{"id":76601,"date":"2021-10-01T16:18:45","date_gmt":"2021-10-01T14:18:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601"},"modified":"2021-10-01T16:18:45","modified_gmt":"2021-10-01T14:18:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-507","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h01\">Russland im Milit&auml;rma&szlig;stab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h02\">Deutschland und RT DE &ndash; oder die Frage: Wer will den Frieden und wer ist im Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h03\">Kanzler oder Ampelm&auml;nnchen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h04\">Ampel-Koalition: Ein v&ouml;llig neuer Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h05\">Steigende Energiekosten: Wie der hohe Gaspreis entsteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h06\">&ldquo;Das tut vielen Haushalten weh&rdquo; &ndash; Inflationsrate bis zu f&uuml;nf Prozent m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h07\">Kinderkliniken in Berlin gesperrt: &bdquo;Wir leben in einem gef&auml;hrlichen Mangelland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h08\">Einzelh&auml;ndlerin darf nicht von der Anwendung der 2G-Regelung ausgeschlossen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h09\">Problematischer indirekter Impfzwang durch das Covid-Zertifikat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h10\">Demonstration von Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h11\">Keine 3G-Pflicht in Fernz&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h12\">Neues aus dem Fernsehrat (79): (Nicht nur) Wahlberichterstattung frei lizenziert f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h13\">Keine Koalition in Sicht: Niederlande erw&auml;gen au&szlig;erparlamentarische Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h14\">Der Mangel als Marke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76601#h15\">Zu guter Letzt: Farage sucht nach Benzin &ndash; und wird von Lieferwagen angefahren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland im Milit&auml;rma&szlig;stab<\/strong><br>\nDie Bundeswehr hat einen Auftrag zur &ldquo;Herstellung und Lieferung&rdquo; hochaufl&ouml;sender Landkarten von Russland vergeben. Es gehe um Wanderkarten &ldquo;im Milit&auml;rma&szlig;stab&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Bericht. Deutschland sei Teil eines Kooperationsnetzwerks, in dem sich 32 Staaten &ndash; gruppiert um einen NATO-Kern &ndash; &ldquo;wechselseitig mit Fotos und Karten versorgen&rdquo;. Die Beschaffung der milit&auml;risch nutzbaren Karten erfolgt, w&auml;hrend die Spannungen zwischen dem Westen und Russland immer weiter anschwellen. Zuletzt hat die EU mit neuen Sanktionen gedroht. Bei der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) hei&szlig;t es, es seien nicht nur neue &ldquo;Investitionen in die Verteidigungsf&auml;higkeit im Rahmen von NATO und EU&rdquo; zu t&auml;tigen; es gelte dar&uuml;ber hinaus den &ldquo;Wandel in Russland&rdquo; durch intensive Kontakte in die russische Gesellschaft zu f&ouml;rdern. Gleichzeitig sperrt der US-Konzern Google auf seiner Videoplattform YouTube den deutschsprachigen Ableger des Auslandssenders Russia Today, RT DE. Der Schritt &auml;hnelt Ma&szlig;nahmen, die die DGAP begleitend zu einer aggressiveren deutschen Au&szlig;enpolitik vorschl&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8721\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland und RT DE &ndash; oder die Frage: Wer will den Frieden und wer ist im Krieg?<\/strong><br>\nFrankreich war im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg Opfer der deutschen Aggression, und in beiden letztlich auf Seiten der Sieger. Nur &ndash; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Bundesrepublik viel Aufwand getrieben, die beiden Nachbarn einander anzun&auml;hern. Dazu wurden viele Mittel genutzt. Der Sprachunterricht an den Schulen beispielsweise. Daf&uuml;r wurde 1963 extra ein Vertrag geschlossen, der Elys&eacute;e-Vertrag, in dem sich beide Staaten verpflichteten, &ldquo;konkrete Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die Zahl der franz&ouml;sischen Sch&uuml;ler, die Deutsch lernen, und die der deutschen Sch&uuml;ler, die Franz&ouml;sisch lernen, zu erh&ouml;hen.&rdquo; Weiter ins Paket geh&ouml;rten Jugendaustausch, Erleichterungen im Grenzverkehr (vor Schengen), Stipendien. Der Grund ist simpel. Wenn man mit jemandem reden kann, direkt und pers&ouml;nlich, wenn man seine Kultur selbst erleben kann, schlicht, wenn man das Gegen&uuml;ber als Menschen und nicht als Klischee wahrnimmt, sieht man es eher nicht mehr als Feind.<br>\nDiese Politik, die unter dem Etikett der &ldquo;deutsch-franz&ouml;sischen Auss&ouml;hnung&rdquo; lief, und die angesichts der Naziverbrechen in Frankreich nicht von g&uuml;nstigen Voraussetzungen ausging, war im Gro&szlig;en und Ganzen erfolgreich. Es w&auml;re heute zumindest m&uuml;hsam, unsere westlichen Nachbarn wieder als &ldquo;Froschfresser&rdquo; und &ldquo;welsche Weichlinge&rdquo; zu verkaufen.