{"id":76699,"date":"2021-10-06T10:06:49","date_gmt":"2021-10-06T08:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76699"},"modified":"2021-10-06T10:49:27","modified_gmt":"2021-10-06T08:49:27","slug":"moskau-festnahmen-von-linken-oppositionellen-nach-protesten-gegen-unregelmaessigkeiten-bei-der-duma-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76699","title":{"rendered":"Moskau: Festnahmen von linken Oppositionellen nach Protesten gegen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Duma-Wahl"},"content":{"rendered":"<p>Nach den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76210\">Duma-Wahlen<\/a>, bei denen die Regierungspartei Einiges Russland mit 49 Prozent der Stimmen siegte, gab es in Moskau und anderen St&auml;dten Proteste gegen mutma&szlig;liche Wahlf&auml;lschungen. &Uuml;ber 100 Oppositionelle aus KP und anderen linken Organisationen wurden festgenommen oder wegen &bdquo;unerlaubter Versammlungen&ldquo; zu zehnt&auml;gigen Haftstrafen verurteilt. Aus Moskau berichtet <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas politische Russland kommt nicht zur Ruhe. Mit dem Vorwurf der &bdquo;Organisation von nichtangemeldeten Kundgebungen&ldquo; wurden in Moskau nach Angaben der Kommunistischen Partei der Russischen F&ouml;deration (KPRF) 100 Partei-Mitglieder &ndash; darunter zahlreiche Abgeordnete und Kandidaten &ndash; kurzzeitig festgenommen oder zu einer Haftstrafe von zehn Tagen verurteilt. <\/p><p>Der Vorwurf gegen die Festgenommenen lautet: Teilnahme an oder Organisierung von unerlaubten Kundgebungen. Nach Angaben der KPRF fehlt f&uuml;r Festnahmen und Haftstrafen gegen Abgeordnete das n&ouml;tige Einverst&auml;ndnis des Generalstaatsanwaltes.<\/p><p>Am 20. und 25. September beteiligten sich 300 bzw. 1.300 Menschen auf dem Moskauer Puschkin-Platz an Kundgebungen gegen Wahlf&auml;lschungen. Gefordert wurde auch die Annullierung der Ergebnisse der umstrittenen Moskauer Online-Wahl. <\/p><p>Die Kundgebungen wurden organisiert als &bdquo;Treffen mit KPRF-Abgeordneten&ldquo;. Ob derartige Treffen in Corona-Zeiten legal sind, ist rechtlich umstritten. <\/p><p><strong>KPRF-Vorsitzender Sjuganow: &bdquo;Wir sind bereit zur konstruktiven Mitarbeit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der KPRF-Vorsitzende Gennadi Sjuganow, f&uuml;r dessen Partei bei den Duma-Wahlen nach offiziellen Angaben 18,8 Prozent der W&auml;hler stimmten, hat den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin am Montag in einem <a href=\"https:\/\/kprf.ru\/party-live\/cknews\/205836.html\">Offenen Brief<\/a> aufgefordert, strenge Ma&szlig;nahmen gegen die russischen Beamten zu ergreifen, welche mit der Festnahme von KPRF-Mitgliedern und -Abgeordneten &bdquo;ihre Amtsvollmachten &uuml;berschritten&ldquo; haben. <\/p><p>Mit Festnahmen und Haftstrafen von zehn Tagen wollte der Kreml offenbar eine sich anbahnende Protestwelle wegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Duma-Wahl aufhalten. Die Protestwelle scheint jetzt vorl&auml;ufig gestoppt. <\/p><p>Der KPRF-Vorsitzende Sjuganow fordert nicht zu weiteren Stra&szlig;enprotesten auf. Er bietet dem Kreml weiter konstruktive Mitarbeit &bdquo;bei allen Ma&szlig;nahmen, die zur St&auml;rkung Russlands dienen&ldquo;, an. Das sei &bdquo;besonders wichtig, angesichts der wachsenden Gefahr eines Hybrid-Krieges gegen Russland vor dem Hintergrund einer weltweiten System-Krise.