{"id":76597,"date":"2021-10-03T09:30:41","date_gmt":"2021-10-03T07:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597"},"modified":"2021-10-01T15:25:40","modified_gmt":"2021-10-01T13:25:40","slug":"hinweise-der-woche-226","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h01\">Wir hatten keine Wahl &ndash; und brauchen ein neues Wahlrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h02\">Wahlanalyse: Linkspartei schneidet bei Arbeitern und Arbeitslosen schlecht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h03\">Wenn Politik ins Vakuum fl&uuml;chtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h04\">Debatte um Corona-Impfung: Wir sind alle geimpft &ndash; mit Grundrechten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h05\">#allesaufdentisch: K&uuml;nstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog &uuml;ber die Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h06\">Die Ausbeutung von Arbeitskr&auml;ften ist das grosse Tabu der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h07\">Skandale: Razzia bei langj&auml;hrigem Weggef&auml;hrten von Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h08\">Studie zur OECD-Reform: Erfolg im Kampf gegen Steueroasen, Schlappe f&uuml;r die faire Besteuerung gro&szlig;er Digitalkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h09\">Medienbericht: &ldquo;Sie sahen Blut&rdquo; &ndash; CIA plante Assange zu &ldquo;t&ouml;ten oder zu entf&uuml;hren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597#h10\">Globale M&auml;chtejustiz: US-Verbrechen in Afghanistan straflos<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wir hatten keine Wahl &ndash; und brauchen ein neues Wahlrecht<\/strong><br>\nDie deutsche Demokratie hat einen Kolbenfresser. Was von den W&auml;hlern gestern &bdquo;entschieden&ldquo; wurde, bietet keine Grundlage f&uuml;r vern&uuml;nftige und zukunftsgerichtete Politik. Wenn die Gr&uuml;nen ihr Programm ernst nehmen, k&ouml;nnen sie niemals mit CDU und FDP koalieren, und wenn die Liberalen ihr Programm ernst nehmen, brauchen sie erst gar nicht mit SPD und Gr&uuml;nen zu verhandeln. Dreierkoalitionen mit jeweils einem Partner, der das eigentlich gar nicht will, richten Schaden an, weil sie auf Kompromiss um jeden Preis getrimmt sind und nicht auf sachlich angemessenes politisches Handeln.<br>\nDer einzige &bdquo;Ausweg&ldquo; w&auml;re die Fortsetzung der gro&szlig;en Koalition, diesmal unter F&uuml;hrung der SPD. Aber dann m&uuml;sste das gesamte F&uuml;hrungspersonal der CDU zur&uuml;cktreten, was angesichts der Tatsache, dass nach dieser grandiosen Niederlage noch niemand in dieser Partei zur&uuml;ckgetreten ist, doch eher unwahrscheinlich erscheint.<br>\nBei den letzten Koalitionsverhandlungen sowohl zwischen CDU, FDP und Gr&uuml;nen (dem ber&uuml;hmten, auf Bundesebene ersten und schlie&szlig;lich gescheiterten Versuch in Sachen Jamaika) als auch bei den Verhandlungen zur Gro&szlig;en Koalition im Jahr 2017 waren alle stolz darauf, sich schon in der ersten Stunde reibungslos auf die Formel geeinigt zu haben, dass die Schuldenbremse im deutschen Grundgesetz Bestand habe und &bdquo;solide&ldquo; Staatsfinanzen f&uuml;r Deutschland und Europa die conditio sine qua non f&uuml;r erfolgreiche Politik seien. Damals konnte man auf &bdquo;weiter so&ldquo; setzen, also die Fortsetzung der Finanzpolitik ohne neue &ouml;ffentliche Schulden, die durch den hohen deutschen Leistungsbilanz&uuml;berschuss m&ouml;glich geworden war.<br>\nDieses Mal wird die erste Stunde schon ein bitterer Schlagabtausch. Nach Corona sind die &ouml;ffentlichen Schulden in Deutschland und ganz Europa aus Sicht von CDU und FDP (und Olaf Scholz) untragbar hoch und m&uuml;ssen dringend heruntergefahren werden. Die Gr&uuml;nen, nimmt man ihren Frontmann Robert Habeck zum Ma&szlig;stab, haben verstanden, dass das fundamental falsch ist. Das schon m&uuml;sste Koalitionsverhandlungen mit beiden Seiten unglaublich erschweren, denn hier entscheidet sich, ob Europa in den n&auml;chsten Jahren eine Chance hat, seine Arbeitslosigkeit deutlich zu reduzieren und damit zu zeigen, dass es wirtschaftspolitisch &uuml;berhaupt handlungsf&auml;hig ist. Auch die soziale Agenda, die eine effektive Klimapolitik unbedingt braucht (wie in meinem letzten Buch gezeigt), ist weder mit der CDU und der FDP noch mit der Scholz-SPD (die ja immer noch auf dem Erfolg ihrer Agenda-Politik beharrt) zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/09\/27\/wir-hatten-keine-wahl-und-brauchen-ein-neues-wahlrecht\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wahlen 2021 &ndash; und wie es weitergeht<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland &ndash; verraten und verkauft&ldquo; hei&szlig;t das aktuelle Werk von Dr. jur. Wolfgang Bittner. Entsprechend kritisch und nicht ohne einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, analysiert er in seinem Gastbeitrag die Vorg&auml;nge rund um die j&uuml;ngsten Wahlen und das vorl&auml;ufige Wahlergebnis.<br>\nIn Artikel 38 des Grundgesetzes hei&szlig;t es: &bdquo;Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gew&auml;hlt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.