<br>\nIn Richtung Osten hat es in der Bundesrepublik keinerlei entsprechende Bem&uuml;hungen gegeben. Da wurde im Kalten Krieg bruchlos auf der Goebbelsschen Propaganda aufgebaut. Nur in der DDR wurde Russisch gelernt, gab es den Jugendaustausch und die Studienprogramme. Erst in der Zeit zwischen 1981 und 1989 nahm die Zahl westdeutscher St&auml;dte mit Partnerst&auml;dten in der Sowjetunion nennenswert zu, und es zeigten sich erste zarte Ans&auml;tze, an einer Verst&auml;ndigung zu arbeiten. Und dann war es sehr schnell wieder vorbei damit. Das, was in der DDR bestanden hatte, wurde bei dieser Gelegenheit gleich mit abgewickelt, der Russischunterricht ebenso wie der akademische Austausch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125073-deutschland-und-rt-de-oder\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Der Kalte Krieg ist vorbei!&raquo;<\/strong><br>\nVor 20 Jahren hielt der russische Staatspr&auml;sident Wladimir Putin im deutschen Bundestag eine Rede. Und was daraus wurde &hellip;<br>\nVor genau 20 Jahren, am 25. September 2001, hielt Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin vor dem deutschen Bundestag eine Rede und erntete eine Standing Ovation. Leo Ensel, Trainer f&uuml;r interkulturelle Kommunikation und spezialisiert auf den postsowjetischen Raum, erinnert an diese historische Rede und zeichnet auf, wie und warum sich das Deutsch\/Russische Verh&auml;ltnis seither so verschlechtert hat. Ein Gastkommentar. (cm)<br>\nVor zwanzig Jahren sprach erstmals ein russisches Staatsoberhaupt im Deutschen Bundestag. Der junge Pr&auml;sident warb &ndash; &uuml;berwiegend in deutscher Sprache &ndash; leidenschaftlich f&uuml;r eine vertrauensvolle bilaterale Zusammenarbeit. Und erntete, damals, Standing Ovations.<br>\n&laquo;Wir leben weiterhin im alten Wertesystem. Wir sprechen von einer Partnerschaft. In Wirklichkeit haben wir aber immer noch nicht gelernt, einander zu vertrauen. Trotz der vielen s&uuml;ssen Reden leisten wir weiterhin heimlich Widerstand. Mal verlangen wir Loyalit&auml;t zur NATO, mal streiten wir uns &uuml;ber die Zweckm&auml;ssigkeit ihrer Ausbreitung. Wir k&ouml;nnen uns zum Beispiel immer noch nicht &uuml;ber die Probleme im Zusammenhang mit dem Raketenabwehrsystem einigen.&raquo;<br>\nLiest man diese S&auml;tze aus der Rede Wladimir Putins vom 25. September 2001 &ndash; genau zwei Wochen nach den Terroranschl&auml;gen gegen das World Trade Center &ndash; vor den versammelten Abgeordneten des Deutschen Bundestages heute, so sehnt man sich schon fast nach diesen vergleichsweise idyllischen Zeiten im deutsch-russischen Verh&auml;ltnis zur&uuml;ck. Denn Putin hatte zwar deutliche Kritik am nach wie vor holprigen Vertrauen zwischen beiden Seiten ge&auml;ussert &ndash; der junge russische Pr&auml;sident tat dies allerdings im Kontext eines schon fast inbr&uuml;nstigen Werbens um eine nachhaltige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Grosse Teile seiner Rede hielt er in deutscher Sprache. Und erntete am Ende &ndash; heute unvorstellbar &ndash; partei&uuml;bergreifend Standing Ovations.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/__trashed-381\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kanzler oder Ampelm&auml;nnchen?<\/strong><br>\nJetzt aber, da sie nach einer viel zu langen Amtszeit endlich abtritt, f&auml;llt den Leuten pl&ouml;tzlich wie Schuppen von den Augen, was Deutschland unter Merkels F&uuml;hrung so alles vers&auml;umt hat: Digitalisierung, Europa, Verwaltungsreform, Klimaschutz, industrielle Modernisierung. Welchen Reim soll man sich darauf machen? Entweder ist die Politik &ndash; oder die Berichterstattung dar&uuml;ber &ndash; ein durch und durch paradoxes Gesch&auml;ft. Oder es gilt hier mehr als sonst im Leben: Wirklichkeit entsteht erst in der Betrachtung.<br>\nEs ist schon so: Die Deutschen wollten gar keine andere Regierung. Aber wenn schon die alte nicht mehr im Angebot war, dann wollten sie wenigstens keine andere Politik. Von Wechselstimmung war zwar vorher die Rede, vor allem die Gr&uuml;nen haben sich davon erz&auml;hlt und geglaubt, dass die Menschen bereit seien f&uuml;r eine neue Politik. Der Wahltag hat alle eines Schlechteren belehrt.<br>\n14,8 Prozent der Stimmen f&uuml;r die Gr&uuml;nen, ein unbedingter Auftrag zum klimagerechten Umbau der Republik h&auml;tte anders ausgesehen. Und wenn die Deutschen von Olaf Scholz so begeistert w&auml;ren, wie er von sich selbst, h&auml;tte er nicht das drittschlechteste Ergebnis in der Geschichte seiner Partei eingefahren. Ja tats&auml;chlich, mit solchen Werten darf man sich heute Hoffnung aufs Kanzleramt machen.<br>\nNach der sommerlichen Flutkatastrophe konnte man zwar allenthalben lesen, dass Klimarettung kein Geld koste, sondern spare. Und das stimmt sicher auch &ndash; aber eben nicht sofort. Die Kosten des Verzichts entstehen heute. Der Nutzen erst sp&auml;ter. So wie vergangene Generationen auf Kosten kommender gelebt haben, m&uuml;ssten sich gegenw&auml;rtige Generationen zugunsten sp&auml;terer einschr&auml;nken. Wieder einmal sind Kosten und Nutzen ungleich verteilt.<br>\nSo war es kein Wunder, dass der Wahlkampf weitgehend zumutungsfrei verlief. Es fielen vor allem die Themen auf, die nicht vorkamen. Wo waren zum Beispiel die gro&szlig;en Debatten &uuml;ber Krieg und Krankheit? Dass gerade der l&auml;ngste Kampfeinsatz zu Ende ging, an dem deutsche Soldaten &ndash; ja, seit wann eigentlich, seit 1648? &ndash; beteiligt waren, spielte im Wahlkampf keine Rolle. Und auch nicht die Frage, welche Lehren aus dem Afghanistan-Desaster zu ziehen seien. Ebenso sang- und klanglos verschwanden die Ma&szlig;nahmen im Kampf gegen die Corona-Epidemie in einem Meer der Langeweile &ndash; obwohl sie tiefer in Leben und Freiheit der Deutschen eingriffen als irgendein staatliches Handeln seit Bestehen der Bundesrepublik. Oder gibt es zu den Fragen von Verbot, Freiheit und Vernunft keine unterschiedlichen politischen Standpunkte?