&auml;sigkeit kaum noch zu ertragen war, fiel so eindeutig aus, dass sich die Regierungsbildung nun g&auml;nzlich anders vollzieht als gewohnt. Nicht die Wahlgewinnerin l&auml;dt die potenziellen Koalitionspartner zu Gespr&auml;chen ein, diesmal l&auml;uft es umgekehrt: die &bdquo;Kleinen&ldquo; sondieren vor, ob sie miteinander k&ouml;nnen und wen sie gegebenenfalls als Kanzler bevorzugen. Die &bdquo;Kleinen&ldquo; sind n&auml;mlich im Verh&auml;ltnis zu den &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; gar nicht mehr so klein, weil die &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; gar nicht mehr so gro&szlig; sind. FDP und Gr&uuml;ne erzielten zusammen 26,3 Prozent, mehr als Union oder SPD. Das verschiebt die Gewichte und &auml;ndert die Rituale.<br>\nSchon im Wahlkampf hatten FDP und Gr&uuml;ne vorsorglich F&uuml;hlung aufgenommen und vereinbart, unmittelbar nach der Wahl miteinander zu reden, um nicht, wie im Herbst 2017, gegeneinander ausgespielt zu werden. Christian Lindners traumatische Erfahrung von damals erm&ouml;glicht jetzt Vorsondierungen zwischen jenen Parteien, die angeblich &bdquo;inhaltlich am weitesten&ldquo; auseinanderliegen. Um was wird da &bdquo;gerungen&ldquo;, was wird am Ende der &bdquo;lager&uuml;bergreifenden&ldquo; Gespr&auml;che herauskommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/mit-dem-segen-der-grossindustrie\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>SPD vor Ampel-Gespr&auml;chen: Sch&ouml;nmalen nutzt nichts<\/strong><br>\nDie SPD redet sich die m&ouml;gliche Ampel-Koalition sch&ouml;n. Es w&auml;re N&uuml;chternheit angesagt: Mit der FDP zu verhandeln, wird f&uuml;r die Genossen strapazi&ouml;s. [&hellip;]<br>\nMan kann die Euphorie der SPD, die schon auf dem Weg ins Nichts schien, verstehen. Aber nach dem Rausch sollte sie ausn&uuml;chtern und erkennen: Sie ist eine von vier mittelgro&szlig;en Parteien. Ihren Sieg verdankt sie Olaf Scholz und ihrer Selbstvers&ouml;hnung mit der Agenda-Politik &ndash; aber auch der taumelnden CDU und verkrampften Gr&uuml;nen.<br>\nNeben Selbst&uuml;berh&ouml;hung droht der SPD noch eine Gefahr: der rosarote Blick auf die Ampel. Schon bevor man sich getroffen hat, verkl&auml;ren die Genossen die Ampel zum historischen Ereignis. Sogar der k&uuml;hle Scholz erinnert an Willy Brandts sozialliberale Koalition. Die setzte nach 1969 &uuml;berf&auml;llige Reformen um und verband erstmals seit 1949 kleinb&uuml;rgerliche Arbeiterbewegung und liberales B&uuml;rgertum. Die Ampel wird aber nichts Vergleichbares. Sie ist kein Ausdruck gesellschaftlichen Reformdrucks, sondern machtpolitischer Zw&auml;nge. Deshalb wirken auch die Versuche, nun rasch eine sinnstiftende Erz&auml;hlung f&uuml;r sie zu erfinden, akademisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/SPD-vor-Ampel-Gespraechen\/!5800723\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Markus S&ouml;der gegen Armin Laschet: &bdquo;Was Intrige angeht, ist er in Deutschland unerreicht&ldquo;<\/strong><br>\nDer Polit-Experte Moritz Kirchner f&auml;llt ein vernichtendes Urteil &uuml;ber Markus S&ouml;der &ndash; und erkl&auml;rt, warum Armin Laschets Klammern an die Macht ganz rational ist. [&hellip;]<br>\nPolit-Experte Kirchner ist aber auch der Meinung, dass CSU-Chef Markus S&ouml;der der Union mit seinem Verhalten einen B&auml;rendienst erweist: &bdquo;Markus S&ouml;der hat mal wieder seine gr&ouml;&szlig;te Konstante gezeigt, n&auml;mlich die Intriganz.&ldquo; Damit sei S&ouml;der &bdquo;in Deutschland nahezu unerreicht&ldquo;.