&ldquo;<br>\nSo hatten sich die V&auml;ter und M&uuml;tter des Grundgesetzes 1949 faire, objektive Wahlen mit unbestechlichen Kandidaten vorgestellt. Aber das war von vornherein eine Illusion. Schon bei den Wahlen zum ersten Deutschen Bundestag wurde manipuliert, get&auml;uscht und betrogen.<br>\nKonrad Adenauer, von den Alliierten als Bundeskanzler pr&auml;feriert, bereiste schon seit 1946 mit gro&szlig;er Limousine und Chauffeur die westlichen Besatzungszonen. Die Alliierten gew&auml;hrten ihm jede Unterst&uuml;tzung, und es gelang ihm durch Intervention bei dem franz&ouml;sischen Ministerpr&auml;sidenten Georges Bidault zu verhindern, dass West-Berlin ein Bundesland wurde &ndash; eine gravierende Wahlmanipulation. [&hellip;]<br>\nDadurch erhielten die Abgeordneten in der sozialdemokratischen Hochburg Berlin nicht das volle Stimmrecht im Bundestag, sodass Adenauer mit der Mehrheit von einer Stimme (seiner eigenen, wie er selber einmal zugab) zum Bundeskanzler gew&auml;hlt werden konnte. Im Gegensatz zu Kurt Schumacher, dem Kandidaten der SPD, trat Adenauer f&uuml;r die einseitige Westbindung und f&uuml;r die Wiederbewaffnung ein, wodurch eine Vereinigung der Westzonen mit der Ostzone und die Neutralit&auml;t Deutschlands verhindert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/wahlen-2021-und-wie-es-weitergeht\">Cashkurs<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahlanalyse: Linkspartei schneidet bei Arbeitern und Arbeitslosen schlecht ab<\/strong><br>\nArbeitende und arbeitslose Menschen haben sich am Sonntag bei der Bundestagswahl vor allem f&uuml;r die SPD und die AfD entschieden. Dagegen hat die Partei Die Linke in diesen W&auml;hlergruppen am schlechtesten abgeschnitten. Der Linksparteiabgeordnete Diether Dehm verweist auf die Verantwortlichen daf&uuml;r. (&hellip;)<br>\nDer bisherige Bundestagsabgeordnete Dr. Diether Dehm von der Partei Die Linke kommentierte das Abschneiden seiner Partei bei ihrer mutma&szlig;lich wichtigsten Klientel auf Facebook deutlich:<br>\n&ldquo;Aber f&uuml;r die, die uns rote Kerne herausgenagt und durch herrschende Hysterien 2G\/Corona, Migration, Klima und Gendern ersetzt haben, die, die wahlkampftechnisch so taten, als seien sie &uuml;berrumpelt gewesen vom NATO-Fiasko in Kabul, ist das sicher ein Erfolgsbeleg.&rdquo;<br>\nEr f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Tja, wo die Armeef&uuml;hrung gekapert wurde, marschieren die Soldaten in die falsche Richtung!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/124864-wahlanalyse-linkspartei-arbeiter-arbeitslose\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76425\">Anmerkungen zur Bundestagswahl\/Eine Analyse der Bundestagswahl 2021 und ihrer Ergebnisse<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76444\">Wieso w&auml;hlen Hartz-IV-Empf&auml;nger, Billigl&ouml;hner, Rentner, Studentinnen, Wohnungssuchende u.a.m. eine &bdquo;b&uuml;rgerliche Koalition&ldquo;?<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wagenknecht: &ldquo;W&auml;hler, die von uns zur AfD gewechselt sind, sind keine Rassisten&rdquo;<\/strong><br>\nFrau Wagenknecht, haben Sie damit gerechnet, dass es mit dem Wiedereinzug der Linke in den Bundestag so eng wird?<br>\nSahra Wagenknecht: Naja, v&ouml;llig &uuml;berraschend ist das schlechte Ergebnis leider nicht. Die Umfragewerte und die schwachen Wahlergebnisse der vergangenen Jahre waren ein Warnsignal, dass wir mit unserer Politik immer weniger Menschen &uuml;berzeugen.<br>\nSie prangern schon l&auml;nger an, dass die Linke den Kontakt zu vielen potenziellen W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern verloren hat. F&uuml;hlen Sie sich nun in Ihrer Kritik am Kurs der Partei best&auml;tigt?<br>\nDarum geht es nicht. Ich w&auml;re sehr froh, wenn das Wahlergebnis anders ausgefallen w&auml;re. In der aktuellen Situation w&auml;re meiner Meinung nach ein zweistelliges Ergebnis durchaus m&ouml;glich gewesen. Weder sind die anderen Parteien mit besonders &uuml;berzeugenden Kandidaten angetreten, noch hatte die SPD mit Olaf Scholz ein klares soziales Profil. Trotzdem sind wir abgest&uuml;rzt. Ein Grund d&uuml;rfte sein, dass wir in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer Partei des gutsituierten akademischen Fridays-for-Future-Milieus geworden sind. Das ist eine schmale Zielgruppe, die zudem gro&szlig;enteils dann doch die Gr&uuml;nen w&auml;hlt. Wenn wir versuchen, gr&uuml;ner als die Gr&uuml;nen zu wirken, verprellen wir viele unserer traditionellen W&auml;hler. So sollten wir nicht weitermachen, denn das gef&auml;hrdet unsere Existenz.<br>\nWie wollen Sie denn die ursp&uuml;ngliche Klientel &ndash; Arbeitnehmerinnen, Abgeh&auml;ngte, Rentner &ndash; k&uuml;nftig wieder f&uuml;r die Linke gewinnen?