<br>\nDer Mangel an Ver&auml;nderungsbereitschaft ist in der deutschen Politik inzwischen endemisch und der kommende Kanzler wird ihn ber&uuml;cksichtigen &ndash; so wie Angela Merkel ihn ber&uuml;cksichtigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/kanzler-oder-ampelmaennchen\">Jakob Augstein im Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Jetzt entscheidet die Oberschicht, wer Kanzler wird&rdquo;<\/strong><br>\nGr&uuml;ne und FDP in einer Regierung, das k&ouml;nnte so werden wie Nikolaus Blome und Jakob Augstein in einem Auto: nie langweilig, aber auch nie einig, wo es langgeht. Heute fahren die beiden zu FDP und Gr&uuml;nen.<br>\n&ldquo;Das ist die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition mit anderen Mitteln&rdquo;, sagt Publizist Jakob Augstein bei der Ampel-Fahrt durch Berlin mit RTL\/ntv-Politikchef Nikolaus Blome. &ldquo;Ja, aber ich bin Optimist, und ich glaube an die Lernf&auml;higkeit des Systems&rdquo;, entgegnet Blome. Gr&uuml;ne und FDP, &ldquo;was die miteinander machen, lager&uuml;bergreifend, Milieus vers&ouml;hnend vielleicht&rdquo;, das k&ouml;nnte &ldquo;mehr ergeben als die einzelnen Teile zusammengerechnet&rdquo;. Schon das Selfie von Christian Lindner, Annalena Baerbock, Robert Habeck und Volker Wissing habe eine Neugier der Beteiligten gezeigt, &ldquo;mindestens war es gut inszeniert&rdquo;.<br>\nAugstein ist skeptisch. &ldquo;Man kann die Steuern f&uuml;r die Reichen entweder erh&ouml;hen oder sie nicht erh&ouml;hen, beides zugleich geht halt nicht. Deshalb frage ich mich, was aus dieser Koalition werden soll &ndash; au&szlig;er einer kompletten Fortsetzung des bisherigen Stillstands. Und in Wahrheit ist das ja das, was die Leute wollen.&rdquo;<br>\nFDP und Gr&uuml;ne, das sind f&uuml;r ihn die beiden H&auml;lften von Hamburg-Eppendorf. Jetzt w&uuml;rden &ldquo;die reiche H&auml;lfte mit dem guten Gewissen und die reiche H&auml;lfte mit dem schlechten Gewissen&rdquo; miteinander vers&ouml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Jetzt-entscheidet-die-Oberschicht-wer-Kanzler-wird-article22841113.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier muss man Augstein, obwohl selbst Angeh&ouml;riger der Hamburger Oberschicht, voll und ganz zustimmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ampel-Koalition: Ein v&ouml;llig neuer Sozialstaat<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP sind sich in vielen Fragen n&auml;her, als man denkt. Eine Ampel-Koalition k&ouml;nnte die umfassendsten Sozialreformen seit der Agenda 2010 auf den Weg bringen. [&hellip;]<br>\nJetzt aber hat Deutschland mit sozialen Verwerfungen zu k&auml;mpfen, die teilweise den Agenda-Jahren entstammen. Aber auch durch die Corona-Krise hat die soziale Ungleichheit zugenommen. In nur f&uuml;nf Jahren, zwischen 2013 und 2018, sind die Verm&ouml;gen der reichsten Haushalte in Deutschland um fast die H&auml;lfte gewachsen, w&auml;hrend die untere H&auml;lfte der Gesellschaft seit den Siebzigerjahren kaum Verm&ouml;gen aufgebaut hat. Deutschland hat in Europa einen der gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektoren, auch die Kinderarmut ist hoch: Jedes dritte Kind gilt als armutsgef&auml;hrdet. Die Frage ist nun, ob ein rot-gr&uuml;n-gelbes Dreierb&uuml;ndnis in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik tiefgreifende Ver&auml;nderungen bewirken kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-09\/ampel-koalition-spd-gruene-fdp-sozialpolitik-arbeitsmarkt%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine solche, sagen wir mal, &ldquo;Agenda 2030&rdquo; (&ldquo;F&uuml;r einen v&ouml;llig neuen Sozialstaat!&rdquo;) und diesen ZEIT-Artikel d&uuml;rfen Arbeitnehmer (und Arbeitslose) sicher als Drohung auffassen. Was hier als &ldquo;Kompromisse&rdquo; angeboten werden, unter den Labels Hartz IV (FDP-Plan: mehr steuerfreier Zuverdienst =&gt; noch mehr Aufstocker, noch mehr Sozialversicherungsbetrug; FDP-Plan &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo; =&gt; noch niedrigere Sozialleistungen), Bek&auml;mpfung der Kinderarmut (bei der FDP sollen Kinder &ndash; auch unter 6j&auml;hrige??? &ndash; ein eigenes Konto bekommen, auf das die Eltern keinen Zugriff haben; wie absurd ist das denn?), Niedriglohn\/Mindestlohn (die FDP &ldquo;sorgt sich, dass 450-Euro-Minijobber dann weniger Stunden pro Monat arbeiten d&uuml;rfen (!?) und fordert h&ouml;here SV-freie Grenzen f&uuml;r Minijobs), Rente (&ldquo;Aktienrente nach schwedischem Vorbild&rdquo;, auch wenn die schon lange gescheitert ist) und Finanzen (blo&szlig; keine Steuererh&ouml;hungen, aber &ldquo;Wenn mehr Menschen gute Arbeit haben und viel Steuern und Sozialabgaben zahlen, kann eine st&auml;rkere Sozialpolitik gelingen.