&ldquo;<\/p><p>Zugleich bleibt Sjuganow bei seiner schon am Wahlabend formulierten Position, nach der die drei Tage dauernde Duma-Wahl und die Online-Wahl in sieben russischen Gebieten &ndash; darunter auch Moskau &ndash; &bdquo;fr&uuml;her oder sp&auml;ter die Stabilit&auml;t in der Gesellschaft sprengt&ldquo;, weil sie das Vertrauen der Menschen in den Wahlprozess untergr&auml;bt. <\/p><p>Sjuganow vergisst in seinem Brief nicht zu erw&auml;hnen, dass sich &bdquo;der Gro&szlig;teil der entwickelten Staaten&ldquo; von dreit&auml;gigen Wahlen und Online-Abstimmungen l&auml;ngst &bdquo;verabschiedet hat&ldquo;. <\/p><p><strong>Strafen gegen KPRF-Abgeordnete wegen &bdquo;unerlaubter Versammlungen&ldquo;<\/strong><\/p><p>In Moskau wurden nicht nur KPRF-Mitglieder festgenommen. Die Moskauer Polizei versuchte die Ausarbeitung von Klagen wegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei den Duma-Wahlen zu behindern. Am 28. September blockierte die Moskauer Polizei das B&uuml;ro des stellvertretenden Duma-Vorsitzenden <a href=\"https:\/\/www.interfax.ru\/moscow\/793977\">Iwan Melnikow<\/a>, der auch hoher KPRF-Funktion&auml;r ist. In dem B&uuml;ro bereiteten Juristen der KPRF Klagen gegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei den Duma-Wahlen vor. Der KPRF-Jurist Muchamed Bidschew wurde wegen &bdquo;Teilnahme an einer nichtgenehmigten Versammlung&ldquo; zu zehn Tagen Haft verurteilt.<\/p><p>Am 29.  September <a href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/rbcfreenews\/615423509a7947f51f5395a1\">verlie&szlig;<\/a> die Fraktion der KPRF im Moskauer Stadtparlament aus Protest gegen die umstrittenen Online-Wahlen die Stadtratssitzung. <\/p><p>Am 30. September wurde Jekaterina Jengalytschewa, Abgeordnete der KPRF-Fraktion im Moskauer Stadtrat, kurzzeitig festgenommen. Vier Tage sp&auml;ter wurde sie wegen &bdquo;Organisierung einer unerlaubten Versammlung&ldquo; zu einer Geldstrafe von 2.900 Euro verurteilt. Sie hatte an der Protestkundgebung am 25. September nicht teilgenommen, aber auf Facebook eine Ank&uuml;ndigung zu dieser Veranstaltung ver&ouml;ffentlicht. <\/p><p>Am 1. Dezember wurden der Leiter der Fraktion der Kommunistischen Partei der Russischen F&ouml;deration (KRPF) im Moskauer Stadtrat, <a href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/rbcfreenews\/6156e1009a794773f9994f36\">Nikolai Subrilin<\/a>, und der Leiter der Protest-Abteilung der KPRF-Parteigliederung Moskau, Pawel Iwanow, festgenommen. Gegen die beiden Festgenommenen wurden wegen Teilnahme an einer &bdquo;ungesetzlichen Versammlung&ldquo; Geldstrafen in H&ouml;he von 345 beziehungsweise 230 Euro verh&auml;ngt.<\/p><p><strong>Haftstrafe f&uuml;r den bekannten Soziologen Boris Kagarlitsky<\/strong><\/p><p>Auch unabh&auml;ngige Linke waren von Haftstrafen betroffen. Zu zehn Tagen Haft verurteilt wurden die Leiter der Linken Front, Sergej Udalzow und Leonid Raswosschajew. <\/p><p>Am 30. September wurde Boris Kagarlitsky, ein bekannter Soziologe und Chefredakteur der Internetplattform Rabkor.ru, festgenommen. Der 63-J&auml;hrige, der schon 1982 wegen Gr&uuml;ndung einer sozialistischen Studentengruppe &uuml;ber ein Jahr in Haft sa&szlig;, wurde direkt vor der Schanin-Universit&auml;t verhaftet, wo er eine Vorlesung &uuml;ber &bdquo;Marxismus und die internationalen Beziehungen&ldquo; halten wollte. <\/p><p>Kagarlitsky wurde zum Moskauer Sawjolowski-Bezirksgericht <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KW1jr89a6sU\">gefahren<\/a>, wo