<br>\nIndem wir soziale Fragen konsequent in den Mittelpunkt stellen und uns an den Problemen und der Sprache normaler Menschen orientieren. Wir m&uuml;ssen au&szlig;erdem darauf achten, dass wir mit &uuml;berzogenen Positionen die Zustimmung nicht verspielen, die wir mit guten Forderungen nach einem h&ouml;heren Mindestlohn und gerechterer Steuerpolitik gewinnen k&ouml;nnen. Nehmen wir als Beispiel die Klimadebatte. Nat&uuml;rlich ist Klimapolitik ein wichtiges Thema. Es macht aber keinen Sinn, die Forderungen der Gr&uuml;nen zu kopieren und immer noch eins drauf zu setzen: Noch fr&uuml;her raus aus der Kohle, noch schneller den Verbrennungsmotor verbieten&hellip;<br>\nWar das Wahlprogramm der Linke also zu gr&uuml;n?<br>\nIn Wirklichkeit ist es nicht gr&uuml;n, sondern unehrlich, wenn man Menschen vormacht, mit den heutigen Technologien w&auml;re es m&ouml;glich, den Strom- und Energiebedarf unserer Volkswirtschaft komplett aus erneuerbaren Energietr&auml;gern zu decken. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir technologische Innovation und nicht einfach nur mehr Windr&auml;der. Wir haben da eine Debatte &uuml;bernommen, die bei W&auml;hlern, die etwa auf dem Land leben und sich keinen smarten Tesla leisten k&ouml;nnen, auf Unverst&auml;ndnis st&ouml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/wahlen\/bundestagswahl\/sahra-wagenknecht-interview-waehler-afd-gewechselt-rassisten-36212644\">Web.de<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Aus der Traum von R2G: &raquo;Es ist brutal und bitter, zeichnete sich aber ab&laquo;<\/strong><br>\nDie Linke hat Stimmenanteil bei Bundestagswahl fast halbiert. Genaue Analyse der Ursachen ist notwendig. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nNur dank dreier Direktmandate geh&ouml;rt Die Linke dem neu gew&auml;hlten Bundestag weiter als Fraktion an. Wie &uuml;berraschend kam f&uuml;r Sie diese herbe Wahlniederlage mit nur 4,9 Prozent der Stimmen, nachdem die Partei 2017 noch 9,2 Prozent erhalten hatte?<br>\n2009 waren es sogar 11,9 Prozent. Der Absturz der Linken auf nun 4,9 Prozent ist brutal und bitter, er zeichnete sich allerdings ab. Die Vernachl&auml;ssigung der sozialen Frage, der Fragen der sozialen Gerechtigkeit und eines starken Sozialstaats durch die alte Parteif&uuml;hrung in den letzten acht Jahren hat Vertrauen verspielt: bei den Besch&auml;ftigten mit niedrigen und normalen Einkommen, bei den Arbeitslosen, bei den Rentnerinnen und Rentnern. Auch beim Klimaschutz wurde nicht ausreichend deutlich, dass wir die perfide Politik der Preiserh&ouml;hungen der Gr&uuml;nen ablehnen. Zugleich war man als Protest gegen die autorit&auml;ren Zumutungen der Coronapolitik der Bundesregierung nicht vernehmbar. Dazu kommen schwere handwerkliche Fehler im Wahlkampf. Bis zuletzt hatte man im Karl-Liebknecht-Haus die Gefahr, unter die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zu geraten, vollkommen untersch&auml;tzt. Nicht einmal beim Kampf um die aussichtsreichen Direktmandate gab es ausreichend Unterst&uuml;tzung.<br>\nAm Wahlabend war sofort von vielen Seiten zu h&ouml;ren, nun m&uuml;sse das Ergebnis gr&uuml;ndlich analysiert werden. Welche Ursachen sehen Sie, an denen das Debakel festgemacht werden kann?<br>\nAuch wenn die Ursachen f&uuml;r die Niederlage tiefer liegen: Zur Wahrheit geh&ouml;rt, dass es fatal war, den Eindruck zu erwecken, man wolle bedingungslos mitregieren. Statt unsere roten Haltelinien wie keine Zustimmung zu Sozialabbau und Krieg zu kommunizieren, war man damit besch&auml;ftigt, Sondierungsteams f&uuml;r Koalitionsverhandlungen zusammenzustellen. Eine &raquo;Verhindert Laschet&laquo;-Kampagne ohne Kritik an Scholz und Baerbock hat letztlich dazu gef&uuml;hrt, dass viele unserer W&auml;hlerinnen und W&auml;hler dann gleich SPD und Gr&uuml;ne gew&auml;hlt haben oder ins Nichtw&auml;hlerlager abgewandert sind.<br>\nDie tiefergehende Ursache aber ist eine in den letzten acht Jahren organisierte Entfremdung von Besch&auml;ftigten und Erwerbslosen. Hier ist der Eindruck entstanden, dass die Partei weder ihre Sprache spricht noch ihre Interessen vertritt. Das ist eine verh&auml;ngnisvolle Entwicklung. Es r&auml;cht sich, dass man meinte, die klassenpolitische durch eine identit&auml;tspolitische Ansprache ersetzen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/411420.aus-der-traum-von-r2g-es-ist-brutal-und-bitter-zeichnete-sich-aber-ab.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die traurigste Grafik f&uuml;r DIE LINKE.<\/strong><br>\nAber f&uuml;r die, die uns rote Kerne herausgenagt und durch herrschende Hysterien in Sachen 2G\/Corona, Migration, Klima und Gendern ersetzt haben, die, die wahlkampftechnisch so taten, als seien sie v&ouml;llig &uuml;berrumpelt gewesen vom NATO-Fiasko in Kabul, ist das sicher ein Erfolgsbeleg.<br>\nTja, wo die Armeef&uuml;hrung gekapert wurde, marschieren die Soldaten in die falsche Richtung!