&rdquo;), sind im Wesentlichen die leicht verw&auml;sserten FDP-Vorschl&auml;ge, die Sozialversicherungen v&ouml;llig ruinieren und die Rente zur &ldquo;Spekulationsrente&rdquo; machen w&uuml;rden. (Nebenbei werden Steuererh&ouml;hungen und\/oder die Beseitigung der Schuldenbremse f&uuml;r mehr Investitionen und h&ouml;here Sozialleistungen nonchalant als unn&ouml;tig erkl&auml;rt, denn die FDP sch&auml;tzt so was gar nicht!) Der Vergleich mit der sozialliberalen Reformkoalition 1969 bis 1982 mit der damaligen B&uuml;rgerrechts-FDP ist v&ouml;llig abwegig, und der zum x-ten Mal ebenfalls als historisches Beispiel herangezogene Mythos, der &ldquo;Agenda-2010&rdquo;-Wahnsinn h&auml;tte positive Wirkungen gehabt (abgesehen von ein paar &ldquo;sozialen Verwerfungen [&hellip;], die teilweise den Agenda-Jahren entstammen&rdquo;), ist nicht nur unausrottbar, sondern ein Schlag ins Gesicht aller betroffenen Menschen (Arbeitnehmer und Rentner). Die ZEIT fungiert einmal mehr als neoliberaler Einpeitscher &ndash; aber leider kann man vermuten, dass die Pl&auml;ne der Ampel-Koalition&auml;re sowieso genau in die skizzierte Richtung gehen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Die CDU ist denkfaul geworden&ldquo;, sagt Friedrich Merz<\/strong><br>\nFriedrich Merz &uuml;bt scharfe Kritik an seiner Partei. Armin Laschet habe seine Unterst&uuml;tzung &ndash; so lange dieser eine Chance habe, seine Aufgaben zu erf&uuml;llen. Hinter den Kulissen soll es zu einem lautstarken Konflikt zwischen Merz und Brinkhaus gekommen sein.<br>\nF&uuml;nf Tage nach der Bundestagswahl geht der CDU-Politiker Friedrich Merz hart mit seiner Partei ins Gericht. &bdquo;Die CDU ist denkfaul geworden&ldquo;, sagte der Ex-Unionsfraktionschef den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie habe sich viele Jahre auf den Apparat der Regierung gest&uuml;tzt. &bdquo;Die Union hat das thematische Arbeiten verlernt. Das gilt f&uuml;r ihre inhaltliche Ausrichtung wie auch f&uuml;r ihre Pr&auml;senz bei den Themen und den Menschen.&ldquo; Das m&uuml;sse jetzt wieder erarbeitet werden &ndash; &bdquo;egal, ob in der Regierung oder in der Opposition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article234137842\/Die-CDU-ist-denkfaul-geworden-sagt-Friedrich-Merz.html%20%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Vorwurf der &ldquo;Denkfaulheit&rdquo; ausgerechnet von Merz, der seit &uuml;ber 20 Jahren immer wieder dieselben wirtschaftsliberalen Arbeitgeberphrasen von sich gibt&hellip; und dann darf Merz sich noch, als Dementi verklausuliert und als Widerstandsk&auml;mpfer (gegen das &ldquo;linksgr&uuml;nversiffte&rdquo; Establishment der CDU?) verkleidet, gleich f&uuml;r die n&auml;chste Wahl eines CDU-Parteivorsitzenden anmelden&hellip; schon witzig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steigende Energiekosten: Wie der hohe Gaspreis entsteht<\/strong><br>\nSeit Jahresbeginn hat sich der Gaspreis im Gro&szlig;handel mehr als verdreifacht. Auch f&uuml;r Privathaushalte stiegen die Preise im ersten Halbjahr bereits deutlich. Warum kostet Gas pl&ouml;tzlich so viel und wie setzt sich der Preis zusammen? [&hellip;]<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Preisschwankungen gibt es aber bei den Beschaffungskosten. Sie sind abh&auml;ngig von der Nachfrage auf dem Weltmarkt, Witterungsbedingungen und geopolitischen Krisen. So trieb der rasante Wiederaufschwung nach der Corona-Krise den Bedarf nach Energie, insbesondere Gas, deutlich an. Vor allem verfl&uuml;ssigtes Gas (LNG) wurde kaum noch nach Europa geliefert, es ging vorwiegend nach Asien, weil dort mehr gezahlt wurde.<br>\nDer ungew&ouml;hnlich lange und kalte Winter in vielen Regionen der Welt f&uuml;hrte dazu, dass die Lagerbest&auml;nde relativ niedrig sind. Momentan sind die Gasspeicher in der EU nur zu rund 71 Prozent bef&uuml;llt, in Deutschland sogar nur zu 64 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/wie-entsteht-der-gaspreis-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Ich finde es sehr interessant, wie geschickt dieser Artikel das Wort &ldquo;B&ouml;rsenspekulationen&rdquo; vermeidet und stattdessen stets von &ldquo;Beschaffungskosten&rdquo; spricht. Ist ja klar: die direkten Erzeuger sind schuld, nicht die Spekulanten an der B&ouml;rse!<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die hausgemachte Energiekrise<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76534\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Das tut vielen Haushalten weh&rdquo; &ndash; Inflationsrate bis zu f&uuml;nf Prozent m&ouml;glich<\/strong><br>\nErstmals seit knapp 28 Jahren hat die Inflation in Deutschland wieder die Vier-Prozent-Marke &uuml;berschritten. Angeheizt vor allem von h&ouml;heren Energiekosten, legten die Verbraucherpreise im September 2021 gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,1 Prozent zu. Volkswirte sehen dennoch aktuell keinen Anlass zur Sorge. Im kommenden Jahr d&uuml;rfte sich der Preisauftrieb nach ihrer Einsch&auml;tzung wieder abschw&auml;chen.<br>\nEine Vier vor dem Komma bei der Teuerungsrate hatte die Wiesbadener Statistikbeh&ouml;rde zuletzt im Dezember 1993 mit damals 4,3 Prozent ermittelt. Gegen&uuml;ber dem Vormonat August blieben die Verbraucherpreise im September unver&auml;ndert, wie die Statistiker am Donnerstag mitteilten.<br>\nDie hohe Inflation schw&auml;cht nicht nur die Kaufkraft von Verbrauchern sondern bedeutet auch f&uuml;r Sparer Einbu&szlig;en. Denn die parken ihr Geld beispielsweise auf mickrig verzinsten Tagesgeldkonten.<br>\nNach Berechnungen der Commerzbank-Tochter Comdirect liegt der Realzins &ndash; also der Zins f&uuml;r Spareinlagen nach Abzug der Teuerungsrate &ndash; aktuell auf dem historischen Tief von minus 3,82 Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 verloren Spareinlagen in Deutschland demnach insgesamt rund 47 Milliarden Euro an Wert, eben wegen der niedrig verzinsten Einlagen.