<br>\nEr betrachte Laschet als &bdquo;Verhandlungsmasse, um FDP und Gr&uuml;ne doch noch in eine Jamaika-Koalition zu bekommen&ldquo;. In Bayern habe er mit seiner Partei ein ebenso schlechtes Ergebnis erzielt und dennoch inszeniere sich der CSU-Politiker und bayerische Ministerpr&auml;sident nun als starker Mann der Union. Kirchner glaubt sogar, dass S&ouml;der sich noch zur Kanzlerwahl stellen werde, denn &bdquo;wenn er eine Chance sieht, doch noch Kanzler zu werden, wird er sie ergreifen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/bundestagswahl-markus-soeder-armin-laschet-psychologe-olaf-scholz-cdu-csu-spd-jamaika-ampel-intrige-91022867.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>#allesaufdentisch: K&uuml;nstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog &uuml;ber die Corona-Krise<\/strong><br>\nMit zunehmender Sorge beobachten wir die Entwicklung des politischen Handelns in der Corona-Krise. Viele ExpertInnen wurden bisher in der &ouml;ffentlichen Corona-Debatte nicht geh&ouml;rt. Wir w&uuml;nschen uns einen breit&shy;gef&auml;cherten, fakten&shy;basierten, offenen und sachlichen Diskurs und auch eine ebensolche Auseinandersetzung mit den Videos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.allesaufdentisch.tv\/\">#allesaufdentisch<\/a>\n<p>dazu: <strong>#AllesAufDenTischNeue Video-Aktion: Wissenschaftler und Experten fordern Runden Tisch zur Corona-Strategie<\/strong><br>\n&ldquo;Alles auf den Tisch&rdquo; zeigt Interviews mit Virologen, Wissenschaftlern und Juristen. Neben Experten wie Klaus St&ouml;hr, Matthias Schrappe und Gerd Antes kommen auch umstrittene Stimmen zu Wort. Kontroversen sind der Aktion sicher &ndash; und wohl auch beabsichtigt!<br>\nBei der Aktion &ldquo;Allesdichtmachen&rdquo; kritisierten Schauspieler die Corona-Ma&szlig;nahmen. Bei vielen kamen die satirisch &uuml;berspitzten, teils sehr bissigen Kommentare der Schauspielerinnen und Schauspieler gut an, bei vielen aber auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/allesaufdentisch-wissenschaftler-und-experten-fordern-runden-tisch-zur-corona-strategie_id_24291637.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die neue Aktion #allesaufdentisch nicht kritisch genug ist<\/strong><br>\nDas Projekt macht jedoch vor allem eine gro&szlig;e Schwierigkeit deutlich, die in der &ouml;ffentlichen Debatte immer wieder sichtbar wird, wenn es um Themen geht, die ohne wissenschaftliche Expertise nicht diskutiert werden k&ouml;nnen. Wer ist wirklich Experte? Wem sollte man zuh&ouml;ren &ndash; und aus welchen Gr&uuml;nden? Einige der Interviews erwecken den Eindruck, dass da jemand eben seine mehr oder weniger durchdachte und fundierte Meinung zu einem komplizierten Thema sagt. Man ist geneigt, zuzustimmen, weil es der eigenen Meinung entspricht, oder man m&ouml;chte eher widersprechen, weil man anderer Meinung ist. Aber auf welcher Basis? Warum soll man jemandem vertrauen, warum jemand anderem nicht?<br>\nAuch dieses Projekt versucht, die Autorit&auml;t der Gespr&auml;chspartner durch Verweise auf ihre akademische Ausbildung zu st&uuml;tzen, da sind viele Doktoren und Professoren dabei, und viele der Fachgebiete, auf denen sie t&auml;tig sind oder waren, klingen so, als ob die Betreffenden etwas von der Sache verstehen m&uuml;ssten. Aber sind ihre Ansichten auch gegen wissenschaftlichen Einwand haltbar? Man wei&szlig; es nicht, und das liegt vor allem daran, dass diejenigen, die die Fragen stellen, auch keine ge&uuml;bten Fragensteller sind. Sie sind leider eher Stichwortgeber, zumeist sympathisieren sie offen mit ihren Gespr&auml;chspartnern, denen sie mit staunenden Augen lauschen.