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter.png\" alt=\"\" width=\"738\" height=\"576\" class=\"aligncenter size-full wp-image-76461\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter.png 738w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter-300x234.png 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter-628x490.png 628w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dehm-btw21-traurig-Arbeiter-314x245.png 314w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/DietherDehmMdB\/photos\/a.64558316850\/10157931202316851\">Diether Dehm via Facebook, 27.09.2021<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wenn Politik ins Vakuum fl&uuml;chtet<\/strong><br>\nInfektionen, klinische Forschung, &Uuml;berregulierung: Hier leistet sich Deutschland t&ouml;dliche L&uuml;cken. Kaum irgendwo zeigt sich der Renovierungsbedarf st&auml;rker als in der Gesundheitspolitik.<br>\nDie meist leider inhaltslose Worth&uuml;lse Zukunftsprojekt war am Wahlabend so oft maltr&auml;tiert worden, bis sie implodierte. Paff. Null Substanz. Nah am Vakuum. Im Vakuum kann Leben nicht gedeihen. Hirnlos war ein anderer Ausspruch von Unionsgranden, mit dem sie nach der Wahl den inneren Zustand der eigenen Partei beklagten, und das klingt auch nicht viel ges&uuml;nder.<br>\nDie schwebende Leere ist scheinbar zu einer Art Naturkonstante einiger Parteien geraten, und die Vakuumierung ist dort besonders weit fortgeschritten, wo die Regierung zuletzt noch mit konkreten Fortschritten zu gl&auml;nzen hoffte: in der Gesundheitspolitik. &Uuml;berregulierung mit gleichzeitig lebensgef&auml;hrlicher Unterversorgung der Patienten und Missachtung des Medizinbetriebs ist der Normalzustand, der von verantwortlichen Politikern und den Selbstverwaltern des Gesundheitssystems seit Jahrzehnten aufrechterhalten wird.<br>\nDie Folgen beklagen &Auml;rzte, Forscher und Fachgesellschaften. Zu tragen aber haben sie vor allem die Patienten. Beispiel Sepsis, die schwerste Komplikation einer Infektion. Alle zwei Stunden stirbt daran im Schnitt ein S&auml;ugling, Kind oder Erwachsener im Land, j&auml;hrlich leiden drei Viertel der mehr als hunderttausend Sepsis-&Uuml;berlebenden langfristig an &bdquo;Long Sepsis&ldquo; &ndash; nicht zuf&auml;llig eine Anleihe aus der aktuellen Gesundheitskrise mit Covid-19. Schuld sind allgemeines Unwissen, fehlende Qualit&auml;tssicherung in Kliniken und Praxen, d&uuml;rftiges Risikomanagement. All das versprechen die Gesundheitspolitiker seit Jahren zu korrigieren, nicht zuletzt Kanzleramtsminister Helge Braun beehrte entsprechende Veranstaltungen der Sepsis-Stiftung immer wieder.<br>\nAllein durch Schulung k&ouml;nnten die Opferzahlen in Kliniken schnell um ein F&uuml;nftel gesenkt werden. Anderes Beispiel: klinische Studien, medizinischer Fortschritt also. Deutschlands Abstieg ist hier mit H&auml;nden zu greifen. Keine Netzwerke in Kliniken, d&uuml;rftige Digital- und Datenstrategien, keine Strukturen, die jungen Medizinforschern den R&uuml;cken frei halten im Krankenversorgungsbetrieb, Dutzende Seiten Aufkl&auml;rungs- und Datenschutzb&ouml;gen, die jeden Patienten demotivieren m&uuml;ssen. Die Konsequenz: eine blamable Forschungsbilanz, auch in der Pandemie, die l&auml;ngst in Publikationen aktenkundig ist und alle auf den Plan ruft &ndash; bis auf die politisch Verantwortlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/gesundheitswesen-muss-gestaerkt-werden-politik-fluechtet-ins-vakuum-17557785.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Diese Abrechnung letztendlich mit der Merkel-Politik in der FAZ, immerhin das Leib- und Magenblatt der CDU. Im SPIEGEL wird der Bundeskanzlerin konservativer Stillstand und maximales Versagen bei <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/deutschland-nach-der-bundestagswahl-warum-politisch-jetzt-das-21-jahrhundert-beginnt-kolumne-a-9ca1a8ba-fa77-440c-b3e6-d268672fe974\">&ldquo;Klima, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit&rdquo;<\/a> vorgehalten, und selbst dieses Urteil ist noch gesch&ouml;nt. Mir fallen noch die gezielte Ruinierung der Infrastruktur, die Wahnsinns-Export&uuml;bersch&uuml;sse und die rasante Umverteilung von unten nach oben ein. Wer sind eigentlich die 70% oder so, die immer von Merkel begeistert waren, und warum kommen erst jetzt die Kritiker aus ihren L&ouml;chern? Die Probleme und (je nach Blickwinkel) das Versagen (f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit) bzw. die Erfolge (f&uuml;r eine kleine reiche Minderheit) sind doch seit vielen Jahren f&uuml;r alle sichtbar. Bekommt Laschet (wohlverdient) die Pr&uuml;gel ab, die eigentlich Merkel gelten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Debatte um Corona-Impfung: Wir sind alle geimpft &ndash; mit Grundrechten!<\/strong><br>\nEin Standpunkt von Heribert Prantl<br>\nIst die solidarische Gesellschaft nur f&uuml;r Vern&uuml;nftige da &ndash; oder auch f&uuml;r jene, die tats&auml;chlich oder angeblich falschliegen? Wer eine Impfung ablehnt, muss nicht gleich auch ein Staatsfeind sein, meint der Publizist und Jurist Heribert Prantl. Man kommt geimpft auf die Welt. Man kommt auf die Welt und ist von da an und zeitlebens geimpft mit Grundrechten. Man hat sie von Anfang an. Man hat sie, weil man B&uuml;rgerin oder B&uuml;rger, man hat sie, weil man Mensch ist. Grundrechte sind im demokratischen Rechtsstaat keine Privilegien, die man sich erst durch ein bestimmtes Handeln oder durch ein bestimmtes Verhalten verdienen kann oder verdienen muss. Der Mensch ist von Anfang an mit Grundrechten geimpft. Es ist dies ein Schutz, der da ist und da bleibt, wie immer das Leben eines Menschen verl&auml;uft, welches Leben er auch lebt.