er &bdquo;wegen Organisierung einer nichtgenehmigten Veranstaltung&ldquo; zu einer zehnt&auml;gigen Haftstrafe <a href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/rbcfreenews\/6155d1499a79471007d46bb3\">verurteilt wurde<\/a>. F&uuml;r die Verurteilung reichte aus, dass der Soziologe auf seiner Facebook-Seite eine Bekanntmachung eines KPRF-Abgeordneten &uuml;ber ein Protest-Meeting mit KPRF-Abgeordneten <a href=\"http:\/\/rabkor.ru\/columns\/events\/2021\/10\/01\/boris_kagarlitsky_arrested\/#prettyPhoto\">gepostet<\/a> hatte. <\/p><p><strong>Umstrittene Online-Wahlen<\/strong><\/p><p>Um zu verstehen, warum gegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei den Wahlen protestiert wurde, hier nochmal ein R&uuml;ckblick, wie die Duma-Wahlen in Moskau abliefen. Von 7,5 Millionen eingetragenen W&auml;hlern in Moskau hatten sich zwei Millionen f&uuml;r die Online-Abstimmung registriert. Bei der Abstimmung an der Urne siegten in acht Moskauer Wahlkreisen Direktkandidaten der KPRF und einige Liberale. <\/p><p>In den acht Wahlbezirken, in denen Kommunisten und Liberale als Direktkandidaten siegten, ver&auml;nderte sich nach der Hinzurechnung der Online-Stimmen das Bild. Alle Oppositionskandidaten verloren ihren Siegerplatz. Sieger wurden in allen Moskauer Bezirken Direktkandidaten der Regierungspartei Einiges Russland. <\/p><p>Die Ausz&auml;hlung der Online-Stimmen dauerte &uuml;berraschend zehn Stunden, was bei kritischen Beobachtern das Misstrauen gegen die Online-Wahl verst&auml;rkte.<\/p><p><strong>Soziologe Kagarlitsky: &bdquo;Keine geheime Wahl&ldquo;<\/strong><\/p><p>Kagarlitsky hatte drei Tage vor seiner Verhaftung einen Artikel <a href=\"http:\/\/rabkor.ru\/columns\/editorial-columns\/2021\/09\/27\/chronicle_of_a_planned_theft\/\">ver&ouml;ffentlicht<\/a>, in dem er ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndete, warum eine Online-Wahl keinen demokratischen Standards entspricht. <\/p><p>Die bei der Moskauer Online-Wahl m&ouml;gliche Praxis, seine Wahlentscheidung zu korrigieren, sei eine Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber denjenigen, die an der Wahlurne w&auml;hlen. <\/p><p>Beim Online-W&auml;hlen muss man sich per Blockchain einloggen. Das sei nicht so sicher wie in einem Wahllokal, wo man nicht nur physisch pr&auml;sent ist, sondern auch seinen Pass vorzeigen muss.<\/p><p>Eine geheime Abstimmung sei beim Online-W&auml;hlen nicht gew&auml;hrleistet. Der in eine Wahlurne geworfene Stimmzettel l&auml;sst sich nicht mehr mit der Person verbinden, die diesen Zettel ausgef&uuml;llt hat. Beim Online-W&auml;hlen ruft der User jedoch seinen Wahlzettel erneut auf, wenn er ihn korrigieren will. Wenn der User das kann, dann k&ouml;nnten das auch Personen, die sich interessieren, wer f&uuml;r welche Partei gestimmt hat, meint der Soziologe. <\/p><p><strong>Wird es jetzt immer mehr Repressionen geben?<\/strong><\/p><p>Da die Organisationen und St&auml;be von Alexej Navalny verboten wurden und die sozialliberale Jabloko-Partei nur etwas &uuml;ber ein Prozent der W&auml;hlerstimmen bekam, wurde die KPRF in den letzten Monaten zum Bezugspunkt auch f&uuml;r Oppositionelle aus dem liberalen Spektrum. Der liberale, westlich orientierte Internet-Kanal &bdquo;Doschd&ldquo; (Regen) berichtet ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Repressionen gegen KPRF-Mitglieder und verzichtet auf Sticheleien gegen die Kommunisten. Dabei liegen zwischen &bdquo;Doschd&ldquo; und KPRF ideologisch Welten.