<br>\nDas ist die wichtigste Schw&auml;che des Projekts: Es fehlt die Kritik &ndash; obwohl doch soviel Kritik ge&auml;u&szlig;ert wird. Es fehlt die Kritik gegen&uuml;ber den Kritikern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus234129406\/Corona-Politik-Warum-allesaufdentisch-nicht-kritisch-genug-ist.html\">J&ouml;rg Phil Friedrich auf Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Fakten k&ouml;nnen jederzeit zu Irrt&uuml;mern werden: Wer Zweifler ignoriert, leistet der Wahrheit keinen Dienst<\/strong><br>\nEs gebe Dinge, &uuml;ber die man nicht mehr reden m&uuml;sse, sagt Julie Pace. Zum Beispiel dar&uuml;ber, ob die Impfstoffe gegen Covid-19 sicher seien, ob es einen Klimawandel gebe oder ob es bei den US-Wahlen im vergangenen Jahr zu gr&ouml;sseren Betr&uuml;gereien gekommen sei. Schliesslich gebe es Fakten. Gen&uuml;gend Fakten. Und die seien so klar, dass sich jede Diskussion er&uuml;brige.<br>\nJulie Pace weiss, wovon sie spricht. Oder sie m&uuml;sste es zumindest wissen. Die 39-J&auml;hrige ist eine erfahrene Journalistin. Sie war l&auml;ngere Zeit Korrespondentin im Weissen Haus, und seit ein paar Wochen ist sie Chefredaktorin der gr&ouml;ssten Nachrichtenagentur der Welt: Associated Press, kurz AP. (&hellip;)<br>\nAber verstehen m&ouml;chte man sie eben doch. Und wenn man sich an Fakten halten kann, hat man zumindest den Eindruck, man verstehe sie. Ob das zutrifft, ist eine andere Frage. Fakten erkl&auml;ren nichts. Genauso wie Daten noch keine Informationen sind. Fakten m&uuml;ssen erkl&auml;rt, vertieft, eingeordnet und interpretiert werden, damit man sie verstehen kann. Das zu leisten, ist Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten. Und sie wird immer wichtiger. Fakten sind heute so leicht verf&uuml;gbar wie noch nie. Aber es wird immer schwieriger, zu verstehen, was sie bedeuten. (&hellip;)<br>\nAusserdem kann man sich fragen, ob es Aufgabe einer Nachrichtenagentur ist, &uuml;ber bestimmte Positionen nicht zu berichten, nur weil sie nicht den Ansichten der Mehrheit entsprechen. Journalisten m&uuml;ssen die Welt abbilden &ndash; und auch &uuml;ber Dinge berichten, die ihnen nicht in den Kram passen. Menschen, welche die Sicherheit der Covid-19-Impfstoffe anzweifeln, nicht ausschliessen, dass es bei Trumps Abwahl zu Unstimmigkeiten gekommen sein k&ouml;nnte, und die g&auml;ngigen Thesen zum Klimawandel nicht unhinterfragt nachbeten, vergehen sich weder an der Wahrheit, noch sind sie Staatsfeinde. Sie stellen Fragen. Das darf und muss sein. Je gr&ouml;sser der Widerstand dagegen ist, umso mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/associated-press-was-als-richtig-gilt-kann-nicht-falsch-sein-ld.1646367\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Haltung der neuen AP-Chefredakteurin ist auch charakteristisch f&uuml;r die deutschen Hauptmedien und die ganz gro&szlig;e Corona-Koalition von FDP, Gr&uuml;nen, Linke, SPD und Unionsparteien. Sie spaltet die Gesellschaft. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76444\">Wieso w&auml;hlen Hartz-IV-Empf&auml;nger, Billigl&ouml;hner, Rentner, Studentinnen, Wohnungssuchende u.a.m. eine &bdquo;b&uuml;rgerliche Koalition&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stiko-Chef Mertens: Druck wegen Kinderimpfung ist &laquo;absurd&raquo;<\/strong><br>\nEine m&ouml;gliche Impfempfehlung f&uuml;r Kinder unter 12 Jahren wird aus Sicht der St&auml;ndigen Impfkommission (Stiko) noch schwieriger als die f&uuml;r 12- bis 17-J&auml;hrige. Kein Kind unter 17 sei in Deutschland ausschlie&szlig;lich an Covid-19 gestorben, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens der &laquo;Stuttgarter Zeitung&raquo; und den &laquo;Stuttgarter Nachrichten&raquo; (Donnerstag). Weil die Krankheitslast bei den 12- bis 17-J&auml;hrigen so gering gewesen sei, sei die Entscheidung zur Impfung in der Nutzen-Schaden-Abw&auml;gung so schwierig gewesen. &laquo;Bei den J&uuml;ngeren wird das noch schwieriger sein.&raquo; [&hellip;]<br>\nDer Stiko-Chef erwartet zugleich erneut eine &laquo;Welle des politischen Drucks&raquo; mit Blick auf die Impfung j&uuml;ngerer Kinder. &laquo;Druck ist in dem Zusammenhang aber schlecht. Ganz besonders auch, weil die Kinder herhalten sollen, um die Impfm&uuml;digkeit der 18- bis 59-J&auml;hrigen auszugleichen&raquo;, sagte er den Bl&auml;ttern. &laquo;Das ist absurd.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesellschaft\/regional\/stiko-chef-mertens--druck-wegen-kinderimpfung-ist--absurd--30788176.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>H&auml;rtere 2G-Regel: Erstes Bundesland macht ernst: Reicht der gelbe Impfpass bald nicht mehr aus?<\/strong><br>\nM&uuml;ssen sich ab Herbst auch Geimpfte umstellen? Berlin setzt als erstes Bundesland eine wichtige Neuerung um. Wer am &ouml;ffentlichen Leben teilnehmen will, braucht mehr als den gelben Impfausweis. Der altbew&auml;hrte Nachweis wird auf Veranstaltungen nicht mehr anerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/haertere-2g-regel-erstes-bundesland-macht-ernst-reicht-der-gelbe-impfpass-bald-nicht-mehr-aus_id_24292989.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, meine Mutter ist 85 und geimpft hat aber kein Smartphone. Vor allem sie ist noch r&uuml;stig und nimmt am gesellschaftlichen Leben teil. Geht ins Theater und trifft sich mit Freundinnen zum Essen im Restaurant. Man will also diese Menschen trotz Impfung vom gesellschaftlichen Leben ausschlie&szlig;en und zu Hause verk&uuml;mmern lassen, als dass sie bald versterben. Ist das die &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; mit den alten Menschen? Der Zynismus, die Dummheit und die Menschenverachtung der politischen Elite kennt keine Grenzen mehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Polizeigewalt nahm unter der Pandemie zu<\/strong><br>\nUN-Experten und Menschenrechtler verweisen am Rande des 48. UN-Menschenrechtsrates erneut auf massive Probleme in Lockdown und Ausnahmezustand. Kritik auch an Deutschland<br>\nVertreter der Vereinten Nationen und Menschenrechtsexperten haben im Rahmen der laufenden Sitzung des UN-Menschenrechtsrates (Human Rights Council, HRC) auf die Zunahme willk&uuml;rlicher Polizeigewalt hingewiesen. In einer Videokonferenz am Rande der 48. Sitzung des Gremiums forderten sie nun staatliche Schutzprogramme.<br>\nDie willk&uuml;rliche Polizeigewalt gegen Demonstrantinnen und Demonstranten sei oftmals nicht mehr von Folter zu trennen, hie&szlig; es von dieser Seite. Die Experten betonten damit Erkenntnisse eines ausf&uuml;hrlicheren Berichtes zum Thema, der bereits im M&auml;rz dieses Jahres erschienen war.<br>\n&ldquo;Die zunehmende Polizeigewalt war weltweit ein pr&auml;gendes Merkmal der Covid-19-Pandemie, von Kolumbien bis zu den Philippinen, von Mexiko und Belarus bis Russland, Algerien oder Myanmar&rdquo;, hie&szlig; es nun in einer Folgeerkl&auml;rung der Weltorganisation gegen Folter (Organisation Mondiale contre la Torture, OMCT), die diese Woche zur Videokonferenz geladen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Polizeigewalt-nahm-unter-der-Pandemie-zu-6205617.