<br>\nIm Staat der Pandemie ist das anscheinend anders. Da muss man sich gegen Corona impfen lassen, um die Grundrechte voll und ganz in Anspruch nehmen zu d&uuml;rfen. Wer sich nicht impfen l&auml;sst, der wird zwar nicht festgehalten und zwangsgespritzt, er wird aber gedr&auml;ngt und gezwiebelt. Er wird von der gesellschaftlichen Teilhabe mehr und mehr praktisch ausgeschlossen. Das Alltagsleben &ouml;ffnet sich nur noch den Geimpften und den Gesundeten &ndash; den Ungeimpften allenfalls und vielleicht dann, wenn sie sich testen lassen. Nach der 2G-Regel auch dann nicht. [&hellip;]<br>\nDas Corona-Denken ist dabei, die Individualgrundrechte zu vergemeinschaften und der Volksgesundheit unterzuordnen. Die Individualrechte werden kollektiviert. Ein freiheitsfeindlicher Zeitgeist diskreditiert Grundrechte als Egoistenrechte. Das ist falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/debatte-um-corona-impfung-wir-sind-alle-geimpft-mit.1005.de.html?dram:article_id=503567\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>#allesaufdentisch: K&uuml;nstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog &uuml;ber die Corona-Krise<\/strong><br>\nMit zunehmender Sorge beobachten wir die Entwicklung des politischen Handelns in der Corona-Krise. Viele ExpertInnen wurden bisher in der &ouml;ffentlichen Corona-Debatte nicht geh&ouml;rt. Wir w&uuml;nschen uns einen breit&shy;gef&auml;cherten, fakten&shy;basierten, offenen und sachlichen Diskurs und auch eine ebensolche Auseinandersetzung mit den Videos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.allesaufdentisch.tv\/\">#allesaufdentisch<\/a>\n<p>dazu: <strong>#AllesAufDenTischNeue Video-Aktion: Wissenschaftler und Experten fordern Runden Tisch zur Corona-Strategie<\/strong><br>\n&ldquo;Alles auf den Tisch&rdquo; zeigt Interviews mit Virologen, Wissenschaftlern und Juristen. Neben Experten wie Klaus St&ouml;hr, Matthias Schrappe und Gerd Antes kommen auch umstrittene Stimmen zu Wort. Kontroversen sind der Aktion sicher &ndash; und wohl auch beabsichtigt!<br>\nBei der Aktion &ldquo;Allesdichtmachen&rdquo; kritisierten Schauspieler die Corona-Ma&szlig;nahmen. Bei vielen kamen die satirisch &uuml;berspitzten, teils sehr bissigen Kommentare der Schauspielerinnen und Schauspieler gut an, bei vielen aber auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/allesaufdentisch-wissenschaftler-und-experten-fordern-runden-tisch-zur-corona-strategie_id_24291637.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die neue Aktion #allesaufdentisch nicht kritisch genug ist<\/strong><br>\nDas Projekt macht jedoch vor allem eine gro&szlig;e Schwierigkeit deutlich, die in der &ouml;ffentlichen Debatte immer wieder sichtbar wird, wenn es um Themen geht, die ohne wissenschaftliche Expertise nicht diskutiert werden k&ouml;nnen. Wer ist wirklich Experte? Wem sollte man zuh&ouml;ren &ndash; und aus welchen Gr&uuml;nden? Einige der Interviews erwecken den Eindruck, dass da jemand eben seine mehr oder weniger durchdachte und fundierte Meinung zu einem komplizierten Thema sagt. Man ist geneigt, zuzustimmen, weil es der eigenen Meinung entspricht, oder man m&ouml;chte eher widersprechen, weil man anderer Meinung ist. Aber auf welcher Basis? Warum soll man jemandem vertrauen, warum jemand anderem nicht?<br>\nAuch dieses Projekt versucht, die Autorit&auml;t der Gespr&auml;chspartner durch Verweise auf ihre akademische Ausbildung zu st&uuml;tzen, da sind viele Doktoren und Professoren dabei, und viele der Fachgebiete, auf denen sie t&auml;tig sind oder waren, klingen so, als ob die Betreffenden etwas von der Sache verstehen m&uuml;ssten. Aber sind ihre Ansichten auch gegen wissenschaftlichen Einwand haltbar? Man wei&szlig; es nicht, und das liegt vor allem daran, dass diejenigen, die die Fragen stellen, auch keine ge&uuml;bten Fragensteller sind. Sie sind leider eher Stichwortgeber, zumeist sympathisieren sie offen mit ihren Gespr&auml;chspartnern, denen sie mit staunenden Augen lauschen.<br>\nDas ist die wichtigste Schw&auml;che des Projekts: Es fehlt die Kritik &ndash; obwohl doch soviel Kritik ge&auml;u&szlig;ert wird. Es fehlt die Kritik gegen&uuml;ber den Kritikern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus234129406\/Corona-Politik-Warum-allesaufdentisch-nicht-kritisch-genug-ist.html\">J&ouml;rg Phil Friedrich auf Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Fakten k&ouml;nnen jederzeit zu Irrt&uuml;mern werden: Wer Zweifler ignoriert, leistet der Wahrheit keinen Dienst<\/strong><br>\nEs gebe Dinge, &uuml;ber die man nicht mehr reden m&uuml;sse, sagt Julie Pace. Zum Beispiel dar&uuml;ber, ob die Impfstoffe gegen Covid-19 sicher seien, ob es einen Klimawandel gebe oder ob es bei den US-Wahlen im vergangenen Jahr zu gr&ouml;sseren Betr&uuml;gereien gekommen sei. Schliesslich gebe es Fakten. Gen&uuml;gend Fakten. Und die seien so klar, dass sich jede Diskussion er&uuml;brige.