<br>\nDie Teuerung wird seit Monaten von steigenden Energiepreisen angeheizt. Im Zuge der Konjunkturerholung nach der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Roh&ouml;l deutlich gestiegen. Das treibt die Preise nach oben. In Deutschland sind zudem seit Januar 25 Euro je Tonne CO2 f&auml;llig, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heiz&ouml;l und Erdgas entsteht. Beides l&auml;sst die Energiepreise steigen.<br>\nIm September 2021 mussten die Verbraucher f&uuml;r Haushaltsenergie und Kraftstoffe nach den vorl&auml;ufigen Daten 14,3 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. KfW-Chefvolkswirtin Fritzi K&ouml;hler-Geib rechnet damit, dass die Energiepreise bis Ende des Jahres hoch bleiben. Auch weil der kalte zur&uuml;ckliegende Winter die Lagerbest&auml;nde leer gefegt habe.<br>\n&ldquo;Vor allem der Energiepreisschock kostet Kaufkraft und tut vielen Haushalten weh&rdquo;, sagte J&ouml;rg Zeuner, Chefvolkswirt des Fondsanbieters Union Investment. &ldquo;Auf eine lange Zeit derart hoher Inflationsraten werden sich die B&uuml;rger trotzdem nicht einstellen m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/125074-tut-vielen-haushalten-weh-inflationsrate\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinderkliniken in Berlin gesperrt: &bdquo;Wir leben in einem gef&auml;hrlichen Mangelland&ldquo;<\/strong><br>\nDer akute Pflegenotstand trifft seit Wochen die Berliner Kinderkliniken in gef&auml;hrlichem Ausma&szlig;. Wie der Verband der Leitenden Kinder&auml;rzte und Kinderchirurgen bereits Anfang September in einer Pressemitteilung warnte, m&uuml;ssen derzeit viele Patientenbetten f&uuml;r die kinder- und jugendmedizinische Versorgung in Berlin gesperrt werden. Die Lage habe sich so zugespitzt, dass junge Menschen, die station&auml;r aufgenommen werden mussten, wegen Pflegemangel nicht versorgt werden konnten und nach Brandenburg verlegt wurden. [&hellip;]<br>\nDer Verband appelliert an die Politik, sich dringend und so schnell wie m&ouml;glich um die medizinische Versorgung der Berliner Kinder und Jugendlichen zu k&uuml;mmern. Als Sofortma&szlig;nahme hatten die &Auml;rzte vorgeschlagen, die Pflegepersonaluntergrenzen auszusetzen &ndash; zumindest dann, wenn die p&auml;diatrische Versorgung wegen Bettenmangel nicht mehr gesichert sei. Die Untergrenzen werden als maximale Anzahl von Patientinnen und Patienten pro Pflegekraft festgelegt, allerdings ohne den unterschiedlichen Pflegebedarf der einzelnen Kranken zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nZu diesem Punkt hat sich nun Professor Stefan Sell aus Koblenz in seinem &bdquo;Aus den Tiefen und Untiefen der Sozialpolitik&ldquo; zu Wort gemeldet. Er warnt: Es handele sich bei den Personaluntergrenzen um eine &bdquo;h&ouml;chst gef&auml;hrliche Angelegenheit&ldquo;.<br>\n&bdquo;Die wirklich erschreckende Botschaft aus der aktuellen Diskussion &uuml;ber die Pflegepersonaluntergrenzen&ldquo;, so Sell, laute: &bdquo;Wir leben in einem gef&auml;hrlichen Mangelland.&ldquo; Der Mangel spitze sich allerorten zu. &bdquo;Was als unterste Schutzgrenze gedacht war, entpuppt sich f&uuml;r einen nicht kleinen Teil der Kliniken als eine nicht-realisierbare Herausforderung&ldquo;, kritisiert der Professor f&uuml;r Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik die deutsche Gesundheitspolitik. &bdquo;Wir ernten jetzt an vielen Stellen die Folgen jahrelanger Einsparungen und K&uuml;rzungen und Arbeitsverdichtungen und sonstiger betriebswirtschaftlich motivierter &sbquo;Optimierungen&lsquo;.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/gesperrte-berliner-kinderklinken-wir-leben-in-einem-gefaehrlichen-mangelland-li.181668\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einzelh&auml;ndlerin darf nicht von der Anwendung der 2G-Regelung ausgeschlossen werden<\/strong><br>\nMit Beschluss vom 29. September 2021 hat die f&uuml;r Ma&szlig;nahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zust&auml;ndige 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main im einstweiligen Rechtsschutzverfahren festgestellt, dass die Antragstellerin einstweilen berechtigt ist, ihre Verkaufsstelle nach Umsetzung des 2G-Zugangsmodells ohne zus&auml;tzliche Beschr&auml;nkungen nach der Corona-Schutzverordnung zu betreiben. [&hellip;]<br>\nDas Gericht hat die einstweilige Anordnung erlassen, weil es erhebliche rechtliche Bedenken gegen den Ausschluss von Verkaufsst&auml;tten und &auml;hnlichen Einrichtungen von der sogenannten 2G-Regelung im Sinn des &sect; 21 der Corona-Schutz-Verordnung hat.<br>\nDer Verordnungsgeber sei bei dem Erlass des &sect; 26a CoSchuV dem Begr&uuml;ndungserfordernis nach &sect; 28a Abs. 5 Satz 1 Infektionsschutzgesetz nicht hinreichend nachgekommen. Die sogenannte 2G-Regelung in &sect; 26a Corona-Virus-Schutzverordnung (CoSchuV) sieht vor, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie die Notwendigkeit eines Abstands- und Hygienekonzepts sowie einer Kapazit&auml;tsbegrenzung entf&auml;llt, wenn bei Veranstaltungen und Angeboten ausschlie&szlig;lich Personen mit Negativnachweisen oder Kinder unter 12 Jahren mit Negativnachweisen zugegen sind. In der geltenden Fassung der CoSchuV ist der Einzelhandel ausdr&uuml;cklich nicht berechtigt, das 2G-Zugangsmodell einzuf&uuml;hren.