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>So viele Milliard&auml;re wie noch nie Die Verm&ouml;gen der reichsten Deutschen wachsen trotz Corona<\/strong><br>\nDie BMW-Erben Susanne Klatten und Stefan Quandt sind die reichsten Menschen in Deutschland, zeigt eine neue Sch&auml;tzung des manager magazins. Zu den gr&ouml;&szlig;ten Aufsteigern z&auml;hlen die Investoren des Impfstoffherstellers Biontech.<br>\nSie sind wieder ganz vorn: Mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von 34,2 Milliarden Euro sind Susanne Klatten und Stefan Quandt die reichsten Menschen in Deutschland. Das ergibt die neueste Sch&auml;tzung des manager magazins. Die Geschwister und Gro&szlig;aktion&auml;re des Autokonzerns BMW haben damit nach drei Jahren die Familie Reimann wieder von der Spitzenposition in der Liste der reichsten Deutschen verdr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/reichen-ranking-die-vermoegen-der-reichsten-deutschen-wachsen-trotz-corona-a-3b02dca0-1414-424e-ad14-89f3a6645c48\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Fast k&ouml;nnte man meinen, dass der Spiegel auf diese erschreckende Entwicklung stolz sei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Ausbeutung von Arbeitskr&auml;ften ist das grosse Tabu der EU<\/strong><br>\nBei der Pflege, Landwirtschaft, Prostitution, Logistik oder im Bau: Ohne Arbeitsmigranten l&auml;uft in den reichen EU-Staaten wenig.<br>\nViele Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen sind nur so billig, weil Frauen und M&auml;nner bei ihrer Herstellung ausgebeutet werden. Grosse Medien informieren zu wenig dar&uuml;ber. Im folgenden Gastbeitrag fasst Publizist Werner R&uuml;gemer einige Aspekte zusammen, die er in seinem Buch &laquo;Imperium EU &ndash; ArbeitsUnrecht, Krise, Neue Gegenwehr&raquo;* ausf&uuml;hrlich beschreibt.<br>\nIn der EU werden Arbeits- und Sozialrechte, die in der Universellen Erkl&auml;rung der Menschenrechte begr&uuml;ndet sind, sowie die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO massiv verletzt und verdr&auml;ngt. Die EU kennt vor allem keine kollektiven Arbeitsrechte. Mit besonderer Sch&auml;rfe zeigt sich dies bei den immer zahlreicheren Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten. Widerstand ist verbreitet, aber noch gering, und wird zudem politisch und medial verdr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/arbeit\/die-ausbeutung-von-arbeitskraeften-ist-das-grosse-tabu-der-eu\/\">Werner R&uuml;gemer auf Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Versorgungskrise am Horizont<\/strong><br>\nEine Versorgungskrise wie aktuell in Gro&szlig;britannien droht wegen des kontinuierlich zunehmenden Mangels an Lkw-Fahrern auch Deutschland und der EU. Das besagen Einsch&auml;tzungen von Branchenexperten. Im Vereinigten K&ouml;nigreich waren nach ersten Schwierigkeiten bei der Belieferung von Superm&auml;rkten nun am vergangenen Wochenende die Benzinvorr&auml;te von wohl zwei Dritteln aller Tankstellen zur Neige gegangen; trotz erster Anzeichen einer Erholung dauert der Mangel an. Experten weisen darauf hin, dass in der Bundesrepublik fast ebensoviele Lkw-Fahrer fehlen wie in Gro&szlig;britannien &ndash; und es werden mehr. Das ist auch in den L&auml;ndern Ost- und S&uuml;dosteuropas der Fall, die einen betr&auml;chtlichen Teil des Lkw-Frachtverkehrs in der EU abdecken. Ursache des Fahrermangels sind &ndash; wie in Gro&szlig;britannien &ndash; Dumpingl&ouml;hne und miserable Arbeitsbedingungen, mit denen in der EU allgemein meist Arbeitskr&auml;fte aus Europas &ouml;stlicher und s&uuml;d&ouml;stlicher Peripherie abgefunden werden. Philippinische Lkw-Fahrer werden mit der Aussage zitiert, sie h&auml;tten in Saudi-Arabien bessere Arbeitsbedingungen vorgefunden als in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8719\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsrecht f&uuml;r Essenszusteller:innen &ndash; warum eigentlich nicht?