<br>\nJulie Pace weiss, wovon sie spricht. Oder sie m&uuml;sste es zumindest wissen. Die 39-J&auml;hrige ist eine erfahrene Journalistin. Sie war l&auml;ngere Zeit Korrespondentin im Weissen Haus, und seit ein paar Wochen ist sie Chefredaktorin der gr&ouml;ssten Nachrichtenagentur der Welt: Associated Press, kurz AP. (&hellip;)<br>\nAber verstehen m&ouml;chte man sie eben doch. Und wenn man sich an Fakten halten kann, hat man zumindest den Eindruck, man verstehe sie. Ob das zutrifft, ist eine andere Frage. Fakten erkl&auml;ren nichts. Genauso wie Daten noch keine Informationen sind. Fakten m&uuml;ssen erkl&auml;rt, vertieft, eingeordnet und interpretiert werden, damit man sie verstehen kann. Das zu leisten, ist Aufgabe der Journalistinnen und Journalisten. Und sie wird immer wichtiger. Fakten sind heute so leicht verf&uuml;gbar wie noch nie. Aber es wird immer schwieriger, zu verstehen, was sie bedeuten. (&hellip;)<br>\nAusserdem kann man sich fragen, ob es Aufgabe einer Nachrichtenagentur ist, &uuml;ber bestimmte Positionen nicht zu berichten, nur weil sie nicht den Ansichten der Mehrheit entsprechen. Journalisten m&uuml;ssen die Welt abbilden &ndash; und auch &uuml;ber Dinge berichten, die ihnen nicht in den Kram passen. Menschen, welche die Sicherheit der Covid-19-Impfstoffe anzweifeln, nicht ausschliessen, dass es bei Trumps Abwahl zu Unstimmigkeiten gekommen sein k&ouml;nnte, und die g&auml;ngigen Thesen zum Klimawandel nicht unhinterfragt nachbeten, vergehen sich weder an der Wahrheit, noch sind sie Staatsfeinde. Sie stellen Fragen. Das darf und muss sein. Je gr&ouml;sser der Widerstand dagegen ist, umso mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/associated-press-was-als-richtig-gilt-kann-nicht-falsch-sein-ld.1646367\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Haltung der neuen AP-Chefredakteurin ist auch charakteristisch f&uuml;r die deutschen Hauptmedien und die ganz gro&szlig;e Corona-Koalition von FDP, Gr&uuml;nen, Linke, SPD und Unionsparteien. Sie spaltet die Gesellschaft. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76444\">Wieso w&auml;hlen Hartz-IV-Empf&auml;nger, Billigl&ouml;hner, Rentner, Studentinnen, Wohnungssuchende u.a.m. eine &bdquo;b&uuml;rgerliche Koalition&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Ausbeutung von Arbeitskr&auml;ften ist das grosse Tabu der EU<\/strong><br>\nBei der Pflege, Landwirtschaft, Prostitution, Logistik oder im Bau: Ohne Arbeitsmigranten l&auml;uft in den reichen EU-Staaten wenig.<br>\nViele Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen sind nur so billig, weil Frauen und M&auml;nner bei ihrer Herstellung ausgebeutet werden. Grosse Medien informieren zu wenig dar&uuml;ber. Im folgenden Gastbeitrag fasst Publizist Werner R&uuml;gemer einige Aspekte zusammen, die er in seinem Buch &laquo;Imperium EU &ndash; ArbeitsUnrecht, Krise, Neue Gegenwehr&raquo;* ausf&uuml;hrlich beschreibt.<br>\nIn der EU werden Arbeits- und Sozialrechte, die in der Universellen Erkl&auml;rung der Menschenrechte begr&uuml;ndet sind, sowie die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO massiv verletzt und verdr&auml;ngt. Die EU kennt vor allem keine kollektiven Arbeitsrechte. Mit besonderer Sch&auml;rfe zeigt sich dies bei den immer zahlreicheren Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten. Widerstand ist verbreitet, aber noch gering, und wird zudem politisch und medial verdr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/arbeit\/die-ausbeutung-von-arbeitskraeften-ist-das-grosse-tabu-der-eu\/\">Werner R&uuml;gemer auf Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Versorgungskrise am Horizont<\/strong><br>\nEine Versorgungskrise wie aktuell in Gro&szlig;britannien droht wegen des kontinuierlich zunehmenden Mangels an Lkw-Fahrern auch Deutschland und der EU. Das besagen Einsch&auml;tzungen von Branchenexperten. Im Vereinigten K&ouml;nigreich waren nach ersten Schwierigkeiten bei der Belieferung von Superm&auml;rkten nun am vergangenen Wochenende die Benzinvorr&auml;te von wohl zwei Dritteln aller Tankstellen zur Neige gegangen; trotz erster Anzeichen einer Erholung dauert der Mangel an. Experten weisen darauf hin, dass in der Bundesrepublik fast ebensoviele Lkw-Fahrer fehlen wie in Gro&szlig;britannien &ndash; und es werden mehr. Das ist auch in den L&auml;ndern Ost- und S&uuml;dosteuropas der Fall, die einen betr&auml;chtlichen Teil des Lkw-Frachtverkehrs in der EU abdecken. Ursache des Fahrermangels sind &ndash; wie in Gro&szlig;britannien &ndash; Dumpingl&ouml;hne und miserable Arbeitsbedingungen, mit denen in der EU allgemein meist Arbeitskr&auml;fte aus Europas &ouml;stlicher und s&uuml;d&ouml;stlicher Peripherie abgefunden werden. Philippinische Lkw-Fahrer werden mit der Aussage zitiert, sie h&auml;tten in Saudi-Arabien bessere Arbeitsbedingungen vorgefunden als in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8719\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Skandale: Razzia bei langj&auml;hrigem Weggef&auml;hrten von Olaf Scholz<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft K&ouml;ln f&uuml;hrt bei Finanzbeh&ouml;rden und in Wohnr&auml;umen in Hamburg eine Razzia durch. Der Vorgang k&ouml;nnte auch f&uuml;r Olaf Scholz Folgen haben.