<br>\nDiese Ungleichbehandlung des Einzelhandels zu anderen Angeboten und Veranstaltungen werde nicht hinreichend begr&uuml;ndet. Der Verordnungsgeber habe es vers&auml;umt, darzulegen, aus welchem Grund ausgerechnet und einzig Verkaufsst&auml;tten und &auml;hnliche Einrichtungen von der 2G-Regelung ausgenommen werden sollten. Aufgrund dieses Begr&uuml;ndungsdefizits best&uuml;nden auch erhebliche Zweifel daran, dass die Regelung des &sect; 26a CoSchuV mit dem Gleichheitsgrundsatz folgend aus Artikel 3 Abs. 1 des Grundgesetzes zu vereinbaren sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verwaltungsgerichtsbarkeit.hessen.de\/pressemitteilungen\/einzelh%C3%A4ndlerin-darf-nicht-von-der-anwendung-der-2g-regelung-ausgeschlossen\">VG Frankfurt a.M.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Beschluss ist interessant, weil er die Schw&auml;chen der Schutzverordnungspraxis offenlegt, deren Ziel eben nicht mehr der Infektionsschutz ist, sondern die gewollte Ungleichbehandlung von Menschen aus erzieherischen Gr&uuml;nden. Es ist in der Tat nicht nachvollziehbar, warum die 2G-Regel nur f&uuml;r bestimmte Betriebe als Option verf&uuml;gbar sein soll, f&uuml;r den klassischen Einzelhandel aber nicht. Zu Ende gedacht w&auml;re es dann also auf der Grundlage dieser Schutzverordnung auch m&ouml;glich, Menschen ohne g&uuml;ltigen Immunit&auml;tsnachweis von weiteren Bereichen wie Gesch&auml;ften der Grundversorgung auszuschlie&szlig;en. Das hei&szlig;t also, dass die Politik ihre Verordnungspraxis entweder wieder streng am Infektionsschutz ausrichten und begr&uuml;nden sollte, warum was nicht geht, oder eben alle Ma&szlig;nahmen aufheben muss, wenn sie denn eine weitere gesellschaftliche Spaltung mit unabsehbaren Folgen vermeiden will. Wie weit letzteres inzwischen gehen kann, <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/35-2021\/machtuebernahme-mit-impfpaessen\/\">zeigt das Beispiel Italien<\/a>. Der gr&uuml;ne Pass ist aus epidemiologischer Sicht eher unwirksam, da Geimpfte ebenfalls ansteckend sein k&ouml;nnen. Sein Grund besteht daher ausschlie&szlig;lich darin, eine Impfplicht ohne gesetzliche Impfpflicht durchzusetzen, indem man s&auml;mtliche Bereiche, einschlie&szlig;lich des Arbeitsplatzes, von der Vorlage dieses gr&uuml;nen Passes abh&auml;ngig macht. Negative Tests sind zwar zul&auml;ssig, aber nicht kostenlos, weil das die Menschen schlie&szlig;lich vom Impfen abhalten w&uuml;rde, so die offizielle Begr&uuml;ndung. Auch hier geht es also nicht um den Infektionsschutz. Das Ergebnis ist ein massiver gesellschaftlicher Konflikt. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gericht: Corona-Verordnung verst&ouml;&szlig;t wohl gegen Grundgesetz<\/strong><br>\nAuch H&auml;ndler d&uuml;rfen Kunden den Zutritt zum Gesch&auml;ft verweigern, die nur einen Corona-Negativtest vorweisen. Eine hessische Regel, die das untersagt, d&uuml;rfte gegen das Grundgesetz versto&szlig;en, so ein Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/corona-verordnung-in-hessen-verstoesst-gegen-das-grundgesetz-17563171.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Problematischer indirekter Impfzwang durch das Covid-Zertifikat<\/strong><br>\nDie Impfung gegen Covid-19 ist ein zentrales Instrument zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie. Der mit dem Covid-Zertifikat bewusst erzeugte &laquo;Druck auf Ungeimpfte&raquo; ist aus rechtlicher Sicht jedoch zu hinterfragen. [&hellip;]<br>\nDie vorgesehene baldige Pflicht zur Selbstzahlung der notwendigen Tests f&uuml;r das Zertifikat f&uuml;hrt zu einer prohibitiv hohen finanziellen Belastung f&uuml;r einen Grossteil der Bev&ouml;lkerung. Die selbstbestimmte Freiheit des Individuums einer Wahl gegen eine Impfung wird also mit drohenden testbedingten finanziellen Engp&auml;ssen &laquo;&uuml;bersteuert&raquo;. Hier kann von &laquo;Impfzwang&raquo; gesprochen werden, der nicht &laquo;nur&raquo; physischen Zwang bedeutet. Faktisch verkommt die bisherige 3-G-Regel (&laquo;geimpft, genesen, getestet&raquo;) zur 2-G-Regel (&laquo;geimpft, genesen&raquo;).<br>\nNat&uuml;rlich f&uuml;hren &laquo;Gratistests&raquo; in Kombination mit der ausgeweiteten Zertifikatspflicht zu hohen Kosten f&uuml;r den Bund. Das k&ouml;nnte aber ebenso gut ein Grund daf&uuml;r sein, das Testregime zu &uuml;berdenken. Bei problematisch tiefen Impfraten in bestimmten Bev&ouml;lkerungsgruppen haben sich aus rechtlicher Sicht die beh&ouml;rdlichen Informationsbem&uuml;hungen und ein allf&auml;lliges Impfobligatorium auf diese zu konzentrieren. Es ist hingegen der falsche Weg, die Bev&ouml;lkerung ab 16 Jahren praktisch nach dem Giesskannenprinzip mit einem indirekten Impfzwang zu belegen, zumal es hierf&uuml;r an einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage mangelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/impfdruck-durch-das-covid-zertifikat-ld.1647485?%20\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Demonstration von Studenten<\/strong><br>\nDie deutschlandweite Initiative Studentenstehenauf ruft am 09. Oktober 2021 zu einem gro&szlig;en Demonstrationszug durch die Dresdner Innenstadt auf. Studenten aus ganz Deutschland treffen sich um 12 Uhr am Friedrich-List-Platz vor der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft.<br>\nBildung ist ein Menschenrecht. Die Demonstration steht deswegen f&uuml;r eine &Ouml;ffnung aller Bildungseinrichtungen ohne 3G ein. Das Recht auf Bildung sollte weder an eine in ihrer Sicherheit und Wirksamkeit stark umstrittene Impfung, noch an (bald) kostenpflichtige und in ihrer Sinnhaftigkeit fragw&uuml;rdige Tests gekn&uuml;pft werden. Die Verpflichtung zu kostenpflichtigen Tests f&uuml;r den Besuch der Hochschulen stellt f&uuml;r viele der ca. 3 Millionen Studenten in Deutschland eine nicht tragbare &ouml;konomische Belastung dar und gef&auml;hrdet damit deren weitere Bildungschancen. Faktisch stellt dies einen Impfzwang dar, den f&uuml;hrende Politiker nicht m&uuml;de werden &ouml;ffentlich zu leugnen.