<\/strong><br>\nBei einer Untersuchung der faktischen Arbeitsbedingungen zeigt sich, dass eine gro&szlig;e Anzahl an Essenzusteller:innen nicht als Arbeitnehmer:innen eingestuft wird und ihnen so wesentliche mit diesem Status verbundene Rechte vorbehalten werden. Es spricht vieles daf&uuml;r, dass es sich dabei um Scheinselbstst&auml;ndigkeit handelt, die aber gerichtlich m&uuml;hsam in jedem Einzelfall durchgesetzt werden muss. Dies kann jedoch rechtlich ge&auml;ndert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/arbeitsrecht-fuer-essenszustellerinnen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Atomwaffen: U-Turn<\/strong><br>\nDie &bdquo;Modernisierung&ldquo; sprich &bdquo;Aufr&uuml;stung&ldquo; des US-Atomwaffenarsenals wurde &uuml;ber die Zeit immer teurer. Aktuell wird von 634 Mrd. Dollar ausgegangen (siehe IMI-Aktuell 2021\/282). Im Wahlkampf hatte sich Biden hier kritisch ge&auml;u&szlig;ert, als Pr&auml;sident war aber dann schnell davon nicht mehr viel zu merken (IMI-Aktuell 2021\/305). Politico berichtet nun, mit Leonor Tomero sei einer der wichtigsten Bef&uuml;rworterinnen eines moderateren Kurses in der Atomwaffenfrage aus dem Pentagon gedr&auml;ngt worden, was angesichts der anstehenden &Uuml;berpr&uuml;fung der US-Nuklearstrategie auf eine deutliche St&auml;rkung der Hardliner hindeute: &bdquo;&lsquo;The decision to fire Leonor suggests to me that the first draft of NPR is going to be a continuation of the line of thinking we saw in the Trump administration&rsquo;s NPR,&rsquo; Lewis [professor and nuclear weapons expert at the Middlebury Institute] said. &lsquo;They have put themselves on the course that is a first draft that is 180 degrees to what Biden said on the campaign trail.&rsquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/09\/29\/atomwaffen-u-turn\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kritik hat die Biden-Administration aus Deutschland wohl nicht zu bef&uuml;rchten. Denn die Situation hierzulande und auch in der EU zielt in dieselbe Richtung. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76503\">Die deutsche Aussenpolitik soll offensiver werden. &ndash; Dann siegt mal sch&ouml;n<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76500\">Die zersplitterte EU braucht einen &auml;usseren Feind: Russland<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>SPD pr&auml;sentiert neue Bundestagsfraktion. Nur einer tr&auml;gt eine Maske &ndash; erraten Sie, wer es ist?<\/strong><br>\nDrei Tage nach der Bundestagswahl pr&auml;sentiert die SPD-Bundestagsfraktion ihre neuen Abgeordneten per Twitter. Auf dem dort geposteten Foto stehen die 206 Mitglieder, deren frisch gew&auml;hlter Fraktionsvorsitzende Rolf M&uuml;tzenich und Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Willy-Brandt-Haus. &ldquo;Wir sind j&uuml;nger, ostdeutscher und diverser. Wir sind bestens aufgestellt f&uuml;r Euch im Bundestag!&rdquo;, schrieb die Fraktion dazu. Reaktionen erntet ihr Tweet vor allem aus zwei Gr&uuml;nden.