<\/p><p>Die Protestbewegung gegen Wahlf&auml;lschungen ist f&uuml;r Putin noch keine Gefahr. Allerdings ist fraglich, ob der Kreml es schafft, die Kritik an der Online-Wahl allein mit Kundgebungsverboten und Festnahmen in Schach zu halten. <\/p><p>Auff&auml;llig ist, dass der Kreml immer massiver versucht, mit der Klassifizierung als &bdquo;ausl&auml;ndischer Agent&ldquo; Medien, kritische Journalisten und Aktivisten zur R&auml;son zu bringen. Bisher sieht es so aus, dass die jugendliche Protestszene, aber auch die Abgeordneten der KPRF sich durch die Drohkulisse &bdquo;ausl&auml;ndischer Agent&ldquo; nicht einsch&uuml;chtern lassen. <\/p><p>Symptomatisch f&uuml;r die Stimmung unter Moskauer Links-Liberalen ist eine &Auml;u&szlig;erung des Soziologen Grigori Judin, der wie Kagarlitsky an der Schanin-Universit&auml;t unterrichtet. Judin erkl&auml;rte gegen&uuml;ber dem Fernsehkanal &bdquo;Doschd&ldquo;, &bdquo;wenn Sie folgende drei Fragen mit &sbquo;Nein&lsquo; beantworten, dann m&uuml;ssen Sie damit rechnen, dass Sie es mit der Staatsmacht zu tun bekommen. 1. Meinen Sie, dass Russland kurz vor der Eroberung und Versklavung durch ausl&auml;ndische Staaten steht? 2. Ist Putin der einzige Politiker, der Russland retten kann? 3. Sind Sie bereit, in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Ihre Ansichten zu schweigen?&ldquo;<\/p><p><strong>Von der &bdquo;gelenkten Demokratie&ldquo; zur offenen Repression?<\/strong><\/p><p>Kritische Beobachter in Moskau meinen, mit der &bdquo;gelenkten Demokratie&ldquo; in Russland sei es jetzt vorbei. Nun beginne eine Etappe der Repression. Doch der Soziologe Kagarlitsky gibt zu bedenken, dass sich auch Repressionsma&szlig;nahmen abnutzen, wenn sie nicht immer weiter gesteigert werden. Und wer wolle die Verantwortung f&uuml;r eine immer weitere Steigerung &uuml;bernehmen? Verantwortliche k&ouml;nnten sp&auml;ter zur Rechenschaft gezogen werden. Der Soziologe erinnerte an Nikolai Jeschow, der 1937\/38 als NKWD-Vorsitzender die Massenrepressionen leitete, 1939 aber wegen eines angeblichen Umsturzversuchs verhaftet und erschossen wurde. <\/p><p>Bisher sieht es nicht so aus, als ob in Russland eine Massenbewegung auf der Stra&szlig;e entsteht. Kagarlitsky bem&auml;ngelt, dass selbst die KPRF ein schwaches Mobilisierungspotential hat. Die Partei k&ouml;nne in Moskau mindestens 3.000 Mitglieder und Funktion&auml;re mobilisieren. Aber offenbar sei die Bereitschaft der Parteimitglieder, auf die Stra&szlig;e zu gehen, begrenzt. <\/p><p>Das ist eigentlich kein Wunder, denn die KPRF war seit ihrer Gr&uuml;ndung 1993 immer zu allererst eine Parlamentspartei. Stra&szlig;enprotest spielte nie die entscheidende Rolle.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/90b147a78cbe4e2b8e410f1ece0c12b4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><p>Titelbild: Alexey Borodin \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76210\">Duma-Wahlen<\/a>, bei denen die Regierungspartei Einiges Russland mit 49 Prozent der Stimmen siegte, gab es in Moskau und anderen St&auml;dten Proteste gegen mutma&szlig;liche Wahlf&auml;lschungen. &Uuml;ber 100 Oppositionelle aus KP und anderen linken Organisationen wurden festgenommen oder wegen &bdquo;unerlaubter Versammlungen&ldquo; zu zehnt&auml;gigen Haftstrafen verurteilt. 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