<br>\nGegen diese Ausgrenzung von Ungeimpften gehen wir auf die Stra&szlig;e. Wir stehen auf f&uuml;r freien Diskurs und gegen den politischen oder &ouml;konomischen Missbrauch von Wissenschaft. Wir stehen auf f&uuml;r sachliche Aufkl&auml;rung statt Panikmache. Wir stehen auf f&uuml;r ein menschliches Miteinander und gegen jegliche Diskriminierung und Spaltung. Wir stehen auf f&uuml;r unsere Freiheit. Wir stehen auf, weil wir die Zukunft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Pressemitteilung_StudentenDemo_09_Oktober_2021.pdf\">Studentenstehenauf &ndash; Dresden<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine 3G-Pflicht in Fernz&uuml;gen<\/strong><br>\nF&uuml;r Fahrg&auml;ste in Fernz&uuml;gen gibt es vorerst keine neuen Nachweispflichten. Die Bundesregierung erkl&auml;rte, dass die Einf&uuml;hrung einer 3G-Regel in ICE und Intercity beim jetzigen Stand der Pandemie nicht weiter verfolgt werde. Das Verkehrsministerium erkl&auml;rte, dass eine solche Auflage &ldquo;weder rechtlich m&ouml;glich noch praktikabel&rdquo; sei. F&uuml;r 3G in Z&uuml;gen fehle die Rechtsgrundlage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/themen\/coronavirus\/ticker-corona-virus-nrw-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist nur noch l&auml;cherlich. Da pr&uuml;ft die Bundesregierung einen Monat lang, um das festzustellen, was l&auml;ngst bekannt ist, weil es nicht im Infektionsschutzgesetz steht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neues aus dem Fernsehrat (79): (Nicht nur) Wahlberichterstattung frei lizenziert f&uuml;r alle<\/strong><br>\nAm Wahlabend &uuml;bernahm Bild TV mehrfach Bilder der &ouml;ffentlich-rechtlichen Konkurrenz und rechtfertigt das mit deren zeithistorischer Relevanz. Das wirft die Frage auf, warum zeithistorisch relevante Eigenproduktionen von ARD und ZDF nicht gleich f&uuml;r alle frei lizenziert versendet werden. [&hellip;]<br>\nIn der Tat stellt sich bei &ouml;ffentlich-rechtlicher Berichterstattung &uuml;ber zeithistorische Ereignisse die Frage, warum diese Bilder nicht ganz allgemein unter freien Lizenzen bereitgestellt werden. Auf diese Weise k&ouml;nnten n&auml;mlich nicht nur Bild TV, sondern auch freie Medien, Wissensplattformen wie die Wikipedia oder auch Blogger:innen die Bilder nutzen. Wikimedia Deutschland kritisierte in einer Aussendung deshalb auch, dass &bdquo;die Nutzung von Bildern der &sbquo;Elefantenrunde&lsquo; nur mit extra angefragter Erlaubnis m&ouml;glich ist.&ldquo;<br>\nFreie Lizenzen bieten sich vor allem f&uuml;r solche &ouml;ffentlich-rechtlichen Eigenproduktionen an, bei denen es &uuml;blicherweise keine nachfolgende Verwertungskaskade mehr gibt &ndash; also Informationsinhalte, Magazine, Talkshows und dergleichen. Hier verlieren die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender bei freier Lizenzierung keine Einnahmen aus Zweit- oder Drittverwertung, erreichen aber mehr Menschen mit ihren Inhalten. Das ZDF hat mit der Doku-Reihe Terra X bereits gezeigt, dass sich zum Beispiel via Wikipedia neue Zielgruppen erschlie&szlig;en lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/neues-aus-dem-fernsehrat-79-nicht-nur-wahlberichterstattung-frei-lizenziert-fuer-alle\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine Koalition in Sicht: Niederlande erw&auml;gen au&szlig;erparlamentarische Regierung<\/strong><br>\nIn Deutschland wurde gerade ein neuer Bundestag gew&auml;hlt. Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen &ndash; &ldquo;Ampel&rdquo;, &ldquo;Jamaika&rdquo; oder eine andere &Uuml;berraschung &ndash; witzelt man, ob Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch die n&auml;chste Neujahrsansprache halten wird. Hier in den Niederlanden dr&auml;ngt sich die entsprechende Frage auch allm&auml;hlich auf, doch ist sie weniger witzig.<br>\nGew&auml;hlt wurde das neue Parlament &ndash; die Tweede Kamer in Den Haag &ndash; n&auml;mlich schon am 17. M&auml;rz. Tats&auml;chlich ist Ministerpr&auml;sident Mark Rutte mit seinem dritten Kabinett aber schon seit Januar 2021 nur noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt. Damals trat die gesamte Regierung wegen der sogenannten Kindergeldaff&auml;re (&ldquo;Toeslagenaffaire&rdquo;) zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nZuletzt gaben am 27. September, nach rund zehnst&uuml;ndigen Verhandlungen, Unterh&auml;ndler von VVD, CDA und D66 bekannt, auch keine M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Minderheitsregierung zu sehen. Was bleibt jetzt noch?<br>\nNun wurde die M&ouml;glichkeit eines au&szlig;erparlamentarischen Kabinetts ins Spiel gebracht. Dann g&auml;be es keinen Koalitionsvertrag, sondern nur ein weniger verbindliches Regierungsprogramm. Zudem w&auml;ren die Regierungsmitglieder dann weniger oder vielleicht sogar gar nicht an feste Parteienstrukturen gebunden. So verl&ouml;re der Fraktionszwang f&uuml;r die Abgeordneten an Bedeutung.