<br>\n&ldquo;Wow, richtig vorbildlich. Und sehr respektvoll den Kindern gegen&uuml;ber. Sch&ouml;n mit Abstand und Maske! Richtig toll. Das zeig ich gleich mal meiner Tochter. Kennen Sie &lsquo;finde den Fehler&rsquo;?&rdquo;, kommentiert eine Userin. Und eine andere stellt fest: &ldquo;F&uuml;r ein Bild macht das Virus als Pause.&rdquo; Tats&auml;chlich stehen die Abgeordneten dicht an dicht, ohne Abstand &ndash; und ohne Maske. (&hellip;)<br>\nEin anderer findet es &ldquo;k&ouml;stlich, dass die Pandemie bei der SPD vorbei&rdquo; ist, &ldquo;nur nicht bei Karl Lauterbach&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/spd-fraktion-praesentiert-sich---und-karl-lauterbach-sorgt-fuer-reaktionen-30786394.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Teilnehmerschaft einer Demonstration pauschal als &ldquo;Covidioten&rdquo; zu bezeichnen, war dreist und frech. Nun &ndash; immer noch mitten in der Pandemie &ndash; steht Frau Esken maskenfrei und ohne Abstand umringt von ihren Genossinnen und Genossen. Anfang Juli hat Oskar Lafontaine u.a. geschrieben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74100#h01\">&ldquo;Das Schimpfwort Covidioten f&auml;llt mehr und mehr auf diejenigen zur&uuml;ck, die jede Gelegenheit ergreifen, um wichtigtuerisch Warnungen in die Welt zu setzen und mit wissenschaftlich nicht abgesicherten Behauptungen die Leute verr&uuml;ckt zu machen.&rdquo;<\/a> Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Treffen in einem Berliner Club: Es war ein Dinner auf Einladung der Bundes-CDU. Mit dabei waren Gro&szlig;spender Lars Windhorst &ndash; und Armin Laschet<\/strong><br>\nDie jetzt bekannt gewordene Gro&szlig;spende des Finanzinvestors Lars Windhorst an die CDU hat m&ouml;glicherweise eine Vorgeschichte. Im Sommer traf sich auf Einladung der Bundes-CDU eine illustre Runde von Unternehmern in einem Berliner Club &ndash; darunter Lars Windhorst und Kaufhausk&ouml;nig Ren&eacute; Benko, die hier auf Kanzlerkandidat Armin Laschet trafen.<br>\nWer in der Hauptstadt nach einem Hauch des alten West-Berlins sucht, ist in der Pan Am Lounge an der richtigen Adresse. Die exklusive Location befindet sich in einem Penthouse in der N&auml;he des Kurf&uuml;rstendamms, im Herzen der heutigen City-West. Nach ihrer Einweihung im Jahr 1966 diente die Lounge zun&auml;chst den Crews der US-Fluggesellschaft Pan American Airways, die bei ihren Zwischenstopps Erholung und Unterhaltung suchten. Sp&auml;ter wurde sie zu einem Hotspot f&uuml;r gediegene Partys im Berliner Westen.<br>\nBis heute tr&auml;gt die Luxuslounge nicht nur das Logo der legend&auml;ren, l&auml;ngst Pleite gegangenen US-Airline. Wer die Location besucht, wird laut der Firmenwebsite f&uuml;r &ldquo;First Class Meetings and Events&rdquo; von &ldquo;herzlichen Stewardessen&rdquo; in Empfang genommen. In der Lounge mixt das &ldquo;Kabinenpersonal&rdquo; einen &ldquo;original Pan-Am-Cocktail&rdquo;, den die G&auml;ste auch auf einer Terrasse mit Blick auf die Berliner Skyline oder auf einer Tanzfl&auml;che genie&szlig;en k&ouml;nnen. Kleine R&auml;ume bieten R&uuml;ckzugsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r diskrete Gespr&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ein-dinner-mit-laschet--windhorst-und-eine-grossspende-fuer-die-cdu-30764870.html\">stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76565","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76565"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76567,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76565\/revisions\/76567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}