<br>\nDer stellvertretene Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion Fabio De Masi kommentiert die Durchsuchung: &bdquo;Die Razzia straft Olaf Scholz L&uuml;gen. Insbesondere der Staatssekret&auml;r von Olaf Scholz im Finanzministerium, Wolfang Schmidt, hat immer wieder &ouml;ffentlich behauptet, Olaf Scholz werde durch Aussagen der Hamburger Finanzbeamten entlastet. Nun gibt es eine Razzia bei der zentralen Entlastungszeugin von Olaf Scholz. Dasselbe gilt f&uuml;r Johannes Kahrs. Der fr&uuml;here SPD-Bundestagsabgeordnete ist immer da, wo Geld stinkt. Sein Job war es, Olaf Scholz im Auftrag der Warburg Bank zu lobbyieren. Daher r&uuml;ckt der Skandal mit der Razzia an den potenziellen Bundeskanzler heran. Wie aus einer Anfrage von mir hervorgeht, fr&uuml;hst&uuml;ckten Johannes Kahrs, der Warburg-Bankier Christian Olearius und der Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Kukies noch nach der Warburg-Aff&auml;re gemeinsam.&ldquo; Das Bundesfinanzministerium m&uuml;sse nun &bdquo;in geeigneter Weise dem Finanzausschuss Rechenschaft &uuml;ber das Fr&uuml;hst&uuml;ck ablegen&ldquo;. Ebenso m&uuml;sse das Finanzministerium &bdquo;endlich erkl&auml;ren, ob es Untersuchungen gegen Wolfang Schmidt wegen des Vorwurfs der Weiterleitung von Ausz&uuml;gen eines VS-eingestuften Protokolls eingeleitet hat&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/razzia-bei-langjaehrigem-weggefaehrten-von-olaf-scholz-li.185560\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie zur OECD-Reform: Erfolg im Kampf gegen Steueroasen, Schlappe f&uuml;r die faire Besteuerung gro&szlig;er Digitalkonzerne<\/strong><br>\nUnsere aktuelle Analyse f&uuml;r die Bundestagsfraktion DIE LINKE, &uuml;ber die der Spiegel berichtet, zeigt: Auch nach der f&uuml;r Oktober angek&uuml;ndigten Reform zahlen Google, Facebook, Microsoft und Apple zu wenig Steuern &ndash; weltweit und in Deutschland.<br>\nS&auml;ule 2 der Reform ist eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent. Sie sorgt f&uuml;r h&ouml;here Steuereinnahmen. Alle vier Konzerne hatten Gewinne, die mit weniger als 15 Prozent besteuert wurden. Apple, Facebook und Microsoft zahlten 2020 sogar auf globaler Ebene weniger als 15 Prozent Steuern. Der Gro&szlig;teil der Steuermehreinnahmen entf&auml;llt allerdings auf die USA, da die Mehreinnahmen laut OECD-Reform prim&auml;r in das Land des Konzernsitzes flie&szlig;en.<br>\nS&auml;ule 1 &ndash; und urspr&uuml;ngliche Intention der Reform &ndash; zielt auf eine fairere Verteilung der Besteuerungsrechte f&uuml;r die Gewinne der gro&szlig;en Digitalkonzerne. Sie trifft aber nach derzeitigen Pl&auml;nen nur die etwa 100 umsatzst&auml;rksten und rentabelsten Unternehmen und verteilt nur 20-30 Prozent der Gewinne &uuml;ber einer Umsatzrendite von 10 Prozent neu.<br>\nEine Ausweitung der S&auml;ule 1 und eine st&auml;rkere Umverteilung der Gewinne auf die L&auml;nder wo sie tats&auml;chlich erwirtschaftet werden, w&auml;re nicht nur im Interesse der &auml;rmeren L&auml;nder. Auch Deutschland w&uuml;rde profitieren. Bei Umsetzung des Vorschlags des African Tax Administration Forum (ATAF) k&ouml;nnte Deutschland beispielsweise mit 1.335 Millionen Euro Steuermehreinnahmen von Google, Facebook, Microsoft und Apple rechnen, verglichen mit 267 Millionen Euro nach aktueller OECD-Reform.<br>\nAuch die Anhebung des Steuersatzes einer globalen Mindeststeuer unter S&auml;ule 2 k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass Anreize f&uuml;r gro&szlig;e Digitalkonzerne genommen werden, ihre in Deutschland erwirtschafteten Gewinne ins Ausland zu verschieben. Und nur ein deutlich h&ouml;herer Steuersatz, kann den Wettlauf hin zu immer niedrigeren Unternehmensteuern beenden. Dieser Wettbewerb hat daf&uuml;r gesorgt, dass die Eigent&uuml;mer milliardenschwerer Unternehmen heute niedrigere Steuers&auml;tze zahlen als ihre Mitarbeiter. Dar&uuml;ber hinaus sollte eine globale Mindesteuter umfangreicher als im jetzigen Entwurf die Besteuerungsrechte von Quellstaaten st&auml;rken, in ihrer Ausgestaltung Komplexit&auml;t reduzieren und von weitgehenden Ausnahmen absehen.<br>\nUnterm Strich ist die aktuelle OECD-Reform ist ein Meilenstein im Kampf gegen Steueroasen und minimal besteuerter Gewinne. Der internationale Konsens von &uuml;ber 130 L&auml;ndern ist ein Erfolg. Erreicht die OECD-Reform dar&uuml;ber hinaus aber keine faire Besteuerung multinationaler Unternehmen, insbesondere der gro&szlig;en Digitalkonzerne, gewinnen erg&auml;nzende Ma&szlig;nahmen wie eine Monopolabgabe oder eine Aufmerksamkeitssteuer an zunehmender Bedeutung. Auch m&uuml;ssen die Interessen der &auml;rmeren L&auml;nder umfangreicher ber&uuml;cksichtigt werden, ansonsten verliert die OECD als Institution f&uuml;r globale Steuerreformen ihre Legitimit&auml;t.