<br>\nDas klingt einerseits chaotisch &ndash; ist andererseits aber vielleicht auch eine Chance f&uuml;r mehr direkte Demokratie. Viele W&auml;hlerinnen und W&auml;hler sind ohnehin entt&auml;uscht, wenn die von ihnen gew&auml;hlten Parteien im Laufe von Koalitionsverhandlungen aus pragmatischen oder opportunistischen Gr&uuml;nden von ihren Kernpositionen abr&uuml;cken. So ein au&szlig;erparlamentarisches Kabinett br&auml;uchte aber nat&uuml;rlich auch Mehrheiten unter den Abgeordneten, beispielsweise um die Ministerien zu besetzen.<br>\nDer vom Parlament derzeit noch bestellte Informateur Johan Remkes (VVD), um M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Regierungskoalition auszuloten, appellierte zuletzt noch einmal an die Verantwortung aller Abgeordneten f&uuml;r eine konstruktive Mitte. Dazu rief er auch Kleinstparteien und Einzelkandidaten auf. Wenn selbst dieser Versuch fehlschl&auml;gt und sich kein au&szlig;erparlamentarisches Kabinett findet, bleiben sonst nur noch Neuwahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Keine-Koalition-in-Sicht-Niederlande-erwaegen-ausserparlamentarische-Regierung-6205608.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Mangel als Marke<\/strong><br>\nIm Pub ist tote Hose. Die Stra&szlig;en von Harrow, einem Bezirk im Nordwesten Londons, sind nicht sonderlich belebt, auch das Lokal an der Magistrale ist menschenleer bis auf einen Gast, der mit gelangweilter Miene vor seinem Pint sitzt. Die Stimmung wird nicht besser, als ein &auml;lterer Mann hereinschlurft, an der Bar ein kleines Stella bestellt und dann nach der Speisekarte fragt. &bdquo;Die K&uuml;che ist geschlossen&ldquo;, antwortet der Manager: &bdquo;Nicht gen&uuml;gend K&uuml;chenpersonal. Sorry.&ldquo;<br>\nDer Manager, der eigentlich nicht ohne Erlaubnis seines Chefs reden d&uuml;rfte und deshalb seinen Namen nicht nennt, hat Probleme im &Uuml;berfluss. Vor einigen Wochen ging ihm der Wein aus, auch der Nachschub an Passionsfrucht-Wodka stockt, auf die Kohlens&auml;urekapseln f&uuml;r die Bierf&auml;sser, die normalerweise innerhalb von vier Tagen geliefert werden, wartet er jetzt schon seit zweieinhalb Wochen. Ach ja, und K&ouml;che findet er auch keine. &bdquo;Brexit und Pandemie haben uns mit voller Wucht getroffen&ldquo;, sagt der Manager.<br>\nMit &auml;hnlichen Schwierigkeiten k&auml;mpfen seit diesem Sommer unz&auml;hlige britische Unternehmen: Restaurants klagen &uuml;ber Personalmangel, in den Superm&auml;rkten fehlen Frischwaren, Baufirmen haben M&uuml;he, gen&uuml;gend Zement, Kalk und Isolationsmaterial zu beschaffen. Ende August gab es bei McDonald&rsquo;s pl&ouml;tzlich keine Milchshakes mehr, kurz darauf musste die Fast-Food-Kette Nando&rsquo;s mehrere Dutzend Filialen vor&uuml;bergehend schlie&szlig;en, weil keine H&auml;hnchen geliefert wurden. Manche schottische Pubs melden Biermangel, anderen fehlt der Prosecco. In Gro&szlig;britannien herrscht gegenw&auml;rtig eine Mangelwirtschaft, wie man sie zuletzt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und in den 1970er Jahren erlebt hat. [&hellip;]<br>\nWas der EU-Austritt bereits alles verursacht hat, l&auml;sst viele EU-kritische Briten zweifeln, wof&uuml;r der Brexit eigentlich gut sein soll. Zumindest ist die Insel weit entfernt von den &bdquo;sonnigen H&ouml;hen&ldquo;, in die das Land laut Boris Johnson emporsteigen w&uuml;rde. Diesen Skeptikern hat die Regierung vergangene Woche eine erste Antwort gegeben. In einem Dossier mit dem Label Brexit-Gelegenheiten hat sie angek&uuml;ndigt, Dutzende EU-Regulierungen, an die man sich noch halten muss, &uuml;ber Bord zu werfen, um B&uuml;rgern und Unternehmen das Leben zu erleichtern.<br>\nSo soll es bald wieder erlaubt sein, auf Biergl&auml;ser die sogenannte Crown Stamp zu setzen, das Kronen-Signet. Auch sollen Autofahrer einen digitalen F&uuml;hrerschein erhalten. Au&szlig;erdem d&uuml;rfen Verk&auml;ufer ihre Waren wieder in imperialen Ma&szlig;einheiten angeben, anstatt sich mit dem von der EU vorgeschriebenen Dezimalsystem herumzuschlagen. So k&ouml;nnen Obsth&auml;ndler ihre Erdbeeren in Zukunft wieder in Unzen verkaufen &ndash; vorausgesetzt nat&uuml;rlich, dass es &uuml;berhaupt Erdbeeren zu kaufen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/der-mangel-als-marke\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Farage sucht nach Benzin &ndash; und wird von Lieferwagen angefahren<\/strong><br>\nWegen eines Mangels an Lkw-Fahrern geht Gro&szlig;britanniens Tankstellen der Treibstoff aus &ndash; der EU-Austritt des Landes gilt als eine Ursache der Krise. Ihre Folgen bekam nun offenbar auch &raquo;Mr Brexit&laquo; zu sp&uuml;ren. Nigel Farage ist nach eigenen Angaben von einem Lieferwagen angefahren worden, als er nach Benzin suchte. Auf Twitter beschwerte sich der ehemalige Vorsitzende der Brexitpartei &uuml;ber leere Tankstellen im ganzen Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/nigel-farage-sucht-nach-benzin-und-wird-von-lieferwagen-angefahren-a-fab1c076-c064-4b46-8b7d-41dd970c9669\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ronaldos Angestellte warten sieben Stunden auf Sprit<\/strong><br>\nIn England ist das Benzin an den Zapfs&auml;ulen weiter knapp. Der Versorgungsengpass trifft auch Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese will seinen Bentley auftanken lassen, doch an der Tankstelle bekommen seine Angestellten das Ausma&szlig; der Krise zu sp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/article234138924\/Benzinkrise-in-England-Ronaldos-Angestellte-warten-7-Stunden-auf-Sprit.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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