<br>\nDie aktuelle OECD-Regelung ist deswegen kein Schlussstrich, sondern ein kleiner Schritt und Auftakt f&uuml;r umfangreichere und weiterhin notwendige Reformen des globalen Steuersystems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/studie-zur-oecd-reform-erfolg-im-kampf-gegen-steueroasen-schlappe-fuer-die-faire-besteuerung-grosser-digitalkonzerne\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Medienbericht: &ldquo;Sie sahen Blut&rdquo; &ndash; CIA plante Assange zu &ldquo;t&ouml;ten oder zu entf&uuml;hren&rdquo;<\/strong><br>\nEinem neuen, brisanten Bericht zufolge wollte die CIA unter dem fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten Barack Obama Julian Assange und andere Journalisten als &ldquo;Informationsvermittler&rdquo; bezeichnen, um sie leichter ausspionieren zu k&ouml;nnen. W&auml;hrend der Trump-&Auml;ra ging die CIA jedoch noch viel weiter und bereitete Pl&auml;ne vor, den WikiLeaks-Gr&uuml;nder zu entf&uuml;hren &ndash; oder sogar zu ermorden.<br>\nIn einem Report der Plattform Yahoo News vom 26. September 2021 wird behauptet, dass die CIA unter der Leitung von Mike Pompeo zu au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Ma&szlig;nahmen greifen wollte, um Assange zu schnappen. Dieser Bericht beruht auf Interviews mit mehr als 30 ehemaligen US-Beamten. Er gew&auml;hrt einen Einblick in die Art und Weise, wie der nationale Sicherheitsapparat der USA seinen Krieg gegen WikiLeaks unter zwei aufeinanderfolgenden US-Regierungen eskalieren lie&szlig;.<br>\nAuf dem H&ouml;hepunkt der Vorbereitungen f&uuml;r die Feindseligkeiten im Jahr 2017 ging die CIA angeblich davon aus, dass russische Agenten Assange bei der Flucht aus der ecuadorianischen Botschaft in London helfen w&uuml;rden. F&uuml;r einen solchen Fall hatten die US-Amerikaner zusammen mit den Briten laut dem Bericht folgende Ma&szlig;nahmen eingeplant: Sie w&uuml;rden sich Stra&szlig;enschlachten mit den Russen zu liefern, wom&ouml;glich ein Feuergefecht beginnen, ein russisches Diplomatenfahrzeug rammen oder auf die Reifen eines russischen Flugzeugs schie&szlig;en um es am Abheben zu hindern. Der Versuch, Assange zu befreien, wurde Berichten zufolge f&uuml;r Heiligabend erwartet.<br>\nEs war mehr als absurd&rdquo;, sagte ein ehemaliger hochrangiger Beamter dem Magazin &uuml;ber die damalige Situation in der N&auml;he der Botschaft. &ldquo;Es ging so weit, dass jeder Mensch im Umkreis von drei H&auml;userblocks f&uuml;r einen der Geheimdienste arbeitete &ndash; egal ob es sich um Stra&szlig;enkehrer, Polizisten oder Sicherheitsbeamte handelte.&rdquo;<br>\nDie CIA erwog auch Pl&auml;ne, Assange und andere Mitglieder von WikiLeaks zu t&ouml;ten, so der Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/124796-medienbericht-sie-sahen-blut-cia\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch wird wohl auch die n&auml;chste Bundesregierung mit der US-Administration zusammenarbeiten &ndash; und die &ldquo;gemeinsamen Werte&rdquo; pflegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Globale M&auml;chtejustiz: US-Verbrechen in Afghanistan straflos<\/strong><br>\nNeue Besen kehren gut: Gerade einmal drei Monate im Amt, ist der neue Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag schon dabei, ein Problem aus dem Weg zu schaffen, das seine Vorg&auml;ngerin angerichtet hatte. Fatou Bensouda wollte Kriegsverbrechen in Afghanistan bestrafen; sie nahm dabei aber nicht nur Kriegsverbrechen der Taliban, sondern auch solche von US-Soldaten ins Visier. Das gab nat&uuml;rlich &Auml;rger und &uuml;berschattete die zweite H&auml;lfte ihrer Amtszeit. Karim Khan, ihr Nachfolger, r&auml;umt auf. Am Dienstag gab er bekannt, der IStGH werde das Afghanistan-Verfahren zwar weiterf&uuml;hren, m&uuml;sse jedoch mit Blick auf seine begrenzten Ressourcen Priorit&auml;ten setzen. Ermittlungen gegen US-Milit&auml;rs w&uuml;rden eingestellt&hellip;.<br>\nMit Fatou Bensouda aus Gambia trat im Juni 2012 eine Afrikanerin das Amt der Chefankl&auml;gerin beim IStGH an, und sie suchte den Ruf des Gerichts wiederherzustellen: Im November 2017 beantragte sie ein Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan inklusive solcher von US-Milit&auml;rs. Das wurde erst abgelehnt, und als es auf Widerspruch dann doch noch zugelassen wurde, da verh&auml;ngte die US-Administration Sanktionen gegen sie. Entspannung zeichnete sich erst ab, als ihre Amtszeit sich dem Ende zuneigte. Nach der Wahl ihres Nachfolgers im Februar 2021 erkl&auml;rte sich Washington bereit, die Sanktionen aufzuheben.<br>\nDer Grund: Mit Karim Khan hat den sensiblen Ankl&auml;gerjob ein Brite &uuml;bernommen, der wei&szlig;, was mit der internationalen Justiz geht und was man besser l&auml;sst&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/411379.globale-m%C3%A4chtejustiz.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76597\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76597","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76597"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76597\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76600,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76597\/revisions\/76600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}